Empfehlung der Woche

Generation rechts?

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Rüdiger Maas

Hardcover, gebunden

288 Seiten

24 €

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Doxumentale 2026

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Das Festival für Non-Fiction-Storytelling

In zahlreichen Locations in ganz Berlin

Vom 27. Mai bis 7. Juni 2026!

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Das Los des Fremden

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Brandt Andersen

Drama

USA 2025

104 Minuten

Ab 18. Juni 2026 im Kino!

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Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus

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Zeppelin Museum Friedrichshafen

Seestraße 22 | 88045 Friedrichshafen

Vom 22. Mai 2026 bis 4. April 2027!

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Kultur : Die Enden der Parabel 200 - 240

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Es wogt hin und her, Slothrop, Formeln, Bomber, der D-Flügel der weißen Visitation, alles vermischt sich in meinem Kopf. Das Grauen des Krieges, wird es dadurch plastischer? Ist es einfach wegzuvögeln? Ich bin auf einer Reise in einer real-irrealen Welt, sobald ich das Buch zur Hand nehme, tauche tief ein, vergesse meine Umwelt und bin doch so manches mal verstört, wenn ich wieder auftauche. Wie nach einem langen unruhigen Schlaf sortiere ich meine Gedanken, gehe den Weg von der Fiktion in mein reales Leben. Und ich spüre, dass es Pynchons Figuren nicht anders geht, nur, sie erleben diese Wachtraumphasen tagsüber. Wer verfällt dem Wahnsinn, wer wandelt an der schmalen Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit, wer zieht wen in welche Richtung. Alles wogt auf und ab, beeinflusst sich gegenseitig, vermischt sich.

Schwer zu lesen, immer wieder Pausen, wirken lassen, setzen lassen, ehe die Reise weitergeht... bis zum Ende, neugierig udn manchmal erschöpft vom gedanklichen und emotionalen Mit-Erleben.

Der Text ist Teil eines Projekts: Wir lesen gemeinsam Thomas Pynchons "Die Enden der Parabel".

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.