<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
  
    <channel>
      <title>Kultur</title>
      <link>https://www.freitag.de/kultur</link>
      <atom:link href="https://www.freitag.de/kultur/@@RSS" rel="self" type="application/rss+xml" />
      
      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:20 +0100</pubDate>
      <generator>Plone</generator>
      <description></description>
      <language>de</language>
      <image>
        <title>Kultur</title>
        <url>https://www.freitag.de/++theme++freitag.theme24/freitag/img/logo.png</url>
        <link>https://www.freitag.de/kultur</link>
      </image>

      <item>
        <title><![CDATA[November '89: Als sich Tamara Danz unter die Backgroundsängerinnen eines Weltstars mischte]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/november-89-tamara-danz-als-backgroundsaengerin-von-joe-cocker</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/november-89-tamara-danz-als-backgroundsaengerin-von-joe-cocker</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wir beschäftigen uns mit den angekündigten Demos der GEN Z, der Wahl in Israel und einer Doku über ein legendäres Konzert im Herbst’89 in Berlin: Der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/november-89-tamara-danz-als-backgroundsaengerin-von-joe-cocker/@@images/image-1000-6815cdfd72969173074c374397ac8275.jpeg" alt="November '89: Als sich Tamara Danz unter die Backgroundsängerinnen eines Weltstars mischte" title="November '89: Als sich Tamara Danz unter die Backgroundsängerinnen eines Weltstars mischte" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</strong> </p><p>kennen Sie die &#8222;Maranza&#8220;? Dieses Wort h&#246;rt man gerade oft im italienischen Fernsehen. Jugendliche in Gro&#223;st&#228;dten wie Mailand, meist nordafrikanischer Herkunft, die in Trainingsanzug und (gef&#228;lschter) Guccitasche in Gruppen herumziehen und laute Trap-Musik h&#246;ren. Diese Kids, arm und bisschen aggro, scheinen der ideale S&#252;ndenbock f&#252;r (rechte) Politiker zu sein, wenn es um die Proteste der Jugend geht, die gerade <a href="/autoren/linkerhand/frankreich-proteste-warum-paris-brennt-und-wie-marine-le-pen-davon-profitiert?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von Frankreich</a> auf <a href="/autoren/sebastian-friedrich/frankreich-brennt-und-mit-ihm-halb-europa-was-all-die-proteste-der-jugend-eint?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">halb Europa </a>geschwappt sind. Statt &#252;ber die realen Probleme der Jugend zu reden, die sich vom Staat im Stich gelassen f&#252;hlt, geht es um &#8222;kriminelle Stra&#223;engangs&#8220;.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Ta</p></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Zwischen Kritik und Belehrung: Die „Biermann“-Doku hat ein Manko]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/ralf-kraemer/film-ueber-wolf-biermann-die-biermann-doku-hat-ein-manko</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/ralf-kraemer/film-ueber-wolf-biermann-die-biermann-doku-hat-ein-manko</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der legendäre und immer zum Streit bereite Liedermacher Wolf Biermann feiert am 15. November seinen 90. Geburtstag. Jens Meurers Dokumentarfilm „Biermann“ erweist ihm Hommage, vergisst dabei aber etwas Wesentliches</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ralf-kraemer/film-ueber-wolf-biermann-die-biermann-doku-hat-ein-manko/@@images/image-1000-958e02fccca976770d971140d4b1faf5.jpeg" alt="Zwischen Kritik und Belehrung: Die „Biermann“-Doku hat ein Manko" title="Zwischen Kritik und Belehrung: Die „Biermann“-Doku hat ein Manko" height="562" width="1000" /></figure><p>Pamela Biermann folgt ihrem Mann Wolf durch den Garten. Er ist barfu&#223; unterwegs, das macht ihr Sorgen, er winkt ab. Sie schneidet ihm das wei&#223;e Haar und freut sich &#252;ber diesen erholsamen &#8222;R&#252;ckzug in die Idylle&#8220;. Er frotzelt. Das hier sei f&#252;r ihn keine Erholung, was er brauche, w&#228;re der Kontakt zum Publikum.</p><p>Mit einem besonders denkw&#252;rdigen Auftritt geht es gleich weiter und in der Zeit zur&#252;ck. Im Januar 1990 steht Wolf Biermann auf dem Erfurter Domplatz vor 30.000 Menschen und beschimpft sie als &#8222;Feiglinge&#8220;.</p><p>Auch beim wiederholten Sehen verfehlt diese Szene ihre Wirkung nicht. Da tritt ein Liedermacher in dem Land auf, aus dem er dreizehn Jahre zuvor ausgeb&#252;rgert worden war. Seit wenigen Wochen war die Mauer Geschichte &#82</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 13:14:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Ralf Krämer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wortschätze | Entdeckungen des Jahres: 5 zu Unrecht vergessene Autorinnen]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/entdeckungen-des-jahres-5-zu-unrecht-vergessene-autorinnen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/entdeckungen-des-jahres-5-zu-unrecht-vergessene-autorinnen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Sexuelle Befreiung, Mutterliebe, weibliche Selbstbestimmung und Flucht aus Deutschland: Fünf Bücher führen in diesem Jahr zu Autorinnen, die lange im Schatten standen. Philipp Haibach stellt sie vor</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/entdeckungen-des-jahres-5-zu-unrecht-vergessene-autorinnen/@@images/image-1000-9885893b9c050b354e12cea5c49ca405.jpeg" alt="Entdeckungen des Jahres: 5 zu Unrecht vergessene Autorinnen" title="Entdeckungen des Jahres: 5 zu Unrecht vergessene Autorinnen" height="562" width="1000" /></figure><h2><strong>1. Fremd und vertraut: &#8222;Mutter und Sohn&#8220; von </strong><strong>Okamoto Kanoko </strong></h2><p>Diese ungew&#246;hnliche Beziehung zwischen Mutter und Sohn, die zuweilen &#8211; auf emotionaler Ebene &#8211; fast inzestu&#246;se Z&#252;ge zu tragen scheint, ist in der Literatur seit der Antike wohlbekannt. Unbekannt, zumindest in Deutschland, ist die Lyrikerin Okamoto Kanoko (1889&#8211;1939). Sie gilt als Modernistin der japanischen Literatur, als Avantgardistin und Feministin. Sie heiratete den sp&#228;ter erfolgreichen <a href="/autoren/ji-hun-kim/quiz-was-wissen-sie-ueber-manga-anime-und-cosplay" rel="noopener">Manga-Zeichner</a> Okamoto Ippei und brachte jenen Sohn zur Welt, um den sich ihr autobiografisch grundierter erster Roman <em>Mutter und Sohn</em> (Manesse) von 1937 dreht.</p><p>Nun hat ihn Eduard Klopfenstein erstmals ins Deutsche &#252;bertragen. Es geht zwischen Tokio und Paris hin und her, wo die Eltern dem S</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 28 Oct 2026 06:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Haibach</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[5 Top-Serien mit neuen Staffeln: Der Rabbi und die Sex-Podcasterin ziehen jetzt zusammen]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/nobody-wants-this-bis-slow-horses-zu-diesen-5-top-serien-starten-neue-staffeln</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/nobody-wants-this-bis-slow-horses-zu-diesen-5-top-serien-starten-neue-staffeln</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wenn es draußen früh dunkel wird, ist es Zeit, um drinnen ungeniert zu bingen: Zu diesen 5 erfolgreichen Serien gehen jetzt neue Staffeln an den Start – in „Slow Horses“ unterläuft MI-5-Leiterin Diana Taverner ein folgenschwerer Fehler</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/nobody-wants-this-bis-slow-horses-zu-diesen-5-top-serien-starten-neue-staffeln/@@images/image-1000-b6de3c58dc4337e7ba6c6863d1e3fccc.jpeg" alt="5 Top-Serien mit neuen Staffeln: Der Rabbi und die Sex-Podcasterin ziehen jetzt zusammen" title="5 Top-Serien mit neuen Staffeln: Der Rabbi und die Sex-Podcasterin ziehen jetzt zusammen" height="562" width="1000" /></figure><h2>Nobody Wants This: Paardynamik des Zusammenraufens</h2><p>Der Titel war gewagt, denkt man sich im Nachhinein, h&#228;tte er doch leicht die Steilvorlage f&#252;r Verrisse mit Wortspiel-&#220;berschriften liefern k&#246;nnen. Aber dann landete Netflix mit der romantischen Kom&#246;die <em>Nobody Wants This</em> 2024 einen Publikumshit und das, obwohl lange niemand mehr so etwas so richtig zu wollen schien: dabei zusehen, wie sich ein nicht mehr ganz so junges Paar trifft, verliebt und &#252;ber die Widerst&#228;nde des jeweiligen Familienhintergrunds und auseinandergehender Lebensvorstellungen zusammenrauft.</p><p>Den Allerweltsplot peppten die Autoren dadurch auf, dass sie das Milieu, aus dem die Figur des jungen Rabbi Noah Roklov (Adam Brody) kommt, so spezifisch machten: Eine traditionelle, j&#252;dische Commun</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 15:51:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Man kann sich ja immer im Badezimmer verstecken“: Sandra Hüller über ihr Filmjahr 2026]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/sandra-hueller-ueber-ihr-filmjahr-2026-ich-sehe-mich-als-nichts-besonderes</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/sandra-hueller-ueber-ihr-filmjahr-2026-ich-sehe-mich-als-nichts-besonderes</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die ostdeutsche Schauspielerin Sandra Hüller erlebt 2026 ein filmisches Hoch. Mit Rollen in Arthouse- und Blockbuster-Produktionen beleuchtet sie ihre Herkunft und spricht über die aktuelle politische Lage in Deutschland</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/sandra-hueller-ueber-ihr-filmjahr-2026-ich-sehe-mich-als-nichts-besonderes/@@images/image-1000-5f085c05ed771ecfd90253a6fd742e5f.jpeg" alt="„Man kann sich ja immer im Badezimmer verstecken“: Sandra Hüller über ihr Filmjahr 2026" title="„Man kann sich ja immer im Badezimmer verstecken“: Sandra Hüller über ihr Filmjahr 2026" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn Sandra H&#252;ller in Tr&#228;nen ausbricht, wirkt das irritierend fremd. Dabei beherrscht die hochbegabte Darstellerin praktisch jede menschliche Gef&#252;hlsregung. Im Kino dagegen soll sie meist vor allem eines zeigen: eiserne Disziplin. Sogar beim Karaoke gibt sie die Kontrolle nicht aus der Hand. Abseits der Leinwand sieht es f&#252;r sie allerdings bestens aus, denn 2026 schlie&#223;t sie mit mindestens vier prestigetr&#228;chtigen Filmen ab.</p><p>Bei zweien davon, <span><a href="/autoren/gerhard-midding/thomas-mann-film-vaterland-mit-sandra-hueller-gefuehlsabdruck-einer-epoche" rel="noopener"><em>Vaterland</em></a></span> und <span><a href="/autoren/michael-pekler/sandra-hueller-spielt-einen-mann-markus-schleinzers-film-rose" rel="noopener"><em>Rose</em></a></span>, handelt es sich um Arthouse-Produktionen in Schwarz-Wei&#223;, die ganz auf ihr K&#246;nnen zugeschnitten sind. <span><a href="/autoren/barbara-schweizerhof/tom-cruise-als-oelmagnat-oscar-chance-oder-farce" rel="noopener"><em>Digger</em></a></span> gilt schon jetzt als abschreckendes Beispiel aus Hollywood, w&#228;hrend <span><a href="/autoren/barbara-schweizerhof/endlich-freitag-aprilscherze-ki-in-hollywood-und-der-charme-von-ryan-gosling" rel="noopener"><em>Project Hail Mary</em></a></span> mit einem Einspielergebnis von 684 Millionen Dollar zum Kassenschlager wurde. (Vielleicht kommt</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 14:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Danny Leigh</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[KI-Vagina, Wunschgesicht, blaue Flecken: Was der Sexpuppen-Boom mit Frauenhass zu tun hat]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/was-sexpuppen-boom-ueber-wachsenden-sexismus-verraet-ki-vagina-und-blaue-flecken</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/was-sexpuppen-boom-ueber-wachsenden-sexismus-verraet-ki-vagina-und-blaue-flecken</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Markt für Sexpuppen wächst und die KI ermöglicht individualisierte Sexpuppen. Aber was bedeutet es, in Beziehung mit einem frauenförmigen Gegenstand zu sein?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/was-sexpuppen-boom-ueber-wachsenden-sexismus-verraet-ki-vagina-und-blaue-flecken/@@images/image-1000-ea09a6dc98c2d9fd5d71d5a55ebe5d71.jpeg" alt="KI-Vagina, Wunschgesicht, blaue Flecken: Was der Sexpuppen-Boom mit Frauenhass zu tun hat" title="KI-Vagina, Wunschgesicht, blaue Flecken: Was der Sexpuppen-Boom mit Frauenhass zu tun hat" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Mitte August stolperten zwei entsetzte Australierinnen &#252;ber das, was sie f&#252;r die zerschundene Leiche einer Frau hielten, verstaut in einem Koffer in einer Kleinstadt rund drei Stunden s&#252;dlich von Sydney. Sie riefen die &#246;rtliche Polizei, die daraufhin eine Erkl&#228;rung ver&#246;ffentlichte, wonach eine Leiche in einem Koffer gefunden worden sei.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Die breite &#214;ffentlichkeit wartete bedr&#252;ckt darauf, dass sich die Zahl der get&#246;teten Frauen in Australien um eine erh&#246;hen w&#252;rde.</p><h2>Der Handel mit Sexpuppen boomt</h2><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Doch stattdessen stellte sich einen Tag sp&#228;ter, nach forensischer Untersuchung, heraus, dass es sich bei der Frau gar nicht um eine Frau handelte. Die &#8222;Leiche&#8220; war <a href="https://www.theguardian.com/australia-news/2026/aug/09/body-woman-found-suitcase-regional-nsw-road-ntwnfb" rel="noopener">eine Sexpuppe, mit gef&#228;lschten Bluterg&#252;ssen</a> versehen, die a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 27 Oct 2026 12:46:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Maddison Griffiths</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Lifestyle | Erotik ohne Geheimnis: Die nackte Wahrheit der Sexmesse „Venus“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/venus-berlin-erotik-ohne-geheimnis-die-nackte-wahrheit-der-sexmesse</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/venus-berlin-erotik-ohne-geheimnis-die-nackte-wahrheit-der-sexmesse</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ab 1.400 Euro gibt es sie, die Frau, die immer Ja sagt. Auf der „Venus“ in Berlin, der größten Erotikmesse der Welt, boomt das Geschäft mit KI-Sexpuppen. Ein Rundgang durch einen Markt, der Nähe verspricht und Kontrolle liefert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/venus-berlin-erotik-ohne-geheimnis-die-nackte-wahrheit-der-sexmesse/@@images/image-1000-9f04351c1fda974e5abcdc5e8a8ffe09.jpeg" alt="Erotik ohne Geheimnis: Die nackte Wahrheit der Sexmesse „Venus“" title="Erotik ohne Geheimnis: Die nackte Wahrheit der Sexmesse „Venus“" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer die <em>Venus</em> betritt, steht zuerst vor einem W&#252;rstchenstand. Hot-Dog-Duft weht durch die Halle. Ein paar Meter weiter kniet eine nackte Frau vor einer Webcam und f&#252;hrt sich im grellen Schein des Ringlichts einen <a href="/autoren/nora-beyer/hightech-sexspielzeug-fuer-frauen-dildo-roboter-gegen-das-patriarchat" rel="noopener">Dildo</a> ein. Ihre Kollegin daneben lutscht an einem baugleichen Modell, das mit einem Saugnapf am Tisch befestigt ist. Auch sie ist nackt. Um die beiden Frauen herum steht eine Horde M&#228;nner. Mit ihren Handys filmen sie das Geschehen aus n&#228;chster N&#228;he.</p><p>&#8222;Venus&#8220; hei&#223;t diese Erotikmesse, wie die r&#246;mische Liebesg&#246;ttin, unser Nachbarplanet oder das Lied aus der Damenrasierwerbung. Hier werden die neuesten Produkte aus der Erotik-Industrie vorgestellt. Dazwischen Unternehmen aus dem Pornografie-Bereich und Content-Creator, die erotische Li</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 17:43:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Kevin Gensheimer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ein einziger Satz zeigt, woran KI-Schauspieler scheitern – ein Filmstar hat ihn nun gesagt]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ki-schauspieler-in-hollywood-val-kilmers-comeback-nach-dem-tod-und-was-fehlt</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ki-schauspieler-in-hollywood-val-kilmers-comeback-nach-dem-tod-und-was-fehlt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Im Trailer zum Western „As Deep as the Grave“ spricht ein digitales Abbild des verstorbenen Val Kilmer. Ganze Spielfilme entstehen heute in wenigen Wochen am Rechner. Ersetzen Maschinen echte Darsteller? Ein Spielberg-Star kennt den Haken</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ki-schauspieler-in-hollywood-val-kilmers-comeback-nach-dem-tod-und-was-fehlt/@@images/image-1000-f17f799cbaf8ab8b10868977e061d079.jpeg" alt="Ein einziger Satz zeigt, woran KI-Schauspieler scheitern – ein Filmstar hat ihn nun gesagt" title="Ein einziger Satz zeigt, woran KI-Schauspieler scheitern – ein Filmstar hat ihn nun gesagt" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;F&#252;rchtet euch nicht vor den Toten &#8211; und f&#252;rchtet euch nicht vor mir.&#8220; Ein exaktes Abbild des jungen Val Kilmer, nicht ganz tot und nicht ganz lebendig, spricht diesen provokanten Satz im Trailer zum neuen Western <em>As Deep as the Grave</em>.</p><p>Regisseur Coerte Voorhees wei&#223; genau, was er tut &#8211; es handelt sich um eine KI-generierte Version des verstorbenen Schauspielers, die zwar von seiner Familie genehmigt wurde, aber eine Menge Kontroversen dar&#252;ber mit sich bringt, ob solche Technologie Schauspieler aus Fleisch und Blut &#252;berfl&#252;ssig machen k&#246;nnte.</p><p>Noch nicht ganz, wenn man nach dem ausf&#252;hrlichen Einblick in den Film urteilt, der Anfang des Jahres ver&#246;ffentlicht wurde: Er sieht aus, als h&#228;tte Skynet eine Roboter-Version von Ki</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 12:44:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Phil Hoad</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„In Israel und Palästina könnte in zwei Wochen Frieden sein. Es liegt an uns!“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/maoz-inon-und-aziz-abu-sarah-zu-die-zukunft-ist-frieden-koennten-uns-hassen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/maoz-inon-und-aziz-abu-sarah-zu-die-zukunft-ist-frieden-koennten-uns-hassen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Am Dienstag wählt Israel. Der Israeli Maoz Inon verlor am 7. Oktober seine Eltern, der Palästinenser Aziz Abu Sarah seinen Bruder nach israelischer Haft. In Berlin stellen die Freunde ihr Buch „Die Zukunft ist Frieden“ vor. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/maoz-inon-und-aziz-abu-sarah-zu-die-zukunft-ist-frieden-koennten-uns-hassen/@@images/image-1000-fe073eb519e1511c95bc8b75e13d218a.jpeg" alt="„In Israel und Palästina könnte in zwei Wochen Frieden sein. Es liegt an uns!“" title="„In Israel und Palästina könnte in zwei Wochen Frieden sein. Es liegt an uns!“" height="560" width="1000" /></figure><p>Sie waren schon bei zwei P&#228;psten und bei Zohran Mamdani zu Gast, jetzt stellen sie ihren j&#252;ngst auf Deutsch erschienenen internationalen Bestseller <em>Die Zukunft ist Frieden</em> in Berlin vor. Der Pal&#228;stinenser Aziz Abu Sarah war zehn Jahre alt, als sein Bruder nach israelischer Haft an Folgen der Folter starb; der Israeli Maoz Inon verlor Vater und Mutter am 7. Oktober. Zusammen setzen die Freunde und Kollegen ein Zeichen f&#252;r den Frieden und gegen den Hass.</p><p class="interview-question"><span><strong>der Freitag: Herr Abu Sarah, Herr Inon, &#8222;Die Zukunft ist Frieden&#8220; lautet der Titel Ihres Buches. Warum sind Sie sich da so sicher?</strong></span></p><p class="interview-answer"><span><strong>Maoz Inon:</strong></span> Alle Konflikte enden irgendwann. Das zeigt uns die Geschichte. Die Frage ist nicht, ob sie enden, sondern wann sie enden. Wie viele Leben m&#252;ssen noch ausgel&#246;scht</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 12:06:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Anna Raab</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Jörg Schüttauf: „Wenn ihr das so dreht, schaltet der Ex‑DDRler gleich weg“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/joerg-schuettauf-zu-ddr-geschichte-ostdeutsche-sind-nicht-alle-ein-einheitsbrei</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/joerg-schuettauf-zu-ddr-geschichte-ostdeutsche-sind-nicht-alle-ein-einheitsbrei</link>
        <description><![CDATA[<strong>In „Neues Land“ spielt Jörg Schüttauf wieder einen Bürgermeister, obwohl er diese Rolle nie mehr wollte. Schon in der DDR wusste der Schauspieler genau, was er nicht will. Dafür verzichtete er sogar auf eine Berliner Bühne. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/joerg-schuettauf-zu-ddr-geschichte-ostdeutsche-sind-nicht-alle-ein-einheitsbrei/@@images/image-1000-273d2ecc672261ff384e51300293faad.jpeg" alt="Jörg Schüttauf: „Wenn ihr das so dreht, schaltet der Ex‑DDRler gleich weg“" title="Jörg Schüttauf: „Wenn ihr das so dreht, schaltet der Ex‑DDRler gleich weg“" height="562" width="1000" /></figure><p>Nur sein Telefon hat J&#246;rg Sch&#252;ttauf dabei, er sei gerade &#8222;irgendwo im Wendland&#8220;, weil er da dreht. Mit Zoom hat es nicht geklappt, also rufe ich an. Manchmal knackt&#8217;s in der Leitung. Sch&#252;ttauf s&#228;chselt stark, in seinen Rollen spricht er meistens glattes Hochdeutsch. Und er flucht viel, aber dann kommt wieder ein lustiger Spruch.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Sch&#252;ttauf, Sie sind in Ihrem Film &#8222;Neues Land&#8220; wieder ein B&#252;rgermeister! Diese Rolle wollten Sie doch nie wieder spielen!</p><p class="interview-answer"><strong>J&#246;rg Sch&#252;ttauf:</strong> Das hat mit <em>Bad Banks </em>angefangen &#8230;</p><p class="interview-question">2018 war das. In der Serie sind Sie der Oberb&#252;rgermeister von Leipzig und verantwortlich f&#252;r ein riesiges Zukunftsprojekt.</p><p class="interview-answer">Ich bin einer von den wenigen &#252;brig gebliebenen Quoten-Ossis. Als ju</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 25 Oct 2026 19:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Lesen, Joggen: Warum wird gerade alles zum Social Club?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/lilli-zenth/uno-social-club-was-uns-der-social-club-hype-ueber-die-gesellschaft-verraet</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/lilli-zenth/uno-social-club-was-uns-der-social-club-hype-ueber-die-gesellschaft-verraet</link>
        <description><![CDATA[<strong>Muss man Gemeinschaft zum Trend erklären? Egal ob Lesen, Joggen und jetzt auch noch Kartenspielen, alles wird zum Social Club. Unsere Autorin ist skeptisch, ob es das alles wirklich braucht, und kommt zu einer überraschenden Erkenntnis</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lilli-zenth/uno-social-club-was-uns-der-social-club-hype-ueber-die-gesellschaft-verraet/@@images/image-1000-6d236359a37d7653596df4b8b7f2a536.jpeg" alt="Lesen, Joggen: Warum wird gerade alles zum Social Club?" title="Lesen, Joggen: Warum wird gerade alles zum Social Club?" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Ein neues Ph&#228;nomen sucht gerade meinen Social-Media-Algorithmus heim. Social Clubs, also Treffpunkte, bei denen eine spezielle T&#228;tigkeit im Zentrum steht. </span><span>Es gibt Running Clubs, Running &amp; Matcha Clubs, <a href="/autoren/thaddeus-herrmann/labelchefin-ellen-allien-wir-feiern-das-unuebersichtliche" rel="noopener">Rave und Running Clubs,</a> au&#223;erdem Cannabis Social Clubs, Bastelclubs und Buchclubs. Neu dabei: der Uno Social Club. Bei dem es darum geht, dem Kartenspiel mit den vier Farben einen ganzen Abend zu widmen. Und obwohl ich prinzipiell immer f&#252;r eine gute Imageaufwertung zu haben bin, frage ich mich, ob der Stempel &#8222;Social Club&#8220; die Sache wirklich interessanter macht.</span></p><p><span>Mit entsprechend kritischer Grundhaltung betrete ich also den Raum, der in gr&#252;nem, rotem, gelbem und blauem Licht erleuchtet ist. An den W&#228;nden kleben Uno-Wandtattoos und selbst die Getr&</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lilli Zenth</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Architektur | Heute feiert ihn Finnland, aber Architekt Alvar Aalto war lange Prophet im eigenen Land]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/der-finnische-architekt-alvar-aalto-wird-heute-auch-in-seiner-heimat-gewuerdigt</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/der-finnische-architekt-alvar-aalto-wird-heute-auch-in-seiner-heimat-gewuerdigt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Seine Heimat findet endlich Gefallen am Modernisten Alvar Aalto. Mit einer Ausstellung in Helsinki und dreizehn Unesco-Welterbestätten erfährt sein Werk die Anerkennung, die es verdient</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/der-finnische-architekt-alvar-aalto-wird-heute-auch-in-seiner-heimat-gewuerdigt/@@images/image-1000-a10464995d1b5fc8e32e1fd333dc6bf4.jpeg" alt="Heute feiert ihn Finnland, aber Architekt Alvar Aalto war lange Prophet im eigenen Land" title="Heute feiert ihn Finnland, aber Architekt Alvar Aalto war lange Prophet im eigenen Land" height="562" width="1000" /></figure><p>Anfang der 1950er-Jahre baute Alvar Aalto ein Boot, um zu seinem Sommerhaus auf einer Insel im P&#228;ij&#228;nne-See zu gelangen, der etwa 200 Kilometer n&#246;rdlich von Helsinki liegt. Doch der renommierte finnische Architekt war kein gl&#252;cklicher Skipper; sein Boot nannte er &#8222;Nemo propheta in patria&#8220;: &#8222;Niemand ist ein Prophet im eigenen Land&#8220;.</p><p>Der Name war ein Seitenhieb auf Finnland, das ihn, so glaubte der Meister, nicht zu sch&#228;tzen w&#252;sste. Andere Nationen w&#252;rdigten sein Talent mehr als sein eigenes, klagte er. Aber wer heute nach Helsinki kommt, stellt fest: Finnland liebt Aalto nicht nur, er ist ein Nationalheiligtum.</p><p>Dreizehn Bauwerke von Alvar Aalto in ganz Finnland wurden <a href="https://www.awmagazin.de/architektur/alvar-aalto-gebaeude-unesco-kulturerbe" rel="noopener">k&#252;rzlich zum Unesco-Welterbe erkl&#228;rt</a>. Gleichzeitig flie&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian House</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Journal Deluxe“ mit Florian Schroeder: Ist das der neue „rechte Böhmermann“ im ZDF?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/florian-schroeder-journal-deluxe-ist-das-der-neue-rechte-boehmermann-im-zdf</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/florian-schroeder-journal-deluxe-ist-das-der-neue-rechte-boehmermann-im-zdf</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ende des Jahres verabschiedet sich das „ZDF Magazin Royale“. Ein Nachfolger gilt als „rechter Böhmermann“, weil er Julian Reichelt eingeladen hatte. Der „Freitag“ war bei der ersten Aufzeichnung dabei – und sah, wer lacht und wer nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/florian-schroeder-journal-deluxe-ist-das-der-neue-rechte-boehmermann-im-zdf/@@images/image-1000-a4f4eb9d070e68c8c10da65ff2c3f400.jpeg" alt="„Journal Deluxe“ mit Florian Schroeder: Ist das der neue „rechte Böhmermann“ im ZDF?" title="„Journal Deluxe“ mit Florian Schroeder: Ist das der neue „rechte Böhmermann“ im ZDF?" height="562" width="1000" /></figure><p>Florian Schroeder ist das neue Enfant terrible der &#214;ffentlich-Rechtlichen, zumindest sollen wir das alle denken. Als <a href="/autoren/klaus-raab/florian-schroeders-zdf-format-will-gegen-gruene-linke-und-co-schiessen" rel="noopener">&#8222;anarchisch, verspielt und zug&#228;nglich&#8220; wird sein &#8222;Journal Deluxe&#8220;</a> angek&#252;ndigt, jene Satiresendung, die schon vom Namen her in die Fu&#223;stapfen von Jan B&#246;hmermanns &#8222;ZDF Magazin Royale&#8220; treten will, das Ende des Jahres eingestellt wird. &#8222;Es erwartet uns eine neue Satirefarbe, die es so bisher nicht gibt&#8220;, so Schroeder im Vorfeld, &#8222;eine, die liberaler ist, eine die keine Scheuklappen aufsetzt, eine die neue Stimmen zu Wort kommen l&#228;sst und selbst eine neue Stimme ist.&#8220; Die rechte Antwort auf B&#246;hmermann also?</p><p>Das dachten jedenfalls viele, als im Zuge der Sendungsank&#252;ndigung bekannt w</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 17:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kevin Gensheimer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sachlich richtig | 5 Geschichtsbücher, die Sie im Herbst lesen sollten – im vierten wird James Bond erfunden]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/erhard-schuetz/herbst-sachbuecher-nsdap-1930-warum-der-erdrutschsieg-bis-heute-ein-raetsel-ist</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/erhard-schuetz/herbst-sachbuecher-nsdap-1930-warum-der-erdrutschsieg-bis-heute-ein-raetsel-ist</link>
        <description><![CDATA[<strong>Nostalgie boomt, ob im Marketing oder als „Ostalgie“. Doch die Vergangenheit war nie so, wie wir sie uns erzählen. Fünf Autoren räumen mit Legenden auf – darunter Philipp Ruch, der den Nazi-Wahlsieg 1930 seziert. Was er findet, ist unbequem</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/erhard-schuetz/herbst-sachbuecher-nsdap-1930-warum-der-erdrutschsieg-bis-heute-ein-raetsel-ist/@@images/image-1000-4c59124f98f5b5ea118ebc8fae2cefe2.jpeg" alt="5 Geschichtsbücher, die Sie im Herbst lesen sollten – im vierten wird James Bond erfunden" title="5 Geschichtsbücher, die Sie im Herbst lesen sollten – im vierten wird James Bond erfunden" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Ausgehend </strong>vom inflationierten Nostalgieaufkommen im Marketing wie in pseudoanalytischen Zuschreibungen (<a href="/autoren/karsten-krampitz/ddr-historiker-gerd-dietrich-ueber-afd-das-land-hat-ihnen-doch-keiner-genommen" rel="noopener">&#8222;Ostalgie&#8220;</a>) entwickelt Tobias Becker r&#252;ckblickend die Geschichte der Nostalgie vom einst in der Schweiz diagnostizierten r&#228;umlichen Heimweh zu seiner Umcodierung ins Zeitliche, zum &#8222;Einstweh&#8220; (Botho Strau&#223;). Das ist ein anschaulicher Kursus, der am Ende die Verharmlosung deutlich macht, gerade wenn man die purgatorischen Wiederverheimatungsphantasmen als Nostalgie bezeichnet.</p><h2>&#8222;Gesch&#246;nte Geschichte&#8220; in zahlreichen Varianten: ein Abwehr-Arsenal</h2><p><strong>Solche</strong> <strong>Sehnsuchtsvergangenheit(en) </strong>gab es schon deshalb nie real, weil wir individuell wie kollektiv das Vergangene st&#228;ndig umimaginieren. Der Althistoriker Alexander Demandt, der besonders </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 13:11:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Erhard Schütz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic“ auf der Bühne: Statt Sex und Humor nur Peinliches]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/balkan-erotic-epic-von-marina-abramovic-am-theater-statt-erotik-nur-peinliches</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/balkan-erotic-epic-von-marina-abramovic-am-theater-statt-erotik-nur-peinliches</link>
        <description><![CDATA[<strong>Sie ist die „Großmutter der Performancekunst“, aber ihre jüngste Bühneninstallation „Balkan Erotic Epic“, die nun die deutsche Erstaufführung am Haus der Berliner Festspiele erlebte, ist ein Abend der peinlichen Volksrituale</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/balkan-erotic-epic-von-marina-abramovic-am-theater-statt-erotik-nur-peinliches/@@images/image-1000-680b1c364890da4b63e7e511891f7490.jpeg" alt="Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic“ auf der Bühne: Statt Sex und Humor nur Peinliches" title="Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic“ auf der Bühne: Statt Sex und Humor nur Peinliches" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist interessant, sich daran zu erinnern, dass die Entstehung der Performancekunst in den 1960er-Jahren als feministische Antwort auf die patriarchal dominierte Kunstwelt gedacht war. Damals beliebte es etwa dem Gro&#223;k&#252;nstler Yves Klein, nackte Frauenk&#246;rper in blaue Farbe zu tunken, um dann mit ihnen seine Bilder zu malen. Sogar die Farbe war nach ihm benannt, sodass die Frauen sich gewiss sein konnten, dass es wenigstens das einzigartige <a href="/autoren/der-freitag/blaumachen" rel="noopener">&#8222;Yves-Klein-Blau&#8220;</a> war, das an ihren Br&#252;sten klebte, w&#228;hrend der Mann sie &#252;ber die Leinwand schleifte und ein Orchester dazu spielte.</p><p>Fortan waren es deshalb vor allem K&#252;nstlerinnen, die mit ihren Performances die Autonomie &#252;ber ihre K&#246;rper zur&#252;ckerlangen wollten, um nicht mehr als m&#228;nnlich</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 12:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Neue Staffel 15 Jahre nach Erstausstrahlung: Warum Lena Dunhams Girls bis heute fasziniert]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/lilli-zenth/neue-staffel-15-jahre-nach-erstausstrahlung-lena-dunhams-girls-kommt-zurueck</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/lilli-zenth/neue-staffel-15-jahre-nach-erstausstrahlung-lena-dunhams-girls-kommt-zurueck</link>
        <description><![CDATA[<strong>Vier Frauen, ein Haufen Fehlentscheidungen und eine Serie, die eine Generation geprägt hat. Zehn Jahre nach dem Finale geht Girls in die Verlängerung. Woher kommt die Faszination und was lehrt Lena Dunham uns übers Älterwerden?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lilli-zenth/neue-staffel-15-jahre-nach-erstausstrahlung-lena-dunhams-girls-kommt-zurueck/@@images/image-1000-a7d1d75170589d8a4ae0d88f38fa5cb8.jpeg" alt="Neue Staffel 15 Jahre nach Erstausstrahlung: Warum Lena Dunhams Girls bis heute fasziniert" title="Neue Staffel 15 Jahre nach Erstausstrahlung: Warum Lena Dunhams Girls bis heute fasziniert" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt kaum eine Sache auf der Welt, die so schwer ist wie <a href="/autoren/michael-pekler/the-quiet-girl-von-colm-bairead-wenn-die-beste-zeit-zu-ende-geht" rel="noopener">eine Frau in ihren fr&#252;hen 20ern zu sein</a>. Zumindest f&#252;hlt sich das manchmal so an. Aber das unglaublich Sch&#246;ne am Menschsein ist doch, dass es so gut wie kein Gef&#252;hl gibt, das nicht schon einmal jemand vor mir durchlebt h&#228;tte. Zu meinen spezifischen Belangen wurde mir in den letzten Monaten von wirklich allen m&#246;glichen Seiten &#8211; von Freundinnen, in <a href="/autoren/der-freitag/ungeskriptet-was-ich-nach-vier-stunden-podcast-ueber-bjoern-hoecke-verstanden-habe" rel="noopener">Podcasts</a> und auf Social Media &#8211; die Serie <em>Girls</em> mit Nachdruck ans Herz gelegt. Da ich aber sehr gut darin bin, mir einzureden, dass ich &#8222;nun wirklich keine Zeit h&#228;tte&#8220;, eine Serie mit sechs Staffeln zu schauen, kam es nie dazu. Bis jetzt.</p><p>Vor einigen Tagen stie&#223; ich n&#228;mlich durch Zufall auf ein Video, das vier Frauen zeig</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lilli Zenth</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Faktensatt | Die Frau, die den Nazis trotzte: Eine neue Biografie über die Autorin Irmgard Keun]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/cbaron/irmgard-keun-biografie-von-tobias-lehmkuhl-die-frau-die-den-nazis-trotzte</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/cbaron/irmgard-keun-biografie-von-tobias-lehmkuhl-die-frau-die-den-nazis-trotzte</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Journalist Tobias Lehmkuhl zeichnet in seiner Biografie „Keine von uns“ nach, wie Irmgard Keun in der Weimarer Republik zum Literaturstar wurde. Von den Nazis wurden ihre Romane als „Asphaltliteratur“ diffamiert und verboten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/cbaron/irmgard-keun-biografie-von-tobias-lehmkuhl-die-frau-die-den-nazis-trotzte/@@images/image-1000-abd8ced9dd9807970fb804c4d208988c.jpeg" alt="Die Frau, die den Nazis trotzte: Eine neue Biografie über die Autorin Irmgard Keun" title="Die Frau, die den Nazis trotzte: Eine neue Biografie über die Autorin Irmgard Keun" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt ein sch&#246;nes Interview mit Irmgard Keun, aufgezeichnet 1981 &#8211; ein Jahr vor dem Tod der Schriftstellerin. Auf die Frage von Christa Maerker, warum sie als Erfolgsautorin der Weimarer Republik und als von den Nazis Verfemte in der fr&#252;hen BRD vergessen war, w&#228;hrend M&#228;nner wie <a href="/autoren/velten-schaefer/boehmermann-ist-nicht-tucholsky-schafft-die-deutsche-satire-ab" rel="noopener">Kurt Tucholsky </a>oder <a href="/autoren/lutz-herden/1931-hure-babylon" rel="noopener">Alfred D&#246;blin </a>Ber&#252;hmtheiten blieben, antwortete sie: &#8222;Ach, ich hab mich ja auch nicht genug darum bem&#252;ht.&#8220; So bescheiden? Eine andere Anekdote datiert aus dem Jahr 1937 nach Erscheinen ihres Romans <em>Nach Mitternacht</em>: &#8222;Gott verzeih mir die S&#252;nde &#8211; aber ich kann wirklich schreiben!&#8220;</p><p>Das ist die charakterliche Bandbreite dieser Pers&#246;nlichkeit, die Tobias Lehmkuhl jetzt mit einer wunderbar geschriebenen Biografie gew&#25</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 16:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian Baron</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Distanziert, zynisch, romantisierend? Wie man die Jugendproteste sieht]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/distanziert-zynisch-romantisierend-wie-man-die-jugendproteste-sieht</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/distanziert-zynisch-romantisierend-wie-man-die-jugendproteste-sieht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Einschätzungen von außen auf die Protestwelle in Europa zerfallen in verschiedene Lager. Gaza- oder Ukrainekrieg schwelen im Hintergrund. „Possible Love“ ist ein Film über Ungleichheit. Der „Freitag!“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/distanziert-zynisch-romantisierend-wie-man-die-jugendproteste-sieht/@@images/image-1000-979182799d7c4da0d02b26f6c1afa505.jpeg" alt="Distanziert, zynisch, romantisierend? Wie man die Jugendproteste sieht" title="Distanziert, zynisch, romantisierend? Wie man die Jugendproteste sieht" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>vor wenigen Wochen sah ich auf dem Festival in Venedig einen franz&#246;sischen Film, an den ich mich dieser Tage pl&#246;tzlich wieder erinnere. Melvil Poupaud spaziert darin als mittelalter Mann, der mit vergangenen Frauengeschichten und einer gescheiterten Autorenkarriere abrechnet, durch ein Paris voller Barrikaden, Stra&#223;enk&#228;mpfe und fliegender Molotowcocktails.</p><p>Das Interessante daran ist, dass die Krawalle im Film &#8211; der irgendwann im vergangenen Jahr gedreht wurde und in einer Art &#8222;naher Zukunft&#8220; spielt &#8211; nur den Hintergrund bilden und von den Figuren schulterzuckend akzeptiert oder verhalten zynisch kommentiert werden. Sie f&#252;hlen sich nicht zust&#228;ndig, die Revolte ist die Angelegenheit der anderen, der Jugend.</p><p><em>Un peu avant minuit</em> hie&#22</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 15:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Venedig-Preisträger „Possible Love“: Subtile Kritik an Klassenunterschieden]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/film-possible-love-von-lee-chang-dong-subtile-kritik-an-klassenunterschieden</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/film-possible-love-von-lee-chang-dong-subtile-kritik-an-klassenunterschieden</link>
        <description><![CDATA[<strong>Lee Chang-dong macht in „Possible Love“ die Ungleichheit zum Thema. Der Film über zwei gegensätzliche Paare kommt ohne die Klischees des „Eat the Rich“-Genres aus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/film-possible-love-von-lee-chang-dong-subtile-kritik-an-klassenunterschieden/@@images/image-1000-2f0b8a5de0f941635610b2da544dee39.jpeg" alt="Venedig-Preisträger „Possible Love“: Subtile Kritik an Klassenunterschieden" title="Venedig-Preisträger „Possible Love“: Subtile Kritik an Klassenunterschieden" height="562" width="1000" /></figure><p>Aus der Emp&#246;rung &#252;ber die aufgehende Schere zwischen den &#8222;One Percent&#8220; und allen anderen hat sich im Lauf des letzten Jahrzehnts ein eigenes Filmgenre entwickelt. Es l&#228;uft unter dem Label &#8222;Eat the Rich&#8220; und zeichnet sich dadurch aus, dass es den &#8222;Reichen&#8220; darin in irgendeiner Form an den Kragen geht.</p><p>Im Oscar-Gewinnerfilm <a href="/autoren/arno-raffeiner/sehr-lustig-sehr-hart" rel="noopener"><em>Parasite</em> (2019) von Bong Joon-ho</a> nistete sich eine mittellose Familie in verschiedenen Rollen im Zuhause von Hochprivilegierten ein; der Showdown war ein blutiger, von Rachegef&#252;hlen unterf&#252;tterter Exzess. In <a href="/autoren/filmabt/regisseur-ruben-oestlund-spricht-ueber-seinen-neuen-kinofilm-triangle-of-sadness" rel="noopener"><em>Triangle of Sadness</em></a> &#8211; Goldene Palme in Cannes 2022 &#8211; lie&#223; der Schwede Ruben &#214;stlund ein Luxus-Kreuzfahrtschiff kentern, dessen &#220;berlebende auf einer einsamen Insel stranden. Dort sp</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 13:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Philipp Ruch: „1930 war Hitler ein fauler Krimineller, der bis mittags ausschlief“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/philipp-ruch-hitler-war-ein-fauler-krimineller-der-bis-mittags-ausschlief</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/philipp-ruch-hitler-war-ein-fauler-krimineller-der-bis-mittags-ausschlief</link>
        <description><![CDATA[<strong>Skandale scheinen der AfD kaum zu schaden. Der Künstler Philipp Ruch hat für sein Buch „Der Rückfall“ untersucht, wie die NSDAP 1930 groß wurde. Seine Antwort ist verstörend – und passt beunruhigend gut in unsere Gegenwart. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/philipp-ruch-hitler-war-ein-fauler-krimineller-der-bis-mittags-ausschlief/@@images/image-1000-61fb6da753e2dc0cc0afa51df759235b.jpeg" alt="Philipp Ruch: „1930 war Hitler ein fauler Krimineller, der bis mittags ausschlief“" title="Philipp Ruch: „1930 war Hitler ein fauler Krimineller, der bis mittags ausschlief“" height="562" width="1000" /></figure><p>1928 kam Hitlers NSDAP auf 800.000 Stimmen und 12 Sitze im Reichstag. Zwei Jahre sp&#228;ter waren es 6,4 Millionen Stimmen und 107 Sitze &#8211; eine Verneunfachung. Charisma, Propaganda, Wirtschaftskrise: Die g&#228;ngigen Erkl&#228;rungen daf&#252;r hat Philipp Ruch, K&#252;nstler vom Zentrum f&#252;r Politische Sch&#246;nheit, f&#252;r sein Buch <em>Der R&#252;ckfall </em>&#252;berpr&#252;ft: keine h&#228;lt stand. Die Daten erz&#228;hlen eine weitaus d&#252;sterere Geschichte. Was machte die Nazis f&#252;r so viele pl&#246;tzlich w&#228;hlbar &#8211; und was lernen wir daraus &#252;ber den Umgang mit der AfD?</p><p class="interview-question">Mit Ihrem Kunstkollektiv &#8222;<span style="text-decoration: none;">Zentrum f&#252;r Politische Sch&#246;nheit</span>&#8220; haben Sie bekanntlich eine <a href="/autoren/michael-angele/brecht-das-ab" rel="noopener">Nachbildung des Holocaust-Mahnmals</a> auf einem Grundst&#252;ck neben dem Wohnhaus</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philip Oltermann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Französischer Nihilismus, Castorf und ostdeutsche Eierkuchen]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/franzoesischer-nihilismus-castorf-und-ostdeutsche-eierkuchen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/franzoesischer-nihilismus-castorf-und-ostdeutsche-eierkuchen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wir beschäftigen uns mit Zerstörungswut in Paris, dem „Mephisto“-Soundtrack und einem Missverständnis: der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/franzoesischer-nihilismus-castorf-und-ostdeutsche-eierkuchen/@@images/image-1000-09e3c8f0cc6d5b8127404ab0d0f8de36.jpeg" alt="Französischer Nihilismus, Castorf und ostdeutsche Eierkuchen" title="Französischer Nihilismus, Castorf und ostdeutsche Eierkuchen" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</strong> </p><p>vor zwei Wochen habe ich an dieser Stelle von den Sch&#252;lerprotesten in Frankreich <a href="/autoren/maxi-leinkauf/schuelerdemos-baerbel-bohley-und-ein-sonniger-herbst?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geschrieben</a>, auf denen klare Forderungen gestellt wurden. Schon da war zu sp&#252;ren, dass es um mehr geht, um soziale Kipppunkte. Mittlerweile sehen wir nur noch Bilder von Gewalt, von Pl&#252;nderungen, Stra&#223;enschlachten, Tr&#228;nengas.</p><p>Die Gymnasiasten seien &#8222;zu Statisten geworden&#8220;, sagt der franz&#246;sische Philosoph Bernard-Henri L&#233;vy. Mit Aufst&#228;nden wie dem Pariser Mai &#8217;68 habe das nichts zu tun, da habe es schlie&#223;lich eine Idee von einer besseren Zukunft gegeben. Jetzt nur noch blinde Wut.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion</p></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 15:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Naza-Regisseure: „Sie hören Babys weinen. Trotzdem befehlen sie einen weiteren Angriff“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/rachel-szor-und-yuval-abraham-ueber-ihre-gaza-doku-naza-sie-hoeren-babys-weinen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/rachel-szor-und-yuval-abraham-ueber-ihre-gaza-doku-naza-sie-hoeren-babys-weinen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Doku „NAZA“ bekam in Venedig 25 Minuten Standing Ovations. Darin schildern 24 israelische Insider, wie eine KI in Gaza Häuser zu Zielen machte. Warum packen sie aus? Die Antwort von Rachel Szor und Yuval Abraham verstört. Eine Begegnung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/rachel-szor-und-yuval-abraham-ueber-ihre-gaza-doku-naza-sie-hoeren-babys-weinen/@@images/image-1000-e4e89ed9dfb4276b9239567b91c37c98.jpeg" alt="Naza-Regisseure: „Sie hören Babys weinen. Trotzdem befehlen sie einen weiteren Angriff“" title="Naza-Regisseure: „Sie hören Babys weinen. Trotzdem befehlen sie einen weiteren Angriff“" height="562" width="1000" /></figure><p>Auf einem abgedunkelten Dach in Tel Aviv erl&#228;utern israelische Geheimdienstmitarbeiter die Einzelheiten ihrer Arbeit. Die M&#228;nner berichten, wie sie an der Entwicklung eines KI-Kartierungstools mitgewirkt haben, das nach Handysignalen suchte und Wohnh&#228;user im Gazastreifen als Bombenziele vorschlug. Indirekt, so geben sie zu, sind sie f&#252;r Tausende von Todesf&#228;llen verantwortlich, doch sie haben sich nie zu Wort gemeldet, weil dies nicht ihre Aufgabe war. &#8222;Meine Rolle ist technischer Natur&#8220;, sagt einer. &#8222;Ich bin nur ein kleines R&#228;dchen im Getriebe&#8220;, sagt ein anderer.</p><p><em>NAZA</em> &#8211; inszeniert von den israelischen Filmemachern Rachel Szor und Yuval Abraham und produziert vom <em>Guardian</em> &#8211; ist ein erschreckender Dokumentarfilm &#252;ber ein v</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 13:13:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Xan Brooks</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kinderwunsch | Nicht ohne eine Tochter: Ulf Erdmann Zieglers Roman „Mann ohne Kind“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/nicht-ohne-eine-tochter-ulf-erdmann-zieglers-roman-mann-ohne-kind</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/nicht-ohne-eine-tochter-ulf-erdmann-zieglers-roman-mann-ohne-kind</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ein Mann, der in einer jungen Japanerin eine Tochter finden will. Zieglers Roman „Mann ohne Kind“ stellt Fragen nach Vaterschaft und Männlichkeit. Inwiefern kann man Verantwortung übernehmen, ohne Grenzen zu überschreiten?</strong> <p>Diesen Roman liest man zun&#228;chst mit Widerstreben. Die meisten Frauen k&#246;nnen sich vorstellen, wie es ist, kinderlos zu bleiben, obwohl man gerne Mutter geworden w&#228;re. Man kennt die Freunde, die jahrelang versuchen, Eltern zu werden, und bei denen es einfach nicht klappt. Aber was bedeutet es, wenn sich ein Mann ein Kind sucht &#8211; und dieses Kind bereits 17 Jahre alt ist?</p><p>In <a href="/autoren/ingo-arend/dingsda" rel="noopener">Ulf Erdmann</a> Zieglers Roman <em>Mann ohne Kind</em> dreht sich alles um Ole. Er lernt die 17-j&#228;hrige Miki aus Japan an einem Berliner Wissenschaftskolleg kennen. Ole ist dort Fellow, Mikis Mutter ebenfalls. Die beiden lernen sich kennen, und Ole will ihr Vater werden. Seine Frau Dolly und er wollten ein Kind, aber es hatte nicht geklappt.</p><p>Wie in einem Ghibli-Film ger&#228;t die Geschichte bald in einen Schweb</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Magisch | Einzigartig und rätselhaft: Mario Petuzzi begeistert mit dem Debütroman „Winterschlaf“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/einzigartig-und-raetselhaft-mario-petuzzi-begeistert-mit-debuet-winterschlaf</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/einzigartig-und-raetselhaft-mario-petuzzi-begeistert-mit-debuet-winterschlaf</link>
        <description><![CDATA[<strong>Mario Petuzzis Roman „Winterschlaf“ spielt in einer mystische Bergwelt, wo Realität und Traum verschwimmen. Der Debütroman des Tirolers bietet eine bemerkenswerte Erzählung über Urvertrauen und die unberechenbare Macht der Natur</strong> <p>Das Einzige, was sich &#252;ber dieses Buch sicher sagen l&#228;sst, ist, dass man noch nie zuvor ein vergleichbares gelesen hat. &#220;ber den Rest l&#228;sst sich diskutieren. Was ist darin Wirklichkeit, was Traum? Wer ist b&#246;se, wer ist gut? Das muss sogar diskutiert werden, in unz&#228;hligen Stunden vor einem warmen Ofen. Da passt es hin. <em>Winterschlaf</em> ist das Deb&#252;t des Autors Mario Petuzzi, trotz seines sch&#246;nen Namens Muttersprachler. Das merkt man seiner Sprache an und kann diesen Roman dennoch sehr schwer einsch&#228;tzen. Aber gerade das ist das Aufregende daran.</p><p>Das f&#228;ngt schon mit der Zeit an, in der er spielt. Merkw&#252;rdig vergangen wirkt sie, weil der Bezug auf die Natur sehr gro&#223; ist, &#214;lfl&#228;schchen und Kerzen genutzt werden, barfu&#223; gelau</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Algerien | Rassismus und Kolonialismus: Xavier Le Clercs Roman über Frankreichs dunkle Vergangenheit]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/thomas-hummitzsch/rassismus-und-kolonialismus-le-clercs-ueber-frankreichs-dunkle-vergangenheit</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/thomas-hummitzsch/rassismus-und-kolonialismus-le-clercs-ueber-frankreichs-dunkle-vergangenheit</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Roman „Zohra“ von Xavier Le Clerc führt durch die düsteren Keller des Musée de l’Homme, um das blutige Erbe des Kolonialismus zu beleuchten. Die erschreckende Geschichte eines algerischen Mädchens steht im Zentrum seines Buchs</strong> <p>Gegen&#252;ber vom Eiffelturm, auf der anderen Seite der Seine, befindet sich in Paris das Archiv des ehemaligen ethnografischen Museums, das seit seiner Sanierung unter dem Namen Mus&#233;e de l&#8217;Homme firmiert. In dessen Keller lagern rund 18.000 Sch&#228;del, die zur anthropologischen Sammlung geh&#246;ren, darunter die von prominenten Pers&#246;nlichkeiten wie die der Philosophen Ren&#233; Descartes oder Claude-Henri de Saint-Simon. Gut die H&#228;lfte der K&#246;pfe stammt aber aus den ehemaligen franz&#246;sischen Kolonien, aus L&#228;ndern wie Madagaskar, Kambodscha oder Algerien.</p><p>Einer davon geh&#246;rt einem algerischen M&#228;dchen, dem der franz&#246;sische Autor Xavier Le Clerc in seinem vierten Roman den Namen Zohra gibt. 1845 haben franz&#246;sische Expeditionstruppen ihr</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Hummitzsch</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bin ich als Schwarze Frau sein Dating-Typ, seine Vorliebe – oder sein Fetisch?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/edna-bonhomme/ist-dating-von-schwarzen-frauen-eine-vorliebe-oder-werde-ich-fetischisiert</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/edna-bonhomme/ist-dating-von-schwarzen-frauen-eine-vorliebe-oder-werde-ich-fetischisiert</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wenn weiße Männer ausschließlich schwarze Frauen daten, stehen oft Vorurteile im Raum. Warum solche Präferenzen in der Partnersuche problematisch sein können und welche historischen Wurzeln sie haben</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/edna-bonhomme/ist-dating-von-schwarzen-frauen-eine-vorliebe-oder-werde-ich-fetischisiert/@@images/image-1000-3c9cf9e74a602a99f3bf299408d0572d.jpeg" alt="Bin ich als Schwarze Frau sein Dating-Typ, seine Vorliebe – oder sein Fetisch?" title="Bin ich als Schwarze Frau sein Dating-Typ, seine Vorliebe – oder sein Fetisch?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer w&#252;rde zugeben, einen rassistischen Fetisch zu haben &#8211; und wer w&#252;rde sich als Rassist bekennen? Nur sehr wenige. Wenn mir ein wei&#223;er Mann erz&#228;hlt, er gehe nur mit schwarzen Frauen aus, w&#252;rde ich zun&#228;chst innehalten und mich fragen, wie ich als Vollzeitautorin und Mutter eines Kleinkindes &#252;berhaupt die Zeit f&#252;r Verabredungen finden k&#246;nnte.</p><p>Ein anderer Grund f&#252;r meine Zur&#252;ckhaltung w&#228;re jedoch definitiv die Frage: Bin ich nun eine Dating-Vorliebe dieses Menschen &#8211; oder bin ich sein Fetisch? Der Mann mag vielleicht selbst glauben, er &#252;bersch&#252;tte mich mit Komplimenten, weil ich so ein toller Mensch bin. Doch manche Forscher argumentieren, dass seine &#8222;Vorliebe&#8220; <a href="https://openurl.ebsco.com/EPDB%3Agcd%3A8%3A20330712/detailv2?sid=ebsco%3Aplink%3Acrawler-gcd&amp;id=ebsco%3Agcd%3A155634370&amp;crl=f&amp;jrnl=00224%E2%80%A6" rel="noopener">gerade f&#252;r schwarze Frauen rassist</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 11:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Edna Bonhomme</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Rechte Muskelspiele: Julia Ebener untersucht, wie männliche Fitness zu Extremismus führt]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/thomas-hummitzsch/rechte-muskelspiele-julia-ebener-untersucht-wie-fitness-zu-extremismus-fuehrt</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/thomas-hummitzsch/rechte-muskelspiele-julia-ebener-untersucht-wie-fitness-zu-extremismus-fuehrt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Julia Ebner ging für ihr Buch „Von Fitness zu Faschismus“ undercover in extremistische Fitnessclubs und zeigt auf, wie Frauenhass und rechtsextreme Ideologien Hand in Hand gehen. Eine Analyse über die Radikalisierung durch den Körperkult</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-hummitzsch/rechte-muskelspiele-julia-ebener-untersucht-wie-fitness-zu-extremismus-fuehrt/@@images/image-1000-da26dfbc6cfc8f80dcb8af05099e6044.jpeg" alt="Rechte Muskelspiele: Julia Ebener untersucht, wie männliche Fitness zu Extremismus führt" title="Rechte Muskelspiele: Julia Ebener untersucht, wie männliche Fitness zu Extremismus führt" height="562" width="1000" /></figure><p>Ende 2018 besuchte Julia Ebner eine der gr&#246;&#223;ten rechtsextremen Kampfsportveranstaltungen. Unter dem pomp&#246;sen Namen &#8222;Kampf der Nibelungen&#8220; traf sich damals im s&#228;chsischen Ostritz die internationale <a href="/autoren/tobias-pruewer/rechte-romantiker-und-naziterror-angelique-geray-war-undercover-bei-neonazis" rel="noopener">Neonazi-Szene,</a> um beim &#8222;Aufbau einer wei&#223;en Bruderschaft zur Verteidigung der europ&#228;ischen Zivilisation&#8220; voranzukommen. &#8222;Ich blickte mich um. Viele Leute &#8211; alte und junge, fitte und unfitte&#8220;, erinnert sich Ebner in ihrem neuen Buch <em>Von Fitness zu Faschismus</em>. &#8222;Sie schienen tats&#228;chlich zu glauben, dass den wei&#223;en Br&#252;dern eine zivilisatorische Endschlacht bevorstand.&#8220;</p><p>Derlei Veranstaltungen gibt es inzwischen in ganz Europa und die in London lehrende Extremismus-Expertin hat einige heimlich besucht. F&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 21 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Hummitzsch</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Testosteron-Besessenheit rechter Männer hat eine Nebenwirkung, die sie kaum bedenken]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/t-maxxing-trend-was-testosteron-spritzen-wirklich-mit-maennern-machen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/t-maxxing-trend-was-testosteron-spritzen-wirklich-mit-maennern-machen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Das weltweite Suchinteresse wegen eines niedrigen Testosteronspiegels ist binnen eines Jahres um 60 Prozent gestiegen. Robert F. Kennedy Jr. nimmt das Hormon, Pete Hegseth lässt Soldaten darauf testen. Dabei sind manche Folgen irreversibel</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/t-maxxing-trend-was-testosteron-spritzen-wirklich-mit-maennern-machen/@@images/image-1000-c3e6045fd1d264c00d67656ae662cde9.jpeg" alt="Die Testosteron-Besessenheit rechter Männer hat eine Nebenwirkung, die sie kaum bedenken" title="Die Testosteron-Besessenheit rechter Männer hat eine Nebenwirkung, die sie kaum bedenken" height="562" width="1000" /></figure><p>Sind Sie m&#252;de? F&#252;hlen Sie sich kraftlos und gereizt? F&#228;llt es Ihnen schwer, sich zu konzentrieren? Vielleicht leiden Sie unter den scheinbar allgegenw&#228;rtigen Symptomen des <a href="https://www.theguardian.com/books/2025/sep/21/how-modern-life-makes-us-sick-and-what-to-do-about-it" rel="noopener">modernen Lebens</a>. Oder, wenn Sie ein Mann sind, haben Ihnen vielleicht unz&#228;hlige Online-Influencer ohne fachliche Qualifikation eingeredet, dass Sie wahrscheinlich unter einem &#8222;niedrigen Testosteronspiegel&#8220; leiden.</p><p>Seit Jahrzehnten wird Testosteron M&#228;nnern als Mittel zur Maximierung der Potenz angepriesen. Doch in den letzten Jahren haben die sozialen Medien den Trend zum &#8222;T-Maxxing&#8220; angeheizt, bei dem M&#228;nner dazu ermutigt werden, ihren Testosteronspiegel auf nat&#252;rliche oder k&#252;nstliche Weise zu maximieren.</p><h2>Influencer machen Testosteronmangel f&#252;r Krise</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Donna Lu</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Don-Pablo Mulemba von der 4. Generation Ost: „Auch meine Oma ist dem AfD-Sprech verfallen“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/bennyk/hundeheimat-autor-don-pablo-mulemba-auch-meine-oma-verfiel-in-afd-sprech</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/bennyk/hundeheimat-autor-don-pablo-mulemba-auch-meine-oma-verfiel-in-afd-sprech</link>
        <description><![CDATA[<strong>Eberswalde in den 90ern, nach Mitternacht: Neonazis stürmen die Wohnung von Don Pablo Mulembas Familie. Heute erzählt er davon in „Hundeheimat“. Trotzdem will er junge Männer, die nach rechts kippen, nicht abschreiben. Warum? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bennyk/hundeheimat-autor-don-pablo-mulemba-auch-meine-oma-verfiel-in-afd-sprech/@@images/image-1000-3f915227bf3f91a009c0b17dee62d826.jpeg" alt="Don-Pablo Mulemba von der 4. Generation Ost: „Auch meine Oma ist dem AfD-Sprech verfallen“" title="Don-Pablo Mulemba von der 4. Generation Ost: „Auch meine Oma ist dem AfD-Sprech verfallen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Eberswalde, Anfang der 90er Jahre, nach Mitternacht: Drei Maskierte in Springerstiefeln schlagen eine Wohnungst&#252;r ein, mit Messer und Baseballschl&#228;gern. Drinnen sind eine deutsche Mutter, ein Vater aus Angola und ein Baby. Die Polizei nimmt niemanden fest, die T&#228;ter bekommen sp&#228;ter Bew&#228;hrung. Das Baby ist Don Pablo Mulembas Schwester, so erz&#228;hlt er es in seinem Buch <em>Hundeheimat</em>. Warum will ausgerechnet er die jungen M&#228;nner, die heute wieder nach rechts kippen, nicht abschreiben?</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Mulemba, Ihr <a href="https://www.mdr.de/sputnik/podcasts/springerstiefel" rel="noopener">Podcast &#8222;Springerstiefel&#8220;</a> blickt in der ersten Staffel auf die 90er Jahre in den neuen Bundesl&#228;ndern, in der zweiten Staffel geht es darum, warum gerade junge M&#228;nner in Ostdeutschland AfD w&#228;hlen. Klingt erst mal nach Klische</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Knödler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Erpenbeck-Verfilmung „Heimsuchung“: Volker Schlöndorff widersteht dem Drang zur Ausdehnung]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/erpenbeck-verfilmung-heimsuchung-schloendorff-widersteht-drang-zur-ausdehnung</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/erpenbeck-verfilmung-heimsuchung-schloendorff-widersteht-drang-zur-ausdehnung</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ein Haus am See wird zum stillen Zeugen der deutschen Geschichte: Volker Schlöndorff hat Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ adaptiert, prominent besetzt mit Lars Eidinger, Martina Gedeck und Ulrich Matthes</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/erpenbeck-verfilmung-heimsuchung-schloendorff-widersteht-drang-zur-ausdehnung/@@images/image-1000-6939889be9005ffcdbce09b3047809fd.jpeg" alt="Erpenbeck-Verfilmung „Heimsuchung“: Volker Schlöndorff widersteht dem Drang zur Ausdehnung" title="Erpenbeck-Verfilmung „Heimsuchung“: Volker Schlöndorff widersteht dem Drang zur Ausdehnung" height="562" width="1000" /></figure><p>Wie bei kaum einem anderen Regisseur des deutschen Kinos l&#228;sst sich an der Filmografie von Volker Schl&#246;ndorff ein dezidiertes Interesse an deutscher Literatur ablesen. Von <em>Der junge T&#246;rless</em> (1966) &#252;ber <em>Michael Kohlhaas</em> (1969), <em>Die verlorene Ehre der Katharina Blum</em> (1975) und <em>Die Blechtrommel</em> (1979) bis zu <em>Homo Faber</em> (1991). Und nun also <a href="/autoren/kerstin-hensel/haus-am-markischen-meer" rel="noopener"><em>Heimsuchung</em>, Jenny Erpenbecks mehrfach ausgezeichneter Roman aus dem Jahr 2007</a>, der seinen Weg als Pflichtlekt&#252;re an die Schulen gefunden hat und j&#252;ngst als l&#228;nder&#252;bergreifendes Abiturthema f&#252;r die Jahre 2026&#8211;2028 festgelegt wurde.<br/><br/>Wie bei fast allen seinen Literaturverfilmungen <a href="/autoren/barbara-schweizerhof/volker-schloendorff-zu-film-heimsuchung-ein-wahnsinnstext-ich-war-fasziniert" rel="noopener">hat Schl&#246;ndorff auch dieses Mal das Drehbuch selbst verfasst</a>. Es ist eine dem Geist des Romans sehr treue Adaption geworden, d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 19 Oct 2026 18:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Manja Präkels zu Ostdeutschland: „Ich bin ja auch eine Verräterin“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/manja-praekels-zu-ostdeutschland-ich-bin-ja-auch-eine-verraeterin</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/manja-praekels-zu-ostdeutschland-ich-bin-ja-auch-eine-verraeterin</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Schriftstellerin Manja Präkels erlebt, wie rechte Kräfte in Ostdeutschland an Einfluss gewinnen. Warum Menschen die Mauer zurückwollen, welche Geschichten nach der Wende vergessen wurden und wo sie dennoch Hoffnung sieht. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/manja-praekels-zu-ostdeutschland-ich-bin-ja-auch-eine-verraeterin/@@images/image-1000-e2d488d448ec047426e5015cba693efa.jpeg" alt="Manja Präkels zu Ostdeutschland: „Ich bin ja auch eine Verräterin“" title="Manja Präkels zu Ostdeutschland: „Ich bin ja auch eine Verräterin“" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-answer"><span>Ein windiger Herbsttag in politisch turbulenten Zeiten. Wenige Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt treffe ich die Schriftstellerin <a href="/autoren/der-freitag/manja-praekels-es-gibt-schulen-in-denen-jude-das-haeufigste-schimpfwort-ist" rel="noopener">Manja Pr&#228;kels </a>in einem Caf&#233; am Berliner Mehringplatz, wo sie zeitweise lebt, wenn sie nicht nach Brandenburg pendelt. Man kennt sich hier: Pr&#228;kels gr&#252;&#223;t die Bedienung und die G&#228;ste, zwischendurch kommen Leute an den Tisch, um nach Kleingeld zu fragen.</span></p><p class="interview-answer"><span>Die politische Lage mag d&#252;ster sein, Pr&#228;kels ist dennoch gut gelaunt. Gerade ist ihr neues Buch </span><span><em>Radiorauschen im Sternenpark</em></span><span> erschienen. Beim Schreiben, erz&#228;hlt sie, m&#252;sse immer ein Radio im Hintergrund laufen. Fast nebenbei erw&#228;hnt sie noch, dass sie wenige Tage<a href="https://www.verbrecherverlag.de/verdienstorden-der-bundesrepublik-deutschland-fuer-manja-praekels/" rel="noopener"> sp&#228;ter das Bundesverdienstkreuz </a>erh&#228;lt. &#8222;Schadet nicht&#8220;, sagt sie </span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 19 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bühnenvisionär | Max Reinhardt: Enteignet und ausgelöscht]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/max-reinhardt-bei-juedischen-kulturtagen-berlin-enteignet-und-ausgeloescht</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/max-reinhardt-bei-juedischen-kulturtagen-berlin-enteignet-und-ausgeloescht</link>
        <description><![CDATA[<strong>Bühnenvisionär Max Reinhardt prägte die Berliner Theater wie kaum ein anderer. Ein Panel fragt nach seinem Erbe – und der Verantwortung der Häuser heute</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/max-reinhardt-bei-juedischen-kulturtagen-berlin-enteignet-und-ausgeloescht/@@images/image-1000-476e23d9f34f211da5265f8fecf6412a.jpeg" alt="Max Reinhardt: Enteignet und ausgelöscht" title="Max Reinhardt: Enteignet und ausgelöscht" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Jahr 2002 lie&#223; der Regisseur Leander Hau&#223;mann einen Wald auf die Drehb&#252;hne des Berliner Ensembles stellen, als er dort Shakespeares <em>Ein Sommernachtstraum</em> inszenierte. Die Kritiken taten das Ganze als Kitsch ab, dabei hatte eben dieser Wunderwald fast 100 Jahre zuvor, 1905, am selben Ort den Ruf des Theatervision&#228;rs Max Reinhardt als &#8222;Theatermagier&#8220; begr&#252;ndet.</p><p>Das originale B&#252;hnenbildmodell dieses damals als revolution&#228;r gefeierten Echtholzwaldes ist heute noch im Humboldt Forum in der Ausstellung <em>Berlin Global</em> zu bewundern. Reinhardt tr&#228;umte von einem Theater, &#8222;das die Menschen &#252;ber sich selbst hinausf&#252;hrt in eine heitere und reine Luft der Sch&#246;nheit&#8220;.</p><p>Der 1873 im &#246;sterreichischen Baden bei Wien als Maximi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Erstmals kartierten Forscher die Nerven der Klitoris – und fanden einen Fehler im Lehrbuch]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/klitoris-erste-3d-nervenkarte-zeigt-was-aerzte-bisher-falsch-lernten</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/klitoris-erste-3d-nervenkarte-zeigt-was-aerzte-bisher-falsch-lernten</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ein Forscherteam aus Amsterdam hat mit Röntgenstrahlen das Innere eines der am wenigsten erforschten Organe des Körpers in 3D gescannt. Was die Bilder zeigen, könnte Frauen nach Operationen vor dem Verlust ihrer Orgasmusfähigkeit bewahren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/klitoris-erste-3d-nervenkarte-zeigt-was-aerzte-bisher-falsch-lernten/@@images/image-1000-36572c3745d6260aee8ccf655858abb1.jpeg" alt="Erstmals kartierten Forscher die Nerven der Klitoris – und fanden einen Fehler im Lehrbuch" title="Erstmals kartierten Forscher die Nerven der Klitoris – und fanden einen Fehler im Lehrbuch" height="562" width="1000" /></figure><p>Fast 30 Jahre, nachdem das komplexe Nervengeflecht im Inneren des Penis kartiert wurde, ist nun endlich eine &#228;hnliche Darstellung f&#252;r eines der am wenigsten erforschten Organe des menschlichen K&#246;rpers abgeschlossen worden &#8211; die Klitoris.</p><p>Die Arbeit deckt nicht nur das Ausma&#223; der f&#252;r einen <a href="/autoren/hannah-kaempfer/sex-deshalb-haben-nur-65-prozent-der-heterosexuellen-frauen-einen-orgasmus" rel="noopener">Orgasmus</a> entscheidenden Nervenverbindungen auf. Sie zeigt auch, dass einige der derzeitigen Annahmen der Medizin &#252;ber die Anatomie der Klitoris falsch sind. Das neue Wissen k&#246;nnte dazu beitragen, zu verhindern, dass Frauen nach einer Operation in diesem Bereich unter einer verminderten Sexualfunktion leiden.</p><p>Die Klitoris ist f&#252;r das sexuelle Vergn&#252;gen der Frau verantwortlich. Kulturelle Tabus rund um die weibliche Sexualit&#228;t haben wissenschaftliche Unt</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Chris Simms</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | Ostkreuz-Ausstellung „Was tun wir“: Wie soll man von dieser Welt noch erzählen?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/frank-schirrmeister/ostkreuz-ausstellung-was-tun-wir-wie-soll-man-von-dieser-welt-noch-erzaehlen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/frank-schirrmeister/ostkreuz-ausstellung-was-tun-wir-wie-soll-man-von-dieser-welt-noch-erzaehlen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wenn sich Umbrüche vollziehen und gesellschaftliche Krisen zuspitzen, sind die Fotografinnen und Fotografen der Agentur Ostkreuz nicht weit. Nach Berlin in den 90ern widmet sich ihre große Ausstellung „Was tun wir“ in Dresden der Gegenwart</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/frank-schirrmeister/ostkreuz-ausstellung-was-tun-wir-wie-soll-man-von-dieser-welt-noch-erzaehlen/@@images/image-1000-d0e993035a091e6dc259b5757e53ffd4.jpeg" alt="Ostkreuz-Ausstellung „Was tun wir“: Wie soll man von dieser Welt noch erzählen?" title="Ostkreuz-Ausstellung „Was tun wir“: Wie soll man von dieser Welt noch erzählen?" height="562" width="1000" /></figure><p>Eins ist sicher: Wenn die Weltl&#228;ufe durcheinander geraten, sich Umbr&#252;che vollziehen und gesellschaftliche Krisen zuspitzen, sind die Fotografinnen und Fotografen der<a href="/autoren/christine-kaeppeler/was-uns-betrifft" rel="noopener"> Agentur Ostkreuz </a>nicht weit. Mischen sich ein, beziehen Stellung und erz&#228;hlen ihre Geschichten.</p><p>So gesehen war es in Zeiten der R&#252;ckkehr des Krieges nach Europa, des Zusammenbruchs des Klimas, wie wir es kannten, sowie der schmerzhaften Herausbildung einer neuen Weltordnung h&#246;chste Zeit, dass sie sich mit einer fulminanten Ausstellung ausf&#252;hrlich zu Wort meldeten. Und so geht es nach der sehr erfolgreichen Ostkreuz-Retrospektive <a href="/autoren/frank-schirrmeister/traeum-weiter-berlin-in-der-c-o-galerie-diese-kurze-zeit-der-regellosigkeit" rel="noopener"><em>Tr&#228;um weiter &#8211; Berlin, die 90er</em></a> vor zwei Jahren nun in der Dresdner robotron-Kantine um die Gegenwart und die Reibungen, die sich in ihr auftun.</p><div id="placeholder-image-1" class="pts-article-image" data-id="mamma">Placeholder image</div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Frank Schirrmeister</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Serien | Bingeworthy: Die 5 besten Serien der Herbstsaison]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/von-east-of-eden-bis-war-die-5-besten-serien-der-herbstsaison</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/von-east-of-eden-bis-war-die-5-besten-serien-der-herbstsaison</link>
        <description><![CDATA[<strong>Von Florence Pugh kann man in „East of Eden“ kaum die Augen lassen und Stephen Kings „Carrie“ erlebt jetzt auch Mobbing auf Social Media. Barbara Schweizerhof stellt die aufregendsten und sehenswertesten neuen Serien des Herbstes vor</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/von-east-of-eden-bis-war-die-5-besten-serien-der-herbstsaison/@@images/image-1000-f309af62d098adf24449c6bf7eca990e.jpeg" alt="Bingeworthy: Die 5 besten Serien der Herbstsaison" title="Bingeworthy: Die 5 besten Serien der Herbstsaison" height="562" width="1000" /></figure><h2>&#8222;East of Eden&#8220;: im besten Sinn hypnotisch</h2><p>Eine Klassikerverfilmung als der gro&#223;e Herbsthit auf Netflix hatte niemand auf dem Schirm. Nicht nur, dass <a href="https://www.youtube.com/watch?v=M9NWvGZViCg" rel="noopener"><em>East of Eden</em></a> nach einer Woche in 40 L&#228;ndern auf Platz 1 lag, auch der Buchhandel meldet mit um 200 Prozent gestiegenen Verk&#228;ufen von John Steinbecks Roman einen &#8222;Netflix-Effekt&#8220;. </p><p>Die Erinnerung an Elia Kazans Version von 1955 beschr&#228;nkt sich meist auf James Dean und seinen sagenhaft gutaussehenden &#8222;Bad Boy&#8220;. Zoe Kazan, Enkelin von Elia, adaptiert den Roman nun in sieben Folgen in seinem gesamten epischen Zeitrahmen vom Amerikanischen B&#252;rgerkrieg bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.</p><p>Das Ergebnis ist im besten Sinn hypnotisch: Von der gro&#223;artigen Florence Pugh als &#8211; im feminist</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum halten die Leute Žižek für verrückt? Zu Besuch im „Fetischzimmer“ des Philosophen]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-observer/slavoj-zizek-privat-ein-besuch-bei-sloweniens-top-philosophen-in-ljubljana</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-observer/slavoj-zizek-privat-ein-besuch-bei-sloweniens-top-philosophen-in-ljubljana</link>
        <description><![CDATA[<strong>In seinem neuen Buch „Liberal Fascisms“ nennt Slavoj Žižek den US-Präsidenten einen „faschistischen Liberalen“. Aber wie tickt Sloweniens Top-Intellektueller denn privat? Daheim in Ljubljana verrät er, was er seiner Frau abends zuflüstert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-observer/slavoj-zizek-privat-ein-besuch-bei-sloweniens-top-philosophen-in-ljubljana/@@images/image-1000-8a0b88bdc9664d7fb1a91ad5a708d93f.jpeg" alt="Warum halten die Leute Žižek für verrückt? Zu Besuch im „Fetischzimmer“ des Philosophen" title="Warum halten die Leute Žižek für verrückt? Zu Besuch im „Fetischzimmer“ des Philosophen" height="562" width="1000" /></figure><p>Slavoj &#381;i&#382;ek tr&#228;umt von b&#252;rokratischen Komplikationen. Meistens l&#228;uft es ungef&#228;hr so ab: Er hat sich mit einem Freund verabredet, aber der Freund ist nicht da. &#381;i&#382;ek ruft ihn an, doch es hat ein Missverst&#228;ndnis gegeben &#8211; er hat die falsche Adresse. Er nimmt sich ein Taxi, kommt an, aber der Freund ist wieder dort, wo sie angefangen haben. Vielleicht muss er ein Formular ausf&#252;llen, obwohl er nicht wei&#223;, warum. So geht es weiter, die Angst steigt, bis der Tag endlich anbricht. &#381;i&#382;ek tr&#228;umt viel; er braucht immer mehr Schlaf; er ist 77.</p><p>Man sollte &#381;i&#382;ek niemals alles Gute zum Geburtstag w&#252;nschen &#8211; ein Datum im Kalender, das er mit stalinistischer Entschlossenheit auszul&#246;schen versucht. Doch de</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Miles Ellingham</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Luise Aschenbrenner von der 4. Generation Ost: „Oma, warum wolltest Du weg aus der DDR?“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/luise-aschenbrenner-oma-warum-wolltest-du-weg-aus-der-ddr</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/luise-aschenbrenner-oma-warum-wolltest-du-weg-aus-der-ddr</link>
        <description><![CDATA[<strong>Luise Aschenbrenner wurde 1995 in Bayern geboren. Zusammen mit ihrer Oma macht sie einen Podcast, in dem es um deren Haft-Erfahrung in der DDR und die ostdeutsche Familie geht. Wie hat das die Enkelin geprägt?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/luise-aschenbrenner-oma-warum-wolltest-du-weg-aus-der-ddr/@@images/image-1000-135ad5735ebc7f74652ed3b9dcf24bc2.jpeg" alt="Luise Aschenbrenner von der 4. Generation Ost: „Oma, warum wolltest Du weg aus der DDR?“" title="Luise Aschenbrenner von der 4. Generation Ost: „Oma, warum wolltest Du weg aus der DDR?“" height="562" width="1000" /></figure><p>Luise Aschenbrenner hat ein Caf&#233; in Berlin-Mitte f&#252;r das Treffen vorgeschlagen, aber da ist es viel zu laut. Wir gehen in einen Garten in der N&#228;he. Die Schauspielerin wirkt im Gespr&#228;ch nachdenklich, sanft und sucht nach den richtigen Formulierungen. Wenn es um ihre Sicht auf die DDR geht, ist sie ziemlich bestimmt.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Aschenbrenner, Sie setzen sich in Ihrem Podcast <a href="https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/oma-lass-reden-eine-deutsche-geschichte-2026-102.html" rel="noopener">&#8222;Oma, lass reden&#8220;</a> zusammen mit Ihrer Gro&#223;mutter mit deren ostdeutscher Familiengeschichte auseinander. Warum?</p><p class="interview-answer"><strong>Luise Aschenbrenner:</strong> Ich wollte die Geschichte so erz&#228;hlen, dass ich Menschen, die in Ostdeutschland aufgewachsen sind, ihre sch&#246;nen Erfahrungen nicht abspreche und trotzdem zeige, dass die DDR ein Unrechtsstaat war. Wie erz&#228;hle ich etwas, in dem sich jeder</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ausstellung | „Forms of Alignment“ im Berliner Centrum Judaicum: Ausgesprochen gut ausgerichtet]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/forms-of-alignment-im-berliner-centrum-judaicum-ausgesprochen-gut-ausgerichtet</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/forms-of-alignment-im-berliner-centrum-judaicum-ausgesprochen-gut-ausgerichtet</link>
        <description><![CDATA[<strong>Fünf künstlerische Positionen, ein geschichtsträchtiger Ort: Die Ausstellung „Forms of Alignment“ im Berliner Centrum Judaicum zeigt, wie Beziehungen entstehen können, ohne dass Unterschiede eingeebnet werden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/forms-of-alignment-im-berliner-centrum-judaicum-ausgesprochen-gut-ausgerichtet/@@images/image-1000-bd88c5c80017bb6a8e556030fb0b0605.jpeg" alt="„Forms of Alignment“ im Berliner Centrum Judaicum: Ausgesprochen gut ausgerichtet" title="„Forms of Alignment“ im Berliner Centrum Judaicum: Ausgesprochen gut ausgerichtet" height="562" width="1000" /></figure><p>Den Zwischenraum zu untersch&#228;tzen, das ist ein bisschen so, als w&#252;rde man die Wichtigkeit der Atemluft leugnen. Und was taugt eine Malerei, die neben der Figur den Grund &#252;bersieht? In der Ausstellung <em>Forms of Alignment</em> ist zwar kaum Malerei zu sehen, sie ist aber vom Bewusstsein gepr&#228;gt, dass es in der Kunst um mehr als klar umrissene Gegenst&#228;nde geht.</p><p>Alles flie&#223;t &#8211; zwischen K&#246;rpern und R&#228;umen, zwischen Geschichte und Gegenwart. Nicht zuf&#228;llig sind die Werke statt in einem White Cube an einem historischen Ort ausgestellt: im Centrum Judaicum in der Neuen Synagoge an der Berliner Oranienburger Stra&#223;e. 1938 von den Nationalsozialisten gesch&#228;ndet und im Krieg schwer besch&#228;digt, wurde ihr vorderer Teil ab 1988 wiederaufgebaut.</p><p>Di</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jens Hinrichsen</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Yinon Tzafir bei den Jüdischen Kulturtagen: „Geschichte ist elastisch“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/yinon-tzafir-bei-den-juedischen-kulturtagen-geschichte-ist-elastisch</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/yinon-tzafir-bei-den-juedischen-kulturtagen-geschichte-ist-elastisch</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wie kann ein Denkmal lebendig werden? Yinon Tzafirs Ensemble Orto-Da verkörpert es in der Berliner Synagoge Rykestraße selbst</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/yinon-tzafir-bei-den-juedischen-kulturtagen-geschichte-ist-elastisch/@@images/image-1000-4311f65da1fbd5e2278a1d65d773d60b.jpeg" alt="Yinon Tzafir bei den Jüdischen Kulturtagen: „Geschichte ist elastisch“" title="Yinon Tzafir bei den Jüdischen Kulturtagen: „Geschichte ist elastisch“" height="562" width="1000" /></figure><p>Seit 30 Jahren macht der israelische Performer und Regisseur Yinon Tzafrir in Tel Aviv mit seiner Gruppe Orto-Da Theater. Im November zeigt die Kompanie bei den J&#252;dischen Kulturtagen in Berlin ihre Performance <em>Stones</em>, die eng mit der deutschen Geschichte verwoben ist. F&#252;r Gegenwart wie Zukunft h&#228;lt sie eine dringliche Botschaft bereit.</p><p class="interview-question">der Freitag: Yinon Tzafrir, mit Ihrer Theatergruppe Orto-Da haben Sie vor 20 Jahren die Performance &#8222;Stones&#8220; entwickelt. Wovon handelt das St&#252;ck?</p><p class="interview-answer"><strong>Yinon Tzafrir:</strong> Wir gehen von einem Denkmal aus, dem Warschauer Ghetto-Ehrenmal. Der Bildhauer Nathan Rappaport hat es nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen, zum Gedenken an den von den Nationalsozialisten niedergeschlagenen Aufstand im Warschauer Ghetto.</p><p class="interview-question">In Deutschland ist das Warschaue</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 17 Oct 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Naomi Kleins 5 wichtigste Bücher: Von „No Logo!“ bis „Endzeitfaschismus“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/naomi-kleins-5-wichtigste-buecher-von-no-logo-bis-endzeitfaschismus</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/naomi-kleins-5-wichtigste-buecher-von-no-logo-bis-endzeitfaschismus</link>
        <description><![CDATA[<strong>„No Logo!“ machte die Aktivistin und Autorin Ende der 1990er schlagartig bekannt. In „Endzeitfaschismus“ nimmt sie sich nun die Oligarchen und Tech-Bros vor. Was man von Naomi Klein kennen sollte, um mitreden zu können</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/naomi-kleins-5-wichtigste-buecher-von-no-logo-bis-endzeitfaschismus/@@images/image-1000-773821da4f185eeb4468bdaecf32a825.jpeg" alt="Naomi Kleins 5 wichtigste Bücher: Von „No Logo!“ bis „Endzeitfaschismus“" title="Naomi Kleins 5 wichtigste Bücher: Von „No Logo!“ bis „Endzeitfaschismus“" height="562" width="1000" /></figure><h2>&#8222;No Logo!&#8220;: Ein Krokodil und Karl Marx</h2><p>Das Werk der kanadischen Autorin <a href="/autoren/the-guardian/naomi-klein-ueber-ihr-buch-endzeitfaschismus-und-ihre-kritik-an-musk-und-thiel" rel="noopener">Naomi Klein</a> ist eine Reise durch die j&#252;ngere Geschichte des Kapitalismus. 1999, im Jahr der WTO-Proteste in Seattle, erschien ihr erstes Buch <em>No Logo!</em>, ganz im Geiste der Antiglobalisierungsbewegung verfasst. In diesem Welterfolg befasst sich die damals kaum Drei&#223;igj&#228;hrige mit dem Ph&#228;nomen der Markenware: Ist es nicht seltsam, dass wir umstandslos bereit sind, extra zu bezahlen, damit ein kleines Logo auf unserer Kleidung prangt? Vielleicht ein Krokodil oder ein Doppel-C?</p><p>Nirgends wird so leicht greifbar, was <a href="/autoren/michael-jaeger/kapitalismuskritik-nach-harald-welzer-rueckzug-allein-loest-die-klimakrise-nicht" rel="noopener">Marx </a>mit Fetisch meinte: die religi&#246;se Aufladung von Nutzlosem mit Bedeutung. Klein geht vom Widerstand gegen die Werbung aus. Von der Konzernkritik. Und sie steigt in jenes H&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 18:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Haziran Zeller</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Podcast: Vatersein und Älterwerden mit Barack Obama]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/bennyk/podcast-a-great-book-with-barack-obama-vatersein-und-aelterwerden</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/bennyk/podcast-a-great-book-with-barack-obama-vatersein-und-aelterwerden</link>
        <description><![CDATA[<strong>Einst im Weißen Haus, heute im Podcaststudio: Barack Obama spricht über prägende Bücher und darüber, was Literatur in Krisenzeiten leisten kann. Sein neuer Podcast bietet kluge Gespräche und persönliche Einblicke. Aber es gibt ein Problem</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bennyk/podcast-a-great-book-with-barack-obama-vatersein-und-aelterwerden/@@images/image-1000-b8d998c478ee2b498948342a5611d5d6.jpeg" alt="Podcast: Vatersein und Älterwerden mit Barack Obama" title="Podcast: Vatersein und Älterwerden mit Barack Obama" height="562" width="1000" /></figure><p>Man kann &#252;ber <a href="/autoren/konrad-ege/1986-the-oprah-winfrey-show-wird-in-den-usa-zum-strassenfeger" rel="noopener">Barack Obama</a> sagen, was man will, und sicher auch einiges an ihm kritisieren, aber utilitaristisch betrachtet w&#228;re die Welt wohl deutlich besser dran, wenn er in den USA gerade noch etwas zu sagen h&#228;tte &#8211; angesichts des <a href="/autoren/gerd-meissner/ukraine-krieg-vom-diesel-deal-zum-dreiergipfel-xi-will-trump-und-putin-treffen" rel="noopener">Donald-Trump-Chaos der Gegenwart.</a></p><p>Obama scheint indes die Altersteilzeit zu genie&#223;en. Und zu sagen hat er trotzdem noch einiges &#8211; auch im w&#246;rtlichen Sinne. Denn er macht genau das, wovon in Wahrheit doch jeder ergrauende Herr in den Sechzigern tr&#228;umt: Er podcastet.</p><p>2021 ver&#246;ffentlichte er <em>Renegades</em>: <em>Born in the USA. </em>Damals sprach Obama mit Popstar <a href="/autoren/konstantin-nowotny/gluecksgefuehle-festival-ohne-alphaville-fuer-immer-dumm" rel="noopener">Bruce Springsteen</a> &#252;ber die USA, &#252;ber Gesellschaft, &#252;ber Kultur und Politik. Politisches Feuilleton also.</p><h2>Lesen gegen den Weltschmerz</h2><p>Jetzt hat Barack Obama es</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Knödler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Volksbühne | Die Volksbühne als Gebärmutter: Künstlerin Mire Lee macht das Bühnenbild für „Mononoke“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/philipp-hindahl/die-volksbuehne-als-gebaermutter-mire-lee-macht-das-buehnenbild-fuer-mononoke</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/philipp-hindahl/die-volksbuehne-als-gebaermutter-mire-lee-macht-das-buehnenbild-fuer-mononoke</link>
        <description><![CDATA[<strong>Satoko Ichiharas neues Stück ist eine überbordende Geschichte – und fragt zugleich selbst: Warum Geschichten?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-hindahl/die-volksbuehne-als-gebaermutter-mire-lee-macht-das-buehnenbild-fuer-mononoke/@@images/image-1000-dbd2e6d643666799c817bd88214962eb.jpeg" alt="Die Volksbühne als Gebärmutter: Künstlerin Mire Lee macht das Bühnenbild für „Mononoke“" title="Die Volksbühne als Gebärmutter: Künstlerin Mire Lee macht das Bühnenbild für „Mononoke“" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt eine ganze Welle bildender K&#252;nstler*innen, die sich f&#252;rs Theater interessieren. 2017 integrierte Ed Atkins in seine Ausstellung <em>Old Food</em> im Gropius Bau Kost&#252;me aus dem Fundus der Deutschen Oper. Das US-Duo Calla Henkel und Max Pitegoff spielt seit 2013 mit seiner Idee eines New Theater.</p><p>Leila Hekmat, die Teil dieser Szene war, wandte sich j&#252;ngst mit <em>Gloriette</em> (2024) und <em>Roses</em> <em>Rising</em> (2026) in noch gr&#246;&#223;erem Rahmen der B&#252;hne zu. Und Florentina Holzinger &#8211; seit dieser Spielzeit im Artistic Board der Berliner Volksb&#252;hne &#8211; geht den umgekehrten Weg: Die Theatermacherin zeigt ihre Arbeit derzeit im &#246;sterreichischen Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig.</p><p>Es war die Volksb&#252;hne, die der japanischen Regisseurin und Autorin Satoko</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Hindahl</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[USA | Hinrichtung im Livestream: Wozu Pete Hegseth das faschistische Spektakel brauchte]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/georg-seesslen/hinrichtung-als-streaming-event-pete-hegseth-will-alle-zu-mit-taetern-machen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/georg-seesslen/hinrichtung-als-streaming-event-pete-hegseth-will-alle-zu-mit-taetern-machen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Dass US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eine öffentliche Hinrichtung plante, passt ins Drehbuch einer Faschisierung der US-Gesellschaft – gerade jetzt, wo MAGA an Zustimmung verliert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/georg-seesslen/hinrichtung-als-streaming-event-pete-hegseth-will-alle-zu-mit-taetern-machen/@@images/image-1000-fe41aca8766634d30d39c00735eeccfa.jpeg" alt="Hinrichtung im Livestream: Wozu Pete Hegseth das faschistische Spektakel brauchte" title="Hinrichtung im Livestream: Wozu Pete Hegseth das faschistische Spektakel brauchte" height="560" width="1000" /></figure><p>In der Todesstrafe begegnen sich zwei scheinbar widerspr&#252;chliche Elemente unserer Zivilisationsgeschichte, n&#228;mlich das archaische Menschenopfer und das Empfinden einer &#8222;gerechten Strafe&#8220;, die ein Souver&#228;n verh&#228;ngt. Regieren beziehungsweise Macht-Aus&#252;ben h&#228;ngt, wie uns <a href="/autoren/haziran-zeller/foucaults-100-geburtstag-gleicht-trauerfeier-niemand-wirkt-heute-toter-als-er" rel="noopener">Michel Foucault</a> eindr&#252;cklich gezeigt hat, mit der Verf&#252;gungskraft &#252;ber Leben und Tod zusammen. Der Staat &#252;bt in der Vollstreckung der Todesurteile seine Macht aus und erkl&#228;rt sie zugleich seinen Untertanen.</p><p>Dabei kann er, wie zum Beispiel in Japan, den Akt der Hinrichtung diskret hinter verschlossenen T&#252;ren vollziehen, oder er kann ihn zum &#246;ffentlichen Spektakel machen, wie es in unserem Kulturkreis seit dem Mittelalter und lange danach &#252;blich wa</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Georg Seeßlen</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Essayband | Erkrankte Autorin Marica Bodrožić umarmt in „Sterben“ den Tod als Teil des Lebens]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/marica-bodrozic-umarmt-in-sterben-den-tod-als-teil-des-lebens</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/marica-bodrozic-umarmt-in-sterben-den-tod-als-teil-des-lebens</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Hanser-Reihe „Leben“ findet mit Marica Bodrožić Buch „Sterben“ einen perfekten Abschluss. Die Autorin beschreibt eine Grenzerfahrung: Eine möglicherweise tödliche Erkrankung wird als potenziell belebendes Moment erfahren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/marica-bodrozic-umarmt-in-sterben-den-tod-als-teil-des-lebens/@@images/image-1000-157ec1576c1f370665404c03c179730c.jpeg" alt="Erkrankte Autorin Marica Bodrožić umarmt in „Sterben“ den Tod als Teil des Lebens" title="Erkrankte Autorin Marica Bodrožić umarmt in „Sterben“ den Tod als Teil des Lebens" height="562" width="1000" /></figure><p>Das ganze Leben in zehn Essays, so die Idee hinter der <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buchspecials/hanser-berlin-reihe-leben-c-169" rel="noopener">&#8222;Leben&#8220;-Reihe von Hanser Berlin</a>, die Verlagsleiterin Lina Muzur 2024 ins Leben rief &#8211; und in der seitdem unter den nur scheinbar simplen Begriffen <em>Essen</em>, <em>Streiten</em>, <em>Schlafen</em>, <em>Sprechen</em>, <em>Spielen</em>, <em>Altern</em>, <em>Lieben</em>, <em>Wohnen</em>, <em>Arbeiten</em> und <em>Reisen</em> verschiedenste Betrachtungen dar&#252;ber ver&#246;ffentlicht wurden, was es hei&#223;t, am Leben zu sein, womit wir das Leben f&#252;llen und worin es gemessen werden kann.</p><p>In Orten etwa, <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buchspecials/hanser-berlin-reihe-leben-c-169" rel="noopener">die wir bewohnen</a>, oder in wichtigen Momenten, in denen wir zur eigenen Stimme finden. In Rezepten, Diskussionen, Besch&#228;ftigungs- und Beziehungsverh&#228;ltnissen. Daf&#252;r hat der Verlag mit Namen wie <a href="/autoren/ebru-tasdemir/doris-doerrie-uebers-wohnen-wir-haben-einfach-draussen-rumgehangen" rel="noopener">Doris D&#246;rrie</a>, <a href="/autoren/beate-troeger/irrwege-zur-gegenzaertlichkeit" rel="noopener">Daniela Dr&#246;scher</a> oder <a href="/autoren/anna-hoffmeister/heike-geisslers-arbeiten-dieses-kaufhaus-gehoert-uns" rel="noopener">Heike Gei&#223;ler</a> nicht nur einige der wirklich</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 17:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Walser</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Der Jan-Böhmermann-Simson-Skandal: Wie blind deutsche Medien rechte Empörung verbreiten]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/klaus-raab/jan-boehmermann-simson-skandal-wie-blind-viele-medien-rechte-empoerung-verbreiten</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/klaus-raab/jan-boehmermann-simson-skandal-wie-blind-viele-medien-rechte-empoerung-verbreiten</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ein Opener des „ZDF Magazin Royale“ geistert durch die Medien: Jan Böhmermann fährt darin wie Ulrich Siegmund auf einer Simson übers Land und wird von einem Lkw überrollt. Empörend? Nehmen wir uns mal die Zeit, den Kontext genauer anzusehen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/klaus-raab/jan-boehmermann-simson-skandal-wie-blind-viele-medien-rechte-empoerung-verbreiten/@@images/image-1000-d4a3a71feeab91c9e71b3339b29db38e.jpeg" alt="Der Jan-Böhmermann-Simson-Skandal: Wie blind deutsche Medien rechte Empörung verbreiten" title="Der Jan-Böhmermann-Simson-Skandal: Wie blind deutsche Medien rechte Empörung verbreiten" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt ein paar Regeln, an die man sich halten sollte, wenn man beim Medienkonsum nicht d&#252;mmer werden will. Eine ist: Wann immer die Formulierungen &#8222;sorgt f&#252;r Emp&#246;rung&#8220; oder &#8222;Wirbel um&#8220; irgendwo auftauchen &#8211; dann nichts wie weg! Erfahrungsgem&#228;&#223; bedeuten sie, dass ein Aufreger durch die Social-Media-Timelines von Journalistinnen und Journalisten gesuppt ist &#8211; und die dann reflexartig ein Nachrichtenthema daraus gemacht haben.</p><p>So l&#228;sst sich erkl&#228;ren, dass unter dem Dach bekannter Medienmarken j&#252;ngst Artikel ver&#246;ffentlicht wurden, die mit S&#228;tzen begannen wie: <a href="https://www.mz.de/mitteldeutschland/sachsen-anhalt/boehmermann-simson-siegmund-afd-zdf-4338423" rel="noopener">&#8222;Die Anfangssequenz der vorletzten Folge des <em>ZDF Magazin Royale</em> hat zu Debatten in den sozialen Medien gef&#252;hrt.&#8220;</a> Oder: <a href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/dpa-bohmermann-lasst-sich-in-einspieler-auf-simson-moped-uberfahren--sender-verteidigt-szene-16161724.html" rel="noopener">&#8222;Eine Sze</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 16:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Klaus Raab</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Foucault und der große Sex-Skandal des 19. Jahrhunderts: Wer war Herculine wirklich?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/100-jahre-michel-foucault-herculine-barbin-und-der-sex-skandal</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/100-jahre-michel-foucault-herculine-barbin-und-der-sex-skandal</link>
        <description><![CDATA[<strong>Herculine Barbin war zentral für Michel Foucaults Forschungsarbeit: Erst lebte sie als Frauen liebende Frau, dann wurde sie zum Mann definiert. Heute sehen wir, dass auch der Blick von Foucault verengt war – ausgerechnet!</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/100-jahre-michel-foucault-herculine-barbin-und-der-sex-skandal/@@images/image-1000-426160ec3bf214b7da2e37a708085d62.jpeg" alt="Foucault und der große Sex-Skandal des 19. Jahrhunderts: Wer war Herculine wirklich?" title="Foucault und der große Sex-Skandal des 19. Jahrhunderts: Wer war Herculine wirklich?" height="562" width="1000" /></figure><p>1978 ver&#246;ffentlichte <a href="/thema/michel-foucault" rel="noopener">Michel Foucault</a> ein merkw&#252;rdiges Buch. Es trug den Titel <em>Herculine Barbin dite Alexina B</em>. und versammelte Archivdokumente &#252;ber das kurze Leben eines Menschen, der 1838 in Frankreich geboren, als M&#228;dchen erzogen und sp&#228;ter von &#196;rzten und Beh&#246;rden zum Mann erkl&#228;rt wurde. Heute hei&#223;t das Buch bei Suhrkamp <a href="https://www.suhrkamp.de/buch/ueber-hermaphrodismus-t-9783518117330" rel="noopener"><em>&#220;ber Hermaphrodismus. Der Fall Barbin</em></a>.</p><p>Warum war dieser Fall so zentral f&#252;r Foucaults Arbeit? Seine Erkenntnisse sind bis heute grundlegend f&#252;r die Diskussion &#252;ber Identit&#228;t, Sexualit&#228;t und Geschlecht. Es lohnt sich, sein Buch &#252;ber Barbin <a href="/autoren/haziran-zeller/foucaults-100-geburtstag-gleicht-trauerfeier-niemand-wirkt-heute-toter-als-er" rel="noopener">zu Foucaults 100. Geburtstag</a> noch einmal zu lesen, aber auch Barbins Memoiren selbst. Denn wer Barbins Sicht auf ihr eigenes Leben kennt, sieht heute, dass a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 15:28:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gal Hertz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Muzak: Wie ich mich in London an die erstaunliche Geschichte der Fahrstuhlmusik erinnerte]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/von-muzak-bis-ambient-die-erstaunliche-geschichte-der-fahrstuhlmusik</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/von-muzak-bis-ambient-die-erstaunliche-geschichte-der-fahrstuhlmusik</link>
        <description><![CDATA[<strong>London, ein Hotellift, und plötzlich Bossa Nova? Zwischen Flughafenlärm und Supermarkt-Pop entdeckt unser Kolumnist die fast vergessene Kunst der Fahrstuhlmusik – und dann einen besonderen Luxus, den kein Streamingdienst liefern kann</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/von-muzak-bis-ambient-die-erstaunliche-geschichte-der-fahrstuhlmusik/@@images/image-1000-e4c38ae3cea6596c49e3cd604c440518.jpeg" alt="Muzak: Wie ich mich in London an die erstaunliche Geschichte der Fahrstuhlmusik erinnerte" title="Muzak: Wie ich mich in London an die erstaunliche Geschichte der Fahrstuhlmusik erinnerte" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Stunden, bevor der Autor dieser Kolumne in London gelandet ist, <a href="/autoren/edna-bonhomme/essay-von-edna-bonhomme-wessen-laerm-wird-in-einer-stadt-wie-berlin-toelriert" rel="noopener">waren laut</a>. Am Flughafen l&#228;rmen G&#228;ste, schallen die Durchsagen, klappern Rollkoffer. Im Flugzeug r&#246;hren Triebwerke, pl&#228;rren die Sicherheitshinweise und allerhand Werbung aus den Lautsprechern. In der Bahn dann t&#246;nt ein schrilles Signal, immer kurz bevor dann die T&#252;ren lautstark zuknallen &#8211; an jeder Haltestelle.</p><p>Angekommen in der nicht minder lauten Hotel-Lobby geht es zu den Aufz&#252;gen. Die Fahrstuhlt&#252;r schlie&#223;t sich &#8211; und ich erwarte die seligen Sekunden im Lift, die ich von zu Hause kenne. Sekunden, in denen nichts weiter als das leise Schleifen der Mechanik zu h&#246;ren ist, bis es pingt ...</p><h2>Noise-Cancelling-Kopfh&#246;rern gegen Mark Forster in der Kaufhalle</h2><p>Kaum ers</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 12:37:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater | Seltsam entrückt: „Die Vegetarierin“ von Han Kang im Hamburger Thalia Theater]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/juergen-ziemer/seltsam-entrueckt-die-vegetarierin-von-han-kang-im-hamburger-thalia-theater</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/juergen-ziemer/seltsam-entrueckt-die-vegetarierin-von-han-kang-im-hamburger-thalia-theater</link>
        <description><![CDATA[<strong>Am Hamburger Thalia inszeniert Lilja Rupprecht „Die Vegetarierin“ der südkoreanischen Autorin Han Kang mit beklemmenden Bildern – doch der Abend bleibt unentschieden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/juergen-ziemer/seltsam-entrueckt-die-vegetarierin-von-han-kang-im-hamburger-thalia-theater/@@images/image-1000-f21ac6208ae1b6640c94f36b72bec1d5.jpeg" alt="Seltsam entrückt: „Die Vegetarierin“ von Han Kang im Hamburger Thalia Theater" title="Seltsam entrückt: „Die Vegetarierin“ von Han Kang im Hamburger Thalia Theater" height="562" width="1000" /></figure><p>Yong-Hye ist die einsamste Frau des Universums. Ihr Ehemann h&#228;lt sie f&#252;r unscheinbar und wenig attraktiv, ihm gef&#228;llt vor allem, dass sie ihn und seine M&#228;nnlichkeit nicht infrage stellt. Doch das &#228;ndert sich, als Yong-Hye beschlie&#223;t, kein Fleisch mehr zu essen. &#8222;Ich hatte einen Traum&#8220; ist ihre Erkl&#228;rung. Diese Verweigerung, mit der sie die patriarchale Ordnung der s&#252;dkoreanischen Gesellschaft infrage stellt, macht sie in ihrer Familie und unter den Kollegen ihres Mannes zur Au&#223;enseiterin. Man begegnet ihr nicht nur mit Irritation, sondern auch mit Hass.</p><p><em>Die Vegetarierin</em> der 2024 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichneten Schriftstellerin Han Kang ist ein faszinierend verst&#246;render Roman &#252;ber eine Frau, deren Ekel vor menschl</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jürgen Ziemer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Jenny Erpenbecks Haus in Bad Saarow, „Heimsuchung“ und die große Cat Power]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/jenny-erpenbecks-haus-in-bad-saarow-heimsuchung-und-die-grosse-cat-power</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/jenny-erpenbecks-haus-in-bad-saarow-heimsuchung-und-die-grosse-cat-power</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wir beschäftigen uns mit Volker Schlöndorffs Verfilmung von „Heimsuchung“, der im Interview erzählt, was ihn an Jenny Erpenbecks Roman so fasziniert hat. Der „Endlich Freitag!“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/jenny-erpenbecks-haus-in-bad-saarow-heimsuchung-und-die-grosse-cat-power/@@images/image-1000-ca29c2575fb2abc1288a6e9bc4099f0b.jpeg" alt="Jenny Erpenbecks Haus in Bad Saarow, „Heimsuchung“ und die große Cat Power" title="Jenny Erpenbecks Haus in Bad Saarow, „Heimsuchung“ und die große Cat Power" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</strong> </p><p>vor einer Weile war ich wieder mal in Bad Saarow-Pieskow S&#252;d, am Ufer des Scharm&#252;tzelsees, und wollte sehen, was aus meinem alten Kinderferienlager geworden ist. Das Gras wucherte, es wirkte verwaist. Auf dem R&#252;ckweg schlenderte ich noch am Haus der Gro&#223;eltern von <a href="/autoren/maxi-leinkauf/familie-ist-immer-auch-stoff?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jenny Erpenbeck</a> vorbei, das mit dem Schilfdach. Es steht ja noch. Erpenbeck hat dort bei ihren Gro&#223;eltern, die Sommerferien verbracht. Sie nimmt in ihrem gefeierten Roman <em><a href="/autoren/elena-philipp/romanadaptionen-haben-grenzen-erpenbeck-und-poladjan-auf-berliner-buehnen?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heimsuchung</a></em> (der &#252;brigens in manchen Bundesl&#228;ndern Abiturstoff ist) dieses Haus als festen Ort, um 100 Jahre deutsche Geschichte im Leben der verschiedenen Bewohner und Bewohnerinnen zu spiegeln.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &</p></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 15:48:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Literatur | John Lanchesters neuer Roman stellt die pikante Frage: Wie gut kennen wir unsere Liebsten?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/peter-henning/neuer-john-lanchester-roman-fragt-wie-gut-kennen-wir-unsere-liebsten</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/peter-henning/neuer-john-lanchester-roman-fragt-wie-gut-kennen-wir-unsere-liebsten</link>
        <description><![CDATA[<strong>In „Das habe ich wegen dir getan“ erzählt John Lanchester, der Autor von „Kapital“, die Geschichte einer Witwe, die im Nachhinein erfährt, dass ihr Mann sie nicht nur betrogen, sondern die intimen Codes ihrer Beziehung verraten hat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/peter-henning/neuer-john-lanchester-roman-fragt-wie-gut-kennen-wir-unsere-liebsten/@@images/image-1000-82177dc463f8aa962557700451790f3a.jpeg" alt="John Lanchesters neuer Roman stellt die pikante Frage: Wie gut kennen wir unsere Liebsten?" title="John Lanchesters neuer Roman stellt die pikante Frage: Wie gut kennen wir unsere Liebsten?" height="562" width="1000" /></figure><p>In <a href="/autoren/the-guardian/wir-muessen-reden-1" rel="noopener">John Lanchesters</a> neuem Roman r&#252;ckt nach und nach eine Frage ins Zentrum, die sich als immer beunruhigender f&#252;r dessen Protagonistin Kate erweist. Sie lautet: &#8222;Wie gut kennen wir den Menschen, mit dem wir unser Leben teilen &#8211; oder geteilt haben?&#8220;</p><p>Denn nachdem der Architekt Jack, mit dem Kate 30 Jahre lang eine gut funktionierende und bewusst kinderlos gebliebene Ehe gef&#252;hrt hat, &#252;berraschend an Herzversagen stirbt, st&#246;&#223;t die ehemalige Kunsthistorikerin per Zufall auf Seiten von ihm, die ihr in drei Jahrzehnten gemeinsamen Lebens von ihm gewonnenes Bild schlagartig infrage stellen &#8211; und schlie&#223;lich vollkommen ersch&#252;ttert.</p><p>John Lanchester, 1962 in Hamburg geboren, erschrieb sich allem voran mit seinem Episodenroman <a href="/autoren/florian-schmid/habgierige-und-habenichtse" rel="noopener"><em>Kapital</em> (2012</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 13:10:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Peter Henning</dc:creator>
        
      </item>

    </channel>
  
</rss>
