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Zugespitzt und subjektiv: In der Phoenix-Sendung Der Tag prallen jeden Freitag Standpunkte und Perspektiven aufeinander, wenn Jakob Augstein, Verleger des Freitag, und Nikolaus Blome, stellvertretender Chefredakteur und Leiter des Hauptstadtbüros der Bildzeitung, auf ganz persönliche Art und Weise die politischen Geschehnisse der Woche reflektieren.
Wir wünschen gute Unterhaltung beim Gucken und viel Spaß beim anschließenden Diskutieren!
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Ja, genau!
Wenn jemand asiatisch aussieht, dann einfach mal die Klappe halten! ...Die Message ist offenbar angekommen... Darüber hinaus hat diese Folge auch schon wieder deutlich mehr Substanz als die letzte. So. Und jetzt halte ich mal meine Klappe.... Calvani |
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schrieb am
20.05.2011 um 18:34
Mehr Substanz? Weiß ich nicht. Ich fand hier nicht viel zu Beißen.
Was auffällt, ist wie populär neuerdings der Populismus-Vorwurf ist. Dabei werden sogar unpopuläre Äußerungen als populistisch gegeißelt. Und ich würde Augsteins Schweigegelübde auch fast schon wieder vorwerfen, dass es etwas Populistisches hat. Mir gefällt grundsätzlich nicht, wenn Gedanken oder Formulierungen tabuisiert werden, weil sie - vorgeblich - das niedere Volk bei seinen niederen Gedanken bestätigen könnte. Darum scheint das Gespräch gegangen zu sein: Was darf man sagen, wann soll man schweigen bzw. seine Meinung nicht öffentlich machen. So gefragt, landet man unweigerlich beim freundlichen Gefasel, während zur Sache nicht gesprochen wird. Ansonsten fiel noch ungut der Europa-Zentrismus auf, der eigentlich nur noch ins vorige Jahrhundert gehört. Die wirtschaftlichen Probleme des Westens haben ja nicht nur mit den europäischen Volkswirtschaften zu tun ... |
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"So gefragt, landet man unweigerlich beim freundlichen Gefasel, während zur Sache nicht gesprochen wird."
Bei Kritik an Populismus nicht darum, dass man Sachen nicht ansprechen soll, sondern nur wie man sie anspricht - eben nicht einfach die Leute einfach in ihren Vorurteilen bestätigt und simple, oft nicht zutreffende Erklärungsmuster geben, um Wählerstimmen zu fangen oder sonstige Vorteile daraus zu ziehen. Leider wollen Leute allerdings komplexere Erklärungen oft nicht hören - dann ist in der Tat Klappe halten vielleicht besser, besonders bei so heiklen Sachen. Das aufeinander zugehen und Sachen gemeinsam klären, und das Wirtschaft auch eine kulturelle Sache ist von Augstein fand ich übrigens noch mal einen guten Hinweis. Wenn der deutsche Staat so auftritt: "Wir haben die Lösung für euch Faulenzer", dann soll es nicht wundern, wenn die Bürger auch so auftreten. |
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schrieb am
20.05.2011 um 20:11
Eines ist klar: Merkel hat mal wieder eine populistische Aussage vom Feinsten abgegeben, die schnell von Wirtschaftsleuten entkräftet wurde (Stichwort Renteneintritt, Urlaubstage usw., nur in der Erwirtschaftung, da liegen die Griechen zurück); bzw. hat Merkel das gesagt was sie glaubt es kommt am Stammtisch gut an. Prost!
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@ Brett
Doch. Doch. Diesmal gab es was zu beißen. Immer noch zu wenig, aber immerhin. Meine Ärmel sind hoch gekrempelt und mein Notizblock ist gezückt. Dann wollen wir mal: Das Thema - jedenfalls wenn ich die Tags miteinbeziehe - ist die Frage nach dem wirtschaftlichen, dem finanzpolitischen Konsens des vereinten Euro-Europas und den Auswirkungen von Ressentiments auf eben dieses. Welchen Erkenntnisgewinn Karl Moik und seine Spaghettifresser-Äußerung in diesem Kontext zu bieten haben, das erschließt sich mir nicht. Gefährden flapsige Bemerkungen von Fernsehunterhaltungsmoderatoren jetzt schon den Euro? Wohl kaum. Gut, dass das zumindest Blome weiß. Dann ist es vielleicht der deutsche Autismus, der die europäische Finanzpolitik bedroht? Schon eher. Marktwirtschaft nennt Blome das. Wir nähern uns dem Kern der Veranstaltung! Merkel wolle die Konsequenzen des gemeinsamen Binnen- und Finanzmarktes nicht tragen und beabsichtige ferner anderen Mitgliedsstaaten trotz anderer Kultur die deutsche Wirtschaftpolitik aufs Auge zu drücken, meint Augstein. Und dann soll sie kommen, Blomes offenkundig objektiv halbwegs richtige Lösung für das Problem Wirtschaft oder Wachstum. "Quatsch!" funkt Augstein dazwischen, "Wirtschaft ist ein kulturelles Phänomen!" Richtiger Einwand, zur richtigen Zeit und mit der richtigen Vehemenz vorgetragen. Punkt für Augstein. Fetter Punkt! Leider überlässt Augstein Blome dann doch den Ball - trotz des gekonnten Aufschlags. Mann! Die deutsche objektiv richtige Lösung glaubt Blome an Arbeitslosenzahlen ablesen zu können. Moment. Die Entstehung solcher Zahlen hat doch entscheidend damit zu tun, welcher Genese sie entspringen und das ist auch eine Frage der Kultur. Müssten sog. Aufstocker nicht zu einem bestimmten Prozentsatz in die Statistik einfließen? Schließlich sind diese ohne eine Arbeit, die das zum Leben notwendige Einkommen erwirtschaften kann, oder? Und ABM? Und und und? Und dann will Blome seine objektiv halbwegs richtige Lösung - die er schuldig bleibt! - auch noch irgendwie mit Österreich in Verbindung bringen. Und Augstein lächelt. Naja. Bei Blomes Rettungsschirm, der aus zwei weiteren Kindern bestehen soll, habe allerdings auch ich gelacht. Der war gut! Und die Triangel? Die war nach meiner bescheidenen Meinung das beste Mitbringsel, das es in diesem Format je gegeben hat, und ich habe wirklich alle Folgen gesehen. Der war also auch gut! Warum dann zum Ende der Sendung häufig noch ein oder sogar mehrere weitere Fässer aufgemacht werden, weiß ich nicht. Gefällt mir aber nicht besonders. Die Zeit ist ohnehin knapp, da gilt es Prioritäten zu setzen. Der Schluss ist dem Boulevard geschuldet. Blome: fesch. Sehr fesch. Augstein: Frisur? Schon besser! Es wird, Jungs, es wird! |
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"Augstein: Frisur? Schon besser!" Ich wollte den Mantel des Schweigens darüber breiten, aber wo du es ansprichst: Das hat die / der Stylist/in nicht so wirklich im Griff. Da müsste wohl mal beherzt zur Schere gegriffen werden und weg mit dem Pony ;)...Und der Träger muss sich auch wohl fühlen, wirkte nicht so, eher irritiert.
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Ach so Inhalte: Das Fass am Ende fand ich hier sogar ausgesprochen brilliant: Knapp, treffend, auf den Punkt und vorbildliche Interaktion zwischen den Herren.
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@ Popkonzext
Hast ja recht. Die Frisur ist immer noch suboptimal, aber doch nicht mehr gar so gruselig...komm wir dürfen hier nicht ganz so streng sein mit unserer Ikone! |
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Ikone? Na. so weit will ich nicht gehen. Ich hab nur Augen im Kopf ;)...
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Vielleicht ein kleiner Styling-Vorschlag für Herrn Blome (sorry, es ist spät ;)): 2.bp.blogspot.com/_qW0eGfEeYjE/THFlHvVca2I/AAAAAAAAAII/47g-PV4Vwk0/s1600/frisur_jpg.jpg
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Um Himmels Willen, Popkontext, lass' das! Am Ende hört Blome noch auf dich! Ich will mich doch auch weiterhin wenigstens an Blomes schnieker Optik laben!
Zur Sache: Ja, der Dialog zum Nannen Preis ist nicht schlecht - liegt vor allem an Blome, der mit "Und jetzt klingeln Sie noch mal an der Glocke!" zwar auf Augsteins Vorwurf eingeht, ihn damit aber sofort und zum Teil wieder entkräftet. Trotzdem: Mir wäre es lieber gewesen wir hätten mehr darüber erfahren, wie Augstein sich das denn nun vorstellt mit der gemeinsamen Innenpolitik, dem "Aufeinanderzugehen" der Kulturen und einem Wirtschafts- und Finanzkonsens, in den auch Werte einfließen. Und Blomes objektiv halbwegs richtige Lösung hätte ich auch noch gern gehört...wenn es sie denn gibt! P.S.: Mein Kopf ist übrigens ziemlich groß, darin haben nicht nur AuGEN Platz... |
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Haha, ich würde den gern mal so sehen! Es ist glaube ich auch viel einfacher, einen glatten, konservativen Typ durchzustylen, als jemand, der zwar noch halbwegs seriös aussehen soll, aber eben auch ein bisschen frech und locker (und nicht über eine krampfig gestylte Locke, die ihn sichtlich selbst nervös macht, sondern souverän).
Ich finde, sie haben sich da zum Schluss beide gut geschlagen und sich prima die Bälle zugeworfen, wie es sein soll - das war beides, witzig und informativ. Und das war eine Minute oder so, da hätte man auch keine größeren Konzepte tiefgründig erklären können. Leider ist offenbar die Entscheidung zugunsten eines konsequenten Zwangssiezens gefallen, kein "Pass auf!" mehr. Schade, da ja auch gerade die menschliche Sympathie zwischen den beiden und das leicht Alberne, was im Idealfall mit inhaltlichem Tiefgang gepaart ist, den Charme der Sendung ausmacht. Dafür haben sie eine ganz gute Lösung gefunden, sich gegenseitig soweit erstmal ausreden zu lassen, und dann den eigenen Punkt zu bringen. Da wurde offenbar drüber nachgedacht, und mit ein bisschen Übung wird das auch entspannter. Die machen das schon Klasse - ich glaube, das ist tierisch anstrengend. |
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Jetzt nochmal Boulevard. Mir fiel eben spontan ein, wo ich Herrn Augstein mal mit einer zum Typ passenden Frisur gesehen habe: www.facebook.com/photo.php?fbid=176842769009527&set=a.151261961567608.28066.100000514141176
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Das Foto kenne ich, schließlich sind Augstein und ich mal Fb-Freunde gewesen...ach ja, das waren noch Zeiten!
Diese Frisur gefällt mir gut, aber ist doch etwas zu stylisch. Das scheint ohnehin das Problem zu sein. Wenn ich Augstein und Blome sehe, dann sehe ich einen Mann, der offenbar gelernt hat oder lernen musste, sich durchzusetzen: Blome. Blome hat ein viel schärferes Profil, es gelingt ihm aus weniger mehr zu machen. Ich glaube nicht, dass es einfacher ist, Blome zu stylen. Im Gegenteil. Augstein bringt weit vorteilhaftere Anlagen mit und strauchelt trotzdem. Keine Krawatte, Hemdkragen offen - von wegen leger und so - aber doch ein Sacko, weil, weil, weil sich das so gehört? Weg mit dem Ding! Augstein ist groß und breitschultrig, der braucht kein Sacko. Hemd in die Hose, Ärmel hoch gekrempelt und klare Kante gezeigt um Blome eine echte Alternative gegenüber zu stellen. Und Haare aus der Stirn! |
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Ja, das Foto ist auch sehr stark inszeniert. Darum ging es nicht, nur die Frisur - die hatte ich so vor meinem inneren Auge.
Blome ist auch ein sehr gut aussehender Mann, nur eben ein Stück kleiner und das macht im Fernsehen nicht so viel aus, wenn es um Machtpositionen geht schon. Ja, dass Blome insgesamt perfekter erscheint hat sicher damit zu tun, dass er sich nach oben kämpfen musste. Wäre er nicht *absolut* perfekt, wäre er nicht auf dem Pöstchen. Dafür konnte sich Augstein mehr Natürlichkeit bewahren, weil er auf das elendige nach-unten-treten-und-nach-oben-schleimen nicht so angewiesen war. Also perfekte Kombi auch in der Kommunikation untereinander. |
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Dazu fällt mir noch 'ne ganze Menge ein, aber das hebe ich mir für den Kommentarstrang zur nächsten Sendung auf...nur noch einmal schlafen!
Dann können wir auch besprechen, welche Rechtsform und welcher Niederlassungsort für unsere demnächst zu gründende Beratungsgesellschaft in Frage kommen! |
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Also der Niederlassungsort ist für mich nicht verhandelbar: Da kommt nur Berlin in Frage! Über den Rest können wir uns ja dann austauschen ;)...
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Nehme ich die Titel-Frage als Ausgangspunkt, dann ist die konkret einmal angesprochen worden. Augstein sagt "ja", Blome "nein", wie oft im Leben liegt die Wahrheit einfach in der Mitte und ist dennoch kompliziert. Aber in der Mitte steht keiner, und die Zeit läßt keinen Raum für Dissertationen. Nun gut. Liegt es am Format oder woran? Aber die Frage gab es ja schon. Obwohl ich zugeben muss, zur letzten Sendung eine Steigerung (und der Witz mit dem Rettungsschirm und den Kindern, der war doch gut).
Einfach mal die Klappe halten, ja, und zugleich das Hirn eingeschaltet, die Kombi sollte es sein. (Aber eine Sache verstehe ich nicht: was meint Augstein mit der deutschen Askese?) |
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Was Herr Augstein mit deutscher Askese meinte, sehen Sie auf diesem Schaubild mit einem Blick. Ebenso auch in dieser Grafik
Von der Steigerung der Produktivität in den letzten Jahren hatten die Unternehmen überproportional viel, während sich Löhne und Gehälter in Relation dazu nur marginal entwickelten. D.H. es kam zu einem Reallohnverlust. Das zog einen ganzen Rattenschwanz von Folgen nach sich. Stichworte: Finanzkrise, Sozialsysteme, BIP, Steuern. Die Wahrheit liegt auch nicht i.d. Mitte, sondern sie lässt sich anhand von Zahlen-Daten - Fakten klar benennen. Da man es aber vorzieht interessengeleitet zu konstatieren, zu stänkern, (jüngst Merkel) und zu polarisieren, statt sachlich zu analysieren, kommt es zu einer überproportinalen Kommunikation von Blödsinn. Und Blödsinn kann man schmerzfrei nun wirklich nur begrenzt aushalten. Da nützen auch keine lustigen Schlagzeilen ala BILD, denn sobald man den Text liest, bleibt einem das Lachen gleich im Halse stecken. Statt dessen setzt der Aua-Effekt ein und dass sich manche wünschen, der ein oder andere möge einfach mal die Klappe halten, erklärt sich so ja fast wie von selbst. Was Merkel nun auch für Griechenland will, ist locker auf einen Nenner zu bringen: Chancen und Nutzen privatisieren sowie Kosten und Risiken (nein nicht solidarisieren, da wir seit dem Rückzug der Wirtschaft und des Staates aus der Solidargemeinschaft gar keine mehr haben) auf die Bürger abwälzen. Mit anderen Worten, dass was deutsche (griechische)Politik und Wirtschaft vermasselt hat, sollen die Bürger ausbaden. Und zwar, damit mal wieder einige Wenige den größtmöglichen Nutzen aus der Situation ziehen können. So einfach ist das. Im übrigen bieten sich dazu Krisen - Schocksituationen am besten an. Stickwort: schock and awe. Ansonsten denke ich zur Sendung, dass man Intellektualität am besten stark einschränkt, wenn man subjektiv streiten will. :-))) |
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schrieb am
21.05.2011 um 09:37
Danke Angelia. In die Richtung dachte ich mir das schon, aber ich war verwirrt, weil Augstein am Anfang (subjektiv) sagte die Deutschen sind die großen Profiteure des EURO, dann aber von der deutschen Askese sprach und das nicht weiter ausführte, da finde ich tut es etwas objektivere Ausführung schon, wenn es darum geht seine Meinung darzulegen.
Nun, was Griechenland angeht, da sind es ja nicht nur die Deutschen, die den Verkauf oder die Privatiseriung von "Staats-Eigentum" fordern, das ist eine bei Schulden übliche Maßnahme, erst recht wenn andere bürgen. Überproportionale Blödsinn-Kommunikation... ja, war das nicht schon immer so? :-) |
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lisa, statt Verkauf bzw. Privatisierung zu fordern, kann man Unternehmen wie Energie und Verkehr auch ebenso selbst anhand privatwirtschaftlicher Strukturen reorganisieren. Griechische Unternehmen mit staatlicher Beteiligung sind ja offensichtlich nicht mal das wert, was sie angeblich wert sein sollen. Worum geht es hier also? Unternehmen mit hohen Potentialen möglichst billig einzukaufen, um dann den max. Gewinn rauszuschlagen und zwar ohne, dass de Staat und die Bürger nennenswert am Gewinn beteiligt werden.
Man darf nicht vergessen, wessen verlängerter Arm Frau Merkel ist. Überproportionale Blödsinn-Kommunikation schon immer so gewesen? Nö... sonst läge die Blödsinnkommunikation aktuell ja nicht überpropotiponal über Normalmaß :-) |
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schrieb am
21.05.2011 um 13:44
Für die Griechen wie für die anderen Mitgliedsstaaten ist es erstmal Priorität die drohende Staatspleite abzuwehren, das wird ähnlich wie bei einer privaten Verschuldung gehandhabt, indem der Schuldner (hier Griechenland, das sich durch seine Strukturen übernommen hat) seinen Besitz veräußert. Alleind die Tatsache, daß Griechenland dazu animiert wird zeigt ja, dass sein Besitz Wert hat. Dass es seine Strukturen ändern muss gehört ja dazu, aber wenn Ihnen jemand etwas schuldet oder die Gefahr droht Sie mitzureißen würden Sie genauso verfahren. Ich finde es allzu weltfremd und scheinheilig da nun jemanden den schwarzen Peter zuschieben zu wollen, der sich angeblich als großer "unter den Nagel Reißer" gibt. Und spätestens wenn es an das Geld geht erweist sich manche moralische Rede als Luftnummer. Und dann wäre da noch Griechenland, das entweder vorschnell in die Gemeinschaft aufgenommen wurde um eine stabile Währung zu präsentieren, oder das sich einfach schlicht und einfach verschuldet hat.
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Aber eine Staat ist nun mal keine Einzelperson.
Abgesehen von den sozialen Folgen (die Bürger sind ggf. bei essentiellen Dingen der Preisdiktatur von profitorientierten Konzernen ausgesetzt) macht der Verkauf von Staatseigentum den Staat ja noch schwächer und abhängiger vom (internationalen) Kapital. |
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schrieb am
21.05.2011 um 14:05
Deswegen sagte ich ja ähnlich.
Anders herum gefragt, was wäre denn nun die Alternative? Ich sage ja nicht alle Griechen haben sich versündigt, ich sage: es gibt eine Verschuldung, was nun? Also, was nun? Wenn neue Kredite folgen und nicht ausreichen? Es geht nicht darum den Staat pleite zu machen, sondern ihn liquide zu machen. Was sind denn da die Alternativen zu Besitzveräußerung? Der Austritt, das will keiner. Kein Austritt, aber Umschuldung? Scheint auch nicht so gut. Es tut mir leid, aber ich sehe keine andere Alternative, die für beide Seiten besser wäre. Denn dass es eine Verschuldung gibt ist ja nun mal Tatsache, auch wenn der normale griechische Bürger keine Schuld trägt. Das muss man auch sagen können ohne den Vorwurf zu bekommen ich wäre griechenfeindlich. Sonst heißt es wirklich Kalinichta für die Griechen. |
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"die Alternative" hat Herr Augstein ja angedeutet - nicht das deutsche System audrücken, sondern sich zusammensetzen und schauen, wie man im griechischen System was ändern kann, dass es in Zukunft besser läuft - natürlich unter Betrachtung der europäischen und globalen Wirtschaftsbeziehungen.
Verhökerung von Staatseigentum halte ich wie gesagt langfristig für kontraproduktiv. |
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Übrigens hier auch nochmal schön, wie Herr Blome diskutiert: Erst mit großen Kulleraugen und Unschuldsmine sagen, es wäre ja selbstverständlich, dass jeder europäische Staat das auf seine Art regelt - keine Frage! Es gelte nur die Marktwirtschaft. Aber dann: irgendwas haben wir ja in Deutschland doch richtig gemacht, weil es hier gerade läuft - also wäre es doch auch legitim, unsere Vorstellungen den anderen aufzudrücken.
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schrieb am
21.05.2011 um 15:09
Verhökerung ist eine kurzfristige Maßnahme zur Geldgewinnung, keiner redet hier von langfristigen Strukturen. Im Gegenteil, deutsche Wirtschaftsleute haben angemerkt, dass Griechenland Potentiale bisher nicht ausgeschöpft hat.
Und was Merkels Aussage und das deutsche Aufoktroyieren betrifft: dazu habe ich oben einen eindeutigen Kommentar gesetzt. Ich wüsste nicht wo ich irgendwelche Vorstellungen wen aufzwingen will (aber ich werde hier ja immer eines besseren belehrt was meine eigenen Aussagen betrifft), ich rede von der Lösung der Staatsverschuldung. Oder ist hier von Merkel die Rede? Damit habe ich auch nichts zu tun. |
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"Verhökerung ist eine kurzfristige Maßnahme zur Geldgewinnung" Genau deshalb habe ich das Wort auch benutzt. Wenn ich nichts falsch verstanden habe, ist ja die Kritk aber die Kurzfristigkeit und die Aufoktroyierung deutscher Vorstellungen. Jedenfalls ist das meine. Wenn man diese Potentiale sucht und findet, und zwar gemeinsam, dann ist das doch genau der richtige Weg.
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schrieb am
21.05.2011 um 15:36
Ok, ich unterstelle einigen Fachleuten der EU, dass sie daran auch Interesse haben, an einer gemeinsamen Lösung, das ist im gemeinsamen Interesse, andere Länder wollen und können nicht immer bürgen, Griechenland wird auf Dauer seine Strukturen umstellen müssen, ich rede von der Größe des Beamtenapparates. Die Griechen selbst gehen ja auf die Barrikaden, weil gut ausgebildete Akademiker keine oder snur chlecht bezahlte Jobs finden, während sich in den letzten Jahren ein gewaltiger, teurer Beamtenapparat gebildet hat.
Aber um kurzfristige Verkäufe wird man nicht umhin kommen, denke ich. Das dient der Stabilisierung, und wirkt auch gegen Spekulanten. (bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist das Verbot von Leerverkäufen, aber vielleicht besteht da kein Zusammenhang) Und was Merkel da gesagt hat, mei, es war halt Stammtischpopulismus. Es ist ja auch absurd irgendwem etwas aufzwingen zu wollen oder das per se den Deutschen zu unterstellen sie wollen das. Gut, unsere kanzlerin sieht das vielleicht anders, oder denkt noch nicht mal soweit. Aber was europäische Fachleute dazu gesagt haben ist fern von einem Zwang gewesen. Es bleibt die Tatsache Verschuldung, was nun tun und welche Prophylaxe für die Zukunft? |
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Dass sich in Griechenland was ändern muss und die Verschuldung abgebaut werden muss steht hier doch überhaupt nicht zur Debatte. Es geht um das wie. Da niemand von uns Wirtschaftsepert/in ist, soweit ich das weiß, ist das im Detail schwer zu sagen und deshalb müßig, sich was aus den Fingern zu saugen.
Wieso du sagst, kurzfristige Verkäufe (an wen?) dienten der Stabilisierung (finanziellen?), und wirkt auch gegen Spekulanten, ist mir nicht klar, vor allem der letzte Teil. Aber vielleicht weiß ich da auch etwas nicht? Den Beamtenapparat abzubauen dagegen erscheint für mich logisch nachvolziehbar, und das wird ja offenbar auhc in weiten Teilen der griechischen Bevölkerung so gesehen. Das Problem: Eine Krähe kratzt de anderen kein Auge aus und Beamte werden sich nicht gegenseitg selbst abschaffen. Da denkt ja (fast) jeder zunächst erstmal an seinen eigenen Allerwertesten, im Übrigen nicht nur in Griechenland. Ich unterstelle auch "einigen Fachleuten der EU, dass sie daran auch Interesse...an einer gemeinsamen Lösung" haben, aber eben nicht allen. Die denken, wenn nicht nur an die eigene Persion, dann zumindest an Partikularinteressen was politische Macht und Wirtschaft angeht. |
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schrieb am
21.05.2011 um 17:25
Die Veräußerung von Staatsbesitz oder der Ausbau von Potentialen wirkt der Staatspleite entgegen, stabilisert also das Land und den EURO und wirkt der Spekulation entgegen, so meinte ich das.
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Ja, aber dann steht die Frage: Veräußerung von Staatsbesitz an wen?
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schrieb am
21.05.2011 um 17:39
An private Investoren (Privatiserung)? In den Nachrichten haben sie beispielsweise was von einem Telekommunikationsunternehmen mit viel Potential gesagt, dass gut laufen könnte. Ein griechischer Investor wäre natürlich das beste, dann kämen keine von außen, aber das ist ja kein Wunschkonzert.
Oder es gäbe die Möglichkeit das als Wert der Bürgschaft gegenzurechnen. Aber mehr kann ich mir nicht vorstellen, weil ich nicht weiß, wie sowas genau abläuft. Ich rede natürlich nicht von Verrammschen. |
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Da sind wir ja wieder bei dem Punkt, den ich vorhin gemacht habe: Gerade die profitablen Filetstückchen aus dem Staatbesitz herauszuschneiden - und genau die werden sich ja verkaufen lassen - schadet dem Staat langfristig, zudem sind die Menschen in der Grundversorgung der Profitgier eines im Zweifelsfall sogar internationalen Konzerns ausgesetzt. Um das zu wissen muss man kein/e Wirtschaftsexpert/in sein. Wie das Griechenland und somit Europa langfristig voran bringen soll ist mir ein Rätsel. Um nicht zu sagen es ist kontraproduktiv.
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schrieb am
21.05.2011 um 17:54
Ich sehe das nicht so pessimistisch, griechische Investoren werden ja das Interesse haben auch Geld zu verdienen, das geht nur wenn der Laden läuft.
Wenn keine Veräußerung, dann helfen aber nur neue Kredite, denn über Nacht wird da kein Wunder passieren, da sind die Griechen aber auch unter Druck. Wie man es dreht und wendet, die Verschuldung ist da. |
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Um das mal zum Schluss zu bringen, hier einer meiner Lieblingsartikel zum Thema Privatisierung hier zum Thema Eisenbahnprivatisierung in Großbritannien (schon etwas älter, aber immer wieder passend):
www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/floh-invasionen_und_die_falsche_art_von_sonne_1.572700.html |
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schrieb am
21.05.2011 um 21:34
Ich tue mich schwer zu pauschalisieren und anzunehmen es muss überall so laufen. Und die Frage zur Alternative zur Veräußerung ist auch nicht geklärt.
Also, alles lassen wie es ist, läuft ja bestens, und schön vorher den Teufel an die Wand malen. |
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schrieb am
21.05.2011 um 22:21
Der morgige Presseclub ist übrigens zu genau dem Thema, wen es interessiert.
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Der reale Wert der möglichen zu veräußernden Betriebe Griechenlands muss nicht zwangsläufig mit dem Kaufpreis übereinstimmen. Denn wenn die Griechen notgedrungen verkaufen müssen, können sie den Preis nicht bestimmen. Das ist in jedem Pfandhaus ähnlich.
Die Aktion der Privatisierung dient, wie der Rettungsschirm, hauptsächlich lediglich den privaten Gläubigern, die ihre Kohle vor allem gewinnbringend wiederhaben wollen. Denn um den Griechen zu helfen, muss man sie langfristig und nachhaltig wettbewerbsfähiger machen. Das geht aber schlecht, wenn man zwar z.Z. ineffektive aber hochpotentielle Betriebe verkauft und somit die wirtschaftliche Grundlage entzieht. Sofern sich ineffektive Betriebe überhaupt auf die Schnelle verkaufen lassen. Last but not least steht und fällt die Wettbewerbsfähigkeit der Südstaaten mit den durch Deutschland erzwungenen Bedingungen. Stichworte: Lohndumping, Exportorientierung, Investitionen in den Binnenmarkt, Steuerpolitik im OECD - Vergleich. Übrigens werden kaum reiche Griechen sondern z.B Chinesen investieren und denen geht es nicht um Griechenland, sondern um ihre Margen. Den reichen Griechen übrigens auch. Die Interessen der privaten Gläubiger verhindern auch, dass man das Szenario der Umschuldung und des kurzfristigen Ausstiegs aus dem Euro überhaupt ernsthaft in Erwägung zieht. Wie man sieht, gibt es in der Tat nicht nur eine Stellschraube, (schneller Verkauf von Staatsbeteiligungen) sondern, wegen der Komplexität und unterschiedlicher Interessen notwendigerweise mehrere Betrachtungsebenen, die zwangsläufig, wenn man für Griechenland den möglichst richtigen Weg einschlagen will, berücksichtigt werden müssen. Das scheint unserer Kanzlerin aber entweder nicht klar, nicht notwendig oder wegen der Interessen diverser Großunternehmer aus der Finanz- Energie- Verkehr- Logistik- und Produktionswirtschaft schlicht unbequem zu sein. |
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schrieb am
22.05.2011 um 10:39
Ja, Angelia, aber was ist nun die Alternative zur kurzfristigen Veräußerung? Keine Veräußerung, nur Kredite?
Wir drehen uns beim Kommentieren im Kreis, wenn wir immer nur schauen was schlecht läuft oder was Merkel denkt oder auch nicht. Abgesehen davon gibt es keine auf andere Staaten erzwungenen Systeme, sonst wären Urlaubstage, Renteneintritt usw. überall gleich geschaltet. Ich mag nicht immer nur darüber sprechen welch schlechter Mensch die Kanzlerin ist, sondern ich mag mir die Realität ansehen, es gibt eine Verschuldung Griechenlands, die gelöst werden muss. An dieser Lösung sitzen europaweite Fachleute, also auch Griechen. Und ich maße mir nicht an in die Zukunft zu schauen und zu sagen da werden Horden von Chinesen einfallen und Griechenland aufkaufen, das ist auch eine Art von Diskriminierung. Es gibt eine Verschuldung, an der Griechenland die Schuld trägt und nun gebeutelt wird. Punkt. |
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Nein Lisa, nicht wir drehen uns im Kreis der Argumentation, sondern ausschließlich Sie, weil Sie offensichtlich kurzfristig aber nicht nachhaltig denken und den Ausverkauf griechischen Staatsvermögens als einzig mögliche Option erkennen. PUNKT. ( Sie haben jetzt den Griechen aber kein Geld gepumpt ;-) hmm?) Wie ich oben, wahrscheinlich etwas stümperhaft, versuchte zu erklären, müssen mehrere Stellschrauben gleichzeitig gestellt werden - Einsparungen, Optimierung der Prozessabläufe, Eindämmung der Korruption, ggf. sinnvoll an der Steuerschraube drehen und selbstverständlich geht das nur mit Krediten. Die Frage ist doch nicht finanzielle Hilfen ja oder nein, sondern wie und für wessen Interessen man sie verwendet.
Btw. Vergleichen Sie doch spaßeshalber mal die Staatsverschuldung / pro Kopf-Verschuldung der Amerikaner und insbesondere der Japaner mit der Griechenlands. So und dann gehen Sie hin und erklären den Amerikanern, was sie alles mal eben auf die Schnelle verkaufen müssen. Dumm nur, dass die Amerikaner ja so gut wie Alles bereits privatisiert haben und gar nix mehr zum verkaufen haben. Nicht mal deren Währung hat einen realen Gegenwert sondern besteht nur aus Zahlen auf gedrucktem Papier. Privatisierung ist eben nicht die ultima ratio Option. Der Arbeitsmarkt der Amerikaner kommt ja trotz Privatisierung so gar nicht in Gang. Faktisch ist die USA so was von pleite. Dagegen ist Griechenland Krösus. Interessant wäre zu durchleuchten, wie und auf wessen Kosten dieses bereits kollabierte am. System künstlich aufrecht wird. |
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@lisa
Ich mag nicht immer nur darüber sprechen welch schlechter Mensch die Kanzlerin ist, sondern ich mag mir die Realität ansehen, es gibt eine Verschuldung Griechenlands, die gelöst werden muss. An dieser Lösung sitzen europaweite Fachleute, also auch Griechen. Und ich maße mir nicht an in die Zukunft zu schauen und zu sagen da werden Horden von Chinesen einfallen und Griechenland aufkaufen, das ist auch eine Art von Diskriminierung. Es gibt eine Verschuldung, an der Griechenland die Schuld trägt und nun gebeutelt wird. Punkt. Zur Erweiterung deines Horizontes: Vor einem Jahr im Spiegelfechter Schockstrategie für Griechenland Wenn der griechische Staat die Einkommenssteuer auf Eurozonen-Niveau anheben würde, könnte der Staat auf einem Schlag 21,5 Milliarden Euro mehr einnehmen ? fast die Hälfte der eingeforderten Konsolidierungsmaßnahmen. Wenn es dem Staat gelingen sollte, die Hälfte der Schattenwirtschaft in den ordentlich versteuerten Sektor zurückzuführen, wären Steuermehreinnahmen in ähnlicher Höhe zu verzeichnen, womit Griechenland ohne Radikalkur bereits innerhalb der Maastricht-Kriterien angekommen wäre. |
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schrieb am
22.05.2011 um 12:15
@Angelia: Ich rede von einer kurzfristigen Maßnahme zur Geldgewinnung und ich frage nach Alternativen. Also, was sind die?
In Griechenland, reden wir von den Betroffenen, gibt es unzählige Junge ohne Jobs oder mit schlehct bezahlten Jobs, weil das Geld nicht da ist. Darüber muss man reden. Sie sprechen die ganze Zeit von Merkel, pardon, die interessiert mich nicht so sehr. Also, wenn Sie schon meinen Kommentar anschreiben, was sind denn nun die Alternativen? Und wer ist schuld an den vielen Arbeitslosen? Und bitte, kommen Sie nicht wieder mit Merkel, sonst klinke ich mich hier aus. |
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lisaschwert schrieb am 22.05.2011 um 12:15 @Angelia: Ich rede von einer kurzfristigen Maßnahme zur Geldgewinnung und ich frage nach Alternativen. Also, was sind die? In Griechenland, reden wir von den Betroffenen, gibt es unzählige Junge ohne Jobs oder mit schlehct bezahlten Jobs, weil das Geld nicht da ist. Darüber muss man reden. Sie sprechen die ganze Zeit von Merkel, pardon, die interessiert mich nicht so sehr. Also, wenn Sie schon meinen Kommentar anschreiben, was sind denn nun die Alternativen? Und wer ist schuld an den vielen Arbeitslosen? Und bitte, kommen Sie nicht wieder mit Merkel, sonst klinke ich mich hier aus. Eine Alternative steht überhalb deines Posts! |
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@Lisaschwert
ich habe Frau Merkel nur 3 mal namentlich und 1 mal als Kanzlerin benannt. Meine Argumentation fand ich jetzt nicht ausschließlich auf die Kanzlerin ausgelegt. Ich würde die Schuldfrage (z.B. Jugendarbeitslosigkeit) nicht stellen, (Energieverschwendung) sondern eher fragen, wie ist es zu der Situation gekommen. Gut, um das System aufrecht zu erhalten und um die Gläubiger bedienen zu können, muss man, wenn diese ihr Geld sofort zurückfordern, man keine anderweitige finanzielle Unterstützung bekommt, zusehen, dass man welches bekommt. Indem man alles veräußert, was man veräußern kann. Jedenfalls machen das Schuldern so, die in die Hände von Kredithaien geraten sind und nun um ihre Existenz fürchten müssen. Aber wir gehen mal davon aus, dass weder die europäischen Helferstaaten noch die Gläubiger Kredithaie mit Mafiamentalität sind. Also frage ich Sie, wozu soll der kurzfristige Schuldenabbau sinnvoll sein, wenn sich die Katze, mangels struktureller wirtschaftlicher Grundlagen, anschließend in den Schwanz beißt? |
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schrieb am
22.05.2011 um 12:59
Ah, langsam wirds.
Also, dass die Strukturen in Griechenland geändert werden müssen, alleine um die Arbeitslosigkeit zu verringern und diesen gewaltigen Beamtenapparat, der Unsummen verschlingt, abzubauen, das hatte ich schon erwähnt. Sie sagen eine Veräußerung wäre schädlich auf Dauer, ich sage, eine kurzfristige Veräußerung macht liquide und hilft die Infrastruktur auszubauen. Da kommen wir vielleicht nicht auf einen Nenner. Ich sehe das nicht als Ausverkauf, Sie schon. Also, was nun? Eine neue Geldzufuhr durch die anderen EU-Mitglieder, mit der Bedingung an Strukturwandel. Da ist die Frage der Schuld schon wichtig, denn gerade die alte griechische Struktur hat ja zu diesem Kollaps geführt, deswegen gehen die jungen Griechen ja seit Ewigkeiten auf die Straßen. Während da ein Beamtenstaat im Staat aufgezogen wurde, müssen die Jungen kämpfen, um überhaupt in Jobs mit Versicherungen rein zu kommen. Auf die generell Frage was nun weiß ich keine Antwort, und ob Griechenland vorschnell oder zu Unrecht in den Bund aufgenommen wurde, aber sicher ist, dass es mit dieser Beamterei sich in diese Lage gebracht hat. Im Gegensatz zu populistischen Aussagen die Griechen sollen ran klotzen wie andere sage ich, in Griechenland gibt es nun mal keine so starke Industrie, dass die Griechen das erwirtschaften könnten, was andere tun. Ich verlnage das nicht von ihnen. Aber mit der Riesensumme, die sie in den letzten Jahren an Beamterei verschwendet haben, da haben sie einfach über ihren Mitteln gelebt. Ja, die Deutschen profitieren natürlich vom EURO, außer Frage, aber in diesem Fall bürgen sie auch für ihn, das ist eine ganz brenzlige Angelegenheit für alle, die lieber erspart geblieben wäre. |
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schrieb am
22.05.2011 um 13:23
Um dann doch nochmal auf die deutsche Regierung zu kommen: was Merkel da gesagt hat, ich weiß noch nicht mal, ob es eine Vorstellung ausdrücken sollte, ich denke es handelte sich um eine dumme Aussage und um das merkelsche Krisenmanagement, das keines ist (man erinnere sich an die Bankenkrise, bei der man es versäumt hat die Daumenschrauben mal anzuziehen; hier geht sie wieder nicht in die Tiefe sondern redet Stammtischsätze).
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schrieb am
22.05.2011 um 13:46
Wenn ich länger darüber nachdenke, imgrunde ist Merkels Krisenmanagement schon desatrös:
in der Bankenkrise verpasst man es den Banken die Schrauben anzulegen, nach Fukushima ordnet sie ein zu kurzes Moratorium an, und nun stellt sie sich hin und redet wieder so ein Zeug anstatt zu sagen "ja, wir müssen helfen, aber lasst uns gucken wie es dazu kam". Nun ja, ich gehen nicht davon aus sie kandidiert wieder. |
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@lisa
Sehr schade, dass du hier sehr polemisch argumentierst, indem du einerseits unterstellst, es würde nicht gesehen, dass es in Griechenland Veränderungen braucht und dich andererseits daran festbeißt, dass der Verkauf der Filetstückchen des griechischen Staatseigentums die einzig mögliche Lösung ist. Niemand hat hier bestritten, dass Veränderungen notwendig sind - das ist offensichtlich - , es wurde nur von allen Seiten richtiger Weise darauf hingewiesen, dass ein Verkauf an ggf. soagr nicht europäische Investoren, deren einziges Interesse Profitmaximierung ist, langfristig schädlich ist und so nicht die optimale Lösung sein kann - das ist ebenso offensichtlich. Als diese wird er von Merkel und Co. angepriesen, die, wie auch schon benannt wurde, natürlich im Sinne bestimmter Interessengruppen sprechen, die es nur gut mit sich selbst und nicht mit Griechenland und der EU meinen. Wir sind hier alle keine Wirtschaftsexpertinnen, aber z.B. im oben verlinkten Artikel bei Spiegelfechter gibt es doch schon ein paar interessante Alternativen. Ich habe mich mit dem Thema nicht intensiv befasst, aber ich bin ganz sicher, es gibt noch mehr Alternativkonzepte, die Griechenland und somit auch der EU langfristig dienen und nicht nur wie der Verkauf den Partikular-Interessen bestimmter Wirtschaftskreise, denen Merkel nach dem Mund redet. |
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Wie ich sehe, will lisa ihren Horizont nicht erweitern und brabbelt weiter ihren neoliberalen Kram, unbeleckt von jeglicher Analyse.
Müssen wir uns hier in der FC wirklich dieses Niveau antun? |
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Naja, mit dem Niveau hapert es hier ja leider an einigen Stellen :(...
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Popkontext schrieb am 22.05.2011 um 15:00 Naja, mit dem Niveau hapert es hier ja leider an einigen Stellen :(... Ich weiß. Und frech werden, tun's auch ;-) |
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Das deutet leider auf mangelnde Pflege des Forums hin, auch wenn solche Leute nicht zackig entsorgt werden: www.freitag.de/community/blogs/mreich
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schrieb am
22.05.2011 um 16:05
@Popkontext: Hä? Ich rede von einer Möglichkeit neben den Krediten und dem Strukturwandel. Und ich frage sogar was eine andere Alternative wär. Also mal langsam, und die Beleidigungen beiseite gelassen. Jetzt schlägts 13. Das ist keine Polemik.
Ich wüsste nicht, dass Aggression a la TTG oder so eine Unterstellung von Dir Niveau wären. Danke für das Gespräch, und das Niveau sich an einer Zeile zu ziehen von mir und die umzudrehen. Was immer das werden soll, viel Spass noch dabei. Ja, TTG ist Niveau in Reinkultur, da kann das Forum froh sein. |
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lisaschwert schrieb am 22.05.2011 um 16:05 @Popkontext: Hä? Ich rede von einer Möglichkeit neben den Krediten und dem Strukturwandel. Und ich frage sogar was eine andere Alternative wär. Also mal langsam, und die Beleidigungen beiseite gelassen. Jetzt schlägts 13. Das ist keine Polemik. Ich wüsste nicht, dass Aggression a la TTG oder so eine Unterstellung von Dir Niveau wären. Danke für das Gespräch, und das Niveau sich an einer Zeile zu ziehen von mir und die umzudrehen. Was immer das werden soll, viel Spass noch dabei. Ja, TTG ist Niveau in Reinkultur, da kann das Forum froh sein. Tja, frech werden, tun's auch .... |
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@lisa
Zitat: "Also, alles lassen wie es ist, läuft ja bestens, und schön vorher den Teufel an die Wand malen." Wenn das nicht Polemik in Reinform ist, was dann? Könnte man auch als Beleidigung auslegung - zumindest ist das eine Unterstellung, der jede Grundlage fehlt. Begründete sachliche Kritik wie von mir und von @Angelia musst du in einer Diskussion schon abkönnen, sorry. |
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ttg also ich komme sowohl mit Lisas Niveau als auch mit ihren/seinen Argumenten klar. Und ich schätze mich selbst jetzt nicht gerade als niveau -oder anspruchslos ein. Außerdem liebe ich Polemik, wenn sie gut ist. Womit ich allerdings nicht klar komme, sind infantile persönliche Angriffe auf einen Mit-Diskutierer dessen Ansicht man/frau nicht teilt und der die eigene Ansicht so gar nicht übernehmen will.
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@Angelia
Meine Ansprüche an Polemik und Diskussion sind ein bißchen höher angesiedelt. |
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ah, langsam wirds super lisa, ich freue mich für Sie und dass ich Ihnen helfen konnte. Na also, geht doch.
Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen den Verkauf von Staatseigentum, bzw. Beteiligungen. Es kommt z.B. auf den Bereich an, welche Bedingungen man an den Verkauf knüpft und vor allem, dass man anschließend Steuern sowohl eintreibt als auch fordert. Zur Schuldfrage und zum Krisenmythos Griechenland habe ich hier noch mal einen weiteren Aspekt gefunden. Viel Spass beim lesen |
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@ttg
na das ist doch toll, dann musst du den Anspruch ja nur noch selbst halten können ;-) |
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@Angelia
Kann ich! |
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schrieb am
23.05.2011 um 09:35
Hallo Angelia, da sind wir gar nicht soweit auseinander. Wie ich schon schriebn wurde bei einer Sendung dazu zum Beispiel ein Teleunternehmen angeführt, das dem Statt gehört, aber nicht ausgebaut wurde, weil das Interesse und das Geld fehlte. Da halte ich es für sinnvoll das zu privatisieren. Von Verrammschen von Besitz wie Inseln uns was weiß ich, was schon gefordert wurde, halte ich nichts, das komtm wirklich einem Ausverkauf gleich.
Ich sehe die Dinge mal durch die Augen der Leute in etwa unserem Alter, die die Misere ausbaden müssen. Krisenmythos Griechenland, ja, ich lese es mir durch. |
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schrieb am
23.05.2011 um 13:08
Also, Angelia, ich hab mir das durchgelesen, und es deckt sich (erstaunlicherweise) mit dem, was ich bisher schon geschrieben habe: die Tatsache, dass in Griechenland keine Industrie wie in D besteht und auch keine Erdressource wie in Skandinavien, die führt rein wirtschaftlich dazu, dass es als erstes kippt bei einer weltweiten Krise, die führt aber auch psychologisch in den Köpfen dazu, das was die Griechen nicht erwirtschaften können selbst wenn sie wollten als "faul" zu bezeichnen. Kommt dann so ein riesiger und teurer Beamtenapparat dazu kommt es zum Kollaps. Und da sind wir nun.
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Lisa, Sie wollen mich veräppeln ;-) nicht wahr. Also ehrlich, Textelese- und Textverständnisschwäche habe ich bei Ihnen bis dato nicht endeckt. Bleibt also nur das veräppeln.:-)
Übrigens mussten nachfolgende Generationen schon immer ausbaden, was "die Alten" vermasselten. Seien Sie froh, dass wir es nicht mit den Folgen eines Krieges zu tun haben. Der im übrigen auch deshalb zustande kam, weil die Bevölkerung sich nicht dezidiert mit der Sachlage, z.B 1929, beschäftigte. Na gut, deren Informationsspektrum war jetzt nicht so üppig wie unseres. Um so blöder, wenn wir es nicht adäquat nutzen, nicht wahr. :-)) also veräppeln Sie mich ruhig .... :-) |
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schrieb am
23.05.2011 um 17:52
Hä? Wieso veräppeln? Müssen Sie mir erklären. Veräppeln Sie mich jetzt? Ich komme nicht mehr mit, ehrlich gesagt.
So kann ich nur sagen: ja, die bekommen nun drakonische Strafen auferlegt oder Einschränkungen, und wie immer triffts die, die es eh die ganze Zeit schon traf. So, ab morgen ist mein Urlaub fertig, also, yassas. |
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schrieb am
24.05.2011 um 10:37
Liegt es an verschiedenen Grundannahmen:
sie halten die Krise für nicht existent, ich schon, wenn dies so ist reden wir wirklich aneinander vorbei. |
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Hier hat *niemand* bestritten, dass die Krise existiert und Lösungen gefunden werden müssen. Es ging - von Augsteins Äußerung zum Thema ausgehend - darum, dass die Verhökerung von Filetstückchen des Staatseigentums an ggf. ausländische Investoren, wie sie Merkel gerade fordert, nicht die Lösung sein kann, sondern dass andere Wege gefunden werden müssen. Das ignoriertst du die ganze Zeit komplett - deshalb redest du an uns vorbei. Bitte lies dir doch nochmal den ganzen Thread aufmerksam durch.
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schrieb am
24.05.2011 um 13:16
Erstmal: Krisenmythos Griechenland, da schwingt schon mit es gäbe in Südeuropa keine Krise.
Ich habe nirgendwo behauptet DAS ist die Lösung, es ist ein Teilaspekt, und ich habe noch nicht mal gesagt man solle die Filet-Stückchen verhökern; wenn ich die Berichte gestern richtig verstanden habe verkaufen die Griechen solche Dinge wie das erwähnte Teleunternehmen. Ich habe gesagt solche Dinge wie Inselverkauf und was sonst noch gefordert wurde halte ich für absurd. Man kann darüber streiten, ob das nun sein soll oder nicht, und ob ein Verkauf dieses Unternehmens automatisch ein Verrammschen an Chinesen ist. Aber letztendlich ist das auch eine Meinung, nicht nur reine Statistiken. Wenn nun das TeleUnternehmen verkauft ist und läuft und Arbeitsplätze schafft, was ist dann? Was in dem Thread aber geschehen ist, ist eine Aussage von mir heraus zu ziehen und die zu benutzen mich als neoliberal, rechtspopulistisch und weiß der Teufel noch zu deklarieren. Also, wer hat da was ignoriert? |
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Du hast ganz klar gesagt, dass du keine Alternative zum Verkauf von Staatseigentum siehst - neben anderen Dingen. Bei letzterem hat auch niemand widersprochen oder gar die Krise abgestritten,. Der Knackpunkt war, dass wir den Merkelschen Vorschlag, Staatseigentum zu verkaufen - den du in dem Masse vehement unterstützt hast, indem du gesagt hast, er sei zwingend notwendig zur Stabilisierung - für langfristig kontraproduktiv halten. Denn objektiv gesehen werden sich wohl eher weniger die Sachen verkaufen lassen, die eh nicht mehr vorangetrieben werden (wenn die jemand haben will, fein), sondern die ggf. auch jetzt schon profitabelen Sachen, aus denen sich auf Kosten der Bevölkerung und der Infrastruktur noch mehr Profite schlagen lassen, die dann im Zweifelsfall nach China oder sonstwohin in private Taschen gehen, von Leuten, denen Griechenland oder die einzelnen Menschen völlig Wurst sind. Merkels Vorschlag ist klar von einem neoliberalen Geist geprägt. Deshalb ist der Vorwurf, dass du neoliberale Ideen unterstützt, völlig begründet gewesen, auch wenn du dich an anderer Stelle von Merkel distanziert hast - von rechtspopulistisch hat niemand was gesagt.
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@popkonzert
Was ist Staatseigentum? Werte, die der Bevölkerung gehören, da sie mit Steuern/Arbeit, der Bürger angeschafft/geschaffen wurden. Staatseigentum zu verkaufen, heißt der Bevölkerung diese Werte zu entziehen. Die Privatisierung wurde zuerst im Osten, nach dem Fall der Mauer, durchgezogen. Volkseigentum oder wie auch immer es hieß, wurde privatisiert und in die Hände von Einzelnen überführt, ohne daß die Vielen einen Ausgleich dafür bekamen. Man könnte es auch Diebstahl nennen. In der EU geschieht nun dasselbe, mit anderen Mitteln. Schuldenfalle, Klappe, Ausverkauf. Und die Bevölkerung zahlt zweimal: zuerst verliert sie das von ihr geschaffene Staatseigentum, dann zahlt sie erhöhte Preise für Dienstleistungen des privatisierten Staatseigentums. |
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@thinktankgirl
Völlig d'accord. Nur im neoliberalen Geist völlig legitim und "richtig" so vorzugehen, leider. |
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schrieb am
24.05.2011 um 21:36
Mhm, zur kurzfristigen Geldgewinnung sehe ich die Alternative als nicht nur schlecht, ich bewfürworte keinen Verkauf von Inseln, Häfen, denn die Griechen leben (auch) vom Tourismus. Bei dem erwähnten TeleUnternehmen allerdings hat man es versäumt und später nicht finanzieren können das auszubauen, auszubauen heißt den Laden in Schwung zu bringen und Arbeitsplätze zu schaffen (erinnern wir an die starke Fotovoltaik-Industrie im Osten); ich sprach nirgendwo von einem Ausverkauf a la DDR. Und den Vorwurf der Neoliberalität, ja, bitte, deswegen lege ich mich hier mit jedem an, der die "Grünisierung" angeht, weil das ja so neoliberal ist. Ich sprach zudem ständig von Umstrukturierung, Krediten usw.
Es mag sein ich hätte noch weiter ausführen müssen, aber wenn meine Kommentare aus absurden Gründen als etwas ausgelegt werden, das sie nicht sind, dann behalte ich mir das Recht vor das zu ignorieren. Ich frage mich was als nächstes kommt. |
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Augstein verwechselt Begriffe. Nicht vor allem Deutschland profitiert von EU und €, es ist die deutschen großen Konzerne.
Und die, deutet Augstein richtig an, verdienen im Inland an Niedriglohnsektoren und an der Angst vor Hartz 4. Diese Seite Deutschlands steigerte als mächtigste Volkswirtschaft innerhalb der EU per Lohndumping ihren Einfluss wie Exporte innerhalb der Gemeinschaft und auch weltweit. Gut, das wussten Freitagleser schon oder sie ahnten es. Merkels jüngste Äußerungen zu Südeuropa, zu Griechenland usw. - war das Populismus? Natürlich nicht. Sondern eine neue Orientierung, nicht nur für Stammtische und die sie befeuernden Medien wie "Bild", sondern auch für den nächsten Bundestagswahlkampf. Auch Angela Merkel hat Sarrazin gelesen. |
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Bevor die national - rechtspopulistischen Entäußerungen Früchte tragen können, muss man aber erst mal für Volksverblödung sorgen. Aber daran wird ja bereits konsequent und hart gearbeitet.
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@weinsztein
Alles richtig. Aber was ist das anderes als Populismus, was Sie im letzten Absatz beschreiben? |
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Im Übrigen hat sich Herr Augstein derzeit mittelschwer in den Begriff "Rechtspopulismus" verbissen und überzieht dessen Verwendung aus meiner Sicht maßlos, weil er Werbung für seine Studie machen will. Aber das nur am Rande.
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@ Angelia(21.05.2011; 08:38):
>Bevor die national - rechtspopulistischen Entäußerungen Früchte tragen können, muss man aber erst mal für Volksverblödung sorgen. < - Das wird nicht mehr nötig sein... |
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@Popkontext
Danke. Alles was ich oben im letzten Absatz beschrieb, ist Hetze, die geht weit über über blöden Populismus hinaus und wird, fürchte ich, den nächsten Bundestagswahlkampf bestimmen. |
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Was ist denn Populismus anderes als Hetze? Vielleicht minderen Grades, aber nicht mal unbedingt das.
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na gut
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;)
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Was für eine herrliche Sendung. Mag einer sagen, die feine Klinge der Ironie sei verloren gegangen: Mit der Triangel, fälschlicherweise als das konzertante Instrument für jeden Anfänger eingeordnet, Schweigen zu gebieten, wenn gerade eben der Triangelspieler im Freitag verkündet hatte: „Wahrheit muss erlaubt sein“. Veröffentlicht natürlich.
Augstein hat völlig recht, wenn er Angela Merkels Worte als rechtspopulistisch einordnet und damit Blome die Rolle zuspielt, in beinahe Lafontain’scher Manier Verteidigungsgrenzen aufbauen zu müssen. Denn Europa ist in der Tat an einem Scheideweg. Nicht weil es um den Euro ginge, sondern weil der Euro genauso wie offene Grenzen Symbol ist. Europa ist auf dem Weg der Selbst(neuer)findung. Vorbei die Zeit, als eines der ausgesprochenen Motive der Euratom-, EGKS- und EWG-Verträge die Einbindung Deutschlands war, um den von dort ausgehenden Bellizismus zu bändigen. Die Wiedervereinigung bereitete Francois Mitterrand so schlaflose Nächte, dass er der Aktuellen Kamera noch Subeventionen zukommen ließ, um eine mediale Gegengewichtung zur Wiedervereinigung zu erlangen. 20 Jahre danach: Deutschland steht als Wirtschaftsmacht nr.1 in Europa fest, und Ex-Außenamtschef Fischer verlangt, dass diese Macht nun auch militärisch umgesetzt werden müsse. Was sich hier vollzieht, ist das Entstehen der Nation Europa, Deutschland wird dafür eine maßgebliche Rolle zugesprochen. Auch von Augstein, wenn er Merkels Worten die Bedeutung zumisst, sie seien für Europa entscheidend (auf seinen Protest hin, den ich jetzt schon höre: So steht’s in der Überschrift zur Sendung!). Kaum jemand will jedoch sehen, dass es um ein Gebilde von vertraglichen Sonderbeziehungen zwischen Ländern und Völkern geht, die im Kern einen neuen Weg gehen wollten. Denn dem oben beschriebenen, offiziellen Gründungsmythos lag auch der Gedanke zu Grunde, den Nationalismus zu überwinden. Der war nicht nur in Deutschland ausgeprägt, sondern Allgemeingut sämtlicher Staaten auf dem alten Kontinent seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Dass die Reduzierung (ich meine: Abstrahierung) auf gewisse Arbeitsfelder als Leim von Völkern nicht allen gefallen kann, sollte sich mittlerweile ins Hirn gebrannt haben. Die Diskussion um Werte im Entwurf zur Europaverfassung (samt der Übertragung der Arbeiten daran ausgerechnet an einen d’Estaing) ist dafür nur das luzideste Beispiel – wo der Entwurf nicht nationale Eigenheiten reflektierte, war der Einspruch am härtesten, statt darüber nachzudenken, welches der gemeinsame Nenner (und noch einmal: die Abstraktion) sein könnte. In diesem Sinne ist die Frage mehr als berechtigt, ob’s das denn schon gewesen sein soll. Das hohe C aus Deutschland um Fleiß u.ä.m. fällt sogar hinter Diskussionen um Haushaltssperren in deutschen Kommunen oder in Bundesstaaten der föderalen U.S.A. zurück (btw: der Dollar als solcher steht dort meines Wissens nicht zur Debatte). Es ist ein Zurück in den Sprachgebrauch des nasciturus Deutsches Reich, als darin Königreiche wie Preußen oder Bayern „integriert“ werden sollten und die Mark erstmals Einzug hielt. An diese Art Identitätsstiftung haben wir uns so gewöhnt, dass wir offensichtlich gar nicht anders können, als das Europa in nuce genauso zu begreifen. Das gilt auch für die, die sagen: Die Südländern sind nicht faul. Sie haben sich nämlich die Denomination bereits aufs Auge drücken lassen. |
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Griechenland ist ein schönes Land und die Griechen ein ziemlich relaxtes Völkchen;)
Allerdings kann man doch nicht jede Kritik mit Stammtischpopulismus abtun. Viele Griechen leben halt einfach auf Kosten des Staates, der auch wiederum unnötig Geld verschwendet. Das ist ja von mir aus auch OK...nur WIR bitteschön sollten das nicht bezahlen müssen. So einfach ist das! Dazu muss man nicht gekünstelt intellektuell rumschwadronieren und jeden der nen Südländer kritisiert gleich wieder in die braune Ecke schieben! |
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"Allerdings kann man doch nicht jede Kritik mit Stammtischpopulismus abtun."
Nö, aber mit den Anmerkungen von Merkel kann man das getrost tun. "WIR bitteschön sollten das nicht bezahlen müssen." Das hat ja Augstein mit differenzierteren Betrachtungen gerade widerlegen bzw. in komplexeren Zusammenhängen darstellen wollen, leider ist das Format da nicht geeignet, in die Tiefe zu gehen, was hier notwendig wäre. Mit "gekünstelt intellektuell" meinst du hoffentlich den Herren über Dir und nicht Augstein oder Blome. |
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schrieb am
21.05.2011 um 18:13
@ popkontext
und was erscheint dir an meinen ausführungen "gekünstelt intellektuell"? nicht, dass ich deswegen besserung geloben würde, aber so, aus rein menschlicher neugier ... |
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Ich wollte dich nicht beleidigen, ich habe das ja auch nicht gesagt - aber deinem Schreibstil könnte man den Vorwurf deutlich eher machen als der Art, wie sich Augstein oder Blome ausdrücken ;)...
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schrieb am
21.05.2011 um 18:29
ey :) mach mal einen vergleich zwischen augsteins schreibstil und seinem mündlichen vortrag und dann schaun mer mal, wo er deutlicher weniger äh's verwendet. so ist das halt, wenn die beiden sich am stammtisch unterhalten *fg*
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schrieb am
21.05.2011 um 18:36
@ Daniel Meister
du schreibst: "Viele Griechen leben halt einfach auf Kosten des Staates" hast du die statistik selbst gefälscht oder berufst du dich auf eine solche von hören-sagen? du schreibst ferner: "der auch wiederum unnötig Geld verschwendet" worin verschwendet er denn deiner meinung nach unnötig geld, der griechische staat? heidanei, immer diese fragen. |
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Nein, auch Augsteins Schreibstil ist klarer als Deiner. Ich kann ihm eigentlich immer sprachlich folgen, in dem was er sagen will, und dir nur zu 80% (also es geht nicht um Inhalte, sondern *wie* die Aussagen formuliert sind). Aber ich finde deine Sachen ja tendentiell recht gut und wollte auch gar nicht mit Dir streiten. Es ging nur um die Anmerkung von Herrn Meister.
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schrieb am
21.05.2011 um 18:47
@ Popkontext
natürlich ist er das, es ist sein metier. und danke, als laie mit 80% bin ich doch gut dabei. also nachträglich, danke fürs kompliment ;) |
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:)
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Ich wollte darauf hinweisen, dass es in der Politik auch mal klarer Worte bedarf, die JEDER versteht.
Politik ist natürlich immer auch ein Stück Populismus und Wahlkampf, aber das gehört zum Geschäft. Zur Sache: "hast du die statistik selbst gefälscht oder berufst du dich auf eine solche von hören-sagen? du schreibst ferner: "der auch wiederum unnötig Geld verschwendet" worin verschwendet er denn deiner meinung nach unnötig geld, der griechische staat? " "Unverheiratete oder geschiedene Töchter von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes erhalten nach dem Tod ihrer Eltern deren Pension. Etwa 40.000 Frauen profitieren von dieser Regelung, die jährlich etwa 550 Millionen Euro kostet. Damit wird das Sozialsystem belastet, das Experten zufolge ohne tief greifende Einschnitte in den nächsten 15 Jahren zusammenbricht. Die Staatsbediensteten genießen nicht nur Kündigungsschutz, sondern können auch schon vor Erreichen des 50. Lebensjahres in den Ruhestand gehen und eine Pension beziehen. Diese großzügige Regelung ist ein Grund dafür, dass die staatlichen Rentenausgaben viel schneller steigen als in anderen EU-Ländern. Staatsbedienstete können durch diverse Boni bis zu 1300 Euro pro Monat hinzuverdienen. Extrageld gibt es beispielsweise für die Nutzung eines Computers, das Beherrschen einer Fremdsprache oder das pünktliche Erscheinen am Arbeitsplatz. Forstbedienstete erhalten einen Bonus für das Arbeiten im Freien. Alle Beschäftigten in Griechenland beziehen 14 Monatsgehälter. Ein halbes Monatsgehalt gibt es zu Ostern obendrauf, ein weiteres im Sommer. Das 14. Gehalt bekommen die Staatsbediensteten zu Weihnachten, wovon ein Teil der Wirtschaft profitiert: Taxis, Restaurants und Friseure dürfen dann legal eine Sondergebühr als "Weihnachtsgeschenk" erheben." Dies ist nur ein kleiner Teil der Ausgaben. Wie gesagt, das soll jeder Staat handhaben, wie er will. Aber wenn er von einer anderen Staatengemeinschaft Geld bezieht geht das nicht. |
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Da misch ich mal kurz mit:
Soziale Absicherung: Abschaffen! Kündigungsschutz: Weg damit! Gefahrenzulage: wtf? "Alle Beschäftigten in Griechenland beziehen 14 Monatsgehälter." Alle, oder nur die im öff.Dienst? Die Boni von Angestellten eines Supermarktes werden auch vom Staat übernommen, oder wie läuft das? Wenn da alles so schön, für die Arbeitnehmer ist, wieso "randalieren" die Leute da so oft...? ... "Aber wenn er von einer anderen Staatengemeinschaft Geld bezieht geht das nicht." Da frag ich mich ja, 1. was Sie @DM mit so Leuten machen würden, die hier von HartzIV leben? Die kosten auch ganz schön viel. Und sollte D. mal Geld benötigen, müssten "wir" erstmal die Hartzer ausbürgern...? Und 2. Was für eine "andere" Staatengemeinschaft? Ist Griechenland nicht Mitglied eben dieser? Also der EU? Und gibt es nicht...moment mir war da so, als hätt ich da mal was gelesen... ach ja hier:"Die EU ist auch eine Solidargemeinschaft, in der die wirtschaftlich Stärkeren die Schwächeren unterstützen." www.bundesregierung.de/Content/DE/Lexikon/EUGlossar/E/2005-11-16-europaeische-union-eu-.html |
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@luzieh.fair schrieb am 21.05.2011 um 20:00:
In der Regel alle..Boni gibts für die Staatsbediensteten. Sie müssen nur richtig lesen. "Soziale Absicherung: Abschaffen! Kündigungsschutz: Weg damit! Gefahrenzulage: wtf?" Habe ich das gesagt?! Was Sie beschreiben sind soziale Grunderrungenschaften, ich rede von darüber hinausgehenden Verschwendungen. zu1: Kürzen, nicht ausbürgern. Aber nicht willkürlich! Man muss genauer hinschauen und unterscheiden, zwischen wirklich Bedürftigen und jenen, die den Staat ausnutzen. zu2: Ich meine die EU. Der Stärkere schützt den Schwächeren. Aber irgendwann muss der lernen alleine zu laufen. Unterstützung ja...aber nicht als Blankoscheck in ein "Fass ohne Boden". Sie "Starken" haben ihren Wohlstand erarbeitet, er ist nicht Gott gegeben. |
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@luzieh.fair schrieb am 21.05.2011 um 20:00:
"Wenn da alles so schön, für die Arbeitnehmer ist, wieso "randalieren" die Leute da so oft...?" Weil sie Angst um diese Leistungen des Staates haben. Ist sogar verständlich. Die Regierung muss es ihnen sinnvoll beibringen. Es randalieren nicht all! Gegen friedliche Demonstrationen ist in Demokratien nichts einzuwenden. Gegen Randale immer. |
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schrieb am
21.05.2011 um 21:07
@ Daniel Meister
was du reinkopiert hast, ist eine reuters-meldung, die zwischen 28.04. und 10.05. im vergangenen jahr durch den blätterwald rauschte. freilich ohen irgendwelche vertiefungen seitdem. hast du belastbare fakten und zahlen zu einnahmen-/ausgabenstrukturen? bei den einnahmen würden mich zb. daten zu einkommenssteuern und deren progression sowie die beitreibung interessieren. in sachen militärausgaben etwa auch zur frage, wieviele der gekauften rüstungsgüter aus deutschland stammen. aber nur, wenn es nicht zuviel arbeit macht. |
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schrieb am
21.05.2011 um 21:36
"aber nur, wenn es nicht zuviel arbeit macht."
Es macht Ihnen anscheinend zu viel Arbeit andere Meinungen zu akzeptieren. Oder wollen Sie gar die Verschuldung an sich bestreiten. Der Riesenbeamten-Apparat trägt eine hohe Schuld daran, das ist doch hier klar zum Ausdruck gekommen, und das sagen die Griechen selber. Also, nur wenn es nicht zu viel Arbeit macht, was ist jetzt Ihr Problem, ignaz.w? |
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Der griechische Einkommenssteuersatz (foros issodimatos) entspricht in etwa dem EU-Durchschnitt, ist nicht das Problem.
Die obigen Fakten der Reuters Meldung sind belegt, müssen Sie nur nachlesen. "einnahmen-/ausgabenstrukturen" Des Staates oder von Privathaushalten.? "in sachen militärausgaben etwa auch zur frage, wieviele der gekauften rüstungsgüter aus deutschland stammen. " Das ist in diesem Zusammenhang unerheblich. Ich denke aber, dass es ein hoher Prozentsatz ist (aber reine Vermutung). |
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"In der Regel alle."
Und wieviel % der Beschäftigen sind im öffentlichen Dienst? Wenn a l l e 14 Monatsgehälter bekommen, dann werden doch die, die in der Privatwirtschaft (z.B. Produktion und Dienstleistung) arbeiten auch von eben dieser und nicht vom Staat mit diesem 14. Monatsgehalt versorgt, oder? Dann verstehe ich nicht, wieso Sie das als "staatliche" Verschwendung sehen...oder wird das 14. Monatsgehalt in Griechenland grundsätzlich vom Staat übernommen? "Sie "Starken" haben ihren Wohlstand erarbeitet, er ist nicht Gott gegeben." Ah, ich erinnere mich. Also ich nicht, an mich hat damals noch keiner gedacht... jaja, die Starken...so hart gearbeitet...und alles ganz ohne Hilfe...nur ein bisschen Plündern hier, ein paar Sklaven dort, eine Prise Ausbeutung und fertig ist die Grundlage, die "uns" alle so stark erscheinen lässt. Nicht zu vergessen: Die Industrialisierung inklusive Auslagern der Produktion, weils woanders so schön billig ist und "unsere" Werte da nicht so hochgehalten werden. "Gegen friedliche Demonstrationen ist in Demokratien nichts einzuwenden. Gegen Randale immer." Geht so, aber egal. |
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@luzieh.fair
Diese Gehälter sind in Griechenland üblich und tariflich ausgehandelt, was natürlich die Wirtschaft schwächt. Beim griechischen Staat macht dies ebenfalls einiges aus. "Sklaven,Plünderung,Ausbeutung"?? Jetzt kommen Sie nicht mit vergangenen Jahrhunderten. Sie genießen keinen Wohlstand?Sie können keinen erarbeiten? Produktionsverlagerungen sind Teil der Globalisierung mit Vor- und Nachteilen. |
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"Diese Gehälter sind in Griechenland üblich und tariflich ausgehandelt, was natürlich die Wirtschaft schwächt."
Blöde Gewerkschaften... "Jetzt kommen Sie nicht mit vergangenen Jahrhunderten." Wieso? "Sie genießen keinen Wohlstand?" Welchen Maßstab setzen Sie da an? "Produktionsverlagerungen sind Teil der Globalisierung mit Vor- und Nachteilen." Ohooo!!! Danke für die Erleuchtung! |
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@ Daniel Meister (21.05.2011; 19:43):
>Ich wollte darauf hinweisen, dass es in der Politik auch mal klarer Worte bedarf, die JEDER versteht.< Herzlichen Glückwunsch! Das ist eine schöne Paraphrase des guten, alten "Das wird man ja wohl man sagen dürfen." Jörg Haider, Thilo Sarrazin und Hubert Frey lassen grüßen. |
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@luzieh.fair schrieb am 21.05.2011 um 23:28
"Blöde Gewerkschaften..." Gut im Verhandeln. Aber wenn das Land pleite geht..was dann? "Wieso?" Weil man dann vom Hundertsten ins Tausendste kommt. Wie weit wollen Sie denn zurück: Antike? "Welchen Maßstab setzen Sie da an?" Das müssen Sie mir sagen. Sie haben doch angemerkt, an Sie hätte keiner gedacht. |
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@ I.D.A. Liszt schrieb am 21.05.2011 um 23:55:
Oh nein! Die alte Taktik! Passt etwas nicht, wird der "Populist" sofort in die braune Ecke geschoben. Sie können Frey doch nicht mit Sarrazin vergleichen! Und ja, in einer Demokratie darf man frei sprechen. |
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@ Daniel Meister (22.05.2011; 00:05):
Klar, darf man in einer Demokratie frei sprechen. Davon machst Du ja selbst fleißig Gebrauch. Also quengle nicht. Außerdem: so ganz neu ist ja auch Deine Taktik nicht. Wenn man Leute wie Dich dabei erwischt, daß Du braunes Gedankengut (nenn es meinetwegen 'rechtspopulistisch') unter dem Mäntelchen des guten, alten Tabubruchs losläßt, schreist Du sofort: "Hilfe, Hilfe! Alte Taktik der Maulkorblinken!" Lies noch mal genau nach. Ich habe nicht Sarrazin mit Frey verglichen, sondern Deine Äußerungen mit denen der Genannten. Leute wie Du und diese brechen dauernd so viele Tabus, daß man davon eigentlich nur noch brechen kann. |
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@I.D.A. Liszt:
Also wenn ich geduzt werde,dann geh ich davon aus,dass ich das auch darf. Du hast immerhin Frey und Sarrazin in einen Topf geworfen. Nachdem aber Frau Merkels Äußerungen hier Gegenstand der Diskussion sind, frage ich mich, ob sie nun auch noch dazugeworgen wird... Und ich lass mich hier nicht mit nem Frey zusammenschmeißen!Lebt der noch?Egal Welche Tabus breche ich denn?! Ist man ein Nazi,wenn man die Verschwendungssucht des griechischen Staates anklagt? |
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@ Daniel Meister (22.05.2011; 01:02):
>Also wenn ich geduzt werde,dann geh ich davon aus,dass ich das auch darf.< - Wenn das 'du' nicht genehm ist, kehre ich also zum 'Sie' zurück. >Welche Tabus breche ich denn?!< - Ihre Worte weiter oben waren: >Ich wollte darauf hinweisen, dass es in der Politik auch mal klarer Worte bedarf, die JEDER versteht.< (Daniel Meister (21.05.2011; 19:43). Damit brechen Sie natürlich gar keine Tabus. Allerdings rennen Sie damit offene Türen ein bei Menschen des Kalibers Sarrazin, Haider oder Frey und allen, die deren bräunliches Gedankengut mit einem trotzigen: "Das wird man doch wohl mal sagen dürfen!" nachbeten. Und es geht mir nicht um Frau Merkels rechtspopulistische Äußerungen, sondern um Ihr trotziges Ich wollte darauf hinweisen, dass es in der Politik auch mal klarer Worte bedarf, die JEDER versteht.. Worte dieser Art sind die Hauptzutat in der braunen Soße, die am Stmmtisch so gern über gedes Gericht gegossen wird. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. |
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@I.D.A.Liszt schrieb am 22.05.2011 um 01:48:
"Das wird man doch wohl mal sagen dürfen!" Was darf man denn NICHT sagen? |
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Wem nutzt es außer dem so genannten Daniel Meister, auf selbigen einzugehen, außer seinem Heimatsüppchen?
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"Wem nutzt es außer dem so genannten Daniel Meister, auf selbigen einzugehen, außer seinem Heimatsüppchen?"
Recht hammse, @Weinsztein, aber dieser Drange zum letzten Wort...der ist soooo groß. Andererseits: soll man den ganzen Kram permantent unkommentiert stehen lassen? Meine Finger zucken da...vielleicht verraten Sie das Geheimnis Ihrer Gelassenheit? Bis dahin... @Daniel Meister "Sie haben doch angemerkt, an Sie hätte keiner gedacht." Wo? |
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@weinsztein + luzieh.fair:
Tja...ist immer das Gleiche..Fragen werden mit Gegenfragen beantwortet und Sie hüllen sich in Arroganz und blicken auf Andersdenkende herab. Sie halten schlichtweg andere Meinungen nicht aus:)! Gerade aber DAS zeichnet einen Demokraten aus. "Sie haben doch angemerkt, an Sie hätte keiner gedacht." Haben Sie doch geschrieben (s.o.). Dann halt nochmal: "Sie 'Starken' haben ihren Wohlstand erarbeitet, er ist nicht Gott gegeben." Ah, ich erinnere mich. Also ich nicht, an mich hat damals noch keiner gedacht..."??? |
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Ach Herr Meister...vielleicht üben Sie noch ein bisschen das Interpretieren von Botschaften. Das, was Sie da als "Beleg" anführen (dass ich mene, niemand würde an mich denken), lässt sich auf einen Spruch zurückführen, den ich in meiner Kindheit oft hörte, wenn ich fragte: wann war das? Ach Lu, da warst Du noch nicht auf der Welt, da hat noch nichtmal jemand an Dich gedacht...
Eigentlich ganz logisch, wo ich doch danach auf die kolloniale Vergnagenheit Europas hingewiesen habe... Und Demokratie (oder DemokratIn sein) bedeutet nicht, andere Meinungen unwidersprochen hinzunehmen. Ist das Ihre Vorstellung von Demokratie? Dass Sie etwas sagen, und alle folgen Ihnen? Das würde ich aber anders nennen... Die Gegenfragen entfallen, wenn Sie mit Ihrer "Meinung", nicht so viele aufwerfen. Was wäre das für eine Demokratie, in der Fragen nicht erlaubt sind? Ich beantworte selber: keine. ... das sag ich auch immer zu Cops auf Demos...gut, dass Sie hier nicht so reagieren können, wie die da. |
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@luzieh.fair:
Ich habe gesagt, dass Sie wohl ungern andere Meinungen höre. Ich halte diese aus...sonst würde ich doch hier nicht schreiben. Nur Ihr ständiges Ausweichen ist anstrengend. Also, Sie behaupten, dass Sie noch nicht dabei gewesen wären, als der Wohlstand erarbeitet wurde..richtig!? Das geschah sehr wohl zu "Ihrer Zeit";)! Deutschland war doch keine große Kolonialmacht...also wirklich. Zudem führt sich der heutige Wohlstand (v.a. hier) nicht auf diese Zeit zurück. Demokratie besteht aus Fragen...aber ein paar Antworten wären schon mal nett;)! |
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@ luzieh.fair (22.05.2011; 09:58):
>Andererseits: soll man den ganzen Kram permantent unkommentiert stehen lassen? Meine Finger zucken da...vielleicht verraten Sie das Geheimnis Ihrer Gelassenheit?< - So geht es mir leider auch viel zu oft. Weinsztein steht wohl auf dem Standpunkt, daß der Klügere nachgibt. Meiner Ansicht nach ist das der Grund dafür, warum es immer die offensichtlich Unfähigen sind, die die Geschicke der Welt bestimmen. Aber den Meister Daniel sollte man vielleicht wirklich sich austoben lassen, bis er müde ist. |
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I.D.A. Liszt schrieb am 22.05.2011 um 14:42 Meiner Ansicht nach ist das der Grund dafür, warum es immer die offensichtlich Unfähigen sind, die die Geschicke der Welt bestimmen. Aber den Meister Daniel sollte man vielleicht wirklich sich austoben lassen, bis er müde ist. Ich sehe, daß Leute wie der Meisters Daniel die Diskussionen kaputt machen, weil man anfängt ihre Kommentare zu widerlegen und sich somit nur noch mit Dummheiten rumschlägt. Irgendwann ist man müde und reagiert nicht mehr. Der Blog samt interessanten Ansätzen ist gestorben, dank dieser Dödels. Aber den Meister Daniel sollte man vielleicht wirklich sich austoben lassen, bis er müde ist. Das klappt nicht, der ist ein perpetuum mobile :-( |
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@thinktankgirl:
Diskutieren heißt gegensätzliche Meinungen und Argumente austauschen. Da stehn Sie nicht drauf, gell;) LG perpetuum mobile |
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@ Daniel Meister (22.05.2011; 17:08):
>Diskutieren heißt gegensätzliche Meinungen und Argumente austauschen.< - Eben: austauschen, und nicht gebetsmühlenartig wiederholen. Schauen Sie mal in ein schlaues Buch. Im übrigen heißt diskutieren wörtlich übersetzt auseinanderschütteln, also sinngemäß etwa bis ins Kleinste zerlegen. Wir schaffen das schon hier in der FC, Sie zu zerlegen. Verlassen Sie sich drauf! |
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schrieb am
22.05.2011 um 20:12
cool down, i.d.a., ein bot ist prädestiniert, in bits und bytes zu zerfallen.
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Och ignaz, keine Sorge, der I.D.A., der tut nichts, der will doch nur spielen.
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Daniel Meister schrieb am 22.05.2011 um 17:08
@thinktankgirl: Diskutieren heißt gegensätzliche Meinungen und Argumente austauschen. Da stehn Sie nicht drauf, gell;) LG perpetuum mobile Naja, wenn du mir mal eine gegensätzliche Meinung präsentierst, werde ich mich gerne darüber austauschen. |
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schrieb am
22.05.2011 um 20:29
*schluck*
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@thinktankgirl
Haben Sie schon mal gelesen, was mir hier alles "gebetsmühlenartig" entgegnet wurde!?:) Lesen Sie meine Beiträge zum Thema Griechenland , dann entdecken Sie die gegensätzliche Meinung - und dann halten Sie dagegen! |
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@thinktankgirl
Haben Sie schon mal gelesen, was mir hier alles "gebetsmühlenartig" entgegnet wurde!?:) Lesen Sie meine Beiträge zum Thema Griechenland , dann entdecken Sie die gegensätzliche Meinung - und dann halten Sie dagegen! |
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@ Daniel Meister (22.05.2011; 21:00):
Wie war das noch mit der Gebetsmühle? Wenn man nicht weiterweiß, dann postet man halt gern mal alles doppelt. |
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@ Daniel Meister (22.05.2011; 21:00)-2:
Wie war das noch mit der Gebetsmühle? Wenn man nicht weiterweiß, dann postet man halt gern mal alles zweimal. |
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Ausweichen?
Keine Ahnung, was Sie meinen. Anstrengend? Also...ja, das hat meine Mama auch immer gesagt, wenn ich mal wieder fragte: warum? "Das geschah sehr wohl zu "Ihrer Zeit";)!" Ohne jetzt unfreundlich werden zu wollen...aber was soll der Smiley an der Stelle? Ist das eine stilistisches Mittel? Und: was meinen Sie mit meiner Zeit? Wenn Sie schon Wert auf Diskussion legen (wie Sie es ja behaupten) dann lassen sie doch die kryptischen Andeutungen und werden konkret. Von welcher Zeit (sagen wir mal Dekade) sprechen Sie, wenn Sie behaupten, da sei des Wohlstands Wurzel? "Deutschland war doch keine große Kolonialmacht" Irre ich mich, oder sprachen wir vom Verhältnis Griechenlands zur EU...? Zu den historischen Zusammenhängen äußere ich mich Ihnen gegenüber hier nicht weiter. Ihnen scheint da ein bisschen das Fachwissen zu fehlen, oder abhanden gekommen zu sein. |
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war @Daniel Meister...is klar,ne?
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@luzieh.fair:
Ich versuchs mal ganz knapp und klar, aber ob das bei Ihnen hilft!?:) ...und da passt er, der Smiley "Von welcher Zeit (sagen wir mal Dekade) sprechen Sie, wenn Sie behaupten, da sei des Wohlstands Wurzel?" Von 1945 bis heute in der Bundesrepublik Deutschland. Mit den Kollonien haben Sie angefangen. Erinnern Sie sich Ihrer Worte nicht mehr: "schrieb am 22.05.2011 um 12:14: Eigentlich ganz logisch, wo ich doch danach auf die kolloniale Vergnagenheit Europas hingewiesen habe..." Zur Historie. Haben Sie denn auch ein Geschichtsstudium? |
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@ Daniel Meister (23.05.2011; 00:43):
>Zur Historie. Haben Sie denn auch ein Geschichtsstudium?< - Oh! Man kann ein Geschichtsstudium haben, also besitzen, also käuflich erwerben. Ja, das erklärt so einiges. |
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Ach Sie haben eins gekauft;)?
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Dann eben "absolviert"...Sie Oberlehrer!:-)
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die Frage von @I.D.A. Liszt habe ich mir auch spontan gestellt...tja, aber doppelter Witz ist ja nicht gleich doppelt witzig, also lass ich es bei einem Mal.
Meine Antwort für Sie darauf lautet, dass es Sie nichts angeht. Nichts für ungut. "Von 1945 bis heute in der Bundesrepublik Deutschland." Ach, gab es da so etwas wie eine wirtschaftliche Stunde Null, oder wie? Das glaub ich kaum. Und richtig, ich habe die kolloniale Vergangenheit Europas angeführt, weil wir über Griechenland innerhalb der EU gesprochen haben. Sie haben mich dann darauf hinweisen wollen, dass Deutschland keine große Kolonialmacht war. Dass sie gleich auf der nationalen Schiene fahren, spricht für sich. |
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Nochmal @Daniel Meister
Das mit der Größe Deutschlands als Kolonialmacht, ist übrigens mal wieder eine Frage des Maßstabs. Das ist vielleicht auch eine Frage der Qualität, nicht der Quantität. Die Mbandu (Herero) würden das sicher ähnlich sehen. |
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@luzieh.fair:
Zum Studium der Geschichte: heißt dann wohl nein - ist aber auch egal! Das Kolonialreich des Kaiserreiches war sehr klein,verglichen mit jenen anderer europäischer Mächte. Zudem weit weniger bedeutend als Wirtschaftsfaktor. Ich weiß sowieso nicht,wieso sie das aufgebracht haben,da das deutsche Kolonialreich 1918 endete und nichts mit wirtschaftlichen Lage heutzutage zu tun hat. Im Falle Großbritanniens und Frankreichs sieht das natürlich anders aus.ABER deren Kolonialreiche als Grundlage des heutigen Wohlstands in Europa,bzw. in Nordamerika aufzuführen ist falsch.Natürlich hat dies dazu beigetragen,aber es gehören eben mehrer Faktoren hinzu...vom Klima bis hin zur christlichen Seefahrt der Neuzeit. Im Falle Griechenlands tut das eh nichts zur Sache,weshalb ich mich frage,warum Sie das aufgebracht haben. Die Stunde null: ab 1945. Marshallplan,Aufaujahre und erfolgreiches Wirtschaften bis heute. |
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"Zum Studium der Geschichte: heißt dann wohl nein - ist aber auch egal!"
Merkwürdige Schlüsse. Ich sagte doch, es geht Sie nihcts an (und es tut auch nichts zur Sache, denn ich kenne Geschichtsstudierende, die dürften sich eigentlich garnicht so nennen. Und ich kenne gänzlich unstudierte, die sich aus Interesse Wissen angelesen haben.) Ein Studium ist kein Qualitätssiegel. Also geb ich Ihnen da Recht: ist aber auch egal. Ihre Idee von (nicht)Zusammenhängen kommt mir sehr konfus vor. Und auch die Idee, dass die "Stunde Null" ein kompletter Neuanfang war, ist...naja, das stimmt so nicht. Auch wenn es Menschen gibt, die sich das Nachkriegsdeutschland gerne "nackt" vorstellen. Sie war nicht mittellos, die junge Republik. Was das Grundthema betrifft: ja, wir schweifen ab. Ich tu das gerne mal, weil ich transferieren will und auch, weil ich ganz gerne größere Zusammenhänge betrachte. Hier ist nicht der richtige Rahmen dafür. Mit Ihnen offenbar schon garnicht. |
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@luzieh.fair schrieb am 23.05.2011 um 16:12:
So ganz unterbewerten sollten Sie das Studium dann doch nicht, Ihre persönlichen Erfahrungen lassen sich nicht einfach verallgemeinern. Die Stunde null gab’s wirklich! Natürlich waren Ressourcen vorhanden. Aber es war einer der radikalsten wirtschaftlichen Neuanfänge der Geschichte. Zum letzten Satz: Jetzt fühlen Sie sich doch nicht immer gleich persönlich angegriffen. Ziemlich dünnhäutig hier die meisten! |
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@luzieh.fair schrieb am 23.05.2011 um 16:12:
So ganz unterbewerten sollten Sie das Studium dann doch nicht, Ihre persönlichen Erfahrungen lassen sich nicht einfach verallgemeinern. Die Stunde null gab’s wirklich! Natürlich waren Ressourcen vorhanden. Aber es war einer der radikalsten wirtschaftlichen Neuanfänge der Geschichte. Zum letzten Satz: Jetzt fühlen Sie sich doch nicht immer gleich persönlich angegriffen. Ziemlich dünnhäutig hier die meisten! |
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Das hat nix mit persönlich zu tun...
...obwohl doch: mit dem Umgang mit meinen persönlichen Ressourcen...die sind begrenzt. Und bevor ich Ihnen mein Verständnis von historischen Kontexten erkläre, gehe ich lieber mit dem Hund raus. Ich nehme, was Sie betrifft, nichts persönlich. Wir kennen uns weder, noch haben wir hier im Netz eine besondere Ebene...wie sollte ich denn da was persönlich nehmen? Vor allem: wieso "immer"? |
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Das hat nix mit persönlich zu tun...
...obwohl doch: mit dem Umgang mit meinen persönlichen Ressourcen...die sind begrenzt. Und bevor ich Ihnen mein Verständnis von historischen Kontexten erkläre, gehe ich lieber mit dem Hund raus. Ich nehme, was Sie betrifft, nichts persönlich. Wir kennen uns weder, noch haben wir hier im Netz eine besondere Ebene...wie sollte ich denn da etwas persönlich nehmen? Vor allem: wieso "immer"? |
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@ luzieh.fair (23.05.2011; 23:36):
Vielleicht sollte man ihn doch sich austoben lassen, bis er müde wird. Dann können die Erwachsenen ihn schlafen schicken und sich in Ruhe ernsthaft unterhalten. |
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Zur Sache habe ich selbst so allerlei gebloggt.
Mir fällt jetzt nur noch die kürzliche BILD-Studie ein, an der übrigens auch ein ehemaliger Freitags-Autor, Wolfgang Storz, mitgearbeitet hat. BILD ist sowieso keine Zeitung, haben die herausgefunden. Und - die Otto-Brenner-Stiftung, welche die Studie finanziert hat, hat auch eine hübsche Plagiatsfassung der BILD-Studie ins Netz gestellt. tinyurl.com/3rtwycu Hier isse. Ich finde, die veranlassen interessantere Studien als die bei FORSA. Enthalten ein bemerkenswerter Kalenderspruch "In einem Land, in dem BILD als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher." Wiglaf Droste, Deutscher Volkspoet (*1961) Ich wollte, mir fiele auch manchmal sowas Herrliches ein. |
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Was hat Ihnen denn Bild getan;)? Is halt Boulevard.
In England gibts 5 überregionale Boulevardblätter...sogar ein linkes!!! |
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Lieber unge-BILD-et bleiben als diesen papiernen Haufen blutroter Druckerschwärze anzuschauen.
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Mir tut BILD gar nichts, ich vermeide das Blatt wo ich kann. Ich werde mir auch kein Solidaritätsabo mit BILD aufschwatzen lassen.
Andererseits - vielleicht muss der Blome ja eines Tages ins kleine Exil, weil er noch immer an zu Guttenberg hängt, da kann er dann beim Freitag die Community übernehmen. Das wäre doch eine Herausforderung. |
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@GeroSteiner
Gilt dann auch für den Mirror(loyal to Labour loyal to you)?! |
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schrieb am
21.05.2011 um 23:00
@Magda
Wie können Sie sich ein fundiertes Urteil bilden, indem Sie die Hälfe der alltäglichen Medien verwmeiden? |
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@Magda
BILD vermeiden,OK..aber denken Sie messen dem Ganzen zu viel Bedeutung zu |
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Wer glaubt, dass BILD eine Zeitung ist, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten, oder dass Wandhalter Wände halten.
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Auch eine BoulevardZEITUNG ist eine Zeitung lieber Zitronenfalter;)
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@GeroSteiner: Was ist jetzt mit dem Mirror?
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@ Hamlet (21.05.2011; 23:00):
>@Magda Wie können Sie sich ein fundiertes Urteil bilden, indem Sie die Hälfe der alltäglichen Medien verwmeiden?< - Eben genau darum. Außerdem müßten Sie erst einmal vorrechnen, wie die BILD-Zeitung es schafft, allein die Hälfte der "alltäglichen Medien" zu sein. |
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@Ida
Daniel Meister und sein Hamlet, all ihre vielen Aliasse werden in jeden seriösen Blog seichen, so man sie mit Antworten füttert. Dann kehren sie in ihre rechte Foren zurück, wo sie zu Hause sind. Und berichten dort von ihren Erfolgen. Manche glauben, Daniel Meister sei ein Rechtspopulist, andere halten ihn für einen rechten Demagogen, gar für einen Neonazi. Wer oder was ist Daniel Meister? Weiß google mehr, oder Wikipedia? |
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Bild= Hälfte die alltäglichen Medien warum?
Also ich kaufe die Bild immer dann, wenn ich mittags zu meinem Lieblingschinesen essen gehe. 1. der Preis steht im Verhältnis zu meinem Nutzen und Bedürfnissen, die wären: ich will nicht angesprochen werden und meine Ruhe haben. da 2. die Zeitung groß genug ist, um den ganzen Tisch einzunehmen, so setzt sich meistens keiner dazu. 3. ich so tun kann als lese ich, obwohl ich nur die Schlagzeilen und Text überfliege und die Bilder gucke. 4. ich meinem Gehirn dadurch eine Auszeit vom anstrendenden Arbeitsdenken gönnen kann, denn 5. die Botschaften sind einfach gehalten, ja leicht aufzufassen, müssen nicht weiter ernst genommen und durchdacht werden. 6. Trotzdem bekomme ich einen Eindruck, in welche Richtung und wie ich manipuliert werden soll. aha! 7. Ich weiß also, wogegen ich Argumente für die nächste Unterhaltung an einer Supermarktkasse, im Park oder im Freindeskreis finden muss. (Rheinländer, insbesondere D´dorfer reden mit jedem, zu jeder passenden Gelegenheit über fast alles :-)) 8. ich mich durch die Prominews amüsiert fühle und 7. die Zeitung durch habe, wenn ich mit dem Essen fertig bin und die Zeitung deshalb nicht mitschleppen muss. Also ich finde der Preis steht in optimaler Relation zu meinem Nutzen. |
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@weinsztein
Sie amüsieren mich;)! Hab kein Pseudonym...und Hamlet hat nix mit mir zu tun. Also mich als Rechtspopulist oder gar als NEONAZI zu bezeichnen finde ich eine bodenlose Unverschämtheit. WO habe ich etwas Neonazistisches geschrieben. Genau das ist Ihre Masche. Alles was nicht in Ihre Welt passt, ist gleich Faschismus. So hat die DDR ja auch die Mauer bezeichnet. Also Sie sind schon eine Nummer. Wir sind Demokraten. Das ist doch hier kein Weimar. Für Sie sind wohl CSO, GOP, FDP, CDU, Berlusconi, Cameron, Sarkozy |
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@weinsztein
Sie amüsieren mich;)! Hab kein Pseudonym...und Hamlet hat nix mit mir zu tun. Also mich als Rechtspopulist oder gar als NEONAZI zu bezeichnen finde ich eine bodenlose Unverschämtheit. WO habe ich etwas Neonazistisches geschrieben. Genau das ist Ihre Masche. Alles was nicht in Ihre Welt passt, ist gleich Faschismus. So hat die DDR ja auch die Mauer bezeichnet. Also Sie sind schon eine Nummer. Wir sind Demokraten. Das ist doch hier kein Weimar. Für Sie sind wohl CSO, GOP, FDP, CDU, Berlusconi, Cameron, Sarkozy |
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Fragen Sie die Redaktion
ITP = www.itp.de/Immunthrombozytopenie/index.html äähhh (IP-Adresse) sicherlich von cybercafe gehumpelt & gesprunkelt... Daniel Meister, spar die deine Antwort, bekommst' eh keine... |
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@tlacuache:
Ahja...der Pina Colada trinkende Salonrevoluzzer...aus wo noch mal her;)?? Redet wohl nicht mehr mit mir...ist auch besser für ihn. Redet er doch nur mit Gleichgesinnten, die Ihm Recht geben.lástima;(( |
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@ Daniel Meister (22.05.2011; 13:49):
>Also mich als Rechtspopulist oder gar als NEONAZI zu bezeichnen finde ich eine bodenlose Unverschämtheit.< - Hat das tatsächlich jemand getan? Und hat weinsztein das, wie Sie behaupten, in seinem, von Ihnen hier zitierten, Kommentar getan? Nein, er schrieb vielmehr: "Manche glauben, Daniel Meister sei ein Rechtspopulist, andere halten ihn für einen rechten Demagogen, gar für einen Neonazi." (weinsztein, 22.05.2011; 04:53). Lesen bildet, Daniel Meister, und richtiges Lesen hilft sogar dabei, die Aussagen anderer zu verstehen. Ähnlich ist es mit dem Schreiben. Besonders daran kann man erkennen, unter welchm Teppichboden jemand intellektuell verkehrt. >Alles was nicht in Ihre Welt passt, ist gleich Faschismus. So hat die DDR ja auch die Mauer bezeichnet.< - Also, jetzt mal richtig gelesen: Die DDR hat also die Mauer als Faschismus bezeichnet? Oder hat die DDR die Mauer als alles was nicht in ihre Welt passt, bezeichnet? Und die DDR konnte sprechen? Doll! Dazu noch phänomenal verkürzte, elliptische Sätze wie dieser: Für Sie sind wohl CSO, GOP, FDP, CDU, Berlusconi, Cameron, Sarkozy - Vielleicht wäre es besser, wenn die Leute, die hier im Forum mitschreiben, wenigstens über einen Hauptschulabschluß verfügten. Außerdem schreiben Sie: >Wir sind Demokraten.< - Entschuldigung - wer genau sind denn diese wir? Sie und Ihre Konsorten? Und wer, bitteschön, wäre das genau? Vielleicht Sie, Sarrazin, Haider und Frey? |
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@I.D.A. Liszt schrieb am 22.05.2011 um 14:37
"Manche glauben, Daniel Meister sei ein Rechtspopulist, andere halten ihn für einen rechten Demagogen, gar für einen Neonazi." Das Wörtchen "manche behaupten" mag diese Anschuldigung zu einer unterschwelligen Anschuldigung herabstufen. Aber es ist dennoch ein Seitenhieb der unfeinen Art. Immer dann, wenn Sie nicht weiter wissen, Ihnen das Wissen "ausgeht" werden Sie beleidigend und ausfallend. Die DDR (damit meine ich den Staat) bezeichnete die Mauer als antifaschistischen Schutzwall. Sorry, da hab ich mich oben falsch ausgedrückt. Will sagen, Sie verfahren genauso und tun alles, was Ihnen nicht in den politischen Kram passt, als Faschismus ab. Genauso hat es die DDR mit dieser aberwitzigen Bezeichnung der Mauer getan. Hauptschulabschluss: Ich würde wetten, dass ich über einen weit höheren Bildungsabschluss als Sie verfüge;) Nur im Gegensatz zu Ihnen lasse ich mir den Intellektuellen, der Sie sein zu glauben, nicht permanent raushängen. "Wir". Wir alle hier. Sie nicht?? Und geben Sie es doch zu: CSO, GOP, FDP, CDU, Berlusconi, Cameron, Sarkozy...sind für Sie faschistoid..oder habe ich wieder eine Frage gestellt, auf die sich nicht antworten trauen? Sie wären/sind ein guter Politiker, das Reden um den heißen Brei liegt Ihnen;)! |
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auf die SIE sich nicht antworten trauen?
muss es heißen, Herr Oberlehrer. Mea culpa |
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CSO = "Centralistisch - sozialistische Oppositionspartei" (1919?)
GOP = "Galoppierende - oppositions Partei" (2019?) Wir sind DEMOKKKRRRRATEN |
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"Nur im Gegensatz zu Ihnen lasse ich mir den Intellektuellen, der Sie sein zu glauben, nicht permanent raushängen."
Sprachlich muss das nicht sein, aber wenn es um die argumentation geht, wäre es sicher eher eine Bereicherung als das, was Sie nach meinem Eindruck hier machen - immer wieder allgemeine populistische Behauptungen in den Raum stellen und sie nicht in Frage zu stellen. wenn Sie ein Konservativer wären, der auf dem intellektuellen Niveau von Herrn Blome auch mal linke Meinungen argumentativ anspruchsvoll in Frage stellt, hätte ich gar kein Problem. "Und geben Sie es doch zu: CSO, GOP, FDP, CDU, Berlusconi, Cameron, Sarkozy...sind für Sie faschistoid." Wer behauptet das? Die CDU und die FDP haben sicher einen rechten Rand, der faschistoid ist. Aber das wiesen z.B. Augstein und Blome darauf hin in ihrer letzten Sendung hin, um beim Thema zu bleiben, dass man da Westerwelle zu gute halten muss, dass er von Stahl und Konsorten konsequent ausgebremst hat, und auch die CDU distanziert sich schon rein aus Imagegründen von Leuten, ide allzu offensichlich mit den Nazis kuscheln. Die anderen sind Neoliberale und Neokonservative - da gibt es Überschneidungen, aber auch ganz deutliche Unterschiede zu faschistischen Ideologien. |
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;)
Meinte CSU..schreibe von unterwegs...sorry! GOP = Grand Old Party (US-Pepublikaner) |
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@tlacuache CSO, GOP sagt mir spontan auch nichts, hatte ich vergessen anzumerken. Grand Old Party, die US-Repunblikaner?
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Sorry: Teebeutelveranstaltung, Palin, vor 4000 Jahren sind die Dinosaurier ausgestorben etc...
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Also, ich habe doch genügend Argumente für die Verschuldung Griechenlands vorgebracht, s.o.!
Hernach wurde ich mit Frey, etc. in einen Topf geworfen. Da wird man sich ja wohl noch verteidigen dürfen? Einen "faschistoiden Rand" von CDU und FDP bestreite ich. Das können Sie evtl. von Einzelpersonen behaupten aber nicht von ganzen Teilen der Parteien. Sie stellen immer Behauptungen auf, ohne diese zu begründen. Ein Beispiel: "Die anderen (Berlusconi, Cameron, Sarkozy) sind Neoliberale und Neokonservative - da gibt es Überschneidungen, aber auch ganz deutliche Unterschiede zu faschistischen Ideologien." WO finden Sie bei den dreien "Überschneidungen zu faschistoiden Ideologien"? |
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Is schon etwas länger her, das mit den Dinos;)
Die Tea Party ist ein Teil der Republikaner. |
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"ich habe doch genügend Argumente für die Verschuldung Griechenlands vorgebracht"
Dafür braucht man keine Argumente, das ist ein belegter und unumstrittener Fakt. Argumente sollten die besten Lösungsvorschläge untermauern. "Einen "faschistoiden Rand" von CDU und FDP bestreite ich." Sie können das gern bestreiten, aber das ist nun auch Fakt. Einen Namen habe ich ja genannt, und der hatte ja seine Gefolgschaft. Zum rechten Rand empfehle ich z.B. das Video: www.youtube.com/watch?v=mnJGxOdfu2A Überschneidungen zu faschistoiden Ideologien sehe ich z.B. im Menschenbild - natürlich nicht so krass, oder auch ein bisschen anders, aber es geht in die Richtung. Populistische Problematisierung von Ausländern, nur wer - im Sinne des Nutzens für die gegenwärtige Wirtschaftsordnung als human recource - funktioniert ist ein wertvolles Mitglied der Gemeinschaft, etc. |
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...Video zum rechten Rand der CDU...
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Die Argumente, welche die Verschuldung belegen, richteten sich ja auch vielmehr an einige Unbelehrbare hier im Blog.
Dieses Video hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Dass es schwarze Schafe (oder braune) gibt, habe ich nicht bestritten. Wichtig ist, dass man sie ausfindig macht, was im Falle Hohmann auch geschehen ist. Aber es bleiben Einzelfälle. "Populistische Problematisierung von Ausländern, nur wer - im Sinne des Nutzens für die gegenwärtige Wirtschaftsordnung als human recource - funktioniert ist ein wertvolles Mitglied der Gemeinschaft, etc." Die Menschenwürde ist unverletzlich. Wenn der Zuzug von Migranten, von deren "wirtschaftlichen Nutzen" abhängig gemacht wird, sehe ich da allerdings keinen Widerspruch, geschweige denn faschistoides Gedankengut. Dies ist legitime Wirtschaftspolitik. Integration muss mit Sinn und Verstand erfolgen. Auch das Verbot der Burkha in Frankreich sehe ich nicht als "faschistoid". Camerons, Sarkozys und Berlusconis Menschenbild in diese Ecke zu rücken ist schon ein starkes Stück;)! |
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Popkontext:
Na? bald abgekaut an D.M.? Viel Spass noch... P.S. hab's schon hinter mir... P.P.S. ..."Die Tea Party ist ein Teil der Republikaner"... Ja, und die Palin sagte die DINOS sind vor 4000 Jahren ausgestorben, da muss man sich nicht mal "Teil" - mässig damit ausseinandersetzen, Teebeutelmässig (Boston Tea - Party für Geschichtsträchtige)... Und Gruss |
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Man muss nicht jedes Palininterview kennen.
Sie haben wahrscheinlich den ganzen Tag nichts zu tun;)? An der Copacapana...? Und manche Ansätze der Tea Party haben Hand und Fuß. Wenn das Teebeutel sind, dann sind Sie eben ein Teeei;) Sie habens einfach nicht gern, wenn man widerspricht. Würde mich echt brennend interessieren welchem Beruf Sie nachgehen, wo Sie sich sowas erlauben können. |
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@tlacuache
Naja, mit einem konservativen Sparringpartner auf dem intellektuellen Niveau von Herrn Blome würde ich mich ja gern abgeben. der hat ja z.B. auch gar nicht abgestritten, dass die FDP einen rechten Rand hat, nur betont er, dass Westerwelle und Co. den stark zurückgedrängt haben - und das stimmt ja auch. So eine Diskussion würde mich intellektuell fordern und weiterbingen, aber nicht "Argumente" à la "ich bestreite das" und Plattitüden wie "Die Menschenwürde ist unverletzlich". @Daniel Meister Da stimme ich Ihnen zu, man muß nicht jede Palin-Rede kennen - die Frau hat genug hochgradigen Dünnsinn von sich gegeben, dass man sie sich völlig disqualifiziert hat. "Und manche Ansätze der Tea Party haben Hand und Fuß." Welche wären das aus Ihrer Sicht? |
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Wo wir gerade beim Thema rechter Rand und FDP waren, hier ein interessanter aktueller Link. Habe ich nur kurz überflogen - eine gewagte, aber nicht uninteressante These dazu: www.wdr5.de/sendungen/politikum/s/d/05.04.2011-19.05/b/die-fdp-protestpartei-am-rechten-rand.html
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OK, nach genauerem Lesen finde ich das nicht überzeugend ausgeführt, aber mal interessant als Idee.
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Als Grossgrundbesitzer (368 ha), der bei 35 Grad die Trinkwasserration von 227 Mililitern auf 201 Milliliter bei den den Arbeitnehmern herabgesetzt hat ("Cash - Flow"), sprechen wir da noch nicht von "unmenschlichen Verhältnissen".
Man muss auch als Unternehmer sehen, wo man bleibt... Deswegen muss man in meinem Fall auch den "rechten Rand" der "Freiheitlichen" besonders auf dem Pferdefuss schauen, nicht dass die Unternehmenssteurern auf 98 % gesetzt werden, obwohl sie ja schon "real" gefuehlt sind. Aber ich kauf mir eben ein M....P... - ...EIS.. Aber man hat vorgesorgt ("Cash - Cow"), der nächste Bürgermeister und Landtagspräsident, egal ob Links-, Rechts-, Mitte- oder Blumenpartei hat mir schon einen Termin beim Finanzdirektor besorgt, da kann ich die "Spenden" wieder von den "Steuern" absetzen... |
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@popkontext schrieb am 22.05.2011 um 18:01
Sie fühlen sich also intellektuell nicht gefordert und denken ich wäre Ihnen intellektuell nicht ebenbürtig...sehr schön hoch Ihr Ross, auf dem Sie da sitzen, um es mal sprichwörtlich zu formulieren;)! Menschenrechte sind also Plattitüden - oh nein der Zusammenhang - ich tue Ihnen Unrecht. Wissen Sie, von vielen Ihrer Mitblogger, welche ja grundsätzlich Ihre Ansichten teilen, bekomme ich laufend Plattitüden und Parolen einfachster Art unter die Nase gerieben. Nachfragen enden dann ohne Auskunft. Zu Ms Palin. Sie betrachten Sarah Palin aus rein deutscher Perspektive. Sie und auch die Tea Party Bewegung vertreten Ideen, die sich in Mitteleuropa kaum verwirklichen lassen. Aber aus amerikanischer Sicht vertreten sie klassische Ansichten der republikanischen Partei: - Rückbesinnung auf alte Werte - weniger Staat, mehr Freiheit für den Einzelnen - Steuersenkungen Sie mögen das nun als altmodisch, oder gar reaktionär abtun, aber ich finde einige der Ansichten durchaus vertretbar und uramerikanisch. |
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@tlacuache
Hat Fidel Castro deutsch gelernt... |
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"Menschenrechte sind also Plattitüden - oh nein der Zusammenhang - ich tue Ihnen Unrecht."
Genau so ist es. Für (unsere) Mitblogger bin ich nicht verantwortlich. "bekomme ich laufend Plattitüden und Parolen einfachster Art unter die Nase gerieben. Nachfragen enden dann ohne Auskunft." Vielleicht hat das auch mit Ihnen zu tun? "Sie betrachten Sarah Palin aus rein deutscher Perspektive." Abgesehen davon dass das nicht stimmt, weil ich mich recht intensiv mit US-Politik befasse, wie kommen Sie zu dem Schluss? "Sie und auch die Tea Party Bewegung vertreten Ideen, die sich in Mitteleuropa kaum verwirklichen lassen." Glücklicher Weise. Ein erstarkendes Potential für rechtspopulistische Parteien und Bewegungen gibt es ja leider auch in Europa. Aber soll das jetzt ein Argument dafür sein, dass sie keinen Dünnsinn redet? "Aber aus amerikanischer Sicht vertreten sie klassische Ansichten der republikanischen Partei: - Rückbesinnung auf alte Werte - weniger Staat, mehr Freiheit für den Einzelnen - Steuersenkungen" Ja, so verkürzt nicht nur der republikanischen Partei, sondern die von allen konservativen bzw. liberalen Parteien dieser Welt. Aber es geht doch um das Spezielle, wodurch sich die Tea Party von den Republikanern abhebt. Was finden Sie, hat da aus Ihrer Sicht Hand und Fuss? "ich finde einige der Ansichten durchaus vertretbar" Konkret? "Uramerikanisch" - muss das gut sein? |
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"Sie betrachten Sarah Palin aus rein deutscher Perspektive."
Die USA sind in vieler Weise anders strukturiert und haben eine andere Geschichte. Colorado ist nicht Berlin Mitte. Das Programm der Tea Party Bewegung ist natürlich allgemein gehalten, wie es eine Oppositionsparty eben macht. Ich finde darin brauchbar: - Beendigung von Steuererhöhungen. Abschhaffung aller Steuererhöhungen ab, einschließlich jener auf das Einkommen, die Kapitalerträge, und den Tod (Erbschafts- und Schenkungssteuer). - In die Verfassung ist die Bestimmung aufzunehmen, dass der Staatshaushalt ausgeglichen sein muss und Steuererhöungen nur mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden können. Ich habe bewusst angemerkt, dass dies in Mitteleuropa nicht realisierbar ist, da wir es gewohnt sind, uns auf den Sozialstaat zu verlassen. "Uramerikanisch" ist zumindest nicht schlecht, da die USA das Mutterland der modernen Demokratien sind, ohne welchse unsere Demokratie nie laufen gelernt hätte. Ich bin kein Anhänger der Tea Party, aber ich würde sie keinesfalls verteufeln und als rechtspopulistisch abtun. Sie macht einen nicht unwichtigen Teil der Republikaner aus, ist aber nicht mehrheitsfähig. Zudem machen erklärte Tea Party Anhänger, die im November gewählt wurden, wie z.B. Rand Paul ganz pragmatische Politik. |
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Ach, @Daniel Meister, wenn Sie nicht in der Lage sind, konkrete Antworten auf konkrete Fragen zu gebe, sondern mit einer langen Reihe von Allgemeinplätzen und Phrasen ohne neuen Erkenntniswert langweilen, ist das keine Grundlage für eine Diskussion.
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@Vorredner:
Sie haben eine Frage gestellt und ich habe geantwortet. Sie wollten wissen,was ich gut finde an der Tea Party und ob "uramerikanisch" immer gut sein muss.Das habe ich beantwortet. Das meine Antworten neue Erkenntnisse beinhalteten,davon konnten Sie nicht ausgehen. Sie sind ja ganz gut im Fragen stellen und Behauptungen aufstellen. Sie sprechen einfach mal von "Dünnsinn"... Was passt Ihnen denn nicht an Palins Aussagen? |
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@Angelia
Sie haben 7a) vergessen: Man kann prima Fisch in die BLÖD einpacken! Das Format is dafür große Klasse... Wer's beim Fischeinpacken lieber was intellektueller haben will, sei auf DIE ZEIT verwiesen. Damit geht das auch prima! Aber: Qualität beim Fischeinpacken hat natürlich ihren Preis! ZEIT is teurer als BLÖD. Dafür isse dicker - also mehr Fisch! LG Tom -------------------------------- Projekt "Fischeinpacken" ist notiert. |
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Das Video hat einen denunziatorischen Unterton, der mir nicht gefällt.
Faschismus ist nicht das gleiche wie rechtskonservativ, der verkürzte Faschismusbegriff kann aus linker Sicht nicht dem Thema gerecht werden. In der Tat spielt die Verwertung des Menschen als Arbeitsmaterial (human ressource) in einen faschistischen Zusammenhang, aber das sind keine rechtskonservativen Standpunkte, sondern kommen aus gewerkschaftsnaher Wissenschaft, die mit den Humanressourcen die Bedeutung des Faktors Mensch im Produktionsprozess aufwertend betonen will. Eine Betonung eines Volksbegriffes steht dem Faschismus eher im Wege, so wie er einst der Internationale im Wege stand... Es ist kompliziert... Rechtsausleger bei der CDU gibt es natürlich. Man denke z.B. an den Landesverband Oldenburg. |
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Bild tut mir nichts?
Bild tut nichts! Vor allem nichts zur Sache. Bild ist stattdessen ein Angriff auf die Intelligenz eines jeden Menschen und zwar bei der Auswahl, Zusammenstellung und Präsentation von Informationen. Früher war Bild sogar einmal für Angriffe auf Menschen, für Attentate, auslösendes Element. Das ist heute vermutlich nur noch indirekt so, weil die Leute im Konsumrausch und der Medienpropaganda das Denken verlernen und, mit Volker Pispers gesprochen, sich "ihr Gehirn in die Bildzeitung" einwickeln lassen. Das genügt schon. Der einzelne wird nicht mehr zornig. Was soll er auch schon machen. Bild ist ebenfalls nicht polarisierend oder gar politisch. Bild ist nur Po. Und wie es bei diesem Körperteil nun einmal ist, so produziert reichlich Braunes. Das fließt dann schön über den Sehnerv in den Mainstreamkopf und stärkt von dort aus die braunen Ränder, durch relativierende und selektive Wahrnehmung oder durch die Mehrung von Ressentiments und Chauvinismus. Da höhlt der stete Tropfen schon den Stein aus. |
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@Fred Thiele schrieb am 22.05.2011 um 09:51
Sie müssen Bild ja nicht lesen. Boulevardblätter gehören zu den Zeitungslandschaften in den meisten Länder. Nicht immer muss man alle Schlagzeilen richtig ernst nehmen, das sagen selbst die Leser derselben. Können Sie mir nur EINE Schlagzeile von BILD nennen, die braunes Gedankengut "fließen" lässt? |
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@Fred Thiele schrieb am 22.05.2011 um 09:51
Sie müssen Bild ja nicht lesen. Boulevardblätter gehören zu den Zeitungslandschaften in den meisten Länder. Nicht immer muss man alle Schlagzeilen richtig ernst nehmen, das sagen selbst die Leser derselben. Können Sie mir nur EINE Schlagzeile von BILD nennen, die braunes Gedankengut "fließen" lässt? |
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"Können Sie mir nur EINE Schlagzeile von BILD nennen, die braunes Gedankengut "fließen" lässt?"
Eine hinterfotzige rhetorische Finte. Aus dem Slogan "Arbeit macht frei" schließen Sie womöglich noch auf lautere Vorsätze? Ich kotze gleich. BILD nicht lesen, das reicht nicht. BILD nicht kaufen, das wäre ein Anfang. |
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@GeroSteiner
Na,schon übergeben?! Sie holen Ihre Vergleiche ja aus der alleruntersten Schublade! Und warum? Weil Ihnen eben keine "braune"Schlagzeile einfällt! Tja und der Frage nach dem Daily Mirror sind Sie schön ausgewichen. |
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"Diese Affenhitze - Werden wir jetzt alle Afrikaner?"
Da haben sich die Bildler sicher schwer auf die Lippen beißen müssen, um nicht "Neger" zu schreiben. Mit dem durchaus gebräuchlichen "Affenhitze" zu hantieren und dann von "Afrikanern" zu sprechen ist ja schon ein starkes Stück. Zugegeben, direkte Nazipropaganda wird man in Bild schwerlich finden. Es schwingt eben so mit, zwischen den Zeilen und bedient unterschwellige Ressentiments und rassischen Chauvinismus. So wie diese Zeile. DAS ist Bild. |
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bild-bashing könnte auch das zeichen einer gewissen hilflosigkeit gegenüber einem jahrzehntelangen phänomen sein, qwasi auf erbfolge getrimmt.
bei aller kritik, sowas tangiert das format augstein/blome nicht einmal mehr periphär. und ist in etwa so kindisch, wie bob dylan noch immer böse zu sein, dass er plötzlich e(k)lekt(r)ische statt akustischer musik gemacht hatte. der wird übermorgen 70. |
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Bild tangiert das Format Augstein / Blome sehrwohl. Nicht das Herr Blome auf dem inhaltlichen Niveau seines Blattes argumentiert, aber auf der politischen Ebene vertritt er es - wie Augstein den Freitag. Nur dass letzterer freier agieren kann, weil er keinen Chefredakteur und einen mächtigen Verlag hinter sich hat, sondern erstmal selbst bestimmen kann, wohin die Reise geht.
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schrieb am
22.05.2011 um 18:37
vielleicht ist (wieder einmal:)) nicht so klar ausgedrückt - bild-bashing ... tangiert das format ... nicht.
und dabei bleibe ich auch. augstein & blome sprechen weitaus mehr kontexte (auch formensprachen) an als das, was in "ihren" jeweiligen papierformen geschrieben steht. auch auf die gefahr hin, mich zu verheben: hauser & kienzle lebten bei frontal eine ähnliche spannung aus. und waren zu beginn ebenso ein wenig befangen. |
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Das habe ich leider kaum noch auf dem Schirm, weil ich auch seit jahren keinen Fernseher mehr habe - und entweder habe ich gerade einen Totalaussetzer oder es gibt das nicht online. Würde mich in dem Kontext gerade noch mal interessieren zu schauen, wie die das gemacht haben. Dafür bin ich auf die Burschen gestoßen - aber das ist völlig krampfig und geht gar nicht: www.youtube.com/watch?v=33sss6nd11o
Nochmal genauere Erklärung: Was meinst du mit mehr Kontexten und Formensprachen? Also inhaltlich vielfältig sind ja beide Blätter, zumindest wenn man Blome jetzt eher als Springer-Vertreter allgemein sieht und Die Welt zu seinem Spektrum dazu nimmt - das ist wenigstens sowas wie eine Zeitung und wird ihm gerechter. |
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Haha, das verlinkte Video kommt auch von der FDP, hatte ich glatt übersehen.
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…was war denn das „Europa“ der letzten 10 Jahre: NATIONALE Kapitalstandorte KONKURRIEREN auf den jeweiligen „Märkten“ IN einem GEMEINSAMEN Geld!
Was war der Zweck dieser höchst widersprüchlichen und ehrgeizigen Veranstaltung? MIT der Etablierung einer neuen gemeinsamen europäischen Währung, dem Dollar ein Konkurrenzfähiges WELTGELD vor die Nase zu setzen. Für diesen Zweck wurden „die Märkte“ so gut wie ALLER (protektionistischer) Regulierung „bereinigt“, um jede mögliche Störung internationaler Kapitalflüsse zu eliminieren. Die Deutsch-Französischen Hauptakteure des Euro glaubten und hofften (so kann das tatsächlich ausdrückt werden) den unauflösbaren Hauptwiderspruch einer innereuropäischen Konkurrenz, abgewickelt in EINER Währung, mit zukünftigen Weltmarkterfolgen auf Kosten der vorhandenen Weltgelder kompensieren zu können. Und auch genau deswegen wurden ganz bewusst „Schwache Kandidaten“, deren nationale Bilanzen ganz OFFENSICHTLICH die „strengen Stabilitätskriterien“ in keiner Weise erfüllten, mit offenen Armen empfangen! Diese nationalen („gefälschten“) Bilanzen waren damals ALLEN Hauptakteuren sehr wohl bewusst und ihre willentliche Nichtkenntnisnahme eine POLITISCHE Entscheidung, zugunsten des zukünftigen imperialistischen Erfolges! Der ist erstmal prächtig in die Hose gegangen. Allerdings sind dadurch die imperialistischen Ambitionen (und mit ihnen der EURO!) der Hauptakteure nicht aus der Welt, die auch genau den Grund abgeben für die „alternativlose“ Entscheidung, die innereuropäische Konkurrenz entgegen dem Misstrauen „der Märkte“ durch Kreditierung der exorbitanten Staatsschuld wieder in „Wert zu setzen“. Und über die Zerschlagung der Reste noch existierender staatlicher „Wohlfahrt“ und der radikalen Senkung nationaler Lohnniveaus , die Schuldentilgung VORERST zu gewährleisten. Denn die Absurdität, dass darüber in den „Verliererstaaten“ überhaupt kein Geschäftsleben in Gang kommen wird, ist den europäischen Machern dabei durchaus bewusst. Deutschland hat es übrigens erfolgreich vorgemacht und mit der faktischen Abschaffung des „Sozialstaates“, der Schaffung von Dumpinglöhnen, einen flächendeckenden Zwangsarbeits- und Sanktionsregime und verschärfter Arbeitsintensivierung (was heute Einer pro Zeiteinheit erledigt, wurde vor Jahren von 2 bis 3 Malochern erledigt), die Lohnarbeit durch staatliche Vorgaben INSGESAMT so billig(und unerträglich) gemacht, dass deren Anwender und Käufer ihre so produzierten Waren billiger als die Konkurrenz aber dennoch Gewinnbringend absetzten konnten und können. Die so herbeiregierte Massenarmut ist nicht nur ein trauriger Beleg für die UNVEREINBARKEIT Nationalen Erfolges mit dem (ausbleibenden) Erfolg Derjenigen die ihn erarbeiten müssen, sondern auch ein wesentlicher Grund für die traurigen Resultate eines auf diese Weise erfolgreichen Niederkonkurrierens der INNEREUROPÄISCHEN Konkurrenz wie bspw. Griechenland. Die Konkurrenz der Standorte wird so immer radikaler dem Kriterium der Rentabilität seines nationalen Arbeitsviehs unterworfen, was heißt: wem es unter Anderen ohne größere Widerstände gelingt, sein Nutzvieh immer wieder noch billiger zu machen als das der Konkurrenz, dessen NATIONALVEREIN hat dann auch die Nase vorn – nicht die Arbeitenden (oder Arbeitslosen) innerhalb der erfolgreichen Vereine. Und wer jede abweichende Erwartung und Lebenskalkulation außer Arbeit UND Armut für eine „unverantwortliche und egoistische Besitzstandwahrung“ hält, wer dieses elendige „Hauptsache Arbeit“ ernst nimmt und tatsächlich nichts schlimmer findet als für ein paar lausige Euro „NICHT arbeiten zu dürfen“, der darf sich berechtigte Hoffnungen machen, auf weitere Erfüllung all seiner masochistischen Bedürfnisse. Wer sind da eigentlich die wirklich Verrückten und komplett entseelten Schimpansen? Diejenigen, die gegen diese Verhältnisse rebellieren oder Diejenigen meist Opferdeutschen Elendsgestalten, die nichts schöner finden, als nationales Lob und joviales Schulterklopfen ihrer öffentlichen und privaten Herren, als adäquate Gegenleistung für ein „Leben“ als Fußmatte der Nation? |
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@Phineas Freek schrieb am 22.05.2011 um 19:01 :
Mal was Provokantes! Wo ist denn die berühmte Armut? Sozialstaat abgeschafft? Wo denn?? |
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schrieb am
23.05.2011 um 23:40
Was soll an Borniertheit und Blödstellerei(??) provokant sein?
Wer nicht in der Lage zu sein scheint, die 3 Restzellen seines Sklavenhirns in Gang zu bringen, scheitert dann folglich auch bei der notwendigen Aktivierung eigentlich vorhandener Sinne. Ihrer fest verschweißten Blindenbrille könnten Sie sich doch sowieso nur selbst entledigen – die haben Sie sich doch schließlich auch selbst aufgesetzt. Da allerdings Jede einzelne Ihrer saudummen und bockig-infantilen Einlassungen für entsprechend nahtlos-perfekte und selbstverordnete Versiegelung zeugt – belasse ich es bei diesem Kommentar. |
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@Phineas Freek:
Tja,außer Beleidigungen haben Sie nichts zu bieten. Sie sind nicht mal in der Lage einfachste Fragen(s.o.) zu beantworten. Lg vom "Sklaven"...was auch immer Sie damit meinen;) |
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@Daniel Meister: Schauen Sie sich die links an, die Ihnen zugesadt werden? FOXEL hat unten dieses Video
verlinkt. Noch mal eingebettet, vielleicht hilft es, wenn Sie mit der Nase drauf gestoßen werden und nicht um eine Ecke denken...äh, klicken zu müssen. Da haben Sie Ihre Armut. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde. Schauen Sie sich beide Teile an. Wie nennen Sie das? Ich habe selten eine so ignorante "Person" erlebt, wie Sie. Person steht in Anführungszeichen, weil ich Sie eher für einen provozierenden (und das auch noch sooo offensichtlich, dass von subtiler, oder gar kluger Provokation, keine Rede sein kann) Troll halte, der/die vorm Bildschirm sitzt und sich über die Aufmerksamkeit freut, die ihm/ihr sonst versagt bleibt. Hört Ihnen in der echten Welt niemand zu, oder wieso spielen Sie hier Ihre Spielchen? |
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@luzieh.fair schrieb am 24.05.2011 um 10:39
Ihr letzter Absatz beweist schon wieder Ihre Dünnhäutigkeit..wieso müssen Sie immer ausfallend werden! Zum Video: Armut ist relativ. Zeigen Sie dieses Video außerhalb Westeuropas und man wird Ihnen sagen, den Leuten im Film geht’s gut. Erst kürzlich wurde die Armutsstatistik korrigiert. Ich bestreite nicht, dass Menschen durch Krankheit, Schicksalsschläge und plötzliche Arbeitslosigkeit "abrutschen" können, aber das sind und bleiben Gott sei Dank Ausnahmen. Zudem - wie das Video zeigt - wird ja etwas getan. Staat, (Hartz IV), Gemeinde (Tafel) und Privatleute (Ehrenamt) helfen den Leuten. Hungern muss keiner, jeder hat ein Dach übern Kopf. In der Whg stand Mikrowelle, PC, etc. und manche waren wohlgenährt. Ich behaupte nicht, dass es diesen Leuten gut geht, ABER arm ist für mich noch eine Stufe darunter. Auch fehlt die Eigeninitiative...wieso geht die eine Dame nicht ins Callcenter? Sie "verzichtet" auf einen Job...tztz Und... Wenn Sie mehr Geld für diese Leute fordern, dann sollte man bei der Unterstützung für Griechenland erst Recht zweimal hinschaun |
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Schon wieder "immer".
Die Frage müsste lauten: "warum müssen Sie mir gegenüber ausfallend werden?" Meine Antwort wäre dann: "weil mir zu Ihnen, nichts mehr einfällt." Auch Ihre Frage nach dem "Callcenter" zeigt, dass Sie nicht begreifen wollen, worum es geht. |
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"Mal was Provokantes!
Wo ist denn die berühmte Armut?" In Ihrem Köpfchen, Herr Meister. |
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*hihi*
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@Magda
Aber sowas von auf den Punkt...;) |
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@Magda schrieb am 25.05.2011 um 14:12
Was erwarten Sie? Sie haben ja bereits die geamte Weisheit dieser Erde mit dem größtmöglichen Löffel verzehrt! |
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@ luzieh.fair schrieb am 25.05.2011 um 12:46
Zum Eingeständnis Ihrer Einfallslosigkeit: Schade. Aber, so etwas habe ich mich schon gedacht. Sie haben es halt mal nicht gerne, wenn Ihre Sicht der Dinge und Ihr eindimensionales Weltbild in Zweifel gezogen werden. Sie sind der wahre Konservative;)! |
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Eindimensional...zeugt auch nicht gerade von Ideenreichtum, diese Äußerung, oder?
Sehen Sie, deshalb gebe ich lieber zu, dass es zu Ihnen nicht viel zu sagen gibt. |
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@l.fair:
Weil Sie argumentativ nichts zu bieten haben. Stichwort Armut. Ich habe auf das Video geantwortet,darauf viel Ihnen nix mehr ein:) |
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das was ich jetzt von mir gebe, hat eigentlich wenig mit dem heutigen Thema bei Augstein und Blome zu tun - aber Herr Augstein ist an Arroganz echt nicht zu übertreffen - ich finds cool,und immer sehr lustig was dieser Mann von sich gibt, halt keine hohle schmierige Lusche :-)) - diesen Kommentar hätte ich mir jetzt sparen können - ich weiß, aber ich musste das jetzt loswerden :-))))
Sunshine :-) |
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This comment sounds af if it came from where the sun doesn't shine.
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I.D.A. Liszt schrieb am 22.05.2011 um 20:51 This comment sounds af if it came from where the sun doesn't shine. The darkside of the moon? |
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Where the sun doesn't shine/em> ist ein Euphemismus für das menschliche Stoffwechselendproduktausscheidungsorgan.
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Frau lernt nie aus!
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A monkey in silk is a monkey no less.
Wie immer halt..arrogant, intellektuell rübergebracht. Aber Beleidigung ist Beleidigung;) |
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@ Daniel Meister (23.05.2011; 01:02):
I couldn't have said id better meself. |
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Danke Foxel fuer den Link,
aber es gibt Hoffnung fuer Stralsund: Bald braucht man wieder U -Boote um diese bloeden Fähren aus Afrika zu versenken, damit sich "Berlusconi - mässig" die norditalienischen Städte nicht in "Zigeunerlager" verwandeln... LG |
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Dann nehmen Sie am besten alle bei sich auf:)!
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Dann nehmen Sie am besten alle bei sich auf:)!
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You could have written it correctly;)!
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Alas Master Danny, 'twere better for you to get your semantics right.
I did certainly write correctly, albeit I misspelt the personal pronoun 'it'. So, up yours! |
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It should be "certainly did" and you missspelt "myself",too.;)
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Auf Schiffe wird ja von der NATO schon geschossen.
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@ Denial Miser (25.05.2011; 08:54):
No, it shouldn't, and no, I didn't. Oh, incidentally: How is Miss Spelt doing? |
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@Liszty:
What kind of school did you go to;)? |
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@Liszty:
What kind of school did you go to;)? |
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"Volksverhetzung":
..."Nach sechsjährigen vergeblichen Anläufen haben sich die Justizminister der 27 EU-Staaten am 19. April 2007 in Luxemburg unter dem Vorsitz der deutschen Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) auf einen „Rahmenbeschluss gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ geeinigt. Danach soll rassistische und fremdenfeindliche Hetze, die den öffentlichen Frieden stört, europaweit einheitlich mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden können"... ..."Den Tatbestand einer Volksverhetzung definiert § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs: Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft"... |
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"Volksverhetzung":
..."das ging an Berlusconi, und nicht an die Hartz IV Empfänger"... |
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Das sind gefährliche Gummiparagraphen, die immer nur der Elite nützen und den Bürger strafen. So schlittert man in eine Diktatur.
Warum z.B. soll man Nazis, Linke oder Papisten nicht herzhaft beschimpfen dürfen? |
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Denk ich an Europa . . . .
England 1990 konnte ich mit drei Klassenkameraden an einer 3-wöchigen Sprachreise in London teilnehmen. Es war in den Sommerferien, wir waren bei Gasteltern in einem einfachen Vorort Londons untergebracht. Die lieben Kinder aus der Nachbarschaft haben uns gerne und regelmäßig aufgelauert. Mit einem ausgelassen „Heil Hitler!“ im Hals begleiteten Sie uns immer wieder auf dem Weg zu unserem Bus. Zur weiteren Völkerverständigung fügten Sie gerne Tritte und Hiebe bei. Die Lektion die ich damals gelernt habe : Die Kinder in England saugen schon mit der Muttermilch auf, das Sie uns hassen sollen. *** Spanien 1998 habe ich mit einem Freund eine Woche in Barcelona verbracht. Wir waren bei einer Freundin untergekommen, die in einer bunten WG mit Spanierinnen, Finninen, Französinnen und Schwedinnen lebte. Der Urlaub war aufregend – Barcelona ist eine wunderschöne Stadt. Jeden Tag erschlossen wir niederrheinischen Provinz-Kartoffeln uns die Weltmetropole ein wenig mehr. Wir verfolgten dabei kein festes Programm, sondern liesen uns von unserem Reiseführer und von spontanen Gelegenheiten treiben. Jeden abend kehrten wir in ein Restaurant ein und verzweifelten regelmäßig an der Menu-Karte. „Das kommt mir alles Spanisch vor !“ bescheinigten wir uns dann immer gerne gegenseitig. Abhilfe organisierten wir uns entweder durch den Kellner oder Tischnachbarn. An einem abend saßen zwei gleichaltrige Katalanen neben uns, die wir in die Pflicht nahmen. Ihr Englisch war genauso schlecht wie unser und so kommunizierten wir immer wieder mit Händen und Füssen. Die Jungs waren sehr nett und aufgeschlossen und es entwickelte sich ein Gespräch, das darin mündete, das uns die beiden einluden, mit Ihnen gemeinsam das Nachtleben in Barcelona zu begehen. Es war ein supergeiler Abend. Mich interessiert immer die Vorstellung Anderer über Deutschland und so sprach ich die beiden Katalanen im Verlaufe des abends darauf an, was Sie spontan zuerst denken, wenn man Sie auf Deutschland anspricht. Ich war auf alles gefasst – Hitler – Holocaust – Deutsche Mark - Mercedes Benz – Berliner Mauer – Die Antwort überraschte : Love – Parade in Berlin ! **** Love-Parade Die Love – Parade habe ich im Gegensatz zu vielen Freunden nie besucht. Hat mich nie gereizt. War meinem Eindruck nach immer eine „Mega-Techno-Drogenparty“. Ich Dummkopf ! Sie war viel mehr. Sie war ein Symbol. Ein Zeichen der Hoffnung, ein positives Wahrzeichen für ein neues und friedliches Deutschland in Europa, mit Austrahlungskraft in die ganze Welt. Im geteilten Berlin standen sich einst Menschen feindlich gesonnen und schwer bewaffnet nur von einer Mauer getrennt gegenüber, jederzeit die Angst im Nacken, der nächste Tag könnte der letzte sein. Die ohnmächtige Verzweiflung, die in dieser Stadt schon vor dem Mauerbau herrschte, erfasste Ernst Reuter vollumfänglich mit seiner Rede . . . „Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt !“ Als ich das erste Mal diese Rede in einer Dokumentation hörte, trieb es mir einen Schauer nach dem nächsten über den Rücken. Mit > Friede – Freude – Eierkuchen < haben Dr. Motte und seine Freunde einen unglaublichen Zauber entfaltet. Die neue Freiheit, das neue Zusammensein nach dem Mauerfall wurde tanzend begangen, für jeden, ohne Eintrittspreis, jenseits von Ressentiments und Aggressionen, über alten Todesstreifen. Als wirklich Uninteressierter an der Love – Parade, der nur den Wikipedia-Beitrag zur Hand hat und aus der Ferne schaut, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, das die Veranstaltung aus der Hauptstadt bewusst vertrieben wurde, in eine krude kommerzialisierungs-maschinerie geriet und im letzen Jahr kam es dann zur Katastrophe. Der kleine CDU-Bürgermeister von Duisburg wird nie in der Lage sein, die politische Verantwortung dafür zu übernehmen. Vielmehr sollte der Name Sauerland prophetisch gesehen werden. Das sollten wir alle sein. Was für ein verheerendes Desaster für uns. Ein Symbol der Hoffnung für ein neues Europa wurde massakriert. ***** Deutschland – wilde Couchimpressionen eines Zuschauerdemokraten Was sollen wir mit Frau Merkel für einen Strauss in Europa gewinnen, wo Sie doch noch immer hinter’m Bush steht. Sie ist und bleibt eine der letzten Anhängerinnen von George W. Bush junior und senior, also sprich dem republikanischen Lager in Amerika. Das CDU/CSU + Steinmeier-SPD + FDP - Treuebekenntniss dazu heisst „Partnership in Leadership“. Kann man nachlesen, Frau Merkels historische Rede vor dem halbleeren US-Kongress im November 2009. Sie erwähnt es in Ihrer Rede 2x ausdrücklich. Haben viele in Deutschland gar nicht mitbekommen, aber das macht nichts. Selbst der US-Präsident Obama hat sich das damals nicht angehört. „Partnership in Leadership“ hatte der amerikanische Präsident George W. Bush, senior damals im Mai 1989 im Gepäck als Geschenk an Helmut Kohl für die deutsche Wiedervereinigung. Wenn ich es mir im Nachhinein noch mal vor Augen führe : Die Russen haben Geld verlangt und bekommen, mit den Franzosen haben wir Geld gemacht und die Engländerin rief : I want my money back. Und in der Gemengelage fiel dem erzkonversvativen George Bush, senior nichts besseres ein, als dem konservativen Kohl mit seiner verfilzten Bonner Republik „Partnerschaft in Führerschaft“ anzubieten, wo doch im Deutschen nach dem Geld gerade der Begriff Führer so belastet ist. Verblüffend. Wie war nochmal ein Ausspruch von Volker Pispers : Helmut Kohl war länger als das tausendjährige Reich. Nicht nur gefühlt ! George W. Bush junior hat Europa bewusst gegeneinander getrieben. Er erwartete Nibelungentreue für seinen Irak-Krieg und den Krieg gegen den Terror – Wer nicht für uns ist, ist gegen uns - Kriegminister Rumsfeld „Rummy“ fasselte damals vom alten und neuen Europa. Und als Frankreich, Deutschland und Russland im UN-Rat für den Irak-Krieg nicht mitstimmten, galt die US-Devise : Frankreich bestrafen, Deutschland ignorieren und Russland verzeihen. Wurden wir wirklich ignoriert. Nach den Auftritten eines Roland Koch, der im Mai 2003 demonstrativ von George Bush im Weißen Haus empfangen wurde und den Charme eines devoten Bananen-Republik-Popanzen versprühte. Angela bemühte sich ähnlich. Frau Merkels Haltung gegenüber Bush war von Anfang an alternativlose Treue. Mit Kanzlerkandidat Stoiber (Wahlkampmotto „Zeit für Taten“) und Merkel wären wir schon im Irak Krieg engagiert gewesen und in Afghanistan wäre heute wohlmöglich schon eine Heeresgruppe im Einsatz. 2005 schlug Merkels große Stunde – Kanzlerin. Ermöglicht durch vorgezogene Neuwahlen. Die vergangenen Landtagswahlen hatten der SPD eine Zeit der Ignoranz beim deutschen Wähler bescherrt, darob der Kanzler Schröder einbrach. In der Elefantenrude nach der Wahl kam es dann zum legendären Auftritt von Schröder, wo er u.a. den Medien ein Kampagne gegen sich vorwarf. Er sei noch Bundeskanzler, „auch wenn Sie dagegen arbeiten“ in Richtung ZDF-Intendant Brender. 2006/2007 wurde die Neufassung des Weißbuch der Bundeswehr aufgelegt. Im Parlament wurde regelmäßig das Bundeswehr-Kontingent in Afghanistan vergrößert. Schließlich wurde Anfang 2008 die Quick Reaction Force (Eingreiftruppe) von den Norwegern übernommen. Für den US-Präsidentschaftswahlkampf 2008/2009 ist in Georgien ein Krieg eskaliert. Das war meinem Geschmack nach ein bewusster Waffengang, um dem US-Republikaner John McCain für seine Rolle als alten erfahrenen Kalten Krieger einige Umfrage-Prozentpunkte nach oben zu hieven. Deutschland hat sich damals merkelich zurück gehalten und die Franzosen die heißen Eisen aus dem Feuer holen lassen. Die Sicherheitsarchitektur Europas wurde damals fahrlässig erschüttert. Bananen-Politikerin Merkel hat sich schließlich bewusst Barack Obama auf seinem Weg in das Weise Haus in den Weg gestellt - vielmehr jede Menge Bananenschalen um das Berliner Tor gelegt und dann Obama ausrichten lassen, hier ist es zu rutschig, geh mal lieber ein bisschen weiter, da hinten an der Siegessäule reden. Welches Recht hat Sie sich da nur herausgenommen ! Der legitime Präsidentschaftskandiat der Demokratischen (wie auch Republikanischen) Partei der USA hat alles Recht der Welt, an jedem Ort in Deutschland zu reden. Das war eine große Ehre für uns. Hunderttausende haben sich freiwillig und friedlich versammelt und Ihm zugehört. Wenn er verlangt hätte, oben in der Quadriga zu reden, ich hätte Ihn freiwillig hochgetragen. Seitdem und damit von Anfang an ist das Verhältniss zwischen Merkel und Obama beschädigt. Aufnahmen von den wenigen internationalen Treffen der beiden zeigen das auch ganz deutlich. Teile der deutschen Presse lügen einem regelmäßig die Hucke voll, wenn man von einem guten Verhältniss spricht. Lächerlich. Präsident Bush war in den letzten Monaten seiner Amtszeit nur noch ein Schatten seiner selbst, er ähnelte einem taumelnden, waidwund geschossenen Hirsch. Bis zuletzt wurde er in Deutschland von Merkel untertänigst empfangen. Westerwelle und von Guttenberg haben schließlich ein ganz mieses Doppelspiel der Kanzlerin gegenüber Obama offenbart. Der erste wurde vom zweiten in seinem Amt beschnitten. Und so musste sich Guido in die große Welt der Doppelmoral als einmoraliger Reiseminister auf den Weg machen. Für die neue Nahost-Politik des Barack Obama, die den ehrlichen Anspruch eines Paradigmenwechsel atmet, ist er no-go. Und um das Bild abzurunden. Selbst sein ehem. Büroleiter Helmut Metzner hat Westerwelle beim amerikanischen Botschafter vorgeführt. Der andere - von Guttenberg – trieb mit dem US-General Stanley McChrystal die Eskalation in der deutschen Afghanistan-Politik weiter voran. Der Söldnerhauptmann aus Bayern wurde dabei von der Springer-Presse hospitiert – im Raum steht immer noch der Vorwurf der Steuerung ! McCrystal hat seine Sporen unter George W. Bush erlangt. Er probte im Juni 2010 per Rolling-Stone-Magazin Beitrag „The Runaway General“ den Aufstand gegen seinen obersten Befehlshaber. Seine Abberufung durch Obama war ein Paukenschlag in Amerika. In US-Sendern wurden historische Vergleiche zu dem höchst dekoriertesten General der US-Geschichte Douglas McArthur (!!!!!!!!) gezogen, der von Präsident Truman seines Amtes enthoben wurde, als dieser Befehlshaber im Korea-Krieg war. Der „Held des Pazifik“ war nach dem 2. Weltkkrieg oberster Befehlshaber des besetzen Japan. Das Schicksal dieser Nation lag für 6 Jahre in der Hand dieses Mannes. Er trat sogar 1948 für die Republikaner als Präsidentschaftskandidat an. Er scheint mir ein Säulenheiliger der US-Republikaner. Ich glaube, wenn man Partnership in Leadership ein Stück weit begreifen will, muss man sich auch mit diesem Mann auseinader setzen. Er galt als eigenmächtig, jenseits unmittelbarer demokratischer Legitimation, überheblich, mit einer Verachtung für parlamentarische Kontrollen. Genau diese Nachbarschaft will Angela Merkel mit der CDU herstellen. Sie hat das kinderlose Gewissen über den Deutschen Parlamentarismus gebracht. Der Tag wird kommen, wo man erkennen wird, das „Mutti“ uns die häusliche Gewalt wieder näher gebracht hat. Zum Teufel mit dem Siegfried-Schwur der Konservativen vom Partnership in Leadership. Die hochherrliche Partnerschaft in FÜHRER-schaft weist den Weg in ein 4. monetäres Reich des Untergang. Wenn wir diesen Weg weiter gehen, werden wir wieder auf einander schießen. In Griechenland scheint es zu beginnen. Es reicht das Partnership ! Hinfort mit den Phantastereien vom Leaderhip. Partnerschaft - eine gute Losung – gerade für uns einfache Menschen – z.B. für Mann und Frau, Mann und Mann, Frau und Frau, Arm und Reich, Familie und Beruf, Medienkonsument und Medienmacher, Chef und Angestellter, Arzt und Patient, Versicherungsnehmer und Versicherungsgeber, Politiker und Kabarettist, Soldat und Friedensaktivist, Kunde und Mensch, Wissenschaft und Kindheit, Alt und Jung, Gebrechlich und Gesund, Parteimitglied und Partei, Polen und Russen, Serben und Albaner, Flamen und Valonen, Muslime und Christen, Katholiken und Protestanten, Europa und die USA, Europa und Russland, Deutschland und Israel. . . . und so vieles mehr. Partnerschaft Die ersten Europäer nach dem 2. Weltkrieg nannten das „In guter Nachbarschaft !“ oder plain and simple „Nie wieder Krieg !“ Herr de Maizerre hat heute ein weiteres Mal vorgeführt, das die konservative Politik sich meilenweit vom Deutschen Volk entfernt hat. Sein Vater gehörte zu den Mitbegründern der Bundeswehr, der die Innere Führung prägte, also den Staatsbürer in Uniform. Ich habe die Losung immer so verstanden, das es ein Inneres Rüstzeug für den neuen Soldaten sein sollte als Vorsorge, das sich die Schrecken des 2. Weltkrieges und die Verbrechen einer entfesselten Wehrmacht nicht mehr wiederholen sollten. Der Soldat ist jemand wie Du und ich. Wie soll dieses „innere Rüstzeug“ in einer Söldnerarmee, eine Vasallentruppe für die Amerikaner bestand haben ?!? Bundespräsident Köhler hat von Wirtschaftsinteressen gefasselt, die notfalls auch mit der Bundeswehr gesichert werden soll. In welchem Bundestagswahlkampf stand den das zur Wahl ? Die Steinmeier-SPD hat Ihren Wesenskern von der Partei des kleinen Mannes verraten. Die Merkel-CDU verrät das Erbe der Konrad Adenauer Nachkriegs-Generation „Nie wieder Krieg !“. Ich möchte an dieser Stelle mal jedem emfpehlen, im Textverarbeitungsprogramm Word den Begriff Partnerschaft zu markieren und den Thesaurus (Umschalt + F7) zu bemühen. Da kommen klangvolle und bedeutungsschwere Synonyme zum Vorschein. **** Joschka Fischer hat mein politisches Interesse für Europa geweckt. Sein Auftritt „I am not convinced“ auf der Münchener Sicherheitskonferenz hat mir das wohlig warme Gefühl gegeben – Du hast richtig gewählt. Die spätere Agenda 2010 Politik hat das Gegenteil bewirkt. Durch Ihn bin ich auf das Buch „Demokratie in Europa“ von Larry Siedentop aufmerksam geworden. Oxford-Dozent für „Ideengeschichte und Politik. Es ist lange her, als ich es las. Habe nach der Sendung darin geblättert. Hier ein kleiner Ausschnitt von S. 338 : „Wenn wir aus der Erörterung der Probleme, die das Projekt eines föderativen Europas überwinden muss, irgend etwas gelernt haben, dann ist es, das der Rechtsstaat nur zuverlässig und dauerhaft sein kann, wenn er in den Gewohnheiten und Haltungen der Bevölkerung verwurzelt ist. Daher unterscheiden sich die Probleme, denen die Gesetzgeber gegenüberstehen, sehr stark von jenen, mit denen sich Wirtschaftler, Bankiers und Industrielle auseinandersetzen müssen. Die Schaffung neuer Bedürfnisse ist der Schlüssel für das Wirtschaftswachstum, und es ist gar nicht so schwer, neue Bedürfnisse zu kreieren. Die Geschichte der wirtschaftlichen Entwicklung im Westen zeugt davon. Im Vergleich dazu ist die Durchsetzung des Rechtsstaats und die Schaffung einer Kultur des Konsenses ein viel schwieriges Unternehmen – denn diese Entwicklungen hängen vom Grad der Autonomie ab, die eine Gesellschaft hervorzubringen und aufrechtzuerhalten imstande ist“ Da stehen noch mehr großartige Gedanken drin. Das Buch war vom Verfasser als Diskussionsanregung gedacht jenseits eines Europ von Eliten für Eliten. Hinten auf dem Buchdeckel ist sogar eine Empfehlung vom Guardian notiert „Ein Trompetenstoß für Europa, damit es gemeinsam handelt, ehe es zu spät ist.“ Die englische Originalausgabe erschien 2000 Der US-Krieg gegen den Terror begann mit dem 9/11 in 2001 Die deutsche Ausgabe kam 2002 raus. Christan Herzig |
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...so ... nette Lebensgeschichte und was hat das mit Griechenland zu tun??
Achja und lassen Sie McArthur in Ruhe! |
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( Für Margot Käßmann )
Kleist sei Dank ist mir da doch noch etwas eingefallen. Beim Thema EUROPA will ich nicht als Anti-Amerikaner durchgehen. Ganz im Gegenteil. Meinem Nic verpflichtend will ich zum Abschluss nochmal ein bisschen „nationalen Rummel“ wagen und den uralten Zauber Pathos bemühen. Auch auf die Gefahr hin, das mich danach der FC Bannstrahl treffen sollte. Ich darf dabei versichern, es ist alles nur abgeschrieben. Dem größten amerikanischen Kriegshelden des letzten Weltenbrandes Douglas MacArthur (1880 – 1964) will ich noch einige Zeilen zur Ehr gereichen. Der, in dessen Kriegsschauplatz die Atombombe gezündet wurde. Der am 2. September 1945 die „Abschlussrede“ des 2. Weltkrieges hielt „Wir haben heute unsere letzte Chance“. Er unterschrieb die Kapitulationsurkunde Japans mit mehreren Stiften und verschenkte diese an seine Getreusten. Das kennt man auch von Obama. Der General half entscheidend, Japan, Philippinen und Korea demokratisch aufzubauen. Er stammt aus einer Familie mit Militärtradition. Jahrgangsbester der Militar-Akademie Westpoint. Ein Mann, der schon im 1. Weltkrieg diente. Der zur Zeit der Wirtschaftskrise auf demonstrierende Veteranen schießen lies, die für versprochene Renten stritten. Ein eisenharter Krieger aus alter Zeit, ein skrupelloser Schweinehund, der Napoleon des Pazifik. Er wurde bei seiner Heimkehr von Millionen von Amerikanern begrüsst. Es muss ein bombastischer Empfang gewesen sein, einem Cäsaren würdig. Zu seinen größten Niederlagen zählen die Abberufung durch Truman und kein Präsident zu werden – Dwight D. Eisenhower war seinem Bekunden nach sein bester Sekretär - ein bedeutender Mann der Geschichte. Er hat Grundsteine gelegt, auf denen man heute noch wandelt. Die nachfolgende Rede hielt er in einer Zeit, wo in Europa mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 die Trennung von Ost-West endgültig zementiert wurde und zum anderen die Westbindung West-Europas Blüten trieb. Marshall-Plan, Kaugummi, Rock’n and Roll und die Rosinenbomber waren groß im Kommen. Amerika hatte noch die Wehrpflicht ! Es sind Auszüge aus der Originalrede von 1962 „Duty Honor Country“ Der Wahlspruch von Westpoint. *** Erster und letzter Dialog aus dem Film : Douglas MacArthur - Spielfilm USA 1975 - Hauptrolle „Gregory Peck“ [Erste Szene : Festrede von MacArthur in den heiligen Hallen der Militärakademie Westpoint vor einer neuen Generation Kadetten. Der erste Dialog zeigt den Anfang der Festrede, die Figur beginnt spitzbübig und geht über zu einem kraftvollen, beschwörenden Vortrag ] Als ich heute morgen mein Hotel verließ, fragte mich der Portier. „Sir, wo hin wollen Sie ?“ Ich antwortete Ihm : „Nach West Point.“ Da meinte er „Ein schöner Ort. Sind Sie schon Mal dort gewesen ?“ [Kadetten lachen] Pflicht Ehre und Vaterland Diese drei ehrwürdigen Worte sind für Sie ein Bekentniss, was Sie einmal sein sollen, was Sie sein können und was Sie sein werden : Sie sind für Sie der Sammelpunkt. Sie geben Ihrem Willen die Kraft. Beflügeln Ihre Fantasie. Aktivieren Ihre Empfindungen. Sie sind die Kraft für die tiefen Quellen unseres Lebens. Sie geben dem Mut das Übergewicht über die Angst und helfen, die Furcht zu besiegen. Sie regen den Hunger auf Abenteuer an. Sie schützen uns vor Sorglosigkeit. Und so werden Sie diese Worte lehren, ein Offizier zu sein und ein Gentleman. Aus Ihren Reihen kommen die großen Persönlichkeiten, die das Schicksal der gesamten Nation bestimmen. In dem Augenblick, wenn uns ein Krieg zu den Waffen ruft. Die lange feldgraue Front hat uns nie im Stich gelassen. Sollten Sie das je tun, würde eine Million Gefallener in grauer Uniform in verblichenem Kaki, in blau und oliv aus der Tiefe Ihrer Gräber unter den weissen Kreuzen aufstehen und würde Ihnen dann diese drei beschwörenden Worte zurufen Pflicht Ehre und Vaterland Das soll nicht bedeuten, das Sie zu Kriegstreibern werden sollen, im Gegenteil. Sie sollen wissen, das der Soldat mehr als alle seine Mitmenschen um Frieden betet. Den er leidet am schwersten unter dem Krieg. Er erträgt die tiefsten Wunden und bringt so die größten Opfer. Aber immer werden die schicksalsschweren Worte Platos uns im Gedächtnis sein. „Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.“ [Der Film endet mit den Schlussworten der Festrede vor den Kadetten. Langsam, bedächtig, die letzten Zeilen mit bebender Stimme von Geigenmusik untermalt ] Die Schatten werden länger . . . Zwielicht ist hier . . . Die alten Tage . . . verschwunden . . . schon so lang vorbei. Verschwunden und dennoch schimmernd durch die Träume, der Dinge, die einst waren. Die Erinnerungen sind wahrlich wundersam und prächtig, gewässert mit Tränen, gepflegt und berührt von dem Gelächter der Vergangenheit Vergebens horche ich und dennoch sehne ich mich nach dem Klang des fernen Horns beim Wecksignal. Die Trommeln auf dem langen Marsch. In meinen Träumen höre ich den Krach der Kanonen. Das Knattern der Musketen, das seltsame traurige Murmeln des Schlachtfeldes. Aber am Abend meiner Erinnerungen kehre ich immer zurück. Nach West Point. Immer das Echo und der Widerhall davon. Pflicht Ehre Heimatland Heute wird dies mein letzter Appell sein mit Ihnen. Ich will, das Sie wissen, wenn ich ins Jenseits gehe, gehört mein letzter Gedanke dem Korps, dem Korps und dem Korps. Ich wünsche Ihnen . . . Lebe Wohl *** And for the english speaking persons a translation : First and last Dialouge from the movie „MacArthur“ from 1975. Main rolle : Gregory Peck [The first scene shows the holly halls of Westpoint. MacArthur gives a speech in front of a new generation of students. He starts with a joke and goes on with a strong voice. As I was leaving the hotel this morning, a doorman asked me, „Where are you bound for, Sir ?“ And when I replied, „West Point,“ he remarked, „It’s a beautiful place. Have you ever been there before ?“ [Students laugh] Duty, Honor, Country. Those three hallowed words reverently dictate what you ought to be, what you can be and what you will be. They are your rallying points : They give you a temper of the will, a quality of the imagination, a vigor of the emotions, a freshness of the deep springs of life, a temperamental predominance of courage over timidity, an appetite for adventure, over love of ease. In this way, they will teach you to be an officer and a gentleman. From your ranks come the great captains who will hold the nations destiny in their hands the moment the war tocsin sounds. The long Gray Line has never faild us. Were you to do so, a million ghosts in olive drab, in brown khaki, in blue and gray, would rise from their white crosses thundering those magic words. Duty Honor Country This does not mean, that you are warmongers. On the contrary, the soldier above all other people prays for peace, for he must suffer and bear the deepest wounds and scars of war. But always in our minds ring the ominous words of Plato, that wisest of all philosophers : „Only the dead have seen the end of war.“ [The last Scene of the film comes back to the speech from the beginnig. The finish. He talks calm, thoughtfull and in the end his words are full of emotions. The sound of violens is around ] The shadows are lenghtening for me . . . Twilight is here . . . My days of old have vanished . . . tone and tint. They have gone glimmering through the dreams of things that were. Their memory is one of wundrous beauty, watered by tears, and coaxed and carresed by the smiles of yesterday. I listen vainly, but with thirsty ears, for the witching melody of faint bugles blowing reveille, of far drums beating the long roll. In my dreams I hear again the crash of guns, the rattle of musketry, the strange, mournful mutter of the battlefield. But in the evening of my memory, always I return to West Point. Always there echoes and re-echoes : Duty, Honor, Country. Today marks my final roll call with you, but I want you to know, when I cross the river my last conscious thoughts will be of The Corps, and The Corps, and The Corps. I bid you . . . farewell *** President Obama, is Europe a Westpoint for America ? It ought to be, It can be, It will be . . . and by the way, do you know, how we call little pig in german ? |
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Euro-Krise – Merkels Missachtung des Parlaments
Grüne verklagen Bundesregierung War der Bundestag nicht verfassungsgemäß informiert? Karlsruhe soll sich mit der Missachtung des Parlaments bei den Milliarden-Plänen zur Rettung des Euro befassen. Beschwert haben sich über die Bundesregierung schon viele Abgeordnete aus allen Fraktionen. Die Grünen aber machen nun Ernst: Sie legen beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen die Regierung ein, weil diese den Bundestag in der Euro-Politik missachte. Auf Initiative ihrer Abgeordneten Jerzy Montag und Manuel Sarrazin will die Grünen-Fraktion per Organstreitverfahren die Karlsruher Richter feststellen lassen, dass die Regierung das Parlament über Maßnahmen zur Euro-Rettung unzureichend informiert hat, und erwirken, dass die Exekutive künftig bei Vorstößen und Festlegungen zur Währungspolitik den Bundestag einbindet. Konkret geht es um den „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“, der auf dem EU-Gipfel im März zur Eindämmung der Euro-Krise beschlossen wurde, sowie um den 190 Milliarden Euro schweren Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), über den derzeit verhandelt wird. Regierung enthielt Parlament Entwürfe und Papiere vor In beiden Fällen habe die Regierung dem Bundestag auch auf Anfrage hin nicht die entsprechenden Entwürfe und Papiere übersandt. Zugleich aber, so die Grünen, hätten Medien jene Informationen erhalten. Die Parlamentarier hätten dann ihre Anträge zum Teil auf der Basis von Zeitungsartikeln verfassen müssen. www.welt.de/politik/deutschland/article13393871/Euro-Krise-Gruene-verklagen-Bundesregierung.html |
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Merkels Eurostrategie: Dumm stellen und irreführen
Angela Merkel verweigert die Einsicht, dass es unmöglich ist, die überschuldeten Eurostaaten allein mit Sparmaßnahmen zu sanieren. Stattdessen leitet sie Bürger und Wähler mit sinnlosen Versprechen in die Irre. Zwei Sätze. Zwei vage formulierte Sätze, das ist die ganze Antwort der europäischen Regierungschefs auf die fundamentale Krise der europäischen Gemeinschaftswährung. Demnach „können“ die Eurostaaten „einen Stabilitätsmechanismus schaffen, der aktiviert wird, wenn dies unerlässlich ist, um die Stabilität der Eurozone als ganzes zu sichern.“ Und: „Die Bewilligung finanzieller Hilfen wird unter strikte Bedingungen gestellt.“ Um diesen Passus soll der EU-Vertrag, also die Verfassung des europäischen Staatenbundes, ergänzt werden, um den bestehenden „Rettungsschirm“ für überschuldete Euro-Länder nach dessen Auslaufen im Juni 2013 zu verlängern. Dieser Schritt, so kündete die deutsche Kanzlerin, sende ein „klares und entschiedenes Signal“ an die Finanzmärkte „für eine stabile Währung“ und demonstriere ein „Riesenstück Solidarität unter den Euro-Staaten“. Klares Signal? Solidarität? Schön wär’s. Das genaue Gegenteil ist richtig. Statt eine langfristige Lösung für die Stabilität der Eurozone zu entwickeln, haben die Regenten des Euro de facto beschlossen, die Krise weiter eskalieren zu lassen, bevor sie irgendetwas tun wollen. Es gibt keinen Plan, der es Griechenland, Irland und Portugal erlauben würde, ihre Schuldenlast zu mindern und ihre Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Es gibt kein Konzept, wie die Gläubiger, also Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften aller Art für ihre Fehlinvestitionen in diesen Ländern an der Sanierung beteiligt werden sollen. Und die Hauptschuld dafür liegt bei Angela Merkel. Konsequent verweigert sie seit Monaten die Einsicht, dass es unmöglich ist, die überschuldeten Staaten allein mit Sparmaßnahmen zu sanieren. Stattdessen stellt sie sich dumm und leitet Bürger und Wähler mit sinnlosen Versprechen in die Irre, die mit Sicherheit nicht zu halten sind. www.tagesspiegel.de/meinung/merkels-eurostrategie-dumm-stellen-und-irrefuehren/3629290.html |
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Das ist wohl der große Plan:
Wie es immer läuft, Schulden sozialisieren und Gewinne privatisieren... www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2011/0616/Griechenland.php5 |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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