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        <title>DER FREITAG</title>
        <link>http://www.freitag.de</link>
        <description></description>
        <language>de-de</language>
        <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 04:58:11 +0200</pubDate>
        <copyright>Copyright (c) 2009, DER FREITAG</copyright>
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          <title>DER FREITAG</title>
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                <title>USA: Der Angstbeißer</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1206-der-angstbeisser</guid>
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                <description>Rick Santorum mischt die republikanische Kandidatenkür für die US-Präsidentschaftswahlen auf. Große Chancen, im Herbst gegen Präsident Obama anzutreten, hat er aber nicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Rick Santorum begann seine politische Karriere im US-Kongress einst mit einer klaren Ansage:  "I came down here to shake things up" . Spätestens mit seinen jüngsten Siegen bei den Vorwahlen der Republikaner in Colorado, Minnesota und Missouri ist der Evangelikale seinem Anspruch wohl gerecht geworden. Mit insgesamt vier gewonnenen Vorwahlen ist der 53-jährige Rechtsanwalt aus Winchester, Virginia, nun zumindest nominell schärfster Herausforderer des bisher favorisierten Mitt Romney (drei Siege). Dabei fällt Santorum im Vergleich mit seinen Konkurrenten in vielerlei Hinsicht aus dem Rahmen.  Schon 1991 zog er für den Bundesstaat Pennsylvania ins Repräsentantenhaus ein, vier Jahre spä...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
            &lt;a href='http://www.freitag.de/abo'&gt;
                &lt;img src='http://www.freitag.de/datenbank/system_bilder/probeabo260x120.jpg'
                     alt='Bestellen Sie den Freitag im Abo.'
                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Angelo D'Abundo</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 18:50:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Merkozy: Die Vabanque-Spielerin</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1206-die-vabanque-spielerin</guid>
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                <description>Die Kanzlerin ist keine Konservative. Sie ist eine Radikale, die alles auf eine Karte setzt. In der Eurokrise riskiert sie zu viel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Den „Choral von Leuthen“ wird die Pastorentochter Angela Merkel kennen. „Nun danket alle Gott“, das haben die Preußen 1757 gesungen, nachdem sie die Österreicher geschlagen hatten. Ein geglücktes Vabanque-Spiel des Königs, den wir immer noch den Großen nennen. Die deutsche Politik sollte für solche Spiele berüchtigt werden, von Friedrich über Bismarck bis zu Hitler: Vabanque, es gilt die Bank, alles oder nichts. Dabei immer den Choral im Sinn – und Gott danken, wenn man noch mal davongekommen war.  Natürlich weiß die Vabanque-Spielerin Merkel das alles. Sie für ihren Teil riskiert keinen Krieg und es wird auch keine Provinz verloren gehen. Aber Merkels Einsatz ist denno...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     alt='Bestellen Sie den Freitag im Abo.'
                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Jakob Augstein</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:30:11 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Porträt: Eigene Rolle</title>
                <guid>http://www.freitag.de/alltag/1206-ich-bin-mit-respekt-vor-diesem-beruf-aufgewachsen</guid>
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                <description>Anna Maria Mühe wuchs als Kind berühmter Schauspieler auf und wurde als Nachwuchshoffnung gefeiert. Dann entdeckte sie, dass sie nicht immer nett sein kann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Anna Maria Mühe möchte sich im „Blauen Band“ treffen, einem Café in Berlin-­Mitte. Der Kellner führt an einen Tisch im hinteren Raum. Auf die Anmerkung, man sei mit einer jungen blonden Schauspielerin verabredet, sagt er: „Mit der Frau Mühe?“ Es klingt routiniert. Eine Viertelstunde später humpelt die 26-Jährige herein. Sie habe sich vergangene Nacht den Knöchel verstaucht, sagt sie und lächelt, sonst fühle sie sich blendend. Gerade sei sie zwei Wochen zum Wandern in Kärnten gewesen, „und das Handy war aus“. Sie schwärmt von den Bergen, der Kälte, der Sonne – und vor allem von der österreichischen Küche.    Der Freitag: Der Kellner hier kennt Sie ...     Anna M...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                &lt;img src='http://www.freitag.de/datenbank/system_bilder/probeabo260x120.jpg'
                     alt='Bestellen Sie den Freitag im Abo.'
                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>

                
                    <category>alltag</category>
                

                <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 16:05:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Kraftklub: Ich bin ein Verlierer, Baby!</title>
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                <description>Die Band Kraftklub holt den ostdeutschen Diskurs aus dem Museum heraus und bringen ihn dorthin zurück, wo er hingehört: auf die Straße&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Bisher sah die Welt so aus: Wie die 1989er-Revolution ihre Kinder entlässt, interessiert offensichtlich nur noch die Großeltern. Die Sitzreihen sind an diesem eiskalten Winterabend im Tagungssaal der Evangelischen Akademie zu Berlin mit älteren Leuten zwar dicht gefüllt, aber ältere Leute sind halt ältere Leute.  Es soll um die Geschichtsbilder und Prägungen in den Familien der DDR-Opposition gehen. Ist das noch interessant? DDR-Opposition, das waren jene Leute, die sich vor ungefähr 40 Jahren in Kneipen und Kirchen zu treffen begannen, um den Sozialismus zu reformieren. Das war in einer Diktatur natürlich schwierig; andererseits lag es auch auf der Hand. Auf dem Podium sitzen nun ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Jana Hensel</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 07:00:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Syrien: Das Versteck in der Klinik</title>
                <guid>http://www.freitag.de/wochenthema/1206-das-versteck-in-der-klinik</guid>
                <link>http://www.freitag.de/wochenthema/1206-das-versteck-in-der-klinik</link>
                <description>Tripoli ist die Hochburg der syrischen Opposition im Libanon. Die Flüchtlinge dort versuchen, nicht aufzufallen. Der Arm des Assad-Regimes reicht noch weit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Ich rannte, versuchte den Angriffen der Panzer zu entkommen. Als ich an eine Kreuzung kam, trafen mich zwei Schüsse ins linke Bein und ich fiel. Ein Freund hielt an, um mir zu helfen. Die Scharfschützen trafen ihn drei Mal, einmal in den Kopf. Er starb in meinen Armen. Er hieß Hassan Matar.“ In der Runde herrscht Schweigen, als Abu Hamsa (*) seine Erzählung unterbricht. Der 25-Jährige schildert den 17. Dezember 2011. Es ist der Tag, an dem er bei Kämpfen zwischen syrischen Sicherheitskräften und Demonstranten in der an der Grenze zum Nordlibanon liegenden syrischen Stadt Qusayr verwundet wurde.  „Es war ungefähr drei Uhr nachmittags“, nimmt der junge Mann nach einigen Momenten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Matteo Fagotto</dc:creator>

                
                    <category>wochenthema</category>
                

                <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 14:20:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Wundersamer Alltag: Warum geht der Mensch aufs Eis?</title>
                <guid>http://www.freitag.de/alltag/1206-warum-geht-der-mensch-aufs-eis</guid>
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                <description>Kaum ist es ein paar Tage länger kalt und die Seen frieren zu, setzt auf den Eisflächen ein Massenwandern ein. Dahinter steckt die Sehnsucht nach ein bisschen Unvernunft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Der holländische Maler Hendrick Averkamp schuf vor rund 400 Jahren eine Vielzahl von Winterbildern, auf denen man fröhliche Menschen sieht, die auf zugefrorenen Seen herumspazieren. Das Gewässer befindet sich meist am Rande einer Stadt, die Bilder wirken wie Illustrationen zu Goethes Osterspaziergang – nur in der falschen Jahreszeit.  Der Mann hätte derzeit wieder seinen Spaß, die Motive auf seinen Bildern ähneln den aktuellen Fotos in den Medien – ob vom Aasee in Münster oder vom Heiligen See in Potsdam – zum Verwechseln. Mag sich in Europa in den letzten Jahrhunderten vieles geändert haben, die Freude am Spaziergang über zugefrorene Gewässer ist erhalten geblieben. Das i...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>

                
                    <category>alltag</category>
                

                <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:00:19 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Verwischte Kunst: Was Gerhard Richter so erfolgreich macht</title>
                <guid>http://www.freitag.de/kultur/1206-kulturkommentar</guid>
                <link>http://www.freitag.de/kultur/1206-kulturkommentar</link>
                <description>Antworten auf das Phänomen Richter geben vor allem seine Künstlerkollegen: Obwohl seine Kunst ganz einfach aussieht, steckt eine Menge Disziplin dahinter. Und Wendigkeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Auf ihn können sich derzeit alle einigen: Wenn in der Berliner Nationalgalerie die große, aus der Londoner Tate kommende Richter-Retrospektive eröffnet, dann haben die diesjährigen Gerhard-Richter-Festspiele ihren Höhepunkt erreicht. Quasi in Zeitlupe konnte man über die letzten Monate beobachten, wie sich die Welle aufbaute: Im letzten September hatte die Richter-Kino-Doku „Painting“  Premiere, in Dresden zeigen sie nun den „Atlas“ und zum Achtzigsten an diesem 9. Februar überbieten sich die Zeitungen und Magazine mit großen Interviews und Titelgeschichten.  Der Markt feiert den Maler seit Jahren  sowieso pausenlos. Wie mit einem  großen Riesenspachtel (Richter würde Rake...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Kito Nedo</dc:creator>

                
                    <category>kultur</category>
                

                <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:50:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Russland: Der große Spagat</title>
                <guid>http://www.freitag.de/kultur/1206-der-gro-e-spagat</guid>
                <link>http://www.freitag.de/kultur/1206-der-gro-e-spagat</link>
                <description>Thomas Ostermeier inszeniert am Theater der Nationen in Moskau. Er findet eine Welt zwischen kämpferischem Aufruhr und Arrangement mit den Mächtigen vor. Sein Bericht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; „Ich muss sofort alle bekannten Schauspieler und ein paar unabhängige Journalisten anrufen!“  Marina, die Managerin des Theaters der Nationen, läuft mir auf dem Vorplatz des Theaters aufgeregt in die Arme. Ich bin hier, um mit ihr über Probleme bei der Arbeit an Fräulein Julie zu reden, das ich in ihrem Theater inszeniere.  „Eigentlich wollte ich mit dir über unsere Probenbedingungen reden, die uns langsam an den Rand der Verzweiflung bringen“, entgegne ich.  Im selben Moment besinne ich mich eines Besseren und frage sie, was denn eigentlich los sei. „Gestern war doch die erste große Demonstration nach den Wahlfälschungen, und zwei unserer Schauspieler – du kennst sie aus...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Thomas Ostermeier</dc:creator>

                
                    <category>kultur</category>
                

                <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:30:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Griechenland: Bankrott in Eigenregie</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1206-bankrott-in-eigenregie</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1206-bankrott-in-eigenregie</link>
                <description>Bevor der letzte Rest an Souveränität gekappt wird, sollte das Land in eine selbstverwaltete Insolvenz gehen und dem Stigma des fremdbestimmten Protektorats entkommen  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Wie Leichenbeschauer beugen sich Unterhändler aus der Troika von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) über Griechenland. Es scheint wie der Torso eines Landes, das dennoch beansprucht, ein souveräner Staat zu sein. Der Troika sekundieren die deutsche Kanzlerin und der Präsident Frankreichs, die ihrem griechischen Partner Loukas Papadimos die Große Kapitulation oder den Großen Knall nahelegen: auf Finanzhoheit verzichten oder dem Bankrott verfallen.  Der Regierung in Athen soll nicht nur der Rauswurf von weiteren 15.000 Staatsbediensteten und damit ein erneuter sozialer Aderlass oktroyiert werden. Ihr soll auch der Zugriff auf Staatsei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Lutz Herden</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:43:45 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Russland: Wo der Rubel rollt</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1206-wo-der-rubel-rollt</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1206-wo-der-rubel-rollt</link>
                <description>Ein Teil des Hackerkollektivs Anonymous hat E-Mail-Korrespondenzen der Pro-Putin-Jugendorganisation Naschi gehackt. Es geht um gekaufte Berichterstattung und Blogger&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Eine Gruppe, die sich selbst als russischen Arm des Hackerkollektivs Anonymous bezeichnet, hat nach eigener Auskunft E-Mail-Korrespondenzen zwischen Wassili Jakemenko, dem Vorsitzenden der russischen Pro-Putin-Jugendorganisation Naschi und seiner Sprecherin Kristina Potupchick, sowie weiteren Aktivisten und Bloggern gehackt und ins Internet gestellt. Der Inhalt der Nachrichten scheint die Ziele, Prioritäten, Mittel und Belange der berüchtigten „Kremljugend“ zu offenbaren.  Viele der Emails drehen sich um die Frage, wie man für positive Internetberichterstattung sorgen könnte. Aus einer Mail  geht hervor, dass für zweihundert Pro-Putin Kommentare unter sechzig Artikeln 600.000 Rubel...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
            &lt;a href='http://www.freitag.de/abo'&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Miriam Elder </dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 18:41:53 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Kolumne: Darf man "Fotze" sagen?</title>
                <guid>http://www.freitag.de/alltag/1206-darf-man-fotze-sagen-ie-unaussprechbaren-woerter</guid>
                <link>http://www.freitag.de/alltag/1206-darf-man-fotze-sagen-ie-unaussprechbaren-woerter</link>
                <description>In der feministischen und antirassistischen Debatte spielen Worte eine wichtige Rolle. Doch wann werden sie beleidigend? Und wie viel Zensur verträgt ein freier Diskurs?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; In Hass sprich – zur Politik des Performativen setzt sich Judith Butler intensiv mit dem Verletzungspotential von Sprache auseinander. Sie dreht und wendet die Frage, wie Herrschaftsverhältnisse durch Sprechakte immer wieder hergestellt und somit verstetigt werden. Butler ist vielen vor allem als Vertreterin der Queer Theory bekannt – mit ihrem Werk Das Unbehagen der Geschlechter wendete sich die Philosophin gegen eine binäre Codierung der Geschlechter und damit gegen das Bollwerk der sogenannten „Modernen Wissenschaften“: Die Naturalisierung von (Macht-)Unterschieden qua Geschlecht. Bis heute werden WissenschaftlerInnen weltweit nicht müde, die „Beweise“ für die Differenzen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Katrin Rönicke</dc:creator>

                
                    <category>alltag</category>
                

                <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 17:05:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Theorie und Belletristik: Die Erlebnisgesellschaft als Vergnügungspark</title>
                <guid>http://www.freitag.de/kultur/1205-die-erlebnisgesellschaft-als-vergn-gungspark</guid>
                <link>http://www.freitag.de/kultur/1205-die-erlebnisgesellschaft-als-vergn-gungspark</link>
                <description>Bruce Bégouts Roman „Der ParK“ schafft im Gewand einer anspruchsvollen Reportage eine bitterböse Satire&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Um die konsumorientierte Erlebnisgesellschaft und um ein perfekt inszeniertes gigantomanisches Spektakel geht es Bruce Bégouts Roman Der ParK. 15.000 Dollar kostet ein Tag Aufenthalt im Titel gebenden „ParK“, einer riesigen Vergnügungseinrichtung, die sich auf einer Insel vor Borneo befindet und alle Vorstellungen von dem, was ein Park sein könnte, sprengt: daher auch die ungewöhnliche Schreibweise mit einem großen K am Ende. „Es gibt alle Arten von Parks, Parks für Pflanzen, Tiere und Menschen, Gewerbe, Fahrzeuge und Technik, es gibt Freizeitparks, Haftlager, Parkhäuser, Schutzgebiete. All das und noch viel mehr ist ParK. (…) Dieser Ort verkörpert in gewisser Weise die univ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Hans-Dieter Plönberger </dc:creator>

                
                    <category>kultur</category>
                

                <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 14:25:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Klimaschutz: Kalt erwischt</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1206-sonne-und-klima</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1206-sonne-und-klima</link>
                <description>RWE-Veteran Fritz Vahrenholt hat mit seinem Buch zur Verleugnung des Klimawandels den optimalen Zeitpunkt mitten im Frost gefunden. Der Inhalt ist eher platt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Klimadebatten sind in erster Linie eine Frage des Timings. Das weiß auch ein erfahrener Medienprofi wie Fritz Vahrenholt, und er hätte es mit dem Veröffentlichungstermin seines Buchs Die kalte Sonne kaum besser treffen können als jetzt: Die 444 Seiten lange Verleugnung des Klimawandels schlittert mitten in die härteste Frostphase, die das Land seit Jahren erlebt hat. Erd­erwärmung? Wo denn? Und  gerade dieser Witterung wegen wird nun allenthalben über ein Pamphlet gesprochen, das Tausende Forscher aus der ganzen Welt zu Betrügern stempelt und die Berichte des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zu Hetzschriften im Dienste eines bloß vorgetäuschten anthropogenen Klima...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Kathrin Zinkant</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 15:05:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Pflege: Biete WG mit Pool</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1206-biete-wg-mit-pool</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1206-biete-wg-mit-pool</link>
                <description>Gesundheitsminister Bahr hat das selbstbestimmte Leben im Alter entdeckt. Er hofft auf Synergiefeffekte – doch sein Konzept ist völlig lebensfern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; In den siebziger Jahren, da war ich gerade 17, zog ich in meine erste Wohngemeinschaft. Ich versprach mir nicht nur ein vom Elternhaus unabhängiges Leben davon. Wir verbanden  damit vor allem auch eine politische Perspektive: Wir wollten unser Leben zusammen organisieren, gemeinsam Politik machen. Und natürlich war das Projekt auch aus der Not geboren, wir hatten alle wenig Geld – zu wenig für eine Single-Existenz. Wohngemeinschaft bedeutete auch Synergieeffekte.  Von der staatlich verordneten Wohngemeinschaft, die Gesundheitsminister Daniel Bahr gerade auf den Weg bringt, ist nur noch das Letztere geblieben: der kostengünstige Synergieeffekt. Schließen sich vier demente Pflegebedür...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 14:20:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Chronik: NGO-Anklage, Machtkampf &amp; NSU-Aufklärung im Kriechgang</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1202-aegyptische-ngo-anklage-pakistanischer-machtkampf-kriechgang-der-nsu-aufklaerung</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1202-aegyptische-ngo-anklage-pakistanischer-machtkampf-kriechgang-der-nsu-aufklaerung</link>
                <description>Nicht alles, was diese Woche unter dem Teppich landete, gehört dorthin: 5 weitere Themen der Woche in aller Kürze analysiert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  Westbank/Gazastreifen Doha-Deklaration Die palästinensischen Konfliktparteien wollen es wieder miteinander versuchen. Hamas und Fatah bilden eine  Koalitionsregierung, ohne darin selbst  großartig vertreten zu sein. Technokraten erhalten in diesem Kabinett den Auftrag, die Amtsgeschäfte zu führen und Parlaments- wie Präsidentenwahlen noch für 2012 vorzubereiten. Allein der designierte Premier ist Partei,  soll aber überparteilich regieren: der Fatah-Führer und bisherige Präsident der Autonomiebehörde, Mahmud  Abbas. Vermittelt wurde dieses Agreement durch die graue Eminenz  der neuen, agilen Golf-Diplomatie, den Emir von Katar, Scheich Hamad Bin Khalifa, und in einer „D...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Freitag-Redaktion</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:55:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Stuttgart 21: Faxen dicke</title>
                <guid>http://www.freitag.de/community/blogs/mcmac/faxen-dicke</guid>
                <link>http://www.freitag.de/community/blogs/mcmac/faxen-dicke</link>
                <description>Sollen im Schlossgarten unter Polizeischutz nun doch fast alle Bäume gefällt werden? S21-Gegner haben dagegen eine Anordnung beantragt. Heiner Geißler bekräftigt ihre Kritik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;       „Ich bestätige die faktische Darstellung und rechtliche Bewertung der Antragsbegründung.“     So Heiner Geißler gestern Abend in einem  Fax  an den von den Antragstellern beauftragten Rechtsanwalt Dr. Eisenhart von Loeper.   Zusammen haben Hannes Rockenbauch und Gangolf Stocker beim Verwaltungsgericht Stuttgart einen  Eilantrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung  gestellt, die das Land Baden-Württemberg daran hindern soll,  Polizeischutz für die Bahn bei den anstehenden Baumfällungen im Stuttgarter Schlossgarten  bereitzustellen.         G. Stocker, H. Geißler, H. Rockenbauch, 2010 (Foto:  nrhz )     Sie begründen diesen Antrag vor allem damit, dass die  aktuellen P...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>mcmac</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:50:04 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Sicherheitsrat: Die „Achse der Guten“  hat nicht nur Freunde</title>
                <guid>http://www.freitag.de/wochenthema/1206-die-achse-der-guten-hat-nicht-nur-freunde</guid>
                <link>http://www.freitag.de/wochenthema/1206-die-achse-der-guten-hat-nicht-nur-freunde</link>
                <description>Russland und China sind keine Verbündeten ­Assads. Sie werden aber den Verdacht nicht los, dass es dem Westen in Syrien nicht nur um ­Demokratie geht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Selten seit Ende des Kalten Krieges vor über 20 Jahren hat es so harsche Vorwürfe zwischen West und Ost gegeben wie nach dem Veto Russlands und Chinas gegen die Syrien-Resolution im UNO-Sicherheitsrat. „Russland und China, insbesondere aber Russland, haben klar entschieden, dass sie das Regime in Damaskus stützen, was immer es auch tut, obwohl Syriens Präsident Bas char al-Assad mordet wie 30 Jahre zuvor sein Vater“, empörte sich Frankreichs UNO-Botschafter Gérard Araud. Moskau und Peking hätten „nun das Blut des syrischen Volkes an ihren Händen“. US-Botschafterin Susan Rice und ihr deutscher Amtskollege Peter Wittig verurteilten die Haltung Russlands und Chinas als „besch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Andreas Zumach </dc:creator>

                
                    <category>wochenthema</category>
                

                <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 14:20:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Kino : Das Kind als Tier</title>
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                <link>http://www.freitag.de/kultur/1206-das-kind-als-tier</link>
                <description>Anschauungsunterricht in Sachen Schicksal: Die Vorgeschichte zu einem Lebenslauf, der als Verbrechensnotiz im Polizeibericht enden könnte – „Der Junge mit dem Fahrrad“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Ich träume nicht, sagt Cyril, der Junge, nüchtern, ein wenig trotzig. Er sagt es der Frau, Samantha, die ihm helfen will. Cyril wohnt in einem Heim, und er sucht nach seinem Vater, der einfach weggegangen ist. Samantha hat eine Adresse ausfindig gemacht in einer anderen Stadt, hat mit dem Vater zuvor gesprochen, und sie will Cyril vor einer Enttäuschung bewahren auf dem Weg zur Begegnung. Weil sie befürchtet, Cyril könne sich falsche Vorstellungen machen, würde den Vater idealisieren, sich in eine Welt wünschen, die mit der Realität nichts zu tun hat. Aber Cyril träumt nicht. Cyril sucht nur Kontakt.  Die belgischen Filmemacher Jean-Pierre und Luc Dardenne erzählen seit über 20 J...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Matthias Dell</dc:creator>

                
                    <category>kultur</category>
                

                <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:40:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Kampagnenkritik: Gut gemeint</title>
                <guid>http://www.freitag.de/alltag/1206-werbekritik</guid>
                <link>http://www.freitag.de/alltag/1206-werbekritik</link>
                <description>Die Kampagne "One Warm Winter" wirbt im Netz um Spenden, um Obdachlosen in Berlin warme Jacken zu kaufen. Dafür setzt man auf die Eitelkeit der Spender. Eine gute Idee?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Ein Kettenbrief wanderte vor Kurzem durch Facebook: Man solle Obdachlosen seine Hilfe anbieten und einen Kältebus bestellen. Die Ansprechpartner  in Großstädten mit ihren Telefonnummern standen dabei. Bloß: Die Nummer für Hamburg war schon mal falsch. Die Obdachlosen-Zeitung Hinz &amp; Kunzt  versuchte, den Fehler mit einem Gegen-Posting zu korrigieren. Doch da war die Lawine bereits auf dem Weg ins Tal der Anschlusslosen. Gutes tun zu wollen, ist eben gut – es gut zu tun, aber besser.  Auch die Aktion  One Warm Winter , die das Berliner Pendant Straßenfeger zusammen mit einem Internet-Start-up und einer Werbeagentur zurzeit veranstaltet, ist gut gemeint: Sie will Obdachlose in der Haup...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Mark Stöhr</dc:creator>

                
                    <category>alltag</category>
                

                <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 11:50:56 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Ägypten: Mit Gasmaske am Nudeltopf</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1205-mit-gasmaske-am-nudeltopf</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1205-mit-gasmaske-am-nudeltopf</link>
                <description>In Kairo toben weiter Straßenschlachten. Den Nachschub an Tränengas liefern amerikanische Firmen, finanziert über die Rüstungshilfe aus dem US-Haushalt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Das Stehrestaurant Felfela ist eine Institution in der Innenstadt von Kairo. Die Preise sind niedrig, der Andrang ist groß. Zu den Stoßzeiten wird in Hochgeschwindigkeit die typische ägyptische Küche ausgehändigt: Fast im Sekundentakt füllt dort Mahmoud Teller mit Koshari, dem typischen ägyptischen Nudelgericht. Er ist studierter Informatiker und damit einer von Zehntausenden überqualifizierter junger Ägyptern in unterqualifizierten Jobs.  Der Tahrir-Platz liegt direkt am Ende der Straße. In diesen Tagen ist dieser Umstand leicht an der Kundschaft zu erkennen: Touristen sind rar, dafür tragen viele Besucher Gasmasken um den Hals oder Taucherbrillen, die auf die Stirn hochgezogen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Martin Hoffmann</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:57:28 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
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