Empfehlung der Woche

Die Balkan-Odyssee, 1933-1941

Die Balkan-Odyssee, 1933-1941

Marie-Janine Calic

Hardcover, gebunden

383 Seiten, mit 38 Abbildungen und 2 Karten

28 €

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ROSE

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Markus Schleinzer

Historiendrama

Deutschland, Österreich 2026

93 Minuten

Ab 30. April 2026 im Kino!

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Traum & Trauma – Expressionismus in Kunst und Film

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KUNSTHALLE „Talstrasse“ Kunstverein „Talstrasse“ e.V.

Talstraße 23, 06120 Halle (Saale)

Vom 29. April 2026 bis 09. August 2026!

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Kultur : Baller Knete auf die Oma!

Die Lobbyorganisation "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" sorgt sich um die Staatsfinanzen – und will mit einem Onlinespiel gegen spendierwütige Politiker kämpfen

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2009 könnte das Jahr mit den teuersten Wahlgeschenken aller Zeiten werden, warnt die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM), eine neoliberale Lobbyorganisation, die trotz Bankenverstaatlichung weiter unverdrossen für weniger Staat kämpft. Die jungen Leute sollen den Schuldenkollaps verhindern, hat sich die INSM überlegt – und deswegen ein Computerspiel ins Netz gestellt, das die Spendierwut der Politiker satirisch vorführen soll.

Auf verballer-die-staatsknete.de kann der Spieler zwischen Angela Merkel, Franz Müntefering, Guido Westerwelle, Claudia Roth und Oskar Lafontaine als Spielfiguren wählen, um anschließend aus einer Schrottflinte Euro-Scheine auf die Empfänger staatlicher Leistungen zu schießen. Da kann man auf den Deutsch-Banker mit dem Antlitz von Josef Ackermann zielen, der seine leere Aktentasche aufhält. Da gibt es den Autofahrer, der mit Abwrackprämien beschossen werden möchte. Ballern kann man auch auf Windkrafträder und Tagebaubagger. Wer seinen Punktestand in dem Spiel weiter hochtreiben will, legt noch auf einen Studienrat an (was Bildung auch immer kostet!) und auf eine Oma, die auf dem Elektrowägelchen vorbeirollt (Milliarden für die Rentner!).

Nun war Differenzierung noch nie die Stärke der INSM. Man bevorzugt holzschnittartig zugespitzte Botschaften. Was hier hängen bleiben soll: Staatsgelder, egal ob für Oma oder Banker, sind schlecht. Gut möglich, dass einige Unternehmen in diesen Tagen die Aktionen der arbeitgeberfinanzierten INSM aber auch als „Friendly Fire“ verstehen.

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