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      <title>Kultur</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:20 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Kultur</title>
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        <title><![CDATA[Nähe und Distanz: Dürfen Journalisten am Tisch des Bundespräsidenten sitzen?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Früher gab es einen Journalisten wie Jürgen Leinemann, der mit Gerhard Schröder befreundet und zugleich sein schärfster Kritiker war. In Zeiten von Access Journalism fällt dieser Balanceakt zunehmend schwer. Davon profitiert die Rechte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/naehe-und-distanz-duerfen-journalisten-am-tisch-des-bundespraesidenten-sitzen/@@images/image-1000-ae677be0d56c263116070c7444a87ba6.jpeg" alt="Nähe und Distanz: Dürfen Journalisten am Tisch des Bundespräsidenten sitzen?" title="Nähe und Distanz: Dürfen Journalisten am Tisch des Bundespräsidenten sitzen?" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Es gibt den Vorwurf, auf dem Bundespresseball gebe es eine zu gro&#223;e N&#228;he zwischen Politik und Medien. Haben Sie ein Unbehagen als Journalistin, mit Politikerinnen und Politikern zu feiern?&#8220;, hatte das Magazin des Bundespresseballs 2024 ganz unschuldig die fr&#252;here ARD- und heutige RTL-Journalistin Pinar Atalay gefragt.</p><p>&#8222;Das wird gerne von Leuten so dargestellt, die noch nie auf dem Bundespresseball waren&#8220;, gab sie zur Antwort &#8211; und dass sie am Tisch des Bundespr&#228;sidenten gesessen habe. &#8222;Ich finde es in einer Demokratie nicht schlimm, mal mit dem Bundespr&#228;sidenten anzusto&#223;en oder sich &#252;ber etwas Privates auszutauschen. Nur weil man zusammen feiert und sich unterh&#228;lt, bedeutet das ja nicht, dass man die notwendige Dis</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 18:17:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Steffen Grimberg</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Rechter Verleger | Rechtsextremer Tycoon übernimmt Grasset: Wie Vincent Bolloré Frankreichs Medien umbaut]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Milliardär hat in Frankreich Star-Autoren wie Virginie Despentes und Frédéric Beigbeder gegen sich aufgebracht: Wer ist dieser Vincent Bolloré? Und was treibt den rechtsextremen Medienmogul an?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/rechtsextremer-medien-tycoon-die-politische-agenda-des-vincent-bollore/@@images/image-1000-e758fec4bb80377aea4589d22f31544a.jpeg" alt="Rechtsextremer Tycoon übernimmt Grasset: Wie Vincent Bolloré Frankreichs Medien umbaut" title="Rechtsextremer Tycoon übernimmt Grasset: Wie Vincent Bolloré Frankreichs Medien umbaut" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn Sie selbstgedrehte Zigaretten rauchen, dann kennen Sie das d&#252;nne Zigarettenpapier der Marke OCB. Das B in OCB steht f&#252;r Bollor&#233; &#8211; ja, genau, wie Vincent Bollor&#233;, der in Frankreich zum Inbegriff des Unternehmertyps Heuschrecke geworden ist. Das Familienunternehmen Odet Cascadec Bollor&#233; stellte ab Mitte des 19. Jahrhunderts die ber&#252;hmten Bl&#228;ttchen her und tut das bis heute, auch wenn das Werk in der s&#252;dfranz&#246;sischen Stadt Perpignan mittlerweile an die amerikanische Tabak-Lobby ver&#228;u&#223;ert wurde.</p><p>Statt Bl&#228;ttchenfabriken betrieb der Enkel des OCB-Gr&#252;nders, der heute 74-j&#228;hrige Vincent Bollor&#233;, in den letzten vier Dekaden zahlreiche Energie- und Logistikunternehmen. Und seit einigen Jahren ist er auf Beutezug in </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 17:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Romy Straßenburg</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Der Pflegeroboter macht Witze: Paula Hornickel über ihr preisgekröntes Foto]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die deutsche Fotografie-Studentin Paula Hornickel ist mit dem World Press Photo Award für Dokumentarfotografie ausgezeichnet worden. Das prämierte Bild zeigt Sozialroboter Emma bei der Arbeit und die Realität im deutschen Pflegesystem</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/world-press-photo-award-paula-hornickel-ueber-ihr-preisgekroentes-foto/@@images/image-1000-b93084d5f43ea9f992dac6c890f54aa9.jpeg" alt="Der Pflegeroboter macht Witze: Paula Hornickel über ihr preisgekröntes Foto" title="Der Pflegeroboter macht Witze: Paula Hornickel über ihr preisgekröntes Foto" height="562" width="1000" /></figure><p>Eines Morgens im Juli 2025 kam ich in dem kleinen, ruhigen Ort Albershausen in Baden-W&#252;rttemberg an. Die Gemeinde bei G&#246;ppingen hat nur etwa 4.000 Einwohner. Ich besuchte ein Seniorenpflegeheim, in dem ein Sozialroboter namens <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/sozial-roboter-in-pflegeheim-goeppingen-studie-abgeschlossen-100.html" rel="noopener">Emma getestet wurde</a>.</p><p>Eine Gruppe von Bewohnern sa&#223; im Kreis, w&#228;hrend Emma in der Mitte stand. Sie ist so gro&#223; wie ein kleines Kind, hat gro&#223;e Kulleraugen und trug eine rote M&#252;tze, die eine der Pflegekr&#228;fte f&#252;r sie gestrickt hatte. Der erste Bewohner, dem sie vorgestellt wurde, hie&#223; Peter, und nachdem er sich vorgestellt hatte, nahm Emma an, dass sie alle Peter hie&#223;en, was alle urkomisch fanden. Dann fiel Emma pl&#246;tzlich aus, und die Illusion war zerst&#246;rt.</p><p>Sp&#228;ter war Emma wieder bei der Arbeit, und ich</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 16:51:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Paula Hornickel, aufgezeichnet von Charlotte Jansen</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Im „Gittersee“-Skandal geht es nicht um Misogynie, sondern die Generation DDR]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Literaturskandal um Charlotte Gneuß wird neu aufgerollt. In der Kritik steht Ingo Schulze. Wieder stellt sich die Frage nach der Frauenfeindlichkeit im Literaturbetrieb. Doch so einfach ist es nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/im-gittersee-skandal-geht-es-nicht-um-misogynie-sondern-die-generation-ddr/@@images/image-1000-3ff5e4245faabe099cf6a5a8dc4ce0f0.jpeg" alt="Im „Gittersee“-Skandal geht es nicht um Misogynie, sondern die Generation DDR" title="Im „Gittersee“-Skandal geht es nicht um Misogynie, sondern die Generation DDR" height="562" width="1000" /></figure><p>Dass ein<a href="/autoren/marlen-hobrack/kritik-an-charlotte-gneuss-gittersee-ostdeutscher-kann-ein-vorgang-nicht-sein" rel="noopener"> &#228;lterer Literaturskandal </a>wiederentdeckt wird, &#252;berrascht. Das <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/charlotte-gneuss-gittersee-buchpreis-ingo-schulze-frank-witzel-maengelliste-100.html" rel="noopener">Radiofeature</a> &#8222;Der Fall Gittersee neu aufgerollt&#8220; wirkt fast so, als habe man beim Deutschlandfunk auf den passenden Moment gewartet, damit eine interessante Kulturrecherche nicht vollends verpufft. Die <a href="/autoren/philipp-haibach/rettet-die-literaturkritik-nicht-nur-vor-maennern-wie-denis-scheck" rel="noopener">Aufregung </a><a href="/autoren/philipp-haibach/rettet-die-literaturkritik-nicht-nur-vor-maennern-wie-denis-scheck" rel="noopener">um Denis Scheck</a> und die Misogynie-Vorw&#252;rfe gegen ihn d&#252;rften dabei als willkommener Anlass fungiert haben.</p><p>Worum geht es? Die 1992 geborene Charlotte Gneu&#223; hat mit Gittersee einen DDR-Roman vorgelegt, der von der Kritik wohlwollend aufgenommen wurde und es 2023 auf die Longlist des Deutschen Buchpreises schaffte. Dann jedoch kursierte eine &#8222;M&#228;ngelliste&#8220;, verfasst vom Verlagskollegen und ostdeutschen Schriftsteller Ingo Schulze. Auf inoffiziellen Wegen soll sie</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 14:35:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Im Gespräch | Christiane Rösinger will von Longevity nichts wissen: Eine Abrechnung mit dem Jugendwahn]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Schluss mit Longevity! Christiane Rösinger ist 65, fühlt sich wohl in ihrer Haut und sagt, was es braucht, um gut zu altern, ist mehr Punk</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sonja-eismann/ihr-koennt-mich-mal-christiane-roesinger-rechnet-mit-dem-jugendwahn-ab/@@images/image-1000-d2a434c0da7345c2f6dd8c77b43db75b.jpeg" alt="Christiane Rösinger will von Longevity nichts wissen: Eine Abrechnung mit dem Jugendwahn" title="Christiane Rösinger will von Longevity nichts wissen: Eine Abrechnung mit dem Jugendwahn" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;The Joy of Ageing&#8220; (Rowohlt) ist eher ein Anti-Ratgeber zum Altern. Denn gutes Altern sieht laut Theatermacherin und S&#228;ngerin Christiane R&#246;singer ganz anders aus, als es die meisten Ratgeber darstellen. Ihre Punk-Attit&#252;de hat sich die 65-J&#228;hrige bewahrt. F&#252;r sie steht fest: Das Einzige, was den Alterungsprozess stoppen kann, ist der Tod. Da R&#246;singer und die Autorin Sonja Eismann feministische Weggef&#228;hrtinnen sind, f&#252;hren sie das Gespr&#228;ch vertraut per Du.</p><p class="interview-question">der Freitag: Was hat dich an Altersratgebern so genervt, dass du deinen eigenen schreiben wolltest, Christiane?</p><p class="interview-answer"><strong>Christiane R&#246;singer:</strong> Eigentlich alles. Entweder sie sind bem&#252;ht lustig oder sie springen in letzter Sekunde auf diesen <a href="/autoren/der-freitag/ich-stecke-viele-menschen-an" target="_blank" rel="noopener">Longevity</a>-Zug auf.</p><p class="interview-question">Langlebigkeitskonzepte spr</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 13:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sonja Eismann</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Der alte Mann und der Mob: Wir müssen uns um Till Backhaus mehr Sorgen als um Timmy machen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Unter der Regie von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus hat sich das Drama um Buckelwal Timmy zur landesweiten Hysterie hochgeschaukelt. Ein Lehrstück, was passiert, wenn Politiker vor anmaßender Dummheit in die Knie gehen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/arno-frank/wir-sollten-uns-um-till-backhaus-mehr-sorgen-als-um-wal-timmy-machen/@@images/image-1000-ff438fd11e434ad5000200df40a99797.jpeg" alt="Der alte Mann und der Mob: Wir müssen uns um Till Backhaus mehr Sorgen als um Timmy machen" title="Der alte Mann und der Mob: Wir müssen uns um Till Backhaus mehr Sorgen als um Timmy machen" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Es ist die Vorstellung nicht ohne Reiz, was ein Regisseur wie Helmut Dietl (<em>Schtonk!</em>) aus der unendlichen Geschichte um den in der Ostsee verirrten Buckelwal wohl f&#252;r eine wunderbare Satire gemacht h&#228;tte. Schon die Nebenrollen besetzen sich quasi von selbst.</p><p class="p1">Als hemds&#228;rmeliger &#8222;Mann von Greenpeace&#8220; k&#228;me J&#252;rgen Vogel in die engere Auswahl, Lars Eidinger als schmieriger &#8222;Reporter vor Ort&#8220;. Heiner Lauterbach w&#228;re der ideale, weil dubiose &#8222;private Geldgeber&#8220; einer weiteren sinnlosen Rettungsaktion. Sandra H&#252;ller h&#228;tte einen kurzen Gastauftritt als &#8222;Tier&#228;rztin aus Hawaii&#8220;, die nach wenigen Szenen schon wieder verschwindet. Als durchgeknallte &#8222;Walfl&#252;sterin&#8220; mit telepathischen Kontakten zu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 11:49:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Arno Frank</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Erste ukrainische Fraueneinheit: „Männer reden nicht über Fehler – sie explodieren“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vor wenigen Jahren noch war Frauen in der Ukraine der aktive Kampf verboten. Jetzt steuern sie an der Front Drohnen und erkämpfen sich den Respekt ihrer männlichen Kameraden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ukrainische-fraueneinheit-maenner-reden-nicht-ueber-fehler-sie-explodieren/@@images/image-1000-765700106f007a148016427d4357afa1.jpeg" alt="Erste ukrainische Fraueneinheit: „Männer reden nicht über Fehler – sie explodieren“" title="Erste ukrainische Fraueneinheit: „Männer reden nicht über Fehler – sie explodieren“" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Dunkeln eines unterirdischen Schachts an der Ost-S&#252;dost-Front, nahe der Stadt Saporischschja, flackert ein Bild auf einem Bildschirm, dann wird es pl&#246;tzlich ruhig. Unter einer ukrainischen <a href="/autoren/the-guardian/was-sind-kamikaze-drohnen-und-warum-setzt-russland-sie-in-der-ukraine-ein" target="_blank" rel="noopener">Kamikaze-Drohne</a> driftet der Untergrund hinweg.</p><p>Auf dem Bildschirm der Soldatinnen wird die Welt zur Geometrie: Linien, Hitze-Signaturen, Distanzen. &#8222;Zwei Grad nach links&#8220;, befiehlt die Kommandantin. Die Finger bewegen einen Joystick. Ein weiteres Augenpaar verfolgt den Schatten auf dem Boden, z&#228;hlt Sekunden. Eine dritte Stimme meldet eine St&#246;rung: &#8222;Wir verlieren das Signal.&#8220;</p><div id="placeholder-image-8" class="pts-article-image" data-id="viktoriia">Placeholder image-8</div><p>Weit jenseits des Schachts, der Decke aus Erde, Holz und Kunststoff, tr&#228;gt die Drohne zwei Kilogramm t&#246;dlichen Sprengstoff zum Feind. Die Frauen, die den Spren</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Margaux Seigneur</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Achtung, gefälschte Jobangebote: Wie ich Opfer eines KI-Betrugs wurde]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Immer mehr Betrüger nutzen gefälschte Stellenangebote, um verzweifelten Arbeitssuchenden Geld, persönliche Daten oder gleich beides zu stehlen. Dank künstlicher Intelligenz sind sie überzeugender denn je</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/achtung-gefaelschte-jobangebote-wie-ich-opfer-eines-ki-betrugs-wurde/@@images/image-1000-d28af2f9ab4b1a3cb3817bba347147b8.jpeg" alt="Achtung, gefälschte Jobangebote: Wie ich Opfer eines KI-Betrugs wurde" title="Achtung, gefälschte Jobangebote: Wie ich Opfer eines KI-Betrugs wurde" height="560" width="1000" /></figure><p>Von Anfang an war das Ganze ein bisschen zu gut, um wahr zu sein. Eine Headhunterin schickte mir eine E-Mail mit einem Stellenangebot &#8211; einer Stelle als Journalistin bei &#8222;einem f&#252;hrenden US-amerikanischen Redaktionsteam f&#252;r Technologie und M&#228;rkte&#8220;. Die Stelle sei Teil einer vertraulichen Expansion, erkl&#228;rte sie, und noch nicht &#246;ffentlich ausgeschrieben. Mein sechster Sinn schlug Alarm, aber der Zeitpunkt war g&#252;nstig. Ich war auf der Suche nach einer neuen Stelle, da meine Elternzeit bald zu Ende ging.</p><p>Zun&#228;chst wirkte die E-Mail seri&#246;s. Als ich den Absender googelte, fand ich auf LinkedIn eine Personalvermittlerin mit demselben Namen und Profilbild. Die Nachricht war auch eindeutig auf mich zugeschnitten: Sie bezog sich auf mehrere Po</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Victoria Turk</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Popliteratur | Kulturkritik im Wandel: Maik Brüggemeyers liebevoller Blick auf die Generation X]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der neue Roman von Maik Brüggemeyer erzählt von einem gescheiterten Musikjournalisten, der unfreiwillig in seine westfälische Heimat zurückkehrt. Sein Buch beleuchtet die Krise der Kulturkritik und die Wandlungsprozesse in der Popwelt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ji-hun-kim/kulturkritik-im-wandel-maik-brueggemeyers-liebevoller-blick-auf-die-generation-x/@@images/image-1000-a6a08b99f5228c93b5e6bc7c0c05dcb3.jpeg" alt="Kulturkritik im Wandel: Maik Brüggemeyers liebevoller Blick auf die Generation X" title="Kulturkritik im Wandel: Maik Brüggemeyers liebevoller Blick auf die Generation X" height="562" width="1000" /></figure><p>Peter Justen, geboren 1976 in T&#252;skenb&#252;ren, kehrt nach vielen Jahren als Berliner Musikjournalist in seine westf&#228;lische Heimat Fl&#246;thenbeck zur&#252;ck. Justen heuert bei einer piefigen Lokalzeitung an. Das ist alles andere als ein Aufstieg, mehr eine aufoktroyierte Heimkehr, nachdem in der Hauptstadt seine &#252;berlebensnotwendigen Felle ins Nichts abgeflossen sind. Auch privat hat Justen monumental verkackt.</p><p>Peter geht es wie anderen Popjournalisten der <a href="/autoren/tom-wohlfarth/die-politisierung-einer-generation" rel="noopener">Generation X</a>. Mit dem <a href="/autoren/ji-hun-kim/was-ist-aus-der-popkritik-geworden" rel="noopener">Sterben der Musikmagazine</a> und v&#246;llig neuen Gesetzen in der Popkultur ist kaum mehr als stille Verbitterung in Sicht. Dabei war Peter mal sonore Stimme einer Pop-Intelligenzia. Er reiste um die Welt, traf gro&#223;e Stars und baute sich ein imposantes popkulturelles Referenzsystem auf, das im 21</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 15:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ji-Hun Kim</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson: Macht noch jemand Kulturpolitik in Berlin?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Rücktritt von Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson ist konsequent. In Wahrheit ist er mehr als das politische Aus einer Politikerin. Er ist der Anfang vom Ende der alten Kulturpolitik in der Hauptstadt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/ruecktritt-von-sarah-wedl-wilson-macht-noch-jemand-kulturpolitik-in-berlin/@@images/image-1000-7d1be8c1e92c838dcff5d3e66ebe5545.jpeg" alt="Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson: Macht noch jemand Kulturpolitik in Berlin?" title="Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson: Macht noch jemand Kulturpolitik in Berlin?" height="562" width="1000" /></figure><p>Weniger als ein Jahr dauerte die Amtszeit von Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson. Und es ist eine bittere politische Ironie, dass sie nun ausgerechnet &#252;ber einen Fehler stolpert, den ihr Vorg&#228;nger Joe Chialo in die Wege geleitet hatte, dessen Chaos-Politik Wedl-Wilson eigentlich neu sortieren wollte.</p><p>Schon unter dem Senat von Joe Chialo wurden F&#246;rdergelder f&#252;r Antisemitismus-Projekte <a href="/autoren/yossi-bartal/cdu-foerdergeld-affaere-worum-es-im-untersuchungsausschuss-geht" rel="noopener">falsch vergeben</a>. Der Rechnungshof kritisierte die Vergabe nun als &#8222;willk&#252;rlich und nicht nachvollziehbar&#8220;. Wedl-Wilson war verantwortlich f&#252;r die Praxis und hatte sie einfach fortgesetzt. Betroffen waren 13 Projekte f&#252;r das Jahr 2025 mit einem Volumen von rund 2,6 Millionen Euro aus dem Etat f&#252;r &#8222;Projekte von besonderer politischer Bedeutung&#8220</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 12:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Axel Brüggemann</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Antwort auf Dirk Oschmann? Ein Buch über den Westen, von Ostdeutschen erzählt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Westen als Traum? Ostdeutsche hatten immer ein Verhältnis zu ihm. Autoren und Autorinnen wie Constanze Neumann, Annett Gröschner oder Jakob Hein erzählen im neuen Buch von Cornelia Geißler, wie das aussieht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/antwort-auf-dirk-oschmann-ein-buch-ueber-den-westen-von-ostdeutschen-erzaehlt/@@images/image-1000-839d63af10d1963a65096d780775e852.jpeg" alt="Antwort auf Dirk Oschmann? Ein Buch über den Westen, von Ostdeutschen erzählt" title="Antwort auf Dirk Oschmann? Ein Buch über den Westen, von Ostdeutschen erzählt" height="562" width="1000" /></figure><p>Soll das jetzt ein Pamphlet werden? Eine Streitschrift &#224; la <a href="/autoren/der-freitag/dirk-oschmann-zu-75-jahre-grundgesetz-der-westen-feiert-der-osten-guckt-zu" rel="noopener">Dirk Oschmann</a>, der in seinem Bestseller <a href="https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/lesetipp/der-osten-eine-westdeutsche-erfindung" rel="noopener"><em>Der Osten &#8211; eine westdeutsche Erfindung </em></a>(2023) beklagt hat, dieser werde noch immer als Norm wahrgenommen? Wird die <a href="/autoren/maxi-leinkauf/katja-hoyer-ich-finde-es-schwierig-sich-staendig-positionieren-zu-muessen" rel="noopener">Debatte</a> weitergehen?</p><p>&#8222;Den Westen muss keiner mehr erfinden&#8220;, schreibt die Herausgeberin Cornelia Gei&#223;ler in ihrem Vorwort, &#8222;er wirkt wie immer schon dagewesen&#8220;. Ostdeutsche hatten ein Verh&#228;ltnis zum Westen, so oder so. Er war Sehnsuchtsort oder Gefahr, Glanz oder Elend. Im Westen tr&#228;umte niemand vom Osten.</p><p>Gei&#223;ler, die Literaturjournalistin ist, hat f&#252;r ihren Sammelband <a href="https://kanon-verlag.de/shop/sachbuecher/cornelia-geissler-der-westen/" rel="noopener"><em>Der Westen &#8211; eine ostdeutsche Empfindung</em></a> (Kanon) verschiedene ostdeutsche Autoren und Autorinnen um ihre Sicht gebeten und hat ihnen je eine Frage </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 12:24:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Serien | The Pitt und die Krise der Kritik: Wenn Fans ihre Serien nicht mehr verstehen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Muss das Zuschauen bei Serien und Filmen in Zeiten von Social Media neu erlernt werden? Der Online-Backlash um die gerade abgelaufene Serie „The Pitt“ macht ein Kultur-Phänomen sichtbar: die Krise der Kritik</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/the-pitt-und-die-krise-der-kritik-wenn-fans-ihre-serien-nicht-mehr-verstehen/@@images/image-1000-70665e954243ebb91dcf3dd9c64f24d3.jpeg" alt="The Pitt und die Krise der Kritik: Wenn Fans ihre Serien nicht mehr verstehen" title="The Pitt und die Krise der Kritik: Wenn Fans ihre Serien nicht mehr verstehen" height="562" width="1000" /></figure><p>Dass gro&#223;e Popularit&#228;t zum Fluch werden kann, ist keine Neuentwicklung des Social-Media-Zeitalters. Wie gering jedoch heutzutage die Distanz zwischen Lob und Shitstorm oft ist, bekamen j&#252;ngst die <a href="/autoren/jenni-zylka/noah-wyle-in-the-pitt-medizinische-realitaet-ohne-heldenmythos" rel="noopener">Macher der Krankenhausserie <em>The Pitt</em></a> zu sp&#252;ren. Von der Freude &#252;ber ungew&#246;hnlich gro&#223;en Zuschauerzuspruch bis zur Online-Debatte zum Thema &#8222;Schauen Fans die Serie falsch?&#8220; dauerte es nur wenige Wochen. Was war passiert?</p><p>Als die erste Staffel von <em>The Pitt</em> im vergangenen Jahr startete, galt die gr&#246;&#223;te Sorge noch den juristischen Vorw&#252;rfen, inwieweit <em>The Pitt</em> eine Fortsetzung von Michael Crichtons <em>Emergency Room </em>aus den 1990ern w&#228;re. Um der andauernden Copyright-Auseinandersetzung mit den Crichton-Erben kein unn&#246;tiges Futter zu ge</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die coolsten „Alten“ im Film: Fünf Schauspielerinnen, um dem Jugendwahn abzuschwören]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von wegen Jugendwahn und Longevity – diese fünf Schauspielerinnen belegen, dass einem manchmal erst das Alter die Rollen ermöglicht, die richtig Geltung verschaffen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/im-alter-gross-rauskommen-fuenf-schauspielerinnen-mit-spaetem-karriere-hoch/@@images/image-1000-5dad37d0d0e19ff28df2360a1c16d4c8.jpeg" alt="Die coolsten „Alten“ im Film: Fünf Schauspielerinnen, um dem Jugendwahn abzuschwören" title="Die coolsten „Alten“ im Film: Fünf Schauspielerinnen, um dem Jugendwahn abzuschwören" height="562" width="1000" /></figure><h2><strong>Maggie Smith </strong></h2><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer kennt schon Maggie Smith als junge Frau? In einem ihrer bekanntesten Filmauftritte aus dem Jahr 1969 (sie war 34), <em>Die besten Jahre der Miss Jean Brodie</em>, hat sie schon die Aura einer &#228;lteren Frau. Tats&#228;chlich begann ihre goldene Zeit erst so richtig nach der Jahrtausendwende, als sie die 65 &#252;berschritten hatte. Nicht nur, weil sie in den <em>Harry-Potter</em>-Filmen als Minerva McGonagall mitspielte, sondern vor allem <a href="/autoren/the-guardian/eisern-eine-lady" rel="noopener">wegen der Erfolgsserie </a><em><a href="/autoren/the-guardian/eisern-eine-lady" rel="noopener">Downton Abbey</a>.</em></p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">2001 hatte sie in Robert Altmans Upstairs-Downstairs-Drama <em>Gosford Park</em> (2001) bereits das Vorbild ihrer sp&#228;teren, legend&#228;ren Rolle als &#8222;Dowager Countess&#8220; verk&#246;rpert<em>.</em> Julian Fellowes, der das Drehbuch f&#252;r Altman verfasst hatte, bereinigte f&#252;r die Serien-Version zwar den Gesellscha</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 18:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Fukushima | Unsichtbar, aber überall: Roadtrip durch Fukushima – Leseprobe]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Berliner Verlag Freunde & Friends hat ein verlegerisches Großprojekt bewältigt: die dreibändige Übersetzung der in den USA hoch gerühmten „Carbon Ideologies“ von William T. Vollmann. Es ist das Buch zur Stunde</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/leseprobe-aus-ideologien-des-brennstoffzeitalters-roadtrip-durch-fukushima/@@images/image-1000-a3a6671997a4d2c6f9675f6157b765df.jpeg" alt="Unsichtbar, aber überall: Roadtrip durch Fukushima – Leseprobe" title="Unsichtbar, aber überall: Roadtrip durch Fukushima – Leseprobe" height="562" width="1000" /></figure><p>Wir bogen auf die Stra&#223;e 349 ein, fuhren dann links auf die 36 in Richtung Tomioka, das zwangsger&#228;umt worden war. Dieser Ortsname sagte mir nichts im Jahr 2011; jetzt ist er zu meinem pers&#246;nlichen Sinnbild des <a href="/autoren/the-guardian/nach-supergau-in-fukushima-japan-leitet-radioaktives-abwasser-ins-meer" rel="noopener">Fukushima</a>-Albtraums geworden. Wenn ich die Augen schlie&#223;e, sehe ich das verkrautete, halb zerst&#246;rte Gesch&#228;ftsviertel vor mir, und ich kann das Knarren und Klappern der Fensterl&#228;den im Wind h&#246;ren; aber auf dieser Fahrt nach Kawauchi kurz nach dem Ungl&#252;ck konnte das Erscheinungsbild von Tomioka, das in der No-Go-Zone lag, noch nicht zu etwas verkommen sein, das unheilvoller war als die Tsunami-Erdbeben-Relikte, die ich bereits beschrieben habe.</p><p>Im Stadtzentrum von Tamura (ein mit ziegelgedeckten H&#228;usern gepflastertes Tal) standen viele a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>William T. Vollmann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Endlich Freitag: Michael Jackson-Biopic, HBO-Serie „Chernobyl“, Seeßlen zum Trump-Comic]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Das Michael Jackson-Biopic startet, die HBO-Serie über den Reaktor-Unfall „Chernobyl“ lohnt immer noch, Georg Seeßlen schreibt über Wirklichkeitsverlust als Voraussetzung für Trumps Pointen. Der „Freitag“-Blick auf die Themen des Tages</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/endlich-freitag-michael-jackson-hbo-serie-chernobyl-seesslen-zum-trump-comic/@@images/image-1000-ef104d63786c8c9a99ac266f301582be.gif" alt="Endlich Freitag: Michael Jackson-Biopic, HBO-Serie „Chernobyl“, Seeßlen zum Trump-Comic" title="Endlich Freitag: Michael Jackson-Biopic, HBO-Serie „Chernobyl“, Seeßlen zum Trump-Comic" height="561" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p class="default">die Meldung, dass es ein Biopic zu Michael Jackson geben w&#252;rde, l&#246;ste schon vor Jahren sehr verschiedene Reaktionen aus. Man konnte sich eigentlich kaum vorstellen, wie das gehen sollte: diesen &#8222;gefallenen Helden&#8220; darzustellen ohne Emp&#246;rung auszul&#246;sen, sei es bei den unbeirrbaren Fans oder bei von den Missbrauchsvorw&#252;rfen Entsetzten. Die Macher haben versucht, den Mittelweg zu finden, mit dem sich die meisten Zuschauer ins Kino locken lassen. Das Ergebnis kann nur zwiesp&#228;ltig sein &#8211; und l&#228;sst vieles einfach weg. <a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13E9Fmtap6onXR6X8V/ES6o2vgAC14A" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jenni Zylka beschreibt ihre Entt&#228;uschung</a>.</p><p class="default">Das Genre Biopic kommt in so einem Fall an seine Grenze. Ein ehrlicherer Film k&#246;nnte vielleicht erst dann entstehen, wenn man Jacksons Leben fiktionalisiert als das eines a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 13:52:52 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Bettencourt-Skandal: In der Kino-Adaption macht Isabelle Huppert die Farce zum Drama]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Thierry Klifa versucht in „Die reichste Frau der Welt“ den Skandal um die L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt als Farce zu adaptieren. Doch Isabelle Huppert in der Titelrolle macht im Duo mit Laurent Lafitte als Erbschleicher mehr daraus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/gerhard-midding/so-gut-ist-der-film-die-reichste-frau-der-welt/@@images/image-1000-3f15fae6c6bfa413f1b0e8155000c983.jpeg" alt="Bettencourt-Skandal: In der Kino-Adaption macht Isabelle Huppert die Farce zum Drama" title="Bettencourt-Skandal: In der Kino-Adaption macht Isabelle Huppert die Farce zum Drama" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer zu Beginn dieses Jahrtausends aufmerksam die Presse dies- und jenseits des Rheins verfolgte, dem wurde klar, dass <a href="/autoren/rudolf-walther/gift-in-den-adern-der-republik" rel="noopener">die Aff&#228;re um Liliane Bettencourt</a> gleicherma&#223;en das Zeug zur Farce wie zur Trag&#246;die hatte. Wahn und Macht spielten eine kapitale Rolle. Die Erbin des L&#8217;Or&#233;al-Konzerns machte dem mond&#228;nen Fotografen, verkrachten Schriftsteller und hauptberuflichen Dandy Jean-Marie Barnier im Verlauf zweier turbulenter Jahrzehnte Geschenke im Wert von rund einer Milliarde Euro. Die Vormundschaftsklage der Familie setzte dem Spuk ein sp&#228;tes Ende.</p><p>Wie die Gro&#223;bourgeoisie ihrem eigenen Niedergang zuschaute, w&#228;re ein gefundenes Fressen f&#252;r Claude Chabrol gewesen. Der vergn&#252;gte Sp&#246;tter h&#228;tte daraus zweifellos eine dramatische Kom&#24</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:18:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerhard Midding</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Pastiche oder Kunstklau? Wieso sich Moses Pelham und Kraftwerk seit 27 Jahren streiten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zwischen Moses Pelham und Kraftwerk tobt seit 27 Jahren ein Rechtsstreit über ein kurzes Sample. Eine jüngste EU-Richtlinie könnte die Kunstfreiheit im Hip-Hop und Rap neu definieren. Was steckt hinter dem Begriff Pastiche?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/pastiche-oder-kunstklau-moses-pelham-und-kraftwerk-im-dauerstreit/@@images/image-1000-fef8ce8c5401592924d192950172558a.jpeg" alt="Pastiche oder Kunstklau? Wieso sich Moses Pelham und Kraftwerk seit 27 Jahren streiten" title="Pastiche oder Kunstklau? Wieso sich Moses Pelham und Kraftwerk seit 27 Jahren streiten" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist zwar nicht die beste Punchline, die je im Deutschrap geschrieben wurde, daf&#252;r ist ihr Wahrheitsgehalt bemerkenswert: &#8222;Ich hab Rechtsstreitigkeiten, die sind &#228;lter als du&#8220;, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tqowKS55QPU" rel="noopener">rappt Moses Pelham</a> in seinem Track <em>Sound Good</em> von 2024. Das stimmt, zumindest gesetzt den Fall, dass ein langj&#228;hriger Musiker und Produzent wie Pelham Fans hat, die nicht &#228;lter als 27 sind.</p><p>Vor genau so vielen Jahren n&#228;mlich, also 1999, begann ein Rechtsstreit zwischen dem deutschen Hip-Hop-Mogul und der Band Kraftwerk. Pelham war bereits ein bekannter Rapper am Beginn seiner Solokarriere. Einen Namen machte er sich Ende der 1990er-Jahre auch als Produzent.</p><p>Unter anderem produzierte Pelham das Solo-Deb&#252;t eines Mannheimer <a href="https://www.tagesschau.de/faktenfinder/naidoo-epstein-100.html" rel="noopener">Souls&#228;ngers namens Xavier Naidoo</a>, <em>Nicht von diese</em></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:10:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Im Gespräch | Ungarischer Journalist Attila Mong: Was von Péter Magyars Medienpolitik zu erwarten ist]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ungarischer-journalist-attila-mong-das-ziel-kann-nicht-vergeltung-sein</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Investigativjournalist Attila Mong erlebte in Ungarn, wie unter Orbán das Mediensystem umgebaut wurde. Als Regierungskritiker wurde er beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk suspendiert. Was erhofft er sich von Péter Magyar?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ungarischer-journalist-attila-mong-das-ziel-kann-nicht-vergeltung-sein/@@images/image-1000-4ec1c63beaef139121555095e9ddd168.jpeg" alt="Ungarischer Journalist Attila Mong: Was von Péter Magyars Medienpolitik zu erwarten ist" title="Ungarischer Journalist Attila Mong: Was von Péter Magyars Medienpolitik zu erwarten ist" height="562" width="1000" /></figure><p>Attila Mong gilt in Ungarn als Symbolfigur des kritischen und unabh&#228;ngigen Journalismus. 2010 arbeitete er als Moderator beim &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, als das neue Mediengesetz unter Viktor Orb&#225;n in Kraft trat. Mong reagierte darauf, indem er das Gesetz im Radio vorlas und eine Schweigeminute einlegte. Noch am selben Tag wurden er und der Redakteur der Sendung, Zsolt Bogar, suspendiert. Seit 2013 lebt Mong in Berlin.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Mong, wie sah das ungarische Mediensystem 2010 aus, bevor Viktor Orb&#225;n Ministerpr&#228;sident wurde?</p><p class="interview-answer"><strong>Attila Mong:</strong> Es war nie makellos, aber Lichtjahre entfernt von dem, was <a href="/autoren/der-freitag/warum-viktor-orban-verloren-hat-und-was-das-ueber-ungarn-hinaus-bedeuten-kann" rel="noopener">Viktor Orb&#225;n</a> bald darauf etablierte. Vor 2010 unterlagen die &#246;ffentlich-rechtlichen Medien zwar der politischen Kontrolle durch das Parlament, wie in al</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Agnes Szabó</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Streaming | Das Spotify-Geheimnis: Warum es der Plattform eigentlich gar nicht um Musik geht]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/kristoffer-cornils/das-spotify-geheimnis-warum-es-der-plattform-eigentlich-gar-nicht-um-musik-geht</link>
        <description><![CDATA[<strong>20 Jahre nach der Gründung steigen die Gewinne, doch die Musik rückt in den Hintergrund. Wie der Streaming-Gigant unter der neuen Führung zur „Alles-App“ wird und uns mit KI-Tricks immer tiefer in die Tasche greift</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/kristoffer-cornils/das-spotify-geheimnis-warum-es-der-plattform-eigentlich-gar-nicht-um-musik-geht/@@images/image-1000-ad900f9ccd6eaf0e822937651e2151bb.jpeg" alt="Das Spotify-Geheimnis: Warum es der Plattform eigentlich gar nicht um Musik geht" title="Das Spotify-Geheimnis: Warum es der Plattform eigentlich gar nicht um Musik geht" height="562" width="1000" /></figure><p>Geht es um Musik-Streaming, ist fast immer von Spotify die Rede. Ein Blick auf die Zahlen macht das verst&#228;ndlich: Knapp 85 Prozent aller Einnahmen aus der Verwertung von Musikaufzeichnungen werden durch Streaming generiert. <span>Fast ein Drittel der Gesamteinnahmen im Jahr 2025 wurden von Spotify ausgesch&#252;ttet, satte elf Milliarden US-Dollar zahlte das Unternehmen im selben Zeitraum aus.</span></p><p>&#220;ber 750 Millionen Menschen besuchen <a href="/autoren/kristoffer-cornils/genug-vom-musik-fastfood-es-geht-auch-ohne-spotify" rel="noopener">die Plattform </a>mindestens einmal im Monat, 290 Millionen Abos z&#228;hlt die Plattform aktuell. F&#252;r die Musikwelt ist Spotify damit die wichtigste Einnahmequelle, f&#252;r das Publikum eine zentrale Anlaufstelle geworden. Nur geht und ging es seit jeher nur sekund&#228;r um Musik.</p><p>Als Spotify am 23. April 2006 gegr&#252;ndet wurde, war das Prinzip Streaming </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kristoffer Cornils</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Pariser Literaturszene, Italo-Rock und Ostfrauen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/pariser-literaturszene-italo-rock-und-ostfrauen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ein rechter Milliardär am Rive Gauche, italienische Bands in Berlin und Ostfrauen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/pariser-literaturszene-italo-rock-und-ostfrauen/@@images/image-1000-01321e17b615842595753b9aea5576de.gif" alt="Pariser Literaturszene, Italo-Rock und Ostfrauen" title="Pariser Literaturszene, Italo-Rock und Ostfrauen" height="561" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>manche Menschen machen sich fremde St&#228;dte zu eigen, indem sie auf Spuren ihrer ber&#252;hmten Bewohner und Bewohnerinnen wandeln, Dichtern, Filmstars oder Rocklegenden. Paris ist wie gemacht daf&#252;r, die ganze Welt war schon da. Gertrude Stein, Fran&#231;oise Sagan, Joyce, Hemingway, Juliette Gr&#233;co, Jim Morrison, Romy Schneider.</p><p>Das linke Seineufer und sein Viertel Saint-Germain-des-Pr&#233;s wurden zum Sehnsuchtsort f&#252;r Literaten und Bohemiens, f&#252;r K&#252;nstler und K&#252;nstlerinnen oder M&#246;chtegern-Intellektuelle. Bis heute kann man im diskreten Caf&#233;-Restaurant Les &#201;diteurs (Die Verleger) manch angesagtem Autor oder einer Autorin begegnen, die beim<em> verre de rouge</em> ein Manuskript durchgehen oder am neuesten Theatercoup feilen.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich F</em></h2></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 16:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[King of Pop | Held ohne Makel? Warum das Michael-Jackson-Biopic eine verpasste Chance ist]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Michael Jackson war ein komplexer Megastar. Er hätte ein besseres Biopic verdient als diese ausgewalzte Heldenerzählung, die alle Kontroversen umgeht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jenni-zylka/held-ohne-makel-warum-das-michael-jackson-biopic-eine-verpasste-chance-ist/@@images/image-1000-e2f9c64d862fa883afd6155730c28d16.jpeg" alt="Held ohne Makel? Warum das Michael-Jackson-Biopic eine verpasste Chance ist" title="Held ohne Makel? Warum das Michael-Jackson-Biopic eine verpasste Chance ist" height="562" width="1000" /></figure><p>Was war das nur f&#252;r ein Mensch, dieser Michael Jackson? Dessen Stimme als kleiner Junge unter der Fuchtel eines gewaltt&#228;tigen Vaters so sehns&#252;chtig Songtexte &#252;ber Liebe beseelte, dass es einem das Herz brach. Dessen Sound sp&#228;ter den Pop revolutionierte, mit k&#252;hnen, trockenen Discobeats und rollenden Basslinien. Der einen <a href="/autoren/der-freitag/lets-dance-zehn-beruehmte-tanzschritte-aus-der-pop-kultur" rel="noopener">eigenen Tanzstil</a> entwickelte, dazu einen eigenen Gesangsstil, gepr&#228;gt von gekieksten, au&#223;erweltlichen &#8222;Hee-heeees!&#8220;. Der mit einem Zoo an echten Tieren in einem Fantasieschloss lebte, das Peter Pans von Kindern bev&#246;lkertem Feenreich nachempfunden war. Der beim Plattenverkauf bis heute g&#252;ltige Rekorde setzte.</p><p>Und der mit 50 Jahren an einer &#220;berdosis des Narkosemittels Propofol starb, nachdem ein erster Schwun</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jenni Zylka</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Essays | „An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Bestsellerautorin Elena Ferrante zeigt in vier Vorträgen, wie weibliche Wahrheit auch aus männlichem Erbe entstehen kann – vor allem Dante spielt eine große Rolle. Eine Hymne an das Lesen und das Schreiben jenseits patriarchaler Grenzen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/an-den-raendern-elena-ferrante-denkt-in-ihren-essays-die-frauenliteratur-neu/@@images/image-1000-3c47866a82ea1a0f5f624f6a3a11fc75.jpeg" alt="„An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats" title="„An den Rändern“: Elena Ferrantes Vision einer Literatur jenseits des Patriarchats" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Jahr 2020 erhielt <a href="/autoren/andrea-affaticati/das-grosse-geschwaetz" rel="noopener">Elena Ferrante </a>eine Einladung der Universit&#228;t Bologna, sie sollte dort eine Poetikvorlesung abhalten. Ungew&#246;hnlich daran ist weniger, dass die Pandemie den Plan durchkreuzte &#8211; die bereits konzipierten Vortr&#228;ge wurden sp&#228;ter in einem Theater pr&#228;sentiert &#8211; als dass die Autorin nicht physisch h&#228;tte erscheinen k&#246;nnen. Denn Elena Ferrante ist ein Pseudonym, die Identit&#228;t der italienischen Bestsellerautorin ist bis heute nicht offiziell best&#228;tigt, aller ambitionierten bis &#252;bergriffigen Recherchen von Journalisten zum Trotz.</p><p>Ein nicht zu untersch&#228;tzender Kniff in dieser Mythologisierung ist die auktoriale Entscheidung, explizit als Frau rezipiert zu werden: Nicht nur der weiblich gelesene Name, auch ihre so leb</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 12:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Anna Raab</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Apple-CEO tritt zurück: Tim Cook hat die Smartphone-Revolution in die ganze Welt getragen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>15 Jahre hat Tim Cook Apple geführt und den Tech-Giganten zu einem der mächtigsten und profitabelsten Unternehmen der Welt gemacht. Eine bahnbrechende Innovation gab es unter ihm allerdings nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/apple-ceo-tritt-zurueck-so-hat-tim-cook-apple-15-jahre-nach-steve-jobs-veraendert/@@images/image-1000-cba4e9a8d4e85305613852d038b1ed10.jpeg" alt="Apple-CEO tritt zurück: Tim Cook hat die Smartphone-Revolution in die ganze Welt getragen" title="Apple-CEO tritt zurück: Tim Cook hat die Smartphone-Revolution in die ganze Welt getragen" height="562" width="1000" /></figure><p>Nach 15 Jahren als Apple-CEO hat <a href="https://www.theguardian.com/technology/tim-cook" rel="noopener">Tim Cook</a> seinen R&#252;cktritt angek&#252;ndigt. Mit 65 Jahren hinterl&#228;sst er eines der profitabelsten b&#246;rsennotierten Unternehmen der Geschichte, das unter seiner F&#252;hrung eine weltweite Smartphone-Revolution ausgel&#246;st hat.<br/><br/>Als Experte f&#252;r Logistik startete Cook seine Karriere bei Apple bereits im Jahr 1998, wo er zun&#228;chst den globalen Vertrieb und das operative Gesch&#228;ft verantwortete. Schon 2009 vertrat er Steve Jobs interimsm&#228;&#223;ig an der Unternehmensspitze, da sich dieser aufgrund seiner Krebserkrankung zur&#252;ckziehen musste. Nur wenige Monate vor <a href="https://www.theguardian.com/technology/2011/oct/06/steve-jobs-obituary" rel="noopener">Jobs&#8217; Tod</a>, wurde Cook im Jahr 2011 schlie&#223;lich fest zum CEO ernannt.</p><p>Steve Jobs&#8217; Nachfolge galt als gewaltige Aufgabe. Cook hat diese Herausforderung</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Dara Kerr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Tantiemen durch Fake-Tracks und Content ID: So funktioniert der KI-Betrug auf Youtube]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Tantiemenklau durch KI auf Youtube: Wenn Streaming-Plattformen zur Goldgrube für Scammer werden, stellt das Künstler:innen wie Murphy Campbell vor große Probleme. Ihre Rechte an den Einnahmen stehen auf dem Prüfstand</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/kristoffer-cornils/ki-betrug-auf-youtube-wie-fake-tracks-und-content-id-missbraucht-werden/@@images/image-1000-0884ba5dd4ed691317eff310b6f4d38f.jpeg" alt="Tantiemen durch Fake-Tracks und Content ID: So funktioniert der KI-Betrug auf Youtube" title="Tantiemen durch Fake-Tracks und Content ID: So funktioniert der KI-Betrug auf Youtube" height="562" width="1000" /></figure><p>F&#252;r die Musikwelt war der Siegeszug des Internets eine zwiesp&#228;ltige Sache: Einerseits erlaubte es als neuer Vertriebskanal, das Publikum direkter denn je mit Musik zu versorgen. Andererseits galt das auch f&#252;r Fans, die dank Napster und Co. kostenfrei miteinander Files tauschen konnten. Die Einnahmen brachen rapide ein.</p><p>Als ab Mitte der 2000er-Jahre die ersten Streaming-Services aufkamen, kehrte wieder Ordnung ein und es floss wieder (mehr) Geld. Knapp 30 Milliarden Euro Umsatz wurden 2025 weltweit mit der Verwertung von <span>Musikauszeichnungen generiert, 85 Prozent der Gelder kamen durch Streaming zustande</span>. Ende gut, alles gut?</p><p>Nicht wirklich. Je weiter die Streaming-Branche und die damit verbundenen Industrien wachsen, desto gr&#246;&#223;er werden Schlupfl&#246;cher, die Betr&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 11:24:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kristoffer Cornils</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Apple-Fails | Die fünf größten Apple-Flops: Produkte, die Steve Jobs lieber vergessen hätte]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/ji-hun-kim/die-fuenf-groessten-fails-in-der-geschichte-von-apple-vom-newton-bis-antennagate</link>
        <description><![CDATA[<strong>Apple ist heute ein Gigant, doch der Weg dahin war gepflastert mit Desastern. Vom brennenden Apple III bis zum peinlichen „Antennagate“: Wir zeigen die 5 größten Fails der Firmengeschichte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ji-hun-kim/die-fuenf-groessten-fails-in-der-geschichte-von-apple-vom-newton-bis-antennagate/@@images/image-1000-80085cf44dc862aa107345a742c250e5.jpeg" alt="Die fünf größten Apple-Flops: Produkte, die Steve Jobs lieber vergessen hätte" title="Die fünf größten Apple-Flops: Produkte, die Steve Jobs lieber vergessen hätte" height="562" width="1000" /></figure><h2>Apple III (1980): Ohne Woz verbockt</h2><div id="placeholder-image-1" class="pts-article-image" data-id="apple-iii">Placeholder image-1</div><p>Der Apple II sorgte in der damals noch kleinen Computer-Community Ende der 1970er-Jahre <a href="https://www.heise.de/news/40-Jahre-Apple-II-Der-Computer-fuer-jedermann-3685934.html" rel="noopener">f&#252;r Aufsehen</a>. Der Nachfolger Apple III erschien im Mai 1980, wurde aber schon nicht mehr vom genialen Apple-Mitgr&#252;nder Steve Wozniak entwickelt. Auch deshalb wurde das Ger&#228;t zum Flop. Denn die Verarbeitung und Konstruktion waren mangelhaft.</p><p>Der Computer mit 128 KB RAM, der eine neue businessorientierte K&#228;uferschaft anziehen sollte, &#252;berhitzte wegen einer fehlenden L&#252;ftung. Beim Betrieb sprangen Chips aus den Fassungen und Platinen verbogen sich. Fast 100 Prozent aller ausgelieferten Rechner funktionierten nicht &#8211; trotz eines happigen Preises zwischen 4.300 und 7.800 Dollar (entspricht heute 17.000 bis 30.000 Dollar)</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 11:22:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ji-Hun Kim</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ein Wal in der Themse, Menschen im Schwebezustand: Oisín McKennas Roman „Hitzetage“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In „Hitzetage“ zeigt Oisín McKenna ein London, das zwischen Versprechen und Überforderung schwankt. Sein flirrendes Debüt beleuchtet, wie moderne Liebe in einem sozialen Gefüge existiert, das von Klasse und Geld geprägt ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hitzetage-von-oisin-mckenna-ein-wal-in-der-themse-menschen-im-schwebezustand/@@images/image-1000-8ffbb9ca1606272177ce9b9863476cf5.jpeg" alt="Ein Wal in der Themse, Menschen im Schwebezustand: Oisín McKennas Roman „Hitzetage“" title="Ein Wal in der Themse, Menschen im Schwebezustand: Oisín McKennas Roman „Hitzetage“" height="562" width="1000" /></figure><p>London im Ausnahmezustand: Die Hitze steht zwischen den H&#228;usern, K&#246;rper r&#252;cken zu nah zusammen, Gespr&#228;che kippen schneller ins Intime. Ois&#237;n McKennas Roman <em>Hitzetage</em> beginnt nicht mit einer klassischen Exposition, sondern mit einem irritierenden Bild &#8211; einem <a href="/autoren/katharina-schmitz/wal-timmy-warum-laesst-sein-schicksal-meine-blase-kalt" rel="noopener">gestrandeten Wal</a> an der Themse &#8211;, das sofort die eigentliche Frage freilegt: Wie lebt man heute in einer Stadt, die gleichzeitig Versprechen und &#220;berforderung ist?</p><p>McKenna interessiert sich weniger f&#252;r spektakul&#228;re Wendungen als f&#252;r Zust&#228;nde: f&#252;r Gespr&#228;che, die abbrechen, f&#252;r Blicke, die zu lange dauern, und f&#252;r Beziehungen, die sich eher verschieben als klar beginnen oder enden. &#220;ber ein einziges Wochenende w&#228;hrend einer extremen Hitzewelle im J</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 17:56:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Pramschüfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Sexistische Witze im Büro sind schlimmer als jede Mario-Barth-Show“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sozialpsychologin Silvana Weber forscht zu der Verbindung von Humor und Geschlecht und konnte nachweisen, dass frauenfeindliche „Witze“ Auswirkungen auf die Leistungen von Frauen haben. Trotzdem würde sie Mario Barth nicht canceln. Warum?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/silvana-weber-sexistische-witze-im-buero-sind-schlimmer-als-mario-barth-shows/@@images/image-1000-8930d4b36f1f37cc7a121c75ce8f641e.jpeg" alt="„Sexistische Witze im Büro sind schlimmer als jede Mario-Barth-Show“" title="„Sexistische Witze im Büro sind schlimmer als jede Mario-Barth-Show“" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Just a Joke&#8220;? Die Medien- und Sozialpsychologin Silvana Weber forscht zu der Verbindung von Humor und Gender. In einer Studie wies sie nach, wie sexistische &#8222;Witze&#8220; negative Auswirkungen auf die kognitiven F&#228;higkeiten von Frauen haben k&#246;nnen.</p><p>Weber lacht viel und erz&#228;hlt, warum sie trotz ihrer Forschungsergebnisse genderstereotype Comedy nicht canceln w&#252;rde. Doch wo endet ein Witz, wo beginnt ein &#220;bergriff? Im Gespr&#228;ch mit dem Freitag stellt sich auch die Frage um m&#228;nnliche T&#228;terschaft und die j&#252;ngsten Skandalentwicklungen um den Schauspieler Christian Ulmen.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Weber, Sie sind Psychologin und haben die kognitiven Auswirkungen sexistischer &#8222;Witze&#8220; auf Frauen untersucht. Wie kann man sich das vors</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 13:32:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Anna Raab</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ermittlerinnen | Starke Frauen gegen alte Muster: Die fünf besten Krimis mit Ermittlerinnen der Saison]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-fuenf-besten-krimis-mit-ermittlerinnen-der-saison</link>
        <description><![CDATA[<strong>Moderne Ermittlerinnen erobern das Genre – mit queerem Biss, sarkastischem Humor und aktuellen Themen. Diese Top-Fünf des Frühjahrs mischen Klassikerpflege mit frischen Twists und machen Lust auf hartgesottene Heldinnen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-fuenf-besten-krimis-mit-ermittlerinnen-der-saison/@@images/image-1000-787f88e1088a2198187182537479d687.jpeg" alt="Starke Frauen gegen alte Muster: Die fünf besten Krimis mit Ermittlerinnen der Saison" title="Starke Frauen gegen alte Muster: Die fünf besten Krimis mit Ermittlerinnen der Saison" height="562" width="1000" /></figure><h2>1. Mit feministisch-queerem Twist: &#8222;Die gro&#223;e Hitze&#8220; von Denise Mina </h2><p>Von keinem Menschen, bescheinigte ihm sein Erfinder, w&#252;rde er &#8222;schmutziges Geld&#8220; annehmen, und wer seinen Stolz nicht respektiere, dem werde es &#8222;bald leidtun, ihn kennengelernt zu haben&#8220;. Die Rede ist von Philip Marlowe, dem aufrechten Ermittler aus den Romanen <a href="/autoren/joerg-a-noll/frauen-habt-nachsicht" rel="noopener">Raymond Chandlers</a>, der l&#228;ngst zum Mythos geworden ist. Und zu einer Marke, deren Nutzung von den Nachlassverwaltern des 1959 verstorbenen Schriftstellers akribisch kontrolliert wird.</p><p>So erscheinen seit vielen Jahren lizenzierte neue Abenteuer des ritterlichen Privatschn&#252;fflers, unter den Autoren literarische Schwergewichte wie der Ire <a href="/autoren/ekkehard-knoerer/mimikry-noir-mit-blondine" rel="noopener">John Banville </a>als Benjamin Black. Dennoch sto&#223;en Franchise-Unternehmen d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Joachim Feldmann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Digitaler Antisemitismus: „Unser Verlag löscht täglich Hasskommentare“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/digitaler-antisemitismus-unser-verlag-loescht-taeglich-hasskommentare</link>
        <description><![CDATA[<strong>Seit der Verbrecher Verlag ein Buch über „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ auf Facebook und Instagram ankündigte, erhält er Hasskommentare, ein Geschäft wird bedroht. Es ist nicht das erste Mal</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/digitaler-antisemitismus-unser-verlag-loescht-taeglich-hasskommentare/@@images/image-1000-ec374113b9e69ebd65d9e67f27197d7c.jpeg" alt="Digitaler Antisemitismus: „Unser Verlag löscht täglich Hasskommentare“" title="Digitaler Antisemitismus: „Unser Verlag löscht täglich Hasskommentare“" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Ich bin Mitinhaber eines Verlags. Und ich wei&#223;: Wer sich <a href="/autoren/joerg-sundermeier/joerg-sundermeier-vom-verbrecher-verlag-weimer-beugt-sich-rechter-stimmungsmache" rel="noopener">in die &#214;ffentlichkeit stellt</a>, muss sich nicht beschweren, wenn er kritisiert wird. Doch seit einigen Monaten ver&#228;ndert sich der Ton in den Kommentarspalten unserer Social-Media-Kan&#228;le ins ausgesprochen Absto&#223;ende.</p><p class="p1">Denn wenn mein Verlag Hinweise oder Rezensionen bei Facebook oder Instagram zu B&#252;chern postet, in denen es um Antisemitismus oder den Holocaust geht, f&#252;hlen sich immer mehr Menschen bem&#252;&#223;igt, antisemitische Statements rauszuhauen. Dass es gar keinen Judenhass g&#228;be, hei&#223;t es dann, dass antisemitische Angriffe nie stattgefunden h&#228;tten oder dass &#8222;die Rothschilds&#8220; die Schuld am Holocaust tr&#252;gen, &#8222;mit ihrem Reichtum&#8220;.</p><p class="p1">Diesen digitalen Schmutz </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Sundermeier</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[New York | Der große Rumms von Harlem: Richard Price entfaltet ein explosives Stadtpanorama]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Richard Price beleuchtet in „Lazarus Man“ die Auswirkungen einer Explosion in Harlem. Der Roman verwebt die Schicksale von vier Nachbarn und zeigt, wie ein einzelnes Ereignis das Leben und die Dynamiken eines Stadtviertels verändern kann</strong> <p>Als der junge Fotograf Felix Pearl morgens in seinem Bett erwacht und noch vor sich hind&#228;mmert, h&#246;rt er pl&#246;tzlich einen ohrenbet&#228;ubenden Knall und wird im n&#228;chsten Moment gegen die Zimmerwand geschleudert. Er rappelt sich hoch und sieht durchs Fenster eine gigantische schwarze Rauchwolke. Was ist da nur passiert?</p><p>Am Anfang von <a href="/autoren/windheuser/bis-ans-ende-der-nacht" rel="noopener">Richard Price&#8217; </a>Roman <em>Lazarus Man</em> steht ein gro&#223;er &#8222;Rumms&#8220;. Genau so ist auch das Kapitel &#252;berschrieben, das von der Explosion eines Hauses in East Harlem im Jahr 2008 erz&#228;hlt. Was die Explosion verursacht hat, bleibt unklar. Aber was sie in der Folge ausl&#246;st, was die Nachbarschaft in diesem Ausnahmezustand in den Wochen danach umtreibt und wie sich das Leben auf der Stra&#223;e ver&#228;ndert, das arbeitet</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Florian Schmid</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Galicien | Im wabernden Nebel des Verbrechens: Ledicia Costas’ Thriller „Schande“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Thriller, der unter die Haut geht: „Schande“ von Ledicia Costas untersucht die tiefen Wunden männlicher Macht und das Versagen des Rechtssystems. Ein packendes Drama um Vertuschung, Trauma und die verzweifelte Suche nach Gerechtigkeit</strong> <p>Jeder Mensch wei&#223;, dass Kinder untersterblich sind. Nein, nat&#252;rlich nicht, ein Wunschdenken ist das. Das der Kinder &#8211; und das der Erwachsenen. Doch was passiert, wenn der Tod unschuldiger Kinder nicht ges&#252;hnt wird, das erkundet Ledicia Costas&#8217; neuer Thriller <em>Schande</em>, der von m&#228;nnlichem Machtmissbrauch erz&#228;hlt.</p><p>Insgesamt 25 Jahre sind vergangen, seit Emmas sechsj&#228;hrige Schwester Marina beim Spielen auf der Stra&#223;e von einem Auto &#252;berfahren wurde und starb. Inzwischen ist Emma Cruz Professorin f&#252;r Strafrecht und f&#228;ngt noch einmal neu an in einem abgelegenen D&#246;rfchen namens Merlo in Galicien. Ein wenig ist sie eine Fl&#252;chtende, muss sie doch der Amour fou mit ihrem Ex- und Immer-wieder-Liebhaber entkommen.</p><p>Da trifft es sich g</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Streaming | Spotify und Co.: Betrug mit KI-Musik ist das fast perfekte Verbrechen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Künstliche Intelligenz ermöglicht Betrügern, durch das Hochladen gefälschter Musik Millionen zu verdienen. Betroffen sind dabei Indie-Künstler:innen wie Tara Nome Doyle. Sich dagegen zu wehren, ist extrem schwierig</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/kristoffer-cornils/spotify-und-co-betrug-mit-ki-musik-ist-das-fast-perfekte-verbrechen/@@images/image-1000-627f24c9032a69074b899e447eb8a51f.jpeg" alt="Spotify und Co.: Betrug mit KI-Musik ist das fast perfekte Verbrechen" title="Spotify und Co.: Betrug mit KI-Musik ist das fast perfekte Verbrechen" height="562" width="1000" /></figure><p>Tara Nome Doyle staunte nicht schlecht, als sie an einem Februarabend eine Nachricht von ihrem Manager erhielt: den Screenshot einer Mail von der Streaming-Plattform Spotify, in der die baldige Ver&#246;ffentlichung neuer Musik &#252;ber ihr offizielles K&#252;nstlerprofil best&#228;tigt wurde. Das Problem: Die Indie-Musikerin hatte kein neues Release anstehen. &#8222;Ich habe dann in meinem Spotify-Account nachgeschaut und schockiert festgestellt, dass dort f&#252;nf Tracks f&#252;r eine Ver&#246;ffentlichung am n&#228;chsten Tag gelistet waren&#8220;, erinnert sie sich.</p><p>Doyle war sofort klar, dass es sich um einen Betrugsversuch und nicht etwa um eine Verwechslung handelte. &#8222;Die Artworks waren KI-Versionen vom Cover meines letzten Albums&#8220;, erz&#228;hlt sie. &#8222;Eines davon </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kristoffer Cornils</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Rechtsextremer Milliardär feuert Grasset Verleger: 170 Autoren wollen aus Protest kündigen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Virginie Despentes und Bernard-Henri Lévy gehören zu den 170 Autoren, die Adieu zum traditionsreichen Haus Grasset sagen. Der rechtsextreme Milliardär Vincent Bolloré hat ihren Chef Olivier Nora entlassen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/rechtsextremer-milliardaer-feuert-grasset-verleger-170-autoren-wollen-kuendigen/@@images/image-1000-bdffff25298bcb9116f19b1ba5e6b509.jpeg" alt="Rechtsextremer Milliardär feuert Grasset Verleger: 170 Autoren wollen aus Protest kündigen" title="Rechtsextremer Milliardär feuert Grasset Verleger: 170 Autoren wollen aus Protest kündigen" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein fr&#252;hlingshaft beschwingtes Fest h&#228;tte die Pariser Buchmesse werden sollen, die an diesem Freitag ihre Pforten &#246;ffnet. Doch unter der Glaskuppel im hochherrschaftlichen Grand Palais herrscht eisige Stimmung.</p><p>Die franz&#246;sische Verlagsbranche steht Kopf, seit wenige Tage zuvor bekannt wurde, dass sich das traditionsreiche Verlagshaus Grasset von seinem Chef Olivier Nora trennt, der mehr als 26 Jahre lang bedeutende literarische und politische Stimmen betreut hat und in der Branche hoch angesehen ist.</p><h2>&#8222;Olivier Nora ist einer der besten Verleger des Landes&#8220;</h2><p>Diese vermeintliche Trennung allerdings war nichts anderes als ein lang bef&#252;rchteter Rausschmiss, schlie&#223;lich rechneten viele bei Grasset mit dem Schlimmsten, nachdem der Gro&#223;industrielle Vincen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 17:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Romy Straßenburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theater in London: „Oh, Mary!“ oder wie ich mich in Lincolns Frau verliebte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine feministische Neuinterpretation von Mary Todd Lincolns Leben begeistert im Londoner Westend. Über radikale Sichtbarkeit und wenn – anders als in Deutschland – das Publikum ohrenbetäubend feiert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/theater-in-london-oh-mary-oder-wie-ich-mich-in-lincolns-frau-verliebte/@@images/image-1000-05930ddac72349ad48aa2b4ce08096ea.jpeg" alt="Theater in London: „Oh, Mary!“ oder wie ich mich in Lincolns Frau verliebte" title="Theater in London: „Oh, Mary!“ oder wie ich mich in Lincolns Frau verliebte" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich gehe wahnsinnig gerne in Gro&#223;britannien ins Theater. An der dortigen Theaterkultur und Atmosph&#228;re ist der deutsche Kelch von &#8222;Theater als Lehr- und Moralanstalt&#8220; zum Gl&#252;ck vorbeigegangen. Eher weht dort noch der Shakespeare&#8217;sche Geist von Blood, Love, Murder and Fantasy durch das Parkett. Als ich vor Kurzem in London haltmachte, landete ich also im Trafalgar Theatre im Westend.</p><p>Der Preismarkt hatte das entschieden. Ohne staatliche Theaterf&#246;rderung landet man n&#228;mlich bei einem einfachen Theaterticket locker bei 250 Pfund, etwa f&#252;r die aktuelle <a href="https://romeojulietplay.com" rel="noopener"><em>Romeo-und-Julia</em>-Inszenierung von Robert Icke</a>, der f&#252;r seine radikalen Klassiker-&#220;berarbeitungen bekannt ist (sein <em>&#214;dipus</em> ist in K&#252;rze am <a href="https://www.residenztheater.de/stuecke/detail/oedipus" rel="noopener">Residenztheater in M&#252;nchen zu sehen</a>, d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:28:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Scheck, Sexismus und „Spiegel“-Aufkleber: Literaturkritik und ihr kommerzielles Gegenstück]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Denis Scheck verreißt, Sticker verkaufen: Die Debatte um Sexismus in seiner Sendung „Druckfrisch“ lenkt ab vom Wesentlichen: Literaturkritik und ihr kommerzielles Pendant, der Bestseller-Aufkleber, dienen beide dem großen Geschäft</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/denis-scheck-sexismus-und-spiegel-aufkleber-literaturkritik-und-kommerz/@@images/image-1000-b24220fb993772721231eff1eeb12124.jpeg" alt="Scheck, Sexismus und „Spiegel“-Aufkleber: Literaturkritik und ihr kommerzielles Gegenstück" title="Scheck, Sexismus und „Spiegel“-Aufkleber: Literaturkritik und ihr kommerzielles Gegenstück" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Dieses Buch ist der Kracher! Wirklich fabelhaft, geradezu grandios.&#8220; Oder, in Anlehnung an die legend&#228;re Band Knorkator gesprochen: &#8222;Es ist das meiste Buch der Welt!&#8220; Um welches Buch es geht, ist eigentlich egal. Superlativ ist schlie&#223;lich Superlativ.</p><p>Das zeigt die Realit&#228;t der sogenannten &#8222;<a href="/autoren/michael-angele/mein-lieber-warum-es-im-kulturbetrieb-in-wahrheit-keinen-filz-gibt" rel="noopener">Blurbs</a>&#8220;. Sie wissen schon, das sind Preisungen und Lobeshymnen auf dem Cover eines Buches, die zum Kauf animieren sollen. Damit das Lobpreis von Gewicht ist, muss der Preisende selbst ein Star des Genres sein &#8211; sein Wort ist von Gewicht. Anders als die Kritik, die (idealerweise) entlang &#228;sthetischer Kriterien urteilt, vermittelt der empfehlende Autor ein Geschmacksurteil, das potenzielle Leser in eine Gemeinschaft der Aficionados verwandelt.</p><p>W</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 12:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Von Marcel Reich-Ranicki bis Denis Scheck: Die fünf legendärsten Kritiker-Entgleisungen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Literaturkritik geht oft hart zur Sache. Dass Denis Scheck also Bücher verbal in die Tonne tritt, ist da fast noch harmlos. Immer wieder schaffen es die Kritiker damit, sich selbst zum Thema der Kritik zu machen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/feuilletonschlampe-rolltreppendickerchen-legendaere-kritiker-entgleisungen/@@images/image-1000-51191d324a003b203340d8a1f05ddad4.jpeg" alt="Von Marcel Reich-Ranicki bis Denis Scheck: Die fünf legendärsten Kritiker-Entgleisungen" title="Von Marcel Reich-Ranicki bis Denis Scheck: Die fünf legendärsten Kritiker-Entgleisungen" height="562" width="1000" /></figure><h2>1. Elke Heidenreich: &#8222;Hysterisches Rolltreppendickerchen&#8220;</h2><p>Denis Scheck geht im Februar 2003 erstmals f&#252;r die ARD mit der Literatursendung <a href="/autoren/herbert-hoven/wie-lange-koennen-sie-einer-literaturkritik-folgen-4-minuten-oder-doch-mehr" rel="noopener"><em>Druckfrisch</em></a> auf Sendung. Mit den Worten, so etwas sei doch h&#246;chstens f&#252;r &#8222;alte Schachteln attraktiv&#8220;, bef&#246;rderte er in einer Folge Elke Heidenreichs Buch <em>Der Welt den R&#252;cken</em> in die bekannte Tonne.</p><p>Im Juli jenen Jahres hat Heidenreich anl&#228;sslich eines gro&#223;en Portr&#228;ts in der <em>SZ</em> Gelegenheit, der Journalistin Evelyn Roll Folgendes in den Notizblock zu diktieren: &#8222;Was ma&#223;t sich dieses hysterische Rolltreppendickerchen an, dieser Tchibo-Literatur-Vertreter? Der soll mit seinen 30.000 Zuschauern unter sich bleiben. Dann kann er denen immer wieder neu vorf&#252;hren, wie klug er ist.&#8220;</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 11:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Haibach</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Antithese zur KI-Müdigkeit? Das Alien-Rock-Duo Angine de Poitrine]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/antithese-zur-ki-muedigkeit-das-alien-rock-duo-angine-de-poitrine</link>
        <description><![CDATA[<strong>Das mysteriöse Duo Angine de Poitrine aus Québec erobert die Welt mit weirden Auftritten und mikrotonalem Post-Rock. Handelt es sich um die Rettung vor der immer größer werdenden Frustration durch KI-Slops?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/antithese-zur-ki-muedigkeit-das-alien-rock-duo-angine-de-poitrine/@@images/image-1000-24d44a813bd0e83db0b9f1b023436103.jpeg" alt="Antithese zur KI-Müdigkeit? Das Alien-Rock-Duo Angine de Poitrine" title="Antithese zur KI-Müdigkeit? Das Alien-Rock-Duo Angine de Poitrine" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein kalter Fr&#252;hlingsabend im Jahr 2026. Der Daumen wischt stumpf auf glatter Oberfl&#228;che &#252;ber den Weltuntergangsstrom, der von Krieg, digitaler Gewalt und geldgierigen KI-Magnaten erz&#228;hlt. Der Daumen verharrt. Es landet ein monochromes Ufo im Feed, und nicht nur der eigene wunde Daumen, nein, &#252;berall auf dem Globus halten verkrampfte Smartphone-Krallen inne. Seltsame Sounds erklingen, zwei Aliens mit den Namen Khn (Gitarre/Bass) und Klek (Schlagzeug) erscheinen in schwarz-wei&#223; gepunkteten Pappmach&#233;-Masken und Kost&#252;men.</p><p>Angine de Poitrine (franz&#246;sisch f&#252;r Angina Pectoris, ein Engegef&#252;hl in der Brust) ziehen ihr virtuelles Publikum sofort in ihren Bann. Zugegeben, es ist schon etwas m&#252;&#223;ig und anachronistisch, einen viralen Intern</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 10:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Susann Kim-Massute</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Disney-Serie „The Testaments“: Die Frauenquälerei geht weiter]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„The Handmaid’s Tale“ war eine der „Widerstands-Serien“ während Trumps erster Amtszeit. Nun ist die Fortsetzung „The Testaments: Die Zeuginnen“ gestartet. Sie spielt zehn Jahre später. In Gilead teilt man noch immer Frauen nach Farben auf</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/disney-serie-the-testaments-die-zeuginnen-die-frauenquaelerei-geht-weiter/@@images/image-1000-55428243fd2071f55f888d9c7df18ca8.jpeg" alt="Disney-Serie „The Testaments“: Die Frauenquälerei geht weiter" title="Disney-Serie „The Testaments“: Die Frauenquälerei geht weiter" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ruft tiefe Ersch&#246;pfung hervor, sich klarzumachen, dass es nun zehn Jahre sind, in denen sich &#8211; gef&#252;hlt &#8211; die ganze Welt wegen Donald Trump in st&#228;ndiger, nervenaufreibender, kollektiver Aufgeregtheit befindet. Dabei bietet jeder Tag so viele neue Anl&#228;sse zur Emp&#246;rung, dass man glatt vergisst, wor&#252;ber man sich gestern oder eben auch vor zehn Jahren bereits aufgeregt hat.</p><p>Die Serie <em>The Testaments</em>, vergangene Woche auf Disney+ gestartet, bringt als Fortsetzung zu <a href="https://www.filmdienst.de/film/details/550180/the-handmaids-tale-staffel-1" rel="noopener"><em>The Handmaid&#8217;s Tale. Der Report der Magd</em></a> ein bisschen Erinnerung zur&#252;ck: Als deren Ausstrahlung im April 2017 begann, empfand man die Adaption des Margaret-Atwood-Romans von 1985 als zwar &#252;berspitzten, aber gerade deswegen stimmigen Ausdruck der &#196;ngste jener Zeit, unters</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Amerika | Aus der Traum: Ken Jaworowskis grandiose Balladen des Scheiterns in Pennsylvania]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ken Jaworowski fängt in seinem Thriller „What about the Bodies“ die Schicksale der Zurückgebliebenen in Locksburg, Pennsylvania, ein. Sein Roman zeigt, wie eine verlassene Kleinstadt zur perfekten Kulisse für persönliche Dramen wird</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/peter-henning/aus-der-traum-ken-jaworowskis-grandiose-balladen-des-scheiterns-in-pennsylvania/@@images/image-1000-5c02e791c1f8773bf3522ae5b96da1e7.jpeg" alt="Aus der Traum: Ken Jaworowskis grandiose Balladen des Scheiterns in Pennsylvania" title="Aus der Traum: Ken Jaworowskis grandiose Balladen des Scheiterns in Pennsylvania" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer in Locksburg, Pennsylvania, lebt, hat Routine im Verlieren. Mit der Schlie&#223;ung des Stahlwerks und der Mine in den 1990ern verlie&#223;en Tausende die amerikanische Kleinstadt. Und wer wie die Kellnerin Carla, der junge Reed und die Musikerin Liz &#8211; allesamt Protagonisten in Ken Jaworowskis erstem auf Deutsch vorliegendem Roman <em>What about the Bodies</em> &#8211; es nicht geschafft hat, seine Koffer zu packen, um in Richtung Philadelphia oder Atlantic City abzuhauen, der hat verloren.</p><p>Schon Jaworowskis 2023 in den USA erschienener Deb&#252;troman <em>Small Town Sinns</em> spielte in der Kleinstadth&#246;lle Locksburg. Und die darin Portr&#228;tierten konnten ihr Lied davon singen, was es hei&#223;t, partout nicht von dort wegzukommen; Existenzen wie der Ex-Junkie Andy, dessen Frau und Kind j&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Peter Henning</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Genug von Witzen à la Barth und Ulmen? Jacinta Nandi über wirkliche gute Comedy]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Unsere Autorin war selber in der Comedy-Szene und findet, dass es neuere Formate gibt, die weiblicher, weniger sexistisch und von oben herab sind. Guter Humor muss nicht andere runtermachen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jacinta-nandi/genug-von-witzen-a-la-barth-und-ulmen-jacinta-nandi-ueber-wirkliche-gute-comedy/@@images/image-1000-609d26c9e859fe60657604791ebc1d70.jpeg" alt="Genug von Witzen à la Barth und Ulmen? Jacinta Nandi über wirkliche gute Comedy" title="Genug von Witzen à la Barth und Ulmen? Jacinta Nandi über wirkliche gute Comedy" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Gutes Comedy boxt immer nach oben, nicht nach unten&#8220;, sagt mir eine Freundin, eine Schriftstellerin-Kollegin, und ich nicke, denn ich bin einverstanden. Witze &#252;ber Kinder mit Rotznasen, migrantische Omas, nervige Frauen, behinderte Fu&#223;baller. Worum geht der Witz eigentlich, warum ist er lustig, warum sagt man das, warum lacht man da? </p><p>Boxen alle guten Comedians nach oben? Boxen alle schlechte Comedians nach unten?</p><p>Ist jeder Witz mit einer Pointe, die auf das andere zeigt, eigentlich Gewalt?</p><p>Wann ist ein Witz ironisch gemeint, und wann ist es billig und plakativ? </p><p>Ich glaube, ich habe es nie wirklich gewusst oder verstanden.</p><h2>Ich hatte Mitleid mit Thomas Gottschalk </h2><p>Ich bin eine voll gescheiterte Komikerin, als Teenagerin in Ost-London in den 90ern wollte ich einfach nur Com</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 18:01:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jacinta Nandi</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Beef zwischen Vatikan und Weißem Haus: Der US-Präsident macht sich zum Gottkönig]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Konflikt zwischen Vatikan und Weißem Haus ist ein Machtkampf zwischen christlichem Nationalismus und einer humanitär argumentierenden Weltkirche. Doch keine Seite sollte sich auf Solidarität von links verlassen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/kallemorsa/beef-zwischen-vatikan-weissem-haus-warum-papst-leo-kein-vorbild-fuer-linke-ist/@@images/image-1000-e99f78a30117a98f5ba914ac660ed8b9.jpeg" alt="Beef zwischen Vatikan und Weißem Haus: Der US-Präsident macht sich zum Gottkönig" title="Beef zwischen Vatikan und Weißem Haus: Der US-Präsident macht sich zum Gottkönig" height="562" width="1000" /></figure><p><a href="https://www.theguardian.com/world/2026/mar/29/pope-rebuke-trump-leaders-with-hands-full-of-blood" rel="noopener">&#8222;Gott erh&#246;rt keine Gebete von Menschen, an deren H&#228;nden Blut klebt&#8220;</a>, verk&#252;ndete Papst Leo XIV. am Palmsonntag. Ein Satz, bei dem es nicht verwundern w&#252;rde, wenn er diesen Sommer auf Caps und T-Shirts von Rom-Tourist*innen zu lesen sein w&#252;rde. In der Sprache von Internet-Beefs war das ein &#8222;non-mention&#8220;, ein sogenannter L&#228;sterbeitrag.</p><p>Der Papst winkte mit dem Zaunpfahl in Richtung MAGA und US-Kriegsminister Pete Hegseth. Dieser forderte kurz zuvor bei einem Gottesdienst <a href="https://www.theguardian.com/us-news/2026/mar/26/hegseth-prayer-violence-pentagon" rel="noopener">&#8222;keine Gnade&#8220; f&#252;r seine Feinde und betete das &#8222;Vater Unser&#8220; f&#252;r den Krieg gegen den Iran </a>&#8211; und machte aus &#8222;im Namen des Vaters&#8220;, &#8222;im Namen des Krieges&#8220;.</p><p>Der Konflikt zwischen dem Vatikan und den USA ist zum Gl&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 17:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Carlos Hanke Barajas</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Dialektik | Angst vor der Atombombe: Hat sich diese Welt ihren Trump verdient?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Dass Donald Trump die Atombombe zündet, kann eine reale Gefahr sein oder nur ein weiterer schlechter Gag. Über die Ursachen und Folgen des allgemeinen Wirklichkeitsverlusts</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/georg-seesslen/angst-vor-der-atombombe-hat-sich-diese-welt-ihren-trump-verdient/@@images/image-1000-644c8568056a50c5f50edfca437a0f9d.jpeg" alt="Angst vor der Atombombe: Hat sich diese Welt ihren Trump verdient?" title="Angst vor der Atombombe: Hat sich diese Welt ihren Trump verdient?" height="562" width="1000" /></figure><p>W&#228;re nicht alles auf eine so furchtbare Weise real, Donald Trump g&#228;be die ideale Figur f&#252;r einen Comic-Strip ab. Erstes Bild: Donald will etwas haben und droht denen, denen es geh&#246;rt, mit brutaler Gewalt. Zweites Bild: Donald macht etwas B&#246;sartiges, Widersinniges und Planloses. Drittes Bild: Vor Tr&#252;mmern, Mauern und Explosionen sitzt Donald auf einem <a href="https://www.reuters.com/world/us/golden-toilet-mocks-trump-decor-white-house-defends-renovations-2026-03-30/" rel="noopener">goldenen Klo</a>, wischt sich den Hintern mit dem V&#246;lkerrecht und l&#228;sst sich von seinen Vasallen f&#252;r seinen gro&#223;artigen Deal mit irgendwas Goldenem feiern.</p><p>Ein solch klassischer Drei-Bilder-Gag-Strip l&#228;sst sich zwar ausgiebig variieren, unterliegt aber auch einer gewissen Steigerungslogik. Der Abgrund zwischen dem Haben-Wollen und dem Zerst&#246;rung-Anrichten muss immer gr&#246;&#223;er werden</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Georg Seeßlen</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[DDR | „Keine besonderen Auffälligkeiten“: Sophie Sumburane über Gewaltverbrechen in der DDR]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Tatort Wendzeit: Sophie Sumburane erzählt in ihrem packenden Brandenburg-Thriller „Keine besonderen Auffälligkeiten“ von realer Gewalt, Misstrauen und Misogynie in den Tagen nach dem Mauerfall – und von der Rolle der Boulevardmedien</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/kirsten-reimers/keine-besonderen-auffaelligkeiten-sophie-sumburane-ueber-gewalttaten-in-der-ddr/@@images/image-1000-a166a7f7e53af99aeb5835793b09e224.jpeg" alt="„Keine besonderen Auffälligkeiten“: Sophie Sumburane über Gewaltverbrechen in der DDR" title="„Keine besonderen Auffälligkeiten“: Sophie Sumburane über Gewaltverbrechen in der DDR" height="562" width="1000" /></figure><p>Kurz vor dem Mauerfall &#8211; Ende Oktober 1989 &#8211; wurde in Deetz, einem kleinen Dorf in Brandenburg, eine 51-j&#228;hrige Frau ermordet und vergewaltigt &#8211; wie sich sp&#228;ter herausstellte, war dies der Beginn einer Serie mit weiteren Morden und &#220;bergriffen, die sich bis in den Sommer 1991 zog.</p><p>Sophie Sumburane greift diesen tats&#228;chlichen Fall auf, um ihn auf zwei unterschiedliche Weisen in den Blick zu nehmen: in einem Kriminalroman und in einem dreiteiligen TV-Feature f&#252;r die Reihe <em>Crime Time</em> der ARD (<a href="https://www.ardmediathek.de/serie/rosa-riese-jagd-auf-ein-phantom/staffel-1/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9zZGIvc3RJZC8xODQx/1" rel="noopener">unter dem Titel <em>Rosa Riese</em> in der ARD-Mediathek abrufbar bis Februar 2028</a>). Ein Fernsehteam hatte Sumburane bei ihren Recherchen f&#252;r den Roman begleitet. Herausgekommen sind zwei bemerkenswerte Auseinandersetzungen mit Gewalt mit je unterschiedlichen Schwerp</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 15:22:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kirsten Reimers</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic“ in Berlin: Lob der Körperflüssigkeiten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Erfolg von Marina Abramovićs Ausstellung „Balkan Erotic Epic“ im Berliner Gropius Bau ist garantiert. Was macht diese Rückbesinnung auf das Archaische, Naturreligionen und die Kraft des Weiblichen so interessant?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/laura-ewert/marina-abramovic-in-berlin-balkan-erotic-epic-feiert-die-koerperfluessigkeiten/@@images/image-1000-5a4f4c6eceb868a8e20610710405714b.jpeg" alt="Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic“ in Berlin: Lob der Körperflüssigkeiten" title="Marina Abramovićs „Balkan Erotic Epic“ in Berlin: Lob der Körperflüssigkeiten" height="562" width="1000" /></figure><p>Diese Ausstellung hat wirklich alles, um ein Publikumsmagnet zu werden: Sex, Feminismus, Blut, Spiritualit&#228;t, Ostblock und kulturelle Identit&#228;t. Aber es kann ja auch kaum schiefgehen, wenn Marina Abramovi&#263;, eine der bekanntesten K&#252;nstlerinnen der Zeit, ausstellt.</p><p>Eine, hinter der ein ganzes Institut steht, ihre Kunst und Legacy umzusetzen. Eine, die die Performancekunst in das Museum brachte. Die Kunst und Kommerz w&#252;rdevoll vereinen kann, etwa wenn sie Gro&#223;st&#228;dter auf der Suche nach Sinn f&#252;r ein f&#252;nft&#228;giges Retreat namens <a href="https://www.mai.art/cth" rel="noopener">&#8222;Cleaning the House&#8220;</a> zahlen l&#228;sst. Und wenn <em>Balkan Erotic Epic. The Exhibition</em> dann auch noch im Berliner Gropius Bau gezeigt wird, einer Einrichtung, die in letzter Zeit immer <a href="/autoren/laura-helena-wurth/gropius-bau-flaedlesuppe-curry-und-tischtennis" rel="noopener">ein gutes H&#228;ndchen</a> f&#25</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:21:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Laura Ewert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Endlich Freitag: Ungarn-Euphorie, Slavoj Žižek, Denis Scheck]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Bilder aus Ungarn lösen Gefühle aus; Žižek schreibt über Trumps enthemmtes Social-Media-Posten und das deutsche Feuilleton debattiert über den Kritikerpapst Denis Scheck: Der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/endlich-freitag-ungarn-euphorie-slavoj-zizek-denis-scheck/@@images/image-1000-ef104d63786c8c9a99ac266f301582be.gif" alt="Endlich Freitag: Ungarn-Euphorie, Slavoj Žižek, Denis Scheck" title="Endlich Freitag: Ungarn-Euphorie, Slavoj Žižek, Denis Scheck" height="561" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p class="default">die Bilder aus dem sonntagn&#228;chtlichen Budapest nach der Wahl hatten f&#252;r mich etwas Hypnotisches. Ich konnte mich nicht sattsehen an den Szenen von feiernden Menschen am Donau-Ufer, auf den U-Bahn-Rolltreppen, vom <a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13E9Fmtap6onXR6X8V/hcCPQBNt55ZZ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#252;berschw&#228;nglich tanzenden Gesundheitsminister in spe</a>. Anders als <a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7ugI4k4kyaucqB4pil/YzcXtIfyh_a5" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Leidenfrost, der f&#252;r uns mittenmang dabei war</a>, sah ich nicht nur die &#8222;fashionable Jugend&#8220; jubeln. In meinen Augen brach sich da eine Freude und eine Hoffnung Bahn, die f&#252;r mehr stehen als nur die Abwahl eines <span>Ministerpr&#228;sidenten. </span></p><p class="default"><span>Aber nat&#252;rlich ist mein Blick eingef&#228;rbt von eigenen Sehns&#252;chten. <a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeGEm8QthFv850S8v38J1/oG8ekDQdV9yJ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jon Stewart brachte das Gef&#252;hl in seiner <em>Daily Show</em></a>auf den Punkt: &#8222;Lass&#8217; es der Dammbruch sein&#8220;! Das Chaos von Drohungen und sic</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:13:39 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Kultbuch-Verfilmung „Allegro Pastell“: Diese Millennials sind schrecklich unsympathisch]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Anna Roller bringt Leif Randts „Allegro Pastell“ ins Kino und zeigt die Abgehobenheit privilegierter Millennials. Der Film bringt die Selbstverliebtheit dieser Generation auf den Punkt, bleibt aber auf typische Weise vage</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kultbuch-verfilmung-allegro-pastell-sind-die-millennials-okay/@@images/image-1000-f5044cff8506bb3b4fa01b5439f20928.jpeg" alt="Kultbuch-Verfilmung „Allegro Pastell“: Diese Millennials sind schrecklich unsympathisch" title="Kultbuch-Verfilmung „Allegro Pastell“: Diese Millennials sind schrecklich unsympathisch" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Leif Randts Berlin-Roman <a href="/autoren/andreas-merkel/sexpositives-ausgehen-in-berlin" rel="noopener"><em>Allegro Pastell </em>2020 erschien</a>, waren die Meinungen tief gespalten. Wolfgang Schneider war im <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/buchkritik-allegro-pastell-von-leif-randt-dlf-kultur-053836f7-100.html" rel="noopener">Deutschlandfunk</a> gelangweilt von den &#8222;Statusmeldungen der Befindlichkeit&#8220;, die das Protagonistenpaar Jerome Daimler und Tanja Arnheim w&#228;hrend ihrer On-and-off-Liebesgeschichte im Rekordsommer 2018 austauschen. <a href="https://www.zeit.de/2020/11/leif-randt-allegro-pastell-rezension-buch-literatur" rel="noopener">Ijoma Mangold</a> hingegen jubelte in der <em>Zeit</em>, dass kein Millennial k&#252;nftig einen Roman schreiben k&#246;nne, ohne sich zu dieser &#8222;perfekten Durchdringung der Gegenwart&#8220; zu verhalten.</p><p>Ganze sechs Jahre sp&#228;ter ist <em>Allegro Pastell</em> unter der Regie von Anna Roller jetzt im Kino zu sehen &#8211; als sehr getreue Verfilmung des Romanstoffs. Letzteres wohl vor allem deswegen, weil Leif Randt selbst das Drehbuch beigesteuert hat. Wie im B</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Walser</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Nicole List über die „Angst vor Männern“: Ein Appell an männliche Verantwortung]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/hannah-kaempfer/nicole-list-ueber-angst-vor-maennern-ein-appell-an-maennliche-verantwortung</link>
        <description><![CDATA[<strong>Nicole List schreibt in ihrem Buch „Angst vor Männern“ über eine Angst, die viele kennen, aber kaum jemand ausspricht. Die patriarchalen Muster, die unser Leben prägen, sitzen tief</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hannah-kaempfer/nicole-list-ueber-angst-vor-maennern-ein-appell-an-maennliche-verantwortung/@@images/image-1000-581ff53dd0d384679a74dcfe2307a786.jpeg" alt="Nicole List über die „Angst vor Männern“: Ein Appell an männliche Verantwortung" title="Nicole List über die „Angst vor Männern“: Ein Appell an männliche Verantwortung" height="562" width="1000" /></figure><p>Der gef&#228;hrlichste Ort f&#252;r eine Frau ist das eigene Zuhause. Ein Satz, der f&#252;r die &#246;sterreichische Autorin Nicole List Realit&#228;t wurde. In ihrem essayistischen Sachbuch <em>Angst vor M&#228;nnern</em> erz&#228;hlt List jedoch nicht nur von ihrer Angst aufgrund der pers&#246;nlichen Erfahrung mit <a href="/autoren/der-freitag/asha-hedayati-warum-gewalt-gegen-frauen-durch-die-emanzipation-steigt" rel="noopener">h&#228;uslicher Gewalt</a>, sondern von einer ganz allt&#228;glichen Angst vor M&#228;nnern. Denn diese Angst speist sich eben aus tagt&#228;glichen Situationen, mit denen nicht nur sie selbst, sondern, wie List immer wieder betont, jede Frau konfrontiert ist. Von klein auf.<br/><br/>In wiederkehrenden kurzen Abschnitten schildert sie diese Situationen aus einem inneren Monolog. Da ist die, in der sie mit 14 Jahren das erste Mal auf einem Dorffest ist: &#8222;Ich trage einen Rock. Ein alter Mann gr</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 17:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hannah Kämpfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Papstkritik, Grönemeyer und eine ehrliche Finderin]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/papstkritik-groenemeyer-und-eine-ehrliche-finderin</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wir beschäftigen uns mit Gläubigen, die sich gegen Trump wenden, einer Doku zu Herbert Grönemeyers 70. und einem wiedergefundenen Portemonnaie</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/papstkritik-groenemeyer-und-eine-ehrliche-finderin/@@images/image-1000-91f831a21988dc94dac3429631453924.gif" alt="Papstkritik, Grönemeyer und eine ehrliche Finderin" title="Papstkritik, Grönemeyer und eine ehrliche Finderin" height="561" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>im fr&#252;hlingshaften Italien, manche lagen schon am Meer, war das <a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsE8LPOvVTnZ047eBPY3EZ/R5mJhq1vUava" title="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsE8LPOvVTnZ047eBPY3EZ/R5mJhq1vUava" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fu&#223;ball-WM-Aus</a> schnell vergessen. Daf&#252;r redete man im Dorf &#252;ber Benzinpreise (g&#252;nstiger als in Deutschland!). Und &#252;ber den Papst. Wie w&#252;rde sich Leo gegen&#252;ber Trump verhalten? Diese Frage <a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsEag7bLtptUAKBTZEWmwd/wSv6AqlFpTKT" title="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsEag7bLtptUAKBTZEWmwd/wSv6AqlFpTKT" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stellte sich unser Autor</a> Michael J&#228;ger gleich nach der Papst-Wahl und ahnte bereits, dass der US-Amerikaner zum Gegenspieler Trumps werden k&#246;nnte. Aber so scharf?</p><p>Leo XIV., der in den USA geboren ist und auch eine peruanische Staatsb&#252;rgerschaft besitzt, hatte den Krieg in Iran, Gewalt und Imperialismus klar verurteilt. Trump schlug zur&#252;ck, der Papst sei &#8222;schwach&#8220; und &#8222;schrecklich&#8220;. Dann ver&#246;ffentlichte Trump auf der Plattform Truth Social ein KI-gene</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Über Clouds und Metaphern: Wie Sprache die Digitalisierung prägt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft radikal, das hat Dirk Baecker grandios beschrieben. Dabei nutzt sie Metaphern, um das Unsichtbare greifbar zu machen. Doch was passiert, wenn Begriffe ihre ursprüngliche Bedeutung verlieren?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/markus-steinmayr/in-der-cloud-verloren-ueber-die-metaphern-der-digitalen-transformation/@@images/image-1000-649e3c5aadcb03d7dfa615f8027d4cbf.jpeg" alt="Über Clouds und Metaphern: Wie Sprache die Digitalisierung prägt" title="Über Clouds und Metaphern: Wie Sprache die Digitalisierung prägt" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer <a href="/autoren/markus-steinmayr/dirk-baecker-blickt-in-digitalisierung-auf-das-analoge-in-der-gesellschaft" rel="noopener">Dirk Baeckers hervorragende Untersuchung</a> zur Soziologie der Digitalisierung gelesen hat, wei&#223;, dass Digitalisierung immer analog in einer Gesellschaft stattfindet. Dass Digitalisierung die Selbstbeschreibung der Gesellschaft ver&#228;ndert, aber nicht ersetzt, ist auch klar.</p><p>Wie also k&#246;nnen wir Dirk Baecker weiterdenken? Wenn die Digitalisierung, wie immer wieder behauptet wird, <a href="/autoren/der-freitag/das-problem-an-ki-ist-dass-wir-schleichend-unsere-verantwortung-abgeben" rel="noopener">Transformation</a> bedeutet und ein Versprechen auf die n&#228;chste Gesellschaft ist, in der alles besser, effizienter, weniger b&#252;rokratisch sein soll, dann m&#252;ssen wir uns die Worte anschauen, mit denen die Digitalisierung sich selbst beschreibt. </p><p>Begriffe der Digitalisierung k&#246;nnen sie noch nicht sein, weil eine Wolke in anderen Zusammenh&#228;ngen &#8211; etwa in der Meteorologie oder in d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Markus Steinmayr</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Rettet die Literaturkritik! Nicht nur vor Männern wie Denis Scheck]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wenn Denis Scheck Sophie Passmann oder Ildikó von Kürthy verbal in die Tonne haut, erweist er der Literaturkritik einen Bärendienst. Dabei ist die so schon bedroht genug</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-haibach/rettet-die-literaturkritik-nicht-nur-vor-maennern-wie-denis-scheck/@@images/image-1000-c54c11188720ab51dcf2d8e1b65a7d51.jpeg" alt="Rettet die Literaturkritik! Nicht nur vor Männern wie Denis Scheck" title="Rettet die Literaturkritik! Nicht nur vor Männern wie Denis Scheck" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist eine ziemlich kritische Angelegenheit, wenn man als Kritiker ein Buch &#252;ber Literaturkritik bespricht. Man k&#246;nnte sich allzu leicht in den nicht mehr zu &#252;berh&#246;renden Chor einf&#252;gen, der ein kulturpessimistisches Requiem auf die Bedeutungslosigkeit dieses Genres anstimmt.</p><p>Und wom&#246;glich verfasste man in unbeherrschter Wut eine Art Publikumsbeschimpfung mit dem Tenor, dass kaum jemand zu w&#252;rdigen wisse, welch zerm&#252;rbende und undankbare Aufgabe es sei, sich nach einsamen Stunden der Lekt&#252;re oftmals grottenschlechter Romane dazu durchzuringen, ein faires Urteil zu f&#228;llen &#8211; und das unterhaltsam und zugleich mit Anspruch (man schreibt ja auch f&#252;rs Fachpublikum, jenen sagenumwobenen &#8222;Betrieb&#8220;).</p><p>Und so bl&#228;ttert man in </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Haibach</dc:creator>
        
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