Film der Woche

What you gonna do when the world's on fire?

What you gonna do when the world's on fire?

Regisseur Roberto Minervini bereiste den US-Bundesstaat Louisiana eigentlich um dort eine Dokumentation über die Musik der 1930er Jahre zu drehen. Dieses Vorhaben verwarf er allerdings angesichts der omnipräsenten Gewalt gegen Schwarze: Junge Afro-Amerikaner*innen werden überproportional häufig Opfer von tödlicher Polizeigewalt, so auch in Lousiana
What you gonna do when the world's on fire?

What you gonna do when the world's on fire?

Regisseur Roberto Minervini bereiste den US-Bundesstaat Louisiana eigentlich um dort eine Dokumentation über die Musik der 1930er Jahre zu drehen. Dieses Vorhaben verwarf er allerdings angesichts der omnipräsenten Gewalt gegen Schwarze: Junge Afro-Amerikaner*innen werden überproportional häufig Opfer von tödlicher Polizeigewalt, so auch in Lousiana

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Eindringliche Momentaufnahme

Eindringliche Momentaufnahme

Zum Film In „What you gonna do when the world's on fire?“ porträtiert Roberto Minervini seine Protagonist*innen in intimen Schwarz-Weiß-Bildern und gibt denjenigen Menschen ein Gesicht, die hinter den Forderungen von #blacklivesmatter stehen ...

Polizeigewalt und Brutalität

Polizeigewalt und Brutalität

Kommentar 3,7 Mal so häufig wie Weiße werden Afro-Amerikaner*innen Opfer von tödlicher Polizeigewalt. So auch im südlichen US-Bundesstaat Louisiana, aber hier haben sie noch einen weiteren Feind: der Ku-Klux-Klan ist auch im 21. Jahrhundert noch aktiv

#Blacklivesmatter

#Blacklivesmatter

Biografie Minervini fokussiert sich für seinen Dokumentarfilm auf einige Protagonist*innen: Judy, die Bar-Besitzerin, die New Black Panther Party in New Orleans – er verbringt Zeit mit dem 14-jährigen Ronaldo, der seinen Bruder Titus auf das Leben vorbereitet

Untersuchung einer tiefen Wut

Untersuchung einer tiefen Wut

Netzschau „Der Filmemacher Roberto Minervini zog im Herbst 2000 nach New York und lebt nun schon seit vielen Jahren im Süden der USA, wo er sich im Unterschied zu anderen Künstlern eingehend mit dem Leben der Deklassierten im Flyover-Land beschäftigte.“
Ku-Klux-Klan

Der Ku-Klux-Klan (KKK, englisch Ku Klux Klan) ist ein rassistischer und gewalttätiger, vor allem in den Südstaaten der USA aktiver Geheimbund. Der Klan war 1865 bis 1875 und 1915 bis 1944 als einheitliche Organisation aktiv. Seit 1950 bestehen unter diesem Namen wieder mehrere voneinander unabhängige Gruppen.

Ziel des Klans war nach der Gründung am 24. Dezember 1865 vor allem die Unterdrückung der Schwarzen. Seine Gewalttaten richteten sich zunächst gegen Schwarze und deren Beschützer sowie gegen die zahlreichen ehemaligen Nordstaatler, die vom Wiederaufbau des Südens (Reconstruction) nach dem Sezessionskrieg profitieren wollten. Es handelte sich um eine paramilitärische Gruppierung, die versuchte, ihre politischen Ziele mit Terror und Gewalt zu erreichen und um 1870 aufgelöst wurde. 1915 wurde der Klan als eine nativistische Massenorganisation neu gegründet. Mit bis zu vier Millionen Mitgliedern (1924) verfolgte dieser Klan eine Politik weißer Vorherrschaft insbesondere gegenüber Afroamerikanern, aber auch einen militanten Antikatholizismus und Antisemitismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg formierten sich verschiedene, voneinander unabhängige Gruppen als Ku-Klux-Klan, die verschiedene Gewaltakte von verbalen Einschüchterungsmaßnahmen über diverse körperliche Angriffe bis hin zu Morden gegenüber tatsächlichen oder vermeintlichen Vertretern der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung verübten.

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What you gonna do [...]? | Trailer

Video Trailer zu dem Dokumentarfilm „What you gonna do when the world's on fire“ von Roberto Marvini, der ab dem 23. Juli in den Kinos zu sehen sein wird


What you gonna do [...]? | Scene

Video Regisseur Roberto Minervini gibt in seinem neuen Film denjenigen eine Stimme, die auch im 21. Jahrhundert noch unter weißer Gewalt leiden, so u.a. den Mitgliedern der New Black Panther Party For Self-Defense in New Orleans ...


Roberto Minervini | Interview

Video Director Roberto Minervini and Cinematographer Diego Romero speak with ARRI at the 75th Biennale Cinema in Venice about shooting the premiered feature film "What You Gonna Do When the World’s on Fire"


Judy Hill | Interview

Video Angesichts des politischen Klimas und der Polizeibrutalität gegen Afroamerikaner, könnte es kaum aktueller sein, mit einem Film wie „What you gonna do when the world's on fire“ denjenigen eine Stimme zu geben, die noch immer unterdrückt werden