Mit Anlauf

Biographien Bevor Micha Lewinsky sein Debüt als Regisseur gab, studierte er einige Semester Filmwissenschaften und Psychologie und arbeitete als freier Journalist, Redakteur, Kultur- Organisator und Musiker
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Foto: Movienet

Micha Lewinsky – Buch und Regie

Micha Lewinsky wurde 1972 in Kassel geboren und wuchs in Zürich auf. Nach seinem Abitur studierte er einige Semester Filmwissenschaften und Psychologie und arbeitete als freier Journalist, Redakteur, Kultur- Organisator und Musiker. Bevor er sein Debüt als Regisseur gab, schrieb er bereits erfolgreich mehrere Drehbücher. 2005 führte er beim Kurzfilm „Herr Goldstein“, der unter anderem den Pardino d‘Oro in Locarno gewann, zum ersten Mal Regie. Sein erster langer Spielfilm „Der Freund“ erhielt im In- und Ausland zahlreiche Auszeichnungen – unter anderem den Schweizer Filmpreis „Quartz“ für den besten Spielfilm. Zudem war er die Schweizer Nomination für die Academy Awards. Lewinskys nächster Film „Die Standesbeamtin“ war mit 160‘000 Zuschauern in der Schweiz und in Deutschland ein grosser Kinoerfolg.

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Devid Striesow (Thomas Engel)

1973 auf Rügen geboren, ist einer der gefragtesten deutschen Schauspieler der Gegenwart. Er hat mit so namhaften Regisseuren wie Rainer Kaufmann, Tom Tykwer, Dominik Graf, Oliver Hirschbiegel, Stefan Ruzowitzky, Christian Petzold und Hans-Christian Schmid zusammen gearbeitet. Für seine Darstellungen hat er schon mehrere Preise gewonnen. Seit 2013 verkörpert Devid Striesow den Hauptkommissar Jens Stellbrink im Saarländischen „Tatort“. Neben „Nichts passiert“ spielt er in der Hape-Kerkeling-Verfilmung „Ich bin dann mal weg“ die Hauptrolle.

Maren Eggert (Martina Engel)

1974 in Hamburg geboren, absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule in München. Sie spielte an verschiedenen Theaterbühnen, unter anderem in Zürich, Bochum und am Thalia Theater in Hamburg. Als Frieda Jung aus dem Kieler Tatort wurde sie einem breiten Publikum bekannt. Seit 2009/2010 ist Maren Eggert festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin.

Lotte Becker (Jenny Engel)

1999 geboren, kommt aus Köln, wo sie das Gymnasium besucht. Im Rahmen ihrer Schulausbildung hat sie Erfahrungen auf der Bühne gesammelt. Zudem ist sie in verschiedenen Theatergruppen engagiert. Auch vor der Kamera hat sie ihr Können schon mehrfach unter Beweis stellen können.

Annina Walt (Sarah Orlov)

1996 geboren, stammt aus Oberrieden und hat in Zürich im Sommer 2015 ihre Matura abgeschlossen. Bereits während ihrer Gymnasialzeit war sie im Spielclub 16+ des Jungen Schauspielhauses Zürich aktiv. Im Schweizer Tatort „Zwischen den Welten“ konnte sie ein erstes Mal auf ihr grosses Talent aufmerksam machen.

Stéphane Maeder (Ruedi, Vater von Severin)

1961 in Lausanne geboren. Nach seiner Schauspielausbildung an der Schauspiel-Akademie in Zürich erhielt er 1985 den Emil-Oprecht-Preis. Maeder ist neben seiner Tätigkeit im Film- und Fernsehbereich vor allem auf der Theaterbühne zu sehen. So war er unter anderem an der Schaubühne Berlin, am Schauspielhaus Köln und am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin engagiert. Seit 2012 ist er festes Ensemblemitglied am Konzert Theater Bern.

Max Hubacher (Severin)

1993 in Bern geboren. Erste Erfahrungen im Kindertheater wecken seine Leidenschaft, auf der Bühne zu stehen. 2007 wurde Hubacher Mitglied des Jugend-Theaterclubs 14+ des Schlachthaus Theater Bern. Vor der Kamera stand er zum ersten Mal 2009 für „Stationspiraten“. Für die Titelrolle in „Der Verdingbub“ erhielt er 2012 den Schweizer Filmpreis „Quartz“ als „Bester Darsteller“. Seit Oktober 2014 besucht er die Schauspielschule in Leipzig.

Beat Marti (Vater von Sarah Orlov)

1972 geboren, in Chur aufgewachsen. Er absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Theater in Zürich und erhielt 1995 den Kulturförderpreis des Kantons Graubünden. Marti etablierte sich in Deutschland und in der Schweiz durch mehrere Film- und TV-Produktionen. Sein erster Kinofilm „I Was A Swiss Banker“, in dem er die Hauptrolle spielte, feierte 2007 an der Berlinale Weltpremiere. Für diese Rolle wurde Marti für den Schweizer Filmpreis in der Kategorie „Bester Darsteller“ nominiert.

21:27 10.02.2016

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