Juden

Fußball im KZ Buchenwald: „Eineinhalb Stunden lang keine Knüppel oder Galgen“

Fußball im KZ Buchenwald: „Eineinhalb Stunden lang keine Knüppel oder Galgen“

Nationalsozialismus „Nervenbad“ für die SS, Empowerment für die Häftlinge: Eine Ausstellung in der Gedenkstätte Buchenwald beleuchtet die Rolle des Fußballs im Lageralltag. Und in Weimar wirbt eine Sportinitiative gegen rechts

„Sex. Jüdische Positionen“ im Jüdischen Museum Berlin: Liebe deinen Nächsten

„Sex. Jüdische Positionen“ im Jüdischen Museum Berlin: Liebe deinen Nächsten

Begehren Verbieten, verhüten, verführen: Das Jüdische Museum Berlin stellt dem Judentum mit der Ausstellung „Sex. Jüdische Positionen“ die Gretchenfrage: Wie hältst du’s mit der Sexualität?

ARD-Serie „Die Zweiflers“: Was Sie schon immer über Juden wissen wollten

ARD-Serie „Die Zweiflers“: Was Sie schon immer über Juden wissen wollten

TV-Serie Immer wieder ist angemerkt worden, dass Erzählungen über Juden der Gegenwart fehlen. Nun haben wir den Salat: Die ARD zeigt in der hoch gelobten Mini-Serie „Die Zweiflers“ alle Geschichten über alle Juden auf einmal

Die unangenehme Wahrheit im Fall Gil Ofarim

Die unangenehme Wahrheit im Fall Gil Ofarim

Meinung Wär der Musiker Gil Ofarim im Hotel wirklich antisemitisch angegangen worden, wäre dies für uns kein „Einzelfall“ gewesen. Und nun? Ist es einer?

Deborah Feldman: Deutschland stellt sich an Israels Seite. Und lässt uns Juden im Stich

Deborah Feldman: Deutschland stellt sich an Israels Seite. Und lässt uns Juden im Stich

Deutsche Zustände Die Autorin des Weltbestsellers „Unorthodox“ kritisiert, dass für deutsche Politiker die Sicherheit und Zugehörigkeit hier lebender Jüdinnen und Juden offenbar weniger zählen als die bedingungslose Parteinahme für Israel

Von Deborah Feldman | The Guardian
Pogrome in Berlin 1923: Ein Überfall auf das Scheunenviertel wird zum Menetekel

Pogrome in Berlin 1923: Ein Überfall auf das Scheunenviertel wird zum Menetekel

Zeitgeschichte Bei antisemitischen Ausschreitungen am 5. November 1923 werden Mitglieder des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten (RjF) beleidigt und geschlagen. Nicht nur ein Mob am Alexanderplatz ist daran beteiligt, auch die Polizei steht nicht abseits

Aner Shapiro war ein Linker: Granaten der Hamas warf er mit bloßer Hand zurück

Aner Shapiro war ein Linker: Granaten der Hamas warf er mit bloßer Hand zurück

Meinung Aner Shapiro war ein Anarchist, der gegen die Regierung von Benjamin Netanjahu protestierte. Er glaubte an die menschliche Gemeinschaft. Am 7. Oktober stellte er sich schützend vor einen Luftschutzbunker

Israelisches Theater: Ein Dort, das nicht vergeht

Israelisches Theater: Ein Dort, das nicht vergeht

Dramatik Seit Jahrzehnten verhandeln israelische Autor:innen den Umgang mit den Traumata der Shoah auf der Bühne. Durch das Pogrom vom 7. Oktober werden diese düsteren Erinnerungen wieder erweckt

1942: Der Künstler Bruno Schulz malt in der besetzten Ukraine um sein Leben

1942: Der Künstler Bruno Schulz malt in der besetzten Ukraine um sein Leben

Zeitgeschichte Es sind Fresken, die der Maler Bruno Schulz in der Stadt Drohobytsch für die Villa eines SS-Mannes entwirft und ausführt. Erst Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg werden sie wieder entdeckt, um bald erneut zu verschwinden

1942: Leben auf Abruf

Zeitgeschichte Auf dem Landgut Steckelsdorf bei Rathenow bereiten sich junge deutsche Juden auf die Auswanderung nach Palästina vor. Doch die Hoffnung auf Ausreise schwindet

Klüger als der Teufel sein

Antisemitismus Die mittelalterliche Judenfeindlichkeit hat ihre Spuren auch an Denkmälern hinterlassen. Wie sich mit der Geschichte besser umgehen lässt

Kein sicherer Hafen

Kein sicherer Hafen

Unrecht Mit einer „außerordentlichen Vermögenssteuer“ nutzte die Türkei 1942 das Schicksal von Jüd*innen aus. Wer nicht zahlen konnte verlor oft alles. Die Netflix-Serie „Der Club" startet einen Diskurs über die verdrängte Geschichte

Warum ist der Streit um Israel so einseitig?

Warum ist der Streit um Israel so einseitig?

Debatte Schubladen helfen beim Kampf gegen Antisemitismus nicht weiter. Das Gegenstück zum monolithischen Diskurs der Rechten muss Weltoffenheit heißen

Pessach ohne Synagoge

Pessach ohne Synagoge

Kuba Auf der Karibikinsel ist die Pandemie weitgehend eingedämmt. Es bleiben gravierende ökonomische Folgen, sodass die Jüdische Gemeinde sich selbst helfen muss

„Hier sind wir zusammen, Araber und Juden“

Porträt Riad Majadla und seine Familie sind israelische Muslime – und bekämpfen als ÄrztInnen Corona. Nach Religion unterscheiden sie nicht

1948: Black Market

Zeitgeschichte Prekär ist das Leben in Berlin nach dem Krieg. Als Schuldige und Profiteure werden vielfach Migranten ausgemacht – jüdische „Displaced Persons“ aus Osteuropa

Wer schweigt, trägt Mitschuld

Wer schweigt, trägt Mitschuld

Hass Der Mord an einer Überlebenden der Shoa in Paris wirft ein Schlaglicht auf den wachsenden Antisemitismus. Viele verschließen die Augen vor dieser europäischen Schande

Es geht nicht um uns

Es geht nicht um uns

Geschichte Das Gedenken an den Holocaust ist selbstreferenziell geworden. Die Opfer geraten aus dem Blick. Dabei gilt nach wie vor: Erinnerung muss innerlich werden

Antisemiten sind immer die anderen

Antisemiten sind immer die anderen

Hass Die Ausländer sind schuld, krakeelen die einen. Alles legitime Israelkritik, relativieren die anderen. Unterdessen müssen sich Europas Juden wieder verstecken

Ein schlimmer Verlierer

Antisemitismus Reinhold Lewin beschrieb schon 1911, wie Luther zum Hassprediger gegen die Juden wurde

Tropisches Exil

Tropisches Exil

Judenverfolgung Kuba rettete viele Juden vor dem Holocaust. Ihre Traditionen aber hat der Kommunismus ausgehöhlt. Ruth Behar kämpft um das Erbe

Ein Rabbi geht

Orthodox Mendy Pape war ein jüdischer Musterschüler. Er studierte die Thora und wurde Geistlicher in Montreal – mit 18 Jahren. Dann tauschte er seine Gemeinschaft gegen die Straße

Terror und Stimmung

Terror und Stimmung

Graphic Novel „Tante Wussi“ erzählt glanzvoll illustriert von einem unbekannten Kapitel der Shoa auf Mallorca

Vertraute Fremde

Vertraute Fremde

Migration Entlang seiner Biografie erzählt der russischstämmige jüdische Historiker Dmitrij Belkin ein bewegtes Stück Zeitgeschichte