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Biographien Gustav Deutsch ist sowohl Filmemacher wie auch Künstler. Mit den Wechselwirkungen verschiedener Medien setzt er sich bereits seit den 1980er Jahren in Theorie und Praxis auseinander
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Foto: Verleih

Regie

Gustav Deutsch

Der Filmemacher und Künstler lebt und arbeitet in Wien und Aegina. Er wurde 1952 in Wien geboren, ging dort zur Schule und machte seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur 1979 an der Technischen Universität Wien.
1980–1983 Mitglied der Medienwerkstatt Wien. Zahlreiche video artworks.
Seit 1983 Mitglied der Künstlergruppe DER BLAUE KOMPRESSOR, Flosting & Stomping Company.
Seit 1984 Zusammenarbeit mit Hanna Schimek (D&S).
Seit 1989 zahlreiche Filmarbeiten.
Seit 1996 Mitglied bei SIXPACKFILM.
Seit 2003 Künstlerischer Leiter der AEGINA ACADEMY Forum für Kunst & Wissenschaft.

Arbeiten über die Phänomenologie des Films

TASCHENKINO, 1995; FILM IST. 1– 6, 1998; FILM IST. 7–12, 2002; WELT SPIEGEL KINO, Episode 1–3, 2005; FILM IST. a girl & a gun, 2009

Teilnahme an internationalen Festivals und Preisverleihungen

Preis Neues Kino/Viennale 96, for TASCHENKINO and FILM IST MEHR ALS FILM, 1996;
Main Price, Filmfestival Ann Arbor, for FILM IST. 1– 6, 2000;
Curators Award, Cinema Texas, for FILM IST. 7–12, 2002;
Best Film, EXiS Mediafestival, Seoul, for WELT SPIEGEL KINO, 2005

Planung, Organisation und Ausführung von fachübergreifenden Kunstprojekten

JARDIN DE WILTZ, 1983 –1987; DIE KUNST DER REISE, Wien 1986/87, Frankfurt 1988, London 1991; ODYSSEY TODAY / THE ATHENS CONFERENCE, Athen, 1995; LICHT BILD – DIE AEGINA AKADEMIE, Aegina, 2003 / 2005; CAFE MELANGE, Wien, 2008. Förderungspreis für Bildende Kunst, BMUK, für DIE KUNST DER REISE, 1992 Together with: Hanna Schimek; Der Blaue Kompressor

Die Schauspieler

Stephanie Cumming (Shirley)

Stephanie Cumming ist eine kanadische Tänzerin, Choreographin und Darstellerin, die zurzeit in Wien lebt. Sie wurde 1977 im nördlichen British Columbia geboren und machte mit dem Bachelor of Arts in zeitgenössischem Tanz im Jahre 2000 ihren Abschluss an der University of Calgary. 2001 zog sie nach Wien, wo sie seit dem lebt und arbeitet.

Sie hat 10 Jahre lang hauptsächlich mit dem österreichischen Choreographen Chris Haring gearbeitet und mit ihm, dem Musiker Andreas Berger und dem Dramaturg Thomas Jelinek 2005 die international anerkannte Tanzfirma Liquid Loft gegründet. Cumming partizipierte im gesamten Repertoire von Liquid Loft in Europa und Asien und war Teil von POSING PROJECT B: THE ART OF SEDUCTION, das 2007 den Goldenen Löwen für die Beste Performance auf den Filmfestspielen von Venedig erhielt. Sie trat mit der Wiener Theatergruppe Toxic Dreams auf.

Ihre eigenen Projekte wurden in Österreich im Tanzquartier Wien und dem Impulstanz Festival präsentiert, sowie in den Niederlanden, Slovenien und Ungarn. Durch ihre Arbeit mit Liquid Loft trat sie in mehreren Filmen der österreichisch-bulgarischen Filmemacherin Mara Mattuschka auf, unter anderem in BURNING PALACE. Daneben trat sie in TELL von Erwin Wurm und einem noch nicht veröffentlichten Kurzfilm der Österreichers Harald Hand auf.

Filmographie (Auszüge)

2010 PRIVATE SANDNES – a kinematographic atlas, Video, colour / s/w, 30 min
2010 VISIONS OF REALITY – Pilot film, 35 mm, Farbe, 12 min
2009 FILM IST. a girl & a gun, 35 mm, Farbe, 93 min
2006 DIE MOZARTS, 35 mm, Farbe 1 min
2005 TATORT MIGRATION 1–10, 10 channel DVD Installation
2005 WELT SPIEGEL KINO, 35 mm, s/w, 90 min
2002 FILM IST. 7–12, 35 mm, Farbe / s/w, 90 min
1999 K&K&K, Video, Farbe, 12 min
1998 FILM IST. 1–6, 16 mm, Farbe 60 min
1996 NO COMMENT – minimundus austria, 35 mm, s/w 13 min
1996 MARIAGE BLANC, 16 mm, Farber, 5 min
1996 FILM IST MEHR ALS FILM, Trailer Viennale 96, 35 mm, Farbe / s/w 1 min
1996 TASCHENKINO DER KATALOG, 16 mm, s/w, 30 min
1995 TASCHENKINO, S 8, 100 Loops, Farbe, Expanded Cinema
1995 FILM / SPRICHT/ VIELE / SPRACHEN, Trailer Viennale 95, 35 mm, Farbe, 1 min
1993 AUGENZEUGEN DER FREMDE, 16 mm, Farbe, 33 min
1992 INTERNATIONALER SENDESCHLUSS, Videoinstallation
1990 WELT / ZEIT 25812 min, 16 mm, s/w, 35 min
1990 SA. 29 JUNI / ARCTIC CIRCLE, 16 mm, Farbe, 3 min
1990 ADRIA-URLAUBSFILME 1954 – 68, 16 mm, Farbe / s/w, 35 min
1988 NO JE NE REGRET RIEN / DER HIMMEL ÜBER PARIS, S 8 / 16mm, Farbe, 2 min
1984 WOSSEA MTOTOM, Video, Farbe / s/w 70 min
1982 ASUMA, Video, Farbe, 20 min
1981 FULKUR, Video, s/w 20 min
1981 RITUALE, Video, s/w, 35 min

Christoph Bach (Stephen)

Christoph Bach wurde 1975 geboren und vollendete seine Schauspielausbildung 2003 an der Universität der Künste in Berlin. Noch im selben Jahre gab er sein Debut in der schwarzen Komödie NARREN. Daneben trat er im preisgekrönten Abschlussfilm KATZE IM SACK von Florian Schwarz, in CLOSE (2004) und in ZEPPELIN (2005) auf. 2003 wurde er mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino als Bester Darsteller für seine Rolle in DETROIT von Carsten Ludwig und Jan-Christoph Glaser ausgezeichnet.

Das TV-Drama MEIN MÖRDER von Elisabeth Sharang, in der er den Protagonisten spielt, wurde mit dem Österreichischen Fernsehpreis und dem Hauptpreis des FIPA Fernsehfesivals in Biarritz ausgezeichnet. Diverse TV Produktionen folgten. 2006 widmete ihm das ZDF ein vierteiliges Special im Rahmen der "Ein kleines Fernsehspiel"-Reihe. 2008 folgte ein Auftritt im Dokudrama DUTSCHKE, das mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. 2010 trat er in der mit einem Golden Globe ausgezeichneten Miniserie DER SCHAKAL von Olivier Assayas auf.

19:51 17.09.2014

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