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Generation rechts?

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Rüdiger Maas

Hardcover, gebunden

288 Seiten

24 €

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Theaterfestival

Festivalzentrum: Spinnbaugarten

Vom 18. Juni bis 5. Juli 2026!

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Das Los des Fremden

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Brandt Andersen

Drama

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Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus

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Er: Weinglas in der Hand, Pullover lässig über dem Hemd platziert, Blick in die Ferne. Ja nicht zum Publikum. Jetzt bloß nichts darstellen wollen. Wir müssen uns doch nichts beweisen. Wir sind alle nur hier, weil wir eigentlich nicht dran glauben, aber man muss es ja mal versuchen, damit man sagen kann und so weiter. Bild Nr. 2: Er: outdoor. Fels, Fluss, Firmament- die Männlichkeitssymbolik auf Anschlag. Im Text zur Person wägt man(n) sich philosophisch. Ein Wirrwarr aus ‚suchen‘ und ‚finden‘ und ‚gefunden werden wollen‘ und überhaupt alles sehr gewollt. Immerhin: der Wille war da, Ergebnis: null. Ich könnte kaum gelangweilter sein. Digital ist der sich vermarktende Mann eine bessere Version von sich selbst und offen gestanden ist selbst diese wenig beeindruckend. Ich frage mich, was ich hier kaufen kann. Und ja, ich will konsumieren. Ich will es so sehr, dass ich bereit bin über alles hinwegzusehen, was sich mir in den Weg stellt, aber dieses Gesicht! Weißt Du, da…ich weiß auch nicht. Geht es nicht ein bisschen weniger. Egal was, einfach weniger. So insgesamt. So nicht so sehr auf die Fresse. Wir müssen alle an unserer Affektkontrolle arbeiten. Und mit alle meine ich mich und die Gesellschaft und wir Deutschen ganz besonders und auch wegen der Geschichte. Aber es darf doch noch erlaubt sein, nein, in der Demokratie MUSS es erlaubt sein, dass ich dazu etwas sage. Wenn ich jetzt schweige, geht Platon die Wände rauf. Ich veratme das Ganze. Das habe ich im Geburtsvorbereitungskurs gelernt. Ich kann die Sonne einatmen, ich muss es nur wollen. Aber zurück zu Dir! Hobbys? Siehst Du und ich wusste das! Spätestens bei dem Outdoorbild dachte ich: Live Rollenspiele und bähm, gleich ganz oben. Jetzt fehlen noch die Statements zur politischen Einstellung, aber offen gesagt, ich bin mir nicht sicher, ob ich das jetzt verkrafte. Ich habe ein wenig Angst. Ich sitze allein vorm Computer. Weißt Du, ich glaub für heute, reicht’s auch, aber auf bald mal und hey, also dufter Typ und so. Du noch Single? Ja, ja ich weiß, hörst Du viel. Gute Nacht!

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