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Derzeit wird ein Entwurf für einen neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag diskutiert, um unsere lieben kleinen vor den Monstern des Internets besser zu schützen. René stellt dazu bei Nerdcore fest, dass die "Von der Leyenschen Stoppschilder ziemlich blass" gegen diesen Entwurf aussähen.
Malte Welding hat sich daraufhin in seinem Blog mit Jugend & Pornographie beschäftigt und kommt zu einer Schlussfolgerung, der ich mich zunächst gerne anschließen würde und hier oder in Malte's Blog mit euch diskutieren würde:
"Wenn es ein Problem gibt mit der Jugend von heute, dann hat dieses Problem nichts mit Pornographie zu tun. Jugendliche brauchen nicht mehr Schutz, Jugendliche brauchen mehr Aufmerksamkeit. Wenn aber die gesamte Mittelschicht gegen den Absturz in die Unterschicht kämpft, dann haben die Erwachsenen gar nicht mehr die Zeit, sich um die Kleinen zu kümmern.
Diese Probleme sind allerdings nur durch eine gesellschaftliche Neuausrichtung hinzubekommen. Als Politiker ist es da natürlich der etwas einfacherere Weg, die Verantwortung an Internet-Provider abzugeben."
Hier noch der Überblick, welche Maßnahmen für einen umfassenderen Jugendschutz vorgeschlagen werden:
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Find ich auch. Das ist ja heute bei vielem so.
Es wird in vielen Dingen so fürsorglich getan, aber im Prinzip sollen alle sozialen Strukturen die Geld kosten, die aber für das weitere Bestehen des Staates nicht unbedingt erforderlich sind, zerschmettert werden. |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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