Oscars
Die Oscars sind der bekannteste Filmpreis der Filmindustrie
„Barbie“ von Greta Gerwig: Indie-Regisseurin verkauft sich an Mattel, aber wen kümmert es?
Mit Greta Gerwig hat sich mal wieder eine Ikone des Indie-Films dem Mainstream ergeben. Ihr Film „Barbie“ ist nicht viel mehr als Werbung für einen Konzern und eine Puppe. Caspar Salmon über die Konsequenzen, die hieraus folgen
Oscars-Gewinner „Im Westen nichts Neues“: Produzent Malte Grunert spricht über den Erfolg
Ein Gespräch mit Malte Grunert, dem Produzenten von „Im Westen nichts Neues“. Der deutsche Film gewinnt vier Oscars. Was ist das Geheimnis seines Erfolgs?
Cate Blanchett über Lydia Tár: „Sie nahm in meinen Träumen ein Eigenleben an“
Die Stardirigentin Lydia Tár ist die kontroverseste Rolle, die Cate Blanchett bisher gespielt hat. Wie geht die Oscar-Favoritin mit den teils heftigen Vorwürfen gegen den Film um?
Kinderpornografie-Fall Florian Teichtmeister: Die Kultur des Wegschauens
Der österreichische Schauspieler Florian Teichtmeister muss sich wegen des Besitzes von expliziten Darstellungen von Minderjährigen im Februar vor Gericht verantworten. Teile der Branche waren nicht überrascht
„Das Glückrad“ von Rysusuke Hamaguchi: Filme wie von Eric Rohmer
Der japanische Regisseur Ryusuke Hamaguchi dreht Filme wie einst Eric Rohmer: sprachlastig, aber bezaubernd. Auch in „Das Glücksrad“ lässt er seinen Figuren nun viel Raum für widersprüchliche Gefühle
Filmfestspiele Venedig: Großaufmarsch von Netflix am Lido
Die 79. Filmfestspiele in Venedig eröffnet die Netflix-Produktion „Weißes Rauschen“ mit Adam Driver und Greta Gerwig. Warum das nicht der Untergang des Kinos ist
Keiner vermisst den falschen Glamour
Vetternwirtschaft, Bestechlichkeit und mangelnde Diversität: Nach Jahren voller Skandale sollen die Golden Globes neu gedacht werden. Aber ist die Filmbranche bereit, sich das in der Krise zu leisten?
„Global Talent“? Ein Witz!
Niemand, wirklich niemand will zu Boris Johnson nach Großbritannien. Dabei hat er sich mit seiner Elitenförderung doch so bemüht, Oscar- und Nobelpreisträger für sein Land zu gewinnen
Haushälter:in
Für Marcel Proust war sie der „Küchen-Michelangelo“ – nur Menschen gegenüber störrisch. Zur Familie gehört sie längst nicht mehr. Unser Lexikon
Vielleicht der Beginn von etwas Neuem
Nicht alles lief glatt, aber der gewandelte Ansatz der Academy könnte in die Geschichte eingehen
Ikone mit Stacheln
Charlotte Rampling wurde in über 100 Filmen zur Legende – und spielte sich dabei oft selbst: kühn, schwierig, konfrontativ
Kluges Kino
Mit Projekten wie „Moonlight“ oder „Ramy“ setzt die Produktionsfirma A24 auf Anspruch und Risiko
Das Gegenteil zum Oscar
Kelly Reichardt kommt dieser Tage zur Berlinale. Ihre Filme zeichnen minutiös nach, was prekäres Leben bedeutet
Der Filmpreis taugt als Wahlorakel
Mit „Parasite“ hat nicht Bernie gesiegt, nicht der Sozialismus und nicht der Internationalismus, sondern: ein Film aus Südkorea
Favoriten für eine Stunde
Natürlich gewinnt wieder der falsche Film. Und vorher zerschellen Freundschaften an der Frage nach dem richtigen
Heirat oder Tod
Der Roman „Little Women“ wurde schon oft adaptiert. Bei Greta Gerwig ist die Heldin selbstbestimmter denn je
Somewhere over the Rührei
Judy Garlands Leben ist eine Tragödie aus Hollywood. Renée Zellweger wird den Oscar dafür bekommen
Vorsicht, Fortschritt!
Rassistisch? Homophob? Die Vergabe der Oscars zu diskutieren, wird immer politischer
„Ich spüre Sexualität noch immer mit Wucht“
Glenn Close ist 71, für einen Oscar nominiert und hat gerade mehr Spaß in ihrem Leben als je zuvor
Nicht im Kino
Die Umsätze der Filmtheater brechen ein. Nun gilt es, schlaue Lösungen zu finden, sagt ein Macher
Ist das Populäre der Feind des Guten?
Die Academy will eine neue Kategorie einführen, den „populären Film“ – und erntet Spott
Verwackeltes Bild
Erstmals seit 1929 ist eine Kamerafrau für den Oscar nominiert: Rachel Morrison
Die Geschichte ist präsent
Falsche Umschläge, vergebene Ekstase: eine politische Panne
Eine Hommage an guten Journalismus
Mit der Ehrung von "Spotlight" errichtet Hollywood einem Zwei-Stunden-Film über Missbrauch ohne jeden Showeffekt ein Denkmal. Das ist erstaunlich – und richtig