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      <title>Reportage News Articles</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Mar 2022 12:14:06 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Reportage News Articles</title>
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        <title><![CDATA[„Es geht nur um Geld und Gier“: Wie Solarpark-Projekte Lincolnshire spalten]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Labour-Minister für Energiesicherheit Ed Miliband gegen viele Anwohner und Politiker der Reform-Partei streiten: In der Grafschaft Lincolnshire sollen mehr große Solaranlagen errichtet werden als irgendwo sonst in Großbritannien</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/es-geht-nur-um-geld-und-giersolarpark-projekte-spalten-lincolnshire/@@images/image-1000-1d5e2ed48490738abe39bdfc700fa12c.jpeg" alt="„Es geht nur um Geld und Gier“: Wie Solarpark-Projekte Lincolnshire spalten" title="„Es geht nur um Geld und Gier“: Wie Solarpark-Projekte Lincolnshire spalten" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn die Nacht &#252;ber die pr&#228;chtigen B&#252;ror&#228;ume des County Councils der vorwiegend landwirtschaftlich gepr&#228;gten Grafschaft <a href="https://www.theguardian.com/uk-news/lincolnshire" rel="noopener">Lincolnshire</a> in den &#246;stlichen Midlands hereinbricht, wirkt alles ordentlich und ruhig. Portr&#228;ts l&#228;ngst vergessener Mitglieder des Grafschaftsrats und W&#252;rdentr&#228;ger blicken in einen leeren Raum. Im Ratssaal herrschen Stille und Dunkelheit.</p><p>Gelangweiltes Empfangspersonal wirft Blicke ins Handy, w&#228;hrend ein paar Verwaltungsangestellte &#252;ber leuchtenden Bildschirmen gebeugt sitzen. Doch im B&#252;ro des Ratsvorsitzenden Sean Matthews, der im vergangenen Mai das Amt &#252;bernommen hat, als die Reformpartei die alte Garde der Konservativen abl&#246;ste, braut sich eine Rebellion zusammen. Der umg&#228;ngliche fr&#252;her</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Tom Wall</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Ukraine | Kriegsmüde in der Ukraine: Warum in Odessa der Ruf nach Frieden lauter wird]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die „Ukrainisierung“ der russischsprachigen Stadt am Schwarzen Meer stößt an Grenzen. Sie werden umso sichtbarer, je länger der Krieg dauert. Die Menschen sind von seinem Sinn nicht mehr überzeugt, die Zahl der Kriegsdienstgegner wächst</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/odessa-die-stadt-entkommt-alexander-puschkins-schatten-nicht/@@images/image-1000-aee1615fe757c119a24af87fff7d5e97.jpeg" alt="Kriegsmüde in der Ukraine: Warum in Odessa der Ruf nach Frieden lauter wird" title="Kriegsmüde in der Ukraine: Warum in Odessa der Ruf nach Frieden lauter wird" height="562" width="1000" /></figure><p>Nach einer schlaflosen Nacht in einem v&#246;llig &#252;berhitzten Schlafwagen komme ich fr&#252;h am Morgen <a href="/autoren/der-freitag/in-odessa-warten-viele-auf-das-kriegsende-sie-nennen-sich-tote-auf-urlaub" rel="noopener">in Odessa</a> an, der drittgr&#246;&#223;ten Stadt der Ukraine. Anna holt mich ab und bringt mich zu einer Wohnung im Zentrum. Ich habe sie aus einem halben Dutzend ausgesucht. Es war das einzige Apartment <a href="/autoren/nikita-gerasimov/ukraine-russland-die-fronten-tauen-auf-beguenstigt-das-die-verhandlungen" rel="noopener">mit Strom und Heizung</a>, bei allen anderen gab es Strom nur wenige Stunden am Tag und &#8211; da mit dem Strom auch geheizt werden muss &#8211; nur in dieser Zeit ein wenig W&#228;rme.</p><p>Am Tag darauf laufe ich durch die Innenstadt mit den zweist&#246;ckigen H&#228;usern aus dem 19. Jahrhundert, als das erst 1794 gegr&#252;ndete Odessa die am schnellsten wachsende Stadt des Zarenreiches war. &#220;ber den Hafen wurden das Getreide und die Bodensch&#228;tze aus den Steppengebieten verschiff</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Tom Lessoskallow</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Sachsen-Anhalt | Menschenfeindlich? So lebt es sich wirklich in einer Bauhaus-Siedlung]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die AfD hetzt in Sachsen-Anhalt gegen das Bauhaus und bezeichnet es als „menschenfeindlich“. Was aber sagen diejenigen, die darin wohnen? Unser Autor besuchte die Bauhaus-Siedlung Dessau-Törten und stieß auf offene Türen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/menschenfeindlich-so-lebt-es-sich-wirklich-in-einer-bauhaus-siedlung/@@images/image-1000-ec12677ab1821b19a2d0c8b50c75feaf.jpeg" alt="Menschenfeindlich? So lebt es sich wirklich in einer Bauhaus-Siedlung" title="Menschenfeindlich? So lebt es sich wirklich in einer Bauhaus-Siedlung" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer begreifen will, was der Untergang unserer Demokratie mit H&#228;sslichkeit zu tun hat, der muss nach Dessau. Kein anderes deutsches Stadtbild zeigt offener, wie zerst&#246;rerisch sich zwei Weltkriege, der Holocaust, SED-Diktatur und der tr&#252;gerische Privatisierungsboom der Nachwendezeit auf die Architektur und damit auf die Menschen, die sie beleben, ausgewirkt haben.</p><p>Halb verfallene Gr&#252;nderzeitvillen, die nach vergangener Gr&#246;&#223;e aussehen; wieder in Betrieb genommene Fabrikhallen, in denen Zyklon-B f&#252;r deutsche Vernichtungslager wie Auschwitz hergestellt wurde; dazwischen Baubrachen und DDR-Platte. Und in der Innenstadt thront leergefegt eine Shoppingmall, auf dem Dach eine gigantische Konstruktion aus Segelstoff und Metall, die als architektonische W&#252;rdigun</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 15:34:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jonathan Guggenberger (Text) und Charlotte Sattler (Fotos)</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Integration | Ein Wessi erprobt die Liebe zum 1. FC Magdeburg: „Da spielt doch kein einziger Ossi mit“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Nicht jeder Deutsche kann ein Magdeburger sein. Das singen zumindest die Fans des 1. FCM im Heinz-Krügel-Stadion. Aber kann man es werden? Unser im Ruhrgebiet geborener Autor hat es versucht. Die Geschichte einer Liebes-Annäherung</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jan-mohnhaupt/wie-ein-fussballfan-aus-dem-ruhrpott-den-1-fc-magdeburg-zu-lieben-versuchte/@@images/image-1000-a67ed60edffa09c0235e4f784a734edd.jpeg" alt="Ein Wessi erprobt die Liebe zum 1. FC Magdeburg: „Da spielt doch kein einziger Ossi mit“" title="Ein Wessi erprobt die Liebe zum 1. FC Magdeburg: „Da spielt doch kein einziger Ossi mit“" height="562" width="1000" /></figure><p>Vor sechs Jahren hat mich der Zufall in diese Stadt gef&#252;hrt. Zur Begr&#252;&#223;ung war erst mal <a href="/autoren/susan-bonath/die-leben-da-oben-doch-in-einer-blase" rel="noopener">Lockdown</a>, und auch danach warf sie sich mir nicht gerade an den Hals. Doch wenn neben Kleing&#228;rten, Handball und einem Hang zu Schwermaschinen etwas das Magdeburger Herz weich werden l&#228;sst, dann ist es der Fu&#223;ball, genauer: der 1. FC Magdeburg, der einzige Europapokalsieger der DDR.</p><h2>Pittiplatsch und Plattenbau</h2><p>Es gibt St&#228;dte, in denen gro&#223;e Fu&#223;ballklubs zu Hause sind, ohne dem Stadtbild ihren Stempel aufzudr&#252;cken. Und es gibt Magdeburg. Keine Br&#252;cke, keine Laterne, kein Stromkasten, die nicht mit blau-wei&#223;en Aufklebern und Graffiti des FCM &#252;bers&#228;t sind. Besonders beliebt: Motive mit DDR-Bezug: Mal derb und rau mit <a href="/autoren/klaus-ungerer/wir-klopften-auf-trabbis" rel="noopener">Trabant</a> und Plattenbau,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jan Mohnhaupt</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Phänomen Alpine Divorce: Wenn Männer ihre Partnerinnen beim Wandern im Stich lassen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Es kommt gar nicht so selten vor: Geschichten über Männer, die ihre Partnerinnen in heiklen Situationen in der Natur einfach im Stich lassen. In den sozialen Medien geht das Phänomen als „Alpine Divorce“ viral. Was steckt dahinter?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/alpine-divorce-wenn-frauen-vom-partner-auf-dem-berg-sitzen-gelassen-werden/@@images/image-1000-8b9857342a760e98dc94170d9e288ee4.jpeg" alt="Phänomen Alpine Divorce: Wenn Männer ihre Partnerinnen beim Wandern im Stich lassen" title="Phänomen Alpine Divorce: Wenn Männer ihre Partnerinnen beim Wandern im Stich lassen" height="562" width="1000" /></figure><p>Ein &#8222;kleines T-Trauma&#8220; &#8211; so bezeichnet MJ das, was ihr im Zion-Nationalpark widerfahren ist. Diese Art von Traumata sind nicht lebensbedrohlich, belasten aber die Bew&#228;ltigungsf&#228;higkeiten der Betroffenen. MJ wei&#223;, dass andere Frauen von ihren Partnern schon Schlimmeres erlebt haben. Dennoch versp&#252;rt sie immer noch diese Wut dar&#252;ber, dass ihr heutiger Ex-Partner sie auf einer Wanderung einfach zur&#252;ckgelassen hat. &#8222;Wenn ich daran denke, kommen Gef&#252;hle hoch, die ich vielleicht noch nicht ganz verarbeitet habe.&#8220;</p><p>Vor f&#252;nf Jahren reiste MJ mit einem m&#228;nnlichen Begleiter &#8211; er war nicht wirklich ihr Freund, und die beiden waren nicht in einer festen Beziehung &#8211; von Los Angeles nach Utah, um einen Abenteuerurlaub z</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Alaina Demopoulos</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Haltung | Ich hatte Angst, mit einem alten Freund über Krieg und Frieden zu streiten. Es kam anders]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Neulich habe ich mich ganz privat für den Frieden entschieden und konnte direkt spüren, wie mir warm ums Herz wurde. Es geschah beim Treffen mit einem alten Freund, den ich fast schon unter „anderer Meinung“ abgestempelt hatte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/ich-hatte-angst-vor-wehrpflicht-streit-mit-einem-alten-freund-es-kam-anders/@@images/image-1000-881e3324b55d3ea9a23f21189bfd6ac7.jpeg" alt="Ich hatte Angst, mit einem alten Freund über Krieg und Frieden zu streiten. Es kam anders" title="Ich hatte Angst, mit einem alten Freund über Krieg und Frieden zu streiten. Es kam anders" height="562" width="1000" /></figure><p>Wieso seufze ich immer, wenn ich aufwache? Seit ich nicht mehr jung bin, seufze ich, genau genommen, wache ich davon auf, von so einem lauten Ausatmen, lange bevor die Weltlage ins Bewusstsein sickert, bevor ich auf den Knopf des Radios dr&#252;cke <a href="/autoren/ulrike-baureithel/was-haben-wir-linken-gekaempft-und-jetzt-diese-welt-ekelt-mich-an" rel="noopener">f&#252;r die neue ungute Nachricht des Tages</a>, bevor das Cortisol einschie&#223;t wie einst die Milch in meine Br&#252;ste und mit ihr der herrlich autorit&#228;re Durst, der sofort bedient werden musste, sonst verschwand er ungestillt.</p><p>Seit ich nicht mehr jung bin, wache ich nachts alle zwei bis drei Stunden auf, jeweils mit so einem Seufzen. Zum Gl&#252;ck <a href="/autoren/der-freitag/ob-nachts-im-museum-oder-theater-zehn-fakten-zum-schlaf" rel="noopener">schlafe ich rasch wieder ein</a>, dankbar f&#252;r die Gnade, und schiebe auch dies aufs &#196;lterwerden, das sich immer neue Marotten zulegt, um mich an die Endlichkeit zu erinnern; man k&#246;n</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Rheinland-Pfalz | Rückkehr nach Kaiserslautern: Wie Christian Baron den Aufstieg der AfD im Westen erklärt]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In zwei westdeutschen Städten erhielt die AfD schon 2025 die meisten Zweitstimmen. Die eine ist die alte und neue Heimat unseres Autors: In Kaiserslautern sucht er nach Gründen für den Erfolg der Rechten auch bei der Wahl in Rheinland-Pfalz</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/cbaron/rueckkehr-nach-kaiserslautern-christian-baron-ueber-den-afd-aufstieg-im-westen/@@images/image-1000-6a83a046c26166b7c94a1708330bfe64.jpeg" alt="Rückkehr nach Kaiserslautern: Wie Christian Baron den Aufstieg der AfD im Westen erklärt" title="Rückkehr nach Kaiserslautern: Wie Christian Baron den Aufstieg der AfD im Westen erklärt" height="562" width="1000" /></figure><p>Als der Fr&#252;hling den Februar vertreibt, kehrt menschliches Leben zur&#252;ck in den Pf&#228;lzerwald. Beim Streifen durch die Natur begegnen einander endlich wieder Leute jeden Alters. In Kaiserslautern, der gr&#246;&#223;ten Stadt der <a href="/autoren/mladen-gladic/rand-ein-zustand" rel="noopener">Westpfalz</a> tief im S&#252;dwesten, von allen Seiten waldumschlossen, kommt eine soziale Komponente dazu. Bei Spazierg&#228;ngern erfreut sich vor allem der Humbergturm gro&#223;er Beliebtheit. Ein Sandsteinquaderbau vom Beginn des 20. Jahrhunderts, der auf mehr als 400 Metern H&#246;he einen Blick auf die Umgebung erlaubt.</p><h2>Der FCK verpasst den Aufstieg</h2><p>Der Aufstieg dorthin hat etwas Symbolisches in einer Region, die als &#8222;strukturschwach&#8220; gilt, in der Kinderarmut und Arbeitslosigkeit weit &#252;ber dem Bundesdurchschnitt liegen, in der <a href="/autoren/cbaron/andi-muss-weinen" rel="noopener">dem gr&#2</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Christian Baron</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Influencer organisiert Iftar für 3.000 Kasseler: „Begegnungen machen das Leben aus“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Influencer Sidney Burnie organisiert in Kassel binnen einer Woche ein Fastenbrechen für 3.000 Menschen. Die Idee: Zusammenkommen, auch wenn man nicht unbedingt fastet oder religiös ist</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/influencer-organisiert-iftar-fuer-3000-kasseler-begegnungen-machen-das-leben-aus/@@images/image-1000-99e13cd43c9a2293a9235218ae100560.jpeg" alt="Influencer organisiert Iftar für 3.000 Kasseler: „Begegnungen machen das Leben aus“" title="Influencer organisiert Iftar für 3.000 Kasseler: „Begegnungen machen das Leben aus“" height="562" width="1000" /></figure><p>Sidney Burnie steht am Mittwochabend mitten auf dem zentralen Friedrichsplatz in Kassel. Sein Blick wirkt gestresst. Um ihn herum liegen auf den Wiesenfl&#228;chen vor dem Museum Fridericianum, einem klassizistischen Palastbau aus dem 18. Jahrhundert, unz&#228;hlige Picknickdecken. Rund 3000 Menschen sind laut Angaben der &#246;rtlichen Polizei gekommen.</p><p>An zwei Essensst&#228;nden soll das Essen f&#252;r die Fastenden und Nichtfastenden ausgegeben werden. <a href="/autoren/anna-raab/fastenbrechen-in-berlin-iftar-unter-freiem-himmel-datteln-auf-dem-leopoldplatz" rel="noopener">Gro&#223;packungen mit Datteln </a>werden herumgereicht. Es ist der erste s&#252;&#223;e Bissen, den sich die Fastenden zum Sonnenuntergang g&#246;nnen. Die Idee f&#252;r dieses Gro&#223;event kam dem 23-J&#228;hrigen vor knapp einer Woche beim abendlichen Spazierengehen durch die Innenstadt. &#8222;Was w&#228;re, wenn man hier einfach eine ri</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 18:13:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Halit Baskici</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Das schummelnde Klassenzimmer: Sind Chatbots eine Gefahr für den Schulunterricht?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Als ehemaliger Schriftsteller ging ich mit romantischen Idealen in meine neue Tätigkeit als Englischlehrer. Als ich entdeckte, wie KI und Chatbots bereits die Klassenzimmer dominierten, musste ich meine Welt erst mal neu sortieren</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ki-im-schulunterricht-sind-chatgpt-und-co-hilfe-oder-fluch/@@images/image-1000-32e4cee8f9137f061d8f1c31ce1364b2.gif" alt="Das schummelnde Klassenzimmer: Sind Chatbots eine Gefahr für den Schulunterricht?" title="Das schummelnde Klassenzimmer: Sind Chatbots eine Gefahr für den Schulunterricht?" height="562" width="1000" /></figure><p>Vor zwei Jahren, im Alter von 39 Jahren, begann ich eine Ausbildung zum Schullehrer. Ich wollte Englisch unterrichten &#8211; um jungen Menschen zu helfen, bessere Leser, Schreiber und Denker zu werden und eine tiefere Verbindung zur Literatur aufzubauen.</p><p>Nach 15 Jahren als freiberuflicher Autor und Romanautor war ich &#252;berzeugt, dass ich etwas zu bieten hatte. Aber je weiter ich in meiner Ausbildung vorankam, desto unsicherer wurde ich. Eine Frage qu&#228;lte mich besonders, weil ich keine Antwort auf sie hatte. Was tun mit der k&#252;nstlichen Intelligenz (KI)?</p><p>Das unmittelbare Dilemma: Was bedeutet es f&#252;r den Erstsprachen-Unterricht, also Englisch in den USA oder Deutsch in Deutschland, dass alle Sch&#252;ler und Sch&#252;lerinnen heute Zugang zu kostenlosen Online-Chatbots haben</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 14:46:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Peter C Baker</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Finnland | Oulu ist Kulturhauptstadt 2026: Hier geht es ans Eingemachte]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/lennart-laberenz/oulu-ist-kulturhauptstadt-europas-2026-hier-geht-es-ans-eingemachte</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die nördlichste Metropole Europas ist 2026 Kulturhauptstadt. Oulu rückt die Sámi in den Blick. Ein Glücksgriff</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lennart-laberenz/oulu-ist-kulturhauptstadt-europas-2026-hier-geht-es-ans-eingemachte/@@images/image-1000-214b917795dfd1ced021a93447fe73be.jpeg" alt="Oulu ist Kulturhauptstadt 2026: Hier geht es ans Eingemachte" title="Oulu ist Kulturhauptstadt 2026: Hier geht es ans Eingemachte" height="562" width="1000" /></figure><p>Gerade geht kein Wind, sagen sie in Oulu, l&#228;cheln fein und meinen, dass sich die -15 Grad Celsius genau so anf&#252;hlen. Und nicht etwa k&#228;lter. Die Stadt liegt Anfang Februar unter Schnee und Eis &#8211; Lebensbedingungen, die in Berlin von krakeelenden &#220;berschriften (&#8222;Die Stadt bricht ihren B&#252;rgern die Knochen&#8220;) oder Alarmismus (&#8222;Darum verzichte ich jetzt doch aufs Radfahren&#8220;) begleitet w&#252;rden. In Oulu, fast 220.000 Einwohner, gelegen am n&#246;rdlichen Rand von Mittelfinnland, er&#246;ffneten sie das Jahr der Kulturhauptstadt: ein Fest auf dem Marktplatz, der Schreichor schrie, der Pr&#228;sident schaute vorbei, alle standen im dichten Schneefall. Etliche kamen mit dem Rad, warum auch nicht, bis auf eine d&#252;nne Schicht aus Eis wird al</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 14:20:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Lennart Laberenz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Radtour | Was bleibt von Anne Hidalgos Zeit als Bürgermeisterin? Eine aufregende Radtour durch Paris]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Sozialistin Anne Hidalgo tritt nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr bei den Kommunalwahlen an. Wie sehr hat sie als Bürgermeisterin Paris verändert? Unsere Autorin überprüft das auf einer Fahrradtour</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/kommunalwahlen-in-paris-was-bleibt-von-anne-hidalgos-zeit-als-buergermeisterin/@@images/image-1000-07752ef9c0c51471731345c61ef26293.jpeg" alt="Was bleibt von Anne Hidalgos Zeit als Bürgermeisterin? Eine aufregende Radtour durch Paris" title="Was bleibt von Anne Hidalgos Zeit als Bürgermeisterin? Eine aufregende Radtour durch Paris" height="562" width="1000" /></figure><p>N&#246;rdliches Seine-Ufer, ich stehe direkt am Wasser, der Blick f&#228;llt auf die altehrw&#252;rdige Pont Neuf und in der Ferne blitzt die Spitze des Eiffelturms. Paris, wie wir es auf Postkarten lieben. Ein Paris, das es lange Zeit gar nicht mehr gab. Es gibt keinen besseren Ort als diesen, um eine Geschichte &#252;ber Anne Hidalgo zu beginnen, denn diese 2,5 Kilometer lange Strecke mitten im Zentrum ist <a href="/autoren/linkerhand/die-befreiung-von-paris" rel="noopener">zum Sinnbild geworden</a> f&#252;r die Politik der bald nun ehemaligen Pariser B&#252;rgermeisterin, die zu den am Sonntag beginnenden Kommunalwahlen nicht mehr antritt.</p><p>Als ich vor 18 Jahren in die franz&#246;sische Hauptstadt kam, war hier noch eine Schnellstra&#223;e und ich schl&#228;ngelte mich auf meinem Scooter durch stinkende Automassen. Damals hatte Bertrand Delano&#235; noch das S</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Romy Straßenburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Flucht vor der KI: Wie immer mehr Menschen ihre Schreibtischjobs gegen Handwerk tauschen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>KI verändert den Arbeitsalltag vor allem in Büros. Viele wechseln daher in traditionellere Berufe im Handwerksbereich, auch wenn das weniger Geld bedeutet oder man seine Berufung aufgeben muss. Wie fühlt sich das an?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/angst-vor-ki-wie-menschen-praeventiv-vor-der-ki-ins-handwerk-fluechten/@@images/image-1000-f5084f7823eef445457b30c156448d59.jpeg" alt="Flucht vor der KI: Wie immer mehr Menschen ihre Schreibtischjobs gegen Handwerk tauschen" title="Flucht vor der KI: Wie immer mehr Menschen ihre Schreibtischjobs gegen Handwerk tauschen" height="562" width="1000" /></figure><p>Seit ihrer Kindheit wollte sie unbedingt Schriftstellerin werden. Mit 14 Jahren machte sie ihr erstes Praktikum bei einer lokalen Zeitung und sp&#228;ter studierte sie Journalismus an der Universit&#228;t. <span>Nach ihrem Abschluss w&#228;re sie am liebsten Schriftstellerin geworden, das hat &#8211; wie auch bei vielen anderen &#8211; nicht geklappt. Die Geschichte der Kalifornierin Jacqueline Bowman ist wie die von vielen anderen.</span></p><p><span>Sie verdiente ihr Geld mit regelm&#228;&#223;igen Schreibauftr&#228;gen, haupts&#228;chlich Content-Marketing, teilweise Journalismus. Mit 26 machte sie sich schlie&#223;lich vollzeit selbstst&#228;ndig. Sicher, Content-Marketing war nicht gerade ihr Traumjob, aber sie schrieb jeden Tag und konnte damit ihre Rechnungen bezahlen. Sie war zufrieden.</span></p><h2>KI &#252;bernimmt die</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 09:22:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Lucy Knight unter Mitarbeit von Sumaiya Motara</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ukrainer im Krieg: „Ich bin kein Verräter, aber wer will schon sterben?“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Diese Männer erzählen davon, wie sie als Soldaten seit 2022 die Zeit an der Front und in der Armee erlebt haben. Sie beschreiben zugleich, was sich am Verhältnis zu ihren Familien, den Frauen und Kindern, verändert hat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/testimonials-ukrainischer-maenner-aus-vier-jahren-an-der-front-und-in-der-armee/@@images/image-1000-edf207ad38fb1b3cd2ad4822e6e20831.jpeg" alt="Ukrainer im Krieg: „Ich bin kein Verräter, aber wer will schon sterben?“" title="Ukrainer im Krieg: „Ich bin kein Verräter, aber wer will schon sterben?“" height="562" width="1000" /></figure><h2>Valentyn Polianskyi (24) &#8211; Dichter, Schneider, Ex-H&#228;ftling</h2><p class="interview-answer">Nachdem seine Mutter fr&#252;h gestorben war, wuchs Valentyn Polianskyi in der Region Cherson bei seiner Tante und Gro&#223;mutter auf. Heute, mit 24 Jahren, sagt er, dass er sich seiner Leidenschaft f&#252;rs N&#228;hen etwas sch&#228;mte, weil er das eher f&#252;r &#8222;eine Frauensache&#8220; hielt. Nach seiner Schneiderlehre trat er der 36. Marinebrigade bei, wo er als Materialunteroffizier diente.</p><p>Zuvor hatte er ein M&#228;dchen kennengelernt und sich innerhalb weniger Monate verlobt. &#8222;Wir waren noch ganz am Anfang unserer Beziehung&#8220;, sagt er. Als am 24. Februar 2022 die russische Invasion begann, war er in Mariupol im Stahlwerk Illich stationiert. Die Hafenstadt wurde schwer getroffen und belagert; Tause</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Tracy McVeigh</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Einig nur gegen die Wehrpflicht: Eine evangelische Gemeinde diskutiert Krieg und Frieden]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ist Pazifismus christlich? Läuft die Kirche der Kriegstüchtigkeit hinterher? Politologe Johannes Varwick, Kirchenparlaments-Vorsitzende Anna-Nicole Heinrich und wehrunwillige Schüler kommen ins Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/katharina-koerting/einig-nur-gegen-die-wehrpflicht-eine-gemeinde-diskutiert-krieg-und-frieden/@@images/image-1000-352fc8dac936450893383bb8b12980f8.jpeg" alt="Einig nur gegen die Wehrpflicht: Eine evangelische Gemeinde diskutiert Krieg und Frieden" title="Einig nur gegen die Wehrpflicht: Eine evangelische Gemeinde diskutiert Krieg und Frieden" height="562" width="1000" /></figure><p>Vor der Berliner Gethsemanekirche steht mal wieder eine Mahnwache. An einer Leine h&#228;ngen Plakate gegen Hochr&#252;stung. &#8222;Appell f&#252;r den Frieden&#8220;, erl&#228;utert Steffi Schulz mit leicht aggressivem Unterton. Sie sei Lehrerin und Mutter von drei S&#246;hnen und wolle nicht, dass die im Krieg sterben, &#8222;auch nicht in einem gerechten Krieg.&#8220; Das Wort &#8222;gerecht&#8220; betont sie distanzierend. Es sei &#8222;irre, was passiert&#8220;, Deutschland lasse sich wieder in Kriege verwickeln &#8211; &#8222;ohne mich!&#8220; Von der Kirche erwarte sie, dass nicht nur Mainstreammeinungen geh&#246;rt werden.</p><p>Genau das versucht die <a href="https://ekpn.de/" rel="noopener">Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord</a> mit dem Gespr&#228;chsabend &#8222;Wehrpflicht und Frieden&#8220; am 26. Februar. In der</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 17:44:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Katharina Körting</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Indien | Indien: In der Metropole Mumbai wird eine neue Stadtautobahn für viele zum Verhängnis]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Trasse in der Megastadt vertieft die Kluft zwischen Arm und Reich. Zwei Drittel der über 22 Millionen Einwohner Mumbais bleiben trotzdem auf derart überfüllte Busse und Bahnen angewiesen, dass täglich Passagiere ums Leben kommen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/indien-in-mumbai-wird-eine-neue-stadtautobahn-fuer-viele-zum-verhaengnis/@@images/image-1000-f3e24c635542614e4ac230dc7366c17f.jpeg" alt="Indien: In der Metropole Mumbai wird eine neue Stadtautobahn für viele zum Verhängnis" title="Indien: In der Metropole Mumbai wird eine neue Stadtautobahn für viele zum Verhängnis" height="562" width="1000" /></figure><p>In <a href="/autoren/tobias-kuttler/die-drinnen-und-die-draussen" rel="noopener">Mumbai</a> stehen gl&#228;nzende, die Sonne spiegelnde Hochh&#228;user, aus denen heraus die Reichen den Panoramablick auf das Arabische Meer genie&#223;en, neben fensterlosen H&#252;tten, die &#252;ber Abwasserkan&#228;len gebaut sind. Neun von zehn indischen Milliard&#228;ren leben in Mumbai und Umgebung, aber auch mehr als sechs Millionen Slumbewohner, die H&#228;lfte der Bev&#246;lkerung dieser Megastadt.</p><p>Nun verf&#252;gt sie &#252;ber ein neues Symbol f&#252;r die Kluft zwischen Arm und Reich: eine <a href="https://112.ua/de/mumbai-nova-priberezna-trasa-skorotila-slah-do-10-hvilin-ale-rozdilila-misto-139542" rel="noopener">schnelle achtspurige Stadtautobahn</a>, die &#8211; glaubt man Kritikern &#8211; nur den Beg&#252;terten dient, obwohl sie mit Steuergeldern gebaut wurde. Diese Piste sollte Abhilfe schaffen bei st&#228;ndig verstopften Stra&#223;en in der <a href="/autoren/michael-kraetke/freihandel-mit-der-eu-indien-ist-heute-viel-mehr-als-ein-riesiges-armenhaus" rel="noopener">Wirtschaftshauptstadt des Landes</a>, die auf einer 40 Kilome</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 12:04:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Amrit Dhillon</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[China | Wie China mit Hightech-Klos und Teeanbau gegen die ländliche Armut kämpft – mit Erfolg]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/wie-china-mit-hightech-klos-und-teeanbau-erfolgreich-gegen-die-armut-kaempft</link>
        <description><![CDATA[<strong>Auf einer Reise durch die einst rückständigen Südprovinzen Guangxi sind die Anzeichen des wachsenden Wohlstands überall sichtbar. Nur wer neugierig genug ist, findet auch die Orte, die der Aufschwung noch nicht erreicht hat</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/wie-china-mit-hightech-klos-und-teeanbau-erfolgreich-gegen-die-armut-kaempft/@@images/image-1000-67f89d94962e8ab4f6b95229390e66d0.jpeg" alt="Wie China mit Hightech-Klos und Teeanbau gegen die ländliche Armut kämpft – mit Erfolg" title="Wie China mit Hightech-Klos und Teeanbau gegen die ländliche Armut kämpft – mit Erfolg" height="560" width="1000" /></figure><p>Das Erste, was einem beim <a href="/autoren/ulrike-baureithel/mobilitaetsrevolution-in-china-der-roboter-steuert-flugzeuge-und-sich-selbst" rel="noopener">Anflug auf Guilin im Norden</a> der autonomen Provinz Guangxi auff&#228;llt, ist das &#252;ppige Gr&#252;n. Deutsches Mittelgebirge. Ist aber nicht so. Pr&#228;gender sind die karstigen Kegelberge, das Wahrzeichen der im S&#252;den Chinas gelegenen Region, eine der landschaftlich malerischsten des riesigen Landes. Schon am Flughafen sieht man einheimische Frauen in traditionellem Outfit.</p><p>Ein Drittel der 50 Millionen Einwohner Guangxis geh&#246;rt einer ethnischen Minderheit an, vornehmlich dem Volk der Zhuang, aber auch die Dong und Miao geben der Provinz ein Gesicht. <a href="https://www.linksnet.de/artikel/23563" rel="noopener">Die meisten der 56 Ethnien Chinas</a> leben in den f&#252;nf autonomen Republiken, sind aber zugleich landesweit verteilt auf selbstverwaltete Kreise und D&#246;rfer.</p><p>Lange Zeit blieb <a href="https://www.ma-san.de/2015/07/31/guangxi-chinas-verzauberte-provinz/" rel="noopener">Guangxi</a> sich selbst &#252</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 17:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Gedenken an Hanau: Vili-Viorel Păuns Vater will keinen Hass, sondern Gerechtigkeit]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Niculescu Păun Sohn wurde beim rechtsterroristischen Anschlag in Hanau ermordet. Das Leben des Vaters ist seit fünf Jahren geprägt vom Kampf um Gerechtigkeit für seinen Sohn</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vater-des-hanau-opfers-vili-viorel-paun-nicht-hass-sondern-gerechtigkeit/@@images/image-1000-0da22366e2e39d3ecd4de8d56dfc8924.jpeg" alt="Gedenken an Hanau: Vili-Viorel Păuns Vater will keinen Hass, sondern Gerechtigkeit" title="Gedenken an Hanau: Vili-Viorel Păuns Vater will keinen Hass, sondern Gerechtigkeit" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Eins, zwei, drei&#8220;, z&#228;hlt Niculescu P&#259;un die Bordsteine ab, die Parkplatz und Gr&#252;nfl&#228;che trennen. Er dreht sich um, streckt den Arm aus, fast so, als halte er eine Waffe. &#8222;Hier erschoss er Vili und lief dann direkt weiter.&#8220;</p><p>Auf dem Supermarktparkplatz stehen abgebrannte Kerzen und verwelkte Blumen. Auf einem Kreuz liest man den Namen seines Sohnes: Vili-Viorel P&#259;un, dazu den Geburts- und Todestag. Geboren wurde er 1997 in Rum&#228;nien, ermordet wurde er bei einem rechtsterroristischen Anschlag am 19. Februar 2020 in Hanau. Niculescu P&#259;un lebt mittlerweile die H&#228;lfte des Jahres wieder in Rum&#228;nien, mit seiner Frau Iulia und Adoptivsohn Rare&#537;. Durch das Gedenken an seinen Sohn bleibt er eng mit Deutschland verbunden. Das Ged</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Rumeysa Ceylan und Viktar Vasileuski</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Rassismus | Gedenken an Hanauer Attentat: Ferhats Mutter kämpft weiter]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Bildungsinitiative Ferhat Unvar kämpft gegen den Rassismus im Bildungssystem. Serpil Temiz Unvar hat die Initiative nach dem Hanauer Attentat gegründet. Ein Besuch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ebru-tasdemir/dritter-jahrestag-des-hanauer-attentats-ferhats-mutter-kaempft-weiter/@@images/image-1000-e69e056d04058fd83f46ee15f6f43c09.jpeg" alt="Gedenken an Hanauer Attentat: Ferhats Mutter kämpft weiter" title="Gedenken an Hanauer Attentat: Ferhats Mutter kämpft weiter" height="562" width="1000" /></figure><p>Jedes Mal, sagt Serpil Temiz Unvar, jedes Mal, wenn die Namen der get&#246;teten jungen Menschen in den letzten drei Jahren auf Veranstaltungen und Demos genannt und gerufen wurden &#8211; jedes Mal ist sie dann gedanklich in der Tatnacht auf der Polizeiwache.</p><p>G&#246;khan G&#252;ltekin, Sedat G&#252;rb&#252;z, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtovi&#263;, Vili Viorel P&#259;un, Fatih Sara&#231;o&#287;lu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov &#8211; ihre Namen wurden den betroffenen Angeh&#246;rigen nach einer langen und schlaflosen Nacht der Ungewissheit am Morgen des 19. Februar von einem Polizeibeamten genannt. &#8222;Wir wurden nachts in einen Bus gesetzt und keiner durfte aussteigen, bis wir bei der Polizeiwache waren.</p><p>Dort angekommen, lie&#223;en sie mich ohne polizeiliche Begl</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 16:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Ebru Taşdemir</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Reportage | Therapie für Milliardäre: Wo Superreiche ihre Einsamkeit auskurieren]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Für die Ultra-Reichen reicht reguläre Therapie nicht aus. Bei psychischen Problemen wie Alkohol- oder Drogenmissbrauch bieten Luxus-Kliniken wie Paracelsus Recovery in Zürich konzentrierte Einzeltherapie – und vor allem absolute Diskretion</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/aus-dem-inneren-der-paracelsus-klinik-wo-sich-milliardaere-therapieren-lassen/@@images/image-1000-3243fb3d270ee9867eecfe0a6596b3c8.jpeg" alt="Therapie für Milliardäre: Wo Superreiche ihre Einsamkeit auskurieren" title="Therapie für Milliardäre: Wo Superreiche ihre Einsamkeit auskurieren" height="562" width="1000" /></figure><p>Bei klarem Himmel kann man sich aus den Fenstern der Luxus-Reha-Klinik Paracelsus Recovery in Z&#252;rich lehnen und &#252;ber den See zu den Alpen im Hintergrund blicken. Es ist eine Art von Aussicht, mit blauem Wasser und wei&#223;bedeckten Gipfeln, die sofortige Verj&#252;ngung verspricht, eine Reinheit, die an Heiligkeit grenzt. Unterdessen bietet die Sucht- und Therapie-Klinik aufw&#228;ndigere Behandlungen, die bei einem typischen sechs- bis achtw&#246;chigen Aufenthalt zwischen 95.000 und 120.000 Schweizer Franken (zwischen 96.000 und 121.500 Euro) pro Woche kosten.</p><p>Ich war kein typischer Ank&#246;mmling in der Paracelsus-Klinik, die nach dem schweizerischen Arzt aus dem 16. Jahrhundert benannt ist, der im Gegensatz zur g&#228;ngigen Meinung der damaligen Zeit glaubte, dass Patienten</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sophie Elmhirst</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ukraine | Militär-Werbung und patriotische Events in Trend-Cafés: So ist es in der Ukraine heute]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/meine-stadt-mein-krieg-mein-leben</link>
        <description><![CDATA[<strong>Anfang März 2022 hat unsere Autorin ihre Heimatstadt Charkiw verlassen, seitdem ist sie oft zu Besuch zurückgekehrt. Wie geht es der Metropole nahe der russischen Grenze heute? Wie normal können Angst und Trauer werden? Ein Langzeitbericht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/meine-stadt-mein-krieg-mein-leben/@@images/image-1000-184e8dce7b74b094ff33f17124955e1a.jpeg" alt="Militär-Werbung und patriotische Events in Trend-Cafés: So ist es in der Ukraine heute" title="Militär-Werbung und patriotische Events in Trend-Cafés: So ist es in der Ukraine heute" height="562" width="1000" /></figure><p>Der 29. Dezember 2023 nach einer Notiz auf meinem Handy: 22 Explosionen zwischen f&#252;nf und acht Uhr morgens.</p><p>Diesmal habe ich nicht einmal Angst, es ist eher eine tiefe Beunruhigung. Noch vor der Entwarnung gehen die Leute wieder ihren Gesch&#228;ften nach. Im Nachbarschafts-Chat auf Telegram wird der Bus in unsere Stra&#223;e besprochen. Seit sechs Uhr fr&#252;h fuhr er offenbar nach Plan. &#8222;Was ist mit den Angriffen?&#8220;, fragen die einen. Geantwortet wird: &#8222;Was hat der Bus damit zu tun? Der f&#228;hrt wie immer.&#8220;</p><p>Auch wir haben viel vor und gehen vor der Entwarnung los. Auf dem B&#252;chermarkt ist nur ein Zehntel der St&#228;nde offen, Kunden gibt es kaum. &#8222;Danke, dass Sie an einem Tag wie diesem kommen&#8220;, sagt die Verk&#228;uferin. Wir gehen zur Bank u</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Anna Ivanova</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Wut, Wurst und Würde: Trauer-Demo gegen das Aus der Eberswalder Wurstwerke]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/kapitalismus-pur-trauerkundgebung-gegen-das-aus-der-eberswalder-wurstwerke</link>
        <description><![CDATA[<strong>Im brandenburgischen Britz demonstrieren Beschäftigte gegen die Schließung des Traditionsbetriebs durch Tönnies. Es geht darum, der Trauer und der Wut ihren Platz zu geben – darüber, wie viel Industrie Ostdeutschland noch verlieren soll</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/kapitalismus-pur-trauerkundgebung-gegen-das-aus-der-eberswalder-wurstwerke/@@images/image-1000-ea843c4697d8f612439b548981c063be.jpeg" alt="Wut, Wurst und Würde: Trauer-Demo gegen das Aus der Eberswalder Wurstwerke" title="Wut, Wurst und Würde: Trauer-Demo gegen das Aus der Eberswalder Wurstwerke" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Wind zieht &#252;ber den Hof vor den Werkshallen, die Gewerkschaftsfahnen flattern, auf dem Boden liegt Schnee. Ob die Veranstaltung hier &#8222;Symbolpolitik&#8220; sei, habe man ihn gefragt. Uwe Ledwig, M&#252;tze und rote Jacke mit dem Logo der <a href="https://www.ngg.net/meldungen/aus-fuer-eberswalder-wuerstchen" rel="noopener">Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&#228;tten (NGG)</a>, sch&#252;ttelt angesichts solcher &#196;u&#223;erungen den Kopf. <a href="https://www.youtube.com/shorts/WPQxcgAqpLw" rel="noopener">&#8222;Unsere Veranstaltung ist eine W&#252;rdigung der Menschen, die sich hier &#252;ber viele Jahre krumm gemacht haben&#8220;,</a> ruft der Landesvorsitzende Ost der NGG ins Mikrofon. &#8222;Und sie ist Ausdruck unserer Wut!&#8220;</p><p><a href="https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2026/02/eberswalder-wurstwerke-britz-schliessung-protest.html" rel="noopener">Mehrere Hundert Menschen sind an diesem kalten Wochenende Mitte Februar ins brandenburgische Britz gekommen</a>, um vor den Produktionshallen gegen die Schlie&#223;ung der Eberswalder Wurstwerke zu protest</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 15:15:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Missbrauchsprozess | Wie Gisèle Pelicot mit ihrem Kampf gegen Vergewaltigungen zur feministischen Ikone wird]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/gisele-pelicot-frankreichs-neue-heldin</link>
        <description><![CDATA[<strong>Der Prozess der 71-jährigen Gisèle Pelicot gegen ihren Ex-Mann und Vergewaltiger hat Frankreich aufgewühlt. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit, die Verhandlungen öffentlich zu zeigen, werden im kollektiven Gedächtnis bleiben</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/gisele-pelicot-frankreichs-neue-heldin/@@images/image-1000-64946e5d1df84f3760abe631af9533e7.jpeg" alt="Wie Gisèle Pelicot mit ihrem Kampf gegen Vergewaltigungen zur feministischen Ikone wird" title="Wie Gisèle Pelicot mit ihrem Kampf gegen Vergewaltigungen zur feministischen Ikone wird" height="562" width="1000" /></figure><p>Eine Frau, deren Gesicht man im ganzen Land auf H&#228;userw&#228;nde spr&#252;ht, deren Worte man weltweit auf Titelseiten liest und deren Geschichte sich mit jedem Tag, mit jedem neuen Detail ihres unfassbaren Leids tiefer ins kollektive Ged&#228;chtnis der Franzosen eingr&#228;bt. Es hallt der Dreiklang &#8211; <em>La honte</em>, die Scham. <em>Le courage</em>, der Mut. <em>La d&#233;termination</em>, die Entschlossenheit &#8211; &#252;ber den Prozess gegen die Peiniger von Gis&#232;le Pelicot. </p><p>Es ist eine Geschichte, die perfider, die grausamer nicht sein k&#246;nnte. Die bei Fans von True-Crime-Dokus und Massenm&#246;rder-Serien zu Beginn vor allem die Faszination des Grauens bediente. &#220;ber zehn Jahre hinweg lieferte Dominique Pelicot seine Frau im eigenen Schlafzimmer Dutzenden M&#228;nnern aus. Er bet&#2</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Romy Straßenburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Italien | Sizilien-Brücke: Milliardenprojekt zwischen Mafia-Verdacht und Meloni-Machtpolitik]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Matteo Salvini nennt sie einen Jahrhunderttraum: Die Verbindung über die Straße von Messina soll die längste Hängebrücke der Welt werden. Doch auf Sizilien fragen viele: Profitiert am Ende wieder die Cosa Nostra? Eine Reise nach Palermo</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/martin-leidenfrost/sizilien-bruecke-milliardenprojekt-zwischen-mafia-verdacht-und-machtpolitik/@@images/image-1000-877a649333fb20a2983b81aef78ceab1.jpeg" alt="Sizilien-Brücke: Milliardenprojekt zwischen Mafia-Verdacht und Meloni-Machtpolitik" title="Sizilien-Brücke: Milliardenprojekt zwischen Mafia-Verdacht und Meloni-Machtpolitik" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Br&#252;cke, welche Sizilien als gr&#246;&#223;te Insel des Mittelmeers mit dem italienischen Festland verbinden soll, ist laut <a href="/autoren/jens-renner/in-italien-protestieren-hunderttausende-gegen-aufruestung-krieg-und-meloni" rel="noopener">Verkehrsminister Matteo Salvini </a>&#8222;der Traum von Millionen Italienern seit Jahrhunderten&#8220;. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCcke_%C3%BCber_die_Stra%C3%9Fe_von_Messina" rel="noopener">Die Stra&#223;e von Messina</a> gilt wegen Erdbebengefahr und extremer Windstr&#246;mungen als beinahe un&#252;berbr&#252;ckbar, viele w&#252;rden die Milliarden lieber in Autobahnen, Bahnstrecken und flie&#223;end Wasser auf der Insel investieren.</p><p>Der italienische Rechnungshof erhob ebenfalls Einspruch, das rechte Kabinett von Giorgia Meloni legte sich aber fest: Der &#8222;Ponte sullo Stretto&#8220; wird gebaut &#8211; als l&#228;ngste H&#228;ngebr&#252;cke der Welt. So fahre <a href="/autoren/jens-renner/in-palermo-steht-1986-die-mafia-als-organisation-vor-gericht" rel="noopener">ich nach Palermo</a>, um an Gedenkorten der Cosa Nostra zu fragen: Ist die Mafia besiegt oder</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Martin Leidenfrost</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ortswechsel | Kunstraum Grotto am Berliner Hansaplatz: Goodbye, Hello]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kunstraum-grotto-am-hansaplatz-in-berlin-goodbye-hello</link>
        <description><![CDATA[<strong>Nach zwei Jahren ist für den Kunstraum Grotto am Berliner Hansaplatz Schluss. Was bleibt von der Idee, in die sehr durchmischte Nachbarschaft des Hansaviertels hineinzuwirken? Leonie Herweg und Simon Freund fällt da so einiges ein</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kunstraum-grotto-am-hansaplatz-in-berlin-goodbye-hello/@@images/image-1000-a44238b88bc907dedfdcf6ad55d97212.jpeg" alt="Kunstraum Grotto am Berliner Hansaplatz: Goodbye, Hello" title="Kunstraum Grotto am Berliner Hansaplatz: Goodbye, Hello" height="562" width="1000" /></figure><p>An einem Montagabend gegen 18 Uhr deutet wenig darauf hin, dass der Hansaplatz mal das Zentrum der &#8222;Stadt von Morgen&#8220; sein sollte. Seine ebenerdige Einkaufspassage wirkt nicht gerade wie die Auslage einer Mustersiedlung: Zwischen einem betagten Supermarkt und dem GRIPS-Theater scheinen die Bordsteine hochgeklappt. Ein paar verlorene Seelen suchen in den G&#228;ngen vor den Minustemperaturen Schutz. Bestens in Berlin-Mitte gelegen und mit viel Gr&#252;n ringsum, ist das <a href="/autoren/sarah-khan/design-zum-fruehstueck" rel="noopener">Hansaviertel</a> ein Ort der Widerspr&#252;che: Die zur Interbau 1957 von namhaften Architekten entworfene Siedlung zieht mit ikonischen Geb&#228;uden Designliebhaber:innen zu entsprechenden Mieten an. Gleichzeitig gilt der Platz nicht weit von der Drogenszene im Tiergarten manchem als Angstraum.</p><p>Auch das ausgeleuchte</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 11:21:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Asta von Mandelsloh</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Psyche im Jobcenter | So bewältigt dieser Mann das Jobcenter: „Ohne Begleitung gehe ich da nicht rein“]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/fuer-heute-geschafft</link>
        <description><![CDATA[<strong>Ein Termin beim Jobcenter ist für viele einschüchternd, für Günther Lamm schien die Herausforderung kaum zu bewältigen. Doch der Wohnungslose findet Unterstützung. Eine Reportage über Solidarität und das Überleben zwischen Behörden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/fuer-heute-geschafft/@@images/image-1000-1e034ec0ec680815ce050e293162b072.jpeg" alt="So bewältigt dieser Mann das Jobcenter: „Ohne Begleitung gehe ich da nicht rein“" title="So bewältigt dieser Mann das Jobcenter: „Ohne Begleitung gehe ich da nicht rein“" height="562" width="1000" /></figure><p>Bei G&#252;nther Lamm* w&#252;rde man auf den ersten Blick nicht vermuten, dass er wohnungslos ist. Mit blauer Jacke und dickem Pullover steht der 64-J&#228;hrige, der eigentlich anders hei&#223;t, an diesem eisigen Januarmorgen vor dem Jobcenter im Berliner Stadtteil Tempelhof. Er spricht ins Telefon &#8211; ohne zu hasten, selbstbewusst, stellt R&#252;ckfragen. In wenigen Minuten hat er einen Termin.</p><p>Lamm telefoniert deswegen noch schnell mit einer Bekannten, die sich mit Jobcentern auskennt. Neben ihm wartet Markus M&#252;ller &#8211; Stoppelbart, Winterm&#252;tze &#8211; von der <a href="https://bastaberlin.de/" rel="noopener">Erwerbsloseninitiative Basta</a>. Er begleitet <a href="/autoren/sebastian-baehr/ich-spiele-nicht-krank-wie-ein-schwerbehinderter-mann-aufs-jobcenter-wartet" rel="noopener">regelm&#228;&#223;ig Menschen zu Beh&#246;rden</a> und ist auch heute zur Unterst&#252;tzung da. &#8222;Ohne Begleitung gehe ich da nicht rein, ich habe fr&#252;her schlech</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Grönland: Was halten eigentlich die Inuit von Trumps Plänen für die Arktis?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wie sehen eigentlich die Inuit, die indigenen Bewohner der Arktis, die imperialen Übernahmefantasien von US-Präsident Trump? Eine Reportage aus Nunavut und Nuuk, die Erinnerungen an finstere Kolonialzeiten weckt</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/inuit-in-groenland-verlieren-wir-die-autonomie-wenn-wir-uns-trump-nicht-beugen/@@images/image-1000-0a6daa15d251015216ebb59c386e4c01.jpeg" alt="Grönland: Was halten eigentlich die Inuit von Trumps Plänen für die Arktis?" title="Grönland: Was halten eigentlich die Inuit von Trumps Plänen für die Arktis?" height="562" width="1000" /></figure><p>Es ist ein bitterkalter Morgen in der kanadischen Arktis. Trotzdem versammeln sich etwa 70 Menschen auf der Stra&#223;e f&#252;r eine Kundgebung. Trotz eisigem Wind marschieren sie durch das von den Inuit verwaltete Gebiet Nunavut und schwenken Schilder mit Aufschriften wie &#8222;Wir stehen zu Gr&#246;nland&#8220; und &#8222;Gr&#246;nland l&#228;sst sich nicht kaufen&#8220;.</p><p>Die Demo im arktischen Teil Kanadas ist nur ein Beispiel daf&#252;r, was der Kampf um Gr&#246;nland f&#252;r die indigenen V&#246;lker der Arktis geworden ist: eine Auseinandersetzung, bei der ihr langj&#228;hriger Kampf um Autonomie einer globalen Supermacht gegen&#252;bersteht.</p><p><a href="/autoren/der-freitag/was-passiert-wenn-trump-wirklich-groenland-annektiert-die-rechtliche-lage" rel="noopener">Donald Trumps Griff nach Gr&#246;nland</a> erinnere an &#8222;Jahrhunderte des Imperialismus durch verschiedene Nationalstaaten, aber auch an die </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 17:26:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Ashifa Kassam</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Architektur | JP Morgans Hauptzentrale von Norman Foster: Obszöner Superkoloss crasht Skyline]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/jp-morgan-zentrale-von-norman-foster-superkoloss-crasht-skyline</link>
        <description><![CDATA[<strong>Mit dem Stahl, den das neue Hochhaus der größten Bank der Welt enthält, könnte man zweimal die Erde umrunden: Norman Fosters New Yorker Zentrale für JP Morgan ist nicht nur ökologisch gesehen obszön</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/jp-morgan-zentrale-von-norman-foster-superkoloss-crasht-skyline/@@images/image-1000-cf11c60994daf92627ec63a886496780.jpeg" alt="JP Morgans Hauptzentrale von Norman Foster: Obszöner Superkoloss crasht Skyline" title="JP Morgans Hauptzentrale von Norman Foster: Obszöner Superkoloss crasht Skyline" height="562" width="1000" /></figure><p>Zwischen den schlanken Nadeln und eleganten T&#252;rmen der Skyline von Manhattan ragt ein bergiger Klotz empor. Er erhebt sich &#252;ber die anderen, klettert in massiven Stufen empor und sieht aus wie mehrere miteinander verbundene T&#252;rme, die eine dunkle, bedrohliche Masse bilden. Aus manchen Blickwinkeln bildet er die Silhouette eines riesigen Balkendiagramms. Aus anderer Perspektive wirkt er wie ein Sarg, bereit, das zierliche Chrysler-Geb&#228;ude zu verschlingen, das in seinem Schatten zittert. Es ist New Yorks ultimativer Boss, ein muskul&#246;ser, bronzefarbener Gigant, der nun mit brutaler &#220;berheblichkeit &#252;ber die Stadt herrscht.</p><p>Passenderweise ist der Koloss die neue Zentrale von JP Morgan, der gr&#246;&#223;ten Bank der Welt. Das Unternehmen hat eine Marktkapitalis</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Oliver Wainwright</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Radikale Alleingeburt: Sie hielt sie für eine Hebamme – und verlor ihre Zwillinge]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die werdenden Eltern vertrauten einer Frau, die sie für eine Hebamme hielten. Doch sie gehörte zu der radikalen Free Birth Society, die mit Todesfällen von Babys weltweit in Verbindung gebracht wird</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/free-birth-society-sie-hielt-sie-fuer-eine-hebamme-und-verlor-ihre-zwillinge/@@images/image-1000-f95dc5757ca53a7cf7dce883d132d102.jpeg" alt="Radikale Alleingeburt: Sie hielt sie für eine Hebamme – und verlor ihre Zwillinge" title="Radikale Alleingeburt: Sie hielt sie für eine Hebamme – und verlor ihre Zwillinge" height="562" width="1000" /></figure><p>Ernesta Chirwa erinnert sich gut an den Moment, als die Frau, die sie f&#252;r ihre Hebamme hielt, ihr etwas Bizarres sagte. Caitlyn Collins fuhr sie am 15. Februar 2022 nach 6 Uhr morgens ins Krankenhaus. &#8222;Sie sagte&#8220;, erz&#228;hlt die 30-j&#228;hrige Chirwa, die in Kapstadt lebt, &#8222;bitte erw&#228;hnen Sie gegen&#252;ber den Krankenpflegern nicht, dass wir versucht haben, eine Hausgeburt zu machen.&#8220;</p><p>Chirwa hatte zu gro&#223;e Schmerzen, um zu sprechen &#8211; sie k&#228;mpfte mit heftigen Wehen. Aber sie erinnert sich daran, dass sie &#252;berrascht war und dachte: &#8222;Warum bittet sie uns, nicht zu erw&#228;hnen, dass wir eine Hausgeburt geplant hatten?&#8220;</p><p>Es war die erste Schwangerschaft f&#252;r Chirwa und ihren Ehemann Chifundo Bingala. Beide stammen urspr&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 15:50:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sirin Kale und Lucy Osborne</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Rotstift | Nie wieder eigenständig ins Krankenhaus? Das sind die Sparpläne der Gesundheitsministerin]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gesundheitsreform-von-nina-warken-nie-wieder-eigenstaendig-ins-krankenhaus</link>
        <description><![CDATA[<strong>Union und SPD wollen im Gesundheitssektor sparen. Die Folgen ihrer vier größten Reformvorhaben illustriert die Geschichte des Patienten Arthur N.</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gesundheitsreform-von-nina-warken-nie-wieder-eigenstaendig-ins-krankenhaus/@@images/image-1000-7b3fe89f00f94baf7a1f7998582edeb6.jpeg" alt="Nie wieder eigenständig ins Krankenhaus? Das sind die Sparpläne der Gesundheitsministerin" title="Nie wieder eigenständig ins Krankenhaus? Das sind die Sparpläne der Gesundheitsministerin" height="562" width="1000" /></figure><p>Ostern 2025, Feiertage. Arthur N. hat pl&#246;tzliche heftige R&#252;ckenschmerzen, Verdacht auf Bandscheibenvorfall. Bei der &#228;rztlichen Bereitschaft 116 117 h&#228;ngt er in der Warteschleife. Freunde bringen ihn in die Notfallaufnahme eines nahegelegenen Krankenhauses. Er muss eine Weile warten und wird gut versorgt.</p><p>Dieses Szenario geh&#246;rt nach dem Willen von <a href="Gesundheit:%20Der%20neue%20Bundeshaushalt%20verspricht%20Gelder%20auf%20Pump" rel="noopener">Gesundheitsministerin Nina Warken</a> der Vergangenheit an. Ohne digitale Ersteinsch&#228;tzung &#8211; auch durch Gesundheitsbots &#8211; kein eigenm&#228;chtiger Gang mehr ins Krankenhaus. Die Rettungsnummer 112 und die &#228;rztliche Bereitschaft werden zusammengelegt, der Patient &#8222;gesteuert&#8220;, um Notfallaufnahmen und Rettungsdienste zu entlasten.</p><p>Letztere sollen nach einheitlichen Qualit&#228;tskriterien t&#228;ti</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kufiyas hier, Israel-Fahnen dort: So lief der linke Demo-Ausnahmezustand in Leipzig]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/kufiyas-hier-israel-fahne-dort-so-lief-linker-demo-ausnahmezustand-in-leipzig</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/kufiyas-hier-israel-fahne-dort-so-lief-linker-demo-ausnahmezustand-in-leipzig</link>
        <description><![CDATA[<strong>Dresscode schwarz, nur die Halstuch-Farben variieren: Linke gehen in Leipzig auf die Straßen – die einen gegen „rassistische No-Go-Zone der Angst“ in Connewitz, die anderen „gegen jeden Antisemitismus“. Wie das szeneintern kommentiert wird</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/kufiyas-hier-israel-fahne-dort-so-lief-linker-demo-ausnahmezustand-in-leipzig/@@images/image-1000-eed0e722bc3ad99706fcc7aa75d1b90c.jpeg" alt="Kufiyas hier, Israel-Fahnen dort: So lief der linke Demo-Ausnahmezustand in Leipzig" title="Kufiyas hier, Israel-Fahnen dort: So lief der linke Demo-Ausnahmezustand in Leipzig" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Leipziger S&#252;dstadtteil Connewitz ist mit seiner bewegten Geschichte kein Ort, dem politische Proteste fremd w&#228;ren. So etwas hat es aber selbst hier noch nicht gegeben: Dutzende Pal&#228;stina-Fahnen an einem der zentralen Verkehrsknotenpunkte, im Lokalkolorit als &#8222;Connewitzer Kreuz&#8220; bekannt. Dazu Hunderte Teilnehmer*innen einer Demonstration, die sich explizit gegen Institutionen des Leipziger Viertels richtet: das soziokulturelle Zentrum Conne Island und das Abgeordnetenb&#252;ro der lokalen Linken-Politikerin <a href="/autoren/elsa-koester/bleibt-rotzig" rel="noopener">Juliane Nagel</a>.</p><p>Zudem noch ein weiterer Anblick, den es im f&#252;r seine <a href="/autoren/clemens-meyer/wahnsinn-in-leipzig-die-poetische-einheitsfront-von-clemens-meyer" rel="noopener">linke Alternativkultur</a> bekannten Connewitz nur &#228;u&#223;erst selten, und wenn, dann kurz zu sehen gibt: Neonazis. Manchmal muss man genau hingucken, um die einschl&#228;gigen Insign</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 11:30:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Der Mann hinter Tschechiens unerschütterlicher „Munitionsinitiative“ für die Ukraine]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sogar die neue Regierung von Andrej Babiš hält daran wider Erwarten fest: Die Tschechische Republik versorgt die Ukraine ausgiebig mit Munition. Hinter der Initiative stecken drei Kumpels aus Uni-Zeiten. Einen traf unser Reporter in Prag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/martin-leidenfrost/tschechien-premier-babis-schickt-nun-doch-weiter-munition-in-die-ukraine/@@images/image-1000-645011aa60c91978af69dc2c23cf5ac3.jpeg" alt="Der Mann hinter Tschechiens unerschütterlicher „Munitionsinitiative“ für die Ukraine" title="Der Mann hinter Tschechiens unerschütterlicher „Munitionsinitiative“ für die Ukraine" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Der &#8222;brave Soldat Schwejk&#8220; ist der</span> <span>tschechischen</span> <span>Nationalpsyche entsprungen. Er wurde</span><span> dank renommierter </span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=RzElJ4mxPqs" rel="noopener"><span>Wiener Filmstars</span></a><span> zugleich </span><span>zum</span> <span>Archetypen</span> <span>&#246;sterreichischen Antiheldentums. Als alter</span> <span>&#246;sterreichischer Zivildiener verfolge</span> <span>ich, wie sich unsere schwejkischen</span> <span>Br&#252;der</span> <span>seit dem 24. Februar 2022, dem <a href="/autoren/gerd-meissner/ukraine-russland-was-den-krieg-derzeit-eher-verlaengert-als-verkuerzt" rel="noopener">Beginn des Ukraine-Krieges</a>, verhalten: Tschechien beherbergt</span> <span>in der EU die meisten ukrainischen Kriegsvertriebenen </span><span>pro Kopf, hat mit </span><span><a href="https://deutsch.radio.cz/politik-staerkt-nicht-das-gegenseitige-vertrauen-neujahrsansprache-von-8873218" rel="noopener">Petr Pavel</a> </span><span>einen militant</span> <span>pro-ukrainischen NATO-General zum Pr&#228;sidenten und es noch dazu etwas geschafft,</span> <span>woran die EU in G&#228;nze gescheitert ist: Glaubt man ihren Bef&#252;rwortern, hat die</span> <span>tschechische &#8222;Munitionsinitiative&#8220; die Artillerie-Unterlegenheit der Ukraine phasenweise von 1:10 auf 1:2 gesenkt.</span></p><p><span>Die Tschechen st</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Martin Leidenfrost</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Moskauer Kriegsalltag: Derzeit wird das Wort „Sieg“ eher selten gebraucht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In Moskau herrscht der kälteste Winter seit Jahren, im Krieg Russlands in der Ukraine steht das fünfte Jahr bevor. Wie wird darüber in der russischen Hauptstadt gesprochen, was zeigen Kinos und was schreiben Zeitungen? Ein Besuch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/gerd-meissner/moskauer-kriegsalltag-derzeit-wird-das-wort-sieg-eher-selten-gebraucht/@@images/image-1000-364345b6bd212d1708f31df7ee2859dc.jpeg" alt="Moskauer Kriegsalltag: Derzeit wird das Wort „Sieg“ eher selten gebraucht" title="Moskauer Kriegsalltag: Derzeit wird das Wort „Sieg“ eher selten gebraucht" height="562" width="1000" /></figure><p><span>&#220;berlebensgro&#223; schaut der junge Gardeleutnant Denis Bastrikow aus sieben Meter H&#246;he von einem Propagandaplakat auf den Leningradskij Prospekt im Nordwesten <a href="/autoren/angelo-algieri/maya-rosas-roman-moscow-mule-zwischen-freundschaft-wodka-und-putins-moskau" rel="noopener">Moskaus</a>. Der Soldat Bastrikow wird als &#8222;Held&#8220; und &#8222;Stolz Russlands&#8220; gew&#252;rdigt. Die Moskauer, die morgens bei minus 15 Grad durch den Schnee zur Metro-Station &#8222;Aeroport&#8220; laufen, werfen selten einen Blick auf die ihnen dargebotene Heroisierung. </span></p><p><span>Entsprechend bleiben in den Buchl&#228;den manche Milit&#228;rposter und Armeekalender Ladenh&#252;ter. Auch in das Gesch&#228;ft f&#252;r Milit&#228;rmode &#8222;Woin&#8220; (Krieger) in einem gro&#223;en Einkaufszentrum an der Metrostation &#8222;Dynamo&#8220; zieht es nur wenige Kunden. Hemden, Pullover, Jacken und Stiefel im Military-Look </span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 14:25:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Gerd Meißner</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Widerstand | Zwischen Stasi-Verfolgung und Freiheitsdrang: Die Punk-Frauen der DDR]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Allein durch ihre Erscheinung offenbarten die Punk-Frauen in der DDR die ersten Risse in einer bürgerlichen Fassade. Der Bild-Text-Band „Tanz auf dem Vulkan“ erzählt von Repression, Mut und Kreativität</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/thomas-hummitzsch/zwischen-stasi-verfolgung-und-freiheitsdrang-die-punk-frauen-der-ddr/@@images/image-1000-3df8e6257b53b955f6e242a33dc7be38.jpeg" alt="Zwischen Stasi-Verfolgung und Freiheitsdrang: Die Punk-Frauen der DDR" title="Zwischen Stasi-Verfolgung und Freiheitsdrang: Die Punk-Frauen der DDR" height="562" width="1000" /></figure><p>Auf den Fahndungsfotos der Stasi zieht sich ein dunkler Haarkranz durch Kims im Nacken ausrasierte blonde M&#228;hne. Ein gro&#223;er Ohrring und ein trotziger Blick, mehr f&#228;llt nicht auf. W&#228;hrend sich im Berlin oder Leipzig der Gegenwart niemand nach einer jungen Frau in diesem Look umdrehen w&#252;rde, war ihre Erscheinung in der <a href="/thema/ddr" target="_blank" rel="noopener">DDR</a> ein Verbrechen. In Kims Stasi-Akte wird sie als &#8222;Extrem-Punker und Punk-Inspirator einer negativ-dekadenten jugendlichen Vereinigung&#8220; bezeichnet.</p><p>Sie sei schon als Kind anders als die anderen gewesen, gibt die heute 61-J&#228;hrige in Geralf Pochops Text-Bild-Band <em>Tanz auf dem Vulkan</em> zu Protokoll. Die Schule fand sie bl&#246;d, stattdessen hatte es ihr die Musik aus dem Westen angetan: <a href="/autoren/dilger/newport-1965-bob-dylan-reisst-sich-das-band-des-folksaengers-von-der-stirn" target="_blank" rel="noopener">Bob Dylan</a>, Janis Joplin, Tina Turner und Bob Marley,</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Thomas Hummitzsch</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Ukraine | „Busifizierung“ in der Ukraine: Wie der Krieg spricht und wovon er nichts hören will]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Helden auf den Plakaten – doch das Handy warnt vor der Rekrutierungspolizei. Ein Streifzug durch Oberflächen und Unterwelten des vom Krieg zerrissenen Landes zeigt die interne Gewalt, die zur Abwehr der äußeren Gewalt ausgeübt wird</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ukraine-wie-krieg-spricht-und-wie-sein-schweigen-klingt/@@images/image-1000-ff7c245fdd3beb87a77802cdc46d18d6.jpeg" alt="„Busifizierung“ in der Ukraine: Wie der Krieg spricht und wovon er nichts hören will" title="„Busifizierung“ in der Ukraine: Wie der Krieg spricht und wovon er nichts hören will" height="562" width="1000" /></figure><p>Nachts die Sirenen, Drohnen, Raketen und Explosionen. Und morgens die Nachrichten &#252;ber Tote und Ausgebombte &#8211; sowie die Frage, ob es Licht und W&#228;rme gibt. Anfang Dezember bin ich aus Kyjiw nach Berlin zur&#252;ckgekehrt. Bis zur Abreise hatte ich keine Heizung. Die November- und Dezemberk&#228;lte &#252;bernahm das Haus, die Stra&#223;e versank in Dunkelheit. Strom ist wie Blut, dachte ich, und all diese Kabel sind seine Adern. Verschwindet er, entweicht das Leben aus dem K&#246;rper der Stadt. So wie es aus den K&#246;rpern der Soldaten entweichen kann, die an der Front k&#228;mpfen und sterben.</p><p>Irgendwo jenseits dieses Alltags fanden zuletzt Friedensverhandlungen statt, bekanntlich nicht zum ersten Mal. Zwei &#8222;schlechte Friedensabkommen&#8220; waren schon vorher abgel</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Yevgenia Belorusets</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Durch radikale Alleingeburt-Infuencerin haben Mütter ihre Babys verloren]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine einjährige Guardian-Recherche zeigt, wie Mütter Babys verloren haben, nachdem sie durch radikale Podcasts über unbegleitete Geburten beeinflusst worden waren. Die Free-Birth-Society-Influencerinnen verdienen mit ihrem Kult Millionen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/alleingeburt-influencerin-emilee-saldaya-verbindungen-zu-todesfaellen-weltweit/@@images/image-1000-2dc6f1e075fb737ebce8383671624a78.jpeg" alt="Durch radikale Alleingeburt-Infuencerin haben Mütter ihre Babys verloren" title="Durch radikale Alleingeburt-Infuencerin haben Mütter ihre Babys verloren" height="562" width="1000" /></figure><p class="MsoNormal"><span>W&#228;hrend Esau Lopez in den ersten 17 Minuten seines Lebens am Ersticken war, blieb die Atmosph&#228;re im Raum ruhig, ja sogar ekstatisch. Aus einem Lautsprecher in der bescheidenen Zweizimmerwohnung in einem Vorort von Pennsylvania erklang akustische Musik. &#8222;Du bist eine K&#246;nigin&#8220;, murmelte eine der drei Freundinnen der Geb&#228;renden, die mit im Raum waren.</span></p><p class="MsoNormal"><span>Nur Esaus Mutter, Gabrielle Lopez, sp&#252;rte, dass etwas nicht in Ordnung war. Sie presste hart, aber ihr Sohn kam nicht heraus. &#8222;K&#246;nnt ihr ihm helfen?&#8220;, fragte sie, als Esaus Kopf auftauchte. &#8222;Baby kommt&#8220;, antwortete ihre Freundin. Vier Minuten sp&#228;ter fragte Lopez wieder: &#8222;Kannst du ihn packen?&#8220; Eine andere Freundin murmelte: &#8222;Baby ist in Sicherheit.&#8220; Sec</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 06 Jan 2026 16:22:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sirin Kale und Lucy Osborne</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Anschlag auf Stromversorgung in Berlin: „Mit links hat das nichts zu tun“, sagt die Linke]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit einem Promiaufgebot tritt die Linkspartei im Westberliner Stadtteil Zehlendorf auf – weil der vom großen Stromausfall betroffen ist. Um zu helfen – und den Verdacht abzuschütteln, der Anschlag könnte etwas mit ihrer Politik zu tun haben</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nelli-tuegel/stromnetz-anschlag-in-berlin-mit-links-hat-das-nichts-zu-tun-sagt-die-linke/@@images/image-1000-82ad0030fb2b4eb4619dda7d62c742cd.jpeg" alt="Anschlag auf Stromversorgung in Berlin: „Mit links hat das nichts zu tun“, sagt die Linke" title="Anschlag auf Stromversorgung in Berlin: „Mit links hat das nichts zu tun“, sagt die Linke" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Entschuldigung, haben Sie Strom zuhause?&#8220;</p><p>&#8222;N&#246;&#8220;, ruft die vorbeieilende Frau, bleibt stehen und fummelt sich dabei ein Taschentuch aus der Jackentasche.</p><p>&#8222;Wollen Sie Taschent&#252;cher?&#8220;, fragt die Linken-Politikerin Franziska Brychcy und l&#228;chelt tapfer die eiskalte Luft weg. &#8222;Oder nen Kaffee?&#8220;</p><p>&#8222;Ja&#8220;, sagt die Frau &#8211; zum Kaffee, Taschent&#252;cher hat sie selber genug.</p><p>Kaffee wird umgehend organisiert, so ganz einfach ist das allerdings nicht, denn auf dem kleinen Platz am S-Bahnhof Zehlendorf ist viel los: Mehr als ein Dutzend Mitglieder der Linkspartei haben sich hier verteilt, umzingelt von noch einmal so vielen Journalist*innen. Es ist Tag drei des gro&#223;en Stromausfalls im S&#252;dwesten Berlins. Die Linken sind </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 17:55:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Nelli Tügel</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bürgergeld | „Ich spiele nicht krank“: Wie ein schwerbehinderter Mann auf sein Jobcenter-Geld wartet]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Andrea Milano versucht seit Monaten, ihm zustehendes Geld vom Jobcenter Berlin-Mitte zu bekommen. Die Behörde produziert jedoch nur unklare Schreiben und vertagt Entscheidungen. Kann die Erwerbsloseninitiative Basta helfen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-baehr/ich-spiele-nicht-krank-wie-ein-schwerbehinderter-mann-aufs-jobcenter-wartet/@@images/image-1000-9d70448082c39ff894b08b3dab207ab4.jpeg" alt="„Ich spiele nicht krank“: Wie ein schwerbehinderter Mann auf sein Jobcenter-Geld wartet" title="„Ich spiele nicht krank“: Wie ein schwerbehinderter Mann auf sein Jobcenter-Geld wartet" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Briefe in Andrea Milanos H&#228;nden sind weich geworden an den R&#228;ndern, als w&#228;ren sie zu oft herausgezogen worden. Der 53-J&#228;hrige &#8211; gro&#223;, mit Brille, dunklem Haar &#252;ber der Stirn &#8211; sitzt an einem verregneten Novembermorgen im Wartezimmer des Jobcenters Berlin-Mitte. Der Raum ist fast leer: ein paar St&#252;hle, Brosch&#252;ren, grelles Licht. Milano umklammert den Stapel Briefe und starrt auf den Eingang. Dort soll gleich die Sachbearbeiterin kommen. Er sagt, das Jobcenter schulde ihm Tausende Euro f&#252;r die Unterkunft.</p><p>Um nicht auf der Stra&#223;e zu landen, erz&#228;hlt Milano, der in S&#252;ditalien aufgewachsen ist, habe er sich Geld leihen m&#252;ssen. In seiner Hosentasche steckt der Ausweis, der eine Schwerbehinderung belegt. Zwischen den a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 14:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Bähr</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Westlicher Vorposten im Osten: Polen bereitet sich auf den Ernstfall vor]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/polen-schild-und-schwert-des-westlichen-vorpostens-im-osten</link>
        <description><![CDATA[<strong>Schützengräben ausheben, Grenzmauern bauen, Überlebenstraining absolvieren, Migration verhindern. Das Land schottet sich gegen Russland ab wie noch nie seit Ende das Kalten Krieges, auch wenn viele das für übertrieben halten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/polen-schild-und-schwert-des-westlichen-vorpostens-im-osten/@@images/image-1000-77c3fa109d1ea94341b1d6cb78264ef4.jpeg" alt="Westlicher Vorposten im Osten: Polen bereitet sich auf den Ernstfall vor" title="Westlicher Vorposten im Osten: Polen bereitet sich auf den Ernstfall vor" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Cezary Pruszko erinnert sich noch an die Zivilschutz-Ausbildung w&#228;hrend seiner Schulzeit in der kommunistischen &#196;ra &#8211; Karten lesen, &#220;berlebenstraining und das Gef&#252;hl, dass ein Krieg real und immer pr&#228;sent ist. </span>&#8222;<span>Meine Generation ist damit aufgewachsen. Man brauchte ihr nicht zu erkl&#228;ren, warum das wichtig ist&#8220;, meint der 60-J&#228;hrige, als er diese F&#228;higkeiten an einem frostigen Samstagmorgen an einem Armeest&#252;tzpunkt au&#223;erhalb von Warschau auffrischt. Gemeinsam mit Dutzenden von Zivilisten nimmt er an einer Luftschutzbunker-F&#252;hrung teil, legt Gasmasken an und &#252;bt, mit einem Feuerstein Funken zu schlagen, um ein Feuer zu entfachen.</span></p><p><span>Das Training soll die Widerstandskraft der B&#252;rger st&#228;rken. Es ist Teil eines n</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Shaun Walker, Ada Petriczko</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Armenien | Armenien: In Leninakan hält sich die Begeisterung für die EU in Grenzen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/martin-leidenfrost/armenien-in-leninakan-haelt-sich-die-begeisterung-fuer-die-eu-in-grenzen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Pro-Europa-Parteien liegen bei regionalen Voten um die fünf Prozent, doch leistet das keiner pro-russischen Stimmung Vorschub. Die Parlamentswahlen 2026 werden zeigen, ob der Marsch nach Europa begonnen hat oder mehr deklariert wird</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/martin-leidenfrost/armenien-in-leninakan-haelt-sich-die-begeisterung-fuer-die-eu-in-grenzen/@@images/image-1000-5fe4cf25d4f4e785fda97d7fcadbb465.jpeg" alt="Armenien: In Leninakan hält sich die Begeisterung für die EU in Grenzen" title="Armenien: In Leninakan hält sich die Begeisterung für die EU in Grenzen" height="562" width="1000" /></figure><p>Die zweitgr&#246;&#223;te Stadt Armeniens hei&#223;t Gjumri, wie viele &#228;ltere Semester in der 1.500 Meter &#252;ber dem Meeresspiegel liegenden Gegend nenne ich sie aber bei ihrem sowjetischen Namen &#8211; <a href="https://www.boell.de/de/2018/12/05/traurig-aber-lustig-gyumri-zwischen-erdbeben-und-samtener-revolution" rel="noopener">Leninakan</a>. Ich nehme mir das heraus, weil die sonst beinahe erloschene KP Armeniens bei der Lokalwahl im April 21 Prozent errang und dem klientelistischen Ex-B&#252;rgermeister Vardan Ghukasjan mit drei nationalpopulistischen Listen zum Comeback verhalf.</p><p>Ghukasjan, der mal die Verbrennung von Transsexuellen gefordert hatte, erweckte Aufsehen mit der Forderung, <a href="/autoren/der-freitag/grenzkonflikt-mit-aserbaidschan-im-armenischen-dorf-khnatsakh-geht-die-angst-um" rel="noopener">Armenien</a> m&#246;ge dem Unionsstaat von Russland und <a href="/autoren/gerd-meissner/belarus-lenins-ausgestreckter-arm" rel="noopener">Belarus</a> beitreten. Die f&#252;r B&#252;rgerrechte und EU-Beitritt einstehende &#8222;Euroallianz&#8220; scheiterte mit 4,45 Prozent.</p><h2>Jahrzehntelang galt die Devise, &#8222;sol</h2><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Martin Leidenfrost</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Brasilien | Morddrohungen per Mobiltelefon: Diese Menschen kämpfen gegen die Abholzung des Amazonas]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Soja-Lobby will an ihr Land, auch für Gold und Bauxit sollen neue Schneisen durch den Regenwald geschlagen werden: Wie Ronaldo Amanayé und andere in Brasilien sich gegen den Raubbau am Amazonas und an ihren Gemeinschaften ringen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/knut-henkel/morddrohungen-per-mobiltelefon-sie-kaempfen-dennoch-gegen-die-amazonas-abholzung/@@images/image-1000-2dffe342b666a54cea6dd42be219ea05.jpeg" alt="Morddrohungen per Mobiltelefon: Diese Menschen kämpfen gegen die Abholzung des Amazonas" title="Morddrohungen per Mobiltelefon: Diese Menschen kämpfen gegen die Abholzung des Amazonas" height="562" width="1000" /></figure><p>Ronaldo Amanay&#233; taucht nur noch sporadisch an der Universit&#228;t von Bel&#233;m auf. &#8222;Mein Jurastudium muss manchmal warten&#8220;, sagt er. Amanay&#233;, dessen Ohrl&#228;ppchen mit bunt gef&#228;rbten Holzpfl&#246;cken dekoriert sind, ist Exekutivkoordinator der F&#246;deration der indigenen V&#246;lker von Par&#225; (Fepipa). Er f&#252;hlt sich in Bel&#233;m, der Hauptstadt des brasilianischen Amazonasstaates Par&#225;, nicht sicher.</p><p>&#8222;An der Universit&#228;t sind mehrfach dubiose Typen aufgetaucht, die nach mir gefragt haben&#8220;, erz&#228;hlt er. Als Angeh&#246;riger einer indigenen Ethnie lebt er in einem Dorf, gut 400 Kilometer von Bel&#233;m entfernt. Die Existenzgrundlage der Bewohner wird bedroht. &#8222;Das ist an vielen anderen Orten genauso. Es gibt massive </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 14:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Knut Henkel</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Hype | True-Crime-Podcast als Liveshow: Obduktionsbericht bei Nacho-Chips]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wenn sich Podcasterinnen wahre Verbrechen erzählen, gehen die Hörerzahlen durch die Decke. Inzwischen füllen die Live-Veranstaltungen große Konzertarenen. Ist das moderner Journalismus oder unangemessen? Zu Besuch bei „Zeit Verbrechen“ live</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bennyk/true-crime-podcast-als-liveshow-obduktionsbericht-bei-nacho-chips/@@images/image-1000-7fbe6e6ccb8cfd3aaab3eaac2d47b09e.jpeg" alt="True-Crime-Podcast als Liveshow: Obduktionsbericht bei Nacho-Chips" title="True-Crime-Podcast als Liveshow: Obduktionsbericht bei Nacho-Chips" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Polizei ist auch schon da. Es sind zwar gerade mal vier Polizistinnen und Polizisten, die sich neben dem Eingang postieren, aber sie stehen da besonders passend. Denn an diesem Abend Ende September in der Multifunktionsarena in Berlin-Friedrichshain geht es allein um Verbrechen.</p><p>Geladen hat die Wochenzeitung <em>Die Zeit</em>. Deren Vize-Chefin Sabine R&#252;ckert begann 2018 mit dem Wissenschaftsjournalisten Andreas Sentker den Podcast Zeit Verbrechen. Unterhaltsam, manchmal beinahe lustig, aber darauf bedacht, die gesellschaftliche Meta-Ebene der Verbrechen von Betrug bis Mord auszuleuchten. &#220;ber die Jahre wurde Zeit Verbrechen zu einem Erfolgsformat. Im Juli 2025 wurden die Folgen des Podcasts rund 3,3 Millionen Mal heruntergeladen. Also versuchte die <em>Zeit</em> den Sprung in die Stadien: eine</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Knödler</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Apartheid | Von Kapstadt nach Hebron: Kann man Israel mit Südafrikas Apartheidregime vergleichen?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Bartholomäus Grill arbeitet seit vielen Jahren als Korrespondent in Südafrika. Jetzt ist er nach Israel und Palästina gereist, um den oft vorgebrachten Apartheid-Vergleich zu hinterfragen,  Welche Parallelen und Unterschiede er fand</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bartholomaeus-grill/israel-und-apartheid-suedafrika-wie-zutreffend-ist-der-vergleich/@@images/image-1000-b5252229388ed59ba409fd7435da7026.jpeg" alt="Von Kapstadt nach Hebron: Kann man Israel mit Südafrikas Apartheidregime vergleichen?" title="Von Kapstadt nach Hebron: Kann man Israel mit Südafrikas Apartheidregime vergleichen?" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Al-Azhar-Moschee am Rande der Kapst&#228;dter Innenstadt wurde frisch gestrichen, die Au&#223;enw&#228;nde leuchten jetzt rot, gr&#252;n, wei&#223; und schwarz. &#8222;Die Farben Pal&#228;stinas&#8220;, erkl&#228;rt Scheich Ismael Keraan, der Vorsteher der Moschee, &#8222;ein Zeichen unserer Solidarit&#228;t f&#252;r ein unterdr&#252;cktes Volk&#8220;. Keraan, geboren 1954, ist unweit der Moschee aufgewachsen, er hat erlebt, wie Bulldozer sein Stadtviertel, den District Six, dem Erdboden gleichmachten und alle Bewohner zwangsumgesiedelt wurden. Sie hatten die falsche Hautfarbe, ihr ethnisch gemischtes Quartier lag in einer Zone, in der ausschlie&#223;lich Wei&#223;e wohnen durften. Nur die Kirchen und Moscheen blieben verschont, sie stehen wie Monolithen auf verwildertem Brachland, das</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Bartholomäus Grill</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Trump | „Fall of Freedom“-Proteste in den USA: Die langersehnte Antwort der Kunstszene auf Trump?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit der Kampagne „Fall of Freedom“ versuchen Künstler wie Dread Scott und Robert Longo in den USA ihren Widerstand gegen Trump zu organisieren. Für viele war das überfällig. Aber es gibt auch Kritik</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/jonathan-guggenberger/fall-of-freedom-protest-in-den-usa-reagiert-die-kunstszene-endlich-auf-trump/@@images/image-1000-82a8cb033e4b825bc4a273197c56f301.jpeg" alt="„Fall of Freedom“-Proteste in den USA: Die langersehnte Antwort der Kunstszene auf Trump?" title="„Fall of Freedom“-Proteste in den USA: Die langersehnte Antwort der Kunstszene auf Trump?" height="562" width="1000" /></figure><p>In den USA, diesem Imperium der Freiheit, geht ein Gespenst um. Manche nennen es bereits <a href="/autoren/georg-seesslen/jimmy-kimmel-das-willige-heer-von-speichelleckern-duckmaeusern-und-feiglingen" rel="noopener">Faschismus</a>, andere Kulturkampf oder Zensur. Was alle meinen: die Angst. Und um die endlich &#252;berwinden zu k&#246;nnen &#8211; das hei&#223;t, sich aus der ohnm&#228;chtigen Starre zu l&#246;sen, die viele amerikanische Schriftstellerinnen, Maler und Museumsleiterinnen nach Donald Trumps Wiederwahl &#252;berfallen hatte &#8211;, wurde Ende November im US-Kulturbetrieb zum &#8222;kreativen Widerstand&#8220; aufgerufen. Von wem? Einer neu gegr&#252;ndeten Protestbewegung, die sich <a href="https://www.falloffreedom.com/" rel="noopener">&#8222;Fall of Freedom&#8220;</a>nennt. Kann sie die Angstherrschaft in der Kultur beenden?</p><p>&#8222;Die Aktionstage waren ein Erfolg f&#252;r uns&#8220;, sagt Dread Scott danach am Telefon. Der K&#252;nstler ist Initiator des &#82</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 15:07:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Jonathan Guggenberger</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Welt-AIDS-Tag in Armenien: „Wie eine verblühte Rose unter lauter Blumen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Druck auf Schwule, Lesben und trans* Personen ist in Armeniens konservativer Gesellschaft groß – noch dazu, wenn sie HIV haben. Hilfe gibt es oft nur an versteckten Orten. Ein Besuch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/queer-und-hiv-positiv-in-armenien-wie-eine-verbluehte-rose-unter-lauter-blumen/@@images/image-1000-8331135ba5f657397743e9e6ea4225b7.jpeg" alt="Welt-AIDS-Tag in Armenien: „Wie eine verblühte Rose unter lauter Blumen“" title="Welt-AIDS-Tag in Armenien: „Wie eine verblühte Rose unter lauter Blumen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Tigrans* zweites Leben beginnt im Februar 2023: Genau wie die Male zuvor betritt er das Beratungszentrum der New Generation NGO, wischt mit dem Test in seinem Mund herum und wartet. Doch dann ist pl&#246;tzlich nichts mehr wie es war: Der Test zeigt zwei Balken &#8211; Tigran ist HIV-positiv. </p><p>&#8222;Es war eine ganz harte Zeit. Viel Angst und viel Traurigkeit&#8220;, sagt der schm&#228;chtige 20-J&#228;hrige mit den krausen schwarzen Haaren heute, zwei Jahre sp&#228;ter, und schaut stumm auf den Tisch vor ihm. Wieder ist er hier im Behandlungszentrum, das mittlerweile an einen anderen Ort umgezogen ist. Mehr will er &#252;ber seine Gef&#252;hle von damals nicht erz&#228;hlen.</p><p>Seine Eltern weinen, als sie es erfahren. Bis heute rufen sie an und fragen, ob er seine Medikamente genommen hat. D</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 15:02:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Daniel Pelz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Malerei | Für eine handvoll Käsesandwich: Bild von Maud Lewis ist jetzt 26.000 Euro wert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Ende der 1960er tauscht ein Gastronomenehepaar ein Sandwich gegen ein Bild der kanadischen Malerin Maud Lewis ein. Nun soll das Bild versteigert werden –  zu einem enormen Preis</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/fuer-eine-handvoll-kaesesandwich-bild-von-maud-lewis-ist-jetzt-26-000-euro-wert/@@images/image-1000-4cbc4cf6f63f82f446cdb91f80fc1ab7.jpeg" alt="Für eine handvoll Käsesandwich: Bild von Maud Lewis ist jetzt 26.000 Euro wert" title="Für eine handvoll Käsesandwich: Bild von Maud Lewis ist jetzt 26.000 Euro wert" height="562" width="1000" /></figure><p>Als Irene Demas und ihr Mann Tony in den 1970er Jahren in der K&#252;che ihres kleinen Restaurants in Ontario standen, da lernten sie schnell den Tauschwert ihrer Mahlzeiten bei den &#246;rtlichen B&#228;ckern, Handwerkern und Kunsthandwerkern zu sch&#228;tzen. &#8222;Damals unterst&#252;tzte jeder jeden&#8220;, erinnert sich Irene, die seinerzeit eine umtriebige K&#246;chin in ihren 20ern war. Im Tausch gegen t&#228;glich frische Blumen brachte das Paar beispielsweise Suppe und ein Sandwich zum Blumenladen nebenan.</p><p>Und mit einem englischen Maler, der einen sehr berechenbaren Gaumen hatte, schloss das Paar einen Deal ab: Sie bekamen von ihm und seinen Freund:innen eine Auswahl an Gem&#228;lden im Tausch gegen gegrillte K&#228;sesandwiches.</p><p>Der Zufall wollte es, dass dieses Arrangement ihnen </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 14:59:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Leyland Cecco</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Matriarchat der Minangkabau: Wo Männer nichts zu sagen haben]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Bei den Minangkabau, einem Volk im Westen Sumatras, ist das Leben für Männer nicht einfach. Allerdings setzt die Globalisierung der Frauenherrschaft immer stärker zu, die Macht der Frauen schwindet</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/nick-reimer/matriarchat-der-minangkabau-wo-maenner-nichts-zu-sagen-haben/@@images/image-1000-962ce8d2909dc0c06087a708fcbc029c.jpeg" alt="Matriarchat der Minangkabau: Wo Männer nichts zu sagen haben" title="Matriarchat der Minangkabau: Wo Männer nichts zu sagen haben" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Nat&#252;rlich ist es sehr viel besser, eine Frau zu sein&#8220;. Eti ist 76 Jahre alt, Mutter von neun Kindern und streng gl&#228;ubige Muslima. Und sie lebt in Westsumatra, wo die Minangkabau zu Hause sind: Mit mehr als sieben Millionen Menschen ist das Volk die gr&#246;&#223;te matrilineare Ethnie weltweit. &#8222;M&#228;nner sind doch arme Schlucker&#8220;, sagt Eti und grinst: matrilinear bedeutet, dass die Frau alles besitzt &#8211; Haus, Land, Fischteich, Einfluss, Entscheidungsgewalt, Respekt. <a href="/autoren/the-guardian/das-zeitalter-des-patriarchats" target="_blank" rel="noopener">M&#228;nner dagegen sind hier die Bittsteller</a>.</p><p>&#8222;Das Leben als Mann ist sehr viel schwerer&#8220;, sagt Budiman, der in Pariangan gleich neben den hei&#223;en Quellen einen kleinen Laden betreibt, mit Teeausschank und einer Bank zum Schwatzen. Pariangan liegt an den H&#228;ngen des</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Nick Reimer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Zwei Fremde am Gleis: Klassengrenzen verschwimmen im Gespräch über Faulheit und Zukunft]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Am Bahnsteig begegnen sich zwei Fremde – eine Frau im Zweiteiler und ein Bauarbeiter. In einem kurzen Gespräch über Arbeit, Migration und Zukunft entsteht ein merkwürdiges Einvernehmen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sebastian-friedrich/zwei-fremde-am-gleis-klassengrenzen-verschwimmen-im-gespraech-ueber-faulheit/@@images/image-1000-6269d7a7310ee95e0ab7bd0143c53106.jpeg" alt="Zwei Fremde am Gleis: Klassengrenzen verschwimmen im Gespräch über Faulheit und Zukunft" title="Zwei Fremde am Gleis: Klassengrenzen verschwimmen im Gespräch über Faulheit und Zukunft" height="562" width="1000" /></figure><p>Neulich, sehr fr&#252;h am Morgen, an einem Bahnhof einer kleineren Gro&#223;stadt. Eine Frau, um die 60, in einem dunkelgrauen Zweiteiler, Rock und Blazer sorgf&#228;ltig aufeinander abgestimmt, spricht mit einem Mann. Es geht um die bevorstehende Operation ihres Gatten. Ein bestimmter Professor werde sie &#252;bernehmen, derselbe, der ihn schon mehrere Male erfolgreich operiert habe. Ein Mediziner von Rang, inzwischen ein Freund der Familie. Die Frau erz&#228;hlt das nicht, sie zelebriert es. Ihre H&#228;nde, der Blick, das Nicken. Man sp&#252;rt, dass sie gewohnt ist, dass ihre S&#228;tze ohne Widerstand akzeptiert werden.</p><p>Der Mann, mit dem sie spricht, h&#246;rt aufmerksam zu. Er ist ebenfalls um die 60, vielleicht ein paar Jahre j&#252;nger, jedenfalls zu alt f&#252;r das wei&#223;e T-</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Sebastian Friedrich</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Porträt | Vergessene Rebellin: Die unglaubliche Wiederentdeckung der Künstlerin Leonora Carrington]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/leonora-carrington-rebellin-mit-vielen-anliegen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Künstlerin Leonora Carrington war in ihrem Geburtsland Großbritannien kaum bekannt, als sie in Mexiko längst als große Surrealistin galt. Dann fand eine Nichte Carrington wieder. Dies ist ihre Geschichte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/leonora-carrington-rebellin-mit-vielen-anliegen/@@images/image-1000-30828f20ee1c2b58b3a97377df54ca73.jpeg" alt="Vergessene Rebellin: Die unglaubliche Wiederentdeckung der Künstlerin Leonora Carrington" title="Vergessene Rebellin: Die unglaubliche Wiederentdeckung der Künstlerin Leonora Carrington" height="562" width="1000" /></figure><p>Fast 20 Jahren ist es jetzt her, da reiste ich 5.000 Meilen weit, um eine Cousine meines Vaters zu treffen, die seit 70 Jahren von unserer Familie entfremdet war. Damals war Leonora Carrington &#8211; obwohl sie in ihrer Wahlheimat Mexiko gefeiert wurde &#8211; in ihrem Heimatland Gro&#223;britannien kaum bekannt. Sie war von der Kunstwelt im Allgemeinen ebenso vernachl&#228;ssigt worden wie von ihrem Land und unserer Familie.</p><p>Zwei Jahrzehnte sp&#228;ter sieht die Geschichte ganz anders aus. Im April vergangenen Jahres wurde eines ihrer Gem&#228;lde &#8211; <em>Les Distractions de Dagobert</em> (1945) &#8211; beim Auktionshaus Sotheby&#8217;s in New York f&#252;r 28,5 Millionen Dollar verkauft. Es ist das teuerste Kunstwerk einer britischen K&#252;nstlerin, das je verkauft wurde. In den vergangenen </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 13:33:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Joanna Moorhead</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Wissenschaft | „Es gab Warnungen“: Wie der Krieg die Freiheit der Ukraine-Forschung bedroht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit 2022 expandieren die Ukraine-Studien besonders im westlichen Ausland. Doch die Disziplin ist stark politisiert und von unterschwelligen Ängsten geprägt. Anna Ivanova hat der Krieg viel genommen. Die Wissenschaft will sie verteidigen.</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wie-der-krieg-die-wissenschaft-veraendert-bin-ich-eine-ukrainische-stimme/@@images/image-1000-104c58550821449f0b45921448b9094b.jpeg" alt="„Es gab Warnungen“: Wie der Krieg die Freiheit der Ukraine-Forschung bedroht" title="„Es gab Warnungen“: Wie der Krieg die Freiheit der Ukraine-Forschung bedroht" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Anblick brennender Panzer und Raketenwerfer in meiner Nachbarschaft. Der Tod meines Gro&#223;vaters, der w&#228;hrend eines Krieges geboren wurde und nun in einem fremden Zuhause w&#228;hrend eines anderen verstarb. Meine Heimat Charkiw, teils verw&#252;stet, ohne Strom, Wasser und Mobilfunk. Das Haus in Schutt und Asche, in dem Generationen meiner Familie aufgewachsen sind. Ein Familienmitglied, das unter Beschuss Dutzende Kilometer &#252;ber Land floh. Eine Rakete, die in unseren Block einschlug, w&#228;hrend meine Familie schlief. Nachbarn, die in zerst&#246;rten H&#228;usern weiterleben. Unser riesiger, alberner Hund, begraben in einem Granatenkrater. Freunde, die legal oder illegal das Land verlassen oder sich verstecken, um nicht an die Front zu m&#252;ssen. Der Sarg meines Vater</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 04:00:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Anna Ivanova</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[MOWAA | Hier entstanden Benin-Bronzen: Warum bleibt das Museum of West African Art geschlossen?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In Nigeria sollte das neue Museum of West African Art eröffnen, das eine wichtige Rolle für die Rückerlangung der Benin-Bronzen spielt. Nach Tumulten ist die Eröffnung bis auf Weiteres verschoben. Was ist passiert?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/museum-of-west-african-art-in-nigeria-bleibt-geschlossen-pein-und-peinlichkeit/@@images/image-1000-06cffe667528dbd275b5fd9e21c03dd5.jpeg" alt="Hier entstanden Benin-Bronzen: Warum bleibt das Museum of West African Art geschlossen?" title="Hier entstanden Benin-Bronzen: Warum bleibt das Museum of West African Art geschlossen?" height="562" width="1000" /></figure><p>Schon fr&#252;h war es milchig-hei&#223; gewesen am Sonntagmorgen, als wir das Campusgel&#228;nde des <a href="https://wearemowaa.org/" rel="noopener">Museum of West African Art</a> betraten. Es lag aufgekratzte Freude in der Luft, die Routinen des Besucherservices waren noch nicht ganz einstudiert. Aus der ganzen Welt waren die geladenen G&#228;ste f&#252;r die Vorab-Er&#246;ffnung des MOWAA an diesem 9. November nach Benin City, Hauptstadt des nigerianischen Bundesstaats Edo und Zentrum des ehemaligen K&#246;nigreichs Benin, gereist. Im Charterflug von Lagos nach Benin hatte ich Museumsdirektoren aus Gro&#223;britannien, Stiftungsvertreter aus den USA, K&#252;nstler aus Nigeria, private Unterst&#252;tzerinnen aus Norwegen, Vertreter von Goethe-Institut und der Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz sowie Pressekolleginnen aus England und d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 14:37:00 +0100</pubDate>
        <dc:creator>Hilka Dirks</dc:creator>
        
      </item>

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