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      <title>Schlagzeilen</title>
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      <pubDate>Sun, 23 Jul 2017 15:05:04 +0200</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Schlagzeilen</title>
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        <title><![CDATA[Frankreich | Frankreich Präsident Macron will bei sozialen Netzwerken strengere Regeln für Jugendliche]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Emmanuel Macron gibt sich als Pionier in Sachen Jugendschutz und will dem australischen Verbotsbeispiel folgen. Ansonsten aber schätzt er die sozialen Medien, wenn dadurch seine Selbstinszenierung Fahrt aufnimmt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/frankreich-praesident-macron-will-bei-sozialen-netzwerken-strengere-regeln/@@images/image-1000-ae0837c25fd8915904fae749945e283c.jpeg" alt="Frankreich Präsident Macron will bei sozialen Netzwerken strengere Regeln für Jugendliche" title="Frankreich Präsident Macron will bei sozialen Netzwerken strengere Regeln für Jugendliche" height="562" width="1000" /></figure><p>Stellen Sie sich vor, Sie &#252;berqueren eine Stra&#223;e in Paris und pl&#246;tzlich l&#228;uft ihnen v&#246;llig unbek&#252;mmert Frankreichs Pr&#228;sident &#252;ber den Weg, der gerade am Telefon h&#228;ngt und vielleicht mit einem anderen Staatschef &#252;ber Krieg und Frieden diskutiert. Oder der einfach sein Mittagessen ordert.</p><p>Derlei Videoclips des Pr&#228;sidenten &#8222;en passant&#8220; kursieren zuhauf in den sozialen Netzwerken. Immer aus einiger Entfernung gefilmt, als w&#228;re Macron unbeobachtet. Erst beim genaueren Hinsehen entdeckt man die Personensch&#252;tzer, die ihn begleiten. Die Clips stammen nat&#252;rlich von seinen eigenen Leuten und werden regelm&#228;&#223;ig auf Macrons Tiktok-Account (sieben Millionen Follower), auf Instagram (6,3 Millionen) und auf Linkedin</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 03 May 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Romy Straßenburg</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Der Messias ist nicht MAGA – entsteht jetzt Raum für ein neues politisches Christentum?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit seiner Heiligung Trumps hat der protestantische Fundamentalismus den Bogen überspannt. Es gibt Ansätze für ein Danach – ein presbyterianischer Senatskandidat aus Texas und ein verschwörerisches katholisches Kollektiv aus Frankreich</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/der-messias-ist-nicht-maga-raum-fuer-ein-neues-politisches-christentum/@@images/image-1000-a9fdcfa418d9db5326e27fd5d46f75fe.jpeg" alt="Der Messias ist nicht MAGA – entsteht jetzt Raum für ein neues politisches Christentum?" title="Der Messias ist nicht MAGA – entsteht jetzt Raum für ein neues politisches Christentum?" height="562" width="1000" /></figure><p>L&#228;sst sich ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch mit der Bibel begr&#252;nden? Im Allgemeinen sagt man: Absolut nicht, nein. Dies ist regelm&#228;&#223;ig einer der Punkte, an dem eine progressive Hinwendung an die christliche Religion endet; selbst beim verstorbenen Armen-Papst Franziskus war das nicht anders.</p><p>James Talarico w&#252;rde dieses Nein freilich nicht einfach stehen lassen. Der junge texanische Politiker, der unter anderem ein theologisches Seminar der Presbyterianer durchlaufen hat, <a href="https://www.americamagazine.org/short-take/2026/03/25/james-talarico-abortion-annunciation/" rel="noopener">erinnert hier gern an Mari&#228; Verk&#252;ndigung</a>: Hat nicht der Erzengel Gabriel bei der Muttergottes vor der unbefleckten Empf&#228;ngnis h&#246;flich nachgefragt, ob sie das Christkind denn zur Welt bringen wolle? L&#228;sst sich das nicht als ein Verm&#228;chtnis verstehen, nach dem keine </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 03 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Karen Hagemann: „Kriege konnten noch nie ohne Frauen geführt werden“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Militär ohne weibliche Beteiligung ist unmöglich und hat es historisch praktisch nie gegeben. Trotzdem bleibt das Feld militärhistorisch unerforscht. Karen Hagemann will das ändern und hat nun ein Grundlagenwerk zu dem Thema veröffentlicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-gesterkamp/karen-hagemann-kriege-konnten-noch-nie-ohne-frauen-gefuehrt-werden/@@images/image-1000-0ea3e4b2ac4e64f4b66b53762492d2f9.jpeg" alt="Karen Hagemann: „Kriege konnten noch nie ohne Frauen geführt werden“" title="Karen Hagemann: „Kriege konnten noch nie ohne Frauen geführt werden“" height="562" width="1000" /></figure><p>In der Bundesrepublik waren Frauen bis zu einem Gerichtsurteil im Jahr 2000 vom Milit&#228;rdienst ausgeschlossen. Krieg und die Rolle, die Frauen gesellschaftlich zugeschrieben wurde, passten einfach nicht zusammen. Dabei waren Frauen in Europa eigentlich immer Teil des Milit&#228;rs &#8211; und das nicht immer nur als Pflegerinnen f&#252;r verwundete Soldaten.</p><p>Die deutsch-amerikanische Historikerin und Geschlechterforscherin Karen Hagemann hat zu dem bisher oft &#252;bersehenen Thema ein Grundlagenwerk vorgelegt. <em>Vergessene Soldatinnen </em>beschreibt die Rollen von Frauen im Milit&#228;r und den Kriegen Europas vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Hagemann, Sie verwenden bewusst den Begriff &#8222;Soldatinnen&#8220; f&#252;r die an Kriegen in Europa beteiligten Frauen. V</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 03 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Gesterkamp</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ole Liebl seziert in „Brutal fragile Typen“ die Gefühlswelt der Manosphere]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zwischen Luxusfantasien und Frauenhass formiert sich im Netz ein reaktionäres Männerbild. Der Podcaster Ole Liebl will es nicht nur kritisieren, sondern verstehen – und riskiert damit einen irritierenden Perspektivwechsel im Feminismus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/ole-liebls-brutal-fragile-typen-und-die-gefuehlswelt-der-manosphere/@@images/image-1000-74b97d5eef01b1de821d29610004f87a.jpeg" alt="Ole Liebl seziert in „Brutal fragile Typen“ die Gefühlswelt der Manosphere" title="Ole Liebl seziert in „Brutal fragile Typen“ die Gefühlswelt der Manosphere" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine Welt aus Swimmingpools und Palmen, schnellen Autos, nackten Frauen und Gewalt: In der sogenannten Manosphere erhalten Heranwachsende von gest&#228;hlten Silberuhrentr&#228;gern alle n&#246;tigen Tipps, um zu erfolgreichen Selbstunternehmern zu werden. Frauenfeindlichkeit inklusive.</p><p>Eine<a href="/autoren/barbara-schweizerhof/netflix-doku-inside-the-manosphere-wo-louis-theroux-scheitert" rel="noopener"> Netflix-Dokumentation hat das Ph&#228;nomen j&#252;ngst beleuchtet</a> und die Frage aufgeworfen, ob man diesem misogynen Universum seine Aufmerksamkeit schenken sollte. Auf jeden Fall!, w&#252;rde Ole Liebl wahrscheinlich antworten. Denn richtig verstehen kann man eine Herrschaftsideologie nur, wenn man auch das ideologische Subjekt versteht. So unangenehm es ist: Wir m&#252;ssen uns den Mann anschauen! </p><p>Der bislang vor allem als Influencer bekannte Liebl hat ein Buch mit dem Titel <em>Brutal fragile Typen</em> gesc</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 03 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Haziran Zeller</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Reza Pahlavi und die Realität: Zwischen Selbstdarstellung und Kritikunfähigkeit]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der selbst ernannte „Transitionsleader“ der iranischen Opposition steht in der Kritik: Fehlende Transparenz und mangelnde Bereitschaft zur Beantwortung kritischer Fragen werfen Zweifel an seinen Führungsqualitäten auf</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/reza-pahlavi-und-die-realitaet-zwischen-selbstdarstellung-und-kritikunfaehigkeit/@@images/image-1000-0daac78decad5c73ca9440084858e28f.jpeg" alt="Reza Pahlavi und die Realität: Zwischen Selbstdarstellung und Kritikunfähigkeit" title="Reza Pahlavi und die Realität: Zwischen Selbstdarstellung und Kritikunfähigkeit" height="562" width="1000" /></figure><p><a href="/autoren/der-freitag/reza-pahlavi-in-berlin-ein-iranischer-zirkusprinz-und-privatier-war-zu-besuch" rel="noopener">In seinem hellblauen Anzug sitzt Reza Pahlavi</a>, der selbst ernannte &#8222;Transitionsleader&#8220; der iranischen Opposition, vor knapp einer Woche im Raum der Bundespressekonferenz in Berlin. Als ich seine Pressekonferenz verfolge, f&#228;llt mir erneut auf: Kein iranischer Journalist und kein iranischer Publizist hat Zugang zu ihm, um kritische Fragen zu stellen.</p><p>Als <a href="/autoren/der-freitag/iran-ist-immer-bald-befreit-die-hoffnung-der-diaspora-und-ihr-problem" rel="noopener">iranische Autorin</a> habe ich keine M&#246;glichkeit, ihn auf Farsi zu befragen. Stattdessen muss ich mich f&#252;r deutsch- oder englischsprachige Pressekonferenzen registrieren, um ihm die Fragen vieler Iraner*innen zu stellen. Reza Pahlavi gibt seit Jahren keine Interviews in Farsi, in denen er sich kritischen Nachfragen stellen m&#252;sste. </p><p>In der Bundespressekonferenz wurde Reza Pahlavi zur aktuellen Lage im Iran befragt. S</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 02 May 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Mina Khani</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Romane | Generation „Jugosphäre“: Drei neue Romane über Krieg, Frieden und Migration]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Während im deutschen Feuilleton weiter über Peter Handke gestritten wird, hat die postjugoslawische Literatur längst ihre eigenen, ganz anderen Erzählungen gefunden. Eine Auswahl der wichtigsten Gegenwartsromane</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/norbert-mappes-niediek/generation-jugosphaere-drei-neue-romane-ueber-krieg-frieden-und-migration/@@images/image-1000-77d9b1f3ce6edc6f7430a4f8427a37f0.jpeg" alt="Generation „Jugosphäre“: Drei neue Romane über Krieg, Frieden und Migration" title="Generation „Jugosphäre“: Drei neue Romane über Krieg, Frieden und Migration" height="562" width="1000" /></figure><p>Von den ersten europ&#228;ischen Kriegen nach 1945, <a href="/autoren/alida-bremer/jugoslawien-die-unheilvolle-dynamik-des-krieges-nahm-ihren-lauf" rel="noopener">den jugoslawischen in den 1990er Jahren</a>, k&#246;nnen wir oft h&#246;ren oder lesen, sie seien so gut wie vergessen. Das stimmt wohl, wenn man an die Debatten um aktuelle Kriegsschaupl&#228;tze denkt, die Ukraine, Gaza, den Iran. Es stimmt nicht f&#252;r die Literatur und das Feuilleton. Noch im Januar kreuzten <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/peter-handkes-winterliche-reise-der-anfang-der-alternativen-fakten-accg-110816260.html" rel="noopener"><em>FAZ</em></a> und <a href="https://www.welt.de/kultur/article696b98d3c65ebb9e4d7144c9/peter-handke-der-nobelpreistraeger-die-muetter-und-der-unserioese-afd-vorwurf.html" rel="noopener"><em>Welt</em></a> seitenweise die Klingen. Nicht direkt &#252;ber die Kriege der 1990er, sondern &#252;ber deren prominenten Deuter: <a href="/autoren/alexander-schimmelbusch/das-schweigen-der-pilze" rel="noopener">Peter Handke</a>.</p><p>In den Nachfolgestaaten Jugoslawiens, um die es in den wiederkehrenden Feuilleton-Debatten vordergr&#252;ndig geht, ist dagegen von den Kontroversen, wie sie in Deutschland um Handke gef&#252;hrt werden, nirgends auch nur ein Hauch zu sp&#252;ren. Die Literatur aus S&#252;dosteuropa bl&#252;ht </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 02 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Norbert Mappes-Niediek</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Tamara Danz 1986: Für den Ostrock ist „Bataillon d’Amour“ von Silly ein Quantensprung]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Viele Bands erleben in den 1980ern im Osten ein Jahrzehnt des Erfolgs. Sie setzen auf poesieversessene Texte, auf Symbolik und versteckte Botschaften für ein Publikum, das zuhören will und kann. Melancholie ist in Mode für die Endzeit-DDR</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/1986-fuer-den-ostrock-ist-das-album-bataillon-damour-ein-quantensprung/@@images/image-1000-e4eb5bf6d41e01daa64bf3a0559d752c.jpeg" alt="Tamara Danz 1986: Für den Ostrock ist „Bataillon d’Amour“ von Silly ein Quantensprung" title="Tamara Danz 1986: Für den Ostrock ist „Bataillon d’Amour“ von Silly ein Quantensprung" height="562" width="1000" /></figure><p>Mit dem <a href="/autoren/lutz-herden/vorbei-verweht-nie-wieder" rel="noopener">flackernden Dasein in der Asphaltblase Berlin</a> sollte vertraut sein, wer diese Langspielplatte aus dem Regal zieht und auf sie zur&#252;ckkommt wie einen lange entbehrten, wom&#246;glich schmerzhaft vermissten Gef&#228;hrten. Wo der gestrandet ist und verloren ging, klingt nach Ballade d&#8217;Amour. Ist aber keine. Was nichts daran &#228;ndert, dass sich Erinnerungen &#252;berschlagen k&#246;nnen, wenn das &#8222;Bataillon d&#8217;Amour&#8220; auftaucht und langsam n&#228;herkommt. Schritt f&#252;r Schritt, Ton f&#252;r Ton, Wort f&#252;r Wort.</p><p>&#8222;Wie wei&#223;e T&#252;cher schwimmt / der Nebel durch die kalte Stadt / er macht die Pflastersteine nass / die Stra&#223;en gl&#228;nzen glatt&#8220;, singt <a href="/autoren/guelcin-wilhelm/zwei-tode-zwei-leben" rel="noopener">Tamara Danz</a>, das Keyboard gurgelt wie Regen, Gitarren stimmen ein, der Bass ta</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 02 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lutz Herden</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Die Erde wird bei Nacht immer heller – aber nicht über Europa]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Grünes Wissen to go: Die großflächige Elektrifizierung setzte sich seit den 1950er Jahren weltweit durch. Aber es gibt einige Nebenwirkungen, die ausgesprochen unangenehm sind: Britische Experten fordern deshalb ein „Ministerium der Nacht“</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nick-reimer/lichtverschmutzung-die-erde-wird-bei-nacht-immer-heller/@@images/image-1000-f89a56a25231c1e6c72a7614f74ae353.jpeg" alt="Die Erde wird bei Nacht immer heller – aber nicht über Europa" title="Die Erde wird bei Nacht immer heller – aber nicht über Europa" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Erde ist heller geworden &#8211; bei Nacht. Ein internationales Forscherteam mit deutscher Beteiligung wertete Daten der US-Raumfahrtagentur NASA aus. Ergebnis: Seit 2014 hat die Dunkelheit in der Summe um 16 Prozent abgenommen. Dieses Ergebnis ist <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-026-10260-w" rel="noopener">im Fachmagazin <em>Nature</em></a> nachzulesen. Die Forscher:nnen setzten diesen Wert ins Verh&#228;ltnis zur Erdbev&#246;lkerung, die im gleichen Zeitraum nur um 10 Prozent wuchs. D<span>er Begriff &#8222;Lichtverschmutzung&#8220;, auch &#8222;Lichtsmog&#8220; oder &#8222;Lichtverunreinigung&#8220; genannt, bezeichnet die Aufhellung des Nachthimmels durch k&#252;nstliche Lichtquellen.</span></p><p>F&#252;r ihre Arbeit werteten die Forscher:innen 1,16 Millionen Satellitenbilder aus, erstmals jeden einzelnen Tag &#8211; und zwar weltweit auf 500 Quadratmeter genau. Vorherige</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 02 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nick Reimer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Vergiss den Benzinpreis, die AMOC-Krise kommt!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die AMOC, unser klimatischer Lebensretter, steht kurz vor dem Kollaps. Forscher warnen vor einer neuen Eiszeit in Europa und dem Kollaps des Amazonas. Warum ignorieren wir diese Krise zugunsten von Benzinpreisen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/svenja-beller/vergiss-den-benzinpreis-die-amoc-krise-kommt/@@images/image-1000-0c63d40576d1a991c3bf47b83dd73d9c.jpeg" alt="Vergiss den Benzinpreis, die AMOC-Krise kommt!" title="Vergiss den Benzinpreis, die AMOC-Krise kommt!" height="562" width="1000" /></figure><p>Bevor ich Ihnen vom drohenden AMOC-Kollaps erz&#228;hle, m&#246;chte ich Sie bitten, sich in folgende Analogie hineinzuversetzen: W&#228;re die Welt eine K&#252;che, so h&#228;tten wir bislang auf der angenehm temperierten Arbeitsfl&#228;che gelebt, je nach Weltregion auch mal im K&#252;hlschrank oder im Dampfgarer &#8211; und gelegentlich auf der Herdplatte. Bald aber k&#246;nnte sich unser Leben in Gefrierschrank und Bratpfanne verlagern.</p><p>Nun zur <a href="/autoren/the-guardian/klimaforschung-atlantikzirkulation-amoc-kurz-vor-verheerenden-kipppunkt" rel="noopener">AMOC</a>: Das Akronym steht f&#252;r &#8222;Atlantische Meridionale Umw&#228;lzzirkulation&#8220;. Sie transportiert warmes Wasser aus den Tropen an der Meeresoberfl&#228;che nach Norden und kaltes Wasser am Meeresboden nach S&#252;den. Damit sorgt die Meeresstr&#246;mung etwa f&#252;r milde Winter in Westeuropa und f&#252;r Niederschl&#228;ge &#252;</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 02 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Svenja Beller</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[USA | Pleasant Valley Farms: Migrantische Landarbeiter werden zu Gefangenen ihrer Farm]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im US-Staat Vermont sind die Patrouillen der Einwanderungsbehörde unablässig unterwegs. Milchbauern aus Mexiko wagen nicht einmal mehr den Weg zum Arzt – aus Angst vor drohender Abschiebung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/pleasant-valley-farms-migrantische-landarbeiter-werden-zu-gefangene-ihrer-farm/@@images/image-1000-cb73dc1e6255fb0ef35ac0b85a7c0c40.jpeg" alt="Pleasant Valley Farms: Migrantische Landarbeiter werden zu Gefangenen ihrer Farm" title="Pleasant Valley Farms: Migrantische Landarbeiter werden zu Gefangenen ihrer Farm" height="562" width="1000" /></figure><p>Jos&#233; Edilberto Molina-Aguilar ruhte sich gerade in seinem Schlafzimmer aus, als ein Kollege durch die T&#252;r st&#252;rmte. Durch das Fenster sah der 37-j&#228;hrige Farmarbeiter aus Chiapas in Mexiko die olivgr&#252;nen Uniformen der Einwanderungsbeamten, die sich Zutritt zum Betriebsgel&#228;nde verschafft hatten.</p><p>Die Rede ist von Pleasant Valley Farms in Berkshire, dem gr&#246;&#223;ten Milchviehbetrieb im Nordosten des Bundesstaates Vermont, keine f&#252;nf Kilometer von der kanadischen Grenze entfernt. Der Betriebsleiter forderte Molina-Aguilar und f&#252;nf seiner Kollegen auf, nach drau&#223;en zu kommen. &#8222;Sie riefen uns zu, wir sollten einfach tun, was sie sagen. Es werde kein Problem geben, aber wir sollten das Haus verlassen&#8220;, erz&#228;hlt Molina-Aguilar &#252;be</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 02 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Austyn Gaffney</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Elbe-Schule in Neukölln: Eltern werfen ARD-Beitrag gezielte Manipulation vor]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Drei von 30 Minuten im Comeback der umstrittenen ARD-Journalistin Julia Ruhs gefährden jahrelange Arbeit an einer Schule in Neukölln. Eltern und Leitung fühlen sich hintergangen. Nach Beschwerden wird der Beitrag plötzlich geändert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/elbe-schule-berlin-eltern-werfen-klar-von-julia-ruhs-gezielte-manipulation-vor/@@images/image-1000-f010175136395cb5fde4504fafc79b8b.jpeg" alt="Elbe-Schule in Neukölln: Eltern werfen ARD-Beitrag gezielte Manipulation vor" title="Elbe-Schule in Neukölln: Eltern werfen ARD-Beitrag gezielte Manipulation vor" height="562" width="1000" /></figure><p>Der <a href="https://www.ardmediathek.de/video/klar/wo-islamisten-deutschland-unterwandern/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNldPMDAwMjM0QTA" rel="noopener">Beitrag beginnt mit dem Prozess</a> gegen den 24-j&#228;hrigen Afghanen, der im Februar 2025 in eine Gewerkschaftsdemo in M&#252;nchen raste und zwei Menschen t&#246;tete. Ein traumatisierter &#220;berlebender wird interviewt. Dann geht&#8217;s bald auch schon nach Berlin.</p><p>Eine Expertin erkl&#228;rt, in der Hauptstadt ende die Demokratie quasi am Hermannplatz, dem Tor zum ber&#252;hmt-ber&#252;chtigten Stadtteil Neuk&#246;lln: Pal&#228;stina-Demo, Arafat-T&#252;cher, haarstr&#228;ubende Statements j&#252;ngerer M&#228;nner in Provokationslaune. Und schon stand das Publikum auf dem Hof einer Grundschule, wo Kinder in die Kamera sagten, es sei schon doof, dass andere Kinder w&#228;hrend des muslimischen Fastenmonats Ramadan manchmal darauf dr&#228;ngten, dass man tags&#252;ber nicht essen sol</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 14:18:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer und Jules Mimkes</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Zum Tod von Georg Baselitz: In jedem Farbtropfen ist der Holocaust unübersehbar]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Georg Baselitz erlebte NS- und DDR-Zeit. Seine provokanten Werke – etwa ein masturbierender Hitler – zwangen zur Aufarbeitung der Vergangenheit. Später zeigte er menschliche Schwäche und malte sich und seine Frau nackt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/zum-tod-von-georg-baselitz-in-jedem-farbtropfen-ist-der-holocaust-unuebersehbar/@@images/image-1000-2e8aa1460b03dd9c65da077584b74c47.jpeg" alt="Zum Tod von Georg Baselitz: In jedem Farbtropfen ist der Holocaust unübersehbar" title="Zum Tod von Georg Baselitz: In jedem Farbtropfen ist der Holocaust unübersehbar" height="562" width="1000" /></figure><p>Georg Baselitz war, was man im Englischen als thread of history bezeichnet, einer der F&#228;den in der Geschichte des 20. Jahrhunderts, und sein Tod beraubt uns seiner Erkenntnisse, gerade jetzt, wo wir sie dringender denn je brauchen.</p><p>Nazi-Deutschland war f&#252;r ihn noch eine lebendige Erinnerung: Baselitz wurde 1938 geboren und war damit viel zu jung, um selbst schuldig geworden zu sein, aber alt genug &#8211; er war sieben Jahre alt, als das &#8222;Dritte Reich&#8220; unterging &#8211;, um die Zeit direkt miterlebt und die Bilder davon in Erinnerung behalten zu haben.</p><p>In seiner Kunst zerst&#252;ckelte er diese Bilder, verst&#252;mmelte und entweidete sie in Gem&#228;lden uniformierter junger Enthusiasten, aus deren Gliedma&#223;en Blut spritzte, oder durch ganze K&#246;rper, die durch </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 14:10:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jonathan Jones</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Donald Trump lässt es gegenüber Friedrich Merz so richtig krachen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Dem deutschen Kanzler fliegen gerade die transatlantischen Beziehungen um die Ohren, nachdem er dem US-Präsidenten bescheinigt hat, sich vom Iran vorführen zu lassen. Prompt nimmt die NATO-Krise gehörig Fahrt auf</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/usa-deutschland-donald-trump-laesst-es-gegenueber-friedrich-merz-richtig-krachen/@@images/image-1000-671e6efab89800bd4be1a64b2157f752.jpeg" alt="Donald Trump lässt es gegenüber Friedrich Merz so richtig krachen" title="Donald Trump lässt es gegenüber Friedrich Merz so richtig krachen" height="562" width="1000" /></figure><p>Mitte Dezember erkl&#228;rte Bundeskanzler <a href="/autoren/lutz-herden/eu-gipfel-friedrich-merz-hat-sich-wieder-einmal-zu-weit-aus-dem-fenster-gelehnt" rel="noopener">Friedrich Merz vor einem EU-Gipfel</a>, er werde in Br&#252;ssel durchsetzen, dass blockierte russische Staatsgelder der Ukraine zugutek&#228;men &#8211; und hatte sich &#252;bersch&#228;tzt. Es kam anders. Anfang Februar lie&#223; er wissen, die Tage einer Islamischen Republik Iran seien gez&#228;hlt &#8211; und hatte sich verkalkuliert, und zwar gr&#252;ndlich. Beim Besuch des ukrainischen Pr&#228;sidenten j&#252;ngst in Berlin beschied er Russland, es werde den Ukraine-Krieg niemals gewinnen. Was im Umkehrschluss bedeutet, Kiew werde gewinnen. Sieht es danach aus?</p><p>Vor Tagen nun attestierte Merz der US-Regierung bei einem Auftritt im Sauerland, sie verf&#252;ge &#252;ber keine Strategie im Umgang mit dem Iran. Eine ganze Nation, gemeint war die ameri</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lutz Herden</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Brief an Israels rechtsextremen Minister Itamar Ben-Gvir: Wir zwei mizrachischen Juden ...]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/brief-an-israels-rechtsextremen-minister-itamar-ben-gvir-wir-zwei-mizrachim</link>
        <description><![CDATA[<strong>Juden aus dem Nahen Osten und Nordafrika wurden in Israel lange diskriminiert. Wie der heutige Sicherheitsminister ist unser Autor Mizrachim. Er erinnert sich an ihre erste Begegnung – und schreibt hier an den Rechtsextremen Itamar Ben-Gvir</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/brief-an-israels-rechtsextremen-minister-itamar-ben-gvir-wir-zwei-mizrachim/@@images/image-1000-64612262854d309337a0dc099af1b368.jpeg" alt="Brief an Israels rechtsextremen Minister Itamar Ben-Gvir: Wir zwei mizrachischen Juden ..." title="Brief an Israels rechtsextremen Minister Itamar Ben-Gvir: Wir zwei mizrachischen Juden ..." height="562" width="1000" /></figure><p>Wir begegneten uns zum ersten Mal in Aschkelon. Ich stand da mit einem Schild, auf dem stand: &#8222;<a href="https://www.amnesty.de/briefe-gegen-das-vergessen/2010/7/mordechai-vanunu" rel="noopener">Mordechai Vanunu</a>, du bist mein mizrachischer Held&#8220;. Es war der Tag, an dem Vanunu nach 19 Jahren Gef&#228;ngnis freikam, einen Gro&#223;teil davon verbrachte er in Isolationshaft. Er hatte <span>Informationen &#252;ber das geheime israelische Atomprogramm &#246;ffentlich gemacht.</span></p><h2>Mordechai Vanunus Verdienst</h2><p>Itamar Ben-Gvir, du warst unter denen, die mit der Menge kamen &#8211; schreiend, fluchend, drohend. Und ich stand auf der anderen Seite, als einziger mizrachischer Aktivist in einer Gruppe von &#252;berwiegend aschkenasischen radikalen Linken.</p><p>Ich denke immer noch, dass es wichtig war, dass Vanunu die nuklearen Geheimnisse des israelischen Staates offengelegt hat. Denn der Weg zu einer pol</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 12:51:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Mati Shemoelof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Schon jetzt stehen Kohlekraftwerke oft still: Die Braunkohle stirbt aus in Deutschland]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Grünes Wissen to go: Sonnenstrom ist hierzulande so günstig geworden, dass nicht einmal die abgeschriebenen Uralt-Kraftwerke in der Lausitz und im Rheinland mithalten können</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nick-reimer/kohlekraftwerke-stehen-oft-still-braunkohle-stirbt-aus-in-deutschland/@@images/image-1000-ed142ef269d3fc3eedd19601b199160f.jpeg" alt="Schon jetzt stehen Kohlekraftwerke oft still: Die Braunkohle stirbt aus in Deutschland" title="Schon jetzt stehen Kohlekraftwerke oft still: Die Braunkohle stirbt aus in Deutschland" height="562" width="1000" /></figure><p>4 Millionen Tonnen Braunkohle wurden im vergangenen Jahr in Deutschland abgebaut, so wenig wie zuletzt im Jahr 1914. Das geht aus den Daten des <a href="https://energy-charts.info/charts/energy_source_trade/chart.htm?l=en&amp;c=DE" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Fraunhofer-Instituts f&#252;r Solare Energiesysteme ISE</a> hervor.</p><p>Damals begann man gerade, die erdgeschichtlich j&#252;ngste aller Kohlearten per Tagebau abzubauen, es waren Kettenbagger, die das &#8222;Deckengebirge&#8220; abtrugen, also jene Erdschichten, die &#252;ber den Kohlefl&#246;zen lagen. Obwohl sie einen viel geringeren Heizwert besitzt: Dadurch wurde die Braunkohle gegen&#252;ber der Steinkohle konkurrenzf&#228;hig, was die Nachfrage binnen der kommenden 15 Jahre verdoppelte.</p><p>In der Lausitz kam 1924 zum ersten Mal eine F&#246;rderbr&#252;cke zum Einsatz &#8211; also diese riesigen Kettenbagger, die sich vorne in die Landschaft fressen, den</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 11:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nick Reimer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Moby Dick“ und „Dr. Gewalt“ 1966: Als ein Wal schon einmal die Republik verrückt machte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wal Timmy hat einen Vorgänger: Vor 60 Jahren schwamm ein Beluga den Rhein hinauf. Duisburgs Zoo-Direktor jagte „Moby Dick“ aka „Willi de Waal“. Wie der zu Medien- und Wahlkampfthema, Schunkellied und zum Impuls für die Umweltbewegung wurde</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jan-mohnhaupt/dr-gewalt-und-moby-dick-als-ein-wal-schon-mal-die-republik-verrueckt-machte/@@images/image-1000-6973d2ff7a3e46101e7d2e1bbae00f77.jpeg" alt="„Moby Dick“ und „Dr. Gewalt“ 1966: Als ein Wal schon einmal die Republik verrückt machte" title="„Moby Dick“ und „Dr. Gewalt“ 1966: Als ein Wal schon einmal die Republik verrückt machte" height="562" width="1000" /></figure><p class="p2">Am Vormittag des 13. Juni 1966 ist der Plenarsaal der Bonner Bundespressekonferenz bis auf den letzten Platz besetzt. Es geht um dr&#228;ngende NATO-Fragen, Frankreich hat k&#252;rzlich angek&#252;ndigt, das Milit&#228;rb&#252;ndnis zum 1. Juli <a href="/autoren/wolfgangmichal/europa-erstarrt-in-ehrfurcht-vor-den-usa-anstatt-sein-gold-von-dort-heimzuholen" rel="noopener">zu verlassen</a>. Doch das scheint mit einem Mal vergessen. Drau&#223;en geschieht Au&#223;ergew&#246;hnliches, wie Regierungssprecher Karl-G&#252;nther von Hase verk&#252;ndet: &#8222;Moby Dick&#8220; sei aufgetaucht! Pl&#246;tzlich ist die Weltpolitik weit weg. Ob Politiker oder Journalisten &#8211; alles dr&#228;ngt ans Rheinufer.</p><p class="p4">&#8222;Moby Dick&#8220;, so hat die Presse den Wei&#223;wal getauft, der vor knapp vier Wochen bei Duisburg aufgetaucht ist, in Anlehnung an Herman Melvilles <a href="/autoren/liebernichts/occupy-melville" rel="noopener">gleichnamigen Roman</a>. Die Rheinschiffer, die ihn am 18. Mai entdeck</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jan Mohnhaupt</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[New-York-Roman | Zoe Dubnos „Nur das Allerbeste“: Ein Musterbeispiel Post-Woker-Milieu-Satire]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein ambitioniertes Projekt: Zoe Dubno versucht die New Yorker Kunstszene zu entlarven, stößt aber an die Grenzen ihrer satirischen Mittel. Der Vergleich mit Thomas Bernhards Meisterwerk „Holzfällen“ läuft ins Leere</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/zoe-dubnos-nur-das-allerbeste-ein-musterbeispiel-post-woker-milieu-satire/@@images/image-1000-c8fc3a7d8462a8485e0300422313725d.jpeg" alt="Zoe Dubnos „Nur das Allerbeste“: Ein Musterbeispiel Post-Woker-Milieu-Satire" title="Zoe Dubnos „Nur das Allerbeste“: Ein Musterbeispiel Post-Woker-Milieu-Satire" height="562" width="1000" /></figure><p>M&#252;sste man ein Musterbeispiel f&#252;r die Post-Woke-Milieu-Satire finden, dann w&#228;re Zoe Dubnos <em>Nur das Allerbeste</em> die erste Wahl. Das Deb&#252;t, das gleichzeitig New-York-Roman, K&#252;nstlerpersiflage und <a href="/autoren/christoph-h-winter/arzt-und-patient" rel="noopener">Thomas-Bernhard-Huldigung </a>sein will, wirbelt noch einmal einige der Zeitgeist-Debatten der vergangenen Jahre neu auf.</p><p>Weder die Autorin noch der Verlag machen einen Hehl daraus, dass <em>Nur das Allerbeste </em>einer jener immer beliebteren Abrechnungsromane sein soll, in denen derb und zynisch &#252;ber urbane Cliquen, die selbstgerechte K&#252;nstlerszene und die entgrenzte Kleingeistigkeit der Wohlsituierten hergezogen wird: Von einer &#8222;perfekten Strandlekt&#252;re f&#252;r den kleinen Hater in uns&#8220; ist da die Rede, und statt einer Inhaltsangabe warb dtv mit buchst&#228;b</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nico Hoppe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Netzwerk | Solidarische Landwirtschaft: Krisenfest durch Gemeinschaft]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/solidarisch-landwirtschaften</link>
        <description><![CDATA[<strong>Geteiltes Risiko, gemeinsame Erträge: Wenn sich Produzenten und Konsumenten von Obst und Gemüse zusammentun, entsteht eine neue Form der Feldwirtschaft. Die allerdings birgt das Risiko der Selbstausbeutung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/solidarisch-landwirtschaften/@@images/image-1000-72522fdc9aaf6aa5b9686dd310af3ddf.jpeg" alt="Solidarische Landwirtschaft: Krisenfest durch Gemeinschaft" title="Solidarische Landwirtschaft: Krisenfest durch Gemeinschaft" height="562" width="1000" /></figure><p>Wissen Sie, wie ein Rosenkohl aussieht, wenn er noch an der Pflanze ist? Kennen Sie den Geschmack von Zuckerhut? Und haben Sie schon einmal einen Kartoffelk&#228;fer in der Hand gehabt?</p><p>F&#252;r viele ist der Anbau von Lebensmitteln abstrakt &#8211; doch auch f&#252;r St&#228;dter muss das nicht so sein. Die Solidarische Landwirtschaft (Solawi) ist <a href="https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite/" rel="noopener">ein alternatives Modell </a>der Lebensmittelproduktion und erm&#246;glicht es, Bezug zu dem zu entwickeln, was t&#228;glich auf dem Teller landet. Die Idee ist einfach: Verbraucher:innen finanzieren gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb und erhalten daf&#252;r einen Anteil an der Ernte. Nicht das einzelne Produkt hat einen Preis, sondern der Anbau insgesamt.</p><p>Alle zahlen gemeinsam f&#252;r die laufenden Kosten des Betriebs &#8211; unabh&#228;ngi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kristin Langen</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Allianzen | Akkordarbeit und Widerstand: Wie Migrantinnen aus der Türkei einst Arbeitskämpfe prägten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Trotz Diskriminierung und rechtlicher Hürden gelang es Frauen wie Ayten Fırat und Remziye Ünal, in den 70er Jahren bedeutende Arbeitskämpfe zu führen. Ihre Geschichten zeigen, wie wichtig Solidarität und gewerkschaftliches Engagement waren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/akkordmaloche-und-arbeitskampf/@@images/image-1000-2c3418594081d3738ce0d947e26c85c9.jpeg" alt="Akkordarbeit und Widerstand: Wie Migrantinnen aus der Türkei einst Arbeitskämpfe prägten" title="Akkordarbeit und Widerstand: Wie Migrantinnen aus der Türkei einst Arbeitskämpfe prägten" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn Ayten F&#305;rat an den Februar 1974 denkt, sieht sie die Stra&#223;e des 17. Juni voller Menschen. Busse und Bahnen standen damals still, die M&#252;llabfuhr kam nicht, die Post blieb liegen: Drei Tage lang legten die, die das System unsichtbar am Laufen hielten, das Land lahm. Auch die damals 28-j&#228;hrige Ayten F&#305;rat, die als Reinigungskraft an Westberliner Schulen arbeitete, legte den Putzlappen weg. Normalerweise putzte sie 42 Stunden die Woche Klassenzimmer und Flure.</p><p>Jetzt zog sie mit einer Kollegin von Schule zu Schule, um die anderen Putzfrauen zu mobilisieren. &#8222;Wir haben die Stra&#223;e des 17. Juni dichtgemacht&#8220;, sagt die heute 80-J&#228;hrige. &#8222;Wir haben gestreikt, dann haben wir unsere Rechte bekommen.&#8220; Und zwar: &#8222;Unsere L&#246;hne wurd</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elisabeth Kimmerle</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Pilotprojekt | Von Großbritannien lernen: Das radikale Comeback der Jugendzentren]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/von-grossbritannien-lernen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/von-grossbritannien-lernen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Jugendliche brauchen Orte, wo sie gemeinsam abhängen können, ohne Geld auszugeben. Davon gibt es nicht nur in Deutschland immer weniger. Die britische Regierung investiert deshalb im großen Stil in neue Jugendzentren. Wie sieht es dort aus?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/von-grossbritannien-lernen/@@images/image-1000-e3c296e53d1f1195e964672b6d40d104.jpeg" alt="Von Großbritannien lernen: Das radikale Comeback der Jugendzentren" title="Von Großbritannien lernen: Das radikale Comeback der Jugendzentren" height="562" width="1000" /></figure><p>Im nordenglischen Preston ist bahnbrechende Architektur nichts Neues. Prestons Busbahnhof, 1969 als damals gr&#246;&#223;ter Europas er&#246;ffnet, ist ein Meisterwerk des Brutalismus. Direkt gegen&#252;ber hat im April ein &#246;ffentliches Geb&#228;ude er&#246;ffnet, das den Alltag in der Kommune ebenso stark ver&#228;ndern soll: ein neues Jugendzentrum.</p><p>Allein zwischen 2010 und 2024 schlossen mehr als <a href="https://www.unison.org.uk/news/2024/06/closure-of-more-than-a-thousand-youth-centres-could-have-lasting-impact-on-society/" rel="noopener">1.000 Jugendzentren in Gro&#223;britannien</a>. Nun hat die britische Regierung ein <a href="https://www.gov.uk/government/publications/youth-matters-your-national-youth-strategy/youth-matters-your-national-youth-strategy" rel="noopener">Programm mit dem Titel &#8222;Youth Matters&#8220;</a> gestartet. Es ist das erste nationale Jugendprogramm seit 15 Jahren, 500 Millionen Pfund sollen in den kommenden zehn Jahren <a href="https://www.ukyouth.org/2025/01/uk-youth-urges-government-to-increase-spending-on-youth-services/" rel="noopener">in die Jugendarbeit investiert werden</a>. Schwerpunkt ist der Bau von 50 sogenannten Young-Futures-Zentren (YF Hubs) mit acht Pilotprojekten</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alice Fisher</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Heraus zum 1. Mai: Auch ein schales Bier macht manchmal gesprächig]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Dieses Gelatsche. Verbrannte Wurst. Sozialdemokratische Reden, noch am Kampftag so furchtbar kompromissbereit: Am 1. Mai fühlt man sich längst wie in einer peinlichen Reenactment-Gruppe. Aber es hilft nichts, nicht hinzugehen. Ein Appell</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/heraus-zum-1-mai-auch-ein-schales-bier-macht-manchmal-gespraechig/@@images/image-1000-c19c6b665ed548be73567670521aa7b9.jpeg" alt="Heraus zum 1. Mai: Auch ein schales Bier macht manchmal gesprächig" title="Heraus zum 1. Mai: Auch ein schales Bier macht manchmal gesprächig" height="562" width="1000" /></figure><p>Am <a href="https://www.dgb.de/mitmachen/erster-mai/" rel="noopener">1. Mai zur Demo,</a> also zu den &#8222;gro&#223;en&#8220;, nicht den wilden, zum Beispiel denen in Berlin: Sie wissen Bescheid und ich ja auch. Sozialdemokratische Reden, die sich aufgrund ihrer Kompromissbereitschaft falsch anf&#252;hlen, besonders am &#8222;Kampftag&#8220;, aber auch &#252;berhaupt.</p><p>Wie ein Relikt marschiert man durch die Innenstadt und f&#252;hlt sich dabei, als sei man Teil einer peinlichen Reenactment-Gruppe. Wenn es schlecht l&#228;uft, holt man sich einen ersten Sonnenbrand der Saison. Dann: wackelige Bierb&#228;nke, eine verbrannte Wurst, Bier ohne Kohlens&#228;ure. Es f&#252;hlt sich in der Regel h&#246;chst ungeil an und wirkungslos noch obendrauf.</p><p>Vielleicht ist es doch besser, mit den Kindern auf den Spielplatz oder ans Wasser zu gehen.</p><h2>Haben wir wirklich verstand</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marco Höne</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was wir der Arbeiterbewegung verdanken – und was wir jetzt verlieren könnten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Rente, Lohnfortzahlung, Kündigungsschutz – vieles, was erkämpft wurde, steht wieder zur Debatte. Während die Politik den Druck erhöht, wächst unten die Erschöpfung. Zeit, sich zu erinnern, woher unsere Rechte kommen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/was-wir-der-arbeiterbewegung-verdanken-und-was-wir-jetzt-verlieren-koennten/@@images/image-1000-1962d8f2940654e3a54c1ed52187abe9.jpeg" alt="Was wir der Arbeiterbewegung verdanken – und was wir jetzt verlieren könnten" title="Was wir der Arbeiterbewegung verdanken – und was wir jetzt verlieren könnten" height="562" width="1000" /></figure><p>Als lohnabh&#228;ngige Menschen &#8211; <a href="/autoren/sebastian-baehr/prekarisierung-als-werkzeug-verdraengt-die-solidaritaet" rel="noopener">wir sind in Deutschland etwa 90 Prozent</a> &#8211; sp&#252;ren wir jeden Morgen beim Scrollen am Handy: Die Regierung will uns an den Kragen. Weniger Absicherung, mehr Druck, mehr Ausbeutung &#8211; gerade bei denen, die ohnehin wenig Spielraum haben.</p><p>Sie will uns die <a href="/autoren/ulrike-baureithel/friedrich-merz-will-bankern-gefallen-und-traegt-die-gesetzliche-rente-zu-grabe" rel="noopener">Rente einstampfen</a>, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall einschr&#228;nken, <a href="/autoren/ulrike-baureithel/gesundheitsreform-von-nina-warken-es-wird-grausam" rel="noopener">die Gesundheits</a>- und <a href="/autoren/ulrike-baureithel/sparhammer-trifft-sozialstaat-kuerzungen-bei-hilfen-fuer-kinder-und-jugendliche" rel="noopener">Sozialausgaben</a> schr&#246;pfen, gleichzeitig sollen wir mehr arbeiten, und arbeiten, und arbeiten. Wer nicht arbeiten kann, wird schikaniert, wie wir bei den <a href="/autoren/sebastian-baehr/betroffener-ueber-buergergeld-reform-eine-kriegserklaerung-an-arbeitslose" rel="noopener">Versch&#228;rfungen beim B&#252;rgergeld sehen</a>. Und damit wirklich niemand auf der faulen Haut liegt, bringt die Union sogar die <a href="https://www.surplusmagazin.de/1mai-streichen-feiertag-cdu-vorschlag-spd-streit/" rel="noopener">Abschaffung des 1. Mai als Feiertag</a> ins Spiel.</p><h2>Der politische Betrieb ist ideenlos in der Krise</h2><p>Was g&#228;be es a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 18:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Diese Krankenkassenreform ist ein Fiasko – die Menschen wünschen sich etwas ganz anderes]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Solidarsystem wie die gesetzliche Krankenversicherung darf nicht von der Kassenlage des Finanzministers abhängen. Anders als Lars Klingbeil und Nina Warken wissen das 80 Prozent der Bürger. Stehen sie gegen die schwarz-rote Reform auf?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/die-krankenkassenreform-ist-das-gegenteil-davon-was-sich-die-menschen-wuenschen/@@images/image-1000-9aea71ad5e07fad53514942c44c99c69.jpeg" alt="Diese Krankenkassenreform ist ein Fiasko – die Menschen wünschen sich etwas ganz anderes" title="Diese Krankenkassenreform ist ein Fiasko – die Menschen wünschen sich etwas ganz anderes" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Nein, so haben sich die Menschen das nicht vorgestellt. Sie m&#246;chten, wenn sie krank sind, schnell einen Arzt aufsuchen k&#246;nnen. Sie m&#246;chten gut behandelt werden, wenn sie ins <a href="/autoren/ulrike-baureithel/letzte-schicht-auf-der-elbinsel-hamburg-verliert-eine-wichtige-klinik" rel="noopener">Krankenhaus</a> kommen, und vern&#252;nftig versorgt sein. Sie m&#246;chten in der Apotheke oder bei der Physiotherapeutin nicht st&#228;ndig steigende Zuzahlungen leisten m&#252;ssen.</p><p class="p1">Daf&#252;r sind sie durchaus bereit, wie der <span><a href="https://www.dgb.de/fileadmin/download_center/Studien/sozialstaatsradar_2026.pdf" rel="noopener">Sozialstaatsmonitor</a> des DGB</span> gerade erhoben hat, ihre Beitr&#228;ge an die Kasse zu zahlen. Es scheint demnach sogar so zu sein, dass Privatversicherte sich vorstellen k&#246;nnen, ins System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zur&#252;ckzukehren. Am liebsten aber in <a href="/autoren/ulrike-baureithel/ulrike-zur-gkv-reform/Eine%20B&#xFC;rgerversicherung%20f&#xFC;r%20alle" rel="noopener">eine B&#252;rgerversicherung f&#252;r alle</a>, denn 80 Prozent unterst&#252;tzen ein gemeinsames solidarisches Kra</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 17:54:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Literaturkritikerin Iris Radisch: „Zur Kritik gehört der Verriss“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Literaturkritikerin Iris Radisch spricht über die Sexismus‑Debatte um Denis Scheck, Marcel Reich-Ranicki, die heutige Dominanz von Frauen im Betrieb und das tödliche Zählen von Klicks</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/literaturkritikerin-irisch-radisch-zur-kritik-gehoert-der-verriss/@@images/image-1000-ed15c0e01d225015a21942c086e7e1e4.jpeg" alt="Literaturkritikerin Iris Radisch: „Zur Kritik gehört der Verriss“" title="Literaturkritikerin Iris Radisch: „Zur Kritik gehört der Verriss“" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Institution der deutschen Literaturkritik hat Iris Radisch schon viele Debatten erlebt. Sie war Teil des <em>Literarischen Quartetts</em> mit Marcel Reich-Ranicki, jahrelang Literatur- und Feuilletonchefin der Wochenzeitung <em>Die Zeit</em> und ist Autorin diverser B&#252;cher. Gerade schreibt sie am letzten Kapitel ihres Rilke-Portr&#228;ts und moderiert regelm&#228;&#223;ig den Podcast <em>Was liest du gerade?</em>.</p><p>Was denkt sie &#252;ber die Sexismus-Debatte um Denis Scheck? Ein Gespr&#228;ch &#252;ber die Krisen und Hoffnungen der Literaturkritik, ihre Beziehung zu Reich-Ranicki &#8211; und welche Schriftsteller sie nicht mehr gr&#252;&#223;en.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Radisch, was haben Sie zuletzt richtig gern gelesen?</p><p class="interview-answer"><strong>Iris Radisch: </strong>Den Roman <em>Flesh</em>, auf Deutsch <em>Was nicht gesagt werden kann</em> von David Szalay, der Go</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 17:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Anna Raab</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Spotify: Warum Taylor Swift keinen einzigen Mega-Hit hat]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit 20 Jahren verändert Musik-Streaming die Popkultur. Viele alte Hits erleben durch Spotify, Netflix und Co. eine Renaissance. Doch was bedeutet das für die Musik? Wie Retromanie und Vermarktungsstrategien die Musik von heute beeinflussen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/kristoffer-cornils/spotify-warum-taylor-swift-keinen-einzigen-mega-hit-hat/@@images/image-1000-9607f562f133891f75ff4ea5a52d9abd.jpeg" alt="Spotify: Warum Taylor Swift keinen einzigen Mega-Hit hat" title="Spotify: Warum Taylor Swift keinen einzigen Mega-Hit hat" height="562" width="1000" /></figure><p>Das Internet hat die kulturelle Zeit aus den Fugen gehoben. Auf Plattformen wie Youtube und durch Streaming-Dienste wie Spotify wurde Musik aus ihren zeitlichen Kontexten herausgerissen. Dort existieren die Beatles mit <a href="/autoren/ji-hun-kim/beyonces-neues-album-cowboy-carter-make-country-great-again" rel="noopener">Beyonc&#233;</a> in denselben Playlists nebeneinander her. Schon in seinem im Jahr 2011 ver&#246;ffentlichten Buch <em>Retromania</em> kam der britische Musikjournalist <a href="/autoren/the-guardian/diagnose-retromanie" rel="noopener">Simon Reynolds zu dem Schluss</a>, dass dies neben temporaler Verwirrung auch eine Hinwendung zur Vergangenheit zur Folge hatte. Beispiele daf&#252;r gibt es auch heute zuhauf.</p><p>Viele Oldies erlebten zuletzt dank Serien, Biopics wie <a href="/autoren/jenni-zylka/held-ohne-makel-warum-das-michael-jackson-biopic-eine-verpasste-chance-ist" rel="noopener"><em>Michael</em></a>, Dokumentationen oder TikTok-Trends einen zweiten Fr&#252;hling. <em>Running Up That Hill (A Deal With God)</em> von Kate Bush, <em>Bohemian Rhapsody</em> von Queen, Reinhard Meys <em>In meinem Garten</em> oder <em>Dreams</em></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 17:08:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kristoffer Cornils</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Berliner Buchladen: Gericht untersagt Wolfram Weimer Extremismus-Aussage]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kulturstaatsminister Wolfram Weimer darf die Betreiber der Berliner Buchhandlung Zur schwankenden Weltkugel nicht als „politische Extremisten“ diffamieren. Wie reagiert die Inhaberin?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/zur-schwankenden-weltkugel-gericht-untersagt-wolfram-weimer-extremismus-aussage/@@images/image-1000-936a168e76da7184660edb55be6f4769.jpeg" alt="Berliner Buchladen: Gericht untersagt Wolfram Weimer Extremismus-Aussage" title="Berliner Buchladen: Gericht untersagt Wolfram Weimer Extremismus-Aussage" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt noch gute Nachrichten in diesen crazy Zeiten: </p><p>Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer darf die Betreiber des Berliner Buchladens Zur schwankenden Weltkugel nicht als &#8222;politische Extremisten&#8220; bezeichnen. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin im Eilverfahren entschieden. </p><p>Hintergrund ist die Kontroverse um den Deutschen Buchhandelspreis: Weimer hatte drei L&#228;den von der Liste der Preistr&#228;ger gestrichen, die von einer Jury f&#252;r die Auszeichnung ausgew&#228;hlt worden waren &#8211; und damit die gesamte Branche gegen sich <a href="/autoren/philipp-haibach/wie-der-eklat-um-linke-buchlaeden-die-leipziger-buchmesse-ueberschattet" rel="noopener">aufgebracht</a>. Neben der Buchhandlung Zur schwankenden Weltkugel waren der Golden Shop in Bremen sowie der Buchladen Rote Stra&#223;e in G&#246;ttingen betroffen. Als Grund nannte der Kulturstaatsminister &#8222;verfassungsschutzreleva</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 17:01:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kürzungspläne | Unterhaltsvorschuss vor Kürzung? Warum Hunderttausenden Kindern Armut droht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit 2017 schützt der Unterhaltsvorschuss zahlreiche Kinder vor Armut. Jetzt wird über heftige Einschnitte diskutiert. Unsere Autorin erhielt als Kind selbst die Unterstützungsleistung – und warnt vor den massiven Folgen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/unterhaltsvorschuss-vor-kuerzung-warum-hunderttausenden-kindern-armut-droht/@@images/image-1000-d86faf5fc4361cbe82de2419872c7f2d.jpeg" alt="Unterhaltsvorschuss vor Kürzung? Warum Hunderttausenden Kindern Armut droht" title="Unterhaltsvorschuss vor Kürzung? Warum Hunderttausenden Kindern Armut droht" height="562" width="1000" /></figure><p>Millionen Kinder h&#246;ren diese S&#228;tze am K&#252;chentisch: &#8222;Vielleicht sp&#228;ter&#8220;, &#8222;Das geht diesen Monat nicht&#8220;, &#8222;Wir m&#252;ssen schauen&#8220;, &#8222;Vielleicht bald&#8220;. Es sind S&#228;tze, die sich in die Erinnerung einbrennen.</p><p>Fu&#223;balltraining, Freibad, Friseur &#8211; was nach wenigen Euros klingt, ist bei vielen oft nicht drin. Doch der Staat bietet eine Leistung, die sich &#8222;Unterhaltsvorschuss&#8220; nennt. Diese Hilfe erm&#246;glicht den Vereinsbeitrag, das Eis im Sommer und den Kurztrip am Wochenende.</p><p>Seit Sommer 2017 zahlt der Staat bis zum 18. Geburtstag. Eine Errungenschaft f&#252;r mehr Gleichberechtigung f&#252;r alle. Anspruch hat ein Kind, wenn es bei einem alleinerziehenden Elternteil lebt und der andere Elternteil keinen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 14:23:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nina Biallas und Manuel Biallas</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ein Jahr nach Blackout: Festhalten an erneuerbaren Energien hat sich gelohnt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Für den großflächigen Stromausfall in Spanien vor einem Jahr wurde zuerst die Solarenergie verantwortlich gemacht. Fälschlicherweise: Dank des Ausbaus der Erneuerbaren steht das Land in der Nahost-Krise besser da als andere</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ein-jahr-nach-blackout-in-spanien-ausbau-der-erneuerbaren-hat-sich-gelohnt/@@images/image-1000-d4f39a525d14a1c13da86ddf1ce5a0f6.jpeg" alt="Ein Jahr nach Blackout: Festhalten an erneuerbaren Energien hat sich gelohnt" title="Ein Jahr nach Blackout: Festhalten an erneuerbaren Energien hat sich gelohnt" height="562" width="1000" /></figure><p>Ende April vor einem Jahr erlebten ganz Spanien und ein Gro&#223;teil Portugals einen <a href="https://www.theguardian.com/world/2025/apr/28/people-were-stunned-spaniards-caught-unawares-by-power-outage" rel="noopener">Stromausfall</a> von beispiellosem Ausma&#223;. Binnen weniger Sekunden l&#246;ste eine Kettenreaktion im Stromnetz eine St&#246;rung aus und f&#252;hrte zu Europas ernstestem <a href="https://www.theguardian.com/world/2025/apr/28/people-were-stunned-spaniards-caught-unawares-by-power-outage" rel="noopener">&#8222;Systemausfall&#8220;</a> in j&#252;ngster Zeit.</p><p>Ampeln fielen aus, Mobilfunknetze funktionierten &#252;berhaupt nicht mehr, Tankstellen konnten keinen Kraftstoff mehr abgeben und Superm&#228;rkte keine Zahlungen mehr abwickeln. Die Madrider U-Bahn kam zum Stillstand, und die Menschen mussten aus den Wagen gezogen werden. &#8222;Die Leute waren fassungslos, denn so etwas war in <a href="https://www.theguardian.com/world/spain" rel="noopener">Spanien</a> noch nie passiert&#8220;, erkl&#228;rte der 19-j&#228;hrige Bauarbeiter Carlos Condori damals gegen&#252;ber AFP. &#8222;Es gibt keinen Mobilfunk-Empfan</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 14:07:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ketan Joshi</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Hamburg | Dystopisches Hundeherz: Bulgakow trifft Blade Runner im Deutschen Schauspielhaus]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/juergen-ziemer/dystopisches-hundeherz-bulgakow-trifft-blade-runner-im-deutschen-schauspielhaus</link>
        <description><![CDATA[<strong>Claudia Bauer und Armin Petras verwandeln Michail Bulgakows Satire in eine zeitgenössische Schwarzmalerei. Die Inszenierung ist eine krasse Fahrt durch gesellschaftliche Abgründe. Ein lauter, aber gescheiterter Roadtrip</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/juergen-ziemer/dystopisches-hundeherz-bulgakow-trifft-blade-runner-im-deutschen-schauspielhaus/@@images/image-1000-0d4598ba36752413eea3705bedf0b967.jpeg" alt="Dystopisches Hundeherz: Bulgakow trifft Blade Runner im Deutschen Schauspielhaus" title="Dystopisches Hundeherz: Bulgakow trifft Blade Runner im Deutschen Schauspielhaus" height="562" width="1000" /></figure><p>In <em>Hundeherz</em>, Michail Bulgakows Roman von 1925, ist das Problem noch &#252;berschaubar: Ein Chirurg und Spezialist f&#252;r &#228;sthetische Optimierung menschlicher K&#246;rper pflanzt einem Stra&#223;enhund Hypophyse und Hoden eines kleinkriminellen Kneipenmusikers ein. Doch die Erschaffung des &#8222;Neuen Menschen&#8220;, ein zentrales Thema in der Sowjetunion unter Stalin, geht schief.</p><p>Das geschundene Tier verwandelt sich nicht wie geplant in einen idealistischen Super-Genossen, sondern wird zu einem p&#246;belnden und triebgesteuerten Proleten &#8211; der bald Karriere macht: als Leiter der Unterabteilung zur S&#228;uberung Moskaus von allen Katzenartigen.</p><p>Im Hamburger Schauspielhaus verwandeln Claudia Bauer und Armin Petras Bulgakows heitere Satire in eine Rundreise durch die Dystopie</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:55:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jürgen Ziemer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Endlich Freitag: Gittersee, Wedl-Wilson, Prada und die Frage: Rot oder Blau?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mitgefühl für Timmy, Ingo Schulze und der Fall „Gittersee“, Kinostarts „Der Teufel trägt Prada 2“ und Sandra Hüller in „Rose“: Der „Freitag“-Blick auf die Themen des Tages</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/endlich-freitag-gittersee-wedl-wilson-prada-und-die-frage-rot-oder-blau/@@images/image-1000-ef104d63786c8c9a99ac266f301582be.gif" alt="Endlich Freitag: Gittersee, Wedl-Wilson, Prada und die Frage: Rot oder Blau?" title="Endlich Freitag: Gittersee, Wedl-Wilson, Prada und die Frage: Rot oder Blau?" height="561" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>egal ob Timmy oder Literaturkritik: Wann immer sich die einen &#252;ber etwas aufregen, f&#252;hlen sich andere auf den Plan gerufen, diese Aufregung als fehlgeleitet oder vergebens oder sonstwie abzuqualifizieren. <span>Im </span><a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13E9Fmtap6onXR6X8V/LGQRP6KVBubU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fall des Buckelwals</a><span> hat dieses Besserwissen</span> zweiter Ordnung inzwischen die Oberhand gewonnen. Wer noch schlicht auf eine Rettung hofft, ist eigentlich schon l&#228;cherlich gemacht.<br/><br/>Aber es w&#228;re meinerseits pharis&#228;erhaft, das zu sehr zu beklagen. Kulturjournalismus besteht nun mal daraus, Ereignisse einzuordnen und auszudeuten. Zum Beispiel auch im &#8222;Fall <em>Gittersee</em>&#8220;, <span>dem durch eine </span><a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG7ugI4k4kyaucqB4pil/qd_FmpgqytTb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschlandfunkrecherche</a> wieder aufkochenden Skandal um den Roman von Charlotte Gneu&#223;, die &#8222;M&#228;ngelliste&#8220; von Ingo Schulze und die Frage, ob letztere </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:46:42 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Der gefühlte Bike-Boom: Wie geht es der Fahrradindustrie nach Corona?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Zu Pandemie-Zeiten explodierte die Nachfrage nach Fahrrädern, doch der Boom war vergänglich. Der Umsatz beträgt heute in etwa ein Zwanzigstel der Autoindustrie. Eine Tour durch eine Zukunftsbranche zwischen Stagnation und Innovation</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-gefuehlte-bike-boom-wie-geht-es-der-fahrradindustrie-nach-corona/@@images/image-1000-e24672a5a181558e4dd3f3bbd2256bfa.jpeg" alt="Der gefühlte Bike-Boom: Wie geht es der Fahrradindustrie nach Corona?" title="Der gefühlte Bike-Boom: Wie geht es der Fahrradindustrie nach Corona?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer regelm&#228;&#223;ig mit dem Rad durch eine deutsche Gro&#223;stadt f&#228;hrt, bekommt gelegentlich den Eindruck, dass der Siegeszug des Fahrrads unaufhaltsam sei: Regelm&#228;&#223;ig entstehen neue Fahrradstra&#223;en, es gibt farblich abgesetzte, verbreiterte Radwege, Leihr&#228;der stapeln sich am Wegesrand und es gibt neue Typen von R&#228;dern, die man noch vor wenigen Jahren nicht auf den Stra&#223;en gesehen hat.</p><p>Doch der Eindruck t&#228;uscht ein wenig: Die Fahrradbranche steckt seit vier Jahren in einer Absatzkrise. W&#228;hrend der Corona-Pandemie explodierte die Nachfrage, pl&#246;tzlich bestand Bedarf nach einer Million zus&#228;tzlicher R&#228;der. Der Handel reagierte, baute seine Kapazit&#228;ten aus und kaufte zus&#228;tzliche Teile.</p><p>Die Jahre 2020 bis 2022 stellen im N</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 12:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jules Mimkes</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Eine befristete Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine ist nah, Frieden aber fern]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>US-Vizepräsident Vance verbreitet Optimismus, Donald Trump ebenso: Nach einem Telefonat mit Wladimir Putin hält er eine Waffenruhe mit der Ukraine zum Weltkriegsgedenken für möglich. Bei Kernfragen bewegen sich Moskau und Kiew bisher nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/gerd-meissner/ukraine-russland-geht-es-im-donbass-nur-noch-um-ein-paar-kilometer/@@images/image-1000-5ae2d4e6ac282d364105c2261055bfb9.jpeg" alt="Eine befristete Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine ist nah, Frieden aber fern" title="Eine befristete Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine ist nah, Frieden aber fern" height="562" width="1000" /></figure><p>H&#246;rt man dem russischen Pr&#228;sidentensprecher <a href="/autoren/ruslan-suleymanov/putins-sprachrohr-kremlsprecher-dmitri-peskow-ist-ein-gesicht-des-krieges" rel="noopener">Dmitri Peskow</a> zu, dann scheint es manchmal so, als seien Moskau und Kiew von einem Kompromiss am Verhandlungstisch nicht mehr weit entfernt. K&#252;rzlich meinte er, bei den territorialen Streitfragen im Donbass gehe es nur noch um &#8222;wenige Kilometer&#8220;. Er schien damit eine &#196;u&#223;erung von US-Vizepr&#228;sident JD Vance zu best&#228;tigen, es gehe auf <a href="/autoren/nikita-gerasimov/ukraine-russland-die-fronten-tauen-auf-beguenstigt-das-die-verhandlungen" rel="noopener">dem Weg zum Frieden </a>nur noch &#8222;um einige Quadratkilometer&#8220;.</p><p>Umstritten ist aus Moskauer Sicht die k&#252;nftige Kontrolle &#252;ber 17 Prozent jenes Territoriums, das in Russland &#8222;Donezker Volksrepublik&#8220; und in der Ukraine &#8222;Donezker Gebiet&#8220; genannt wird. In diesem Raum liegt die Stadt <a href="/autoren/gerd-meissner/mit-ernsthaften-ukraine-verhandlungen-rechnet-moskau-fruehstens-2026" rel="noopener">Slawjansk</a> (ukrainisch: Slowjansk), in der Anfang April </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerd Meißner</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Pakistan | Iran-Diplomatie: Warum Pakistan der fast ideale und alternativlose Vermittler ist]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Regierung in Islamabad hat zusammen mit China Vorschläge für eine politische Lösung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran präsentiert. Warum ausgerechnet die Atommacht Pakistan zum Mediator dieses Krieges wurde</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/usa-iran-warum-pakistan-der-fast-ideale-vermittler-ist/@@images/image-1000-74b44209fce5b0e09a56b9689172debb.jpeg" alt="Iran-Diplomatie: Warum Pakistan der fast ideale und alternativlose Vermittler ist" title="Iran-Diplomatie: Warum Pakistan der fast ideale und alternativlose Vermittler ist" height="562" width="1000" /></figure><p>Was verhilft Pakistan dazu, gegenw&#228;rtig Drehscheibe der <a href="/autoren/lutz-herden/wadephul-in-new-york-die-welt-dreht-sich-weiter-an-deutschland-vorbei" rel="noopener">Iran-Diplomatie</a> zu sein, dass es geradezu alternativlos wirkt? Denn wo sonst sollten sich Iraner und Amerikaner treffen, sofern sie das vorhaben, wenn nicht in Islamabad?</p><p>M&#246;gliche Verhandlungsorte im Nahen Osten entfallen, da sie gegen Ausl&#228;ufer des Iran-Krieges kaum gefeit sind. Die Europ&#228;ische Union ist wie gewohnt bei Krisen dieses Kalibers ein Ausfall. Istanbul k&#228;me in Betracht, g&#228;be es <a href="/autoren/der-freitag/tuerkei-iran-praesident-erdogan-zeigt-wie-flexibel-und-vorausschauend-er-ist" rel="noopener">auf t&#252;rkischem Boden</a> mit Incirlik, Izmir Air Station und Diyarbak&#305;r Air Base keine US-St&#252;tzpunkte. In deren Schatten kann einer iranischen Delegation ein Treffen mit US-Gesandten nicht zugemutet werden. Nordafrika ist mit potenziellen Emiss&#228;ren wie Algerien oder Tunesien zu israelkritisch, als dass D</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lutz Herden</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Theologe Palaver: „Für Peter Thiel sind auch die Päpste Legionäre des Antichristen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der katholische Theologe Wolfgang Palaver gilt als enger Vertrauter Peter Thiels und Kenner der evangelikalen US-Rechten. Ein Gespräch über Messiaskult, Apokalypse, Kriegstüchtigkeit und Konflikte innerhalb der MAGA-Bewegung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/kallemorsa/theologe-palaver-fuer-peter-thiel-sind-auch-paepste-legionaere-des-antichristen/@@images/image-1000-08da1b90ee3aeb4096a9518f08921da3.jpeg" alt="Theologe Palaver: „Für Peter Thiel sind auch die Päpste Legionäre des Antichristen“" title="Theologe Palaver: „Für Peter Thiel sind auch die Päpste Legionäre des Antichristen“" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-answer"><strong>der Freitag:</strong> <strong>Herr Palaver, Sie sind im letzten Jahr zu</strong> <strong>Bekanntheit gelangt, unter anderem wegen des Deutschlandfunk-Podcasts <a href="https://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html" rel="noopener">&#8222;Die Peter Thiel Story&#8220;.</a> Dort berichteten Sie, wie Sie den Palantir-Gr&#252;nder kennenlernten. Was bringt jemanden wie Thiel als katholischen Trump-Anh&#228;nger dazu, sich mit der Apokalypse zu besch&#228;ftigen?</strong></p><p class="interview-answer"><strong>Wolfgang Palaver:</strong> Zun&#228;chst einmal: <a href="/autoren/michael-jaeger/endzeitfaschismus-im-all-was-denken-peter-thiel-jd-vance-und-yarvin-wirklich" rel="noopener">Thiel ist kein Katholik.</a> Viele, die den Podcast h&#246;rten, nehmen das an, weil er dort mit mir, einem katholischen Theologen, &#252;ber scheinbar obskure katholische Dinge diskutiert. Aber er bezeichnet sich heute selbst als heterodoxen Christen und wuchs in einer lutherischen Familie auf. Vor nicht allzu langer Zeit distanzierte er sich au&#223;erdem klar von der katholischen Kirche.</p><p class="interview-question"><strong>Und warum die Apokal</strong></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:31:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Carlos Hanke Barajas</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Rettung von Wal Timmy vor Poel: Warum wir uns mehr um Till Backhaus sorgen sollten]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/arno-frank/wir-sollten-uns-um-till-backhaus-mehr-sorgen-als-um-wal-timmy-machen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ein Wal strandet in der Ostsee – und ein Minister gleich mit. Wie Till Backhaus vor anmaßender Dummheit in die Knie ging, einen Mob auf die Sandbank ließ und warum das mehr als nur eine Posse ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/arno-frank/wir-sollten-uns-um-till-backhaus-mehr-sorgen-als-um-wal-timmy-machen/@@images/image-1000-ff438fd11e434ad5000200df40a99797.jpeg" alt="Rettung von Wal Timmy vor Poel: Warum wir uns mehr um Till Backhaus sorgen sollten" title="Rettung von Wal Timmy vor Poel: Warum wir uns mehr um Till Backhaus sorgen sollten" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Man muss gar nicht lange &#252;berlegen, welch herrliche Satire ein Regisseur wie Helmut Dietl (<em>Schtonk!</em>) aus dem nicht enden wollenden Spektakel um den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal h&#228;tte destillieren k&#246;nnen. Die Nebenrollen w&#252;rden sich dabei fast von allein vergeben.</p><p class="p1">J&#252;rgen Vogel dr&#228;ngt sich geradezu auf als zupackender &#8222;Greenpeace-Mann&#8220; mit hochgekrempelten &#196;rmeln, Lars Eidinger w&#228;re die Idealbesetzung f&#252;r den aalglatten &#8222;Reporter vor Ort&#8220;. Heiner Lauterbach verk&#246;rperte m&#252;helos den zwielichtigen &#8222;Privatinvestor&#8220;, der mal wieder eine aussichtslose Rettungsaktion sponsert. Sandra H&#252;ller h&#228;tte einen Gastauftritt als &#8222;Tier&#228;rztin aus Hawaii&#8220;, kaum aufgetaucht, schon wieder w</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Arno Frank</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bürgergeld-Härte trifft Existenzminimum: Wie das Sozialrecht jetzt zum Strafrecht mutiert]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/helena-steinhaus/existenzminimum-warum-die-neue-buergergeld-haerte-vor-allem-kinder-trifft</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/helena-steinhaus/existenzminimum-warum-die-neue-buergergeld-haerte-vor-allem-kinder-trifft</link>
        <description><![CDATA[<strong>Während die Milliarden aus den Cum-Ex-Skandalen liegen bleiben, werden Bürgergeldempfänger durch neue Sanktionen härter bestraft. Diese Maßnahmen treffen oft unschuldige Kinder und chronisch Kranke</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/helena-steinhaus/existenzminimum-warum-die-neue-buergergeld-haerte-vor-allem-kinder-trifft/@@images/image-1000-03f0a5c6765fdf88572dd955dcb27adf.jpeg" alt="Bürgergeld-Härte trifft Existenzminimum: Wie das Sozialrecht jetzt zum Strafrecht mutiert" title="Bürgergeld-Härte trifft Existenzminimum: Wie das Sozialrecht jetzt zum Strafrecht mutiert" height="562" width="1000" /></figure><p>Jobcenter greifen zunehmend h&#228;rter durch: Wer Termine vers&#228;umt oder angebotene Ma&#223;nahmen ablehnt, riskiert empfindliche K&#252;rzungen &#8211; und das in wachsendem Ausma&#223;. Binnen zwei Jahren haben sich die Leistungsminderungen verdoppelt, was f&#252;r die Betroffenen bedeutet, dass sie mit noch weniger auskommen m&#252;ssen als ohnehin schon. Ein gef&#228;hrlicher Einschnitt f&#252;r Menschen, die bereits am untersten Rand des Existenzminimums leben.</p><p>Die <a href="https://www.arbeitsagentur.de/presse/2026-13-zahl-der-leistungsminderungen-ist-2025-gegenueber-dem-vorjahr-gestiegen" target="_blank" rel="noopener">Bundesagentur f&#252;r Arbeit (BA) kommentiert dies mit k&#252;hler Sachlichkeit</a>: &#8222;Im vergangenen Jahr wurden die Leistungsminderungen gesetzlich oder regulatorisch nicht ver&#228;ndert. Dadurch konnten die Regeln, die zuvor mehrmals ver&#228;ndert worden waren, kontinuierlich wirken.&#8220; Hinter dieser n&#252;c</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:09:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Helena Steinhaus</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Hosenrolle | Sandra Hüller als Mann im Film „Rose“: Ist ja nur ein  Stückchen Stoff]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/michael-pekler/sandra-hueller-spielt-einen-mann-markus-schleinzers-film-rose</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-pekler/sandra-hueller-spielt-einen-mann-markus-schleinzers-film-rose</link>
        <description><![CDATA[<strong>Eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert erfolgreich als Mann ausgibt? Sandra Hüller lässt es in Markus Schleinzers Film „Rose“ glaubhaft erscheinen – und bekam auf der Berlinale prompt den Schauspieler-Bären dafür</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-pekler/sandra-hueller-spielt-einen-mann-markus-schleinzers-film-rose/@@images/image-1000-1c80742239e7c13db593149b98828090.jpeg" alt="Sandra Hüller als Mann im Film „Rose“: Ist ja nur ein  Stückchen Stoff" title="Sandra Hüller als Mann im Film „Rose“: Ist ja nur ein  Stückchen Stoff" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Name des Mannes, der aus dem <a href="/autoren/jaugstein/kuenstler-in-einer-rohen-welt" rel="noopener">Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg</a> heimkehrt, wird nie genannt. Er hat ein zerschossenes Gesicht und tr&#228;gt die daf&#252;r verantwortliche Kugel um den Hals. Vor allem aber besitzt er eine Urkunde, die ihn als rechtm&#228;&#223;igen Eigent&#252;mer eines verwaisten Gutshofs ausweist.</p><p>Bald hat er zwei Knechte, mit denen er Haus und Stall repariert. &#8222;Was ist das Leben in Betrug und L&#252;ge?&#8220;, raunt eine Frauenstimme aus dem Off. &#8222;Kann man Freiheit nennen, so zu leben?&#8220; Das ist die entscheidende Frage in <em>Rose</em>, einem Film, der &#8211; als Variante der Geschichte des Kriegsheimkehrers Martin Guerre &#8211; erz&#228;hlt, wie sich der geheimnisvolle Soldat mit Betrug und L&#252;ge die Freiheit herausnimmt, ein selbstbestimmtes Leben zu f&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Pekler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Gaza | Gaza in Trümmern und die EU im Streit: Zerbricht das Assoziierungsabkommen mit Israel?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/gaza-eine-region-siecht-vor-sich-hin-und-wird-durch-israel-geteilt</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/gaza-eine-region-siecht-vor-sich-hin-und-wird-durch-israel-geteilt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Während in Gaza zwischen Ruinen eine Bibliothek entsteht, wächst der internationale Druck wegen Israels Siedlungspolitik. In Luxemburg entbrennt ein Machtkampf um das EU-Assoziierungsabkommen. Deutschland hält an seiner Staatsräson fest</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/gaza-eine-region-siecht-vor-sich-hin-und-wird-durch-israel-geteilt/@@images/image-1000-d95441a80152d27ae00ce5d43abb2bbd.jpeg" alt="Gaza in Trümmern und die EU im Streit: Zerbricht das Assoziierungsabkommen mit Israel?" title="Gaza in Trümmern und die EU im Streit: Zerbricht das Assoziierungsabkommen mit Israel?" height="562" width="1000" /></figure><p>Am 22. April zeigte der Fernsehsender France 24 ein Video von der Er&#246;ffnung einer Bibliothek in Rimal, einem drei Kilometer vom Zentrum von Gaza-Stadt entfernten Stadtteil. In den Regalen lagerten etwa 6.000 wissenschaftliche, belletristische und Kinderb&#252;cher. <a href="/autoren/sabine-kebir/gaza-trotz-aller-widrigkeiten-hat-ein-neues-schuljahr-begonnen" rel="noopener">Eine Initiative junger Pal&#228;stinenser</a> hatte sie aus den Tr&#252;mmern von Privath&#228;usern und aus Dutzenden zerst&#246;rten Bibliotheken geborgen, die vor dem Oktober 2023 in Gaza existierten. Die geretteten B&#252;cher wurden gereinigt und teilweise sogar restauriert.</p><h2>Ein Leben in permanenter Lebensgefahr</h2><p>Die neue Bibliothek, die den Namen des aus der Asche erstandenen Ph&#246;nix tr&#228;gt, erfreut sich vieler, besonders junger Besucher. Deren Leseeifer stehen auch digitale Archive zur Verf&#252;gung, wof&#252;r man</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sabine Kebir</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wehrpflicht: Diese Jungen sind nicht blöd – sie wollen sich nicht verheizen lassen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Während Deutschland seine Rüstungsausgaben erhöht, bleibt bei vielen jungen Menschen die Skepsis gegenüber der Bundeswehr groß. Statt sich für militärische Karrieren zu begeistern, ziehen viele die Kriegsdienstverweigerung vor</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/wehrpflicht-diese-jungen-sind-nicht-bloed-sie-lassen-sich-nicht-verheizen/@@images/image-1000-02d0befe8c8bdfc3b477ce30897962ef.jpeg" alt="Wehrpflicht: Diese Jungen sind nicht blöd – sie wollen sich nicht verheizen lassen" title="Wehrpflicht: Diese Jungen sind nicht blöd – sie wollen sich nicht verheizen lassen" height="562" width="1000" /></figure><p>Am Montagmorgen wurde ich verst&#246;rt: Ein Jahrzehnt lang steigende R&#252;stungsausgaben weltweit. Auf 2,9 Billionen Dollar, 2,9 Prozent mehr, rechnet das <a href="https://www.sipri.org" rel="noopener">Stockholmer Institut f&#252;r Internationale Friedensforschung</a> aus. Deutschland &#252;berholt nun Gro&#223;britannien bei den R&#252;stungsausgaben, <a href="/autoren/michael-jaeger/skandaloeser-cdu-plan-neues-sondervermoegen-bundeswehr-im-alten-bundestag" rel="noopener">dank Sonderverm&#246;gen.</a> Lange Nase, wir sind auf Platz vier. Noch nie so viel investiert in milit&#228;rische Sicherheit. Nicht bei uns. Was hei&#223;t: Werte vernichten. Kapital. Und am Ende auch Menschen.</p><h2>Rekruten sollten miteinander reden </h2><p>Die Zahlen w&#228;ren eine Vorgabe f&#252;r mathematische Textaufgaben in der Schule. W&#228;re ich Mathelehrerin, w&#252;rde ich meine Sch&#252;ler:innen ausrechnen lassen, wie viel Euro das sind und wie viel pro Kopf weltweit ins Milit&#228;r flie&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 18:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Leutheusser-Schnarrenberger warnt vor Palantir: „Ein unglaublich tiefer Eingriff“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist alarmiert über Dobrindts neues Sicherheitspaket. Im Interview erklärt sie, warum die KI-Überwachung unsere Grundrechte sprengt und fast „unter dem Radar“ stattfindet</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/fgessert/ex-justizministerin-sabine-leutheusser-schnarrenberger-warnt-vor-palantir/@@images/image-1000-c22f3013b3c12bd0f77271444cebe2c6.jpeg" alt="Leutheusser-Schnarrenberger warnt vor Palantir: „Ein unglaublich tiefer Eingriff“" title="Leutheusser-Schnarrenberger warnt vor Palantir: „Ein unglaublich tiefer Eingriff“" height="562" width="1000" /></figure><p class="MsoNormal"><span>Egal ob Urlaubsbilder aus den sozialen Medien oder Aufnahmen von Demonstrationen &#8211; Polizei- und Migrationsbeh&#246;rden sollen k&#252;nftig Daten aus dem Internet biometrisch speichern und auswerten d&#252;rfen. Au&#223;erdem sollen sie KI-Software wie Palantir einsetzen k&#246;nnen, um die Daten automatisch zu analysieren. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat das Bundeskabinett am Mittwoch <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bundeskabinett-ergebnisse-2426030" rel="noopener">beschlossen</a>.</span></p><p class="MsoNormal"><span>Datenschutzrechtler:innen argumentieren, dass die geplanten Gesetze gegen EU-Recht und das Grundgesetz versto&#223;en. Auch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert im Gespr&#228;ch mit dem <em>Freitag</em> das Vorhaben &#8211; und warnt vor einer KI-Massen&#252;berwachung. Sie war von 1992 bis 1996 und 2009 bis 2013 Bundesjustizminister</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 18:05:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Finn Gessert</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Mode-Kino | Der Teufel trägt Prada 2: Wofür Frauen töten würden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>20 Jahre nach dem Kulterfolg von „Der Teufel trägt Prada“ kommen Anne Hathaway, Meryl Streep, Emily Blunt und Stanley Tucci für die Fortsetzung zurück. Diesmal geht es weniger um Mode als um die düstere Zukunft des Hochglanz-Journalismus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-teufel-traegt-prada-2-wofuer-frauen-toeten-wuerden/@@images/image-1000-5a89eec3cd7705bee33dfe890e647227.jpeg" alt="Der Teufel trägt Prada 2: Wofür Frauen töten würden" title="Der Teufel trägt Prada 2: Wofür Frauen töten würden" height="562" width="1000" /></figure><p>Regelm&#228;&#223;ig bewirft die Chefin einen mit M&#228;nteln und Taschen? Der Kollege r&#228;t einem in der Mittagspause vom Eintopf ab, weil man ohnehin schon zu dick sei? <em>That&#8217;s the job, baby</em>. Zumindest war das der Job von Andrea Sachs (Anne Hathaway) in dem Film <em><a href="https://www.filmdienst.de/artikel/fd151631/der-teufel-tragt-prada" rel="noopener">Der Teufel tr&#228;gt Prada</a> </em>von 2006.</p><p>Die Kom&#246;die um die unmodische zweite Assistentin der gef&#252;rchteten Chefredakteurin Miranda Priestly (<a href="/autoren/barbara-schweizerhof/vielleicht-einfach-die-grosste" rel="noopener">Meryl Streep</a>) hat heute absoluten Kultstatus. Die lieferte n&#228;mlich nicht nur einen sehr humorvollen Einblick in die teils gnadenlose Welt des Hochglanzjournalismus, sondern gilt bis heute als ein ziemlich pr&#228;zises Portr&#228;t der <a href="/autoren/klaus-dermutz/der-grosse-y2k-flop" rel="noopener">&#8222;Y2K&#8220;</a>-Kultur der sogenannten nuller Jahre.</p><p>Damals war <a href="/autoren/katharina-kuehn/darf2019s-ein-bisschen-mehr-sein" rel="noopener">Body Positivity</a> noch ein Fremdwort (&#8222;Ich bin nur eine Darmgrippe vo</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 18:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Walser</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Gittersee“-Skandal und der Deutsche Buchpreis: Wer ist eigentlich dieser Ingo Schulze?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die aktuelle Debatte um Charlotte Gneuß’ „Gittersee“ und den Deutschen Buchpreis hat Ingo Schulze ins Zentrum gerückt – als Einmischer, als Anwalt, als Streitfigur. Doch wer ist dieser ostdeutsche Autor jenseits der Schlagzeilen wirklich?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hami23/gittersee-skandal-und-der-deutsche-buchpreis-wer-ist-dieser-ingo-schulze/@@images/image-1000-4b6bb4ef63adc94546ab212e5cde235c.jpeg" alt="„Gittersee“-Skandal und der Deutsche Buchpreis: Wer ist eigentlich dieser Ingo Schulze?" title="„Gittersee“-Skandal und der Deutsche Buchpreis: Wer ist eigentlich dieser Ingo Schulze?" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Versuch, auf die Literatur von <a href="/autoren/der-freitag/ingo-schulze-wer-1990-wir-sind-ein-volk-rief-waehlt-heute-afd" rel="noopener">Ingo Schulze</a> zu blicken, wird hier nicht zum Versuch, eine <a href="/autoren/katharina-schmitz/im-gittersee-skandal-geht-es-nicht-um-misogynie-sondern-die-generation-ddr" rel="noopener">M&#228;ngelliste</a> mit einer anderen zu beantworten. Das Spiel &#8222;Wie du mir, so ich dir&#8220; spielen wir nicht. Der Literaturkritiker Richard K&#228;mmerlings h&#228;lt den 1962 in Dresden geborenen Schriftsteller Ingo Schulze f&#252;r einen &#8222;unserer besten Erz&#228;hler&#8220;. </p><p>1988 ist er, der gerade sein Diplom als Philologe und Germanist in der Tasche hatte, ans Theater gegangen. Es war die Zeit, als im fallenden Staat DDR jede Vorstellung ein Meeting, eine Gelegenheit zum Dialog, ein St&#252;ck Gegen&#246;ffentlichkeit war. Er wirkte am Landestheater Altenburg an Inszenierungen mit, die nicht beim Text ihres Autors blieben, sondern mit ihren Gedanken auf die Stra&#223;e sprangen, z</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 17:58:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Hametner</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Iran-Politik | Merz, Wadephul und der Iran: Taktisches Manöver oder echte Wende?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Während Kanzler Friedrich Merz Lockerungen der Sanktionen ins Spiel bringt, gibt sich sein Außenminister Johann Wadephul vor der UN hart. Hinter der deutschen Strategie steckt vor allem die Angst vor den Folgen der Hormus-Blockade</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sabine-kebir/deutsche-iran-politik-sie-ist-nicht-auf-der-hoehe-der-oekonomischen-kriegsfolgen/@@images/image-1000-0bfc6cf4cd76afb69004dd0b987f8a0d.jpeg" alt="Merz, Wadephul und der Iran: Taktisches Manöver oder echte Wende?" title="Merz, Wadephul und der Iran: Taktisches Manöver oder echte Wende?" height="562" width="1000" /></figure><p>Ende Januar verk&#252;ndete Kanzler Friedrich Merz noch vollmundig, dass <a href="https://www.n-tv.de/politik/Merz-sieht-das-Mullah-Regime-vor-dem-Ende-id30297077.html" rel="noopener">die Tage des iranischen Mullah-Regimes gez&#228;hlt</a> seien. Da allerdings die von Israel und den USA gef&#252;hrten Milit&#228;rschl&#228;ge nicht die gew&#252;nschten, sondern v&#246;llig unerwartete Wirkungen zeitigten, konnte die Bundesregierung froh sein, sich mit der Beteiligung an diesem Krieg zur&#252;ckgehalten zu haben. Was nicht ganz zutrifft, zieht man die <a href="/autoren/hans-georg-ehrhart/iran-usa-diese-krieg-ist-mit-so-vielen-gefaehrlichen-konflikten-verflochten" rel="noopener">Erlaubnis f&#252;r digitale und milit&#228;rische Lenkungsman&#246;ver</a> in Betracht, die den USA f&#252;r die Basis Ramstein erteilt wurde, was Donald Trump bekanntlich nicht gen&#252;gte.</p><h2>Seit dem 28. Februar waltet exzessive Gewalt</h2><p>Wenn sich Merz nun dazu durchgerungen hat, &#246;ffentlich &#252;ber gelockerte Iran-Sanktionen nachzudenken, folgt er damit de</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 17:31:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sabine Kebir</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Attacke auf israelischen Rüstungskonzern: Und das war nur der Auftakt im „Ulm 5“-Prozess]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Fünf Aktivist*innen verwüsten in Ulm die Büros eines israelischen Rüstungsunternehmens. Vor Gericht argumentiert ihre Verteidigung mit „Nothilfe“ im Angesicht eines Genozids. Die Anklage spricht dagegen von Antisemitismus und Antizionismus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanno-hauenstein/attacke-auf-israelischen-ruestungskonzern-so-lief-der-auftakt-im-ulm-5-prozess/@@images/image-1000-2a6e852e1f61cdf716bc4c9f0f2baf75.jpeg" alt="Attacke auf israelischen Rüstungskonzern: Und das war nur der Auftakt im „Ulm 5“-Prozess" title="Attacke auf israelischen Rüstungskonzern: Und das war nur der Auftakt im „Ulm 5“-Prozess" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Es waren <a href="https://www.instagram.com/p/DXom_iYDPXV/?img_index=1" rel="noopener"><span>teils groteske Bilder</span></a> Anfang dieser Woche im Prozesssaal in Stuttgart-Stammheim: Nachdem die f&#252;nf angeklagten Aktivist:innen in Handschellen in den Gerichtssaal gef&#252;hrt worden waren, begann der Prozess gegen die &#8222;Ulm 5<span>&#8220;</span> mit einem intensiven Schlagabtausch zwischen dem zehnk&#246;pfigen Verteidigerteam und der Vorsitzenden Richterin. Die Verteidigung argumentierte, dass die physische Anordnung im Saal &#8211; insbesondere die dicke Glasscheibe zwischen den Angeklagten und ihren Anw&#228;lten &#8211; deren Kommunikation de facto unm&#246;glich mache und somit gegen die <a href="https://www.echr.coe.int/documents/d/echr/convention_DEU" rel="noopener"><span>Europ&#228;ische Menschenrechtskonvention </span></a>versto&#223;e.</p><p class="p1">&#8222;Das Gericht nutzt autorit&#228;re Methoden, um die Aus&#252;bung grundlegender Verteidigungsrechte zu verhindern<span>&#8220;</span>, sagte Verte</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 17:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanno Hauenstein</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Torf? Kommt mir nicht in die Tüte – denn es gibt eine perfekte Alternative]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Was Blumenerde mit der Erderhitzung zu tun hat? Einiges, wenn Torf darin steckt. Seine Verwendung geht zu Lasten des Klimas. Dabei wächst eine perfekte Alternative heran, wie jetzt ein Ratgeber zeigt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hanna-gersmann/torf-in-blumenerde-und-garten-kommt-mir-nicht-in-die-tuete-es-gibt-alternative/@@images/image-1000-2fb0bc7d8b6e361f4153bdaf04d1093b.jpeg" alt="Torf? Kommt mir nicht in die Tüte – denn es gibt eine perfekte Alternative" title="Torf? Kommt mir nicht in die Tüte – denn es gibt eine perfekte Alternative" height="562" width="1000" /></figure><p>Hobbyg&#228;rtnerinnen und G&#228;rtner schleppen derzeit s&#228;ckeweise Erde aus Baum&#228;rkten, Discountern oder G&#228;rtnereien. Kartoffeln und Salat, Narzissen und Tulpen sollen darauf wachsen. Nur: Erde ist nicht gleich Erde: Enth&#228;lt sie Torf, dann sch&#228;digt sie das Klima. Denn Torf kommt aus Mooren &#8211; und die sind f&#252;r den Kampf gegen die Erderhitzung entscheidend.</p><p>Moore bedecken auf der Welt nur drei Prozent der Landfl&#228;che, speichern dem Bundesamt f&#252;r Naturschutz zufolge aber <a href="/autoren/hanna-gersmann/schuetzt-die-moore-feuchtgebiete-for-future" rel="noopener">doppelt so viel Kohlenstoff wie alle W&#228;lder</a> der Erde zusammen. &#220;ber Jahrzehnte sind sie trockengelegt worden, um Stra&#223;en zu bauen, Felder und Weiden anzulegen. F&#252;r den Abbau von Torf werden sie weiter zerst&#246;rt. Damit entscheidet sich auch im Blumentopf, ob </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanna Gersmann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Gletscherschmelze: Grönland wächst, die deutsche Nordseeküste sackt ins Meer ab]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Grünes Wissen to go: Überall auf der Welt steigen die Ozeanpegel durch das Abschmelzen der Gletscher. Doch ausgerechnet dort, wo die Gletscherschmelze am stärksten ist, fällt er erheblich. Wie das zusammenhängt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nick-reimer/gletscherschmelze-groenland-waechst-die-deutsche-nordseekueste-sackt-ins-meer-ab/@@images/image-1000-30dfa6e7e1409c48c59aab11298c4b2d.jpeg" alt="Gletscherschmelze: Grönland wächst, die deutsche Nordseeküste sackt ins Meer ab" title="Gletscherschmelze: Grönland wächst, die deutsche Nordseeküste sackt ins Meer ab" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Klimawandel bringt einige paradoxe Ph&#228;nomene mit sich: Beispielsweise sorgt <a href="/autoren/marisa-becker/so-viel-energie-wie-3-6-milliarden-hiroshima-bomben" rel="noopener">die weltweite Gletscherschmelze</a> daf&#252;r, dass die Pegel der Ozeane weltweit steigen. Im Durchschnitt 9 Zentimeter sind bereits dazugekommen, bis zum Ende des Jahrhunderts k&#246;nnten es nach Prognosen des Weltklimarates bis zu 1 Meter mehr werden. In Gr&#246;nland allerdings wird der Meeresspiegel fallen, wie jetzt ein Team der Columbia University herausgefunden hat: im Extremfall um bis zu 2,5 Meter binnen der n&#228;chsten 75 Jahre.</p><p>Grund daf&#252;r &#8211; und jetzt wird es wirklich schr&#228;g &#8211; ist ausgerechnet die Gletscherschmelze, wie das Team <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-68182-6" target="_blank" rel="nofollow noopener">im Fachjournal <em>Nature Communications</em></a>: Wenn diese besonders stark ausf&#228;llt, sinkt das Gewicht des Eispanzers, das derzeit noch auf die gr&#246;&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 16:16:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nick Reimer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wie Millennials wirklich ticken? Diese fünf Serien und Filme verraten alles über sie]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Leif Randts Millennial-Roman „Allegro Pastell“ und dessen Verfilmung erzählen vor allem von privilegierten Menschen. Wer die Gen Y besser verstehen will, sollte diese fünf Filme und Serien kennen. Die Klassenfrage wird hier auch gestellt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-millennials-wirklich-ticken-diese-fuenf-serien-und-filme-zeigen-es/@@images/image-1000-6e1f92ba1f5d236b7f7f7a68d948d23a.jpeg" alt="Wie Millennials wirklich ticken? Diese fünf Serien und Filme verraten alles über sie" title="Wie Millennials wirklich ticken? Diese fünf Serien und Filme verraten alles über sie" height="562" width="1000" /></figure><p>Auf Social Media wird 2016 als vermeintlich letztes unproblematisches Jahr des aktuellen Jahrhunderts romantisiert, Skinny Jeans sind wieder en vogue und die Gen Z entdeckt CDs wieder f&#252;r sich. Kurz: Die Millennial-Kultur feiert ein Comeback! Aber was macht die Generation Y eigentlich aus, die zwischen 1981 und 1995 geboren wurde? Diese f&#252;nf Filme und Serien geben einen Einblick.</p><h2>&#8222;Fleabag&#8220;: Auch mal im Dazwischen steckenbleiben</h2><p>Millennials sind Meister im Loslassen. Loslassen <a href="/autoren/der-freitag/haben-wir-die-liebe-zu-eng-definiert" rel="noopener">traditioneller Beziehungsmuster</a>, <a href="/autoren/oezge-inan/sommer-sonne-16-sein-was-ich-ueber-meinen-koerper-gerne-vorher-gewusst-haette" rel="noopener">ungesunder K&#246;rperbilder</a>, toxischer Erziehungsmethoden. Dass die Generation bei diesen gro&#223;en Emanzipationsprozessen nat&#252;rlicherweise auch mal im Dazwischen stecken bleibt, daf&#252;r steht Phoebe Waller-Bridges widerspr&#252;chliche Fleabag vielleicht</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 16:03:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Walser</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Linken-Politiker Ateş Gürpinar zur Gesundheitsreform: „Der Spaltungsversuch funktioniert“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/ebru-tasdemir/ates-guerpinar-zur-gesundheitsreform-der-spaltungsversuch-funktioniert</link>
        <description><![CDATA[<strong>Mehrere Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren im Rahmen der Gesundheitsreform eingespart werden. Was bedeutet das für die gesetzlich Versicherten? Und könnte es andere Möglichkeiten für eine gute Versorgung für alle geben?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ebru-tasdemir/ates-guerpinar-zur-gesundheitsreform-der-spaltungsversuch-funktioniert/@@images/image-1000-fbe1ae091bc05b514ec0b023731b3b38.jpeg" alt="Linken-Politiker Ateş Gürpinar zur Gesundheitsreform: „Der Spaltungsversuch funktioniert“" title="Linken-Politiker Ateş Gürpinar zur Gesundheitsreform: „Der Spaltungsversuch funktioniert“" height="562" width="1000" /></figure><p><span>An diesem Mittwoch wurden die Pl&#228;ne f&#252;r die Gesundheitsreform der Bundesgesundheitsministerin <a href="/autoren/ulrike-baureithel/kahlschlag-und-warteschleife-die-fatale-gesundheitspolitik-der-nina-warken" rel="noopener">Nina Warken</a> (CDU) vom Kabinett abgesegnet. Bis zum Sommer soll das Gesetz im Bundestag beschlossen werden. Von vielen Seiten gab es Kritik an den Sparpl&#228;nen, die unter anderem h&#246;here Zuzahlungen f&#252;r Medikamente und eine <a href="/autoren/marlen-hobrack/krankenkassen-reform-verabschiedet-sich-die-cdu-vom-konservativen-familienbild" rel="noopener">Aufhebung der Familienversicherung</a> f&#252;r Ehegatten bedeutet h&#228;tten. Die Opposition im Bundestag kritisiert vor allem die einseitige Belastung der Arbeitnehmer*innen der unteren und mittleren Einkommensschichten. Ates G&#252;rpinar (Die Linke) betont, dass vor allem wohlhabende Menschen und Privatversicherte weiterhin verschont w&#252;rden.</span></p><p class="interview-question"><span>der Freitag: H</span>err G&#252;rpinar, Bundesgesundheitsministerin <a href="/autoren/ulrike-baureithel/gesundheitsreform-von-nina-warken-es-wird-grausam" rel="noopener">Nina Warken stellte Mitte April ihre Pl&#228;ne f&#</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 14:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ebru Taşdemir</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[1. Mai, Flohmarkt und der Westen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wir beschäftigen uns mit Demos zum 1. Mai, Zufallsfunden auf dem Flohmarkt und damit, wie der Osten auf den Westen schaut</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/1-mai-flohmarkt-und-der-westen/@@images/image-1000-01321e17b615842595753b9aea5576de.gif" alt="1. Mai, Flohmarkt und der Westen" title="1. Mai, Flohmarkt und der Westen" height="561" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>auf einer 1.-Mai-Demo in der DDR sa&#223;en mein Bruder und ich auf den Schultern meiner Eltern, er mit Budjonny-M&#252;tze. Auf der <a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsE8LPOvVTnZ047eBPY3EZ/tJVex5Z-rWBJ" title="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsE8LPOvVTnZ047eBPY3EZ/tJVex5Z-rWBJ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karl-Marx-Allee</a> liefen wir wie alle anderen an der Trib&#252;ne vorbei. Es sah so aus, als w&#252;rden die Herrschenden den Arbeitern zuwinken, aber eigentlich war es umgekehrt. Meine Eltern gingen zu ihrer Betriebsgruppe, jeder zu seiner, das wurde so organisiert. Die Werkt&#228;tigen sollten im Kollektiv erscheinen.</p><p>Ich war &#252;berrascht, als ich sp&#228;ter merkte, wie organisiert dieser Tag auch im Westen ablief. Die 1.-Mai-Demos in Berlin-Kreuzberg, der &#8222;Schwarze Block&#8220;, alles folgte einem <a href="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsEag7bLtptUAKBTZEWmwd/uA2DwL2tpywS" title="https://6juav.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/1t6Af4OiGsEag7bLtptUAKBTZEWmwd/uA2DwL2tpywS" target="_blank" rel="noopener noreferrer">genauen Plan</a>.</p><p>Volksfest war am Ende auf beiden Seiten.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf d</p></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:22:16 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Wadephul in New York: Die Welt dreht sich weiter – an Deutschland vorbei]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der deutsche Außenminister hält vor der UNO eine Rede, die sich beim Thema Iran an eine Umkehr von Ursache und Wirkung hält. So eine Haltung wirkt angesichts der globalen Folgen dieses Krieges für die Weltwirtschaft schon grotesk</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/wadephul-in-new-york-die-welt-dreht-sich-weiter-an-deutschland-vorbei/@@images/image-1000-c4cba3629d1163854e6f35908f64ded9.jpeg" alt="Wadephul in New York: Die Welt dreht sich weiter – an Deutschland vorbei" title="Wadephul in New York: Die Welt dreht sich weiter – an Deutschland vorbei" height="562" width="1000" /></figure><p>So kann man die Dinge nat&#252;rlich auch sehen und zu verstehen geben, in einem Paralleluniversum unterwegs zu sein. Der deutsche Au&#223;enminister hat in New York vor den Vereinten Nationen <a href="https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/aussenpolitik/id_101231516/wadephul-in-new-york-die-kritik-an-den-usa-ueberlaesst-er-anderen.html" rel="noopener">Iran dazu aufgefordert, Angriffe auf andere Staaten zu unterlassen</a>. Von welchem Krieg redet Johann Wadephul? Wer hat am 28. Februar wen angegriffen?</p><p>Es gab sechs Wochen, in denen <a href="/autoren/konrad-ege/usa-donald-trump-ist-das-narrativ-seines-kriegs-entglitten" rel="noopener">die USA und Israel Iran mit exzessiver milit&#228;rischer Gewalt</a> aus der Luft treffen wollten und getroffen haben. Zerst&#246;rt wurden Milit&#228;r- und Industrieanlagen sowie zivile Infrastruktur, dazu politische F&#252;hrer des Landes gezielt get&#246;tet. Im Angriffsgebiet starben mehr als 6.600 Menschen &#8211; Milit&#228;rs wie Zivilisten, Frauen wie Kinder.</p><p>Um sich dagegen zu wehren, haben die Streitkr&#228;fte des Iran</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:41:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lutz Herden</dc:creator>
        
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