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all photos: mercedes benz fashion week
Zarte Klavierklänge untermalen die hektische Verteilung der Front Row-Plätze, auf denen sich zur letzten Show der Fashionweek in Berlin wie zu jeder der vorangegangenen Schauen die Schönheiten anfinden, die nach ihrer Entlassung aus Heidi Klums Bootcamp nur noch im Sitzen angetroffen werden. Nahtlos geht es für sie vom Jubel des Fernsehpublikums in die Reihen der C-Prominenz. Wenn für Sara Nuru alles nach Plan läuft, besucht sie in sieben Jahren mit Boris Becker den Bebelplatz.
Mit dem Dimmen des Lichtes verwandelt sich das Zelt in einem Vortempel des Berghains. Und tatsächlich schafft es die musikalische Dramaturgie von Designer Kai Kühne die Zuschauer auf die Art zu entfesseln, wie es nur die Bässe und das Treiben des Berliner Technoclubs schaffen. So viel Bewegung abseits des Laufsteges haben die Schauen zuvor nicht gesehen. Dennoch hat keine der anderen Inszenierungen es vollbracht, sein Publikum derart in den Bann zu ziehen und eine hoch konzentrierte Atmosphäre zu schaffen, die für den Appell auf dem Laufsteg die Zeit anhält. Der harte elektronische Klang setzt sich auf dem Catwalk nahtlos fort. Kai Kühnes Antwort auf die Krise ist unterkühlt, entschlossen, glatt und gespenstisch. Seine Interpretation der Frau im Sommer 2010 entstammt den Büroetagen des New York der 80er Jahre: 80s Killer Business Women. Kein Haar tanzt abseits des Skalps, der Weg ist gradlinig, nahezu gehetzt und abgeschirmt vom Links und Rechts. Die milchig hellblauen Kontaktlinsen machen die futuristische Großstadtkriegerin endgültig unnahbar.

Man kommt nicht darum herum an dieser Stelle auf Michelle Obama zu verwei- sen, die eine der derzeitigen Wegberei- terinnen dafür ist, Macht und Sex wieder gemeinsam zu spielen. Der Look, der die letzten Jahre als Common Sense in der Welt von Politik und Wirtschaft gegolten hat, hat die Frau keinesfalls unter einem Schutz- mechanismus oder unter Gesichtspunkten der Gleichstellung entsexualisiert. Das Verdrängen der optischen Weiblichkeit aus der Geschäftswelt hat einer Gleichberech- tigung eher entgegengewirkt. Denn während Testosteron & Autorität noch immer aus kantigen Gesichtszügen, Körpergröße und sonorer Stimme sprühen, wird der Frau das Einsetzen ihrer gottgegebenen Macht verweigert.

I’m bringing sexy back,
Them other fuckers don’t know how to act,
Come let me make up for the things you lack
So lange Schönheit, Brüste und Ärsche zensiert werden müssen um die Jungs in den Vorständen nicht vom Spielen abzulenken und die Wahrnehmung einer Frau als attraktiv mit einer Herabstufung ihres Intellekts einhergeht, wird die Gleich- berechtigung im Berufsleben und die Sichtbarkeit des Einflusses der Frauen in Gesellschaft und Politik weterhin so langsam vorankriechen, wie in den letzten Jahren. Man mag Angela Merkel ihre Entscheidung als Neutrum zu fungieren zugestehen, und Alice Schwarzer ihre Sicht, die Sexualität einer Frau als wunden Punkt und nicht als Waffe anzusehen, dennoch möchte ich die Frauen, die ihr Äußeres als ebenbürtiges Attribut zu ihrer Eloquenz und Klugheit einzusetzen wissen, nicht mehr nur als Schmuckstück an der Seite von ergrauten, sich in der Jugend der Gespielinnen sonnenden Männern sehen, sondern dort, wo sie hingehören: In jeder Front Row, in der sie sich zuhause fühlen.
Oder gibt es eine rationale Erklärung dafür, warum wir es komisch fänden, sähe die Kanzlerin besser aus als die Damen beim Partnerprogramm?
Kai Kühne übrigens, trug wie seine Models die hellblauen Kontaktlinsen, als er sich nach der Show kurz vor dem Berliner Publikum bedankte.



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"Oder gibt es eine rationale Erklärung dafür, warum wir es komisch fänden, sähe die Kanzlerin besser aus als die Damen beim Partnerprogramm?"
ich hab noch keinen getroffen, der sich nicht eine ansehnlichere kanzlerin gewünscht hätte. o_O ich empfinde es aber als angenehm, dass politik und das äußere ihrer vertreter im einklang gehen. es hat so einen hauch von wahrheit an sich. mfg mh |
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Dito!
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bei mir ist alles in ordnung. analog zu ihrem blog, als vergleichsmaterial:
flannelapparel.blogspot.com/2009/07/kai-kuhne-bringin-sexy-back.html mfg mh |
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Hab mir jetzt die "Modephotos" angesehen.
Die gezeigte Kleidung ist schlichtweg nicht der Rede wert. Die Models, die sie vorführen, sind für mich bar jeder Weiblichkeit, trotz und gerade wegen des baren Busens. Ich finde "die Frau" in dieser Kleidung geradezu lächerlich gemacht (Business-Anzug mit knappem Höschen). |
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BMI < 17,5
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Dabei fällt mir ein, dass ich neulich beruflich mit einer Frau zu tun hatte, die nach üblichen Maßstäben wirklich sehr gut aussah - und ich habe während des gesamten Gesprächs ungeheuer darauf geachtet, sie nicht so anzusehen, als sei ich der Meinung, sie sehe gut aus. Was gar nicht so einfach war: Wie schaut man jemanden "normal" an? Jedenfalls wollte ich auf gar keinen Fall, dass sie in meinem Blick oder meinem Gespräch irgend einen Anhaltspunkt dafür finden könnte, ich sei an ihr mehr interessiert, als es der berufliche Inhalt des Gesprächs erforderte. Mir wäre das schrecklich peinlich gewesen: Sie hätte mich aufdringlich finden können. Oder, noch schlimmer, sich selbst nicht ernst genommen fühlen können. Oder reduziert auf ihr Äußeres.
Hat das was mit gescheiterter Emanzpation zu tun? Oder mit meiner Verklemmtheit? Rätselnd: JA |
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verklemmt, da aus einer angst heraus geprägt.
mfg mh |
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Witzig. Nein, nicht angstgesteuert, sondern eher absolut professionell, situationsgerecht. Wir können da nicht aus unseren Rollen raus, und die Angst, zum Gespött zu werden, ist berechtigt, weil sich unweigerlich ein latentes Machtgerangel einklinkt, nichts zu machen. Schade, vermutlich. Aber gibt keine Experten dafür.
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Vielleicht ist es doch komplexer. Wer ein Problem damit hat, das er oder sie gut aussieht und man das zum Ausdruck bringt, hat eben ein Problem, wir haben alle welche und mancher würde sicher gerne tauschen. Wenn sie etwas zu sagen hatte, ist es egal wie sie aussieht, wenn nicht, sieht sie immerhin noch gut aus. Solange einem nicht der Speichel aus dem Mund läuft und man nicht starrt ist alles in Ordnung.
Zum Thema aussehen sehr aktuell und sehr dämlich: www.spiegel.de/sport/wintersport/0,1518,634374,00.html Fanta 4 sagen zu dem Thema: www.youtube.com/watch?v=E0VV_jYZjBQ |
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Achso, wessen Emanzipation eigentlich ;-)
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Ich häng noch dran, Verzeihung. Die Frage ist ja: Wie entkommen wir den Fesseln bzw. Zwängen des Rollenverhaltens?
Förderlich ist eher nicht, dass man in Überkompensation bemüht ist, auf Punkt und Komma die Rollenerwartungen zu erfüllen. Manchmal entsteht in solchen Stiuationen ein privates Moment, oft ein Zufall, der den Einbruch des Privaten ermöglicht: "there is a crack in everything/ that's where the life gets in" (Leonard Cohen) |
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Ich habe zu Zeiten des Büchleins "Der Tod des Märchenprinzen" einige "aktiv emanzipierte" wunderschöne Frauen kennengelernt. Die hatten nicht das geringste Problem mit ihrer Figur und der Reaktion der Männer darauf. Im Gegenteil. Diese Frauen waren sehr "lebenslustig" und viele von Ihnen empfinden die heutigen, oft versteckt verklemmten Frauen der Eva Hermann Kategorie als "prüde" und langweilig.
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Herr Augstein,
Ihr Kommentar bedarf einer gepfefferten Antwort. Ihr Bemühen um angemessenes, politisch korrektes Verhalten in allen Ehren, aber was hilft es Ihnen? Und was hilft es ihrem gutaussehenden Gegenüber? Mein Rezept: emanzipieren Sie mal in erster Linie die eigene Verklemmtheit. Glauben Sie im ernst, daß eine Frau sich nicht ernst genommen fühlt, nur weil nicht zu übersehen ist, daß sie gut aussieht? Und überhaupt: Was maßen Sie sich für eine Macht an? Einmal falsch geguckt, und ihr weibliches Gegenüber kriegt Probleme und fühlt sich reduziert. Egal wie sich ein Mann mir gegenüber verhält, das ändert doch nichts an meinem Wert. Und: wenn mir ein Mann blöd kommt, werde ich ihm das schon deutlich zeigen und mich erwehren, falls nötig. So wie Sie das darstellen, muß Ihr Gegenüber aber beschützt werden, weil es eben das nicht kann. Unverschämtheit! So, jetzt komme ich mal runter von meiner Palme. Ich weiß, Sie meinen es gut. Aber wo endet das? Vielleicht haben Sie eine wundervolle Nacht mit ihrem Gegenüber verpaßt. Oder waren die eigenen Vorbehalte mehr dem eigenen schlechten Gewissen geschuldet als einem politisch korrekten Verhalten? Wir hatten die Fragestellung schon mal an anderer Stelle. Männer sollen sich lieber um sich selber kümmern, statt sich endlos Gedanken darüber zu machen, was Frauen von ihnen wollen und erwarten. Sie wissen doch aus leidvoller Erfahrung, im Bedarfsfall machen Sie es einer Frau doch sowieso nie recht. Also ist es doch das beste und das vernünftigste, einfach das zu tun, was Sie selbst am liebsten wollen. Ich als Frau tu das doch auch! Und was ich von Ihnen erwarte: ein authentisches, aber kein politisch korrektes Verhalten. (Was politisch korrekt ist, bestimmen doch sowieso nur die Mächtigen, um die Ohnmächtigen damit noch mehr zu gängeln.) Falls es nicht deutlich geworden sein sollte, ich finde Sie und Ihr Bemühen sehr sympathisch. Nur, wegen mir müssen Sie sich nicht so anstrengen! Es reicht, wenn Sie einfach ein Mann sind, oder anders ausgedrückt, so wie Sie sind! Übrigens: auf dem Profilbild sehen Sie wirklich gut aus. Liebe Grüße von einer Frau |
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@all
Jungs, bemüht euch doch nicht so! Mama hat euch doch lieb, wie ihr seid! |
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wenn er aber so ist, dann hat er doch genau das getan. und jetzt soll er sich für eine frau ändern? was er ja auch nicht soll.
ich glaub das hat ihm jetzt net wirklich geholfen. mfg mh |
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Titta,
flirtest du etwa ;) |
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@MH120480
Ich bin ja auch nicht zum Helfen da! @Streifzug Ist es schon flirten, wenn ich einfach nur feststelle, was ich sehe? ;-) Und wenn, dann am liebsten mit dir - das wolltest du doch jetzt hören, oder nicht? |
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"Mama hat euch doch lieb."
Und mit dem Gedanken gehe ich jetzt ins Bett. |
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..und lässt mich noch nicht los. Der unvermittelte Einbruch des Privaten lässt sich herbeiführen, mit etwas Geschick und viel Hilfe von Oben. ugU unter günstigen Umständen
Lohnenswert die Frage, weshalb so viele sich zu Wort melden. Klar, der Name, JA. |
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Tut mir leid, sollte gestrichen sein. Erde drauf, festgetrampelt, vergessen.
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Lieber J.A.;
einerseits und andrerseits... Einerseits kann ich sehr gut nachvollziehen, was in Ihnen vorging (das ist meine Antwort als Journalistin). Wenn ich beruflich mit einem Mann zu tun habe, der sehr gut aussieht - kommt auch vor - bin ich auch darum bemüht, ihn das nicht merken zu lassen. Warum? Weil ich befürchte, dass er sonst versuchen würde, mich zu manipulieren, wenn er`s merkt... Denn meine Erfahrung ist: Männer, die gut aussehen, wissen das meistens und setzen es im Umgang mit Frauen gezielt ein. Kann aber nicht ausschliessen, dass ich bei dem einen oder anderen Interview heftig geflirtet habe, und das hat Spass gemacht. Die Interviews waren m.E. trotzdem professionell. Meine Antwort als Frau: Ich finde es wunderbar, wenn ich merke, dass ein Mann mich gutaussehend findet. Ihre Folgerung finde ich spannend: "Jedenfalls wollte ich auf gar keinen Fall, dass sie in meinem Blick oder meinem Gespräch irgend einen Anhaltspunkt dafür finden könnte, ich sei an ihr mehr interessiert...." Hm. Ist das vielleicht ein Männerding, oder mache ich mir was vor? Ich behaupte: Ich kann einen Mann schön finden und bin dann trotzdem nicht an ihm "interessiert". Gucke ihn nur gerne an. Gehts da bei Männern im Kopfkino schon weiter, und ist es deshalb so wichtig, das undercover zu halten? Aber, selbst wenn: Auch das fände ich nicht schlimm. Vielleicht ist es einfacher und weniger anstrengend, kurz zu der jeweiligen zu sagen: Kann sein, dass ich sie etwas anstarre. Ich finde Sie/ Dich einfach sehr attraktiv. Werde mich aber trotzdem bemühen, professionell zu sein..." Denn glauben Sie mir, MERKEN tut man (ich) das immer, ob jemand mich attraktiv findet. Spätestens durchs bemühte Wegschauen - die Körpersprache verrät Bände! Ich finde, wir sagen und zeigen das viel zu selten, wenn jemand uns gefällt, ohne dass wir "mehr" von ihm wollen. Dabei verschönt so ein Satz "Sie/ Du siehst heute besonders hübsch aus" den Tag! Der/diejenige wird meist NOCH hübscher dadurch. Ich sage das jedenfalls meiner Tochter jeden Tag... Herzlich, Anna |
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klingt kompliziert...
mich hat neulich ein mir bisher nur von wenigen beruflichen Besprechungen und sporadischem beruflichem Email-Verkehr bekannter Mann, ungefähr mein Alter, per Email gefragt "Nachher Mittagessen?". (Er ist ein Mann der kurze Sätze.) Es lag nichts Berufliches an, kein Thema, kein Vorwand, und ich freute mich, nicht nur überhaupt, sondern auch, dass die vorhandene Sympathie offenbar gegenseitig wäre (man bildet sich da ja schnell mal etwas ein) - umso mehr, als ich mich nicht zu den Frauen zähle, "die nach üblichen Maßstäben wirklich sehr gut" aussehen. Natürlich haben wir uns beide bemüht, nicht so ein Mann-Frau-Ding aufkommen zu lassen, weil die Menschen ja in der Regel verheiratet oder auf mehr oder weniger komplizierte Art gebunden sind undsoweiter, aber der Tag hat dadurch enorm gewonnen. |
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Gott, sind Sie deutsch.
Verklemmt sind Leute, die sich was verkneifen. Umgehende Stellungnahme erbeten: 1.Wer war die Dame? 2.Wo war das? 3. Was ist die Botschaft? 4.Soll hier per Blogbeitrag was verklickert werden (das wäre dann wieder sehr rührend) 5. Kann man helfen? Unterschrift Marthe Schwertlein (hechelndes Bildungsgut) |
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@Anna Dorothea
"Ich behaupte: Ich kann einen Mann schön finden und bin dann trotzdem nicht an ihm "interessiert". Gucke ihn nur gerne an. Gehts da bei Männern im Kopfkino schon weiter, und ist es deshalb so wichtig, das undercover zu halten?" Ich dagegen behaupte: Frauen machen da anderen, vor allem aber sich selbst gerne etwas vor. Das ist wie ein Sahnetörtchen sehen, es aber nicht essen wollen. Das funktioniert auch nicht. Die Gelüste (=Kopfkino) sind immer da, aber frau verkneift sie sich eben. Aus vermeintlichen Vernunftgründen. Und weil frau es am allerwenigsten verträgt, wenn sie genauso triebgesteuert wäre wie ein Mann. Sie ist es aber, ob sie will oder nicht! (Ich hoffe, Sie verstehen mich richtig. Ich will Ihnen persönlich nichts unterstellen, sondern spreche von Frauen im allgemeinen.) "Ich finde, wir sagen und zeigen das viel zu selten, wenn jemand uns gefällt, ohne dass wir "mehr" von ihm wollen." Das finde ich auch bzw. finde es sehr bedauerlich. Allerdings würde ich es unabhängig davon sehen wollen, ob nun ein "mehr" dahinter steht oder nicht. Liebe Grüße Titta |
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@Titta:
Klar, Frauen sind genauso "triebgesteuert". Vielleicht habe ich mir das "Weiterdenken" nur abgewöhnt, aus Angst, einen Korb zu kriegen (das halte ich für sehr wahrscheinlich, wenn ich so nachdenke!). "Allerdings würde ich es unabhängig davon sehen wollen, ob nun ein "mehr" dahinter steht oder nicht." Auch da gebe ich Dir (waren wir nicht mal beim DU?) recht. Kommt auch immer auf das "Wie" an: Wie sagt/ zeigt mir jemand, dass er mich sexy/ erotisch etc. findet? Wenn er bloss sagte "Alte, Du hast geile T....", hm, also das fände ich ziemlich plump. Aber einer meiner Chefs sagte mal zu mir "Wenn Sie lachen, sind sie unheimlich sexy", und darüber habe ich mich gefreut. Das größte Kompliment meines Ex-Mannes? Wir wollten zur Party gehen, und ich hatte mich aufgerüscht, wie man in HH so sagt, aber nicht zu sehr, neues Kleid etc. Sagt er: "Du siehst heute Abend wirklich vernünftig aus". Vernünftig! Das war so ziemlich das letzte, was ich wollte!!! Viele deutsche Männer - ich habe ein paar Jahre im Ausland gelebt und Vergleiche - denken scheinbar, es sei eine Schwäche, eine Frau schön/ begehrenswert zu finden. "Darf man ihnen nicht zu oft sagen, sonst steigts ihnen zu Kopf!" Warum eigentlich? Übrigens dürfen Frauen Frauen auch gerne sagen, dass sie hübsch aussehen. Finde ich. Herzlich, Anna Herzlich |
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Hallo Anna Dorothea,
waren wir schon beim Du? Ich bin mit soviel Antibiotikum vollgepumpt, auf mein Erinnerungsvermögen ist momentan nicht mehr so recht Verlaß. Aber bleiben wir beim Du, schön! "Vielleicht habe ich mir das "Weiterdenken" nur abgewöhnt, aus Angst, einen Korb zu kriegen (das halte ich für sehr wahrscheinlich, wenn ich so nachdenke!)." Ich denke auch, daß dies der Hauptknackpunkt ist. "Wir" wollen uns vor dem Schmerz schützen. Dabei ist das doch eigentlich paradox. Die Männer sollen uns schöne Komplimente machen, aber um den Preis einer möglichen Ablehnung weiblicherseits. Wir würden uns doch nie das Recht nehmen lassen, auf Komplimente ablehnend zu reagieren. Aber wehe, uns passiert das mal. Da fehlt es, meiner Ansicht nach, noch sehr an weiblicher Emanzipation. ""Alte, Du hast geile T....", hm, also das fände ich ziemlich plump." Kommt drauf an. Wenn's authentisch ist und passend rüberkommt. Aber das "beherrschen" nur sehr wenige Männer. Hat wohl aber auch viel mit dem Selbstverständnis der Empfängerin zu tun, ob sie sich durch so eine Bemerkung infrage gestellt fühlt oder nicht. "Übrigens dürfen Frauen Frauen auch gerne sagen, dass sie hübsch aussehen. Finde ich." Finde ich auch. Aber das scheint schwieriger zu sein, als einem Mann Komplimente zu machen. Auf jeden Fall reagieren Frauen, meiner persönlichen Erfahrung nach, darauf noch irritierter als Männer. Der Gedankenaustausch mit dir ist wie immer sehr anregend. Herzlichen Dank dafür! Liebe Grüße Titta |
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"Ich kann einen Mann schön finden und bin dann trotzdem nicht an ihm "interessiert". Gucke ihn nur gerne an. Gehts da bei Männern im Kopfkino schon weiter, und ist es deshalb so wichtig, das undercover zu halten? "
Weiß nicht, aber ich sehe auch gern schöne Männer an. Und manchmal mache ich auch sexistische Sprüche, ich sage dann : "Ach, Mensch, wo kann man so was mieten." Ja, ich weiß, das gehört sich nicht, das sagt man nicht. Aber - hier so im Blog so unter uns - verrate ich das mal. Ich schäme mich ja auch gleich dafür. Anschließend, später. Mein Mann sagt dann immer streng und mahnend: Magda!!!!!!!!! |
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Magda,
für so was würde ich mir das Schämen gleich abgewöhnen. |
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Liebe Titta;
danke; freut mich sehr, dass Du den Austausch mit mir anregend findest: Kann ich nur zurückgeben. Immer wieder bringst Du mich dazu, mich zu hinterfragen... Und wiedermal gebe ich Dir recht: Wenn ich einer Frau sage: "Sie/ Du siehst heute sehr hübsch aus" (Ich habe das auch schon wildfremden Frauen in der U-Bahn gesagt) reagieren die meistens sehr verunsichert. Manche freuen sich auch einfach nur... Und auch da hast Du recht, ist mir schon gestern nachmittag eingefallen: Von den Männern will ich gerne Nettes über mein Aussehen oder meine Ausstrahlung hören (oder Wahres :); aber ich habe noch nie einem Mann gesagt, dass er gut aussieht (ausser meinem schwulen Kollegen, für den Aussehen DAS Thema ist). Weil ich immer davon ausgegangen bin, dass ihnen das schnurz ist. Ich sage auch nicht: Mann, Du bist so stark! Weil ich mir dann vorkomme wie das Klischee das bewundernden Weibchens, also manipulativ. Hm. Bedenkenswert. Herzlich, Anna |
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Liebe Anna Dorothea,
danke für die Rückmeldung. Wie ich immer sag: Männer und Frauen unterscheiden sich im Grunde kaum, und deshalb hören die Komplimente genauso gerne wie wir auch. Die nächste Stufe ist dann: Männer durch Komplimente völlig aus der Fassung bringen. (Kicher, kicher, kicher) Von wg. >Du bist so schön stark< Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu. Ich hab momentan so einen ganz lieben Studienkollegen, noch völlig alte Schule. Also mit der Dame die Tür aufhalten und allem Pipapo. Das kann fürchterlich anstrengend werden, weil der so seine eigenen Vorstellungen hat. Z.B. wenn er konsequent wartet, bis die Dame die Treppe passiert hat. Mit dem übe ich jetzt gerade. Er darf mir, wenn ich es absolut nicht mehr schaffe, auch meinen Koffer hochtragen. Also ich übe mich ein, das anzunehmen. Und er wiederum übt sich mit meiner Hilfe darin, Damen auch mal einfach den Vortritt zu nehmen, statt zu lassen. Wobei wir uns köstlich über unsere jeweiligen Rollenmuster amüsieren. Liebe Grüße Titta |
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"Man mag Angela Merkel ihre Entscheidung als Neutrum zu fungieren zugestehen, und Alice Schwarzer ihre Sicht, die Sexualität einer Frau als wunden Punkt und nicht als Waffe anzusehen,"
Naja, vielleicht meinst Du es anders, aber "Sexualität als Waffe" ist dann schon wieder eine männliche Sprache. Genauso wie der "Einsatz" des Äußeren". Das klingt mir alles ein bisschen zu funktional. Die meisten Frauen, die da was einzusetzen haben,tun das doch ohnehin. Vielleicht sollten sie sich aber genau von diesem Gedanken befreien, dass sie damit Waffen verwenden. d Interssant war das aber zu lesen. |
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Was ich dabei nur traurig finde: Frauen instrumentalisieren Sexualität, stehen also irgendwie über ihrer eigenen Sexualität. Denn nur, was 'man' beherrscht, ist auch als Waffe einsetzbar. Und Männer als die Opfer. So, als wären wieder Männer die triebgesteuerteren, und Frauen nicht voll sexualisiert.
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Öhm, voll sexualisiert.
Hört sich spannend an. Ist das sowas wie voll durchtrainiert oder voll integriert? |
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waffen kann man nur einsetzen, wenn sie wirken. so als ob mann sich nicht wehren kann. allein diese grundannahme ist diskriminierend.
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@MH120480
Dito! |
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Mit den Bildern ist über Nacht irgendwas passiert. Ich grabe mich mal gleich in den Code und fixe das.
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Ich seh sie jetzt wieder. Ist das bei den anderen auch so?
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Hallo Tessa,
Safari zeigt ein paar Bilder, aber auch drei Felder mit einem Fragezeichen. Lg Susanne |
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Hallo Tessa,
ich sehe leider auch nur knapp die Hälfte der Bilder. Liebe Grüße, nordfischbaby |
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Sehr komisch. Ich sehe sie mal, und dann wieder nicht. Ich habe außerdem knapp 100 Kommentarbenachrichtigungen bekommen. Ist da noch beim jemand so derartig der Wurm drin?
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das mit den kommentarbenachrichtigungen ist seit gestern abend so. je kommentar werden 2-5 benachrichtigungen versendet.
zu den bildern: seh sie im ff 3.5 bisher bei jedem besuch alle. |
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Das mit den Bildern passiert, weil die Mädels so dünn sind, da kann sich der Computer nicht entscheiden: 0 oder 1.
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Ach, das ist nur, weil die Damen so dürr sind - die verschwinden aus dem Bild.
Husch husch, auf zur Selbstabschaffung. So sehn die ja auch aus. Hach, was ist das für eine Welt. Marilyn Monroe würde sich - samt Unwuchten - im Grab rumdrehen. |
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Es wird wohl Zeit für ein T-Shirt:
Mehr Unwuchten! Danke Magda |
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Am Samstag gab es übrigens ein Modebloggertreffen in Berlin. Erste Eindrücke als Fotos und später bestimmt noch als Text, gibt es hier:
www.lesmads.de/2009/07/modeblogger-treffen_von_der_umkleide_in_die_frontrow.html |
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Hätten wir's bemerkt wenn sie einfach zwischendurch einen magersüchtige Kerl hätten laufen lassen? Ich konnte vor lauter Kontaktlinsen und gefühlt - kiloschweren Industrieschmuck mich gar nicht auf die Damen konzentrieren...
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Esstörungen werden ja mehr und mehr zu einem beide Geschlechter betreffenden Symptom das in der Modebranche nur einen Bruchteil seines Unwesens treibt.
Und sicherlich kann man fast sagen, dass ob Männlein oder Weiblein ein Kleid über den Laufsteg trägt, fast egal ist. Vielleicht kann man heute schon das krude Qualitätsmerkmal einführen, dass eine Kollektion dann gelungen ist, wenn man die elend aussehenden Models überhaupt nicht mehr wahrnimmt. Hier übrigens ein Link zu einem empfehlenswerten Text über den Magerdruck auf männliche Models: www.nytimes.com/2008/02/07/fashion/shows/07DIARY.html?scp=1&sq=guy+trebay+underfed&st=nyt |
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Esstörungen werden ja mehr und mehr zu einem beide Geschlechter betreffenden Symptom das in der Modebranche nur einen Bruchteil seines Unwesens treibt.
Und sicherlich kann man fast sagen, dass ob Männlein oder Weiblein ein Kleid über den Laufsteg trägt, fast egal ist. Vielleicht kann man heute schon das krude Qualitätsmerkmal einführen, dass eine Kollektion dann gelungen ist, wenn man die elend aussehenden Models überhaupt nicht mehr wahrnimmt. Hier übrigens ein Link zu einem empfehlenswerten Text über den Magerdruck auf männliche Models: www.nytimes.com/2008/02/07/fashion/shows/07DIARY.html?scp=1&sq=guy+trebay+underfed&st=nyt |
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Tessa, super Beitrag, interessante Themen, anregend umgesetzt!
Neben den Inhalten finde ich die meisten Deiner Boldbegriffe so richtich phat. Bei 'Killer Business Women' habe ich neben dem Tatort gestern sofort an Norman Bates gedacht - und dann geht's heute weiter mit den von Dir beschriebenen 80s-Women, die mich zu 'American Pycho' weiterleiten. Komischerweise sind Wörter wie 'Eloquenz und Klugheit' sehr bescheiden. Die würde ich phatter hervorheben. Mit anderen Worten und in anderen Zusammenhängen fände ich es angebracht, 'Alice Schwarzer' durch den Austausch von 'Klugheit' zu 'Intelligenz' (über die Du im Laufe des Beitrags sprichst,) komplett zu ersetzen. Frauen brauchen keine guten Kontakte, sondern katzenartige Kontaktlinsen. Katze bei Nacht, riesen Pupillen, egal ob nun natürlich oder durch bewußtseinserweiternde Drogen. So ist es noch heute, leider ;o) ''Man mag Angela Merkel ihre Entscheidung als Neutrum zu fungieren zugestehen, und Alice Schwarzer ihre Sicht, die Sexualität einer Frau als wunden Punkt und nicht als Waffe anzusehen, dennoch möchte ich die Frauen, die ihr Äußeres als ebenbürtiges Attribut zu ihrer Eloquenz und Klugheit einzusetzen wissen, nicht mehr nur als Schmuckstück an der Seite von ergrauten, sich in der Jugend der Gespielinnen sonnenden Männern sehen, sondern dort, wo sie hingehören: In jeder Front Row, in der sie sich zuhause fühlen.'' Danke. Besonders auch für die Bilder! |
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Danke, Tessa, für den interessanten, lesenswerten Blog. Zwei Anmerkungen oder Nachfragen habe ich dazu:
...Alice Schwarzer ihre Sicht, die Sexualität einer Frau als wunden Punkt und nicht als Waffe anzusehen..." Ich habe Alice Schwarzer nie so verstanden, dass Sexualität der wunde Punkt der Frauen sei... sondern die Reaktion vieler Männer darauf. Die sog. "Emanzipations-Literatur" hatte ja eigentlich die voll ausgelebte Sexualität von Frauen als Inhalt, unter anderem. Oder wie meintest Du das? "dennoch möchte ich die Frauen, die ihr Äußeres als ebenbürtiges Attribut zu ihrer Eloquenz und Klugheit einzusetzen wissen..." Gegen das Verb "einsetzen" habe ich was - das klingt sehr manipulativ. Obwohl ich meiner Tochter auch beibringe, wie sie notfalls, ausser mit Klugheit und Eloquenz, auch einen A... von Mann um den Finger wickeln kann. Ein bisschen Haareschütteln hier, ein bisschen Beineüberschlagen da... Natürlich die gemässigte Variante. Die haben ihre "Waffen", wir unsere. Ganz ohne gehts noch nicht. Was meinst Du genau mit "einsetzen"? Herzlich, Anna |
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Nachtrag: Etwas nachdenken, danach finde ich "einsetzen" gar nicht mehr so schlimm... Letztlich ist es doch ein Spiel, das mit der Mode und den Äusserlichkeiten.
Bei Angela denke ich: Sie war schon immer so, eher neutral, und hat sich jetzt auf einen Kleidungsstil festgelegt. Chacun à son gout... Das muss erlaubt sein. Die Männer machen sichs da ja auch eher leicht. Da sollte jeder so frei wie möglich sein. Mode und Schönheit kostet ja auch Zeit und Energie. |
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was ich mich jetzt einen tag gefragt habe: welcher männliche politiker sieht denn gut aus (einmal abgesehen von obama)? berlusconi, sarkozy, ronald koch? da ist sex doch auch keine waffe, sondern macht die schraubzwinge, in die alles andere gepresst wird.
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Es wird doch immer kolportiert, daß diejenigen, die schon auf dem Schulhof keinen zum Spielen gefunden haben, bevorzugt in Berufe wie den des Politikers gehen.
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Gutaussenhend finde ich den Gerhard Schröder, wenn er nicht so "kerlig" tut. Und auch Björn Engholm. Doch, ganz passabel.
Das wäre eine schöne neue Blogdiskussion geworden. |
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Obama war mir überhaupt als erster schöner Mann eingefallen. Gar nicht so sein Aussehen, aber sein Lachen, und wie er sich bewegt. Und dann ist er ja offensichtlich auch noch von innen schön. Schon sehr erotisch.
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@magda
gerhard schröder: naja. björn engholm dagegen schon. |
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und es heißt natürlich: roland koch. so viel zeit muss sein. einen tag lang
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@ m.dell
aber schönheit ist vergänglich. hab vor kurzem noch aktuelle bilder von b.engholm gesehen. und das mit dem ronald hab ich Ihnen schon längst nachgesehen. |
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das ist reizend. das mit engholm wundert mich, andererseits heißt es doch immer, männer gewinnen mit dem alter. wo soll sonst der lebensmut herkommen? sollte engholm ein beispiel für das gegenteil sein?
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männer, die früher besser aussahen: michel piccoli
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michel piccoli - der hat doch noch nie gut ausgesehen. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
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Man müsste ja auch mal nach einer besonders aparten Hässlichkeit fragen: Bei mir als erster schon immer mein Schwarm: Egon Bahr.
Bei Frauen: Fällt mir keine ein, so auf die Schnelle. |
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Egon Bahr,
ich glaube, ich verstehe, was du meinst, Magda. Jetzt hast du was angeleiert. Jetzt muß ich ins Bett gehen mit der Frage, wer für mich denn noch in diese Kategorie fällt. |
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Ah,
old Ben Wisch natürlich, mit seiner Brille. |
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große brillen: wolfgang mischnick!
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@titta #piccoli
in den siebziger jahren, in diesen claude-sautet-filmen, in denen er kette raucht und romy schneider nicht liebt – la classe |
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was ich mich jetzt einen tag gefragt habe: welcher männliche politiker sieht denn gut aus (einmal abgesehen von obama)? berlusconi, sarkozy, ronald koch? da ist sex doch auch keine waffe, sondern macht die schraubzwinge, in die alles andere gepresst wird.
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Vielleicht kann Titta ihnen ein wenig Heu abgeben?
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Ach, der Taschentiger, schön.
Mach ich doch schon. Aber die stopfen sich damit doch immer nur den Kopf aus. Was willste da machen? |
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Vielleicht ganz interessant: Bei der Mädchenmannschaft wird das Thema auch diskutiert: "Modekritik: Businessfrauen müssen Arsch und Brüste immer noch zu Hause lassen"
maedchenmannschaft.net/modekritik-businessfrauen-muessen-arsch-und-brueste-immer-noch-zu-hause-lassen/ |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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