Stimme und Gehör

Biographien Vielfach von der Kritik gefeiert, entwickelte sich Ava DuVernay als Autorin, Produzentin und Regisseurin innerhalb kürzester Zeit zu einer festen Größe des US-Independent-Kinos
Stimme und Gehör

Hinter der Kamera

Ava DuVernay – Regie und ausführende Produktion

Als Autorin, Produzentin, Regisseurin und Verleiherin hat sich Ava DuVernay innerhalb kürzester Zeit zu einer festen Größe des amerikanischen Independent-Kinos entwickelt. Für ihren Film Middle of Nowhere (2012) gewann sie nicht nur 2012 den Best Director Award des Festivals von Sundance, sondern auch ein Jahr später den Independent Spirit Award und den Affinity Award des Tribeca Film Institutes.

Ihr Regiedebüt hatte DuVernay 2008 mit der HipHop- Dokumentation "This is the Life" gegeben. Der Film wurde in Toronto, Los Angeles und Seattle mit Publikumspreisen bedacht und feierte 2009 seine TV-Premiere. Auch von der Kritik wurde der Film vielfach gefeiert.

Mit I Will Follow (2010) schrieb, produzierte und inszenierte sie anschließend ihren ersten Spielfilm, in dem Salli Richardson-Whitfield die Hauptrolle übernahm. Kritikerlegende Roger Ebert nannte das Familiendrama, das 2011 in die Kinos kam, "einen der besten Filme über den Verlust eines geliebten Menschen, die ich je gesehen habe".

Für diverse Fernsehsender inszenierte DuVernay Dokumentationen wie "Venus Vs", "My Mic Sounds Nice", "John Legend Interludes Live", "Essence Music Festival" und "Faith Through the Storm". 2013 saß sie außerdem bei einer Folge der Erfolgsserie "Scandal" sowie für Modefilme für Prada und Fashion Fair auf dem Regiestuhl.

14 Jahre lang hatte DuVernay zuvor im Bereich Film- Marketing und -PR gearbeitet und 1999 die Firma DVA Media + Marketing gegründet. Die preisgekrönte Firma arbeitete an mehr als 120 Film- und Fernseh-Strategien und -Kampagnen, darunter für Regisseure wie Steven Spielberg, Clint Eastwood, Michael Mann oder Bill Condon.

DuVernay, die an der UCLA studierte, ist außerdem Gründerin von AFFRM, dem African-American Film Festival Releasing Movement. Sie ist Mitglied der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences, der Academy of Television Arts & Sciences, bei Film Independent und des Sundance Institutes. Sie lebt in Los Angeles.

Vor der Kamera

David Oyelowo – Martin Luther King Jr.

Innerhalb weniger Jahre hat sich der klassisch ausgebildete David Oyelowo zu einem der gefragtesten Schauspieler auf Leinwand, Bildschirm und Bühne entwickelt. Er studierte an der renommierten London Academy of Music and Dramatic Arts (LAMDA), wo er 1998 ein Exzellenzstipendium von Nicholas Hytner erhielt.

Zu seinen jüngsten Filmen gehören Christopher Nolans weltweit erfolgreiches Weltraumabenteuer Interstellar (2014) mit Matthew McConaughey, Anne Hathaway, Jessica Chastain, Casey Affleck und Topher Grace, J.C. Chandors A Most Violent Year (2014) mit Chastain und Oscar Isaac sowie der Thriller Default über eine amerikanische Nachrichten-Crew, die von somalischen Piraten als Geisel genommen wird.

Bereits abgeschlossen hat Oyelowo die Dreharbeiten zu dem Thriller Captive, in dem er an der Seite von Kate Mara einen entflohenen Straftäter spielt. Außerdem ist er demnächst neben Zoe Saldana in dem Biopic Nina über die legendäre Sängerin Nina Simone sowie als Irakkriegsveteran in dem Drama Nightingale zu sehen.

Große Beachtung fand seine Rolle an der Seite von Forest Whitaker, John Cusack, James Marsden und Oprah Winfrey in Lee Daniels’ erfolgreichem Drama Der Butler (Lee Daniels’ The Butler, 2013). Auch in Steven Spielbergs mehrfach Oscar- und Golden Globe-nominiertem Drama Lincoln (2012) mit Daniel Day-Lewis, Sally Field und Tommy Lee Jones war er mit von der Partie. Für das bei den Festivals von Sundance und Toronto gefeierte Independent-Drama Middle of Nowhere (2012) von Ava DuVernay wurde Oyelowo als Bester Nebendarsteller für den NAACP Image Award und den Independent Spirit Award nominiert.

An der Seite von Tom Cruise stand er für den Actionfilm Jack Reacher (2012) vor der Kamera, der auf einem Roman von Bestsellerautor Lee Child basierte. Im gleichen Jahr war er auch neben Nicole Kidman, Matthew McConaughey und Zac Efron in The Paperboy (2012) von Lee Daniels zu sehen, der seine Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Cannes feierte. Im Fernsehen gehörte er zuletzt zum Ensemble des britischen TV-Films "Complicit".

Zu seinen weiteren Filmen zählen das von George Lucas produzierte Drama Red Tails (2012), das mit dem NAACP Image Award ausgezeichnet wurde, Planet der Affen: Prevolution (Rise of the Planet of the Apes, 2011) mit James Franco und Freida Pinto, die Oscar-nominierte Bestseller-Verfilmung The Help (2011), 96 Minutes (2011), Kevin MacDonald’s Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht (The Last King of Scotland, 2006) mit Forest Whitaker und James McAvoy, Who Do You Love (2008), in dem er den legendären Muddy Waters spielte, A Sound of Thunder (2005), Entgleist (Derailed, 2005), Ein Trauzeuge zum Verlieben (The Best Man, 2005) und die TV-Produktion "Shoot the Messenger".

Erstmals beeindruckte Oyelowo sein Publikum in dem Stück "The Suppliants" am Gate Theatre in London, für das er für den angesehenen Ian Charleson Award nominiert wurde. Anschließend stand er für die Royal Shakespeare Company als erster schwarzer Schauspieler in der Titelrolle von "Henry VI" auf der Bühne. Für seine Leistung erhielt er den Ian Charleson Award und wurde für den Evening Standard Award nominiert. Weitere Theaterstücke, in denen er zu sehen war, sind "The God Botherers" und "Prometheus Bound". Mit letzterem gab er sein Off-Broadway-Debüt.

Eine feste Rolle spielte er in der mit dem BAFTA prämierten Serie "Spooks", die außer in England auch in den USA mit Erfolg ausgestrahlt wurde. Für seinen Auftritt in dem Fernsehfilm "Small Island" gewann er den Royal Television Society Award und wurde für den BAFTA nominiert. Außerdem stand Oyelowo neben Colin Firth für den BBC- Film "Born Equal" und an der Seite von Sanaa Lathan und Sean Combs für den US-Fernsehfilm "A Raisin in the Sun" vor der Kamera.

Seinen Einstand in den USA hatte er mit zwei Produktionen für den Pay-TV-Sender HBO gegeben. An der Seite von Bryce Dallas Howard war er 2006 in Kenneth Branaghs Shakespeare-Verfilmung "As You Like It" zu sehen. Im gleichen Jahr spielte er außerdem eine Rolle in der Miniserie "Five Days", die ihm einen Satellite Award einbrachte. Für Anthony Minghella stand er später auch für den gefeierten Mehrteiler "The No. 1 Ladies Detective Agency" nach dem gleichnamigen Roman von Alexander McCall Smith vor der Kamera. Oyelowo lebt mit seiner Familie in Los Angeles.

Tom Wilkinson – Präsident Lyndon B. Johnson

Tom Wilkinson gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Film- und Theaterschauspielern unserer Zeit und wurde im Laufe seiner Karriere immer wieder mit den verschiedensten Ehrungen bedacht. Für seine Rollen in den Filmen Michael Clayton (2007) von Tony Gilroy und In the Bedroom (2001) mit Sissy Spacek wurde er jeweils für den Oscar nominiert. Letzterer brachte ihm auch einen Independent Spirit Award, einen Special Jury Prize beim Festival in Sundance, einen New York Film Critics Circle Award sowie eine Nominierung für den BAFTA ein. Für den Oscar-prämierten Welterfolg Ganz oder gar nicht (The Full Monty, 1997) hatte er zuvor bereits den BAFTA erhalten, für den er auch für den Oscar-Gewinner Shakespeare in Love (1998) nominiert wurde.

Nachdem er für den Fernsehfilm "Normal" mit Jessica Lange sowohl für den Emmy als auch für den Golden Globe nominiert wurde, gewann er beide Preise schließlich als Nebendarsteller der Miniserie "John Adams", in der er Benjamin Franklin darstellte. Zuletzt sah man ihn auf dem Bildschirm als Joe Kennedy in der Miniserie "The Kennedys", wofür er eine weitere Emmy- Nominierung erhielt. Auch in dem Golden Globe-prämierten TV-Film "Recount" mit Kevin Spacey und John Hurt war Wilkinson mit von der Partie.

Zu seinen kommenden Kinofilmen gehören Business Or Pleasure mit Vince Vaughn und die Independent-Produktion Jenny’s Wedding von Mary Agnes Donohue. Zuletzt war er in dem Überraschungserfolg Dido Elizabeth Belle (Belle, 2013) sowie in Wes Andersons Grand Budapest Hotel (The Grand Budapest Hotel, 2014) zu sehen. Darüber hinaus gehören Felony (2013) mit Joel Edgerton, Good People (2014) mit Kate Hudson und James Franco, Lone Ranger (The Lone Ranger, 2013) mit Johnny Depp, Mission: Impossible – Phantom Protokoll (Mission Impossible: Ghost Protocol, 2011) mit Tom Cruise, die Golden-Globe-nominierte Komödie Best Exotic Marigold Hotel (The Best Exotic Marigold Hotel, 2011) mit Judi Dench und Maggie Smith (für die er für den SAG Award und den BIFA Award nominiert wurde), Eine offene Rechnung (The Debt, 2010) mit Helen Mirren, Robert Redfords Die Lincoln Verschwörung (The Conspirator, 2010), Der Ghostwriter (The Ghost, 2010) von Roman Polanski, Michel Gondrys The Green Hornet (2011), Tony Gilroys Duplicity – Gemeinsame Geheimsache (Duplicity, 2009) mit Julia Roberts und Clive Owen, John Landis’ Burke & Hare (2010), Cassandras Traum (Cassandra’s Dream, 2007) von Woody Allen, Guy Ritchies RocknRolla (2008) mit Gerard Butler und Bryan Singers Operation: Walküre (Valkyrie, 2008) mit Tom Cruise zu Wilkinsons Filmen. Außerdem war er in Christopher Nolans Batman Begins (2005), Vergiss mein nicht! (Eternal Sunshine of the Spotless Mind, 2004) mit Kate Winslet und Jim Carrey, Der letzte Kuss (The Last Kiss, 2006) mit Zach Braff, Stage Beauty (2004) mit Billy Crudup, Oscar Wilde (Wilde, 1997), The Governess (1998), Ang Lees Sinn und Sinnlichkeit (Sense and Sensibility, 1995) und Wer mit dem Teufel reitet (Ride with the Devil, 1999), die Bestsellerverfilmung Fräulein Smillas Gespür für Schnee (Smilla’s Sense of Snow, 1997), Gillian Armstrongs Oscar und Lucinda (Oscar and Lucinda, 1997), Ernst sein ist alles (The Importance of Being Earnest, 2002), Das Mädchen mit dem Perlenohrring (Girl with a Pearl Earring, 2003) mit Scarlett Johansson und Colin Firth, Roland Emmerichs Der Patriot (The Patriot, 2000), Good Woman – Ein Sommer in Amalfi (A Good Woman, 2004), Ripley Under Ground (2005), Der Exorzismus von Emily Rose (The Exorcism of Emily Rose, 2005) und Geliebte Lügen (Separate Lies, 2005) mit Emily Watson und Rupert Everett zu sehen.

Auf britischen Bildschirmen war Wilkinson unter anderem mit dem Fernsehfilm "Cold Enough for Snow" und der preisgekrönten Miniserie "Martin Chuzzlewit" präsent, für die er jeweils für den BAFTA nominiert wurde. Zu seinen weiteren TV-Rollen gehören unter anderem "The Gathering Storm" und "Measure for Measure".

Am Theater war er unter anderem als John Proctor in "The Crucible" am Royal National Theatre, in der Titelrolle von "King Lear" am Royal Court, in "Enemy of the People" mit Vanessa Redgrave, in "Ghosts" (wofür er einen London Critics Circle Award erhielt) und David Hares "My Zinc Bed" mit Julia Ormond zu sehen.

Cuba Gooding Jr. – Fred Gray

Cuba Goodings bekannteste Rolle ist die des Football- Spielers Rod Tidwell in Cameron Crowes Jerry Maguire – Spiel des Lebens (Jerry Maguire, 1996), für die er mit dem Oscar® als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde. Geboren wurde der Schauspieler in der Bronx, er lebt aber seit seinem vierten Lebensjahr in Los Angeles.

Der Durchbruch gelang ihm 1991 mit seiner von der Kritik gelobten Leistung in John Singletons Oscar-nominiertem Drama Boyz n the Hood – Jungs im Viertel (Boyz n the Hood, 1991). Für die Rolle wurde er mit dem ShoWest Newcomer Award ausgezeichnet. Anschließend war er in so unterschiedlichen Filmen wie Besser geht’s nicht (As Good As It Gets, 1997), Hinter dem Horizont (What Dreams May Come, 1998) und Eine Frage der Ehre (A Few Good Men, 1992) zu sehen.

Für Jerry Maguire wurde Gooding nicht nur mit dem Oscar, sondern auch mit dem SAG Award, dem Broadcasters Film Critics Award, dem Critics Choice Award und dem Chicago Film Critics Award nominiert.

Immer wieder stellt er mit höchst unterschiedlichen Rollen seine Vielseitigkeit unter Beweis. Zu seinen Filmen gehören unter anderem Men of Honor (2000), Pearl Harbor (2001), Sie nennen ihn Radio (Radio, 2003), American Gangster (2007), Shadowboxer (2005), die George Lucas-Produktion Red Tails (2012) und Lee Daniels’ Der Butler (Lee Daniels’ The Butler, 2013), für den er gemeinsam mit seinen Ensemble-Kollegen für den SAG Award nominiert wurde. Zuletzt war er auch in Machete Kills (2013) und dem Independent-Film Life of a King (2013) mit von der Partie.

Auf dem Bildschirm konnte man ihn aktuell in der Miniserie "The Book of Negroes" sehen. Außerdem spielte er Rollen in Fernsehfilmen wie "Gifted Hands: The Ben Carson Story" oder "Firelight". Letzterer ist bis heute der erfolgreichste Film des Senders Hallmark überhaupt.

Sein von der Kritik gefeiertes Broadway-Debüt gab Gooding an der Seite von Cicely Tyson in dem Tony- nominierten Revival des Erfolgsstücks "The Trip to Bountiful". 2002 erhielt er außerdem seinen Stern auf dem legendären Hollywood Walk of Fame.

Alessandro Nivola – John Doar

Als Teil des Ensembles des zehnfach Oscar-nominierten American Hustle (2013) von David O. Russell wurde Alessandro Nivola zuletzt mit dem SAG Award und dem Critics Choice Award ausgezeichnet.

Am Theater wurde er kürzlich für seine Rolle im Broadway-Revival von Terrence Rattigans "The Winslow Boy" mit hymnischen Kritiken und einer Nominierung für den Outer Critics Circle Award bedacht. Gerade war er außerdem an der Seite von Bradley Cooper in einer neuen Inszenierung von "The Elephant Man" zu sehen.

Demnächst ist Nivola in Filmen wie J.C. Chandors A Most Violent Year (2014) mit Jessica Chastain und Oscar Isaac oder Zoe Cassavetes’ Day Out of Days zu sehen. Zu seinen weiteren Filmen gehören Lisa Cholodenkos Laurel Canyon (2002), für den er für den Independent Spirit Award nominiert wurde, Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft (Coco avant Chanel, 2009), Junikäfer (Junebug, 2005), Mansfield Park (1999), Kenneth Branaghs Verlorene Liebesmüh’ (Love’s Labour’s Lost, 2000), Jurassic Park III (2001), Goal – Lebe deinen Traum (Goal, 2005), Best Laid Plans (1999), Janie Jones (2010),

John Woos Im Körper des Feindes (Face/Off, 1997) sowie Sally Potters nicht nur von der New York Times gefeiertes Drama Ginger & Rosa (2012) mit Elle Fanning und Annette Bening. Beim Provincetown International Film Festival wurde er 2009 mit dem Excellence in Acting Award ausgezeichnet.

Gleich für sein Broadway-Debüt im Stück "A Month in the Country" mit Helen Mirren wurde Nivola 1995 für den Drama Desk Award nominiert. Am Theater war er unter anderem auch in Stücken wie "Wie es euch gefällt" mit Gwyneth Paltrow in Williamstown und Sam Shephards "A Lie of the Mind" unter der Regie von Ethan Hawke zu sehen.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Emily Mortimer, gründete er 2012 die Produktionsfirma King Bee Prods. Deren erstes Projekt war die von der Kritik begeistert aufgenommene, sechsteilige Mockumentary "Doll & Em", die 2015 in eine zweite Staffel gehen wird.

Nivola studierte Englisch an der Yale University, wo er auch seinen Bachelor-Abschluss machte.

Carmen Ejogo – Coretta Scott King

Schon seit mehreren Jahren macht Carmen Ejogo immer wieder mit ihren Film- und Fernsehrollen von sich reden. Ihr US-Kinodebüt gab sie 1997 an der Seite von Eddie Murphy in der Komödie Metro – Verhandeln ist reine Nervensache (Metro, 1997). Anschließend war sie unter anderem in Kenneth Branaghs Shakespeare-Adaption Verlorene Liebesmüh’ (Love’s Labour’s Lost, 2000), Schlimmer geht’s immer (What’s the Worst that Could Happen?, 2001) mit Martin Lawrence, Neil Jordans Die Fremde in dir (The Brave One, 2007) mit Terrence Howard und Jodie Foster, Gavin O’Connors Das Gesetz der Ehre (Pride and Glory, 2008) mit Edward Norton sowie an der Seite von Maya Rudolph in Away We Go – Auf nach Irgendwo (Away We Go, 2009) von Sam Mendes zu sehen. Viel Beachtung fand zuletzt ihre Rolle in Sparkle (2012), dem letzten Film von Whitney Houston. Außerdem war sie kürzlich in dem Thriller Alex Cross (2012) mit Tyler Perry sowie dem Kassenerfolg The Purge: Anarchy (2014) zu sehen. 

Auf dem Bildschirm begeisterte Ejogo Kritiker und Zuschauer gleichermaßen in der Hauptrolle der Miniserie "Sally Hemmings: An American Scandal". In der Rolle der Coretta Scott King war sie vor SELMA schon einmal zu sehen, neben Jeffrey Wright und Terrence Howard in der HBO-Produktion "Boycott". Damals erhielt sie eine Nominierung für den NAACP Image Award. Eine weitere bekam sie für den Emmy-nominierten Fernsehfilm "Lackwanna Blues". An der Seite von Anthony Edwards war sie außerdem als FBI-Agentin in der Serie "Zero Hour" zu sehen.

Demnächst ist die in London geborene Ejogo, die heute in New York lebt, neben Ethan Hawke in Born to be Blue über den Jazz-Trompeter Chet Baker zu sehen.

15:51 19.02.2015

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