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Zugespitzt und subjektiv: In der Phoenix-Sendung Der Tag prallen jeden Freitag Standpunkte und Perspektiven aufeinander, wenn Jakob Augstein, Verleger des Freitag, und Nikolaus Blome, Leiter des Hauptstadtbüros der Bildzeitung, auf ganz persönliche Art und Weise die politischen Geschehnisse der Woche reflektieren.
Wir wünschen gute Unterhaltung beim Gucken und viel Spaß beim anschließenden Diskutieren!
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Augstein ist okay. Nicht muss er zurücktreten. Sondern, die Kanzlerin muss ihn entfernen aus seinem Amt aufgrund der Faktenlage. Was die BILD-Meinung sagt ist doch ganz egal.
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Ja schon.Trotzdem hätte JA die These von Guttenbergs Rückhalt in der Bevölkerung locker entkräften
und die Manipulationen der Demoskopen erläutern können. |
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Besonders interessant wäre die psychologische "Bewertung" von Guttenbergs gestörter Realitätswahrnehmung, die offenbar inzwischen nicht nur die Kanzlerin und große Teile der Regierung, sondern auch massenhaft auf ganz "normale" Bürger über gegriffen hat. |
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Der Blome ist auch schon völlig unzurechnungsfähig:"Die Causa: Täuschen, absichtsvoll oder nicht, das werden wir vielleicht noch sehen. " UNGLAUBLICH. Schade, dass Augstein gelegentlich die Argumente ausgehen.Rücktritt geboten:Der Fall des KT Guttenberg in Wort und Bild
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ein echtes schmankerl aus der vorgestrigen debatte
"Das werde ich mit der entsprechenden Freude und mit der entsprechenden Verantwortung, die man für Soldaten im Einsatz trägt, mit der Verantwortung im Blick auf eine Bundeswehrreform und mit der notwendigen Leidenschaft, die man anlegen kann und anlegen muss, die von einem Bundesminister auch erwartet wird, tun." gekonnt und gemußt angelegte leidenschaft ..... |
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"Niedergang der politischen Moral"
Meinen die Autoren damit das, was sie sich wünschen oder gibt es das jenseits von Ghandi und Mandela überhaupt? Ich habe recht früh lernen müssen, die frühe Lüge zu erkennen und in dieser Überschrift steckt die dreiste Behauptung, glauben zu können, daß Politik eine Moral besäße, die dann nun mit Guttenberg den Bach heruntergegangen wäre. Kohl (Leuna), Lambsdorff (Steuer), Schröder (Krieg), Trittin (Atomkraft), Künast (Bildung), Schmidt (Terrorismus), Zumwinkel (Steuer), Westerwelle (Hartz-IV), Stoiber (Bespitzlung), Gysi (Staatssicherheit), Obama (Krieg & Frieden), Stalin ... usw. Was muß den im Argen liegen, wenn allerlei Seiten ihre Anhänger dazu aufrufen, an Politik noch zu glauben? |
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schrieb am
25.02.2011 um 22:42
sozenschrecks werden nun auch doktoren??
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Dr.Ex, dieser Lausebengel hat doch nur abgeschrieben. Schlimmer sind die, die unterschreiben Krieg in Afghanistan zu führen. Dazu gehört er auch aber eben auch seine Kritiker aus der SPD und den Grünen. Das sind die Köpfe die aus dem Sumpf ragen, inclusive der CDU/CSU und FDP. Vergessen das von Deutschland nie mehr ein Krieg ausgehen soll ? Erst kommt die Karriere und dann die Moral. Das ist so bei den Banken, das ist so in weiten Teilen der Politik. Von daher macht sich der Niedergang der politischen Moral nicht allein an Karl Theodor zu Guttenberg fest.
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Was hängen bleibt ist: Guttenberg ist charakterlich nicht für sein Amt geeignet. Wenn es den anderen Zuschauern auch so geht, ein gutes Ergebnis. Mehr liegt in der Zeit wohl nicht drin.
Blomes ständiger Hinweis auf die Mehrheit, die ihn angeblich weiterhin im Amt sehen will ist absurd. Erstens muss man die Sachlage als Demokrat betrachten, und nicht durch die Brille verblendeter Politikkonsumenten, und zweitens hebt sich die Zustimmung wieder auf, weil 2/3 der Bürger den Afghanistankrieg und auch künftige Militäreinsätze nicht wollen. Guttenberg missachtet den Willen der Bürger und baut sich mit Hilfe der Rüstungskonzerne und Bild eine flexible Einsatztruppe, mit der er im großstrategischen Geschehen als Kriegsherr („robust“) mitmischen will. Er lügt, betrügt aus Eitelkeit, nimmt es mit allgemeinen Regeln (auch denen, die das Grundgesetz vorschreibt) nicht so genau, verhält sich gnadenlos gegenüber altgedientem Personal und er ist scharf darauf Krieg für wirtschaftliche Interessen zu führen. Den Mann sollte man fristlos feuern – und damit wäre er noch gut bedient. |
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Werter Froh,
"zweitens hebt sich die Zustimmung wieder auf, weil 2/3 der Bürger den Afghanistankrieg und auch künftige Militäreinsätze nicht wollen. Guttenberg missachtet den Willen der Bürger" So ist das nicht. Guttenberg hat den Krieg nicht befohlen, sondern er ist höchstens Minister, der im Auftrag der Bundesregierung handelt, die mehrheitlich den Krieg beschlossen hat. Das dürfte, auch vom Standpunkt des Demokraten aus, gedeckt sein. Die Frage wäre also, ob jeder Demokrat auch ein menschlich handelnder Mensch ist. |
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Natürlich sind alle Abgeordneten, die den Krieg befürworten mitverantwortlich.
Aber Guttenberg hat sich während seiner Arbeitszeit als Modell für Werbefotos, die den Afghanistankrieg verherrlichen, in Pose gebracht. Er setzt nicht auf Diplomatie, sondern eindeutig auf Krieg – er wirbt für ein unverkrampftes Verhältnis zum Krieg auch aus wirtschaftlichen Interessen. |
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Das Format festigt sich, weil die Hauptpersonen ihre Rolle konsequent weiter entwickeln.
Blome gibt den BILD-Redakteur, der mit viel Zynismus, manche würden sagen, BILD-geschultem Realitätssinn, auf die vermeintliche Bauernschläue seines Publikums eingeht. Sinngemäß: "Warten wir ab. Wenn es nicht von Guttenberg ist, dann ist es das nächste politische Idol, dem wir, so lange der TED es hergibt und wir die Mehrheit im Rücken zu verspüren glauben, eine Bühne bieten und ein wohlwollender Begleiter sind." Das ist die Verwirklichung einer Proto-Form der Zurufdemokratie, letztlich ein klassisches und sehr altes konservatives Modell der akklamatorischen und gelenkten Demokratie, die keine festen Prinzipien, außer dem der akklamierten Macht, kennt. Modern ist die Form als TED- und Web-Demokratie. Alt, abgestanden und gefährlich ist die dahinter lauernde voluntaristische Ideologie vom antriebsstarken Volks(willens)politiker. Mit dem gewünschten und notwendigen Plebiszit als Mitbestimmungsinstrument hat das übrigens gerade nichts zu tun. Diese Telemedien und Meinungsforschungs-(besser wäre das Wort "Meinungsbefragungs-") Demokratie kommt nun sehr weitgehend ohne Prinzipien aus. Denn Prinzip ist, das gilt und Recht ist, zumindest ein Recht auf weitere Verwirklichung hat, was den zustimmenden Zuruf einer größeren Mehrheit erhält. Herr Blome argumentiert daher mit einem recht positivistischen Konzept. Nämlich, dass das vom "Raumschiff- Berlin", von den Intellektuellen und Akademikern eigentlich verachtete Volk schon wisse was für es im Moment gut ist und dazu eine sinnvolle Abwägung vollziehe. Zudem entscheide immer das Volk in der Demokratie. Augstein hält stichhaltig und sachlich dagegen. Es gibt noch weitere wichtige Argumente, die weder hier noch an anderer Stelle häufig genannt werden. Z.B. : 1. In Fragen von Lügen, Betrug und Unterschleif kann es für Regierungsämter keine zwei Reiche-Lehre der Verantwortung, hier Minister, da Ministerialbeamte und sonstige abhängige Mitarbeiter geben, weil ein Minister, das Wort drückt es ja aus, Chef der Kanzlei (Urkundenbehörde für Rechtsakte und Verordnungen, aber auch Sitz aller Leitungs- und Weisungsermächtigungen) und des obersten anordnenden und vertragsschließenden Regierungsorgans (Exekutive) ist. Er muss Lügen, Betrug und Schummeleien, auch den schlampigen Umgang mit Akten und Fakten, beständig verhindern, aufdecken, aufklären und dann gewissenhaft sanktionieren. Wenn die Strafen (neg. Sanktionen), die er für ein Fehlverhalten auferlegt erhält, genau in solchen Angelegenheiten gestrauchelt zu sein, niedriger und weniger drastisch ausfallen, als für seine Mitarbeiter, in diesem Falle z.B. die untergebenen Soldaten, hat der Minister keine Binnenautorität mehr, selbst wenn immer noch alle vor dem Vorgesetzten nicken und grüßen (Sie müssen es, weil es die Anstandsregeln verlangen). Ganz unabhängig davon, was Wahlkreise, Wähler, Parteigänger, Zeitungen denken und fühlen mögen, ist von Guttenberg schlicht untragbar geworden. Selbst gegen langjährige und verdiente Mitarbeiter muss der Minister in gleichartigen Fällen vorgehen, z.B. die Entfernung aus der Amtsposition oder milder aus der jeweiligen Verantwortung (man entzieht die Leitung, besetzt um, degradiert) einleiten. Das kann er nicht mehr gerecht tun, weil nun immer im Raume steht, er handele auch da nur nach Opportunität. Z.B kann von Guttenberg schlechterdings noch einen Untergebenen, der wegen einer Verfehlung die Salami-Taktik des Zugebens nutzt, glaubwürdig maßregeln, obwohl er das müsste. Denn er selbst wendete diese Methode, wie nun wiederholt zu beobachten war, mehfach an und verlangte dafür jedes Mal gleichfömig Vergebung und die sofortige Annahme der sehr kurz gehaltenen, unvollständigen und ebenfalls einförmigen Entschuldigung. Dann solle es, so Guttenber selbst, möglichst ohne weitere Erwähnung der Anglegenheit, mit den von ihm vorgeschlagenen Fragenkatalog weiter gehen. 2. Wer eine ehrenwörtliche Erklärung abgibt während er im Staatsdienst, bzw. als Abgeordneter der Deutschen Volkes tätig ist, der hat seine politische Glaubwürdigkeit gleich mit verspielt, wenn er genau dieses Ehrenwort bricht. - Eine Entscheidung dazu steht dem TED, dem Akklamationsvolk, gar nicht zu. Es kann hingegen, diesen Mann, nach Entlassung aus dem Amte, weil es ihn liebt und schätzt und ihn für eine politische Wohltat hält, wieder wählen, so lange er nicht vorbestraft ist. Aber über die Eignung zum Ministeramt verfügt Herr von Guttenberg nicht mehr, weil er schon die grundsätzlichen Binnenregeln, die Voraussetzungen für die Führung eines Amtes, verletzt hat. Daher werden ja auch andere Amtspersonen entfernt, sollten sie sich ähnlich betätigen, wie unser Politsternchen. Der Hinweis auf Bohlen (Augstein) trifft. Denn, wie Bohlen seine Shows und seine Stars produziert, so glaubt von Guttenberg, könne sein Ministeramt eine Wiese für die weitere Eigenproduktion sein. - In Demokratien gilt aber noch immer, die Würde des Amtes steht über der Person, weil eben auch Untaugliche, siehe von Guttenberg, ins Amt kommen. Ganz wichtig ist, dass die Causa Guttenberg zunehmd eine Causa Merkel wird. Denn sie müsste als Kabinettschefin das korrekte Amtsverständnis vorbeten und hoch halten, egal was die Popularitätwerte sagen. Fazit: Das Duo A.&B. pendelt sich ein. Wenn die Charaktere noch ´mal besser im Sattel sitzen, dann muss auch einmal ein Umkehr des üblichen Musters stattfinden. Sonst wird es öde und für Herrn Blome auch ein wenig peinlich, weil er so ungeschützt ohne Prinzipien da steht. Fazit 2: Die BILD käme mit erstaunlich vielen Politikern sehr gut zurecht, so lange der TED funktioniert und die passenden Prozente ausspukt. Das gibt schwer zu denken. LG und Dawei, dawei Christoph Leusch |
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Die Aussöhnung von Springer mit den 68ern hat psychisch längst stattgefunden. Mit einem Porno-Unternehmer* gemeinsam die Massen für leistungsfreie Promotionen zu mobilisieren ist "Wandel durch Annäherung", wie ihn nur Egon Bahr hätte erfinden können.
*http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:facebook-erfolg-die-wundersame-vermehrung-der-guttenberg-fans/60017058.html |
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Die Aussöhnung von Springer mit den 68ern hat psychisch längst stattgefunden. Mit einem Porno-Unternehmer* gemeinsam die Massen für leistungsfreie Promotionen zu mobilisieren ist "Wandel durch Annäherung", wie ihn nur Egon Bahr hätte erfinden können.
2 Fliegen mit einer Klappe für die USA: der willige Helfer kann weitermachen und das Publikum wird weiter demoralisiert. Chapeau. Vorerst. *http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:facebook-erfolg-die-wundersame-vermehrung-der-guttenberg-fans/60017058.html |
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Man braucht hier gar nicht lange zu überlegen, Herr Augstein ist der überzeugendere Diskutant, Herr Blome der arglistigere.
Wenn Herr Blome nicht weiter weiß, lächelt er. |
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ich fand das sehr unterhaltsam. letzte woche war langweilig. aber diesmal, könnte ich mir fast ein weiter so abringen.
wie man sieht: mehr thematisch rumpflaumen, weniger diskussion und schon passts. mfg mh |
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Also wirklich jetzt geht's aber los: "Wir [bild] haben Kunduz aufgedeckt" Ist das Realitätsverweigerung oder Umnachtung.
Ich denk 'mal der Weinzstein hatte recht als er hier einmal schrieb das der Springer-Verlag diesen Nikolaus bald wieder abzieht wenn die Luft zu dünn wird. Nach solchen persönlichen Geständnissen und dem Rückzieher bei nicht repräsentativen Umfragen bei gleichzeitig so offensichtlichen, aber unhaltbaren Beschwichtigungen und Verharmlosungen. Und ausserdem, wenn das Verteidigungsministerium über die bild hofft qualifiziertes "Personal" zu finden sagt dies auch schon viel über den zu erwartenden Bildungsdurchschnitt sowie ein reflektierendes, kritisches, eigenes Denken in der künftigen Armee aus. Das ist mehr als nur ein Verfassungsgeständnis Hindenburgs, das wird dann eine Braunhemdentruppe aus verzweifelten Lohnsoldaten die sonst nirgends einen Job bekommen geschweige selbst etwas auf die Beine stellen können. @ Jakob, Deine Körpersprache spricht für sich... |
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Blome: "Und jetzt ist da eine Mehrheit, die sagt, wir geben dir [KTG] eine Chance. -- Die können Sie [Augstein] doch jetzt nicht alle für blöd verkaufen."
Doch! Die müssen blöd sein! (sorry, ich kann mir nicht helfen ...) |
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„Doch! Die müssen blöd sein!“
Sehr richtig, und man sollte es ihnen mehr oder weniger behutsam verklickern – so, dass sie es verstehen können. Das wäre eigentlich die Aufgabe einer Zeitung, die sich der Demokratie verpflichtet fühlt. |
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ich kann mir auch nicht helfen...:
Doch die m ü s s e n Blöd sein! |
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schrieb am
26.02.2011 um 00:27
Geschätzte Kollegen, bei der Diskussion über Meinungumfragen sollte stets nach der Passivlegitimation fragen:
1. Wer fragt? 2. Wer bezahlt ihn für die Frage? 3. Wen befragt er? 4. Wie soll das Ergebnis der Umfrage aussehen? Schliesslich fällt mir dabei noch eine Aphorisme von Herman Josef Abs ein, die ich etwas verfälsche: Das Volk ist erstens dumm und zweitens frech, dumm wenn es uns wählt und frech, wenn es dafür noch etwas verlangt! Gute Nacht! Monsieur Rainer |
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Herr v. Luschka,
ich habe das Abs-Zitat von Monsieur Rainer nicht als Einverständnis gelesen, sondern als Beleg für Volksverachtung. Er macht sich das doch nicht zu eigen, er demonstriert etwas. Freilich, wenn man was missverstehen will, dann will man halt...Aber mir war das von Beginn an reichlich klar. Manchmal hängt es auch vom Willen ab, zu verstehen... Also.....wirklich :-)) |
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sehr geehrter v.luschka, ihr kommentar fasst mein diffuses unbehagen beim lesen der beiträge des monsieur rainer in präzise worte. ein dank dafür. ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass mir mittlerweile auch dessen wiederholte lobhudeleien auf den freitag und dessen blogger unangenehm aufstossen, wirken sie auf mich doch vornehmlich einschleimend manipulativ.
mit herzlichen grüssen lausemädchen |
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schrieb am
26.02.2011 um 14:53
Abs war, glaube ich, auch Aufsichtsratsvorsitzender eines Leipziger Unternehmens, das zu 1/3 Zwangsarbeiter beschaeftigte.
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mir scheint, wir kriegen hier mal wieder das ding mit der frage, wer (nicht) über sauereien als sauereien sprechen darf
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@v.Luschka 01:04
Ich stimme Ihnen zu. Nur "Rechtsaußen" ist Monsieur Rainer wohl nicht, eher ein Vertreter des "Extremismus der Mitte" mit den einschlägigen Ressentiments gegen politische Korrektheit, Gewerkschaften ("Arbeiterverräter), Multi-Kulti etc. |
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@Monsieur Rainer am 26.02.2011 um 00:27
Bloß dass das von Carl Fürstenberg stammt. |
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Berlusconi und Guttenberg haben keinerlei Gemeinsamkeiten. Noch nicht einmal den selben Job. Berlusconi ist ein Mann mit Vergangenheit. Guttenberg ein Mann der Zukunft. >> Dann machen wir eben einen anderen Politiker!<< Zitat: Bloome Mit diesem Talent sollten die >>wir<<´s selbst einen Job in der Politik übernehmen. Wird besser bezahlt. Tatsache ist, dass KT zu Guttenberg vor seiner Tätigkeit als Verteidigungsminister den Doktortitel erhalten hat. Die Verantwortung zur Beurteilung der Qualität eines solchen Dokuments, liegt an erster Stelle bei denen, welche solche Zertifikate verteilen. |
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"Tatsache ist, dass KT zu Guttenberg vor seiner Tätigkeit als Verteidigungsminister den Doktortitel erhalten hat."
Er hat den Doktortitel ja nur erhalten, weil er was kopiert hat. Jetzt frage ich mich andauernd, was oder wen hat der Karl-Theodor kopiert ,damit er Verteidigungsminister wurde. Hat er am Ende den Amtseid kopiert? "Die Verantwortung zur Beurteilung der Qualität eines solchen Dokuments, liegt an erster Stelle bei denen, welche solche Zertifikate verteilen." Wohin sollen die denn nun treten? Auch zurück? |
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DonaldSardon
Treten Sie nicht zurück, Herr Dr.! In den Diskussionen dieser Webseite ist es selbstverständlich, Herrn Dr. Guttenberg den Rücktritt nahezulegen. Ich bin da anderer Meinung – und die möchte ich im Folgenden begründen. Das Resultat vorwegnehmend werde ich sagen, lasst uns Herrn Dr. Guttenberg zurufen: Treten Sie nicht zurück, geben sie solchen Anliegen nicht nach, bleiben Sie solange wie möglich Mitglied der aktuellen Regierung! Hinreichend bekannt ist nun, Herr Dr. Guttenberg hat hochstaplerisch vorgegeben, etwas geleistet zu haben, was er nicht geleistet hat und er möglicherweise auch nicht leisten konnte, seine Haltung angesichts der Entdeckung seiner Hochstapelei ist scheinheilig, er tut so, als sei er offen und ehrlich, wie auch stark genug, um Fehler zugeben zu können, ein Betrug ist aber kein Fehler, sondern mit der Absicht verbunden, andere zum eigenen Vorteil zu täuschen. So wird es nun in der Öffentlichkeit diskutiert – und eben das ist doch hochgradig begrüßenswert! Die Diskussion gäbe es nicht, wenn er seine Dissertationsleistung so ehrlich wie andere erbracht hätte. Der Mensch, der hinter seiner Maske steht, wurde auf einmal offenbar. (Anmerkung: man sehe sich seine Internetseite an, wo auf der Hauptseite eine automatische Diashow mit Selbstportraits und unterlegten Texten läuft, deren eitle und auf Effekt zielende Verlogenheit empfindsamen LeserInnen sofort klar wird – auch ohne die ganze Dissertationsgeschichte.) Herr Dr. Guttenberg ist Mitglied und führende Figur in einer der beiden Parteien, deren Zusammengehörigkeit wie auch Ausrichtung von ihnen durch das Wort „christlich“ gekennzeichnet wird. Und diese Wortverwendung muss angesichts der von diesen Parteien betriebenen Politik ebenso wie die Vorlage der Dissertation und das Verhalten angesichts der Entlarvung als Hochstapelei bezeichnet werden. Das Wort „christlich“ suggeriert ja nicht lediglich eine Nähe zu den christlichen Kirchen, sondern vor allem ein Anliegen dieser Parteien, den Benachteiligten in unserer Gesellschaft Barmherzigkeit zu zeigen („was du dem Ärmsten getan hast, hast du mir getan“), friedlich zu sein („die andre Wange hinhalten“), sich für hilflose Kinder einzusetzen („lasset die Kindlein zu mir kommen“), gerecht und großzügig auch mit Sündern umzugehen („wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“). Solches und noch vieles mehr suchen diese Parteien als ihre dermaßen zentrale Grundhaltung zu suggerieren, dass sie das Wort „christlich“ als Bestandteil Ihres Namens wählen. Dies ist angesichts der von diesen Parteien forcierten konkreten Politik ebenso scheinheilig, mit Täuschungsabsicht, mit Betrug und Hochstapelei verbunden wie die Sache mit der Dissertation des Herr Dr. Guttenberg. Muss ich das hier wirklich belegen? Es zeigt sich u.a. in der Haltung dieser Parteien zum Krieg, zur Kinderarmut in unsrem Land, in Sachen Strafjustiz, im Umgang mit den größtenteils unschuldig arbeitslos Gewordenen, bei einer Sicherung angemessener Löhne am untersten Ende der Skala, bei Rentenkürzungen durch Rentenalteranhebung für die zukünftig von Altersarmut Bedrohten. Geholfen wird gerade nicht den Unglücklichen, Schwachen und Benachteiligten, sondern in vorgeblich „christlicher“ Weise den ganz Reichen, den großen Konzerne, Banken, Versicherungen, den Starken. Aber die Betrugsabsicht bei der Verwendung des Wortes „christlich“ der derzeit regierenden Parteien, diese Hochstapelei, diese Scheinheiligkeit wird überhaupt nicht in der Öffentlichkeit diskutiert oder gar angeprangert. In der Öffentlichkeit diskutiert und angeprangert wird Hochstapelei und Scheinheiligkeit mit Sicht auf einen vormals glänzend aufgetretenen Vertretern eben dieser Parteien, Herrn Dr. Guttenberg. Damit wird der Schleier, der über der Hochstapelei der „christlichen“ Parteien ausgebreitet ist, an einer einzelnen Stelle wenigstens ein klein bisschen angelupft. Andeutungsweise wird auf einmal sichtbar, welche Falschheit hinter den „christlich“ genannten Haltungen öffentlicher Vertreter dieser Parteien steht. Man muss sich daher im Interesse der sicherlich vielen, durch die parteiliche Wortverwendung „christlich“ irregeführten Menschen in unserer Gesellschaft wünschen, diese öffentliche Diskussion werde möglichst tiefgehend wie auch lange weiter fortgesetzt. Und das wird sie vor allem dann, solange Herr Dr. Guttenberg noch im Amt bleibt, nicht zurücktritt oder entlassen wird. Daher wünsche ich mir, dass Herr Dr. Guttenberg noch möglichst lange an seinem Ministerposten festhält – auch wenn es ihm sehr bald nicht mehr möglich sein wird. Und möchte ihm, wie oben angekündigt, zurufen: „Treten Sie nicht zurück, geben sie solchen Anliegen nicht nach, bleiben Sie solange wie möglich Mitglied der Regierung!“ |
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schrieb am
26.02.2011 um 22:45
Meine volle Zustimmung. Nicht nur in Ihren logischen Ausführungen, sondern auch allgemein in Ihrer Position, in Ihrer Art und Weise mit der Situation umzugehen.
Man stolpert so oft darüber, dass die Leute im Internet oder auch offline meinen: Es ist egal, was wir sagen, die da oben werden tun, was sie wollen... daher können wir gar nichts bewegen und ändern. Ich finde solche Einstellungen voll daneben. Daher ist es echt erfrischend und muteinflissend, wie Sie sich amüsieren: "Man muss sich daher im Interesse der sicherlich vielen, durch die parteiliche Wortverwendung „christlich“ irregeführten Menschen in unserer Gesellschaft wünschen, diese öffentliche Diskussion werde möglichst tiefgehend wie auch lange weiter fortgesetzt. Und das wird sie vor allem dann, solange Herr Dr. Guttenberg noch im Amt bleibt, nicht zurücktritt oder entlassen wird. Daher wünsche ich mir, dass Herr Dr. Guttenberg noch möglichst lange an seinem Ministerposten festhält – auch wenn es ihm sehr bald nicht mehr möglich sein wird. Und möchte ihm, wie oben angekündigt, zurufen: „Treten Sie nicht zurück, geben sie solchen Anliegen nicht nach, bleiben Sie solange wie möglich Mitglied der Regierung!“" Das ist echt klasse. Man hört schon von so Vielen: Na ja, der Guttenberg denkt immer noch nicht daran, zurückzutreten, er wird ja auch von der Kanzlerin unterstüztz, man sieht schon, dass wir wieder nichts erreichen werden und so... Also ehrlich, mich nervt es. Sie betrachten die Sache völlig anders und haben Recht dabei: Es ist egal, was die da tun, weil alles, was sie tun, wird zu UNSEREN Gunsten kommen... wir haben ja Recht und sind in der Lage, die Situation zu verstehen und zu lenken. Also: Ich bin dabei! |
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Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ...
Und wenn Frau Teflon meint, sie könne mit Hochstaplern regieren, wird sie die Quittung bekommen. Egal ob bei Umfagen manipuliert wird oder nicht. Es sei denn, auch hier werden Wahlfälschungen wieder modern. Das würde natürlich zur Gutenbergschen Art von Adel passen. Empört Euch! |
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Noch einen von H.-J. Abs:
„Das Parlament ist mal voller, mal leerer. Aber in jedem Fall immer voller Lehrer.“ Dass wir ein Beamtenparlament haben ist nicht neu. Rund 60 Prozent der Abgeordneten des aktuellen Deutschen Bundestags sind Beamte, Angestellte des öffentlichen Dienstes oder Funktionäre. Der Unterschied zu uns Normalos ist, daß diese besondere Schwätzerkaste im Amt erst rechtlich belangt werden kann, wenn Sie vorsätzlich oder "grob" fahrlässig handelt. Gilt da noch das Gleichheitsgebot des GG? |
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schrieb am
26.02.2011 um 14:48
Auch Abgeordnete sind Normalos und keine Schwaetzerkaste.
Ihre Sprache erinnert an die Weimarer Republik. Die Abgeordneten stellen sich alle vier Jahren zur Wahl. Niemand wird gezwungen, sie zu waehlen. Und jede/r kann die Abgeordneten in ihrem Wahlkreisbuero aufsuchen, egal was fuer eine Partei. Auch ich kritisiere Abgeordnete - aber nicht d i e Abgeordeten. Abgeordnete sind nichts anderes als der Querschnitt der Bevoelkerung. Das Problem ist der Karrierismus, den es aber in der gesamten Bevoelkerung gibt. Das deutsche Problem ist a u c h, dass es teilweise noch eine, von Bismarck und Wilhelm ausgehende, obrigkeitsstaatliche Mentalitaet gibt. Das Gleichheitsgebot des GG gilt immer noch. Fuer Verwerfungen, wie etwa die "Rundfunkfreiheit" oder dass sich "die Parteien den Staat zur Beute machen" (von Arnim), kann das GG nichts. |
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Man kann aus der unumstößlichen Tatsache, dass sich frz. parlement wörtlich zu Schwatzbude übersetzt, zwei diametral gegensätzliche Schlüsse ziehen: Statt der scheindemokratischen Politkastenherrschaft eine offene GröFaZ-Diktatur zu proklamieren (ist G. größer als H.?) oder aber echte Demokratie (die nichts mit dem "Parlamentarismus" des "Freien Mandats" zu tun hat) fordern/schaffen.
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Verräterisch war das verschmitzte Grinsen Blomes (6:45), als JA ihm sagte, KTG sei Bilds Minister. Leider nur sehr kurz zu sehen und in der nächsten Aufnahme hatte er sich wieder gefangen.
Ansonsten: Blome in der Defensive. |
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Und JA argumentativ oft auf Tauchstation (Schweigepausen). Wenn JA wirklich schlagfertig wäre, würde Blome wohl auch gar nicht mit ihm diskutieren (weil er schnell und prägnant als Lügner und Verführer entlarvt würde).
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schrieb am
27.02.2011 um 10:16
Werter jhartmann,
ich möchte an dieser Stelle ein paar Zeile aus dem Psychologie-Lernbuch von Zimbardo zitieren: ""Man kann das Gehirn so betrachten, als sei es ein Ausgrabungsort für Archäologen. Viele Schichten alter Zivilisationen sind übereinander gelagert. Der Homo Sapiens hat drei miteinander verbundene Gehirne, die aus unterschiedlichen Epochen seiner evolutionären Vergangenheit stammen (MacLean 1977). Diese "Dreifaltigkeit des Gehirns" enthält tief im Inneren ein urtümliches Reptiliengehirn. Es liegt im Hirnstamm und den benachbarten Strukturen und enthält mehrere der alten Verhaltensprogramme, die Schlangen und Eidechsen veranlassen, sich auf rigide, instinktgebundene Weise zu verhalten. Sie folgen "Erinnerungen aus alter Zeit", die nicht durch neue Erfahrungen verändert werden. Oberhalb des Reptiliengehirns liegt das alte Säugetiergehirn, das der Mensch mit Katzen, Ratten und Kaninchen teilt. Dieses alte Gehirn, das in der Region des limbischen Systems zu finden ist, steuert überlebenswichtige Aktivititäten, wie Nahrungsaufnahme, Kampf- und Fluchtreaktionen und Sexualverhalten. Um diese beiden primitive Gehirne ist das neue Gehirn der Säugetiere, der Neocortex, gewickelt. Er ist "die Mutter der Erfindung" und "der Vater des abstrakten Denkens" - er lenkt den menschlichen Geist. Manchmal allerdings kann es vorkommen, dass "die primitiven Bedürfnisse von Mäusen die rationalen Pläne von Männern und Frauen durcheinander bringen"." Nun, wenn Sie nach Schlagfertigkeit verlangen, dann sind es die Grüße von dem alten Säugetiergehirn, das die Kampfreaktionen steuert. Das ist zwar sehr verständlich und nachvollziehbar, die Sache ist nur: Wenn Sie sich das Video konzentriert anschauen und dabei ins Details gehen, dann werden Sie es merken, dass es sich hier nicht um die Mammutjagd handelt... Und, na ja, was Sie als Tauchstationen bezeichnen, nennt man eigentlich Nachdenken. |
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Die Folge war gut, ich muss mir mein "weiter so" nichtmal abringen... also: bitte weiter so, die Herren^^
"So viel Text bin ich ja von meiner Zeitung gar nicht gewohnt", sehr schön. Allerdings finde ich die Laufzeit mit zehn Minuten immer noch ein wenig zu kurz. |
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Die Umfrage auf sueddeutsche.de: Soll Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg zurücktreten? Meine Stimme war 46.077. Von diesen 46.077 haben 85 % gesagt: Ja, er soll zurücktreten. Also!
Leute, gebt Eure Stimmen ab! Wir legen BILD lahm! www.sueddeutsche.de/karriere/peter-haeberle-guttenbergs-verzweifelter-doktorvater-1.1065414 |
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Wer CDU/CSU wählt, die Partei die auf einen Lügner, Betrüger und Hochstapler angewiesen ist und Frau Merkel, die ihn unterstützt, möge sich überlegen, ob der Wissenschaftstandort Deutschland nicht ein höheres Gut ist als die Entlassung Herrn zu G.s.
Mittlerweile wächst auch der Unmut in der CDU: Prof. Dr. H.-K. Biedenkopf rät: "ins Glied zurückzutreten" www.welt.de/politik/deutschland/article12667013/Biedenkopf-haette-Guttenberg-Ruecktritt-empfohlen.html Dr.Anette Schavan: "schämt sich nicht nur heimlich" www.wz-newsline.de/home/politik/inland/annette-schavan-ich-schaeme-mich-1.590744 Dr.Norbert Lammert: "Sargnagel für das Vertrauen in unsere Demokratie" www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsaffaere-um-guttenberg-ein-sargnagel-fuer-das-vertrauen-in-unsere-demokratie-1.1065626 Prof.Dr.Peter Häberle, zu G.s Doktorvater: "Die in der Promotionsschrift von Herrn zu G. entdeckten, mir unvorstellbaren Mängel sind schwerwiegend und nicht akzeptabel". www.stern.de/politik/deutschland/professor-haeberle-zur-plagiatsaffaere-guttenbergs-doktorvater-geht-auf-distanz-1658731.html Prof. Dr. Oliver Lepsius, Uni Bayreuth: "Für mich steht außer Frage, daß Herr zu G. ein Betrüger ist. Er hat planmäßig plagiiert (...) mich würde die Einschätzung eines Psychologen interessieren (...) Wirklichkeitsverdrängung (...) weiß Herr zu G. noch was er tut?" www.youtube.com/watch?v=PJ5Y32dMCcI Das Format ist super, pro/contra, Argumente austauschen statt der öffentlich-rechtlichen Parteisondermüllhirnsch...ereien. |
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Wer CDU/CSU wählt, die Partei die auf einen Lügner, Betrüger und Hochstapler angewiesen ist und Frau Merkel, die ihn unterstützt, möge sich überlegen, ob der Wissenschaftstandort Deutschland nicht ein höheres Gut ist als die Entlassung Herrn zu G.s.
Mittlerweile wächst auch der Unmut in der CDU: Prof. Dr. H.-K. Biedenkopf rät: "ins Glied zurückzutreten" www.welt.de/politik/deutschland/article12667013/Biedenkopf-haette-Guttenberg-Ruecktritt-empfohlen.html Dr.Anette Schavan: "schämt sich nicht nur heimlich" www.wz-newsline.de/home/politik/inland/annette-schavan-ich-schaeme-mich-1.590744 Dr.Norbert Lammert: "Sargnagel für das Vertrauen in unsere Demokratie" www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsaffaere-um-guttenberg-ein-sargnagel-fuer-das-vertrauen-in-unsere-demokratie-1.1065626 Prof.Dr.Peter Häberle, zu G.s Doktorvater: "Die in der Promotionsschrift von Herrn zu G. entdeckten, mir unvorstellbaren Mängel sind schwerwiegend und nicht akzeptabel". www.stern.de/politik/deutschland/professor-haeberle-zur-plagiatsaffaere-guttenbergs-doktorvater-geht-auf-distanz-1658731.html Prof. Dr. Oliver Lepsius, Uni Bayreuth: "Für mich steht außer Frage, daß Herr zu G. ein Betrüger ist. Er hat planmäßig plagiiert (...) mich würde die Einschätzung eines Psychologen interessieren (...) Wirklichkeitsverdrängung (...) weiß Herr zu G. noch was er tut?" www.youtube.com/watch?v=PJ5Y32dMCcI Das Format ist super, pro/contra, Argumente austauschen statt der öffentlich-rechtlichen Parteisondermüllhirnsch...ereien. |
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Ein Offener Brief vom Preussen Michel
**** Mein Söldner-Hauptmann aus Bayern Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg, Welch Unglück ist Euch nur geschehen. Welch schmachvoller Abgang. Nach allem, was Ihr geleistet habt für Friede - Kanzlerin und das Land. Euren Bärendienst wird man missen . . . Noch einmal will ich wagen, Eure große Taten zu preisen. Allen Unkenrufen und Heuchlern zum Trotz. Zur Erinnerung. Zur Mahnung. Wider den Waffenschmied Prof. Fischer-Lescano Wider den Dolchträger Dr. Heribert Prantl von der SZ Wider den Stichen der Millionen Ihr wart der Ritter Parzival, der „gleißende Springer“ der Kanzlerin in blendender Rüstung . Ihr wart der Mann, mit dem Bild Politik verkaufen konnte (Nikolaus Blome - Bild) Ihr wart Wirtschaftswunder (von Springer-Bild und alle die abschrieben) Ihr wart Kanzlerkandidat (von Springer-Bild und alle die abschrieben) Ihr wart Super-Minister (von Springer-Bild und alle die abschrieben) Ihr wart ein treuer Freund der USA (Lt. Wiki-Leaks Auskünften von der Edelfeder amerikanischer Botschafter) Ihr wart ein echt netter Typ (Mein BILD Wunsch-Titelmädchen Prinzessin Anna von Bayern) Ihr wart der Mann des Jahres (FOCUS und alle die abschrieben) Ihr wart einfach nur „gutt“ (von Springer-Bild und alle die abschrieben) **** Ihr wart es, der mit seiner Popularität Seehofer sicherte. Euch verbinden 2 Tatsachen : die Mitgliedschaft in der CSU und Ihr beide standet nie auf einem Wahlzettel für Eure Positionen. Ihr wart es, der den Knoten von der Schlinge des Kunduz-Untersuchungsausschuss lockerte, den Ihr spieltet den Wichtigsten. Ihr wart es, der nach Afghanistan in feinem Anzug flog während Frau Käßmann angetrunken Auto fuhr. Ihr wart es, der neben dem „Großmaul“ US-General McCrystal im Frühjahr des letzten Jahr eine schneidige Figur gemacht habt. Er verkündete eine neue Afghanistan-Strategie und erklärte Deutsche Truppen zu Einsätzen in die Fläche - Ihr sekundiertet glänzend. Ihr wart es, der im April letzen Jahres vor den Särgen gefallener Soldaten dann auch bekannte, das er auch Krieg spricht. Franz Josef Jung wäre das nie eingefallen. Und Georg Schramm wurde für seine Kritik aus „Neues aus der Anstalt“ im ZDF entfernt. Ihr wart es, der spielend die Feuertaufe „Laut Vorlesen aus dem Weißbuch der Bundeswehr“ gemeistertet hat - nicht wie der Versager Köhler. Ihr wart es, der die Wehrpflicht abgeschafft hat. „Das können nur die konservativen machen !“ (Nikolaus Blome, BILD). Und Ihr hattet auch einen Plan, denn … Ihr wart es, der mit einem Werbeträger eines Verwursters die Unterschichten-Unterhaltung nach Afghanistan brachte. Ihr wart es, der damit die Richtung der neuen deutschen Armee prägte. Sicherer Arbeitsplatz für den Dienst in einer weltweit interventionsfähigen Söldner-Armee. Ihr habt der Unterschicht quasi eine 2. Chance geebnet und eine Re-Revolution in der Sozialpolitik eingeläutet. Ihr wart es, der die dt. Soldaten der Zusammenarbeit mit der Afghanischen Armee ausgeliefert hat. (ein Sauhaufen, eine treulose Stammes-Bande von Gaunern, Halunken, Drogenabhängigen, Strauchdieben, Analphabeten und Tagelöhnern die hinerrücks meucheln) „Man fragt sich, wofür wir hier sterben !“ Ein deutscher Soldat in Afghanistan in den Tagesthemen der ARD in der letzten oder vorletzten Woche. ***** Grämt Euch nicht, mein Söldner-Hauptmann aus Bayern. Die Frage geht nun wieder an Angela Merkel. Bekommen wir wieder eine Phase von „Wir sind nicht im Krieg !“ Sie hat die Richtlinienkompetenz als Bundeskanzlerin mittlerweile 6 Jahre inne. Sie wird schon wissen . . . Jeder ist ersetzbar. Die gute alte Zeit wird Euch überwiegend in guter Erinnerung bleiben. Und Ihr habt doch Trophäen vorzuweisen. Trophäen auf Papier, Tonträgern und als Film, in Sprache, Gestik, Mimik, in Schrift, Bild, Musik und Geld. Tröstet Euch mit Günter Bannas von der FAZ in der Presseclub – Sendung „Merkel und der Rummel um v. Guttenberg vom 24.10.2010. Tröstet Euch auch mit alten Aufnahmen von Nikolaus Blome, einem eurer glühensten BILD – Zinnsoldaten. Er ist ein Kenner der B - Welt und wird Euch sicherlich auch in Zukunft helfen. Blättert durch alte Boulevard-Ausgaben. Hört euch die Radio-Aufnahme vom DLF-Magazin (19.15-20.00 Uhr) vom 03.02.2011. an - Ihr wart Deutschlands kommender John F. Kennedy Besucht den amerikanischen Botschafter, Man sollte nie die Macht der Verdängung unterschätzen. Also nochmals, grämt Euch nicht, mein Söldner-Hauptmann. Es erwarten Euch noch so viele Ermutigungen von den guten alten Geschichten : „Von einem Franken-Stein kam ein Franken-Schwein“ |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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