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all credits: Mercedes-Benz Fashion Week
Schwingende Hüften, hüpfende Models und kirschrote Lippen – dafür gab es bei Lena Hoscheks Modenschau am Mittwochmorgen von den Zuschauern Applaus. Die Andrew Sisters ließen ihnen keine Wahl, schließlich eröffnete die Show mit dem Swingstück: "Bei mir bist du schoen", den Fotografen hauchten die Models Luftküsse entgegen.

Die österreichische Designerin bedient mit ihren Entwürfen ein Nischenpublikum, das dem Stil der 30er und 40er Jahre, Burlesquetanz und koketter Weiblichkeit verfallen ist. Für die Masse, für den internationalen Laufsteg und die großen Magazine sind Lena Hoscheks Entwürfe nicht nur zu speziell, sie haften zu sehr auf dem Boden der Tradition und der entzückenden, doch sepiafarbenen Vergangenheit. Für die Liebhaber und modischen Ahnenforscher ist es hingegen ein Segen ist, dass jemand so detailverliebt die Dame der 50er am Leben erhält und sie liebevoll aufpäppelt. In der Ausstattung von Tarantinos "Inglorious Basterds" wäre Lena Hoschek die perfekte Besetzung gewesen, denn ihre koketten Dandys und kussfreudigen Mädchen mit tanzendem Saum spazierten im Zelt auf dem Bebelplatz als Abbild der Shosanna Dreyfuß über den Laufsteg. Eine Triebfeder für den Relevanzgewinn der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin ist Lena Hoschek nicht, obwohl Germany’s Next Top Model Gewinnerin Barbara Meier tapfer für sie über den Laufsteg er hüpfte und dann ihre Schuhe verlor, und Yoguretten-Fräulein Marie Nasemann mit steifen Schultern freudestrahlend die Meilen stakste.

all credits: Mercedes-Benz Fashion Week
In Mailand setzten die Modedesigner-Zwillingsbrüder Dean und Dan Caten auf den Ausbund, den Deutschland an Grazie und Diventum zu bieten hat: Bill Kaulitz. Der zarte Sänger der Band Tokio Hotel schwebte dort gestern über den Laufsteg. Dem Urteil von Kathrin Bierling muss ich mich anschließen: Bill Kaulitz ist für den Laufsteg geboren. Das Urteil über den Gesang des jungen Mannes, überlasse ich an dieser Stelle dem Pop-Briefing der Spex.
Hier das Video von berlinfashion.tv >>
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Liebe Tessa,
interessante Frau, diese Lena Hoschek. Das war sicher ein finanziell gut gestelltes Nischenpublikum. Das Thema Burlesque ist aber wirklich faszinierend. Das Bill Kaulitz modelt, wußte ich nicht. Kann ja sein , dass er für den Laufsteg geboren ist , aber die Beurteilung seiner Musik möchte ich dann auch lieber den Experten von spex überlassen. Herzliche Grüße por |
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Bill Kaulitz modelt auch nicht beruflich. Viele Designer versuchen durch den Promi-Faktor mehr Aufmerksamkeit zu erregen, was mit Bill Kaulitz wohl eine sichere Sache ist.
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Ah so, danke. :O)
por |
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schrieb am
26.01.2010 um 00:57
hallo Frau ... alias Tessa,
Wie wärs denn mit Aufmerksamkeit erregen, indem man die ganze Kollektion sofort und in ihrer Gänze zu den Bedürftigen-Shelters in Pankow oder Kreuzberg brächte. Da wird dann ausgemistet was wirklich brauchbar ist davon. Können Sie ernsthaft am Morgen in den Spiegel sehen, und für solch einen Unsinn hier auch noch geld bekommen? Ich würde vor Scham in den Boden versinken, und mich jeden Tag fragen, was für einen Nutzen mein Leben eigentlich hat. Der Freitag wurde 1990 gegründet um sich mit den realen Problemen dieser Welt auseinander zu setzen. gehen Sie doch zu Bild der Frau oder so, aber verbrauchen sie hier mit so was keinen Platz, den könnte man besser nutzen, um politische Probleme zu erörtern. |
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Mode hat als Bestandteil von Kultur und Gesellschaft Berechtigung besprochen zu werden, ähnlich wie ein gutes, oder auch ein schlechtes Buch. Dass darüber die Meinungen auseinandergehen, muss man ertragen.
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Liebe Tessa,
auf alles Fälle. Finde ich auch. Dass darüber die Meinungen auseinandergehen ist eben auch so. Für mich ist Mode auch sehr politisch alleine von dem Aspekt her, dass viele HartzIV -Empfänger sich eben keine neue Mode leisten können, aber deshalb ist die Mode doch nicht schlecht. Sie ist ein wirklich ein Bestandteil der Gesellschaft, wie Tessa es beschrieben hat. Ich fände es schade und auch das Leben ärmer machend, wemm Links sich nur auf die Politik und ideologische Fragen beschränkt. Mode ist auch das, zu zeigen, was man in der Gellschaft darstellt oder darstellen möchte. Wie Grüne vielleicht die Ökomode kreiert haben könnten Linke eine bezahlbare aber gut anzuschauende Mode kreiren, die auch den Erfordernissen des HartzIV-Empfängers gerecht wird. Mich hat das zum Beipiel umgehauen, wie ich mich aufeinaml mit einer neuen Brille erlebt habe. Sonst bin ich in Mode eher schlunzig. Da habe ich meiner 25cm kleineren und halb soviel wie ich wiegenden großen älteren schwester viel zu verdanken, dass auch ich wenigstens in einer Bugatti-outdoor-Jacke im Internet-Cafe sitze. Auch die Obdachlosen, die die Fifty-Fifty-Zeitungen verkaufen arbeiten an der sichtbaren Darstellung ihrer Menschenwürde auch in den Second-Handshops und gehen in der Regel gepflegt und ordentlich auf die Strasse. Ich bewundere das sehr!!! Auch wenn ich nicht jeden Blog von Tessa beantworte weil ich eher ein Modeschlunz bin bewundere ich ihr Engagement für dieses Thema sehr. Das soll keine Verteidigung von Tessa sein Sie wird selbst wissen , was sie leistet und hat nicht nötig, dass sich jemand vor ihr stellt. Ihre Arbeit spricht für sich. Tschüß por |
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ich find dieses kirschrot viel zu aufdringlich.
mfg mh |
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Mit diesem Stil ist die Dame seit einiger Zeit sehr erfolgreich. Und bietet genau das, was sich verkaufen lässt wie warmes Brot.
Mein Tipp an die Verbraucher: Vorsichtig sein. Sonst sehen Sie aus wie ein Fashion Victim. Niemals 1 zu 1 übernehmen. |
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Mode ist Mode ist mode...
Mal ästhetisch, mal nicht in diesem Fall sehr schöne Fotos. Und "über Geschmack lässt sich (nicht) streiten, darum kann man doch solche statements "was gefällt und was nicht" eines anderen einfach mal so stehen lassen. Warum es aber Leute gibt, die meinen andere "warnen" zu müssen, von wegen "Vorsicht" und so, entzieht sich meiner Logik, denn ein Erwachsener kann sich doch ganz gut selbst ein Bild machen und allein entscheiden, was er z.B. als Trend oder Meinung "übernehmen" möchte oder was nicht. Außer im Straßenverkehr und bei anderen öffentlichen Regelwerken brauche ich da unbedingt noch Ampeln und Warnschilder? So nötig wie einen Kropf! ![]() Ich zum Beispiel benutze keinen knallroten Lippenstift, weils mir auch überhaupt nicht steht, aber wie man oben sieht, könnens manche. Nur kein Neid! :) LG Feli |
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schrieb am
21.01.2010 um 11:34
@ Felicitas
Der überwiegende Teil der Menschen auf der Straße, ist der Mode mehr oder weniger hilflos ausgeliefert. Es stört einfach mein persönliches Empfinden. Und ich ahne bereits, was ich im Sommer auf der Straße sehen werde. Sie haben recht. Das war Frech. Aber auch irgendwie wieder gut gemeint von mir. |
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Mit stehen rote Lippen leider auch nicht, da sich diese mit meinem roten Schopf beißen. Den habe ich allerdings noch nie als Warnsignal wahrgenommen, eher als Magnet ;)
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Den Lippenstift macht CC. Also Coco. Der ist üblicherweise ausverkauft & muss bestellt werden.
Die Frisuren: Dicke Lockenwickler Haarklemmen Haarteile Mengen von Spray Toupierkamm Lockenschere Zeit Schuhe Mein Orakel sagt mir, dass ich wieder Mädchen wackelnd auf abgelatschten High-Heals sehen werden. Mein Tipp: Sofort nach dem Kauf Messingabsätze drunter machen lassen. Wenn es eine Ledersohel, von der Verkäuferin oder beim Schuster anrauhen lassen. Bei Plastiksohle, unbedingt eine rutschfeste, zweite Sohle drunter machen lassen. Diese Sachen sehen nur in Top-Qualität & Design wirklich edel aus. Mein Tipp bei nicht so großem Geldbeutel: Second-Hand. Mal bei Mutti gucken...Notfalls bei einem sehr gutem Schneider ändern lassen. Oder selbst machen. Mich persönlich interessiert in erster Linie Funktionskleidung. Und ich mag Frisuren, für die mich nicht anstrengen muss.Nämlich natürlich schönes Haar. |
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schrieb am
21.01.2010 um 12:25
Meine Marken-Empfehlung für diesen Look ( Vintage ) : schauen Sie auch mal bei Vivienne Westwood.
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Ich trage keine Pfennige. Echt nicht. Was nun?
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schrieb am
21.01.2010 um 16:29
K e i n e Pfennige?
Dann vielleicht mal bei "Moosi" schauen... (Mooshammer, Gott hab ihn selig). |
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schrieb am
21.01.2010 um 17:31
Für Herren im besten Alter ist der britishe Vintage-Look nicht unbedingt zu empfehlen. Denn er läßt manche doch recht alt aussehen.
Ein zeitlos schöner Herrenschuh ( Freizeit ) ist der "Desert-Boot" von Clark. Die feinere Variante ist der "Chelsea-Boot". Damit kann Mann niemals etwas falsch machen. Verwegene Anzüge im Dandy-Look gibt es beim Mass-Schneider. Z.B. in HH bei "FKK". |
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schrieb am
21.01.2010 um 17:33
Für Herren im besten Alter ist der britishe Vintage-Look nicht unbedingt zu empfehlen. Denn er läßt manche doch recht alt aussehen.
Ein zeitlos schöner Herrenschuh ( Freizeit ) ist der "Desert-Boot" von Clark. Die feinere Variante ist der "Chelsea-Boot". Damit kann Mann niemals etwas falsch machen. Verwegene Anzüge im Dandy-Look gibt es beim Mass-Schneider. Z.B. in HH bei "FKK". Modisches Vorbild für einen ganz anderen Look, könnte Sebastian Tellier sein. Der ist immer sehr gut gedresst. |
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Lena Hoschek hat so weit ich weiß bei Vivienne Westwood gelernt.
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schrieb am
21.01.2010 um 18:11
@ Tessa
Das fast 1 zu 1 kopiert. Aus älteren Sachen & Klassikern. Mode interessiert mich nicht wirklich. Aber das sehe ich sofort. |
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@chrisamar ich habe einen desert boot (farbe ebony vintage) direkt an meinen füßen. in diesem moment. jetzt. das beste alter überlasse ich trotzdem anderen. noch ein bisschen.
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schrieb am
21.01.2010 um 19:21
ich trage gerade (kein scherz) schwarze wallabees, wildleder in etwa gr.38-39 8wichtig, da jeh größer, sehen sie wie elbkähne aus, weil die schnürleiste so kurz ist [spann]). die sind auch im besten alter noch (er-)tragbar, ich schätze, so um die zwölf jahre alt, 'durchschnittlich' oft getragen. gute qualität (wenn man keinen gehfehler hat und sie gut pflegt).
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Und von dieser Szene wurde der Look geklaut:
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Lieber Jan,
was soll ich sagen? Vielleicht, dass es doch funktioniert mit dem Gedanken lesen? Oder: Ich habe nichts anderes erwartet? Jedenfalls ich bin entzückt. |
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Abschliessend zum Thema Vivienne Westwood:
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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