7
]

Auf der internationalen Medienkonferenz "Community Voices create the Difference" diskutierten heute Werner D'Inka, Herausgeber der FAZ, Daoud Kuttab, Gründer und Chefredakteur von Amman Net, dem ersten Internet in Jordanien, Ritu Kapr, Executive Producer der "Citizen Journalist Show" von CNN-IBN-Indien, Rezwanul Islam, Leitender Redakteur von Rising Voices aus Bangladesch, Richaed Kavuma, Korrepondent des Guardian für das Katine Community Partnership Projekt in Uganda und Dr. Saqib Riaz von der Allama Iqbal Open University in Pakistan über die Rolle von Community-Medien insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern. Für einen ersten Eindruck sprechen ausgewählte Beiträge des Publikums und über die Twitter-Wall eingefangene Statements der Diskutanten.
Zwar sagte bereits Herr Dr. Paust von InWEnt in seinem Eingangsstatement, dass die Frage, die er in einer Konferenz vor zwei Jahren hörte: "Würden Sie mit einem Bürgerpiloten fliegen?" in der Zwischenzeit im Hinblick auf den Journalismus gänzlich anders betrachtet würde, der Verweis auf das wacklige Vertrauen in Gebäude von Bürgerarchitekten erfreute sich auf dem Podium dennoch großer Beliebtheit.
Morgen folgt unter anderem die Vorstellung einiger Bürgerjournalismus-Projekte, die Solana Larsen von Global Voices in ihrem Vortrag erwähnte.
Erste Berichte in englischer Sprache über dem Panel vorausgehende Vorträge gibt es bereits auf der Website der Konferenz.

|
|
Wenn ich ehrlich bin, glaube ich ja nicht an die Wirksamkeit solcher Netze - zu flüchtig, zu wenig beseelt, zu direkt bedarfsorientiert, zu schnell. Im Grunde kratzen sie dauernd an der Oberfläche, bilden Verhältnisse ohne Tiefe ab und besitzen keine wirklich ehrlichen Folgen - nur Trugbilder, Einbildung, "Wünsch-Dir-Was".
Letztlich sind sie Worthülsenmaschinen. |
|
|
Du meinst Bürgerjournalimus-Plattformen oder die Wortfetzen von Twitter?
|
|
|
schrieb am
19.03.2010 um 10:24
Twitter ohnehin - überbewertet wie Second Life einstmals.
Bei Bürgerjournalismus-Plattformen kommt es darauf an, wie platt die Form ist. |
|
|
ich twittere zwar selber nicht, mir reicht schon gelegentliches simsen.
Aber ich sehe in der Kommunikationsform und in Verbindung mit social networking und Plattformen die Möglichkeit einer direkten und sehr schnellen Informationsverbreitung. Kann natürlich zu solchen und "solchen" Zwecken genutzt werden, aber grundsätzlich sehr interessant. |
|
|
Die einzelnen Projekte stelle ich später noch vor. Der Chefredakteur von Amman.net hat sehr spannende Dinge erzählt. Ich muss mal in meine Notizen schauen, denn das Broadcasting des Radios nimmt einen recht komplizierten Weg über Nachbarländer und wird dann wieder heruntergeladen, um etwas Illegales legal tun zu können.
Ein guter Ausgangspunkt um verschiedene Citizen Journalism Projekte kennenzulernen ist Global Voices und die Tochterprojekte wie "Rising Voices" oder "Threatened Voices". Näher anschauen werde ich sicherlich auch das Projekt EWAMT: Blogging And Social Networking Energize Women In Yemen. |
|
|
Noch ein Lesetipp: Wolfgang Blau, Chefredakteur von Zeit Online, plädiert dafür, Blogger und Bürgerjournalisten ernst zu nehmen >> derstandard.at//1268700983758/Journalism-2020-Viel-staerker-mit-den-Lesern-kommunizieren
|
Ausgabe 07/12
16.02.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen