Berliner Mauer

Vier Personen stehen vor einer Ziegelwand mit zwei Fenstern, eines davon zerbrochen und vergittert.

Stella Leder: „Wir lernten die Deutschen als Opfer kennen“

Zum Jahrestag des Mauerfalls richtet sich der Blick stets auf Ost- und Westdeutschland. Die Autorin Stella Leder kennt beide Perspektiven. Sie erzählt von verfehlter Erinnerungskultur, Nazis in Ost und West – und von ihrer Stasi-Großmutter

Maxi Leinkauf

„Süffisant belächelt“

Welchen Picasso hätten Sie gerne? Die Kuratorin Julia Friedrich erklärt, warum er in DDR und BRD unterschiedlich bewertet wurde

1961: One-Way-Ticket

Der EKD-Ratsvorsitzende Kurt Scharf steht ohne Staat und Geld am Lehrter Bahnhof in Westberlin. Die DDR hat eine Dienstreise genutzt, um ihn auszubürgern

Vorhang auf

Cerstin Gammelin wirft frische Blicke auf die unterschätzten Ostdeutschen

Porträt eines Mannes mit Brille und grauem Haar vor rosafarbenem Hintergrund.

Der Kommunismus ist …?

Prof. Dr. Christian Schertz hat auf der gefallenen Berliner Mauer gejubelt und schätzt die Privatsphäre

Alexander Kluge: Ein Patriot, der sich prüft und hinterfragt

Alexander Kluge ist tot. Bis zuletzt – am 14. Februar wurde er 94 – meldete er sich mit politischen Zwischenrufen oder kündigte neue Projekte an. Wir sprachen mit ihm 2020, als zum Mauerfalljubiläum sein Buch „1990 freilegen“ erschien

Nicht zweimal verlieren

Die Geschichte der vergangenen 30 Jahre ist in Ostdeutschland eine Geschichte der Niederlagen. Es ist an der Zeit, sie endlich umfassend aufzuarbeiten

Frau mit Brille und Schürze füllt eine Papiertüte hinter einer Theke voller Süßigkeiten.

Dealer

Wer sie verachtet, hasst nur das Bedürfnis, das sie stillen – nicht selten das eigene. Und manchmal ist der illegale Handel Vorbote des Fortschritts. Unser Wochenlexikon

Junge mit Schild

4. November

Anfangs erwartete man am 4. November 1989 auf dem Alex nur 30.000 Teilnehmer. Was dann passierte, weiß Erhard Weinholz, heute Autor, damals Bürgerbewegungs-Aktivist

Paul guckt ganz traurig

Das ZDF erzählt einmal mehr die Geschichte der DDR, wie man sie sich in Mainz so vorstellt. Dieses Mal als Familiendrama

Die Bühnen der Wende

Das DDR-Theater hatte einen gehörigen Anteil am Aufbruch. Nach dem Fall der Mauer musste es sich dann neu orientieren

Fluchtexperten

Alexander Osangs Familienroman liest sich wie eine Abrechnung

Luftaufnahme eines Dorfes am See, zwei Männer vor einer Kirche, einer mit Besen und Kehrblech.

Unser Dorf lebt

Kablow hat seit der Wende viel verloren, aber die Leute halten zusammen. Manche meckern, wenn im Ort Fremde auftauchen

Maxi Leinkauf

Stadt als Ramsch

Der „Neue Berliner Kunstverein“ erkundet den Ausverkauf des Lebensraums seit dem Mauerfall

1989: Hilfreiche Bilder

In der CDU gärt es. Auf dem Parteitag in Bremen soll der Vorsitzende Helmut Kohl gestürzt werden, doch dann beginnt der Exodus aus der DDR, und der Aufstand unterbleibt

Michael Jäger

Der eindimensionale Ost-Mensch

Es heißt, dass „die“ Ostdeutschen gekränkt sind und deshalb unvernünftig wählen. Es ist aber komplizierter

Porträt eines Mannes mit Brille vor orangefarbenem Hintergrund.

Der Kommunismus ist …?

Thomas Fischer würde Alice Weidel das Bundesverdienstkreuz geben, sein Lieblingsvogel ist der Kolkrabe

„Gern erinnern“

Dagmar Enkelmann weiß, was der heutige Feminismus von den Frauen der DDR lernen kann

Wo die Welt nicht in Ordnung ist

Von der Globalisierung profitieren vor allem urbane Kosmopoliten? Falsch. Eine Studie zeigt, dass gerade in Großstädten besonders prekär gelebt wird

Der Kommunismus ist …?

Franziska Troegner fühlt sich unter humorvollen Menschen wohl und fiel in Schockstarre beim Fall der Mauer

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Sonderausstellung „Jüdisches Leben im Mittelalter“
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