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Freibad vor der Berliner Volksbühne: Lasst uns die Steuergelder umverteilen!
Matthias Lilienthals Gratis-Freibad vor der Berliner Volksbühne wird heiß debattiert. Das Projekt erzählt viel über den Zustand von Theater und Kulturpolitik. Unsere Autorin wollte sich die Baustelle am Rosa-Luxemburg-Platz mal ansehen
Donald Trump nennt ihn eine Bedrohung. Slavoj Žižek sagt: „Mamdani ist der wahre Patriot“
Mamdani hat als New Yorker Bürgermeister eine neue linke Erzählung von Amerika geprägt. Slavoj Žižek erklärt, warum ausgerechnet er den amerikanischen Traum retten könnte – und warum ihn sowohl der US-Präsident als auch Linke angreifen
Gewerkschaftskampf gegen Ausbeutung in Italiens Textilsektor: „Sie drohten uns mit Mord“
Migranten werden krankenhausreif geschlagen, weil sie sich für eine 40-Stunden-Woche einsetzen. Die Basisgewerkschaft Sudd Cobas organisiert ihren Widerstand – gegen Luxusmarken wie Montblanc. Wie gelingt ihr das? Ein Gespräch
Ist Nolans „Odyssee“ zu „woke“? Warum die Kontroverse um den Film in die Irre führt
Schon vor dem Kinostart wurde Christopher Nolans „Odyssee“ als zu politisch korrekt attackiert. Unsere Autorin Barbara Schweizerhof hat den Film gesehen – und erklärt, warum er ganz andere Fragen aufwirft als die Debatte vermuten lässt
Unsere endgültigen Empfehlungen für den Sommer: Zehn Bücher wie eine leichte Brise
Das Leben ist oft hart genug. Hier haben wir Literatur versammelt, die besonders mühelos und mit leichter Hand von den großen Dingen erzählt. Und die zudem in jeden Koffer passt. Denn die Bücher des Sommers sollten niemals zu schwer sein
„Frust ist nicht vernünftig“: Was Menschen in Sachsen-Anhalt heimlich über die AfD denken
Wenige Wochen vor der Landtagswahl reisen zwei Journalisten durch Sachsen-Anhalt. Am Arendsee treffen sie einen Mann, der die AfD ablehnt – und dennoch genau erklären kann, warum sie so viele wählen. Was macht seine Antwort so beunruhigend?
Unterhaltsvorschuss und Elterngeld: Nullsummenspiele mit miesem Kalkül
Marlen Hobrack schaut bei den Merz-Kürzungen genau hin: Rund drei Milliarden Euro kostet der Unterhaltsvorschuss jährlich. Warum holt sich der Staat nur eine halbe Milliarde von den Zahlungspflichtigen zurück?
Marie wollte nur einen Schulranzen. Doch was das Jobcenter tat, ist unfassbar
Seit dem 1. Juli gelten weiter verschärfte Bürgergeld-Regelungen. Unsere Autorin Charly Roffalski erzählt von drei Kindern, die unter dem System leiden. Wie konnte die Behörde ihnen das Leben dermaßen schwer machen?
Bernd Stegemann: „Jeder, der die Grünen für Besserwisser hält, darf sich bestätigt fühlen“
Grüne posieren mit Kurzhanteln im Fitnessstudio und veröffentlichen ein „Männermanifest“ – prompt streitet die Partei über den richtigen Umgang mit jungen Männern. Kultursoziologe Bernd Stegemann erklärt, warum der Vorstoß ein Eigentor ist
Maren Kroymann zu Frauenfeindlichkeit der Neunziger: „Wir haben eben auch mitgemacht“
Nicht nur „Was haben wir gelacht“, sondern auch „Worüber?“: Im Dokumentarfilm über die deutsche Comedy der Neunziger kommen fünf Protagonistinnen zu Wort. Maren Kroymann ist eine von ihnen. Ein Gespräch über den Blick zurück ohne Zorn
Der Mainstream-Minister: Weimer feiert Grönemeyer statt Nachwuchsbands – das ist der Grund
Der Entwurf für den Kulturetat 2027 steht: weniger Geld für die Popförderung, eine Million Euro mehr für die Bayreuther Festspiele. Unser Autor Johann Scheerer fragt: Warum meidet der Kulturstaatsminister ausgerechnet den „Underground“?
Merz und seine Leute waren schon immer eine Zumutung. Aber wir können sie noch aufhalten
Friedrich Merz plant neue Sozialreformen. Autor Mesut Bayraktar ist in einer Arbeiterfamilie in Wuppertal aufgewachsen – zwischen Werksschließungen, Leiharbeit und der Agenda 2010. Was lässt sich der Merz'schen Klassengewalt entgegensetzen?
3.000 Menschen waren gegen Rheinmetall auf der Straße. Warum blieb die Belegschaft stumm?
In Berlin-Wedding soll eine ehemalige Autoteile-Fabrik zur Munitionsschmiede werden. Antimilitaristen verteilten wochenlang Flugblätter am Werkstor – ohne Erfolg. Könnten bald Lkw-Blockaden der nächste Schritt im Protest sein?
Diese Verlegerin will die Lücke im Bücherregal schließen: „Wir lesen alle nach Geschlecht“
Während die Buchbranche auf Bestseller setzt, hat Zarifa Mamedova ihr gesamtes Kapital in einen Münchner Verlag gesteckt, der nur vergessene Autorinnen veröffentlicht. Warum ist der literarische Kanon überhaupt so männlich? Ein Gespräch
Europa will keine Stablecoins à la Trump: Worum geht es bei der Debatte wirklich?
Der US-Präsident fördert mit dem „Genius Act“ private Digitalwährungen. Die frühere EZB-Direktorin Lucrezia Reichlin hat einen Gegenvorschlag für den Euro. Wie sieht eine angemessene Antwort auf die amerikanische Krypto-Vormacht aus?
5 Gründe, warum wir uns nicht gegen den Sozialabbau wehren – einer wird totgeschwiegen
Die Bundesregierung hat den größten Sozialabbau seit der Agenda 2010 beschlossen. Gegen den AfD-Parteitag gingen Zehntausende auf die Straße, gegen die Sparpolitik kaum einer. Warum verschweigen auch Linke, was hinter dem Kahlschlag steckt?
Erst Musk, jetzt Bezos: Haben die Milliardäre einen Geheimplan, sich das All aufzuteilen?
Erst kürzlich warnten Forscher vor 500-mal stärkeren Klimaschäden durch Elon Musks Satelliten-Flotte. Jetzt zieht Jeff Bezos nach – und macht den Orbit zum Schlachtfeld ums letzte globale Gemeingut. Kann diesen Wettlauf noch jemand stoppen?
Alice Schwarzer: „Mag mir nicht ausmalen, was ein in die Enge getriebenes Russland tut“
Immer mehr Linksliberale wie Stephan Anpalagan verabschieden sich vom Pazifismus. Alice Schwarzer nicht – sie hält an ihrer friedenspolitischen Haltung fest. Was sagt sie zu der Kritik, das sei unvereinbar mit ihrem Feminismus? Ein Gespräch
Slavoj Žižek schwitzte in seiner Wohnung – und erkannte etwas über den Kapitalismus
Die jüngste Hitzewelle in Europa ist mehr als nur ein Wetterphänomen. Slavoj Žižek deckt auf, wie der Kapitalismus aus der Notwendigkeit, uns anzupassen, Kapital schlägt und dabei soziale Ungleichheiten verstärkt
Widerstand im Bild: Helga Paris' Dokumentation des DDR-Verfalls
Helga Paris' Werk zeigt die DDR aus einer seltenen Perspektive: Die Fotoserie von Halle verbindet den maroden Zustand der Stadt mit dem Stolz ihrer Bewohner. Eine einst verbotene Ausstellung erzählt heute eine kraftvolle Geschichte