Anders als gedacht

Einblicke Seit mittlerweile 13 Jahren befindet sich die Bundeswehr in ihrem bisher größten Auslandseinsatz, der bis heute 54 deutsche Soldaten das Leben kostete. Versuch einer Sammlung zum Thema
Anders als gedacht
Foto: Wolfgang Ennenbach/Majestic Film

Chronologie

"Vier Monate nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 begann der größte Auslandseinsatz der Bundeswehr. Seither starben 54 deutsche Soldaten in Afghanistan – in einem Krieg, der erst seit 2010 Krieg heißen darf. Eine Chronologie des Einsatzes." Tagesschau.de

Historisches Verhältnis

"Seit 2001 übernimmt Deutschland eine Vorreiterrolle beim Wiederaufbau Afghanistans. Diese Rolle ist auch einem historisch gewachsenen Vertrauensverhältnis geschuldet. Denn die deutsch-afghanische Freundschaft besteht seit Anfang des 20. Jahrhunderts." Bundeszentrale für politische Bildung

Vom Handwerk

"Der Einsatz der deutschen Soldaten in Afghanistan ist voller Gefahren. Deutsche Soldaten machen gemeinsame Sache mit gedungenen Schurken. Aber sie haben ihr Handwerk gelernt. Es ist Kriegshandwerk." FAZ.net

Lohn und Undank

"Über Jahre hinweg haben sie in Afghanistan der Bundeswehr und anderen deutschen Arbeitgebern gedient. Nun fürchten sich die einheimischen Helfer vor dem Abzug der Nato und dem Terror der Taliban. Viele von ihnen wollen nach Deutschland – dürfen aber nicht." Spiegel Online

Wollen und Können

"In diesem Jahr endet die Isaf-Mission, der Kampfeinsatz ausländischer Truppen am Hindukusch ist bald vorbei. Die Bundeswehr hat bereits in den vergangenen beiden Jahren ihre Stützpunkte in Taloqan, Faisabad, Kundus und das OP North in Baglan geschlossen. Noch sind 3.100 Bundeswehrangehörige in Kabul, Masar-i-Scharif und Termiz stationiert. Längst wird in der Isaf offen über einen kompletten Abzug gesprochen. Immer größer werden die Differenzen mit dem Gastgeber, der afghanischen Regierung. Die Bundeswehr und die anderen Truppensteller können seit Monaten nicht für die Zukunft der Mission am Hindukusch planen. Afghanistans Präsident Hamid Karsai weigert sich, ein bereits mit den Amerikanern ausgehandeltes Truppenstationierungsabkommen zu unterschreiben." Zeit Online

22:41 26.03.2014

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