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      <title>Kunst</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:32 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Kunst</title>
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        <title><![CDATA[Malerei | Für eine handvoll Käsesandwich: Bild von Maud Lewis ist jetzt 26.000 Euro wert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ende der 1960er tauscht ein Gastronomenehepaar ein Sandwich gegen ein Bild der kanadischen Malerin Maud Lewis ein. Nun soll das Bild versteigert werden –  zu einem enormen Preis</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/fuer-eine-handvoll-kaesesandwich-bild-von-maud-lewis-ist-jetzt-26-000-euro-wert/@@images/image-1000-4cbc4cf6f63f82f446cdb91f80fc1ab7.jpeg" alt="Für eine handvoll Käsesandwich: Bild von Maud Lewis ist jetzt 26.000 Euro wert" title="Für eine handvoll Käsesandwich: Bild von Maud Lewis ist jetzt 26.000 Euro wert" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Irene Demas und ihr Mann Tony in den 1970er Jahren in der K&#252;che ihres kleinen Restaurants in Ontario standen, da lernten sie schnell den Tauschwert ihrer Mahlzeiten bei den &#246;rtlichen B&#228;ckern, Handwerkern und Kunsthandwerkern zu sch&#228;tzen. &#8222;Damals unterst&#252;tzte jeder jeden&#8220;, erinnert sich Irene, die seinerzeit eine umtriebige K&#246;chin in ihren 20ern war. Im Tausch gegen t&#228;glich frische Blumen brachte das Paar beispielsweise Suppe und ein Sandwich zum Blumenladen nebenan.</p><p>Und mit einem englischen Maler, der einen sehr berechenbaren Gaumen hatte, schloss das Paar einen Deal ab: Sie bekamen von ihm und seinen Freund:innen eine Auswahl an Gem&#228;lden im Tausch gegen gegrillte K&#228;sesandwiches.</p><p>Der Zufall wollte es, dass dieses Arrangement ihnen </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 14:59:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Leyland Cecco</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Porträt | Vergessene Rebellin: Die unglaubliche Wiederentdeckung der Künstlerin Leonora Carrington]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Künstlerin Leonora Carrington war in ihrem Geburtsland Großbritannien kaum bekannt, als sie in Mexiko längst als große Surrealistin galt. Dann fand eine Nichte Carrington wieder. Dies ist ihre Geschichte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/leonora-carrington-rebellin-mit-vielen-anliegen/@@images/image-1000-30828f20ee1c2b58b3a97377df54ca73.jpeg" alt="Vergessene Rebellin: Die unglaubliche Wiederentdeckung der Künstlerin Leonora Carrington" title="Vergessene Rebellin: Die unglaubliche Wiederentdeckung der Künstlerin Leonora Carrington" height="562" width="1000" /></figure><p>Fast 20 Jahren ist es jetzt her, da reiste ich 5.000 Meilen weit, um eine Cousine meines Vaters zu treffen, die seit 70 Jahren von unserer Familie entfremdet war. Damals war Leonora Carrington &#8211; obwohl sie in ihrer Wahlheimat Mexiko gefeiert wurde &#8211; in ihrem Heimatland Gro&#223;britannien kaum bekannt. Sie war von der Kunstwelt im Allgemeinen ebenso vernachl&#228;ssigt worden wie von ihrem Land und unserer Familie.</p><p>Zwei Jahrzehnte sp&#228;ter sieht die Geschichte ganz anders aus. Im April vergangenen Jahres wurde eines ihrer Gem&#228;lde &#8211; <em>Les Distractions de Dagobert</em> (1945) &#8211; beim Auktionshaus Sotheby&#8217;s in New York f&#252;r 28,5 Millionen Dollar verkauft. Es ist das teuerste Kunstwerk einer britischen K&#252;nstlerin, das je verkauft wurde. In den vergangenen </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 13:33:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Joanna Moorhead</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Kunst | Turner-Preis-Ausstellung in London: Der Sound des Ford Escorts unterm Häkeldeckchen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In der Tate Britain in London sind die Werke der vier Finalist:innen für den Turner-Preis zu sehen. Die Schau ist anspruchsvoll und hat dabei viel Humor. „Guardian“-Kritiker Adrian Searle hat sein Urteil schon gefällt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/turner-preis-schau-in-london-der-sound-des-ford-escorts-unterm-haekeldeckchen/@@images/image-1000-ded6a3eb9b8052f77b4592ff6d936c4f.jpeg" alt="Turner-Preis-Ausstellung in London: Der Sound des Ford Escorts unterm Häkeldeckchen" title="Turner-Preis-Ausstellung in London: Der Sound des Ford Escorts unterm Häkeldeckchen" height="562" width="1000" /></figure><p>Jasleen Kaurs roter Ford Escort hat ein riesiges wei&#223;es H&#228;keldeckchen auf dem Dach, aus seiner Anlage dr&#246;hnen Fetzen von Pop, Hip-Hop und Qawwali-Gebetsliedern. Er provoziert Gel&#228;chter und ist gleichzeitig so etwas wie das Totem-Bild der diesj&#228;hrigen <a href="https://www.tate.org.uk/whats-on/tate-britain/turner-prize-2024?utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=CAMP_turner_prize&amp;gad_source=1&amp;gclid=EAIaIQobChMIqrTonY7eiAMVGZJoCR072zCeEAAYASAAEgLQj_D_BwE">Turner-Preis-Schau in der Tate Britain</a>, die voller kultureller Kollisionen und Registerwechsel steckt.</p><p>In Delaine Le Bas&#8217; labyrinthischer Installation regnet es Tinte. Sie m&#252;ndet in Herzen und Sch&#228;del und Gesichter sowie eine Menagerie aus Hasenmenschen, Baummenschen und Korallen. Blutrote Fu&#223;abdr&#252;cke ziehen sich &#252;ber den Boden der Tate. Nackte Beine tanzen Cancan, in transparenten Baumwollzelten zeichnen sich bedrohliche Figuren ab. Das Werk der Romni durchziehen mythologische und magisch</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 25 Sep 2024 15:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Adrian Searle</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Rede | Milo Rau: „Manchmal muss Kunst zur Waffe werden, die unsere Freiheit verteidigt!“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Rechte Kulturpolitik in Europa, Spaltung der Kunstszenen – Der Theatermacher Milo Rau hat in Antwerpen zur Eröffnung des Weltkongresses des Internationalen Theaterinstituts eine bemerkenswerte Rede mit dem Titel „How to resist“ gehalten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/milo-rau-kunst-muss-zur-waffe-werden-die-unsere-freiheit-verteidigt/@@images/image-1000-af6a8750996b1d2e5eb833857687034c.jpeg" alt="Milo Rau: „Manchmal muss Kunst zur Waffe werden, die unsere Freiheit verteidigt!“" title="Milo Rau: „Manchmal muss Kunst zur Waffe werden, die unsere Freiheit verteidigt!“" height="562" width="1000" /></figure><p>Liebe Freunde,</p><p>ich komme aus Mitteleuropa zu Ihnen, genauer: aus Wien, der Hauptstadt &#214;sterreichs. Wien ist die f&#252;nftgr&#246;&#223;te und am schnellsten wachsende Stadt der EU, und zwar wegen der Einwanderung aus Osteuropa: aus Ex-Jugoslawien, aus Ungarn, aus der Ukraine. Die Demographen sch&#228;tzen, dass Wien n&#228;chstes Jahr Paris an Zahl der Einwohner:innen &#252;berholen wird. Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei, liegt eine Autostunde entfernt, und Budapest, die Hauptstadt Ungarns &#8211; das Reich Orbans &#8211; etwas mehr als zwei Stunden. Es sind zwei der EU-Staaten, die bereits in die H&#228;nde von rechtsradikalen Regierungen gefallen sind, vielleicht haben Sie davon geh&#246;rt.</p><p>Vor drei Tagen hatte ich eine Debatte hier in der N&#228;he, in Amsterdam, gemeinsam m</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Milo Rau</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Kolumne | Berlin Art Week auf Insta: Lieber rein in die Galerien!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In Berlin war mal wieder Art Week. Unsere Kolumnistin konnte sie dieses Jahr nur auf Instagram verfolgen. Was es dort zu sehen gab? Kinder, die in Schaum baden und natürlich Klaus Biesenbach</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/berlin-art-week-auf-insta-lieber-rein-in-die-galerien/@@images/image-1000-a5544fa050a33c60a996b53a3c39a403.jpeg" alt="Berlin Art Week auf Insta: Lieber rein in die Galerien!" title="Berlin Art Week auf Insta: Lieber rein in die Galerien!" height="562" width="1000" /></figure><p>Wie sehr kann man da sein, wenn man nicht da ist? Und muss man mit Kunst in einem Raum sein, um ihre Themen zu verstehen? Die diesj&#228;hrige <a href="https://berlinartweek.de/">Berlin Art Week</a> musste ich mir aus verschiedenen Gr&#252;nden kuratieren lassen. Von unz&#228;hligen bekannten und unbekannten Social-Media-Accounts. Und da sehe ich Menschen in sehr ausgew&#228;hlten Kleidern, ich sehe Fleisch in den sogenannten Promi-Restaurants, ich sehe Discokugeln im Garten, ich sehe die bewegten und bunten Visuals an den W&#228;nden des <a href="https://studioiiii.de/">Studio 1111</a>, das gleich mehrfach als Kunst-Partylocation diente. Ich sehe Preistr&#228;gerinnen, ich sehe nat&#252;rlich st&#228;ndig Klaus Biesenbach. Ich sehe <a href="https://www.tagesschau.de/inland/regional/berlin/kultursenator-chialo-demonstranten-100.html">Proteste gegen den CDU-Kultursenator Joe Chialo</a>, die er nur verunsichert bel&#228;cheln kann. Ich sehe Menschen in Mad-Max-Kost&#252;m</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 17 Sep 2024 15:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Porträt | Künstlerin Gisèle Vienne: „Meine Arbeit ist eine Art Gegengewalt“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Gisèle Vienne erkundet, was Menschen anderen antun. Puppen spielen dabei eine besondere Rolle. Unsere Autorin traf sie in Berlin, wo drei Institutionen nun das Werk der Künstlerin zeigen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gisele-vienne-ueber-ihre-kunst-meine-arbeit-ist-eine-art-gegengewalt/@@images/image-1000-35aae371685afd0b89e1207d8b878149.jpeg" alt="Künstlerin Gisèle Vienne: „Meine Arbeit ist eine Art Gegengewalt“" title="Künstlerin Gisèle Vienne: „Meine Arbeit ist eine Art Gegengewalt“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Kamera folgt dem Mann durch einen schmalen, dunklen Gang. Unterlegt von sph&#228;rischen Kl&#228;ngen sieht man Schultern, Nacken, Hinterkopf, h&#246;rt die Schritte, das Atmen. Als w&#252;rde man einen Boxer in den Ring begleiten, betritt er die B&#252;hne: &#8222;Guten Abend, meine Damen und Herren. Ich bin David Brooks. Die Geschichte, die Sie gleich sehen werden, ist wahr und basiert auf meinen eigenen Erfahrungen als drogens&#252;chtiger, psychotischer Teenager-M&#246;rder in den fr&#252;hen siebziger Jahren.&#8220; Was folgt, ist eine Stunde Gewaltexzess, so intensiv, vulg&#228;r und absto&#223;end, dass es schwerf&#228;llt, bis zum Ende durchzuhalten.</p><p>Mord, Leichensch&#228;ndung, Missbrauch, h&#246;chste Formen sexueller, physischer und psychischer Gewalt bestimmen die Handlung, </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 15:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hilka Dirks</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Kunst | Ausstellung im Gropius Bau: Flädlesuppe, Curry und Tischtennis]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Den Performancekünstler Rirkrit Tiravanija verbindet mit Deutschland und insbesondere mit Berlin eine über 30-jährige Geschichte. Der Gropius Bau zeigt nun die erste Überblicksausstellung, die diese Beziehung genauer in den Blick nimmt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-helena-wurth/gropius-bau-flaedlesuppe-curry-und-tischtennis/@@images/image-1000-18db17fda582d025c19c1c97dabf367f.jpeg" alt="Ausstellung im Gropius Bau: Flädlesuppe, Curry und Tischtennis" title="Ausstellung im Gropius Bau: Flädlesuppe, Curry und Tischtennis" height="562" width="1000" /></figure><p>Rirkrit Tiravanija ist vielleicht eines der interessantesten und sympathischsten Ph&#228;nomene des an interessanten Ph&#228;nomenen durchaus nicht armen Kunstbetriebs. Tiravanija wurde 1961 in Buenos Aires geboren, wuchs in Thailand auf und machte dann eine internationale K&#252;nstlerkarriere, die ihn fr&#252;h auch nach Berlin f&#252;hrte, wo bis heute sein Archiv beheimatet ist. Hier, im Gropius Bau unter der neuen Direktorin Jenny Schlenzka, die die Ausstellung gemeinsam mit Yasmil Raymond und Christopher Wierling kuratiert hat, findet jetzt seine erste gro&#223;e Retrospektive statt, die &#252;ber 80 Werke aus seiner seit mehr als 40 Jahren andauernden Karriere umfasst.</p><p>Das klingt ehrw&#252;rdig und geradezu hochtrabend, obwohl die Arbeit von Tiravanija eigentlich genau das Gegenteil </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Helena Wurth</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Porträt | Shootingstar Oliver Bak: Zu schön, um wahr zu sein]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der dänische Maler Oliver Bak wird mit seinen 32 Jahren schon als Star gefeiert. Was macht seine mystischen Bilder so begehrt?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/oliver-bak-zu-schoen-um-wahr-zu-sein/@@images/image-1000-3e7a19f333db6959b49cb3c3e3367ca0.jpeg" alt="Shootingstar Oliver Bak: Zu schön, um wahr zu sein" title="Shootingstar Oliver Bak: Zu schön, um wahr zu sein" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine der Legenden &#252;ber den r&#246;mischen Baby-Kaiser Marcus Aurelius Antonius, auch bekannt als Elagabal, geht so: Einmal f&#252;llte er die abnehmbare Zwischendecke seines Festsaals mit so vielen Veilchen und anderen Blumen, die er dann auf die G&#228;ste seines Banketts niederregnen lie&#223;, dass einige von ihnen, unter der opulenten Bl&#252;tenlast begraben, ihr Leben aushauchten, weil sie an ihr erstickten.</p><p>Der &#8222;gekr&#246;nte Anarchist&#8220;, wie der franz&#246;sische Autor und Schauspieler Antonin Artaud den r&#246;mischen Kaiser in seiner gleichnamigen Biografie von 1933 nennt, war ber&#252;chtigt f&#252;r Orgien und Exzess. Mit nur 14 Jahren ergriff er die Macht, nur vier Jahre sp&#228;ter wurde er ermordet. Er galt als brutal, feige, despotisch, sexuell uners&#228;ttl</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hilka Dirks</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Im Gespräch | Verwurzelt im Kolonialismus]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In einer Gruppenschau zur Zimmerpflanze wuchert es mächtig. Das Kollektiv PARA erklärt, warum</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kollektiv-para-verwurzelt-im-kolonialismus/@@images/image-1000-59fa897cb68fe9dabf133b551797cbbb.jpeg" alt="Verwurzelt im Kolonialismus" title="Verwurzelt im Kolonialismus" height="562" width="1000" /></figure><p>Monstera, Pilea, Philodendron und wie sie alle hei&#223;en &#8211; Pflanzen sind f&#252;r viele Menschen unverzichtbarer Teil der Wohnungseinrichtung. &#220;ber was man dabei aber selten nachdenkt: Zimmerpflanzen sind tief in die Kolonialgeschichte und deshalb auch in die Zerst&#246;rung von Lebensr&#228;umen verstrickt. In der neuen Gesellschaft f&#252;r bildende Kunst (nGbK) widmet sich nun die Gruppenausstellung <em>Orangerie der F&#252;rsorge</em> der Topfpflanze. Dabei geht es um die Beziehungen zwischen Mensch und Pflanze mit Bezug auf &#246;kologische, feministische und postkoloniale Fragen. Ausgehend von einer ortsspezifischen Installation zur Pflege und Vermehrung ausrangierter Topfpflanzen zeigt das Kollektiv PARA, das die Ausstellung kuratiert hat, Video- und Rauminstallationen, Skulptur</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Paula Kommoss</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Porträt | „Anatomiegeschichte ist hilarious“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Berlinische Galerie zeigt anlässlich der Verleihung des GASAG-Preises 2024 eine Einzelschau von Mariechen Danz</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alicja-schindler/mariechen-danz-anatomiegeschichte-ist-hilarious/@@images/image-1000-905b00d103b67708823d3af105a06b1c.jpeg" alt="„Anatomiegeschichte ist hilarious“" title="„Anatomiegeschichte ist hilarious“" height="562" width="1000" /></figure><p>In Mariechen Danz&#8217; Atelier steht die Luft. Die K&#252;nstlerin tr&#228;gt ein mit einer Stecknadel improvisiertes, erdfarbenes Kleid und offene Plateauschuhe. Trotz der Hitze bewegt sie sich schnell. Anderthalb Stunden hat Danz Zeit. Dann holt sie ihren zweij&#228;hrigen Sohn ab. Im Eingang ihres ger&#228;umigen Studios in Berlin-Wedding steht ein Regal, dessen Inhalt durch einen Vorhang verdeckt ist. Danz &#246;ffnet ihn schwungvoll. Zum Vorschein kommt eine Sammlung transparenter Abg&#252;sse: Organe aus Kunstharz. Nieren, Lungen und Herzen. &#8222;Den musste ich ab&#228;ndern, weil neue wissenschaftliche Erkenntnisse rausgekommen sind&#8220;, sagt Danz und zeigt auf einen Darm.</p><p>Und schon ist man mittendrin im Danz&#8217;schen Kosmos. Die deutsch-irische K&#252;nstlerin, 1980 in Dub</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alicja Schindler</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Im Studio | Hormone, Heilwissen und Hexerei]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sarah Ancelle Schönfelds Bilder machen Unsichtbares sichtbar: Hormone und Stoffe, die unsere Biochemie steuern</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/im-studio-hormone-heilwissen-und-hexerei/@@images/image-1000-26bc9c5493f614e187e24dae54887d04.jpeg" alt="Hormone, Heilwissen und Hexerei" title="Hormone, Heilwissen und Hexerei" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Bilder von Sarah Ancelle Sch&#246;nfeld sprechen eigentlich f&#252;r sich. Trotzdem k&#246;nnte man stundenlang &#252;ber sie reden. Da ist eines mit rubinrotem Hintergrund, in dessen Mitte ein organisch anmutendes, bl&#228;uliches Farbfeld verl&#228;uft. Es erinnert an eine im Eis eingeschlossene Luftblase, unz&#228;hlige kleine Kristalle glaubt das Auge hier zu erkennen. Ein anderes l&#228;sst an die Mikroskopie eines Einzellers denken. Feine H&#228;rchen umranden seinen K&#246;rper, blassrosa auf fliederfarbenem Hintergrund, im Inneren ein Spiel von zackigen Mustern und elektrisierenden Farben, das beinahe kosmisch anmutet.</p><p>So abstrakt die Bilder aussehen, so konkret sind ihre Co-Autoren: Oxytocin, Cytotec, Misoprostol, Ulipristal, &#214;strogen, Testosteron, hCG, Ganirelix, Muttermi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 08 Sep 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Vanessa Oberin</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Verzerrt | AfD-Zombies im Gartenidyll]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In ihrer Ausstellung in der Galerie Anton Janizewski präsentiert Emma Adler eine Installation, ausgehend von den unheimlichen Fehlern KI-generierter Propagandabilder der AfD</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jonathan-guggenberger/emma-adler-afd-zombies-im-gartenidyll/@@images/image-1000-5c680f95d6479195321edd71ddc6f7fb.jpeg" alt="AfD-Zombies im Gartenidyll" title="AfD-Zombies im Gartenidyll" height="562" width="1000" /></figure><p>Eschede in Niedersachsen, am 15. Juni 2024: Die &#8222;Jungen Nationalisten&#8220; feiern mit Fackeln und gemeinsam mit ihren Kindern ein nationalsozialistisches &#8222;Blut und Boden&#8220;-Ritual: die germanische Sonnenwende. Bilder davon, aufgenommen vom Medienkollektiv recherche-nord, zirkulieren durch die Medien.</p><p>F&#252;r die 1980 geborene und in Berlin lebende K&#252;nstlerin Emma Adler ist der Anblick maskierter Neonazis in bl&#252;tenwei&#223;en Hemden nichts Neues. Seit Jahren recherchiert sie f&#252;r ihre raumgreifenden Installationen zu neurechten &#196;sthetiken, Mythen und Propagandabildern &#8222;im postfaktischen Zeitalter zwischen Pandemie und Populismus&#8220;, wie sie sagt.</p><p>Um solche Propagandabilder dreht sich auch ihre Ausstellung <em>STRG-Z</em> in der Berliner Galerie Anton Jan</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 08 Sep 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jonathan Guggenberger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Virtuell | Zocken in der Halle am Berghain]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die LAS Art Foundation zeigt mit „The Soul Station“ eine Game-basierte Installation der britischen Künstlerin Danielle Brathwaite-Shirley</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/zocken-im-berghain/@@images/image-1000-f6ad440b81ef00102efef1bd5c394443.jpeg" alt="Zocken in der Halle am Berghain" title="Zocken in der Halle am Berghain" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Amphitheater in der Halle am <a href="/autoren/ji-hun-kim/wildwuchs-und-heckenschere-gedanken-zu-deutschlands-bedrohter-club-szene">Berghain</a>. In der Mitte steht ein Gaming-Sofa mit einer Art Lenkrad und einem Tablet, ein runder Screen davor, dessen Licht die Halle erleuchtet. Wir spielen ein Computerspiel, sollen mit Charakteren in Kommunikation treten, was bedeutet, dass sie uns etwas erz&#228;hlen. Wir lauschen ihren Gespr&#228;chen und Gedanken in den letzten Momenten ihres Lebens, hei&#223;t es im Begleittext zum ersten Teil der Ausstellung <em>The Soul Station</em>. Zum Beispiel sprechen die Figuren in diesem Spiel &#252;ber ihren Wunsch, einen anderen K&#246;rper zu bekommen. Wir steuern durch R&#228;ume, deren W&#228;nde Botschaften haben. Das Ganze spielt in einer Parallelgesellschaft, in der nach einer Revolution gegen die globale Sklaverei die Herren gest&#252;rzt wurden (warum die Cha</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 07 Sep 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Ausstellung „Die Kids sind nicht alright!“: DDR-Kultur aus Sicht der Wende-Millenials]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Lässt sich die Aufarbeitung ostdeutscher Kultur neu erfinden – ohne Ostalgie und Klischees? „Die Kids sind nicht alright!“ zeigt Werke von Künstler*innen, die  in der Spätphase der DDR oder unmittelbar nach der Wende Kinder waren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/charlotte-silbermann/ostflimmern-wir-wende-millennials-eingegipst-in-90er-popkultur/@@images/image-1000-ce2caf04d5e3003644a72cf95f50e333.jpeg" alt="Ausstellung „Die Kids sind nicht alright!“: DDR-Kultur aus Sicht der Wende-Millenials" title="Ausstellung „Die Kids sind nicht alright!“: DDR-Kultur aus Sicht der Wende-Millenials" height="562" width="1000" /></figure><p>Die ostdeutsche Herkunft der Wende-Millennials, die ihre fr&#252;heste Kindheit noch in den letzten Jahren der DDR erlebt haben oder unmittelbar nach dem Mauerfall, l&#228;sst sich als Phantomschmerz beschreiben. So hei&#223;t es treffend in der Ank&#252;ndigung f&#252;r die Anthologie <a href="https://www.vivat.de/ostflimmern-2642217/"><em>Ostflimmern &#8211; Wir Wende-Millennials</em></a>, die gerade erschienen ist.</p><p>Warum sich die eigene ostdeutsche Sozialisation wie abgestorbene Gliedma&#223;en anf&#252;hlt, eingegipst in die Popkultur der 1990er, treibt diese Generation, der auch ich angeh&#246;re, bereits seit einiger Zeit um. Literarisch zeigt sich das etwa in dem Roman <a href="https://www.klett-cotta.de/produkt/anne-rabe-die-moeglichkeit-von-glueck-9783608984637-t-5465"><em>Die M&#246;glichkeit von Gl&#252;ck</em></a> von Anne Rabe. Gemeinsam mit der dritten Generation Ost, zu der bereits die Jahrg&#228;nge ab 1975 geh&#246;ren, ringen die 30- bis Mitte 40-J&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 06 Sep 2024 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Charlotte Silbermann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Baustellenballett | Wenn Maurer viral gehen: Bauhandwerk in Zeiten von TikTok und Instagram]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Taugen Bauarbeiter als Influencer? Die Ausstellung „Madskills“ in Montreal zeigt, wie Social Media einen neuen Blick auf Baustellen ermöglicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/bauhandwerk-in-zeiten-von-social-media-wenn-maurer-viral-gehen/@@images/image-1000-1663fb11fde15c87c15d0f639670d64d.jpeg" alt="Wenn Maurer viral gehen: Bauhandwerk in Zeiten von TikTok und Instagram" title="Wenn Maurer viral gehen: Bauhandwerk in Zeiten von TikTok und Instagram" height="562" width="1000" /></figure><p>Zwischen unz&#228;hligen Make-up-Tutorials, Tanz-Choreografien und Leuten, die verschiedenste Gegenst&#228;nde aufschneiden, um nachzusehen, ob es sich dabei nicht eigentlich um Kuchen handelt, hat sich ein Video-Genre auf Social Media als unerwarteter Hit erwiesen: Thema ist der Alltag auf Baustellen.</p><p>Auf Instagram zum Beispiel sind <a href="https://www.dutchbricklayers.com/en">zwei holl&#228;ndische Maurer</a> unterwegs, die an ihren Helmen Kameras und an ihren Werkzeugen Mikrofone befestigt haben und so den begeisterten Zuschauer*innen die befriedigenden M&#246;rtelspuren und Kellenschl&#228;ge des Maurerhandwerks nahebringen. Dann ist da der kanadische Schwermaschinenf&#252;hrer, der seinen Bagger mit der Pr&#228;zision eines Skalpell schwingenden Chirurgen f&#252;hrt und seine Follower*innen mit immer ausgefeilteren Tricks beeindruckt</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Aug 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Oliver Wainwright</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Krumme Sache | Von Gurkentruppe bis Zonen-Gaby: Zehn Fakten über die Gurke]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Sommer gilt als Saure-Gurken-Zeit. Wie passend, dass Forschende in der Tiefsee eine neue Art gefunden haben: die pinke Seegurke. Woher die Gurkentruppe kommt, was es mit der EU-Norm auf sich hat und wer gerne herum gurkt: Unser Lexikon</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gerade-krumm-gruen-oder-pink-zehn-fakten-ueber-gurken/@@images/image-1000-4eb69a0ae8c3175ef3d66266c8225457.jpeg" alt="Von Gurkentruppe bis Zonen-Gaby: Zehn Fakten über die Gurke" title="Von Gurkentruppe bis Zonen-Gaby: Zehn Fakten über die Gurke" height="562" width="1000" /></figure><h2>A</h2><h2>wie Agurkaj</h2><p>Jan Wagner, einer der gr&#246;&#223;ten Virtuosen, was die Poetisierung des Allt&#228;glichen, die Neugeburt von Dingen, Wesen, Ph&#228;nomenen betrifft, bedichtet fast alles, was ihm vor die Feder l&#228;uft. Dass auch die Gurke dabei ist, verwundert nicht. In seinem Gedicht<em> agurkaj</em> schildert er einen Ausflug von zwei Freunden. Sie fahren aus einer osteurop&#228;ischen Stadt aufs Dorf, das weitab und verlassen liegt, in einer &#8222;schiwagolandschaft mit ihren f&#252;chsen und fichten&#8220;. Sie steigen dort in einem Familienhaus durch eine Luke im K&#252;chenboden hinab in ein Kellerloch voller Einmachgl&#228;ser mit Heringen, K&#252;rbissen, Kartoffeln und &#8211; Gurken. Ein Glas davon nehmen sie im Auto mit, als sie wieder nach Hause fahren: &#8222;vom r&#252;cksitz das </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Aug 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Beate Tröger, Leander F. Badura u.a.</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Investitionen | Das Theater mit den Theatern]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Umbau der Komischen Oper in Berlin war beschlossene Sache, jetzt wurde ein Baustopp angeordnet. Die Frage, was uns diese Häuser noch wert sind, stellt sich von Hamburg bis Augsburg gerade in vielen Städten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/das-theater-mit-den-theatern/@@images/image-1000-9b649cbad1ff5e59cc8979c5cf050ee3.jpeg" alt="Das Theater mit den Theatern" title="Das Theater mit den Theatern" height="562" width="1000" /></figure><p>Neulich gab es am Theater Dortmund das <em>Rheingold</em> von Richard Wagner. Das eigentliche Spektakel aber war der Weg vom Hauptbahnhof zur Oper. Ein guter Kilometer durch das diverse und multikulturelle Deutschland: D&#246;ner-L&#228;den, 1-Euro-Shops, Currywurst-Buden und sehr viele Menschen in Armut, die in der Fu&#223;g&#228;ngerzone ums &#220;berleben bettelten. Eine deutsche Wirklichkeit, die nur schwer mit Peter Konwitschnys lustiger Regie in Einklang zu bringen war, der Wagners G&#246;tter als Steinzeitmenschen im Es-Dur-Anfang auf die B&#252;hne kriechen lie&#223; und am Ende den Regenbogen f&#252;r die G&#246;tter in einem Altersheim aufspannte.</p><p>Die wachsende Kluft zwischen Hochkultur und sozialer Realit&#228;t scheint nicht nur das Publikum, sondern auch einen Teil der deutschen Kulturp</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Aug 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Axel Brüggemann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kolumne | Tattoos von Künstlern? Eine herrliche Schnapsidee]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wer es wirklich ernst meint mit der Liebe zur Kunst, kann sich Werke von Martin Eder oder Gregor Hildebrandt jetzt als Tattoo auf die Haut tackern lassen. Über Holm Friebes neues Projekt „Works on Skin“</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/bleibt-haften-limitierte-tattoos-als-kunstedition/@@images/image-1000-4b122e5adbccf33f5bfcec47444c4778.jpeg" alt="Tattoos von Künstlern? Eine herrliche Schnapsidee" title="Tattoos von Künstlern? Eine herrliche Schnapsidee" height="562" width="1000" /></figure><p>T&#228;towierungen sind nat&#252;rlich schrecklich, immer ein Fehler und in jedem Fall zu vermeiden &#8211; so beurteilt man diese Kulturtechnik zumindest, wenn man sich gerade in der sehr teuren und schmerzhaften Prozedur befindet, die Jugends&#252;nde per Laser aus der Haut schie&#223;en zu lassen. Die Kunstaktion, um die es hier geht, ist eher eine Schnapsidee, also eine dieser spontanen, in erheiterten Runden in den Raum geworfenen Ideen, vor deren Umsetzung am Ende oft missmutige Kritiker stehen; eine Idee also, der man ihre blo&#223;e Umsetzung schon hoch anrechnen sollte.</p><p>Daher kann man diese neue Unternehmung mit Kunstbezug tats&#228;chlich nur begeistert besprechen. <a href="https://worksonskin.com/"><em>Works on Skin</em></a> hei&#223;t sie, und es geht dabei um den Verkauf limitierter Kunsteditionen, die auch als Tattoos gesto</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 03 Aug 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kunst | „Democracy“ in Athen: Revolutionen malen besser]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In der Geburtsstadt der Demokratie erforscht eine Ausstellung Kunst, die von ebendieser Staatsform inspiriert wurde. Das gerät seltsam martialisch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/revolutionen-malen-besser/@@images/image-1000-700349c467f019d6c9cb2ea8b63caf77.jpeg" alt="„Democracy“ in Athen: Revolutionen malen besser" title="„Democracy“ in Athen: Revolutionen malen besser" height="562" width="1000" /></figure><p>Kein Ort der Welt d&#252;rfte sich besser daf&#252;r eignen, &#252;ber die Strahlkraft der Demokratie zu sprechen, als die Stadt, in der sie erfunden wurde. Eine neue Ausstellung in der Nationalgalerie in Athen scheint aber zun&#228;chst z&#246;gerlich. Man muss bis ans Ende der Ausstellung gelangen, vorbei an 137 Werken von 54 K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstlern, bevor man so etwas wie einen Anspruch auf Deutungshoheit findet &#8211; und selbst dann ist sie alles andere als triumphal.</p><p>Rika Panas Gem&#228;lde des Parthenon vor melancholisch blauen und tr&#252;b gr&#252;nen Hintergr&#252;nden betont gerade nicht die Unersch&#252;tterlichkeit des ultimativen Symbols der athenischen Demokratie, sondern seinen Untergang. Auf drei Gem&#228;lden aus der Serie <em>The Erosion of Civilisation</em> sehen d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 02 Aug 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philip Oltermann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater | „Schwindelfrei“-Festival: Ist das Zukunft oder kann das weg?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Geisterbauten, Cheerleading, Klimawandel – das „Schwindelfrei“- Festival in Mannheim sucht ein neues Miteinander</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/schwindelfrei-festival-in-mannheim-ist-das-zukunft-oder-kann-das-weg/@@images/image-1000-5c37167b83b7ac96b9ecfd1feb14f96d.jpeg" alt="„Schwindelfrei“-Festival: Ist das Zukunft oder kann das weg?" title="„Schwindelfrei“-Festival: Ist das Zukunft oder kann das weg?" height="562" width="1000" /></figure><p>Es war die in Beton gegossene Utopie einer solidarischen Gesellschaft: das Collini-Center in Mannheim. 1975 fertiggestellt, beinhaltete der dreistufige, turmartige Bau am Neckar neben seinen rund 500 Wohneinheiten die Infrastruktur einer Kleinstadt, mit Gesch&#228;ften, einer Mensa und Schwimmbad. Alles sollte &#8211; kaum 30 Jahre nach dem Krieg &#8211; nah sein und die Menschen zur gegenseitigen Unterst&#252;tzung einladen.</p><p>Heute ist von der welthaltigen Idee des Architekten Karl Schmucker wenig &#252;brig. Zwar bewohnen noch immer &#252;ber Tausend Personen das Hochhaus, aber es herrscht eine geisterartige Atmosph&#228;re. Verschiedene Vorst&#246;&#223;e, das Collini-Center zu sanieren, liefen ins Leere. Umso erfreulicher, wenn sich nun die kreative Szene dieser Malaise annimmt und um Zu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 16:05:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Provenienzforschung | Sammlung Bührle: In Zürich stinkt's gewaltig]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Das Kunsthaus Zürich zeigt Werke aus der Sammlung Bührle, von denen viele aus vormalig jüdischem Besitz stammen und zur NS-Zeit verkauft werden mussten. Ein Gutachten beurteilt die Aufarbeitung jetzt als mangelhaft. Was daraus folgen muss</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sammlung-buehrle-im-kunsthaus-in-zuerich-stinkts-gewaltig/@@images/image-1000-6455c0f7a29573835a8f2d38f279e62c.jpeg" alt="Sammlung Bührle: In Zürich stinkt's gewaltig" title="Sammlung Bührle: In Zürich stinkt's gewaltig" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Schweizer K&#252;nstler Dieter Roth gab in seiner unnachahmlichen Lakonie einmal zu Protokoll: &#8222;Revolution? Es reicht, zu sagen, hier stinkt&#8217;s.&#8220; In Z&#252;rich stinkt&#8217;s gewaltig. Dieses Zeugnis stellte am vergangenen Freitag der Direktor des Deutschen Historischen Museums, Raphael Gross, dem <a href="https://www.kunsthaus.ch/">Kunsthaus Z&#252;rich</a> aus, respektive der privaten Stiftung Sammlung E. G. B&#252;hrle. Mit dieser hatte das gr&#246;&#223;te Kunstmuseum der Schweiz nach einer Volksabstimmung 2011 einen Leihvertrag &#252;ber 170 von 633 Kunstwerken aus der Sammlung des Pforzheimer R&#252;stungsindustriellen Emil B&#252;hrle (1890 &#8211; 1956) bis ins Jahr 2032 abgeschlossen. Daf&#252;r klotzte die Stadt ein Kenotaph des Stararchitekten David Chipperfield an den Heimplatz. Zwei Jahre nach </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 02 Jul 2024 17:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Max Glauner</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Debatte | Autofiktion: Spricht aus der Kritik am „Ich“ in der Literatur Unbehagen am Weiblichen?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Annie Ernaux, Amanda Gorman, Karl Ove Knausgård: Literatur, die die Trennung zwischen Biografie und Fiktion in Frage stellt, boomt – und erregt das Feuilleton. Ist das Unbehagen an der Autofiktion eines an weiblich konnotiertem Schreiben?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/autofitkion-ist-die-kritik-am-ich-in-der-literatur-unbehagen-am-weiblichen/@@images/image-1000-a75784067fefd67f525c5f8e192459a5.jpeg" alt="Autofiktion: Spricht aus der Kritik am „Ich“ in der Literatur Unbehagen am Weiblichen?" title="Autofiktion: Spricht aus der Kritik am „Ich“ in der Literatur Unbehagen am Weiblichen?" height="562" width="1000" /></figure><p>W&#228;rmt man Suppe zu h&#228;ufig auf, wird sie schal. Dasselbe gilt f&#252;r Debatten. Eine besonders schale Debatte der letzten Jahre ist jene um die Autofiktion. Sie, die sich bei Autoren wie Lesern ungebrochener Beliebtheit erfreut und die scharfe Trennung zwischen Autor und Erz&#228;hler, Biografischem und Fiktionalem ein f&#252;r alle Mal aufhebt, erm&#252;det und nervt Kritiker.</p><p>Nun <a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/das-ich-die-grosse-leerstelle-wie-schriftsteller-ueber-selbsrerlebtes-schreiben-ld.1829380" rel="noopener">feuern</a> Paul Jandl (<em>NZZ</em>) und Carlos Spoerhase (<em>S&#252;ddeutsche Zeitung</em>) die <a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/autosoziobiografie-autofiktion-anna-kornbluh-spaetkapitalismus-1.6550991?reduced=true" rel="noopener">Debatte</a> erneut an. Dabei ger&#228;t der Streit &#252;ber eine literarische Form zu einer Art Generalabrechnung mit Kultur und Ideologie. Spoerhase beklagt, dass es inzwischen zum Erfolgsgaranten eines Textes geworden sei, wenn Autoren mehr oder minder unverstellt von sich selbst spr&#228;chen, ob nun in der Form der Autofiktion </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 17 Jun 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Spielplatz | „Radical Playground“: Das ist doch (k)ein Spielplatz!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kinder stören nur in Ausstellungen? Was entsteht, wenn man sie ernst nimmt, zeigt sich gerade vor dem Gropius Bau in Berlin. Und die neue Direktorin Jenny Schlenzka hat noch radikalere Ideen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/radical-playground-das-ist-doch-k-ein-spielplatz/@@images/image-1000-f89aa8bfe6306245520dcdb9ef8d2e0f.jpeg" alt="„Radical Playground“: Das ist doch (k)ein Spielplatz!" title="„Radical Playground“: Das ist doch (k)ein Spielplatz!" height="562" width="1000" /></figure><p>Manchmal lasse ich die Kunst au&#223;er Acht und schaue mir stattdessen die anderen im Ausstellungsraum an. Seite an Seite stehen zwei vor dem Einf&#252;hrungstext, dann schreiten sie bed&#228;chtig von Kunstwerk zu Kunstwerk. Es folgt eine Unterhaltung im Fl&#252;sterton: Sie weisen sich auf Details hin, gleichen Assoziationen und Wahrnehmungen ab. Es ist, als folgten sie einer einstudierten Choreografie, mit der sie sich nicht nur den Werken n&#228;hern, sondern zugleich signalisieren, dass sie sich angemessen durch diese R&#228;ume zu bewegen wissen, dass sie dessen <em>Spielregeln</em> kennen.</p><p>An dieser tradierten Haltung gegen&#252;ber der Kunst ist im 20. Jahrhundert viel ger&#252;ttelt worden. Insbesondere haben ab den 1960ern neue Str&#246;mungen wie Performancekunst versucht, Rezipient*inne</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 14 Jun 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Vanessa Oberin</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Kolumne | Die Kunst, sich zu behaupten neben Nazi-Architektur]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Architektur der Nationalsozialisten bleibt wirkungsvoll. Neben ihr Kunst ausstellen zu wollen, birgt immer das Risiko, dass die Kunst verblasst. „Live Stream“ versucht es trotzdem</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/live-stream-im-fluentum-die-kunst-sich-neben-nazi-architektur-zu-behaupten/@@images/image-1000-b2e98b4b2489021a99aaadc0c8d23173.jpeg" alt="Die Kunst, sich zu behaupten neben Nazi-Architektur" title="Die Kunst, sich zu behaupten neben Nazi-Architektur" height="562" width="1000" /></figure><p>Dort, wo sich die Nazis einst ein schickes Hauptquartier f&#252;r die Reichsluftwaffe hinbauen lie&#223;en, mit S&#228;ulen, braunem Marmor und zu beschreitenden Treppen, vom Architekten Fritz Fu&#223; entworfen, der, nachdem die Sowjets Berlin freibombten, sicherheitshalber gleich mal Selbstmord beging, da also befindet sich heute ein Privatmuseum, das sich vielleicht ein ganz klein wenig mehr an der sp&#228;teren Geschichte des Geb&#228;udes orientiert, als es zum Hauptquartier der US-Armee in Dahlem wurde und die Stra&#223;e, an der es gelegen ist, unbenannt wurde zur Clayallee, um den US-Milit&#228;rgouverneur General Lucius D. Clay zu ehren. Der hat n&#228;mlich die Luftbr&#252;cke initiiert und das ist ja eindeutig die sch&#246;nere Geschichte.</p><p>Der Berliner Software-Unternehmer Markus</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 15:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Künstliche Intelligenz | Drei, zwei, eins, keins: KI identifiziert gefälschte Monets und Renoirs auf eBay]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine KI der Firma „Art Recognition“ hat über 40 gefälschte Kunstwerke auf eBay identifiziert. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs, sagt Expertin Dr. Carina Popovici</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/drei-zwei-eins-keins-ki-identifiziert-gefaelschte-monets-und-renoirs-auf-ebay/@@images/image-1000-12cc24fa6e79f7821a6342107a8c9d48.jpeg" alt="Drei, zwei, eins, keins: KI identifiziert gefälschte Monets und Renoirs auf eBay" title="Drei, zwei, eins, keins: KI identifiziert gefälschte Monets und Renoirs auf eBay" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Monet und ein Renoir sind unter den knapp 40 gef&#228;lschten Gem&#228;lden, die derzeit, laut einer Expertin, auf der Online-Plattform eBay zum Verkauf angeboten werden. Dr. Carina Popovici hat sich auf die Echtheitspr&#252;fung von Kunstwerken spezialisiert und konnte die F&#228;lschungen mithilfe einer KI identifizieren. Die Technologie sei in der Lage gewesen, so Popovici, die gef&#228;lschten Kunstwerke mit einer &#8222;hohen Wahrscheinlichkeit&#8220; als &#8222;nicht echt&#8220; zu identifizieren.</p><p>Bislang fand die promovierte Teilchenphysikerin knapp 40 gef&#228;lschte Malereien. H&#246;chstwahrscheinlich sind es aber deutlich mehr: &#8222;Als wir das Programm heute ausprobierten, fanden wir enorm viele F&#228;lschungen. Fast nichts von dem, was wir analysiert haben, hat sich als </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 14 May 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Dalya Alberge</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Jubiläum | Caspar David Friedrich: Rätselhafte Natur, rätselhafter Mensch]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>250 Jahre nach seiner Geburt wird Caspar David Friedrich mit Ausstellungen in Hamburg, Berlin und ab August dann in Dresden gefeiert. Verstellt sein Rang den Blick auf die Fragen, die sein Werk heute aufwerfen kann?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/edna-bonhomme/raetselhafte-natur-raetselhafter-mensch/@@images/image-1000-6c7c259fab656d9d2c3db5b88ea1f2e8.jpeg" alt="Caspar David Friedrich: Rätselhafte Natur, rätselhafter Mensch" title="Caspar David Friedrich: Rätselhafte Natur, rätselhafter Mensch" height="562" width="1000" /></figure><p>K&#252;nstler wie Caspar David Friedrich beeinflussen die Geschichte &#252;ber ihre Lebenszeit hinaus. Ihr stilistischer Einfluss macht an nationalen Grenzen keinen Halt. Als ich die Ausstellung <em>Caspar David Friedrich. Kunst f&#252;r eine neue Zeit</em> vergangenen Dezember in der Kunsthalle in Hamburg sah, rief sie mir in Erinnerung, wie gro&#223; sein Einfluss weltweit war. Wir sahen seine Gem&#228;lde dort in Konversation mit internationalen Kunstschaffenden, die sein Werk interpretierten, neu verpackten oder auch kritisierten. Unter den vielen zeitgen&#246;ssischen K&#252;nstlerinnen waren der US-Amerikaner Kehinde Wiley, der japanische Maler Hiroyuki Masuyama und die finnische Fotografin Elina Brotherus.</p><p>Der kuratorische Ansatz von <em>Kunst f&#252;r eine neue Zeit</em> lag auf der Rezeption von Fri</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 09 May 2024 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Edna Bonhomme</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | „Leak“ zu Gaspipelines in Leipzig: Zuckerguss für den Deal]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Museum der bildenden Künste in Leipzig verfolgen Hito Steyerl, Oleksiy Radynski und Philipp Goll das Nord-Stream-Pipelinesystem zu dessen Anfängen zurück</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/museum-der-bildenden-kuenste-in-leipzig-zuckerguss-fuer-den-deal/@@images/image-1000-0a922dff7e6dde5a2e5060f0efcf98db.jpeg" alt="„Leak“ zu Gaspipelines in Leipzig: Zuckerguss für den Deal" title="„Leak“ zu Gaspipelines in Leipzig: Zuckerguss für den Deal" height="562" width="1000" /></figure><p>Gewaltige Rohrleitungen durchschneiden den Raum, ein Rauschen und Dr&#246;hnen erklingt. Nicht die R&#246;hren verursachen diese Ger&#228;usche, sondern die Videoinstallation, die den Raum dahinter einnimmt. Die gewaltigen Leinw&#228;nde scheinen um den lang gestreckten Raum herumzuflie&#223;en. Man h&#246;rt ein Sprudeln und Gurgeln, sieht eine Aufnahme aus der Tiefe, gemacht von einem Tauchroboter.</p><p>Die R&#246;hren, das Rauschen und die Aufnahmen sind Elemente der Ausstellung <em>Leak. Das Ende der Pipeline</em>, die im Museum der bildenden K&#252;nste in Leipzig zu sehen ist und eine Kooperation der K&#252;nstlerin Hito Steyerl, des Kulturwissenschaftlers Philipp Goll und des ukrainischen Filmemachers Oleksiy Radynski darstellt. Steyerls Videoerz&#228;hlung folgt der Entstehung des Nord-Stream-Pip</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 07 May 2024 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kolumne | Der Trend beim Gallery Weekend in Berlin? Tierkunst]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Wolf, ein Pferd oder ein Adler, aber auch Schlangen, Walrosse, Pandas – und Katzen. Überall Kunstwerke mit niedlichen Tieren beim Gallery Weekend in Berlin. Aber was wollen uns die Künstler damit sagen? Nun, das ist doch recht einfach</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/gallery-weekend-2024-in-berlin-tierkunst-ist-der-neue-trend/@@images/image-1000-c2e23b041dd2036bb618c52b8d5265b9.jpeg" alt="Der Trend beim Gallery Weekend in Berlin? Tierkunst" title="Der Trend beim Gallery Weekend in Berlin? Tierkunst" height="562" width="1000" /></figure><p>Es kann ja wirklich kein Zufall sein. Auf dem diesj&#228;hrigen Gallery Weekend, das erstmals und als voller Erfolg unter der neuen Leitung von Antonia Ruder in Berlin stattfand und so nah an der Er&#246;ffnung der Venedig-Biennale lag, dass man hoffte, noch mehr internationale Kunstk&#228;uferinnen anzuziehen, da wurden auf den nicht mehr zu z&#228;hlenden Events nicht nur auff&#228;llig oft Butterstullen gereicht und noch mehr overfillte Lippen als sonst umhergetragen, nein, es gab einen ganz eindeutigen und wirklich bemerkenswerten Trend: das Tierkunstwerk.</p><p>Sie glauben es nicht? Nun ja, ich werde das mal kurz auff&#252;hren: Durch die Kunstwerke (KW) lief &#8211; ein bisschen schauderlich &#8211; eine rote achtbeinige Katze. Also sie lief nicht wirklich, sie war bereits gestorben, aber i</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 29 Apr 2024 14:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Musik | „Build from Here“: Wolfgang Tillmans tauscht seine Kamera gegen das Mikrofon]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Turner-Preis-Gewinner spielte schon in seiner Jugend in Bands. Aber erst Frank Ocean brachte Wolfgang Tillmans dazu, mit seiner Musik an die breite Öffentlichkeit zu gehen. Ist sein Album „Build from Here“ Pop oder Kunst?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/build-from-here-wolfgang-tillmans-tauscht-seine-kamera-gegen-das-mikrofon/@@images/image-1000-ce03127610da6e1f31a7535f9d47b0f3.jpeg" alt="„Build from Here“: Wolfgang Tillmans tauscht seine Kamera gegen das Mikrofon" title="„Build from Here“: Wolfgang Tillmans tauscht seine Kamera gegen das Mikrofon" height="562" width="1000" /></figure><p>Musik zu ver&#246;ffentlichen, habe er nie vorgehabt. Geschweige denn sie live zu performen, sagt Wolfgang Tillmans, w&#228;hrend eines Zoom-Calls aus seiner Berliner Heimat. Der K&#252;nstler spricht &#252;ber sein zweites Album <em>Build from Here</em>. Dort ist auch ein &#228;lteres St&#252;ck zu finden: Der Song <em><a href="https://www.youtube.com/channel/UCEmzGxN1XKaC_j2E-YytXaw">Gr&#252;ne Linien</a> </em>wurde schon 2018 w&#228;hrend eines Auftritts seiner Band Fragile auf Fire Island aufgezeichnet. </p><p>Im Gespr&#228;ch wird deutlich, warum er seine Musik erst nie ver&#246;ffentlichen wollte. Als junger Mann reiste er nach Gro&#223;britannien, zun&#228;chst eigentlich um sein Englisch zu verbessern. Sofort verzauberte ihn die Romantik der britischen Popmusik: &#8222;Die britische Popmusik war damals extrem vielf&#228;ltig&#8220;, schw&#228;rmt er. &#8222;Es wurden verschie</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alexis Petridis</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Kunst | Pierre Huyghe in Venedig: Kann Künstliche Intelligenz auch intelligente Kunst schaffen?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Pierre Huyghe stellt in Venedig ein Hybrid aus Mensch und Maschine aus. Die Künstliche Intelligenz in „Liminal“ soll ein eigenes Vokabular entwickeln – auf die Gefahr hin, dass auch einiges schief gehen kann</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/pierre-huyghe-in-venedig-schafft-kuenstliche-intelligenz-intelligente-kunst/@@images/image-1000-295f0efe2196b8e58b571b5edaa76c11.jpeg" alt="Pierre Huyghe in Venedig: Kann Künstliche Intelligenz auch intelligente Kunst schaffen?" title="Pierre Huyghe in Venedig: Kann Künstliche Intelligenz auch intelligente Kunst schaffen?" height="562" width="1000" /></figure><p>Zwei schwarzgekleidete Personen knien auf dem Boden, so regungslos, dass sie Schmerzen haben m&#252;ssen. Ob sie ihre Gesichter verziehen, l&#228;sst sich unm&#246;glich erkennen, denn ihre Gesichtsz&#252;ge sind durch &#252;bergro&#223;e Goldmasken verdeckt. Es sieht fast so aus, als steckten ihre Gesichter in einem halben Osterei.</p><p>Durch ihre Bewegungslosigkeit wirken sie ein wenig wie Skulpturen. Nur das leichte Auf und Ab ihres Brustkorbs verr&#228;t ihre Menschlichkeit. Doch wirklich menschlich sind die Figuren nicht. Jedenfalls nicht nur: Sie sind Hybride aus Mensch und Maschine, sogenannte <span>&#8222;</span>Idiome&#8220;, geschaffen von dem franz&#246;sischen K&#252;nstler Pierre Huyghe. Dieser kreierte die <span>&#8222;</span>Idiome&#8220; f&#252;r seine bisher gr&#246;&#223;te Ausstellung, <em>Liminal</em> in der P</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 16:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Amelia Tait</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Zerfranst | Ausstellung textiler Kunst: Der große Schwanz]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/sonja-eismann/soft-power-im-minsk-in-potsdam-der-grosse-schwanz</link>
        <description><![CDATA[<strong>Das Minsk in Potsdam zeigt Textilkunst und kann sich inmitten farbprächtiger Materialfülle nicht ganz entscheiden, was unter dem Titel „Soft Power“ im Fokus steht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sonja-eismann/soft-power-im-minsk-in-potsdam-der-grosse-schwanz/@@images/image-1000-1367b00457479fd4b1f75666db9e1db5.jpeg" alt="Ausstellung textiler Kunst: Der große Schwanz" title="Ausstellung textiler Kunst: Der große Schwanz" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Frauen in Leitende Stellungen&#8220; lautet die &#220;berschrift eines Artikels aus dem Jahr 1950, der in einem Glaskasten ausgestellt ist. Die &#8222;Vereinigung volkseigener Baumwollspinnereien&#8220; wirbt darin um mehr weibliche Arbeitskr&#228;fte, um die Wirtschaft anzukurbeln. Wie die Realit&#228;t dieser Arbeitskr&#228;fte in den meisten F&#228;llen ausgesehen haben d&#252;rfte, zeigt ein anderes, daneben ausgestelltes Zeitdokument von 1962: Ein Arbeitsvertrag einer Angestellten in der Leipziger Baumwollspinnerei beziffert 1,50 DM Stundenlohn im Drei-Schicht-Betrieb, eine K&#252;ndigungsfrist von 14 Tagen und j&#228;hrlich zw&#246;lf Tage Erholungsurlaub.</p><p>Die ein Stockwerk dar&#252;ber zu sehende Webarbeit von Gabriele St&#246;tzer, die wegen &#8222;politischen Verrats&#8220; </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sonja Eismann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kolumne | Der Hai ist ja neu! Damien Hirst datiert Werke falsch]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/der-hai-ist-ja-neu-damien-hirst-datiert-werke-falsch</link>
        <description><![CDATA[<strong>Skandal! Oder nicht? Damien Hirst ist bekannt für diverse Tierkadaver in Formaldehyd. Seine fetten Jahre sind eigentlich vorbei, aber der britische Künstler hat einen Coup gelandet: Er datierte neuere Arbeiten zurück in die goldene Ära</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/der-hai-ist-ja-neu-damien-hirst-datiert-werke-falsch/@@images/image-1000-9673cc6a449eccee18f6b975bf1a32ba.jpeg" alt="Der Hai ist ja neu! Damien Hirst datiert Werke falsch" title="Der Hai ist ja neu! Damien Hirst datiert Werke falsch" height="562" width="1000" /></figure><p>Neulich in London habe ich die Galerie nicht gefunden. Die Karten-App best&#228;tigte, ich sei l&#228;ngst am Ziel angekommen. Aber da waren nur ein &#252;ppig dekorierter Blumenladen &#8211; sollten das menschengro&#223;e K&#252;rbisse sein? Im M&#228;rz? &#8211;, ein durch und durch undurchl&#228;ssiger B&#252;robau und eine italienische Restaurantkette, die sich gern dort niederl&#228;sst, wo sie Menschen mit Geld vermutet. Wo war denn nun die Galerie Gagosian, die gerade den Skandalk&#252;nstler Damien Hirst ausstellt?</p><p>Da musste ich mich dreimal um mich selbst drehen, bis mein Blick nicht nur an dem schwarzen Ferrari h&#228;ngen blieb, sondern die Augen auch dahinter griffen. Auf das gr&#252;ne Apothekenzeichen im gro&#223;en Schaufenster, den hellen Innenraum, in dem nur ein Medikament</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 27 Mar 2024 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Biografie | Ausnahmegestalt Wiglaf Droste: In Deutschland weltberühmt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Dem 2019 verstorbenen Schriftsteller und Satiriker Wiglaf Droste widmet sich die Künstlerbiografie „Die Welt in Schach halten“. Über ein Leben zwischen Verweigerung und Überfluss</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-wagner/wiglaf-droste-in-deutschland-weltberuehmt/@@images/image-1000-b9983916f6a495f81d4b6add1497ef28.jpeg" alt="Ausnahmegestalt Wiglaf Droste: In Deutschland weltberühmt" title="Ausnahmegestalt Wiglaf Droste: In Deutschland weltberühmt" height="562" width="1000" /></figure><p>Er fand die Worte, die es braucht, um das Richtige zu sagen &#8211; oder, wenn das ausnahmsweise einmal nicht gelang, zumindest das Falsche richtig. Der vor f&#252;nf Jahren im Alter von 57 reichlich fr&#252;h verstorbene Wiglaf Droste war unter den Wortk&#252;nstlern im deutschsprachigen Raum eine Ausnahmegestalt, und das nicht nur im Hinblick auf die beeindruckende Physis, die der als Heranwachsender noch spindeld&#252;rre Schriftsteller &#252;ber die Jahre mit Genuss und Frust aus sich heraus modellierte. Schon mit 17 zog der in Bielefeld als Kind einer Lehrerfamilie aufwachsende Gymnasiast in ein kleines WG-Zimmer, das er selbst finanzierte, h&#246;rte Bob Dylan und Joan Baez, las Erich Fried, Enzensberger und Bert Brecht. Er schrieb f&#252;r eine Sch&#252;lerzeitung, versuchte sich ba</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 22 Mar 2024 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Wagner</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Malerei | Hilma af Klimt und Wassily Kandinsky im K20 in Düsseldorf: Zwei außer Rand und Band]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wer hat die abstrakte Kunst erfunden? Das K20 in Düsseldorf stellt Hilma af Klint und Wassily Kandinsky in einer phänomenalen Ausstellung einander gegenüber</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hannes-klug/hilma-af-klimt-und-wassily-kandinsky-im-k20-in-duesseldorf-wer-hats-erfunden/@@images/image-1000-c89e9b5238bc2908483a4f9775feb959.jpeg" alt="Hilma af Klimt und Wassily Kandinsky im K20 in Düsseldorf: Zwei außer Rand und Band" title="Hilma af Klimt und Wassily Kandinsky im K20 in Düsseldorf: Zwei außer Rand und Band" height="562" width="1000" /></figure><p>Bis zu ihrem Tod 1944 tr&#228;umte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hilma_af_Klint">Hilma af Klint</a> von einem Tempel, der ihre Kunst beherbergen sollte: Schon 35 Jahre zuvor fertigte sie erste Entw&#252;rfe daf&#252;r an, immer wieder zeichnete sie das Geb&#228;ude in neuen Variationen. Einige fixe Parameter allerdings wiederholten sich: Eine Treppe sollte den Saal schneckenhausf&#246;rmig Richtung Kuppel durchlaufen, am h&#246;chsten Punkt sollte ein Observatorium den Blick zum Himmel &#246;ffnen. Als dann das New Yorker Guggenheim-Museum mit seinen spiralf&#246;rmig ansteigenden G&#228;ngen <a href="https://www.guggenheim.org/exhibition/hilma-af-klint">ihre Werke 2019 zeigte</a>, schien sich diese Vision auf fast unheimliche Art zu bewahrheiten. Dass allerdings mehr als 600.000 Menschen ihre Bilder sehen wollten &#8211; das h&#228;tte die schwedische Malerin wohl auch in ihren allzeit k&#252;hnen Tr&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 Mar 2024 18:24:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Hannes Klug</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Verstecke vor dem Tod: Zeugen des Überlebenswillens]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Natalia Romik dokumentiert Verstecke von Jüdinnen und Juden während der Besatzungszeit der Nationalsozialisten in Polen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/martin-conrads/verstecke-vor-dem-tod-zeugen-des-ueberlebenswillens/@@images/image-1000-65d9b34b47f682a8fa170f85266396c3.jpeg" alt="Verstecke vor dem Tod: Zeugen des Überlebenswillens" title="Verstecke vor dem Tod: Zeugen des Überlebenswillens" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist eine silbrig gl&#228;nzende, stelen&#228;hnliche Skulptur. Knapp anderthalb Meter gro&#223;, steht sie leicht schr&#228;g auf einem Sockel. Von hinten gest&#252;tzt durch Metalltr&#228;ger, zeigt sie von vorne eine grobe Struktur, wie man sie von alten Backsteinmauern kennt. Auf der R&#252;ckseite ist kein Glanz mehr zu erkennen, hier offenbart sich, in dunkler Farbe, auch die Beschaffenheit des Artefakts: die Skulptur ist flach, die Backsteinstruktur nur ein versilberter Abguss einer Mauer. St&#228;nde sie f&#252;r sich, w&#252;rde man sie mit &#228;hnlich scheinenden Skulpturen vergleichen, Arbeiten von Thomas Sch&#252;tte oder Anselm Reyle.</p><p>Hier aber ist der Kontext ein g&#228;nzlich anderer: Die polnische K&#252;nstlerin und Politikwissenschaftlerin Natalia Romik, Urheberin der A</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 11 Mar 2024 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Martin Conrads</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Interview | Kuratorin Çağla Ilk: „Ich brauche immer ein Wir“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Çağla Ilk verantwortet den Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig. Von Beginn an sei das eine politische Mission für sie gewesen, sagt die Kuratorin. Das Gebäude begreift sie vor allem als Bühne</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kuratorin-cagla-ilk-ich-brauche-immer-ein-wir/@@images/image-1000-ca5a39c097a65117f021d873bafa46db.jpeg" alt="Kuratorin Çağla Ilk: „Ich brauche immer ein Wir“" title="Kuratorin Çağla Ilk: „Ich brauche immer ein Wir“" height="562" width="1000" /></figure><p>Im April er&#246;ffnet die 60. Kunstbiennale in Venedig. Vor einem Jahr wurde &#199;a&#287;la Ilk als Kuratorin des deutschen Beitrags ernannt. Die Videok&#252;nstlerin Yael Bartana und der Theaterregisseur Ersan Mondtag werden den Deutschen Pavillon gestalten. Zudem wird von Michael Akstaller, Nicole L&#8217;Huillier, Robert Lippok und Jan St. Werner erstmals die Insel La Certosa bespielt. Der gemeinsame Titel Thresholds steht dabei f&#252;r die Gegenwart als Schwelle &#8211; ein Ort, an dem niemand bleiben kann und den es nur gibt, weil etwas war und wenn etwas sein wird.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Ilk, Yael Bartana ist die erste in Israel geborene K&#252;nstlerin, die im Deutschen Pavillon ausstellt. Ersan Mondtag ist Enkel t&#252;rkischer Gastarbeiter, geboren 1987, aufgewachsen in West-Berlin. </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 10 Mar 2024 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sarah Alberti</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Honoré Daumier im Städel Museum: Von Bürgern und Birnen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Karikaturist und Maler Honoré Daumier kommentierte die Verwandlung der feudalen in eine bourgeoise Herrschaft im 19. Jahrhundert. Seine boshafte Genauigkeit tut heute noch weh, wie im Städel Museum in Frankfurt am Main zu sehen ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/georg-seesslen/honore-daumier-im-staedel-museum-von-buergern-und-birnen/@@images/image-1000-e487500326c8b66ee26f678d93857199.jpeg" alt="Honoré Daumier im Städel Museum: Von Bürgern und Birnen" title="Honoré Daumier im Städel Museum: Von Bürgern und Birnen" height="562" width="1000" /></figure><p>Honor&#233; Daumier, das war doch dieser geniale franz&#246;sische Karikaturist aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, der politische Gestalten seiner Zeit ebenso schonungslos demaskierte wie die Vertreter der neuen b&#252;rgerlichen Herrschaft in ihren Justizpal&#228;sten, Banken, Kontors und nicht zuletzt im Familienleben. Und hat er nicht die ideale Allegorie der Birne f&#252;r den &#8222;B&#252;rgerk&#246;nig&#8220; Louis Philippe erfunden, die wir sp&#228;ter bei der langen Regierung des Kleinb&#252;rgerkanzlers Helmut Kohl wieder aufnahmen? Hat er nicht. Daumier ging in seinen Birnen-Variationen nur besonders fantasievoll mit einer allgemein popul&#228;ren satirischen Verfremdung um.</p><p>Daumier war Chronist und Kritiker der ereignisreichen Verwandlung einer feudalen in eine bourgeoise Herrs</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 09 Mar 2024 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Georg Seeßlen</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kunsttagebuch | Malerei heute: Was fällt uns eigentlich ein, so zu gucken?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„male gaze“ oder auf Deutsch: „männliches Starren“ – ein Phänomen, das zwar immer mehr im künstlerischen Diskurs thematisiert, aber selten für Außenstehende erfahrbar gemacht wird. Anders in einer Ausstellung im Berliner Schinkel-Pavillon</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/malerei-heute-was-faellt-uns-eigentlich-ein-so-zu-gucken/@@images/image-1000-cea44144a1f5d4b784a9ce8cb1148369.jpeg" alt="Malerei heute: Was fällt uns eigentlich ein, so zu gucken?" title="Malerei heute: Was fällt uns eigentlich ein, so zu gucken?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wir m&#252;ssen hier ja weiterhin aufpassen, was wir so schreiben. Denn nicht nur der Berliner Kultursenator, auch die Kulturstaatsministerin Roth hat es angek&#252;ndigt. Sp&#228;testens seit der Berlinale soll ganz genau aufgepasst werden. Selbst auf die Jurys hat man es nun abgesehen, um kulturelle Inhalte kontrollieren zu k&#246;nnen &#8211; und damit Antisemitismus zu verhindern &#8211;, k&#252;ndigten beide in der Presse an. Also, jetzt blo&#223; nicht auffallen. Nicht provozieren lassen! Lassen Sie uns zu etwas Unverf&#228;nglichem kommen: nackte (und Schwarze) weibliche K&#246;rper, beziehungsweise der Blick auf diese.</p><p>Im Berliner Schinkel-Pavillon werden n&#228;mlich gerade Arbeiten der beiden Maler Jill Mulleady und Henry Taylor gezeigt und die besch&#228;ftigen sich mit der Darst</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 08 Mar 2024 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Kunst in der Ukraine: Einmal noch fantastischen Sex, bevor uns der Atomschlag auslöscht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine Kunstschau in Lwiw versucht, über die Rolle der Kunst im Krieg nachzudenken – und über die Hoffnung der Erinnerung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/kunst-in-der-ukraine-einmal-noch-fantastischen-sex-vor-dem-atomtod/@@images/image-1000-5241f9abe0055ae4bfdf3c8b73d4036f.jpeg" alt="Kunst in der Ukraine: Einmal noch fantastischen Sex, bevor uns der Atomschlag auslöscht" title="Kunst in der Ukraine: Einmal noch fantastischen Sex, bevor uns der Atomschlag auslöscht" height="562" width="1000" /></figure><p>In einer Nachricht hei&#223;t es, &#8222;Ich hoffe, dass eine Rakete meinen Ex erwischt hat&#8220;, in einer anderen: &#8222;Ich sch&#228;me mich, dass ich meine Katzen mehr vermisse als meinen eigenen Vater.&#8220; Eine dritte gesteht: &#8222;Ich m&#246;chte meinen Vater wegen seiner sowjetischen &#220;berzeugungen umbringen.&#8220; &#8222;Ich kann nicht masturbieren&#8220;, liest man. Oder: &#8222;Ich masturbiere jeden Tag.&#8220; Wieder jemand anderes schreibt: &#8222;Ich will noch einmal fantastischen Sex, bevor der Atomschlag passiert, aber seit zwei Monaten habe ich nicht mal mehr die emotionale Kraft, Tinder zu &#246;ffnen.&#8220;</p><p>Diese intimen Gest&#228;ndnisse prangen an einer Wand des <a href="https://jamfactory.ua/en/">Jam Factory Art Center</a>, einer eleganten Galerie im westukrainischen Lwiw, die inmitten der russis</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 22 Feb 2024 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Charlotte Higgins</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Kunst und Kolonialismus: Das Ideal des weißen Mannes]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Royal Academy in London ist nicht das erste Museum, das sich seiner Kolonialgeschichte stellt. So fesselnd und überzeugend wie hier gelang es noch nie</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kunst-und-kolonialismus-das-ideal-des-weissen-mannes/@@images/image-1000-66ea99f7d946cb63dfcb30d126430d5d.jpeg" alt="Kunst und Kolonialismus: Das Ideal des weißen Mannes" title="Kunst und Kolonialismus: Das Ideal des weißen Mannes" height="562" width="1000" /></figure><p>Schon der erste Raum ist frappierend: In einer abgedunkelten Rotunde werden prunkvolle Gem&#228;lde aus dem 18. Jahrhundert angestrahlt. Ignatius Sancho, Schauspieler, Autor, Komponist und der erste Mann afrikanischer Herkunft, der in Gro&#223;britannien w&#228;hlen durfte, wurde von Thomas Gainsborough in Bath portr&#228;tiert. Francis Barber, Diener und sp&#228;ter Erbe des Universalgelehrten Samuel Johnson, sa&#223; dem Maler Joshua Reynolds in dessen Atelier am Leicester Square Modell.</p><p>Alle Portr&#228;tierten auf diesen Gem&#228;lden sind Schwarz (darunter auch Kerry James Marshalls zeitgen&#246;ssische Vorstellung des versklavten afroamerikanischen K&#252;nstlers Scipio Moorhead, &#252;ber den nur wenig durch ein fl&#252;chtiges Lob in einem Gedicht von 1773 &#252;berliefert ist). In d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 11 Feb 2024 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Laura Cumming</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kunsttagebuch | Die neue Zeit nach Margiela: Was hat Kunst damit zu tun?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>John Gallianos neue Kollektion wurde überall begeistert zur Kenntnis genommen – war sie doch viel mehr Kunst als „nur“ Mode. Die Schau von Tobias Spichting liegt ebenso irgendwo zwischen diesen Polen. Eins haben sie gemeinsam: Sie berühren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/die-neue-zeit-nach-margiela-was-hat-kunst-damit-zu-tun/@@images/image-1000-2d9fb9dd4d8919c1a74ec4b451ede928.jpeg" alt="Die neue Zeit nach Margiela: Was hat Kunst damit zu tun?" title="Die neue Zeit nach Margiela: Was hat Kunst damit zu tun?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer in den vergangenen Tagen im Internet war, muss es mitbekommen haben, unz&#228;hlige Videos davon wurden ausgespielt. Ein neues Zeitalter ist angebrochen. Der britische Modedesigner John Galliano hat auf der Pariser Modewoche seine neue Kollektion als Creative Director f&#252;r Maison Margiela gezeigt. Und man kann es nicht anders sagen: Sie war weltver&#228;ndernd.</p><p>Gruselige Kreaturen wankten, z&#252;ngelten sich durch d&#252;stere Unterwelten. Angemalte Gesichter, die gl&#228;nzten wie Porzellan, hatten etwas Puppenhaftes. Die Models aller Geschlechter trugen enge Korsetts. Halsteile. H&#252;ftteile. Neue Formen, unn&#252;tze Accessoires. Man sah neue Walks. Neue Anmut. D&#252;nne Spitze &#252;ber Haut. Breite H&#252;ften. Durchscheinende &#252;ppige Schamhaar-Toupets. Krauses Haar unt</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 07 Feb 2024 13:55:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kunstschau | Deutscher Pavillon in Venedig: Aus den rostigen Angeln heben]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Lange wurde gerätselt, jetzt steht fest: Yael Bartana und Ersan Mondtag bespielen den Deutschen Pavillon auf der 60. Biennale in Venedig. Was davon zu erwarten ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jonathan-guggenberger/biennale-venedig-yael-bartana-und-ersan-mondtag-kuratieren-deutschen-pavillon/@@images/image-1000-3810ead5952d2f6b996f99150e864b51.jpeg" alt="Deutscher Pavillon in Venedig: Aus den rostigen Angeln heben" title="Deutscher Pavillon in Venedig: Aus den rostigen Angeln heben" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Threshold&#8220; hei&#223;t der deutsche Beitrag zur diesj&#228;hrigen Kunstbiennale in Venedig, die am 20. April er&#246;ffnen wird. Er fordert gleich mehrere K&#252;nstler dazu auf, Schwellen zu &#252;berwinden &#8211; zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft. In &#8222;Drei Szenarien&#8220;, so die Pressemitteilung, sollen uns die israelische K&#252;nstlerin Yael Bartana und der Berliner Theatermacher Ersan Mondtag im Deutschen Pavillon und die Soundk&#252;nstler Michael Aksteller, Nicole L&#8217;Huillier, Robert Lippok und Jan St. Werner auf der Insel La Certosa aus den Sackgassen einer &#8222;katastrophal empfundenen Gegenwart&#8220; f&#252;hren. Und wohin? Ins Offene.</p><p>Wo das liegt? Folgt man dem Fingerzeig von &#199;a&#287;la Ilk, die den Beitrag kuratiert: in der Vielstimmig</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 30 Jan 2024 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jonathan Guggenberger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Fotografie „In the Legion“ von Jeff Wall in Basel: Im Vergänglichen das Ewige freilegen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Jeff Walls Aufnahmen wirken wie Schnappschüsse. Manchmal dauert es Jahre, bis er neue veröffentlicht. Nun gibt es die erste Ausstellung seit Langem in der Fondation Beyeler in Basel. Unser Autor hat „In the Legion“ genauer betrachtet</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lennart-laberenz/fotografie-in-the-legion-von-jeff-wall-wie-ein-schnappschuss/@@images/image-1000-77a8d04058e1633953bf81e1132a3d9a.jpeg" alt="Fotografie „In the Legion“ von Jeff Wall in Basel: Im Vergänglichen das Ewige freilegen" title="Fotografie „In the Legion“ von Jeff Wall in Basel: Im Vergänglichen das Ewige freilegen" height="562" width="1000" /></figure><p>Wo ist die Leichtigkeit hin? Das schwebende Gef&#252;hl in der Bar, in der Zeit verlangsamt, der Magnetismus der Erde scheinbar aufgel&#246;st wird? Hat die Pandemie all das genommen &#8211; die befremdliche Erkenntnis, dass ein Teil unserer Nachbarn und Bekannten gegen wissenschaftliche Erkenntnisse ernsthaft mit Bauchgef&#252;hlen opponierte, sich tiefer in Meinungen eingrub? Ist es der Klimawandel, dessen d&#252;steres Zukunftsbild lustige Stunden verschattet? Jedenfalls hat er der Kritik an der warenproduzierenden Gesellschaft etwas beigemengt, das den Preis einer Ausbeutung aller Ressourcen &#252;berdeutlich koloriert: Die demokratische Gesellschaft, die sich eine gewisse Heiterkeit erhielt (weil sie ja die Zukunft offen gestalten w&#252;rde, den Kurs der Dinge ver&#228;ndern k&#246;n</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 29 Jan 2024 17:05:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Lennart Laberenz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kunst | Turner-Preis für Jesse Darling: Was zusammenbricht, kann anders werden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der in Berlin lebende Brite Jesse Darling ist der Gewinner des Turner-Preises 2023. Er fühlt sich in der Kunstwelt als Außenseiter – und sagt von sich selbst, dass er mit seiner Kunst keine Luxusobjekte herstellen will</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/turner-preis-fuer-jesse-darling-was-zusammenbricht-kann-anders-werden/@@images/image-1000-1a24078a20a1c673624c69d8a7d808fe.jpeg" alt="Turner-Preis für Jesse Darling: Was zusammenbricht, kann anders werden" title="Turner-Preis für Jesse Darling: Was zusammenbricht, kann anders werden" height="562" width="1000" /></figure><p>Es kommt nicht oft vor, dass zeitgen&#246;ssische Kunst einen zum Lachen bringt. Aber im Raum von Jesse Darling bei der Turner-Preisverleihung konnte ich nicht an mich halten. Darlings Kunst hat Energie und Witz: die Skulpturen aus Leitplanken und rot-wei&#223;em Plastikklebeband; die frivolen, phallischen Kerzen, die aus den W&#228;nden ragen; die H&#228;mmer, die mit B&#228;ndchen und Glocken verziert und in Glask&#228;sten platziert sind (ihre inh&#228;rente M&#228;nnlichkeit wird auf diese Weise parodiert und transformiert, so als w&#228;ren sie Fetischobjekte einer zuk&#252;nftigen Religion). &#8222;Das ist der meistbeachtete Auftritt, den ich in Gro&#223;britannien je haben werde&#8220;, sagt er selbst &#252;ber die Ausstellung in der Galerie Towner Eastbourne. &#8222;Die britische &</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Charlotte Higgins</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theatertagebuch | Female gaze: Wie Gehirnwäsche selbst den weiblichen Blick männlich trübt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Film, Buch, Theater: Frauencharaktere werden sexualisiert und objektifiziert. In einer Welt, in der eine aggressive Bilderflut uns täglich konfrontiert, hat das erhebliche Auswirkungen auf das Selbstbild von Frauen und Mädchen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/female-gaze-wie-gehirnwaesche-selbst-den-weiblichen-blick-maennlich-truebt/@@images/image-1000-6e4f9d33580e8f5382d7cd212475687e.jpeg" alt="Female gaze: Wie Gehirnwäsche selbst den weiblichen Blick männlich trübt" title="Female gaze: Wie Gehirnwäsche selbst den weiblichen Blick männlich trübt" height="562" width="1000" /></figure><div class="placeholder-authorbio clearfix">
    <div id="placeholder-image-1" class="pts-article-image" data-id="marburg">Placeholder image-1</div><h1>Theatertagebuch</h1><p><strong>Eva Marburg</strong> <span>studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Berlin und New York. Nach Arbeiten als freie Dramaturgin und Autorin am Theater, studierte sie Kulturjournalismus an der UdK in Berlin und ist seit 2018 Fachredakteurin f&#252;r Theater bei SWR2. F&#252;r den Freitag schreibt sie regelm&#228;&#223;ig das Theatertagebuch.</span></p>
</div>
<p>Seit einiger Zeit versuche ich, ein Experiment oder eine Art Selbstversuch durchzuf&#252;hren. Ich habe mir streng vorgenommen, nur noch Kultur von Frauen zu rezipieren: Filme, Kunst, Theaterinszenierungen, Literatur, Musik. Ausgel&#246;st hat diese unausf&#252;hrbare Idee der Dokumentarfilm <em>Brainwashed. Sexismus im Kino</em>, der zurzeit in der Arte-Mediathek zu sehen ist. Darin zeigt die US-amerikanische Regisseurin Laura Mul</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Porträt | Anton Janizewski: Der Galerist der Gen Z]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Anton Janizewski ist gerade mal 30 Jahre alt und betreibt schon eine Galerie in Berlin-Charlottenburg – mit zunehmendem Erfolg. Über einen der interessantesten Galeristen Berlins</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/anton-janizewski-der-galerist-der-gen-z/@@images/image-1000-c72d6d33a03a77356b016e31dd84e5ed.jpeg" alt="Anton Janizewski: Der Galerist der Gen Z" title="Anton Janizewski: Der Galerist der Gen Z" height="562" width="1000" /></figure><p>Man k&#246;nnte ihn den Galeristen nennen, dem die Gen Z vertraut. Gerade mal 30 Jahre alt ist er. Seine K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler auch so in die Richtung. Aber jung zu sein, darum geht es gar nicht nur. Es geht darum, dass die Kunst, die Anton Janizewski in seiner Galerie in Berlin zeigt, einen Weltzugang erm&#246;glicht, der f&#252;r viele Galeriebesucher und K&#228;ufer vielleicht neu ist. Wie auf der letzten Ausstellung. Schwarze Leinw&#228;nde, wei&#223;e Schrift darauf gemalt. Schreiend: KINDER MALEN SONNEN WEIL SIE DIE WELT BRENNEN SEHEN WOLLEN. Auf einem anderen steht: KURT COBAIN WAS MURDERED. In der Mitte des Raumes Monobloc-St&#252;hle im Kreis, auf denen Motorrad-Kutten h&#228;ngen. COMING OF RAGE steht da drauf oder GOD HATES FACTS.</p><p>Die Bilder sind von Nicholas Warbu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 09 Dec 2023 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ausstellung | Porträts aus der Weimarer Zeit: Das Wesen der Epoche in einem Gesicht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Das Kunstmuseum Stuttgart zeigt die Typenbilder der Neuen Sachlichkeit, darunter Porträts von Otto Dix und Christian Schad. Die Faszination weicht schnell Erschrecken darüber, was aus dem neuen Menschenbild wurde, das die Kunst vorschlug</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/georg-seesslen/ausstellung-sieh-dir-die-menschen-an-das-wesen-der-epoche-in-einem-gesicht/@@images/image-1000-a9e1f7bd2f26eb55ab1ecd67b657c0f3.jpeg" alt="Porträts aus der Weimarer Zeit: Das Wesen der Epoche in einem Gesicht" title="Porträts aus der Weimarer Zeit: Das Wesen der Epoche in einem Gesicht" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine Gesellschaft in ihrer Zeit kann man unter anderem darin verstehen, wie sich die Menschen untereinander anschauen. Was ist geboten, was erlaubt, was gilt als problematisch und wo ist etwas strikt verboten? Da geht es nat&#252;rlich um den K&#246;rper als Ganzes, nackt, bekleidet, inszeniert, aber vor allem geht es um das Gesicht. Und wie man es auch maskiert: Das Gesicht ist nicht anders vorstellbar denn als Ausdruck.</p><p>Ausdruckslosigkeit ist gef&#228;hrlich, unheimlich oder mindestens komisch, wie bei Buster Keaton. Die Semantik der Gesichter unterliegt &#252;berall einem strengen Regelwerk. Wer wen wie und wann anschauen darf, wer was wann und wie zeigt und welche Werte mit welchem Ausdruck verbunden sind, das nennt man auch &#8222;Kultur&#8220;, und weil Kultur etwas sehr Kompliziertes</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 04 Dec 2023 14:55:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Georg Seeßlen</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kunsttagebuch | Warum steigen Menschen aus? Mit dem Künstler Johannes Büttner im „MedBed“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Johannes Büttner setzt sich in seiner Arbeit „MedBed“ mit Menschen auseinander, die man gemeinhin als Verschwörungs-Erzähler bezeichnen würde. Aktuell wird sie in den KW in Berlin gezeigt. Unsere Kolumnistin empfiehlt sie sehr</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/mit-kuenstler-johannes-buettner-im-medbed-warum-steigen-menschen-aus/@@images/image-1000-75d5e2828fdf6d0e134cb05a010dfa24.jpeg" alt="Warum steigen Menschen aus? Mit dem Künstler Johannes Büttner im „MedBed“" title="Warum steigen Menschen aus? Mit dem Künstler Johannes Büttner im „MedBed“" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer ein klein bisschen in die Zukunft schauen m&#246;chte, dem ist der K&#252;nstler Johannes B&#252;ttner immer sehr zu empfehlen. In seinen Arbeiten thematisiert er die sauschweinischen Umst&#228;nde der Gig-Economy oder die zeitgeistigen Neo-Lib-Versprechen von Mindset-Coaches &#8211; und zwar bevor diese Themen in der b&#252;rgerlichen Presse auftauchen. Dabei werden sie von ihm in Installationen, Sounds, Videoarbeiten auch schlauer aufbereitet, weil er sich eher f&#252;r die Dynamiken interessiert als f&#252;r die Bewertung.</p><p>Aktuell zeigt B&#252;ttner im Rahmen des <a href="https://www.kw-berlin.de/bpa-ausstellungen-23/">BPA &#8211; Berlin program for artists in den Berliner Kunstwerken</a> noch bis 7. Januar 2024 eine Installation, deren Wichtigkeit f&#252;r die n&#228;chsten Jahre &#252;berhaupt nicht hoch genug eingesch&#228;tzt werden kann. </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 12:05:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kunst | Polens Biennale-Beitrag: „Ein anti-europäisches Manifest“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Polens Beitrag für die Biennale 2024 wirkt wie ein vergifteter Abschiedsgruß der PiS. Jurorin Joanna Warsza beurteilt ihn als „Endspiel von acht Jahren rechter Herrschaft". Doch er könnte ein Vorgeschmack auf die Zukunft der Biennale sein</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/biennale-in-venedig-2024-polens-anti-europaeisches-manifest/@@images/image-1000-ed90c50685dcd238c31b0bf538417695.jpeg" alt="Polens Biennale-Beitrag: „Ein anti-europäisches Manifest“" title="Polens Biennale-Beitrag: „Ein anti-europäisches Manifest“" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn die Kunstbiennale in Venedig kommendes Jahr im April er&#246;ffnet, sollen die Ausstellungen in den 29 L&#228;nderpavillons st&#228;rker denn je die kulturellen Grenzen verschwimmen lassen. Den Kuratoren zufolge wird die 60. Ausgabe der weltweit &#228;ltesten und gr&#246;&#223;ten Ausstellung f&#252;r zeitgen&#246;ssische Kunst unter dem Titel &#8222;Stranieri Ovunque &#8211; Foreigners Everywhere&#8220; eine Feier der Migration und der Nicht-Zugeh&#246;rigkeit sein.</p><p>Der polnische Pavillon wird jedoch andere T&#246;ne anschlagen &#8211; und die harmonieren mit den Leitlinien der nationalistisch-populistischen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), die das Land seit 2015 regiert.</p><p>Als <a href="/autoren/jan-opielka/sejm-wahl-polen-naehert-sich-wieder-der-eu-auf-einem-wirtschaftsliberalen-kurs">Ergebnis der j&#252;ngsten Wahlen</a> ist zu erwarten, dass die PiS zum Zeitpunkt der Er&#246;ffnung der Bienn</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 14:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Philip Oltermann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | „Women in Revolt!“ in der Tate Britain: Die Frau als Snackautomat]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/women-in-revolt-in-der-tate-britain-die-frau-als-snackautomat</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die angeblich größte Schau, die es je in der Londoner Tate Britain zu sehen gab, widmet sich feministischem Protest von 1970 bis 1990 und lohnt sich sehr</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/women-in-revolt-in-der-tate-britain-die-frau-als-snackautomat/@@images/image-1000-46aff36284fea2ae43ef8de008467259.jpeg" alt="„Women in Revolt!“ in der Tate Britain: Die Frau als Snackautomat" title="„Women in Revolt!“ in der Tate Britain: Die Frau als Snackautomat" height="562" width="1000" /></figure><p>Am 20. November 1970 pr&#228;sentierte der US-amerikanische Komiker Bob Hope in der Royal Albert Hall in London die j&#228;hrliche Wahl der Miss World. Die Show wurde live auf BBC One &#252;bertragen. &#8222;Das ist ein ganz sch&#246;ner Viehmarkt&#8220;, war einer seiner augenzwinkernden Spr&#252;che. &#8222;Ich war dahinten und habe mir K&#228;lber angesehen.&#8220; Augenblicke sp&#228;ter begannen Frauen, Mehlbomben in seine Richtung zu werfen.</p><p>Wer bei solchen absto&#223;enden Gags Wut empfindet, f&#252;r den ist dies die richtige Ausstellung: <em>Women in Revolt!</em> in der Tate Britain in London beginnt im Jahr 1970 mit Protesttransparenten gegen die Miss-World-Shows &#8211; &#8222;Wir sind nicht sch&#246;n. Wir sind nicht h&#228;sslich. Wir sind w&#252;tend&#8220; &#8211; und der ersten Fraue</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Laura Cumming</dc:creator>
        
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