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      <title>Politik</title>
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      <pubDate>Sun, 23 Jul 2017 15:04:59 +0200</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Politik</title>
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        <title><![CDATA[Er weiß, warum Arbeiter die AfD wählen. Aber wollen Linke seine Antwort hören?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Immer mehr Arbeiter wählen AfD. Nicht aus Dummheit, sondern aus Wut. Wie lässt sich das ändern? Christian Barons Lösung wird vielen Linken nicht gefallen. Denn das eigentliche Problem sitzt nicht in den Wahlkabinen – sondern in Berlin-Mitte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/cbaron/christian-baron-ich-weiss-warum-arbeiter-die-afd-waehlen-wollen-linke-es-hoeren/@@images/image-1000-a4b87cb998fbebd185a67b88f0a78d3c.jpeg" alt="Er weiß, warum Arbeiter die AfD wählen. Aber wollen Linke seine Antwort hören?" title="Er weiß, warum Arbeiter die AfD wählen. Aber wollen Linke seine Antwort hören?" height="562" width="1000" /></figure><p>Um sich gegen ein System auflehnen zu k&#246;nnen, muss man erst einmal Teil davon sein. Der Satz stammt von der Schriftstellerin und <a href="/autoren/marlen-hobrack" rel="noopener"><em>Freitag</em>-Autorin Marlen Hobrack</a>. Er steht in ihrem <a href="/autoren/marlen-hobrack/marlen-hobracks-klassenbeste-wie-herkunft-unsere-gesellschaft-spaltet" rel="noopener">sehr empfehlenswerten Buch <em>Klassenbeste</em></a>. Pr&#228;ziser l&#228;sst sich kaum ausdr&#252;cken, warum sich in der BRD die mit Abstand unbeliebteste Bundesregierung aller Zeiten am Ruder halten kann.</p><p>Eine Regierung, die den ohnehin nur noch als Ruine erkennbaren <a href="/autoren/christoph-butterwegge/reform-gipfel-im-kanzleramt-wer-morgen-sicher-leben-will-muss-heute-kaempfen" rel="noopener">Sozialstaat final zertr&#252;mmern will</a>, um Geld herbeizuschaffen f&#252;r eine beispiellose Aufr&#252;stung, mit der die Deutschen im internationalen Kriegsgeschehen wieder zu alter Gro&#223;mannssucht finden sollen. Eine Regierung auch, deren schwerreicher Kanzler Friedrich Merz (CDU) sich in der Beschimpfung und Verh&#246;hnung derer &#252;bt, die seine</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian Baron</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Im Gespräch | Frau Schwerdtner, Herr Pantisano, verabschiedet sich die Linke von der Zweistaatenlösung?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Linke wählt einen neuen Vorstand. Die Kandidaten Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano wollen die Arbeiterklasse zurückgewinnen und israelkritische Neumitglieder einbinden. Aber haben sie einen Plan gegen AfD, Merz und die Resignation?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/schwerdtner-und-pantisano-im-gespraech-sozialer-protest-ist-sache-der-linken/@@images/image-1000-4eb4759c647be5f7123f92711670f463.jpeg" alt="Frau Schwerdtner, Herr Pantisano, verabschiedet sich die Linke von der Zweistaatenlösung?" title="Frau Schwerdtner, Herr Pantisano, verabschiedet sich die Linke von der Zweistaatenlösung?" height="562" width="1000" /></figure><p>Sie wollen bei dem anstehenden Parteitag der Linken in Potsdam als Vorsitzende gew&#228;hlt werden: Ines Schwerdtner, die erneut antritt, und Luigi Pantisano, der auf <a href="/autoren/nelli-tuegel/van-aken-nachfolge-darum-sind-die-kraefteverhaeltnisse-beim-linke-parteitag-offen" rel="noopener">Jan van Aken folgen will, der nicht mehr antritt</a>. Was sind ihre Antworten auf die Pl&#228;ne der Merz-Regierung? Ver&#228;ndern die vielen neuen Mitglieder die Art, wie die Partei auf den Ukraine-Krieg oder das Existenzrecht Israels blickt? Und was hilft wirklich gegen rechts?</p><p class="interview-question"><strong>der Freitag: Frau Schwerdtner, Herr Pantisano, es scheint, als h&#228;tte <a href="/thema/sahra-wagenknecht" rel="noopener">Sahra Wagenknecht</a> am Ende doch recht behalten: Die Linke ist jetzt eine Partei f&#252;r Lifestyle-Linke. Wo Wagenknecht allerdings danebenlag: Damit kann man sehr erfolgreich sein, jedenfalls was die <a href="https://www.wahlrecht.de/umfragen/" rel="noopener">Umfragen</a> angeht, wo Sie bei 10 Prozent und mehr liegen.</strong></p><p class="interview-answer"><strong>Ines Schwerdtner</strong>: Ich w&#25</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr und Pepe Egger</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Die USA machen Frieden mit dem Iran. Doch Trumps Hintergedanke dabei bedroht Netanjahu]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Am 19. Juni wollen sich die USA und der Iran in Genf treffen, um den Krieg am Golf zu beenden. Doch was Trump dabei wirklich plant, alarmiert Netanjahus Regierung. Setzt Washington fortan auf die israelische Opposition?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/usa-iran-frieden-was-ist-trumps-hintergedanke-und-was-bedeutet-er-fuer-israel/@@images/image-1000-c22f3297fb0bf5d98f05943db25cccb2.jpeg" alt="Die USA machen Frieden mit dem Iran. Doch Trumps Hintergedanke dabei bedroht Netanjahu" title="Die USA machen Frieden mit dem Iran. Doch Trumps Hintergedanke dabei bedroht Netanjahu" height="562" width="1000" /></figure><p>Weltweit wurde Donald Trumps Verlautbarung &#252;ber ein <a href="https://edition.cnn.com/2026/06/15/world/live-news/iran-war-g7-summit" rel="noopener">nun tats&#228;chlich zustande gekommenes Abkommen</a> mit dem Iran viel Glaube geschenkt. Das lag wohl einmal mehr an der zunehmend verzweifelten Hoffnung auf die baldige &#214;ffnung der Stra&#223;e von Hormus und eine dadurch erm&#246;glichte Beruhigung der Energiem&#228;rkte sowie der Inflation.</p><p>Urspr&#252;nglich hie&#223; es, dass ein diesbez&#252;gliches Papier schon am 14. Juni unterzeichnet werden k&#246;nne &#8211; wohl nicht zuf&#228;llig der Tag von <a href="/autoren/the-guardian/donald-trump-wurde-80-boese-geburtstagsbotschaften-von-thunberg-ai-weiwei-co" rel="noopener">Trumps 80. Geburtstag</a>. Ein solches Geschenk wollte der Iran dem amerikanischen Pr&#228;sidenten aber offenbar nicht machen. Jedenfalls sollen die Signaturen erst am 19. Juni in Genf gesetzt werden.</p><p>Golfstaaten, die bislang noch versuchten, Vermittlungsdienste zu leisten, kommen daf&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 15:58:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sabine Kebir</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Endlich Freitag: Der Kollege für die WM-Redaktionswette tut mir besonders leid]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wie steht es um die WM-Stimmung – und wie um die Kaffeemaschine in unserer Redaktion? Es gibt heute aber auch ernste Themen. Der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philip-grassmann/endlich-freitag-selbst-unsere-redaktionswette-entfacht-keine-leidenschaft-mehr/@@images/image-1000-7191cf37213e0082773eda1808c982e4.jpeg" alt="Endlich Freitag: Der Kollege für die WM-Redaktionswette tut mir besonders leid" title="Endlich Freitag: Der Kollege für die WM-Redaktionswette tut mir besonders leid" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen und Leser,</strong></p><p>die Fu&#223;ball-WM hat ihre erste Sensation, Europameister Spanien hat es gegen Kap Verde nicht hingekriegt, ein Tor zu schie&#223;en. Das Spiel ging unentschieden aus. Fr&#252;her, als man noch nicht f&#252;r komplett verr&#252;ckt gehalten wurde, wenn man sagte, man wolle alle WM-Spiele sehen, h&#228;tte der Bl&#228;tterwald gerauscht, wie man unter Journalisten zu sagen pflegte. Wahnsinn!</p><p>In dieser &#252;berblickslosen, ausufernden <a href="/thema/fussball-weltmeisterschaft" rel="noopener">Fu&#223;ball-WM des Jahres 2026</a> bewirkt das Ergebnis bei mir wenig mehr als eine hochgezogene Augenbraue: Ah ja, interessant, da habe ich wohl was verpasst. Es h&#228;tten so sch&#246;ne Wochen werden k&#246;nnen! Aber diese WM weckt wirklich so gar keine Leidenschaft in mir. Danke, FIFA. Danke, Trump.</p><p>Besonders leid tut mir der lieb</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 15:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philip Grassmann</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[„Liebe Nummer 47: Sie altern schnell“: Vergiftete Glückwünsche zu Trumps 80. Geburtstag]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Donald Trump ist 80 geworden, doch die Glückwünsche sind alles andere als herzlich. Künstler und Denker wie Greta Thunberg und Ai Weiwei äußern ihre Kritik und zeigen, welche Spuren seine Politik hinterlässt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/donald-trump-wurde-80-boese-geburtstagsbotschaften-von-thunberg-ai-weiwei-co/@@images/image-1000-ca60dc2a41b3448254e784e6bf648ee5.jpeg" alt="„Liebe Nummer 47: Sie altern schnell“: Vergiftete Glückwünsche zu Trumps 80. Geburtstag" title="„Liebe Nummer 47: Sie altern schnell“: Vergiftete Glückwünsche zu Trumps 80. Geburtstag" height="562" width="1000" /></figure><p><em>Er &#252;berlebte ein Attentat, wurde zweimal fast seines Amtes enthoben, stand vor Gericht und kehrte dennoch ins Wei&#223;e Haus zur&#252;ck. Er entfachte Konflikte, h&#246;hlte staatliche Strukturen aus, und brachte einen Gro&#223;teil der internationalen Gemeinschaft gegen sich auf. Nun vollendet Donald Trump sein achtes Lebensjahrzehnt. Prominente K&#252;nstler, engagierte Aktivistinnen und einflussreiche Intellektuelle richteten Worte an ihn zu diesem Anlass. Doch wie spricht man jemandem gegen&#252;ber, dem offenkundig jedes Schamgef&#252;hl abhandengekommen ist?</em></p><h2>Piers Morgan</h2><div id="placeholder-image-1" class="pts-article-image" data-id="piers-morgan">Placeholder image-1</div><p>Happy Birthday, Donald! Ich glaube, ich darf so vertraut sein, Mr. President &#8211; wir kennen uns schlie&#223;lich seit 20 Jahren. Die Welt wird deinen gro&#223;en Tag zweifellos auf vielerle</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Piers Morgan, Greta Thunberg u.a.</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Dieses Interview fand im Gefängnis statt! „Bereue die Tat nicht“, sagt Palästina-Aktivist]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Daniel Tatlow-Devally steht vor Gericht, weil er mit den palästinasolidarischen „Ulm 5“ den israelischen Rüstungskonzern Elbit Systems attackierte. Seit neun Monaten sitzt er oft 23 Stunden am Tag in einer Zelle. Hat er damit gerechnet?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ulm-5-bereut-daniel-tatlow-devally-seine-attacke-auf-israelische-ruestungsfirma/@@images/image-1000-934dcce927027c8259f5edaaed640e45.jpeg" alt="Dieses Interview fand im Gefängnis statt! „Bereue die Tat nicht“, sagt Palästina-Aktivist" title="Dieses Interview fand im Gefängnis statt! „Bereue die Tat nicht“, sagt Palästina-Aktivist" height="562" width="1000" /></figure><p>Anfang Juni in Ulm in Baden-W&#252;rttemberg: Die Fenster am Backsteingeb&#228;ude der Au&#223;enstelle der Justizvollzugsanstalt Ulm haben dicke Gitterst&#228;be. Eine Justizvollzugsbeamtin f&#252;hrt Daniel Tatlow-Devally ohne Handschellen in den Besucherraum. Der 32-J&#228;hrige hat lange Haare und einen markanten Schnauzbart. An der Wand h&#228;ngen von Kindern gemalte Bilder. Die Genehmigung und einen Termin f&#252;r dieses Gespr&#228;ch zu bekommen, hat Monate gedauert. Bewilligt haben die Beh&#246;rden eine Stunde f&#252;r das Interview.</p><p>Seit neun Monaten sitzt der Angeklagte Tatlow-Devally in einer Zelle in Ulm, oft 23 Stunden am Tag. Der Ire ist einer von f&#252;nf Aktivisten, die in die Niederlassung des israelischen R&#252;stungskonzerns Elbit Systems in Ulm eingedrungen sind und</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Karim Natour</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Warum wir die Brandmauer-Metapher nie hätten benutzen dürfen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Während die CDU die AfD offiziell ausgrenzt, öffnet sie ihr heimlich die Türen. Dabei zündelt sie am eigenen Haus. War die Brandmauer von Anfang an nur eine Lüge? Oder unterschätzen wir die Heftigkeit des Feuers?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/georg-seesslen/die-brandmauer-steht-in-flammen-warum-reissen-wir-sie-nicht-ein/@@images/image-1000-5b0461eedeb26c3ed2504eb34a5df3d7.jpeg" alt="Warum wir die Brandmauer-Metapher nie hätten benutzen dürfen" title="Warum wir die Brandmauer-Metapher nie hätten benutzen dürfen" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer sich den Begriff <a href="/autoren/georg-seesslen/brandmauer-ist-das-politischer-feuerschutz-oder-kann-das-weg/Nicht%20nur%20Kubicki%20und%20Wagenknecht:%20Der%20AfD-Brandmauer-Blues%20ist%20im%20Mainstream%20angekommen" rel="noopener">&#8222;Brandmauer&#8220; f&#252;</a><a href="/autoren/georg-seesslen/brandmauer-ist-das-politischer-feuerschutz-oder-kann-das-weg/Nicht%20nur%20Kubicki%20und%20Wagenknecht:%20Der%20AfD-Brandmauer-Blues%20ist%20im%20Mainstream%20angekommen" rel="noopener">r eine politische Reaktion der &#8222;rechten Mitte&#8220;</a> auf eine anti-demokratische Bewegung von weit rechts hat einfallen lassen, muss eine merkw&#252;rdige Art von Humor gehabt haben. Es handelt sich n&#228;mlich um eines jener Worte, die eine Tatsache weniger beschreiben, als sie vielmehr zu ver&#228;ndern, wenn nicht gar erst recht zu schaffen imstande sind. Eine Brandmauer wird schlie&#223;lich zwischen Arealen ein und desselben architektonischen Komplexes errichtet, grob gesagt: zwischen Bewohnern ein und desselben Hauses. Sie schlie&#223;t auch nicht die eine von der anderen Wohnung ab, sondern dient vor allem einem Zeitgewinn.</p><p>&#8222;Brandmauern&#8220;, oder auch &#8222;Brandw&#228;nde&#8220;, sind laut Bauvorschrift &#8222;rau</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Georg Seeßlen</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Frieden mit Iran? Tatsächlich wird im Nahen Osten gerade neu definiert, was Krieg ist]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wie oft hat Donald Trump ein Ende des Krieges mit dem Iran schon versprochen? Egal, ob dieses Abkommen hält: Für Menschen im gesamten Nahen Osten haben die Bomben Israels und der USA das Leben verändert – radikal und langfristig</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/iran-und-usa-das-abkommen-wird-den-krieg-als-alltag-fuer-millionen-nicht-beenden/@@images/image-1000-65e9222eabdc3dc1adb4333c0623731f.jpeg" alt="Frieden mit Iran? Tatsächlich wird im Nahen Osten gerade neu definiert, was Krieg ist" title="Frieden mit Iran? Tatsächlich wird im Nahen Osten gerade neu definiert, was Krieg ist" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Menschen k&#246;nnen viel aushalten&#8220;, schrieb Frank McCourt in seinem autobiografischen Roman <em>Die Asche meiner Mutter</em>. So d&#252;ster dieser Satz klingen mag: Was McCourt meinte, ist Widerstandsf&#228;higkeit &#8211; also, wie viel Armut und Misshandlung ein Mensch ertragen und dennoch &#252;berleben kann. Doch die Kehrseite <a href="/autoren/lutz-herden/angriff-auf-dar-al-shifa-krankenhaus-oder-wer-das-floss-der-medusa-ueberlebt" rel="noopener">menschlicher Leidensf&#228;higkeit</a> ist die Frage: Wie viel von dem uns Aufgezwungenen nehmen wir als normal hin?</p><p>Es ist best&#252;rzend, wie schnell Krieg nach Momenten von Schock und Unertr&#228;glichkeit zur Selbstverst&#228;ndlichkeit wird. Kaum ein Konflikt hat dies je anschaulicher gezeigt als der Krieg gegen den Iran. Monatelang gab es Angriffe niedriger Intensit&#228;t, aggressive Rhetorik, dann wieder beruhigende Worte, immer wieder sollten die Waff</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 17:37:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nesrine Malik</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Anzeigen wegen Politikerbeleidigungen: Das ist jetzt wirklich übertrieben]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Immer häufiger enden Beleidigungen gegen Politiker mit einer Anzeige. Wir stecken in der Berliner Rushhour und schauen dabei gruselige Videos von „Wife Schools“. Der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alina-saha/anzeigen-wegen-politikerbeleidigungen-das-ist-jetzt-wirklich-uebertrieben/@@images/image-1000-1194bf6857bd1d970f308a62c99c4bb7.jpeg" alt="Anzeigen wegen Politikerbeleidigungen: Das ist jetzt wirklich übertrieben" title="Anzeigen wegen Politikerbeleidigungen: Das ist jetzt wirklich übertrieben" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p><span>auf Demonstrationen zur Wehrpflicht, in Social-Media-Kommentaren und auf Stickern an Ampeln, springt seit einigen Wochen ein Spruch ins Auge: &#8222;Merz leck Eier.&#8220;</span></p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion. Sie k&#246;nnen <em>Endlich Freitag!</em> auch als Newsletter abonnieren. <a href="/newsletter" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> k&#246;nnen Sie sich registrieren</p></div><p>Obwohl der Slogan normalerweise mit einem leichten Augenzwinkern vorgetragen wird, wurde ein 18-J&#228;hriger, der diesen Spruch bei einer Anti-Wehrpflicht-Demo hochhielt, wegen Verleumdung angezeigt. Dabei ist allen klar, dass Merz diese Praktik nicht pflegt &#8211; sonst w&#228;re er sicherlich ein gern gesehener Gast auf den CSD-Paraden diesen Pride Month. </p><p>In Deutschland</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 15:37:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alina Saha</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Auf der ILA wurden Waffen bestaunt, die in Gaza töten. Was ist daran „politisch neutral“?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/hanno-hauenstein/ila-berlin-feiert-besucher-boom-messe-zeigt-drohnen-systeme-aus-dem-gaza-krieg</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>110.000 Besucher kamen zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA. Die Messe will unpolitisch sein, dabei wurden hier auch Waffen gezeigt, die in Gaza zum Einsatz kommen. Der „Freitag“ hat nachgefragt, wie das zusammenpasst</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanno-hauenstein/ila-berlin-feiert-besucher-boom-messe-zeigt-drohnen-systeme-aus-dem-gaza-krieg/@@images/image-1000-2b55bab891de9b4ee00780814b9f8678.jpeg" alt="Auf der ILA wurden Waffen bestaunt, die in Gaza töten. Was ist daran „politisch neutral“?" title="Auf der ILA wurden Waffen bestaunt, die in Gaza töten. Was ist daran „politisch neutral“?" height="562" width="1000" /></figure><p>Kampfjets, Drohnen, Raketenabwehrsysteme &#8211; und Tausende Familien mit Kindern, die staunend durch die Hallen schlendern. Die ILA, Deutschlands gr&#246;&#223;te Luft- und Raumfahrtmesse, hat gerade eine Rekordzahl gefeiert: 110.000 Besucher. Israelische R&#252;stungskonzerne preisen ihre Waffen als &#8222;battle-tested&#8220; an &#8211; also unter realen Kriegsbedingungen erprobt. Und das, obwohl sich die Messe als &#8222;politisch neutral&#8220; bezeichnet. Was bedeutet es, wenn ein Land Kriegstechnik zum Familienerlebnis macht?</p><p>Insgesamt 765 Aussteller aus 37 L&#228;ndern pr&#228;sentierten auf dem Gel&#228;nde des Flughafens Berlin-Brandenburg (BER) ihre Produkte aus Luft- und Raumfahrt sowie Milit&#228;rtechnik. Zur Er&#246;ffnung lie&#223; sich auch Bundeskanzler <a href="/autoren/der-freitag/es-reicht-sozialproteste-der-linken-sparen-den-krieg-aus-so-wird-das-nichts" rel="noopener">Friedrich Merz</a> (CD</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 15:04:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanno Hauenstein</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Friedensgutachten: 69 Prozent der Ukrainer wollen Frieden – warum hört ihnen niemand zu?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kürzlich wurde das „Jahresgutachten der Friedensforscher“ vorgestellt, doch seinem Namen wird es nicht mehr gerecht. Nur 24 Prozent der Ukrainer plädieren fürs Weiterkämpfen. Warum ignorieren die Forscher, was die Bevölkerung längst weiß?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wolfgangmichal/friedensforschung-und-krieg-69-prozent-der-ukrainer-sind-fuer-verhandlungsloesung/@@images/image-1000-a73e335a57b160b2a2c0f3aac7443d01.jpeg" alt="Friedensgutachten: 69 Prozent der Ukrainer wollen Frieden – warum hört ihnen niemand zu?" title="Friedensgutachten: 69 Prozent der Ukrainer wollen Frieden – warum hört ihnen niemand zu?" height="562" width="1000" /></figure><p>Das k&#252;rzlich pr&#228;sentierte <a href="https://www.friedensgutachten.de/2026/ausgabe" rel="noopener">Jahresgutachten der Friedensforscher</a> folgt einem allgemeinen Trend: Geredet wird fast nur noch &#252;ber Sicherheitspolitik, die aktive Friedenspolitik verkommt zur Fu&#223;note. Statt Analysen zu bieten und Ideen zu konkretisieren, wiederholen die Institute die frommen Werte und W&#252;nsche jener Regierungen, die sie zu beraten vorgeben.</p><p>Bis zum Abwinken werden die immer gleichen Politformeln bem&#252;ht: Man m&#252;sse das <a href="/autoren/der-freitag/aus-einem-toten-voelkerrecht-folgt-eine-illegitime-praxis-der-macht" rel="noopener">V&#246;lkerrecht</a> st&#228;rken, den Multilateralismus bewahren, die Kriegsf&#252;rsten einhegen, Grenzverschiebungen ablehnen, humanit&#228;re Hilfe leisten. Ja, sicher! Ganz prima. Doch f&#252;r warme Worte zum Sonntag br&#228;uchte es keine Friedensexperten, das wissen die Menschen auch ohne j&#228;hrliches Gutachten.</p><h2>Friedensforsche</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:33:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wer Merz „Lackaffe“ nennt, bekommt Post vom Amtsgericht: Darf man den Kanzler beleidigen?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/debatte-um-paragraf-188-darf-man-den-bundeskanzler-beleidigen</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Rentner schreibt „Lackaffe“ unter einen Facebook-Post über Merz – und bekommt einen Strafbefehl. Ist das Verhältnismäßigkeit oder Einschüchterung? Wo in Deutschland die Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Majestätsbeleidigung verläuft</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/debatte-um-paragraf-188-darf-man-den-bundeskanzler-beleidigen/@@images/image-1000-575dcf59c574dd140373e432a1f3bc3a.jpeg" alt="Wer Merz „Lackaffe“ nennt, bekommt Post vom Amtsgericht: Darf man den Kanzler beleidigen?" title="Wer Merz „Lackaffe“ nennt, bekommt Post vom Amtsgericht: Darf man den Kanzler beleidigen?" height="562" width="1000" /></figure><p>Er wollte nur einen Kommentar schreiben. Jetzt steht er vor Gericht. Ein Rentner, ein Facebook-Post, ein Wort: &#8222;Lackaffe&#8220;. Und pl&#246;tzlich stellt sich eine Frage, die weit &#252;ber diesen Fall hinausgeht: Darf man in Deutschland den Kanzler beleidigen? Oder macht man sich damit strafbar?</p><p>Es kommt vor, dass Rechtsnormen es aus Gesetzesb&#252;chern und Sitzungss&#228;len herausschaffen, hinein in die gesellschaftliche Debatte. Mitunter spektakul&#228;re Einzelf&#228;lle, wie die Medien&#246;ffentlichkeit sie eigentlich liebt, treten dann hinter grunds&#228;tzlichen Fragen zur&#252;ck: Ist das Recht gerecht? Ist es zeitgem&#228;&#223;? Oder kann eine Norm gar selbst zur Gefahr werden?</p><p>Aktuell steht ein Paragraf aus dem Strafgesetzbuch im Rampenlicht: &#167; 188 StGB. <a href="/autoren/stephan-hebel/linke-sprache-schafft-ein-gefaengnis-sagt-julian-reichelt-warum-er-falsch-liegt" rel="noopener">Er regelt B</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Pia Schreiber</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Waffen | Tayfun statt Tomahawk? Plötzlich wird die Türkei zum Rüstungs-Partner Deutschlands]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die türkische Rakete „Tayfun-4“ wird schon als Ersatz für die abgesagten US-Tomahawks gehandelt. Das ist verfrüht – doch der türkische Rüstungs-Boom weckt in Berlin Interesse. Auch einen EU-Beitritt Ankaras sieht man jetzt ganz anders</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/tayfun-statt-tomahawk-tuerkei-wird-ploetzlich-zum-ruestungs-partner-deutschlands/@@images/image-1000-45ac21110e0df9d1a81a426311d22f5f.jpeg" alt="Tayfun statt Tomahawk? Plötzlich wird die Türkei zum Rüstungs-Partner Deutschlands" title="Tayfun statt Tomahawk? Plötzlich wird die Türkei zum Rüstungs-Partner Deutschlands" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Wo es nicht brennt, steigt kein Rauch auf&#8220;, sagt man im T&#252;rkischen: Ger&#252;chte enthalten immer auch etwas Wahrheit. Das passt auf eine <a href="https://www.welt.de/politik/ausland/plus6a097383639442857fa21eb2/ruestung-die-bemerkenswerten-geheim-plaene-fuer-einen-raketen-deal-mit-erdogan.html" rel="noopener">rei&#223;erische Meldung der <em>Welt</em></a> vom 26. Mai &#252;ber &#8222;Die bemerkenswerten Geheim-Pl&#228;ne f&#252;r einen Raketen-Deal mit Erdogan&#8220;. In Berlin werde &#8222;konkret daran gearbeitet, die t&#252;rkische Interkontinentalrakete Yildirimhan mit einer Reichweite von 6000 Kilometern&#8220; und die Hyperschall-Langstreckenrakete Tayfun-Block-4 &#8222;zu erwerben&#8220;. Wom&#246;glich werde das bereits im Juli auf dem NATO-Gipfel in Ankara bekannt gegeben!</p><p>Nun existiert die Yildirimhan-Rakete bisher nur als Modell. Zudem will zumindest derzeit <a href="https://eualive.net/turkish-intercontinental-missiles-for-germany/" rel="noopener">niemand in Deutschland Interkontinentalraketen</a> stationieren. Halb vertraut man noch imm</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Günter Seufert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sanitäterin aus Gaza: „Ich gewöhne mich an etwas, woran sich kein Mensch gewöhnen sollte“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nermen Talal Kullab versorgt Verletzte in Gaza: ohne Schmerzmittel und neben sterbenden Kindern. Sie sagt, eine Waffenruhe gebe es nicht. Wie geht es einem Menschen, der täglich nur überleben will? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanna-israel/in-gaza-ueberleben-wir-nicht-weil-wir-es-wollen-sondern-weil-wir-muessen/@@images/image-1000-ad5fd621e586fb5b15a789d4f44efba8.jpeg" alt="Sanitäterin aus Gaza: „Ich gewöhne mich an etwas, woran sich kein Mensch gewöhnen sollte“" title="Sanitäterin aus Gaza: „Ich gewöhne mich an etwas, woran sich kein Mensch gewöhnen sollte“" height="562" width="1000" /></figure><p class="isselectedend"><span>Seit Oktober des vergangenen Jahres gilt im <a href="/autoren/julius-seibt/fridays-for-future-und-der-gazakrieg-morgens-um-6-uhr-rief-springer-an" rel="noopener">Gaza-Krieg</a> offiziell eine Waffenruhe. </span><span>F&#252;r die Menschen vor Ort gehen Angst, Gewalt und Not aber weiter: Die K&#228;mpfe zwischen der Hamas und Israel dauern an, mehr als 800 Pal&#228;stinenser:innen sind laut lokaler Beh&#246;rden <a href="/autoren/the-guardian/israelisches-militaer-hat-im-westjordanland-ein-palaestinensisches-baby-erschossen" rel="noopener">durch israelischen Beschuss get&#246;tet</a> worden.</span></p><p class="isselectedend"><span>Zugleich versch&#228;rfen katastrophale hygienische Zust&#228;nde das Leid. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als 80 Prozent der untersuchten Notunterk&#252;nfte mit Ratten und Ungeziefer verseucht; besonders schlafende Kinder werden immer wieder in Zehen, Finger oder ins Gesicht gebissen.</span></p><p class="isselectedend"><span>Im Interview mit dem <em>Freitag</em> erz&#228;hlt die Fachkraft f&#252;r An&#228;sthesie und Reanimation, Nermen Talal Kullab, die f&#252;r die deutsche Hilfsorganisation CADUS i</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanna Israel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[USA | Donald Trump wird 80: Was dafür spricht, dass der Präsident verwirrter ist als Joe Biden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Trump ist der zweite US-Präsident, der 80 wird im Amt. Zum Geburtstag lässt er vor dem Weißen Haus einen Kampfsport-Käfig aufbauen. Experten warnen, er sei „mental nicht geeignet“. Ist der mächtigste Mann der Welt noch Herr seiner Sinne?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konrad-ege/trump-wird-80-was-dafuer-spricht-dass-der-us-praesident-verwirrter-ist-als-biden/@@images/image-1000-ab85db1f759bc9c10c0738369485e139.jpeg" alt="Donald Trump wird 80: Was dafür spricht, dass der Präsident verwirrter ist als Joe Biden" title="Donald Trump wird 80: Was dafür spricht, dass der Präsident verwirrter ist als Joe Biden" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Ist der m&#228;chtigste Mann der Welt noch Herr seiner Sinne? Warum l&#228;sst ein US-Pr&#228;sident ausgerechnet vor dem Wei&#223;en Haus einen K&#228;fig aufbauen, in welchem M&#228;nner aufeinander losgehen? Und warum jubeln seine Anh&#228;nger trotzdem? Diese Fragen dr&#228;ngen sich auf, wenn <a href="//thema/donald-trump" rel="noopener">Donald Trump</a> am 14. Juni 2026 seinen 80. Geburtstag begeht &#8211; als erst zweiter US-Pr&#228;sident, der dieses Alter im Amt erreicht.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Joe Biden feierte seinen 80. still: ein paar Luftballons, Familie, Kokostorte &#8211; und das Foto, das Jill Biden auf sozialen Medien teilte, zeigte einen Mann, der den runden Geburtstag lieber nicht an die gro&#223;e Glocke h&#228;ngen wollte. Die Frage, ob er damals noch kompetent genug war f&#252;r das Amt, wurde erst anderthalb Jahre sp&#228;ter beantwortet </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konrad Ege</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[EU | In Afrika gibt es fast keine Lobbyisten. Was kann Europa von dem Kontinent lernen?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Rund 2000 Mitarbeitende, kaum Lobbyisten: Der Sitz der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba ist kaum mit Brüssel zu vergleichen. Und doch macht die AU in manchen Dingen mehr richtig als Europa</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/martin-leidenfrost/in-afrika-gibt-es-kaum-lobbyisten-was-kann-europa-von-dem-kontinent-lernen/@@images/image-1000-de78ace9740597d22a817bdc008b9194.jpeg" alt="In Afrika gibt es fast keine Lobbyisten. Was kann Europa von dem Kontinent lernen?" title="In Afrika gibt es fast keine Lobbyisten. Was kann Europa von dem Kontinent lernen?" height="562" width="1000" /></figure><p>Lange tr&#228;umte ich davon, irgendwann einmal die Eurokraten der EU in Br&#252;ssel mit den &#8222;Afrokraten&#8220; in der Hauptstadt der <a href="/autoren/lutz-herden/g-20-der-westen-musste-ein-kommunique-schlucken-das-er-so-nicht-wollte" rel="noopener">Afrikanischen Union (AU)</a> zu vergleichen. Jetzt endlich bin ich hier, in der Boommetropole Addis Abeba. Wei&#223;e Bl&#252;tenkelche beleuchten die aufwendig umgebauten Boulevards. Baustellen verdeckende Plakatw&#228;nde zeigen Gruppenfotos der AU-Staatschefs: &#8222;We are delighted to welcome you back&#8220;, also: &#8222;Wir freuen uns sehr, Sie wieder bei uns begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen!&#8220;</p><p>Den Ausdruck &#8222;Afrokrat&#8220; verwendet hier niemand, und die angeblich von AU-Personal frequentierten Caf&#233;s sind umgezogen oder verschwunden oder es hat sie nie gegeben. Kein Wunder: Br&#252;ssel beherbergt bei 1,25 Millionen Einwohnern 50.0</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 18:40:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Martin Leidenfrost</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Pflege, Rente, Bafög – weg! Aber Konzerngewinne bleiben. Warum Merz' Reform eine Lüge ist]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/kettensaege-am-sozialstaat-wer-bei-merz-reform-zahlt-und-wer-nicht</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/kettensaege-am-sozialstaat-wer-bei-merz-reform-zahlt-und-wer-nicht</link>
        <description><![CDATA[<strong>„Alle müssen sparen“: Diesen Satz hört man fast täglich von der Bundesregierung. Aber wer zahlt wirklich? Merz' Reformen treffen Geringverdiener hart, während Pharmakonzerne kaum zur Kasse gebeten werden. Wieso funktioniert dieser Trick?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/kettensaege-am-sozialstaat-wer-bei-merz-reform-zahlt-und-wer-nicht/@@images/image-1000-951f38f555a3a504edd11b3cf8c7cfae.jpeg" alt="Pflege, Rente, Bafög – weg! Aber Konzerngewinne bleiben. Warum Merz' Reform eine Lüge ist" title="Pflege, Rente, Bafög – weg! Aber Konzerngewinne bleiben. Warum Merz' Reform eine Lüge ist" height="562" width="1000" /></figure><p>Kaum hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum Gipfel mit Unternehmenslobby und Gewerkschaften <a href="/autoren/christoph-butterwegge/reform-gipfel-im-kanzleramt-wer-morgen-sicher-leben-will-muss-heute-kaempfen" rel="noopener">gerufen</a>, fand der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Miersch mahnende Worte: &#8222;Aus meiner Sicht darf es nicht nur ein Kaffeekranz sein, der eine Eintagsfliege darstellt.&#8220; Das leuchtet unmittelbar ein, kein Mensch hat Lust auf Kaffeekr&#228;nze, die Eintagsfliegen darstellen. Und in diesem Fall w&#228;re die Fliege ein Schuss vor den Bug gewesen, bei dem der gesamten SPD wom&#246;glich ein Zacken aus der Krone gebrochen w&#228;re. Oder so &#228;hnlich.</p><p>Als die drei Stunden im Kanzleramt vor&#252;ber waren, konnte die <em>taz</em> den metaphernfreudigen Sozialdemokraten Miersch <a href="https://taz.de/Treffen-im-Kanzleramt/!6186446/" rel="noopener">beruhigen</a>: &#8222;Man will sich noch mal treffen. Auch wenn unklar ist, wann &#8211; das ist ein kleiner Punktsieg f&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 16:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stephan Hebel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Endlich Freitag: Studierende und KI]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/endlich-freitag-studierende-und-ki</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/endlich-freitag-studierende-und-ki</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wir haben den Wissenschaftskommunikator und Dozenten Simeon Jäkh gefragt, wie seine Studierenden mit künstlicher Intelligenz umgehen. Dies und weitere Themen im „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/endlich-freitag-studierende-und-ki/@@images/image-1000-d3590855ca095813a11a65c6b77e433c.jpeg" alt="Endlich Freitag: Studierende und KI" title="Endlich Freitag: Studierende und KI" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen und Leser,</strong></p><p>herzlich willkommen zu <em>Endlich Freitag!</em> Ich bin Michael Angele und leite das Debatten-Ressort beim <em>F</em><em>reitag</em>.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion. Sie k&#246;nnen <em>Endlich Freitag!</em> auch als Newsletter abonnieren. <a href="/newsletter" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> k&#246;nnen Sie sich registrieren</p></div><p>Ach, was waren das f&#252;r Zeiten, als man &#252;ber Plagiate in wissenschaftlichen Arbeiten stritt. Als es zum Beispiel als grober Regelversto&#223; galt, wenn man ein Werk aus der Sekund&#228;rliteratur zitierte, aber so tat, als h&#228;tte man es selbst gelesen. Auch ich habe das in meinen wissenschaftlichen Arbeiten einige Male gemacht, zugegeben. Viele Verf&#252;hrungen standen mir damals noch nicht zur Verf&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 15:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Weltuntergangsuhr tickt: Warum ein Atomwissenschaftler nie so viel Angst hatte wie heute]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/weltuntergangsuhr-auf-85-sekunden-vor-mitternacht-war-die-welt-je-so-nah-dran</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/weltuntergangsuhr-auf-85-sekunden-vor-mitternacht-war-die-welt-je-so-nah-dran</link>
        <description><![CDATA[<strong>Dieter Gruen half, die Atombombe zu bauen. Heute sagt er, eine nukleare Eskalation sei näher als zu Zeiten der Kuba-Krise. Die Menschheit taumelt in immer größere Gefahren, sagen die Macher der „Weltuntergangsuhr“. Wie brenzlig ist es?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/weltuntergangsuhr-auf-85-sekunden-vor-mitternacht-war-die-welt-je-so-nah-dran/@@images/image-1000-227ed1df8e2478798a9cf28ec81bcd3d.gif" alt="Weltuntergangsuhr tickt: Warum ein Atomwissenschaftler nie so viel Angst hatte wie heute" title="Weltuntergangsuhr tickt: Warum ein Atomwissenschaftler nie so viel Angst hatte wie heute" height="460" width="817" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Die Erde wird hei&#223;er. Kriege toben, im <a href="/autoren/sabine-kebir/die-juengste-eskalation-im-libanon-zeigt-trump-kann-israel-nicht-kontrollieren" rel="noopener">Nahen Osten</a> und in der <a href="/thema/ukraine" rel="noopener">Ukraine</a> &#8211; und jeder davon erh&#246;ht das Risiko eines Atomkriegs. K&#252;nstliche Intelligenz (KI) dringt in fast jeden Bereich unseres Lebens ein, trotz ihrer Unberechenbarkeit und ihrer Neigung, Dinge einfach zu erfinden. Wissenschaftler basteln in Laboren und riskieren dabei, neue, t&#246;dliche Krankheitserreger freizusetzen &#8211; potenziell verheerender als Covid. Unsere Vorbereitung auf die n&#228;chste Pandemie ist schlechter denn je.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Die &#8222;Weltuntergangsuhr&#8220; tickt: eine gro&#223;e, ziffernlose Uhr, die die Sekunden bis zur Apokalypse herunterz&#228;hlt. Tick. Tick. Tick. Im Januar 2026 standen wir bei 85 Sekunden vor Mitternacht. Experten sagen: Die Menschheit war dem Abgrund noch nie so nah.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">&#822</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sophie McBain</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Diplomatie im Ukraine-Krieg? Warum Putin nicht verhandeln wird]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Ukraine steht militärisch durch Drohnentechnik jüngst wieder besser da. Doch wer glaubt, das erzeugt Verhandlungsbereitschaft in Russland, irrt. Warum die aktuelle westliche Diplomatie an der Realität vorbeigeht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/johannes-varwick/diplomatie-im-ukraine-krieg-warum-putin-nicht-verhandeln-wird/@@images/image-1000-e1f9079d10ca06ab89c7dcec30d70e81.jpeg" alt="Diplomatie im Ukraine-Krieg? Warum Putin nicht verhandeln wird" title="Diplomatie im Ukraine-Krieg? Warum Putin nicht verhandeln wird" height="562" width="1000" /></figure><p>Wirkt der Druck auf Russland? Zahlt sich Standhaftigkeit aus? </p><p>In der Schlacht um Deutung, die der Schlacht auf dem Boden &#252;blicherweise vorausgeht, sie begleitet und nacharbeitet, werden solcherlei Erfolgsmeldungen derzeit auff&#228;llig h&#228;ufig lanciert. Rasant ver&#228;nderte technologische M&#246;glichkeiten verschaffen dem Verteidiger Ukraine aktuell einen gewissen Vorteil in der bis zu 40 Kilometer breiten &#8222;Todeszone&#8220; an der Front, in der ein weiteres Vordringen nur unter Inkaufnahme hoher Verluste m&#246;glich ist. Die Zahl der get&#246;teten oder verwundeten russischen Soldaten liegt nach westlichen Angaben seit Jahresbeginn bei &#8211; monatlich! &#8211; 35.000 und &#252;berschreite die russischen Rekrutierungsm&#246;glichkeiten.</p><h2>Derzeit ist die Ukraine auf dem B</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Johannes Varwick</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Verschuldet, ausgebeutet, unsichtbar: Das Geheimnis, das Lieferando und Co. verbergen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sie kommen mit dem Traum auf ein besseres Leben – und landen in einer Schuldenfalle. Welches Schicksal hinter dem freundlichen Gesicht der Lieferando-Fahrer steckt, wissen die wenigsten. Wie können wir das Leben dieser Menschen verbessern?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nina-scholz/lieferando-uber-eats-und-co-das-schmutzige-gehemnis-der-essens-lieferdienste/@@images/image-1000-c7fbb979285ee746f8abd65c5c03ac52.jpeg" alt="Verschuldet, ausgebeutet, unsichtbar: Das Geheimnis, das Lieferando und Co. verbergen" title="Verschuldet, ausgebeutet, unsichtbar: Das Geheimnis, das Lieferando und Co. verbergen" height="562" width="1000" /></figure><p>Sie sind aus Indien oder Bangladesch gekommen, haben sich tief verschuldet, um in Deutschland zu studieren &#8211; und fahren jetzt Essen aus. Man sieht sie in jeder deutschen Innenstadt: s&#252;dasiatische Kurierfahrer auf Fahrr&#228;dern, unterwegs f&#252;r Lieferando, Wolt oder Uber Eats. Was viele nicht wissen: Viele von ihnen zahlen gleichzeitig Tausende Euro Studiengeb&#252;hren, leben auf engstem Raum in &#252;berteuerten Wohnungen &#8211; und wissen oft nicht einmal mehr, f&#252;r wen sie eigentlich arbeiten. Eine Spirale aus Versprechen, Schulden und Ausbeutung, mitten in Deutschland.</p><p>Inzwischen ist <a href="https://www.zeit.de/zeit-magazin/2026/18/ausbeutung-lieferdienste-inder-deutschland-kriminalitaet" rel="noopener">durch investigative Recherchen</a> auch bekannt, warum so viele von ihnen nach Deutschland gekommen sind: Sie folgten dem Versprechen auf eine bessere Zukunft, erm&#246;glicht durch erleich</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nina Scholz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Haben X und Elon Musk die rassistischen Ausschreitungen in Belfast befeuert?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zwei ugandische Pflegekräfte, eingeschlossen in ihrer Wohnung, Flammen nebenan. Während Belfast brennt, heizt Elon Musk die Ausschreitungen weiter an. Die Behörden schauen ihm dabei weitgehend tatenlos zu</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/haben-x-und-elon-musk-die-rassistischen-ausschreitungen-in-belfast-befeuert/@@images/image-1000-3363d3061805ffa41179d88f6a81c5be.jpeg" alt="Haben X und Elon Musk die rassistischen Ausschreitungen in Belfast befeuert?" title="Haben X und Elon Musk die rassistischen Ausschreitungen in Belfast befeuert?" height="562" width="1000" /></figure><p><a href="/thema/elon-musk" target="_blank" rel="noopener"><span>E</span>lon Musks</a> Plattform X wird vorerst nicht gezwungen, zahlreiche Beitr&#228;ge zu l&#246;schen, die zu Gewalt in <a href="https://www.theguardian.com/uk/northernireland" rel="noopener">Nordirland</a> aufrufen. Trotz breiter Kritik an der Plattform und ihrem milliardenschweren Eigent&#252;mer ist eine R&#252;ge fr&#252;hestens in zwei Monaten durch die britische Medienaufsichtsbeh&#246;rde zu erwarten.</p><p>Die Rolle, die die sozialen Medien mit der Verbreitung verst&#246;render Bilder und dem Sch&#252;ren von Wut gespielt haben, wurde am Tag nach den <a href="/autoren/the-guardian/belfast-warum-katholiken-und-protestanten-gemeinsam-jagd-auf-migranten-machen" target="_blank" rel="noopener">Ausschreitungen am Dienstag</a> zunehmend mit Besorgnis betrachtet. Polizei und Stadtpolitiker riefen zur Ruhe auf. Sie bef&#252;rchteten eine Wiederholung der Gewaltt&#228;tigkeiten, die in Reaktion auf eine Messerattacke am Montagabend ausgebrochen waren, bei der ein Sudanese einen 44-J&#228;hrigen schwer verletzt hatte.</p><p>Am Die</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 18:04:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Peter Walker, Hannah Al-Othman, Rory Carroll und Vikram Dodd</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Eine unbequeme Wahrheit über die Fußball-WM]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Auch Curaçao, Usbekistan und die Kapverdischen Inseln mischen bei dieser Weltmeisterschaft mit. FIFA-Präsident Gianni Infantino nennt es den größten „Super Bowl“ aller Zeiten. Aber wird das Turnier besser, je mehr Statisten mitspielen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/guenter-klein/fussball-wm-2026-das-unbequeme-geheimnis-der-fifa-ueber-das-keiner-spricht/@@images/image-1000-72e300ede9f8646701c4fd1dba01b5ef.jpeg" alt="Eine unbequeme Wahrheit über die Fußball-WM" title="Eine unbequeme Wahrheit über die Fußball-WM" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Jedes Match ein &#8222;Super Bowl&#8220; &#8211; das hat FIFA-Pr&#228;sident Gianni Infantino gerade mit Blick auf die <a href="/thema/fussball-weltmeisterschaft" rel="noopener">Fu&#223;ball-WM 2026 </a>versprochen, die in Kanada, Mexiko und den USA stattfindet. 48 Nationen, 104 Spiele, das gr&#246;&#223;te Ereignis in der Geschichte der Menschheit. Size matters. Doch erlebt die Welt des Fu&#223;balls gerade einen Wachstumsschub &#8211; oder ist die Aufbl&#228;hung in Wirklichkeit das Ende des gro&#223;en Fu&#223;balls?</p><p>Klar, einen exotischen Touch hatte das alle vier Jahre stattfindende Endrundenturnier schon immer, auch als das Teilnehmerfeld noch nicht so gro&#223; war, dass es Sonderhefte und Sammelalben sprengte. 1966 kickte Nordkorea mit, 1974 geh&#246;rten zu den 16 qualifizierten Mannschaften Haiti und Zaire. Nun allerdings mutet das Tableau de</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 17:31:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Günter Klein</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Riots in Belfast: Warum Katholiken und Protestanten gemeinsam Jagd auf Migranten machen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vier Stunden eingeschlossen, Rauch im Haus, ein Mob vor der Tür: Als die Flammen im Norden Belfasts auf ihre Nachbarhäuser übergriffen, fürchteten Sumayah Nakazibwe und Stella Ariokot um ihr Leben. Wer steckt hinter den Pogromen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/belfast-warum-katholiken-und-protestanten-gemeinsam-jagd-auf-migranten-machen/@@images/image-1000-28b4b7def163508309bda2995359361c.jpeg" alt="Riots in Belfast: Warum Katholiken und Protestanten gemeinsam Jagd auf Migranten machen" title="Riots in Belfast: Warum Katholiken und Protestanten gemeinsam Jagd auf Migranten machen" height="562" width="1000" /></figure><p>Vier Stunden lang sa&#223;en die ugandischen Pflegekr&#228;fte Sumayah Nakazibwe und Stella Ariokot in ihrem Haus nahe der Crumlin Road im Norden Belfasts in der Falle. W&#228;hrend dicker Rauch in die Zimmer drang, schlugen an den W&#228;nden der Nachbarh&#228;user bereits die Flammen hoch.</p><p>&#8222;Zuerst sah es aus wie ein ganz normaler Aufmarsch &#8211; junge M&#228;nner im Alter zwischen 9 und 20 Jahren&#8220;, berichtet Nakazibwe. &#8222;Sie waren komplett schwarz gekleidet und maskiert.&#8220;</p><p>Vom Fenster aus beobachteten die Frauen, wie der Mob Busreifen anz&#252;ndete. &#8222;Dann holten sie die M&#252;lltonnen von der Stra&#223;e und steckten auch diese in Brand&#8220;, erz&#228;hlt sie. &#8222;Da dachten wir noch: Vielleicht eskaliert es nicht weiter.&#8220; Doch dann bog die Menge </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 17:26:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hannah Al-Othman</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Niemand ahnt, dass Gerhard Gundermann im Frühsommer 1998 sein letztes Konzert gibt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wer die Aufzeichnung dieses Auftritts in der brandenburgischen Prignitz hört, spürt keine Todesahnung, auch wenn beim Sänger und ehemaligen Baggerfahrer Gerhard Gundermann das Barometer der Erinnerungen und Vorgefühle heftig ausschlägt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/in-der-scheune-von-krams-gibt-gerhard-gundermann-1998-sein-letztes-konzert/@@images/image-1000-6753054d74e0d3c3334e52e0fdfba08d.jpeg" alt="Niemand ahnt, dass Gerhard Gundermann im Frühsommer 1998 sein letztes Konzert gibt" title="Niemand ahnt, dass Gerhard Gundermann im Frühsommer 1998 sein letztes Konzert gibt" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Grabstein ist ein grauwei&#223;er Findling, einst in der Landschaft sich selbst &#252;berlassen, dann geborgen, um an diesem Ort zu lagern &#8211; auf dem Waldfriedhof Hoyerswerda-K&#252;hnicht. In die Mitte hineingemei&#223;elt steht &#8222;Gundi&#8220;, darunter oder dar&#252;ber kein von Zahl zu Zahl gezogener Lebensbogen, der aufsteigt und f&#228;llt und verschwindet. W&#228;re es anders, m&#252;sste als Todestag der 21. Juni 1998 vermerkt sein. 43 Jahre alt, <a href="https://www.rosalux.de/publikation/id/3458/gerhard-gundermann-militanz-und-melancholie" rel="noopener">stirbt Gerhard Gundermann an diesem Tag</a> in Spreetal bei Hoyerswerda an einem Gehirnschlag.</p><p>&#8222;Einmal fall&#8217; ich in den schwarzen Trichter rein &#8230;&#8220;, hat er diesen Augenblick besungen, laut und traurig, nie verhalten, nie ungl&#228;ubig. Warum nicht den Deckel zuschlagen? Der verlorenen Zeit <a href="/autoren/katja-hoyer/studie-steffen-mau-die-ostdeutschen-verstehen-nichts-von-demokratie-von-wegen" rel="noopener">im verlorenen Land</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 13:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lutz Herden</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wer morgen sicher leben will, muss heute gegen die Reformen der Bundesregierung kämpfen]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/christoph-butterwegge/reform-gipfel-im-kanzleramt-wer-morgen-sicher-leben-will-muss-heute-kaempfen</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>Wir sind auf dem Weg in eine rücksichtslose Ellenbogengesellschaft, schreibt Christoph Butterwegge. Die Bundesregierung von Friedrich Merz will Arbeitgeber und vor allem Gewerkschaften für Reformen einbinden, die die Demokratie bedrohen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/christoph-butterwegge/reform-gipfel-im-kanzleramt-wer-morgen-sicher-leben-will-muss-heute-kaempfen/@@images/image-1000-5023c971d47e9d66363eec29d9c5f918.jpeg" alt="Wer morgen sicher leben will, muss heute gegen die Reformen der Bundesregierung kämpfen" title="Wer morgen sicher leben will, muss heute gegen die Reformen der Bundesregierung kämpfen" height="562" width="1000" /></figure><p>Nun ist er also vorbei, der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD mit Spitzenvertretern der bedeutendsten Unternehmerverb&#228;nde, des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und der gr&#246;&#223;ten Einzelgewerkschaften. Vor dem auf <a href="/autoren/wimalasena/die-menschen-sind-bereit-fuer-opfer-wie-die-spd-ihre-eigene-basis-verhoehnt" rel="noopener">SPD-Initiative</a> zustande gekommenen &#8222;Reform-Gipfel&#8220; im Kanzleramt war ein Fragebogen an die Teilnehmerinnen verschickt worden. Es soll ja um nicht weniger gehen als ein m&#246;glichst umfassendes Reformpaket zur Sicherung des &#8222;Wirtschaftsstandorts Deutschland&#8220; auf Grundlage eines breiten gesellschaftlichen Konsenses: Arbeitsmarkt, B&#252;rokratie, Gesundheit, Pflege, Rente und Steuern &#8211; alles soll anders werden.</p><p>Wenn sich die Regierungsparteien nach dem Vorbild der &#8222;Konzertierten Aktion&#8220; oder des &#8222;B&#252;ndnisses f</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christoph Butterwegge</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Dass wir so schief und verkehrt über den Kapitalismus sprechen, freut die AfD]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/sabine-nuss/einer-der-gruende-des-rechtsrucks-dass-wir-so-falsch-ueber-kapitalismus-sprechen</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>Warum Menschen rechts wählen, wird uns derzeit von allen Seiten erklärt. Was dabei übersehen wird: Der Kapitalismus selbst erzeugt eine mystifizierte Wahrnehmung der Realität, die rechten Ideologien entgegenkommt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sabine-nuss/einer-der-gruende-des-rechtsrucks-dass-wir-so-falsch-ueber-kapitalismus-sprechen/@@images/image-1000-5e07bfe9f35fceba276b7bde6dcc9af8.jpeg" alt="Dass wir so schief und verkehrt über den Kapitalismus sprechen, freut die AfD" title="Dass wir so schief und verkehrt über den Kapitalismus sprechen, freut die AfD" height="562" width="1000" /></figure><p>Warum haben rechte Parteien derzeit so viel Zulauf? Dazu gibt es inzwischen ganze Regale soziologischer Analysen. Dabei wird der verbreiteten Annahme, dass es vorwiegend die &#8222;Abgeh&#228;ngten&#8220; seien, die rechts w&#228;hlen, widersprochen. Materielle Verluste, sozialer Abstieg oder auch nur die Angst davor, reichen zumindest nicht als Erkl&#228;rung.</p><p>Den Soziolog*innen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey und ihrem Buch <a href="x-webdoc://19E101E8-9F84-429F-BD79-59514B4E3975/autoren/lfb/die-sehnsucht-nach-dem-knall-carolin-amlinger-und-oliver-nachtwey-erklaeren-sie" rel="noopener"><em>Zerst&#246;rungslust. Elemente des demokratischen Faschismus</em></a> zufolge steckt &#8222;hinter den faschistischen Fantasien und der Wahl rechtsextremer Parteien&#8220; meist eine &#8222;destruktive Pers&#246;nlichkeit&#8220;. Die Lust zur Zerst&#246;rung gr&#252;nde h&#228;ufig auf biografischen Br&#252;chen, wie Krankheit, Scheidung, Arbeitslosigkeit. Dazu geselle sic</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sabine Nuss</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ein Schlips auf Twitch: Wie die Live-Plattform zur weltweiten Wahlkampfbühne wurde]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/twitch-wie-die-livestreaming-plattform-zur-weltweiten-wahlkampfbuehne-wurde</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/twitch-wie-die-livestreaming-plattform-zur-weltweiten-wahlkampfbuehne-wurde</link>
        <description><![CDATA[<strong>Robert Habeck zockt, Zohran Mamdani streamt, Alexandria Ocasio-Cortez spielte „Among Us“: Politiker haben Twitch für sich entdeckt – und eine Generation, die keine Zeitung mehr liest. Was ist das Geheimnis dieses neuen Debattenraums?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/twitch-wie-die-livestreaming-plattform-zur-weltweiten-wahlkampfbuehne-wurde/@@images/image-1000-5b2571426df3dcb472012ec308fa5f7d.jpeg" alt="Ein Schlips auf Twitch: Wie die Live-Plattform zur weltweiten Wahlkampfbühne wurde" title="Ein Schlips auf Twitch: Wie die Live-Plattform zur weltweiten Wahlkampfbühne wurde" height="562" width="1000" /></figure><p class="MsoNormal">Die politische Landschaft befindet sich im Wandel: <a href="/autoren/der-freitag/satiriker-kindler-warum-echte-beziehungen-wichtiger-sind-als-online-performance" rel="noopener">Klassische Medien verlieren den Anschluss an die Jugend,</a> w&#228;hrend eine interaktive Livestreaming-Plattform zu neuen Debattenr&#228;umen avanciert. Ein aktuelles Beispiel aus den USA ist Twitch, das sich von einer Videospiel-Plattform hin zu einem Diskussionsraum f&#252;r junge Menschen entwickelt.<br/><br/>Genau deshalb ist jetzt auch der New Yorker B&#252;rgermeister <a href="/thema/zohran-mamdani" rel="noopener">Zohran Mamdani</a> dort. Unter dem Namen <a href="https://www.twitch.tv/nyc_mayor" rel="noopener">&#8222;Talk with the People&#8220; hat er gerade eine Livestream-Reihe</a> gestartet. Sein Ziel ist es, &#8222;einen Dialog zwischen der Regierung und den Menschen, denen sie dient, zu er&#246;ffnen &#8211; insbesondere mit den j&#252;ngeren Generationen, die allzu oft ignoriert wurden&#8220;.</p><p class="MsoNormal">Mit diesem Format schl&#228;gt Mamdani die Br&#252;cke zu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 18:03:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Özge Yaka</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Die USA vor der Zwischenwahl: Nicht schon wieder zu früh freuen, Ihr Demokraten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Gegen einen wie Trump muss man doch gewinnen, gerade jetzt? Der Kampf um die US-Zwischenwahlen hat nunmehr richtig begonnen. Wer dabei einen Erdrutsch gegen den Präsidenten erwartet, könnte bitter enttäuscht werden – einmal mehr</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konrad-ege/usa-vor-der-zwischenwahl-nicht-schon-wieder-zu-frueh-freuen-ihr-demokraten/@@images/image-1000-9c46f76e9cb8aa3a7def326e64729446.jpeg" alt="Die USA vor der Zwischenwahl: Nicht schon wieder zu früh freuen, Ihr Demokraten" title="Die USA vor der Zwischenwahl: Nicht schon wieder zu früh freuen, Ihr Demokraten" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist eine bittere bis leicht zynische Klage aus dem linken Spektrum in den USA: Auf eines k&#246;nne man sich &#8222;immer&#8220; verlassen: Die Demokratische Partei <a href="/autoren/konrad-ege/die-clintons-sind-im-jahr-2000-dabei-eine-dynastie-zu-begruenden" rel="noopener">werde es hinkriegen, gegen Donald Trumps Partei</a> den K&#252;rzeren zu ziehen. Der lang erwartete gro&#223;e Test sind die Zwischenwahlen im November, bei denen das Repr&#228;sentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gew&#228;hlt werden.</p><p>Diese Wahl ist entscheidender Punkt, an dem die Opposition die Macht der Einparteienregierung des Trumpismus brechen muss, um endlich selbst Macht zu gewinnen. Gegenw&#228;rtig haben die Republikaner in beiden Kammern die Mehrheit. Knapp, aber die Mehrheit.</p><h2>Ein paar peinliche R&#252;ckschl&#228;ge sind noch keine politische Wende </h2><p>Zu einer tragf&#228;higen Prognose ist es zu fr&#252;h. Wobei e</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 17:32:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konrad Ege</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Warum die Linke TikTok den Faschisten überlässt – und wer wirklich daran schuld ist]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Elon Musk gehört Twitter, die AfD macht TikToks, Trump hat Truth Social. Und Linke? Schweigen. Nicht weil sie keine Argumente hätten – sondern weil sie Angst vor den eigenen Leuten haben. Wer gewinnt, wenn Progressive das Feld räumen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/emily-laquer-besorgt-warum-ueberlassen-linke-den-faschos-die-sozialen-netzwerke/@@images/image-1000-02cdd2314685694d78b99c5ccc198d97.gif" alt="Warum die Linke TikTok den Faschisten überlässt – und wer wirklich daran schuld ist" title="Warum die Linke TikTok den Faschisten überlässt – und wer wirklich daran schuld ist" height="278" width="499" /></figure><p>Stell dir vor, Linke h&#228;tten in den 1980ern keine Flugbl&#228;tter geschrieben, um die B&#228;ume zu sch&#252;tzen. Absurd, oder? Aber genau so diskutieren wir &#252;ber die Flugbl&#228;tter des 21. Jahrhunderts: Sharepics, Livestreams und TikToks.</p><p>Noch nie war es so einfach, Millionen Menschen mit linken Ideen zu erreichen. Die Technik daf&#252;r haben wir buchst&#228;blich in der Hosentasche. Fr&#252;her brauchtest du daf&#252;r eine Druckerpresse, sp&#228;ter einen Verlag, Radiowellen und Sendeanstalten. Heute dauert es drei&#223;ig Sekunden, um auf &#8222;posten&#8220; zu dr&#252;cken. Aber wir machen es nicht.</p><h2>Wenn wir Musk und Zuckerberg boykottieren: Wem schadet das mehr &#8211; ihnen oder uns?</h2><p>Es ist mein Job, Linke f&#252;r Talkshows, Interviews und soziale Medien zu trainieren. </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 17:24:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Emily Laquer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Wer ist „WestCOL“? Wie ein Zocker aus Medellín zur gefährlichsten Stimme Kolumbiens wurde]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„WestCOL“ lädt seit 2015 Videos hoch und ist zum Rekord-Streamer aufgestiegen. Er selbst nennt sich „unpolitisch“, macht aber Stimmung für ultrarechte Politiker. Wer steckt hinter dem Mann, der mit einem Interview ganze Wahlen beeinflusst?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/westcol-wie-ein-zocker-aus-medellin-die-gefaehrlichste-stimme-kolumbiens-wurde/@@images/image-1000-c7804fa1d9b98e84ead18eef54063295.jpeg" alt="Wer ist „WestCOL“? Wie ein Zocker aus Medellín zur gefährlichsten Stimme Kolumbiens wurde" title="Wer ist „WestCOL“? Wie ein Zocker aus Medellín zur gefährlichsten Stimme Kolumbiens wurde" height="562" width="1000" /></figure><p class="MsoNormal">Grauer Teppichboden. Ergonomischer Schreibtischstuhl. Ein digitales Lagerfeuer auf dem Flachbildschirm, das je nach Video mal neonblau, mal in knalligem Lila flackert. Schwarze M&#246;bel und Star-Wars-Atmosph&#228;re. So schaltet sich WestCOL, der selbsternannte &#8222;Streamer numero Uno&#8220; Lateinamerikas, live. Auf <a href="https://www.instagram.com/westcol/?hl=de" rel="noopener">Instagram</a> folgen ihm 6,5 Millionen Menschen.<br/><br/>&#8222;Ich bin genauso wenig wie ihr an Politik interessiert. Ich wei&#223; nichts von Politik.&#8220; Zwei Monate vor den Pr&#228;sidentschaftswahlen, <a href="/autoren/dilger/bei-der-praesidentenwahl-in-kolumbien-will-die-rechte-gross-aufraeumen" rel="noopener">bei denen keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht hat</a>, inszenierte sich Luis Fernando Villa &#193;lvarez alias WestCOL vor dem Pr&#228;sidentenpalast als unpolitisch. Doch die Realit&#228;t im aktuellen Wahlkampf zeigt ein anderes Bild. Doch wer ist dieser Mann? Und </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sara Meyer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Was ich in Marseille über KI und über antifaschistische Wirtschaftspolitik gelernt habe]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Medienbranche beschäftigt das Thema Künstliche Intelligenz. KI-Konzerne würde eine antifaschistische Wirtschaftspolitik wohl mindestens regulieren – während jene Politik in Marseille quasi Praxis ist. Der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/ki-und-ueber-antifaschistische-wirtschaftspolitik-was-ich-in-marseille-lernte/@@images/image-1000-23f9c8f535619a2ec526a3851fa4ba24.jpeg" alt="Was ich in Marseille über KI und über antifaschistische Wirtschaftspolitik gelernt habe" title="Was ich in Marseille über KI und über antifaschistische Wirtschaftspolitik gelernt habe" height="562" width="1000" /></figure><p class="default"><strong>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</strong></p><p>heute Nacht waren Bots auf <a href="/?utm_content=DF26040" rel="noopener"><em>freitag.de</em></a> und haben dort &#8222;Content gecrawlt&#8220;. Das hei&#223;t, K&#252;nstliche Intelligenz liest <em>Freitag</em>-Inhalte aus und verarbeitet sie in Large Language Models. Wenn Sie dann einer KI eine Frage stellen, kann es sein, dass die Antwort auch auf <em>Freitag</em>-Texten aufbaut. Das ist unsch&#246;n, denn die KI zahlt nicht f&#252;r unsere journalistische Arbeit. Wir sind da alles andere als allein. Es ist <em>das</em> Thema, das die ganze Branche umtreibt, und es war <em>das</em> Thema auf dem internationalen Medien-Kongress WAN-IFRA&#8217;s World News Media Congress in Marseille, an dem wir j&#252;ngst mit einer kleinen <em>Freitag</em>-Delegation teilgenommen haben. Wir verfolgten live <a href="https://wan-ifra.org/2026/06/nyts-sulzberger-condemns-ai-giants-for-brazen-theft-of-intellectual-property/" rel="noopener">die so kluge wie k&#228;mpferische Rede</a> des Chefredakteurs der <em>New York</em></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:54:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Puschner</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Interview | Jean Ziegler im Gespräch mit Jakob Augstein: „Ich glaube an den Aufstand des Gewissens“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Globalisierungskritiker Jean Ziegler ist gestorben – eine Ikone des Kampfs gegen Armut und Krieg und für eine neue Weltgesellschaft. Wir dokumentieren ein Gespräch mit „Freitag“-Verleger Jakob Augstein von 2015 – auch über Religion</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ich-glaube-an-den-aufstand-des-gewissens/@@images/image-1000-30540c6f581f94b7394103a17535bb4c.jpeg" alt="Jean Ziegler im Gespräch mit Jakob Augstein: „Ich glaube an den Aufstand des Gewissens“" title="Jean Ziegler im Gespräch mit Jakob Augstein: „Ich glaube an den Aufstand des Gewissens“" height="562" width="1000" /></figure><p>Von Berufs wegen war der 1934 in Thun geborene und an diesem 10. Juni 2026 im Alter von 92 <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/systemkritiker-und-soziologe-jean-ziegler-ist-tot" rel="noopener">verstorbene</a> Jean Ziegler bis zu seiner Emeritierung Soziologieprofessor in Genf und an der Sorbonne in Paris. Noch lieber w&#228;re er allerdings Revolution&#228;r gewesen. 1964 <a href="/autoren/michael-angele/der-weltverbesserer" rel="noopener">traf er Che Guevara in Genf</a> und bat ihn, dass dieser ihn nach Kuba mit in den Kampf nehme. Che aber sagte ihm: &#8222;Dein Platz ist hier. Hier ist das Gehirn des Monsters, hier musst du k&#228;mpfen.&#8220; </p><p>Und so wurden es dann vor allem B&#252;cher, in denen er seinen Kampf bestritt. Eines dieser B&#252;cher hie&#223;<em> Die Schweiz w&#228;scht wei&#223;er</em>: In seiner Schweizer Heimat wurde er als <a href="/autoren/der-freitag/wider-die-herrschaft-der-finanzmaerkte" rel="noopener">Bankenkritiker</a> gef&#252;rchtet und in etlichen Prozessen fast in den Ruin getrieben.</p><p>International kannte man Jean Ziegler als engag</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:42:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jakob Augstein</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Stichwort | Nicht nur Kubicki und Wagenknecht: Der AfD-Brandmauer-Blues ist im Mainstream angekommen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von FDP bis BSW, vom CDU-Generalsekretär bis zum Ex-Ministerpräsidenten der SPD: Sie alle wollen die Brandmauer-Politik beenden. Verhelfen sie so der AfD zur Macht? Sahra Wagenknecht schlägt für nach den Landtagswahlen eine Alternative vor</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wolfgangmichal/brandmauer-kubicki-wagenknecht-und-eine-idee-fuer-den-umgang-mit-erstarkter-afd/@@images/image-1000-187ed0808d690612d2ef504f8365bc8e.jpeg" alt="Nicht nur Kubicki und Wagenknecht: Der AfD-Brandmauer-Blues ist im Mainstream angekommen" title="Nicht nur Kubicki und Wagenknecht: Der AfD-Brandmauer-Blues ist im Mainstream angekommen" height="562" width="1000" /></figure><p>Wieder mal gro&#223;e Aufregung in Sachen Brandmauer. Das Boulevardblatt <em>Bild</em> vermutet einen geheimen &#8222;Wagenknecht-Weidel-Pakt&#8220; zwischen dem linken BSW und der rechten AfD (in Anspielung auf den <a href="/autoren/katja-tichomirowa/zwei-bruder-im-geist" rel="noopener">Hitler-Stalin-Pakt</a> von 1939), der Berliner <em>Tagesspiegel </em><a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/bsw-offnet-tur-fur-zusammenarbeit-bringt-sahra-wagenknecht-die-afd-an-die-macht-15667526.html" rel="noopener">fragt</a> erschrocken &#8222;Bringt Sahra Wagenknecht die AfD an die Macht?&#8220; und die <em>taz </em><a href="https://taz.de/BSW-Annaeherung-an-Rechtsextreme/!6183590/" rel="noopener">warnt</a> vor einer &#8222;lila-braunen Mehrheit&#8220;.</p><h2>&#220;berparteilicher Ministerpr&#228;sident?</h2><p>Was ist da passiert? Sahra Wagenknecht hat &#8211; um endlich wieder mediale Aufmerksamkeit f&#252;r ihr <a href="/autoren/der-freitag/bsw-chefin-amira-mohamed-ali-die-afd-ist-genauso-usa-hoerig-wie-die-cdu" rel="noopener">angeschlagenes B&#252;ndnis</a> zu erzeugen &#8211; zu Protokoll gegeben, dass bei der Wahl in Sachsen-Anhalt am 6. September &#8222;nur eine Stimme f&#252;r das BSW die undemokratische Brandmauer&#8220; schleifen k&#246;nne. Nur wenn das BSW die F</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Wolfgang Michal</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Klaus Dörre: Die AfD lässt sich nicht zähmen – Warum jede Kooperation zur Gefahr wird]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von Sahra Wagenknecht bis zu Konservativen wächst die Forderung nach einem Ende der Brandmauer. Der Soziologe Klaus Dörre warnt: Regieren mit der AfD führt in die Sackgasse. Warum es stattdessen mehr Klassenkampf braucht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/klaus-doerre-die-afd-laesst-sich-nicht-zaehmen-warum-kooperation-zur-gefahr-wird/@@images/image-1000-d07143a1eb55ff790c8c2821c819cc76.jpeg" alt="Klaus Dörre: Die AfD lässt sich nicht zähmen – Warum jede Kooperation zur Gefahr wird" title="Klaus Dörre: Die AfD lässt sich nicht zähmen – Warum jede Kooperation zur Gefahr wird" height="562" width="1000" /></figure><p>Die AfD ist auf dem Weg zur Macht. Das jedenfalls legen aktuelle Meinungsumfragen, aber auch Wahlergebnisse in ostdeutschen Landkreisen und Kommunen nahe. <a href="/autoren/david-begrich/afd-programm-fuer-autoritaeren-umbau-in-sachsen-anhalt-154-seiten-machtfantasie" rel="noopener">Wie gebannt starrt die demokratische &#214;ffentlichkeit auf Demoskopen-Befunde</a> und wartet darauf, dass die rechtsradikale Opposition bundesweit die 30-Prozent-Marke knackt. Mit jedem Stimmenzuwachs, mehren sich nun <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/fdp-parteitag-262.html" rel="noopener">auch die Stimmen, die ein Ende der &#8222;Brandmauer&#8220; fordern.</a></p><p>Sahra Wagenknecht hat endlich wieder ein Thema, mit dem sie &#214;ffentlichkeit bekommt, und <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/info/bsw-chefin-mohamed-ali-brandmauer-hat-die-afd-staerker-gemacht,mohamed-ali-106.html" rel="noopener">pl&#228;diert mit Blick auf bevorstehende Landtagswahlen f&#252;r eine Expertenregierung unter Einschluss der AfD.</a> Aber auch das sozialdemokratische <a href="https://www.spiegel.de/politik/torsten-albig-ex-ministerpraesident-empfiehlt-spd-zusammenarbeit-mit-afd-a-f91d903a-e495-44c2-a1cd-257f55640a0d" rel="noopener">Urgestein Torsten Albig empfiehlt seiner Partei eine Zusammenarbeit mit der Rechtsau&#223;enpartei</a>. Auf kommunaler Eben</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Klaus Dörre</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Weltmeisterschaft zwischen Weltpolitik und Romantik]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/bennyk/weltmeisterschaft-zwischen-korruption-und-romantik</link>
        <description><![CDATA[<strong>In der „Freitag“-Redaktion kommt langsam WM-Stimmung auf, Markus Söder postet weniger Food-Content – und verliert Follower – und wir hören einen Podcast von Heidi Reichinnek und Ikkimel. Das ist der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bennyk/weltmeisterschaft-zwischen-korruption-und-romantik/@@images/image-1000-16cb59fe1ec8d6f27646e2f0daf65642.jpeg" alt="Weltmeisterschaft zwischen Weltpolitik und Romantik" title="Weltmeisterschaft zwischen Weltpolitik und Romantik" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen und Leser,</strong></p><p>heute kommt der Newsletter etwas sp&#228;ter. Ich musste bis eben noch meine Podcast-Kolumne fertigschreiben. F&#252;r die neue Kolumne habe ich mir einen Podcast &#252;ber den FIFA-Pr&#228;sidenten Gianni Infantino angeh&#246;rt. Ein sehr h&#246;renswertes Lehrst&#252;ck dar&#252;ber, wie Machtpolitik funktioniert &#8211; und wie politisch der Weltfu&#223;ball ist.</p><p>Ich habe daraus ein Zitat des ehemaligen FIFA-Pr&#228;sidenten Sepp Blatter mitgenommen, das ich Ihnen nicht vorenthalten will. Blatter hat &#252;ber das Amt des FIFA-Pr&#228;sidenten gesagt: &#8222;Es ist nicht der Titel, der z&#228;hlt, sondern die Macht, die er dir gibt. Und was n&#252;tzt dir die Macht, wenn du sie nicht missbrauchst?&#8220;</p><p>Ein solcher Podcast passt im Augenblick nat&#252;rlich bes</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Knödler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Julian Nida-Rümelin: „Wir müssen wieder Angst vor dem Ende der Menschheit haben“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/julian-nida-ruemelin-wir-muessen-wieder-angst-vor-dem-ende-der-menschheit-haben</link>
        <description><![CDATA[<strong>Julian Nida-Rümelin gehört zu den wenigen Intellektuellen hierzulande, die dem Kriegsgeschrei entgegentreten. Im Gespräch mit Jakob Augstein warnt er: Taiwan könnte zu einem Konflikt führen, der den Ukrainekrieg noch in den Schatten stellt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/julian-nida-ruemelin-wir-muessen-wieder-angst-vor-dem-ende-der-menschheit-haben/@@images/image-1000-a68246b64b1d619635f6e27def551dfc.jpeg" alt="Julian Nida-Rümelin: „Wir müssen wieder Angst vor dem Ende der Menschheit haben“" title="Julian Nida-Rümelin: „Wir müssen wieder Angst vor dem Ende der Menschheit haben“" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body">&#8222;Man wird jetzt wieder tr&#228;umen m&#252;ssen&#8220; &#8211; so hat der Philosoph Julian Nida-R&#252;melin einen <a href="https://www.zeit.de/kultur/2026-01/julian-nida-ruemelin-weltordnung-philosoph-kulturstaat-minister" rel="noopener">Essay</a> betitelt, den er Anfang 2026 ver&#246;ffentlichte. Es war kein optimistischer Titel, eher ein trotziger. Wir bef&#228;nden uns, schrieb er, in einer der gef&#228;hrlichsten Passagen der Menschheitsgeschichte. Seine Hoffnung: ein zweiter Westf&#228;lischer Frieden &#8211; ein Frieden nicht der Sieger, sondern der Ersch&#246;pften, gegr&#252;ndet auf wechselseitiger Anerkennung statt auf missionarischem Eifer.</p><p class="font-claude-response-body">Nida-R&#252;melin geh&#246;rt zu den wenigen Intellektuellen, die seit Beginn des Ukraine-Krieges &#246;ffentlich auf Diplomatie statt Aufr&#252;stung bestanden haben &#8211; und daf&#252;r bezahlt haben. Beim &#8222;Freitag-Salon&#8220; im Berliner Renaissance-</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:41:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jakob Augstein</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund spült alles Völkische weich. Mit Erfolg?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/david-begrich/make-sachsen-anhalt-great-again-wie-die-afd-laechelnd-auf-stimmfang-geht</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/david-begrich/make-sachsen-anhalt-great-again-wie-die-afd-laechelnd-auf-stimmfang-geht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ulrich Siegmund ist mit seinem ganzen Auftreten die personifizierte Selbstverharmlosung der AfD. Hinter seiner Dorfgrillromantik steckt das Streben nach Macht. Noch hat er nicht gewonnen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/david-begrich/make-sachsen-anhalt-great-again-wie-die-afd-laechelnd-auf-stimmfang-geht/@@images/image-1000-49cd12bec78cedc75b0c283d6ea1df01.jpeg" alt="AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund spült alles Völkische weich. Mit Erfolg?" title="AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund spült alles Völkische weich. Mit Erfolg?" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Dorfgrillromantik. Bei Bier und Bratwurst. Komm vorbei und mit uns ins Gespr&#228;ch.&#8220;, so wirbt ein Faltblatt des AfD-Kreisverbandes Altmark West f&#252;r die Partei im l&#228;ndlichen Raum. Aufgef&#252;hrt sind Termine, zu denen die AfD in kleinen Orten mit Menschen niedrigschwellig ins Gespr&#228;ch kommen will.</p><p>Schon <a href="/autoren/michael-bartsch/sachsen-anhalt-als-labor-fuer-den-umbruch-wie-die-afd-den-systemwechsel-probt" rel="noopener">im Vorwahlkampf im Fr&#252;hjahr war die AfD mit sogenannten &#8222;B&#252;rgerdialogen&#8220; in den Kleinst&#228;dten Sachsen-Anhalts </a>unterwegs. Formal ging es dabei um Informationsveranstaltungen der Landtagsfraktion. Doch wer diese Foren besuchte, dem wurde schnell klar, dass hier alles auf den Wahlkampf und den Spitzenkandidaten <a href="/autoren/michael-bartsch/dieses-radikale-afd-trio-um-ulrich-siegmund-will-in-sachsen-anhalt-aufraeumen" rel="noopener">Ulrich Siegmund</a> zugeschnitten ist. Es handelte sich weniger um einen B&#252;rgerdialog, als vielmehr um Fan-Veranstaltungen f&#25</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>David Begrich</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[ME/CFS: Wie Long Covid den Alltag von Kindern zerstört]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Schulausfall: Long Covid verändert das Leben vieler Kinder und ihrer Familien grundlegend. Neue Forschung zeigt, warum die Krankheit bei Kindern anders verläuft als bei Erwachsenen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/me-cfs-wie-long-covid-den-alltag-von-kindern-zerstoert/@@images/image-1000-e5d3c4bd9e417ae01b51d4e3330f879a.jpeg" alt="ME/CFS: Wie Long Covid den Alltag von Kindern zerstört" title="ME/CFS: Wie Long Covid den Alltag von Kindern zerstört" height="562" width="1000" /></figure><p>Die neunj&#228;hrige Martha liegt im Bett. Sie ist <a href="/autoren/ulrike-baureithel/long-covid-bei-kindern/ME/CFS:%20&#8222;Ich%20bin%20nicht%20ersch&#246;pft%20&#8211;%20ich%20bin%20schwer%20krank&#8220;" rel="noopener">ersch&#246;pft und apathisch</a>. Am Alltag kann sie nicht mehr teilnehmen, der Schulbesuch ist unm&#246;glich geworden. &#8222;Das Schlimmste ist&#8220;, sagt Martha in einem NDR-Bericht auf <a href="https://www.instagram.com/reel/DUS00SkEsbq/?hl=de" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a>, &#8222;dass man zuschauen muss, wie alle anderen so weitermachen, und f&#252;r einen selbst steht das Leben still.&#8220;</p><p>Das gilt auch f&#252;r das Familienleben, das v&#246;llig abh&#228;ngig ist von Marthas Energielevel: Wochenenden zu Hause, kaum Besuch. F&#252;r &#220;beranstrengung zahlt das M&#228;dchen einen hohen Preis, denn dann folgt der Zusammenbruch, der sogenannte Crash. </p><p>&#8222;Uns wurde der Boden unter den F&#252;&#223;en weggezogen&#8220;, erz&#228;hlt <a href="https://www.instagram.com/reel/DSU-iZ1AH_k/?hl=de" target="_blank" rel="noopener">Johanna in einem Beitrag des NDR-Hamburg auf Instagram</a>, die sogar zwei erkrank</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 14:07:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ungarn | Ungarns neue Regierung startet eine Vermögensteuer gegen Milliardäre und Orbán-Profiteure]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Als erster EU-Staat seit den 1980ern führt Ungarn eine neue Vermögensteuer ein. Premier Péter Magyar und sein Finanzminister rücken Superreichen und der Korruption der Ära Orbán zu Leibe. Einem Magnaten kommen im Fernsehen fast die Tränen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ungarns-neue-vermoegensteuer-zielt-auf-die-milliarden-der-orban-profiteure/@@images/image-1000-c06e0fff2b1314059e94698860fbea9c.jpeg" alt="Ungarns neue Regierung startet eine Vermögensteuer gegen Milliardäre und Orbán-Profiteure" title="Ungarns neue Regierung startet eine Vermögensteuer gegen Milliardäre und Orbán-Profiteure" height="562" width="1000" /></figure><p>In einem Budapester Fernsehstudio ist einer der reichsten M&#228;nner des Landes den Tr&#228;nen nahe. Es ist Anfang Mai, als der Werbemagnat Gyula Bal&#225;sy eine Ank&#252;ndigung zu machen hat. Er erkl&#228;rt im Interview, seine Unternehmen soeben an den Staat abgetreten zu haben &#8211; zusammen mit einem betr&#228;chtlichen Teil privater Ersparnisse. Er hat sogar eine notariell beglaubigte Urkunde mitgebracht, um den Nachweis zu f&#252;hren, dass es sich so verh&#228;lt, wie er sagt. &#8222;In der gegenw&#228;rtigen Situation glaube ich nicht, dass unsere Firmengruppe noch eine Zukunft hat.&#8220;</p><h2>Der Plakat-Profit</h2><p>Bal&#225;sy z&#228;hlte zu den prominentesten Profiteuren der <a href="/autoren/der-freitag/warum-viktor-orban-verloren-hat-und-was-das-ueber-ungarn-hinaus-bedeuten-kann" rel="noopener">&#196;ra Orb&#225;n</a>. Seine Betriebe unterhielten ein Netzwerk von Plakatfl&#228;chen &#8211; bekannt als die &#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 13:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Juliette Garside</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Die jüngste Eskalation im Libanon zeigt, dass Trump Israel nicht kontrollieren kann]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der US-Präsident spielt gern weltpolitisches „3-D-Schach“ – doch das Spielfeld beherrscht er nicht. Das zeigen die jüngsten Entwicklungen im Libanon: Während der Iran die Initiative ergreift, lässt sich Israel nicht disziplinieren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/die-juengste-eskalation-im-libanon-zeigt-trump-kann-israel-nicht-kontrollieren/@@images/image-1000-c6ee6d2bad03e449e4a18c51997b886b.jpeg" alt="Die jüngste Eskalation im Libanon zeigt, dass Trump Israel nicht kontrollieren kann" title="Die jüngste Eskalation im Libanon zeigt, dass Trump Israel nicht kontrollieren kann" height="562" width="1000" /></figure><p>Schon eine ganze Weile versuchte Donald Trump, die Kriegshandlungen Israels im Libanon zu stoppen. Denn das ist die Bedingung des Iran, deren Nichterf&#252;llung ein Abkommen mit den USA &#252;ber einen Waffenstillstand und die &#214;ffnung der Stra&#223;e von Hormus bislang blockiert.</p><h2>Teheran legt ein ganz neues Selbstbewusstsein an den Tag </h2><p>Bereits am 1. Juni hatte Teheran mit dem Abbruch der Verhandlungen gedroht, sollten die Israel Defense Forces (IDF) ihre massiven Angriffe im S&#252;dlibanon auf die Hisbollah und die Vorst&#228;dte von Beirut nicht einstellen. Da das nicht geschah, ging Trump den israelischen Ministerpr&#228;sidenten <a href="https://www.axios.com/2026/06/01/trump-netanyahu-israel-lebanon-call" rel="noopener">in einem Telefonat ungew&#246;hnlich scharf</a> an. Er nannte Netanjahu &#8222;total verr&#252;ckt. Ohne mich w&#228;rst Du im Knast. Ich rette Dir den Arsch.</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sabine Kebir</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Russische Hardliner und ukrainische Siegfantasien sind der Mix für die Kriegs-Eskalation]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Waffenstillstand oder Tabubruch? Europa muss jedenfalls erkennen: Es kann die Ukraine-Unterstützung der USA nicht kompensieren. Die EU-Aufrüstung erschüttert die eigenen Gesellschaften. Russland wird derweil nicht den ganzen Donbass erobern</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hans-georg-ehrhart/russland-koennte-us-soldaten-toeten-wenn-es-kiews-diplomatenviertel-bombardiert/@@images/image-1000-351e035ae4d4d0bb2f40d2c5b858fd26.jpeg" alt="Russische Hardliner und ukrainische Siegfantasien sind der Mix für die Kriegs-Eskalation" title="Russische Hardliner und ukrainische Siegfantasien sind der Mix für die Kriegs-Eskalation" height="562" width="1000" /></figure><p>Der meteorologische Sommer hat begonnen, doch an Sommerruhe ist im Ukrainekrieg nicht zu denken. Im Gegenteil, die Eskalationsspirale beschleunigt sich. Die Ukraine schie&#223;t vermehrt Drohnen und Raketen auf Ziele tief in Russland, zerst&#246;rte k&#252;rzlich eine russische Kommandozentrale in Luhansk mit einer britischen Storm-Shadow-Rakete und beschoss kurz vor Beginn des Petersburger Wirtschaftsforums ein &#214;lterminal und einen St&#252;tzpunkt der Ostseeflotte in der Stadt.</p><h2>Kiews Kommandozentralen</h2><p>Russland f&#252;hrte schwere Attacken aus der Luft aus und forderte den Westen auf, sein Unterst&#252;tzungspersonal aus Kiew zu evakuieren. Denn k&#252;nftig w&#252;rden nicht nur kriegswichtige Infrastruktur und Waffenfabriken zerst&#246;rt, sondern auch stark verbunkerte Kommandozentra</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 09:21:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hans-Georg Ehrhart</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Seine Familie entkam dem Krieg. Heute rät Antonio Rüdiger: „Hört geflüchteten Menschen zu“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vom Bolzplatz in Berlin-Neukölln zu seiner nunmehr dritten Fußball-Weltmeisterschaft als Spitzenverteidiger: Antonio Rüdiger wuchs in einer aus Sierra Leone geflohenen Familie auf – eines habe sich seit seiner Jugend fundamental verändert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/antonio-ruediger-ueber-seinen-weg-von-berlin-neukoeln-zur-fussball-weltmeisterschaft/@@images/image-1000-e1dbcbb91e893eec908740cc1c2fd933.jpeg" alt="Seine Familie entkam dem Krieg. Heute rät Antonio Rüdiger: „Hört geflüchteten Menschen zu“" title="Seine Familie entkam dem Krieg. Heute rät Antonio Rüdiger: „Hört geflüchteten Menschen zu“" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Kind blickte Antonio R&#252;diger oft aus seinem Kinderzimmerfenster. Von dort konnte er den Bolzplatz sehen, der direkt vor dem Haus lag. Das Fu&#223;ballfeld war nicht gro&#223;, aber es gab zwei Tore und genug Platz f&#252;r ein Spiel Sechs gegen Sechs. Hier entwickelte der junge R&#252;diger jene F&#228;higkeiten, die ihn sp&#228;ter zu einem Spitzenspieler machen sollten.</p><p>Aufgewachsen ist er in <a href="/autoren/elsa-koester/bikini-doest-neben-burkini-so-eng-planschen-wir-in-neukoellns-freibaedern" rel="noopener">Berlin-Neuk&#246;lln</a>. Seine Eltern waren dort heimisch geworden, nachdem sie vor dem B&#252;rgerkrieg in Sierra Leone geflohen waren. Es sei keine einfache Gegend gewesen, sagt R&#252;diger heute. Der Fu&#223;ball habe ihn davor bewahrt, auf die schiefe Bahn zu geraten.</p><h2>Deutschland Bolzplatz-Vorteil</h2><p>&#8222;Wir hatten keine Handys, mit denen wir uns verabreden konnten&#8220;, erinnert sich der </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sam Cunningham</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Friedensgutachten 2026: Konfliktforscher warnen vor „Warlords“ Putin, Trump und Netanjahu]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Das Friedensgutachten 2026 legt den Finger in die Wunde unserer Gegenwart: Staatliche Akteure wie die USA oder Israel nutzen Krieg als gängiges Mittel zur Machtausübung – und bereichern sich auch noch daran. „Regelbasierte Ordnung“, adieu!</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nick-reimer/friedensgutachten-2026-zusammenbruch-der-regelbasierten-ordnung-passiert-jetzt/@@images/image-1000-549e2a60f880e3a7515a91ca153f407e.jpeg" alt="Friedensgutachten 2026: Konfliktforscher warnen vor „Warlords“ Putin, Trump und Netanjahu" title="Friedensgutachten 2026: Konfliktforscher warnen vor „Warlords“ Putin, Trump und Netanjahu" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Es ist so weit.&#8220; Diese Aussage von Professor Nicole Deitelhoff ist die zentrale Aussage des diesj&#228;hrigen Friedensgutachtens, das die f&#252;hrenden deutschen Konfliktforscher an diesem Montag vorgestellt haben. &#8222;Seit Jahren warnen wir davor, dass die regelbasierte Weltordnung zusammenbricht&#8220;, erkl&#228;rt die Leiterin des Leibniz-Instituts f&#252;r Friedens- und Konfliktforschung. Nun also ist es soweit: &#8222;Wir befinden uns mitten in diesem Verfall.&#8220;</p><p>&#8222;Die neuen Warlords&#8220; &#8211; so ist das <a href="https://www.transcript-verlag.de/media/pdf/a4/d8/63/oa9783839479681.pdf" rel="noopener">Friedensgutachten 2026</a> (PDF) &#252;berschrieben. Russlands Pr&#228;sident Wladimir Putin, US-Pr&#228;sident Donald Trump, Israels Ministerpr&#228;sident Benjamin Netanjahu seien moderne Kriegsf&#252;rsten. Auch die Verantwortlichen im Sudan, Iran und den</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 15:40:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nick Reimer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Fridays for Future und der Gazakrieg: „Wir hatten Angst und waren zu lange leise“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>FFF-Sprecher Yasin Hinz spricht im Interview offen über die schwerste Krise der Klimabewegung, Fehler beim Thema Gaza, den enormen Druck von Medien und warum die Bewegung heute von einem Genozid spricht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julius-seibt/fridays-for-future-und-der-gazakrieg-morgens-um-6-uhr-rief-springer-an/@@images/image-1000-7c0c2d89db8678dfb57cf89d31a29ad1.jpeg" alt="Fridays for Future und der Gazakrieg: „Wir hatten Angst und waren zu lange leise“" title="Fridays for Future und der Gazakrieg: „Wir hatten Angst und waren zu lange leise“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Klimaaktivistin <a href="/autoren/julius-seibt/judith-scheytt-fridays-for-future-deutschland-ist-auch-moralisch-gescheitert" rel="noopener">Judith Scheytt hat im <em>Freitag</em> deutliche Kritik an Fridays for Future (FFF) Deutschland ge&#228;u&#223;ert</a>, eine Gruppe, in der sie selbst lange aktiv war: Die Bewegung sei zu nahe an den Gr&#252;nen dran, Galionsfigur Luisa Neubauer arbeite mit Establishment-Politikern wie Barack Obama zu eng zusammen. Was sagt <a href="https://www.instagram.com/yasinhinz/" rel="noopener">Yasin Hinz</a> dazu, der seit acht Jahren bei FFF aktiv ist und mittlerweile als einer der SprecherInnen der Aktivistengruppe fungiert? </p><p><strong>Herr Hinz, stimmt es, dass Sie schon bei der ersten deutschen FFF-Demonstration auf der Stra&#223;e waren?</strong></p><p>Ja, als es im Dezember 2018 die erste deutsche Demo unter dem Namen Fridays for Future gab, bin ich mitgelaufen. Das war genau an meinem elften Geburtstag. Ich wei&#223; noch, dass ich eigentlich eine Englisch-Klausur schreiben m</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 15:09:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Julius Seibt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Dorothee Bär und die BAföG-Reform: Immer auf die Studierenden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein BAföG-Bezug ohne Nebenjob reicht nicht zum Leben. Dorothee Bär verkennt das bewusst und teilt gegen Studierende aus. Um sich von dieser Dreistigkeit zu erholen, pflücken wir Erdbeeren und hören „Weltzeit“</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alina-saha/dorothee-baer-und-die-bafoeg-reform-immer-auf-die-studierenden/@@images/image-1000-efbf64eebadaf3aa77f65b43632aa38d.jpeg" alt="Dorothee Bär und die BAföG-Reform: Immer auf die Studierenden" title="Dorothee Bär und die BAföG-Reform: Immer auf die Studierenden" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p><span>meine Studienjahre liegen inzwischen schon ein paar Jahre zur&#252;ck. Doch schon damals in den 10ern war der BAf&#246;G-Satz eigentlich zu gering. Die Situation f&#252;r Studis hat sich durch die Inflation und die weiterhin explodierenden Mieten, gegen die politisch nichts unternommen wird, nochmals massiv versch&#228;rft.</span></p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion. Sie k&#246;nnen <em>Endlich Freitag!</em> auch als Newsletter abonnieren. <a href="/newsletter" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> k&#246;nnen Sie sich registrieren</p></div><p>Doch statt dem Rechnung zu tragen und den BAf&#246;G-Satz endlich zu erh&#246;hen, attackiert die zust&#228;ndige Wissenschaftsministerin Dorothee B&#228;r die Studierenden. Es sei nicht verboten, neben dem BAf&#246;G zu a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alina Saha</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sam Fahd Abu Haikal war sieben Monate alt, als er in den Armen seiner Mutter starb]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/israelisches-militaer-hat-im-westjordanland-ein-palaestinensisches-baby-erschossen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/israelisches-militaer-hat-im-westjordanland-ein-palaestinensisches-baby-erschossen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Israelische Soldaten haben im besetzten Westjordanland ein palästinensisches Baby erschossen. In Hebron hatten sie Feuer auf das Auto seiner Familie eröffnet – ohne jeden Anlass, wie der Vater sagt. Eine interne Untersuchung bestätigt das</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/israelisches-militaer-hat-im-westjordanland-ein-palaestinensisches-baby-erschossen/@@images/image-1000-84d6427ddd699ad5fbbe3945ec9b2845.jpeg" alt="Sam Fahd Abu Haikal war sieben Monate alt, als er in den Armen seiner Mutter starb" title="Sam Fahd Abu Haikal war sieben Monate alt, als er in den Armen seiner Mutter starb" height="562" width="1000" /></figure><p>Es war ein fataler Irrtum mit t&#246;dlichen Folgen. Obwohl eine pal&#228;stinensische Familie im <a href="/autoren/hanno-hauenstein/unser-haus-brennt" rel="noopener">Hebroner</a> Stadtteil Tel Rumeida der Aufforderung zum Anhalten nachkam, er&#246;ffneten israelische Soldaten am vergangenen Freitag das Feuer auf ihr Auto. Die Bilanz des Vorfalls im besetzten Westjordanland ist verheerend: Die Eltern wurden verletzt, und ihr Sohn &#8211; der exakt an diesem Tag sieben Monate alt gewordene Sam Fahd Abu Haikal &#8211; verlor sein Leben. <br/><br/>Der S&#228;ugling war nach den Sch&#252;ssen noch in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht worden, erlag dort aber seinen schweren Verletzungen. Das israelische Milit&#228;r rechtfertigte den Angriff zun&#228;chst mit der Annahme der Soldaten, das Fahrzeug bewege sich auf sie zu. Eine erste interne Untersuchung widerlegte</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lorenzo Tondo</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Die Bürgermeisterin, die Rechte das Fürchten lehrt – und was Berlin von ihr lernen kann]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Kommunistin Elke Kahr lebt wie ihre Wähler, baut Wohnungen statt Karriere – und gewinnt trotzdem. Jetzt reiste die Berliner Linkspartei nach Graz. Kann eine Stadt mit 300.000 Einwohnern das Rezept für eine Millionenmetropole liefern?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/gehaltsdeckel-gemeindebau-dachpools-was-die-linke-aus-oesterreich-lernen-kann/@@images/image-1000-8fc6c34312f4b5e7055e6a61c7442269.jpeg" alt="Die Bürgermeisterin, die Rechte das Fürchten lehrt – und was Berlin von ihr lernen kann" title="Die Bürgermeisterin, die Rechte das Fürchten lehrt – und was Berlin von ihr lernen kann" height="562" width="1000" /></figure><p>Das Rathaus in Graz steht prunkvoll im Herzen der Altstadt zwischen historischen Fassaden, Restaurants und teuren Gesch&#228;ften. Im zweiten Stock klebt auf einer Glast&#252;r eine ausgeschnittene Sonne. Darauf steht in Kinderhandschrift: &#8222;B&#252;rgermeisterin-Amt&#8220;.</p><p>Hinter dieser T&#252;r regiert nun seit 2021 <a href="/autoren/lennart-laberenz/kpoe-buergermeisterin-elke-kahr-habe-eine-million-euro-meines-gehalts-abgegeben" rel="noopener">die KP&#214; unter B&#252;rgermeisterin Elke Kahr</a>. Im B&#252;ro der Partei steht eine Schallplatte im Regal: &#8222;Communists for Future&#8220;. Neben dem Eingang ein Schild: &#8222;Beginn der kommunistischen Zone&#8220;. Darunter Hammer und Sichel. <a href="https://www.kleinezeitung.at/artikel/6042898/Rechte-Aktion_Kommunistische-Zone-Graz-duerfte-SchilderAktion-von" rel="noopener">Rechtsextreme hatten es nach dem Wahlsieg der KP&#214; </a>als Warnung am Grazer Stadtrand aufgestellt. Die Partei nahm es mit ins Rathaus.</p><p>Der Anspruch ist klar. Hat die KP&#214; es aber geschafft, auch als Regierungspartei glaub</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[In deutschen Thinktanks beginnt zögernd die Debatte über Auswege aus dem Ukraine-Krieg]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Ukraine-Politik steckt fest. Die Maxime von Kanzler Friedrich Merz – Kiew müsse den Krieg gewinnen, Russland ihn verlieren – ist nicht umsetzbar. Aber kein Regierungssprecher und kein Minister würde dies öffentlich einräumen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/gerd-meissner/in-deutschen-thinktanks-beginnt-die-debatte-ueber-auswege-aus-dem-ukraine-krieg/@@images/image-1000-dea1d0aa8561b107e44bd0e01569f9ca.jpeg" alt="In deutschen Thinktanks beginnt zögernd die Debatte über Auswege aus dem Ukraine-Krieg" title="In deutschen Thinktanks beginnt zögernd die Debatte über Auswege aus dem Ukraine-Krieg" height="562" width="1000" /></figure><p>In der Rauchstra&#223;e 17 in Berlin-Tiergarten, dem Sitz der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Ausw&#228;rtige Politik, im Geb&#228;ude des einstigen Ministeriums f&#252;r die besetzten Ostgebiete des Reichsleiters Alfred Rosenberg, stecken Ost-Experten, darunter Professoren, ergraute Diplomaten und junge Analytiker aus der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) immer wieder die K&#246;pfe zusammen.</p><p>Sie suchen nach Auswegen aus dem <a href="/autoren/gerd-meissner/die-risiken-eines-direkten-zusammenstosses-russland-nato-wachsen" rel="noopener">Ukraine-Dilemma</a>. Die USA, hei&#223;t es, seien dabei, aus den Ukraine-Verhandlungen auszusteigen. Zudem sei der ukrainische Staat nicht so stabil, wie sie sich selbst darstelle. Die Zwangsrekrutierung junger M&#228;nner f&#252;r die ukrainische Armee sorge f&#252;r wachsende Emp&#246;rung in der Bev&#246;lkerung. <a href="/autoren/der-freitag/odessa-die-stadt-entkommt-alexander-puschkins-schatten-nicht" rel="noopener">Etwa 800.000 Deserteure</a> zeugten von wachsenden Pro</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerd Meißner</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Spanien | Barcelona soll dem Massentourismus entrissen werden]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/barcelona-soll-dem-massentourismus-entrissen-werden</link>
        <description><![CDATA[<strong>26 Millionen Menschen aus aller Welt besuchten im Vorjahr die katalanische Kernregion. Nun hat die Stadtverwaltung einen Beauftragten nominiert, der diesem Trend endgültig Einhalt gebieten soll. Der will Zahl der Besucher fallen sehen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/barcelona-soll-dem-massentourismus-entrissen-werden/@@images/image-1000-d56d712ecfa23d52f55132df335e8697.jpeg" alt="Barcelona soll dem Massentourismus entrissen werden" title="Barcelona soll dem Massentourismus entrissen werden" height="562" width="1000" /></figure><p>Jahrelang hat die Stadtverwaltung unerm&#252;dlich und in aller Welt f&#252;r ihre pulsierende Metropole am Mittelmeer geworben, nun aber jemanden mit der Mission betraut, damit Schluss zu machen. Allein im vergangenen Jahr zog die <a href="https://www.socialbnb.org/de/p/masstourism-barcelona" rel="noopener">Region Barcelona 26 Millionen Besucher</a> an, ein Zuwachs von 2,4 Prozent gegen&#252;ber 2024. Dass nun Jos&#233; Antonio Donaire zum &#8222;Beauftragten f&#252;r nachhaltigen Tourismus&#8220; ernannt wurde, markiert einen Sinneswandel und Wendepunkt. Es wird der Auffassung abgeschworen, Tourismus sei etwas uneingeschr&#228;nkt Gutes, stattdessen die Erkenntnis vertreten, dessen ungez&#252;geltes Wachstum untergrabe die Identit&#228;t der katalanischen Hauptstadt.</p><h2>Der Markt &#8222;La Boquer&#237;a&#8220; sollte wieder zu einem Markt werden </h2><p>&#8222;Das Ende der Fahnen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stephen Burgen</dc:creator>
        
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