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      <title>Debatte</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:33 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Debatte</title>
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        <title><![CDATA[Ein psychologischer Effekt erklärt, warum wir hinter jeder Sabotage Putin vermuten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kürzlich sorgten Sabotageakte an deutschen Umspannwerken für Panik – schnell fiel der Verdacht auf Russland. Dabei ist der mutmaßliche Täter nur ein Deutscher aus der Klimaszene. Ein bekanntes Phänomen ließ uns aber nur gen Moskau starren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/haben-alle-mitbekommen-dass-nicht-putin-deutsche-umspannwerke-attackiert-hat/@@images/image-1000-92cc3e2b9a78a46907cee40e8da1eda3.jpeg" alt="Ein psychologischer Effekt erklärt, warum wir hinter jeder Sabotage Putin vermuten" title="Ein psychologischer Effekt erklärt, warum wir hinter jeder Sabotage Putin vermuten" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Ist es das, wonach es aussieht?&#8220; Das <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-09/anschlaege-umspannwerke-nrw-brandenburg-sabotage" rel="noopener">fragt j&#252;ngst die <em>Zeit</em> in einem Artikel</a>, in dem es um eine Mini-Serie von &#8211; wenig spektakul&#228;ren und wirkungslosen &#8211; Sabotageversuchen gegen deutsche Umspannwerke geht. Der Text von Anfang September steht noch unter dem Eindruck der Assoziationskette &#8222;Sabotage &#8211; Russland &#8211; Wir sind im Krieg&#8220;, in die diese Taten nach dem <a href="/autoren/wolfgangmichal/drohne-in-leipzig-halle-und-geheimdienst-gurken-von-vilnius-skeptisch-bleiben" rel="noopener">Drohnen-Vorfall auf dem Flughafen</a> von Leipzig und dem Fund von <a href="/autoren/hans-georg-ehrhart/hybride-kriegsfuehrung-ein-gewinner-wird-der-hochsicherheitsstaat-sein" rel="noopener">zwei Handfeuerwaffen(!) in einem Wald</a> bei Berlin &#8222;gef&#252;hlt&#8220; schon eingeordnet worden waren.</p><p>Inzwischen ist klar: Es war wohl ein Deutscher, Ende vierzig, den zun&#228;chst unverpixelt ver&#246;ffentlichten <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6aa0051454ff84194d4cb0c0/angriffe-auf-umspannwerke-mutmasslicher-stromsaboteur-lebte-noch-vom-taschengeld-seiner-mutter.html" rel="noopener">Fahndungsbildern zufolge</a> durchaus sympathisch aussehend, <a href="https://www.tagesschau.de/inland/festnahme-strom-saboteur-100.html" rel="noopener">mutma&#223;lich aus der radikalen &#214;ko-</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 20:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Ich verspüre seit der Sachsen-Anhalt-Wahl eine perverse Erleichterung über den „Dammbruch“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Jahrelang wählten viele Menschen in Ostdeutschland taktisch, nur um die AfD zu verhindern. Jetzt ist sie in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft – und die alte Verhinderungslogik am Ende. Unsere Autorin Marlen Hobrack ist darüber beinahe glücklich</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/marlen-hobrack-ich-bin-fast-erleichtert-ueber-den-dammbruch-in-sachsen-anhalt/@@images/image-1000-3961b4dd9dafc881d554112affb3d34a.jpeg" alt="Ich verspüre seit der Sachsen-Anhalt-Wahl eine perverse Erleichterung über den „Dammbruch“" title="Ich verspüre seit der Sachsen-Anhalt-Wahl eine perverse Erleichterung über den „Dammbruch“" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine Beichte, in Ermangelung eines Beichtvaters vor Ihnen vorgetragen, verehrte Leserinnen und Leser: Ich habe in den letzten Tagen seit der so schicksalstr&#228;chtigen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt so etwas wie eine perverse Erleichterung &#252;ber den nun doch eingetretenen &#8222;Dammbruch&#8220; versp&#252;rt. Womit ich die greifbar nahe Realit&#228;t einer m&#246;glichen AfD-gef&#252;hrten Landesregierung meine. Es kostet mich, wie Sie vielleicht verstehen, etwas Mut, dies zu schreiben, weil es so obsz&#246;n klingt. Und weil die Angst und die N&#246;te der Menschen, die zum Feindbild der AfD geh&#246;ren, mir keineswegs egal sind.</p><h2>Wie lange w&#228;hlten wir Parteien, die wir nicht w&#228;hlen wollten? </h2><p>Wenn dem nun so ist, wie kann ich dann Erleichterung ob des so klaren AfD-Wahlsieg</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 17:33:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Kowalczuk spricht von „Freiheitsschock“, aber Ostdeutsche erlebten einen „Ohnmachtsschock“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird wieder viel über den ostdeutschen Rechtsruck diskutiert. Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk liefert dazu griffige Thesen. Doch aus dem Blick gerät ein doppelter Enteignungsprozess</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/ilko-sascha-kowalczuk-blick-in-wendezeit-widerlegt-seine-freiheitsschock-these/@@images/image-1000-0ca41c61fc440402580a7c7b62230647.jpeg" alt="Kowalczuk spricht von „Freiheitsschock“, aber Ostdeutsche erlebten einen „Ohnmachtsschock“" title="Kowalczuk spricht von „Freiheitsschock“, aber Ostdeutsche erlebten einen „Ohnmachtsschock“" height="562" width="1000" /></figure><p>Rostock, im November 1989, wenige Wochen nach dem Mauerfall: Eine Gruppe von Hafenarbeitern kam zu einem &#246;ffentlichen Treffen der Initiative Vereinigte Linke, in der ich damals aktiv war. Die Kollegen wollten einen Hafenrat gr&#252;nden. Die Werksleitung wollte der Belegschaft lediglich einen &#8222;Beirat&#8220; ohne wirkliche Entscheidungsmacht zugestehen. Das war den Dockern zu wenig.</p><p>Bei den strategischen Weichenstellungen, die nun anstanden, wollten sie das letzte Wort haben. Sie hatten ihre eigene Vorstellung davon, was Demokratie an ihrem Arbeitsplatz bedeuten sollte, und waren bereit, etwas daf&#252;r zu riskieren. Eine zentrale MfS-Rapportmeldung vom 4./5. Dezember 1989 verzeichnete f&#252;r den VEB Seehafen Rostock einen Aufruf zum Warnstreik.</p><h2>Der Aufbruch von 1989 war ein umf</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörn Boewe</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Dirk Oschmann nach Sachsen-Anhalt-Wahl: „Das ist jetzt keine ernst gemeinte Frage, oder?“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sein Bestseller „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“ ist drei Jahre alt – die Wahl in Sachsen-Anhalt zeigt, wie aktuell er ist. Dirk Oschmann weiß, warum die AfD ausgerechnet in einem der ärmsten Bundesländer so stark ist. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/dirk-oschmann-das-grenzt-an-erpressung-und-ist-aufruf-zum-verfassungsbruch/@@images/image-1000-41c13e7ba2f05d6fe968c48d4693c35e.jpeg" alt="Dirk Oschmann nach Sachsen-Anhalt-Wahl: „Das ist jetzt keine ernst gemeinte Frage, oder?“" title="Dirk Oschmann nach Sachsen-Anhalt-Wahl: „Das ist jetzt keine ernst gemeinte Frage, oder?“" height="562" width="1000" /></figure><p>Dirk Oschmanns Bestseller <span style="text-decoration: none;"><em>Der Osten: eine westdeutsche Erfindung</em> erschien </span>vor dreieinhalb Jahren &#8211; etliche <a href="/autoren/maxi-leinkauf/antwort-auf-dirk-oschmann-ein-buch-ueber-den-westen-von-ostdeutschen-erzaehlt" rel="noopener">Westdeutsche</a> haben ihn wohl immer noch nicht gelesen. Denn die Debatten im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt verliefen mitunter wie in den 1990er oder 2000er Jahren &#8211; mit einer westdeutschen Forderung nach Streichung des L&#228;nderfinanzausgleichs f&#252;r das Bundesland. &#8222;Wenn Qualit&#228;tsmedien solche Parolen verbreiten&#8220;, sagt <a href="/autoren/der-freitag/dirk-oschmann-zu-75-jahre-grundgesetz-der-westen-feiert-der-osten-guckt-zu" rel="noopener">Dirk Oschmann</a> im Interview mit dem <em>Freitag</em>, &#8222;zeugt das von einem merkw&#252;rdigen Demokratieverst&#228;ndnis&#8220;.</p><p>Oschmann, <span>Professor f&#252;r Neuere deutsche Literatur an der Universit&#228;t Leipzig</span>, war am Wahl-Sonntag gerade auf dem R&#252;ckweg aus Gro&#223;britannien. Was er dort gesehen hat, best&#228;tige se</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Puschner</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Wer nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt „unsere Demokratie“ retten will, ist arrogant]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt reden Grüne und SPD von „unserem demokratischen Herz“, das gerettet werden müsse. Genau diese Haltung hat die AfD großgemacht. Warum ausgerechnet die Sprache der „Demokratieverteidiger“ zum Problem wird</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ingar-solty/sachsen-anhalt-wer-nach-dem-afd-sieg-die-demokratie-retten-will-ist-arrogant/@@images/image-1000-5c8a2d0720913073a87db208ac4dcc48.jpeg" alt="Wer nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt „unsere Demokratie“ retten will, ist arrogant" title="Wer nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt „unsere Demokratie“ retten will, ist arrogant" height="562" width="1000" /></figure><p>Selten hat eine Landtagswahl weltweit solch eine Aufmerksamkeit erlangt, wie die gerade vollzogene in Sachsen-Anhalt. Die Welt schaut auf Deutschland und interpretiert sie als Ausdruck der Krise und Instabilit&#228;t des Landes, das, von au&#223;en betrachtet, w&#228;hrend der Merkel-Kanzlerschaft noch als Insel der Gl&#252;ckseligen und Hort der Stabilit&#228;t erschien. </p><p>Jetzt aber ist die Krise offensichtlich. Die Soundbites zur Sachsen-Anhalt-Wahl sind eine Symphonie finsterer Zeiten. Ihr Missklang speist sich aus allen gesellschaftlichen und Parteien-Richtungen. In ihm dr&#252;ckt sich die Krise des Landes aus.</p><p>Fangen wir mit der Union an, die im Bund den Kanzler stellt, der in Umfragen von mittlerweile 83 Prozent der Bev&#246;lkerung negativ gesehen wird. Die Unionsspitzen redeten am W</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:34:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ingar Solty</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Ilko-Sascha Kowalczuk schuf als Historiker sehr wohl ein „Opus Magnum“: Dieses Buch ist es]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kritiker mögen an Kowalczuks akademischem Status zweifeln, doch seine Werke sind für die DDR-Geschichtsforschung von unschätzbarem Wert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/karsten-krampitz/ilko-sascha-kowalczuk-schuf-sehr-wohl-ein-opus-magnum-dieses-buch-ist-es/@@images/image-1000-43d0d86b0950b76d779052624d725489.jpeg" alt="Ilko-Sascha Kowalczuk schuf als Historiker sehr wohl ein „Opus Magnum“: Dieses Buch ist es" title="Ilko-Sascha Kowalczuk schuf als Historiker sehr wohl ein „Opus Magnum“: Dieses Buch ist es" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine Frage l&#228;sst mich schon seit geraumer Zeit nicht los: Ging der KPD-Vorsitzende Ernst Th&#228;lmann tats&#228;chlich am Abend vor Hitlers Machtergreifung noch kegeln, vielleicht sogar standesgem&#228;&#223; mit Eisbein und Bier dazu? W&#228;hrend Ilko-Sascha Kowalczuk diese Anekdote f&#252;r wahr h&#228;lt, widerspricht ihm Th&#228;lmann-Biograf <a href="/autoren/ronald-friedmann/1920-generalstreik-1" rel="noopener">Ronald Friedmann</a> entschieden.</p><p>Was die Historiographie des deutschen Kommunismus angeht, hat <a href="/autoren/ronald-friedmann/1920-generalstreik-1" rel="noopener">Friedmann</a> etliche gewichtige Werke ver&#246;ffentlicht, denen im Fachdiskurs bislang zu wenig Beachtung geschenkt wurde &#8211; etwa seine Arbeit zu Arthur Ewert, dem pragmatisch orientierten KPD-Funktion&#228;r und Widersacher Th&#228;lmanns. Wenngleich er beim Streitpunkt &#8222;Teddys Kegelabend&#8220; zu einem gegenteiligen Urteil kommt, bringt Fr</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Karsten Krampitz</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Serdar Somuncu: „Ich distanziere mich von allem, was ich in der Vergangenheit gesagt habe“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Im Freitag-Interview stellt sich Serdar Somuncu den drängenden Fragen unserer Zeit: Wie gefährlich ist die AfD wirklich? Warum wächst das Misstrauen gegenüber den Medien? Ein Satiriker öffnet sich und fordert zum kritischen Nachdenken auf</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/serdar-somuncu-die-panik-dass-die-afd-eine-zweite-nsdap-sei-ist-ueberzogen/@@images/image-1000-1c78657996dc8c7356691eb7a8cd623f.jpeg" alt="Serdar Somuncu: „Ich distanziere mich von allem, was ich in der Vergangenheit gesagt habe“" title="Serdar Somuncu: „Ich distanziere mich von allem, was ich in der Vergangenheit gesagt habe“" height="562" width="1000" /></figure><p>1968 in Istanbul zur Welt gekommen, gilt Serdar Somuncu unter deutschen B&#252;hnenk&#252;nstler*innen als so etwas wie der Draufg&#228;nger im Ensemble. So sorgte er 2018 daf&#252;r, dass ausgerechnet das beschauliche Stadttheater Konstanz am Bodensee &#252;berregionale Schlagzeilen machte: Als Gastregisseur seiner Inszenierung von George Taboris <em>Mein Kampf</em> lie&#223; er verlauten, wer bereit sei, ein Hakenkreuz zu tragen, d&#252;rfe kostenlos ins Theater. Zwar wurden am Ende keine Armbinden verteilt, doch f&#252;r Debatten jenseits gewohnter deutscher Befindlichkeiten war gesorgt.</p><p>Typisch ist diese Aktion f&#252;r die Arbeitsweise dieses Ausnahmetalents, das bereits als Satiriker, Autor, Regisseur, Schauspieler, Synchronsprecher, Musiker und YouTuber unterwegs war: H&#228;ufig sucht er bew</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 11:09:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Harald Welzer: „Der Westen muss sich von vier zentralen Illusionen verabschieden“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die westliche Welt steht vor einer  Wende: Alte Erfolgsmuster greifen nicht mehr. Harald Welzer erklärt, warum materielle Kompensation und politische Allmacht Illusionen sind, die uns von einem nachhaltigen Krisenmanagement abhalten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/harald-welzer-der-westen-muss-sich-von-vier-illusionen-verabschieden/@@images/image-1000-84373bf0a361652641d4896b6bd7e770.jpeg" alt="Harald Welzer: „Der Westen muss sich von vier zentralen Illusionen verabschieden“" title="Harald Welzer: „Der Westen muss sich von vier zentralen Illusionen verabschieden“" height="562" width="1000" /></figure><p>Bereits 1989 legte der <a href="/autoren/andreas-diekmann/gegen-den-blindflug" rel="noopener">Psychologe Dietrich D&#246;rner</a> mit &#8222;Die Logik des Misslingens&#8220; eine Untersuchung dar&#252;ber vor, weshalb komplexe Systeme scheitern &#8211; ein Befund, der angesichts der aktuellen Belastungsproben f&#252;r unser westliches System kaum aktueller sein k&#246;nnte. Man denke nur an die radikal gewandelte geopolitische Ordnung, das Wiederaufleben von Kriegstreiberei und Imperialismus, die Trump-&#196;ra mit ihrem erstarkenden Rechtspopulismus, den schwindenden Stellenwert der deutschen Autoindustrie, ausgetrocknete Flussbetten und bislang<a href="/autoren/manuel-biallas/hitze-ist-fuer-viele-verdammt-toedlich" rel="noopener"> 12.000 Todesopfer durch Hitze</a>.</p><h2>Wir sind in einem dynamischen Prozess der Destabilisierung gefangen</h2><p>&#8222;Bislang&#8220; ist das entscheidende Wort. Keiner dieser Belastungsfaktoren l&#228;sst erkennen, dass er sich von se</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Harald Welzer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Sind Kriege vermeidbar? Clara Zetkin sah bereits 1893 die Kriegstreiberei der SPD voraus]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ende des 19. Jahrhunderts erkannte Clara Zetkin als eine der ersten, wohin die Aufrüstungspolitik führen würde – und wurde zur scharfen Kritikerin ihrer Partei. Was würde die Marxistin heute zu Deutschlands Kriegsbefürworterinnen sagen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/sind-kriege-vermeidbar-clara-zetkin-sah-1893-die-kriegstreiber-der-spd-voraus/@@images/image-1000-1738e5cd01c346a77cd4078a6ba3ac1f.jpeg" alt="Sind Kriege vermeidbar? Clara Zetkin sah bereits 1893 die Kriegstreiberei der SPD voraus" title="Sind Kriege vermeidbar? Clara Zetkin sah bereits 1893 die Kriegstreiberei der SPD voraus" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist kein Zufall, dass vor 1914 die grundlegendste Kritik und der konsequenteste Widerstand gegen <a href="/autoren/joscha-frahm/gefahr-durch-russland-greenpeace-studie-stellt-deutsche-aufruestung-infrage" rel="noopener">Militarismus</a> und Krieg vor allem von revolution&#228;ren Frauen getragen worden ist: <a href="/autoren/ingar-solty/sind-kriege-vermeidbar-rosa-luxemburg-erkannte-vor-ueber-100-jahren-ein-muster" rel="noopener">Rosa Luxemburg</a>, Alexandra Kollontai, Nadeschda Krupskaja und Clara Zetkin. Es sind Frauen, die Menschen Leben schenken; es ist der Krieg, der die Menschen t&#246;tet.</p><p>K&#228;the Kollwitz wird radikale Antikriegsgegnerin und wendet sich der Friedensbewegung zu, nachdem ihr Sohn Peter im Weltkrieg gefallen war. F&#252;r sie k&#246;nnte das Tucholsky-Lied &#8222;Der Graben&#8220; geschrieben sein: &#8222;Mutter, wozu hast Du Deinen aufgezogen, hast Dich zwanzig Jahr mit ihm gequ&#228;lt?/ Wozu ist er Dir in Deinen Arm geflogen/ Und Du hast ihm leise was erz&#228;hlt?/ Bis sie ihn Dir weggenommen haben/ f&#252;r </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ingar Solty</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Parteiensystem | Einladung zum Chaos? Warum Minderheitsregierungen zu Unrecht verschrien sind]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In Sachsen-Anhalt könnte es ein Regierungspatt geben. Aber droht ohne eine stabile Mehrheit die Unregierbarkeit? Das ist die Sorge vieler Wähler. Dabei sind Parlamente mit wechselnden Mehrheiten alles andere als eine Einladung zum Chaos</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/stephan-hebel/wahl-in-sachsen-anhalt-warum-minderheitsregierungen-zu-unrecht-verschrien-sind/@@images/image-1000-a6ab1171e946e63ae1255ca0504fe862.jpeg" alt="Einladung zum Chaos? Warum Minderheitsregierungen zu Unrecht verschrien sind" title="Einladung zum Chaos? Warum Minderheitsregierungen zu Unrecht verschrien sind" height="562" width="1000" /></figure><p>Politik ist keine Religion, meistens jedenfalls nicht. Aber ein Mantra g&#246;nnt man sich gerne auch in politischen Debatten. Dann trifft zu, was <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mantra" rel="noopener">Wikipedia f&#252;r religi&#246;se Mantren</a> so beschreibt: &#8222;Diese sind ,Klangk&#246;rper&#8216; einer spirituellen Kraft, die sich durch meist repetitives Rezitieren im Diesseits manifestieren soll.&#8220; Will hei&#223;en: Eine Idee, und sei sie noch so jenseitig, soll allein dadurch Wirklichkeit werden, dass sie oft genug herbeizitiert wird.</p><p>Ein beliebtes Mantra deutscher Politik hei&#223;t &#8222;stabile Mehrheit&#8220;. Dumm nur, dass es nicht mehr wirkt: Weil das Parteiensystem die einst gewohnten <a href="https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/deutschlandtrend-pdf-224.pdf" rel="noopener">Koalitionsregierungen immer seltener hergibt</a>, wird mehr denn je &#252;ber Minderheitsregierungen und wechselnde Mehrheiten diskutiert.</p><p>Allerdin</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 20:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Stephan Hebel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Es liegt nicht an der DDR-Vergangenheit, dass die AfD im Osten stark ist – sondern daran]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt könnte die AfD erstmals eine absolute Mehrheit erringen. Hubertus Knabe, langjähriger Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, widerspricht der gängigen Erklärung für den Rechtsruck im Osten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/hubertus-knabe-es-liegt-nicht-an-der-ddr-dass-die-afd-heute-im-osten-stark-ist/@@images/image-1000-657099e354df521f410ab7e054f12370.jpeg" alt="Es liegt nicht an der DDR-Vergangenheit, dass die AfD im Osten stark ist – sondern daran" title="Es liegt nicht an der DDR-Vergangenheit, dass die AfD im Osten stark ist – sondern daran" height="562" width="1000" /></figure><p>Kein Zweifel: Die AfD ist auf Erfolgskurs. Nicht nur im Osten, aber dort besonders. So k&#246;nnte die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September wom&#246;glich erstmals die absolute Mehrheit der Sitze erringen. W&#228;hrend die CDU von &#252;ber 37 Prozent im Jahr 2021 auf rund 20 Prozent abgesackt ist, liegt die AfD bei historischen Werten von &#252;ber 40 Prozent.</p><p>Was macht die AfD im Osten so erfolgreich? Die Debatte dar&#252;ber ist in der Regel wenig fundiert. W&#228;hrend die einen den Zuspruch zur AfD mit <a href="/autoren/der-freitag/ilko-sascha-kowalczuk-freiheitsschock-wovor-habt-ihr-eigentlich-alle-angst" rel="noopener">Nachwirkungen der DDR</a> erkl&#228;ren, stempeln andere deren <a href="/autoren/timofeldhaus/ddr-historiker-ilko-sascha-kowalczuk-ja-ich-verachte-afd-waehler" rel="noopener">W&#228;hler kurzerhand als &#8222;Faschisten&#8220;</a> ab.</p><h2>DDR-Biografien sind kaum der Grund f&#252;r den Erfolg der Rechtspartei </h2><p>Beide Erkl&#228;rungen sind wenig &#252;berzeugend. Dass zehntausende W&#228;hle</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 16:06:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hubertus Knabe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Weder Hoyer noch Kowalczuk: Drei Historiker, die ein differenziertes Bild der DDR zeichnen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ilko-Sascha Kowalczuk dominiert die öffentliche Wahrnehmung der DDR‑Geschichte. Dabei gibt es Historiker, die zeigen, wie ein tieferes Verständnis der DDR wirklich erreicht werden kann. Wir stellen drei davon vor</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/ilko-sascha-kowalczuk-gilt-als-kluegster-ddr-historiker-dabei-gibt-es-bessere/@@images/image-1000-5bfeda7e1b20a1e32b897f5074b3f0d6.jpeg" alt="Weder Hoyer noch Kowalczuk: Drei Historiker, die ein differenziertes Bild der DDR zeichnen" title="Weder Hoyer noch Kowalczuk: Drei Historiker, die ein differenziertes Bild der DDR zeichnen" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Ob man diese Frage nun beim Abendessen stellt, brav in die Suchmaschine tippt oder einer KI &#252;berl&#228;sst &#8211; das Ergebnis f&#228;llt stets identisch aus, wenn es um den bedeutendsten Chronisten der DDR-Geschichte geht: <a href="/autoren/timofeldhaus/ddr-historiker-ilko-sascha-kowalczuk-ja-ich-verachte-afd-waehler" rel="noopener">Ilko-Sascha Kowalczuk</a>, nat&#252;rlich!</p><p>Erstaunlich ist das eigentlich schon. Legt man n&#228;mlich die g&#228;ngigen Ma&#223;st&#228;be von wissenschaftlicher &#8222;Bedeutung&#8220; an, h&#228;tte der 1967 im Ostteil Berlins geborene Kowalczuk gar nicht zwangsl&#228;ufig die Nase vorn: Eine Professur bekleidete er nie, habilitiert ist er nicht, und auch dauerhaft im Wissenschaftsbetrieb war er nie verankert &#8211; ein &#8222;Opus Magnum&#8220; sucht man bei ihm bislang vergeblich. Sprich: keine gro&#223;e, die Fachrichtung in ihren Entwicklungslinien nachzeichnen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 14:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[BSW-Politiker Alexander King: „Die Berliner Linke hat ein Problem mit Meinungsfreiheit“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Fast 25 Jahre war Alexander King Mitglied der Linkspartei, anderthalb Jahrzehnte davon als Referent im Bundestag. Jetzt tritt er als Berliner BSW-Spitzenkandidat gegen seine alte Partei an. Was bewegte ihn zum Bruch? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/alexander-king-bsw-die-berliner-linke-hat-ein-problem-mit-meinungsfreiheit/@@images/image-1000-cfe579bbea98ede400814d9284bddf1e.jpeg" alt="BSW-Politiker Alexander King: „Die Berliner Linke hat ein Problem mit Meinungsfreiheit“" title="BSW-Politiker Alexander King: „Die Berliner Linke hat ein Problem mit Meinungsfreiheit“" height="562" width="1000" /></figure><p>Fast ein Vierteljahrhundert war Alexander King Mitglied von DS und Linkspartei, anderthalb Jahrzehnte davon als Referent der Bundestagsfraktion. Jetzt ist er Berliner Landesvorsitzender und Spitzenkandidat des BSW und wirft seiner Ex-Partei eine &#8222;Verballhornung&#8220; linker Ideen vor. Ins Abgeordnetenhaus will er eine neue politische Kultur einbringen, die weniger von Taktiken als von Inhalten gepr&#228;gt sei.</p><p>Sollte dem BSW, das in Umfragen derzeit bei etwa vier Prozent liegt, der Einzug ins Abgeordnetenhaus gelingen, w&#252;rde er unter anderem ein Corona-Amnestiegesetz entwerfen, die Bundeswehr von den Schulen fernhalten und die Einf&#252;hrung eines W&#228;hler-Vetos gegen Gesetzesbeschl&#252;sse des Abgeordnetenhauses vorbereiten. Dar&#252;ber und auch &#252;ber die Frage, wie </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 11:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Diesen Satz hört Monchi in Mecklenburg-Vorpommern ständig, wenn er über die AfD diskutiert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Auf den Partys seiner Jugend wurde gekifft und „abgehitlert“. Heute ist Monchi Sänger der linken Band „Feine Sahne Fischfilet“. In seinem Bestseller „Jenseits der Brandmauer“ erklärt er, warum Verständnis der beste Weg gegen die AfD ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/monchi-kritisiert-in-jenseits-der-brandmauer-den-oberlehrer-kampf-gegen-rechts/@@images/image-1000-d7842e5520fc5deb09861ec97c51f1e4.jpeg" alt="Diesen Satz hört Monchi in Mecklenburg-Vorpommern ständig, wenn er über die AfD diskutiert" title="Diesen Satz hört Monchi in Mecklenburg-Vorpommern ständig, wenn er über die AfD diskutiert" height="562" width="1000" /></figure><p>Anfang August wurden sieben Mitglieder und ein Unterst&#252;tzer der rechtsextremistischen Gruppierung &#8222;<a href="/autoren/tobias-pruewer/rechte-romantiker-und-naziterror-angelique-geray-war-undercover-bei-neonazis" rel="noopener">Letzte Verteidigungswelle</a>&#8220; vom Oberlandesgericht Hamburg verurteilt. Wegen versuchten Mordes, schwerer Brandstiftung, gef&#228;hrlicher K&#246;rperverletzung sowie Mitgliedschaft in beziehungsweise Unterst&#252;tzung einer terroristischen Vereinigung erhielten sie Freiheitsstrafen zwischen anderthalb und f&#252;nf Jahren.</p><p>Den Angeklagten waren ver&#252;bte und geplante Brandanschl&#228;ge auf Asylbewerberunterk&#252;nfte sowie ein Kulturhaus im brandenburgischen Altd&#246;bern zur Last gelegt worden. Dar&#252;ber hinaus sollen sie Jagd auf Menschen gemacht haben, die sie f&#252;r P&#228;dophile hielten. Die Angeklagten waren zur Tatzeit zwischen 14 und 21 Jahren alt, zwei zum </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 17:56:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Wagner</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Diese 3 Influencer unterstützen die AfD – einer wurde durch Roderich Kiesewetter berühmt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Rechte Influencer prägen den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. „Carofragt“, „Mädel mit Meinung“ und Paul Klemm heißen die Accounts. Einer von ihnen wurde ausgerechnet durch einen stolpernden CDU-Politiker bekannt. Wie funktioniert ihre Masche?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/rechte-influencer-wer-steckt-hinter-carofragt-maedel-mit-meinung-paul-klemm/@@images/image-1000-4fbf7d7e6657399b3130fd9acbba0aa3.jpeg" alt="Diese 3 Influencer unterstützen die AfD – einer wurde durch Roderich Kiesewetter berühmt" title="Diese 3 Influencer unterstützen die AfD – einer wurde durch Roderich Kiesewetter berühmt" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein Aperol Spritz in der Abendsonne. Ein Schulm&#228;dchen, das von seinen &#8222;Mausis&#8220; schw&#228;rmt. Ein durchtrainierter Mann mit Bauhelm im stillgelegten Stollen. Drei Instagram-Profile, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben &#8211; und die doch alle f&#252;r dasselbe Milieu werben, kurz bevor in Sachsen-Anhalt gew&#228;hlt wird.</p><p>Dass Streamer und Influencer im Wahlkampf inzwischen eine Schl&#252;sselrolle spielen, beobachtet der Kasseler Politikwissenschaftler Wolfgang Schroeder: Vor allem die <a href="//thema/afd" rel="noopener">AfD</a> setze gezielt auf diese Reichweite, um einen Gegenpol zu etablierten Medien zu konstruieren. Influencer &#252;bertragen Parteiveranstaltungen live, &#8222;mit dem Gedanken, wir bringen das wahre Bild, wir bringen die ungeschminkte Wahrheit&#8220;, <a href="https://www.deutschlandfunk.de/afd-im-wahlkampf-politikwissenschaftler-schroeder-sieht-neue-qualitaet-an-emotionalisierung-auch-dur-100.html" rel="noopener">sagte Schroeder k&</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 16:14:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Peter Nowak</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bewegung | Alle reden über die „M1llion“-Demo in Plauen. Ist das der Beginn eines zweiten „Pegida?“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/pegida-reloaded-die-rechte-m1llion-bewegung-gegen-merz-zeigt-linke-defizite</link>
        <description><![CDATA[<strong>10.000 Menschen demonstrierten in Plauen gegen Merz – organisiert von der AfD-nahen Bewegung „M1llion". Die Linke brachte zeitgleich nur wenige Hundert auf die Straße. Steckt hinter dem Erfolg der Rechten ein knallharter Plan?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/pegida-reloaded-die-rechte-m1llion-bewegung-gegen-merz-zeigt-linke-defizite/@@images/image-1000-252d1ecce07b02072f1260f05e177d7e.jpeg" alt="Alle reden über die „M1llion“-Demo in Plauen. Ist das der Beginn eines zweiten „Pegida?“" title="Alle reden über die „M1llion“-Demo in Plauen. Ist das der Beginn eines zweiten „Pegida?“" height="562" width="1000" /></figure><p>Jetzt haben wir den Salat. Am 08.08. (sic!) veranstaltete die &#8222;regierungskritische&#8220; Bewegung &#8222;M1llion&#8220; eine Gro&#223;demo mit mindestens 10.000 Teilnehmenden in Plauen und k&#252;ndigt f&#252;r den 24. August das n&#228;chste gro&#223;e Ding in Leipzig an. Im Gegensatz zum <a href="/autoren/der-freitag/es-reicht-sozialproteste-der-linken-sparen-den-krieg-aus-so-wird-das-nichts" rel="noopener">von der Linkspartei unter dem Titel &#8222;Es reicht!&#8220;</a> ausgerufenen Sommer der Sozialproteste konnten die eindeutig rechten Kr&#228;fte aus dem Stand massenhaft in die s&#228;chsische Kleinstadt mobilisieren. Zu den gewerkschaftlichen und linken Protesten in der Hauptstadt tauchten gerade mal ein paar Hundert auf.</p><p>Woran liegt&#8217;s? Offensichtlich daran, dass es einer Mischung aus rechter B&#252;rgerbewegung und einer rechten Partei tats&#228;chlich besser gelingt, Frust und Unzufriedenheit</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 17:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marcus Staiger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum wir zögerten, einen Text über Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk zu veröffentlichen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ein Text über den DDR-Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk entfacht eine Debatte um die Deutungshoheit der Wendezeit. Warum die Redaktion des „Freitag“ mit der Publikation zögerte und welche alten Wunden im Osten dabei aufreißen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/ilko-sascha-kowalczuk-warum-ein-text-ueber-den-ddr-historiker-fast-nie-erschien/@@images/image-1000-1b6d967a0ee483d7d093a790f357e36d.jpeg" alt="Warum wir zögerten, einen Text über Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk zu veröffentlichen" title="Warum wir zögerten, einen Text über Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk zu veröffentlichen" height="562" width="1000" /></figure><p>Darf ein wenig ausgeplaudert werden, auch wenn das, wor&#252;ber zu plaudern w&#228;re, etwas schmutzig ist? Einiges hat sich da schlie&#223;lich in den letzten Tagen zusammengebraut. Ausgangspunkt war <a href="/autoren/erhard-weinholz/ddr-historiker-kowalczuk-bekannter-deckt-fehler-im-buch-freiheitsschock-auf" rel="noopener">ein Beitrag von Erhard Weinholz</a> &#8211; ein &#214;konom, der in den 1980er-Jahren aus politischen Gr&#252;nden aus der DDR-Wissenschaft verdr&#228;ngt wurde und auch nach der Friedlichen Revolution eher am Rand des &#246;ffentlichen Lebens stand. Darin &#252;bt er Kritik an Ilko-Sascha Kowalczuk: jenem Historiker, zu dem kaum ein Medienbericht ohne das Pr&#228;dikat &#8222;renommiert&#8220; auskommt und der in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung l&#228;ngst als DDR-Experte schlechthin gehandelt wird.</p><p>Dieser Artikel lag uns schon l&#228;nger vor. Wir haben gez&#246;gert, ihn zu publizieren. Waru</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sind Kriege vermeidbar? Dieser Dichter hat die Frage entschieden verneint – aus purem Hass]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit Wochen sucht der „Freitag“ nach dem, was Frieden zwischen Menschen und Nationen im Weg steht. Das neue Buch „Friedlos“ von Eckart Conze zeigt: Seit der Französischen Revolution kennt die Welt ein Prinzip, das Kriege zwangsläufig macht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/sind-kriege-vermeidbar-ernst-moritz-arndt-hat-diese-frage-entschieden-verneint/@@images/image-1000-1f8f7d26c30ccd6b69ed9a0f4c1870a4.jpeg" alt="Sind Kriege vermeidbar? Dieser Dichter hat die Frage entschieden verneint – aus purem Hass" title="Sind Kriege vermeidbar? Dieser Dichter hat die Frage entschieden verneint – aus purem Hass" height="562" width="1000" /></figure><p>Seit Wochen ist der <em>Freitag</em> an dieser Stelle auf der Suche nach dem Frieden &#8211; beziehungsweise dem, was diesem in menschlichen Gesellschaften gegenw&#228;rtiger Verfasstheit entgegensteht. In diese kleine Reihe, die sich von der Psychologie <a href="/autoren/michael-jaeger/kriege-vermeiden-einstein-und-freud-muessen-mit-gorbatschow-gelesen-werden" rel="noopener">Sigmund Freuds, </a><a href="/autoren/jan-opielka/sind-kriege-vermeidbar-was-erich-fromm-ueber-die-wurzeln-der-aggression-dachte" rel="noopener">Erich Fromms</a> und <a href="/autoren/michael-angele/rainer-mausfeld-pazifismus-aeussert-sich-heute-als-diffuses-unbehagen" rel="noopener">Rainer Mausfelds</a> &#252;ber <a href="/autoren/michael-jaeger/sind-kriege-vermeidbar-hannah-arendt-hatte-eine-antwort-darauf" rel="noopener">Hannah Arendt</a> und die <a href="/autoren/ingar-solty/sind-kriege-vermeidbar-rosa-luxemburg-erkannte-vor-ueber-100-jahren-ein-muster" rel="noopener">politische &#214;konomie Rosa Luxemburgs</a> und <a href="/autoren/ingar-solty/sind-kriege-vermeidbar-warum-lenin-und-trotzki-dem-weltfrieden-1918-nie-trauten" rel="noopener">anderer marxistischer Klassiker</a> sowie die Kritische Theorie <a href="/autoren/michael-jaeger/sind-kriege-vermeidbar-adorno-findet-die-antwort-in-einem-antiken-mythos" rel="noopener">Theodor W. Adornos</a> bis zu <a href="/autoren/michael-jaeger/sind-kriege-vermeidbar-benedict-anderson-ueber-die-nation-als-konfliktursache" rel="noopener">Benedict Andersons Kritik des Nationalismus</a> bewegte, passt auch ein neues Buch des Historikers Eckart Conze, das ich hier in Teilen vorstellen will: <em>Friedlos. Die Deutschen zwischen Kriegsgewalt und Friedenssuche</em>.</p><p>Und schon, dass dieses Buch mit dem Jahr 1648 einsetzt, dem Westf&#228;lischen Frieden, der den 30-j&#228;hrigen Krieg beendete,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 30 Aug 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Peter Gauweiler: „Das stammlinke Establishment wirbt für den Krieg als Mittel der Politik“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/peter-gauweiler-das-linke-publikum-sieht-den-krieg-als-mittel-der-politik</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/peter-gauweiler-das-linke-publikum-sieht-den-krieg-als-mittel-der-politik</link>
        <description><![CDATA[<strong>Peter Gauweiler galt als harter CSU-Knochen, dann eckte er bei der eigenen Partei an. Jetzt spricht er auf Friedensdemos neben Sahra Wagenknecht und wird sogar beschuldigt, Putin zu verharmlosen. Wann wurde er zum Pazifisten? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/peter-gauweiler-das-linke-publikum-sieht-den-krieg-als-mittel-der-politik/@@images/image-1000-d31a01cfea2ca6bd837047ab94653b0b.jpeg" alt="Peter Gauweiler: „Das stammlinke Establishment wirbt für den Krieg als Mittel der Politik“" title="Peter Gauweiler: „Das stammlinke Establishment wirbt für den Krieg als Mittel der Politik“" height="562" width="1000" /></figure><p>In unserer <a href="/autoren/michael-angele/rainer-mausfeld-pazifismus-aeussert-sich-heute-als-diffuses-unbehagen" rel="noopener">Reihe zum Pazifismus</a> haben wir bisher keine ausgewiesene Konservative nach ihrer Haltung gefragt. Zeit also f&#252;r einen konservativen Pazifisten. Peter Gauweiler galt fr&#252;her als harter Knochen in der CSU, dann eckte er immer mehr bei der Partei an. K&#246;nnte man den bekannten Juristen heute als Nationalpazifisten bezeichnen?</p><p class="interview-question"><strong>der Freitag: Herr Gauweiler, Sie haben das Manifest f&#252;r den Frieden unterzeichnet und 2024 in Berlin auf friedenspolitischen Demonstrationen gesprochen. Was ist die Motivation f&#252;r Ihr Engagement?</strong></p><p class="interview-answer"><strong>Peter Gauweiler</strong>: Sahra (Wagenknecht) und Oskar (Lafontaine) hatten mich eingeladen. Ich wollte zwei alte Freunde wiedersehen. Au&#223;erdem hatte ich noch nie auf einer Kundgebung der Friedensbewegung gesprochen. Man sollte im Leben alles einmal au</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 30 Aug 2026 04:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Peter Nowak</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Gewerkschaften demonstrieren gegen Sozialstaatsabbau, meiden aber feige ein Tabu]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Für Ende September ruft der DGB zum Protest gegen die Sparpläne der Bundesregierung unter Friedrich Merz auf. Doch die zentrale Ursache für den Kahlschlag tabuisieren die Gewerkschaften. Das ist meist so, wenn die SPD gerade mitregiert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-gesterkamp/gewerkschaften-demonstrieren-gegen-sozialstaatsabbau-meiden-aber-feige-ein-tabu/@@images/image-1000-061533bc3dc41176fbab8b812857b448.jpeg" alt="Die Gewerkschaften demonstrieren gegen Sozialstaatsabbau, meiden aber feige ein Tabu" title="Die Gewerkschaften demonstrieren gegen Sozialstaatsabbau, meiden aber feige ein Tabu" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Rette mit uns den Sozialstaat&#8220;: Unter dieser Parole wollen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Gewerkschaften am 26. September auf die Stra&#223;e gehen. &#8222;Sei dabei!&#8220;, ruft der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke im Aufmacher des Mitgliederorgans <a href="https://publik.verdi.de/ausgabe-202604/rette-mit-uns-den-sozialstaat/" rel="noopener"><em>Publik</em></a> seinen Kolleg:innen zu. Die Bundesregierung lege &#8222;die Axt an die soziale Sicherheit in diesem Land, das ist nicht das, was wir unter Reformen verstehen&#8220;. Auf einer ganzen Zeitungsseite kritisiert der Gewerkschaftschef die <a href="/autoren/sebastian-friedrich/sozialstaat-5-gruende-warum-es-kaum-protest-gegen-die-cdu-spd-sparpolitik-gibt" rel="noopener">schwarz-roten Sparvorhaben</a>. Die wichtigste Ursache der Streichliste, die exorbitant steigenden Ausgaben f&#252;r Hochr&#252;stung und Kriegsvorbereitung, erw&#228;hnt er mit keinem Wort. </p><p>Diese Ignoranz hat System. Gewerkschaftsproteste folgen seit Jahrzehnten dem gleichen Muster.</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 29 Aug 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Gesterkamp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum wir links bleiben]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wir beschäftigen uns mit Sibylle Bergs Bekenntnis zum Linkssein, mit Michael Andricks Pazifismus und hoffen auf gutes Wetter: Der „Endlich Freitag!“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/warum-wir-links-bleiben/@@images/image-1000-3be31197d60c2316f1e821bae90e4c0f.jpeg" alt="Warum wir links bleiben" title="Warum wir links bleiben" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen und Leser,</strong></p><p>von G&#252;nter Gaus, dem ehemaligen Mitherausgeber des <em>Freitag</em>, gibt es eine schillernde Definition dessen, was links ist. Links sei es, &#8222;gesellschaftliche Fragen f&#252;r vorrangig zu halten&#8220;. Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, genau verstanden zu haben, was Gaus meinte, ist mir diese Definition sympathisch und ich habe sie mir zu eigen gemacht. Ehrlich gesagt, dient sie auch ein wenig als Feigenblatt, weil ich mir &#252;ber mein Linkssein nicht so sicher bin. </p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion. Sie k&#246;nnen <em>Endlich Freitag!</em> auch als Newsletter abonnieren. <a href="/newsletter" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> k&#246;nnen Sie sich registrieren</p></div><p>Dass er fr&#252;her ein strammer Linker war </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 16:03:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum gibt es so wenige Pazifisten? Vielen Menschen fehlt dieses eine starke Gefühl]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Pazifisten gelten als weltfremd, manche halten sie sogar für naiv oder dumm. Doch ihr Verzicht auf Gewalt hat eine eigene, durchdachte Logik. Was steckt wirklich hinter dieser radikalen Haltung? Und warum werden ihr so wenige nur gerecht?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-andrick/gewaltlosigkeit-warum-gibt-es-so-wenige-pazifisten-auf-der-welt-der-grund/@@images/image-1000-4accf720486bd53afe3bd06e8653d108.gif" alt="Warum gibt es so wenige Pazifisten? Vielen Menschen fehlt dieses eine starke Gefühl" title="Warum gibt es so wenige Pazifisten? Vielen Menschen fehlt dieses eine starke Gefühl" height="558" width="1000" /></figure><p>Der Pazifismus besagt, dass es <a href="/autoren/velten-schaefer/saenger-jas-wir-haben-keinen-bock-eine-waffe-in-die-hand-nehmen-zu-muessen" rel="noopener">niemals eine Rechtfertigung f&#252;r Krieg gibt.</a> Konsequenterweise muss der Pazifist auch im zwischenmenschlichen Bereich f&#252;r Gewaltlosigkeit eintreten. Das ist eine radikale Position, die mit dem gew&#246;hnlichen Denken und Handeln in b&#252;rgerlichen Gesellschaften unvereinbar ist.</p><p>Wird man k&#246;rperlich bedr&#228;ngt, so ist es moralisch bei uns in Ordnung, Gewalt anzuwenden, um sich zu sch&#252;tzen; eskalieren Wortwechsel in drastischer Manier, so sind verbale und gestische Drohungen akzeptabel, um dem Einhalt zu gebieten. All das f&#228;llt unter Stichworte wie &#8222;auf den Tisch hauen&#8220; oder &#8222;jemandem beistehen&#8220;.</p><p>Auch in der Politik wird in Rechtsstaaten schlicht mit Gewalt gerechnet. Es geht hier zentral darum, wer Zwangsgewa</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Andrick</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Stehen die bekanntesten rechten Streamer eigentlich auf der Liste des Verfassungsschutzes?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Einer trägt ein „Remigration“-Shirt, einer interviewt Holocaustleugner, einer ist AfD-Parteimitglied: „Aktivist Mann“, „Weichreite“ und der „Volkslehrer“ betreiben im Netz Propaganda. Doch was verbindet die drei rechten Streamer wirklich?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lilli-zenth/aktivist-mann-weichreite-volkslehrer-wer-steckt-hinter-diesen-streamern/@@images/image-1000-844348d9f95686d654612e17c6cc8532.jpeg" alt="Stehen die bekanntesten rechten Streamer eigentlich auf der Liste des Verfassungsschutzes?" title="Stehen die bekanntesten rechten Streamer eigentlich auf der Liste des Verfassungsschutzes?" height="560" width="1000" /></figure><p>Auf seinem Shirt steht &#8222;Remigration&#8220;, er ist wegen Volksverhetzung angezeigt und bezeichnet sich selbst als &#8222;den friedlichsten Journalisten der Welt&#8220;. Die Rede ist von Matth&#228;us Westfahl, besser bekannt als <a href="/autoren/nils-schniederjann/aktivist-mann-wer-ist-der-rechte-streamer-den-die-afd-nur-heimlich-kritisiert" rel="noopener">Aktivist Mann</a>. Westfahl ist urspr&#252;nglich dem Querdenker-Milieu zuzuordnen und erlangte erstmals gr&#246;&#223;eres Aufsehen durch seine Beteiligung an der Querdenken-711-Demonstration am 29. August 2020 in Berlin. Er filmte damals diejenigen, die sich an der Spitze des &#8222;<a href="/autoren/guillaume-paoli/sie-wollen-nur-aufstand-spielen" rel="noopener">Sturms auf den Reichstag</a>&#8220; befanden. </p><h2>&#8222;Aktivist Mann&#8220;: Wahlkampf vor der Kamera</h2><p>Heute nimmt er seine rund 46.000 Follower in seinen Streams und Beitr&#228;gen auf YouTube, Telegram und X vor allem auf Veranstaltungen der AfD mit. Ganz besonders der AfD in Sachsen-Anha</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 04:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lilli Zenth</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sibylle Berg: „Ich zweifele nicht an meinem Linkssein, sondern an Wokeness und Aufrüstung“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Viele Ex-Linke wie Harald Martenstein sind heute konservativ. Sibylle Berg hält derweil an ihren progressiven Positionen fest. Nur mit Aufrüstungsfans und Cancel-Culture in der linken Bubble kann sie wenig anfangen – warum? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/sibylle-berg-ich-zweifele-nicht-am-linkssein-sondern-an-der-wokeness/@@images/image-1000-8192745bdcd1010219af0908afa4a6ce.jpeg" alt="Sibylle Berg: „Ich zweifele nicht an meinem Linkssein, sondern an Wokeness und Aufrüstung“" title="Sibylle Berg: „Ich zweifele nicht an meinem Linkssein, sondern an Wokeness und Aufrüstung“" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Zeitgeist ist nicht links. Tonangebend sind Publizisten, Intellektuelle und Schriftsteller, die einmal links waren, sich nun aber als gel&#228;utert betrachten und als libert&#228;r, konservativ oder sogar rechts gesehen werden wollen. Einer von ihnen ist der <em>Bild</em>-Kolumnist Harald Martenstein. Das ehemalige Mitglied der DKP <a href="/autoren/michael-angele/harald-martenstein-persoenlich-mag-ich-viele-linke-ihre-intoleranz-aber-nicht" rel="noopener">sagte</a> im <em>Freitag</em>, dass ihn heute am meisten die Intoleranz der Linken absto&#223;e.</p><p>Der Politikwissenschaftler <a href="/autoren/christoph-butterwegge/christoph-butterwegge-mein-denken-aendert-nicht-die-richtung-ich-bleibe-linker" rel="noopener">Christoph Butterwegge wollte das so nicht gelten lassen</a>. Seit seiner Jugend kritisiert er den Kapitalismus und will davon nicht lassen. Er ist und bleibt ein Linker. Auch die Schriftstellerin und Politikerin (Die Partei) Sibylle Berg registriert wie Martenstein eine zunehmende Verengung des Horizonts bei der Linken. Wird also auch sie zur Renegatin, die sich</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 15:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ist Köln die antifaschistischste Stadt Deutschlands? Dieser Zwischenfall spricht dafür]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„Mit Rechten leben“? An manchen Orten, vor allem im Osten, mag man auch auf seine AfD-Nachbarn angewiesen sein. In Köln ist das anders. Dort zog der AfD-Fraktionschef neulich in ein zentrumsnahes Viertel – dann geschah etwas Bezeichnendes</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-gesterkamp/koeln-die-antifa-hauptstadt-deutschlands-hier-will-kaum-wer-mit-rechten-leben/@@images/image-1000-d71b7610e5acf04f7c22cf10fd5bb2fc.jpeg" alt="Ist Köln die antifaschistischste Stadt Deutschlands? Dieser Zwischenfall spricht dafür" title="Ist Köln die antifaschistischste Stadt Deutschlands? Dieser Zwischenfall spricht dafür" height="562" width="1000" /></figure><p>Stra&#223;enfest in einem zentrumsnahen Viertel von K&#246;ln. Kurz vor der Party macht ein Ger&#252;cht die Runde: Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Stadtrat sei in ein nicht weit entferntes Haus eingezogen.</p><p>Unmittelbare Anwohner best&#228;tigen die Vermutung. Das Organisationsteam reagiert. Gro&#223;fl&#228;chige Transparente mit der Aufschrift &#8222;Kein Veedel f&#252;r Rassismus&#8220; werden herbeigeschafft. In der Domstadt h&#228;ngen sie schon seit Jahren aus vielen Fenstern. Jetzt werden sie an den Stangen der Stra&#223;enfest-Zelte befestigt.</p><p>Der AfD-Fraktionsvorsitzende ist w&#228;hrend des Stadtfestes kurz aus der Ferne zu sehen. Doch offenbar traut er sich nicht, in Kontakt zu treten. Er verschwindet schnell wieder, geredet wird kaum mit ihm. Wie soll man einen rechten Parteif</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Gesterkamp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[JAS über seinen Skandalauftritt: „Tat mir gegenüber den Leuten beim ZDF ein bisschen leid“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Anfang August spielte Sänger Jasper Rissen im ZDF-Morgenmagazin spontan einen anderen Song als angekündigt – er handelte von Krieg und Zukunftsangst. Was hat ihn dazu bewogen? Und wie denkt er über Pazifismus und Wehrdienst? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/saenger-jas-wir-haben-keinen-bock-eine-waffe-in-die-hand-nehmen-zu-muessen/@@images/image-1000-0ee1232ab835ad9e6d676a364c36ab5e.jpeg" alt="JAS über seinen Skandalauftritt: „Tat mir gegenüber den Leuten beim ZDF ein bisschen leid“" title="JAS über seinen Skandalauftritt: „Tat mir gegenüber den Leuten beim ZDF ein bisschen leid“" height="562" width="1000" /></figure><p>Jasper Riessen kam nach Berlin, um Rettungssanit&#228;ter zu werden, doch dann war er pl&#246;tzlich ein bekannter Musiker: Ein einzelner, selbstproduzierter und auf TikTok hochgeladener Song sorgte Ende 2023 f&#252;r den Durchbruch. Inzwischen spielt der 2004 geborene K&#252;nstler unter dem Namen JAS in gro&#223;en Hallen und schreibt Songs, von <a href="https://www.stern.de/kultur/musik/jas--vom-rettungssanitaeter-zum-indie-pop-star-mit-millionen-streams-36112212.html" rel="noopener">denen etwa der <em>Stern</em> sagt,</a> sie kl&#228;ngen wie &#8222;Tagebucheintr&#228;ge seiner Generation&#8220;. </p><p>Doch was in diesen Journalen steht, ist teilweise bedr&#252;ckend. Darauf machte JAS Anfang August 2026 aufmerksam, als er bei einem Auftritt im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=trudQuUeeFg" rel="noopener">ZDF-Morgenmagazin entgegen anderslautender Absprachen</a> seinen Song &#8222;Die Jugend hat Angst&#8220; spielte, in dem es um gesellschaftliche Krisen und Kriegsgefahr geht. Der <em>Freitag</em> nahm das zum Anlass</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ein AfDler sagte die Wahrheit über „Aktivist Mann“ – Dann verschwand sein Post spurlos]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Er gab einem Reporter von „Spiegel TV“ einen Schulterstoß, das Video ging viral. Streamer wie Matthäus Westfal begleiten für die AfD den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt fast täglich. Doch in der Partei ist nicht jeder von ihm begeistert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nils-schniederjann/aktivist-mann-wer-ist-der-rechte-streamer-den-die-afd-nur-heimlich-kritisiert/@@images/image-1000-71b96f9b62e75e83ba0daa7f97c92e2e.jpeg" alt="Ein AfDler sagte die Wahrheit über „Aktivist Mann“ – Dann verschwand sein Post spurlos" title="Ein AfDler sagte die Wahrheit über „Aktivist Mann“ – Dann verschwand sein Post spurlos" height="562" width="1000" /></figure><p>&#220;berraschend ist eigentlich nur, dass es so lange gut gegangen ist. Seit der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt in seine hei&#223;e Phase getreten ist, absolviert der AfD-Spitzenkandidat <a href="/autoren/sebastian-friedrich/spiegel-cover-zum-afd-spitzenkandidaten-ulrich-siegmund-wird-ueberschaetzt" rel="noopener">Ulrich Siegmund</a> fast jeden Tag mehrere Wahlkampftermine. Verfolgen kann man das, vom Familienfest &#252;ber die Simsonausfahrt bis zur Signierstunde am Marktplatzstand, nicht nur in Sachsen-Anhalt. Man kann es auch fast l&#252;ckenlos live online ansehen.</p><p>Verschiedene Aktivisten streamen n&#228;mlich fast jede Veranstaltung auf ihren Kan&#228;len. Sie hei&#223;en &#8222;Utopia TV&#8220;, &#8222;Weichreite TV&#8220; oder &#8222;Aktivist Mann&#8220;. Mit Ausschnitten aus ihren Videos erreichen sie teilweise hunderttausende Klicks. Die einzelnen Streams erreichen mehrere zehntausend Zuschauer. Mit ihnen hat sich</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 19:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nils Schniederjann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Künstliche Intelligenz | KI bedroht Freundschaften: Wir alle könnten bald ein Doppelleben führen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ki-bedroht-freundschaften-wir-alle-koennten-bald-ein-doppelleben-fuehren</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wozu noch persönliche Gespräche, wenn alle davon ausgehen müssen, dass alle ohnehin schon alles wissen? Der massenhafte Einsatz von KI im Alltagsleben wird Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit drastisch verändern</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ki-bedroht-freundschaften-wir-alle-koennten-bald-ein-doppelleben-fuehren/@@images/image-1000-7b5ae0a185b65cab4acc68fec7f1e624.jpeg" alt="KI bedroht Freundschaften: Wir alle könnten bald ein Doppelleben führen" title="KI bedroht Freundschaften: Wir alle könnten bald ein Doppelleben führen" height="562" width="1000" /></figure><p>Neulich fragte mich ein System-Ver&#228;nderungsexperte, der auch Investor ist: &#8222;Wie ver&#228;ndern technologische und gesellschaftliche Umbr&#252;che die Beziehung zwischen Wertsch&#246;pfung, Institutionen und Raum?&#8220;</p><p>Schwierige Frage, sch&#246;ne Frage. Sie erforderte genaues, eingehendes Nachdenken. Vieles musste sorgsam einbezogen und zueinander in Beziehung gesetzt werden. Ich h&#228;tte die Frage nach einiger Bedenkzeit wohl einigerma&#223;en beantworten k&#246;nnen.</p><p>Das tat ich aber nicht. Denn ich war mir sicher, der Frager hatte sie sich vorher schon mit ChatGPT beantwortet &#8211; und zwar bevor er mich gefragt hatte, auf ihn personalisiert und zugeschnitten. Er ist n&#228;mlich jemand, von dem ich wei&#223;, <a href="/autoren/katharina-schmitz/mein-leben-mit-chatgpt-wie-die-ki-meine-universelle-ansprechpartnerin-wurde" rel="noopener">dass er ChatGPT abonniert hat und viel, ja st&#228;ndig, prom</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Roland Benedikter</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[„Autsch, das schmerzt“: Ein Bekannter entdeckt Fehler in Kowalczuks Buch „Freiheitsschock“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/erhard-weinholz/ddr-historiker-kowalczuk-bekannter-deckt-fehler-im-buch-freiheitsschock-auf</guid>
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        <description><![CDATA[<strong>Ilko-Sascha Kowalczuk gilt als Kenner der DDR-Geschichte und wird bald wieder omnipräsent sein, wenn Medien die Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern deuten. Unser Autor kennt ihn seit 1990 – und hat Zweifel an seinen Thesen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/erhard-weinholz/ddr-historiker-kowalczuk-bekannter-deckt-fehler-im-buch-freiheitsschock-auf/@@images/image-1000-c4cb5df9907af9b2e902c7e671356955.jpeg" alt="„Autsch, das schmerzt“: Ein Bekannter entdeckt Fehler in Kowalczuks Buch „Freiheitsschock“" title="„Autsch, das schmerzt“: Ein Bekannter entdeckt Fehler in Kowalczuks Buch „Freiheitsschock“" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk in den <a href="https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1630990.html" rel="noopener"><em>Tagesthemen</em></a> oder im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=O7iKe0lay2Q" rel="noopener"><em>heute journal</em></a>, in den Kultursendungen, im Feuilleton jedweden Formats, auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=x0dmBpB6t1I" rel="noopener">Youtube</a> und in Podcasts: Kowalczuk hier, Kowalczuk dort und gelobt allenthalben: Seit Langem schon gilt er vielen als der wichtigste Kenner des Ostens, insbesondere seiner dunklen Seiten. Und so kann man mit seinen Verdikten wohl in K&#252;rze wieder rechnen, wenn die Medien die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern auszuwerten haben.</p><p>Seine Thesen, seine Haltung werden auch da pr&#228;sent sein, wo er nicht selbst in Erscheinung tritt. Wenn schnelle, klare, k&#228;mpferische Erkl&#228;rungen dringlicher denn je gesucht sind, wem sonst sollte man zuh&#246;ren als ihm, der &#8211; wie es einmal im <em><a href="https://bilder.deutschlandfunk.de/d1/4f/d0/d6/d14fd0d6-f11b-45f4-b6f5-05c17ff7791b/ilko-sascha-kowalczuk-freiheitsschock-100.pdf" rel="noopener">Deutschlandfunk</a> </em>hie&#223; &#8211; so </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 04:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Erhard Weinholz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sind Kriege vermeidbar? Warum Lenin und Trotzki schon 1918 dem Weltfrieden nicht trauten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Frage, ob militärische Konflikte verhindert werden können, ist seit Ausbruch des Ukrainekriegs wieder hochaktuell. Wie beantworteten Lenin und Trotzki sie? Und wieso trauten sie der Friedensbereitschaft Deutschlands nicht über den Weg?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ingar-solty/sind-kriege-vermeidbar-warum-lenin-und-trotzki-dem-weltfrieden-1918-nie-trauten/@@images/image-1000-97c1e91214746b15c59dcf5417bdbd37.jpeg" alt="Sind Kriege vermeidbar? Warum Lenin und Trotzki schon 1918 dem Weltfrieden nicht trauten" title="Sind Kriege vermeidbar? Warum Lenin und Trotzki schon 1918 dem Weltfrieden nicht trauten" height="562" width="1000" /></figure><p>Haben Sie jemals an der Sinnhaftigkeit von <a href="/autoren/johannes-varwick/britische-drohnen-wildern-im-russischen-hinterland-wie-lange-geht-noch-gut" rel="noopener">Waffenlieferungen in einen Stellvertreterkrieg</a> gezweifelt? F&#252;r den Antikommunisten Wolf Biermann anno 2023 macht sie das zu einem &#8222;<a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article241800187/Biermann-nennt-Precht-und-Welzer-Secondhand-Kriegsverbrecher.html" rel="noopener">Secondhand-Kriegsverbrecher</a>&#8220;. Oder sind Sie aktiver Soldat und bereit f&#252;r den Stellungsbefehl? F&#252;r den Kommunisten Wolf Biermann anno 1963 sind sie damit bescheuert. Denn damals, ein Jahr nach dem vor Kuba gerade so eben noch abgewendeten Weltkrieg Numero Drei hatte er noch pazifistisch gedichtet: &#8222;Soldat Soldat in grauer Norm/ Soldat Soldat in Uniform/ Soldat Soldat, ihr seid so viel/ Soldat Soldat, das ist kein Spiel/ Soldat Soldat, ich finde nicht/ Soldat Soldat, dein Angesicht/ Soldaten sehn sich alle gleich/ Lebendig und als Leich&#8220;.</p><p><a href="/autoren/wolfgangmichal/realismus-gegen-idealismus-zwei-denkschulen-und-die-verhandlungsfrage" rel="noopener">Lumpenpazifist</a> oder militaristischer Lumpenb</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 10:31:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ingar Solty</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Jason Arday, der tragische Ikarus von Cambrigde: von Narrativen mitgerissen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Plagiate? Erfundene Erlebnisse? Auf jeden Fall viel Hetze. Doch jenseits dessen zeigt der Suizid des gestürzten Cambrigde-Professors,  wie sich der überdrehte Kulturkampf menschlicher Biografien bemächtigt. Bis zum furchtbaren Ende</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/jason-arday-der-tragische-ikarus-von-cambrigde-von-narrativen-mitgerissen/@@images/image-1000-219ee2dddb1e3b69958d6e8ba1cb96ff.jpeg" alt="Jason Arday, der tragische Ikarus von Cambrigde: von Narrativen mitgerissen" title="Jason Arday, der tragische Ikarus von Cambrigde: von Narrativen mitgerissen" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Nachricht vom Tod des mit Plagiatsvorw&#252;rfen &#252;berzogenen Cambridge-Professors Jason Arday sorgte international f&#252;r Best&#252;rzung. Er, der <a href="https://taz.de/Jason-Arday/!6205057/" rel="noopener">wochenlang von rechten Zeitungen</a> und Podcasts als verlogener &#8222;diversity poster boy&#8220; verh&#246;hnt worden war, zerbrach offenkundig unter dem immensen Druck. F&#252;r <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201836.cambridge-rassistische-kampagne-trieb-professor-jason-array-in-den-tod.html" rel="noopener">viele linke Zeitungen und Kommentatoren</a> war klar: Der rechte &#8222;Lynchmob&#8220; &#8211; ja, tats&#228;chlich &#8211; habe den autistischen Professor trotz vorheriger Warnungen an den Punkt des Zusammenbruchs getrieben.</p><p>Doch mit Ardays Suizid endet die Geschichte nicht. Man k&#246;nnte sogar sagen, dass sein Freitod den verzweifelten Versuch darstellt, die Kontrolle &#252;ber eine Geschichte zur&#252;ckzuerlangen, die ihm in den letzten 14 Jahren sukzessive </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Thomas Biebricher über die AfD: „Der Begriff des Faschismus scheint mir nicht angebracht“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die AfD greift bei den Landtagswahlen im Osten nach der absoluten Mehrheit. Politikwissenschaftler Thomas Biebricher versteht ihren Aufstieg als Klassenprojekt der Elite. Warum ist für ihn der Faschismus-Begriff der falsche? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/thomas-biebricher-ueber-die-afd-als-klassenprojekt-rechtsruck-von-oben/@@images/image-1000-f9feffe6b0089c159477a774984a6349.jpeg" alt="Thomas Biebricher über die AfD: „Der Begriff des Faschismus scheint mir nicht angebracht“" title="Thomas Biebricher über die AfD: „Der Begriff des Faschismus scheint mir nicht angebracht“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Bundesrepublik wartet auf den Sachsen-Anhalt-Schock. Und fragt sich weiterhin, wie es passieren konnte, dass eine Partei wie die AfD bundesweite Umfragen anf&#252;hrt und bei den anstehenden Landtagswahlen im Osten sogar nach der absoluten Mehrheit greift. Vergleichbare Entwicklungen und Diskussionen finden auch in vielen anderen westlichen L&#228;ndern statt &#8211; der <em>Freitag</em> hat unter anderem <a href="/autoren/der-freitag/faschistische-ideologie-kann-menschen-zu-irrationalen-extremen-treiben" rel="noopener">Paul Mason</a> und <a href="/autoren/der-freitag/faschistische-ideologie-kann-menschen-zu-irrationalen-extremen-treiben" rel="noopener">Jason Stanley</a> dazu befragt.</p><p>Auch Thomas Biebricher, Politik-Professor in Frankfurt, befasst sich seit langem mit diesen neuen rechten Kr&#228;ften &#8211; und betont die sozio-&#246;konomische Dimension ihres Aufstiegs: Obwohl sie teils auch unter Lohnabh&#228;ngigen Unterst&#252;tzung finden, seien diese Kr&#228;fte als &#8222;Klassenprojekt&#8220; aus Teilen der wirtschaftliche</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 19:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Peter Nowak</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Christoph Butterwegge: Warum ich nie aufhören werde, ein Linker zu sein]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Von Dieter Nuhr bis Harald Martenstein: Es ist gerade chic, sich als „Ex-Linker“ und Neu-Konservativer zu outen. Was für ein Opportunismus! Noch nie hat es so viel Sinn gemacht wie heute, gegen neoliberale Gewinnvorstellungen aufzubegehren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/christoph-butterwegge/christoph-butterwegge-mein-denken-aendert-nicht-die-richtung-ich-bleibe-linker/@@images/image-1000-a9934687468b48fbec334b7024bddbfc.jpeg" alt="Christoph Butterwegge: Warum ich nie aufhören werde, ein Linker zu sein" title="Christoph Butterwegge: Warum ich nie aufhören werde, ein Linker zu sein" height="562" width="1000" /></figure><p>Seit einiger Zeit ist es in manchen gr&#252;n-alternativen und progressiv-liberalen Kreisen geradezu chic, sich als fr&#252;herer Linker zu outen, der &#8211; mittlerweile durch die Wirklichkeit belehrt oder gel&#228;utert &#8211; realistischer, pragmatischer, kompromissbereiter und im Grunde konservativer geworden ist.</p><p>Die beiden Journalisten Uli Kulke und Reinhard Mohr haben zum vermeintlichen Sinneswandel von &#8222;Ex-Linken&#8220; sogar einen Sammelband mit dem Titel <em>Wenn das Denken die Richtung &#228;ndert. Warum wir nicht mehr links sind</em> herausgegeben. Dieser enth&#228;lt Beitr&#228;ge von zw&#246;lf politischen Konvertit(inn)en, darunter Henryk M. Broder, <a href="/autoren/irmtraud-gutschke/monika-marons-das-haus-sehnsucht-nach-geborgenheit" rel="noopener">Monika Maron</a>, Mathias Brodkorb, Antonia Grunenberg, Hubert Kleinert, <a href="/autoren/magnus-klaue/der-biedermann-in-dieter-nuhr" rel="noopener">Dieter Nuhr</a> und Peter Schneider.</p><h2>Zum Beispiel Harald Martenst</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christoph Butterwegge</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die AfD ist noch keine faschistische Partei. Das macht sie aber nicht weniger gefährlich]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit Jahren schon wird gestritten, ob man die AfD „faschistisch“ nennen muss. Dabei greift dieser historische Vergleich zu kurz. In Wahrheit ist die Partei eine toxische Mischung aus zwei brandgefährlichen Kräften. Welche sind das?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/georg-fuelberth/georg-fuelberth-ist-die-afd-faschistisch-warum-der-vergleich-zu-kurz-greift/@@images/image-1000-37fcd8e61d72ffe7c636672d4e531b85.jpeg" alt="Die AfD ist noch keine faschistische Partei. Das macht sie aber nicht weniger gefährlich" title="Die AfD ist noch keine faschistische Partei. Das macht sie aber nicht weniger gefährlich" height="562" width="1000" /></figure><p>Historische Vergleiche schaffen einen Zugang zum Verst&#228;ndnis der Gegenwart und k&#246;nnen ihn auch verstellen. Letzteres geschieht dann, wenn man es bei der Analogie bel&#228;sst. Hilft die nicht weiter, ist die Entt&#228;uschung gro&#223;.</p><p>In der Besch&#228;ftigung mit der AfD ist der Begriff des Faschismus einerseits aktualisiert, andererseits infrage gestellt worden. Damit geriet eine ganze Denkschule in Misskredit. Gemeint sind die zahlreichen, zum Teil bestechenden <a href="/autoren/sebastian-baehr/faschismusforscher-wir-erleben-eine-faschisierung-der-gesellschaft" rel="noopener">Faschismusheorien</a> des 20. Jahrhunderts. Die Versuche, die AfD und &#228;hnliche Bewegungen als &#8222;rechtspopulistisch&#8220; zu definieren, fallen dagegen ab. Die klassischen Faschismustheorien helfen aber auch nicht weiter.</p><h2>Faschismus? Wir haben es heute mit einem anderen Ph&#228;nomen zu tun</h2><p>Der Irrtum liegt im Auge</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Georg Fülberth</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Die Berliner SPD will lieber das Russische Kulturhaus enteignen als reiche Miethaie]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>2021 stimmten 58 Prozent der Berliner für die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne. Niemand steht so exemplarisch für die Missachtung dieses Volkswillens wie SPD-Kandidat Steffen Krach. Bei einem Fototermin setzte er nun noch einen drauf</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/berliner-spd-will-lieber-russisches-kulturhaus-enteignen-als-miethaie/@@images/image-1000-13d0473dd196dd8173ff8c49b07c6553.gif" alt="Die Berliner SPD will lieber das Russische Kulturhaus enteignen als reiche Miethaie" title="Die Berliner SPD will lieber das Russische Kulturhaus enteignen als reiche Miethaie" height="559" width="1000" /></figure><p>Bald ist es ein Fall von &#8222;die &#196;lteren erinnern sich&#8220;: Vor <a href="https://www.wahlen-berlin.de/abstimmungen/ve2021/AFSPRAES/ergebnisse.html" rel="noopener">fast genau f&#252;nf Jahren</a> hat das Volk von Berlin beschlossen, gro&#223;e, profitgetriebene Wohnkonzerne gegen Entsch&#228;digung zu sozialisieren. Passiert ist au&#223;er Gutachten und Symbolhandlungen seither nichts. Die Kurzfassung: Es hat sich aus Gr&#252;nden der Koalitionsr&#228;son und dann der Grundhaltung keine parlamentarische Mehrheit f&#252;r diesen Mehrheitsbeschluss des Wahlvolkes gefunden.</p><h2>Der Mehrheitswille schrumpft zur Fringe-Position </h2><p>Wie mit diesem heute umgegangen wird, demonstrierte neulich Steffen Krach, der Spitzenkandidat der Berliner SPD bei der anstehenden Wahl zum Landesparlament. Als die Linke-Bundeschefin <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201669.berlin-wahl-schwerdtner-macht-enteignungen-zur-bedingung-fuer-koalition-in-berlin.html" rel="noopener">Ines Schwerdtner gesagt hatte</a>, eine Umsetzung dieses Volksentscheids sei eine Grun</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 16:42:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Psychologe Rainer Mausfeld: Kaum jemand will den Krieg – warum tun wir es?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit dem Ukrainekrieg steht die Friedensbewegung unter Druck. Der Psychologe Rainer Mausfeld analysiert, wie Meinungsbildung Kriegsbereitschaft fördert, obwohl die meisten Menschen Frieden wollen. Ein kritisches Interview über Pazifismus</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/rainer-mausfeld-pazifismus-aeussert-sich-heute-als-diffuses-unbehagen/@@images/image-1000-8b0714166bb9eea1ade4db7c9af6be78.jpeg" alt="Psychologe Rainer Mausfeld: Kaum jemand will den Krieg – warum tun wir es?" title="Psychologe Rainer Mausfeld: Kaum jemand will den Krieg – warum tun wir es?" height="562" width="1000" /></figure><p>Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs hat sich das politische Klima sp&#252;rbar verengt: Positionen gegen die kometenhafte Aufr&#252;stung wurden schnell als naive Friedensromantik oder gleich als &#8222;Putin-Versteherei&#8220; gebrandmarkt. Doch das Monopol br&#246;ckelt &#8211; immer mehr gewichtige Stimmen beziehen offen Gegenposition, von <a href="/autoren/michael-angele/alice-schwarzer-im-interview-zu-pazifismus-und-ukraine-krieg" rel="noopener">Alice Schwarzer</a>, <a href="/autoren/der-freitag/pazifismus-in-deutschland-schwarzer-trojanow-und-sanyal-kritisieren-aufruestung" rel="noopener">Ilija Trojanow oder Mithu Sanyal</a>. Mittendrin: Rainer Mausfeld.</p><p>Der Psychologe z&#228;hlt zu den kompromisslosesten Analytikern westlicher Narrativ- und Meinungssteuerung. Bereits 2023 stie&#223; er zusammen mit Schwarzer und Sahra Wagenknecht das hochkontroverse Friedens-Manifest an. Sein Befund im Interview trifft einen empfindlichen Nerv: Kaum ein Mensch strebe f&#252;r sich selbst nach Krieg. Wie also gelingt es dem System dennoch, die</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 09:10:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sind Kriege vermeidbar? Rosa Luxemburg erkannte vor über 100 Jahren ein Eskalations-Muster]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/ingar-solty/sind-kriege-vermeidbar-rosa-luxemburg-erkannte-vor-ueber-100-jahren-ein-muster</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ukraine, Iran, Gaza: Die Welt blickt heute wieder in den Abgrund eines großen Konflikts. Schon 1913 erkannte eine Frau das ökonomische Muster hinter solchen Dynamiken. Was würde uns Rosa Luxemburg raten, um den Weltkrieg zu verhindern?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ingar-solty/sind-kriege-vermeidbar-rosa-luxemburg-erkannte-vor-ueber-100-jahren-ein-muster/@@images/image-1000-7cd7274e59a3f29227fc765a62817c80.jpeg" alt="Sind Kriege vermeidbar? Rosa Luxemburg erkannte vor über 100 Jahren ein Eskalations-Muster" title="Sind Kriege vermeidbar? Rosa Luxemburg erkannte vor über 100 Jahren ein Eskalations-Muster" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Die Aussicht auf Frieden r&#252;ckt in immer gr&#246;&#223;ere Ferne. Die Wahrscheinlichkeit weiterer Eskalation und f&#252;r noch mehr Blutvergie&#223;en w&#228;chst st&#228;ndig. Meine Sorge ist nicht, dass <a href="https://www.merkur.de/politik/guterres-welt-laeuft-mit-offenen-augen-in-einen-groesseren-krieg-hinein-92071809.html" rel="noopener">die Welt in einen gro&#223;en Krieg schlafwandelt</a>. Meine Angst ist, dass sie dies mit offenen Augen tut.&#8220; Mit diesen Worten wandte sich der UNO-Generalsekret&#228;r Ant&#243;nio Guterres Anfang Februar 2023 an die Generalversammlung der Vereinten Nationen.</p><p>Noch ist es zu diesem gro&#223;en Krieg nicht gekommen. Zu diesem Zeitpunkt waren der <a href="/autoren/hanna-israel/in-gaza-ueberleben-wir-nicht-weil-wir-es-wollen-sondern-weil-wir-muessen" rel="noopener">7. Oktober und der Gazakrieg</a> noch weit weg, genauso wie der <a href="/autoren/lutz-herden/golfkrieg-iran-hat-den-usa-die-eskalationsdominanz-entrissen" rel="noopener">Iran-Krieg</a>, die Aggressionen gegen Venezuela, Panama, Kuba, <a href="/autoren/velten-schaefer/bundeswehr-verteidigt-groenland-deutsche-aussenpolitik-ist-nur-noch-peinlich" rel="noopener">Gr&#246;nland</a> und so weiter. Aber mit der <a href="https://www.deutschlandfunk.de/iran-droht-ukraine-nach-angriff-auf-frachtschiff-im-kaspischen-meer-102.html" rel="noopener">Versenkung eines iranischen Schiffes durch ukrainische Drohnen</a> Ende Juli l</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 21:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ingar Solty</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Innovation | Die KI kommt, die Lernzeit nicht: Wer in Deutschland wirklich den Wandel verschläft]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/die-ki-kommt-die-lernzeit-nicht-wer-in-deutschland-den-wandel-verschlaeft</link>
        <description><![CDATA[<strong>Fast jeder vierte deutsche Betrieb nutzt generative KI. Doch nicht einmal jeder dritte davon schult auch seine Leute. Und die Politik? Sie schwächt im EU-Rahmen Weiterbildungspflichten ab: Fordern statt Fördern. Ein Kommentar</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/joern-boewe/die-ki-kommt-die-lernzeit-nicht-wer-in-deutschland-den-wandel-verschlaeft/@@images/image-1000-5016111d23300390fbceeb849ddba659.gif" alt="Die KI kommt, die Lernzeit nicht: Wer in Deutschland wirklich den Wandel verschläft" title="Die KI kommt, die Lernzeit nicht: Wer in Deutschland wirklich den Wandel verschläft" height="562" width="1000" /></figure><p>Deutschland soll also KI lernen. M&#246;glichst sofort. Besch&#228;ftigte m&#252;ssten Ber&#252;hrungs&#228;ngste ablegen, neue Werkzeuge ausprobieren und sich f&#252;r die Arbeitswelt von morgen qualifizieren, hei&#223;t es aus Politik und Wirtschaft. Wer jetzt den Anschluss verliere, k&#246;nne ihn sp&#228;ter kaum noch aufholen. Nur eine Frage wird auff&#228;llig selten gestellt: Wann eigentlich?</p><p>Die Technik ist in vielen Betrieben l&#228;ngst angekommen. Die daf&#252;r n&#246;tige Lernzeit fehlt aber oft: 2025 nutzte <a href="https://iab.de/presseinfo/jeder-vierte-betrieb-in-deutschland-nutzt-generative-ki/" rel="noopener">fast jeder vierte Betrieb generative KI</a>. Doch nur 27 Prozent dieser Betriebe boten entsprechende Schulungen an. Mehr als die H&#228;lfte hatte weder ein Angebot noch Pl&#228;ne daf&#252;r.</p><h2>Hier mal ein Merkblatt, dort ein Link zum Online-Kurs </h2><p>Das Problem ist nicht, dass es z</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 04:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jörn Boewe</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kann man mit Rechten leben? Dieser Historiker fand eine überraschende Antwort auf dem Bau]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wie kann das Zusammenleben mit Menschen unterschiedlicher Meinung gelingen? Der Autor Clemens Tangerding weiß es: In seinem Heimatort halten politisch zerstrittene Stammtischbrüder seit 40 Jahren zusammen. Was ist ihr Geheimnis? Ein Essay</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/warum-ein-richtfest-fuer-die-demokratie-wertvoller-ist-als-eine-podiumsdiskussion/@@images/image-1000-0b28dab51a554a8b914ce9785dd8930d.jpeg" alt="Kann man mit Rechten leben? Dieser Historiker fand eine überraschende Antwort auf dem Bau" title="Kann man mit Rechten leben? Dieser Historiker fand eine überraschende Antwort auf dem Bau" height="562" width="1000" /></figure><p>Nach der Lekt&#252;re <a href="/autoren/sebastianpuschner/mit-rechten-leben-jana-glaese-ueber-ihr-zusammenleben-mit-afd-nachbarn" rel="noopener">des Gespr&#228;chs mit Jana Glaese im <em>Freitag</em></a> &#252;ber ihr Buch <em>Mit Rechten leben. Widerstand und N&#228;he im Alltag</em> habe ich mich gef&#252;hlt wie ein sehr seltenes Tier im Dschungel, das nach langer Zeit endlich mal wieder auf einen Artgenossen trifft. Ich betrachte dieses andere Wesen und bin erleichtert. Es gibt tats&#228;chlich noch jemanden, der aussieht wie ich. Weil diese Begegnungen so selten sind, steigere ich mich in ein Gef&#252;hl tiefster Verbundenheit. Auch mehrere Tage nach Erscheinen des Interviews bin ich noch davon &#252;berzeugt, dass ich mit Jana Glaese nicht nur wunderbar zusammenarbeiten k&#246;nnte. Ich w&#252;rde sie sofort auch meine Blumen gie&#223;en und mit meinem Hund rausgehen lassen, wenn ich mal weg bin und sie daf&#252;r Zeit und da</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 18:41:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Clemens Tangerding</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[BSW-Politikerin Sevim Dağdelen: „Falsche Toleranz gegenüber dem Islamismus muss aufhören“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD tobt ein Streit über den richtigen Umgang mit Islamismus. Sevim Dağdelen erkennt zwei fatale Haltungen – und macht den Westen zum Mitverantwortlichen. Was genau soll sich jetzt ändern? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/sevim-dagdelen-bsw-die-falsche-toleranz-gegenueber-islamismus-muss-aufhoeren/@@images/image-1000-04286ef53d7c8f3d1b0565adcd3ec796.jpeg" alt="BSW-Politikerin Sevim Dağdelen: „Falsche Toleranz gegenüber dem Islamismus muss aufhören“" title="BSW-Politikerin Sevim Dağdelen: „Falsche Toleranz gegenüber dem Islamismus muss aufhören“" height="562" width="1000" /></figure><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Nach dem <a href="/autoren/der-freitag/csd-anschlag-ich-lasse-mir-weder-meine-queere-identitaet-noch-den-islam-nehmen" rel="noopener">islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD</a> hat der <em>Freitag</em> bereits mit mehreren Stimmen aus dem linken Spektrum gesprochen, die alle ein &#228;hnliches Unbehagen formulieren. Der Kabarettist Florian Schroeder warf Teilen der Linken vor, &#8222;blind daf&#252;r&#8220; zu sein, &#8222;dass Islamisten unsere Vielfalt hassen&#8220;, und sprach von einer jahrelangen Romantisierung des politischen Islam in progressiven Kreisen. Der Gr&#252;nen-Politiker <a href="/autoren/peter-nowak/max-lucks-gefundenes-fressen-fuer-afd-wenn-linke-islamismus-nicht-benennen" rel="noopener">Max Lucks widersprach dieser Kritik</a> nicht und warnte, es sei &#8222;ein gefundenes Fressen f&#252;r die AfD&#8220;, wenn Linke das islamistische Motiv solcher Taten nicht benennen w&#252;rden.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Nun &#228;u&#223;ert sich mit Sevim Da&#287;delen eine weitere profilierte Stimme. Zwanzig Jahre lang war sie eines der bekanntesten Gesichter de</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 14:08:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Zeitgeist | Welt als kontrollierte Halluzination: Ein Psychologe über unser Verlangen nach Gewissheit]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ob Gaza, Migration oder Corona: Aus Angst vor Verwundbarkeit legen wir uns Ideen zurecht, die nichts neben sich dulden. Das ist keine gesunde Grundlage für eine offene Gesellschaft, schreibt der palästinensische Psychologe Nicola Sahhar</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/welt-als-kontrollierte-halluzination-psychologe-ueber-die-gier-nach-gewissheit/@@images/image-1000-ebcbc0515b4f84623e509c16d93c1a19.jpeg" alt="Welt als kontrollierte Halluzination: Ein Psychologe über unser Verlangen nach Gewissheit" title="Welt als kontrollierte Halluzination: Ein Psychologe über unser Verlangen nach Gewissheit" height="562" width="1000" /></figure><p>Es gibt eine Gewissheit, die alle Menschen teilen: dass sie sterben. Kein Bunker sch&#252;tzt, alle sind verwundbar. Und doch l&#228;uft die h&#228;ufigste politische Reaktion auf Angst darauf hinaus, sie loszuwerden, indem man die Verwundbaren loswird. Man findet einen Feind, in dem der Vernichter steckt, und beseitigt ihn. Im Extrem ist das Faschismus. Abgeschw&#228;cht begegnet es einem immer &#246;fter.</p><p>Ich schreibe als Psychoanalytiker und als Pal&#228;stinenser, geboren in Jerusalem. Meine Familie musste ihre Heimat verlassen, als aus Deutschland geflohene J&#252;dinnen und Juden dort Sicherheit fanden &#8211; dort, wo f&#252;r uns keine mehr war. Eine j&#252;dische Kollegin, in meinem Jahr in Jerusalem geboren, ist israelische Offizierin; ihr Sohn fliegt Jets, die in Gaza t&#246;ten,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 04:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Nicola Sahhar</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Diese 2 Bücher sollte Friedrich Merz im Urlaub lesen, bevor er wieder peinlich auffällt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Friedrich Merz nimmt Christoph Heins „Das Narrenschiff“ in die Ferien mit. Dass so etwas eine Nachricht ist, sagt viel über das intellektuelle Niveau deutscher Spitzenpolitik. Unser Autor hat zwei weitergehende Lektüretipps für den Kanzler</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/markus-steinmayr/diese-2-buecher-sollte-friedrich-merz-lesen-bevor-er-wieder-peinlich-auffaellt/@@images/image-1000-98b5dd8a26cb20a3df4cc4fb6b8a7e81.webp" alt="Diese 2 Bücher sollte Friedrich Merz im Urlaub lesen, bevor er wieder peinlich auffällt" title="Diese 2 Bücher sollte Friedrich Merz im Urlaub lesen, bevor er wieder peinlich auffällt" height="562" width="1000" /></figure><p>J&#252;ngst berichtete die <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung </em>(FAZ), Bundeskanzler Friedrich Merz wolle <a href="/autoren/hami23/buch-das-narrenschiff-von-christoph-hein-fuer-ein-besseres-deutschland" rel="noopener">Christoph Heins</a> <em>Das Narrenschiff</em> <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/friedrich-merz-liest-narrenschiff-was-die-urlaubslektuere-ueber-den-kanzler-verraet-201084580.html" rel="noopener">in den Urlaub mitnehmen</a>. Dass die Urlaubslekt&#252;re von Politikerinnen und Politikern &#252;berhaupt eine Nachricht ist, zeigt, wie wenig unser politisches Spitzenpersonal im literarisch-kulturellen Bereich verankert ist. Im <em>Freitag</em> hat es j&#252;ngst eine Debatte gegeben, warum unsere Gegenwartspolitikerinnen und -politiker &#8211; <a href="/autoren/haziran-zeller/politik-mit-koepfchen-gysi-wagenknecht-habeck-und-co" rel="noopener">bis auf wenige Ausnahmen</a> &#8211; offensichtlich <a href="/autoren/velten-schaefer/sehnsucht-nach-mehr-niveau-warum-autoritaere-regimes-gebildetere-politiker-haben" rel="noopener">wenig intellektuelles Format</a> mitbringen.</p><p>Die Lage ist insgesamt trostlos, aber nicht ohne Hoffnung. Denn es gibt Literatur &#8211; und die M&#246;glichkeit, zu reisen. Lesen hilft, sich im Denken jenseits von Parteigremien zu orientieren. Dass Reisen bildet, ist eine Binse. Ich m&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 17:58:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Markus Steinmayr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Didi Hallervorden: „Ich verwechsle das russische Volk nicht mit Kriegsverbrecher Putin“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/dieter-didi-hallervorden-ich-verwechsle-das-russische-volk-nicht-mit-putin</link>
        <description><![CDATA[<strong>Mit über 90 Jahren zieht der Komiker Dieter Hallervorden für die CDU durch den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt – und teilt dabei kräftig gegen die „Kriegstüchtigkeit“ aus. Ist er ein Pazifist? Und hat er keine Angst vor den Russen? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/velten-schaefer/dieter-didi-hallervorden-ich-verwechsle-das-russische-volk-nicht-mit-putin/@@images/image-1000-474a39ffbdf211d76f9be8eeda2a86a3.jpeg" alt="Didi Hallervorden: „Ich verwechsle das russische Volk nicht mit Kriegsverbrecher Putin“" title="Didi Hallervorden: „Ich verwechsle das russische Volk nicht mit Kriegsverbrecher Putin“" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Es gibt diese Momente, an denen man merkt, dass der als &#8222;Didi&#8220; bekannt gewordene Satiriker und Komiker Dieter Hallervorden &#8211; inzwischen &#252;ber 90 Jahre alt &#8211; aus einer anderen Zeit kommt. Zum Beispiel im April 2025, als Hallervorden in einem Sketch in der Show zum 75. Jubil&#228;um der ARD im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln das N- und gleich auch noch das Z-Wort aussprach, um <a href="/autoren/frank-joericke/voller-beisshemmungen" rel="noopener">einen &#8222;woken&#8220; Zeitgeist aufs Korn</a> zu nehmen, der keine Satire mehr verstehe. </span><span>In anderen Momenten steht er freilich hellwach in der Gegenwart &#8211; und l&#228;sst sich nicht so leicht vereinnahmen. </span></p><p><span>Damit muss derzeit etwa Sven Schulze klarkommen, der Ministerpr&#228;sident und CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt: Der in Dessau geborene Hallervorden ging mit ihm auf Wahlkampft</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 14:58:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Velten Schäfer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bioethik | Leihmutterschaft und Sterbehilfe: In Deutschland fehlt ein offener Diskursraum]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/leihmutterschaft-und-sterbehilfe-in-deutschland-fehlt-ein-offener-diskursraum</link>
        <description><![CDATA[<strong>Im Streit über die Bioethik entzünden sich politische Stellvertreterkriege. Dahinter steht die Frage, wie viel Freiheit der Einzelne hat – und wie weit der Staat gehen darf</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/leihmutterschaft-und-sterbehilfe-in-deutschland-fehlt-ein-offener-diskursraum/@@images/image-1000-8c32c8c63084fffd3a86e5d06a4c958a.jpeg" alt="Leihmutterschaft und Sterbehilfe: In Deutschland fehlt ein offener Diskursraum" title="Leihmutterschaft und Sterbehilfe: In Deutschland fehlt ein offener Diskursraum" height="562" width="1000" /></figure><p>Fr&#252;her waren es reine &#8222;Gewissensentscheidungen&#8220;, heute haben sich die Zeichen der Zeit hingegen gewandelt: Wo immer es im politischen Raum um den K&#246;rper geht, entz&#252;ndet sich ein Kampf, oft flankiert von Demonstrationen der extremen politischen R&#228;nder.</p><p>Am h&#228;rtesten sicherlich in der Frage der Abtreibung, als etwa Beatrix von Storch, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, an der Seite von Evangelikalen und fundamentalreligi&#246;sen Splittergruppen stand.</p><p>Als nicht minder offensiv erweist sich die Rechtsau&#223;enpartei in der <a href="/autoren/shila-behjat/jens-spahns-leihmutterschaft-warum-es-um-macht-und-kapital-geht" rel="noopener">Auseinandersetzung um die Leihmutterschaft</a>, in der sie die Union mit ihrer festen Haltung noch &#252;berbietet. Neben dem schon bestehenden Verbot will man ebenso die Inanspruchnahme einer Leihmutterschaft im Ausl</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 04:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Jana Glaese im Gespräch über das Leben mit AfD-Nachbarn: „Wir sind aufeinander angewiesen“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/mit-rechten-leben-jana-glaese-ueber-ihr-zusammenleben-mit-afd-nachbarn</link>
        <description><![CDATA[<strong>„Mit Faschisten spricht man nicht!“ Das sagt leicht, wer den Kontakt meiden kann. Was aber, wenn Leute AfD wählen, mit denen man Dorf, Verein oder Arbeitsplatz teilt? Das Buch „Mit Rechten leben“ der Soziologin Jana Glaese handelt davon</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/mit-rechten-leben-jana-glaese-ueber-ihr-zusammenleben-mit-afd-nachbarn/@@images/image-1000-836e96695d560e0b88214825684ecba7.jpeg" alt="Jana Glaese im Gespräch über das Leben mit AfD-Nachbarn: „Wir sind aufeinander angewiesen“" title="Jana Glaese im Gespräch über das Leben mit AfD-Nachbarn: „Wir sind aufeinander angewiesen“" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Da ist Sven, der liebend gern Fu&#223;ball im Verein seines s&#228;chsischen Heimatdorfes spielt, obwohl er sch&#228;tzt, dass 80 Prozent der Mannschaft die AfD w&#228;hlen, im Gegensatz zu ihm. Da ist Anja, die sich eher bei den Gr&#252;nen verortet und seit sechs Jahren bewusst mit ihrem Bruder in den Urlaub f&#228;hrt, obwohl der in einem AfD-Kreisvorstand in S&#252;ddeutschland sitzt. Die Soziologin Jana Glaese erz&#228;hlt von Sven, Anja und &#228;hnlichen Beispielen in ihrem Buch </span><em>Mit Rechten leben. Widerstand und N&#228;he im Alltag</em><span>.</span></p><p><span>Der Widerstand f&#228;llt anders aus als auf einer Anti-AfD-Demo und die N&#228;he wird Menschen irritieren, deren Alltag sich weit entfernt von AfD-W&#228;hlern abspielt. Glaeses Beobachtungen und &#220;berlegungen lesen sich fast wie ein <a href="/autoren/irmtraud-gutschke/hallo-nazis" target="_top" rel="noopener">Juli-Zeh-Roman</a> </span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Puschner</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Sind Kriege vermeidbar? Dieser Mann weiß, warum die Kriegstreiberei vor 200 Jahren begann]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/sind-kriege-vermeidbar-benedict-anderson-ueber-die-nation-als-konfliktursache</link>
        <description><![CDATA[<strong>Seit der Französischen Revolution wird immer gewaltsamer gekämpft – das ist die These des Politikwissenschaftlers Benedict Anderson. Der Grund dafür ist ein Phänomen, das uns täglich umgibt und dessen wahre Macht kaum jemand hinterfragt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/sind-kriege-vermeidbar-benedict-anderson-ueber-die-nation-als-konfliktursache/@@images/image-1000-445bd7e1df373db16b015ed1a7386057.jpeg" alt="Sind Kriege vermeidbar? Dieser Mann weiß, warum die Kriegstreiberei vor 200 Jahren begann" title="Sind Kriege vermeidbar? Dieser Mann weiß, warum die Kriegstreiberei vor 200 Jahren begann" height="562" width="1000" /></figure><p>Zu wissen, wie man Kriege vermeidet, ist die Menschheit nach wie vor weit entfernt. Besser gesagt ist es die &#252;bergro&#223;e Mehrheit derjenigen Menschen, die es gern w&#252;ssten. Denn vergessen wir nicht die Minderheit, die den Krieg gern in Kauf nimmt, weil er ihr Macht oder Geld oder beides zuf&#252;hrt. In unserer kleinen Serie zur Frage des Friedens haben wir bisher er&#246;rtert, was die Mehrheit zum Kriegf&#252;hren immer wieder bereitmacht, obwohl es ihr schadet. Sie k&#246;nnte ja jeden Krieg verhindern, wenn sie sich zusammenschl&#246;sse.</p><p>Wir haben gefragt, was sich aus den Theorien einiger gro&#223;er Intellektueller lernen l&#228;sst: <a href="/autoren/michael-jaeger/kriege-vermeiden-einstein-und-freud-muessen-mit-gorbatschow-gelesen-werden" rel="noopener">Sigmund Freud und Albert Einstein</a>, <a href="/autoren/jan-opielka/sind-kriege-vermeidbar-was-erich-fromm-ueber-die-wurzeln-der-aggression-dachte" rel="noopener">Erich Fromm</a>, <a href="/autoren/michael-jaeger/sind-kriege-vermeidbar-hannah-arendt-hatte-eine-antwort-darauf" rel="noopener">Hannah Arendt</a> und <a href="/autoren/michael-jaeger/sind-kriege-vermeidbar-adorno-findet-die-antwort-in-einem-antiken-mythos" rel="noopener">Theodor W. Adorno</a>. Sie alle heben Charakterz&#252;ge der Menschen hervor, </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 09 Aug 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Jäger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Plädoyer | Leitkultur? Das ist es nicht. Doch wir brauchen ein tragendes Fundament des Zusammenlebens]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Was kann sozialen Zusammenhang stiften, ohne hierarchisch und ausgrenzend zu sein? Eine 13-jährige Schülerin brachte unseren Autor einmal zum Nachdenken – und fand auch ein passendes Wort dafür. Ein dankbarer Essay ihres damaligen Lehrers</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jan-opielka/leitkultur-das-ist-es-nicht-doch-wir-brauchen-ein-fundament-des-zusammenlebens/@@images/image-1000-513a057440cf92b2393762fdd079fc0a.jpeg" alt="Leitkultur? Das ist es nicht. Doch wir brauchen ein tragendes Fundament des Zusammenlebens" title="Leitkultur? Das ist es nicht. Doch wir brauchen ein tragendes Fundament des Zusammenlebens" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Weisheit von Kindern ist ein allt&#228;gliches Wunder. &#220;ber 20 Jahre ist es her, dass ich als Lehramtsstudent in einer 7. Klasse den Versuch unternahm, Politik zu unterrichten. Wir sprachen &#252;ber Integration, Fremdes und Vertrautes, Migranten &#8211; und die schon damals hei&#223; diskutierte Leitkultur.</p><p>Mit ihren zerzausten K&#246;pfen wussten die jungen Menschen &#228;u&#223;erst klar und vielschichtig zu argumentieren. Und ein Begriff, den eine der Sch&#252;lerinnen ins Gespr&#228;ch brachte, hat sich bis heute in meinem Kopf einen festen Platz gesichert: Grundkultur. Ja, Grundkultur sei, so die Sch&#252;lerin, eine gute Basisformel, nach der eine Gemeinschaft und ihre Mitglieder &#8211; ob neue oder alte &#8211; sich richten sollten, um gut und friedlich miteinander zu lebe</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 08 Aug 2026 19:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Jan Opielka</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Max Lucks: „Gefundenes Fressen für AfD, wenn Linke das islamistische Motiv nicht benennen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD warf Kabarettist Florian Schroeder der Linken vor, den Islamismus zu verharmlosen. Grünen-Politiker Max Lucks widerspricht dem nicht – sieht seine eigene Partei aber nicht betroffen. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/max-lucks-gefundenes-fressen-fuer-afd-wenn-linke-islamismus-nicht-benennen/@@images/image-1000-3d64a9729c509f5a9666eccbce4224f9.jpeg" alt="Max Lucks: „Gefundenes Fressen für AfD, wenn Linke das islamistische Motiv nicht benennen“" title="Max Lucks: „Gefundenes Fressen für AfD, wenn Linke das islamistische Motiv nicht benennen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Nach dem <a href="/autoren/ebru-tasdemir/wie-die-queere-community-nach-dem-anschlag-auf-den-csd-trauert" rel="noopener">islamistisch motivierten Anschlag auf den Berliner CSD</a> ist eine hitzige Debatte &#252;ber den Umgang der Linken mit dem Islamismus entbrannt. Kabarettist Florian Schroeder <a href="/autoren/peter-nowak/florian-schroeder-kritisiert-linke-nach-csd-anschlag-blind-fuer-islamismus" rel="noopener">warf</a> der deutschen Linken im <em>Freitag</em> vor, den Islamismus zu verharmlosen und zu schnell auf die Rechten zu zeigen.</p><p>Der Gr&#252;nen-Politiker Max Lucks, menschenrechtspolitischer Sprecher seiner Fraktion, widerspricht dieser Kritik nicht. Doch z&#228;hlt er auch seine eigene Partei zu den Verharmlosern? Ein Gespr&#228;ch.</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr Lucks, der Kabarettist Florian Schroeder warf der Linken nach dem Anschlag auf den CSD vor, den Islamismus zu verharmlosen. F&#252;hlen Sie sich angesprochen?</p><p class="interview-answer"><strong>Max Lucks</strong>: Ich finde diese Kritik wichtig. Und Herr Schroeder hat Recht: In der politischen Linken in Deutschland wird Isl</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 16:22:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Peter Nowak</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Viel mehr Mainstream als er zugibt: Was hat Ilko-Sascha Kowalczuk bloß so ruiniert?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Kowalczuk wettert in seinem neuen Buch „Faschismus ist keine Meinung“ gegen AfD, BSW und Ostdeutsche. Er inszeniert sich am liebsten als „Punk unter den Historikern“. Dabei hat er mehr mit Ulf Poschardt gemein, als er selbst wahrhaben will</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ilko-sascha-kowalczuk-was-der-ddr-historiker-mit-ulf-poschardt-gemeinsam-hat/@@images/image-1000-49fa14a2def66b98c0c41656ebd55555.jpeg" alt="Viel mehr Mainstream als er zugibt: Was hat Ilko-Sascha Kowalczuk bloß so ruiniert?" title="Viel mehr Mainstream als er zugibt: Was hat Ilko-Sascha Kowalczuk bloß so ruiniert?" height="562" width="1000" /></figure><p>Bevor man Ilko-Sascha Kowalczuk als w&#252;tendes Online-Rumpelstilzchen kannte, machte er sich als Historiker einen Namen. Kowalczuk, Ossi und bekennender Ossi-Kritiker, schrieb B&#252;cher &#252;ber den Volksaufstand in der DDR, &#252;ber Walter Ulbricht und war sogar ehrenamtliches Mitglied in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags zur &#8222;Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur&#8220;.</p><p>Bei allem Respekt, den man vor einer solchen Lebensleistung haben muss, kommt man inzwischen um eine Feststellung nicht mehr herum: Irgendwann scheint irgendetwas klickgemacht zu haben in diesem Mann. Heute tingelt Kowalczuk haupts&#228;chlich als scharfer Kommentator des Zeitgeschehens durch die Medien.</p><p>Er bewegt sich dabei in einem eigent&#252;mlichen Modus, den man inzwischen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 15:47:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kevin Gensheimer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kapitalismus | Wurde Friedrich Merz von Marx vorhergesehen? Ein 150 Jahre alter Satz lässt es vermuten]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-fleissigkeit-ist-das-problem</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-fleissigkeit-ist-das-problem</link>
        <description><![CDATA[<strong>Weniger Freizeit, Generalverdacht bei Krankheit, weniger Klimaschutz: Genau das hat Friedrich Merz uns 2008 in seinem Buch angekündigt. Eine alte Textstelle aus dem „Kapital“ liest sich, als hätte sein Autor diesen Kanzler kommen sehen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-fleissigkeit-ist-das-problem/@@images/image-1000-9d3c8f741d15a8f41b6470a20939294b.jpeg" alt="Wurde Friedrich Merz von Marx vorhergesehen? Ein 150 Jahre alter Satz lässt es vermuten" title="Wurde Friedrich Merz von Marx vorhergesehen? Ein 150 Jahre alter Satz lässt es vermuten" height="562" width="1000" /></figure><p>Weniger Freizeit, Generalverdacht bei Krankheit, h&#246;here Gesundheitskosten und weniger Klimaschutz: Friedrich Merz hat uns alle gewarnt, schwarz auf wei&#223; etwa in seinem Buch <em>Mehr Kapitalismus wagen</em> von 2008. Jetzt lernen wir, was das bedeutet.</p><p>Fast k&#246;nnte man meinen, dass Karl Marx <a href="/autoren/der-freitag/mesut-bayraktar-ueber-merz-reformplaene-und-die-wut-der-arbeiterklasse" rel="noopener">einen Merz im Kopf</a> hatte, als er vor mehr als 150 Jahren im ersten Band des <em>Kapital</em> schrieb: &#8222;Die kapitalistische Produktion entwickelt nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen allen Reichtums untergr&#228;bt: die Erde und den Arbeiter.&#8220;</p><p>Genau daf&#252;r steht der Bundeskanzler &#8211; mit der st&#228;ndigen Forderung nach Mehrarbeit, mit Versch&#228;rfungen gegen Erwerbslose und Pl&#228;nen zur &#8222;Flexibilisieru</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 13:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Claudia Wangerin</dc:creator>
        
      </item>

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