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Zu heiß? Nein eisig und einsam ist es an der Spitze der Länder, Wohlfühltemperaturen für einen sonnigen Lebensabend scheint das Amt des Ministerpräsidenten nicht in Aussicht zu stellen. Beim Postillon ist nun ein Formular aufgetaucht, das den Abschied aus der Politik in eine knackig kurze Seite Bürokratie fasst: der Schnellrücktritt auf eine Zigarette.

"Sag mir, wo die Männer sind", fragte Michael Spreng schon gestern in seinem Blog Sprengsatz, heute spricht er von Lebensab schnittspolitikern. Heribert Prantl hingegen findet es ungerecht, von Null-Bock-Politikern zu sprechen. Ole von Beust ist der sechste CDU-Landesfürst, der sich innerhalb des letzten Jahres von der politischen Bühne verabschiedet hat. Und nun?
Wir freuen uns über die schönsten Rücktrittserklärungen oder auch -reden, beherzte und romantische Statements, warum ein Ministerpräsident seinen Schreibtisch in der Staatskanzlei behalten möchte, Durchhaltetexte für die Legislaturperiode, Gedanken zum Nachwuchs der Union, Texte über den Job des Berufspolitikers und nicht zu vergessen: Antrittsgründe.
Verfasst eure Ideen als Kommentar zu diesem Blog oder als eigenen Beitrag mit dem Tag "bock".
Viele Grüße aus dem Community-Büro
Maike & Tessa
P.S. Jogi Löw bleibt.
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schwupps, da war sie weg
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Ich muss jetzt mal die Arbeitsunlust-bescheinigung würdigen. WÜRDIGUNG.
Bereitschaftsinsuffizienz als Keine Lust zu interpretieren, hey, das geht bei der Übersetzung an der Störrung vorbei. |
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...stimmt luggi, zumal Bereitschaftsinsuffizienz eine ziemlich störrische Sache zu sein scheint.
Leide selbst gelegentlich darunter. Und danke übrigens für die würdige Würdigung! : ) |
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Sehr schöner Beitrag, hat mich sofort inspiriert. Wie gewünscht ;-) Sind Frauen doch die besseren Chefs - oder Motivatorinnen?
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Kommt drauf an.
Che Finnen, also die Schwestern von Che Guevara, arbeiten organisierter und umsichtiger. |
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Herrschaften, Männer, ganze Kerle!
Die obenstehende Textaufforderung der Frauen Tessa und Maike ist ein Musterbeispiel für matriarchalisches bzw. matriarchalisch geprägtes Verhalten, das meint, allein aufgrund einer oder ihrer spezifischen Geschlechtszugehörigkeit einen subtilen Überlegenheitsanspruch über Männer herleiten zu können und dessen einziges Ziel es ist, die entgegenkommende und zutiefst gutherzige Wesenheit des Mannes noch mehr als bislang zu knechten. Diesem erneuten offensichtlichen Versuch chauvinistischer Drangsalierung, das nur Erhöhung von Unterhalt will, wird der sich bewusst werdende Mann mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln widersetzen. Eine Protestkundgebung vor dem Haus am Hegelplatz ist in Planung. Männer, solidarisiert Euch gegen die, die Euch entmannen wollen!! (Unterschriftenlisten liegen im Foyer aus) |
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Leider völlig sinnnlos, denn:
"Man tut das meiste im Leben, auch wenn man andere Gründe vorschützt, der Frauen wegen." (Hermann Hesse) Vor allem: zurücktreten. auch schon wegen einer Frau. Der falschen. In diesem Sinne Grüße von einem anderen, dem weiblichen Geschlecht hilflos ausgesetzten Mann ;-) |
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Ich fühle mich auch schon ganz feminin.
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Im ersten Moment dachte ich du willst dich über böses Mobbing beschweren und das Zitat in der Überschrift stammt von JJK.
:D Nein. Doch nicht. |
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Also wir hier im Serverraum arbeiten vorrangig miteinander und durcheinander. Da stellt sich die Frage nach dem oben und unten eigentlich nicht :)
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schrieb am
21.07.2010 um 13:19
Da möchte ich doch mal kurz auf die bekannten Rollen jeder(!) Gruppendynamik verweisen. Sollte es dem derFreitag-Team tatsächlich gelingen, diese Prozesse zu vermeiden? Hätte ich Zweifel.
"Rollen In jeder Gruppe gibt es charakteristische Rollen. Raoul Schindler nannte sie: * Alpha (der Führer), * Beta (die Spezialisten), * Gamma (die Arbeiter), * Omega (der Sündenbock). Manche Rollen werden immer besetzt. Wenn beispielsweise der Sündenbock ausgeschlossen wird, tritt ein anderes Gruppenmitglied an dessen Stelle. Dies gilt nicht für die Spezialisten (Beta). Diese Rolle muss in einer Gruppe nicht unbedingt besetzt sein. Daneben gibt es noch weitere Rollen, die bestimmte Funktionen im Gruppenprozess erfüllen. Bekannt sind: der "Klassenkasper", der "Intrigant", der "Mitläufer", der "Beliebte". Solche Rollen werden im Gruppenprozess einzelnen Mitgliedern zugewiesen, sie haben erst in zweiter Linie auch mit den Persönlichkeitseigenschaften der Rollenträger zu tun." |
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Es gibt auch unsichtbare Hierarchien, aber wenn man sie nicht bemerkt ist ja alles in Ordnung. ;-)
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@ GerhardHM
...find ich gut, den kurzen Diskurs über die Rollen in Gruppen. Für die Gruppenprozesse (kennenlernen, auseinandersetzen, differenzieren, Hierarchien klarmachen u.ä.) gibt es so eine Kurzformel. Kennt die jemand zufällig? (... ich glaube es gibt da auch auf Englisch was: storming, forming, norming ???) LG Lee (gern auch betablocker) |
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@Tessa
Wirklich klasse und wunderbar, dieser Blog mit seiner humorvolllen Schreibart! |
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Müssen etwa alle Frauen grün sein?
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nein, aber nach oben
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Mit dem nach oben habe ich nun wirklich kein Problem, zumal der Auftrieb ja eine physikalische Gesetzmäßigkeit ist...
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Gilt auch beim Sex!
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Ich mag auch Rothaarige. :-)))
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P.S. Ich mag auch Rothaarige,
bezog sich auf: "Müssen etwa alle Frauen grün sein?" |
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@B.V. am 21.07.2010 um 13:41
? Dass Sie unter einer Frau nicht arbeiten ? |
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"@B.V. am 21.07.2010 um 13:41
? Dass Sie unter einer Frau nicht arbeiten ?" Nicht unter Frauen und nicht unter Männern! Wenn schon denn schon! |
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Hiermit trete ich von diesem Kommentar zurück, da der nächste unter meiner Tastatur schon wartet.
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Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, liebe Angie,
nach einer Dekade unter Dir an der Spitze meines schönen Bundeslandes, trete ich von meinem Amt zurück. Zu diesem Entschluss brachte mich neben anderen Gründen die gescheiterte Reform der Kantinenfinanzierung. Um dem Ganzen eine soziale Basis zu geben, wurde vereinbart 50% des Kaffekassengeldes der Einzelnen Abteilungen in den Kantinenfonds einzuzahlen. Da die Kantine Verluste machte, wurde von den Praktikanten, den Putzfrauen und dem Sicherheitsdienst ein Zusatzbeitrag erhoben unabhängig davon, wie hoch der Beitrag zur jeweiligen Kaffeekasse war. Weitere Verluste wurden durch eine feste Gebühr für jedes Essen (Außer Managment-Buffet und Dessert) verhindert. Leider wurde das Essen auch nach einer Privatisierung der Kantine (der Koch blieb unter neuem Arbeitgeber derselbe) nicht besser. Ein ehemaliger Kollege sagte mir kürzlich, die Kantine bei RWE sei ganz hervorragend. Liebe Grüße Dein (Ex-)Mann |
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Aus der Abdankungsrede Karl V.
"Die Kaiserwürde habe ich nicht aus Herrschaftsgier über andere Königreiche, sondern um über Deutschland, mein teures Vaterland, und meinen anderen Herrschaften, vor allem diejenigen Flanderns, zu wachen, ebenso wie über den Frieden und die Eintracht der Christenheit " "Um die christliche Religion gegen die Türken zu stärken, habe ich alle meine Kräfte und die meiner Reiche zusammengenommen. Aber wegen der Schwierigkeiten und Verwirrungen, die mir teils aus den Häresien Luthers und der anderen häretischen Neuerer in Deutschland erwuchsen, teils von den benachbarten Fürsten sowie anderer, die mich aus Hass und Neid in gefährliche Kriege stürzten, habe ich dieses Ziel nicht so erreichen können, wie ich es stets mit Eifer angestrebt habe. Wegen dieses und anderer Gründe bin ich zu dem unwiderruflichen Entschluss gelangt, allen Ländern zu entsagen. ...." "... Neunmal bin ich nach Deutschland gereist, sechsmal nach Spanien, siebenmal nach Italien, zehnmal nach den Niederlanden, viermal nach Frankreich. Ich war zweimal in England und zweimal in Afrika. Achtmal habe ich das Mittelmeer durchquert, dreimal den Ozean und bald wird es das vierte Mal sein, wenn ich nach Spanien gehe, um mir mein Grab zu suchen. ...." So richtig viel hat sich nicht verändert. |
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Frau (und mancher Mann) hat sich doch immer solche Männer/Politiker gewünscht, die nicht krampfhaft an einem Amt festhalten, nach genügend Jahren auch zurück treten können, die sich was anderes vorstellen können außer nur Politik, usw., usf.
Das das nun gerade Herren von der CDU vorleben, sozusagen den gewünschten NEUEN MANN, dies müßte doch als doppelter Erfolg gewertet werden, immerhin handelt es sich hier um eher konservativ geprägte Männer. Ein Irrtum übrigens, das diese Ministerpräsidenten unter einer Frau arbeiteten. Frau Merkel war nicht deren Chefin, auch wenn manche das fälschlicherweise so betrachten. Als Landesfürsten brauchten sie ganz und gar nicht nach Merkels Pfeife zu tanzen, was sie ja auch so gut wie nie taten. Die halben Hähne in Merkels direktem Umkreis treten ja nicht zurück, die bleiben ziemlich lange bei der Stange, also können anscheinend sehr gut unter einer Frau arbeiten. Und der Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg macht das nur aus einem Grund, um sie eventuell mal im Amt zu beerben. |
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Na, das wollen wir doch hoffen, schon alleine deshalb, um noch mehr Männer zurücktreten zu sehen, es sind ja noch ein paar da...
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...das ist doch eine Drohung (von der Merkelin)!!!
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"Ich kann unter einer Frau nicht arbeiten"
Na, bis 60 kg mag es gehen. Darüber ist es unmöglich, darunter zu arbeiten. Ich wüßte auch gar nicht was. Und wozu. |
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"Ich kann unter einer Frau nicht arbeiten"
"Na, bis 60 kg mag es gehen. Darüber ist es unmöglich, darunter zu arbeiten. Ich wüßte auch gar nicht was. Und wozu." Also wenn ich das richtig falsch verstehe, so wie ich es verstehe, dann würde ich sagen: unter diesen Umständen würde mir aber was einfallen, auch wenn ich das nicht unbedingt als Arbeit verstehen würde. *grins* |
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"Ich kann unter einer Frau nicht arbeiten"
"Na, bis 60 kg mag es gehen. Darüber ist es unmöglich, darunter zu arbeiten. Ich wüßte auch gar nicht was. Und wozu." Also wenn ich das richtig falsch verstehe, so wie ich es verstehe, dann würde ich sagen: unter diesen Umständen würde mir aber was einfallen, auch wenn ich das nicht unbedingt als Arbeit verstehen würde. *grins* |
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An alle CDU-Ministerpräsidenten und männlichen CDU-Vorstandsmitglieder:
Hallo Männer oder soll ich lieber schreiben: Muttersöhnchen, Memmen, Warmduscher.... Was hängt ihr noch an Muttis Röckchen – habt ihr die Signale nicht verstanden? Wer jetzt noch auf seinem Posten bleibt, diskreditiert sich für lohnendere Aufgaben in der Wirtschaft. Weder in der Lage sein Frau Merkels Amt einzunehmen, noch den Mut haben sich in die Selbstständigkeit zu entlassen, weisen nicht gerade auf Souveränität und Durchsetzungsvermögen hin. Glaubt ihr, dass ihr mit dieser laschen Unterwürfigkeit mehr erreichen könnt, als Pensionsberechtigung und eine verächtliche Randnotiz in den Geschichtsbüchern? Was sagen eure Frauen und Gespielinnen? Sind die zufrieden mir eurer devoten Jasagerhaltung gegenüber eurer Chefin und Karrierestillstand auf alle Ewigkeit? Wer jetzt nicht abspringt hat seine Chance vertan – den Letzten wird man allenfalls bescheinigen, dass sie aus purer Ängstlichkeit vor einer einsamen engen Zusammenarbeit mit Frau Merkel ihren Posten räumen. Die, die den Mut haben jetzt zu gehen, werden es noch als emanzipierte starke Männer tun. Also los – tretet zurück – zeigt der Welt, dass ihr Kerle seid. Wir Bürger kommen schon ohne euch klar – nur Mut Männer. |
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@merdeister
Korrektur? Ich habe nicht genügend Eier für den Job. |
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Korrekt.
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Liebe Angie,
ich habe nicht die Eier für den Job. Dein xxx ................................... Lieber xxx Danke für den Rücktritt, ihr Weicheier geht mir schon lange auf den Sack. Angie |
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Angie, Du gehst doch schon lange am Eierstock.
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Vorsicht xxx, du gefährdest deinen Rücktritt!
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Rücktrittsgesuch
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, geschätztes Parteiohneglied, liebe Angela, seit dem Beginn meiner Tätigkeit als Ministerpräsident für Schland stehen wir nun unverändert am Abgrund. Deiner Aufforderung jetzt mal einen großen Schritt nach Vorne zu tun sind bisher schon Roland Koch, Kurt Schelter, Franz Josef Jung, Werner Marnette, Oliver Wittke, Karlheinz Weimar und Ole von Beust nachgekommen, was uns allen sehr nahe gegangen ist. Diesem Schritt möchte ich nun zuvorkommen, da ich an Höhenangst leide. Hiermit trete ich von meinem Amt als Ministerpräsident zurück, um dann hinter Dir zu stehen und Dich bei Deinem großen Schritt nach vorne mit all meiner Kraft zu unterstürzen. Es grüßt Dich herzlich Dein Ministerpräsident, Parteisoldat und Mitläufer Frohsinn Valtenhuber |
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Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
seit nunmehr fünfundzwanzig jahren nehme ich an demokratischen Wahlen der Bundesrepublik Deutschland teil. Tapfer und un ermüdlich habe ich nicht eine Wahl ausgelassen, obwohl ich oft nicht wusste, wen ich noch wählen soll. Voller Idealismus habe ich bei Mitmenschen für die Demokratie geworben und sie aufgefordert wählen zu gehen. Meiner zunehmenden politischen Desillusionierung habe ich Tag für Tag, Wahl für Wahl versucht mit Optimismus und dem Glauben an die Demokratie zu begegnen. Nun, ein Vierteljahrhundert nach meinem Eintritt in die Wahlberechtigung halte ich Rückschau und muss feststellen, dass sich die Politiker dieses Landes immer noch mit denselben Problemen, wie Arbeitslosigkeit, nachhaltige Energieversorgung und Bildung für alle (hier nur ein kleiner Ausschnitt), herumschlagen, ohne eine Lösung zu finden. Auch Versprechen wie Atomausstieg (irgendwann) und Vollbeschäftigung(wider besseren Wissens) sind dieselben geblieben. Nach reiflicher Überlegung möchte ich ihnen heute mein Rücktrittsgesuch übermitteln und von meinem Amt als Bürger der Bundesrepublik Deutschland zurücktreten. Hochachtungsvoll KalleWirsch |
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Sehr geehrter KalleWirsch,
als Staatsbürger müssen Sie für den Staat bürgen. Es gibt ja sonst keinen mehr, der für meine Fehlentscheidungen aufkommt. Um es kurz zu machen: Ihr Rücktrittsgesuch ist abgelehnt. Angie Mörkel |
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Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
um Fehlentscheidungen zu treffen. müssten sie erst einmal überhaupt Entscheidungen treffen. Um es kurz zu machen: Ich erhalte mein Rücktrittsgesuch aufrecht und gründe vielmehr das kleine Königreich Friedrichshain. KalleWirsch |
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Sehr geehrter KalleWirsch,
selbst wenn es das Letzte ist, was ich nicht entscheide, meine Fehlentscheidung steht aber fest: Sie bleiben Staatsbürger, denn das Geld ist schon weg. Das habe ich für Sie bereits geregelt. Das Königreich schlagen Sie sich bitte aus dem Kopf. In einer Demokratie kann es nur eine Königin geben und die residiert nicht in Friedrichshain. Die Königin bin ich, denn Sie haben mich dazu gewählt. Ihre demokratische Königin Angie Mörkel |
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Gründe doch das Königreich Berlin und schmeiß sie raus.
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Na dann doch gleich das Königreich Preußen. Ich würd sogar umziehen nach Sanssouci.
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@merdeister
"Gründe doch das Königreich Berlin und schmeiß sie raus." Das ist mal pragmatischer Chauvinismus. Dafür gibt es bestimmt den Chauvi-Wanderpokal "Dicke Lippe". |
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schrieb am
22.07.2010 um 18:07
Könich Kalle in Potsdam. Ich lach' mich tot. Und dann auch noch in Sanssouci wohnen. Unheizbar der Schuppen. Da braucht's früher oder später einen guten Urologen. Und dann ständig Post vom Denkmalschutz im Briefkasten. Und Immerzu Touristen am Schlafzimmerfenster und Radfahrer auf der Allee. Aber bitte, wer's braucht.
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Also wenn ich König von Deutschland bin (ups - rausgerutscht), dann gibbet aber keine Touris mehr im Park. Und wenn der alte Fritz nicht frieren musste, dann der Könich KalleWirsch auch nich. Wozu gibt es Untertanen, die dafür Steuern zahlen. Wenn Ahlhaus seine Villa mit Steuergeldern umbaut, dann kann Könich Kalle wohl sein kleines Schösschen damit heizen. Oder ich mach nen Deal mit Vattenfall - Monopolstellung gegen Schloss heizen. Und einmal im Jahr dürfen meine Untertanen dann auch zu einem Parkfest kommen. Das geht dann alles auf Könich Kalle seine Kappe.
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Zum Schösschen heizen findet sich bestimmt auch jemand.
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Dafür ist allein der Prinzgemahl zuständig. In diesen Dingen ist König Kalle sehr wertkonservativ. Und da ich die ausländische Presse nicht gleichschalten kann, muss ich ja auch Skandale vermeiden.
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"Wenn Ahlhaus seine Villa mit Steuergeldern umbaut, dann kann Könich Kalle wohl sein kleines Schösschen damit heizen."
Also ich würde das Steuergeld nicht verbrennen, sondern Kohlen davon kaufen. Der Brennwert von Kohlen ist einfach höher. |
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Aber Geld verbrennen ist die reinste Form der Dekadenz und macht somit mehr Spaß. Wie hoch ist eigentlich der CO2 Gehalt von Steuergeld bei der Verbrennung? Ich möchte natürlich ökologisch korrekt handeln.
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Beim Verbrennen von Steuergeldern ist auch der CO2-Ausstoß hyperventilierender FDP-Wähler mit einzurechnen.
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Wenn du die Nullen vorher wegradierst, hast Du ein reines Gewissen. Nach dem Abfackeln der Scheine machst Du aus dem Metallfaden Lametta für den Weihnachstbaum und die Asche kommt als Dünger an die Blumen. Die Blumen machen aus dem bei der Verbrennung entstehenden Kohlendioxid über das Chlorophyll dann wieder Cellulose.
Voilá. Kalle Wirsch der Umwelt Held. |
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Hübsche Idee Gero. Du willst wohl Kanzler werden. FDP Wähler werden natürlich in meinem Königreich verboten. Im preußischen Wirschtum gibt es nur politisch korrekte...äh...Bürger. Leibeigene zwar, aber man kann ja nicht alles haben.
Ich gebe natürlich zu, dass ich mir eine Lösung für das heimliche Hecheln von Untergrundliberalen einfallen lassen muss. - Vieleicht möchtest du ja mein Geheimdienstchef werden, merdeister. |
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Sorry Kalle, ich habe eigene Pläne.
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@GerhardHM
"Unheizbar der Schuppen." Ach. Ach was! Der Unterschied zwischen einem Schloss und einer Hundehütte ist der gleiche, wie der zwischen einem Klavier und einer Violine: Das Klavier brennt länger. |
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Verstehe, eure Arschigkeit. Aber bitte außerhalb meines preußischen Wirschtums. In Bayern sollen sie einem Einparteiensystem nachtrauern, habe ich gehört. Du müsstest nur die Partei umbenennen von Partei des Gesunden Menschenverstandes in Partei des Hausverstandes.
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@KalleWirsch
"Du willst wohl Kanzler werden." Das wird nichts. Denken wir an Pippin den Kurzen, Kaspar den Grausamen, Gilbert den Großen, Erich den Roten, Kunibert den Vernaschten und Ingo den Igel - damals wusste man noch, wer über einem saß. Ich möchte vom metaphernfreudigen Volk der Deutschen nicht der erste Kanzler mit Beinamen sein. Helmut der EUR Opa Gerhard der Gaz Promi Angela der sprechende Hosenanzug Muss ich nicht haben. |
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@Kalle
"Partei des Hausverstandes" Korrektur: Partei des Hausschwamms. |
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Also ich würde jederzeit bürgen, aber niemals zahlen!
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"Um es kurz zu machen:
Ich erhalte mein Rücktrittsgesuch aufrecht und gründe vielmehr das kleine Königreich Friedrichshain." Bitte gib bescheid wenn die Ministerposten verteilt werden, ich will keine Macht, aber ein gutes Gehalt. |
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"Um es kurz zu machen:
Ich erhalte mein Rücktrittsgesuch aufrecht und gründe vielmehr das kleine Königreich Friedrichshain." Bitte gib bescheid wenn die Ministerposten verteilt werden, ich will keine Macht, aber ein gutes Gehalt. |
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Bewerbung bei Merkel - wie macht man es wohl richtig?
Am Anfang steht die richtige Anrede. Merkel mag es wohl gern heimlig familiar, so liest und hört man gelegentlich, wenn Politik menscheln soll, weil die Inhalte entsetzen - oder fehlen oder beides. Also die Anrede muss sitzen. In diesem Fall also Liebe Mutti. Es folgt das Ziel, was man werden möchte. Das beschreibt man am Besten in diesem Fall nicht, denn man wird zugeteilt. Nach Strömung, Landesproportz und anderen, weichen Aspekten. Also wie biegsam ist man als Beispiel. Also kann das Ziel nur sein, sich anzubieten als. Ich möchte so gerne Dir an einer Stelle die vorgibst dienlich sein. Nun folgt eine lange Liste an sachlich, fachlichen Fähigkeiten, was man wo wie bei und mit wem erreicht hat, wie toll man war und immer noch ist. Das man lernfähig, teamfähig und egoistisch zu gleich ist und soweiter und so fort. Der ganze Anbiederungskram halt, mit dem man sich verkauft. Also kommt nun. Meine umfangreichen Lobbykontakte helfen sicher auch Dir, wenn es darum geht gut mit Dir im Rampenlicht zu stehen. Dabei weiß ich stilsicher, wann ich im Hintergrund zu bleiben habe und wann nicht. Schlussendlich kann man noch auf sein Privatleben eingehen oder es lassen. Es empfhielt sich zu lassen. Herrn Merkel kennt man schließlich auch nicht. So bleibt an sich nur die Schlussfloskel, wonach man sich freuen würde, Also: Mich würde es freuen Teil Deiner Familie zu werden und Du mich richtig lieb gewinnen würdest. Am Ende noch Unterschreiben fertig ist die goldene Zukunft bei Mutti. |
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Liebe Übermutti,
weniger ist mehr. Tschüss. Dein neuer Vater karleduardskanal.files.wordpress.com/2009/08/merkel-lengsfeld.jpg |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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