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      <title>Debatte</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:33 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Debatte</title>
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        <title><![CDATA[Was Chinas Energiewende so erfolgreich macht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Europa debattiert, Amerika zögert und China baut. Während der Westen schläft, hat China die Energiewende längst gewonnen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-funktioniert-die-chinesische-planwirtschaft-genau/@@images/image-1000-4b6736ccb87d2186739c87c11a0df32b.jpeg" alt="Was Chinas Energiewende so erfolgreich macht" title="Was Chinas Energiewende so erfolgreich macht" height="562" width="1000" /></figure><p>Chinas Entwicklung ist bemerkenswert. Im <em>Freitag</em> haben Johan Rockstr&#246;m und Inga Str&#252;mke k&#252;rzlich <a href="/autoren/der-freitag/wie-china-mit-planwirtschaft-zur-globalen-macht-wurde" target="_blank" rel="noopener">auf Schl&#252;sselelemente des chinesischen Erfolgsmodells</a> aufmerksam gemacht: wissenschaftliche Ver&#246;ffentlichungen, Patentanmeldungen, die F&#246;rderung von Talenten, Investitionen in die Infrastruktur sowie Grundlagenforschung. Besonders ins Auge sticht das Energiesystem: China investiert weltweit am st&#228;rksten in Photovoltaik und Windenergie und treibt den Aufbau gro&#223;er Speicheranlagen voran. Bei Batteriespeichern &#252;bertrifft China die USA bereits heute um das Doppelte &#8211; und die gesamte EU sogar um das F&#252;nf- bis Sechsfache.</p><p>China ist bei der Nutzung erneuerbarer Energien nicht nur absolut f&#252;hrend, sondern baut auch relativ zur installierten So</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Rainer Land</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Zeitgeist | Zeig mir dein Blut! Unsere Kultur basiert auf einer Tyrannei der Sichtbarkeit]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Alles soll gesagt und gezeigt werden. Dabei brauchen wir Menschen das Opake. Ein Plädoyer fürs Schweigen und Verbergen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/zeig-mir-dein-blut-unsere-kultur-basiert-auf-einem-terror-der-sichtbarkeit/@@images/image-1000-b6c0d23dde60a1e1bbc60c86a351133d.jpeg" alt="Zeig mir dein Blut! Unsere Kultur basiert auf einer Tyrannei der Sichtbarkeit" title="Zeig mir dein Blut! Unsere Kultur basiert auf einer Tyrannei der Sichtbarkeit" height="560" width="1000" /></figure><p>In der neuen Werbung von Monatsbinden, bei der die Binde einem H&#228;rtetest ausgesetzt wird, sehen wir seit Neuestem nicht mehr eine blaue Fl&#252;ssigkeit, die auf die Binde gesch&#252;ttet wird, um ihre Saugf&#228;higkeit zu demonstrieren, <a href="https://www.instagram.com/reel/DV79bnXjGsN/" rel="noopener">sondern eine rote</a>. Die feministische Community jubelt: Endlich k&#246;nnten Frauen &#8222;zeigen, was wirklich aus unseren K&#246;rpern kommt&#8220;, hei&#223;t es im Netz. F&#252;r den Fall, dass es jemand vergessen haben sollte. </p><p>Man k&#246;nnte &#252;ber diese kleine Anekdote schmunzeln &#8211; doch damit w&#252;rde man verkennen, dass hinter dem &#8222;Wir zeigen, was wirklich aus unseren K&#246;rpern kommt&#8220; mehr steckt als nur die Lust am Expliziten. Diese Lust &#8211; falls &#8222;Lust&#8220; hier das richtige Wort ist &#8211; ist Teil ein</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nathalie Weidenfeld</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Digitalisierung | An den Unis herrscht eine KI-Euphorie. Crashen wir die Party!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>An den Hochschulen werden immer mehr Arbeiten mit KI geschrieben. Damit aber wird ein zentrales Prinzip von Bildung außer Kraft gesetzt: die Schriftlichkeit. Unser Autor plädiert für einen reflektierten Umgang</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/markus-steinmayr/an-den-unis-herrscht-eine-ki-euphorie-crashen-wir-die-party/@@images/image-1000-7bd8c83174870c7318eaada4a84071f3.jpeg" alt="An den Unis herrscht eine KI-Euphorie. Crashen wir die Party!" title="An den Unis herrscht eine KI-Euphorie. Crashen wir die Party!" height="562" width="1000" /></figure><p>J&#252;ngst hat das Centrum f&#252;r Hochschulentwicklung (CHE) in G&#252;tersloh die Ergebnisse einer <a href="https://www.che.de/2025/ein-viertel-der-studierenden-nutzt-taeglich-kuenstliche-intelligenz/" rel="noopener">Umfrage</a> unter Studierenden aller Fakult&#228;ten zum Thema &#8222;K&#252;nstliche Intelligenz&#8220; publiziert. Die Ergebnisse sind wenig &#252;berraschend: 65 Prozent nutzen KI-Tools, davon ein Viertel sogar t&#228;glich, glauben aber, dass innerhalb ihres Studiums die Entwicklung von KI-Kompetenzen und die Unterrichtung in rechtlichen und wissenschaftsethischen Aspekten zu kurz kommt.</p><p>Folgerichtig fordert das CHE, dass &#8222;KI-Kompetenzen curricular verankert und in die regul&#228;re Fachlehre integriert werden&#8220;. Der &#8222;kritisch-reflektierende Umgang&#8220;, den das CHE verlangt, setzt ein fundiertes Wissen um die Tradition voraus. Nur wer etwas &#252;ber die Geschichte der </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Markus Steinmayr</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Zuckersteuer: Nehmt das, Ihr ungebildeten Dicken?!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Staat führt eine Abgabe ein, um die Volksernährung zu lenken – und nicht einmal Markus Söder schimpft über„Verbotskultur“: über den klassenkulturellen Charakter der Zuckersteuer und den Verlust der Fähigkeit des Kochens</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/zuckersteuer-nehmt-das-ihr-ungebildeten-dicken/@@images/image-1000-f4cb3bf0b64013d193a274dc7aeaa842.jpeg" alt="Zuckersteuer: Nehmt das, Ihr ungebildeten Dicken?!" title="Zuckersteuer: Nehmt das, Ihr ungebildeten Dicken?!" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Kabarettist Florian Schr&#246;der hat <a href="/autoren/ulrike-baureithel/die-krankenkassenreform-ist-das-gegenteil-davon-was-sich-die-menschen-wuenschen" rel="noopener">die geplante Zuckersteuer</a> k&#252;rzlich treffend kommentiert. Der &#8222;links-gr&#252;ne Stammw&#228;hler aus dem Prenzlauer Berg&#8220;, so Schr&#246;ders Pointe, k&#246;nne sich endlich einmal mit einer ansonsten notorisch zerstrittenen Bundesregierung auf ein Projekt einigen: die Limo-Steuer. Ab 2028 sollen Hersteller verpflichtet werden, den Zuckergehalt in Softdrinks deutlich zu senken oder h&#246;here Abgaben zu zahlen. </span></p><p><span>Anders als beim Veggie-Day spricht nicht einmal Markus S&#246;der von Verbotskultur. Warum? Unter anderem, weil sich der moralische Zeigefinger diesmal bequem nach unten richten l&#228;sst.</span></p><h2><span>Porridge und Avocado f&#252;r die da unten!</span></h2><p><span>Im Zentrum steht dabei eine stille Verachtung: die Vorstellung, ungesundes &#220;bergewicht sei vor</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[„Es reicht“-Sozialproteste der Linken sparen den Krieg aus. So wird das nichts]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Linkspartei will bundesweit Sozialproteste initiieren und hofft, dass diese eine eigenständige Dynamik entwickeln. Doch wer klagt, dass Abermilliarden gestrichen werden, muss auch sagen, wo diese hinfließen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/es-reicht-sozialproteste-der-linken-sparen-den-krieg-aus-so-wird-das-nichts/@@images/image-1000-a7f644bfd4094a5558ae9fd3c554575b.gif" alt="„Es reicht“-Sozialproteste der Linken sparen den Krieg aus. So wird das nichts" title="„Es reicht“-Sozialproteste der Linken sparen den Krieg aus. So wird das nichts" height="562" width="1000" /></figure><p>Als die Linkspartei am 1. Juni 2026 zur Auftaktkundgebung ihrer <a href="/autoren/sebastian-baehr/sozialproteste-gegen-merz-welche-fehler-eine-neue-bewegung-vermeiden-muss" rel="noopener">neuen Kampagne gegen den Sozialabbau</a> aufrief, hatte ich ehrlich gesagt das Schlimmste bef&#252;rchtet. Unter dem nicht gerade originellen Titel &#8222;Es reicht&#8220; warb man da f&#252;r etwas, das zun&#228;chst so aussah, als h&#228;tte man einer KI gesagt: &#8222;Pack doch bitte mal alles zusammen, was in den letzten zwanzig Jahren NICHT funktioniert hat, und mach daraus eine m&#246;glichst lahme Veranstaltung!&#8220;</p><p>Und diese KI hat scheinbar geliefert: vorhersehbare musikalische Acts, inspirationslose Politiker:innen im Wahlkampfmodus, Slogans wie &#8222;K&#252;rzungen stoppen&#8220; oder &#8222;Milliard&#228;rssteuer jetzt!&#8220; &#8211; und als Kundgebungsort der Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksb&#252;hne, die gleic</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marcus Staiger</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Ideen | Antikapitalismus von rechts außen: Verlieren Linke die Deutungshoheit?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/wolfram-ette/systemkritik-von-rechts-der-verlorene-antikapitalismus-der-linken</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die neue Rechte gibt sich zunehmend antikapitalistisch. Weil die Linke die Systemfrage kaum noch stellt, wandert der Protest nach rechts</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wolfram-ette/systemkritik-von-rechts-der-verlorene-antikapitalismus-der-linken/@@images/image-1000-6f70664ea9df80b855bc8b9dc717c50b.jpeg" alt="Antikapitalismus von rechts außen: Verlieren Linke die Deutungshoheit?" title="Antikapitalismus von rechts außen: Verlieren Linke die Deutungshoheit?" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich lese Georg Luk&#225;cs &#252;ber Thomas Manns <em>Der Zauberberg</em> &#8211; &#252;ber den Kampf, den der Aufkl&#228;rer Settembrini und der Jesuit Naphta um die Seele des jungen, bildungswilligen Hans Castorp ausfechten. &#8222;Settembrini&#8220;, so schreibt Luk&#225;cs, sei &#8222;Verk&#252;nder des Fortschritts sans phrase, kritikloser Herold des kapitalistischen Systems&#8220; &#8211; und deshalb der antikapitalistischen Demagogie Naphtas geistig unterlegen. Darin sei &#8222;die Schw&#228;che des modernen Demokratismus gegen&#252;ber der reaktion&#228;ren Demagogie treffend beschrieben&#8220;.</p><p>Ist damit nicht auch die asymmetrische Situation genau beschrieben, in der sich Linke und Rechte aktuell gegen&#252;berstehen? Warum <a href="/autoren/sebastian-baehr/eva-von-redecker-zum-rechtsruck-der-neue-faschismus-lebt-vom-phantombesitz" rel="noopener">w&#228;hlen Menschen Trump, Bolsonaro, H&#246;cke</a>? Erwarten sie si</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Wolfram Ette</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Linke Sprache schafft ein Gefängnis, sagt Julian Reichelt. Warum er falsch liegt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ist die Meinungsfreiheit wirklich in Gefahr, wie gerne behauptet wird? Mitnichten. Dahinter verbirgt sich vielmehr die Absicht, den politischen Gegner zum Schweigen zu bringen. Politiker wie Wolfgang Kubicki beherrschen diese Taktik perfekt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/linke-sprache-schafft-ein-gefaengnis-sagt-julian-reichelt-warum-er-falsch-liegt/@@images/image-1000-daaefc811b0977599d03aadc7928e617.jpeg" alt="Linke Sprache schafft ein Gefängnis, sagt Julian Reichelt. Warum er falsch liegt" title="Linke Sprache schafft ein Gefängnis, sagt Julian Reichelt. Warum er falsch liegt" height="562" width="1000" /></figure><p>Am Anfang dieser Woche, gleich nach dem FDP-Parteitag, gab der neue Generalsekret&#228;r der Partei dem <a href="https://www.deutschlandfunk.de/fdp-neustart-interview-mit-frisch-gewaehltem-generalsekretaer-martin-hagen-100.html" rel="noopener">Deutschlandfunk ein Interview</a>. Gefragt nach besonderen Themenschwerpunkten des neuen Vorsitzenden Wolfgang Kubicki, kam Martin Hagen sofort auf das Thema Meinungsfreiheit zu sprechen. Wenn jemand Friedrich Merz wegen seines &#8222;Umgangs mit der Wahrheit&#8220; als &#8222;Pinocchio&#8220; bezeichne &#8222;und dann eine Strafanzeige bekommt, ist das doch ein ganz handfester Angriff auf die Meinungsfreiheit&#8220;.</p><p>Was Hagen nicht erw&#228;hnte: <a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/kanzler-beleidigt-pinocchio-kommentar-sorgt-fuer-anzeige" rel="noopener">Die Strafanzeige</a> gegen einen Heilbronner Rentner, der den Bundeskanzler und CDU-Vorsitzenden mit dem Symbol des L&#252;gners verglichen hatte, gab es zwar tats&#228;chlich. Aber das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt mit der Beg</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 14:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stephan Hebel</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Warum der Technologie-Wahn der SPD ohne echte Kapitalismuskritik scheitern muss]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Partei feiert Roboter und KI als Befreiung. Doch ohne echte Kapitalismuskritik zerstört diese Utopie unsere Lebensgrundlagen – und macht die SPD politisch vollends irrelevant. Eine Antwort auf Leander Scholz</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/warum-der-technologie-wahn-der-spd-ohne-echte-kapitalismuskritik-scheitern-muss/@@images/image-1000-50d2b9e64b58b1611685e9802fb4d0e5.jpeg" alt="Warum der Technologie-Wahn der SPD ohne echte Kapitalismuskritik scheitern muss" title="Warum der Technologie-Wahn der SPD ohne echte Kapitalismuskritik scheitern muss" height="562" width="1000" /></figure><p>Es k&#246;nnte ja so sch&#246;n sein: Der Fortschritt, den man bekanntlich nicht aufhalten kann, befreit 250 Jahre nach der ersten Industriellen Revolution mit Hilfe von Automatisierung und Robotern die &#8222;Menschen der Zukunft&#8220; vom Fluch der Arbeit. Intelligente Roboter werden uns begleiten und helfen, die Qualit&#228;t unserer Lebensr&#228;ume zu erh&#246;hen.</p><p>Und die Sozialdemokratie, die ja wie keine andere Partei diese industrielle Revolution von heute und ihre menschlichen Produktivkr&#228;fte repr&#228;sentieren kann, muss den Ball nur aufgreifen. So hat es Leander Scholz j&#252;ngst im <em>Freitag</em> <a href="/autoren/leander-scholz/wie-die-spd-ihren-status-als-volkspartei-zurueckgewinnen-kann" rel="noopener">gefordert</a> und hinzugef&#252;gt: Dazu muss sie sich &#8222;vom Einfluss der Gr&#252;nen&#8220; l&#246;sen, also von den &#246;kologischen Bedenkentr&#228;gern, und den &#220;bergang vo</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 17:53:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Wolfgang Neef</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Mutter aus dem Osten, Vater aus dem Westen: Gehöre ich zur „Vierten Generation Ost“?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ich wuchs in Leipzig auf und hielt die Wiedervereinigung für perfekt. Später bekam dieses Bild Risse, ich dachte anders über Ost- und Westdeutschland nach, gerade als Grünen-Hochschulpolitiker. Was ich mir heute für meine Generation wünsche</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vierte-generation-ost-vater-wessi-mutter-ossi-gehoere-ich-wossi-dann-dazu/@@images/image-1000-04a677e12c8029d568ec862f3985733c.jpeg" alt="Mutter aus dem Osten, Vater aus dem Westen: Gehöre ich zur „Vierten Generation Ost“?" title="Mutter aus dem Osten, Vater aus dem Westen: Gehöre ich zur „Vierten Generation Ost“?" height="562" width="1000" /></figure><p>Als ich klein war, war f&#252;r mich Deutschland lange ein komplett (wieder)vereintes Land &#8211; in jeder Hinsicht. Kein Ost und West mehr. Sicher liegt das an meiner Erziehung. Meine Mutter, die im Osten aufgewachsen ist, und mein Vater, der sofort nach der Wende nach Leipzig kam, wollten mir immer beide Perspektiven des einst geteilten Deutschlands vermitteln.</p><p>Mein Vater erz&#228;hlte von meiner Oma, die <a href="/autoren/lutz-herden/familie-rechlin-das-ddr-fernsehen-erzaehlt-eine-ost-west-geschichte" rel="noopener">Westprodukte in den Osten</a> schickte. Meine Mutter steuerte die andere Sicht bei: die perfekt gepackten Kisten &#8211; und jene, die ge&#246;ffnet wurden, weil die Stasi hineinsah. Sie erz&#228;hlte von den Jeans, dieser einen Handcreme und den Briefen, in denen versteckt die Frage formuliert war, ob denn die Pakete auch angekommen seien. An dieser Stelle: Ich hoffe, die Jeans haben gepas</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Constantin Meyer zu Allendorf</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Wie für Papst Leo ein gelingendes Leben mit einer anderen KI aussehen könnte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Papst Leo XIV kritisiert nicht nur den KI-Kapitalismus und fordert deren „Entwaffnung“. Er macht auch sehr konkrete Vorschläge wie eine humane künstliche Intelligenz aussehen könnte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/olivia-mitscherlich-schoenherr/ki-kritik-papst-leo-xiv-liest-peter-thiel-die-leviten/@@images/image-1000-2ee0aece8a2883e36c0dea03ba357847.jpeg" alt="Wie für Papst Leo ein gelingendes Leben mit einer anderen KI aussehen könnte" title="Wie für Papst Leo ein gelingendes Leben mit einer anderen KI aussehen könnte" height="562" width="1000" /></figure><p>Die K&#252;nstliche Intelligenz, die wir kennen, ist eine Intelligenz der Menschenverachtung. Sie wird realisiert in einem Machtgef&#252;ge, in dem sich die technologischen Systeme, trans- und posthumanistische Erz&#228;hlungen von einem erl&#246;sten Zeitalter der Singularit&#228;t, die Ausbeutungsprozesse des Netzwerkkapitalismus und ein politischer Autoritarismus wechselseitig befeuern.</p><p>Plakativ kommt der Menschenhass in den trans- und posthumanistischen Utopien zum Ausdruck, die im Umkreis des Silicon Valley entstanden sind. Endlichkeit, Verletzlichkeit, Sterblichkeit werden als Defekte der menschlichen Lebensform vorgestellt, die durch Technik zu &#252;berwinden seien: in einem <a href="/autoren/der-freitag/transhumanismus-warum-er-die-gefaehrlichste-ideologie-unserer-zeit-ist" rel="noopener">transhumanistischen Evolutionsschritt </a>&#252;ber das Mensch-Sein hinaus in die Zukunft einer allgemeinen KI. D</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Olivia Mitscherlich-Schönherr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Westend-Verleger Karsten antwortet seinen Kritikern: „Der Begriff ,links‘ wurde entleert“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/westend-verleger-karsten-der-begriff-links-wurde-entleert</link>
        <description><![CDATA[<strong>30 Autoren kritisieren den Westend-Verlag öffentlich für eine „rechtsoffene Neuausrichtung“. Hier antwortet Verleger Markus J. Karsten. Der Begriff „links“ sei im öffentlichen Diskurs unbrauchbar geworden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/westend-verleger-karsten-der-begriff-links-wurde-entleert/@@images/image-1000-b5302b3535c0ebca8b3488d2977653e9.jpeg" alt="Westend-Verleger Karsten antwortet seinen Kritikern: „Der Begriff ,links‘ wurde entleert“" title="Westend-Verleger Karsten antwortet seinen Kritikern: „Der Begriff ,links‘ wurde entleert“" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-question">Der Freitag: Drei&#223;ig teils prominente Autoren wie der Linken-Politiker Gregor Gysi kritisieren die &#8222;rechtsoffene Neuausrichtung&#8220; ihres Verlags in <a href="/autoren/timofeldhaus/offener-brief-von-autoren-gegen-westend-verlag-rechtsoffene-neuausrichtung" rel="noopener">einem offenen Brief</a> scharf. Sie behaupten, dass Sie ein Gespr&#228;ch &#252;ber die Neuausrichtung des Verlags abgelehnt haben. Trifft das zu, Herr Karsten?</p><p class="interview-answer"><strong>Markus J. Karsten</strong>: Nein, das ist so nicht korrekt. Seit jeher pflegen wir mit unseren Autorinnen und Autoren einen engen und diskursiven Austausch, deswegen stehen unsere T&#252;ren, wie jeder wei&#223; und auch in Anspruch nimmt und nahm, immer offen. Darauf haben wir die Initiatoren, die bei uns ein- und ausgegangen sind, erneut explizit hingewiesen.</p><p class="interview-question">Was sagen Sie den Autoren, die nun nicht mehr bei Ihnen publizieren wollen &#8211; aus Protest gegen die Publikation des Buchs </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 26 May 2026 17:40:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Mitmachfalle | Der vom BSW eingerichtete Bürgerrat zum Thema Frieden ist ein schwaches Schwert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Es wimmelt nur so von sorgsam eingehegten „Beteiligungsformaten“ – jetzt auch in Thüringen zum Thema Frieden. Im Kampf gegen Rüstungswahnsinn helfen sie nicht weiter. Not tut ein Konfrontationskurs. Sonst wandern noch mehr Bürger zur AfD</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-vom-bws-eingerichtete-buergerrat-zum-thema-frieden-ist-ein-schwaches-schwert/@@images/image-1000-7fab2d12f156b730bfe0d6e6cfe64ba6.gif" alt="Der vom BSW eingerichtete Bürgerrat zum Thema Frieden ist ein schwaches Schwert" title="Der vom BSW eingerichtete Bürgerrat zum Thema Frieden ist ein schwaches Schwert" height="562" width="1000" /></figure><p>Bis 2039 will Boris Pistorius die Bundeswehr zur st&#228;rksten konventionellen Armee Europas ausbauen. Das st&#246;&#223;t auf erstaunlich wenig Widerspruch. Es scheint, Deutschland will tats&#228;chlich <a href="/autoren/gerd-meissner/fuer-russland-ist-deutschland-gemessen-am-zweiten-weltkrieg-rueckfallgefaehrdet" rel="noopener">kriegst&#252;chtig</a> werden. Nur ein kleines H&#228;uflein stellt sich der Wiederkehr des Militarismus entgegen.</p><p>Das kleine gallische Dorf wird bewohnt von Tiktokern, Youtubern, Hip-Hoppern, streikenden Sch&#252;lern, Veteranen der Friedensbewegung und zuweilen zaghaften Vertretern der Linkspartei. Doch j&#252;ngst scheint auch die th&#252;ringische Staatskanzlei vom Zaubertrank gekostet zu haben. Am 21. April nahm der auf Dr&#228;ngen des BSW von der Landesregierung ins Leben gerufene <a href="https://bsw-thl.de/verlaengerung-der-online-beteiligung-fuer-den-thueringer-buergerrat-frieden-und-diplomatie/" rel="noopener">B&#252;rgerrat &#8222;Frieden und Diplomatie&#8220;</a> die Arbeit auf.</p><p>Womit haben wir es hier zu tun? 200 Ausg</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 25 May 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Wagner</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | „Die Barrikade gehört zur Demokratie“: Jakob Augstein im Gespräch mit Jörg Baberowski]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Warum ist Populismus so erfolgreich? Weil es vielen Menschen gar nicht um bürgerliche Freiheitsrechte geht, sondern um Anerkennung. Die erhalten sie mehr von der Rechten als von der Linken. Jörg Baberowski im Gespräch mit Jakob Augstein</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/populismus-ist-voellig-okay-jakob-augstein-im-gespraech-mit-joerg-baberowski/@@images/image-1000-9e99d7703c29b5a4f76e743c9e2e2abb.jpeg" alt="„Die Barrikade gehört zur Demokratie“: Jakob Augstein im Gespräch mit Jörg Baberowski" title="„Die Barrikade gehört zur Demokratie“: Jakob Augstein im Gespräch mit Jörg Baberowski" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-question">Jakob Augstein: Herr Baberowski, Sie haben ein <a href="https://www.chbeck.de/baberowski-volk-vorbei/product/40038683" rel="noopener">Buch &#252;ber Populismus und Demokratie</a> geschrieben. Auff&#228;llig ist, dass die AfD darin gar nicht vorkommt. Warum?</p><p class="interview-answer"><strong>J&#246;rg Baberowski: </strong>Weil ich den Begriff &#8222;<a href="/autoren/julius-wolf/ueber-gefahren-und-reize-des-linkspopulismus" rel="noopener">Populismus</a>&#8220; historisch verstehen m&#246;chte. Demokratie tritt in vielen Formen auf &#8211; als liberales, elektorales oder r&#228;tedemokratisches System. Die Athener h&#228;tten unser System &#8222;Oligarchie&#8220; genannt, wir nennen es Demokratie. Der Populismus ist auch kein neues Ph&#228;nomen. Er entsteht &#252;berall dort, wo Herrschaft sich als Repr&#228;sentation versteht, Menschen aber den Eindruck haben, nicht angemessen vertreten zu sein. Wo Herrschaft sich auf &#8222;die Volkssouver&#228;nit&#228;t&#8220; beruft, muss sie damit rechnen, dass all jene, die s</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 24 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jakob Augstein</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Vor den Landtagswahlen diskutiert Ostdeutschland vor allem eine Frage: Gehen oder bleiben?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Reiner Haseloff will Sachsen-Anhalt im Falle einer absoluten Mehrheit für die AfD verlassen. Tatsächlich ist die Gehen-oder-bleiben-Frage das Ostdeutschland-Paradigma der Gegenwart. Aber was ist mit den Menschen, die seit 2015 kamen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ostdeutschland-bewegt-vor-den-landtagswahlen-diese-frage-gehen-oder-bleiben/@@images/image-1000-2fde252a817a1e18ad74eaf26b3c0196.jpeg" alt="Vor den Landtagswahlen diskutiert Ostdeutschland vor allem eine Frage: Gehen oder bleiben?" title="Vor den Landtagswahlen diskutiert Ostdeutschland vor allem eine Frage: Gehen oder bleiben?" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Die vorpommersche Rockband <a href="/autoren/konstantin-nowotny/feine-sahne-fischfilet-pr-profi-monchi-ist-nicht-mehr-in-der-linken-szene" rel="noopener">Feine Sahne Fischfilet</a> hat neben ihren antifaschistischen Netzwerken auch immer ein ostdeutsches Lebensgef&#252;hl im l&#228;ndlichen Raum besungen, welches sich in ihrem Song <em>F&#252;r diese eine Nacht </em>auf zwei Textzeilen eindampfen l&#228;sst: <em>&#8222;</em>Eine ganze Generation, kennt diese Frage schon. Gehen oder bleiben<em>&#8220;</em>.</p><p class="p1">Die Band besingt da einen Raum des Aufwachsens, den viele Heimat nennen und den alle guten Kumpel trotzdem fr&#252;her oder sp&#228;ter verlassen haben. Das postmigrantische Jugend-Netzwerk &#8222;Jugendstil&#8220; hat zu dieser Frage k&#252;rzlich ein Panel mit dem Titel &#8222;<a href="https://jugendstil-projekt.de/should-i-stay-or-should-i-go/" rel="noopener"><span>Should I stay or should I go</span></a>&#8220; veranstaltet, auf dem diese Frage diskutiert wurde.</p><h2>Ob in Vorpommern oder in der Altmark</h2><p class="p1">Gerade f&#252;r Menschen mit Migrationsbiogr</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 21 May 2026 17:29:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Daniel Kubiak</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Apokalypse als Offenbarung: Eine christliche Theologie gegen den Endzeitfaschismus]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/die-hoffnung-der-apokalypse-christliche-theologie-gegen-den-endzeitfaschismus</link>
        <description><![CDATA[<strong>Zwischen Trumpismus, Klimakrise und apokalyptischer Stimmung entdecken linke Christ:innen die Bibel neu: nicht als Untergangserzählung, sondern als radikale Kritik an Herrschaft, Angst und Verdrängung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/die-hoffnung-der-apokalypse-christliche-theologie-gegen-den-endzeitfaschismus/@@images/image-1000-5e87395b2c176b5ff6bac20a2436d67a.jpeg" alt="Apokalypse als Offenbarung: Eine christliche Theologie gegen den Endzeitfaschismus" title="Apokalypse als Offenbarung: Eine christliche Theologie gegen den Endzeitfaschismus" height="562" width="1000" /></figure><p>Manchmal gibt es den rechten Moment, ein Buch zu lesen, der nicht mit dem Monat der Buchver&#246;ffentlichung zusammenf&#228;llt. Ich erlebe ihn gerade, wenn ich den Dokumentationsband einer Tagung des in M&#252;nster ans&#228;ssigen (katholischen) Instituts f&#252;r Theorie und Politik (ITP) aus dem Jahr 2024 zur Hand nehme: <em><a href="https://www.itpol.de/warum_die_theologie_nicht_klein_und_haesslich_sein_muss/" rel="noopener">&#8222;Warum die Theologie nicht klein und h&#228;sslich sein muss&#8220;</a>. Politisch-theologische Anfragen an die Zeitenwende und R&#252;ckfragen aus unserem messianischen Erbe.</em></p><p>Das Zitat im Buchtitel nimmt einen Satz Walter Benjamins aus dessen geschichtsphilosophischen Thesen auf, die 1940 als <em>&#220;ber den Begriff der Geschichte</em> erschienen sind. Benjamin fragt da, was mit dem &#8222;historischen Materialismus&#8220; geschieht, der marxistischen Geschichtsauffassung,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 21 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Nocebo-Effekt: Für uns Hypochonder bestätigt er, was wir schon lange wissen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/nocebo-effekt-fuer-uns-hypochonder-bestaetigt-er-was-wir-schon-lange-wissen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Nocebo-Effekt setzt sich in der Wissenschaft durch: Hypochonder sind nicht mehr die traurigen narzisstischen Gestalten, die ständig Krankheiten vermuten, die sie nicht haben</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/nocebo-effekt-fuer-uns-hypochonder-bestaetigt-er-was-wir-schon-lange-wissen/@@images/image-1000-bb2b286e0fbe98c43f966ce5824e3e8d.jpeg" alt="Nocebo-Effekt: Für uns Hypochonder bestätigt er, was wir schon lange wissen" title="Nocebo-Effekt: Für uns Hypochonder bestätigt er, was wir schon lange wissen" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich muss immer noch &#252;ber den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo-Effekt" rel="noopener">Nocebo-Effekt</a> nachdenken. Wir haben dazu einen Artikel <a href="/autoren/the-guardian/wenn-worte-krank-machen-der-nocebo-effekt-kann-uns-alle-treffen?utm_content=DF26040&amp;utm_source=brevo&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=DailyNewsletter&amp;utm_id=1921" rel="noopener">ver&#246;ffentlicht</a>, der es in sich hat. Der Nocebo-Effekt besagt, dass die blo&#223;e Erwartung von Schmerzen oder bedr&#252;ckenden Folgen dazu f&#252;hrt, dass diese eintreten, ohne dass eine organische Ursache vorliegt. So sollen laut einer Studie 76 Prozent der Nebenwirkungen der <a href="/autoren/ulrike-baureithel/corona-omikron-impfung-ab-herbst-umstritten" rel="noopener">Covid-19-Impfung</a> auf den Nocebo-Effekt zur&#252;ckgehen: Weil man sich davor f&#252;rchtet, dass man Fieber oder Kopfweh bekommen k&#246;nnte, bekommt man es dann auch.</p><p>Ebenfalls soll der Nocebo-Effekt daf&#252;r verantwortlich sein, warum manche Menschen Gluten nur schwer vertragen. Oder warum amerikanische Diplomaten auf <a href="/thema/kuba" rel="noopener">Kuba</a> schwere Symptome entwickelten, nachdem sie glaubten, von einer Art unbekannter Geheimwaffe attac</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 19 May 2026 12:06:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Fortschritt | Noch nie war die SPD ihren historischen Zielen näher als heute]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/leander-scholz/wie-die-spd-ihren-status-als-volkspartei-zurueckgewinnen-kann</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/leander-scholz/wie-die-spd-ihren-status-als-volkspartei-zurueckgewinnen-kann</link>
        <description><![CDATA[<strong>Es sieht nicht gut aus für die Sozialdemokratie, dabei hätte sie gerade heute eigentlich glänzende Aussichten. Für die industrielle Revolution ist sie genau die richtige Partei. Sie müsste aber aufhören, sich an den Grünen zu orientieren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/leander-scholz/wie-die-spd-ihren-status-als-volkspartei-zurueckgewinnen-kann/@@images/image-1000-5be97da3a1d919f2d8cd4bea4844acbb.jpeg" alt="Noch nie war die SPD ihren historischen Zielen näher als heute" title="Noch nie war die SPD ihren historischen Zielen näher als heute" height="562" width="1000" /></figure><p>Noch nie war die SPD ihren historischen Zielen n&#228;her als heute. Gegr&#252;ndet vor &#252;ber 150 Jahren als Partei der Arbeiterbewegung, steht sie derzeit wieder an der Schwelle zu einer Zukunft, die alles ver&#228;ndern wird. Nach der gescheiterten Revolution von 1848 hatte sie sich nicht nur vorgenommen, deren demokratische Anliegen mit neuem Leben zu erf&#252;llen, sondern auch Repr&#228;sentant einer neuen Klasse von Menschen zu sein.</p><p>Ihren Anf&#252;hrern war es gelungen, den Entrechteten in den Fabriken den Status einer eigenen W&#252;rde zu verleihen. Das Elend der Arbeiter galt ihnen nicht blo&#223; als schwerwiegender Makel des Fortschritts, sondern als Ansporn zu einer gesamtgesellschaftlichen Gerechtigkeit im Zeitalter der gro&#223;en Industrie. Obwohl selbst &#252;berwiegend</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 19 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Leander Scholz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was hätte Adorno zu Gaza gesagt? Es ist weniger klar, als viele uns glauben machen wollen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Adorno, Horkheimer und die Frankfurter Schule stehen im Zentrum der intellektuellen Identität der Bundesrepublik. Die Feuilletons haben nun entschieden: Ihre Tradition sei mit der „Staatsräson“ voll vereinbar. Doch so einfach ist es nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-haette-adorno-zu-gaza-gesagt-es-ist-weniger-klar-als-viele-glauben-wollen/@@images/image-1000-4aebc8c562550156add19dd4c8f46b7a.jpeg" alt="Was hätte Adorno zu Gaza gesagt? Es ist weniger klar, als viele uns glauben machen wollen" title="Was hätte Adorno zu Gaza gesagt? Es ist weniger klar, als viele uns glauben machen wollen" height="562" width="1000" /></figure><p>Was h&#228;tte wohl Adorno dazu gesagt? Diese in der Tat mehr als hypothetische Frage bewegt j&#252;ngst einige Zeitdiagnostiker mit Blick auf den Gaza-Krieg Israels, die deutsche Staatsr&#228;son und alle Fragestellungen im schwierigen Feld zwischen Antisemitismusbek&#228;mpfung, Lehren aus dem Holocaust und Einsch&#228;tzungen des Israel-Pal&#228;stina-Konflikts.</p><p>Der <a href="/autoren/der-freitag/susanne-siegert-wir-muessen-das-holocaust-gedenken-demokratisieren" rel="noopener">australische Historiker A. Dirk Moses</a> mit Schwerpunkt Genozidforschung hat <a href="https://blnreview.de/ausgaben/2025-09/a-dirk-moses-adorno-erziehung-nach-gaza-nach-erziehung-nach-auschwitz" rel="noopener">in der <em>Berlin Review</em> gewagt, die hypothetische Frage zu beantworten</a>. Er empfindet einige Elemente von Adornos Denken als &#252;berraschend aktuell. Es geht ihm mitnichten darum, schlicht Adorno f&#252;r die Israel-Kritik einzuspannen. Schlie&#223;lich ist einer der Zentralbegriffe der Kritischen Theorie jener der &#8222;instrumentellen Vernunft&#8220; </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 May 2026 11:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerhard Hanloser</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Keine Lust auf die Fußball-WM 2026: Macht alle mit beim Null-Bock-Juni!]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/macht-alle-mit-beim-null-bock-juni</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/macht-alle-mit-beim-null-bock-juni</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die WM steht vor der Tür, doch statt Vorfreude regiert Müdigkeit. Selbst die üblichen Witze über Maskottchen zünden nicht mehr. Warum der Fußballzirkus diesmal so nervt: Wir haben auch so schon genug Ausnahmezustand</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/macht-alle-mit-beim-null-bock-juni/@@images/image-1000-a42e903767658ef4a727b7004b3807ee.jpeg" alt="Keine Lust auf die Fußball-WM 2026: Macht alle mit beim Null-Bock-Juni!" title="Keine Lust auf die Fußball-WM 2026: Macht alle mit beim Null-Bock-Juni!" height="560" width="1000" /></figure><p>Es w&#228;re jetzt ja die Zeit, sich &#252;ber <a href="https://www.fifa.com/de/tournaments/mens/worldcup/canadamexicousa2026/articles/historie-liste-maskottchen" rel="noopener">die Maskottchen </a>lustig zu machen. Seit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Goleo_VI" rel="noopener">Goleo VI, dem unbehosten Zottel-Trottel </a>zur hiesigen Herren-Fu&#223;ball-WM 2006, war das meine Strategie, meine wohlkultivierte Reserviertheit gegen&#252;ber Gro&#223;events zu &#252;berlisten und mich mental aufzustellen f&#252;r ein paar Wochen Bolzkonsum. Aber ehrlich: Diesmal habe ich nicht mal dazu Lust.</p><p>Das Ahorn-Land, wer hat&#8217;s gedacht, geht als Elch, der auch noch Maple hei&#223;t. Die USA? Clutch, der Wei&#223;kopfseeadler, offizielles Wappentier. Mexiko kommt mit Zayu daher, einem generischen Jaguar, der wom&#246;glich manche Leute dazu verleitet, irgendwas mit Maya, Azteken und Raubtieren zu googeln, mich aber nicht: <a href="https://www.fifa.com/de/tournaments/mens/worldcup/canadamexicousa2026/articles/clutch-maple-zayu-wm-maskottchen-kanada-mexiko-usa" rel="noopener">Auf diesem Trio</a> steht derma&#223;en drauf, was drin ist, dass mir dazu n</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Fußball-WM 2026: Lassen wir die Freude zu!]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/warum-ich-mich-trotz-alle-auf-die-fussballweltmeisterschaft-freue</link>
        <description><![CDATA[<strong>Es gibt so viele Argumente gegen diese WM. Aber tief in unserem Innern wollen wir uns doch begeistern lassen. Das wird nicht schwer sein – man muss bloß die Vorrunde überstehen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/warum-ich-mich-trotz-alle-auf-die-fussballweltmeisterschaft-freue/@@images/image-1000-ba7e05219afbef1af419a095f5fec3f4.gif" alt="Fußball-WM 2026: Lassen wir die Freude zu!" title="Fußball-WM 2026: Lassen wir die Freude zu!" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer h&#228;tte gedacht, dass mal in der Minderheit ist, wer sich auf eine Fu&#223;ballweltmeisterschaft freut. So f&#252;hlt es sich gerade an, wenn ich mit meinem Freundeskreis rede. Was bei vielen die Vorfreude tr&#252;bt, ist ja auch nicht von der Hand zu weisen. Und ich rede jetzt nicht von der Weltlage und von Trumps Amerika, die einem jede Freude nehmen k&#246;nnen, sondern von der Entwicklung des Turniers selbst.</p><p>Das Teilnehmerfeld wurde von 32 auf 48 Teilnehmer erweitert, was man noch als ein Zur&#252;ckdr&#228;ngen des Eurozentrismus verstehen k&#246;nnte, aber es gibt nun einmal nicht 48 Fu&#223;ball-Top-Nationen. Schau auf die Gruppe der Deutschen, wird mir gesagt, und du erkennst das ganze Elend, das die FIFA in ihrem Gigantismus und ihrer Hyperkommerzialisierung angerichtet hat</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Integration | Vegetarisch statt halal, Mo statt Mohammed: So geht Integration auf Deutsch]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Anpassung von Namen und Essgewohnheiten zeigt, wie Integration oft als Einbahnstraße funktioniert. Statt echter Akzeptanz erleben Deutschtürken unsichtbare Barrieren. Was können wir von anderen Ländern lernen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/deutschtuerken-ihre-ausgrenzung-ist-subtiler-geworden/@@images/image-1000-450c9d58bdb8f1c07f307e0b3385e8af.jpeg" alt="Vegetarisch statt halal, Mo statt Mohammed: So geht Integration auf Deutsch" title="Vegetarisch statt halal, Mo statt Mohammed: So geht Integration auf Deutsch" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein ganz gew&#246;hnlicher Dienstagnachmittag. Bei uns haben Nachbarn Platz genommen, die Kinder spielen wild durcheinander, und Julia beginnt zu erz&#228;hlen, welche M&#228;dchen und Jungen in ihrer Kitagruppe &#8222;vegetarisch" essen. Ich h&#246;re zu und stutze. Die Eltern l&#246;sen das R&#228;tsel: Es sind muslimische Kinder. Da sie kein Schweinefleisch essen, werden ihre Mahlzeiten schlicht unter der Rubrik &#8222;vegetarisch" erfasst.</p><p>B&#246;se Absicht steckt dahinter bei niemandem. Die Erzieherin greift zu einem Begriff, der gel&#228;ufig ist und im Alltag unkompliziert funktioniert. Doch genau hier liegt der Kern des Problems: Die religi&#246;se Identit&#228;t dieser Kinder findet keinen eigenen sprachlichen Raum. Stattdessen wird sie in eine vertraute, gesellschaftlich etabliert</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 13 May 2026 12:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Mehmet Perk</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Grundgesetz-Reform: Schon mal was von „Laborative“ gehört?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/grundgesetz-schon-mal-was-von-laborative-gehoert</link>
        <description><![CDATA[<strong>Viele linke Denker können mit dem Parlamentarismus nichts anfangen. Das ist in autoritären Zeiten gefährlich. Eine radikale Form des Parlamentarismus müsste unbedingt die Sphäre des Konsums demokratisieren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/grundgesetz-schon-mal-was-von-laborative-gehoert/@@images/image-1000-884ccb68889a665f054cd79fdceca724.jpeg" alt="Grundgesetz-Reform: Schon mal was von „Laborative“ gehört?" title="Grundgesetz-Reform: Schon mal was von „Laborative“ gehört?" height="562" width="1000" /></figure><p><a href="/autoren/joerg-phil-friedrich/grundgesetz-warum-wir-eine-neue-verfassung-brauchen-um-die-rechte-zu-stoppen" rel="noopener">J&#246;rg Phil Friedrich pl&#228;dierte im <em>Freitag</em> f&#252;r eine Reform des Grundgesetzes</a>, dem er zwei zentrale M&#228;ngel bescheinigt: Zum einen verspreche es zwar die Repr&#228;sentation des politischen Willens der B&#252;rger und B&#252;rgerinnen durch die parlamentarischen Institutionen, k&#246;nne sie aber nicht auch gew&#228;hrleisten; zum anderen sei es im Lauf der Jahrzehnte durch viele b&#252;rokratische Zus&#228;tze derart verunstaltet worden, dass es als wirksamer, ja &#252;berhaupt lesbarer Verfassungstext kaum noch funktioniere. Solche M&#228;ngel spielten der AfD in die H&#228;nde.</p><p>Der zweiten Kritik kann man ohne Weiteres zustimmen. Wie Friedrich sagt, dienen die Zus&#228;tze oft der Entkr&#228;ftung dessen, was sie angeblich nur erg&#228;nzen. <a href="/autoren/joerg-phil-friedrich/es-ist-leichter-die-steuererklaerung-zu-verstehen-als-das-deutsche-grundgesetz" rel="noopener">Das beste, schlechteste Beispi</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 11 May 2026 19:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Klar“-Sendung aus Neukölln offenbart ein ganz krudes Verständnis von Journalismus]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der BR-Skandal um die „Klar“-Sendung zeigt, wie Medien die Realität für ihre Storys manipulieren. Ein Weckruf an alle, die glauben, ihre Geschichte selbst erzählen zu können</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/br-skandal-um-klar-was-claas-relotius-der-redaktion-von-julia-ruhs-voraus-hat/@@images/image-1000-410cb5e8286abbd4cf3f6b4cf0045345.jpeg" alt="„Klar“-Sendung aus Neukölln offenbart ein ganz krudes Verständnis von Journalismus" title="„Klar“-Sendung aus Neukölln offenbart ein ganz krudes Verständnis von Journalismus" height="562" width="1000" /></figure><p>Verzeihen Sie mir den ungew&#246;hnlichen Einstieg, liebe &#8222;Menschen da drau&#223;en&#8220;. Warum ich Sie so anspreche, wird sich gleich kl&#228;ren. Als jemand, der seit &#252;ber 25 Jahren im Journalismus arbeitet &#8211; einem Beruf, den ich sch&#228;tze und mit dem ich trotzdem nie ganz ins Reine gekommen bin &#8211;, f&#252;hle ich mich berufen, in seinem Namen ein paar Worte an Sie zu richten.</p><p>Was mich dazu bewegt: <a href="/autoren/velten-schaefer/elbe-schule-berlin-eltern-werfen-klar-von-julia-ruhs-gezielte-manipulation-vor" target="_blank" rel="noopener">ein kleiner Skandal</a>, der vor einigen Tagen kurz durch die Nachrichtenlandschaft ging rund um die BR-Sendung <em>Klar</em>, ihre Moderatorin Julia Ruhs und eine Grundschule im Berliner Stadtteil Neuk&#246;lln.</p><p>Falls Sie davon noch nicht geh&#246;rt haben: Es ging im Grunde darum, dass der Journalismus hier eine andere Geschichte erz&#228;hlen wollte als die Menschen, die er zu d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 11 May 2026 14:17:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Israel-kritische jüdische Positionen wie die „Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ zu bedrängen, ist falsch: Es gibt keine Warte, die richtige oder falsche Schlüsse aus der Shoah ziehen lässt. Das zeigt Art Spiegelmans „Maus“</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/was-art-spiegelmans-maus-zu-juedischen-stimmen-in-deutscher-nahostdebatte-lehrt/@@images/image-1000-fd921fd56aa76c952691e267b2145278.jpeg" alt="Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt" title="Was Art Spiegelmans „Maus“ über jüdische Stimmen in der deutschen Nahost-Debatte lehrt" height="564" width="1000" /></figure><p>In <em>Maus, </em>der <a href="https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/holocaust/univeranstaltung/pg/kinderb/maus.htm" rel="noopener">meisterhaften Graphic Novel,</a> erz&#228;hlt Art <a href="/autoren/ute-cohen/ein-weibliches-wogen" rel="noopener">Spiegelman</a> davon, wie sein Vater die Shoah &#252;berlebte. Es gibt darin eine denkw&#252;rdige Szene: In der Rahmenhandlung, die von der vorsichtigen Wiederann&#228;herung der beiden berichtet, nimmt der Sohn auf einer gemeinsamen Autofahrt einen Anhalter mit. Dieser Fahrgast ist schwarz, und nachdem er wieder ausgestiegen ist, &#252;berpr&#252;ft der Vater ganz panisch, ob er auch nichts gestohlen hat. Der Sohn fragt genervt, was denn das jetzt bitte soll. Der Vater antwortet: Der Mann war schwarz! Der Sohn verdreht besch&#228;mt die Augen.</p><h2>Opfer furchtbaren Unrechts k&#246;nnen selbst furchtbar ungerecht ein</h2><p>Diese kleine Szene enth&#228;lt eine Art Schl&#252;ssel f&#252;r <a href="/autoren/jaugstein/daniel-marwecki-im-gespraech-mit-jakob-augstein-wie-weit-geht-die-staatsraeson" rel="noopener">die Art von &#8222;Nahostdebatte&#8220;, die wir heute f&#25</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 10 May 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Tabaksteuer | Warum ich als Raucherin gegen die Erhöhung der Tabaksteuer bin]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die geplante Tabaksteuererhöhung ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht der Raucher, sondern könnte auch den Schwarzmarkt ankurbeln. Aber wenn sie schon kommen muss, sollte sie zur Stärkung des maroden Gesundheitssystems dienen. Eine Glosse</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ebru-tasdemir/warum-ich-als-raucherin-gegen-die-erhoehung-der-tabaksteuer-bin/@@images/image-1000-71d55fd0aa6f75f32ac3c7a6b1c31bb3.jpeg" alt="Warum ich als Raucherin gegen die Erhöhung der Tabaksteuer bin" title="Warum ich als Raucherin gegen die Erhöhung der Tabaksteuer bin" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Bundesregierung <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bundesregierung-plant-tabaksteuer-soll-noch-in-diesem-jahr-um-13-prozent-steigen-accg-200772289.html" rel="noopener">will die Tabaksteuer erh&#246;hen</a>. Haben die noch alle Kippen in der Schachtel? Denn schon jetzt kostet eine Packung Zigaretten &#252;ber neun Euro. Schon ab dem Sp&#228;tsommer werde ich wohl fluchend einen Zehner f&#252;r 20 Zigaretten hinbl&#228;ttern m&#252;ssen, w&#228;hrend ich die letzten warmen Abende mit einem alkoholfreien Bier und einer Fluppe im Biergarten genie&#223;en werde.</p><p>Ja, Rauchen ist f&#252;r mich mehr Genuss als Sucht. Ich liebe es, mich in der Redaktion auf eine Zigarette mit Kolleg*innen zu treffen oder eine Feierabendkippe zu rauchen. Meine besten Momente wurden mit einer Zigarette ein- oder ausgel&#228;utet: Trennungen, Konzerte oder nette Abende im Biergarten &#8211; ohne Kippe m&#246;glich, aber f&#252;r mich nur halb so ertr&#228;glich.</p><p>Was so</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 10 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ebru Taşdemir</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ungeskriptet: Was ich nach viereinhalb Stunden Podcast über Björn Höcke verstanden habe]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Podcast „Ungeskriptet“ zeigt es: Björn Höcke lebt in der Gedankenwelt des deutschnationalen Bildungsbürgertums der 1920er Jahre. Man mag nicht glauben, dass er so die Massen begeistert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ungeskriptet-was-ich-nach-vier-stunden-podcast-ueber-bjoern-hoecke-verstanden-habe/@@images/image-1000-9abe3c6a997346243e998a5beb37ac2b.jpeg" alt="Ungeskriptet: Was ich nach viereinhalb Stunden Podcast über Björn Höcke verstanden habe" title="Ungeskriptet: Was ich nach viereinhalb Stunden Podcast über Björn Höcke verstanden habe" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich habe mir das viereinhalbst&#252;ndige (!) Podcast-Interview mit Bj&#246;rn H&#246;cke <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VO3QuFZ5rFg" rel="noopener">angesehen</a>.</p><p>Lohnt es sich? Eher nicht. Aber ein bisschen vielleicht doch.</p><p>Als Kind war er &#8222;ganz nett&#8220;, sagt H&#246;cke &#252;ber sich, als junger Lehrer dann &#8222;beliebt&#8220;. Als Erwachsener ist er nach eigenem Zeugnis &#8222;bescheiden&#8220;, &#8222;freiheitsliebend&#8220; und &#8222;bodenst&#228;ndig&#8220;. Er besticht (zumindest sich selbst) durch sein &#8222;ausgleichendes Wesen&#8220; und verf&#252;gt &#252;ber eine &#8222;gute Selbstwahrnehmung&#8220;. Kurz: H&#246;cke ist ein richtig &#8222;liebensw&#252;rdiger Mensch&#8220; und dem Bj&#246;rn au&#223;erordentlich sympathisch.</p><p>Den Hang zum Selbstlob und den Mangel an Gef&#252;hl f&#252;r Peinlichkeit teilt der AfD-Mann mit so ma</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 08 May 2026 17:06:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Norbert Mappes-Niediek</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Schüler im Streik gegen Wehrpflicht: Wie die Kirche hilft, den Kriegsdienst zu verweigern]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/schulstreik-gegen-wehrpflicht-so-hilft-die-kirche-bei-kriegsdienstverweigerung</link>
        <description><![CDATA[<strong>Viele junge Männer fürchten die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Die Evangelische Kirche stellt sich organisatorisch neu auf, um der steigenden Nachfrage nach Beratung gerecht zu werden. Aber ist sie dabei wirklich ergebnisoffen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/schulstreik-gegen-wehrpflicht-so-hilft-die-kirche-bei-kriegsdienstverweigerung/@@images/image-1000-e235698fccd63f27c6a71fdf304f5c36.jpeg" alt="Schüler im Streik gegen Wehrpflicht: Wie die Kirche hilft, den Kriegsdienst zu verweigern" title="Schüler im Streik gegen Wehrpflicht: Wie die Kirche hilft, den Kriegsdienst zu verweigern" height="562" width="1000" /></figure><p>Noch ist die Wehrpflicht ausgesetzt, aber die Debatte l&#228;uft, und die zentrale Erfassung f&#252;r den &#8222;Neuen Wehrdienst&#8220; <a href="/autoren/ulrike-baureithel/wehrpflicht-diese-jungen-sind-nicht-bloed-sie-lassen-sich-nicht-verheizen" rel="noopener">beunruhigt junge Menschen</a>. Viele von ihnen treten in den Schulstreik gegen die Wehrpflicht. Viele suchen auch Rat bei der Kirche. &#8222;Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die evangelischen Landeskirchen stellen sich aktuell organisatorisch auf den wachsenden Bedarf an ergebnisoffener Beratung zu Fragen der Kriegsdienstverweigerung ein&#8220;, sagt eine Sprecherin zum <em>Freitag</em>.</p><p>Junge Menschen erhielten hier &#8222;zu Fragen der Kriegsdienstverweigerung eine ergebnisoffene Beratung in gesch&#252;tztem Raum&#8220;. In allen sogenannten Gliedkirchen w&#252;rden <a href="https://www.eak-online.de/eak" rel="noopener">Koordinatoren</a> benannt, &#8222;um die Beratungskapazit&#228;ten zu st&#228;rken und Men</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 08 May 2026 12:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Elbe-Schule und Julia Ruhs: Gelöschte Aufnahmen kursieren jetzt in rechten Online-Foren]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wenn journalistische Sorgfalt versagt: Eltern in Berlin erleben, wie gelöschte Aufnahmen ihrer Kinder aus der KLAR-Sendung von Julia Ruhs in rechten Foren missbraucht werden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/elbe-schule-geloeschte-klar-aufnahmen-kursieren-jetzt-in-rechten-online-streams/@@images/image-1000-a7a06b6d39e4a93627d1fc7d8af2d5c3.jpeg" alt="Elbe-Schule und Julia Ruhs: Gelöschte Aufnahmen kursieren jetzt in rechten Online-Foren" title="Elbe-Schule und Julia Ruhs: Gelöschte Aufnahmen kursieren jetzt in rechten Online-Foren" height="562" width="1000" /></figure><p>Stellen Sie sich vor, wie es sich anf&#252;hlen w&#252;rde, wenn rechtsextreme Accounts jahrelang Videos Ihrer minderj&#228;hrigen Kinder im Netz verbreiten w&#252;rden? Wenn diese Aufnahmen genutzt w&#252;rden, um eine Botschaft zu transportieren, die dem, wof&#252;r Sie und Ihre Kinder stehen, diametral widerspricht?</p><p>Stellen Sie sich vor, Ihre Kinder k&#246;nnten auf der Stra&#223;e erkannt und mit einer Haltung in Verbindung gebracht werden, die nicht ihre ist. Und stellen Sie sich zus&#228;tzlich vor, zu wissen, dass diese Bilder nur existieren, weil eine Institution, der Sie vertraut hatten und f&#252;r die Sie verpflichtend zahlen, sich die Aufnahmen auf eine Weise verschafft hat, die Sie als klaren Vertrauensbruch empfinden.</p><p>Wie w&#252;tend w&#252;rde Sie das machen?</p><h2>Nach der Bearbeitu</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 08 May 2026 11:56:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wie „Ungeskripted“ Björn Höcke eine Bühne für seine rechtsextreme Ideologie bietet]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/nils-schniederjann/bjoern-hoecke-im-podcast-ungeskriptet-wo-die-brandmauer-nichts-nuetzt</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/nils-schniederjann/bjoern-hoecke-im-podcast-ungeskriptet-wo-die-brandmauer-nichts-nuetzt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Björn Höcke, viereinhalb Stunden, kein einziger kritischer Einwand: So geschehen im Podcast „Ungeskriptet“ mit Ben Berndt. 3,5 Millionen Klicks später stellt sich eine unbequeme Frage für die etablierten Medien</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nils-schniederjann/bjoern-hoecke-im-podcast-ungeskriptet-wo-die-brandmauer-nichts-nuetzt/@@images/image-1000-a8031d73348e85d3d2879c1749927579.jpeg" alt="Wie „Ungeskripted“ Björn Höcke eine Bühne für seine rechtsextreme Ideologie bietet" title="Wie „Ungeskripted“ Björn Höcke eine Bühne für seine rechtsextreme Ideologie bietet" height="562" width="1000" /></figure><p>Was klingt wie der Einstieg in einen schlechten Witz, ist bittere Realit&#228;t: Ein Kampfsportler l&#228;dt einen Rechtsextremisten ein &#8211; und l&#228;sst ihn viereinhalb Stunden lang unwidersprochen reden. Das Ergebnis: 3,5 Millionen Youtube-Aufrufe in wenigen Tagen, dazu Podcast-Abrufe wohl in &#228;hnlicher Gr&#246;&#223;enordnung.</p><p>Das Ganze ist aber kein Witz, das Format hei&#223;t &#8222;Ungeskriptet&#8220; und der Gastgeber Ben Berndt. In fr&#252;heren Folgen hat er vor allem mit Hells Angels, abseitigen Ern&#228;hrungstipps und tiefenpsychologischen Erkundungen der Seelenlandschaft zu tun gehabt. In seiner kleinen &#8222;Schweiz der Podcast-Welt&#8220;, wie er sein Format manchmal bewirbt, sollten allerlei Abseitige und dadurch interessante oder kuriose Charaktere kommen. Nun ha</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 07 May 2026 11:18:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nils Schniederjann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Gegen Björn Höcke bestehen: Wer den Status quo verteidigt, hat schon verloren]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Es ist die Krise des Kapitalismus, die Björn Höckes rechtsradikale Weltsicht so erfolgreich macht. Das muss ein Moderator verstanden haben, wenn er sich mit ihm unterhält. In den „Tagesthemen“ oder bei „Lanz“ ist das nicht zu erwarten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ingar-solty/gegen-bjoern-hoecke-bestehen-wer-den-status-quo-verteidigt-hat-schon-verloren/@@images/image-1000-b993a8a4119ed20534d318daaec7c50b.jpeg" alt="Gegen Björn Höcke bestehen: Wer den Status quo verteidigt, hat schon verloren" title="Gegen Björn Höcke bestehen: Wer den Status quo verteidigt, hat schon verloren" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt also eine neue <a href="/autoren/nils-schniederjann/bjoern-hoecke-im-podcast-ungeskriptet-wo-die-brandmauer-nichts-nuetzt" rel="noopener">Causa H&#246;cke</a>. Ein Podcaster gibt dem th&#252;ringischen Landesvorsitzenden der AfD die Gelegenheit, in viereinhalb Stunden zu zeigen, wer er &#8222;als Mensch&#8220; ist. Jeder Mensch k&#246;nne und solle sich doch selbst ein Bild des Politikers machen. H&#246;cke berichtet dann auch von seiner Familie, der Liebe zu Deutschland und dergleichen.</p><p>Der Podcaster hat zuvor auch Politiker vom anderen Pol des politischen Spektrums in seine Sendung eingeladen. Offen ist darum wohl blo&#223; die Frage, ob es &#8211; wie der Podcast es vermarktet &#8211; um &#8222;ungeskriptete&#8220;, &#8222;unzensierte&#8220; Meinungs&#228;u&#223;erung geht oder vielleicht doch auch um einen kalkulierten Skandal f&#252;r die eigene Reichweite.</p><p>Vorweg: Ich nehme Menschen grunds&#228;tzlich </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 06 May 2026 17:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ingar Solty</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kampf zwischen Vatikan und Weißem Haus: Leo XIV. belebt progressives Christentum]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit seiner Haltung gegenüber Trump hat der Papst gezeigt, dass die extreme Rechte kein Monopol auf das Christentum hat. Wenn Menschen guten Willens sich mit Nachdruck dafür einsetzen, könnte die Zukunft neu gestaltet werden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/kampf-zwischen-vatikan-und-weissem-haus-leo-xiv-belebt-progressives-christentum/@@images/image-1000-3dc2ae50573cfc60a4dcbbc47e00506d.jpeg" alt="Kampf zwischen Vatikan und Weißem Haus: Leo XIV. belebt progressives Christentum" title="Kampf zwischen Vatikan und Weißem Haus: Leo XIV. belebt progressives Christentum" height="562" width="1000" /></figure><p><a href="/autoren/konrad-ege/us-truppenabzug-deutschland-faellt-nichts-besseres-ein-als-schockiert-zu-sein" rel="noopener">Donald Trump</a> wurde durch seinen chaotischen und <a href="/autoren/konrad-ege/usa-donald-trump-ist-das-narrativ-seines-kriegs-entglitten" rel="noopener">v&#246;lkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran</a> nicht nur zum erfolgreichsten Elektroauto-Verk&#228;ufer, den die Welt je zu Gesicht bekam, ebenso entbrannte eine echte und weltweit gef&#252;hrte theologische Debatte. </p><p><a href="/autoren/kallemorsa/theologe-palaver-fuer-peter-thiel-sind-auch-paepste-legionaere-des-antichristen" rel="noopener">Angef&#252;hrt von Papst Leo</a> &#8211; aber auch &#252;ber alle christlichen Konfessionen hinweg &#8211; f&#252;hrt sie zu der pl&#246;tzlichen Erkenntnis, dass eine Art progressives Christentum, das l&#228;ngst als tot galt, wieder zum Leben zu erwachen scheint. Christus ist sozusagen auferstanden &#8211; und wenn sich Menschen guten Willens mit Nachdruck daf&#252;r einsetzen, k&#246;nnte die Zukunft auf tiefgreifende Weise neu definiert werden.</p><h2>Krieg im Namen Gottes</h2><p>Diese Geschichte hat sich so rasant und in so vielen Schritten ent</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 04 May 2026 18:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Bill McKibben</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Reform jetzt! Es ist leichter die Steuererklärung zu kapieren als das deutsche Grundgesetz]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine neue emotionale Verbundenheit mit der Verfassung wird gefordert. Aber sie ist viel zu kompliziert geworden. Das zeigt exemplarisch das Asylrecht, in dem sich das Bekenntnis zum Schutz politisch Verfolgter im Bürokratismus verläuft</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joerg-phil-friedrich/es-ist-leichter-die-steuererklaerung-zu-verstehen-als-das-deutsche-grundgesetz/@@images/image-1000-6d92d23e4b9b6b56c0ffd98756eac31b.jpeg" alt="Reform jetzt! Es ist leichter die Steuererklärung zu kapieren als das deutsche Grundgesetz" title="Reform jetzt! Es ist leichter die Steuererklärung zu kapieren als das deutsche Grundgesetz" height="562" width="1000" /></figure><p>Daphne Weber hat in <a href="/autoren/daphneweber/warum-das-deutsche-grundgesetz-sogar-von-den-kommunisten-verteidigt-wurde" rel="noopener">einem Beitrag</a> zu dieser Debatte gefordert, Begeisterung f&#252;r das Grundgesetz auszul&#246;sen. Dagegen ist eigentlich nichts zu sagen. Nur, dass das Grundgesetz selbst sich dazu immer weniger eignet.</p><p>Siebzig Mal wurde das Deutsche Grundgesetz in den 77 Jahren seit seiner Verabschiedung ge&#228;ndert &#8211; also im Schnitt im Jahrestakt. Aus den urspr&#252;nglich 146 Artikeln sind nunmehr 203 Artikel geworden, auch wenn der letzte Artikel noch immer die <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_146.html" rel="noopener">Nummer 146</a> tr&#228;gt &#8211; es ist der, nach dem sich das Deutsche Volk eine neue Verfassung geben kann.</p><p>Nicht nur die Zahl der Artikel hat sich erh&#246;ht, auch die L&#228;nge und Umst&#228;ndlichkeit der Inhalte ist gewachsen. Stellenweise liest sich das Grundgesetz inzwischen wie eine detaillierte Gesch&#228;ftsor</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 04 May 2026 14:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Phil Friedrich</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Der Messias ist nicht MAGA – entsteht jetzt Raum für ein neues politisches Christentum?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit seiner Heiligung Trumps hat der protestantische Fundamentalismus den Bogen überspannt. Es gibt Ansätze für ein Danach – ein presbyterianischer Senatskandidat aus Texas und ein verschwörerisches katholisches Kollektiv aus Frankreich</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/der-messias-ist-nicht-maga-raum-fuer-ein-neues-politisches-christentum/@@images/image-1000-a9fdcfa418d9db5326e27fd5d46f75fe.jpeg" alt="Der Messias ist nicht MAGA – entsteht jetzt Raum für ein neues politisches Christentum?" title="Der Messias ist nicht MAGA – entsteht jetzt Raum für ein neues politisches Christentum?" height="562" width="1000" /></figure><p>L&#228;sst sich ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch mit der Bibel begr&#252;nden? Im Allgemeinen sagt man: Absolut nicht, nein. Dies ist regelm&#228;&#223;ig einer der Punkte, an dem eine progressive Hinwendung an die christliche Religion endet; selbst beim verstorbenen Armen-Papst Franziskus war das nicht anders.</p><p>James Talarico w&#252;rde dieses Nein freilich nicht einfach stehen lassen. Der junge texanische Politiker, der unter anderem ein theologisches Seminar der Presbyterianer durchlaufen hat, <a href="https://www.americamagazine.org/short-take/2026/03/25/james-talarico-abortion-annunciation/" rel="noopener">erinnert hier gern an Mari&#228; Verk&#252;ndigung</a>: Hat nicht der Erzengel Gabriel bei der Muttergottes vor der unbefleckten Empf&#228;ngnis h&#246;flich nachgefragt, ob sie das Christkind denn zur Welt bringen wolle? L&#228;sst sich das nicht als ein Verm&#228;chtnis verstehen, nach dem keine </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 03 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Brief an Israels rechtsextremen Minister Itamar Ben-Gvir: Wir zwei mizrachischen Juden ...]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/brief-an-israels-rechtsextremen-minister-itamar-ben-gvir-wir-zwei-mizrachim</link>
        <description><![CDATA[<strong>Juden aus dem Nahen Osten und Nordafrika wurden in Israel lange diskriminiert. Wie der heutige Sicherheitsminister ist unser Autor Mizrachi. Er erinnert sich an ihre erste Begegnung – und schreibt hier an den Rechtsextremen Itamar Ben-Gvir</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/brief-an-israels-rechtsextremen-minister-itamar-ben-gvir-wir-zwei-mizrachim/@@images/image-1000-64612262854d309337a0dc099af1b368.jpeg" alt="Brief an Israels rechtsextremen Minister Itamar Ben-Gvir: Wir zwei mizrachischen Juden ..." title="Brief an Israels rechtsextremen Minister Itamar Ben-Gvir: Wir zwei mizrachischen Juden ..." height="562" width="1000" /></figure><p>Wir begegneten uns zum ersten Mal in Aschkelon. Ich stand da mit einem Schild, auf dem stand: &#8222;<a href="https://www.amnesty.de/briefe-gegen-das-vergessen/2010/7/mordechai-vanunu" rel="noopener">Mordechai Vanunu</a>, du bist mein mizrachischer Held&#8220;. Es war der Tag, an dem Vanunu nach 19 Jahren Gef&#228;ngnis freikam, einen Gro&#223;teil davon verbrachte er in Isolationshaft. Er hatte <span>Informationen &#252;ber das geheime israelische Atomprogramm &#246;ffentlich gemacht.</span></p><h2>Mordechai Vanunus Verdienst</h2><p>Itamar Ben-Gvir, du warst unter denen, die mit der Menge kamen &#8211; schreiend, fluchend, drohend. Und ich stand auf der anderen Seite, als einziger mizrachischer Aktivist in einer Gruppe von &#252;berwiegend aschkenasischen radikalen Linken.</p><p>Ich denke immer noch, dass es wichtig war, dass Vanunu die nuklearen Geheimnisse des israelischen Staates offengelegt hat. Denn der Weg zu einer pol</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 01 May 2026 12:51:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Mati Shemoelof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum das deutsche Grundgesetz sogar von den Kommunisten verteidigt wurde]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wer sich dem progressiven Flügel der Gesellschaft zurechnet, muss das Grundgesetz gegen seine Feinde stärken. Sollte nicht schwerfallen: Es steckt viel Potenzial für eine gerechtere Gesellschaft darin</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/daphneweber/warum-das-deutsche-grundgesetz-sogar-von-den-kommunisten-verteidigt-wurde/@@images/image-1000-47f6b5d9c874f25b57c03ea397bb591c.jpeg" alt="Warum das deutsche Grundgesetz sogar von den Kommunisten verteidigt wurde" title="Warum das deutsche Grundgesetz sogar von den Kommunisten verteidigt wurde" height="562" width="1000" /></figure><p>J&#252;ngst war hier ein Pl&#228;doyer f&#252;r eine radikale Reform des Grundgesetzes <a href="/autoren/joerg-phil-friedrich/grundgesetz-warum-wir-eine-neue-verfassung-brauchen-um-die-rechte-zu-stoppen" rel="noopener">zu lesen.</a> Ich bin hingegen daf&#252;r, das bestehende Grundgesetz stark zu machen. Wie das nicht geht: Am 23. Mai ist Tag des Grundgesetzes. Bundespr&#228;sident Frank-Walter Steinmeier schlug vor, diesen Tag weniger steif und mehr als<a href="https://www.bundespraesident.de/DE/bundespraesident/schwerpunkte/ehrentag/ehrentag_node.html" rel="noopener"> Mitmach-Tag</a> zu konzipieren. Die Vorschl&#228;ge? Unter anderem M&#252;llsammeln.</p><p>Naja. Dabei ist es richtig, die Identifikation mit den demokratischen Institutionen und dem Grundgesetz auch auf der emotionalen Ebene zu st&#228;rken. Menschen sind eben nicht nur Roboter mit Gehirn &#8211; eher weniger sogar &#8211; sondern emotionale Gesch&#246;pfe. Nun ist politische Emotionen anzusprechen nicht unbedingt Kerntalent hiesiger Politik und Verwaltung. &#220;berl&#228;sst man a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Daphne Weber</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Das blutige Erbe von Knut und Bruno: Was der „Krimi um Timmy“ wirklich über uns verrät]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von Michael Jacksons Affen bis zum „Problembären“ Bruno: Der Kult um Wal Timmy offenbart unsere bizarre Doppelmoral. Warum wir Einzelschicksale vermenschlichen, während das Massenschlachten im Verborgenen bleibt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/cbaron/das-erbe-von-knut-und-bruno-was-der-krimi-um-timmy-wirklich-ueber-uns-verraet/@@images/image-1000-6a5d0b6136661a6bf0ecaa2d194bf988.jpeg" alt="Das blutige Erbe von Knut und Bruno: Was der „Krimi um Timmy“ wirklich über uns verrät" title="Das blutige Erbe von Knut und Bruno: Was der „Krimi um Timmy“ wirklich über uns verrät" height="562" width="1000" /></figure><p>Zu den vielleicht allerletzten wirklich leidenschaftlichen Zeitungslesern des Landes z&#228;hlt Harald Schmidt. Die &#196;lteren werden sich erinnern, der Mann war mal der wichtigste Late-Night-Talker des deutschen Fernsehens. Damals, als es noch Leute gab, die leidenschaftlich gern deutsches Fernsehen schauten.</p><p>Bei <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-tag-mit-harald-schmidt-zu-albern-fuer-den-dlf-aus-kaiserslautern-100.html" rel="noopener">einem Auftritt in Kaiserslautern</a> vor wenigen Tagen wies Schmidt im Zusammenhang mit dem seit Wochen die Medienwelt in Atem haltenden Buckelwal vor der Insel Poel darauf hin, dass Deutschlands gr&#246;&#223;tes Boulevardblatt k&#252;rzlich einen Experten erkl&#228;ren lie&#223;, wie problematisch die Vermenschlichung von Tieren sei &#8211; unter der inzwischen zur eigenen Rubrik aufgestiegenen &#220;berschrift: &#8222;Krimi um Timmy&#8220;. </p><p>Kein Aspekt rund um dieses Ereignis bie</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 17:08:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian Baron</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wal Timmy vor Poel: Warum uns das Schicksal eines Tieres so viel über uns selbst verrät]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/wal-timmy-warum-laesst-sein-schicksal-meine-blase-kalt</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/wal-timmy-warum-laesst-sein-schicksal-meine-blase-kalt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Darf Hoffnung 50.000 Euro kosten? Während Buckelwal Timmy vor Poel um sein Leben kämpft, tobt an Land eine bittere Moral-Debatte. Ein Plädoyer gegen die rationale Kälte unserer Zeit</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/wal-timmy-warum-laesst-sein-schicksal-meine-blase-kalt/@@images/image-1000-b88d576e96f64f71466b2fcb557acd3e.jpeg" alt="Wal Timmy vor Poel: Warum uns das Schicksal eines Tieres so viel über uns selbst verrät" title="Wal Timmy vor Poel: Warum uns das Schicksal eines Tieres so viel über uns selbst verrät" height="562" width="1000" /></figure><p>Ob wir die Probleme der Welt l&#246;sen k&#246;nnten, wenn wir f&#252;reinander so viel Empathie aufbringen k&#246;nnten, wie f&#252;r einen gestrandeten Wal? F&#252;r mich klingt das kalt und unliterarisch &#8211; dabei stammen diese Zeilen <a href="https://www.facebook.com/amelie.fried" rel="noopener">sinngem&#228;&#223;</a> von der renommierten Autorin Amelie Fried. Ich frage mich: Wenn ein gestrandeter Wal im echten Leben kein M&#228;rchen mehr schreiben kann, wozu brauchen wir dann noch Literatur? </p><p>Ihre Bemerkung erinnerte an jene Debatten w&#228;hrend der COVID-19-Pandemie, in denen das Leben fast ausschlie&#223;lich rational verwaltet wurde. Zahlen, Kurven, Ma&#223;nahmen. Was, wenn man &#8222;nur&#8220; Krebs im Endstadium hatte? Was ist mit den Angeh&#246;rigen, denen selbst das gemeinsame Trauern verwehrt blieb?</p><p>Es war diese K&#228;lte, die ich nu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 09:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Grundgesetz | Grundgesetz am Limit: Um die Rechte zu stoppen, brauchen wir eine neue Verfassung]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/joerg-phil-friedrich/grundgesetz-warum-wir-eine-neue-verfassung-brauchen-um-die-rechte-zu-stoppen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/joerg-phil-friedrich/grundgesetz-warum-wir-eine-neue-verfassung-brauchen-um-die-rechte-zu-stoppen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Unsere Demokratie leidet unter einem gefährlichen Repräsentationsloch. Wenn wir die Verbindung zwischen Politik und Bürgern nicht radikal neu ordnen, überlassen wir den Autokraten das Feld. Ein Plädoyer für eine mutige Reform</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joerg-phil-friedrich/grundgesetz-warum-wir-eine-neue-verfassung-brauchen-um-die-rechte-zu-stoppen/@@images/image-1000-989d9b9c2d6633048dd688b2a05c9085.jpeg" alt="Grundgesetz am Limit: Um die Rechte zu stoppen, brauchen wir eine neue Verfassung" title="Grundgesetz am Limit: Um die Rechte zu stoppen, brauchen wir eine neue Verfassung" height="562" width="1000" /></figure><p>In einer Zeit, in der viele beklagen, dass die Demokratie in Gefahr gerate, mag es befremdlich klingen, wenn jemand Kritik an eben diesem <a href="https://diekolumnisten.de/2026/01/19/grundgesetz-alles-gut/" rel="noopener">Grundgesetz</a> &#252;bt und &#252;ber eine neue Verfassung nachdenkt.</p><p>Viele sind &#252;berzeugt: Jahrzehntelang funktionierte die parlamentarische Demokratie, wie sie im Grundgesetz definiert wurde, ganz ausgezeichnet. Dann kamen, man wei&#223; nicht woher, die <a href="https://www.afd.de/" rel="noopener">Feinde der Demokratie</a>. Und die schafften es, man wei&#223; nicht wie und warum, mit Tricks und Demagogie, eine ganze Menge von den zufriedenen und gl&#252;cklichen Leuten unzufrieden und ungl&#252;cklich zu machen, sodass die pl&#246;tzlich anfingen, die Feinde der Demokratie zu w&#228;hlen &#8211; was nat&#252;rlich gef&#228;hrlich f&#252;r die Demokratie ist.</p><h2>Schwache Verbindung zwischen der politisc</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 12:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Phil Friedrich</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Psychologin zum Wal-Hype: „Ein Glück, dass wir Timmy nicht essen wollen“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/psychologin-zum-wal-hype-ein-glueck-dass-wir-timmy-nicht-essen-wollen</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>Wäre der Wal ein Schwein, fiele die Identifikation mit dem leidenden Tier schwerer. Moralische Bedeutung wird selektiv dort zugelassen, wo sie den eigenen Lebensstil nicht herausfordert, sagt die Sozialpsychologin Eva Walther im Interview</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/psychologin-zum-wal-hype-ein-glueck-dass-wir-timmy-nicht-essen-wollen/@@images/image-1000-2fd74efeeb3acab1f73c96028efcb82f.jpeg" alt="Psychologin zum Wal-Hype: „Ein Glück, dass wir Timmy nicht essen wollen“" title="Psychologin zum Wal-Hype: „Ein Glück, dass wir Timmy nicht essen wollen“" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-question">der Freitag: Der gestrandete Buckelwal hat in den letzten Wochen heftige Reaktionen ausgel&#246;st &#8211; emotional, aber auch politisch. Wie erkl&#228;ren Sie sich diese Vehemenz?</p><p class="interview-answer"><strong>Eva Walther</strong>: Der Wal ber&#252;hrt die Gem&#252;ter, weil er ein seltenes moralisches Gemeinschaftsgut in einer sich zunehmend entsolidarisierenden Gesellschaft darstellt. Wir streiten uns bei vielen Themen: Klima, Migration, Wehrdienst, Krieg. Beim Wal aber kann man sich einig sein. Der Wal bietet Ankn&#252;pfungspunkte &#252;ber ideologische Grenzen hinweg. Er stiftet Konsens dort, wo er sonst nicht mehr herstellbar ist &#8211; und genau das macht ihn emotional so aufgeladen: Es gibt ein gemeinsames Wir, und das ist der Wal. Man kann sich leicht darauf einigen, dass der Wal in einer misslichen Situation ist und</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ist Trump der MAGA-Messias? Deep Dive in die Endzeit-Mythen um das Oval Office]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Trump postet Bilder von sich als Jesus, JD Vance belehrt den Papst, Pete Hegseth gibt den Kreuzritter: Theologe Michael Ramminger taucht tief in die MAGA-Theologie und verrät: Von Blasphemie bis zum christlichen Zionismus ist alles dabei</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/ist-trump-der-maga-messias-deep-dive-in-die-endzeit-mythen-um-das-oval-office/@@images/image-1000-b40cdfab309feeeaf4960faccf8b6c24.png" alt="Ist Trump der MAGA-Messias? Deep Dive in die Endzeit-Mythen um das Oval Office" title="Ist Trump der MAGA-Messias? Deep Dive in die Endzeit-Mythen um das Oval Office" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-question">der Freitag: Herr Ramminger, US-Pr&#228;sident Donald Trump wird nicht nur von seiner &#8222;spirituellen Beraterin&#8220; sozusagen heiliggesprochen, er inszeniert sich neuerdings auch als Jesus Christus. Was machen Sie als katholischer Theologe aus solchen Bildern?</p><p class="interview-answer"><strong>Michael Ramminger:</strong> N&#252;chtern gesagt registriere ich hier eine frappierende <a href="/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-zum-us-angriff-auf-iran-trump-der-obszoene-messias-des-terrors" rel="noopener">neue religi&#246;se und politische &#196;sthetik</a> jenseits jeder Kirchentradition. Das setzt schon auf dem traditionell rechtsgerichteten <a href="/autoren/konrad-ege/usa-elon-musk-pragmatismus-trifft-auf-maga-fundamentalismus" rel="noopener">protestantischen Fundamentalismus in den USA</a> auf, greift aber noch dar&#252;ber hinaus. Es ist eine religi&#246;s-politische &#196;sthetik, die zu einer neuen Generation rechtsradikaler, faschistoider F&#252;hrungsfiguren passt, die man derzeit aufsteigen sieht. Unklar bin ich mir noch immer, ob das eine gezielte In</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[B'Tselem: „Es ist Deutschlands Verpflichtung, gegen Israels Politik aufzustehen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Israels Finanzminister Bezalel Smotrich fordert von Friedrich Merz, sich nicht in die Siedlungspolitik einzumischen: Deutsche dürften Juden nicht sagen, wo sie leben sollen. Hier antwortet die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/btselem-es-ist-deutschlands-verpflichtung-gegen-israels-politik-aufzustehen/@@images/image-1000-adcfe8718ef153128479ae95b43dd74b.jpeg" alt="B'Tselem: „Es ist Deutschlands Verpflichtung, gegen Israels Politik aufzustehen“" title="B'Tselem: „Es ist Deutschlands Verpflichtung, gegen Israels Politik aufzustehen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,</p><p>wir schreiben Ihnen mit einem tiefen Gef&#252;hl der Dringlichkeit, als Menschenrechtsorganisation, die seit Jahrzehnten Israels Menschenrechtsverletzungen gegen das pal&#228;stinensische Volk dokumentiert und mit gro&#223;er Sorge beobachtet, wie das Gedenken an den Holocaust instrumentalisiert wird, um das Unentschuldbare zu rechtfertigen.</p><p><a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article69de13b359ccbeb442d69198/israelischer-minister-geht-friedrich-merz-scharf-an-sein-haupt-neigen-und-entschuldigen.html" rel="noopener">Die &#196;u&#223;erungen</a>, die Israels Finanzminister Bezalel Smotrich an Sie und das deutsche Volk insgesamt gerichtet hat, sind ein bemerkenswertes Zeugnis moralischer und politischer Heuchelei. Seine instrumentelle Nutzung des Holocausts, der Ghettos und der historischen Verantwortung Deutschlands als Schutzschild gegen die berechtigte Kritik an Israels fortschreitender Annexion des Westjordanlands, die durch die </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:13:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>B’Tselem</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Trennung von Werk und Autor: Warum gute Texte von schlechten Menschen stammen können]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Rückblick fällt oft auf: Wichtige, humanistische Texte wurden von ziemlich problematischen Typen verfasst. Sollten wir sie deshalb nicht mehr lesen? Nein, findet unser Autor, denn wir entscheiden, was wir aus dem Geschriebenen machen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/rousseau-dickens-herr-der-ringe-ja-autor-und-werk-lassen-sich-trennen/@@images/image-1000-b19b24d9073c4785db70325abc280400.jpeg" alt="Trennung von Werk und Autor: Warum gute Texte von schlechten Menschen stammen können" title="Trennung von Werk und Autor: Warum gute Texte von schlechten Menschen stammen können" height="562" width="1000" /></figure><p>Das Paradoxe geh&#246;rt zu den faszinierendsten und zugleich pr&#228;gendsten Eigenschaften des menschlichen Geistes. Obwohl die soziologische Philosophie bereits vor geraumer Zeit den &#8222;<a href="https://homepage.ruhr-uni-bochum.de/michael.renemann/Huebener_-_Tod_des_Subjekts.pdf" rel="noopener">Tod des Subjekts</a>&#8220; verk&#252;ndete, ist dieser Begriff heute pr&#228;senter denn je &#8211; so als h&#228;tte die Totenerkl&#228;rung sein eigentliches Comeback erst ausgel&#246;st.</p><p>Gleiches gilt in der Literaturwissenschaft: Der von <a href="https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2023/04/barthes-der-tod-des-autors.pdf" rel="noopener">Roland Barthes verk&#252;ndete &#8222;Tod des Autors&#8220;</a> ist auch schon eine Weile her. Und einerseits wird niemand mehr bestreiten, dass sich Texte von denen l&#246;sen k&#246;nnen, die sie verfasst haben. Im Geflecht gesellschaftlicher Diskurse k&#246;nnen sie ganz neue Bedeutungen erlangen.</p><p>Doch andererseits f&#228;llt es uns so schwer wie nie, zwei Dinge zu akz</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 11:37:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kriegsgefahr | Was will Russland? Johannes Varwick und Jana Puglierin im Streitgespräch über den Krieg]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ihre Perspektiven auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie Deutschlands Rolle sind höchst unterschiedlich: Jana Puglierin vom European Council on Foreign Relations diskutiert mit Johannes Varwick von der Universität Halle-Wittenberg</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/reichen-die-kriegsziele-russlands-ueber-die-ukraine-hinaus-herr-varwick/@@images/image-1000-538e3c56393247eab427cbedb9adcb04.jpeg" alt="Was will Russland? Johannes Varwick und Jana Puglierin im Streitgespräch über den Krieg" title="Was will Russland? Johannes Varwick und Jana Puglierin im Streitgespräch über den Krieg" height="562" width="1000" /></figure><p>Sie haben beide gerade neue B&#252;cher ver&#246;ffentlicht: Das von Jana Puglierin fragt <em>Wer verteidigt Europa?</em> und tr&#228;gt den Untertitel &#8222;Die neuen Kriegsgefahren und was wir tun m&#252;ssen, um, uns zu sch&#252;tzen&#8220;. Das von <a href="/autoren/johannes-varwick" rel="noopener">Johannes Varwick</a> macht sich <em>Stark f&#252;r den Frieden</em> und erkl&#228;rt, &#8222;was jetzt f&#252;r eine rationale Sicherheitspolitik zu tun ist&#8220;.</p><p>So unterschiedlich die Ans&#228;tze der beiden sind, so respektvoll f&#252;hrten die <a href="https://ecfr.eu/profile/jana_puglierin/" rel="noopener">Leiterin</a> des Berliner B&#252;ros des European Council on Foreign Relations und der Inhaber des Lehrstuhls f&#252;r Internationale Beziehungen und europ&#228;ische Politik an der Universit&#228;t Halle-Wittenberg das folgende Streitgespr&#228;ch in der <em>Freitag</em>-Redaktion. Puglierin und Varwick sprachen &#252;ber Russlan</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Schule | Hitler & der Nahostkonflikt: „Nie wieder“ muss mehr sein als „Seid nett zueinander“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Es war nie leicht, das Nazireich sinnvoll in der Schule zu behandeln. Der Nahostkrieg und der Aufstieg der Rechten machen es noch komplexer. Ein Geschichtslehrer erklärt, warum Betroffenheitspädagogik nichts bringt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ghanloser/hitler-israel-palaestina-und-die-kommende-afd-ein-geschichtslehrer-warnt/@@images/image-1000-69e565d6286c64793c921454ef57b023.jpeg" alt="Hitler &amp; der Nahostkonflikt: „Nie wieder“ muss mehr sein als „Seid nett zueinander“" title="Hitler &amp; der Nahostkonflikt: „Nie wieder“ muss mehr sein als „Seid nett zueinander“" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist immer zu wenig: zu wenig Zeit, zu wenig Raum f&#252;r einen den Verh&#228;ltnissen <a href="https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/rahmenlehrplaene/Rahmenlehrplanprojekt/amtliche_Fassung/Teil_C_Geschichte_2015_11_10.pdf" rel="noopener">angemessenen Geschichts- und Politikunterricht</a>. Zwei Stunden Geschichte im ersten Halbjahr, zwei Stunden Politikunterricht im zweiten.</p><p>So sieht das Stundentableau f&#252;r die Mittelstufe in Berlin aus. Meist werden dann die wichtigsten Ereignisse und Daten vermittelt. Immerhin: Mit dem 9. November l&#228;sst sich neben der Novemberrevolution 1918 auch ins Revolutionsjahr 1848 und zur Ermordung des Radikaldemokraten Robert Blum springen. Insgesamt k&#246;nnen f&#252;nf wichtige Ereignisse der deutschen Geschichte &#8222;abgeklappert&#8220;, besser: behandelt werden.</p><p>Doch was dann daraus machen? Sicherlich: Vom Positivismus oder Historismus hat sich die aktuelle Geschichtsdidaktik entfernt. Geschichte is</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerhard Hanloser</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Christian Baron: Wal Timmy lehrt viel Böses über die Menschen – und macht doch Hoffnung]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Während wir Ratten vergiften und Menschen ertrinken lassen, rührt uns ein gestrandeter Wal zu Tränen? Auch wenn sich Millionäre in Timmys Leid sonnen, greift die Klage über Doppelmoral zu kurz. Das Mitleid selbst ist eine unschuldige Regung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/cbaron/christian-baron-wal-timmy-haelt-uns-den-spiegel-vor-macht-aber-auch-hoffnung/@@images/image-1000-a73a15f9e0600ef36d395d07e5ac1d54.jpeg" alt="Christian Baron: Wal Timmy lehrt viel Böses über die Menschen – und macht doch Hoffnung" title="Christian Baron: Wal Timmy lehrt viel Böses über die Menschen – und macht doch Hoffnung" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">In Deutschland haben <a href="file:///Users/velten.schaefer/Downloads/DTBl_07_2020_Suizid-Depression.pdf" rel="noopener">Tier&#228;rzte ein f&#252;nfmal h&#246;heres Suizid-Risiko</a> als die Allgemeinbev&#246;lkerung. Ist das eine gute Nachricht? Nat&#252;rlich nicht. Jeder Suizid(versuch) eines Veterin&#228;rs ist eine schlechte Nachricht, so wie jeder Suizid oder Suizidversuch eines jeden Menschen eine schlechte Nachricht ist.</p><h2>Die Trauer um Haustiere ist keine unechte Trauer</h2><p class="p1">Doch steckt hier unweigerlich Gutes im Schlechten. Wenn sich beim morgendlichen Meldungsmarathon von Sozialabbau bis Kriegsverbrechen mal wieder der Eindruck aufdr&#228;ngt, die Menschheit sei eine von Grund auf b&#246;se Spezies, dann kann einen diese vordergr&#252;ndig traurige Statistik aufbauen. Sie zeigt, dass die Arbeit im Angesicht der trauernden Haustierhalter und ihrer sterbenden Mitbewohner etwas mit dem Emoti</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 15:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian Baron</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Diaspora | Iran ist immer bald befreit: Die Hoffnung der Diaspora – und ihr Problem]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Satz, der Hoffnung verspricht, wird zum emotionalen Anker der Diaspora. Doch je stärker der Wunsch nach Befreiung ist, desto fragwürdiger wird er. Über ein Gefühl, das zunehmend um sich selbst kreist: der Schmerz des Exiliert-Seins</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/iran-ist-immer-bald-befreit-die-hoffnung-der-diaspora-und-ihr-problem/@@images/image-1000-fdbfe6550488b4b87f322a6111f2814a.jpeg" alt="Iran ist immer bald befreit: Die Hoffnung der Diaspora – und ihr Problem" title="Iran ist immer bald befreit: Die Hoffnung der Diaspora – und ihr Problem" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Bald ist Iran befreit!&#8220; Mit diesem Satz w&#228;chst du auf. Immer wenn dort die Bev&#246;lkerung auf die Stra&#223;en st&#252;rmt, gegen das Regime demonstriert und dessen Sturz nahe scheint, dr&#246;hnt der Satz durch die Diaspora. Auf dem H&#246;hepunkt der Gr&#252;nen Bewegung 2009 h&#246;rst du ihn st&#228;ndig. Diesmal sei alles anders, sagen Freunde. Diesmal wehren sich die Leute. <a href="/autoren/der-freitag/behzad-karim-khani-zu-iran-wie-schah-sohn-reza-pahlavi-sich-disqualifiziert-hat" rel="noopener">Diesmal werden wir siegen</a>! 2009. 2013. 2017. 2019. 2022. 2025. 2026.</p><p>Der Satz ist die Antwort auf das Trauma einer Generation. Er gewinnt an Bedeutung, weil er ein Ende des Schreckens verspricht. Das Gegenst&#252;ck zu der Wut, die in den Augen so vieler Exiliraner lodert, wenn sie &#252;ber die Islamische Republik schimpfen. Wie die meisten im Ausland lebenden Deutschiraner willst du, dass der </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 08:07:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Massoud Doktoran</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Den Unterschied zwischen Wissenschafts- und Meinungsfreiheit kennt die AfD wohl noch nicht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Selbstzensur, Einschüchterung, Ausgrenzung? Der Bundestag debattiert auf Antrag der AfD-Fraktion über Wissenschaftsfreiheit. Tatsächlich gibt es da ein Problem – doch dessen strukturelle Gründe oder gar Lösungen kommen kaum zur Sprache</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/bundestagsdebatte-wissenschaftsfreiheit-ist-doch-nicht-gleich-meinungsfreiheit/@@images/image-1000-d4c9f5d87948e1c2e214723dc495017b.jpeg" alt="Den Unterschied zwischen Wissenschafts- und Meinungsfreiheit kennt die AfD wohl noch nicht" title="Den Unterschied zwischen Wissenschafts- und Meinungsfreiheit kennt die AfD wohl noch nicht" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Die Taktik ist inzwischen bekannt: Man nimmt demokratisch besetzte Begriffe, um sie letzthin zur Aush&#246;hlung der Demokratie zu missbrauchen. Vor allem mittels gewiefter Bedeutungsverschiebung. Gerade in Sachen <a href="/autoren/maxi-leinkauf/besuch-einer-linken-buchhandlung-die-wolfram-weimer-canceln-wollte" rel="noopener">Kulturpolitik</a>, wo vermeintlich &#8218;linksgr&#252;ner Siff&#8216; die Institutionen durchdringt, hat die AfD diesen Modus Operandi immer weiter gesch&#228;rft. Nun hat sie ihn auch in einer von ihr einberufenen Debatte zur Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit im Bundestag erprobt.</p><p class="p1">Den Aufschlag macht der Abgeordnete der Rechtsau&#223;enfraktion, Ingo Hahn, seines Zeichens Professor f&#252;r Geografie: &#8222;Wissenschaft lebt vom offenen Streit der Argumente [&#8230;] Sie lebt davon, dass auch Unbequemes gesagt werden darf&#8220;. Dieser Einleitung mag man zun&#228;chst kaum wider</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 17:56:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Warum ich Mitglied in der SPD bleibe. Bis zum bitteren Ende]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von oben kommt nur noch Phrasendrescherei und unten sitzt der Schimmel tief. Aber es gibt einen Grund, warum ich der SPD treu bleibe, sagt unsere Autorin</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/warum-ich-mitglied-in-der-spd-bleibe-bis-zum-bitteren-ende/@@images/image-1000-d9c3229c493edb7f5a2b01f40329e7ca.jpeg" alt="Warum ich Mitglied in der SPD bleibe. Bis zum bitteren Ende" title="Warum ich Mitglied in der SPD bleibe. Bis zum bitteren Ende" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine Liebesheirat war das mit der SPD bei mir nie. F&#252;r Verliebtheit gibt es keinen Spiegelstrich, und in dieser Partei geht es strikt nach Vorschrift, da wird abgearbeitet, in einer Sprache, die von Romantik so weit entfernt ist wie die Partei vom Wahlsieg. Sp&#228;testens bei der ersten Sitzung des Ortsvereins beginnt der Alltag: Vereinsarbeit.</p><p>Es gibt einen Schriftf&#252;hrer, einen Vorsitzenden (neuerdings auch zwei, m&#228;nnlich und weiblich), einen oder mehrere stellvertretende Vorsitzende, eine Tagesordnung einen Kassenwart samt Kassenpr&#252;fern, alle m&#246;glichen Beisitzer f&#252;r diverse &#8222;Themen&#8220; und dazu all die anderen Worte, die sich einem im Munde herumdrehen, bis sie ihre magere Substanz ganz verlieren.</p><p>Nein, <a href="/autoren/ulrike-baureithel/leb-wohl-liebe-spd-ueber-ein-gebrochenes-versprechen-an-eine-ganze-generation" rel="noopener">sexy ist die SPD sp&#228;testens nach Willy Bra</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Slavoj Žižek: Trump, der obszöne Messias des Terrors]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-zum-us-angriff-auf-iran-trump-der-obszoene-messias-des-terrors</link>
        <description><![CDATA[<strong>Er lässt sich heiligsprechen und mimt den wütenden Weltenvernichter. Doch der US-Präsident ist nicht nur am Durchdrehen. Er verkörpert die Struktur der populistischen Welle unserer Jahre: Über die düstere Seite von Kämpfen um Anerkennung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-zum-us-angriff-auf-iran-trump-der-obszoene-messias-des-terrors/@@images/image-1000-06abc0349d8ababde1f74ea920f0c32e.jpeg" alt="Slavoj Žižek: Trump, der obszöne Messias des Terrors" title="Slavoj Žižek: Trump, der obszöne Messias des Terrors" height="562" width="1000" /></figure><p>Am 1. April 2026 &#8211; dem einzig passenden Datum &#8211; verglich Donald Trumps spirituelle Beraterin Paula White-Cain den Pr&#228;sidenten w&#228;hrend eines Osteressens im Wei&#223;en Haus mit Jesus Christus: &#8222;Jesus lehrte uns durch seinen Tod, sein Begr&#228;bnis und seine Auferstehung so viele Lektionen. Er zeigte uns, dass gro&#223;e F&#252;hrung und gro&#223;e Ver&#228;nderung gro&#223;e Opfer erfordern. Und Herr Pr&#228;sident, niemand hat einen so hohen Preis bezahlt wie Sie. Es h&#228;tte Sie beinahe das Leben gekostet&#8220;, sagte White-Cain, w&#228;hrend der Pr&#228;sident hinter ihr stand. &#8222;Sie wurden verraten, verhaftet und f&#228;lschlicherweise beschuldigt. Es ist ein bekanntes Muster, das uns unser Herr und Erl&#246;ser gezeigt hat. Aber f&#252;r ihn war es </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Slavoj Žižek</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Bewegung | Aufstand gegen die neoliberale Ordnung: Als linke Revolte für einen Sommer möglich schien]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vom Berliner Bankenskandal bis Genua 2001: Vor 25 Jahren schien es, als stünden ein neues 1968 und das Ende des Neoliberalismus bevor. Dann sorgte der 11. September für eine Zäsur, die die Welt bis heute prägt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/florian-schmid/aufstand-gegen-die-neoliberale-ordnung-2001-ein-kurzer-sommer-der-revolte/@@images/image-1000-9f4ed4cc487be959cc3a0dfa6b94edcf.jpeg" alt="Aufstand gegen die neoliberale Ordnung: Als linke Revolte für einen Sommer möglich schien" title="Aufstand gegen die neoliberale Ordnung: Als linke Revolte für einen Sommer möglich schien" height="562" width="1000" /></figure><p>Gegen Ende des Winters 2001 veranstaltete das Berliner Wetter &#228;hnliche Kapriolen wie 25 Jahre sp&#228;ter. Im Februar gab es klirrende K&#228;lte, Glatteis, Schneeberge &#8211; und W&#228;rmerekorde. Turbulent war aber auch die Berliner Landespolitik. Als Auftakt einer Regierungskrise hatte im Februar Klaus Landowsky den Hut nehmen m&#252;ssen, CDU-Fraktionsvorsitzender und Chef der Landesbank.</p><p>Denn allm&#228;hlich schienen die Dimensionen des Skandals um diese &#8222;politische Bank&#8220; auf: Sie hatte unsachgem&#228;&#223; Kredite vergeben und Immobilienfonds aufgelegt, bei denen sich Investoren &#8222;rundum sorglos&#8220; f&#252;hlen konnten. Die Risiken trug die &#246;ffentliche Hand.</p><p>Diese B&#252;rgschaft war auch n&#246;tig, denn viele der H&#228;user, die zu hohen Garantie-Pro</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Florian Schmid</dc:creator>
        
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