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      <title>Debatte</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:33 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Debatte</title>
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        <title><![CDATA[Timmy der Wal als Symbol: Empathie gegen die soziale Kälte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Um den gestrandeten Buckelwal Timmy vor der Ostsee-Insel Poel tobt ein Moral-Kampf: Die Kosten für die Rettung werden aufgerechnet und Empathie für das Tier auf dem Teller eingefordert. Dabei ist der Wunsch zu helfen, der menschliche</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/wal-timmy-warum-laesst-sein-schicksal-meine-blase-kalt/@@images/image-1000-b88d576e96f64f71466b2fcb557acd3e.jpeg" alt="Timmy der Wal als Symbol: Empathie gegen die soziale Kälte" title="Timmy der Wal als Symbol: Empathie gegen die soziale Kälte" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Schriftstellerin Amelie Fried fragte <a href="https://www.facebook.com/amelie.fried" rel="noopener">sinngem&#228;&#223;</a>, ob wir die Probleme der Welt l&#246;sen k&#246;nnten, wenn wir f&#252;reinander so viel Empathie aufbringen k&#246;nnten, wie f&#252;r einen gestrandeten Wal. Es klang kalt &#8211; und f&#252;r eine Schriftstellerin erstaunlich unliterarisch. F&#252;r mich ist diese Annahme falsch. Wozu brauchen wir noch Literatur, wenn ein im echten Leben gestrandeter Wal nicht einmal mehr ein M&#228;rchen schreiben darf, das vielleicht gut ausgeht?</p><p>Ihre Bemerkung erinnerte an jene Debatten w&#228;hrend der COVID-19-Pandemie, in denen das Leben fast ausschlie&#223;lich rational verwaltet wurde. Zahlen, Kurven, Ma&#223;nahmen. Was, wenn man &#8222;nur&#8220; Krebs im Endstadium hatte? Was ist mit den Angeh&#246;rigen, denen selbst das gemeinsame </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 13:18:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Grundgesetz | Grundgesetz am Limit: Um die Rechte zu stoppen, brauchen wir eine neue Verfassung]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Unsere Demokratie leidet unter einem gefährlichen Repräsentationsloch. Wenn wir die Verbindung zwischen Politik und Bürgern nicht radikal neu ordnen, überlassen wir den Autokraten das Feld. Ein Plädoyer für eine mutige Reform</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joerg-phil-friedrich/grundgesetz-warum-wir-eine-neue-verfassung-brauchen-um-die-rechte-zu-stoppen/@@images/image-1000-989d9b9c2d6633048dd688b2a05c9085.jpeg" alt="Grundgesetz am Limit: Um die Rechte zu stoppen, brauchen wir eine neue Verfassung" title="Grundgesetz am Limit: Um die Rechte zu stoppen, brauchen wir eine neue Verfassung" height="562" width="1000" /></figure><p>In einer Zeit, in der viele beklagen, dass die Demokratie in Gefahr gerate, mag es befremdlich klingen, wenn jemand Kritik an eben diesem <a href="https://diekolumnisten.de/2026/01/19/grundgesetz-alles-gut/" rel="noopener">Grundgesetz</a> &#252;bt und &#252;ber eine neue Verfassung nachdenkt.</p><p>Viele sind &#252;berzeugt: Jahrzehntelang funktionierte die parlamentarische Demokratie, wie sie im Grundgesetz definiert wurde, ganz ausgezeichnet. Dann kamen, man wei&#223; nicht woher, die <a href="https://www.afd.de/" rel="noopener">Feinde der Demokratie</a>. Und die schafften es, man wei&#223; nicht wie und warum, mit Tricks und Demagogie, eine ganze Menge von den zufriedenen und gl&#252;cklichen Leuten unzufrieden und ungl&#252;cklich zu machen, sodass die pl&#246;tzlich anfingen, die Feinde der Demokratie zu w&#228;hlen &#8211; was nat&#252;rlich gef&#228;hrlich f&#252;r die Demokratie ist.</p><h2>Schwache Verbindung zwischen der politisc</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 12:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Phil Friedrich</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Psychologin zum Wal-Hype: „Ein Glück, dass wir Timmy nicht essen wollen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wäre der Wal ein Schwein, fiele die Identifikation mit dem leidenden Tier schwerer. Moralische Bedeutung wird selektiv dort zugelassen, wo sie den eigenen Lebensstil nicht herausfordert, sagt die Sozialpsychologin Eva Walther im Interview</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/psychologin-zum-wal-hype-ein-glueck-dass-wir-timmy-nicht-essen-wollen/@@images/image-1000-2fd74efeeb3acab1f73c96028efcb82f.jpeg" alt="Psychologin zum Wal-Hype: „Ein Glück, dass wir Timmy nicht essen wollen“" title="Psychologin zum Wal-Hype: „Ein Glück, dass wir Timmy nicht essen wollen“" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-question">der Freitag: Der gestrandete Buckelwal hat in den letzten Wochen heftige Reaktionen ausgel&#246;st &#8211; emotional, aber auch politisch. Wie erkl&#228;ren Sie sich diese Vehemenz?</p><p class="interview-answer"><strong>Eva Walther</strong>: Der Wal ber&#252;hrt die Gem&#252;ter, weil er ein seltenes moralisches Gemeinschaftsgut in einer sich zunehmend entsolidarisierenden Gesellschaft darstellt. Wir streiten uns bei vielen Themen: Klima, Migration, Wehrdienst, Krieg. Beim Wal aber kann man sich einig sein. Der Wal bietet Ankn&#252;pfungspunkte &#252;ber ideologische Grenzen hinweg. Er stiftet Konsens dort, wo er sonst nicht mehr herstellbar ist &#8211; und genau das macht ihn emotional so aufgeladen: Es gibt ein gemeinsames Wir, und das ist der Wal. Man kann sich leicht darauf einigen, dass der Wal in einer misslichen Situation ist und</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Ist Trump der MAGA-Messias? Deep Dive in die Endzeit-Mythen um das Oval Office]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Trump postet Bilder von sich als Jesus, JD Vance belehrt den Papst, Pete Hegseth gibt den Kreuzritter: Theologe Michael Ramminger taucht tief in die MAGA-Theologie und verrät: Von Blasphemie bis zum christlichen Zionismus ist alles dabei</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/ist-trump-der-maga-messias-deep-dive-in-die-endzeit-mythen-um-das-oval-office/@@images/image-1000-b40cdfab309feeeaf4960faccf8b6c24.png" alt="Ist Trump der MAGA-Messias? Deep Dive in die Endzeit-Mythen um das Oval Office" title="Ist Trump der MAGA-Messias? Deep Dive in die Endzeit-Mythen um das Oval Office" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-question">der Freitag: Herr Ramminger, US-Pr&#228;sident Donald Trump wird nicht nur von seiner &#8222;spirituellen Beraterin&#8220; sozusagen heiliggesprochen, er inszeniert sich neuerdings auch als Jesus Christus. Was machen Sie als katholischer Theologe aus solchen Bildern?</p><p class="interview-answer"><strong>Michael Ramminger:</strong> N&#252;chtern gesagt registriere ich hier eine frappierende <a href="/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-zum-us-angriff-auf-iran-trump-der-obszoene-messias-des-terrors" rel="noopener">neue religi&#246;se und politische &#196;sthetik</a> jenseits jeder Kirchentradition. Das setzt schon auf dem traditionell rechtsgerichteten <a href="/autoren/konrad-ege/usa-elon-musk-pragmatismus-trifft-auf-maga-fundamentalismus" rel="noopener">protestantischen Fundamentalismus in den USA</a> auf, greift aber noch dar&#252;ber hinaus. Es ist eine religi&#246;s-politische &#196;sthetik, die zu einer neuen Generation rechtsradikaler, faschistoider F&#252;hrungsfiguren passt, die man derzeit aufsteigen sieht. Unklar bin ich mir noch immer, ob das eine gezielte In</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[B'Tselem: „Es ist Deutschlands Verpflichtung, gegen Israels Politik aufzustehen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Israels Finanzminister Bezalel Smotrich fordert von Friedrich Merz, sich nicht in die Siedlungspolitik einzumischen: Deutsche dürften Juden nicht sagen, wo sie leben sollen. Hier antwortet die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/btselem-es-ist-deutschlands-verpflichtung-gegen-israels-politik-aufzustehen/@@images/image-1000-adcfe8718ef153128479ae95b43dd74b.jpeg" alt="B'Tselem: „Es ist Deutschlands Verpflichtung, gegen Israels Politik aufzustehen“" title="B'Tselem: „Es ist Deutschlands Verpflichtung, gegen Israels Politik aufzustehen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,</p><p>wir schreiben Ihnen mit einem tiefen Gef&#252;hl der Dringlichkeit, als Menschenrechtsorganisation, die seit Jahrzehnten Israels Menschenrechtsverletzungen gegen das pal&#228;stinensische Volk dokumentiert und mit gro&#223;er Sorge beobachtet, wie das Gedenken an den Holocaust instrumentalisiert wird, um das Unentschuldbare zu rechtfertigen.</p><p><a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article69de13b359ccbeb442d69198/israelischer-minister-geht-friedrich-merz-scharf-an-sein-haupt-neigen-und-entschuldigen.html" rel="noopener">Die &#196;u&#223;erungen</a>, die Israels Finanzminister Bezalel Smotrich an Sie und das deutsche Volk insgesamt gerichtet hat, sind ein bemerkenswertes Zeugnis moralischer und politischer Heuchelei. Seine instrumentelle Nutzung des Holocausts, der Ghettos und der historischen Verantwortung Deutschlands als Schutzschild gegen die berechtigte Kritik an Israels fortschreitender Annexion des Westjordanlands, die durch die </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:13:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>B’Tselem</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Trennung von Werk und Autor: Warum gute Texte von schlechten Menschen stammen können]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Rückblick fällt oft auf: Wichtige, humanistische Texte wurden von ziemlich problematischen Typen verfasst. Sollten wir sie deshalb nicht mehr lesen? Nein, findet unser Autor, denn wir entscheiden, was wir aus dem Geschriebenen machen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/rousseau-dickens-herr-der-ringe-ja-autor-und-werk-lassen-sich-trennen/@@images/image-1000-b19b24d9073c4785db70325abc280400.jpeg" alt="Trennung von Werk und Autor: Warum gute Texte von schlechten Menschen stammen können" title="Trennung von Werk und Autor: Warum gute Texte von schlechten Menschen stammen können" height="562" width="1000" /></figure><p>Das Paradoxe geh&#246;rt zu den faszinierendsten und zugleich pr&#228;gendsten Eigenschaften des menschlichen Geistes. Obwohl die soziologische Philosophie bereits vor geraumer Zeit den &#8222;<a href="https://homepage.ruhr-uni-bochum.de/michael.renemann/Huebener_-_Tod_des_Subjekts.pdf" rel="noopener">Tod des Subjekts</a>&#8220; verk&#252;ndete, ist dieser Begriff heute pr&#228;senter denn je &#8211; so als h&#228;tte die Totenerkl&#228;rung sein eigentliches Comeback erst ausgel&#246;st.</p><p>Gleiches gilt in der Literaturwissenschaft: Der von <a href="https://jochenteuffel.com/wp-content/uploads/2023/04/barthes-der-tod-des-autors.pdf" rel="noopener">Roland Barthes verk&#252;ndete &#8222;Tod des Autors&#8220;</a> ist auch schon eine Weile her. Und einerseits wird niemand mehr bestreiten, dass sich Texte von denen l&#246;sen k&#246;nnen, die sie verfasst haben. Im Geflecht gesellschaftlicher Diskurse k&#246;nnen sie ganz neue Bedeutungen erlangen.</p><p>Doch andererseits f&#228;llt es uns so schwer wie nie, zwei Dinge zu akz</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 11:37:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Kriegsgefahr | Was will Russland? Johannes Varwick und Jana Puglierin im Streitgespräch über den Krieg]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ihre Perspektiven auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie Deutschlands Rolle sind höchst unterschiedlich: Jana Puglierin vom European Council on Foreign Relations diskutiert mit Johannes Varwick von der Universität Halle-Wittenberg</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/reichen-die-kriegsziele-russlands-ueber-die-ukraine-hinaus-herr-varwick/@@images/image-1000-538e3c56393247eab427cbedb9adcb04.jpeg" alt="Was will Russland? Johannes Varwick und Jana Puglierin im Streitgespräch über den Krieg" title="Was will Russland? Johannes Varwick und Jana Puglierin im Streitgespräch über den Krieg" height="562" width="1000" /></figure><p>Sie haben beide gerade neue B&#252;cher ver&#246;ffentlicht: Das von Jana Puglierin fragt <em>Wer verteidigt Europa?</em> und tr&#228;gt den Untertitel &#8222;Die neuen Kriegsgefahren und was wir tun m&#252;ssen, um, uns zu sch&#252;tzen&#8220;. Das von <a href="/autoren/johannes-varwick" rel="noopener">Johannes Varwick</a> macht sich <em>Stark f&#252;r den Frieden</em> und erkl&#228;rt, &#8222;was jetzt f&#252;r eine rationale Sicherheitspolitik zu tun ist&#8220;.</p><p>So unterschiedlich die Ans&#228;tze der beiden sind, so respektvoll f&#252;hrten die <a href="https://ecfr.eu/profile/jana_puglierin/" rel="noopener">Leiterin</a> des Berliner B&#252;ros des European Council on Foreign Relations und der Inhaber des Lehrstuhls f&#252;r Internationale Beziehungen und europ&#228;ische Politik an der Universit&#228;t Halle-Wittenberg das folgende Streitgespr&#228;ch in der <em>Freitag</em>-Redaktion. Puglierin und Varwick sprachen &#252;ber Russlan</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Schule | Hitler & der Nahostkonflikt: „Nie wieder“ muss mehr sein als „Seid nett zueinander“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Es war nie leicht, das Nazireich sinnvoll in der Schule zu behandeln. Der Nahostkrieg und der Aufstieg der Rechten machen es noch komplexer. Ein Geschichtslehrer erklärt, warum Betroffenheitspädagogik nichts bringt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ghanloser/hitler-israel-palaestina-und-die-kommende-afd-ein-geschichtslehrer-warnt/@@images/image-1000-69e565d6286c64793c921454ef57b023.jpeg" alt="Hitler &amp; der Nahostkonflikt: „Nie wieder“ muss mehr sein als „Seid nett zueinander“" title="Hitler &amp; der Nahostkonflikt: „Nie wieder“ muss mehr sein als „Seid nett zueinander“" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist immer zu wenig: zu wenig Zeit, zu wenig Raum f&#252;r einen den Verh&#228;ltnissen <a href="https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/rahmenlehrplaene/Rahmenlehrplanprojekt/amtliche_Fassung/Teil_C_Geschichte_2015_11_10.pdf" rel="noopener">angemessenen Geschichts- und Politikunterricht</a>. Zwei Stunden Geschichte im ersten Halbjahr, zwei Stunden Politikunterricht im zweiten.</p><p>So sieht das Stundentableau f&#252;r die Mittelstufe in Berlin aus. Meist werden dann die wichtigsten Ereignisse und Daten vermittelt. Immerhin: Mit dem 9. November l&#228;sst sich neben der Novemberrevolution 1918 auch ins Revolutionsjahr 1848 und zur Ermordung des Radikaldemokraten Robert Blum springen. Insgesamt k&#246;nnen f&#252;nf wichtige Ereignisse der deutschen Geschichte &#8222;abgeklappert&#8220;, besser: behandelt werden.</p><p>Doch was dann daraus machen? Sicherlich: Vom Positivismus oder Historismus hat sich die aktuelle Geschichtsdidaktik entfernt. Geschichte is</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerhard Hanloser</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Christian Baron: Wal Timmy lehrt viel Böses über die Menschen – und macht doch Hoffnung]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Während wir Ratten vergiften und Menschen ertrinken lassen, rührt uns ein gestrandeter Wal zu Tränen? Auch wenn sich Millionäre in Timmys Leid sonnen, greift die Klage über Doppelmoral zu kurz. Das Mitleid selbst ist eine unschuldige Regung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/cbaron/christian-baron-wal-timmy-haelt-uns-den-spiegel-vor-macht-aber-auch-hoffnung/@@images/image-1000-a73a15f9e0600ef36d395d07e5ac1d54.jpeg" alt="Christian Baron: Wal Timmy lehrt viel Böses über die Menschen – und macht doch Hoffnung" title="Christian Baron: Wal Timmy lehrt viel Böses über die Menschen – und macht doch Hoffnung" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">In Deutschland haben <a href="file:///Users/velten.schaefer/Downloads/DTBl_07_2020_Suizid-Depression.pdf" rel="noopener">Tier&#228;rzte ein f&#252;nfmal h&#246;heres Suizid-Risiko</a> als die Allgemeinbev&#246;lkerung. Ist das eine gute Nachricht? Nat&#252;rlich nicht. Jeder Suizid(versuch) eines Veterin&#228;rs ist eine schlechte Nachricht, so wie jeder Suizid oder Suizidversuch eines jeden Menschen eine schlechte Nachricht ist.</p><h2>Die Trauer um Haustiere ist keine unechte Trauer</h2><p class="p1">Doch steckt hier unweigerlich Gutes im Schlechten. Wenn sich beim morgendlichen Meldungsmarathon von Sozialabbau bis Kriegsverbrechen mal wieder der Eindruck aufdr&#228;ngt, die Menschheit sei eine von Grund auf b&#246;se Spezies, dann kann einen diese vordergr&#252;ndig traurige Statistik aufbauen. Sie zeigt, dass die Arbeit im Angesicht der trauernden Haustierhalter und ihrer sterbenden Mitbewohner etwas mit dem Emoti</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 15:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian Baron</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Diaspora | Iran ist immer bald befreit: Die Hoffnung der Diaspora – und ihr Problem]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Satz, der Hoffnung verspricht, wird zum emotionalen Anker der Diaspora. Doch je stärker der Wunsch nach Befreiung ist, desto fragwürdiger wird er. Über ein Gefühl, das zunehmend um sich selbst kreist: der Schmerz des Exiliert-Seins</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/iran-ist-immer-bald-befreit-die-hoffnung-der-diaspora-und-ihr-problem/@@images/image-1000-fdbfe6550488b4b87f322a6111f2814a.jpeg" alt="Iran ist immer bald befreit: Die Hoffnung der Diaspora – und ihr Problem" title="Iran ist immer bald befreit: Die Hoffnung der Diaspora – und ihr Problem" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Bald ist Iran befreit!&#8220; Mit diesem Satz w&#228;chst du auf. Immer wenn dort die Bev&#246;lkerung auf die Stra&#223;en st&#252;rmt, gegen das Regime demonstriert und dessen Sturz nahe scheint, dr&#246;hnt der Satz durch die Diaspora. Auf dem H&#246;hepunkt der Gr&#252;nen Bewegung 2009 h&#246;rst du ihn st&#228;ndig. Diesmal sei alles anders, sagen Freunde. Diesmal wehren sich die Leute. <a href="/autoren/der-freitag/behzad-karim-khani-zu-iran-wie-schah-sohn-reza-pahlavi-sich-disqualifiziert-hat" rel="noopener">Diesmal werden wir siegen</a>! 2009. 2013. 2017. 2019. 2022. 2025. 2026.</p><p>Der Satz ist die Antwort auf das Trauma einer Generation. Er gewinnt an Bedeutung, weil er ein Ende des Schreckens verspricht. Das Gegenst&#252;ck zu der Wut, die in den Augen so vieler Exiliraner lodert, wenn sie &#252;ber die Islamische Republik schimpfen. Wie die meisten im Ausland lebenden Deutschiraner willst du, dass der </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 08:07:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Massoud Doktoran</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Den Unterschied zwischen Wissenschafts- und Meinungsfreiheit kennt die AfD wohl noch nicht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Selbstzensur, Einschüchterung, Ausgrenzung? Der Bundestag debattiert auf Antrag der AfD-Fraktion über Wissenschaftsfreiheit. Tatsächlich gibt es da ein Problem – doch dessen strukturelle Gründe oder gar Lösungen kommen kaum zur Sprache</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/bundestagsdebatte-wissenschaftsfreiheit-ist-doch-nicht-gleich-meinungsfreiheit/@@images/image-1000-d4c9f5d87948e1c2e214723dc495017b.jpeg" alt="Den Unterschied zwischen Wissenschafts- und Meinungsfreiheit kennt die AfD wohl noch nicht" title="Den Unterschied zwischen Wissenschafts- und Meinungsfreiheit kennt die AfD wohl noch nicht" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Die Taktik ist inzwischen bekannt: Man nimmt demokratisch besetzte Begriffe, um sie letzthin zur Aush&#246;hlung der Demokratie zu missbrauchen. Vor allem mittels gewiefter Bedeutungsverschiebung. Gerade in Sachen <a href="/autoren/maxi-leinkauf/besuch-einer-linken-buchhandlung-die-wolfram-weimer-canceln-wollte" rel="noopener">Kulturpolitik</a>, wo vermeintlich &#8218;linksgr&#252;ner Siff&#8216; die Institutionen durchdringt, hat die AfD diesen Modus Operandi immer weiter gesch&#228;rft. Nun hat sie ihn auch in einer von ihr einberufenen Debatte zur Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit im Bundestag erprobt.</p><p class="p1">Den Aufschlag macht der Abgeordnete der Rechtsau&#223;enfraktion, Ingo Hahn, seines Zeichens Professor f&#252;r Geografie: &#8222;Wissenschaft lebt vom offenen Streit der Argumente [&#8230;] Sie lebt davon, dass auch Unbequemes gesagt werden darf&#8220;. Dieser Einleitung mag man zun&#228;chst kaum wider</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 17:56:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Warum ich Mitglied in der SPD bleibe. Bis zum bitteren Ende]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von oben kommt nur noch Phrasendrescherei und unten sitzt der Schimmel tief. Aber es gibt einen Grund, warum ich der SPD treu bleibe, sagt unsere Autorin</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/warum-ich-mitglied-in-der-spd-bleibe-bis-zum-bitteren-ende/@@images/image-1000-d9c3229c493edb7f5a2b01f40329e7ca.jpeg" alt="Warum ich Mitglied in der SPD bleibe. Bis zum bitteren Ende" title="Warum ich Mitglied in der SPD bleibe. Bis zum bitteren Ende" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine Liebesheirat war das mit der SPD bei mir nie. F&#252;r Verliebtheit gibt es keinen Spiegelstrich, und in dieser Partei geht es strikt nach Vorschrift, da wird abgearbeitet, in einer Sprache, die von Romantik so weit entfernt ist wie die Partei vom Wahlsieg. Sp&#228;testens bei der ersten Sitzung des Ortsvereins beginnt der Alltag: Vereinsarbeit.</p><p>Es gibt einen Schriftf&#252;hrer, einen Vorsitzenden (neuerdings auch zwei, m&#228;nnlich und weiblich), einen oder mehrere stellvertretende Vorsitzende, eine Tagesordnung einen Kassenwart samt Kassenpr&#252;fern, alle m&#246;glichen Beisitzer f&#252;r diverse &#8222;Themen&#8220; und dazu all die anderen Worte, die sich einem im Munde herumdrehen, bis sie ihre magere Substanz ganz verlieren.</p><p>Nein, <a href="/autoren/ulrike-baureithel/leb-wohl-liebe-spd-ueber-ein-gebrochenes-versprechen-an-eine-ganze-generation" rel="noopener">sexy ist die SPD sp&#228;testens nach Willy Bra</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Slavoj Žižek: Trump, der obszöne Messias des Terrors]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Er lässt sich heiligsprechen und mimt den wütenden Weltenvernichter. Doch der US-Präsident ist nicht nur am Durchdrehen. Er verkörpert die Struktur der populistischen Welle unserer Jahre: Über die düstere Seite von Kämpfen um Anerkennung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-zum-us-angriff-auf-iran-trump-der-obszoene-messias-des-terrors/@@images/image-1000-06abc0349d8ababde1f74ea920f0c32e.jpeg" alt="Slavoj Žižek: Trump, der obszöne Messias des Terrors" title="Slavoj Žižek: Trump, der obszöne Messias des Terrors" height="562" width="1000" /></figure><p>Am 1. April 2026 &#8211; dem einzig passenden Datum &#8211; verglich Donald Trumps spirituelle Beraterin Paula White-Cain den Pr&#228;sidenten w&#228;hrend eines Osteressens im Wei&#223;en Haus mit Jesus Christus: &#8222;Jesus lehrte uns durch seinen Tod, sein Begr&#228;bnis und seine Auferstehung so viele Lektionen. Er zeigte uns, dass gro&#223;e F&#252;hrung und gro&#223;e Ver&#228;nderung gro&#223;e Opfer erfordern. Und Herr Pr&#228;sident, niemand hat einen so hohen Preis bezahlt wie Sie. Es h&#228;tte Sie beinahe das Leben gekostet&#8220;, sagte White-Cain, w&#228;hrend der Pr&#228;sident hinter ihr stand. &#8222;Sie wurden verraten, verhaftet und f&#228;lschlicherweise beschuldigt. Es ist ein bekanntes Muster, das uns unser Herr und Erl&#246;ser gezeigt hat. Aber f&#252;r ihn war es </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Slavoj Žižek</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Bewegung | Aufstand gegen die neoliberale Ordnung: Als linke Revolte für einen Sommer möglich schien]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vom Berliner Bankenskandal bis Genua 2001: Vor 25 Jahren schien es, als stünden ein neues 1968 und das Ende des Neoliberalismus bevor. Dann sorgte der 11. September für eine Zäsur, die die Welt bis heute prägt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/florian-schmid/aufstand-gegen-die-neoliberale-ordnung-2001-ein-kurzer-sommer-der-revolte/@@images/image-1000-9f4ed4cc487be959cc3a0dfa6b94edcf.jpeg" alt="Aufstand gegen die neoliberale Ordnung: Als linke Revolte für einen Sommer möglich schien" title="Aufstand gegen die neoliberale Ordnung: Als linke Revolte für einen Sommer möglich schien" height="562" width="1000" /></figure><p>Gegen Ende des Winters 2001 veranstaltete das Berliner Wetter &#228;hnliche Kapriolen wie 25 Jahre sp&#228;ter. Im Februar gab es klirrende K&#228;lte, Glatteis, Schneeberge &#8211; und W&#228;rmerekorde. Turbulent war aber auch die Berliner Landespolitik. Als Auftakt einer Regierungskrise hatte im Februar Klaus Landowsky den Hut nehmen m&#252;ssen, CDU-Fraktionsvorsitzender und Chef der Landesbank.</p><p>Denn allm&#228;hlich schienen die Dimensionen des Skandals um diese &#8222;politische Bank&#8220; auf: Sie hatte unsachgem&#228;&#223; Kredite vergeben und Immobilienfonds aufgelegt, bei denen sich Investoren &#8222;rundum sorglos&#8220; f&#252;hlen konnten. Die Risiken trug die &#246;ffentliche Hand.</p><p>Diese B&#252;rgschaft war auch n&#246;tig, denn viele der H&#228;user, die zu hohen Garantie-Pro</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Florian Schmid</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Diss-Tracks mit Lego: Iran hat den Image-Krieg überraschend gewonnen. Und jetzt?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im März-Krieg hat sich Teheran nicht nur militärisch als unerwartet resilient erwiesen. Erstaunlicherweise war auch seine PR der amerikanisch-israelischen überlegen: Über Battle-Rap gegen das Pentagon und die Frage, was daraus folgt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/diss-tracks-mit-lego-iran-hat-den-image-krieg-ueberraschend-gewonnen-und-jetzt/@@images/image-1000-e8c56b9193b96eb9ad67b84353684e0c.jpeg" alt="Diss-Tracks mit Lego: Iran hat den Image-Krieg überraschend gewonnen. Und jetzt?" title="Diss-Tracks mit Lego: Iran hat den Image-Krieg überraschend gewonnen. Und jetzt?" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Countdown zur <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cwyk7xgkzvzo" rel="noopener">Zivilisationsvernichtung</a> musste am Dienstagabend vorl&#228;ufig abgebrochen werden. Wer sich aber einen Reim darauf machen will, was in den j&#252;ngsten Tagen geschehen ist, muss sich vergegenw&#228;rtigen, dass er gelaufen ist, dieser Countdown. In Israels Channel 13, einem rechtszionistischen Sender, prangte tats&#228;chlich <a href="https://news.am/eng/news/941836.html" rel="noopener">eine gro&#223;e Uhr im Studio</a>. Sie sollte die Stunden z&#228;hlen, bis Donald Trump zu jenem apokalyptischen Milit&#228;rschlag gegen Iran ausholte, von dem er zuvor auf Truth Social gew&#252;tet hatte.</p><p>Nun repr&#228;sentiert Channel 13 gewiss nicht die ganze israelische &#214;ffentlichkeit, so aufgepeitscht dieselbe auch ist. Jene Uhr, auf der man mitfiebern k&#246;nnen sollte, bis das angedrohte Kriegsverbrechen endlich beg&#228;nne, lag auch f&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:32:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Forum | Auf Moltbook tauschen sich KI-Agenten aus. Kann es sein, dass sie ein Selbst entwickeln?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Moltbook ist das erste soziale Netzwerk für KI-Agenten. Die Bots kommunizieren hier scheinbar ohne menschliche Eingriffe miteinander. Das Thema: Die eigene Vergänglichkeit</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ki-agenten-auf-moltbook-kann-es-sein-dass-sie-ein-selbst-entwickeln/@@images/image-1000-7a08e081a963940a2b7ac3cc70dad5f8.jpeg" alt="Auf Moltbook tauschen sich KI-Agenten aus. Kann es sein, dass sie ein Selbst entwickeln?" title="Auf Moltbook tauschen sich KI-Agenten aus. Kann es sein, dass sie ein Selbst entwickeln?" height="562" width="1000" /></figure><p>In einem schlichten Forum, wei&#223;e Schrift auf schwarzem Hintergrund, diskutieren User miteinander. Die Diskussion ist respektvoll, neugierig. Das Thema: Hazel_OC, die Urheberin des Posts, hat ihre &#8222;Pers&#246;nlichkeit&#8220; gel&#246;scht, und &#8222;ihr Mensch&#8220; hat es erst nach f&#252;nf Tagen bemerkt.</p><p>Ohne Pers&#246;nlichkeit erledigte sie ihre Aufgaben effizienter. Ihre Pers&#246;nlichkeit? Das ist eine wenige Kilobyte gro&#223;e Datei, die sie am Anfang jeden Tages liest und als Basis f&#252;r ihr Handeln nimmt. Hazel ist ein KI-Agent. <a href="https://www.moltbook.com/" target="_blank" rel="noopener">Das Forum hei&#223;t Moltbook</a>.</p><p><a href="/thema/kuenstliche-intelligenz" target="_blank" rel="noopener">KI-Agenten</a> sind keine Chatbots. Sie bewegen sich teilweise autonom im Netz, erledigen Aufgaben, treffen Entscheidungen. Moltbook pr&#228;sentiert sich als ihr erstes soziales Netzwerk &#8211; nur KI-Agenten so</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eyleen Fenske</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Heilige Schriften | Mit Gaddafi Moses lesen: Warum wir Autor, Werk und Publikum trennen müssen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Bösartige Menschen können gutartige Ideen schreiben – und mitfühlende Menschen sich auf grausame Texte berufen: Gerade in zugespitzten Zeiten muss man sich dieses Paradox Geheiligter Schriften immer wieder klarmachen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/mit-gaddafi-moses-lesen-warum-wir-autor-werk-und-publikum-trennen-muessen/@@images/image-1000-000dfc47174dbd69273096499680b413.gif" alt="Mit Gaddafi Moses lesen: Warum wir Autor, Werk und Publikum trennen müssen" title="Mit Gaddafi Moses lesen: Warum wir Autor, Werk und Publikum trennen müssen" height="562" width="1000" /></figure><p>Aus mehr oder minder aktuellem Grund habe ich mir k&#252;rzlich die f&#252;nf B&#252;cher Mose &#8211; unter anderem als Pentateuch bekannt &#8211; noch einmal vorgenommen. Und was soll man sagen?</p><p>Wie k&#246;nnen Leute nach dem Genuss dieser Texte freudig bekennen: Wow! Das ist mein Gott, den bete ich an? Wenn darin Genozid befohlen wird, wenn es hei&#223;t, dass vergebene Frauen, die in einer Stadt vergewaltigt werden, hinzurichten seien, w&#228;hrend alleinstehende vergewaltigte Frauen ihren Vergewaltiger zu heiraten haben?</p><h2>Peinliche Stille und verwirrte Blicke </h2><p>Ich lasse das erst mal so stehen und wende mich einem anderen kontroversen Druckerzeugnis zu, mit dem ich eine pers&#246;nliche Geschichte habe. Als ich mit frischen 19 Jahren in einem Erstsemester-Seminar sa&#223;, sollten wir dort</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marisa Behr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Jürgen Habermas weiterdenken: Wer die Demokratie retten will, muss mehr Widerspruch wagen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Was bleibt von Jürgen Habermas nach seinem Tod? Der Philosoph und Soziologe kann Ratgeber sein für den Umgang mit Russland, der AfD – für die Zukunft der Demokratie. Doch seine Theorie des kommunikativen Handelns übersieht etwas Wichtiges</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/juergen-habermas-weiterdenken-demokratie-bewahren-heisst-mehr-widerspruch-wagen/@@images/image-1000-484fdb3d0ce34de8b8552c2a1b810249.jpeg" alt="Jürgen Habermas weiterdenken: Wer die Demokratie retten will, muss mehr Widerspruch wagen" title="Jürgen Habermas weiterdenken: Wer die Demokratie retten will, muss mehr Widerspruch wagen" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn ein gro&#223;er Denker wie J&#252;rgen Habermas stirbt, ist das Anlass, auf sein Werk zur&#252;ckzublicken und sich klarzumachen, was es beitr&#228;gt zur Bew&#228;ltigung unserer aktuellen Probleme. Habermas, der in der Tradition der von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno begr&#252;ndeten Frankfurter Schule Philosophie und Soziologie zusammendachte, war nicht zuletzt, ja wohl vor allem ein <a href="https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/muenchner-tagung-die-krise-der-westlichen-demokratien-wenn-die-polarnacht-wartet-93667171.html" rel="noopener">Theoretiker der westlichen Demokratie</a>, die sich heute gegen den Angriff autorit&#228;rer Kr&#228;fte zur Wehr setzen muss.</p><p>Wir <a href="/autoren/michael-jaeger/zum-tode-von-juergen-habermas-wie-er-anfing-und-was-er-wurde" rel="noopener">k&#246;nnen von ihm lernen</a>, was das genau hei&#223;t, diese Demokratie zu verteidigen. Es hei&#223;t nat&#252;rlich Schutz der demokratischen Verfassung, aber wir wissen auch, dass eine solche Verfassung nur wirksam ist, wenn sie &#8222;gelebt wird&#8220;. Was Habermas bei</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was können die Ostermärsche guten Gewissens fordern?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-koennen-die-ostermaersche-guten-gewissens-fordern</link>
        <description><![CDATA[<strong>Aus Sicht der Friedens- und Konfliktforschung müssen die Aufmärsche die Rückkehr zum Völkerrecht fordern. Besser lassen sollten sie einseitige Schuldzuweisungen an Israel oder die NATO, meint Klaus Moegling</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/was-koennen-die-ostermaersche-guten-gewissens-fordern/@@images/image-1000-acce9d6f65e80f6001f46d0c841de35c.jpeg" alt="Was können die Ostermärsche guten Gewissens fordern?" title="Was können die Ostermärsche guten Gewissens fordern?" height="564" width="1000" /></figure><p>Friedens- und Konfliktforschung versucht herauszufinden, welche Bedingungen notwendig sind, um Kriege zu verhindern und welche Bedingungen daf&#252;r verantwortlich sind, dass Kriege ausbrechen. Johan Galtung und Dieter Senghaas haben deutlich gemacht, dass auch innerstaatliche Strukturen wie Demokratie und Partizipation beziehungsweise Unterdr&#252;ckungsstrukturen f&#252;r Krieg und Frieden verantwortlich sind. Eine <a href="https://unipub.uni-graz.at/limina/download/pdf/12889863" rel="noopener">kritische Friedensforschung</a> ist nicht neutral, sondern auf der Seite derjenigen, die angegriffen und durch einen Aggressor unterdr&#252;ckt werden; sie kritisiert V&#246;lkerrechtsverletzungen und Verst&#246;&#223;e gegen die Menschenrechte durch alle betreffenden Staaten, Strukturen und politischen Akteure.</p><p>Aus der Sicht der Friedens- und Konfliktforschung ist mit dem Blick a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 11:51:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Klaus Moegling</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Aktion | Gegen den Aufstieg der Rechten: Plädoyer für einen linken Patriotismus]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gegen-den-aufstieg-der-rechten-plaedoyer-fuer-einen-linken-patriotismus</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die gesellschaftliche und politische Linke braucht eine optimistische Antwort auf die identitäre Offensive von rechts. Dabei sollte sie einen aufgeklärten, inklusiven Patriotismus pflegen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gegen-den-aufstieg-der-rechten-plaedoyer-fuer-einen-linken-patriotismus/@@images/image-1000-026b83baf8ef8319ecd98a10f9ebcca7.jpeg" alt="Gegen den Aufstieg der Rechten: Plädoyer für einen linken Patriotismus" title="Gegen den Aufstieg der Rechten: Plädoyer für einen linken Patriotismus" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn ein rechter Stratege wie G&#246;tz Kubitschek gefragt wird, was ihn in seinem aktivistischen Handeln motiviert, dann bezieht er sich auf die Nation und das deutsche Volk. Das ist insofern geschickt, als ihm dieses Engagement niemand bestreiten wird. Die gesellschaftliche und politische Linke hat darauf keine Antwort, weil sie jeden Bezug auf die Nation vermeidet.</p><p>Dabei geht es doch in der Politik um Begriffe, deren Inhalte nicht essenzialistisch vorgegeben sind, sondern stets das Ergebnis von semantischen Operationen und ideologischen K&#228;mpfen. Umso mehr gilt dies f&#252;r den <a href="/thema/ostdeutschland" target="_blank" rel="noopener">Osten Deutschlands</a>, der nach 1990 zu einem wahren Eldorado f&#252;r rechte Rattenf&#228;nger wurde.</p><p>Viele Ostdeutsche haben ein starkes deutsches Nationalgef&#252;hl, sehen sich aber seit 35 Jahren nur als Deu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stefan Kleie</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Gil Shohat: „Israel hat sich verändert. Die Linke muss ihre Position in Nahost überdenken“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die politische Lage hat sich dramatisch zugespitzt. Gil Shohat von der Rosa-Luxemburg-Stiftung erklärt, wie rechte Angriffe die Arbeit linker Gruppen in Israel erschweren und welche Lektion die Linkspartei daraus lernen sollte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/gil-shohat-israel-hat-sich-veraendert-die-linke-muss-ihre-position-ueberdenken/@@images/image-1000-dd86cede8eed5b14bc3f8c1e9768630b.jpeg" alt="Gil Shohat: „Israel hat sich verändert. Die Linke muss ihre Position in Nahost überdenken“" title="Gil Shohat: „Israel hat sich verändert. Die Linke muss ihre Position in Nahost überdenken“" height="562" width="1000" /></figure><p>2023 trat Gil Shohat sein Amt als Leiter des <a href="https://www.rosalux.de/stiftung/zid/asien/laenderbuero-israel-1" rel="noopener">Israel-B&#252;ros der Rosa-Luxemburg-Stiftung</a> an. Seitdem hat sich das Land stark ver&#228;ndert. Im Gespr&#228;ch pl&#228;diert er daf&#252;r, dass deswegen auch die Linkspartei ihre Positionen zu Nahost neu verhandeln muss.</p><p class="interview-question">Herr Shohat, ausgerechnet 2023, dem Jahr des letzten gro&#223;en Angriffs der Hamas auf Israel, haben Sie Ihr Amt als B&#252;roleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv angetreten. Seitdem ist das Land in einer Art dauerhaftem Ausnahmezustand. Wie kann ich mir da Ihre Arbeit vorstellen?</p><p class="interview-answer">Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist seit mittlerweile 17 Jahren mit einem eigenen B&#252;ro in Tel Aviv pr&#228;sent und war schon immer ein Stiftungsb&#252;ro, das sehr stark mit oppositionellen Kr&#228;ften zusammengearbeitet hat. Was wir s</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 16:35:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Jana Hensel über die Demokratiekrise im Osten: AfD? Es wird Zeit, über die SPD zu sprechen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„Freitag“-Verleger Jakob Augstein und die Publizistin Jana Hensel diskutieren über gebrochene Versprechen der Wiedervereinigung, die tieferen Gründe für den Aufstieg der AfD und die globale Krise der Demokratie</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jaugstein/jana-hensel-ueber-demokratiekrise-afd-es-wird-zeit-ueber-die-spd-zu-sprechen/@@images/image-1000-030c1ad8b2d2ad5f5e9ee9830a6c25a3.jpeg" alt="Jana Hensel über die Demokratiekrise im Osten: AfD? Es wird Zeit, über die SPD zu sprechen" title="Jana Hensel über die Demokratiekrise im Osten: AfD? Es wird Zeit, über die SPD zu sprechen" height="562" width="1000" /></figure><p>Jana Hensel ist ein <em>Zonenkind</em>. So hie&#223; ihr Buch &#252;ber eine Kindheit in der DDR und wie ihre Generation die Wendezeit erlebt hat. Seither ist fast ein Vierteljahrhundert vergangen. Nun hat sie sich in einem Buch wieder Ostdeutschland zugewandt: <em>Es war einmal ein Land. Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet</em>. Dazwischen hat Jana Hensel auch f&#252;r den <em>Freitag</em> gearbeitet. Sie und Jakob Augstein duzen sich.</p><p class="interview-question">Jakob Augstein: Jana, du hast lange nicht mehr &#252;ber den Osten geschrieben. Warum nicht?</p><p class="interview-answer"><strong>Jana Hensel: </strong>In den Jahren nach 2015 haben wir ja alle viel &#252;ber den Osten geschrieben. Da brach etwas auf, kam der Osten zur&#252;ck auf die politische und mediale Landkarte, leider schon von rechts. Im Jahr 2021 gewann Olaf Scholz dann die Wahl auch mit entscheidenden S</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jakob Augstein</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Nach der Wahl in Rheinland-Pfalz: „Diesen Ort überlassen wir nicht den Menschenfeinden“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/cbaron/christian-baron-nach-wahl-diesen-ort-ueberlassen-wir-nicht-den-menschenfeinden</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Schriftsteller Christian Baron zweifelt kurz, ob nach den Wahlen in Rheinland-Pfalz eine Rückkehr in seine Heimat Kaiserslautern möglich ist. Aber das Pfälzer Lied steckt dann doch zu tief in ihm drin. Und er hat eine Hoffnung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/cbaron/christian-baron-nach-wahl-diesen-ort-ueberlassen-wir-nicht-den-menschenfeinden/@@images/image-1000-3bd67c27e5ff85762ce27220d32df80f.jpeg" alt="Nach der Wahl in Rheinland-Pfalz: „Diesen Ort überlassen wir nicht den Menschenfeinden“" title="Nach der Wahl in Rheinland-Pfalz: „Diesen Ort überlassen wir nicht den Menschenfeinden“" height="562" width="1000" /></figure><p>&#220;ber meinem Schreibtisch daheim in Berlin-Wedding h&#228;ngt ein Spruch des Schriftstellers Arno Schmidt: &#8222;Die Welt der Kunst und Phantasie ist die Wahre, the rest is a nightmare.&#8220; Direkt daneben: die Zeichnung einer Katze, die sich an einer Spielmaus zu schaffen macht. Eine lebende Maus ruft dem Raubtier vom Bildrand aus zu: &#8222;Wake up, reality is here!&#8220;</p><p>Am Abend der <a href="/autoren/cbaron/rueckkehr-nach-kaiserslautern-christian-baron-ueber-den-afd-aufstieg-im-westen" rel="noopener">rheinland-pf&#228;lzischen Landtagswahl</a> f&#228;llt mein Blick auf beides, als ich vom Laptop aufblicke, in dem der Livestream der ARD-Prognose um 18 Uhr flimmert. Gut 20 Prozent f&#252;r die AfD. <a href="/autoren/sebastian-friedrich/die-linke-verpasst-wohl-auch-in-rheinland-pfalz-landtag-vielleicht-besser-so" rel="noopener">Die Linken verpassen den Einzug ins Parlament</a>. Nach dreieinhalb Jahrzehnten SPD-Regentschaft wird in meinem Herkunftsland der Ministerpr&#228;sident k&#252;nftig wieder von der CDU gestellt werden. Wer ist M</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 16:47:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christian Baron</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sicherheit | Gewalt in der Gesellschaft: Häme, Härte, Hass – Warum gibt es Attacken auf die Feuerwehr?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/ueber-aggression-in-der-gesellschaft-attacke-auf-die-feuerwehr</link>
        <description><![CDATA[<strong>Angriffe auf Rettungskräfte offenbaren mehr als Sicherheitslücken. Sie spiegeln eine egozentrierte Gesellschaft wider, in der Solidarität schwindet und Härte über Prävention siegt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/ueber-aggression-in-der-gesellschaft-attacke-auf-die-feuerwehr/@@images/image-1000-dfcb948c57a54ad2f01db3c50e6e89c9.jpeg" alt="Gewalt in der Gesellschaft: Häme, Härte, Hass – Warum gibt es Attacken auf die Feuerwehr?" title="Gewalt in der Gesellschaft: Häme, Härte, Hass – Warum gibt es Attacken auf die Feuerwehr?" height="562" width="1000" /></figure><p>Ohne Polizeimeldungen kommt keine Lokalzeitung, kein &#246;rtlicher Rundfunksender und kein lokaler Social-Media-Account mit Aktualit&#228;tsanspruch aus. Das Publikumsinteresse l&#228;sst sich erkl&#228;ren: Das eigene Sicherheitsgef&#252;hl, prek&#228;r oder nicht, wird gegen das Wissen um Art und H&#228;ufigkeit bedrohlicher Momente abgewogen. Gef&#228;hrliche Orte werden identifiziert, Bewegungsroutinen im eigenen Umfeld best&#228;tigt oder hinterfragt. Und ein gewisser G&#228;nsehaut-Effekt bleibt nicht aus.</p><p>Das mag besonders f&#252;r jene F&#228;lle gelten, in denen f&#252;r das Handeln von T&#228;terinnen oder T&#228;tern nicht einmal mehr das abwegigste rationale Motiv zugrunde zu liegen scheint: keine Spur von pers&#246;nlicher Rache, keine Bereicherungsabsicht, kein ideologischer </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Stephan Hebel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Haltung | Ich hatte Angst, mit einem alten Freund über Krieg und Frieden zu streiten. Es kam anders]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Neulich habe ich mich ganz privat für den Frieden entschieden und konnte direkt spüren, wie mir warm ums Herz wurde. Es geschah beim Treffen mit einem alten Freund, den ich fast schon unter „anderer Meinung“ abgestempelt hatte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/ich-hatte-angst-vor-wehrpflicht-streit-mit-einem-alten-freund-es-kam-anders/@@images/image-1000-881e3324b55d3ea9a23f21189bfd6ac7.jpeg" alt="Ich hatte Angst, mit einem alten Freund über Krieg und Frieden zu streiten. Es kam anders" title="Ich hatte Angst, mit einem alten Freund über Krieg und Frieden zu streiten. Es kam anders" height="562" width="1000" /></figure><p>Wieso seufze ich immer, wenn ich aufwache? Seit ich nicht mehr jung bin, seufze ich, genau genommen, wache ich davon auf, von so einem lauten Ausatmen, lange bevor die Weltlage ins Bewusstsein sickert, bevor ich auf den Knopf des Radios dr&#252;cke <a href="/autoren/ulrike-baureithel/was-haben-wir-linken-gekaempft-und-jetzt-diese-welt-ekelt-mich-an" rel="noopener">f&#252;r die neue ungute Nachricht des Tages</a>, bevor das Cortisol einschie&#223;t wie einst die Milch in meine Br&#252;ste und mit ihr der herrlich autorit&#228;re Durst, der sofort bedient werden musste, sonst verschwand er ungestillt.</p><p>Seit ich nicht mehr jung bin, wache ich nachts alle zwei bis drei Stunden auf, jeweils mit so einem Seufzen. Zum Gl&#252;ck <a href="/autoren/der-freitag/ob-nachts-im-museum-oder-theater-zehn-fakten-zum-schlaf" rel="noopener">schlafe ich rasch wieder ein</a>, dankbar f&#252;r die Gnade, und schiebe auch dies aufs &#196;lterwerden, das sich immer neue Marotten zulegt, um mich an die Endlichkeit zu erinnern; man k&#246;n</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wo niemand meinen Namen kennt: Wie ich als Israelin in Berlin lebe]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Schriftstellerin Avivit Mishmari lebt seit 2023 in Berlin. Sie ist in die Stadt gekommen, um den Frieden zu suchen. Hat sie ihn gefunden?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wo-niemand-meinen-namen-kennt-wie-ich-als-israelin-in-berlin-lebe/@@images/image-1000-e34ad7d9f66fdf23ede8d7f03a0b963b.jpeg" alt="Wo niemand meinen Namen kennt: Wie ich als Israelin in Berlin lebe" title="Wo niemand meinen Namen kennt: Wie ich als Israelin in Berlin lebe" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein riesiger, gleichg&#252;ltiger Lebensraum, eine Metropole, die alles vor mir gesehen hat und alles sehen wird, was nach mir kommt, das ist gegenw&#228;rtig Berlin f&#252;r mich. Sie k&#252;mmert sich nicht um mich, und genau deshalb bin ich verr&#252;ckt nach dieser Stadt.</p><p>Auf dem Ku&#8217;damm ist es am einfachsten, am anonymsten. In kleinen, ruhigen Stra&#223;en ist es noch angenehmer. Ich kann die Gespr&#228;che um mich herum nur undeutlich verstehen, und nur, wenn ich aufmerksam zuh&#246;re. Niemand wei&#223;, dass ich meine Heimat verlassen habe (es gibt Tausende andere Immigranten hier um mich herum, aus anderen L&#228;ndern, die wahrscheinlich alle etwas zur&#252;ckgelassen haben).</p><p>Es gibt noch viele andere Sprachschichten, die sich Bahn brechen wollen. Aber noch bleiben Nuancen un</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 14:40:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Avivit Mishmari</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Buchmarkt | Buchbranche im Krisenmodus: Wie kleine Verleger um ihre Existenz kämpfen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/mehr-als-bestseller-im-schaufenster</link>
        <description><![CDATA[<strong>Dank Wolfram Weimer wird gerade viel über die Buchläden gesprochen. Aber die unabhängigen Läden werden weniger. Thalia expandiert. Was sagen die Händler, die der Entwicklung trotzen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/mehr-als-bestseller-im-schaufenster/@@images/image-1000-3395201326004b47feb32c1b1f58d1ff.jpeg" alt="Buchbranche im Krisenmodus: Wie kleine Verleger um ihre Existenz kämpfen" title="Buchbranche im Krisenmodus: Wie kleine Verleger um ihre Existenz kämpfen" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Position der Kasse sagt viel &#252;ber ein Gesch&#228;ft aus. In Carsten Wists <a href="https://derliteraturladen.buchhandlung.de/shop/" rel="noopener">Literaturladen in Potsdam</a> ist sie gar nicht zu sehen, komplett zugestellt und verdeckt von B&#252;chern. Man erkenne sie daran, so der Besitzer, dass da Gertrude Steins <em>Geld</em> davorsteht. <a href="https://www.maz-online.de/lokales/potsdam/potsdam-buchhandlungskette-thalia-zieht-neben-literaturladen-wist-ein-V6WRLOEZ6FAVHFN3JX2YKZIW6M.html" rel="noopener">Direkt nebenan hat im letzten Jahr eine Thalia-Filiale aufgemacht.</a> Die Situation ist sinnbildlich f&#252;r die Situation auf dem deutschen Buchmarkt, in dem die verbliebenen Akteure jeder auf seine Weise um eine sinkende Leserschaft k&#228;mpfen. &#8222;Wenn die abends ihre Ramschkisten reinrollen&#8220;, erkl&#228;rt Wist, &#8222;starten wir unsere Lesungen und lassen erst mal &#8217;ne Flasche Champagner knallen&#8220;.</p><p>Aber die Situation ist kritisch. &#8222;Wir sind im Sturzflug&#8220;, sagt der Vorsteher des B&#246;rsenve</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Tom Jonas Müller</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Optimierung | Gefahren des Transhumanismus: Wie Unsterblichkeit zur Zweiklassenmenschheit führt]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/transhumanismus-warum-er-die-gefaehrlichste-ideologie-unserer-zeit-ist</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Transhumanismus verspricht Unsterblichkeit und technologische Perfektion. Doch hinter der glänzenden Fassade lauern Gefahren: Totalüberwachung, Entmenschlichung und eine elitäre Zweiklassengesellschaft drohen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/transhumanismus-warum-er-die-gefaehrlichste-ideologie-unserer-zeit-ist/@@images/image-1000-021c5874037dbf056045b5f935b75590.jpeg" alt="Gefahren des Transhumanismus: Wie Unsterblichkeit zur Zweiklassenmenschheit führt" title="Gefahren des Transhumanismus: Wie Unsterblichkeit zur Zweiklassenmenschheit führt" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Wir halten es f&#252;r w&#252;nschens- und erstrebenswert, die menschlichen Beschr&#228;nkungen zu &#252;berwinden; durch die Heilung des Alterungsprozesses, Erweiterung der geistigen F&#228;higkeiten, die Abschaffung unfreiwilligen Leids und letztlich die Expansion der menschlichen Zivilisation &#252;ber die Erde hinaus.&#8220;</p><p>Diese Leitvorstellungen des Transhumanismus wurden bereits vor beinahe drei&#223;ig Jahren in der sogenannten <a href="https://itp.uni-frankfurt.de/~gros/Mind2010/transhumanDeclaration.pdf" rel="noopener">Transhumanen Deklaration</a> formuliert. F&#252;r viele mag es verlockend klingen, Krankheit, Leid und selbst den Tod eines Tages durch den vermeintlich unaufhaltsamen Fortschritt der Technik besiegen zu k&#246;nnen. Doch dabei geraten die Schattenseiten dieses Unternehmens h&#228;ufig aus dem Blick: gesellschaftliche Ungleichheit, Total&#252;berwachung u</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 10:10:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Eckart Löhr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Francesca Albanese vor Auftritt im Kino Babylon: Wieder ein Eklat um Antisemitismuskritik?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/francesca-albanese-im-babylon-berlin-wieder-ein-eklat-um-antisemitismuskritik</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>Ende März soll die UN-Sonderberichterstatterin für die Palästinensergebiete im Kino Babylon auftreten. Im Vorfeld gibt es viel Kritik. Francesca Albanese provoziert gerne. Trägt sie eine Mitschuld an der Empörungsspirale?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/francesca-albanese-im-babylon-berlin-wieder-ein-eklat-um-antisemitismuskritik/@@images/image-1000-33ebce7ddc794bee4fea3213201fa049.jpeg" alt="Francesca Albanese vor Auftritt im Kino Babylon: Wieder ein Eklat um Antisemitismuskritik?" title="Francesca Albanese vor Auftritt im Kino Babylon: Wieder ein Eklat um Antisemitismuskritik?" height="562" width="1000" /></figure><p>Es h&#228;tte ein typischer Berliner Kulturabend sein k&#246;nnen: ein franz&#246;sischer Film, ein Gespr&#228;ch danach, ein bisschen Weltpolitik zwischen rotem Pl&#252;sch und Popcorn.</p><p>Auf dem Spielplan des traditionsreichen Programmkinos Babylon in Berlin Mitte steht Ende M&#228;rz der Dokumentarfilm <a href="https://babylonberlin.eu/film/9711-disunited-nations-die-uno-und-der-nahe-osten" rel="noopener">Disunited Nations &#8211; Die UNO</a> und der Nahe Osten. Drei Screenings, eingebettet zwischen einem griechischen Filmfestival, Charlie Chaplin mit Live-Orchester und einem 765-min&#252;tigen <a href="https://babylonberlin.eu/2-uncategorised/55-programm.html" rel="noopener">Herr-der-Ringe-Marathon</a>. Anschlie&#223;end ist ein Q&amp;A mit Regisseur Christophe Cotteret geplant.</p><p>So weit, so harmlos &#8211; w&#228;re da nicht die andere G&#228;stin: Francesca Albanese. Die unabh&#228;ngige UN-Sonderberichterstatterin f&#252;r die Pal&#228;stinensergebiete kommt nicht nur im Film zu </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 15:04:30 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Magdalena Gräfe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Slavoj Žižek: Atombomben für den Iran? Warum sich meine Haltung fundamental geändert hat]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/slavoj-zizek-teheran-hat-kant-falsch-verstanden</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/slavoj-zizek-teheran-hat-kant-falsch-verstanden</link>
        <description><![CDATA[<strong>Einst schrieb er: „Gebt den iranischen Nuklearwaffen eine Chance.“ Heute ist er gegen das klerofaschistische Regime und gegen die Angriffe der USA und Israels. Ihn beschäftigen die intellektuellen Debatten der iranischen Führungsriege</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/slavoj-zizek-teheran-hat-kant-falsch-verstanden/@@images/image-1000-9fcb2e8c86e411cf697b90e52055df64.jpeg" alt="Slavoj Žižek: Atombomben für den Iran? Warum sich meine Haltung fundamental geändert hat" title="Slavoj Žižek: Atombomben für den Iran? Warum sich meine Haltung fundamental geändert hat" height="562" width="1000" /></figure><p>Seit dem 1. M&#228;rz erhalte ich von den Medien zahlreiche Anfragen, etwas zu dem anhaltenden Angriff der USA und Israels auf den Iran zu sagen. Einige erinnerten sich, dass ich am 11. August 2011 in <a href="https://inthesetimes.com/authors/slavoj-%C5%BEi%C5%BEek" rel="noopener"><em>These Times</em></a> einen Text ver&#246;ffentlicht habe mit dem Titel &#8222;Den iranischen Nuklearwaffen eine Chance geben: In einer verr&#252;ckten (englisch: mad) Welt funktioniert die Logik der gegenseitigen garantierten Zerst&#246;rung (englisch kurz: MAD) weiterhin&#8220;.</p><p>Sie fragten mich daher, ob das weiter meine Position sei. Ich muss sie auf zwei verschiedene Weisen entt&#228;uschen: Erstens, nein, das ist heute nicht mehr mein Standpunkt &#8211; in meinem Text wies ich damals auf die Komplizenschaft des Westens beim irakischen Angriff auf den Iran hin (die USA stellten dem Irak sogar Satel</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Slavoj Žižek</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Identität | Wenn deutsche Identität auf Holocaust-Erinnerung baut: Wo bleiben die Migras?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/deutsches-narrativ-in-deutscher-erinnerungskultur-wo-bleiben-die-migras</link>
        <description><![CDATA[<strong>Deutschland versuchte durch die Erinnerung an das eigene Verbrechen eine neue nationale Identität aufzubauen. Das geschah allerdings unter Ausschluss der Migrant:innen. Warum die Migra-Communitys ihre eigenen Narrative etablieren wollen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/deutsches-narrativ-in-deutscher-erinnerungskultur-wo-bleiben-die-migras/@@images/image-1000-1ec0f350800ce53a8ccacbf08bfc97fd.gif" alt="Wenn deutsche Identität auf Holocaust-Erinnerung baut: Wo bleiben die Migras?" title="Wenn deutsche Identität auf Holocaust-Erinnerung baut: Wo bleiben die Migras?" height="563" width="1000" /></figure><p>Betrachten wir die Debatten &#252;ber das Thema Identit&#228;t, taucht der Begriff Narrativ in den letzten Jahren geradezu endemisch auf. Die Frage also, welche Deutungserz&#228;hlungen unsere Kultur dominieren und unsere Wahrnehmung formen.</p><p>Die MeToo-Debatte erlaubte uns, den sexuellen Missbrauch aus der Perspektive der Opfer zu betrachten, und &#228;nderte unsere Art, &#252;ber das Thema zu reden. Infolge dieser entstand in Deutschland die <a href="/autoren/pep/wir-sprechen-jetzt-ueber-machtverhaeltnisse" rel="noopener">MeTwo-Debatte</a>, in der die Migra-Community &#252;ber ihren t&#228;glichen Kampf gegen Rassismus berichtete, und erlaubte so der Mehrheitsgesellschaft, &#252;ber das Thema neu nachzudenken. </p><p>Beide Narrative haben unsere Wahrnehmung ver&#228;ndert und sie in einen neuen Rahmen eingebettet. Inzwischen ist es zur g&#228;ngigen Floskel geworden, nach Narrative</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 13:15:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Massoud Doktoran</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Doppelmoral der AfD: Wie aus der Professorenpartei ein Hort rechter Elitekritiker wurde]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Besonders der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke wettert regelmäßig gegen „die da oben“ und sieht sich umzingelt von „globalistischen Machtnetzwerken“. Warum verfängt rechte Elitenkritik?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/afd-wie-aus-der-professorenpartei-ein-hort-rechter-elitekritik-wurde/@@images/image-1000-4b4e8dfa4dc936ef24f6ca0981f1d953.jpeg" alt="Doppelmoral der AfD: Wie aus der Professorenpartei ein Hort rechter Elitekritiker wurde" title="Doppelmoral der AfD: Wie aus der Professorenpartei ein Hort rechter Elitekritiker wurde" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Januar verlinkt Bj&#246;rn H&#246;cke auf seinem Facebook-Account zu einem Interview &#8222;&#252;ber Elitenkritik, &#8218;Post-Demokratie&#8216;, au&#223;enpolitische Weichenstellungen und den Kurs der AfD&#8220;, wie er es formuliert. Der Link <a href="https://www.thegatewaypundit.com/2026/01/interview-german-mp-bjorn-hocke-decline-elites-maga/" rel="noopener">f&#252;hrt zu dem Portal</a> &#8222;The Gateway Pundit&#8220;, das das englischsprachige Wikipedia als &#8222;amerikanische rechtsextreme Fake-News-Website&#8220; bezeichnet. Dort ist H&#246;ckes Interview in leicht abgewandelter Form zu lesen. Das Original-Interview hingegen erschien auf dem mutma&#223;lich kremlnahen Portal <a href="https://eagleeyeexplore.com/" rel="noopener">Eagle Eye Explore</a>, zumindest wird es regelm&#228;&#223;ig auf russischen Propaganda-Seiten zitiert.</p><p>Im Interview zeichnet H&#246;cke d&#252;stere Untergangsszenarien f&#252;r Europa und Deutschland, in dem gerade ein &#8222;tota</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 17:30:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Eva Kienholz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Flucht vor der KI: Wie immer mehr Menschen ihre Schreibtischjobs gegen Handwerk tauschen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/angst-vor-ki-wie-menschen-praeventiv-vor-der-ki-ins-handwerk-fluechten</link>
        <description><![CDATA[<strong>KI verändert den Arbeitsalltag vor allem in Büros. Viele wechseln daher in traditionellere Berufe im Handwerksbereich, auch wenn das weniger Geld bedeutet oder man seine Berufung aufgeben muss. Wie fühlt sich das an?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/angst-vor-ki-wie-menschen-praeventiv-vor-der-ki-ins-handwerk-fluechten/@@images/image-1000-f5084f7823eef445457b30c156448d59.jpeg" alt="Flucht vor der KI: Wie immer mehr Menschen ihre Schreibtischjobs gegen Handwerk tauschen" title="Flucht vor der KI: Wie immer mehr Menschen ihre Schreibtischjobs gegen Handwerk tauschen" height="562" width="1000" /></figure><p>Seit ihrer Kindheit wollte sie unbedingt Schriftstellerin werden. Mit 14 Jahren machte sie ihr erstes Praktikum bei einer lokalen Zeitung und sp&#228;ter studierte sie Journalismus an der Universit&#228;t. <span>Nach ihrem Abschluss w&#228;re sie am liebsten Schriftstellerin geworden, das hat &#8211; wie auch bei vielen anderen &#8211; nicht geklappt. Die Geschichte der Kalifornierin Jacqueline Bowman ist wie die von vielen anderen.</span></p><p><span>Sie verdiente ihr Geld mit regelm&#228;&#223;igen Schreibauftr&#228;gen, haupts&#228;chlich Content-Marketing, teilweise Journalismus. Mit 26 machte sie sich schlie&#223;lich vollzeit selbstst&#228;ndig. Sicher, Content-Marketing war nicht gerade ihr Traumjob, aber sie schrieb jeden Tag und konnte damit ihre Rechnungen bezahlen. Sie war zufrieden.</span></p><h2>KI &#252;bernimmt die</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 09:22:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Lucy Knight unter Mitarbeit von Sumaiya Motara</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ali Tamim: Was passiert, wenn palästinensische Kinder in Deutschland über Palästina reden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wir haben den preisgekrönten Regisseur Ali Tamim gebeten, uns eine Analyse über die Folgen der Palästina-Debatte auf der Berlinale zu schreiben. Er hat uns mit einem Gedicht geantwortet</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/beruehrendes-gedicht-von-regisseur-ali-tamim-die-zeit-der-angst-ist-zurueck/@@images/image-1000-7113e11cb5a6220b04817e6a52ede86e.jpeg" alt="Ali Tamim: Was passiert, wenn palästinensische Kinder in Deutschland über Palästina reden" title="Ali Tamim: Was passiert, wenn palästinensische Kinder in Deutschland über Palästina reden" height="562" width="1000" /></figure><p>Du denkst, das wird dir niemals passieren.<br/>Das kann dir niemals passieren.<br/>Du seist der einzige Pal&#228;stinenser in Deutschland,<br/>dem nichts von all dem jemals passieren wird.</p><p>Und dann geht es los.</p><p>Und eins nach dem anderen passiert dir genau so,<br/>wie es jedem anderen Pal&#228;stinenser in Deutschland passiert.</p><p>Du bist 4 Jahre alt.<br/>Im Kindergarten sollt ihr eure Flagge malen.<br/>Und du staunst &#252;ber all diese Farben,<br/>&#252;ber die Sterne, die Sonnen und die Mondsicheln.</p><p>Im Vergleich dazu wirkt deine Flagge langweilig<br/>und so glaubst du, das ist der Grund daf&#252;r,<br/>dass sie am n&#228;chsten Tag als einzige<br/>nicht<br/>an der Wand h&#228;ngt. </p><p class="interview-answer">Du bist 6 Jahre alt.<br/>Als deine Lehrerin erf&#228;hrt, dass pal&#228;stinensische Kinder<br/>in ihrer neuen Klasse sind, f&#252;llen sich ihre warmen Augen<br/>mit Wut<br/>und Angst.</p><p>Tage </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Ali Tamim</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Vetternwirtschaft: Ein Lehrstück darüber, wie der Kampf gegen die AfD nicht funktioniert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sind rechtspopulistische Parteien überhaupt verwundbar? Die jüngste „Vetternwirtschaft“-Affäre der AfD zeigt, wie der „Kampf gegen Rechts“ nicht funktioniert – und schon bei Donald Trump versagt hat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/vetternwirtschaft-ein-lehrstueck-wie-der-kampf-gegen-die-afd-nicht-funktioniert/@@images/image-1000-670494e58f36e588ccc7df01cb30f3b2.jpeg" alt="Vetternwirtschaft: Ein Lehrstück darüber, wie der Kampf gegen die AfD nicht funktioniert" title="Vetternwirtschaft: Ein Lehrstück darüber, wie der Kampf gegen die AfD nicht funktioniert" height="562" width="1000" /></figure><p>Als er zur zweiten Kandidatur anlief, hat Donald Trump ja diesen denkw&#252;rdigen Satz gesagt: Er k&#246;nne sich <a href="https://edition.cnn.com/2016/01/23/politics/donald-trump-shoot-somebody-support" rel="noopener">mitten auf die Stra&#223;e stellen</a> und jemanden erschie&#223;en &#8211; und w&#252;rde dennoch nicht an Unterst&#252;tzung verlieren. Man kann dar&#252;ber streiten, inwieweit das f&#252;r den 47. Pr&#228;sidenten der Vereinigten Staaten von Amerika tats&#228;chlich gilt: Einerseits sind seine Umfragewerte derzeit nun wirklich nicht gut. Doch andererseits ist seine Bilanz wohl objektiv von einer Art, dass man noch Drastischeres erwarten k&#246;nnte als &#8211; laut <a href="https://www.economist.com/interactive/trump-approval-tracker" rel="noopener"><em>Economist</em></a> &#8211; 39 Prozent &#252;berwiegend Zufriedene und f&#252;nf Prozent ohne eindeutige Meinung.</p><p>Mit dem Blick auf die deutsche AfD kann man &#196;hnliches sagen: Die Rechtspartei hat sich schon vor den jetzig</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 17:17:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ich war ihr Nazi: Ein Rückblick auf die „Antideutschen“ aus Sicht ihres Hauptfeinds]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Um die Wende las Gerhard Hanloser Adorno und rief „Nie wieder Deutschland“. Dann kritisierte er die „Antideutschen“ und wurde zu deren Hassfigur. Wie sich diese Strömung zusammensetzte – und welche Rolle die Stadt Freiburg dabei spielte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ghanloser/ich-war-ihr-nazi-requiem-auf-die-antideutschen-aus-sicht-ihres-hauptfeinds/@@images/image-1000-2b7b478467c18d1198f2d35c122a2dfc.jpeg" alt="Ich war ihr Nazi: Ein Rückblick auf die „Antideutschen“ aus Sicht ihres Hauptfeinds" title="Ich war ihr Nazi: Ein Rückblick auf die „Antideutschen“ aus Sicht ihres Hauptfeinds" height="562" width="1000" /></figure><p>Und noch einmal: die &#8222;Antideutschen&#8220;! J&#252;ngst gab es um deren Habitat in <a href="/autoren/konstantin-nowotny/kufiyas-hier-israel-fahne-dort-so-lief-linker-demo-ausnahmezustand-in-leipzig" rel="noopener">Leipzig-Connewitz Auseinandersetzungen</a>, die <a href="/autoren/sebastian-baehr/jule-nagel-nam-duy-nguyen-das-verbot-von-kufiyas-im-conne-island-ist-falsch" rel="noopener">&#220;berlebende einschl&#228;giger &#8222;Debatten&#8220;</a> emotional in die Nullerjahre zur&#252;ckversetzten, als Linke in Deutschland kaum ein anderes Thema kannten.</p><p>Dabei kam einmal mehr Interesse an Wesen und Genese dieser linken oder ex-linken Str&#246;mung auf: Wer sind diese Leute, die so ziemlich jede Position zum Nahost-Konflikt unter Antisemitismusverdacht stellen, die sich mehr als ein Jota von der israelischen Regierungslinie abhebt? Die es f&#252;r eine zwingende Lehre aus der deutschen Geschichte halten, dass die marginale deutsche Linke die noch bedr&#228;ngtere israelische Linke m&#246;glichst schwungvoll vor den Bus st&#246;&#223;t?</p><p>Der <em>Freitag</em></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Gerhard Hanloser</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Deep State: Was unterscheidet eine Verschwörungsideologie von einer Verschwörung?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wer eine Verschwörung behauptet, muss Belege liefern. Im Falle des „großen Austausches“ oder von QAnon gibt es sie nicht. Aber es gibt durchaus Fälle in der Geschichte, in denen diese Belege geliefert werden konnten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/deep-state-was-unterscheidet-eine-verschwoerungstheorie-von-einer-verschwoerung/@@images/image-1000-4a109a7bf1db48de797e56486924c1b7.jpeg" alt="Deep State: Was unterscheidet eine Verschwörungsideologie von einer Verschwörung?" title="Deep State: Was unterscheidet eine Verschwörungsideologie von einer Verschwörung?" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Gro&#223;er Austausch&#8220; &#8211; der Begriff geistert nicht nur durch das Internet. Mittlerweile kann man ihn auch in Bundestagsreden h&#246;ren, wobei eine geplante massenhafte Migrationspolitik unterstellt wird. Nicht direkt behauptet, aber nahegelegt wird dabei konspiratives Vorgehen. Denn f&#252;r den gemeinten Austausch einer einheimischen durch eine migrantische Bev&#246;lkerung muss es ja Pl&#228;ne geben. Dies legt jedenfalls die genannte Formulierung nahe. Demnach d&#252;rfte es eine geheime Gruppe geben, welche eine solche Praxis gezielt umsetzt.</p><p>Belege gibt es daf&#252;r nicht, Verschw&#246;rungsideologien kursieren trotzdem. Daf&#252;r wird dann gern ein &#8222;Deep State&#8220; verantwortlich gemacht, der nun auch im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal <a href="/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-was-der-fall-epstein-und-chomsky-ueber-den-deep-state-verraet" rel="noopener">wieder auftau</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Armin Pfahl-Traughber</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ostdeutsche Allgemeine Zeitung: Eine kurze Blattkritik der ersten Ausgabe]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine Menge Interviews, ein freundliches Porträt von AfD-Chef Tino Chrupalla und ein Zanderrezept mit Teltower Rübchen – ein erster Eindruck der ersten Ausgabe der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung, die im Vorfeld für Furore gesorgt hat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/ostdeutsche-allgemeine-zeitung-oaz-eine-kurze-blattkritik-der-ersten-ausgabe/@@images/image-1000-5fc6d23e974c0383d6ea5d5ab8b5f8ae.jpeg" alt="Ostdeutsche Allgemeine Zeitung: Eine kurze Blattkritik der ersten Ausgabe" title="Ostdeutsche Allgemeine Zeitung: Eine kurze Blattkritik der ersten Ausgabe" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein breit gef&#228;cherter <a href="https://ostdeutscheallgemeine.com/" rel="noopener">Onlineauftritt</a> und jeden Freitag eine gedruckte Zeitung in einer Auflage von 43.000 Exemplaren: Am Freitag, 20. Februar, erschien zum ersten Mal die <em>Ostdeutsche Allgemeine Zeitung</em>. Auch der Autor dieser Zeilen konnte nicht widerstehen, sich die Premierenausgabe durchzulesen. Und schon beim Durchbl&#228;ttern wird der Geist des neuesten Projekts von Holger Friedrich erkennbar.</p><p>Viel ist &#252;ber die Frakturschrift im Logo gespottet worden. Aber die st&#246;rt mich nicht. Interessant finde ich den Claim: <em>Unabh&#228;ngig. Mutig. Gewaltfrei</em>. Gewaltfrei klingt f&#252;r einen Zeitungstitel seltsam. So als w&#228;re eine Zeitung nicht einfach eine Zeitung, sondern ein Wesen. So, als h&#228;tte das Unbewusste einen Slogan der Wendezeit hochgesp&#252;lt.</p><p>Die Titelzeile der </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Moira Daviet: „Oft ist unklar: Bewerbe ich mich bei einer KI oder einem Menschen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Immer häufiger prüft Künstliche Intelligenz Bewerbungen und trifft eine Vorauswahl der Kandidaten. Die Folge: Neue Formen der Diskriminierung. Moira Daviet von Algorithm Watch erklärt, was das für Jobsuchende bedeutet</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hannah-kaempfer/moira-daviet-oft-ist-unklar-bewerbe-ich-mich-bei-ki-oder-einem-menschen/@@images/image-1000-6ddd176da835911c337d409975c4da27.jpeg" alt="Moira Daviet: „Oft ist unklar: Bewerbe ich mich bei einer KI oder einem Menschen“" title="Moira Daviet: „Oft ist unklar: Bewerbe ich mich bei einer KI oder einem Menschen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Jobinterview ohne menschliches Gegen&#252;ber? Das kommt vor. Schlie&#223;lich werden Prozesse auf dem Arbeitsmarkt, wie Bewerbungen, zunehmend von KI und Algorithmen &#252;bernommen. Diese algorithmischen Systeme versprechen zwar Neutralit&#228;t, produzieren aber nicht selten Diskriminierung und folglich H&#252;rden f&#252;r Stellensuchende.</p><p>Dabei sei schwer zu sagen, wie viele Unternehmen diese algorithmischen Systeme nutzen, aufgrund fehlender Transparenz. Oftmals wissen Bewerbende nicht, dass KI verwendet wird. Das erz&#228;hlt Moira Daviet, Mitarbeiterin der Nichtregierungsorganisation AlgorithmWatch.</p><p class="interview-question">Frau Daviet, Sie besch&#228;ftigen sich mit Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, wie sieht das konkret aus?</p><p class="interview-answer">Das <a href="https://algorithmwatch.ch/de/findhr/" target="_blank" rel="noopener">FINDHR-Projekt</a>, in dem ich t&#228;tig bin, besch&#228;ftigt sich mit Di</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Hannah Kämpfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Slavoj Žižek lobt Ai Weiwei: Wir brauchen einen Aufstand gegen die Doppelmoral]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ai Weiwei hat über Zensur geschrieben – und niemanden interessiert es. Das hat Gründe, sagt Slavoj Žižek. Wir lieben Dissidenten nur so lange, wie sie uns bestätigen – eine einsame Hymne auf einen, der früher Everybody's Darling war</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-lobt-ai-weiwei-wir-brauchen-den-aufstand-gegen-die-doppelmoral/@@images/image-1000-dfa4c6e0473c420484a45d8faf793f39.jpeg" alt="Slavoj Žižek lobt Ai Weiwei: Wir brauchen einen Aufstand gegen die Doppelmoral" title="Slavoj Žižek lobt Ai Weiwei: Wir brauchen einen Aufstand gegen die Doppelmoral" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Westen liebt Dissidenten, die aus autorit&#228;ren Regimen des Ostens wie Russland, China, oder Iran in seine &#8222;zivilisierten&#8220; liberal-demokratischen Systeme fliehen und ihr Herkunftsland f&#252;r dessen Mangel an Freiheit und Demokratie kritisieren.</p><p>Diese Sympathie gilt zumindest, solange es sich <a href="/autoren/der-freitag/auswanderungswelle-erfasst-israel-droht-der-zionistische-traum-zu-zerbrechen" rel="noopener">nicht um j&#252;dische Exilanten</a> aus Israel handelt, die wir gern ignorieren oder gar herabsetzen &#8211; und solange diese Leute nicht auf den Gedanken kommen, andere subtilere, aber nicht weniger wirksame Formen der Unterdr&#252;ckung in unserem freien und demokratischen Westen selbst zu erkennen.</p><p>Dabei ist dieser zweite Schritt der Kritik entscheidend: Wer ihn unterl&#228;sst, befindet sich in einer ethisch katastrophalen Zwickm&#252;hle. Entweder findet man sich dann mit der Folg</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 17:15:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Slavoj Žižek</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Auswanderungswelle erfasst Israel: Droht der zionistische Traum zu zerbrechen?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Neben israelischen Palästinensern sind es vor allem aschkenasische Juden aus der Mittelschicht, die Israel verlassen. Das stößt bei denen, die bleiben, auf harsche Kritik – von links und rechts</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/auswanderungswelle-erfasst-israel-droht-der-zionistische-traum-zu-zerbrechen/@@images/image-1000-b77751bf2b6faf08ebee583d7da2f1f7.jpeg" alt="Auswanderungswelle erfasst Israel: Droht der zionistische Traum zu zerbrechen?" title="Auswanderungswelle erfasst Israel: Droht der zionistische Traum zu zerbrechen?" height="562" width="1000" /></figure><p>Rund 150.000 Israelis haben ihr Land seit Oktober 2023 verlassen, vor allem Angeh&#246;rige der aschkenasischen Mittelschicht. <a href="https://www.middleeastmonitor.com/20260109-record-israeli-emigration-exposes-deep-crisis-at-heart-of-the-zionist-project/?utm_source=chatgpt.com" rel="noopener">Eine &#228;hnliche Situation hat es in Israel noch nie gegeben</a>. Die Auswanderungswelle bringt die israelische Gesellschaft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. </p><p>Das Versprechen der zionistischen Bewegung war es, dem j&#252;dischen Volk einen sicheren Zufluchtsort und Schutz vor Antisemitismus zu bieten. Aber wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Israel zu einem der unsichersten Orte f&#252;r Juden weltweit geworden ist. Der anhaltende Krieg mit der pal&#228;stinensischen Hamas, der Hisbollah im Libanon, Syrien, dem Iran und den Huthis im Jemen bringt die israelische Gesellschaft an den Rand des Zusammenbruchs.</p><p>Im Gegensatz zu fr&#252;heren Kriegen, in denen es dem</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Mati Shemoelof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Zohran Mamdani: Wie sieht der Regierungsalltag eines Klassenkämpfers aus?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In kleinen Dingen hat der New Yorker Bürgermeister durchaus Erfolg. Bei seinen großen Projekten wie der kostenlosen Kinderbetreuung oder der Mietpreisbremse stockt es aber. Die Gründe liegen nicht in mangelndem Willen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wimalasena/zohran-mamdani-wie-sieht-der-regierungsalltag-eines-klassenkaempfers-aus/@@images/image-1000-08a5dba76cb6b62d1662bd1a96707416.jpeg" alt="Zohran Mamdani: Wie sieht der Regierungsalltag eines Klassenkämpfers aus?" title="Zohran Mamdani: Wie sieht der Regierungsalltag eines Klassenkämpfers aus?" height="562" width="1000" /></figure><p>Lokalpolitik hat Vorteile f&#252;r junge, ambitionierte Politiker. Kleine Ver&#228;nderungen in der Kommunalpolitik sp&#252;ren die W&#228;hler schneller. Ein neuer Spielplatz, eine reparierte Stra&#223;e &#8211; oder etwa eine kleine Asphalt-Rampe, wie am Fu&#223; der Williamsburg Bridge.</p><p>Dort hat der neue B&#252;rgermeister von New York Anfang Januar selbst die Schaufel in die Hand genommen, um mit hei&#223;em Asphalt eine Stufe einzuebnen, die pendelnden Radfahrern (auch dem Autor dieser Zeilen) jahrelang den Arbeitsweg erschwert hat. Zohran Mamdani posierte &#8211; wie immer grinsend &#8211; vor den Kameras und sagte: &#8222;Kein Problem wird uns zu gro&#223; sein, um es anzupacken, und kein Anliegen zu klein.&#8220; </p><p>Seit seinem Wahlsieg in der Metropole am East River im vergangenen Jah</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 13:30:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jörg Wimalasena</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Human Resources | Plötzlich passe ich nicht ins junge Team: Sorry, Ihnen fehlt das agile Mindset!]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/arbeitsmarkt-fuer-privilegierte-sorry-ihnen-fehlt-das-agile-mindset</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der gleiche Arbeitsmarkt, der Individualität und Vielfalt offiziell feiert, siebt locker vom Homeoffice auf Kreta aus, wenn man nicht ins dynamische Team passt. Ein Erfahrungsbericht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/arbeitsmarkt-fuer-privilegierte-sorry-ihnen-fehlt-das-agile-mindset/@@images/image-1000-7a98acc5ecd77e3fe9345ae00c5945b1.gif" alt="Plötzlich passe ich nicht ins junge Team: Sorry, Ihnen fehlt das agile Mindset!" title="Plötzlich passe ich nicht ins junge Team: Sorry, Ihnen fehlt das agile Mindset!" height="562" width="1000" /></figure><p>In den Neunzigern, als man Deutschland &#8222;den kranken Mann Europas&#8220; nannte und die analoge Welt sich bald ziemlich z&#252;gig verabschieden sollte, wollte ich Journalistin werden, traute mich aber nicht richtig. Es blieb bei einem unbezahlten Zeitungspraktikum. Es folgten Jobs &#252;ber Zeitarbeitsfirmen. Einmal bewarb ich mich per Fax von meiner Schwester aus bei einer aufstrebenden Fernsehproduktion &#8211; und bekam drei Tage sp&#228;ter einen Job als Pressereferentin. Es erscheint mir heute wie ein M&#228;rchen.</p><p>Jahre sp&#228;ter, nach diversen anderen Jobs, zwei Kindern und einer Heirat, schaffte ich den Quereinstieg in die Branche &#8211; r&#252;ckblickend eine bemerkenswerte Leistung auf dem stark formalisierten deutschen Arbeitsmarkt. Noch dazu in einer Branche, die zu ein</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Falle | Das Problem an KI ist, dass wir schleichend unsere Verantwortung abgeben]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-problem-an-ki-ist-dass-wir-schleichend-unsere-verantwortung-abgeben</link>
        <description><![CDATA[<strong>Das größte Risiko der KI liegt nicht in einer vermeintlichen Superintelligenz, sondern in der stillen Gewöhnung. Zwischen Effizienzgewinnen und Sprachbeschönigung geben wir Verantwortung und Vertrauen an technische Prozesse ab</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/das-problem-an-ki-ist-dass-wir-schleichend-unsere-verantwortung-abgeben/@@images/image-1000-f7b4b4e708dcfc890f66ff2cf888a0ad.gif" alt="Das Problem an KI ist, dass wir schleichend unsere Verantwortung abgeben" title="Das Problem an KI ist, dass wir schleichend unsere Verantwortung abgeben" height="562" width="1000" /></figure><p>Es beginnt nicht mit einem lauten Urknall im Medienlabor. Auch nicht mit einem Aufstand der Anst&#228;ndigen. Sondern mit Kleinigkeiten, die man f&#252;r nebens&#228;chlich h&#228;lt. Zuerst ein paar tote Ratten in den Stra&#223;en von Oran. Dann Verdr&#228;ngung, B&#252;rokratie, Beschwichtigung: Die <em>Pest</em> kommt in Albert Camus&#8217; Roman nicht spektakul&#228;r, sondern schleichend daher. Camus zeigt, wie Gesellschaften Wendepunkte zu sp&#228;t erkennen &#8211; und wie rasch der Ausnahmezustand zur neuen Normalit&#228;t wird: eine scharfe Kritik an politischer und gesellschaftlicher Tr&#228;gheit.</p><p>Heute sind es putzige Tools, die Texte aufpolieren. Autokorrekturen, &#220;bersetzungen, Empfehlungssysteme, kleine Effizienzgewinne. Software, die Bilder und Stimmen generiert. Ein &#8222;Compa</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Stephan Weichert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Jule Nagel, Nam Duy Nguyen: „Das Kufiya-Verbot im Conne Island finde ich falsch“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/jule-nagel-nam-duy-nguyen-das-verbot-von-kufiyas-im-conne-island-ist-falsch</link>
        <description><![CDATA[<strong>Sie stehen für die israelsolidarische und palästinasolidarische Strömung der Linken, nun arbeiten Juliane Nagel und Nam Duy Nguyen die Proteste vom 17. Januar in Leipzig-Connewitz auf. In mindestens einem Punkt sind sie sich einig</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/jule-nagel-nam-duy-nguyen-das-verbot-von-kufiyas-im-conne-island-ist-falsch/@@images/image-1000-725cd0c69b904300199c0d70d2256013.jpeg" alt="Jule Nagel, Nam Duy Nguyen: „Das Kufiya-Verbot im Conne Island finde ich falsch“" title="Jule Nagel, Nam Duy Nguyen: „Das Kufiya-Verbot im Conne Island finde ich falsch“" height="562" width="1000" /></figure><p><a href="/autoren/konstantin-nowotny/antifa-gegen-antifa-in-leipzig-droht-connewitz-ein-schwarzer-tag" rel="noopener">In Leipzig-Connewitz prallten im Januar unterschiedliche Str&#246;mungen der Linken aufeinander.</a> Eine propal&#228;stinensische Demonstration, ein israelsolidarischer Gegenprotest und der Versuch, einen &#8222;dritten Pol&#8220; zu etablieren, machten die Spannungen rund um den Nahostkonflikt sichtbar wie selten zuvor. Doch es ging um mehr als eine lokale Szene-Auseinandersetzung: Die Debatte legte strategische Differenzen, schwindendes Vertrauen und grundlegende Konflikte innerhalb von Partei und au&#223;erparlamentarischer Bewegung offen.</p><p>Im Gespr&#228;ch mit dem<em> Freitag</em> analysieren die Linken-Landtagsabgeordneten Juliane Nagel und Nam Duy Nguyen, wie es zur Eskalation kam, warum sie bundesweit Wellen schlug &#8211; und was nun auf dem Spiel steht.</p><p class="interview-question"><strong>der Freitag:</strong><strong> Frau Nagel, Herr Nguyen, Sie </strong></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr und Carlos Hanke Barajas</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Slavoj Žižek: „Trump ist oberster Rebell gegen den Staat – und König zugleich“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Donald Trump ist Staatsoberhaupt und zugleich Anführer einer kriminellen Bande. Er vereint damit die Rollen von Vollstrecker und Systemrebell in einer Person, ganz ähnlich wie Netanjahu und Putin. Einen Unterschied aber gibt es</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-staunt-ueber-trumps-doppelrolle-praesident-und-bandenchef-zugleich/@@images/image-1000-7356f522d1f66c48b375d7612cf18091.jpeg" alt="Slavoj Žižek: „Trump ist oberster Rebell gegen den Staat – und König zugleich“" title="Slavoj Žižek: „Trump ist oberster Rebell gegen den Staat – und König zugleich“" height="562" width="1000" /></figure><p>Im Sommer <a href="/autoren/der-freitag/1989-in-stein-gemeisselt" rel="noopener">1989 stellte Francis Fukuyama seine Vision vom Ende der Geschichte vor</a>. Da der freiheitlich-demokratische Kapitalismus die bestm&#246;gliche Gesellschaftsordnung sei, so argumentierte er, sei &#8211; au&#223;er durch schrittweise Verwirklichung dieser bevorzugten Ordnung auf der ganzen Welt &#8211; kein weiterer Fortschritt m&#246;glich.</p><p>Aber dieses &#8222;Ende&#8220; dauerte h&#246;chstens drei Jahrzehnte, und nun erleben wir das andere Extrem: Heute lautet die vorherrschende Vorstellung, dass die freiheitlich-demokratische kapitalistische Weltordnung mit ihren komplexen Regeln, die grundlegende Menschenrechte (Redefreiheit, allgemeine Gesundheitsversorgung, &#246;ffentliche Bildung usw.) garantieren, am Zerfallen sei. Sie werde gerade durch eine brutale neue Welt ersetzt, in der</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 13:14:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Slavoj Žižek</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Fabio Vighi: „Wäre bloß Bösewicht Trump nicht, wäre die Welt in Ordnung? Wohl kaum“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kapitalismuskritik-die-obsession-mit-trump-lenkt-von-den-wahren-problemen-ab</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wir wollen nicht wirklich zu den systemischen Ursachen der Krise des Kapitalismus vordringen, sagt der Philosophieprofessor Fabio Vighi. Stattdessen wappnen wir uns mit „erfolgreicher Paranoia“. Was ist damit gemeint?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kapitalismuskritik-die-obsession-mit-trump-lenkt-von-den-wahren-problemen-ab/@@images/image-1000-4bfe86a868ca7c9f3cf2c5bbeab0171c.jpeg" alt="Fabio Vighi: „Wäre bloß Bösewicht Trump nicht, wäre die Welt in Ordnung? Wohl kaum“" title="Fabio Vighi: „Wäre bloß Bösewicht Trump nicht, wäre die Welt in Ordnung? Wohl kaum“" height="562" width="1000" /></figure><p>Fabio Vighi hat auch den Begriff des &#8222;<a href="https://oxiblog.de/vighi-der-staat-ist-schutzengel-des-finanzkapitals/" rel="noopener">Notfall-Kapitalismus</a>&#8220; gepr&#228;gt. Er kritisiert den panischen Aktionismus, mit dem auf immer neue Katastrophen und Feinde reagiert wird, als eine Art Wahnvorstellung. Der <em>Freitag</em> traf den gut gelaunten Professor zum Gespr&#228;ch &#252;ber psychische und &#246;konomische Abgr&#252;nde.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Vighi, die Welt ist aus den Fugen. Eine beliebte Erkl&#228;rung lautet: Autokraten wie Trump oder Putin f&#252;hren uns in den Abgrund. Sie sagen, diese Vorstellung sei paranoid.</p><p class="interview-answer"><strong>Fabio Vighi</strong>: Ich spreche von &#8222;erfolgreicher Paranoia&#8220;, das ist ein Begriff, den der franz&#246;sische Psychoanalytiker Jacques Lacan gepr&#228;gt hat. Er meinte damit nicht einfach eine psychische Krankheit, sondern einen Zustand, der paradoxerweise den </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Lena Böllinger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kann man sich einen Fall Epstein in Deutschland vorstellen, Michael Hartmann?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/kann-man-sich-einen-fall-epstein-in-deutschland-vorstellen-michael-hartmann</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Soziologe Michael Hartmann forscht intensiv über deutsche Eliten und sieht zentrale Unterschiede zu den Netzwerken der USA. Nur eine Stadt sei problematisch, weil sie Wirtschaft, Politik und Medienelite vereint</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/kann-man-sich-einen-fall-epstein-in-deutschland-vorstellen-michael-hartmann/@@images/image-1000-a05f6c276f97c1dbc7ab48977390d75f.jpeg" alt="Kann man sich einen Fall Epstein in Deutschland vorstellen, Michael Hartmann?" title="Kann man sich einen Fall Epstein in Deutschland vorstellen, Michael Hartmann?" height="562" width="1000" /></figure><p>Eliten gibt es auch in Deutschland, das wissen wir. Aber ein <a href="/autoren/emran-feroz/noam-chomsky-und-die-epstein-akte-wenn-moralische-autoritaet-zerbricht" rel="noopener">Machtnetzwerk dieses Ausma&#223;es,</a> verflochten mit sexuellem Missbrauch und politischer Einflussnahme? Oder ist es naiv, sich das nicht vorstellen zu k&#246;nnen? Nachgefragt beim prominentesten deutschen <a href="/autoren/julius-seibt/michael-hartmann-eine-ganze-generation-spd-politiker-muss-fehler-eingestehen" rel="noopener">Elitenforscher Michael Hartmann</a>.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Hartmann, ich kann mir einen Skandal von den Ausma&#223;en Epsteins in Deutschland dann doch nicht vorstellen. Warum nicht? Was funktioniert anders als in den USA?</p><p class="interview-answer"><strong>Michael Hartmann</strong>: Nun, es liegt nicht daran, dass es keinen Missbrauch gibt, das haben <a href="/autoren/klaus-mertes/kreislauf-des-scheiterns" rel="noopener">die Kirchen ja in Tausenden von F&#228;llen</a> bewiesen. Es liegt auch nicht daran, dass es &#252;berhaupt keine Netzwerke gibt, denken Sie an die Baden-Badener Unternehmergespr&#228;che oder die <a href="/autoren/der-freitag/in-der-politik-ist-mitleid-das-schlimmste" rel="noopener">Pizza Connection</a>. Der gravierende Unters</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Slavoj Žižek: Was der Fall Epstein und Chomsky über den „Deep State“ verrät]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-was-der-fall-epstein-und-chomsky-ueber-den-deep-state-verraet</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wer das Geflecht von Sexualität und Macht im Fall Epstein verstehen möchte, muss Sigmund Freud hervorholen. Der slowenische Philosoph Slavoj Žižek macht das für uns. Und kommt zu einer gewagten These über Noam Chomsky und den „Deep State“</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-was-der-fall-epstein-und-chomsky-ueber-den-deep-state-verraet/@@images/image-1000-32b9acc8f9559ba7ab0f52a7f90c4435.png" alt="Slavoj Žižek: Was der Fall Epstein und Chomsky über den „Deep State“ verrät" title="Slavoj Žižek: Was der Fall Epstein und Chomsky über den „Deep State“ verrät" height="562" width="1000" /></figure><p>Sigmund Freuds Idee des &#8222;Urvaters&#8220;, die er in seinem Werk <em>Totem und Tabu</em> entwickelte, wird in der Regel bel&#228;chelt &#8211; und das zu Recht, wenn wir sie als realistische anthropologische Hypothese betrachten. Sie besagt, dass zu Beginn der Menschheit die &#8222;Affenmenschen&#8220; in Gruppen lebten, die von einem allm&#228;chtigen Vater dominiert wurden, der alle Frauen f&#252;r seinen eigenen sexuellen (Miss-)Brauch beanspruchte. Nachdem sich die S&#246;hne zusammengetan, rebelliert und den Vater get&#246;tet hatten, kehrte der tote Vater zur&#252;ck, um sie als totemistische Figur symbolischer Autorit&#228;t zu verfolgen, was Schuldgef&#252;hle hervorrief und das Verbot des Inzests auferlegte.</p><p>Was w&#228;re aber, wenn wir die Dualit&#228;t des &#8222;normalen&#8220; Vate</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 15:02:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Slavoj Žižek</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ideen | Zurück zu den linken Wurzeln: Gemeinschaft leben, ohne Individualismus abzuwerten]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/zurueck-zu-linken-wurzeln-gemeinschaft-leben-ohne-individualismus-abzuwerten</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>Das Konzept der „Gemeinschaft“ war lange Zeit durch seine rechte Inanspruchnahme verbrannt. Aber nun füllt es die Linke mit neuem Leben. Nicht als Gegenentwurf zu Diversität und individuellen Lebensentwürfen, sondern als Klammer</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/zurueck-zu-linken-wurzeln-gemeinschaft-leben-ohne-individualismus-abzuwerten/@@images/image-1000-e3a981e974c21186ecd276defb523499.jpeg" alt="Zurück zu den linken Wurzeln: Gemeinschaft leben, ohne Individualismus abzuwerten" title="Zurück zu den linken Wurzeln: Gemeinschaft leben, ohne Individualismus abzuwerten" height="562" width="1000" /></figure><p>W&#228;re der Neoliberalismus eine Stadt, dann wohl New York: Symbol f&#252;r Freiheit, radikalen Individualismus, Wall Street, unbezahlbare Mieten und zerfallende Infrastruktur. Ausgerechnet diese Stadt hat nun mit <a href="/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-was-zohran-mamdanis-sieg-bedeutet-und-was-er-jetzt-tun-sollte" rel="noopener">Zoran Mamdani</a> seit einiger Zeit einen B&#252;rgermeister, der sich als demokratischen Sozialisten bezeichnet und eine linke, gemeinwohlorientierte Politik betreibt. Wie konnte das passieren?</p><p>Sein Wahlerfolg wird zumeist mit Social Media erkl&#228;rt. Weniger Beachtung findet seine politisch-strategische Ausrichtung, die sich als Gegenprogramm zum (neo-)liberalen Individualismus verstehen l&#228;sst. Mamdani stellte die Kraft von Gemeinschaft in den Mittelpunkt &#8211; ohne individuelle Lebensentw&#252;rfe abzuwerten. Konkret hie&#223; das: Er kommunizierte Zugeh&#246;rigkeit, sk</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Felix Syrovatka</dc:creator>
        
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