Film der Woche

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit

John May ist ein Mensch der besonderen Art: Ein Eigenbrötler, akribisch, zurückhaltend, aber mit einem großen Herz. Mit wahrer Engelsgeduld kümmert er sich im Auftrag der Londoner Stadtverwaltung um die würdevolle Beisetzung einsam verstorbener Menschen. Doch eben diese Geduld wird mancherorts als nicht besonders effizient betrachtet
Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit

John May ist ein Mensch der besonderen Art: Ein Eigenbrötler, akribisch, zurückhaltend, aber mit einem großen Herz. Mit wahrer Engelsgeduld kümmert er sich im Auftrag der Londoner Stadtverwaltung um die würdevolle Beisetzung einsam verstorbener Menschen. Doch eben diese Geduld wird mancherorts als nicht besonders effizient betrachtet

Artikel & Services


Der einzige Gast

Der einzige Gast

Synopsis Mr. May arbeitet für die Londoner Stadtverwaltung als "Funeral Officer" und stöbert Hinterbliebene von anonym Verstorbenen auf. Dann jedoch fällt sein Job dem Stellenabbau zum Opfer

Vom Menschlichen

Vom Menschlichen

Biographien Uberto Pasolini hat sich vor allem als Produzent britischer Komödien wie "Ganz oder gar nicht" einen Namen gemacht, bevor er den Regiestuhl bestieg. "Mr. May" ist sein bisher zweiter Kinofilm

Am Ende allein?

Am Ende allein?

Einblicke Das Sterben in Einsamkeit ist ein Thema unserer Zeit, und dies begründet sich nicht nur demografisch. Vielmehr geht es hier um grundsätzliche Fragen des menschlichen Miteinanders

Detail und Ganzes

Detail und Ganzes

Netzschau Rezensionen aus dem Netz: "Pasolini vertraut in seinem liebevollen, wunderschönen Film auf kleine Gesten und unauffällige Symbolik, und streift trotzdem große Themen unserer Gesellschaft."
Wikipedia: Soziale Isolation

Mit dem Begriff soziale Isolation beschreibt man in der Sozialen Arbeit die Lebenssituation von Menschen, die wenig soziale Kontakte zu anderen Menschen haben. Je nachdem, wie weit das durchschnittliche Maß an Kontakten unterschritten wird, das innerhalb der demographischen Bezugsgruppe einer Person als üblich gilt, kann soziale Isolation einen erheblichen psychischen Krankheitswert besitzen. Allerdings ist eine solche Krankheitszuschreibung nicht zwingend: Als soziologische Kategorie kann in einem konkreten Fall soziale Isolation durchaus objektiv bestehen, ohne dass die betroffene Person dies subjektiv als Mangel empfindet. Um diesen Unterschied zwischen dem objektiven Tatbestand sozialer Isolation und der subjektiven Einschätzung durch die Betroffenen auch begrifflich deutlich zu machen, wird soziale Isolation häufig dem Empfinden von Einsamkeit gegenübergestellt: Als einsam gilt dabei eine Person, die Anzahl und Intensität ihrer sozialen Kontakte als unzureichend empfindet und unter diesem Mangel leidet. Dabei ist es ohne weiteres möglich, dass eine Person subjektiv an Einsamkeit leidet, obwohl sie nach objektiven Maßstäben über eine ausreichende Zahl an sozialen Kontakten verfügt.

Wikipedia


Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit

Video Ist jemand gestorben, muss John May die Hinterbliebenen ausfindig machen. Da diese aber – wenn überhaupt vorhanden – oft keinen Finger rühren wollen, kümmert sich May selbst um alles


Kino Tipp

Video Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit. Ein sehenswerter Film, der sich auch um Fragen dreht wie: Wie kann man die Würde des Menschen selbst nach seinem Tod wahren?


Uberto Pasolini im Interview zu Mr. May

Video An excuse for discovering the world – wie sind Sie auf die Geschichte von Mr. May gekommen? Regisseur Uberto Pasolini über seinen neuen Film "Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit"


Die neue Videobotschaft aus Babelsberg

Video Auf Uberto Pasolinis Regiedebüt, die Underdog-Komödie SPIEL DER TRÄUME über die Handballmannschaft Sri Lankas, folgt nun ein verhalten kämpferischer Film über Tod und Einsamkeit


PSIFF 2014: Filmmaker Uberto Pasolini

Video The award-winning new film from Uberto Pasolini (producer of The Full Monty), Still Life is a poignant and life-affirming drama that follows in the best tradition of humanist British cinema