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      <title>Bühne</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:32 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Bühne</title>
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        <title><![CDATA[Bühne | „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ in Hamburg: Hauptsache Eigentum]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Karin Beier inszeniert Brechts Klassiker „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ am Deutschen Schauspielhaus in postapokalyptischer Atmosphäre und mit starker Besetzung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lfb/herr-puntila-und-sein-knecht-matti-in-hamburg-hauptsache-eigentum/@@images/image-1000-443b8f8c96795666ee71179a74e7b23e.jpeg" alt="„Herr Puntila und sein Knecht Matti“ in Hamburg: Hauptsache Eigentum" title="„Herr Puntila und sein Knecht Matti“ in Hamburg: Hauptsache Eigentum" height="562" width="1000" /></figure><p>Bertolt Brecht sah sich gen&#246;tigt, vor dieser Figur zu warnen. Nach der Urauff&#252;hrung von <em>Herr Puntila und sein Knecht Matti</em> am Z&#252;rcher Schauspielhaus im Juni 1948 erfreute sich ausgerechnet der Gutsbesitzer Puntila gro&#223;er Beliebtheit beim Publikum. Man m&#252;sse also darauf achten, dass &#8222;der Darsteller des Puntila das Publikum nicht durch Vitalit&#228;t oder Charme so mitrei&#223;t, da&#223; ihm nicht mehr die Freiheit bleibt, ihn zu kritisieren.&#8220;</p><p>Denn Puntila ist nicht irgendein Gutsbesitzer, nein, er ist einer, der manchmal zum Menschen wird &#8211; und zwar, wenn er s&#228;uft. Dann gibt er sich gro&#223;z&#252;gig gegen&#252;ber dem Gesinde, will mit allen befreundet sein, verlobt sich mit einfachen Frauen und seine Tochter mit seinem Chauffeur, dem Knech</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 16:53:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Leander F. Badura</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Theater | Castorf inszeniert Hans Fallada als Gesellschaftskritik: Wer ist hier unzurechnungsfähig?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Frank Castorf räumt die Bühne leer und lässt Arbeiterlieder singen: Seine Inszenierung von „Kleiner Mann – was nun?“ von Hans Fallada am Berliner Ensemble kommt als Warnung vor dem Faschismus daher</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lfb/frank-castorfs-kleiner-mann-was-nun-am-berliner-ensemble-wahn-und-warnung/@@images/image-1000-74f312604b01cc2ba91376e3b284c079.jpeg" alt="Castorf inszeniert Hans Fallada als Gesellschaftskritik: Wer ist hier unzurechnungsfähig?" title="Castorf inszeniert Hans Fallada als Gesellschaftskritik: Wer ist hier unzurechnungsfähig?" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Mann versucht, sich umzubringen, und weil es misslingt, schreibt er ein Buch. So l&#228;sst sich der Beginn der Inszenierung Frank Castorfs von Hans Falladas <em>Kleiner Mann &#8211; was nun?</em> am Berliner Ensemble interpretieren. Doch das ist nur der Ausgangspunkt f&#252;r ein ambitioniertes Projekt. Schon in dem Roman von 1932, <a href="https://www.aufbau-verlage.de/aufbau-taschenbuch/kleiner-mann-was-nun/978-3-7466-3344-2">der erst seit 2016 in der Urfassung vorliegt</a>, diente die Geschichte des Kleinb&#252;rgers Pinneberg, der eine Stelle nach der anderen verliert und am Ende mit seiner jungen Frau, &#8222;L&#228;mmchen&#8220; genannt, und dem gemeinsamen Kind den R&#252;ckzug ins Private antritt, als Anlass, &#252;ber jene Zeit der Weimarer Republik zu schreiben, die sich im Nachhinein als ihre letzte erwies: Krise und Verfall, Exzess und Rausch treten in Kontrast zum privaten Gl&#252</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 16 Sep 2024 16:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Leander F. Badura</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Rezension | „Deutschstunde“ von Cem Kaya: Nachhilfe in deutsch-türkischer Geschichte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Filmemacher Cem Kaya setzt im Maxim Gorki Theater auf Schock- und Popmomente der jüngeren Zeit</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ebru-tasdemir/deutschstunde-von-cem-kaya-setzt-auf-schock-und-pop-im-gorki-theater/@@images/image-1000-6f7415ee77caf45a8e67b20d3c69c614.jpeg" alt="„Deutschstunde“ von Cem Kaya: Nachhilfe in deutsch-türkischer Geschichte" title="„Deutschstunde“ von Cem Kaya: Nachhilfe in deutsch-türkischer Geschichte" height="562" width="1000" /></figure><p>Gut, dass gewarnt wird. Achtung, hei&#223;t es, w&#228;hrend das Saallicht gedimmt wird, stroboskopische Effekte! Und so beginnt die zweist&#252;ndige Performance mit einpeitschender Technomusik, heftigen Lichteffekten und schnellen Bildern von elend aussehenden Gefl&#252;chteten an den europ&#228;ischen Grenzen. Zeitgleich wachsen an den B&#252;hnenecken zwei &#252;berdimensionale Frontexpolizisten als aufblasbare Winkem&#228;nner empor. Cem Kayas Reihe <em>Deutschstunde</em> mit dem Untertitel <em>Pop, Pein und Paragraphen</em> er&#246;ffnet die Saison im Berliner Maxim Gorki Theater.</p><p>Der preisgekr&#246;nte Filmemacher, der mit dem <a href="/autoren/ralf-kraemer/liebe-d-mark-tod-ein-dokumentarfilm-feiert-die-deutsch-tuerkische-musik">Dokumentarfilm <em>A&#351;k, Mark ve &#214;l&#252;m</em> </a>&#252;ber die Musikkultur der t&#252;rkeist&#228;mmigen Migrant*innen zuletzt den Grimme-Preis in diesem Jahr erhielt, erz&#228;h</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 17:04:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ebru Taşdemir</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Theater | Spielt bitte nicht harmlos]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die FPÖ könnte am 29. September die Wahlen in Österreich gewinnen – Stefan Bachmanns Intendanz am Wiener Burgtheater beginnt in angespannter Lage. Los ging es mit Shakespeares „Hamlet“ und Woolfs „Orlando“. Ob das hilft?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hami23/hamlet-und-orlando-am-burgtheater-in-wien-spielt-bitte-nicht-harmlos/@@images/image-1000-30720481004e72f0f028a7cb0a85b2f6.jpeg" alt="Spielt bitte nicht harmlos" title="Spielt bitte nicht harmlos" height="562" width="1000" /></figure><p>Was wir in Deutschland mit der AfD bei zwei Landtagswahlen erlebt haben, steht &#214;sterreich bei seiner Nationalratswahl am 29. September in ganz anderer Dimension bevor: ein Sieg der rechtsextremen FP&#214;. Laut Wahlprogramm der FP&#214; soll nur noch Kultur gef&#246;rdert werden, die einem national-konservativen &#214;sterreich ohne Fl&#252;chtlinge dient. In einem Land, das seit Jahrhunderten aus der Kultur einen gro&#223;en Teil seiner Identit&#228;t bezieht, braucht die Kultur Schutz. Das Produktionsteam der f&#252;r Mai n&#228;chsten Jahres am Burgtheater angek&#252;ndigten Inszenierung von Elfriede Jelineks Theaterst&#252;ck <em>Burgtheater</em> rief gerade in einem <a href="/autoren/der-freitag/oesterreich-elfriede-jelinek-milo-rau-und-co-rufen-zu-kampf-gegen-fpoe-auf">vom <em>Freitag</em> online ver&#246;ffentlichten Beitrag</a> zum Widerstand gegen die Gleichg&#252;ltigkeit auf.</p><p>Schon der ausgeschiedene</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 16:53:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Hametner</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Bühne | „Tanz im August“ in Berlin: Kultur entsteht durch Austausch, nicht durch Abschottung]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Performer*innen aus aller Welt, ein polyglottes Programm und ganz viel Migration: Das Festival Tanz im August in Berlin wäre ein Albtraum für alle Neurechte. Doch dass man so denkt, zeigt, wie tief deren Diskurse bereits eingesickert sind</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/tanz-im-august-in-berlin-kultur-entsteht-durch-austausch-nicht-abschottung/@@images/image-1000-2b333a1898145f49f3c600de66174283.jpeg" alt="„Tanz im August“ in Berlin: Kultur entsteht durch Austausch, nicht durch Abschottung" title="„Tanz im August“ in Berlin: Kultur entsteht durch Austausch, nicht durch Abschottung" height="562" width="1000" /></figure><p>F&#252;r Anh&#228;nger der Neuen Rechten w&#228;re das Programm des internationalen Festivals Tanz im August, das in Berlin soeben seine 36. Ausgabe vorgestellt hat, ziemlich sicher ein rotes Tuch. Gastspiele aus aller Welt, queere und transgender Performer*innen, viel Sprache, trotz Tanz, &#8211; und nichts davon auf Deutsch. Aber Moment Mal: Ein Festival, das die l&#228;ngste Zeit einfach ein hochkar&#228;tiges Kunst-Event gewesen ist, so anzumoderieren &#8211; rotes Tuch, Neue Rechte &#8211;, zeigt, wie sehr das Framing demokratiefeindlicher Gruppen auch schon bei der Autorin verfangen hat.</p><p>Wieso kalkuliert man pl&#246;tzlich mit der Ablehnung durch eine Partei und ihr nahe Organisationen, statt sich zu fragen, f&#252;r wen das Programm dieses wichtigen europ&#228;ischen Festivals gedach</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 04 Sep 2024 13:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Theaterferien | Jenseits von Avignon: Auf der Suche nach Theater in Südfrankreich]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zum Festival d'Avignon kam unsere Autorin leider nicht rechtzeitig – aufgrund etlicher Reisepannen. Aber ist denn wirklich gar kein Theater geöffnet? Eine schweißtreibende Spurensuche in Südfrankreich</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/jenseits-des-festival-davignon-auf-der-suche-nach-theater-in-suedfrankreich/@@images/image-1000-6da18486e0e591d0c413fe3df01da9fa.jpeg" alt="Jenseits von Avignon: Auf der Suche nach Theater in Südfrankreich" title="Jenseits von Avignon: Auf der Suche nach Theater in Südfrankreich" height="562" width="1000" /></figure><p>Bonjour, diese Kolumnenausgabe erreicht Sie <a href="/autoren/eva-marburg/eine-theaterkolumne-aus-oslo-ueber-das-norske-teatret-und-die-deutsche-buehne">als Urlaubsvariante</a> direkt aus dem sch&#246;nen S&#252;dfrankreich, neuerdings <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/hitze-urlaub-italien-griechenland-heat-dome-gesundheit-100.html">auch Heat Dome genannt</a>. Es ist wirklich unfassbar hei&#223;. Schon fr&#252;hmorgens wankt man bei &#252;ber 30 Grad benommen durch die Gassen und hofft, dass der Tag bald vor&#252;bergehen m&#246;ge. Mein erstes Urlaubsziel war Avignon. Endlich wollte ich &#252;ber <a href="https://festival-avignon.com/en">das ber&#252;hmte Theaterfestival</a> berichten, das die Stadt im Sommer zum Pilgerort f&#252;r Theaterbegeisterte macht, doch wegen etlicher Reisepannen kam ich erst an, als das Festival schon vor&#252;ber war.</p><p>So blieb mir nichts anderes &#252;brig, als vor den unz&#228;hligen kleinen und gr&#246;&#223;eren Theatern vorbeizulaufen und ungl&#252;cklich auf die verrammelten T&#252;ren zu starren. Avignon ist offe</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 11 Aug 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Performance | Oper „Sancta“: Sex am Kreuz und der Leib Christi als Grillgericht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Lesbischer Sex und der Leib Christi beim Wort genommen: Florentina Holzinger demoliert in ihrer Oper „Sancta“ den katholischen Glauben – und feiert eine feministische Messe als Alternativreligion</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sancta-von-florentina-holzinger-der-leib-christi-als-grillgericht/@@images/image-1000-70204bd0f7f951435766db404c7bf819.jpeg" alt="Oper „Sancta“: Sex am Kreuz und der Leib Christi als Grillgericht" title="Oper „Sancta“: Sex am Kreuz und der Leib Christi als Grillgericht" height="562" width="1000" /></figure><p>Ausgerechnet zu Fronleichnam, dem Fest des Leibes und Blutes Christi, fand am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin die Premiere von Florentina Holzingers erster Musiktheaterproduktion statt: Ausgehend von Paul Hindemiths einaktiger Oper <em>Sancta Susanna</em> arbeitet sich Holzinger in <em>Sancta</em> spektakul&#228;r am katholischen Glauben ab.</p><p>Hindemiths nur 25 Minuten kurze Oper <a href="https://www.projekt-gutenberg.org/stramm/susanna/susanna.html">mit dem Text <em>Ein Gesang der Mainacht</em> von August Stramm</a> geriet bei ihrer Urauff&#252;hrung vor rund 100 Jahren zum Skandal. Die Nonne Susanna (bei Holzinger die Sopranistin Cornelia Zink) entdeckt im Gebet ihren K&#246;rper und ihr Begehren und soll daf&#252;r sanktioniert werden. Ihr droht es zu ergehen wie Jahre zuvor auch Schwester Beata, wie sie von Ordensschwester Klementia (Andrea Baker) erf&#228;hrt. Als die &#8222;i</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 03 Jun 2024 16:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nathalie Eckstein</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Bühne | Festival Internationale Neue Dramatik an der Schaubühne: Die wollen nicht nur spielen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Koloniale Kontinuitäten in Portugal oder italienische Arbeiter, die eine Fabrik besetzen: Das Festival Internationale Neue Dramatik an der Schaubühne in Berlin ist eine wohltuende Gelegenheit, über den eigenen Bühnenrand zu blicken</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lfb/find-2024-an-der-schaubuehne-berlin-die-schoenheit-ueber-den-buehnenrand-gucken/@@images/image-1000-b848f2671cb00edbe71eff4dca735b41.jpeg" alt="Festival Internationale Neue Dramatik an der Schaubühne: Die wollen nicht nur spielen" title="Festival Internationale Neue Dramatik an der Schaubühne: Die wollen nicht nur spielen" height="562" width="1000" /></figure><p>Es kommt vor, dass im Theater politische Reden geschwungen werden. F&#252;r gew&#246;hnlich rennen die Redenden dabei die offenen T&#252;ren ihres linksliberalen Publikums ein. Nicht so am vergangenen Wochenende in der Schaub&#252;hne am Lehniner Platz in Berlin. Da stand ein adrett gekleideter Herr mit Schnurrbart am B&#252;hnenrand &#8211; und hetzte. Gegen Roma, gegen den Feminismus, gegen Minderheiten allgemein. Und beschwor stattdessen die wahre Nation, ein Land der Kultur und Tradition, das zu retten er sich vorgenommen habe.</p><p>Und dann geschah etwas Au&#223;erordentliches. Teile des Publikums schienen zu vergessen, wo sie waren: im Theater; und dass da vorn ein Schauspieler stand, der etwas spielte, und kein wirklicher Politiker der rechtspopulistischen Partei Chega aus Portugal. Einig</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 22 Apr 2024 15:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Leander F. Badura</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Theater | Die Aktualität antiker Dramen: König Ödipus leugnet den Klimawandel]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/koenig-oedipus-leugnet-den-klimawandel</link>
        <description><![CDATA[<strong>„Antigone“, „König Ödipus“, „Sieben gegen Theben“: Antike Dramen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit auf den Bühnen. Warum eigentlich?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/koenig-oedipus-leugnet-den-klimawandel/@@images/image-1000-57036c0d4bcb2a4ae760c15e6fab7783.jpeg" alt="Die Aktualität antiker Dramen: König Ödipus leugnet den Klimawandel" title="Die Aktualität antiker Dramen: König Ödipus leugnet den Klimawandel" height="562" width="1000" /></figure><p>Er wirkt kompromisslos und immer t&#246;dlich: der Fluch der Labdakiden, verh&#228;ngt &#252;ber Laios und, noch schlimmer, all seine Kinder. Nachdem der Theaterbetrieb Laios jahrhundertelang weitestgehend &#252;bersehen hat, sorgten j&#252;ngst Roland Schimmelpfennig und Karin Beier mit dem zweiten Teil ihrer <a href="https://schauspielhaus.de/anthropolis">Antiken-Serie <em>Anthropolis</em> am Deutschen Schauspielhaus Hamburg</a> f&#252;r sp&#228;te Gerechtigkeit. In der altert&#252;mlichen Sage noch zum Herrscher &#252;ber Theben avancierend, fungiert er in der mit sichtlich satirischem Impetus gestalteten Neuadaption lediglich noch als Spitzenkandidat eines SPD-Ortsvereins. Warum ihn und seine Nachkommen &#220;bles erwartet, h&#228;ngt nicht zuletzt mit einer verbrecherischen Tat (und damit Schuld) zusammen. Der Legende zufolge hat er Chrysippos,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 06 Apr 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ukraine | Ein Akt des Trotzes: Das Ensemble des bombardierten Theaters von Mariupol heute]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vor zwei Jahren bombardierte Russland das Theater von Mariupol. Ein Teil des Ensembles versucht im Westen des Landes, die Donezker Theatertradition lebendig zu halten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ein-akt-des-trotzes-das-ensemble-des-bombardierten-theaters-von-mariupol-heute/@@images/image-1000-e52530e9edc811e09c3e22eaaa1fc89e.jpeg" alt="Ein Akt des Trotzes: Das Ensemble des bombardierten Theaters von Mariupol heute" title="Ein Akt des Trotzes: Das Ensemble des bombardierten Theaters von Mariupol heute" height="562" width="1000" /></figure><p>Als die Bomben das Theater in Mariupol trafen, h&#246;rte Vira Lebedynska weder einen Knall noch eine Explosion. Vom Aufnahmestudio im Keller des Theaters aus, in dem sie zusammen mit einigen anderen Theaterangestellten Schutz suchte, f&#252;hlte es sich eher wie ein Vakuum an. &#8222;Es gab ein Rauschen und das Gef&#252;hl, dass die Luft aus dem Raum gesaugt wurde&#8220;, erinnert sie sich. Einige Sekunden zuvor hatte sich ihr Kater Gabriel pl&#246;tzlich angespannt, vielleicht weil er das Ger&#228;usch eines Flugzeugs &#252;ber ihm sp&#252;rte. Dann brach das Chaos aus: Rufe, Schreie, Panik.</p><p>Die 65-j&#228;hrige Schauspielerin und Gesangslehrerin war eine von etwa 20 Theatermitarbeitern unter den mehr als 1.000 Menschen, die im Theater Zuflucht suchten, als die russische Armee im M&#228;rz</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Shaun Walker</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühne | „Malina“ von Ingeborg Bachmann am Berliner Ensemble: Im Patriarchat nur das Schlimmste]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Bühne ist Wohnung und Gedankenwelt zugleich: Fritzi Wartenberg bringt Ingeborg Bachmanns Roman „Malina“ am Berliner Ensemble als psychologische Implosion auf die Bühne – mit drei grandiosen Schauspielerinnen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/malina-von-ingeborg-bachmann-am-berliner-ensemble-das-ich-sind-zwei-andere/@@images/image-1000-bef143ae351424e6f4ac9babc580bd6c.jpeg" alt="„Malina“ von Ingeborg Bachmann am Berliner Ensemble: Im Patriarchat nur das Schlimmste" title="„Malina“ von Ingeborg Bachmann am Berliner Ensemble: Im Patriarchat nur das Schlimmste" height="562" width="1000" /></figure><p>W&#228;hrend die letzten drei Zuschauer:innen noch ins Neue Haus des Berliner Ensembles kommen, steht Maeve Metelka schon auf der B&#252;hne. Sie schreibt an die graugr&#252;ne Wand vor ihr, w&#228;hrend minimalistische elektronische Musik mit drei T&#246;nen treibend spielt. Sie schreibt schnell, hektisch, immer wieder muss sie die Hand aussch&#252;tteln. Dazu kommt Constanze Becker in einem &#228;hnlichen gr&#252;n karierten Kost&#252;m, Bluse und Rock, schwarze Str&#252;mpfe, schwarze Schuhe, eine schwarz gerahmte Brille. Sie sehen einander kurz an, auch sie beginnt zu schreiben. Als Dritte tritt Josefin Platt auf, das gleiche Kost&#252;m als ein Kleid tragend. Das namenlose weibliche Ich aus Ingeborg Bachmanns <a href="https://www.suhrkamp.de/buch/ingeborg-bachmann-malina-t-9783518371411">Roman <em>Malina</em> von 1971</a> ist in der Fassung und Inszenierung von Fritzi Wartenb</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 16:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Nathalie Eckstein</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Festival | Theatertreffen 2024: Warum sich die Kehrtwende gelohnt hat]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vor anderthalb Jahren sah es so aus, als sei das Berliner Theatertreffen in seiner Einzigartigkeit bedroht. Doch nun besinnt es sich auf seine Kernkompetenz und präsentiert eine tatsächlich bemerkenswerte Auswahl von zehn Inszenierungen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lfb/theatertreffen-2024-warum-sich-die-kehrtwende-gelohnt-hat/@@images/image-1000-5240cb1bdd9bc89c8cd71a623f44e61d.jpeg" alt="Theatertreffen 2024: Warum sich die Kehrtwende gelohnt hat" title="Theatertreffen 2024: Warum sich die Kehrtwende gelohnt hat" height="562" width="1000" /></figure><p>Auf den einstigen Staatsratsvorsitzenden der DDR Erich Honecker geht einer der knackigsten Slogans des Sozialismus zur&#252;ck: Vorw&#228;rts immer, r&#252;ckw&#228;rts nimmer! Was dieser vor Fortschrittsoptimismus triefende Ansatz indes vergisst: F&#228;hrt man gegen eine Wand (oder halt eine Mauer), muss man bisweilen den R&#252;ckw&#228;rtsgang einlegen, um &#252;berhaupt wieder vorw&#228;rtszukommen.</p><p>Gl&#252;cklicherweise sind die Berliner Festspiele keine Gerontokratie, sondern durchaus korrekturf&#228;hig. Noch vor anderthalb Jahren schien es, als w&#252;rde sich das von den Festspielen ausgerichtete Theatertreffen, das wichtigste Festival dieser Art im deutschsprachigen Raum, grundlegend ver&#228;ndern &#8211; in den Augen vieler Kritiker: an die Wand fahren. Die Berufung eines vierk</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 15:25:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Leander F. Badura</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühne | Sivan Ben Yishais „Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert“: Freiheit für Anne-Marie]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ibsens „Nora“ ist ein feministischer Klassiker. Doch befreien darf sich hier nur die Herrin. Am Schauspiel Hannover räumen Sivan Ben Yishai und Marie Bues daher den Nebenfiguren mehr Platz ein. Die nutzen ihn prompt und reißen alles ab</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sivan-ben-yishais-ueberschreibung-von-ibsens-nora-freiheit-fuer-anne-marie/@@images/image-1000-312f2ba3056ad44bbb9b48dc6cfe0e7f.jpeg" alt="Sivan Ben Yishais „Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert“: Freiheit für Anne-Marie" title="Sivan Ben Yishais „Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert“: Freiheit für Anne-Marie" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Herrenhaus rumort es. Zwar ist Ibsens Nora (Birte Leest) in <em>Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert</em> am Staatstheater Hannover ganz zufrieden damit, eine ber&#252;hmte feministische Heldin in einem oft gespielten St&#252;ck zu sein. Sie ist gut im Gesch&#228;ft. Aber die Nebenfiguren haben Existenz&#228;ngste: &#8222;Ein Paketbote&#8220; (Torben Kessler) ist schon rausgek&#252;rzt worden und zu schlechteren Bedingungen wieder eingestellt. Anne-Marie (Irene Kugler), das 73-j&#228;hrige Kinder&#8222;m&#228;dchen&#8220;, bekommt zwar ein 13. Jahresgehalt, vermisst aber ihre eigenen Kinder. Einzig Kristine (Florence Adjidome), die in der Inszenierung &#252;ber lange Passagen als eine Art Erz&#228;hlerin agiert, kann das alles, ohne Mann, Geld, Haus, von au&#223;en betrachten. Ibsens Dra</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jan 2024 15:45:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jan Fischer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater | Robert Wilsons „Ubu“ beim Kunstfest Weimar: Antifaschistische Meditation]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Das Kunstfest Weimar positioniert sich offen gegen das Erstarken der Rechten in Thüringen. Robert Wilsons Meditation über Alfred Jarrys antiautoritäre Groteske „Ubu Roi“ mit rekonstruierten Kostümen von Joan Miró passt da gut ins Programm</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/robert-wilsons-ubu-beim-kunstfest-weimar-antifaschistische-meditation/@@images/image-1000-621e7f7baa65c10ab906a09cb7d990b8.jpeg" alt="Robert Wilsons „Ubu“ beim Kunstfest Weimar: Antifaschistische Meditation" title="Robert Wilsons „Ubu“ beim Kunstfest Weimar: Antifaschistische Meditation" height="562" width="1000" /></figure><p>Grob behauene Steine stapeln sich unter dem Blick des Goethe- und Schiller-Denkmals auf dem Weimarer Theaterplatz. Die von Passant:innen aufgebauten T&#252;rme sind eine Geste der Anteil- und der Raumnahme. G&#252;nther Ueckers Kunstaktion breitet sich auf dem zentralen Platz vorm Deutschen Nationaltheater aus, l&#228;sst die Besucher:innen der Klassikstadt den Schritt verlangsamen und schafft so einen Ort des Gedenkens an die Opfer des Konzentrationslagers Buchenwald. Unterst&#252;tzt von seinem Sohn verbindet der 93-j&#228;hrige Maler und Objektk&#252;nstler mit einem Stoffstreifen das raue Material und stellt so feste Verkn&#252;pfungen zwischen den Einzelteilen seines Mahnmals her. Bereits vor 24 Jahren errichtete er die Skulptur <em>Ein Steinmal f&#252;r Buchenwald. 1. September 1939</em> im K</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 25 Aug 2023 17:05:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lara Wenzel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Meinung | Tuscheln im Parkett: Maul halten oder gehen, das ist hier die Frage!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Und Goethe brüllte! Wie Goethe und Wagner das deutsche Publikum zum Schweigen brachten und wie traurig dieser Hochkulturmasochismus doch ist. Das Theatertagebuch von Eva Marburg</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/tuscheln-im-parkett-maul-halten-oder-gehen-das-ist-hier-die-frage/@@images/image-1000-b00c5c896a825a126fc41170009cb980.jpeg" alt="Tuscheln im Parkett: Maul halten oder gehen, das ist hier die Frage!" title="Tuscheln im Parkett: Maul halten oder gehen, das ist hier die Frage!" height="562" width="1000" /></figure><p>Neulich wurde ich in einem Kleinstadttheater Zeugin einer Erziehungsma&#223;nahme. Der Vorfall ereignete sich direkt nach der Pause, also zu einem Zeitpunkt, da das Publikum &#8211; belebt von Sekt, Brezeln und Toilettengang &#8211; zur Gespr&#228;chigkeit neigt. Die zwei Schauspielerinnen in k&#246;niglichen Rollen hatten bereits die H&#228;nde in die H&#252;ften gestemmt, um sich in das einge&#252;bte Wortgefecht zu st&#252;rzen, als ein &#228;lteres Ehepaar in den vorderen Parkettreihen seinem Gespr&#228;chsbedarf leise tuschelnd freien Lauf lie&#223;. &#8222;Pschscht! Pschscht!&#8220;, fuhren sogleich einige Zuschauer*innen gehorsamst in ihren Sitzen herum: &#8222;Pschschschschschscht!&#8220;</p><p>Das P&#228;rchen l&#228;chelte kurz angebunden und vertiefte sich dann wieder ins Gespr&#228;ch</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 11 Apr 2023 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Streitgespräch | Theater in der Krise: „Es geht um Miete, Renten und Respekt“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Inflation, Publikumsschwund und drohende Budgetkürzungen – die Theater stecken in der Krise. Sind Gagenerhöhungen da angebracht? Die Genossenschafterin Lisa Jopt und der Intendant Thorsten Weckherlin streiten sich</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/theater-in-der-krise-es-geht-um-miete-renten-und-respekt/@@images/image-1000-88fcdeefa5f24b664c79c79f8cc56035.jpeg" alt="Theater in der Krise: „Es geht um Miete, Renten und Respekt“" title="Theater in der Krise: „Es geht um Miete, Renten und Respekt“" height="562" width="1000" /></figure><p>Steigende Energiekosten, fehlende Zuschauer, unsichere Planung und absehbare Budget-K&#252;rzungen: Den deutschen Theatern stehen schwere Zeiten bevor. Doch vor einigen Wochen einigten sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf eine deutliche Erh&#246;hung der Mindestgagen &#8211; richtig so, findet Lisa Jopt, Schauspielerin und Pr&#228;sidentin der Genossenschaft Deutscher B&#252;hnenangeh&#246;riger (GDBA). Thorsten Weckherlin, Intendant des Landestheaters T&#252;bingen und Co-Autor eines auf <a href="https://nachtkritik.de/"><em>nachtkritik.de</em></a> ver&#246;ffentlichten <a href="https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=21217:brandbrief-zur-zukunft-des-theaters-die-intendanten-andre-nicke-und-thorsten-weckherlin-fordern-einen-kulturellen-zukunftsplan&amp;catid=101&amp;Itemid=84">&#8222;Brandbriefs Zukunft des Theaters&#8220;</a>, bef&#252;rchtet hingegen Personalabbau und Streichungen von Inszenierungen. Ein Streitgespr&#228;ch mit zweien, die eigentlich dasselbe wollen: gutes Theater.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Jopt, die Steigerung der Mindestgagen f&#252</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 07 Aug 2022 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater | Homeoffice, Krieg und Klimakatastrophe: Auf der Bühne geht es um alles]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kritikern gilt René Polleschs Intendanz an der Berliner Volksbühne bereits als gescheitert. Doch Fabian Hinrichs’ Wehklagen in „Geht es dir gut?“ ist großes Theater</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/rene-pollesch-an-der-berliner-volksbuehne-grosses-theater/@@images/image-1000-9688e4a624f026ef7c39a1a61bb2d73d.jpeg" alt="Homeoffice, Krieg und Klimakatastrophe: Auf der Bühne geht es um alles" title="Homeoffice, Krieg und Klimakatastrophe: Auf der Bühne geht es um alles" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt Theaterbilder, die vergisst man sein Leben lang nicht mehr: Fabian Hinrichs auf einem Stuhl, mitten auf der leeren B&#252;hne, ersch&#246;pft. Den ersten Teil des Abends, eine Dreiviertelstunde lang, hatte Hinrichs &#8211; barfu&#223; und allein, mit nichts als einem beigen Regencape beh&#228;ngt &#8211; die Weite der leeren B&#252;hne durchstreift. Hatte in einem von Wahnsinn, M&#252;digkeit und Ratlosigkeit gezeichneten imagin&#228;ren Dialog mit einer abwesenden Person versucht, dem Irrsinn unserer Gegenwart Worte abzuringen &#8211; bis sich pl&#246;tzlich unter Donnerget&#246;se eine schrecklich sch&#246;ne und gleichzeitig furchteinfl&#246;&#223;ende Rakete aus dem B&#252;hnenhimmel herabsenkt. Wie eine g&#246;ttergesandte L&#246;sung f&#252;r all die un&#252;berwindbar schein</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 Apr 2022 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kriegstheater | Wir begreifen nicht, also schauen wir zu]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Emotionen dringen nur über Bilder zu uns. Wir weinen und klatschen, aber verstehen nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/theater-im-krieg-wir-begreifen-nicht-also-schauen-wir-zu/@@images/image-1000-145f54515500111cc2dc43d9df533c0c.jpeg" alt="Wir begreifen nicht, also schauen wir zu" title="Wir begreifen nicht, also schauen wir zu" height="562" width="1000" /></figure><p>Zuschauer eines Krieges zu sein, der sich nicht im eigenen Land abspielt, sei eine ganz heutige, moderne Erfahrung, schreibt die Essayistin Susan Sontag in ihrem jetzt unbedingt wieder zu lesenden Buch <em>Das Leiden anderer betrachten</em>.</p><p>Die Flut der Bilder, die uns vom Krieg in der Ukraine erreicht und auf die wir mit Schrecken, Angst, Mitleid, Emp&#246;rung, aber eben auch mit Sensationslust reagieren, macht uns dabei unweigerlich und &#8222;ob wir wollen oder nicht, zu Voyeuren&#8220;. So jedenfalls schreibt es Sontag.</p><p>Der Krieg in der Ukraine hat auf verst&#246;rende Art und Weise die antike Denkmetapher des <em>theatrum mundi</em> &#8211; die Welt ist uns zu einer B&#252;hne geworden &#8211; wiederbelebt. Wahrnehmungsweisen dieser Art treten uns zum Beispiel in der medialen Heroisierung des ukrainisc</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 27 Mar 2022 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kunst | Theater im Krieg: Über die Solidaritätsaktionen deutscher Bühnen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Schockstarre und fehlende Worte: Der Krieg in der Ukraine löst eine tiefgreifende Kulturkrise aus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/theater-im-krieg-ueber-solidaritaetsaktionen-deutscher-buehnen/@@images/image-1000-9e62be2afb93b9bb95a7b3c235fc237a.jpeg" alt="Theater im Krieg: Über die Solidaritätsaktionen deutscher Bühnen" title="Theater im Krieg: Über die Solidaritätsaktionen deutscher Bühnen" height="562" width="1000" /></figure><p>Was kann die Kultur, kann das Theater angesichts des Krieges ausrichten? Was kann es &#252;berhaupt sagen oder tun? Die &#8222;Hoffnungen auf die Kraft des Friedens und des Gespr&#228;chs&#8220; seien durch Putins Angriff &#8222;bitter entt&#228;uscht worden&#8220;, schrieb der Hamburger Kultursenator und Pr&#228;sident des Deutschen B&#252;hnenvereins Carsten Brosda (SPD) <a href="https://www.buehnenverein.de/de/publikationen-und-statistiken/kulturpolitische-statements/statements.html?det=629">in einer Stellungnahme</a>. Der Krieg ziele auch, meint er, &#8222;auf die M&#246;glichkeiten f&#252;r Kunst und Kultur, sich &#252;berall auf der Welt frei zu entfalten&#8220;. Denn gerade diese seien es, die &#8222;&#252;ber Grenzen hinweg die Grundlage f&#252;r Frieden und Verst&#228;ndigung schaffen k&#246;nnen." Hiermit ruft Brosda das auf, was die Grundlage von unserem Kulturverst&#228;ndnis ist: dass uns die Kunst, da</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 17:20:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Russland | Schock, Schmerz, Scham]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Rausschmisse und Rücktritte an großen Bühnen, offene Briefe und Totenstille im Saal: So reagiert die Theaterszene auf den Krieg</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maria-golowina/russische-theaterszene-schock-schmerz-scham/@@images/image-1000-c3d71715e198092b06061f719319b3e1.jpeg" alt="Schock, Schmerz, Scham" title="Schock, Schmerz, Scham" height="562" width="1000" /></figure><p>Der 23. Februar, der &#8222;Tag des Verteidigers des Vaterlandes&#8220; (ehemals der &#8222;Tag der Sowjetarmee&#8220;), ist ein milit&#228;rischer Feiertag, der in ganz Russland begangen wird, von den Kinderg&#228;rten bis zum Staatlichen Kremlpalast. In diesem Jahr wurde am Vortag bekannt gegeben, dass Russland zwei Regionen der Ukraine als seine Gebiete &#8222;anerkennt&#8220;. Am Tag darauf marschierte die russische Armee in die Ukraine ein. Die Facebook-Kan&#228;le der Kulturszene explodierten.</p><p>Die erste Reaktion ist Schock, Schmerz und Scham; viele haben Freunde und Verwandte in der Ukraine. Und es ist v&#246;llig klar, dass diese Ereignisse den &#8222;zivilen Tod&#8220; in allen Bereichen (Kunst, Bildung, Wirtschaft) f&#252;r jeden Einzelnen bedeuten, der als &#8222;russisch&#8220; g</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 03 Mar 2022 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Maria Golowina</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater | Ohne Fassade]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/theater-ohne-fassade</link>
        <description><![CDATA[<strong>100 Variationen über die Gewalt – warum „[Blank]“ eine fantastische Zumutung ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/theater-ohne-fassade/@@images/image-1000-2b6c7bffe52f9ed037b63a6a2a762b7c.jpeg" alt="Ohne Fassade" title="Ohne Fassade" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer bisher an der Hoffnung festhielt, der Welt k&#246;nnte doch noch die Erl&#246;sung durch einen sp&#228;t erwachten Gott widerfahren, d&#252;rfte nach diesem Theaterabend vollends alle Illusionen verlieren. Es gibt in der deutschsprachigen Erstauff&#252;hrung von Alice Birchs St&#252;ck <em>[Blank]</em> nur eine Regentin auf diesem Planeten, n&#228;mlich die Gewalt, und sie entwickelt in 100 Szenen ein eiskaltes Stakkato: Ein Mann vergewaltigt ein junges M&#228;dchen. Das junge M&#228;dchen wird schwanger. Die Mutter des jungen M&#228;dchens t&#246;tet den Mann. Anderer Fall: Eine Frau trinkt und vernachl&#228;ssigt ihr Kind. Anderer Fall: Wieder ein junges M&#228;dchen verschwindet. Es wird von einer Psychopathin entf&#252;hrt. Sie selbst verlor ihr Kind. Das junge M&#228;dchen wird sterben. Di</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Feb 2022 06:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Machtmissbrauch | Peter Zadek tobt – warum ist das „zum Niederknien“?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Theaterroman „Sein oder Nichtsein“ von Klaus Pohl begeistert die Szene. Dabei ist er vor allem eins: Ein Plädoyer für Psychoterror</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/peter-zadek-tobt-warum-ist-das-zum-niederknien/@@images/image-1000-d46099f90dc81c964475bd42c61a06c4.jpeg" alt="Peter Zadek tobt – warum ist das „zum Niederknien“?" title="Peter Zadek tobt – warum ist das „zum Niederknien“?" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Buch geht um im Theaterland, das seit einiger Zeit viele massiv in seinen Bann zieht. Begeisterte Kritiken hat das Werk eingeheimst. Ein hingerissener Joachim Meyerhoff, Schauspieler und Bestsellerautor, findet den Roman einfach nur &#8222;zum Niederknien&#8220; und schreibt jetzt prompt an einem Drehbuch, mit dem der Stoff bald schon verfilmt werden soll. Von ihm h&#246;chstpers&#246;nlich. F&#252;r die Hauptrolle soll Anthony Hopkins angefragt werden.</p><p>Na? Gemeint ist der Theaterroman <em>Sein oder Nichtsein</em> von Klaus Pohl, ein fiktiv ausgeschm&#252;ckter Probenbericht von Peter Zadeks <em>Hamlet</em>-Inszenierung, in der Angela Winkler (wir befinden uns im Jahr 1999) die Hauptrolle spielte. Ziemlich geniale Idee von Zadek damals, Hamlet mit einer Frau zu besetzen, weshalb das Ding auch umgehend mi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 30 Jan 2022 06:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Theater | Hyper-Pop und Kritische Theorie]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zwölf Vorstellungen ausverkauft, vor der Premiere. Wie „Porno mit Adorno“ dem Publikum in Zürich ein ultradichtes, sinnentleerendes Spektakel präsentiert – und damit passend unsere kaputte Welt imitiert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/anna-bertram/hyper-pop-und-kritische-theorie/@@images/image-1000-2faa7b2a499f368cd0d9dab53d6c53c1.jpeg" alt="Hyper-Pop und Kritische Theorie" title="Hyper-Pop und Kritische Theorie" height="562" width="1000" /></figure><p class="western"><span>Geschliffen sauber und minimalistisch chic ist die B&#252;hne, die beiden Greenscreens und Fernsehbildschirme mitsamt </span><span>Live-Kamera</span><span>-Sets im grellen Studiolicht erz&#228;hlen schon zu Beginn: Der technische Reproduktionsapparat ist Hauptdarsteller, und zwar keiner der angenehmen Art. </span><span>Still und unbeweglich steht sie da, die digitale Ausstattung. Sie ist das erste und wird nach der Vorstellung das letzte bleiben, was das Publikum sieht &#8211; ein Touch Horror&#228;sthetik in einer vermeintlich makellosen Welt. </span></p><p class="western"><span>Das B&#252;hnenst&#252;ck <em>Porno mit Adorno</em> feierte am 20. Januar im Theater am Neumarkt, Z&#252;rich Premiere und l&#228;sst das Publikum eine komplette Sinnentleerung in der Industrie des Menschseins erfahren. Nachrichten werden nicht nur zur Ware, sondern zum Inbegriff einer Welt der E</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 11:24:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Anna Bertram</dc:creator>
        
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      <item>
        <title><![CDATA[Theater | Der Kontrastmittler]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Matthias Brandt kehrt nach 20 Jahren zurück auf die Bühne. „Sachte, sachte“, will man ihm fast zurufen, so hart packt er Max Frischs „Mein Name sei Gantenbein“ dort an</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lfb/der-kontrastmittler/@@images/image-1000-312ad95b72ed2d06e056090408b601e2.jpeg" alt="Der Kontrastmittler" title="Der Kontrastmittler" height="562" width="1000" /></figure><p>Anders als es die Popularit&#228;t des Genres Literaturinszenierung an den deutschen Theatern vermuten l&#228;sst, birgt das &#220;bersetzen von Prosa ins Theater eine Vielzahl an Fallstricken und oft geht das gar nicht gut. Oft werden die Texte banalisiert, entweiht. Bei alten Texten, die dazu noch Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte an Patina angesammelt haben, gestaltet sich die Adaption noch einmal schwieriger. Als Regisseur:in bleiben einem im Prinzip nur zwei Optionen: radikale Treue oder empfindlicher Bruch. Also entweder die Unterordnung des Mediums Theater unter die Autorit&#228;t des Textes &#8211; sprich: Rezitation &#8211; oder das Aufbrechen des Texts, Anreicherung durch andere Materialien, wildes Spiel. Durch beide Methoden kann Neues entstehen &#8211; muss aber nicht.</p><p>F&#252;r e</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 24 Jan 2022 06:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Leander F. Badura</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Publikum | Trutzburg Theater]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Auch ohne Lockdown bleiben an vielen Häusern jetzt die Zuschauer:innen weg. Kritik als „Scheiße am Ärmel der Kunst“ zu bezeichnen, hilft da nicht unbedingt weiter</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/trutzburg-theater-wie-lockt-man-das-publikum-zurueck/@@images/image-1000-c073222a054864c8f0cb90b70e4c167f.jpeg" alt="Trutzburg Theater" title="Trutzburg Theater" height="562" width="1000" /></figure><p>K&#252;rzlich fachsimpelte ein Bekannter, der Wissenschaftssendungen moderiert und vielleicht ein wenig Ahnung von der Materie hat, mir vor, dass nun mit der neuen Omikron-Variante die Pandemie im Grunde noch mal komplett von vorne losgehe. Ich konnte und wollte ihm nicht glauben. Allerdings hatte ich zu Beginn der Pandemie auch jegliche Zeitungsartikel als &#8222;Katastrophenerotik&#8220; abgetan, die damals schon das Heraufd&#228;mmern eines pandemischen Zeitalters in Aussicht stellten.</p><p>Vor ziemlich genau einem Jahr schrieb ich an dieser Stelle das erste Theatertagebuch, das zwangsl&#228;ufig vom Kulturlockdown handelte, nur um jetzt festzustellen, dass sich das Thema f&#252;r die Theater &#252;berhaupt nicht ge&#228;ndert hat. Wir bleiben eben Gefangene eines Virus. Mit angehaltenem Atem</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 10 Dec 2021 06:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
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      <item>
        <title><![CDATA[Aktivismus | Schlafwagen zum Kollaps]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Angesichts der Klimakrise missverstehen sich viele deutsche Bühnen als Hörsäle – das Publikum lehnt sich zurück und schaltet ab</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/schlafwagen-zum-kollaps/@@images/image-1000-41b25e129ec89d2dde77801f9d276f82.jpeg" alt="Schlafwagen zum Kollaps" title="Schlafwagen zum Kollaps" height="562" width="1000" /></figure><p>Was w&#228;re das politische Theater unserer Tage ohne den Dauerbrenner der gespaltenen Gesellschaft? Tja, das Aufzeigen verh&#228;rteter Fronten stellt ein bew&#228;hrtes Mittel dar. Dies merkt man auch der Inszenierung <em>Grand Reporterre #4: Deadline</em> an, die gerade Station am Stuttgarter Schauspielhaus machte. Dabei handelt es sich um eine Produktion der grenz&#252;berschreitenden Stuttgarter Performancegruppe <em>Citizen.Kane.Kollektiv </em>sowie des franz&#246;sischen <em>Th&#233;&#226;tre du Point du Jour.</em> Auf einem die B&#252;hne teilenden Tuch erscheinen zwei sich abwechselnde Projektionen: Einmal s&#228;chselt ein ehemaliger Bergbaukumpel &#252;ber die aus seiner Sich kriminellen Umweltsch&#252;tzer, einmal erkl&#228;rt uns eine Klimaexpertin zwischen ihren Zimmerpflanzen die Sch&#228;dlichkeit f</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 23 Nov 2021 06:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Corona | Der Lappen bleibt unten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Unsere Kolumnistin will ins Theater. Das ist in Berlin in diesem Pandemie-Herbst nicht leicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/der-lappen-bleibt-unten/@@images/image-1000-a415d9dae0a60a1a3d2d56c0d4d3d5f0.jpeg" alt="Der Lappen bleibt unten" title="Der Lappen bleibt unten" height="562" width="1000" /></figure><p>Hochverehrtes Lesepublikum! F&#252;r diesen Text hatte ich urspr&#252;nglich einen Plan: Gleich zwei Mal l&#228;uft in Berlin zurzeit der Frankenstein-Stoff auf der B&#252;hne. Im Deutschen Theater spielen drei Schauspieler:innen in wechselnden Rollen Mary Shelleys Roman <em>Frankenstein</em> und in der 3. Etage der Volksb&#252;hne ist eine Bearbeitung unter dem Titel <em>I spit on my grave</em> zu sehen. (Au&#223;erdem l&#228;uft seit Mitte Oktober eine anspruchsvolle Adaption in Hannover: <em>Frankenstein oder eine Frischzellenkur</em>.) Das analysew&#252;tige Monster in mir war schmatzend erwacht. Was! Sagt! Uns! Dieser! Text! Heute? Welche Schl&#252;sse &#252;ber Wissenschaft und Verantwortung, Anderssein in der Welt, radikale Einsamkeit und zur&#252;ckgewiesene Liebe w&#252;rde man ziehen k&#246;nnen? Einen wun</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 14 Nov 2021 06:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Oper | Furiose Spießer]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Für seine erste Premiere hat sich Serge Dorny, der neue Intendant an der Staatsoper München, Gogols „Die Nase“ ausgesucht – und holt es in Putins Russland</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wolfgang-herles/furiose-spiesser/@@images/image-1000-e4dbb5121ad1e12a4b320cec28d39a22.jpeg" alt="Furiose Spießer" title="Furiose Spießer" height="562" width="1000" /></figure><p>Verflucht kalt ist es im Winter in Sankt Petersburg. Vom ersten bis zum letzten Ton rieseln die Flocken. Schneeberge t&#252;rmen sich vor dem Orchestergraben. An der Newa ziehen Angler Leichenteile aus L&#246;chern im Eis. Was frieren l&#228;sst, ist also nicht blo&#223; das Klima. Dagegen hilft der viele Wodka nur bedingt.</p><p>Ein St&#252;ck wie von Kafka: Polizeimajor Kovaljov wacht auf und vermisst seine Nase. Sie taucht wieder auf, allerdings ist sie da bereits zu einer h&#246;hergestellten Pers&#246;nlichkeit bef&#246;rdert worden und will nicht zur&#252;ck ins Gesicht des Polizisten, der aus Verzweiflung dar&#252;ber zum Strick greift. Ein D&#228;mon rettet ihn. Und die Nase wird gefasst, als sie mit gef&#228;lschtem Pass das Land verlassen will. Kaum hat der Major sie wieder, ist er wied</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 31 Oct 2021 06:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Wolfgang Herles</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Tiere | Mit Bio-Zertifikat]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Das neue Münchner Volkstheater steht im Schlachthofviertel. Auch die Premiere ist blutig</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-erdmann/mit-bio-zertifikat/@@images/image-1000-3c88320b0ac711511fabb86f08ce2673.jpeg" alt="Mit Bio-Zertifikat" title="Mit Bio-Zertifikat" height="562" width="1000" /></figure><p>Nun hat auch das M&#252;nchner Volkstheater ein neues Haus. Nach dreij&#228;hriger Bauphase ist es aus der Stadtmitte etwas weiter s&#252;dlich in die Isarvorstadt gezogen, auf dem gro&#223;en Schotterplatz an der Tumblinger Stra&#223;e 29 steht nun ein hochmoderner Komplex, als habe er immer schon hier gestanden. Auch der Prospekt zum Neubau betont, wie gut der Bau sich &#8222;wie selbstverst&#228;ndlich in seine Nachbarschaft&#8220; integriere. Das tut er, und die Premiere von <em>Unser Fleisch, unser Blut </em>tut es auch.</p><p>Es ist nicht recht entscheidbar, ob es sich bei diesem St&#252;ck von Jessica Glause um eine Auftragsarbeit zur Einweihungsfeier handelt oder ob die Regisseurin mit ihrem Thema zuf&#228;llig einen Gl&#252;cksgriff tat. <em>Unser Fleisch, unser Blut</em> handelt vom Fleischkonsum, als Au</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 Oct 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Erdmann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Musical | Flaue Power]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sibylle Bergs Außenseiter-Ballade „GRM Brainfuck“ ist eine Flut von Missvergnügen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/juergen-ziemer/flaue-power/@@images/image-1000-651cc7fb3b2d4a4f3437f5d7dd06fe5e.jpeg" alt="Flaue Power" title="Flaue Power" height="562" width="1000" /></figure><p>Grime &#8211; f&#252;r Kenner*innen lautmalerisch GRM &#8211; ist eine britische Hip-Hop-Variante, die die Schrecken der Zukunft nicht f&#252;rchtet, sondern vorwegnimmt. Motto: Wer nicht viel erwartet, wird auch nicht entt&#228;uscht. Wie Hartgummigeschosse knallen die Beats dieser Musik seit Anfang des Millenniums durch vorst&#228;dtische Fu&#223;g&#228;ngerzonen, wo sich die j&#252;ngste Generation der Aussortierten trifft. Als Rapper*innen d&#252;rfen sie sich lauthals beschweren, verbal kraftmeiern, sogar mit der Apokalypse drohen. Schnell, hart und treffsicher. Tiefergelegte B&#228;sse flattern dazu wie ein Elektrizit&#228;tswerk kurz vor dem Kollaps. Und ab und zu geschieht auch mal ein Wunder, und einer aus der Szene wird zum Popstar, so wie Stormzy.</p><h2>Alles ist bedingungslos</h2><p>F&#252;r </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 08 Oct 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jürgen Ziemer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Theater | Polleschs Gedanken-Trampolin]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Höchste Erwartungen und ein kaum zu erfüllendes Vermächtnis – Manege frei an der Volksbühne</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-irmer/polleschs-gedanken-trampolin/@@images/image-1000-29860fe82fa7ad45e4e710269d7f2947.jpeg" alt="Polleschs Gedanken-Trampolin" title="Polleschs Gedanken-Trampolin" height="562" width="1000" /></figure><p>Unterm wallenden orangefarbenen Vorhang, der immer mal wieder in die Form eines Zirkuszeltdachs gezogen wird, soll ein wei&#223;es Kaninchen auf den schwarzen B&#252;hnenboden gezaubert werden. Man sieht &#8211; der Vorhang ist da einen Tick zu schnell schon wieder oben &#8211;, wie ein B&#252;hnenarbeiter das langohrige Tier aus einer Luke hievt. Ein verstolperter Zaubertrick. Gleich zu Beginn erl&#228;utert die hinrei&#223;ende Kathrin Angerer ihrem Gegen&#252;ber Martin Wuttke ein Schie&#223;kunstst&#252;ck: &#8222;Wir sind hier im Zirkus, Sie m&#252;ssen schon danebenschie&#223;en, sonst ist es keine Kunst.&#8220; Volltreffer.</p><p>Vor der Volksb&#252;hne steht ein echtes Zirkuszelt, das wie fast alles an diesem Er&#246;ffnungsabend schwer mit Tradition beh&#228;ngt ist. Denn in einem solche</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 06 Oct 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Irmer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Interview | „Mir gefällt das Dreckige“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Jan Speckenbach hat Live-Video am Theater miterfunden. Was hat er jetzt mit René Pollesch an der Volksbühne vor?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-irmer/mir-gefaellt-das-dreckige/@@images/image-1000-fd265be1a7bb04c6654507332ce5edd5.jpeg" alt="„Mir gefällt das Dreckige“" title="„Mir gefällt das Dreckige“" height="562" width="1000" /></figure><p>Anfang der Nullerjahre war Jan Speckenbach an der Volksb&#252;hne beim Entstehen von Frank Castorfs Videotheater dabei. Mit Ren&#233; Pollesch als neuem Intendanten schlie&#223;t sich f&#252;r ihn nun ein Kreis: Bei Polleschs <em>Die Gewehre der Frau Kathrin Angerer</em> ist er f&#252;r die Livekamera verantwortlich. Die Frage: &#8222;Video im Theater, was soll das?&#8220; begleitet seine Arbeit von Anfang an.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Speckenbach, Video im Theater, das konnte man nicht studieren, wenn es noch gar nicht richtig erfunden war. Was haben Sie studiert?</p><p class="interview-answer"><strong>Jan Speckenbach:</strong> Ich habe in Karlsruhe an der neu gegr&#252;ndeten Hochschule f&#252;r Gestaltung studiert, im ersten Jahrgang 1992. Sie orientierte sich an der Ulmer Hochschule f&#252;r Gestaltung, die wiederum auf die Tradition der Bauhaus-Schul</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 25 Sep 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Irmer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Porträt | Die, die Monster bezwingt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Joana Mallwitz wird neue Chefdirigentin des Berliner Konzerthausorchesters. Wer ist die Musikbesessene?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/die-die-monster-bezwingt/@@images/image-1000-b2ff48ceff3ef3dbdc11ef298361d353.jpeg" alt="Die, die Monster bezwingt" title="Die, die Monster bezwingt" height="562" width="1000" /></figure><p>Zum ersten Mal ganz oben zu stehen, bejubelt von der Kritik, gefragt von den gro&#223;en Orchestern der Welt &#8211; das ist vielleicht der gef&#228;hrlichste Moment einer Dirigentenkarriere. Bei Joana Mallwitz kam dieser Punkt mitten in der Pandemie. Alle Auff&#252;hrungen waren abgesagt, einzig die Salzburger Festspiele hatten ein Sicherheitskonzept entwickelt, das den Spielbetrieb zulie&#223;. Auf dem Programm: Mozarts Oper Cos&#236; fan tutte. Nach den ersten beiden Lockdowns waren die Menschen kulturell ausgehungert, alle Ohren lauschten nach Salzburg. Die Produktion wurde im Fernsehen &#252;bertragen. Und war ein riesiger Erfolg (<a href="/ausgaben/2420"><em>der Freitag</em> 34/2020</a>)! Mallwitz selbst &#252;berflog die Kritiken nur. Aber ihr Mann, der Operns&#228;nger Simon Bode, hatte sie sorgf&#228;ltig studiert und</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 25 Sep 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Axel Brüggemann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Machtmissbrauch | Labore des Wandels]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/labore-des-wandels</link>
        <description><![CDATA[<strong>Entlassungen allein werden die Theater nicht verändern. Wie können Lösungen aussehen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/labore-des-wandels/@@images/image-1000-14f2c6006aba508969a2e47afc79255c.jpeg" alt="Labore des Wandels" title="Labore des Wandels" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Aufforderung &#8222;&#196;ndert euch!&#8220; schallt den Theatern seit einigen Jahren vehement entgegen. Rassismus, Sexismus, Machtmissbrauch &#8211; es ist erschreckend, welche Missst&#228;nde an einzelnen H&#228;usern &#246;ffentlich wurden. Und Theaterdeutschland musste sich an ein neues Selbstbild gew&#246;hnen: Hinter den Fassaden der bildungsb&#252;rgerlichen Institution herrscht bisweilen noch der Feudalismus.</p><p>Einige der zentralen Fragen in der hitzigen Strukturdebatte lauteten: Ist das Modell des alleinverantwortlichen Intendanten noch zeitgem&#228;&#223;? Erscheint es vertretbar, dass drei Viertel der Stadt- und Staatstheater von M&#228;nnern geleitet werden? Und wie geht es den Mitarbeiter:innen und Schauspieler:innen, deren &#8222;Normalvertrag B&#252;hne&#8220;, wie man den </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 21 Sep 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater | Die alte Volksbühne lugt hervor]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zum Auftakt bedient sich René Pollesch am Zirkus. Der neue Intendant findet, dass diese halb im Verwegenen turnende Welt ein guter Anfang sein kann</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-irmer/die-alte-volksbuehne-lugt-hervor/@@images/image-1000-99181f9ea5700af1c338468432442414.jpeg" alt="Die alte Volksbühne lugt hervor" title="Die alte Volksbühne lugt hervor" height="562" width="1000" /></figure><p>Unterm wallenden orangefarbenen Vorhang, der mit Seilen aus dem B&#252;hnenhimmel immer mal wieder in die Form eines Zirkuszeltdachs gezogen wird, soll ein wei&#223;es Kaninchen auf den schwarzen B&#252;hnenboden gezaubert werden. Man sieht, der Vorhang ist da ein Tick zu schnell schon wieder oben, wie ein B&#252;hnenarbeiter das besonders langohrige Tier aus einer Luke hievt. Ein verstolperter Zaubertrick. Gleich zu Beginn erl&#228;utert die hinrei&#223;ende Kathrin Angerer ihrem Gegen&#252;ber Martin Wuttke ein Schie&#223;kunstst&#252;ck: &#8222;Wir sind hier im Zirkus, Sie m&#252;ssen schon daneben schie&#223;en, sonst ist es keine Kunst.&#8220; Volltreffer.</p><p>Vor der Volksb&#252;hne steht ein echtes Zirkuszelt, das wie fast alles an diesem Er&#246;ffnungsabend schwer mit Tradition beh&#22</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 20 Sep 2021 17:47:22 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Irmer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Berliner Volksbühne | Erwacht der fette Theatergott?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach stürmischen Jahren eröffnet das traditionsreiche Haus diese Woche unter neuer Leitung wieder seine Türen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/erwacht-der-fette-theatergott-unter-der-volksbuehne/@@images/image-1000-aad50dbdc11486bdb52818e3474dc55c.jpeg" alt="Erwacht der fette Theatergott?" title="Erwacht der fette Theatergott?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn diese Woche die Volksb&#252;hne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin unter der neuen Leitung von Ren&#233; Pollesch ihre schweren Schwingt&#252;ren wieder &#246;ffnet, dann ist die Geschichte der beispiellosen Schlacht um das einst pr&#228;gendste Theater im deutschsprachigen Raum eigentlich erst mal zu Ende.</p><p>Das zivilgesellschaftliche widerborstige Aufb&#228;umen, das vor gut sechs Jahren die Ernennung des Museumsmannes Chris Dercon als Nachfolger von Frank Castorf ausgel&#246;st hatte, machte auf einmalige Weise die kulturelle und symbolische Bedeutung von Theater erfahrbar und faszinierte sogar Menschen, die die Debatte ansonsten f&#252;r v&#246;llig plemplem hielten.</p><p>Die n&#228;chste Erfahrung, die man dann machen konnte, war die der politischen Einsicht, was auch eher selten vorkommt,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Sep 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Musiktheater | Sex mit Werwolf]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth inszenieren eine Groteske zwischen Wahn und Witz</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/sex-mit-werwolf/@@images/image-1000-80e51ae3a1b6b02ee31102d57896528f.jpeg" alt="Sex mit Werwolf" title="Sex mit Werwolf" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Welt ist ein verkommener Ort, schauerlich und gottverloren. Wohin man bei der Ruhrtriennale-Inszenierung von Elfriede Jelineks B&#228;hlamms Fest schaut, lauert das Morbide. In der weitr&#228;umigen Jahrhunderthalle in Bochum blicken wir auf Niemandsland. Umgeben von mager bepflanzter Erde und Nebel befindet sich ein Holzhaus. Bewohnt wird es von der herrischen Alten Mrs. Carnis (Hilary Summers), ihrem Sohn, Farmer und Trunkenbold Philip (Dietrich Henschel) und dessen junger Frau Theodora (Katrien Baerts). Eigentlich k&#246;nnte dieses Fleckchen ein Idyll sein, g&#228;be es nur nicht die st&#228;ndigen &#220;bergriffe auf letztere durch ihren Mann und all die L&#228;mmer des Hofes, die unter mysteri&#246;sen Umst&#228;nden gerissen werden.</p><p>Ob Fantasmagorie oder Wirklichkeit, zumindest i</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 19 Aug 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater | Die Ampel setzt den Rotstift an]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Stadt Mainz plant Kürzungen an ihrem Mehrspartenhaus. Hoffentlich macht das nicht Schule</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/die-ampel-setzt-den-rotstift-an/@@images/image-1000-1cc3d5e77181902fed07dde0c50f9977.jpeg" alt="Die Ampel setzt den Rotstift an" title="Die Ampel setzt den Rotstift an" height="562" width="1000" /></figure><p>Man hatte die K&#252;rzungswellen schon vorhergesehen, nun scheinen sie auch de facto hereinzubrechen. Wie das Aktionsb&#252;ndnis &#8222;Mainzer Theater f&#252;r alle&#8220; in einer Pressemeldung mitteilt, plant die Kommunalverwaltung Einsparungen beim Staatstheater Mainz. Derzeit verf&#252;gt es noch &#252;ber einen Gesamtetat von rund 26 Millionen Euro, es geht um K&#252;rzungen in H&#246;he von 300.000 im laufenden und 600.000 Euro im kommenden Jahr. Die Summen aus der Streichung sollen dabei aus eigentlich tariflich verb&#252;rgten Lohnerh&#246;hungen f&#252;r die ungef&#228;hr 500 Mitarbeiter*innen generiert werden. Vor zehn Jahren unternahm das &#246;rtliche Finanzdezernat schon einmal den Versuch, das &#8211; wohlbemerkt! &#8211; einzige Staatstheater von Rheinland-Pfalz um drei M</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 14 Aug 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater | Das gute Leben, jetzt in Bochum]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Unsere Kolumnistin macht sich Gedanken zur Zukunft des Schauspiels. Sehen wir auf den Bühnen jetzt einfach die uneingelöste Vergangenheit?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/das-gute-leben-jetzt-in-bochum/@@images/image-1000-3bcb911a55577795ab30e1920d22902b.jpeg" alt="Das gute Leben, jetzt in Bochum" title="Das gute Leben, jetzt in Bochum" height="562" width="1000" /></figure><p>Tr&#228;ume sind Wunscherf&#252;llungsmaschinen, schreibt Freud, und so ist es ja auch gar nicht weiter verwunderlich, dass ich regelm&#228;&#223;ig Theatertr&#228;ume habe. Oft treffe ich da auf Theaterschaffende und wir f&#252;hren wunderbar kluge Gespr&#228;che. Na ja. Nur neulich hatte ich eine eher grauenvolle n&#228;chtliche Begegnung. Ich sollte einen Schauspieler zu den Spielpl&#228;nen nach der Corona-Pause interviewen (Gr&#252;beln sinnlos, Sie kommen nicht drauf, wer es war!) und ob er in ihnen das Konzept des &#8222;guten Lebens&#8220; erkennen k&#246;nne. Nun gab sich der Schauspieler aber recht widerborstig: &#8222;Was denken Sie denn dar&#252;ber?&#8220; oder &#8222;Erz&#228;hlen Sie selbst!&#8220;, sodass ich der peinlichen Situation entfloh, indem ich eine U-Bahn bestieg, </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 11 Aug 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühne | Ein Recht auf Chanel]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Warum Aufstieg ein Märchen ist: das berührende Sozialdrama „Einfache Leute“ am Staatstheater Mainz</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/ein-recht-auf-chanel/@@images/image-1000-f945dba3c6ae612db0df9afa4fb45684.jpeg" alt="Ein Recht auf Chanel" title="Ein Recht auf Chanel" height="562" width="1000" /></figure><p>Sie hat es geschafft: Als Kuratorin in einem Kunstmuseum kann Alex sich mit den sch&#246;nen Dingen des Lebens umgeben. Ein schwarzer Designschreibtisch und Apple-Laptop erg&#228;nzen das Angekommensein in der gehobenen Schicht &#8211; wenn eben nur nicht vereinzelt ihre Herkunft aus armen Verh&#228;ltnissen durchschl&#252;ge. Da ist die Hand vor dem Mund beim Lachen oder der &#252;berh&#246;fliche Hang, sich ausnutzen zu lassen. Doch als unversehens ein neureicher Empork&#246;mmling ihr Chef wird, ger&#228;t ihr Glaube an eine Welt, die Leistung mit Aufstieg belohnt, ins Wanken. Sollte das ihr Leben sein? Und welchen Preis hat sie daf&#252;r gezahlt?</p><p>Differenziert lotet Anna Gschnitzers St&#252;ck <em>Einfache Leute</em> die br&#252;chige Oberfl&#228;che einer vermeintlich auf Chancengleichheit gr&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 26 Jun 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühne | Drei gewinnt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Das Zürcher Theater Neumarkt leitet ein Intendantinnen-Trio. Es wird dort anders gezahlt, gespielt, geführt. Und das ist gut so</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/julius-e-o-fintelmann/drei-gewinnt/@@images/image-1000-7fa11ef0f86754aa8632439d36dfd2cc.jpeg" alt="Drei gewinnt" title="Drei gewinnt" height="562" width="1000" /></figure><p>Auf dem zweiten Stock eines schmucken Hauses in der Z&#252;rcher Altstadt befindet sich das Theater Neumarkt, das jetzt nur noch Neumarkt hei&#223;t. Das Haus hat eine bewegte Geschichte: Als Zunfthaus der Schuhmacher gebaut, wurde es zur T&#246;chterschule, dann in den 1920er Jahren zum Versammlungs- und Diskussionsort der Arbeiterbewegung, bis es 1966 schlie&#223;lich als zweites Stadttheater er&#246;ffnet wurde. Diese Tradition des Aufbruchs verpflichtet &#8211; die drei Intendantinnen kn&#252;pfen daran an und machen dabei sehr viel richtig.</p><p>Unter dem Schlachtruf &#8222;Love, Play, Fight!&#8220; und mit dem Bekenntnis zum &#8222;Unbedingten Theater&#8220; leiten Hayat Erdo&#287;an, Tine Milz und Julia Reichert das Haus seit zwei Jahren. Alle drei haben lange Erfahrungen mit und in der T</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Jun 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Julius E. O. Fintelmann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühne | Endlich wieder Theater!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Schauspiel im Freien? Oder gar im Saal? Vom „Pilotprojekt Testing“ geht es gleich weiter zur Öffnung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/endlich-wieder-theater/@@images/image-1000-4242f411e5e586df0ae8257b2bbec4af.jpeg" alt="Endlich wieder Theater!" title="Endlich wieder Theater!" height="562" width="1000" /></figure><p>Hurra, wir spielen wieder! Mit diesem Jubelruf begr&#252;&#223;ten die Theater nach sieben langen Monaten ihr Publikum. Was vor Kurzem noch undenkbar schien, wird in rasantem Tempo Wirklichkeit &#8211; die Kulturinstitutionen er&#246;ffnen. Und dabei &#252;berschlagen sich die Ereignisse: Von einer versuchsweisen &#214;ffnung im &#8222;Pilotprojekt Testing&#8220;, begleitet von strengen Hygienema&#223;nahmen, bis zum leicht eingeschr&#228;nkten Spielbetrieb an potenziell allen Theatern vergingen gerade mal zwei Wochen. Ungleichzeitiger geht es kaum. Am 22. Mai startete das Deutsche Theater als erstes Berliner Haus in die Open-Air-Saison mit Tartuffe in der Regie von Jan Bosse, dargeboten auf dem Vorplatz des klassizistischen Geb&#228;udes.</p><p>Theater im Freien? Im April erschien das noch wie e</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 20 Jun 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühne | Therapeutin und Tragödienstatue]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine Schauspielerin, eine Minute, viele Tränen: Da ist er, der lang vermisste Theatermoment</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-erdmann/therapeutin-und-tragoedienstatue/@@images/image-1000-fb91a96f914fa1621896e58434b6a445.jpeg" alt="Therapeutin und Tragödienstatue" title="Therapeutin und Tragödienstatue" height="562" width="1000" /></figure><p>Endlich wieder Theater. Beinahe w&#228;re es schon einmal so weit gewesen, aber dann wurde <em>Money makes me cry</em> im M&#228;rz kurzfristig abgesagt, das Theaterhaus der M&#252;nchner Kammerspiele wieder geschlossen. Jetzt aber doch, jetzt nicht nur vielleicht, wenn-es-die-Ma&#223;nahmen-erlauben. Gelingt es, nach Monaten der Abstinenz einen gew&#246;hnlichen Theaterabend zu verbringen? Wie ging das noch mal, sind die Kunstreflexe noch ge&#252;bt? Ist das Telefon off, nachdem es auf dem Parcours der digitalen Test- und Buchungsstrecken vom Innenstadtviertel bis zur Garderobe unverzichtbar war? Lacht man hoffentlich nicht an der falschen Stelle laut, klatscht hoffentlich an der richtigen? Nicht nur die L&#252;cke einer pr&#228;senten Live-Kultur, die in der Pandemie aufgerissen wurde, auch <em>Money</em></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 05 Jun 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Erdmann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühne | Motto: Bitte durchhalten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vor einem Jahr war Streaming Notbehelf, nun zeigt das 58. Berliner Theatertreffen online große Theatermomente</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-irmer/motto-bitte-durchhalten/@@images/image-1000-708a91541b8c95e9a0417eebae433215.jpeg" alt="Motto: Bitte durchhalten" title="Motto: Bitte durchhalten" height="562" width="1000" /></figure><p>Das 58. Berliner Theatertreffen ist also er&#246;ffnet. Alles online, anstrengend, aber trotzdem nicht uninteressant. Der Jahrgang wird in Erinnerung bleiben als der Moment, in dem die Theater technisch hochger&#252;stet live ohne Publikum spielen, das nat&#252;rlich trotzdem in der Ferne angesprochen werden muss. Auch hybrides Theater basiert auf wechselseitiger Liebe. Letztes Jahr &#8211; sechs Wochen Lockdown hatten das Theatergeschehen zum v&#246;lligen Stillstand gebracht &#8211; zeigte das Theatertreffen vor allem ins Netz gestellte Aufzeichnungen als Notbehelf.</p><p>Mit dem St&#252;ck<em> Einfach das Ende der Welt </em>von Jean-Luc Lagarce (Schauspielhaus Z&#252;rich) wurden nun die Top Ten gestartet und Regisseur Christopher R&#252;ping begr&#252;&#223;te die Zuschauer im leeren Theater, das hei&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 23 May 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Irmer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühne | Spiel dir dein Stück]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Passives Zuschauen ist passé. Mit der Gamification schaffen die Theater neue Grenzerfahrungen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/spiel-dir-dein-stueck/@@images/image-1000-a5de8ade143f5f6adef4b26ea18ebbe4.jpeg" alt="Spiel dir dein Stück" title="Spiel dir dein Stück" height="562" width="1000" /></figure><p>Statt St&#252;cken schauen wir uns seit einiger Zeit &#8222;St&#252;ckentwicklungen&#8220; an. Alles ist irgendwie noch im Flow und das Ende der Auff&#252;hrung offen. Denn die relative Konstante stellen wir dar, die einzubindenden ZuschauerInnen. Die klassische Show &#8222;B&#252;hne dort &#8211; Publikum hier&#8220; mutet f&#252;r viele TheatermacherInnen nicht mehr zeitgem&#228;&#223; an. Reizvoller erscheint ihnen eher das Event zum Mitmachen. Also Zelda und World of Warcraft zum Anfassen? So &#228;hnlich. Was z&#228;hlt, ist die Aktivit&#228;t, in die es uns zu versetzen gilt. Anfassen geh&#246;rt in Zeiten der Pandemie nicht dazu, aber Interaktion geht auch auf Distanz. Angesichts geschlossener B&#252;hnen verst&#228;rkt sich der Trend.</p><p>Gro&#223;er Beliebtheit erfreut sich der Parcour</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 17 May 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühne | Woran wir alle kranken]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/woran-wir-alle-kranken</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/woran-wir-alle-kranken</link>
        <description><![CDATA[<strong>Zwischen Tabubruch und Wehklage: Der Heidelberger Stückemarkt zeigt, woran es in der Gesellschaft hapert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/woran-wir-alle-kranken/@@images/image-1000-bcd7810ea99cc5dd3bb459b8d0e8f113.jpeg" alt="Woran wir alle kranken" title="Woran wir alle kranken" height="562" width="1000" /></figure><p>Auf der B&#252;hne wird das Unsagbare sagbar. Tabus fallen, nicht als Selbstzweck, sondern im besten Fall zur Erweiterung unserer Sichtweisen. Vielleicht l&#228;sst sich die Entgrenzung als ein Leitmotiv des Heidelberger St&#252;ckemarkts benennen, der nach einer Zwangspause im vorigen Jahr nun zumindest digital stattfinden konnte.</p><p>Regelrecht krachen l&#228;sst es das Gewinnerst&#252;ck des AutorInnenwettbewerbs, Maria Magda von Svenja Viola Bungarten. Was sich dieses radikal-mutige Drama &#252;ber das Leben junger ProtagonistInnen in einem Klosterinternat auf die Fahne schreibt, ist eine Kampfansage an katholischen Chauvinismus. Gerade die m&#228;nnliche Dominanz in christlichen Urmythen wird schonungslos zerlegt. Mithin erscheint der sich zu Wort meldende Vater im Himmel als &#252;belster</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 16 May 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Literatur | „Das Drama des Anthropozäns“ von Frank-M. Raddatz: Blind wie Ödipus]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/martina-mescher/blind-wie-oedipus</link>
        <description><![CDATA[<strong>Frank-M. Raddatz lotet aus, wie man im Anthropozän die Klimakrise auf die Bühne bringt. Mit Inspiration von Heiner Müller</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/martina-mescher/blind-wie-oedipus/@@images/image-1000-cba7f43a11a69c57aa44a18b6b0f3e89.jpeg" alt="„Das Drama des Anthropozäns“ von Frank-M. Raddatz: Blind wie Ödipus" title="„Das Drama des Anthropozäns“ von Frank-M. Raddatz: Blind wie Ödipus" height="562" width="1000" /></figure><p>Beim Weltwirtschaftsforum in Davos sagte Greta Thunberg 2019: &#8222;Our house is on fire&#8220; und &#8222;I want you to panic&#8220;. Ein paar Monate sp&#228;ter schleuderte sie den M&#228;chtigen der Welt auf dem UN-Klimagipfel &#8222;How dare you!&#8220; entgegen &#8211; &#8222;Wie k&#246;nnt ihr es wagen!&#8220;. In der Welt des Theaters w&#252;rde man wohl sagen, dass die Klimaaktivistin damit einen klassischen Kassandra-Auftritt hingelegt hat.</p><p>Nun fragt Frank-M. Raddatz in seinem Buch Das Drama des Anthropoz&#228;ns, wo angesichts der Klimakrise eigentlich eine entsprechende Kassandra auf den Theaterb&#252;hnen bleibt. Der Begriff Anthropoz&#228;n, Zeitalter des Menschen, wurde vom k&#252;rzlich verstorbenen Nobelpreistr&#228;ger und Entdecker des Ozonlochs, Paul J. Crutzen, gepr&#22</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 08 May 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Martina Mescher</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Bühne | Alleinherrschaftsdrama]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/alleinherrschaftsdrama</link>
        <description><![CDATA[<strong>An Theatern häufen sich Vorwürfe von Machtmissbrauch. Höchste Zeit für einen Kulturwandel</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/alleinherrschaftsdrama/@@images/image-1000-990305d984e2a55661aa6b9fbfcaa18c.jpeg" alt="Alleinherrschaftsdrama" title="Alleinherrschaftsdrama" height="562" width="1000" /></figure><p>St&#228;ndig schwappen neue Skandale &#252;ber den Rand des Theaterbetriebs, scheint&#8217;s. Allein in Berlin gibt es in diesem Jahr drei prominente Beispiele: <span>Im Februar tritt Klaus D&#246;rr als Intendant der Volksb&#252;hne zur&#252;ck, drei Tage, nachdem ihm <a href="https://taz.de/Metoo-an-der-Berliner-Volksbuehne/!5754690/">in einem Zeitungsartikel &#8222;sexualisierte Grenz&#252;berschreitungen&#8220; vorgeworfen wurden</a>. Die dort formulierten Vorw&#252;rfe bestreitet er. </span> Mit Rassismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz hat das Staatsballett Berlin zu k&#228;mpfen. Nachdem die T&#228;nzerin Chlo&#233; Lopes Gomes mehrfach rassistisch angegangen worden ist, wendet sie sich Ende 2020 an die internationale Presse und erreicht im April vor dem B&#252;hnenschiedsgericht, dass die Nichtverl&#228;ngerung ihres Vertrages um ein Jahr ausgesetzt und ihr eine</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 07 May 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Bühne | Ein Lernprozess]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Rassismus-Skandal am Schauspielhaus Düsseldorf zieht immer weitere Kreise. Was folgt jetzt auf die offenen Briefe?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hans-christoph-zimmermann/ein-lernprozess/@@images/image-1000-b95fbb44982d16abb4798694341d4b78.jpeg" alt="Ein Lernprozess" title="Ein Lernprozess" height="562" width="1000" /></figure><p>Nach Machtmissbrauch, Sexismus, Mobbing nun also Rassismus. Der D&#252;sseldorfer Skandal ist ein Aufprall mit Ansage. 2018 w&#228;hnte sich der Deutsche B&#252;hnenverein auf der H&#246;he der Zeit und beschloss einen &#8222;wertebasierten Verhaltenskodex zur Pr&#228;vention von sexuellen &#220;bergriffen und Machtmissbrauch&#8220;. Zwar purzelten ein paar Intendanten und Regisseure wegen &#8222;toxischer M&#228;nnlichkeit&#8220; die Karriereleiter runter, doch an Rassismus dachten damals offenbar die wenigsten. So basisnah, sprich allt&#228;glich wollte man sich die &#228;sthetische Reflexionsmaschinerie Theater, die sich seit Jahrhunderten als Moralapostel f&#252;r alle &#8222;Erniedrigten und Beleidigten&#8220; aufspielt, dann doch nicht vorstellen. Das D&#252;sseldorfer Schauspielhaus</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hans-Christoph Zimmermann</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Bühne | Geisterpremieren]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/thomas-irmer/geisterpremieren</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/thomas-irmer/geisterpremieren</link>
        <description><![CDATA[<strong>Theater produzieren auf Vorrat, das ist ein neues Phänomen. Dank Corona stecken zig Inszenierungen in der Warteschleife</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-irmer/geisterpremieren/@@images/image-1000-1b099f3113e8dbd7841baf78dd38eee1.jpeg" alt="Geisterpremieren" title="Geisterpremieren" height="562" width="1000" /></figure><p>In den Theatern wird gearbeitet, auch in Zeiten des Lockdowns. Proben, B&#252;hnenbild, Musik und Video, ganze Produktionen werden h&#228;ufig nach Plan bis zur Premierenreife gebracht &#8211; und dann mit der Generalprobe auf Eis gelegt. Im Zuschauerraum sitzen ein paar Mitarbeiter des Hauses zusammen mit der Leitung und spielen Publikum. Mit Kichern, Lachen und Applaus am Ende. Dann wird alles auf einen sp&#228;teren Termin vertagt, der nat&#252;rlich auch schon in die komplizierten Spielplankalender eingepasst ist. Vielleicht im n&#228;chsten Monat, falls nicht, noch sp&#228;ter. Oder auf Vorrat f&#252;r die n&#228;chste Spielzeit. Das interne K&#252;rzel GP f&#252;r die Generalprobe l&#228;sst sich sinnigerweise auch f&#252;r eine Geisterpremiere verwenden, die in vielen Theatern so st</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Apr 2021 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Irmer</dc:creator>
        
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