Bleibende Eindrücke

Netzschau Kritiken aus dem Netz: "Sowohl auf visueller als auch erzählerischer Ebene ist VALLEY OF LOVE – TAL DER LIEBE ein Genuss. Eine schauspielerisch beeindruckende Tour-de-Force."
Bleibende Eindrücke
Foto: Concorde Filmverleih

Uneingeschränkt und absolut

"Ein toter Sohn schickt seine Eltern in die Wüste: Guillaume Nicloux hat seinen wundervollen Film der Vergangenheit gewidmet, und zwar uneingeschränkt und absolut." Critic.de

Todeslustig lebenstraurig

"Was sich erst arg nach Mystery-Sperenzchen oder Spökenkiekerei anfühlt, entwickelt sich dank des französischen Altstar-Gespanns Huppert und Depardieu zum todeslustig-lebenstraurigen Kammerspiel. Dass die Schauspielerin unter ihrer fragil-zickigen Kratzbürstigkeit immer wieder wunde Befindlichkeiten bloßlegt, ist hinlänglich bekannt, und das passt auch bestens auf diese Partie einer Rabenmutter mit postum eintretendem Schuldkomplex. Wie feinfühlig aber Depardieu nach wie vor agieren kann, wenn man ihn lässt, war über die vielen Eskapaden zwischen Kremltür und Flugzeugflur etwas in Vergessenheit geraten. Er bleibt ein kolossaler Darsteller, der seine inzwischen einschüchternde Korpulenz raumfüllend in Szene setzt (wie etwa auch der späte Marlon Brando)." Schwäbisches Tagblatt

Sehr, sehr schön

"Dennoch ist der Film ein schauspielerisches Ereignis: Gérard Depardieu zeigt Mut zur Selbstironie und präsentiert sich so uneitel wie schonungslos in seiner ganzen Massigkeit, immer noch mit dem verletzten Blick in den traurigen Augen, der ihn so unwiderstehlich macht. Isabelle Huppert wirkt deutlich flotter und vitaler als ihr kurzatmiger Partner – sie ist die Elfe, er das Walross. (...) Ihre Dialoge wirken so natürlich, als seien sie im Moment des Drehs entstanden, blitzschnell wechseln die beiden ihre Stimmungen, gehen auf den anderen ein oder entwickeln neue eigene Emotionen. Das ist dann sehr, sehr schön." Programmkino.de

Magisch und beklemmend

"So beklemmend ist die Ausgangskonstellation in 'Valley of Love', einem Film des französischen Regisseurs Guillaume Nicloux. Es ist keine Geschichte für die Ewigkeit, weil sie ein wenig zu sehr ins Esoterische abdriftet. Doch wer das Kino liebt, sollte sich den Film unbedingt ansehen, schon weil er einen daran erinnert, wie magisch es ist, was gute Schauspieler aus einer nur halb guten Handlung machen können." Welt Online

Bezaubernd intim

"Dass die große Liebe, die diese beiden so unterschiedlichen Menschen einmal verbunden haben muss, fast greifbar wird, liegt am außergewöhnlich und bezaubernd intimen Spiel der beiden Schauspieler, an dem man sich kaum sattsehen kann." Stern.de

17:11 20.01.2016

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