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      <title>Debatte</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:33 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Debatte</title>
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        <title><![CDATA[Politik | Meine Sehnsucht nach mehr Niveau: Warum autoritäre Regimes gebildetere Politiker haben]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Velten Schäfer macht eine unangenehme Beobachtung: Anti-westliche Politiker haben inzwischen oft mehr „Format“ als westliche. Das ist nicht grundlos der Fall</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/sehnsucht-nach-mehr-niveau-warum-autoritaere-regimes-gebildetere-politiker-haben/@@images/image-1000-b10ab86ace6a2bd0bec47b4e1a9fde2a.gif" alt="Meine Sehnsucht nach mehr Niveau: Warum autoritäre Regimes gebildetere Politiker haben" title="Meine Sehnsucht nach mehr Niveau: Warum autoritäre Regimes gebildetere Politiker haben" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist wohl Zeit f&#252;r ein Gest&#228;ndnis, das m&#246;glicherweise politisch anst&#246;&#223;ig klingt: Ich sehne mich zunehmend nach politischem Spitzenpersonal mit einem gewissen Niveau und Format.</p><p>Das klingt abgegriffen, so &#224; la Stefan Effenberg, dem tendenziell unangenehmen Ex-Fu&#223;baller, der st&#228;ndig nach &#8222;echten Typen&#8220; schreit und vermutlich nur sich selbst damit meint. Mein heimlicher Wunsch bei&#223;t sich auch etwas mit einem Umfeld, das zwar nicht den Klassenkampf, aber immerhin eine symbolische Klassismus-Kritik entdeckt hat. Denn ist &#8222;Format&#8220;, zumal in der Politik, nicht nur ein anderes Wort f&#252;r &#8222;elit&#228;rer Habitus&#8220;, f&#252;r b&#252;rgerliche Distinktion?</p><p>Dennoch &#252;berf&#228;llt mich der Gedanke immer wieder. Zuletz</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Im Gespräch | „Faschisten sagen: Unsere Nation war groß und wurde vergiftet“ – Jason Stanley im Gespräch]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Er bezeichnete Trumps Politik schon 2018 als Faschismus und wanderte nach Kanada aus. Doch was der Philosoph Jason Stanley in den USA beobachtete, sieht er nun in Deutschland heraufziehen. Wie sollen wir der Gefahr durch die AfD begegnen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/jason-stanley-wir-sind-laengst-auf-dem-weg-in-einen-neuen-faschismus/@@images/image-1000-c9f77dd94eea345458571a68e841a246.jpeg" alt="„Faschisten sagen: Unsere Nation war groß und wurde vergiftet“ – Jason Stanley im Gespräch" title="„Faschisten sagen: Unsere Nation war groß und wurde vergiftet“ – Jason Stanley im Gespräch" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt in Deutschland eine Debatte, die sich darum dreht, ob der Begriff Faschismus die rechten Str&#246;mungen unserer Zeit angemessen beschreibt. Der Philosoph Jason Stanley nimmt hier eine klare Haltung ein: Ja. Wir sind auf dem Weg in einen neuen Faschismus.</p><p>Stanley hat daraus auch pers&#246;nlich die Konsequenzen gezogen und ist letztes Jahr aus den Vereinigten Staaten unter Donald Trump <a href="/autoren/lennart-laberenz/jason-stanley-verlaesst-die-usa-wie-bekaempft-man-einen-tyrannen" rel="noopener">nach Kanada ausgewandert</a>, er lehrt nun in Toronto. De<em>r Freitag</em> hat ihn in Berlin getroffen, wo er sein neues Buch <em>Gef&#228;lschte Geschichte v</em>orstellte.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Stanley, in &#8222;Gef&#228;lschte Geschichte&#8220; sehen Sie die USA und viele andere L&#228;nder durch nationalistische Bildungs- und Geschichtspolitik in den Faschismus abgleiten. Wie blicken Sie auf die j&#252;ngsten Entwicklunge</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Louis Pienkowski</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Meine Kinder fragen mich im Sommer nicht mal nach Eis. Sie haben verstanden: Wir sind arm]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Drückende Schuhe, die noch passen sollen. Ein Federmäppchen, dessen Verlust zur Panik wird. Eine Mutter beschreibt, wie durch einen Schicksalsschlag entstandene Armut die Kindheit ihrer Kinder verändert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kinderarmut-in-deutschland-warum-mich-meine-kinder-nicht-mal-nach-eis-fragen/@@images/image-1000-862cfbf92126852e36974d6d7c5a203a.jpeg" alt="Meine Kinder fragen mich im Sommer nicht mal nach Eis. Sie haben verstanden: Wir sind arm" title="Meine Kinder fragen mich im Sommer nicht mal nach Eis. Sie haben verstanden: Wir sind arm" height="562" width="1000" /></figure><p><em>Selten &#228;u&#223;ert sich Kinderarmut in gro&#223;en Worten. Vielmehr zeigt sie sich im Schweigen. Eine Mutter und pflegende Angeh&#246;rige berichtet, wie ihre Kinder irgendwann aufh&#246;rten zu fragen: nach Eis, nach Eintrittskarten, nach neuen Schuhen. Ein Text &#252;ber einen Verzicht, der sprachlos macht, &#252;ber die Scham im Klassenzimmer und &#252;ber Kinder, die sich schon fr&#252;h ausmalen, wie ihr Leben aussehen wird, wenn sie es einmal &#8222;geschafft&#8220; haben und reich sind</em></p><p>Mein Mann und ich waren uns einig: Unsere Kinder sollten es mal richtig gut haben und von den Entbehrungen unserer eigenen Kindheiten nichts wissen &#8211; so wurden wir erst sp&#228;t Eltern, hatten aber das gute Gef&#252;hl, den &#8222;richtigen&#8220; Zeitpunkt getroffen zu haben. Dann wurde me</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 12:01:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Klara Gosens</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Gesellschaft | Hilfe, die KI kann meine Texte besser schreiben als ich!]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kaum jemand hat ein Problem damit, wenn die KI Arbeitslose überwacht. Aber wehe, das Ding verfasst einen Essay. Steckt hinter der Angst vor der künstlichen Intelligenz die Angst, unsere Bildungsprivilegien zu verlieren?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kuenstliche-intelligenz-und-soziale-schichten-ploetzlich-koennen-alle-schreiben/@@images/image-1000-1799e3f76dae186c4f2c4eb4bec375db.jpeg" alt="Hilfe, die KI kann meine Texte besser schreiben als ich!" title="Hilfe, die KI kann meine Texte besser schreiben als ich!" height="562" width="1000" /></figure><p>In Deutschland wird &#252;ber KI viel Pessimistisches verbreitet. Manches davon klingt, als sei die Maschine schon deshalb so verd&#228;chtig, weil sie eben eine Maschine ist. Das stimmt so aber vielleicht gar nicht.</p><p>Denn dort, wo prek&#228;r Lebende per KI vertaktet werden, ist die Maschine halb so wild. B&#246;se zugespitzt, aber nicht ganz falsch: KI nach unten? Gern. Problematisch wird sie erst, wenn dieselbe Technik nach oben operiert: Wenn sie Zeichen von Bildung simuliert, anhand derer man sich von anderen unterscheidet, wovon Status und Entgeltgruppen abh&#228;ngen. Dann wird aus der Maschine pl&#246;tzlich ein zivilisatorisches Problem. Richtet sich die deutsche KI-Angst also auch gegen die technische Reproduzierbarkeit b&#252;rgerlicher Distinktion?</p><p>Auf der Innenministerkonferenz n</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Georgiana Banita</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Weiße Flagge, klare Kante: Kommt der Pazifismus in Deutschland wieder aus der Deckung?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wer die Aufrüstung kritisierte, galt zuletzt als naiv oder als Putin-Versteher. Doch nach Alice Schwarzer melden sich nun auch Ilija Trojanow und Mithu Sanyal kritisch zu Wort. Warum werden plötzlich so viele friedensliebende Stimmen laut?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/pazifismus-in-deutschland-schwarzer-trojanow-und-sanyal-kritisieren-aufruestung/@@images/image-1000-73b83b2808d1d64effa7efb4529d74ff.jpeg" alt="Weiße Flagge, klare Kante: Kommt der Pazifismus in Deutschland wieder aus der Deckung?" title="Weiße Flagge, klare Kante: Kommt der Pazifismus in Deutschland wieder aus der Deckung?" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine verquere Welt: Fr&#252;her h&#228;tte man in Deutschland kein Wort &#252;ber Aufr&#252;stung verlieren d&#252;rfen. Sogleich w&#228;re der entschiedene Einwurf gekommen: Deutsche Geschichte!</p><p>Seit Beginn des Ukraine-Krieges, wo ja auch unsere Freiheit, so das g&#228;ngige Narrativ, verteidigt w&#252;rde, hat sich die Diskurslage um 180 Grad gedreht. Wer in den vergangenen Jahren gegen die massive Aufr&#252;stung argumentierte, wurde entweder als spinnerter Romantiker oder <a href="/autoren/michael-jaeger/frieden-putin-ist-boese-aber-ist-er-so-boese-dass-verhandlungen-sinnlos-sind" rel="noopener">Putin-Versteher</a> geframt. Das musste auch Alice Schwarzer erfahren, die sich freilich <a href="/autoren/michael-angele/alice-schwarzer-im-interview-zu-pazifismus-und-ukraine-krieg" rel="noopener">nicht beirren l&#228;sst</a>.</p><p>Die Bef&#252;rworter:innen der Remilitarisierung kanzelten die Pazifist:innen unserer Tage, die sich weit &#252;ber Parteigrenzen hinweg versammeln, direkt von der historischen Friedensbewegung ab. Albert Schwe</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 18:06:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Rechtsrutsch | Harald Martenstein: „Persönlich mag ich viele Linke. Ihre Intoleranz aber mag ich nicht“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit seiner Rede zum „Prozess gegen Deutschland“ im Thalia Theater sorgte Harald Martenstein für Aufregung. Das frühere DKP-Mitglied versteht sich heute als „Rechter“ und verteidigt die AfD. Andreas Püttmann widerspricht. Ein Streitgespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/harald-martenstein-persoenlich-mag-ich-viele-linke-ihre-intoleranz-aber-nicht/@@images/image-1000-8e72829c6a0243be58b054989e8e7cc2.jpeg" alt="Harald Martenstein: „Persönlich mag ich viele Linke. Ihre Intoleranz aber mag ich nicht“" title="Harald Martenstein: „Persönlich mag ich viele Linke. Ihre Intoleranz aber mag ich nicht“" height="560" width="1000" /></figure><p>Harald Martenstein ist ein umstrittener Publizist, f&#252;r <a href="/autoren/axel-brueggemann/grosse-afd-buehne-prozess-gegen-deutschland-von-milo-rau-scheitert-wie-befuerchtet" rel="noopener">Aufregung sorgte er zuletzt mit seiner Rede</a> zum &#8222;Prozess gegen Deutschland&#8220; im Hamburger Thalia Theater. <em>Wenn das Denken die Richtung &#228;ndert</em> hei&#223;t ein Sammelband, in dem Martenstein schildert, warum er nicht mehr links ist und sich als &#8222;Rechter&#8220; versteht.</p><p>Ganz anders der Politologe und Publizist Andreas P&#252;ttmann. Andreas P&#252;ttmann definiert sich als &#8222;Neutraler&#8220;, schrieb aber j&#252;ngst in einem Essay: &#8222;Auch ein grunds&#228;tzlich Neutraler kann und muss sich manchmal einmischen, wenn Gefahr im Verzug ist.&#8220; Bedroht sieht P&#252;ttmann unsere Demokratie durch die AfD und eine Duldung der Partei bis <a href="https://taz.de/Konservative-Rechtsdrift/!6170336/" rel="noopener">weit ins b&#252;rgerliche Milieu</a>. Wir haben beide zum Streitgespr&#22</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 15:34:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Sind Kriege vermeidbar? Hannah Arendt hat eine Antwort darauf – nur kennt die kaum jemand]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts suchen Denker nach den Ursachen von Gewalt und Krieg. Die Philosophin Hannah Arendt kam zu einem überraschenden Schluss: Der Menschheit fehle bis heute etwas Entscheidendes. Doch was genau ist das?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/sind-kriege-vermeidbar-hannah-arendt-hatte-eine-antwort-darauf/@@images/image-1000-1c280e3173603b34aa215f99b5369f80.jpeg" alt="Sind Kriege vermeidbar? Hannah Arendt hat eine Antwort darauf – nur kennt die kaum jemand" title="Sind Kriege vermeidbar? Hannah Arendt hat eine Antwort darauf – nur kennt die kaum jemand" height="562" width="1000" /></figure><p>Die beiden Weltkriege des zwanzigsten Jahrhunderts gaben gro&#223;en Intellektuellen Anlass zur Frage, ob sich Kriege denn nicht vermeiden lassen. Albert Einstein und Sigmund Freud <a href="/autoren/michael-jaeger/kriege-vermeiden-einstein-und-freud-muessen-mit-gorbatschow-gelesen-werden" rel="noopener">tauschten sich dar&#252;ber aus</a>, und wie k&#252;rzlich im <em>Freitag</em> von <a href="/autoren/jan-opielka/sind-kriege-vermeidbar-was-erich-fromm-ueber-die-wurzeln-der-aggression-dachte" rel="noopener">Jan Opielka dargestellt</a>, leistete der Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe Erich Fromm ebenfalls einen wichtigen Beitrag.</p><p>Diese Versuche hatten etwas gemeinsam: Sie sahen in Kriegen nicht nur Klassenkampf, fehlgeleitete Moral oder ein schw&#228;chelndes V&#246;lkerrecht, sondern fragten auch nach der anthropologischen Basis von Kriegen. Sie machten die Aggressionsneigung &#252;berhaupt zum Thema.</p><p>Solche Denker hatten die Zeichen der Zeit erkannt. Zwei Weltkriege mit so viel Destruktionskraft, bis hin zum Holocaust und dem Abwurf zwei</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 12:04:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Im Westen soll Reisefreiheit herrschen? Ich kann nicht mal ein Eis kaufen, ohne zu rechnen]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/janina-luett/existenzminimum-17-4-millionen-deutschen-fehlt-geld-fuer-urlaub-janina-luett</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>Christian Baron hat es im „Freitag“ vorgerechnet: 17,4 Millionen Deutschen fehlt das Geld für eine Urlaubsreise. Unsere Autorin Janina Lütt ist eine von ihnen. Wie erklärt sie ihrer Tochter, dass sie in den Ferien nicht wegfahren können?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/janina-luett/existenzminimum-17-4-millionen-deutschen-fehlt-geld-fuer-urlaub-janina-luett/@@images/image-1000-cbf5fe6a6d9c047d82a462e583ab0e64.jpeg" alt="Im Westen soll Reisefreiheit herrschen? Ich kann nicht mal ein Eis kaufen, ohne zu rechnen" title="Im Westen soll Reisefreiheit herrschen? Ich kann nicht mal ein Eis kaufen, ohne zu rechnen" height="562" width="1000" /></figure><p>Christian Baron hat vergangene Woche <a href="/autoren/cbaron/christian-baron-reisefreiheit-was-die-ddr-dem-westen-voraus-hatte" rel="noopener">vorgerechnet</a>: 17,4 Millionen Menschen in Deutschland fehlt das Geld f&#252;r eine einw&#246;chige Urlaubsreise. <a href="/autoren/janina-luett" rel="noopener">Ich bin eine von ihnen</a>. Und ich kann Ihnen sagen, wie sich diese Zahl anf&#252;hlt, wenn man sie jeden Tag lebt.</p><p>Meine Tochter und ich leben vom Existenzminimum. Urlaub ist f&#252;r uns keine Frage des Geschmacks, sondern eine Utopie. Mein Alltag besteht aus Rechnungen, die ich im Kopf l&#246;se, bevor ich einkaufen gehe: Was ist im Angebot? Welcher Supermarkt ist heute g&#252;nstiger? Wie lange reichen die Lebensmittel noch bis Monatsende? An Urlaub denke ich dabei nicht mal ansatzweise &#8211; wer mit dem Regelsatz kaum bis kurz vor Monatsende durchkommt, hat andere Sorgen als Fernweh.</p><h2><span>Wenn </span><span>Armut jede Krankheit zum finanziellen </span><span>Risiko mach</span></h2><p>Ich </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 12:36:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Janina Lütt</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Alice Schwarzer: „Mag mir nicht ausmalen, was ein in die Enge getriebenes Russland tut“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Immer mehr Linksliberale wie Stephan Anpalagan verabschieden sich vom Pazifismus. Alice Schwarzer nicht – sie hält an ihrer friedenspolitischen Haltung fest. Was sagt sie zu der Kritik, das sei unvereinbar mit ihrem Feminismus? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/alice-schwarzer-im-interview-zu-pazifismus-und-ukraine-krieg/@@images/image-1000-1e0d69d5509e4b2044fd75556523d1d3.jpeg" alt="Alice Schwarzer: „Mag mir nicht ausmalen, was ein in die Enge getriebenes Russland tut“" title="Alice Schwarzer: „Mag mir nicht ausmalen, was ein in die Enge getriebenes Russland tut“" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist gerade schick, seinem Pazifismus abzuschw&#246;ren &#8211; zuletzt hat das der Publizist Stephan Anpalagan <a href="/autoren/der-freitag/ex-pazifisten-wie-stephan-anpalagan-wuerden-ihre-soehne-an-die-front-schicken" rel="noopener">wortm&#228;chtig vorgemacht</a>. Eine, die dem Frieden bislang treu geblieben ist, ist Alice Schwarzer.</p><p>2023 sorgte die <em>EMMA</em>-Herausgeberin gemeinsam mit <a href="/thema/sahra-wagenknecht" rel="noopener">Sahra Wagenknecht</a> mit ihrem umstrittenen &#8222;<a href="/autoren/der-freitag/manifest-fuer-frieden-und-alle-haben-angst" rel="noopener">Manifest f&#252;r Frieden</a>&#8220; f&#252;r bundesweite Schlagzeilen: Fast eine Million Menschen unterschrieben die Petition, die ein Ende der deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine forderte und auf Verhandlungen mit Russland dr&#228;ngte.</p><p>Gut drei Jahre und Hunderttausende Kriegstote sp&#228;ter: Ist Alice Schwarzer inzwischen selbst ins Gr&#252;beln gekommen? Der <em>Freitag</em> hat nachgefragt. Das Gespr&#228;ch wurde schriftlich gef&#252;hrt.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Schwarzer, hat sich seit 2023</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:06:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Slavoj Žižek schwitzte in seiner Wohnung – und erkannte etwas über den Kapitalismus]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die jüngste Hitzewelle in Europa ist mehr als nur ein Wetterphänomen. Slavoj Žižek deckt auf, wie der Kapitalismus aus der Notwendigkeit, uns anzupassen, Kapital schlägt und dabei soziale Ungleichheiten verstärkt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/slavoj-zizek/slavoj-zizek-wie-hitzewellen-den-kapitalismus-entlarven/@@images/image-1000-a8186ebf3a055f7647e3e76e4f6ca63f.jpeg" alt="Slavoj Žižek schwitzte in seiner Wohnung – und erkannte etwas über den Kapitalismus" title="Slavoj Žižek schwitzte in seiner Wohnung – und erkannte etwas über den Kapitalismus" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Im Juni 2026 wurde <a href="/autoren/peter-nowak/bis-zu-50-grad-mieter-der-high-deck-siedlung-kaempfen-nicht-nur-gegen-die-hitze" rel="noopener">weiten Teilen Europas</a> eine beunruhigend langanhaltende <a href="/autoren/the-guardian/wie-die-hitzewelle-in-paris-die-armen-toetet-waehrend-reiche-baden-gehen" rel="noopener">Hitzewelle</a> zuteil, die etliche Rekorde mit sich brachte. Da mir die Expertise fehlt, um s&#228;mtliche Aspekte einer Hitzewelle zu beurteilen, konzentriere ich mich auf das, was mir als besonders folgenschwer, ja potenziell katastrophal erscheint: die Auswirkungen kapitalistischer Marktlogik auf unseren Umgang mit solchen Extremereignissen.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Den Ausgangspunkt bildet folgende Beobachtung: Im Kern zeichnet sich kapitalistische Logik dadurch aus, dass der Tauschwert Vorrang vor dem Gebrauchswert hat. Nicht die Vermehrung von Gebrauchswert ist also das Ziel des kapitalistischen Kreislaufs, sondern die Steigerung des Tauschwerts. Was macht diesen Vorrang in &#246;kologischen Krisensituationen wie Hitzewellen so aufschlussre</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Slavoj Žižek</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Sommersonne | War die Reisefreiheit in der DDR größer als im Westen? Diese spannende Zahl spricht dafür]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Paradoxie der Reisefreiheit in Ost und West: Während die DDR-Bürger 1989 Reiseweltmeister waren, stehen heute finanzielle und politische Hürden im Weg. Ist unsere Freiheit wirklich grenzenlos?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/cbaron/christian-baron-reisefreiheit-was-die-ddr-dem-westen-voraus-hatte/@@images/image-1000-2bbee87949f3195d2818004eff24bc43.gif" alt="War die Reisefreiheit in der DDR größer als im Westen? Diese spannende Zahl spricht dafür" title="War die Reisefreiheit in der DDR größer als im Westen? Diese spannende Zahl spricht dafür" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">In meiner Kindheit, <a href="/autoren/cbaron/leseprobe-drei-schwestern-mit-kindern-von-anwaelten-und-studienraeten" rel="noopener">in den 1990er-Jahren im tiefen S&#252;dwesten Deutschlands</a>, stand bei uns im Kinderzimmer ein alter Globus. Zun&#228;chst schenkte ich ihm kaum Beachtung, warf h&#246;chstens mal einen Blick drauf, um herauszufinden, wo diese merkw&#252;rdig klingenden St&#228;dte lagen, in denen mein Lieblingsverein im Europapokal spielte.</p><p>Erst sp&#228;ter, als nach den Sommerferien in der Schule reihum erz&#228;hlt werden musste, wohin es im Urlaub gegangen war, fing ich an, den Globus zu drehen. Sankt Peter-Ording? Lanzarote? Sri Lanka? Unglaublich, wie viel von der Welt meine Klassenkameraden schon gesehen hatten</p><h2>Waren wir nicht alle gleich? Beim Reisen verstand ich die Welt nicht mehr</h2><p>Wobei sie sich im soziologischen Sinn in einer anderen Klassenlage befanden als ich. Vordergr&#252;nd</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christian Baron</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Nach Angriffen auf „Apollo News“: Sind rechte Journalisten „Faschisten mit Presseausweis“?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„Widersetzen“ war wohl die größte antifaschistische Massenblockade der deutschen Geschichte. Doch nach dem AfD-Parteitag in Erfurt dreht sich die Debatte vor allem um angebliche Attacken auf Rechtsaußen-Reporter. Wen schützen wir da?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gewalt-bei-afd-blockaden-sich-von-widersetzen-zu-distanzieren-ist-ein-fehler/@@images/image-1000-f784a97573fdbb67d7c2b752865f96af.jpeg" alt="Nach Angriffen auf „Apollo News“: Sind rechte Journalisten „Faschisten mit Presseausweis“?" title="Nach Angriffen auf „Apollo News“: Sind rechte Journalisten „Faschisten mit Presseausweis“?" height="560" width="1000" /></figure><p>Es ist die wahrscheinlich gr&#246;&#223;te antifaschistische Massenblockade der deutschen Geschichte. 50.000 Demonstrierende, darunter 17.000, die sich auf der Autobahn und allen wichtigen Zufahrtsstra&#223;en dem AfD-Bundesparteitag <a href="/autoren/jakob-springfeld/jakob-springfeld-ueber-afd-blockaden-in-erfurt-was-wir-besser-machen-koennen" rel="noopener">in den Weg stellen</a>. H&#228;tte der SPD-Landesinnenminister nicht pers&#246;nlich daf&#252;r <a href="https://www.rnd.de/politik/afd-parteitag-in-erfurt-thueringens-innenminister-warnt-vor-blockaden-am-4-juli-5KFACBWU35FFLP4VWFWM44OIBE.html" rel="noopener">gesorgt</a>, dass die Faschisten mitten in der Nacht in die Messe eskortiert werden &#8211; der Parteitag h&#228;tte nicht starten k&#246;nnen. Es sind schlicht zu viele, die sich widersetzen.</p><p>Das k&#246;nnte die Story sein. Aber sie ist es nicht.</p><p>Stattdessen geht ein Aufschrei durch die liberale &#214;ffentlichkeit, an dem sich weite Teile der Politik und Medien beteiligen. Der Bundestag beruft eine Aktuelle Stunde ein und der einzige Politiker, der sich <a href="https://www.instagram.com/reel/DamxXm7ui8l/" rel="noopener">in seiner Rede</a> der a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 13:23:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Emily Laquer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Kann Kirche aus den 1930ern lernen? Die Antwort wird der AfD nicht gefallen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Februar 2024 erklärten katholische Bischöfe die AfD für unwählbar. Genau das taten sie schon 1931 – bevor sie später vor Hitler einknickten. Nora Bossong zeigt: Im Umgang mit Rechtsextremen hat die Kirche bis heute zu wenig dazugelernt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/nora-bossong-ueber-kirche-und-afd-eine-lehre-aus-den-1930er-jahren/@@images/image-1000-afef516225e6df02fd14ded526fdb48e.jpeg" alt="Kann Kirche aus den 1930ern lernen? Die Antwort wird der AfD nicht gefallen" title="Kann Kirche aus den 1930ern lernen? Die Antwort wird der AfD nicht gefallen" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Als die katholischen Bisch&#246;fe im Februar 2024 <a href="https://www.dbk.de/themen/erklaerung-zum-voelkischen-nationalismus?utm_source=chatgpt.com" rel="noopener">erkl&#228;rten</a>, die AfD sei f&#252;r Christinnen und Christen nicht w&#228;hlbar, feierten die einen das als l&#228;ngst &#252;berf&#228;lligen Lernprozess aus der Geschichte. Was dabei fast niemand bemerkte: Eine &#228;hnliche Haltung hatte die Kirche schon einmal eingenommen &#8211; Anfang der 1930er-Jahre, kurz bevor sie sie unter dem Druck der Machtverh&#228;ltnisse wieder aufgab. Was, wenn wir aus dieser Geschichte l&#228;ngst nicht so viel gelernt haben, wie wir glauben?</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">&#8222;Leisten wir alle Widerstand, wenn Menschenw&#252;rde und Menschenrechte in Gefahr geraten!&#8220;, forderten die deutschen Bisch&#246;fe am 22. Februar 2024 und stellten mit deutlichen Worten fest: &#8222;Rechtsextreme Parteien und solche, die am Rande dieser I</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nora Bossong</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Psychologie | Sind Kriege vermeidbar? Erich Fromm erkannte die Wurzel für Gewalt in unserem Alltag]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Putin, Trump, Netanjahu: Überall auf der Welt führen Machthaber Krieg. Sigmund Freud erklärte das mit einem angeborenen Todestrieb des Menschen. Erich Fromm widersprach vehement. Was steckt wirklich hinter unserer Zerstörungslust?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jan-opielka/sind-kriege-vermeidbar-was-erich-fromm-ueber-die-wurzeln-der-aggression-dachte/@@images/image-1000-4aa5a6aec2e00c7d2e0df570ab295ba2.jpeg" alt="Sind Kriege vermeidbar? Erich Fromm erkannte die Wurzel für Gewalt in unserem Alltag" title="Sind Kriege vermeidbar? Erich Fromm erkannte die Wurzel für Gewalt in unserem Alltag" height="562" width="1000" /></figure><p>Gibt es im Menschen einen Aggressionstrieb &#8211; der auch dazu f&#252;hrt, dass wir unerm&#252;dlich furchtbare Kriege f&#252;hren? J&#252;ngst hat sich Michael J&#228;ger im <em>Freitag</em> dieser ewigen Frage <a href="/autoren/michael-jaeger/kriege-vermeiden-einstein-und-freud-muessen-mit-gorbatschow-gelesen-werden" rel="noopener">anhand eines Briefwechsels</a> zwischen Sigmund Freud und Albert Einstein vom Anfang der 1930er Jahre gen&#228;hert.</p><p>J&#228;ger fasst Freuds Antwort auf Einsteins Frage, ob &#8222;im Menschen ein Bed&#252;rfnis zu vernichten lebt&#8220;, so zusammen: &#8222;Ein Todestrieb wirke im Menschen. Er sei darauf aus, die Spannungen des Lebens zur Ruhe zu bringen, und richtig zur Ruhe komme das Leben im Tod. Deshalb habe jeder Mensch einen Aggressionstrieb, der sich gegen ihn selbst richte. Um sich seiner zu erwehren, k&#246;nne sein Lebenstrieb nur eins tun: die Aggression auf andere umzulenken, aggre</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jan Opielka</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Nach Urteil gegen Marine Le Pen: Hält die Brandmauer vor dem Élysée-Palast?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Le Pen darf zur Präsidentschaftswahl 2027 antreten, ein Gericht gab ihr das passive Wahlrecht zurück. Unsere Autorin beobachtet den Aufstieg des Rassemblement National seit über einem Jahrzehnt – und weiß, wann die Normalisierung begann</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/nach-urteil-gegen-marine-le-pen-haelt-die-brandmauer-vor-dem-elysee-palast/@@images/image-1000-b24e01a3aa8406109c6693cf46075bb9.jpeg" alt="Nach Urteil gegen Marine Le Pen: Hält die Brandmauer vor dem Élysée-Palast?" title="Nach Urteil gegen Marine Le Pen: Hält die Brandmauer vor dem Élysée-Palast?" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Meer von Frankreichfahnen, Beifall f&#252;r den damals 86-j&#228;hrigen Jean-Marie Le Pen und ein &#252;berwiegend m&#228;nnlich-wei&#223;es Publikum. Als ich im November 2014 vom Parteitag des Front National (FN) in Lyon berichtete, war vieles noch beim Alten, nicht nur der Parteiname. Doch etwas hatte sich ge&#228;ndert. Im ger&#228;umigen Pressebereich standen Champagner, und H&#228;ppchen, und eine strahlende Marine Le Pen begr&#252;&#223;te die anwesenden Journalisten.</p><p>Ein &#228;lterer Kollege fl&#252;sterte mir damals zu, dass die Mehrheit der Journalisten in den 80er, 90er und selbst Nullerjahren niemals akzeptiert h&#228;tte, sich von den Rechtsextremen bewirten zu lassen. Nicht mal ein Presseraum sei von den Veranstaltern vergangener Parteitreffen vorgesehen gewesen. Maximale D</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Romy Straßenburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wollte Kohl schon „Remigration“? Seine Aussagen über türkische „Gastarbeiter“ legen es nah]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Gespräch mit dem „Freitag“ erinnerte Floris Biskamp kürzlich daran, dass schon Helmut Kohl über die Rückführung ausländischer Arbeiter nachdachte – heute würde man das „Remigration“ nennen. Doch wie weit reichten Kohls Pläne wirklich?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/debatte-um-rechtsruck-in-deutschland-wollte-helmut-kohl-schon-remigration/@@images/image-1000-fd7cbdb5f575845537cb7fe9e3d98cc6.jpeg" alt="Wollte Kohl schon „Remigration“? Seine Aussagen über türkische „Gastarbeiter“ legen es nah" title="Wollte Kohl schon „Remigration“? Seine Aussagen über türkische „Gastarbeiter“ legen es nah" height="562" width="1000" /></figure><p>Freiburg im M&#228;rz 1976, vor den Landtagswahlen in Baden-W&#252;rttemberg. Vor der von der Polizei abgeriegelten Stadthalle ein Pulk von Menschen, die gegen den Auftritt des damaligen rheinland-pf&#228;lzischen Ministerpr&#228;sidenten Helmut Kohl demonstrieren. Kohl sitzt auf dem Podium neben seinem Parteifreund und Ministerpr&#228;sidentenkollegen Hans Filbinger, in der NS-Zeit als &#8222;furchtbarer Jurist&#8220; verantwortlich f&#252;r die Todesurteile Fahnenfl&#252;chtiger.</p><p>Kohl redet sich warm gegen die sozialliberale &#8222;Tendenzwende&#8220;, seine Rede beinhaltet schon all die Elemente, die die von ihm betriebene &#8222;geistig-moralische Wende&#8220; der 1980er Jahre vorbereitet. Deutschland sei kein Einwandererland, der Zuzug solle begrenzt werden. Sp&#228;ter wird bekannt, d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 13:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sie leben in unterschiedlichen Welten: Der große Bruch zwischen Tech und MAGA naht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Traditionalistische Arbeiter in Midwest plus zynische Ultra-Futuristen an den Küsten: Donald Trumps Koalition vereint sehr unwahrscheinliche Partner. Doch nun droht sie zu brechen – auch weil KI-Server den Leuten den Strom wegfressen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sie-leben-in-unterschiedlichen-welten-der-bruch-zwischen-tech-und-maga-naht/@@images/image-1000-17832a16ea56910efd6d831f7713a2d8.jpeg" alt="Sie leben in unterschiedlichen Welten: Der große Bruch zwischen Tech und MAGA naht" title="Sie leben in unterschiedlichen Welten: Der große Bruch zwischen Tech und MAGA naht" height="562" width="1000" /></figure><p>Nur wenige politische Verbindungen sind seltsamer als jene, die Donald Trumps MAGA-Bewegung mit der neu erstarkenden &#8222;Tech-Rechten&#8220; verbindet &#8211; jener Gruppe von Silicon-Valley-Milliard&#228;ren und Risikokapitalgebern, die <a href="/autoren/the-guardian/warum-donald-trump-bei-us-wahlen-von-milliardaeren-wie-elon-musk-unterstuetzt-wird" rel="noopener">Trumps R&#252;ckkehr an die Macht finanziert</a> und seinen Appetit auf Deregulierung geweckt hat. Das B&#252;ndnis verschmilzt eine reaktion&#228;re populistische Bewegung mit einer Avantgarde aus dem Silicon Valley, deren Leitprinzip lautet, dass die k&#252;nstliche Intelligenz sehr viele Menschen wirtschaftlich &#252;berfl&#252;ssig machen wird.</p><h2>R&#252;ckw&#228;rtsgewandtheit versus Hyper-Futurismus </h2><p>Beide Seiten wollen nicht nur unterschiedliche Dinge; sie leben in unterschiedlichen Welten. Die MAGA-Rhetorik ist <a href="/autoren/der-freitag/herkunftskult-statt-melting-pot-die-reaktionaeren-wurzeln-der-maga-bewegung" rel="noopener">in einer mythischen Vergangenheit verankert</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stephen Holmes</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Ihre Mutter starb im Nahostkonflikt: „Niemand soll so etwas durchmachen müssen“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/pep/vered-bermans-mutter-starb-im-nahostkonflikt-niemand-soll-das-durchmachen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Im Juni hielt Vered Berman eine Rede auf dem Parteitag der Linken, die Menschen aus gegensätzlichen politischen Lagern zum Applaudieren brachte – ein seltenes Ereignis beim Nahost-Thema. Woher nahm sie die Versöhnungskraft? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/pep/vered-bermans-mutter-starb-im-nahostkonflikt-niemand-soll-das-durchmachen/@@images/image-1000-e392ad461be3e72d1cd3c08079bfe5ff.jpeg" alt="Ihre Mutter starb im Nahostkonflikt: „Niemand soll so etwas durchmachen müssen“" title="Ihre Mutter starb im Nahostkonflikt: „Niemand soll so etwas durchmachen müssen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Ihre Rede war eine kleine Sensation auf dem <a href="/autoren/wimalasena/die-linke-unterscheidet-sich-jetzt-in-einem-punkt-von-allen-anderen-parteien" rel="noopener">Parteitag der Linken im Juni</a>. Vered Berman erhielt tosenden Applaus von Menschen aus verschiedenen politischen Lagern. Mit dem <em>Freitag</em> spricht sie &#252;ber Antisemitismus, Vers&#246;hnung und den deutschen Diskurs zum Nahost-Konflikt.</p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Berman, Sie haben auf dem Parteitag der Linken eine Rede gehalten, die zugleich sehr pers&#246;nlich und sehr politisch gehalten war. Wie kam es dazu?</p><p class="interview-answer"><strong>Vered Berman:</strong> Ich glaube, dass das die St&#228;rke von Parents Circle ist, der NGO, f&#252;r die ich dort gesprochen habe: das Pers&#246;nliche und die politische Wirkung, die daraus kommt, unsere je eigenen Geschichten zu erz&#228;hlen. Wir &#8211; Israelis und Pal&#228;stinenserinnen und Pal&#228;stinenser &#8211; haben alle Angeh&#246;rige verloren</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 17:52:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Pepe Egger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[AfD-Vorbild? Wie ein extremistischer General Italiens Brandmauer zu Fall bringen will]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/brandmauer-in-italien-roberto-vannacci-fordert-die-rechte-heraus</link>
        <description><![CDATA[<strong>In Deutschland tobt eine Debatte um die Brandmauer gegen die AfD. Doch wie gehen andere Länder mit politischen Radikalen um? In Italien fordert die Partei „Futuro Nazionale“ die rechte Einheitsfront heraus – und bringt Rom ins Schwitzen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/brandmauer-in-italien-roberto-vannacci-fordert-die-rechte-heraus/@@images/image-1000-e181bee01dd5afa64c3040c5c5859c75.webp" alt="AfD-Vorbild? Wie ein extremistischer General Italiens Brandmauer zu Fall bringen will" title="AfD-Vorbild? Wie ein extremistischer General Italiens Brandmauer zu Fall bringen will" height="562" width="1000" /></figure><p>Keine gemeinsamen Mehrheiten, Koalitionen oder Absprachen mit der AfD: F&#252;r die linke Zivilgesellschaft ist eine feste Brandmauer der<a href="/autoren/der-freitag/susan-sziborra-seidlitz-die-brandmauer-muss-bleiben" rel="noopener"> Garant</a>, dass die in Teilen rechtsradikale Partei am Regieren gehindert wird. <a href="/autoren/der-freitag/claudia-wittig-die-brandmauer-muss-weg" rel="noopener">Kritiker </a>bem&#228;ngeln, dass die AfD trotz der Brandmauer gewachsen ist. Sie f&#252;rchten, dass die Brandmauer die W&#228;hler eher noch in die Arme der rechten Partei treibt. Zwar h&#228;lt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eisern an der Mauer fest. Doch immer mehr w&#228;chst der Eindruck, dass sie br&#246;ckelt. Zu den Kritikern der Brandmauer z&#228;hlen das <a href="/autoren/daniela-dahn/bsw-und-afd-daniela-dahn-antwortet-auf-die-ruecktrittsforderung-david-begrichs" rel="noopener">B&#252;ndnis Sahra Wagenknecht</a> ebenso wie <a href="https://www.merkur.de/politik/cdu-verband-in-brandenburg-fordert-offiziell-ende-der-brandmauer-zur-afd-zr-94386400.html" rel="noopener">Teile der CDU</a>. </p><p>Doch wie gehen eigentlich unsere europ&#228;ischen Nachbarn mit den Rechten um &#8211; haben sie ebenfalls eine Brandmauer, oder ist das Konzept ein rein deutsc</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 18:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jens Renner</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[„Mir graut vor schwarz-rot-goldenem Bad“: Daniela Dahn reagiert auf Rücktrittsforderung]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Vor den Landtagswahlen im Osten sorgt die BSW-Strategie gegenüber der AfD für Streit. David Begrich forderte im „Freitag“ den Rückzug von Daniela Dahn aus der Grundwertekommission. Hier erklärt sie, warum sie Wagenknecht erhalten bleibt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/daniela-dahn/bsw-und-afd-daniela-dahn-antwortet-auf-die-ruecktrittsforderung-david-begrichs/@@images/image-1000-41bea01dfae734d002b924bda1f8f970.webp" alt="„Mir graut vor schwarz-rot-goldenem Bad“: Daniela Dahn reagiert auf Rücktrittsforderung" title="„Mir graut vor schwarz-rot-goldenem Bad“: Daniela Dahn reagiert auf Rücktrittsforderung" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Parteivorsitzenden und der Generalsekret&#228;r des BSW haben den Parteivorsitzenden der AfD <a href="https://bsw-vg.de/wp-content/uploads/2026/06/Brief_Weidel_Chrupalla.pdf.pdf" rel="noopener">einen Brief</a> geschrieben. Darin schlagen sie zweierlei vor. Einen &#246;ffentlichen Schlagabtausch auf den Marktpl&#228;tzen in Magdeburg und Schwerin zwischen Sahra Wagenknecht und Alice Weidel. Statt Brandmauer also die AfD politisch herausfordern, ein Schlagabtausch, ein Duell. Kein Duett. Gerade weil das BSW sich &#252;ber die medial zu Unrecht unterstellte N&#228;he zur AfD &#228;rgert, w&#228;re dies eine Gelegenheit, die Profile beider Parteien &#246;ffentlich zu sch&#228;rfen. Alice Weidel hat sich dem nicht aussetzen wollen <a href="/autoren/nils-schniederjann/afd-bsw-alice-weide-ist-zu-schwach-um-sahra-wagenknecht-zu-umarmen" rel="noopener">oder sich nicht gewachsen gef&#252;hlt</a>, ging in die Defensive und hat abgesagt.</p><p>Der zweite Vorschlag bezieht sich auf ein abgewandeltes Demokratiemodell, das so neu n</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 23:22:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Daniela Dahn</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Demokratie | Die Brandmauer muss weg]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die BSW-Politikerin Claudia Wittig findet: Die Brandmauer ist undemokratisch. Sie hat die AfD im Osten stark gemacht. In unserem Pro und Contra fordert Wittig ein Ende der Brandmauer und eine Debatte über Inhalte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/claudia-wittig-die-brandmauer-muss-weg/@@images/image-1000-376c3f8ea99091c18d0e5e1814b160fb.webp" alt="Die Brandmauer muss weg" title="Die Brandmauer muss weg" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Brandmauer ist undemokratisch &#8211; und unpolitisch. Demokratische Parteien verb&#252;nden sich, um die AfD von der Macht fernzuhalten. Was in der Brandmauerlogik ein nobles Anliegen sein sollte, ist in der Praxis gescheitert. Die AfD schwimmt oben; in Sachsen-Anhalt<a href="https://www.fr.de/politik/afd-umfragen-vor-sachsen-anhalt-wahl-prognose-fuer-ergebnis-94377743.html" rel="noopener"> trennen sie nur noch wenige Prozentpunkte von der absoluten Mehrheit</a>. Dabei sollte die Brandmauer doch eigentlich eine Normalisierung der AfD-Positionen verhindern. Was ist schiefgelaufen?</p><p><em>Dieser Artikel ist Teil eines Pro und Contra. <a href="/autoren/der-freitag/susan-sziborra-seidlitz-die-brandmauer-muss-bleiben" target="_blank" rel="noopener">In ihrem Pro erwidert Susan Sziborra-Seidlitz (B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen)</a> warum die Brandmauer unbedingt bestehen bleiben muss.</em></p><p>Dadurch, dass die AfD ausgegrenzt wurde, erhielt sie eine Sonderrolle, die gerade auf jene W&#228;hler anziehend wirkte, die den Eindruck haben, von der Politi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Claudia Wittig</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Militarismus | Ehemalige Pazifisten wie Stephan Anpalagan würden ihre Söhne an die Front schicken]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Etliche prominente Linksliberale haben sich von Kriegsgegnern zu Kriegsdienstbefürwortern gewandelt und tun das öffentlichkeitswirksam kund. Dabei klingen sie wie rechte Nationalisten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ex-pazifisten-wie-stephan-anpalagan-wuerden-ihre-soehne-an-die-front-schicken/@@images/image-1000-94d885d69e678af2472e2699ff3d348e.webp" alt="Ehemalige Pazifisten wie Stephan Anpalagan würden ihre Söhne an die Front schicken" title="Ehemalige Pazifisten wie Stephan Anpalagan würden ihre Söhne an die Front schicken" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Konzert des Liedermachers Reinhard Mey in Oberhausen, einige Monate nach Beginn des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022. Die Arena ist prall gef&#252;llt, mittendrin der Journalist und Theologe Stephan Anpalagan.</p><p>Die Menge fordert eine Zugabe, will unbedingt die pazifistische Hymne <em>Nein, meine S&#246;hne geb ich nicht</em> h&#246;ren, in der ein Vater erkl&#228;rt, dass er seine Kinder nicht zum Sterben in den Krieg schicken will. Mey verweigert dem Publikum den Wunsch, spielt stattdessen <em>&#220;ber den Wolken</em> und<em> Gute Nacht, Freunde</em>.</p><p>Diese Szene schildert Anpalagan in seinem neusten Buch <em>F&#252;r den Frieden. Widerruf meiner Kriegsdienstverweigerung</em>, in dem er erkl&#228;rt, dass er bereit w&#228;re, Deutschland mit der Waffe zu verteidigen. Sie steht paradigmatisch f&#252;r ein linksliberales Milieu,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kevin Gensheimer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Brandmauer muss bleiben]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Hat die Brandmauer die AfD im Osten erst stark gemacht? Oder ist sie ein Schutzmechanismus, der gebraucht wird? In unserem Pro und Contra sagt die Grünen-Politikerin Susan Sziborra-Seidlitz: Sie ist eine echte rote Linie</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/susan-sziborra-seidlitz-die-brandmauer-muss-bleiben/@@images/image-1000-651a62cd9267c0ef7ac508cb25395cd6.webp" alt="Die Brandmauer muss bleiben" title="Die Brandmauer muss bleiben" height="562" width="1000" /></figure><p>Mehr als tausend Worte sagt das &#8222;Kumpel-Foto&#8220; des CDU-Fraktionsvorsitzenden <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ulrich-siegmund-und-guido-heuer-warum-die-foto-affaere-fuer-die-cdu-ein-problem-ist-a-283fc52c-a442-45dd-b75f-dffac07a78db" rel="noopener">Heuer mit dem AfD-Spitzenkandidaten Siegmund</a> . Zwei M&#228;nner, entspannt nebeneinander. Das Foto steht exemplarisch f&#252;r eine schleichende Entwicklung, die l&#228;ngst nicht mehr nur im Verborgenen stattfindet. Gerade in Ostdeutschland, wo Mehrheiten oft fragil sind, entfalten solche Bilder ihre Wirkung. Sie senden die Botschaft, dass das Trennende vielleicht doch nicht so trennscharf ist. Dass Zusammenarbeit denkbar wird. Dass die Brandmauer zumindest im pers&#246;nlichen Umgang verhandelbar sein k&#246;nnte.</p><p><em>Dieser Artikel ist Teil eines Pro und Contra. <a href="/autoren/der-freitag/claudia-wittig-die-brandmauer-muss-weg" rel="noopener">In ihrem Contra erwidert Claudia Wittig (BSW)</a>, dass die Brandmauer undemokratisch und unpolitisch ist.</em></p><p>Der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt wird v</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Susan Sziborra-Seidlitz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Floris Biskamp: „Was die CDU damals forderte, würde man heute Remigration nennen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Waren rechte Meinungen früher öffentlich unsagbar und wurden erst durch die Präsenz der AfD normal? So sieht das der Forscher Vicente Valentim. Sein Kollege Floris Biskamp widerspricht im Interview mit dem „Freitag“</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-gesterkamp/floris-biskamp-was-die-cdu-forderte-wuerde-man-heute-remigration-nennen/@@images/image-1000-a55c0380616701694e9e2d307becbc35.webp" alt="Floris Biskamp: „Was die CDU damals forderte, würde man heute Remigration nennen“" title="Floris Biskamp: „Was die CDU damals forderte, würde man heute Remigration nennen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Wir <a href="/autoren/der-freitag/vicente-valentim-die-afd-ist-nicht-erfolgreich-weil-es-immer-mehr-rechte-gibt" rel="noopener">haben dar&#252;ber berichtet</a>: Der in Madrid lehrende portugiesische Politologe Vicente Valentim stellt in seinem viel diskutierten Buch<em> Die Normalisierung der radikalen Rechten</em> die These auf, es gebe heute trotz anderslautender Wahlergebnisse gar nicht mehr Menschen mit extrem rechtem Gedankengut als in fr&#252;heren Zeiten. Allerdings h&#228;tten sich rechte Einstellungen normalisiert.</p><p>Das ist genau das Thema des T&#252;binger Politik- und Sozialwissenschaftlers Floris Biskamp. Er leitet das <a href="https://gepris.dfg.de/project/517963220" rel="noopener">Projekt</a> &#8222;Die Aushandlung von Sagbarkeitsgrenzen in politischen Diskursen&#8220; der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Im Gespr&#228;ch mit dem <em>Freitag </em>erinnert er unter anderem an Helmut Kohl, der ausl&#228;ndische ArbeiterInnen in ihre Heimat zur&#252;ckf&#252;hren wollte.</p><p class="interview-question">der Freitag: </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 13:58:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Gesterkamp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Wolfgang Thierse: „Die AfD fordert, das Maul zu halten. Aber die Kirche pariert nicht“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die AfD attackiert die Kirchen, besonders im umkämpften Sachsen-Anhalt. Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse ist stolz auf die Kraft seines Katholizismus. Er erklärt, warum Gläubige nicht so arrogant sind wie Atheisten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/timofeldhaus/wolfgang-thierse-die-afd-fordert-das-maul-zu-halten-die-kirche-pariert-nicht/@@images/image-1000-ef4fc233c72b9d06e652b02e7c4192cf.webp" alt="Wolfgang Thierse: „Die AfD fordert, das Maul zu halten. Aber die Kirche pariert nicht“" title="Wolfgang Thierse: „Die AfD fordert, das Maul zu halten. Aber die Kirche pariert nicht“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die AfD wirft den gro&#223;en Kirchen vor, sie w&#252;rden <a href="/autoren/der-freitag/evangelische-akademie-wie-die-afd-die-kirchen-attackiert" rel="noopener">sich zu stark in politische Debatten</a> einmischen. Wolfgang Thierse sitzt zu Hause an seinem Schreibtisch am Telefon und sieht das anders. Er war Katholik in der DDR und in der SPD, und er ist aktuell sehr stolz auf seine Kirche.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Thierse, die AfD attackiert aktuell die evangelische wie katholische Kirche, besonders im umk&#228;mpften Sachsen-Anhalt. Wie beurteilen Sie diese Angriffe? </p><p class="interview-answer"><strong>Wolfgang Thierse: </strong>Sie sind nicht &#252;berraschend, denn die Kirchen, und auch meine katholische Kirche, haben klare Position bezogen: Die Absichten der AfD sind mit dem <a href="/autoren/michael-jaeger/die-hoffnung-der-apokalypse-christliche-theologie-gegen-den-endzeitfaschismus" rel="noopener">Christentum</a> unvereinbar. In dieser Weise haben sich die katholische Bischofskonferenz ge&#228;u&#223;ert, der Bischof Gerhard Feige in Magdeburg, aber auch die evangelis</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 13:28:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Timo Feldhaus</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[AfD-Kongress: Warum stand Holger Friedrich auf der Teilnehmerliste, obwohl er fehlte?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Anders als angekündigt sprach Verleger Holger Friedrich nicht auf dem „Demokratiekongress“ der AfD – doch die Partei behauptet, er sei dagewesen. Ist das ein Versehen? Oder verrät es, wie die AfD Öffentlichkeit für sich konstruiert?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/mandy-troeger/afd-kongress-warum-stand-holger-friedrich-auf-der-liste-obwohl-er-fehlte/@@images/image-1000-5690f58d83ee5b925490cf4ea6f04346.webp" alt="AfD-Kongress: Warum stand Holger Friedrich auf der Teilnehmerliste, obwohl er fehlte?" title="AfD-Kongress: Warum stand Holger Friedrich auf der Teilnehmerliste, obwohl er fehlte?" height="562" width="1000" /></figure><p>Holger Friedrich kam nicht. Nach eigenen Angaben blieb der Verleger der <em>Berliner Zeitung </em>und der <em>Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung</em> dem ersten Demokratiekongress der AfD-Bundestagsfraktion, der am 26. und 27. Juni in Berlin stattfand, fern. Die AfD <a href="https://afdbundestag.de/1-demokratiekongress-2/" rel="noopener">f&#252;hrt ihn trotzdem auch im Nachhinein als Teilnehmer </a>auf ihrer Website auf (Stand Montagmittag). Im Livestream des Kongresses wurde seine Abwesenheit am Freitag nicht erw&#228;hnt.</p><p>Dabei hatte Friedrich sein Kommen im Vorfeld &#246;ffentlich begr&#252;ndet. In einem <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/nur-der-offene-austausch-ermoeglicht-loesungen-warum-ich-beim-demokratiekongress-der-afd-spreche-10037951" rel="noopener">Gastbeitrag</a>, den er im Mai in seiner eigenen Zeitung ver&#246;ffentlichte, schrieb er, er halte es f&#252;r seine Pflicht, beim Kongress einen diskursiven Impuls einzubringen &#8211; auch weil er viele Positionen der AfD nicht teile, wolle er gerade deshalb das Gespr&#228;ch suchen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 16:56:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Mandy Tröger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Niema Movassat: „Es sollte keine Beleidigung sein, Merz als Lügenfritz zu bezeichnen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wer Politiker beleidigt, riskiert in Deutschland eine Strafanzeige – ohne dass Betroffene klagen. Der Linke-Politiker Niema Movassat hält das für einen Angriff auf die Meinungsfreiheit. Schadet der Paragraf 188 der Demokratie? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-gesterkamp/niema-movassat-es-sollte-keine-beleidigung-sein-merz-luegenfritz-zu-nennen/@@images/image-1000-aaa897699008d9e4b3804190164b859f.webp" alt="Niema Movassat: „Es sollte keine Beleidigung sein, Merz als Lügenfritz zu bezeichnen“" title="Niema Movassat: „Es sollte keine Beleidigung sein, Merz als Lügenfritz zu bezeichnen“" height="562" width="1000" /></figure><p class="MsoNormal"><span>Wer Friedrich Merz &#8222;L&#252;genfritz&#8220; nennt, riskiert eine Strafanzeige &#8211; nicht weil der Kanzler selbst klagt, sondern weil der Staat von sich aus ermittelt. Der versch&#228;rfte Paragraf 188 macht Politikerbeleidigung zum Offizialdelikt und sorgt f&#252;r rund 4.500 Verfahren pro Jahr. Aber sch&#252;tzt er wirklich die Demokratie &#8211; oder schadet er ihr?</span></p><p class="MsoNormal"><span>Dazu hat Niema Movassat eine eindeutige Meinung. Auf X <a href="https://x.com/NiemaMovassat/status/2063197429617299653" rel="noopener">schrieb</a> er: &#8222;In einer Demokratie muss scharfe Kritik an politischen Amts- und Mandatstr&#228;gern m&#246;glich sein.&#8220; Verfassungsrechtlich sei es &#8222;kaum nachvollziehbar&#8220;, dass Politiker einen &#8222;st&#228;rkeren Ehrschutz als B&#252;rger&#8220; gen&#246;ssen. Doch wie kann es gelingen, den Paragrafen abzuschaffen? Wir haben bei Movassat nac</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 14:40:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Gesterkamp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Medien | Das Gefangenendilemma: Aus diesem Grund verlassen so wenige X – trotz Elon Musk]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Grüne, SPD und Linke haben erklärt, ihre Aktivitäten auf X zurückzufahren. In den Medien kam das nicht gut an. Dabei müsste es darum gehen, eine alternative digitale Öffentlichkeit jenseits großer Plattformen zu schaffen. Kann das gelingen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gefangenendilemma-aus-diesem-grund-verlassen-so-wenige-x-trotz-elon-musk/@@images/image-1000-3c361ce41c672eb5124ada64856a7279.webp" alt="Das Gefangenendilemma: Aus diesem Grund verlassen so wenige X – trotz Elon Musk" title="Das Gefangenendilemma: Aus diesem Grund verlassen so wenige X – trotz Elon Musk" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt S&#228;tze, die gr&#246;&#223;er sind als man selbst. Als die Gr&#252;nen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dr&#246;ge dem<em> Spiegel</em> s&#252;ffisant <a href="https://www.spiegel.de/kultur/katharina-droege-ueber-x-abschied-der-gruenen-wir-haetten-schon-frueher-gehen-sollen-a-96604c2d-4bd2-4859-8326-41326056f152" rel="noopener">offenbarte</a>, ihre Partei h&#228;tte X &#8222;eigentlich schon viel fr&#252;her verlassen sollen&#8220;, wirkte das zun&#228;chst wie eine weitere Wendung im endlosen Verbalgerangel um <a href="/autoren/julius-seibt/markus-beckedahl-zur-klage-elon-musks-gegen-das-zdf-punktsieg-fuer-rechtsaussen" rel="noopener">Elon Musk, Hassrede und digitale Verrohung</a>. Gr&#252;ne, SPD und Linke hatten wenige Tage zuvor via Pressemitteilung erkl&#228;rt, ihre Accounts auf X weitgehend stillzulegen oder die Plattform ganz zu verlassen. Doch nach der Wortmeldung von Dr&#246;ge bekam die Debatte pl&#246;tzlich einen merkw&#252;rdigen Tiefgang.</p><p>Denn nicht minder interessant wie der Exit waren die Reaktionen darauf: Prompt war in den Medien von &#8222;R&#252;ckzug in die Bubble&#8220;, &#82</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 27 Jun 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stephan Weichert</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Es gibt keinen Rechtsruck“: Dieser Politologe hat eine brisante These]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit seinem Buch „Die Normalisierung der radikalen Rechten“ hat Vicente Valentim ein Schlüsselwerk zum Verständnis der europäischen Rechtspopulisten geliefert. Dass es heute mehr Menschen gibt, die „extrem rechts“ seien, glaubt er nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vicente-valentim-die-afd-ist-nicht-erfolgreich-weil-es-immer-mehr-rechte-gibt/@@images/image-1000-9d9847ee0992d59c9b12ff64e576bc05.webp" alt="„Es gibt keinen Rechtsruck“: Dieser Politologe hat eine brisante These" title="„Es gibt keinen Rechtsruck“: Dieser Politologe hat eine brisante These" height="562" width="1000" /></figure><p>Vicente Valentim hat eine These, die aufhorchen l&#228;sst: Der rasante Aufstieg rechtsextremer Parteien in Europa sei gar nicht die Folge eines gesellschaftlichen Rechtsrucks. Vielmehr seien die menschenfeindlichen Einstellungen schon lange vorhanden gewesen &#8211; sie wurden nur bisher nicht offen gezeigt. Doch jetzt, so der portugiesische Politologe, h&#228;tten sich die Bedingungen ge&#228;ndert: Ressentiments k&#246;nnen ungeniert ge&#228;u&#223;ert werden, die sozialen Normen dagegen verlieren an Kraft. Mit seinem provokanten Erkl&#228;rungsmodell sorgt der junge Wissenschaftler international f&#252;r Furore &#8211; und liefert einen neuen Blick auf ein beunruhigendes Ph&#228;nomen unserer Zeit.</p><p>Im Jahr 2007 fragte der portugiesische Sender RPT seine Zuschauer, wen sie f&#252;r den w</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Patric Seibel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Was maßt sich diese Partei an?“ – Margot Käßmann über die AfD-Attacken auf ihre Kirche]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die AfD attackiert die großen Kirchen scharf und fordert eine Rückkehr zum vermeintlich „wahren“ Glauben. Doch Margot Käßmann sieht in den Angriffen ein hervorragendes Zeichen. Warum ist die Wut der Partei für sie ein Grund zum Feiern?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/margot-kaessmann-ueber-afd-attacken-auf-ihre-kirche-was-masst-sich-die-partei-an/@@images/image-1000-b6b70de610ee42f0448098ee9da1a5d5.webp" alt="„Was maßt sich diese Partei an?“ – Margot Käßmann über die AfD-Attacken auf ihre Kirche" title="„Was maßt sich diese Partei an?“ – Margot Käßmann über die AfD-Attacken auf ihre Kirche" height="562" width="1000" /></figure><p>Dass die AfD die <a href="https://table.media/assets/berlin/26-01-23_entwurf_afd-regierungsprogramm-2026-sachsen-anhalt.pdf" rel="noopener">gro&#223;en christlichen Kirchen angreift</a> und als &#8222;Kirchensteuerkirchen&#8220; diffamiert, ist ein gutes Zeichen! Denn es zeigt, dass die evangelische und r&#246;misch-katholische Kirche aus der Geschichte gelernt haben. Sie passen sich nicht einem v&#246;lkischen Gehabe an, sondern treten glasklar f&#252;r die W&#252;rde jedes Menschen als Gesch&#246;pf Gottes und f&#252;r die Religionsfreiheit aller ein. Chapeaux!</p><p>Es ist schlicht l&#228;cherlich, wenn die <a href="//thema/afd" rel="noopener">AfD</a> im Entwurf ihres so genannten Regierungsprogramms f&#252;r Sachsen-Anhalt erkl&#228;rt hat, in &#8222;Freikirchen, Baptistengemeinden und orthodoxen Kirchen wird ein authentischer und vitaler Glaube praktiziert&#8220;. Seit wann ma&#223;t sich eine Partei an, &#252;ber den richtigen Glauben zu befinden? Sie hab</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Margot Käßmann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Menschenkunde | Lassen sich Kriege vermeiden? Ein Briefwechsel zwischen Einstein und Freud gibt Antworten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>1933 diskutierten Einstein und Freud in einem Briefwechsel, ob Kriege vermeidbar sind. Ihre Antwort ist verstörend – und aktueller denn je. Steckt wirklich ein Todestrieb im Menschen? Oder sind Kriege bloß eine Ersatzhandlung?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/kriege-vermeiden-einstein-und-freud-muessen-mit-gorbatschow-gelesen-werden/@@images/image-1000-0836a8b072c758af7e1f6bc4532b4b94.webp" alt="Lassen sich Kriege vermeiden? Ein Briefwechsel zwischen Einstein und Freud gibt Antworten" title="Lassen sich Kriege vermeiden? Ein Briefwechsel zwischen Einstein und Freud gibt Antworten" height="562" width="1000" /></figure><p>Ob Kriege vermeidbar sind, das diskutierten Albert Einstein und Sigmund Freud in einem 1933 ver&#246;ffentlichten <a href="https://www.unesco.org/en/articles/why-war-letter-albert-einstein-sigmund-freud-0?utm_source=chatgpt.com" rel="noopener">Briefwechsel</a>. Hat er etwas zu tun mit der Politik Michail Gorbatschows, des letzten Staatsoberhaupts der Sowjetunion? Ich meine: Ja. Auch wenn das ein komplizierter Zusammenhang ist.</p><p>Immerhin sieht man auf den ersten Blick, dass ein Zusammenhang m&#246;glich ist. Denn Gorbatschow hat den Untergang einer Supermacht verwaltet, statt sich gegen ihn mit einem gro&#223;en Krieg zu wehren, wie es nach aller geschichtlichen Erfahrung zu erwarten gewesen w&#228;re. Die heutigen USA zum Beispiel werden immer aggressiver. &#220;ber Gorbatschow hat Hans Magnus Enzensberger, der gro&#223;e Lyriker, gesagt, er sei ein &#8222;Held des R&#252;ckzugs&#8220;.</p><p>Wir m&#252;ssen den Zusammenhang schr</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wie die AfD die Kirche attackiert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit allen Mitteln versucht die AfD, die Kirchen aus dem gesellschaftlichen Diskurs zu verdrängen. Der Kulturkampf der rechtsextremen Partei orientiert sich auch an der MAGA-Bewegung in den USA. Nun wehren sich die Kirchen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/evangelische-akademie-wie-die-afd-die-kirchen-attackiert/@@images/image-1000-55952db0d1a782c49ae8d2f2ec55ea51.webp" alt="Wie die AfD die Kirche attackiert" title="Wie die AfD die Kirche attackiert" height="562" width="1000" /></figure><p>Verfasste Kirche und AfD stehen sich inzwischen nahezu unvers&#246;hnlich gegen&#252;ber. Das wird nicht nur in Stellungnahmen und Kampagnen der beiden gro&#223;en christlichen Kirchen deutlich, sondern auch in den Programmen der AfD selbst. Mit besonderer Sch&#228;rfe tritt dabei die AfD Sachsen-Anhalt auf. So widmet sie der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt einen eigenen Abschnitt in ihrem <a href="https://afd-regierungsprogramm.de/" rel="noopener">Regierungsprogramm</a> und k&#252;ndigt an, s&#228;mtliche Landesf&#246;rderungen f&#252;r die Einrichtung zu streichen.</p><p>Die F&#246;rderung, so hei&#223;t es dort, w&#228;re allenfalls dann gerechtfertigt, wenn sich die Akademie theologischen Themen oder der Kirchenmusik widmete. Tats&#228;chlich aber bestehe ihre Arbeit &#252;berwiegend aus &#8222;politischer Agitation im Sinne der Altparteien&#8220;, </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hanna-Lena Neuser und Christoph Maier</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Reform | Nina Warken fehlt die Erfahrung. Doch das ist nicht, was sie zu Fall bringen wird]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Das Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps, und Gesundheitsministerin Nina Warken soll es retten. Und tatsächlich gilt sie als Antrieb der Koalition. Aber was, wenn ein jahrzehntealter Grund dafür sorgt, dass sie gar nicht gewinnen kann?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/nina-warken-fehlt-die-erfahrung-doch-woran-scheitert-sie/@@images/image-1000-014dc999882856e656d220994e927af0.webp" alt="Nina Warken fehlt die Erfahrung. Doch das ist nicht, was sie zu Fall bringen wird" title="Nina Warken fehlt die Erfahrung. Doch das ist nicht, was sie zu Fall bringen wird" height="562" width="1000" /></figure><p>Man wei&#223; nicht, wer getriebener ist: der Kanzler, der mit seiner Agenda der &#8222;Reformen&#8220; nicht von der Stelle kommt &#8211; oder seine verl&#228;sslichste Erf&#252;llungsgehilfin. Als Friedrich Merz seine christdemokratische Parteikollegin Nina Warken vor rund einem Jahr als Gesundheitsministerin nach Berlin holte, ahnte der um sein Ego nicht verlegene Bundeskanzler wahrscheinlich nicht, dass sein Lauf derart h&#252;rdenreich werden und nicht er, sondern die konservative Innenpolitikerin, von der neuen Materie unbeleckt, <a href="/autoren/ulrike-baureithel/pflege-kuerzungen-weniger-leistungen-weniger-rente-anpassung-von-pflegegrad-1" rel="noopener">den Antrieb bestimmen w&#252;rde</a>.</p><p>Die <em>Zeit</em> hat Warken gerade daf&#252;r <a href="https://www.zeit.de/2026/24/nina-warken-gesundheitsministerin-cdu-reformen-who?utm_source=chatgpt.com" rel="noopener">gelobt</a>, einen Sprint vorzulegen, Rettungsanker nicht nur f&#252;r die geldverlegene WHO zu sein, sondern auch Zugpferd in der zerstrittenen Koalition. Aber wie ist das wirklich mit dieser</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Linksliberaler Antirassismus ist elitärer Bullshit“: Wie sich die Linke neu erfinden will]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die westliche Linke steckt in der Krise. Ein Institut im Frankfurter Bahnhofsviertel fragt: Ist die Linke selbst Teil des Verfalls? Ein Besuch bei der rätselhaften „Palm Springs School of Social Research“</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nils-schniederjann/die-neue-frankfurter-schule-geht-dahin-wo-es-fuer-linke-weh-tut/@@images/image-1000-4ab982d36a6d6970ddf2e5851bdf69b8.webp" alt="„Linksliberaler Antirassismus ist elitärer Bullshit“: Wie sich die Linke neu erfinden will" title="„Linksliberaler Antirassismus ist elitärer Bullshit“: Wie sich die Linke neu erfinden will" height="562" width="1000" /></figure><p>Als das Institut f&#252;r Sozialforschung am 22. Juni<a href="/autoren/michael-jaeger/dem-bewusstsein-auf-der-spur-die-gruendung-des-instituts-fuer-sozialforschung" rel="noopener"> 1924 in Frankfurt er&#246;ffnete</a>, hatten sich seine Gr&#252;nder einen Auftrag gegeben: Sie wollten begreifen, warum die Arbeiterinnen und Arbeiter nicht den Weg zum Sozialismus einschlugen &#8211; und was an der marxistischen Gesellschaftstheorie nicht ausreichte, um dieses Scheitern der Linken zu erkl&#228;ren.</p><p>Theodor W. Adorno und Max Horkheimer haben auf dem H&#246;hepunkt ihrer Produktivit&#228;t etwas geleistet, das heute kaum noch jemand versucht: eine Verbindung herzustellen zwischen den &#246;konomischen Verh&#228;ltnissen im Kapitalismus und dem, was diese Verh&#228;ltnisse mit den K&#246;pfen macht, die ihnen ausgeliefert sind. Gut einhundert Jahre nach der Gr&#252;ndung verwaltet das Institut inzwischen vor allem seine eigen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 16:52:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nils Schniederjann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Eine KI hat ein Leukämie-Mittel entdeckt. Sind menschliche Forscher bald überflüssig?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Auch in den Naturwissenschaften macht die Künstliche Intelligenz enorme Fortschritte. Sie forscht heute selbständig – rund um die Uhr, ohne Burn-out, ohne Konkurrenzneid. Was bleibt dann noch für menschliche Forscher übrig?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/co-scientist-und-ai-scientist-wie-die-ki-zum-forscher-wird/@@images/image-1000-3e1b7cdece737fba2c945a91e7eeff87.webp" alt="Eine KI hat ein Leukämie-Mittel entdeckt. Sind menschliche Forscher bald überflüssig?" title="Eine KI hat ein Leukämie-Mittel entdeckt. Sind menschliche Forscher bald überflüssig?" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Maschinisierung der Entdeckung neuen Wissens nimmt Gestalt an. So <a href="/autoren/der-freitag/(https:/doi.org/10.1038/s41586-026-10644-y)" rel="noopener">pr&#228;sentierte</a> j&#252;ngst eine Gruppe von Forschenden, vor allem aus Google-KI-Unternehmen, ihr Konzept eines Co-Scientists, und zwar in <em>Nature</em>, einer f&#252;hrenden Wissenschaftszeitschrift. Die interdisziplin&#228;re Forschergruppe um den Chemienobelpreistr&#228;ger Demis Hassabis entwarf und testete ein System von spezialisierten KI-Agenten auf Basis des Google-Sprachmodells Gemini.</p><p>Der Co-Scientist bildet vollst&#228;ndig den Prozess naturwissenschaftlicher Entdeckung ab. Am Anfang formulieren menschliche Forscher das Forschungsziel: Welches Problem soll gel&#246;st werden? Nach welchen Kriterien werden L&#246;sungen bewertet? Welche Einschr&#228;nkungen gelten, etwa welche ethischen Richtlinien f&#252;r Experimen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 11:45:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gerhard Vowe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ist die AfD antikapitalistisch? Warum sogar Björn Höcke & Co. mittlerweile Marx zitieren]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/eva-kienholz/afd-und-antikapitalismus-warum-hoecke-marx-zitiert-und-was-er-wirklich-meint</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die AfD gibt sich gern als Anwalt der „kleinen Leute“ und bedient sich dabei sogar linker Rhetorik. Doch hinter dem „solidarischen Patriotismus“ steckt eine ganz andere Agenda. Für wen schreibt die Partei ihre Wahlprogramme wirklich?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-kienholz/afd-und-antikapitalismus-warum-hoecke-marx-zitiert-und-was-er-wirklich-meint/@@images/image-1000-ed0c9a0a028e1523ceef25b39c91a13d.webp" alt="Ist die AfD antikapitalistisch? Warum sogar Björn Höcke &amp; Co. mittlerweile Marx zitieren" title="Ist die AfD antikapitalistisch? Warum sogar Björn Höcke &amp; Co. mittlerweile Marx zitieren" height="562" width="1000" /></figure><p>Vor einigen Jahren lie&#223; sich Bj&#246;rn H&#246;cke im Festsaal des &#8222;altehrw&#252;rdigen Erfurter Rathauses&#8220;, wie er schw&#252;lstig formulierte, filmen. Anlass f&#252;r dieses Video, in dem der hell ausgeleuchtete H&#246;cke auf einem gold-gebl&#252;mten Polsterstuhl thronte, war ein Buch, das er als eines der wichtigsten Werke des Jahres pries: <em>Solidarischer Patriotismus. Die soziale Frage von rechts</em>.</p><p>Geschrieben hatte das von H&#246;cke hochgelobte Buch Benedikt Kaiser, ein neurechter Publizist, der sich fr&#252;her im Umfeld neonazistischer Organisationen wie der Chemnitzer Hooligangruppe &#8222;NS-Boys&#8220; bewegte, danach Lektor im Antaios-Verlag von G&#246;tz Kubitschek war und heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter f&#252;r einen AfD-Bundestagsabgeordneten arbeit</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 12:57:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Kienholz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Neu: Spiele mit Köpfchen und Känguru]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-freitag-bietet-ab-jetzt-spiele-mit-koepfchen-und-kaenguru</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-freitag-bietet-ab-jetzt-spiele-mit-koepfchen-und-kaenguru</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wir haben da was für Sie: Falls Sie in Zukunft mal eine Pause vom allgemeinen Weltgeschehen brauchen oder Ihren Geist auf andere Weise herausfordern möchten, finden Sie auf freitag.de eine Auswahl an neuen Spielen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-freitag-bietet-ab-jetzt-spiele-mit-koepfchen-und-kaenguru/@@images/image-1000-2b13dafeee2193f2ae80e855dafe679d.webp" alt="Neu: Spiele mit Köpfchen und Känguru" title="Neu: Spiele mit Köpfchen und Känguru" height="531" width="1000" /></figure><div class="OutlineElement Ltr SCXW69173398 BCX0"/><p>Neu beim <em>Freitag</em> sind eine Reihe von abwechslungsreichen Spielen. Wenn Sie zwischen zwei Artikeln eine kleine Auflockerung oder nach einem langen Tag noch die spielerische Herausforderung suchen, finden Sie bei uns sechs neue Spiele. Es gibt wenige Regeln und der Ablauf ist meist schon auf den ersten Blick zu erkennen. </p><p>Der unterschiedliche Charakter der Spiele fordert Sie auf verschiedene Weisen heraus: Sie k&#246;nnen rechnen, kombinieren, buchstabieren, Ihr r&#228;umliches Denken ist gefragt, genauso wie Ihr detektivischer Sp&#252;rsinn. </p><p>Probieren Sie es einfach aus, treten Sie in den magischen Spielekreis und meistern Sie eine kleine Denkaufgabe. </p><h2>Welche Spiele gibt es? </h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="summarroo">Placeholder image-5</div><p><strong><a href="/spiele/summaroo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Summaroo</a></strong> ist wie Sudoku, nur besser: W&#228;hlen Sie die Zahlen so, dass sie &#252;berall die gesuch</p></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>der Freitag</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kernkraft | Tschernobyl hat uns traumatisiert. Blockiert uns die Angst vor dem Super-GAU noch heute?]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/warum-wir-ueber-die-atomenergie-nicht-rational-sprechen-koennen</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/warum-wir-ueber-die-atomenergie-nicht-rational-sprechen-koennen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Vor 40 Jahren explodierte der Reaktor in Tschernobyl – die Angst davor strahlt bis heute nach. Deutschland hat die Kernkraft abgeschaltet, andere Länder bauen sie aus. Lähmt uns ein Trauma bei der wichtigsten Energiefrage unserer Zeit?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/warum-wir-ueber-die-atomenergie-nicht-rational-sprechen-koennen/@@images/image-1000-132ae5621d7d75b4bfc95ebcaec3f8fe.webp" alt="Tschernobyl hat uns traumatisiert. Blockiert uns die Angst vor dem Super-GAU noch heute?" title="Tschernobyl hat uns traumatisiert. Blockiert uns die Angst vor dem Super-GAU noch heute?" height="562" width="1000" /></figure><p>Der franz&#246;sische Philosoph und Fortschrittsskeptiker Paul Virilio hat einmal bemerkt, jede technische Erfindung bringe die Form ihres Scheiterns bereits mit hervor. Mit dem Zug komme die Entgleisung in die Welt, mit dem Reaktor der Super-GAU. <a href="/autoren/nick-reimer/touristenfuehrer-in-tschernobyl-es-ist-nicht-gerade-die-riviera" rel="noopener">Tschernobyl </a>war so gesehen der integrale Unfall des atomaren Jahrhunderts, der im Traum von grenzenloser Energie immer schon enthalten war.</p><p>Doch jeder technische Unfall setzt nicht nur materielle Verw&#252;stung frei, sondern auch einen &#220;berschuss an Angst. Die Reaktorexplosion schleuderte neben radioaktiven Partikeln auch eine Furcht in die Atmosph&#228;re, deren Sedimente zum Teil bis heute in unseren Reflexen lagern.</p><p>Ist andernorts von einem &#8222;nuklearen Comeback&#8220; die Rede, bleibt Deutschland f&#252;r eine solche kulturelle Dekont</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Georgiana Banita</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Tiktok-Dozent über KI-Hausarbeiten: „Dann dreht sich die Argumentation im Kreis“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/tiktok-dozent-simeon-jaekh-an-den-5-zeichen-merke-ich-ob-studis-ki-benutzen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Simeon Jäkh postet auf Instagram und Tiktok witzige Erfahrungen, die er mit seinen Studierenden macht. Manche schicken ihm Mails, in denen steht: „Hier Namen einfügen“. Wie stark verändert die neue Technik den Uni-Alltag? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/tiktok-dozent-simeon-jaekh-an-den-5-zeichen-merke-ich-ob-studis-ki-benutzen/@@images/image-1000-faa1640cbda0dc8d6b510ef827c6934f.webp" alt="Tiktok-Dozent über KI-Hausarbeiten: „Dann dreht sich die Argumentation im Kreis“" title="Tiktok-Dozent über KI-Hausarbeiten: „Dann dreht sich die Argumentation im Kreis“" height="562" width="1000" /></figure><p>Simeon J&#228;kh wird gerade ein kleiner Star auf Social Media &#8211; mit fast 30.000 Followern auf Instagram postet der Dozent die witzigsten Fails seiner Studierenden. Etwa wenn im Betreff steht: &#8222;Hier Thema der Abschlussarbeit einf&#252;gen.&#8220; In Momenten wie diesen merkt er, wie <a href="/thema/kuenstliche-intelligenz" rel="noopener">K&#252;nstliche Intelligenz (KI)</a> den Unialltag ver&#228;ndert. J&#228;kh beobachtet das mit scharfem Blick und trockenem Humor. Ein Gespr&#228;ch &#252;ber Schummeln, Schreiben und die Frage, was an der Hochschule eigentlich noch z&#228;hlt.</p><p class="interview-question">der Freitag: Simeon J&#228;kh, Studierende und KI: Welche witzigen Erfahrungen haben Sie gemacht?</p><p class="interview-answer"><strong> Simeon J&#228;kh</strong>: Besonders am&#252;sant finde ich, dass viele Studierende mittlerweile explizit dazuschreiben, dass sie zwar den Gedankenstrich gerne verwenden, abe</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 13:13:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Was Chinas Energiewende so erfolgreich macht]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-funktioniert-die-chinesische-planwirtschaft-genau</link>
        <description><![CDATA[<strong>Europa debattiert, Amerika zögert und China baut. Während der Westen schläft, hat China die Energiewende längst gewonnen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-funktioniert-die-chinesische-planwirtschaft-genau/@@images/image-1000-2426648596279e2a6c78a93548ab033f.webp" alt="Was Chinas Energiewende so erfolgreich macht" title="Was Chinas Energiewende so erfolgreich macht" height="562" width="1000" /></figure><p>Chinas Entwicklung ist bemerkenswert. Im <em>Freitag</em> haben Johan Rockstr&#246;m und Inga Str&#252;mke k&#252;rzlich <a href="/autoren/der-freitag/wie-china-mit-planwirtschaft-zur-globalen-macht-wurde" target="_blank" rel="noopener">auf Schl&#252;sselelemente des chinesischen Erfolgsmodells</a> aufmerksam gemacht: wissenschaftliche Ver&#246;ffentlichungen, Patentanmeldungen, die F&#246;rderung von Talenten, Investitionen in die Infrastruktur sowie Grundlagenforschung. Besonders ins Auge sticht das Energiesystem: China investiert weltweit am st&#228;rksten in Photovoltaik und Windenergie und treibt den Aufbau gro&#223;er Speicheranlagen voran. Bei Batteriespeichern &#252;bertrifft China die USA bereits heute um das Doppelte &#8211; und die gesamte EU sogar um das F&#252;nf- bis Sechsfache.</p><p>China ist bei der Nutzung erneuerbarer Energien nicht nur absolut f&#252;hrend, sondern baut auch relativ zur installierten So</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Rainer Land</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Zeitgeist | Zeig mir dein Blut! Unsere Kultur basiert auf einer Tyrannei der Sichtbarkeit]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Alles soll gesagt und gezeigt werden. Dabei brauchen wir Menschen das Opake. Ein Plädoyer fürs Schweigen und Verbergen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/zeig-mir-dein-blut-unsere-kultur-basiert-auf-einem-terror-der-sichtbarkeit/@@images/image-1000-b911ef9ca4c1454b4269784a2a40984b.webp" alt="Zeig mir dein Blut! Unsere Kultur basiert auf einer Tyrannei der Sichtbarkeit" title="Zeig mir dein Blut! Unsere Kultur basiert auf einer Tyrannei der Sichtbarkeit" height="560" width="1000" /></figure><p>In der neuen Werbung von Monatsbinden, bei der die Binde einem H&#228;rtetest ausgesetzt wird, sehen wir seit Neuestem nicht mehr eine blaue Fl&#252;ssigkeit, die auf die Binde gesch&#252;ttet wird, um ihre Saugf&#228;higkeit zu demonstrieren, <a href="https://www.instagram.com/reel/DV79bnXjGsN/" rel="noopener">sondern eine rote</a>. Die feministische Community jubelt: Endlich k&#246;nnten Frauen &#8222;zeigen, was wirklich aus unseren K&#246;rpern kommt&#8220;, hei&#223;t es im Netz. F&#252;r den Fall, dass es jemand vergessen haben sollte. </p><p>Man k&#246;nnte &#252;ber diese kleine Anekdote schmunzeln &#8211; doch damit w&#252;rde man verkennen, dass hinter dem &#8222;Wir zeigen, was wirklich aus unseren K&#246;rpern kommt&#8220; mehr steckt als nur die Lust am Expliziten. Diese Lust &#8211; falls &#8222;Lust&#8220; hier das richtige Wort ist &#8211; ist Teil ein</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nathalie Weidenfeld</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Digitalisierung | An den Unis herrscht eine KI-Euphorie. Crashen wir die Party!]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/markus-steinmayr/an-den-unis-herrscht-eine-ki-euphorie-crashen-wir-die-party</link>
        <description><![CDATA[<strong>An den Hochschulen werden immer mehr Arbeiten mit KI geschrieben. Damit aber wird ein zentrales Prinzip von Bildung außer Kraft gesetzt: die Schriftlichkeit. Unser Autor plädiert für einen reflektierten Umgang</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/markus-steinmayr/an-den-unis-herrscht-eine-ki-euphorie-crashen-wir-die-party/@@images/image-1000-f2dcb5bdfd3daf9ddf3c26e71f36bc8e.webp" alt="An den Unis herrscht eine KI-Euphorie. Crashen wir die Party!" title="An den Unis herrscht eine KI-Euphorie. Crashen wir die Party!" height="562" width="1000" /></figure><p>J&#252;ngst hat das Centrum f&#252;r Hochschulentwicklung (CHE) in G&#252;tersloh die Ergebnisse einer <a href="https://www.che.de/2025/ein-viertel-der-studierenden-nutzt-taeglich-kuenstliche-intelligenz/" rel="noopener">Umfrage</a> unter Studierenden aller Fakult&#228;ten zum Thema &#8222;K&#252;nstliche Intelligenz&#8220; publiziert. Die Ergebnisse sind wenig &#252;berraschend: 65 Prozent nutzen KI-Tools, davon ein Viertel sogar t&#228;glich, glauben aber, dass innerhalb ihres Studiums die Entwicklung von KI-Kompetenzen und die Unterrichtung in rechtlichen und wissenschaftsethischen Aspekten zu kurz kommt.</p><p>Folgerichtig fordert das CHE, dass &#8222;KI-Kompetenzen curricular verankert und in die regul&#228;re Fachlehre integriert werden&#8220;. Der &#8222;kritisch-reflektierende Umgang&#8220;, den das CHE verlangt, setzt ein fundiertes Wissen um die Tradition voraus. Nur wer etwas &#252;ber die Geschichte der </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Markus Steinmayr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Zuckersteuer: Nehmt das, Ihr ungebildeten Dicken?!]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/zuckersteuer-nehmt-das-ihr-ungebildeten-dicken</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Staat führt eine Abgabe ein, um die Volksernährung zu lenken – und nicht einmal Markus Söder schimpft über„Verbotskultur“: über den klassenkulturellen Charakter der Zuckersteuer und den Verlust der Fähigkeit des Kochens</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-schmitz/zuckersteuer-nehmt-das-ihr-ungebildeten-dicken/@@images/image-1000-875521020399a79fd4ae8e0391deb74e.webp" alt="Zuckersteuer: Nehmt das, Ihr ungebildeten Dicken?!" title="Zuckersteuer: Nehmt das, Ihr ungebildeten Dicken?!" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Kabarettist Florian Schr&#246;der hat <a href="/autoren/ulrike-baureithel/die-krankenkassenreform-ist-das-gegenteil-davon-was-sich-die-menschen-wuenschen" rel="noopener">die geplante Zuckersteuer</a> k&#252;rzlich treffend kommentiert. Der &#8222;links-gr&#252;ne Stammw&#228;hler aus dem Prenzlauer Berg&#8220;, so Schr&#246;ders Pointe, k&#246;nne sich endlich einmal mit einer ansonsten notorisch zerstrittenen Bundesregierung auf ein Projekt einigen: die Limo-Steuer. Ab 2028 sollen Hersteller verpflichtet werden, den Zuckergehalt in Softdrinks deutlich zu senken oder h&#246;here Abgaben zu zahlen. </span></p><p><span>Anders als beim Veggie-Day spricht nicht einmal Markus S&#246;der von Verbotskultur. Warum? Unter anderem, weil sich der moralische Zeigefinger diesmal bequem nach unten richten l&#228;sst.</span></p><h2><span>Porridge und Avocado f&#252;r die da unten!</span></h2><p><span>Im Zentrum steht dabei eine stille Verachtung: die Vorstellung, ungesundes &#220;bergewicht sei vor</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Schmitz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Es reicht“-Sozialproteste der Linken sparen den Krieg aus. So wird das nichts]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Linkspartei will bundesweit Sozialproteste initiieren und hofft, dass diese eine eigenständige Dynamik entwickeln. Doch wer klagt, dass Abermilliarden gestrichen werden, muss auch sagen, wo diese hinfließen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/es-reicht-sozialproteste-der-linken-sparen-den-krieg-aus-so-wird-das-nichts/@@images/image-1000-0122f69aee4289f208606655bd2e339d.gif" alt="„Es reicht“-Sozialproteste der Linken sparen den Krieg aus. So wird das nichts" title="„Es reicht“-Sozialproteste der Linken sparen den Krieg aus. So wird das nichts" height="562" width="1000" /></figure><p>Als die Linkspartei am 1. Juni 2026 zur Auftaktkundgebung ihrer <a href="/autoren/sebastian-baehr/sozialproteste-gegen-merz-welche-fehler-eine-neue-bewegung-vermeiden-muss" rel="noopener">neuen Kampagne gegen den Sozialabbau</a> aufrief, hatte ich ehrlich gesagt das Schlimmste bef&#252;rchtet. Unter dem nicht gerade originellen Titel &#8222;Es reicht&#8220; warb man da f&#252;r etwas, das zun&#228;chst so aussah, als h&#228;tte man einer KI gesagt: &#8222;Pack doch bitte mal alles zusammen, was in den letzten zwanzig Jahren NICHT funktioniert hat, und mach daraus eine m&#246;glichst lahme Veranstaltung!&#8220;</p><p>Und diese KI hat scheinbar geliefert: vorhersehbare musikalische Acts, inspirationslose Politiker:innen im Wahlkampfmodus, Slogans wie &#8222;K&#252;rzungen stoppen&#8220; oder &#8222;Milliard&#228;rssteuer jetzt!&#8220; &#8211; und als Kundgebungsort der Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksb&#252;hne, die gleic</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marcus Staiger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ideen | Antikapitalismus von rechts außen: Verlieren Linke die Deutungshoheit?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/wolfram-ette/systemkritik-von-rechts-der-verlorene-antikapitalismus-der-linken</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die neue Rechte gibt sich zunehmend antikapitalistisch. Weil die Linke die Systemfrage kaum noch stellt, wandert der Protest nach rechts</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/wolfram-ette/systemkritik-von-rechts-der-verlorene-antikapitalismus-der-linken/@@images/image-1000-6b864bc3758aea2a13dee1298b4d72ba.webp" alt="Antikapitalismus von rechts außen: Verlieren Linke die Deutungshoheit?" title="Antikapitalismus von rechts außen: Verlieren Linke die Deutungshoheit?" height="562" width="1000" /></figure><p>Ich lese Georg Luk&#225;cs &#252;ber Thomas Manns <em>Der Zauberberg</em> &#8211; &#252;ber den Kampf, den der Aufkl&#228;rer Settembrini und der Jesuit Naphta um die Seele des jungen, bildungswilligen Hans Castorp ausfechten. &#8222;Settembrini&#8220;, so schreibt Luk&#225;cs, sei &#8222;Verk&#252;nder des Fortschritts sans phrase, kritikloser Herold des kapitalistischen Systems&#8220; &#8211; und deshalb der antikapitalistischen Demagogie Naphtas geistig unterlegen. Darin sei &#8222;die Schw&#228;che des modernen Demokratismus gegen&#252;ber der reaktion&#228;ren Demagogie treffend beschrieben&#8220;.</p><p>Ist damit nicht auch die asymmetrische Situation genau beschrieben, in der sich Linke und Rechte aktuell gegen&#252;berstehen? Warum <a href="/autoren/sebastian-baehr/eva-von-redecker-zum-rechtsruck-der-neue-faschismus-lebt-vom-phantombesitz" rel="noopener">w&#228;hlen Menschen Trump, Bolsonaro, H&#246;cke</a>? Erwarten sie si</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Wolfram Ette</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Linke Sprache schafft ein Gefängnis, sagt Julian Reichelt. Warum er falsch liegt]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/linke-sprache-schafft-ein-gefaengnis-sagt-julian-reichelt-warum-er-falsch-liegt</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/linke-sprache-schafft-ein-gefaengnis-sagt-julian-reichelt-warum-er-falsch-liegt</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ist die Meinungsfreiheit wirklich in Gefahr, wie gerne behauptet wird? Mitnichten. Dahinter verbirgt sich vielmehr die Absicht, den politischen Gegner zum Schweigen zu bringen. Politiker wie Wolfgang Kubicki beherrschen diese Taktik perfekt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/linke-sprache-schafft-ein-gefaengnis-sagt-julian-reichelt-warum-er-falsch-liegt/@@images/image-1000-5696f4bfa49b56a165017dd19010ad90.webp" alt="Linke Sprache schafft ein Gefängnis, sagt Julian Reichelt. Warum er falsch liegt" title="Linke Sprache schafft ein Gefängnis, sagt Julian Reichelt. Warum er falsch liegt" height="562" width="1000" /></figure><p>Am Anfang dieser Woche, gleich nach dem FDP-Parteitag, gab der neue Generalsekret&#228;r der Partei dem <a href="https://www.deutschlandfunk.de/fdp-neustart-interview-mit-frisch-gewaehltem-generalsekretaer-martin-hagen-100.html" rel="noopener">Deutschlandfunk ein Interview</a>. Gefragt nach besonderen Themenschwerpunkten des neuen Vorsitzenden Wolfgang Kubicki, kam Martin Hagen sofort auf das Thema Meinungsfreiheit zu sprechen. Wenn jemand Friedrich Merz wegen seines &#8222;Umgangs mit der Wahrheit&#8220; als &#8222;Pinocchio&#8220; bezeichne &#8222;und dann eine Strafanzeige bekommt, ist das doch ein ganz handfester Angriff auf die Meinungsfreiheit&#8220;.</p><p>Was Hagen nicht erw&#228;hnte: <a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/kanzler-beleidigt-pinocchio-kommentar-sorgt-fuer-anzeige" rel="noopener">Die Strafanzeige</a> gegen einen Heilbronner Rentner, der den Bundeskanzler und CDU-Vorsitzenden mit dem Symbol des L&#252;gners verglichen hatte, gab es zwar tats&#228;chlich. Aber das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft eingestellt mit der Beg</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 14:19:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stephan Hebel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum der Technologie-Wahn der SPD ohne echte Kapitalismuskritik scheitern muss]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Partei feiert Roboter und KI als Befreiung. Doch ohne echte Kapitalismuskritik zerstört diese Utopie unsere Lebensgrundlagen – und macht die SPD politisch vollends irrelevant. Eine Antwort auf Leander Scholz</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/warum-der-technologie-wahn-der-spd-ohne-echte-kapitalismuskritik-scheitern-muss/@@images/image-1000-3943865f551a8ea9412c68a003f346ac.webp" alt="Warum der Technologie-Wahn der SPD ohne echte Kapitalismuskritik scheitern muss" title="Warum der Technologie-Wahn der SPD ohne echte Kapitalismuskritik scheitern muss" height="562" width="1000" /></figure><p>Es k&#246;nnte ja so sch&#246;n sein: Der Fortschritt, den man bekanntlich nicht aufhalten kann, befreit 250 Jahre nach der ersten Industriellen Revolution mit Hilfe von Automatisierung und Robotern die &#8222;Menschen der Zukunft&#8220; vom Fluch der Arbeit. Intelligente Roboter werden uns begleiten und helfen, die Qualit&#228;t unserer Lebensr&#228;ume zu erh&#246;hen.</p><p>Und die Sozialdemokratie, die ja wie keine andere Partei diese industrielle Revolution von heute und ihre menschlichen Produktivkr&#228;fte repr&#228;sentieren kann, muss den Ball nur aufgreifen. So hat es Leander Scholz j&#252;ngst im <em>Freitag</em> <a href="/autoren/leander-scholz/wie-die-spd-ihren-status-als-volkspartei-zurueckgewinnen-kann" rel="noopener">gefordert</a> und hinzugef&#252;gt: Dazu muss sie sich &#8222;vom Einfluss der Gr&#252;nen&#8220; l&#246;sen, also von den &#246;kologischen Bedenkentr&#228;gern, und den &#220;bergang vo</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 17:53:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Wolfgang Neef</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Mutter aus dem Osten, Vater aus dem Westen: Gehöre ich zur „Vierten Generation Ost“?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ich wuchs in Leipzig auf und hielt die Wiedervereinigung für perfekt. Später bekam dieses Bild Risse, ich dachte anders über Ost- und Westdeutschland nach, gerade als Grünen-Hochschulpolitiker. Was ich mir heute für meine Generation wünsche</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vierte-generation-ost-vater-wessi-mutter-ossi-gehoere-ich-wossi-dann-dazu/@@images/image-1000-cd417ebd2639c5a587242f7c54ecfc23.webp" alt="Mutter aus dem Osten, Vater aus dem Westen: Gehöre ich zur „Vierten Generation Ost“?" title="Mutter aus dem Osten, Vater aus dem Westen: Gehöre ich zur „Vierten Generation Ost“?" height="562" width="1000" /></figure><p>Als ich klein war, war f&#252;r mich Deutschland lange ein komplett (wieder)vereintes Land &#8211; in jeder Hinsicht. Kein Ost und West mehr. Sicher liegt das an meiner Erziehung. Meine Mutter, die im Osten aufgewachsen ist, und mein Vater, der sofort nach der Wende nach Leipzig kam, wollten mir immer beide Perspektiven des einst geteilten Deutschlands vermitteln.</p><p>Mein Vater erz&#228;hlte von meiner Oma, die <a href="/autoren/lutz-herden/familie-rechlin-das-ddr-fernsehen-erzaehlt-eine-ost-west-geschichte" rel="noopener">Westprodukte in den Osten</a> schickte. Meine Mutter steuerte die andere Sicht bei: die perfekt gepackten Kisten &#8211; und jene, die ge&#246;ffnet wurden, weil die Stasi hineinsah. Sie erz&#228;hlte von den Jeans, dieser einen Handcreme und den Briefen, in denen versteckt die Frage formuliert war, ob denn die Pakete auch angekommen seien. An dieser Stelle: Ich hoffe, die Jeans haben gepas</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Constantin Meyer zu Allendorf</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Wie für Papst Leo ein gelingendes Leben mit einer anderen KI aussehen könnte]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Papst Leo XIV kritisiert nicht nur den KI-Kapitalismus und fordert deren „Entwaffnung“. Er macht auch sehr konkrete Vorschläge wie eine humane künstliche Intelligenz aussehen könnte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/olivia-mitscherlich-schoenherr/ki-kritik-papst-leo-xiv-liest-peter-thiel-die-leviten/@@images/image-1000-a71934efdcc330a5e83dc93862e789fc.webp" alt="Wie für Papst Leo ein gelingendes Leben mit einer anderen KI aussehen könnte" title="Wie für Papst Leo ein gelingendes Leben mit einer anderen KI aussehen könnte" height="562" width="1000" /></figure><p>Die K&#252;nstliche Intelligenz, die wir kennen, ist eine Intelligenz der Menschenverachtung. Sie wird realisiert in einem Machtgef&#252;ge, in dem sich die technologischen Systeme, trans- und posthumanistische Erz&#228;hlungen von einem erl&#246;sten Zeitalter der Singularit&#228;t, die Ausbeutungsprozesse des Netzwerkkapitalismus und ein politischer Autoritarismus wechselseitig befeuern.</p><p>Plakativ kommt der Menschenhass in den trans- und posthumanistischen Utopien zum Ausdruck, die im Umkreis des Silicon Valley entstanden sind. Endlichkeit, Verletzlichkeit, Sterblichkeit werden als Defekte der menschlichen Lebensform vorgestellt, die durch Technik zu &#252;berwinden seien: in einem <a href="/autoren/der-freitag/transhumanismus-warum-er-die-gefaehrlichste-ideologie-unserer-zeit-ist" rel="noopener">transhumanistischen Evolutionsschritt </a>&#252;ber das Mensch-Sein hinaus in die Zukunft einer allgemeinen KI. D</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 28 May 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Olivia Mitscherlich-Schönherr</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Westend-Verleger Karsten antwortet seinen Kritikern: „Der Begriff ,links‘ wurde entleert“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>30 Autoren kritisieren den Westend-Verlag öffentlich für eine „rechtsoffene Neuausrichtung“. Hier antwortet Verleger Markus J. Karsten. Der Begriff „links“ sei im öffentlichen Diskurs unbrauchbar geworden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/westend-verleger-karsten-der-begriff-links-wurde-entleert/@@images/image-1000-6b88ad8324fa3d8412e55683abeec361.webp" alt="Westend-Verleger Karsten antwortet seinen Kritikern: „Der Begriff ,links‘ wurde entleert“" title="Westend-Verleger Karsten antwortet seinen Kritikern: „Der Begriff ,links‘ wurde entleert“" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-question">Der Freitag: Drei&#223;ig teils prominente Autoren wie der Linken-Politiker Gregor Gysi kritisieren die &#8222;rechtsoffene Neuausrichtung&#8220; ihres Verlags in <a href="/autoren/timofeldhaus/offener-brief-von-autoren-gegen-westend-verlag-rechtsoffene-neuausrichtung" rel="noopener">einem offenen Brief</a> scharf. Sie behaupten, dass Sie ein Gespr&#228;ch &#252;ber die Neuausrichtung des Verlags abgelehnt haben. Trifft das zu, Herr Karsten?</p><p class="interview-answer"><strong>Markus J. Karsten</strong>: Nein, das ist so nicht korrekt. Seit jeher pflegen wir mit unseren Autorinnen und Autoren einen engen und diskursiven Austausch, deswegen stehen unsere T&#252;ren, wie jeder wei&#223; und auch in Anspruch nimmt und nahm, immer offen. Darauf haben wir die Initiatoren, die bei uns ein- und ausgegangen sind, erneut explizit hingewiesen.</p><p class="interview-question">Was sagen Sie den Autoren, die nun nicht mehr bei Ihnen publizieren wollen &#8211; aus Protest gegen die Publikation des Buchs </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 26 May 2026 17:40:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
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