Literatur

„Sie und der Wald“ von Anaïs Barbeau-Lavalette: In der Natur ohne Uhr und Handy

„Sie und der Wald“ von Anaïs Barbeau-Lavalette: In der Natur ohne Uhr und Handy

Rezension Zwei Familien – und die Leser – schöpfen Kraft aus Kanadas Wildnis in „Sie und der Wald“ von Anaïs Barbeau-Lavalette. Eine wundersame, aufmunternde Lektüre

Neue Krimilektüre: Von Rob Corbetts „Carpe Diamond“ bis Joe Thomas' „Brazilian Psycho“

Neue Krimilektüre: Von Rob Corbetts „Carpe Diamond“ bis Joe Thomas' „Brazilian Psycho“

Literatur Tödliche Hybris – mit oder ohne Drogenritual : Joachim Feldmann analysiert außergewöhnliche Fälle von ungewöhnlichen Ermittlerinnen und Ermittlern. Die literarischen Verbrechen erstrecken sich dieses Mal vom Nordkap bis São Paulo

Anarchie, oder: Leben ohne Herrschaft – Eine Erinnerung an Karin und Bernd Kramer

Anarchie, oder: Leben ohne Herrschaft – Eine Erinnerung an Karin und Bernd Kramer

Kolumne Der Karin Kramer Verlag Berlin hat das libertäre Erbe der 68er gepflegt – seit zehn Jahren gibt es ihn nicht mehr. Die Welt von heute ist eine andere. Müssten wir nicht gerade jetzt – im Chaos – über Anarchie reden?

„Maror“ von Lavie Tidhar: Israels Geschichte aus Perspektive des organisierten Verbrechens

„Maror“ von Lavie Tidhar: Israels Geschichte aus Perspektive des organisierten Verbrechens

Literatur Science-Fiction-Star Lavie Tidhar hat seinen ersten realistischen Roman geschrieben: „Maror“ schildert 40 Jahre israelischer Geschichte aus Perspektive des organisierten Verbechens

„Waldeck“ von Jürgen Heimbach: Finale beim Festival im Hunsrück

„Waldeck“ von Jürgen Heimbach: Finale beim Festival im Hunsrück

Krimi Eine Shoah-Überlebende ist tot, kurz nachdem sie einen KZ-Arzt wiedererkannt zu haben glaubte. In „Waldeck“ erzählt der Koblenzer Schriftsteller Jürgen Heimbach Geschichte als Generationenkonflikt und von ersten Schritten der Emanzipation

Joy Williams' Debütroman „In der Gnade“: Eine Axt für das gefrorene Meer in uns

Joy Williams' Debütroman „In der Gnade“: Eine Axt für das gefrorene Meer in uns

Literatur Besser spät als nie: Endlich ist die hellwache Prosa der US-amerikanischen Autorin Joy Williams auf Deutsch zu entdecken – nach ihren „Stories“ liegt jetzt eine Übersetzung des Romans „State of Grace“ vor

Susanne Tägders „Das Schweigen des Wassers“: Eine Stadt sucht keinen Mörder

Susanne Tägders „Das Schweigen des Wassers“: Eine Stadt sucht keinen Mörder

Vertuscht Susanne Tägder greift in ihrem Krimi einen realen Mordfall an einer jungen Frau in der DDR auf. Ihr Buch lebt von der atmosphärischen Dichte des Settings irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern

„Bis aufs Blut“ von Eli Cranor: Genialer Hillbilly-Irrsinn auf nur 300 Seiten

„Bis aufs Blut“ von Eli Cranor: Genialer Hillbilly-Irrsinn auf nur 300 Seiten

Krimi Eli Cranor entführt uns in in die Hügel von Arkansas, in den Süden der USA. Wer hier landet, muss bleiben. Der Sound von „Bis aufs Blut“ klingt wie eine Schlägerei beim Football. Mittendrin der Härteste von allen: Billy Lowe

„Notizen zu einer Hinrichtung“ von Danya Kukafka: Serienkiller mit Bauchansatz

„Notizen zu einer Hinrichtung“ von Danya Kukafka: Serienkiller mit Bauchansatz

Krimi Aus den Perspektiven dreier Frauen und eines Serienkillers selbst rollt Danya Kukafka dessen Leben und Taten auf: „Notizen zu einer Hinrichtung“ fragt nach individueller Schuld und strukturellen Ursachen von Verbrechen

Christoph Hein wird 80: Ein Glückwunsch von seinem Freund Wenzel

Christoph Hein wird 80: Ein Glückwunsch von seinem Freund Wenzel

Literatur Der ehemalige Herausgeber des Freitag Christoph Hein ist einer der bedeutendsten ostdeutschen Schriftsteller. Dieses Jahr feiert er ein Jubiläum: seinen 80. Geburtstag. Liedermacher Hans-Eckhardt Wenzel gratuliert seinem Freund

„Franz Kafka war ein Höhlenmensch“: Rüdiger Safranksi über die Verrücktheiten eines Genies

„Franz Kafka war ein Höhlenmensch“: Rüdiger Safranksi über die Verrücktheiten eines Genies

Im Gespräch Hat sich Kafka wirklich einen Mauerbau im Nahen Osten gewünscht? War er ein Linker? Und worüber würde er heute schreiben – etwa über Social Media? Zum 100. Todestag hat Rüdiger Safranski dem mysteriösen Schrifsteller eine Biografie gewidmet

„Der letzte Traum“ von Pedro Almodóvar: Szenen einer Filmlegende

„Der letzte Traum“ von Pedro Almodóvar: Szenen einer Filmlegende

Literatur Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar veröffentlicht ein Buch mit Kurzgeschichten, die er zur Zeit der Franco-Diktatur in den 1960ern heimlich im Büro schrieb

Christoph Hein: Chronist der Verhältnisse

Christoph Hein: Chronist der Verhältnisse

Werkauswahl Zum 80. Geburtstag des Schriftstellers und früheren Freitag-Herausgebers Christoph Hein erscheint eine sechs Bände umfassende Jubiläumsedition. Über die Augen des Apostels Lukas, Vertreibung und das Werk eines großen Autors der Gegenwart

„Bloodbath Nation“ von Paul Auster: Land der Freiheit, Land der Blutbäder

„Bloodbath Nation“ von Paul Auster: Land der Freiheit, Land der Blutbäder

USA Bestsellerautor Paul Auster analysiert den grassierenden Waffenwahnsinn in seiner US-amerikanischen Heimat

Hoffnung für Ungläubige

Hoffnung für Ungläubige

Parabeln Wer ein wenig Licht in diesen Tagen will, muss zu denen gehen, die viel Schatten um sich haben

Die Schreibenden vom „Freitag“: Hausautor:innen von A bis Z

Die Schreibenden vom „Freitag“: Hausautor:innen von A bis Z

Neue Werke Viele Autor:innen von uns schreiben auch Bücher – hier stellen wir Ihnen die neuesten vor. Ob auf den Spuren von Fußballclubs im Osten oder auf Waffenmessen, Untersuchungen des Klassismus oder lyrische Texte, hier ist für jede:n was dabei

Neue Bilder des Jahrhundertschriftstellers: Es gibt so viele Kafkas wie Kafka-Leser

Neue Bilder des Jahrhundertschriftstellers: Es gibt so viele Kafkas wie Kafka-Leser

Literatur In diesem Jahr jährt sich Franz Kafkas Todestag zum 100. Mal. Vier Graphic Novels interpretieren Werk und Autor neu, zum Beispiel: So traurig und isoliert, wie die Nachwelt ihn gern sah, war er nie

Gespräch über die Sprache des Kapitalismus: „Preise steigen nicht – sie werden erhöht“

Gespräch über die Sprache des Kapitalismus: „Preise steigen nicht – sie werden erhöht“

Interview Simon Sahner und Daniel Stähr haben sich in einem Buch mit der „Sprache des Kapitalismus“ beschäftigt. Warum nennen wir Arbeitslose mit viel Geld „Privatiers“? Hier erklären die beiden, wie man so redet, dass sich FDP-Wähler richtig ärgern

Von Immanuel Kant zu „Everything Everywhere All at Once“

Von Immanuel Kant zu „Everything Everywhere All at Once“

Sachlich richtig Prof. Dr. Erhard Schütz liest Bücher zu Immanuel Kants 300. Geburtstag und lässt sich von zwei erfolgreichen Mediengeschäftsfrauen und Autorinnen den Film „Everything Everywhere All at Once“ nahebringen

Ernst Toller sollte Pflichtlektüre in der Schule werden

Ernst Toller sollte Pflichtlektüre in der Schule werden

Rezension Thomas Mann und Max Weber waren von ihm begeistert: Doch der Revolutionär Ernst Toller wurde aus dem westdeutschen Kanon verdrängt. Ernst Pipers Neuauflage von „Eine Jugend in Deutschland“ kann das korrigieren

„Churchill“: Biographin Franziska Augstein fühlte sich fast wie seine Tochter

„Churchill“: Biographin Franziska Augstein fühlte sich fast wie seine Tochter

Rezension Franziska Augsteins Biographie über Winston Churchill bietet in funkelnder Sprache erstklassige Unterhaltung

Stefanie Sargnagel: „Wir sind keine urguten Menschen“

Stefanie Sargnagel: „Wir sind keine urguten Menschen“

Interview Von wegen gespaltene Gesellschaft: Stefanie Sargnagels Buch „Iowa“ kommt bei unterschiedlichen Leuten gut an. Dabei geht es um zwei Feministinnen auf Reisen. Woran liegt das? Wir haben nachgefragt – bei ihr und Christiane Rösinger

Vom Buch zum Büchersample: ein Branchen-Tipp

Vom Buch zum Büchersample: ein Branchen-Tipp

Kolumne Das Sachbuch liegt als Hardcover auf dem Nachtisch, der Roman in der App und die 1000-Seiten-Biografie ist zu schwer für den Transport, deshalb: der Kindle. Das ergibt einen wilden Bücher-Mix – und hat unsere Autorin auf eine Idee gebracht

Uwe Wittstock: „Nach der Mitgliedschaft in einer faschistischen Partei wurde nie gefragt“

Uwe Wittstock: „Nach der Mitgliedschaft in einer faschistischen Partei wurde nie gefragt“

Interview 1940 ist das dramatischste Jahr der Literaturgeschichte. Journalist und Autor Uwe Wittstock erzählt davon