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        <title>DER FREITAG</title>
        <link>http://www.freitag.de</link>
        <description></description>
        <language>de-de</language>
        <pubDate>Wed, 16 May 2012 22:40:31 +0200</pubDate>
        <copyright>Copyright (c) 2009, DER FREITAG</copyright>
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          <title>DER FREITAG</title>
          <link>http://www.freitag.de</link>
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                <title>Linkspartei: "Glänzender Wahlkämpfer"</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1220--1</guid>
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                <description>Im Führungsstreit der Linken schlägt Dietmar Bartsch einen Kompromiss vor. Lafontaine könne eine herausragende Wahlkampf-Rolle spielen. Er selbst will Parteichef werden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;   Der Freitag: Was ist gestern auf der Vorstandssitzung geschehen?    Dietmar Bartsch: Es war eine kulturvolle Diskussion und nicht das große Messerwetzen, mit dem manche, insbesondere außerhalb der Linken, gerechnet hatten. Oskar Lafontaine hat nicht, wie vorher in Medien zu lesen war, alle seine Bedingungen dargelegt, sondern seine eigene Kandidatur für den Parteivorsitz angeboten. Er würde noch einmal bereitstehen, wenn die Partei es will und wenn es keine Alternativkandidatur gibt. Er warklar in der Positionierung und hat einen aus seiner Sicht großen Unterschied klar gemacht: Dietmar will es werden und ich nicht unbedingt, hat er gesagt. Er hat großen Wert darauf gelegt, dass B...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     alt='Bestellen Sie den Freitag im Abo.'
                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Jana Hensel</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 18:45:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Entlassung: Merkels Verzweiflungstat</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1220-merkels-verzweiflungstat</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1220-merkels-verzweiflungstat</link>
                <description>Die Kanzlerin schasst Norbert Röttgen als Umweltminister. Nun kann es eigentlich nur besser werden mit der Energiewende. Denn der CDU-Mann war eine Fehlbesetzung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Es ging dann eben doch nicht mehr. Ein Minister, der als Parteifunktionär eine krachende Wahlniederlage einfährt, der sich von einem CSU-Chef öffentlich abwatschen lassen muss, der sich zudem Häme und Zorn seiner eigenen CDU-Parteikollegen gefallen lässt – das funktioniert wohl wirklich nicht länger als ein paar Tage. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nun die Konsequenzen gezogen und ihr einstiges Protegé Norbert Röttgen aus dem Amt des Bundesumweltministers gefeuert. Nachfolger soll der werden, der Röttgen einst schon auf dem Posten des Parlamentarischen Geschäftsführers der Unionsfraktion und auch im engen Kreis der Getreuen um Merkel ersetzt hat: Peter Altmaier.    Merkel be...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
            &lt;a href='http://www.freitag.de/abo'&gt;
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                     alt='Bestellen Sie den Freitag im Abo.'
                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Verena Schmitt-Roschmann</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 18:00:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Netzpolitik: Das Problem mit der Nerd-Politik</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1220-das-problem-mit-der-nerd-politik</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1220-das-problem-mit-der-nerd-politik</link>
                <description>Wenn die, die sich mit Technik auskennen, nicht innerhalb der Gefilde traditioneller Macht und Politik agieren, sind sie verloren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Nun, da nach dem Kampf um SOPA hohe Eurokraten den unmittelbar bevorstehenden Untergang von ACTA verkünden, die transpazifische Partnerschaft zu straucheln beginnt und die Piratenpartei in Deutschland bei einer dritten Regionalwahl in ein Parlament gewählt wurde, lohnt sich eine Bestandsaufnahme der „Nerd-Politik“ mit Blick darauf, wo wir stehen und wo es hingehen soll. Seit den frühesten Tagen der Informationskriege haben diejenigen, deren Anliegen Freiheit und Technologie sind, mit zwei ideologischen Fallen zu kämpfen: Nerd-Determinismus und Nerd-Fatalismus. Beide sind für Technologieliebhaber gefährlich anziehend.  Beim „Nerd-Determinismus“ tun Technologen gefährliche und...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     alt='Bestellen Sie den Freitag im Abo.'
                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Cory Doctorow</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 18:55:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Männersache: Wie feiert ein emanzipierter Mann den Herrentag?</title>
                <guid>http://www.freitag.de/alltag/1220-kolumne</guid>
                <link>http://www.freitag.de/alltag/1220-kolumne</link>
                <description>An Himmelfahrt leben Männer ihre archaischen Gefühle aus, und nur Frauen können diese zügeln. Unser Autor schlägt daher vor: Begeht den Tag zusammen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Zugegeben, es ist schon einige Zeit her, dass Adam aus Lehm geformt wurde – und die Evolution der Männer war seither nicht immer eine Erfolgsgeschichte. Sicher ist auch, dass der Apfel, den Eva ihrem Mann im  Paradies reichte, kein Obstler war – und dass selbst Jesus ohne Bollerwagen und weitgehend nüchtern zu seinem Vater aufgestiegen ist. Daran erinnern wir uns allerdings nur selten, seit aus Himmelfahrt der Vatertag geworden ist,  aus dem Tag des Herren der Herren-Tag. Statt christlicher Werte feiern wir den Mann an sich – eine Erfindung des  US-Präsidenten Richard Nixon, der den Vatertag 1972 als offiziellen Feiertag in den USA einführte. In Deutschland, besonders in Berlin, w...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Axel Brüggemann</dc:creator>

                
                    <category>alltag</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 17:45:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Griechenland: Papandreous verspätetes Referendum</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1220-papandreous-verspaetetes-referendum</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1220-papandreous-verspaetetes-referendum</link>
                <description>Am 17. Juni werden die Griechen erneut über ihr Parlament abstimmen. Tatsächlich geht es um ein Votum, das dem letzten PASOK-Premier schon im Herbst 2011 vorschwebte  
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Anfang November 2011 hatte sich der damalige PASOK-Premier Giorgos Papandreou in höchster Bedrängnis zu einer spektakulären Ankündigung durchgerungen. Als seinem Land der Preis für weitere Kredithilfen aus dem EU-Krisenfonds präsentiert wurde – nämlich ein sozialer Aderlass, wie er für Griechenland seit Ende des Zweiten Weltkrieges ohne Beispiel war – trat er die Flucht nach vorn an. Das Volk sollte in einem Referendum entscheiden, ob es sich neuen Auflagen unterwerfen wolle oder nicht.  Papandreou wurde  daraufhin für 48 Stunden von etlichen  Partner in der EU so behandelt, als sei er von allen guten Geistern verlassen und spiele wie ein Amok laufender Saboteur  mit dem Schick...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
            &lt;a href='http://www.freitag.de/abo'&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Lutz Herden</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 13:35:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Frankreich: Die heiligen Familien</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1220-die-heiligen-familien</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1220-die-heiligen-familien</link>
                <description>Präsident François Hollande braucht taktisches Gespür, wenn er eine stabile Regierung formen will. Eine Übersicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Jetzt weiß er, dass er es wirklich geschafft hat. François Hollande ist in den Élyséepalast eingezogen, sein Vorgänger hat ihm die Sache mit den Atomwaffen erklärt, 21 Salutschüsse wurden ihm zu Ehren abgefeuert und die Nationalhymne gesungen. Es wird ernst. Hollande braucht taktisches Gespür, wenn er eine stabile Regierung formen will. Alle Fraktionen in der Sozialistischen Partei wollen beachtet, Weggefährten und Gegenspieler bedacht sein. Kein Kabinett ohne Proporz. Alles andere schadet der Politik. Eine Übersicht:   Der politische Freund   Jean-Marc Ayrault (63), Bürgermeister von Nantes und Fraktionsvorsitzender der Sozialisten in der Pariser Nationalversammlung, wird neuer ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
            &lt;a href='http://www.freitag.de/abo'&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Rudolf Walther</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 15:30:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Ton &amp; Text: Kollateralschaden Clubkultur</title>
                <guid>http://www.freitag.de/kultur/1220-kollateralschaden-clubkultur</guid>
                <link>http://www.freitag.de/kultur/1220-kollateralschaden-clubkultur</link>
                <description>Ab 2013 sollen die neuen GEMA-Tarife für „Tanzveranstaltungen“ gelten. Zuallererst über die Klinge springen dabei die „echten“ Clubs&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Es gibt einen Tarif „für regelmäßige Musikwiedergaben mittels Tonträgern in Table-Dance-Lokalen, Striptease-Lokalen usw.“, einen für Varietés und Zirkusunternehmen, einen für Straßen- und Dorffeste, einen für Verwendung von Musik bei Wortkabaretts. Und natürlich einen für „Unterhaltungs- und Tanzmusik mit Tonträgerwiedergabe“. Elf Preislisten regeln derzeit, was jemand, der in irgendeinem Etablissement Musik von einem Tonträger zu Gehör bringt, an die GEMA abführen muss. Die ist dafür zuständig, dass die Komponisten und Texter ihren Teil abbekommen. Wie sie das tut, ist in so ziemlich allen Teilaspekten ein schwer umstrittener Vorgang. Vom Ende her gedacht vor allem...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Jörg Augsburg</dc:creator>

                
                    <category>kultur</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 15:00:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Stechmücken: Vampir aus der Pfütze</title>
                <guid>http://www.freitag.de/wissen/1220-vampir-aus-der-pf-tze</guid>
                <link>http://www.freitag.de/wissen/1220-vampir-aus-der-pf-tze</link>
                <description>Der Klimawandel verändert Europas Blutsaugerlandschaft. Kommen mit den neuen Spezies auch neue Seuchen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Entscheidend ist, die Contenance zu wahren, selbst wenn der Rüssel bereits ausgefahren ist: Langsam, in horizontalen Zickzackbewegungen nähern. Dann erst angreifen, aber auf keinen Fall zu heftig schlagen. Sonst endet der Hieb mit einem Fleck aus Matsch und Blut, und das war zwar bisher der einzige und hinreichende Sinn für die Moskitojagd, aber jetzt nicht mehr. Es gilt, die Mücken aufzusammeln, zu verpacken (eine Streichholzschachtel geht auch) und fortzuschicken, damit Forscher die Tiere identifizieren und systematisch bekämpfen können – denn die Mücke gilt als das gefährlichste Tier der Welt  Es ist ein Prädikat, das man diesem ubiquitären Sommerstörenfried in nördlichen B...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Kathrin Zinkant</dc:creator>

                
                    <category>wissen</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 16:00:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Genderkolumne: Die Mutter aller Sorgen</title>
                <guid>http://www.freitag.de/alltag/1220-die-mutter-aller-sorgen</guid>
                <link>http://www.freitag.de/alltag/1220-die-mutter-aller-sorgen</link>
                <description>Am Muttertag fiel wieder auf: Mütter und Töchter – das kann eine ganz schwierige Kiste sein. Wobei das ein ziemlich geschlechterstereotypes Denkmuster ist. Oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Am Sonntag war Muttertag, und ich kenne viele Freundinnen, die auf verschiedene Art und Weise an diesem Tag zu knabbern haben. Und sie haben auch unterschiedliche Strategien entwickelt, damit umzugehen. Die eine ruft bei ihrer Mutter an und weiß, dass es Kritik hageln wird, warum sie nicht öfters anrufe und dass sie ihre Mutter missachte. Die andere ruft erst gar nicht an, weil der Muttertag für sie keine Relevanz mehr hat; die Mutter ist keine besonders wichtige Frau in ihrem Leben mehr, eher eine Frau von vielen anderen, die man alle halbe Jahre einmal kontaktiert. Die dritte hat keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter. Die vierte ist am Muttertag auf jeden Fall bei ihrer Mutter zu Besuch ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Katrin Rönicke</dc:creator>

                
                    <category>alltag</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 13:30:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Kino: Der Lachs fließt uneinheitlich</title>
                <guid>http://www.freitag.de/kultur/1220-der-lachs-flie-t-uneinheitlich</guid>
                <link>http://www.freitag.de/kultur/1220-der-lachs-flie-t-uneinheitlich</link>
                <description>Politik, Religion und eine Liebesbeziehung: Der Film „Lachsfischen im Jemen“ von Lasse Hallström ist eine märchenhafte Geschichte, die es allen Recht machen will&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Warum eigentlich beschwören Filme, die an ein Massenpublikum adressiert sind, immerfort Individualität und Nonkonformismus? Vermutlich ist das eine lässliche Frage, wo Lasse Hallströms Bestseller-Adaption Lachsfischen im Jemen nichts anderes will, als dem Betrachter Zerstreuung zu verschaffen. Dieses Angebot beinhaltet, die Widersprüche der Gegenwart mit leichter Hand aufzuheben, die, ins Kino übersetzt, die Widersprüche zwischen Form und Erzählung sind: Die absurde Idee im Film – britische Regierung forciert den Wunsch eines Scheichs, Lachszucht im Jemen anzusiedeln, um den deprimierenden Kriegsnachrichten aus Afghanistan eine „positive“ Geschichte entgegenzusetzen – ist z...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
            &lt;a href='http://www.freitag.de/abo'&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Matthias Dell</dc:creator>

                
                    <category>kultur</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 16:30:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>RAF-Prozess: Beredsamkeit bricht nicht das Schweigen</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1220-gastkommentar1</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1220-gastkommentar1</link>
                <description>Dass sich Verena Becker nicht selbst belastet, kann man ihr nicht vorwerfen. Ihre Aussage, sie sei "nicht dabei" gewesen, ist trotzdem schizophren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Das Mittelalter brachte die Menschen zum Schweigen, indem ihnen die Zunge herausgeschnitten wurde; die katholische Kirche bestrafte sie mittels Bußschweigen. Wenn das Versiegeln der Lippen also eine Strafe ist,  hätten die Mitglieder der RAF durch ihr selbst auferlegtes  Redeverbot gebüßt.  Auch Verena Becker, die mit ihrer Ankündigung einer Erklärung zum Fall Siegfried Buback den Aufmerksamkeitspegel  für den vergessenen Prozess in Stuttgart-Stammheim hob, brach in 20-minütiger Beredsamkeit das Schweigen nicht. Sie könne ihm, wandte sie sich an den Sohn des am 7. April 1977 erschossenen Generalbundesanwalts Siegfried Buback, nicht die Frage beantworten, wer  seinen Vater getötet ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 14:00:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Angst: Eine Krise der Gefühle</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1220-eine-krise-der-gef-hle</guid>
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                <description>Nach den Wahlen in Griechenland liegen in Europa wieder die Nerven blank. Untergangsstimmung hat aber noch nie geholfen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Seit vor vier Jahren mit dem Kollaps der Lehman-Brothers-Bank die globale Finanzkrise „ausgebrochen“ ist, fahren wir auf einer Achterbahn der Emotionen. Schon das Wort „ausgebrochen“ ist ja verräterisch, dieses Wort, das wir normalerweise auf Vulkane münzen, deren Gewalt völlig unerwartet über uns hereinbricht. Nun also, seitdem die Finanzkrise ausgebrochen ist, überschießen die Emotionen in alle Richtungen. Mal in Richtung Alarmismus, dass nun der „Gelduntergang“ (Spiegel) vor der Türe steht, dann mal wieder in Richtung eines unbegründeten Sicherheitsgefühls. Da ist dann zu hören: „Wenn die Leute wüssten, wie es wirklich steht, würden sie richtig in Panik geraten....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Robert Misik</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 11:00:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Kulturkommentar: Außer Betrieb</title>
                <guid>http://www.freitag.de/kultur/1220-kulturkommentar</guid>
                <link>http://www.freitag.de/kultur/1220-kulturkommentar</link>
                <description>Die Verzögerung bei der Eröffnung des internationalen Berliner Flughafens zeigt, dass es für solche Vorkomnisse keine Rituale gibt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Die Inbetriebnahme des Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI), für den 3. Juni vorgesehen, verzögert sich.  Wegen ­Problemen beim Brandschutz. Man könnte auch sagen, die Inbetriebnahme des Flughafens beginnt mit  einer ­Außerbetriebnahme. Denn der Aufschub der Eröffnung macht eine ­Asymmetrie sichtbar, die kaum wahrgenommen wird: Inbetriebnahmen sind stark ritualisiert, während Außerbetriebnahmen ohne Rituale aus­kommen müssen.  Inbetriebnahmen von Flughäfen wie dem Berliner sind mit offiziellen Feierlichkeiten verbunden. Die Bundeskanzlerin, zuständige Politiker und hochrangige Gäste finden sich dann dort ein, wo vorher eine Großbaustelle war. Mag der Ort ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                     title='Bestellen Sie den Freitag im Abo.' /&gt;
            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Jörg Potthast</dc:creator>

                
                    <category>kultur</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 11:00:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Fragen 1-7: Ziemlich beste Freunde</title>
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                <link>http://www.freitag.de/wochenthema/1220-der-preis-der-freundschaft</link>
                <description>Der Facebook-Börsengang gilt als die Sensation des Jahres. Aber wer kann wirklich sagen, worum es geht? 21 Antworten, damit Sie mitreden können&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  1. Wie erklärt man  einem 12-jährigen Kind den Börsengang?   Facebook selbst muss man ja keinem 12-Jährigen mehr erklären: sind schließlich alle selbst schon dabei, obwohl die Anmeldung erst ab 13 erlaubt ist. (Allenfalls in  der Disco wird noch häufiger das  Alter nach oben gelogen als beim  Anlegen eines Facebook-Accounts.)  Einen Börsengang müssen Sie vielleicht schon eher erklären. Zum Beispiel: Du hast die tolle Idee, Äpfel vom Nachbarsbaum zu stehlen. Du hast aber keine Leiter. Also fragst du deine Freunde, ob sie dir Geld geben wollen, damit du dir eine Leiter kaufen kannst. Du willst die Äpfel verkaufen,  erklärst du, und an jeder verkauften Frucht würden deine Freund...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Freitag-Redaktion</dc:creator>

                
                    <category>wochenthema</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 10:35:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Fragen 15-21: Jenseits von Gut und Börse</title>
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                <description>Der Facebook-Börsengang gilt als die Sensation des Jahres. Aber wer kann wirklich sagen, worum es geht? 21 Antworten, damit Sie mitreden können &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  15. Ist Facebook-Sucht heilbar?   Liken, chatten, zocken: Es sind ganz unterschiedliche Dinge, mit denen man auf Facebook Zeit verplempern kann – gerade dadurch gewinnt das Netzwerk hohes Suchtpotenzial, sagt der Leiter der Mainzer Spielsucht-Ambulanz, Klaus Wölfling. Denn Facebook macht jeden nach seiner eigenen Façon süchtig.   Der Freitag: Herr Wölfling, gibt es so etwas wie Facebook-Sucht überhaupt?   Klaus Wölfling: Internet-Sucht an sich ist schon ein Sammelbegriff für verschiedene Formen der Abhängigkeit. Dazu gehört die Abhängigkeit vom Kommunizieren ebenso wie die vom Spielen oder einfach von sowas wie Informationssuche. Facebook vereint all diese Arten von Online-Such...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Freitag-Redaktion</dc:creator>

                
                    <category>wochenthema</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 10:35:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Fragen 8-14: Der Preis der Freundschaft</title>
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                <description>Der Facebook-Börsengang gilt als die Sensation des Jahres. Aber wer kann wirklich sagen, worum es geht? 21 Antworten, damit Sie mitreden können &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;  8. Sind Smartphones das Schicksal von Facebook?    Im Moment hat Mark Zuckerberg 488 Millionen Probleme. So viele Nutzer melden sich laut Börsen­prospekt mindestens einmal im Monat über ihr Smartphone in seinem Netzwerk an. Das sind mehr als die Hälfte aller Mitglieder. In diesem Fall verdient Facebook keinen Cent mit Werbung, die sonst seine Haupteinnahmequelle ist. Um die Lesbarkeit auf den vergleichsweise kleinen Smartphone-Bildschirmen zu verbessern, verzichtet der Konzern in seinem mobilen Angebot zurzeit noch auf Werbebanner. Da aber zu erwarten ist, dass sich die Zahl der Smart­phone-Nutzer weiter erhöht, muss Facebook schnell Strategien ent­wickeln, um die Klicks dieser Mens...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Freitag-Redaktion</dc:creator>

                
                    <category>wochenthema</category>
                

                <pubDate>Wed, 16 May 2012 10:35:00 +0200</pubDate>

                
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            <item>
                <title>Nordmexiko: Ein Blick in die Hölle</title>
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                <link>http://www.freitag.de/kultur/1220-ein-blick-in-die-hoelle</link>
                <description>In dem Roman „Die toten Frauen von Juarez“ erzählt Sam Hawken eine fiktive Kriminalgeschichte und beschreibt dabei das soziokulturelle Bild Nordmexikos&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; In den letzten zwanzig Jahren wurden in der nordmexikanischen Grenzstadt Ciudad Juarez mehrere hundert junge Frauen entführt und ermordet. Genaue Zahlen gibt es nicht, Schätzungen zufolge sollen es aber bis zu eintausend sein – womöglich auch deutlich mehr. Nicht zuletzt weil die oftmals korrupten Behörden in der auf Grenztourismus ausgelegten 2-Millionen-Stadt mauern und Ciuadad Juarez eines der Zentren des sogenannten mexikanischen Drogenkriegs ist, gibt es keine verlässlichen Opferzahlen. Der sogenannte „feminicidio“ ist mittlerweile aber nicht mehr nur in Ciudad Juarez, sondern auch in anderen mexikanischen Städten und außerdem in Guatemala zu beobachten. Die schrecklichen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Florian Schmid</dc:creator>

                
                    <category>kultur</category>
                

                <pubDate>Tue, 15 May 2012 16:30:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Bangladesch: Man nennt es Liebe</title>
                <guid>http://www.freitag.de/alltag/1219-man-nennt-es-liebe</guid>
                <link>http://www.freitag.de/alltag/1219-man-nennt-es-liebe</link>
                <description>Wie eine junge Generation in Bangladesch tradierte Vorstellungen von der arrangierten Ehe allmählich abschafft – und die Liebesheirat für sich entdeckt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Die Geschichte der Beziehung von Moinak und Sadia erinnert an ein Shakespeare-Drama: Beide kommen aus gutem Haus, aber aus unterschiedlichen Schichten und Religionen. Heiraten über Religionsgrenzen hinweg aber ist in Chittagong, einer Stadt im Südosten von Bangladesch, ein Problem. Moinak und Sadia sind trotzdem ein Paar.  Vielleicht erinnert ihre Geschichte aber doch nicht wirklich an ein Drama: Es gibt für sie einen Ausweg, und mit etwas Glück ändern die Eltern ihre Einstellung. Moinak jedenfalls sagt, er sei zuversichtlich. Sein Vater sei zwar konservativ, aber nicht starrköpfig. Er werde den Wandel schon akzeptieren, dem Bangladesch unterworfen ist.  Heiraten aus Liebe. Bis vor we...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Evi Lemberger</dc:creator>

                
                    <category>alltag</category>
                

                <pubDate>Tue, 15 May 2012 16:00:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>Medientagebuch: Wie schwer Kritik fällt</title>
                <guid>http://www.freitag.de/kultur/1220-medientagebuch</guid>
                <link>http://www.freitag.de/kultur/1220-medientagebuch</link>
                <description>Nach der Verleihung des Henri-Nannen-Preises wird deutlich, wie schwierig es ist, die Bild-Zeitung treffend zu kritisieren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Das Bildblog demonstriert seit 2004 eindrücklich, dass Kritik an dem Boulevardblatt populär ist, gerade in jenen Kreisen, die womöglich die einzige Hoffnung der „Qualitätsmedien“ darstellen. Und so haben  Letztere in jüngster Zeit auffallend oft versucht, solchem aufklärerischen Impetus nachzueifern. Nur saß das irgendwie nie so recht; als hätte nicht die  ehrliche Entrüstung am Ursprung gestanden, sondern zu allererst die  Hoffnung auf mediale Aufmerksamkeit. Eine solche Lust am Eklat hält man  nun auch den drei Redakteuren der Süddeutschen Zeitung Klaus Ott, Hans Leyendecker und Nicolas Richter  vor, die vergangenen Freitag in einem  im Grunde sympathischen Akt den Henri-Na...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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            &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
                <dc:creator>Katrin Schuster</dc:creator>

                
                    <category>kultur</category>
                

                <pubDate>Tue, 15 May 2012 15:30:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
        
            <item>
                <title>12M15M: Katalanischer Frühling</title>
                <guid>http://www.freitag.de/politik/1220-katalanischer-fruehling</guid>
                <link>http://www.freitag.de/politik/1220-katalanischer-fruehling</link>
                <description>Heute jährt sich der Aktionstag der spanischen "Bewegung 15. Mai" und seit vorgestern wird in Barcelona demonstriert. Es geht um Themen wie Arbeit, Bildung, Bürgerrechte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    Nicht nur in Deutschland wurde am vergangenen Sonntag demonstriert. Der 12. Mai 2012 war ein globaler Aktionstag, an dem in mehr als 1000 Städten Menschen auf die Straße gingen, um gegen die Missstände in ihren Ländern zu protestieren. Heute jährt sich außerdem der erste Aktionstag der Bewegung 15. Mai, seit vorgestern wurde deshalb in Barcelona protestiert und die Bewegung stellte die Ergebnisse ihrer Arbeit der vergangenen zwölf Monate vor.                 Mehr zum Thema   Grundrechte im Zeitalter der Krise  Die Behörden fahren eine harte Linie gegen Occupy, weil sie die Interessen der Geschäftswelt bedroht sehen. Die konservative Presse gibt dem Vorschub   Occupy Frühlings...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
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                <dc:creator>Freitag-Redaktion</dc:creator>

                
                    <category>politik</category>
                

                <pubDate>Tue, 15 May 2012 14:40:00 +0200</pubDate>

                
            </item>
        
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