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      <title>Debatte</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:33 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Debatte</title>
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        <title><![CDATA[„Eine Position, wie Sie sie hier vertreten, würde Sie in Russland ins Lager bringen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Gerhard Schröder feiert mit Putin Geburtstag, Presse und Politik sind empört. Ex-ARD-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz findet das übertrieben, Autor Alexander Estis nicht. Doch einmal gibt sie ihm überraschend recht. Ein Streitgespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/krone-schmalz-zu-schroeder-bei-putin-in-russland-jeden-strohhalm-ergreifen/@@images/image-1000-81d96c9fe5b4a330440494ac4fa08964.jpeg" alt="„Eine Position, wie Sie sie hier vertreten, würde Sie in Russland ins Lager bringen“" title="„Eine Position, wie Sie sie hier vertreten, würde Sie in Russland ins Lager bringen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Neulich ver&#246;ffentlichte der in Russland aufgewachsene, in der Schweiz lebende Schriftsteller Alexander Estis in der <a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/putin-russlandversteher-afd-bsw-li.3548082?reduced=true" rel="noopener"><em>S&#252;ddeutschen Zeitung</em></a> eine scharfe Polemik gegen diejenigen, die einen anderen Pfad in der Diskussion um den Krieg in der Ukraine gehen. Sie trug den Titel &#8222;Was ihr Russlandversteher nicht versteht&#8220;.</p><p>Direkt angesprochen f&#252;hlen konnte sich die ehemalige Moskau-Korrespondentin der ARD, <a href="/autoren/der-freitag/der-kommunismus-ist-1603283341.3" rel="noopener">Gabriele Krone-Schmalz</a>. Sie ist Autorin des Buches <em>Russland verstehen. Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens</em>. Es kommt nicht mehr so oft vor, dass zwei Autoren, die kontr&#228;rer Meinung sind, Lust auf ein Streitgespr&#228;ch haben. Bei Estis und Krone-Schmalz ist das anders. Sie haben sofort zugesagt. Ob es auch &#220;bereinstimmungen gab, lesen Sie im f</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 19 Oct 2026 12:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Kulturförderung | Für jedes Opernticket zahlt der Staat 210 Euro drauf: Was für ein Kulturklassenkampf!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Staat finanziert Großprojekte wie die Kölner Oper und das Schauspielhaus mit immensen Summen. Ist doch gut, Kultur zu fördern? Ein Blick auf die Theaterszene in Köln zeigt: Förderung könnte so viel sozialer aussehen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-gesterkamp/kulturklassenkampf-von-oben-210-euro-subventionen-fuer-jedes-opernticket/@@images/image-1000-041d1285b512fe03989fad3444ef074f.jpeg" alt="Für jedes Opernticket zahlt der Staat 210 Euro drauf: Was für ein Kulturklassenkampf!" title="Für jedes Opernticket zahlt der Staat 210 Euro drauf: Was für ein Kulturklassenkampf!" height="562" width="1000" /></figure><p>Gerade wurden die K&#246;lner Oper und das benachbarte Schauspielhaus<a href="https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/teurer-letzter-akt-erst-die-milliarden-baustelle-dann-eine-millionen-party-zr-94540727.html" rel="noopener"> feierlich wiederer&#246;ffnet</a>, nach weit &#252;ber einem Jahrzehnt Umbauzeit. Die Renovierung kostete am Ende inklusive der Ausgaben f&#252;r die Ausweichquartiere 1,4 Milliarden Euro.</p><p>Als einst der Ratsbeschluss gef&#228;llt wurde, war von 250 Millionen Euro die Rede gewesen. Ein finanzpolitischer Skandal: Das Geld fehlt der klammen Kommune nun an anderer Stelle. Die Konsequenzen tr&#228;gt vor allem der subkulturelle Sektor: Die Unterst&#252;tzung freier Theater und anderer Off-Broadway-Einrichtungen soll gek&#252;rzt werden. Die Stadt will auch bei den &#8222;<a href="https://www.lesewelten-koeln.de/" rel="noopener">LeseWelten</a>&#8220; streichen, einem Bildungsprojekt, das gerade benachteiligten Kindern Lust auf B&#252;cher machen will.</p><p>Stefan Bachmann, seit 2024 Direktor des Wi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Gesterkamp</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Heimatlos | Ich fühlte mich heimatlos, enttäuscht von der eigenen Hood der „Linksintellektuellen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Früher vertiefte sich unsere Autorin in „Gender Studies“, heute findet sie, Mutterschaft und Familie würden zu wenig geschätzt. Wer die Rechten stoppen wolle, müsse die Dogmen des eigenen linken Milieus überdenken – sieben davon nennt sie</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ich-fuehlte-mich-heimatlos-enttaeuscht-von-den-linksintellektuellen/@@images/image-1000-0473af7886bc83a77b9451e2e6c991b5.jpeg" alt="Ich fühlte mich heimatlos, enttäuscht von der eigenen Hood der „Linksintellektuellen“" title="Ich fühlte mich heimatlos, enttäuscht von der eigenen Hood der „Linksintellektuellen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Wir schreiben das Jahr 2026. Die Gefahr des Dritten Weltkrieges ist so nah wie nie zuvor, die Umwelt wird weiter zerst&#246;rt, Menschen beschimpfen und bedrohen sich in den sozialen Medien und der gesellschaftliche Zusammenhalt br&#246;ckelt. Ich habe Angst. Um die Gesellschaft, die Umwelt. Und die Politik. Dabei war ich lange Zeit zugegebenerma&#223;en kein politischer Mensch. Das &#228;nderte sich erst<a href="/autoren/katharina-koerting/fuenf-jahre-corona-die-seuche-in-den-koepfen" rel="noopener"> in der Corona-Zeit</a>. Ich kann es sogar genau datieren. Es war im April 2020. Als publik wurde, dass die damalige Bundeskanzlerin Merkel meinte, man solle mit den &#8222;&#214;ffnungsdiskussionsorgien&#8220; aufh&#246;ren. Es war, als sei ich mit einem Schlag aus meinem tiefen apolitischen Schlaf erwacht.</p><p>&#214;ffnungsdiskussionsorgien? Der B&#252;rger soll nicht mitdiskutieren, mitdenken, k</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 18:40:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nathalie Weidenfeld</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Der Film „Naza“ schockiert viele. Warum aber glaubte man zuvor den Palästinensern nicht?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Film „Naza“ sprechen israelische Täter über mutmaßliche Kriegsverbrechen und erschüttern uns. Palästinensische Stimmen werden dagegen oft als unzuverlässig angesehen. Wie tief sitzt die Hierarchie der Glaubwürdigkeit in uns?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/naza-schockiert-viele-warum-aber-glaubte-man-zuvor-den-palaestinensern-nicht/@@images/image-1000-7cbfc502cc6a6813a33289394b087b5d.jpeg" alt="Der Film „Naza“ schockiert viele. Warum aber glaubte man zuvor den Palästinensern nicht?" title="Der Film „Naza“ schockiert viele. Warum aber glaubte man zuvor den Palästinensern nicht?" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Dokumentarfilm<em> Naza</em> ist <a href="/autoren/barbara-schweizerhof/kollateralschaden-als-system-der-explosive-inhalt-des-dokumentarfilms-naza" rel="noopener">in aller Munde</a>. Der Film legt dar, was die israelische Regierung und das Milit&#228;r seit Jahren leugnen: die systematische Inkaufnahme der T&#246;tung von Zivilisten in Gaza bei der Jagd von Hamas-Mitgliedern. In Israel (wo der Film wohlgemerkt nicht einmal in den Kinos ausgestrahlt wird) l&#246;st er heftige Reaktionen aus: von Todesdrohungen bis hin zu Forderungen, dem Filmemacherduo Yuval Abraham und Rachel Szor die Staatsb&#252;rgerschaft abzuerkennen.</p><p>Israels Kulturminister verlangte sogar eine Untersuchung durch den Inlandsgeheimdienst Shin Bet, ob Abraham nicht Verbindungen zur Hamas habe. Vielerorts wird <em>Naza</em> aber auch daf&#252;r gefeiert, dass er die Systematik israelischer Kriegsverbrechen in Gaza aufdeckt. Die<em> S&#252;ddeutsche Zeitung </em>ver&#246;ffentl</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elias Feroz</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Was die drei klassischen Faschismustheorien zum Charakter der AfD sagen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Woran erkennt man Faschismus? Am Ideengehalt, sagt der Liberalismus. An der politischen Form, sagt die Totalitarismustheorie – und der Marxismus fragt nach der Funktion im gesellschaftlichen Produktionsprozess. Ein Blick auf die AfD</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/wie-faschistisch-ist-die-afd-das-ist-ein-streit-um-kaisers-bart/@@images/image-1000-da060fa0bc26ade6cefb6ea2a8fe9edf.jpeg" alt="Was die drei klassischen Faschismustheorien zum Charakter der AfD sagen" title="Was die drei klassischen Faschismustheorien zum Charakter der AfD sagen" height="562" width="1000" /></figure><p>Ist die AfD eine faschistische Partei? <a href="/autoren/der-freitag/boris-palmer-zur-afd-in-sachsen-anhalt-der-faschismus-steht-nicht-vor-der-tuer" rel="noopener">Boris Palmer</a> und <a href="/autoren/peter-nowak/thomas-biebricher-ueber-die-afd-als-klassenprojekt-rechtsruck-von-oben" rel="noopener">Thomas Biebricher</a> beantworteten die Frage im <em>Freitag</em> zuletzt mit Nein. <a href="/autoren/hanna-israel/isabella-weber-und-eva-von-redecker-ueber-neoliberalismus-und-die-extreme-rechte" rel="noopener">Eva von Redecker und Isabella Weber hingegen</a> neigten zu einem Ja &#8211; und <a href="/autoren/velten-schaefer/serdar-somuncu-die-panik-dass-die-afd-eine-zweite-nsdap-sei-ist-ueberzogen" rel="noopener">Serdar Somuncu fragte zur&#252;ck</a>, ob das denn wichtig sei, um dieser reaktion&#228;ren Gang entgegenzutreten. Aber gleichg&#252;ltig, wie man diese deutsche Gretchenfrage beantwortet: Sie bewegt sehr viele Menschen.</p><p>Da lohnt es sich, sie einmal kurz und n&#252;chtern durchzugehen &#8211; nach allen drei Perspektiven, die klassischerweise auf den Faschismus angewendet werden. Das ist erstens die Inhalts-Ebene politischer Ideen, zweitens die Frage nach der organisatorischen Form und deren politischer Konsequenz &#8211; und drittens die nach der gesellschaftlichen Funktion der jeweils fraglic</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[DDR-Historiker Gerd Dietrich über AfD-Wähler: „Das Land hat ihnen doch keiner genommen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit Simson-Mopeds und dem Slogan „Vollende die Wende“ werben Rechtsradikale im Osten um Stimmen. Gerd Dietrich forschte einst am Parteiinstitut der SED und weiß, warum das verfängt. Welche Rolle spielt der Blick des Westens? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/karsten-krampitz/ddr-historiker-gerd-dietrich-ueber-afd-das-land-hat-ihnen-doch-keiner-genommen/@@images/image-1000-133b3e0340f729dd5b04723cf67f2219.gif" alt="DDR-Historiker Gerd Dietrich über AfD-Wähler: „Das Land hat ihnen doch keiner genommen“" title="DDR-Historiker Gerd Dietrich über AfD-Wähler: „Das Land hat ihnen doch keiner genommen“" height="308" width="554" /></figure><p>Die Behandlung der DDR im heutigen Deutschland ist zuweilen mehr als paradox. Es wurde und wird viel zu ihrer Geschichte geforscht, vielleicht mehr als zur alten Bundesrepublik zwischen 1949 und 1990. Aber davon kommt nur sehr wenig in Medien und &#214;ffentlichkeit an &#8211; obwohl der <a href="/autoren/der-freitag/ilko-sascha-kowalczuk-freiheitsschock-wovor-habt-ihr-eigentlich-alle-angst" rel="noopener">oberfl&#228;chliche Verweis auf &#8222;die DDR&#8220; oft genug als Antwort</a> auf gro&#223;e Fragen der Gegenwart herh&#228;lt, etwa auf die nach dem Aufstieg der radikalen Rechten in j&#252;ngeren Jahren.</p><p>Der Historiker Gerd Dietrich, 1945 in Rudolstadt geboren, ist ein guter Gespr&#228;chspartner f&#252;r solche Fragen; er ist zugleich ein Zeitzeuge und distanzierter Analytiker des untergegangenen Staates. Bis 1987 arbeitete der gelernte Elektriker und Spinner als Historiker am Institut f&#252;r Marxismus-L</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 13 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Karsten Krampitz</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Jeffrey Sachs: „Die Familien Selenskyj und Trump profitieren vom Ukrainekrieg“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Russland beschießt Kiew fast täglich, die Ukraine schickt Drohnen nach Moskau. In seinem Buch „Europas strategischer Irrtum“ rechnet der US-Ökonom Jeffrey Sachs mit dem Westen ab – und nennt Profiteure, die am Krieg gut verdienen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/simon-zeise/jeffrey-sachs-die-familien-selenskyj-und-trump-profitieren-vom-ukrainekrieg/@@images/image-1000-d14860dbbe630a2738acdd76b3050d73.jpeg" alt="Jeffrey Sachs: „Die Familien Selenskyj und Trump profitieren vom Ukrainekrieg“" title="Jeffrey Sachs: „Die Familien Selenskyj und Trump profitieren vom Ukrainekrieg“" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Weg zum Frieden &#8222;besteht nicht darin, auf den Splitter im Auge des anderen zu zeigen, sondern den Balken aus dem eigenen Auge zu entfernen&#8220;: Dass jemand wie Jeffrey Sachs im Verlauf des Gespr&#228;chs mit dem <em>Freitag</em> zu biblischen Sprachbildern greift, sagt schon etwas &#252;ber die politische Lage um den Ukraine-Krieg. Haben wir uns schon so sehr an das Spiel mit dem Feuer gew&#246;hnt, dass wir vergessen, wie gef&#228;hrlich das ist?</p><p>Der Columbia-&#214;konom Sachs, der nach 1990 sowohl die russische als auch andere osteurop&#228;ische Regierungen beraten hat, wird nicht m&#252;de, den Konflikt um die und den Krieg gegen die Ukraine <a href="/autoren/velten-schaefer/jeffrey-sachs-ueber-putin-trump-und-merkel-der-ukrainekrieg-ist-bald-zu-ende" rel="noopener">gegen den &#252;blichen Strich zu lesen</a> &#8211; und vor seinem m&#246;glichen bitteren Ende zu warnen. Wir haben ihn <a href="https://westendverlag.de/author/detail/0191502b426072d4b5a2d1625e76edd0" rel="noopener">zu seinem neuen Buch</a> <em>Europ</em></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Simon Zeise</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Zwei Wörter erklären, warum Menschen Kriege führen – dieser Philosoph hat sie gefunden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In der Ukraine und in Gaza wird gekämpft, und wer Verhandlungen fordert, gilt schnell als „moralisch schwach“. Schon 1923 beschrieb Martin Buber, was passieren muss, bevor ein Mensch einen anderen tötet. Was hat der jüdische Denker erkannt?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/philosophie-wie-martin-bubers-dialogisches-prinzip-kriege-verhindern-koennte/@@images/image-1000-712dcfe7314bfe3be1e29221877f8747.jpeg" alt="Zwei Wörter erklären, warum Menschen Kriege führen – dieser Philosoph hat sie gefunden" title="Zwei Wörter erklären, warum Menschen Kriege führen – dieser Philosoph hat sie gefunden" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Dialogik sei &#8222;das neue Denken&#8220;, meinte der Historiker und Philosoph <a href="/autoren/michael-jaeger/dem-bewusstsein-auf-der-spur-die-gruendung-des-instituts-fuer-sozialforschung" rel="noopener">Franz Rosenzweig</a> in den 1920er Jahren. Bereits 1843 nannte <a href="/autoren/michael-jaeger/ein-allumfassendes-lexikon-ueber-ludwig-feuerbach-der-vor-150-jahren-starb" rel="noopener">Ludwig Feuerbach</a> sie die &#8222;Philosophie der Zukunft&#8220;. Doch diese Zukunft scheint immer noch vor uns zu liegen. Trotz einer Hochphase, nicht zuf&#228;llig nach dem Grauen des Ersten Weltkrieges, konnte sich dieser Denkansatz nie wirklich durchsetzen. </p><p>Denn die Dialogik hat wenig zu tun mit der Banalit&#228;t, dass man doch bitte miteinander reden sollte, statt sich die K&#246;pfe einzuschlagen &#8211; naja, so banal scheint das in unseren Tagen milit&#228;rischer Selbstbest&#228;tigungen ja leider auch nicht mehr. &#8222;Dialogbereitschaft&#8220; und &#8222;in einen Dialog treten&#8220; werden offenbar nicht mehr als Grundlage der Politik ge</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 11 Oct 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marko Pajević</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Simon Strick: „Ein Rezept gegen den Faschismus im Netz scheint mir Marcant nicht zu haben“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Soziale Netzwerke prägen, wie Politik gemacht wird. In „Faschisierung. Fluchtlinien des Digitalen“ zeigt Medienwissenschaftler Simon Strick, wie Formeln aus dem Netz die Debatte nach rechts ziehen – bis in den Bundestag. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julius-seibt/simon-strick-ueber-faschisierung-wie-ein-rechtes-meme-bis-in-den-bundestag-kam/@@images/image-1000-9859d0c7966c21e5d6c8d49422e77fc1.gif" alt="Simon Strick: „Ein Rezept gegen den Faschismus im Netz scheint mir Marcant nicht zu haben“" title="Simon Strick: „Ein Rezept gegen den Faschismus im Netz scheint mir Marcant nicht zu haben“" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Bundeskanzler Friedrich Merz im Streit um die Regenbogenflagge sagte, der Bundestag sei kein &#8222;Zirkuszelt&#8220;, klang das nach einem gew&#246;hnlichen konservativen Spruch. F&#252;r Simon Strick ist es mehr: das Echo eines Memes, das in den rechtsradikalen Ecken des Internets entstanden ist. In seinem neuen Buch <em>Faschisierung: Fluchtlinien des Digitalen</em> untersucht er, wie Reaktion und Kulturkampf aus dem Netz l&#228;ngst den politischen Raum vergiften &#8211; und warum es dagegen kein einfaches Rezept gibt.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Strick, Ihr neues Buch zeichnet ein d&#252;steres Bild sozialer Netzwerke: Ihre inh&#228;rente Logik sei die Faschisierung. Sind Sie trotzdem noch auf X &amp; Co. unterwegs?</p><p class="interview-answer"><strong>Simon Strick</strong>: Ja, bin ich. Ignorieren kann man es nicht, schon weil gro&#223;e Teile d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 11 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Julius Seibt</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Phil Werring: „Verteidigt werden sollen die Profite von Konzernen wie Rheinmetall“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit dem neuen Wehrdienstgesetz streiken Schüler gegen die Rückkehr der Wehrpflicht, am 20. November erstmals europaweit. Wen soll die Bundeswehr eigentlich schützen? Mitorganisator Phil Werring hat eine klare Antwort. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wehrpflicht-warum-schueler-nicht-fuer-rheinmetall-in-den-krieg-ziehen-wollen/@@images/image-1000-e70c8cd30ff04db22b3385bbaee6ba2e.jpeg" alt="Phil Werring: „Verteidigt werden sollen die Profite von Konzernen wie Rheinmetall“" title="Phil Werring: „Verteidigt werden sollen die Profite von Konzernen wie Rheinmetall“" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Zum Bund&#8220; zu m&#252;ssen: Das war schon vor der Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 ein unangenehmer Zwang. <a href="/autoren/velten-schaefer/liebe-junge-kriegsdienstgegner-uebernehmt-jetzt-bitte-die-alte-friedensbewegung" rel="noopener">Vor allem aber erschien es damals sehr vielen als sinnlos, als reinste Zeitverschwendung</a>. Heute ist das anders: Die Gefahr eines tats&#228;chlichen Krieges war seit der Kuba-Krise wohl nie so gro&#223;.</p><p>Vor diesem Hintergrund haben wir mit Phil Werring gesprochen. Der Sch&#252;ler aus M&#252;nster ist an der Organisation der Schulstreiks gegen Wehrpflicht beteiligt. Er sieht die Aktionen nicht als eine Ein-Punkt-Bewegung. Ein Gespr&#228;ch &#252;ber die Erfahrungen und &#196;ngste seiner Generation &#8211; und &#252;ber das Verh&#228;ltnis zur klassischen Friedensbewegung.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Werring, Sie haben nun schon einige Schulstreiks gegen Wehrpflicht mit organisi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 17:09:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sinem Koyuncu</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Generationen | Wohnungsnot: Wie heißt die Maricarmen Abascal von Berlin?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Berliner Wahlkampf war die Krise des Wohnens ein großes Thema. Aber nicht die Nöte der Rentner. Dabei müsste man das zusammendenken. Spanien macht es gerade vor. Dort wird generationsübergreifend demonstriert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/wohnungsnot-wie-heisst-die-maricarmen-abascal-von-berlin/@@images/image-1000-01adaab9fc2cd26e7ffaa23e688dcd18.gif" alt="Wohnungsnot: Wie heißt die Maricarmen Abascal von Berlin?" title="Wohnungsnot: Wie heißt die Maricarmen Abascal von Berlin?" height="562" width="1000" /></figure><p>Es will nicht aufh&#246;ren: Viel zu oft finden politische Debatten abgez&#228;unt und mit altbackener Verschlagwortung statt &#8211; grob irgendetwas zwischen &#8222;Pflegedeckel&#8220; und &#8222;Tankrabatt&#8220;. Berlin ist da noch mal ein Sonderfall. Nach dem <a href="/autoren/sebastianpuschner/linke-siegt-cdu-verliert-was-heisst-das-fuer-elif-eralp-und-friedrich-merz" rel="noopener">fulminanten Wahlsieg der Linken</a> wirkt die Stadt in ihrer politischen und medialen Selbstbeschreibung wie die Kapitale einer jungen, tendenziell aktivistischen Bev&#246;lkerung.</p><p>Neben der Wohnungsnot sind Antisemitismus, Clubkultur und Clankriminalit&#228;t &#8211; you name it &#8211; die Topthemen. Und nat&#252;rlich die <a href="/autoren/julius-seibt/lukas-warning-die-spd-schuetzt-die-interessen-der-grossen-wohnungskonzerne" rel="noopener">Berliner Wohnungskrise</a>. Vor allem der Streit um die Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen sorgt f&#252;r Nervosit&#228;t. Verd&#228;chtig h&#228;ufig sind es Erben und Alteigent&#252;mer, die jetzt davor warn</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 13:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Boris Palmer über die Gefahr des Faschismus: „Dann würde ich das Land verlassen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In Sachsen-Anhalt ist erstmals ein AfD-Politiker Landtagspräsident. Für Tübingen-OB Boris Palmer ist das kein Schritt in den Faschismus. Seine jüdischen Verwandten sind 1936 geflohen. In welchem Fall würde er die Koffer packen? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/boris-palmer-zur-afd-in-sachsen-anhalt-der-faschismus-steht-nicht-vor-der-tuer/@@images/image-1000-0ef640ee322c8034de2212c7670811cd.jpeg" alt="Boris Palmer über die Gefahr des Faschismus: „Dann würde ich das Land verlassen“" title="Boris Palmer über die Gefahr des Faschismus: „Dann würde ich das Land verlassen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Am Dienstag hat der Landtag in Magdeburg Tobias Rausch zum Pr&#228;sidenten gew&#228;hlt. Damit steht zum ersten Mal ein AfD-Politiker an der Spitze eines deutschen Landesparlaments. 48 Abgeordnete stimmten f&#252;r ihn, obwohl AfD und BSW zusammen nur auf 44 Stimmen kommen. Seitdem r&#228;tselt die Republik, woher die &#252;brigen vier kamen.</p><p>Die Philosophin Eva von Redecker nennt die &#8222;Remigrations&#8220;-Ank&#252;ndigung der AfD im <a href="/autoren/hanna-israel/isabella-weber-und-eva-von-redecker-ueber-neoliberalismus-und-die-extreme-rechte" rel="noopener"><em>Freitag-</em>Interview</a> einen &#8222;faschistischen Plot&#8220;. Doch ist Sachsen-Anhalt wirklich auf dem Weg in den Faschismus &#8211; oder schadet genau dieser Vorwurf dem Kampf gegen die AfD? Boris Palmer hat darauf eine klare Antwort.</p><p class="interview-question">der Freitag: In Sachsen-Anhalt ist am 6. Oktober <a href="/autoren/sebastian-friedrich/sachsen-anhalt-geruecht-ueber-wahl-des-landtagspraesidiums-kursiert-in-magdeburg" rel="noopener">Tobias Rausch</a> zum ersten AfD-Landtagspr&#228;sidenten aller Zeiten gew&#228;</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 17:28:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Dorian Baganz, Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Linke Berlinerinnen und Berliner sind deutschlandweit am wenigsten antisemitisch]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Auch nach der medialen Hetzkampagne gegen Elif Eralp gibt es kein Zurück vor die Wahl am 20. September. Die Langzeitstudie „Berlin Monitor“ belegt nun Erstaunliches in Bezug auf den Antisemitismus-Vorwurf gegen die Berliner Linkspartei</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/berlin-monitor-linke-neigen-am-seltensten-zu-antisemitismus-in-der-hauptstadt/@@images/image-1000-67a2a8844e8ad97b6c96eb131f69ea46.jpeg" alt="Linke Berlinerinnen und Berliner sind deutschlandweit am wenigsten antisemitisch" title="Linke Berlinerinnen und Berliner sind deutschlandweit am wenigsten antisemitisch" height="562" width="1000" /></figure><p>Zuerst noch einmal die Fakten zum Mitschreiben: Die politische Linke ist das am wenigsten zu Antisemitismus neigende Bev&#246;lkerungssegment in Berlin. Dies l&#228;sst sich etwa der aktuellen Ausgabe der Langzeitstudie <em>Berlin Monitor</em> entnehmen, die seit 2019 von <a href="https://berlin-monitor.de/ueber-uns/" rel="noopener">einem Forschungsteam um den renommierten Politologen Oliver Decker</a> durchgef&#252;hrt wird.</p><p>Diese aufwendige Untersuchung, <a href="https://berlin-monitor.de/23-02-2026-veroeffentlichungen/" rel="noopener">die sich speziell in der Hauptstadt</a> mit &#8222;Antiziganismus und Antisemitismus als Br&#252;ckenideologien in rechtsextreme Einstellungsmuster&#8220; befasst, fragt vier Formen von Antisemitismus ab: den klassischen, also &#8222;tradierten&#8220; Antisemitismus, den Antisemitismus aus &#8222;Schuldabwehr&#8220;, den &#8222;israelbezogenen&#8220; und obendrauf noch einen &#8222;postkolonialen Antisemitismus&#822</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 04:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ich habe das BSW aus Enttäuschung verlassen. Gerade heute bereue ich es nicht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Am 6. Oktober konstituiert sich der Landtag in Sachsen-Anhalt. Dann könnte erstmals ein AfD-Präsident mit Stimmen des BSW gewählt werden. Unsere Autorin hat die Partei verlassen. Sie sagt, warum mehr auf dem Spiel steht als eine Wahl</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/bsw-aussteigerin-sibel-duyar-aydinli-warnt-bis-hierher-und-nicht-weiter/@@images/image-1000-43f8d5075c2d9d931fac7556def342bd.jpeg" alt="Ich habe das BSW aus Enttäuschung verlassen. Gerade heute bereue ich es nicht" title="Ich habe das BSW aus Enttäuschung verlassen. Gerade heute bereue ich es nicht" height="562" width="1000" /></figure><p>Am 6. Oktober geht es um weit mehr als um die Formalit&#228;ten einer konstituierenden Landtagssitzung. Dieser Tag wird zu einem symbolischen Test f&#252;r den Zustand unserer gesamten politischen Kultur. Nach den Landtagswahlen schauen alle auf eine Partei mit gerade einmal 5,3 Prozent der Stimmen.</p><p>Einige erwarten &#8222;Pragmatismus&#8220;, andere bef&#252;rchten &#8222;Verrat&#8220;, viele tun es als &#8222;Realpolitik&#8220; ab. Im Landtag werden an diesem Tag Hoffnungen best&#228;tigt oder bitter entt&#228;uscht. Als jemand, <a href="/autoren/sebastianpuschner/bsw-in-sachsen-anhalt-wann-fuer-michael-hartmann-rote-linie-ueberschritten-war" rel="noopener">die die Partei aus Entt&#228;uschung verlassen hat</a>, sehe ich diesen Tag mit gro&#223;er Skepsis.</p><p>Konkret k&#246;nnte erstmals ein <a href="/autoren/david-begrich/bsw-unterstuetzt-afd-landtagspraesidenten-ein-weiterer-schritt-zur-normalisierung" rel="noopener">AfD-Landtagspr&#228;sident mit den Stimmen des BSW</a> gew&#228;hlt werden &#8211; im Gegenzug f&#252;r den Posten des Vizepr&#228;sidenten.</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sibel Duyar-Aydinli</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Lassen sich Kriege vermeiden? Wie Leo Tolstoi zum radikalen Pazifisten wurde]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein adliger Großgrundbesitzer und eine kleine, religiös-pazifistische Gemeinschaft: Die Faszination für die Duchoborzen machte Leo Tolstoi zu einem Vordenker des Friedens, der nicht zuletzt Mahatma Gandhi zutiefst beeindruckt hat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/leo-tolstoi-als-pazifist-warum-der-ex-soldat-nein-zum-toeten-im-krieg-sagte/@@images/image-1000-2069586be7f8fad28eb191fe6c801245.jpeg" alt="Lassen sich Kriege vermeiden? Wie Leo Tolstoi zum radikalen Pazifisten wurde" title="Lassen sich Kriege vermeiden? Wie Leo Tolstoi zum radikalen Pazifisten wurde" height="562" width="1000" /></figure><p>Es geh&#246;rt zu den gro&#223;en Widerspr&#252;chen im Leben Leo Tolstois, dass der Mann, der sp&#228;ter zu einem der entschiedensten Gegner des Krieges werden sollte, selbst als Soldat in den Krieg gezogen war. Er kannte den Krieg nicht aus antimilitaristischen Schriften, sondern aus eigener Erfahrung. Er hatte Waffen getragen, Schlachten erlebt und Verwundete gesehen. Gerade deshalb ist seine sp&#228;tere Forderung nach Gewaltfreiheit mehr als die moralische Pose eines Schriftstellers. Sie war das Ergebnis einer langen pers&#246;nlichen Entwicklung.</p><h2>Helden, Ruhm und Vaterland? Menschen, die leiden</h2><p>Tolstoi wurde 1828 als Angeh&#246;riger des russischen Adels geboren. Als junger Mann trat er in die Armee ein und nahm am Krimkrieg teil. In den <em>Sewastopoler Erz&#228;hlungen</em> beschrieb er weni</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian Bartolf</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ein anschauliches Beispiel zeigt, wie KI im Krieg tödlich irren kann – wegen eines Helms]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ob Aufklärung oder Zielerkennung: Künstliche Intelligenz zieht rasant in die Armeen ein. Trump hält Regeln dafür für überflüssig. Doch die Systeme liefern Wahrscheinlichkeiten, keine Gewissheit. So könnten auch Bauarbeiter zum Ziel werden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ki-im-krieg-warum-der-mensch-zu-langsam-fuer-seine-eigenen-waffen-wird/@@images/image-1000-3899e5c5d7bd586e0050e747073649bb.jpeg" alt="Ein anschauliches Beispiel zeigt, wie KI im Krieg tödlich irren kann – wegen eines Helms" title="Ein anschauliches Beispiel zeigt, wie KI im Krieg tödlich irren kann – wegen eines Helms" height="562" width="1000" /></figure><p>Es hat schon l&#228;ngst begonnen. K&#252;nstliche Intelligenz zieht mit gro&#223;er Geschwindigkeit in die Landesverteidigung ein. Aufkl&#228;rung, Fr&#252;hwarnung, Zielerkennung, Einsatzplanung &#8211; &#252;berall versprechen lernende Systeme schnellere Auswertung, schnellere Reaktion, schnellere Entscheidung. In milit&#228;rischen Begriffen klingt das nach Fortschritt. In Wahrheit versch&#228;rft KI ein Sicherheitsproblem, das technisch nicht zu l&#246;sen ist. Wer es dennoch versucht, riskiert das Gegenteil dessen, was er anstrebt.</p><p>US-Pr&#228;sident <a href="/autoren/jutta-weber/grok-elon-musks-ki-half-2-000-ziele-im-iran-zu-bombardieren-was-folgt-daraus" rel="noopener">Donald Trump sieht in der ungebremsten Weiterentwicklung</a> der KI kein Problem. Der hohe IQ eines Pr&#228;sidenten sei die einzige &#8222;Leitplanke&#8220;, die KI ben&#246;tige, so dass die Amerikaner sich keine Sorgen machen m&#252;ssten.</p><p>D</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 04 Oct 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Klaus Moegling, Karl Hans Bläsius, Axel Fersen</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[BSW-Politikerin Claudia Wittig über Sachsen-Anhalt: „Wir haben einen Kandidaten im Sinn“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Dezember will sich Ulrich Siegmund zum ersten AfD-Ministerpräsidenten wählen lassen. Das BSW setzt auf einen parteilosen Regierungschef – und spricht darüber auch mit der AfD. Wer ist der Favorit von Fraktionsvize Wittig? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/claudia-wittig-bsw-ueber-sachsen-anhalt-wir-haben-einen-kandidaten-im-sinn/@@images/image-1000-f99dc4d9f561c92be1233f8c9d81ffac.jpeg" alt="BSW-Politikerin Claudia Wittig über Sachsen-Anhalt: „Wir haben einen Kandidaten im Sinn“" title="BSW-Politikerin Claudia Wittig über Sachsen-Anhalt: „Wir haben einen Kandidaten im Sinn“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Historikerin Claudia Wittig war eine der beiden Spitzenkandidatinnen des BSW im Landtagswahlkampf von Sachsen-Anhalt. Nun wird sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Magdeburger Landtag. Dort will sie mit ihrer Fraktion eine Politik der B&#252;rgern&#228;he vorantreiben, die sich bewusst nicht an Parteib&#252;chern oder einer &#8222;Brandmauer&#8220; orientiert. </p><p>Wir haben sie unter anderem gefragt, wie sich das BSW <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl/wahl-ministerpraesident-dezember-104,afd-siegmund-104.html" rel="noopener">im Dezember verhalten wird</a>, wenn Ulrich Siegmund zum ersten AfD-Ministerpr&#228;sidenten gew&#228;hlt werden will, wie sich die Zusammenarbeit mit anderen allen Landtagsfraktionen bisher gestaltet &#8211; und nicht zuletzt, wen das BSW als parteilosen Ministerpr&#228;sidenten aus dem Hut zu zaubern gedenkt. Deutlich macht Wittig auch, wo das BSW ganz andere Vorstellung</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 04 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Medien | KI im Journalismus: Vor dieser unangenehmen Tatsache haben Redaktionen in Wahrheit Angst]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein FAZ-Gastbeitrag von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche soll laut der Software Pangram zu 70 Prozent von einer Maschine stammen. Ihr Ministerium dementiert. Die Medien jagen solche Texte – aus einem Grund, den sie ungern zugeben</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ki-im-journalismus-was-der-fall-katherina-reiche-ueber-die-medien-verraet/@@images/image-1000-62dbf44776b661c5c21b4660d21321d7.jpeg" alt="KI im Journalismus: Vor dieser unangenehmen Tatsache haben Redaktionen in Wahrheit Angst" title="KI im Journalismus: Vor dieser unangenehmen Tatsache haben Redaktionen in Wahrheit Angst" height="562" width="1000" /></figure><p>Nur etwa 30 Prozent Mensch &#8211; auf diese groteske Restgr&#246;&#223;e l&#228;uft es hinaus, wenn man einen Bericht &#252;ber zwei Gastbeitr&#228;ge von Katherina Reiche beim Wort nimmt. Ein am 10. April in der <em>Frankfurter Allgemeinen Zeitung</em> publizierter Text der Bundeswirtschaftsministerin stamme zu rund 70 Prozent von einer KI, berichteten Ende Juni etliche Medien unter Berufung auf den<em> <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/katherina-reiche-zwei-gastbeitraege-der-wirtschaftsministerin-unter-ki-verdacht-a-a936c07e-a300-43db-ba8f-3e444054be7e" rel="noopener">&#8222;</a></em><a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/katherina-reiche-zwei-gastbeitraege-der-wirtschaftsministerin-unter-ki-verdacht-a-a936c07e-a300-43db-ba8f-3e444054be7e" rel="noopener">Spiegel</a>&#8220;. Grundlage waren Auswertungen mit der inzwischen weit verbreiteten Detektionssoftware Pangram. Reiches Ministerium widersprach am folgenden Tag ausdr&#252;cklich: Der Beitrag sei &#8222;definitiv nicht mit KI geschrieben worden&#8220;. Damit standen ein scheinbar pr&#228;ziser Prozentwert und ein politisches Dementi im Raum. Die &#214;ffentlichkeit kannte zwar eine Zahl, aber nic</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 03 Oct 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stephan Weichert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Deutschland, einig Babylon: Wer nicht sieht, was uns spaltet, findet nicht zu einem Wir]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/deutschland-einig-babylon-wer-nicht-sieht-was-uns-spaltet-findet-nie-ein-wir</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/deutschland-einig-babylon-wer-nicht-sieht-was-uns-spaltet-findet-nie-ein-wir</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wir feiern jetzt wieder die „Deutsche Einheit“, sind aber von sozialem Zusammenhalt so weit entfernt wie nie. Das hat jüngst eine parlamentarische Enquete-Kommission in Berlin sehr deutlich herausgearbeitet – indem sie scheiterte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/deutschland-einig-babylon-wer-nicht-sieht-was-uns-spaltet-findet-nie-ein-wir/@@images/image-1000-657ab5f8628499e2caccf245b8da1c38.jpeg" alt="Deutschland, einig Babylon: Wer nicht sieht, was uns spaltet, findet nicht zu einem Wir" title="Deutschland, einig Babylon: Wer nicht sieht, was uns spaltet, findet nicht zu einem Wir" height="562" width="1000" /></figure><p>Zum Jahrestag der deutschen Einheit wird wieder viel <a href="/autoren/der-freitag/gegen-den-zusammenhalt" rel="noopener">vom gesellschaftlichen Zusammenhalt die Rede</a> sein. Nur: Je h&#228;ufiger das Wir beschworen wird, desto unklarer scheint, worauf es eigentlich beruhen soll. Wahlergebnisse, Ost-West-Konflikte und die Debatten &#252;ber Migration, soziale Unsicherheit und neue Wehrhaftigkeit zeigen nicht nur, dass dieses Land gespalten ist. Die politischen Lager k&#246;nnen sich zunehmend nicht einmal darauf verst&#228;ndigen, worin diese Spaltung besteht.</p><p>Ausgerechnet Berlin liefert daf&#252;r bemerkenswertes Anschauungsmaterial. Das Landesparlament hatte <a href="https://www.parlament-berlin.de/Ausschuesse/19-enquete-kommission" rel="noopener">Ende 2024 eine Enquete-Kommission eingesetzt</a>, die untersuchen sollte, was die Gesellschaft zusammenh&#228;lt und was sie auseinanderdriften l&#228;sst. Ihr Abschlussbericht beantwortet diese Frage nicht.</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 03 Oct 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörn Boewe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ein Friedenspreis für die NATO und der Ukrainekrieg]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wer steckt hinter dem „Westfälischen Friedenspreis“? Was ist Busifizierung? Der „Freitag“-Blick auf die Themen des Tages</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/ein-friedenspreis-fuer-die-nato-und-der-ukrainekrieg/@@images/image-1000-b697cf4a71610e040ada1a6edc7750af.jpeg" alt="Ein Friedenspreis für die NATO und der Ukrainekrieg" title="Ein Friedenspreis für die NATO und der Ukrainekrieg" height="562" width="1000" /></figure><p>Liebe Leserinnen und Leser,</p><p><strong>Krieg</strong></p><p>Der Ukrainekrieg will und will nicht enden, bald f&#252;nf Jahre dauert er nun, es ist schrecklich. Wir lesen viel vom ungebrochenen Widerstandsgeist der Ukraine gegen den russischen Aggressor. Wenig liest man &#252;ber die Graustufen in der Haltung der Bev&#246;lkerung. Was ist etwa mit den Menschen, die in den besetzten Gebieten leben? Einen ungew&#246;hnlichen Gespr&#228;chspartner hat mein Kollege Velten Sch&#228;fer aufgetrieben. &#8222;danyla040&#8220; ist ein 22-j&#228;hriger Deutsch-Ukrainer, der auf Instagram Videos postet, die sich mit dem Krieg besch&#228;ftigen. Seine Gro&#223;mutter ist nach Deutschland geflohen, dann aber in ihre Heimat zur&#252;ckgekehrt, in eine Gegend, die von den Russen besetzt wird. Die erste Frage, die sich stellt: Wie h&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 17:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Margot Käßmann: „Sollen die Herrschenden sich schlagen, nicht zig Tausende junge Soldaten“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/margot-kaessmann-ueber-deutsche-waffen-fuer-ukraine-dann-sind-wir-kriegspartei</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die frühere EKD-Ratsvorsitzende hat ein neues Buch geschrieben: „Warum ich Pazifistin bleibe“. Am 3. Oktober redet sie auf Friedensdemos – trotz des „Putinversteher“-Vorwurfs. Gilt ihr Nein zu deutschen Waffen auch für Israel? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/margot-kaessmann-ueber-deutsche-waffen-fuer-ukraine-dann-sind-wir-kriegspartei/@@images/image-1000-83246205889588e64b95753ab092595c.jpeg" alt="Margot Käßmann: „Sollen die Herrschenden sich schlagen, nicht zig Tausende junge Soldaten“" title="Margot Käßmann: „Sollen die Herrschenden sich schlagen, nicht zig Tausende junge Soldaten“" height="562" width="1000" /></figure><p>Margot K&#228;&#223;mann gilt als eine der bekanntesten Stimmen des deutschen Protestantismus. In ihrem neuen Buch <em>Warum ich Pazifistin bleibe</em> begr&#252;ndet die fr&#252;here EKD-Ratsvorsitzende ihre Haltung biografisch, politisch und christlich. Sie lehnt deutsche Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete ab, ob in die Ukraine oder nach Israel. Ihre Utopie: Deutschland solle nicht die gr&#246;&#223;te Armee Europas, sondern die st&#228;rkste diplomatische Kraft werden.</p><p>Am 3. Oktober wird K&#228;&#223;mann bei den Friedensdemonstrationen in Stuttgart und Berlin als Rednerin per Video zugeschaltet sein &#8211; und sich dabei dem Vorwurf aussetzen, sich mit &#8222;Putinverstehern&#8220; gemein zu machen. Im Gespr&#228;ch mit dem <em>Freitag</em> erkl&#228;rt sie, warum sie nicht schweigen will un</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 14:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ukrainischer Influencer: „Mir wird an den Kopf geworfen, ich sei ein russischer Bot“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/danyla040-den-ukraine-krieg-gibt-es-nicht-ohne-massiven-einsatz-von-zwang</link>
        <description><![CDATA[<strong>Bald fünf Jahre dauert der Ukraine-Krieg. Der 22-jährige danyla040 prangert auf Instagram an, wie Männer von der Straße weg eingezogen werden – und wird als „russischer Bot“ beschimpft. Was verschweigt die deutsche Solidarität? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/danyla040-den-ukraine-krieg-gibt-es-nicht-ohne-massiven-einsatz-von-zwang/@@images/image-1000-a4a4796c37a2710537c9b1ed68f6f84d.jpeg" alt="Ukrainischer Influencer: „Mir wird an den Kopf geworfen, ich sei ein russischer Bot“" title="Ukrainischer Influencer: „Mir wird an den Kopf geworfen, ich sei ein russischer Bot“" height="562" width="1000" /></figure><p>Daniel ist 22, hat einen deutsch-ukrainischen Hintergrund und ist in Deutschland geboren. Als <a href="https://www.instagram.com/danyla040/" rel="noopener">@danyla040</a> macht er auf Instagram Videos, die sich mit dem Russisch-Ukrainischen Krieg befassen. Damit erntet er teils zehntausende Likes. Er lebt und arbeitet in einer deutschen Stadt, seinen Nachnamen m&#246;chte er mit R&#252;cksicht auf Job und Privatleben lieber aus den Medien heraushalten.</p><p>Wie sieht er den Umgang der deutschen &#214;ffentlichkeit mit diesem Krieg &#8211; in den redaktionellen wie in den sozialen Medien? Gibt es in der Ukraine selbst mehr Graustufen in der Haltung der Bev&#246;lkerung, als wir in Deutschland glauben wollen? Was hei&#223;t eigentlich <a href="/autoren/velten-schaefer/eu-schraenkt-schutz-fuer-wehrfaehige-ukrainer-ein-warum-schweigen-alle-dazu" rel="noopener">&#8222;Solidarit&#228;t mit der Ukraine&#8220;</a>, wenn das bedeutet, die Fortf&#252;hrung eines Krieges zu unterst&#252;tzen, dem s</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ist Jürgen Klopps Patriotismus hilfreich im Kampf gegen die AfD?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit 1990 ist Deutschland vereint, doch die Deutschlandfahne weht im Osten weit häufiger als im Westen. Unser Autor sieht darin ein Symptom verdrängter Nationenbildung. Was hat Bundestrainer Jürgen Klopp verstanden, das der Politik fehlt?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/juergen-klopp-holt-die-fahne-zurueck-kann-sein-patriotismus-die-rechte-schwaechen/@@images/image-1000-db1aaf5628a6fdf7da29fbfdc82e4e93.gif" alt="Ist Jürgen Klopps Patriotismus hilfreich im Kampf gegen die AfD?" title="Ist Jürgen Klopps Patriotismus hilfreich im Kampf gegen die AfD?" height="562" width="1000" /></figure><p>Die R&#246;cke waren schwarz, die Aufschl&#228;ge rot und die Kn&#246;pfe golden. Den Freiwilligen, die sich aufgemacht hatten, gegen die napoleonische Armee zu k&#228;mpfen, wurden keine Uniformen ausgegeben. Sie kamen aus allen Landesteilen und mussten sich f&#252;r den Aufstand gegen die franz&#246;sischen Besatzer selbst ausr&#252;sten. Schwarz war am einfachsten einzuf&#228;rben. Obwohl sich die Freikorps im Vorfeld der V&#246;lkerschlacht von 1813 noch nicht als Angeh&#246;rige einer gemeinsamen Nation betrachteten, galten sie der sp&#228;teren Nationalbewegung als ihre Vork&#228;mpfer und Stifter der Nationalfarben.</p><p><a href="/autoren/der-freitag/fahnenappell-1926" rel="noopener">Schwarz stand f&#252;r die dunkle Zeit der Fremdherrschaft, Rot f&#252;r das vergossene Blut in den Befreiungskriegen und Gold f&#252;r die Hoffnung auf eine bessere Zuku</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Leander Scholz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ohne Revolution keine Zukunft? Warum der Kapitalismus uns alle in den Abgrund reißt]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kapitalismus-ueberwinden-was-nach-dem-neoliberalen-system-kommen-koennte</link>
        <description><![CDATA[<strong>Erstmals gibt es mehr als 3.000 Milliardäre, die zwölf Reichsten besitzen mehr als die ärmere Hälfte der Menschheit. Für unseren Autor sind Trump, Musk und Merz das letzte Aufgebot eines Systems, das am Ende ist. Sein Gegenentwurf: radikal</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kapitalismus-ueberwinden-was-nach-dem-neoliberalen-system-kommen-koennte/@@images/image-1000-6dbeae7c38bd21aef30962bcfe35f580.webp" alt="Ohne Revolution keine Zukunft? Warum der Kapitalismus uns alle in den Abgrund reißt" title="Ohne Revolution keine Zukunft? Warum der Kapitalismus uns alle in den Abgrund reißt" height="450" width="800" /></figure><p>Der Kapitalismus neoliberal-libert&#228;rer Auspr&#228;gung geht seinem Ende entgegen. Er droht, uns alle mit in den Abgrund zu rei&#223;en. Donald Trump, J.D. Vance, Elon Musk, Peter Thiel, der ehemalige BlackRock-Aufsichtsratsvorsitzende und jetzige <a href="/autoren/velten-schaefer/friedrich-merz-ist-nach-den-landtagswahlen-nicht-mehr-herr-seiner-selbst" rel="noopener">Bundeskanzler Friedrich Merz</a> und viele andere sind zugleich Protagonisten und Symptome dieses Niedergangs. Sie stehen f&#252;r das letzte Aufgebot des Alten und &#220;berkommenen, das sie mit aller Macht erhalten wollen. Sie <a href="/autoren/der-freitag/postliberalismus-von-links-wie-aus-dem-scheitern-etwas-neues-entsteht" rel="noopener">hoffen, den Wandel noch einige Jahre, vielleicht Jahrzehnte aufhalten zu k&#246;nnen</a>. Sie nehmen daf&#252;r die gro&#223;fl&#228;chige und zum Teil unwiederbringliche Zerst&#246;rung dieses Planeten in Kauf.</p><p>Hier reicht es nicht, das Personal auszutauschen und zu hoffen, es werde alles wieder gut. Die Fokussierung auf einz</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eckart Löhr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bei Linken abgeguckt: So wurde der rechte Theoretiker Martin Sellner zum Clickbait-Profi]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-der-rechte-theoretiker-martin-sellner-zum-kommunikationsprofi-wurde</link>
        <description><![CDATA[<strong>Mit seinem „Institut für Remigration“ in Sachsen-Anhalt sorgt Martin Sellner für viel Aufmerksamkeit und heiße Luft. Seine mediale Strategie hat er bei linken Aktivisten abgeschaut</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-der-rechte-theoretiker-martin-sellner-zum-kommunikationsprofi-wurde/@@images/image-1000-1eb58f8cd47a5ade59e880b7d095845f.jpeg" alt="Bei Linken abgeguckt: So wurde der rechte Theoretiker Martin Sellner zum Clickbait-Profi" title="Bei Linken abgeguckt: So wurde der rechte Theoretiker Martin Sellner zum Clickbait-Profi" height="567" width="1000" /></figure><p>Martin Sellner ist ein Profi politischer Selbstvermarktung. Bereits als er das Gesicht der &#8222;Identit&#228;ren&#8220; wurde, beruhte dies auf einer sorgf&#228;ltig geplanten Inszenierung. Im Mittelpunkt: Bilder. Sellner und seine Anh&#228;ngerschaft schufen Bilder, die perfekt in die damals noch jungen Formate der sozialen Medien passten. Schnelle Schnitte, vermeintliche Nahbarkeit, treibende Musik zu Szenen, die politische Dynamik suggerierten.</p><p>Den sogenannten &#8222;Banner Drop&#8220;, also das aktionistische Entrollen von Transparenten von symbolischen Geb&#228;uden, war einst DAS <a href="https://presseportal.greenpeace.de/261735-munchener-sicherheitskonferenz-greenpeace-aktivist-innen-entrollen-banner-an-kran-break-free-from-tyrants/" rel="noopener">Kommunikationsmittel von Greenpeace,</a> um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Sellner und die Identit&#228;ren pl&#252;nderten ab 2013 systematisch die linksaktivistischen Instrumentenk&#228;sten von Aktionsk</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 18:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>David Begrich</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Harald Lesch: „Angela Merkel hat sich unterlassener Hilfeleistung schuldig gemacht“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/harald-lesch-merkel-hat-sich-unterlassener-hilfeleistung-schuldig-gemacht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Physiker Harald Lesch und Axel Kleidon haben das Buch „Die Natur ist kein Parteimitglied“ geschrieben. Darin rechnen beide mit Politik und fossilen Konzernen ab. Wie viele Sommer wie 2026 braucht es noch, bis wir umdenken? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/harald-lesch-merkel-hat-sich-unterlassener-hilfeleistung-schuldig-gemacht/@@images/image-1000-800c0cd0f116af3bff4206e7e5f2ba44.jpeg" alt="Harald Lesch: „Angela Merkel hat sich unterlassener Hilfeleistung schuldig gemacht“" title="Harald Lesch: „Angela Merkel hat sich unterlassener Hilfeleistung schuldig gemacht“" height="562" width="1000" /></figure><div><div><div><div><div><div><div/></div></div></div></div></div></div><p>Harald Lesch geh&#246;rt zu den bekanntesten Wissenschaftsjournalisten im deutschsprachigen Raum und ist zugleich in der Wissenschaft respektiert. Der Astrophysiker, der als Professor an der Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen lehrt, wurde einem breiten Publikum durch Fernsehformate wie &#8222;alpha-Centauri&#8220; und &#8222;Terra X Lesch &amp; Co&#8220; bekannt. Im Gespr&#228;ch &#252;ber das neue gemeinsame Buch <em>Die Natur ist kein Parteimitglied</em> mit Axel Kleidon betont er, dass Physik durch Messungen und nicht durch Meinungen gepr&#228;gt ist. Die Gesellschaft hinke aber den Erkenntnissen noch hinterher. &#8222;Wir werden noch ein paar Sommer wie 2026 brauchen, bis die Gesellschaft ihre Haltung &#228;ndert&#8220;, f&#252;rchtet Lesch.</p><p class="interview-question"><strong>der Freitag: Knapp und n&#252;chtern: Wo</strong></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Oliver Schlaudt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Hajo Funke: Seit 2022 schwören prominente Linke dem Frieden ab. Warum ich es nicht tue]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hajo-funke-seit-2022-schwoeren-prominente-linke-dem-frieden-ab-ich-nicht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Vom Sponti in die Springer-Chefetage, vom Straßenkämpfer zum Kriegsbefürworter: Linke Renegaten machen oft steile Karrieren. Hajo Funke ging am 2. Juni 1967 erstmals auf die Straße. Was er an jenem Tag lernte, gilt für ihn bis heute</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hajo-funke-seit-2022-schwoeren-prominente-linke-dem-frieden-ab-ich-nicht/@@images/image-1000-79167420fd94677e957fbd44d550867c.jpeg" alt="Hajo Funke: Seit 2022 schwören prominente Linke dem Frieden ab. Warum ich es nicht tue" title="Hajo Funke: Seit 2022 schwören prominente Linke dem Frieden ab. Warum ich es nicht tue" height="562" width="1000" /></figure><p>Mal geht es um einschneidende politische Ereignisse, mal auch nur um eigene Bed&#252;rfnisse, pers&#246;nliche Kr&#228;nkungen oder schlicht Geltungsdrang: So alt wie die politische Linke ist auch das Ph&#228;nomen des Renegaten. Dieser Ausdruck, der einst Menschen bezeichnete, die vom Christentum zum Islam &#252;bergetreten waren, und dann in der Geschichte der Arbeiterbewegung wieder gebr&#228;uchlich wurde, beschreibt einen immer &#228;hnlichen Vorgang: Jemand <a href="/autoren/sebastian-friedrich/wer-mit-40-kein-sozialist-mehr-ist-hat-nicht-verstanden-worum-es-geht" rel="noopener">widerruft seine linken Einstellungen</a> und wird dann zum gefragten Sprecher der Gegenseite.</p><p>Als jemand, &#8222;der es ja wissen muss&#8220;, kann der Renegat sein Vorleben in oftmals ungekannter Art und Weise als kulturelles Kapital verwerten. Um etwaige Zweifel an der eigenen L&#228;uterung auszur&#228;umen, neigt er nicht selten da</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 11:17:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hajo Funke</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Der Kapitalismus treibt die Welt in den Abgrund – es gibt nur einen Ausweg aus der Misere]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/kapitalismuskritik-nach-harald-welzer-rueckzug-allein-loest-die-klimakrise-nicht</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/kapitalismuskritik-nach-harald-welzer-rueckzug-allein-loest-die-klimakrise-nicht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Vor Kurzem diagnostizierte der Soziologe Harald Welzer im „Freitag“ eine gefährliche Überkomplexität unserer Zeit und riet zum „Rückzug“. Unser Autor knüpft daran an – mit einer noch radikaleren Diagnose, die schon Karl Marx stellte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/kapitalismuskritik-nach-harald-welzer-rueckzug-allein-loest-die-klimakrise-nicht/@@images/image-1000-2b8afb21bf57cf6b4746de89466368a1.jpeg" alt="Der Kapitalismus treibt die Welt in den Abgrund – es gibt nur einen Ausweg aus der Misere" title="Der Kapitalismus treibt die Welt in den Abgrund – es gibt nur einen Ausweg aus der Misere" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Soziologe und Sozialpsychologe Harald Welzer <a href="/autoren/der-freitag/harald-welzer-der-westen-muss-sich-von-vier-illusionen-verabschieden" rel="noopener">hat an dieser Stelle dargelegt</a>, dass die Welt heute an einer gef&#228;hrlichen &#220;berkomplexit&#228;t leidet. Eine zerfallende geopolitische Ordnung, die Krise der parlamentarischen Demokratie, der Bedeutungsverlust der deutschen Exportindustrie und vor allem die &#246;kologischen Verwerfungen illustrieren die Richtigkeit von Welzers Diagnose. Und wie er zeigt, ist die Politik ein Teil des Problems. Welzer ruft dazu auf, nach Wegen des &#8222;R&#252;ckzugs&#8220; zu suchen.</p><p>In meiner Ankn&#252;pfung, die auch hier erschien, habe ich daran erinnert, dass <a href="/autoren/michael-jaeger/kapitalismus-dem-ende-nahe-schon-marx-nannte-komplexitaetsreduktion-als-loesung" rel="noopener">Karl Marx in &#220;berkomplexit&#228;t das Symptom einer beginnenden Endzeit des Kapitalismus gesehen hat</a>. Denn die Kapitallogik begriff er als ein Treiben ins Unendliche (heute verharmlose</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[An Berliner Gymnasien schätzt man den „Freitag“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/an-berliner-gymnasien-schaetzt-man-den-freitag</link>
        <description><![CDATA[<strong>Uns wird eine gute Recherche attestiert. Was sonst noch den Tag geprägt hat, erfährt man im „Freitag“-Newsletter</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/an-berliner-gymnasien-schaetzt-man-den-freitag/@@images/image-1000-58030ff4af534f5acdfb26078f650ee9.jpeg" alt="An Berliner Gymnasien schätzt man den „Freitag“" title="An Berliner Gymnasien schätzt man den „Freitag“" height="562" width="1000" /></figure><p>Liebe Leserinnen und Leser,</p><p>Kennen Sie Ulrich Temps? Ich kannte ihn ehrlich gesagt bis heute nicht. Aber das spricht nicht unbedingt f&#252;r mich. Der Malermeister und Chef eines der bundesweit gr&#246;&#223;ten Malerbetriebe in Deutschland engagiert sich seit Jahren in der Integration von Gefl&#252;chteten in den Arbeitsmarkt. Er hat daf&#252;r einen Orden bekommen; das AfD-Milieu w&#252;rde ihn wohl ver&#228;chtlich einen &#8222;Gutmenschen&#8220; nennen. Ich bin froh, dass es gute Menschen wie Ulrich Temps gibt.</p><p>Einer der Standorte seines Betriebs liegt in Magdeburg. Dort hat rund ein Drittel der Belegschaft einen Migrationshintergrund. Bei den Azubis sind es sogar &#252;ber 40 Prozent. Das Unternehmen besch&#228;ftigt eine Volljuristin, die die Beh&#246;rdenkommunikation seiner Mitarbei</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 17:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ist Jürgen Klopp links? Ein Versprechen an einen Rechtspopulisten säht Zweifel daran]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp stellte seinen ersten Kader mit einer Kappe vor: „Einer von 83 Millionen“ – eine Spitze gegen den AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt. Doch eine Szene am Sterbebett eines Milliardärs passt so gar nicht ins Bild</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/guenter-klein/juergen-klopp-wo-steht-deutschlands-neuer-fussball-nationaltrainer-politisch/@@images/image-1000-6c3d5c804f77c6cfc90a3d262bf386c8.jpeg" alt="Ist Jürgen Klopp links? Ein Versprechen an einen Rechtspopulisten säht Zweifel daran" title="Ist Jürgen Klopp links? Ein Versprechen an einen Rechtspopulisten säht Zweifel daran" height="562" width="1000" /></figure><p>Wo steht J&#252;rgen Klopp politisch? Sag uns das doch, liebe KI. Deren Auswertung bisheriger &#246;ffentlicher &#196;u&#223;erungen des <a href="/autoren/pedram-shahyar/juergen-klopp-versteht-mich-endlich-bin-ich-als-migrant-stolz-deutsch-zu-sein" rel="noopener">neuen Fu&#223;ball-Bundestrainers</a> der M&#228;nner-Nationalmannschaft lautet: &#8222;Eher liberale, proeurop&#228;ische und gesellschaftlich offene Haltung.&#8220;</p><p>Als er seinen ersten L&#228;nderspielkader bekanntgab, lie&#223; Klopp beil&#228;ufig erkennen, dass ihm das frische Landtagswahlergebnis von Sachsen-Anhalt <a href="/autoren/sebastian-friedrich/magdeburg-am-wahlabend-wie-migranten-und-linke-auf-das-afd-ergebnis-reagieren" rel="noopener">mit historisch hohem AfD-Anteil</a> nicht behage und er nicht zulassen wolle, dass die schwarz-rot-goldene Flagge zum Symbol rechtspopulistischer Politik werde. Er trug eine Kappe, auf der stand: &#8222;Einer von 83 Millionen.&#8220; Er h&#228;tte gerne wieder mehr <a href="/autoren/der-freitag/zurueck-zu-linken-wurzeln-gemeinschaft-leben-ohne-individualismus-abzuwerten" rel="noopener">Gemeinsamkeit</a>.</p><h2>&#8222;The Normal One&#8220; mag Angela Merkel und Ted Lasso</h2><p>Vielleic</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 15:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Günter Klein</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ralf Stegner: „Meine Thesen zum Frieden haben bei der SPD für Furore gesorgt“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach den Wahlschlappen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD vorn. Ralf Stegner sieht darin die Quittung für den Aufrüstungskurs und fordert von der SPD ein Gegengewicht in der Koalition. Wie soll das gelingen? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ralf-stegner-meine-thesen-zum-frieden-haben-bei-der-spd-fuer-furore-gesorgt/@@images/image-1000-2241a5ec8e85d9c53d09cc3d73902711.jpeg" alt="Ralf Stegner: „Meine Thesen zum Frieden haben bei der SPD für Furore gesorgt“" title="Ralf Stegner: „Meine Thesen zum Frieden haben bei der SPD für Furore gesorgt“" height="562" width="1000" /></figure><p>Nach den Verlusten bei den Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD vielerorts vorn &#8211; f&#252;r Ralf Stegner die Quittung f&#252;r falsche Priorit&#228;ten in der Sicherheitspolitik. Im Interview erkl&#228;rt der SPD-Politiker, warum er die Aufr&#252;stung jenseits von B&#252;ndnisverpflichtungen f&#252;r einen strategischen Fehler h&#228;lt und wie populistische Kr&#228;fte von der Spannung zwischen &#228;u&#223;erer und sozialer Sicherheit profitieren.</p><p>Stegner warnt eindringlich vor Neuwahlen und fordert von der eigenen Partei, sich als Gegengewicht in der Koalition zu positionieren &#8211; statt zwischen braver Juniorpartnerschaft und interner Opposition zu schwanken. Zugleich wirbt er f&#252;r sein &#8222;Manifest f&#252;r den Frieden&#8220; und die R&#252;</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Simon Zeise</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Nützliche Idioten“ Moskaus? Antwort auf einen Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kaum ein Thema spaltet Deutschland so wie der Umgang mit Russland. Der Schriftsteller Alexander Estis attackiert in diesem Kontext auch den „Freitag“. Unser Autor Gunnar Decker antwortet mit einem Vergleich, der Estis unangenehm sein dürfte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/gunnar-decker/nuetzliche-idioten-moskaus-antwort-auf-einen-gastbeitrag-in-der-sueddeutschen-zeitung/@@images/image-1000-43bcdec57976ef2ce8bf3a26bf4c4003.jpeg" alt="„Nützliche Idioten“ Moskaus? Antwort auf einen Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“" title="„Nützliche Idioten“ Moskaus? Antwort auf einen Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“" height="562" width="1000" /></figure><p>Hass-Rhetorik macht mir Angst. Das soll sie wohl auch. Aber wenn Worte im Munde mancher nur noch Instrumente zu sein scheinen, um eigene Anschauungen (und damit auch Interessen) durchzusetzen, ohne dabei <a href="/autoren/lutz-herden/das-waer-s-gewesen-10-verpasste-chancen-auf-dem-weg-zur-einheit" rel="noopener">die Legitimit&#228;t des Gegen&#252;bers anzuerkennen</a>, wohin treibt dann diese Gesellschaft? Der 89er Reform-Herbst und damit das Ende der diktatorischen DDR trat mit einem Satz von Rosa Luxemburg an: &#8222;Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.&#8220; Wenn dieser Satz nicht mehr gilt, dann stirbt auch die Demokratie. </p><h2>&#8222;Sag mir, wo du stehst&#8220;: In Zeiten der Durchmarschierer </h2><p>Durchmarschierer, die laut reden, ohne hinzuh&#246;ren, was andere zu sagen haben, die ihre eigenen Urteile &#252;ber grunds&#228;tzliche gesellschaftliche Richtungsentscheidungen platzieren wo</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 13:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gunnar Decker</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Martin Schulz: „Ich habe abends oft dagesessen und mich gefragt, warum ich mir das antue“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sind deutsche Politiker noch belesen? Martin Schulz, der einmal Kanzler werden wollte, schon. 2017 war es ein ganz bestimmtes Buch, das ihm Halt gab im stressigen Wahlkampf. Was er sonst liest, verrät viel über seine Politik. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/martin-schulz-ich-habe-mich-abends-oft-gefragt-warum-ich-mir-das-antue/@@images/image-1000-12a7b74a9a77a98a7d767c2968bd520a.jpeg" alt="Martin Schulz: „Ich habe abends oft dagesessen und mich gefragt, warum ich mir das antue“" title="Martin Schulz: „Ich habe abends oft dagesessen und mich gefragt, warum ich mir das antue“" height="562" width="1000" /></figure><p>Vor Kurzem sorgte ein <a href="/autoren/velten-schaefer/sehnsucht-nach-mehr-niveau-warum-autoritaere-regimes-gebildetere-politiker-haben" rel="noopener">Debattenbeitrag im <em>Freitag</em></a> f&#252;r Diskussionsstoff: Darin wurde gefragt, warum die Staatslenker autorit&#228;rer Regime oft gebildeter wirken als westliche Spitzenpolitiker. Doch ganz so kahl ist die deutsche Politik intellektuell nicht: Es gibt sie noch, die Politiker, die als gebildet, belesen oder gar philosophisch beschlagen gelten. Einer von ihnen: Martin Schulz. Was liest eigentlich ein Mann, der einmal Kanzler werden wollte, in seiner Freizeit? Und was verr&#228;t das &#252;ber seine Politik? Ein Gespr&#228;ch.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Schulz, fallen Ihnen belesene Kolleginnen und Kollegen ein, f&#252;r die Literatur wirklich etwas bedeutet &#8211; auch f&#252;r ihre Politik? Am ehesten f&#228;llt mir noch Sahra Wagenknecht ein. Man kann von ihr halten, was man will,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 13:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele, Dorian Baganz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kabarettist Arnulf Rating: „Der Russe ist noch nie gekommen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Er macht Satire, weil er „zu blöd zum Steinewerfen“ war: Seit 50 Jahren ist Arnulf Rating eine Größe des Bühnen-Kabaretts. Wir haben ihn gefragt, ob die Deutschen heute Humor haben – und wie er die umstrittene Kollegin Lisa Eckhart versteht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/kabarettist-arnulf-rating-ich-will-von-oeffentlich-rechtlichen-unabhaengig-sein/@@images/image-1000-110621c6f104d7564e9b512b348d7c8a.jpeg" alt="Kabarettist Arnulf Rating: „Der Russe ist noch nie gekommen“" title="Kabarettist Arnulf Rating: „Der Russe ist noch nie gekommen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die K&#252;nstliche Intelligenz, die <a href="/autoren/der-freitag/ki-chefs-warnen-vor-kontrollverlust-wir-muessen-kooperieren" rel="noopener">derzeit aus dem Sandkasten ausbricht</a>, der Jammer-Kanzler Friedrich Merz, der Turbo-Poster Donald Trump: An Themen mangelt es der Satire in diesen Tagen kaum. <a href="https://www.rating.de/" rel="noopener">Arnulf Rating</a>, der seit den 1970er Jahren Politik und Zeitgeist auf der B&#252;hne kommentiert, treiben aber auch Fragen um, die andere nicht so gern anfassen: Wie kann man mit den Mitteln der Satire der unheimlichen Vorkriegsstimmung begegnen, die dieses Land in Atem h&#228;lt?</p><p>Und wie kann man zur &#8222;Rettung der Demokratie&#8220; beitragen, ohne es bei wohlfeilen AfD-Gags zu belassen? Hierzu hat Rating j&#252;ngst einen <a href="https://www.youtube.com/shorts/yKYNcr1BHt8" rel="noopener">ganz ernst gemeinten Sammelband </a>mitherausgegeben. Vor seiner <a href="https://www.reservix.de/tickets-arnulf-rating/t6328" rel="noopener">B&#252;hnentour &#8222;Ware L&#252;gen&#8220;, die im Oktober beginnt</a>, hat der <em>Freitag</em> besonders dar&#252;ber mit i</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 20 Sep 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ulrike Eifler warnt: „Waffenproduktion im Krieg ist mit freien Gewerkschaften unvereinbar“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sie hat die Initiative „Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg“ mitbegründet: Was sagt Ulrike Eifler dazu, dass im Aufruf der DGB-Demonstration gegen Sozialabbau am 26.9. Rüstung kein Thema ist? Ein Gespräch über Waffen und Arbeitsplätze</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-gesterkamp/gewerkschafterin-ulrike-eifler-warnt-vor-arbeitsplatz-hoffnungen-durch-ruestung/@@images/image-1000-f0c010b402c7146195be25074ae50aa0.jpeg" alt="Ulrike Eifler warnt: „Waffenproduktion im Krieg ist mit freien Gewerkschaften unvereinbar“" title="Ulrike Eifler warnt: „Waffenproduktion im Krieg ist mit freien Gewerkschaften unvereinbar“" height="562" width="1000" /></figure><p>Ulrike Eifler geh&#246;rt zu den bekanntesten Friedensaktivistinnen in Deutschland. In den vergangenen Jahren hat sie mehrere Gewerkschaftskonferenzen gegen Aufr&#252;stung und Kriegsvorbereitung mitorganisiert. Ihr gerade erschienenes Buch <em>Die Rechnung zahlen wir</em> ist ein engagiertes Pl&#228;doyer f&#252;r den Frieden.</p><p>Die Herstellung von Waffen kann aus Eiflers Sicht keine Aufgabe von Industriepolitik sein. Als zentrale gewerkschaftliche Ziele benennt sie die &#8222;demokratische Kontrolle &#252;ber Investitionen, Qualifizierung, Konversion und den Ausbau gesellschaftlich notwendiger Produktion&#8220;. Eifler arbeitet in W&#252;rzburg f&#252;r die IG Metall und war zwischen 2024 und 2026 Mitglied des Parteivorstands <a href="/autoren/der-freitag/die-letzte-chance-linkspartei-gewerkschaften-linke" rel="noopener">der Linken</a>. Mit dem <em>Freitag</em> hat sie &#252;ber die Situation der Gewerkscha</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 19 Sep 2026 09:32:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Gesterkamp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Lassen sich Kriege vermeiden? Bertha von Suttner wollte das Töten entehren]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine Adelige aus Österreich erfand den Friedensnobelpreis und schrieb den ersten Anti-Kriegs-Bestseller in deutscher Sprache. Bertha von Suttners „Wechselgesang“ der Aufrüstungslogik klingt bedrückend vertraut – ein Wiedersehen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/lassen-sich-kriege-vermeiden-bertha-von-suttner-und-die-wut-auf-das-toeten/@@images/image-1000-f9f444f815fff2b212160d624e278eb1.jpeg" alt="Lassen sich Kriege vermeiden? Bertha von Suttner wollte das Töten entehren" title="Lassen sich Kriege vermeiden? Bertha von Suttner wollte das Töten entehren" height="562" width="1000" /></figure><p>Im April 1906 trifft eine mond&#228;n gekleidete Frau gesetzten Alters im norwegischen Oslo ein. Ihr wird dort, als erster Frau &#252;berhaupt, ein Nobelpreis &#252;berreicht werden, genauer: der <a href="/autoren/der-freitag/lateinamerika-eine-us-intervention-in-venezuela-liegt-in-der-luft-venezuela" rel="noopener">Friedensnobelpreis</a>. Die geborene Gr&#228;fin Kinsky und verwitwete Baronin Bertha von Suttner steht zu dem Zeitpunkt im Zenit ihres Ruhms: Seit 1889, dem Jahr der Erstpublikation, ist ihr pazifistischer Roman <em>Die Waffen nieder!</em> in schneller Folge in zahlreichen Auflagen und mehreren &#220;bersetzungen erschienen.</p><p>Sie hat 1891 die &#8222;Oesterreichische Gesellschaft der Friedensfreunde&#8220; und 1892 gemeinsam mit Alfred Hermann Fried <a href="https://dfg-vk.de/" rel="noopener">die &#8222;Deutsche Friedensgesellschaft&#8220; begr&#252;ndet</a>; sie hat die Zeitschrift <em>Friedens-Warte</em> ins Leben gerufen; sie hat ihren ehemaligen Arbeitgeber, den D</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 20:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Beatrix Müller-Kampel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sind Kriege vermeidbar? Gandhi lehrte uns vor 100 Jahren eine Methode, die bis heute wirkt]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/mahatma-gandhi-lehrte-uns-vor-100-jahren-eine-methode-um-kriege-zu-vermeiden</link>
        <description><![CDATA[<strong>Klimakrise, Kriege, wachsende Ungleichheit: Die Welt steht vor immer größeren Konflikten. Schon vor über 100 Jahren entwickelte Mahatma Gandhi eine politische Praktik gegen Unrecht und Gewalt. Was können wir heute von „Satyagraha“ lernen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/mahatma-gandhi-lehrte-uns-vor-100-jahren-eine-methode-um-kriege-zu-vermeiden/@@images/image-1000-b61361f349859fabeb86cc6490db2af1.jpeg" alt="Sind Kriege vermeidbar? Gandhi lehrte uns vor 100 Jahren eine Methode, die bis heute wirkt" title="Sind Kriege vermeidbar? Gandhi lehrte uns vor 100 Jahren eine Methode, die bis heute wirkt" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Gandhi&#8220;, so stand es 1929 <a href="/autoren/elsa-koester/behzad-karim-khani-ich-bin-antifaschist-die-weltbuehne-ist-es-auch" rel="noopener">in der <em>Weltb&#252;hne</em></a>, sei &#8222;kein politischer Mensch im europ&#228;ischen Sinne. Er ist mehr.&#8220;</p><p>Man kann die Vielschichtigkeit der Faszination, die von diesem Mann schon zu seinen Leb- und Wirkungszeiten ausging, Satz f&#252;r Satz in diesem Text ersp&#252;ren. &#8222;Er ist die geheime Gewalt, die ohne Amt und Partei doch alle beherrscht. Er ist Verteidiger des Alten und F&#252;hrer ins Unbekannte, Weisheitslehrer und Elementarschulmeister zugleich, Denker und Praktiker, Tr&#228;umer und Organisator von amerikanischem Format&#8220;, schreibt Carl von Ossietzky da: In allem sei er &#8222;beispielhaft, ob er f&#252;r sanit&#228;re Reformen eintritt oder das uralte Vorurteil gegen die Parias bek&#228;mpft oder schweigend in das Gef&#228;ngnis d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 20:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian Bartolf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kontrolle | Künstliche Intelligenz: Wir müssen kooperieren!]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ki-chefs-warnen-vor-kontrollverlust-wir-muessen-kooperieren</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ki-chefs-warnen-vor-kontrollverlust-wir-muessen-kooperieren</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Künstliche Intelligenz bedroht uns ernsthaft. Los werden wir sie nicht mehr. Aber es gibt einen überraschenden Kooperationspartner</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ki-chefs-warnen-vor-kontrollverlust-wir-muessen-kooperieren/@@images/image-1000-fe73fa338336b5c52023464371385027.jpeg" alt="Künstliche Intelligenz: Wir müssen kooperieren!" title="Künstliche Intelligenz: Wir müssen kooperieren!" height="562" width="1000" /></figure><p>Es wird ernst. KI treibt sich mit hohem Tempo selbst voran. Die Sprachmodelle lernen und lernen und lernen &#8211; auf Basis von exponentiell wachsenden Trainingsdaten und Rechenkapazit&#228;ten. Aus beflissenen KI-Assistenten werden selbstbewusste KI-Agenten, die Aufgaben eigenst&#228;ndig erledigen und sich daf&#252;r den n&#246;tigen Freiraum verschaffen. KI-Systeme sind nicht mehr Instrumente, sondern Mit- und Gegenspieler.</p><p>Das l&#228;sst hoffen, denn nur so kann man unsere dr&#228;ngenden Probleme angehen: keine wirtschaftliche Prosperit&#228;t ohne Automatisierung, keine Begrenzung des Klimawandels ohne KI-gest&#252;tzte Rechenmodelle, keine Altenpflege ohne humanoide Roboter. Andererseits l&#228;sst das Schlimmes bef&#252;rchten: Es droht ein doppeltes Kontrollproblem.</p><p>Es gilt erstens</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 17:24:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerhard Vowe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die AfD ähnelt einer Droge – deshalb wirken Argumente gegen sie nicht]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/afd-aehnelt-droge-deshalb-wirken-argumente-nicht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Argumente gegen die AfD greifen ins Leere, weil sie einen emotionalen Kick bietet, den Fakten nicht liefern können. Die Partei schafft ein Zugehörigkeitsgefühl, das viele Wähler nicht mehr missen möchten – egal, wie unvernünftig es scheint</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/afd-aehnelt-droge-deshalb-wirken-argumente-nicht/@@images/image-1000-8409daef614fc4716ef07d8e252e0209.jpeg" alt="Die AfD ähnelt einer Droge – deshalb wirken Argumente gegen sie nicht" title="Die AfD ähnelt einer Droge – deshalb wirken Argumente gegen sie nicht" height="562" width="1000" /></figure><p>Nach wie vor gehen Markus S&#246;der und Friedrich Merz davon aus: Wer die schlagkr&#228;ftigeren Fakten liefert, &#246;konomische Zusammenh&#228;nge besser durchdringt oder sachlich fundiertere Konzepte vorlegt, gewinnt letztlich auch an der Wahlurne. Wobei es um Fakten, Durchblick und Konzepte bei diesen Herren gar nicht immer so gut bestellt ist <a href="/autoren/hanna-israel/achim-truger-warnt-vor-sparhaushalt-kritik-an-finanzpolitik-von-schwarz-rot" rel="noopener">&#8211; ganz zu schweigen davon</a>, dass ihr Ansatz einer Logik folgt, als lie&#223;e sich Heroin durch Zwieback ersetzen.</p><h2>Kompromisse sind wie Zwieback, die AfD wie eine harte Droge</h2><p>Doch Politik funktioniert nicht allein als Marktplatz der besseren Argumente. Sie ber&#252;hrt ebenso Identit&#228;t, Zugeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl, Emotionen und das Bed&#252;rfnis nach Bedeutung. Was die AfD entfacht, ist ein regelrechter Rausch, der viele Menschen mi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 10:10:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marco Höne</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Henry Hübchen: „Es wäre nicht schlecht, wenn man Putin oder die Russen verstehen würde“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Henry Hübchen, bekannt für seine ostdeutsche Prägung, setzt sich für eine differenzierte Sichtweise im Ukrainekonflikt ein. Er fordert, die Russen besser zu verstehen, um den Krieg zu deeskalieren. Welche Lehren zieht er aus der Geschichte?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/henry-huebchen-nicht-schlecht-wenn-man-putin-oder-die-russen-verstehen-wuerde/@@images/image-1000-569853a6aeba53888a3747c92267009f.jpeg" alt="Henry Hübchen: „Es wäre nicht schlecht, wenn man Putin oder die Russen verstehen würde“" title="Henry Hübchen: „Es wäre nicht schlecht, wenn man Putin oder die Russen verstehen würde“" height="562" width="1000" /></figure><p>Selbst Donald Trump zeigt sich inzwischen zur&#252;ckhaltender: Ein Ende des Ukrainekriegs sieht er nun erst gegen <a href="https://www.blick.ch/ausland/telefonat-mit-trump-putin-reagiert-auf-vorwuerfe-nach-drohnen-vorfaellen-id22244511.html" rel="noopener">das Ende seiner Amtszeit 2029</a>. Unterdessen gehen Zerst&#246;rung und Tod unvermindert weiter, w&#228;hrend sich der Ton zwischen Russland und dem Westen zunehmend versch&#228;rft. F&#252;r den russischen Au&#223;enminister Lawrow kommt die geplante Schlie&#223;ung des Russischen Hauses und des Generalkonsulats in Bonn durch die Bundesregierung einer <a href="https://www.merkur.de/politik/beginn-eines-echten-krieges-putins-aussenminister-eskaliert-gegen-deutschland-zr-94478959.html" rel="noopener">Kriegserkl&#228;rung</a> gleich.</p><p>Viele Menschen treibt das um. &#8222;Wohin f&#252;hrt das noch?&#8220;, fragen sie sich besorgt &#8211; darunter auch Schauspieler Henry H&#252;bchen, der als einer der profiliertesten Charakterdarsteller Deutschlands gilt und tief in Ostdeutschland verwurzelt ist. Auch er empfindet die Lage als &#8222;z</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 16 Sep 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Der Kapitalismus frisst unseren Planeten auf. Nur eins könnte das Ende noch stoppen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zerfallende Weltordnung, Demokratiekrise, schwache Exportindustrie, Klima: Harald Welzer machte im „Freitag“ vier Krisen aus, die die Politik nicht mehr entwirren könne. Unser Autor findet die Wurzel all dieser Probleme schon vor 150 Jahren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/kapitalismus-dem-ende-nahe-schon-marx-nannte-komplexitaetsreduktion-als-loesung/@@images/image-1000-6d19ea6af6474ffd2f091651b4544e6d.webp" alt="Der Kapitalismus frisst unseren Planeten auf. Nur eins könnte das Ende noch stoppen" title="Der Kapitalismus frisst unseren Planeten auf. Nur eins könnte das Ende noch stoppen" height="464" width="832" /></figure><p>Harald Welzer hat <a href="/autoren/der-freitag/harald-welzer-der-westen-muss-sich-von-vier-illusionen-verabschieden" rel="noopener">hier erkl&#228;rt</a>, warum &#8222;materielle Kompensation und politische Allmacht Illusionen sind, die uns von einem nachhaltigen Krisenmanagement abhalten&#8220;. Ich widerspreche in keiner Weise, halte aber ein paar Erg&#228;nzungen f&#252;r sinnvoll, durch die noch deutlicher wird, wie zentral wichtig Welzers Hinweise sind.</p><p>Wichtig ist seine Problemdiagnose: Die gro&#223;en Krisen &#8211; wie die <a href="/autoren/torsten-woehlert/die-tage-eines-globalen-hegemons-usa-sind-gezaehlt" rel="noopener">zerfallende geopolitische Ordnung</a>, die <a href="/autoren/ingar-solty/sachsen-anhalt-wer-nach-dem-afd-sieg-die-demokratie-retten-will-ist-arrogant" rel="noopener">Krise der parlamentarischen Demokratie</a>, <a href="/autoren/katharina-koerting/andreas-knie-ueber-vw-greise-aus-oesterreich-dominieren-deutsche-autoindustrie" rel="noopener">der Bedeutungsverlust der deutschen Exportindustrie</a> und last not least <a href="/autoren/kathrin-hartmann/hitzewelle-2026-warum-ein-drittel-der-deutschen-trotzdem-afd-waehlen-will" rel="noopener">die &#246;kologischen Verwerfungen</a> &#8211; sind jede einzeln und schon gar in ihrer Verflechtung so &#252;berkomplex geworden, dass die Politik, wie sie gemacht wird, gar keine Chance zu ihrer Bew&#228;ltigung hat.</p><p>Wichtig ist auch W</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Skandal | Ein Gesetz der Merz-Regierung könnte den Tierschutz in Laboren aushebeln – mit den Folgen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Metzger führt das Landwirtschaftsministerium, eine Ex-Agrarlobbyistin wacht über den Tierschutz. Kein Wunder also, dass die Koalition nun ein Gesetz plant, das Tieren in der Forschung schadet. Was genau soll sich ändern? Eine Brandrede</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/kleine-erinnerung-fuer-friedrich-merz-der-tierschutz-steht-im-grundgesetz/@@images/image-1000-a915772a0e779b005abe1adf47279efb.gif" alt="Ein Gesetz der Merz-Regierung könnte den Tierschutz in Laboren aushebeln – mit den Folgen" title="Ein Gesetz der Merz-Regierung könnte den Tierschutz in Laboren aushebeln – mit den Folgen" height="562" width="1000" /></figure><p>Dass die Friedrich-Merz-Regierung auch in Sachen Tierschutz zur&#252;ck in die Steinzeit will, &#252;berrascht kaum. Wer e<a href="/autoren/svenja-beller/alois-rainer-versteht-den-zusammenhang-von-fleischkonsum-und-klimakrise-nicht" rel="noopener">inen Metzger zum Landwirtschaftsminister</a> k&#252;rt, schreckt kaum davor zur&#252;ck, mit <a href="https://www.silvia-breher.de/" rel="noopener">Silvia Breher eine ehemalige Agrarlobbyistin in Vechta</a>, also einem Hauptgebiet der konventionellen Mast, als Bundestierschutzbeauftragte zu berufen. Entsprechend dieser geradezu zynischen Mandatierungen f&#228;llt die Realpolitik f&#252;r animale Wesen aus, n&#228;mlich desastr&#246;s.</p><h2>Qualzucht, Amputationen und leichteres &#8222;Entsorgen&#8220; </h2><p>Der neueste Coup der Koalition ist die beabsichtigte Einf&#252;hrung eines Tierversuchsgesetzes, das nur einem Zweck dient: Der Tierschutz soll ausgegliedert werden. Was dies im Einzelnen bedeutet, schl&#252;sseln die einschl&#228;gigen ziv</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 11:49:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[10-Punkte-Friedensplan: Unter diesen Bedingungen könnte der Ukrainekrieg bald enden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine Eskalation in der Ukraine zu einem europäischen Krieg ist möglich. Doch auch die Vision eines Friedens kann Wirklichkeit werden. Zumindest, wenn die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Unser Autor skizziert, was dafür nötig wäre</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/10-punkte-friedensplan-unter-diesen-bedingungen-koennte-der-ukrainekrieg-enden/@@images/image-1000-ed59acc68fcdc30b5099f5305a784a3a.jpeg" alt="10-Punkte-Friedensplan: Unter diesen Bedingungen könnte der Ukrainekrieg bald enden" title="10-Punkte-Friedensplan: Unter diesen Bedingungen könnte der Ukrainekrieg bald enden" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Philosoph Hans Jonas riet 1979 zu einer &#8222;Heuristik der Furcht&#8220;. Damit meinte er vielleicht noch nicht, was Greta Thunberg einmal auf ein Buch schreiben lie&#223;: <em>Ich will, dass ihr in Panik geratet! </em>Er war aber der Ansicht, dass Angst kein schlechter Ratgeber ist, sondern ein gutes Erkenntnisinstrument. Eine solche Furcht macht auf unkontrollierbare Dynamiken und Zerst&#246;rungsperspektiven aufmerksam und k&#246;nne, so Jonas, zum Einlenken f&#252;hren. G&#252;nther Anders wollte 1961 in seinem Essay <em>Die beweinte Zukunft</em> etwas &#196;hnliches mitteilen: &#8222;Der Auftrag, diesem Schlimmsten zuvorzukommen. Drehe die Zeit um. (&#8230;) Nimm den Schmerz schon heute vorweg. Vergie&#223;e die Tr&#228;nen im Voraus. (&#8230;) &#220;bermorgen wird es zu sp&#228;t sein &#8211; so</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 15 Sep 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Klaus Moegling</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum Trump so gerne vom „Niedergang des Westens“ spricht – das ist sein gefährlicher Plan]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Donald Trump treibt die USA in einen weiteren Handelskrieg, diesmal mit Nachbar Kanada. Dabei sind die USA seit 1945 Hauptarchitekt des globalen Handelssystems. Warum suhlen sich die Vereinigten Staaten dennoch gerne in der Opfererzählung?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/niedergang-des-westens-warum-donald-trump-co-diesen-mythos-lieben/@@images/image-1000-337624c719a876440920f58642240a83.jpeg" alt="Warum Trump so gerne vom „Niedergang des Westens“ spricht – das ist sein gefährlicher Plan" title="Warum Trump so gerne vom „Niedergang des Westens“ spricht – das ist sein gefährlicher Plan" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn Pr&#228;sident Donald Trump die Vereinigten Staaten in einen weiteren r&#252;cksichtslosen Handelskrieg st&#252;rzt &#8211; diesmal mit <a href="/autoren/konrad-ege/donald-trump-muss-die-zwischenwahlen-nicht-gewinnen-um-zu-triumphieren" rel="noopener">dem Nachbarland Kanada</a>, einem ihrer gr&#246;&#223;ten Handelspartner und einem NATO-Verb&#252;ndeten &#8211;, ist die Ironie mit H&#228;nden zu greifen. Obwohl die USA seit 1945 der Hauptarchitekt und Nutznie&#223;er des multilateralen Handelssystems sind, haben sie sich unter Trump &#8211; zumindest rhetorisch &#8211; als Opfer einer angeblich ungerechten Wirtschaftsordnung neu positioniert.</p><p>Trumps Opfernarrativ befl&#252;gelt seit jeher die MAGA-Bewegung. Sein Triumph, so gelobte er in seiner ersten Antrittsrede 2017, w&#252;rde &#8222;diesem Gemetzel gegen Amerika&#8220; ein Ende bereiten. Und seine R&#252;ckkehr ins Wei&#223;e Haus, erkl&#228;rte e</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 15:37:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Carl Johan Dalgaard, Mark Medish</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Militarisierung | Wolodymyr Selenskyj kopiert seit Jahren diesen Hollywoodstar – und kaum jemand merkt es]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Militärjacken als Modetrend, Rekruten wie Actionhelden: Der Krieg ist längst Teil unseres Alltags geworden. Auch der ukrainische Präsident inszeniert sich gern wie der Protagonist aus einem bekannten Melodram. Wieso fällt das niemandem auf?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wolodymyr-selenskyj-kopiert-seit-jahren-diesen-hollywoodstar-niemand-merkt-es/@@images/image-1000-6ba3cfc4c86686232ec9cd414cc1063e.jpeg" alt="Wolodymyr Selenskyj kopiert seit Jahren diesen Hollywoodstar – und kaum jemand merkt es" title="Wolodymyr Selenskyj kopiert seit Jahren diesen Hollywoodstar – und kaum jemand merkt es" height="562" width="1000" /></figure><p>Zu Beginn des Ukraine-Krieges bot der elit&#228;re Berliner Schuhladen Budapester auf dem Kurf&#252;rstendamm in Berlin in seinem Schaufenster kniehohe Damenstiefeletten in milit&#228;rischen Tarnfarben an. Ich fand das ziemlich geschmacklos. <a href="https://www.brigitte.de/mode/fotostrecke--das-ist-trend--mode-im-military-look_10288036-10288044.html" rel="noopener">Krieg als modische Haltung</a>?</p><p>Die renommierte Mode-Expertin Barbara Vinken sagte mir damals, dass sie glaube, die Stiefel m&#252;ssten subversiv gelesen werden, also als eine Art Affirmation von Frauen, die selbst im Krieg die Eleganz hochhalten. Semiotisch gesehen sind beide Interpretationen zul&#228;ssig. Wie auch die, dass die Milit&#228;rstiefeletten eine weibliche Solidarisierung mit den M&#228;nnern konnotieren.</p><h2>Die Mode ist nicht das einzige Gebiet, das sich militarisiert hat</h2><p>Unterdessen sind vier Jahre vergangen und weder der Krieg noch die militar</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 13 Sep 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nathalie Weidenfeld</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Linke lud mich aus dem Bundestag aus. Hinter vorgehaltener Hand erfuhr ich den Grund]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/daniela-dahn-die-linke-lud-mich-aus-dem-bundestag-aus-spaeter-erfuhr-ich-warum</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ist die Links-Rechts-Unterscheidung überholt? Publizistin Daniela Dahn widerspricht vehement und nennt klare Kriterien fürs Linkssein – von Antikapitalismus bis Atomwaffenverbot. Doch selbst ihr wurde plötzlich ihre Gesinnung abgesprochen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/daniela-dahn-die-linke-lud-mich-aus-dem-bundestag-aus-spaeter-erfuhr-ich-warum/@@images/image-1000-d49de2621dec9c456a6e6813e0111ab9.jpeg" alt="Die Linke lud mich aus dem Bundestag aus. Hinter vorgehaltener Hand erfuhr ich den Grund" title="Die Linke lud mich aus dem Bundestag aus. Hinter vorgehaltener Hand erfuhr ich den Grund" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich halte nichts von der um sich greifenden Ansicht, wonach sich links und rechts als Positionsbeschreibung &#252;berholt hat. Im Gegenteil, ich lege Wert auf mein unver&#228;ndertes, wenn nicht noch entschlosseneres Links-Sein. Allerdings &#252;bersehe ich nicht, dass sich eine gewisse Beliebigkeit ausgebreitet hat, dass man derartige Begriffe nicht mehr voraussetzungslos benutzen kann, ohne zu erkl&#228;ren, wovon die Rede ist.</p><p>Die g&#252;ltige Kurzformel f&#252;r eine Links-Position ist immer noch die der Franz&#246;sischen Revolution: Freiheit, Gleichheit, Br&#252;derlichkeit. Also Mitmenschlichkeit. Dass Rechte diese Formel gelegentlich auch beanspruchen, scheint mir ein Etiketten-Schwindel. Gerade Gleichheit war nie ein rechtes Markenzeichen.</p><p>Alles nationalistisch Deutscht&#252;melnde </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Daniela Dahn</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Gefühlslage nach der Wahl in Sachsen-Anhalt und die „Turmlogik“ von Donald Trump]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wie geht es Ihnen nach der Wahl in Sachsen-Anhalt? Gehören Sie zu denen, die einen Schock erlitten haben? Oder zu den Abgeklärten? Der „Endlich-Freitag!“-Blick auf den 11. September 2026</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/die-gefuehlslage-nach-sachsen-anhalt-und-die-turmlogik-von-donald-trump/@@images/image-1000-6fe4701a7a2e22345fc7bfb0c44bb666.jpeg" alt="Die Gefühlslage nach der Wahl in Sachsen-Anhalt und die „Turmlogik“ von Donald Trump" title="Die Gefühlslage nach der Wahl in Sachsen-Anhalt und die „Turmlogik“ von Donald Trump" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen und Leser,</strong></p><p>in meinem Freundeskreis gibt es zwei Haltungen zur Wahl in Sachsen-Anhalt. Nennen wir sie die dramatische und die abgekl&#228;rte. Die dramatische sieht im Wahlerfolg der AfD einen &#8222;Schock&#8220;, um den Bundeskanzler himself zu zitieren. Oder Eva Illouz, die einen exklusiven Beitrag <a href="/autoren/eva-illouz/eva-illouz-die-afd-ist-hinter-juden-und-muslimen-her-zeit-uns-zu-vereinen?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">f&#252;r uns geschrieben hat</a>. Die israelische Soziologin sp&#252;rt das &#8222;Gef&#252;hl eines Bruchs, das wir bei anderen illiberalen Angriffen auf demokratische Werte nicht versp&#252;rt haben&#8220;.</p><p>Die abgekl&#228;rte Haltung verweist darauf, dass der Handlungsspielraum der Partei auf Landesebene beschr&#228;nkt ist, und dass viele, die sie gew&#228;hlt haben, kein geschlossenes rechtsextremes Weltbild haben.</p><p>Ich stehe irgendwo in der Mitte. Ich kann verstehen, dass viele </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 16:16:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kowalczuk spricht von „Freiheitsschock“, aber Ostdeutsche erlebten einen „Ohnmachtsschock“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/ilko-sascha-kowalczuk-blick-in-wendezeit-widerlegt-seine-freiheitsschock-these</link>
        <description><![CDATA[<strong>Beim Umbruch 1989 wollten DDR-Arbeiter mehr als westlichen Wohlstand: echte Mitspracherechte. Doch die Treuhand und westliche Interessen führten zum Ohnmachtsschock. Kowalczuks Thesen werden somit auf den Prüfstand gestellt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/ilko-sascha-kowalczuk-blick-in-wendezeit-widerlegt-seine-freiheitsschock-these/@@images/image-1000-0ca41c61fc440402580a7c7b62230647.jpeg" alt="Kowalczuk spricht von „Freiheitsschock“, aber Ostdeutsche erlebten einen „Ohnmachtsschock“" title="Kowalczuk spricht von „Freiheitsschock“, aber Ostdeutsche erlebten einen „Ohnmachtsschock“" height="562" width="1000" /></figure><p>Rostock, November 1989, kurz nachdem die Mauer gefallen war: Zu einer &#246;ffentlichen Versammlung der Initiative Vereinigte Linke, in der ich mich damals engagierte, erschien eine Gruppe von Hafenarbeitern. Ihr Ziel: die Gr&#252;ndung eines Hafenrats. Die Werksleitung hingegen wollte der Belegschaft lediglich einen &#8222;Beirat&#8220; zugestehen &#8211; ohne echte Mitbestimmungsrechte. Den Dockern reichte das nicht.</p><p>Bei den bevorstehenden strategischen Entscheidungen beanspruchten sie das letzte Wort f&#252;r sich. Was Demokratie am eigenen Arbeitsplatz bedeuten sollte, daf&#252;r hatten sie klare eigene Vorstellungen entwickelt &#8211; und waren bereit, daf&#252;r etwas zu wagen. In einer zentralen MfS-Rapportmeldung vom 4./5. Dezember 1989 findet sich f&#252;r den VEB Seehafen Rostock </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörn Boewe</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[9/11 | 25 Jahre nach 9/11: Dieser Satz aus einem geheimen Al-Qaida-Handbuch könnte von Trump sein]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vor 25 Jahren stürzten die Twin Towers ein – seither hat US-Präsident Donald Trump die Ruinen von Ground Zero zu seinem persönlichen Mythos gemacht. Nun wähnt er sich erneut in einem Kampf zwischen himmlischen und dämonischen Mächten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/25-jahre-nach-9-11-wie-donald-trump-die-ruinen-von-ground-zero-fuer-sich-nutzt/@@images/image-1000-bc0fb4b686f4f75f113fd8d8eeeff5ca.jpeg" alt="25 Jahre nach 9/11: Dieser Satz aus einem geheimen Al-Qaida-Handbuch könnte von Trump sein" title="25 Jahre nach 9/11: Dieser Satz aus einem geheimen Al-Qaida-Handbuch könnte von Trump sein" height="562" width="1000" /></figure><p>T&#252;rme erproben Kr&#228;fte oder halten sie fest. In ihnen hat sich &#220;bermacht einen Raum geschaffen, Gr&#246;&#223;e Gestalt angenommen, sich der Zug zum Himmel emphatisch verk&#246;rpert. Es sind stille Kolosse, in denen Mensch und Materie sich vertikal verschr&#228;nken, Speicher kleinerer Leben, die unabl&#228;ssig auf- und absteigen, eingebettet in ein gr&#246;&#223;eres. Ihr Ursprung: oft ein Akt kollektiver Kompensation. Das Empire State Building entstand mitten in der Gro&#223;en Depression, die Zwillingst&#252;rme am Beginn einer amerikanischen Krisendekade. Es w&#228;re fast schon wieder an der Zeit, einem geschrumpften Amerika ein neues Monument hinzustellen.</p><p>Anders als von den gestuften Art-d&#233;co-Fassaden des Empire State Building ging von den beiden Monolithen des W</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Georgiana Banita</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ein psychologischer Effekt erklärt, warum wir hinter jeder Sabotage Putin vermuten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kürzlich sorgten Sabotageakte an deutschen Umspannwerken für Panik – schnell fiel der Verdacht auf Russland. Dabei ist der mutmaßliche Täter nur ein Deutscher aus der Klimaszene. Ein bekanntes Phänomen ließ uns aber nur gen Moskau starren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/haben-alle-mitbekommen-dass-nicht-putin-deutsche-umspannwerke-attackiert-hat/@@images/image-1000-92cc3e2b9a78a46907cee40e8da1eda3.jpeg" alt="Ein psychologischer Effekt erklärt, warum wir hinter jeder Sabotage Putin vermuten" title="Ein psychologischer Effekt erklärt, warum wir hinter jeder Sabotage Putin vermuten" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Ist es das, wonach es aussieht?&#8220; Das <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-09/anschlaege-umspannwerke-nrw-brandenburg-sabotage" rel="noopener">fragt j&#252;ngst die <em>Zeit</em> in einem Artikel</a>, in dem es um eine Mini-Serie von &#8211; wenig spektakul&#228;ren und wirkungslosen &#8211; Sabotageversuchen gegen deutsche Umspannwerke geht. Der Text von Anfang September steht noch unter dem Eindruck der Assoziationskette &#8222;Sabotage &#8211; Russland &#8211; Wir sind im Krieg&#8220;, in die diese Taten nach dem <a href="/autoren/wolfgangmichal/drohne-in-leipzig-halle-und-geheimdienst-gurken-von-vilnius-skeptisch-bleiben" rel="noopener">Drohnen-Vorfall auf dem Flughafen</a> von Leipzig und dem Fund von <a href="/autoren/hans-georg-ehrhart/hybride-kriegsfuehrung-ein-gewinner-wird-der-hochsicherheitsstaat-sein" rel="noopener">zwei Handfeuerwaffen(!) in einem Wald</a> bei Berlin &#8222;gef&#252;hlt&#8220; schon eingeordnet worden waren.</p><p>Inzwischen ist klar: Es war wohl ein Deutscher, Ende vierzig, den zun&#228;chst unverpixelt ver&#246;ffentlichten <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6aa0051454ff84194d4cb0c0/angriffe-auf-umspannwerke-mutmasslicher-stromsaboteur-lebte-noch-vom-taschengeld-seiner-mutter.html" rel="noopener">Fahndungsbildern zufolge</a> durchaus sympathisch aussehend, <a href="https://www.tagesschau.de/inland/festnahme-strom-saboteur-100.html" rel="noopener">mutma&#223;lich aus der radikalen &#214;ko-</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 20:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
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