ChristianBerlin

SchwammDrüber-unerhört+ubersehen

29.08.2011 | 18:18

"Dass eine Religion sich über die andere erhebt, ist unerträglich"

 

Gestern wurde in evangelischen Gemeinden der Israelsonntag begangen. An diesem Tag wird traditionell der Tempelzerstörung in Jerusalem vor fast 2000 Jahren gedacht. Trotz der Neubestimmung des Verhältnisses von Christen und Juden scheinen dabei die alten Ressentiments immer noch durch. Ein Predigtvergleich zeigt, wie die Kirche sich blindlings in den Fallstricken einer zweischneidigen Tradition verheddert und wie sie da wieder herauskommen kann.

Der 9. Tag des Monats Ab war für das jüdische Volk oft ein Unglückstag. 1492 zum Beispiel. Drei Tage, bevor Kolumbus nach Amerika aufbrach, trat in Spanien das Alhambra-Edikt in Kraft, das alle Juden des Landes verwies. Anfang des Jahres hatten Ferdinand und Isabella endgültig die islamischen Herrscher auf der iberischen Halbinsel besiegt, die den Juden bis dahin Schutz gewährt hatten. Den gewährten ihnen auch die spanischen Könige - aber nur, solange sie Geld für die Reconquista benötigten. Nach Eintritt des Erfolges hatten ihre Majestäten eher ein Problem mit der Rückzahlung und den Zinsen, was als Ursache der Vertreibung in der Edikt-Fassung für Aragon deutlich anklang, in Kastilien aber mit religiösen Scheinargumenten verschleiert wurde.

 Jüdische Chroniken datieren auf den 9. Ab außerdem den Beginn des 1. Weltkriegs, das Ende des 1. Kreuzzuges und den Beginn der Deportationen aus dem Warschauer Getto am 22.07.1942. Am Anfang dieser Unglückskette stand 133 n. Chr. die letzte römische Zerstörung Jerusalems und das Schleifen der Reste des Tempels, was mit der Verbannung aller Juden aus der Stadt und der Umbenennung der Provinz Judäa in „Palästina“ endete. In der Mischna wird darüber hinaus der 9. Ab bereits als der Tag der Zerstörung des Salomonischen Tempels (586 v. Chr.) angesehen, obwohl für in 2. Könige 25,8 als deren Beginn der 7. Ab überliefert ist. Und sogar das Goldene Kalb soll Mose nach dieser Überlieferung an einem 9. Ab zerstört haben. Die beiden zuletzt genannten Ereignisse werden schon im Pentateuch und im Deuteronomistischen Geschichtswerk als Strafe Gottes an Israel gedeutet, sodass der 9. Ab bis heute im Judentum der wichtigste Buß- und Fastentag neben dem großen Versöhnungstag ist.

Eine christliche Adaption dieses jüdischen Bußtags ist der Israelsonntag, der fast zeitgleich am 10. Sonntag nach Trinitatis begangen wird, wobei das genaue Datum sich nach dem ebenfalls mondabhängigen Osterkalender richtet. Martin Luther intrepretierte diesen Feiertag als Mahnung, beim rechten Glauben zu bleiben und keinen falschen Kult zu treiben, insbesondere nicht den römisch-katholischen, der magisch oder polytheistisch deutbare Elementen wie die Reliquien- und Heiligenverehrung enthält.

Neben dieser anti-römischen Bedeutung, die durchaus noch das Element christlicher Buße und Selbstkritik enthielt, bekam der Israelsonntag aber auch eine selbstverherrlichende und antijüdische Konnotation. Diese abwertende Sicht auf das Judentum hat einen nicht zu leugnenden Ursprung in der spannungsgeladenen Situation des Neuen Testaments. Die hatte mit dem Paradox zu kämpfen, dass das Christentum bei Nichtjuden erfolgreicher war als bei Juden, obwohl es eigentlich nur für letztere bestimmt war. Deshalb deuteten Christen schon die erste römische Zerstörung des Herodianischen Tempels im Jahr 70 als Strafe Gottes an ihren jüdischen Geschwistern, weil die weiter am Tempelkult festhielten, obwohl der Messias schon da war und sein einmaliges Opfer alle weiteren Opfer sinnlos machte.

EcclesiaIm Mittelalter wurde aus diesem Dilemma eine Polemik in Bildersprache. In der Kleinkunst, später auch in den Portalen gothischer Kathedralen, wurden Ecclesia und Synagoga als symbolische Frauengestalten einander gegenübergestellt, ein Motiv, das in Kirchenfensterneugestaltungen bis in die Gegenwart überlebt hat. Synagoga wird dabei häufig in gedemütigter Haltung mit Augenbinde, zerbrochenem Speer und zwei ihrer Hand entgleitenden Dekalog-Tafeln dargestellt, während Ecclesia ihr triumphierend gegenübersteht. Eine Variante zeigt beide unter dem Kreuz, wobei Synagoga sich von Christus abwendet oder ihm mit ihrem Speer in die Seite sticht, während Ecclesia Christi Blut mit einem Kelch auffängt.

Im Magdeburger Dom stehen diese beiden Figuren rechts und links an der Paradiespforte. Am 9. November verändert Domprediger Giselher Quast dieses Ensebleme hin und wieder, indem er Synagoga einen gelben Stern anheftet und Ecclesia mit einem schwarzen Tuch die Augen verbindet. Dann wartet er ab. Wenig später klingelt es regelmäßig, und empörte Dombesucher beschweren sich: „Die Figuren sind geschändet worden!“  Dann kann er erwidern:  „Die sind nicht geschändet worden. Denkt doch mal nach, welcher Tag heute ist, was da passiert ist.“

Was er mit diesem Experiment beweisen will, kann er auf einen einfachen Satz bringen: „Dass eine Religion sich über die andere erhebt, ist unerträglich.“ Auch gestern war dieser Satz wieder vor mehreren hundert Gottesdienstteilnehmenden beim Gedenken in der Paradiespforte zu hören. Wir dürfen nicht blind werden für Unrecht, das um uns herum passiert, wir müssen lernen, es zu erkennen und zu benennen und sollten damit gleich bei der eigenen Sakralkunst anfangen.

Wie wenig diese Selbsterkenntnis einer blinden Ecclesia gelingen will, ist Iris Noah am Israselsonntag vor acht Jahren aufgefallen, als sie einen evangelischen Gottesdienst in Alt-Tegel besuchte. Was dort gesagt oder verschwiegen wurde, hielt sie in einem Beitrag für judentum.net fest.

Im abschließenden Gebet formuliert der Pfarrer: ‚Wir gedenken heute aller Opfer des Judenhasses in Israel und in vielen Ländern‘. Herr T. und sein koscheres Lebensmittelgeschäft, auch Opfer des Judenhasses und mangelnder Solidarität, nur 400 Meter entfernt, werden nicht erwähnt.Dabei hatte dieses Geschäft erst wenige Tage vor dem Gottesdienst wegen anitsemitischer Übergriffe schließen müssen.

Obwohl er mit seiner Frau schon 14 Mal in Israel war, leistet sich der emeritierte Pfarrer an diesem Sonntag einen Fauxpas nach dem anderen. Dafür, dass in der Epistel und im Evangelium des Sonntags von der Blindheit Israels und Jerusalems die Rede ist, ist er nicht verantwortlich, wohl aber für seine Auslegung dieser Texte durch das Gorbatschow-Zitat, „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ - Begründung: Israel habe die Zeit nicht erkannt, in der Gott es besuchen wollte. Das Jesuswort über die Zweckentfremdung des Tempels als „Räuberhöhle“ deutet er pejorativ , und schließlich kündigt er die Sommeruniversität des Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit als „christliche Sommeruniversität“ an.

Nach dem Gottesdienst gerät der Geistliche zwischen die Fronten, als eine Besucherin ihm vorwirft, dass er am Israelsonntag nichts zum aktuellen Unrecht Israels gegen Palästina gesagt hat, und sie deswegen kein Wort mehr mit ihm reden will. Iris Noah muss ihm sogar argumentativ gegen seine Gemeinde beistehen, als Gottesdienstteilnehmer die  wutentbrannt gegangene Mitchristin mit dem Argument entschuldigen, es habe nichts mehr mit „Aug um Auge, Zahn um Zahn“ zu tun, wenn das israelische Militär die Häuser von Palästinensern einreiße. Es gehe in der mosaischen Regel um Schadensersatz, nicht um Vergeltung, interveniert da die Jüdin, letzteres sei eine antijüdische Fehlinterpretation.

Seinen nächsten Fehler begeht der Theologe, als Iris Noah ihm die Gretchenfrage nach der Judenmission stellt. „Judenmission ist generell abzulehnen“, ist seine schlaue Antwort. „Juden sollen Juden zu Jesus führen.“ Der Jude, den er dann als Beispiel für innerjüdische Mission nennt, ist allerdings Ludwig Schneider, der Herausgeber der „Nachrichten aus Israel“ (NAI).

Den will Iris Noah 1973 in Wilmersdorf als Mitglied einer evangelischen Gemeinde kennengelernt haben, was aber nicht die jüdische Abstammung des 1941 geborenen Magdeburgers widerlegen kann, dessen Familie dort von einem Pfarrer versteckt worden sein soll. Selbst Uriel Kashi und Oliver Glatz, die ein kritisches Dossier auf Hagalil.com über Ludwig Schneider zusammengestellt haben, bezweifeln nicht, dass er ein deutscher Jude ist, der 1960 zum messianischen Judentum konvertiert ist. Das wahre Problem, das Juden mit Ludwig Schneider haben, ist seine fundamentalistische Argumentation und seine islamfeindliche Hetze. Ludwig Schneider, der nach eigenen Auskünften nur geringe Kenntnisse zum Islam besitzt, wird von seinem Nichtwissen nicht daran gehindert, frei erfundene Anklagen gegenüber dem Islam und den Muslimen zu erheben“ , stellen die jüdischen Autoren fest – und belegen es mit erschreckenden Zitaten.

Es gibt kaum ein Fettnäpfchen, in das der Alt-Tegeler Prediger an jenem Israelsonntag nicht getreten wäre, da halfen ihm auch seine 14 Reisen nicht. Ganz anders sein Magdeburger Kollege. Giselher Quast ist für seinen theologischen Mut bekannt, wird als Wendepfarrer zu Recht mit Christian Führer in Leipzig verglichen und hat auch in den 20 Jahren nach der Einheit nie vor offenen Worten zurückgeschreckt.

Schade nur, dass theologischer Mut innerkirchlich selten belohnt wird. Die Leitungsebene der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) beschloss vor einem Jahr ein Abberufungsverfahren gegen den überall geschätzten Domprediger wegen „ungedeihlichen Wirkens“, was kaum jemand in der Domstadt begreifen konnte. In einer gerade angelaufenen Online-Umfrage sprachen sich bisher 99,4 Prozent der Abstimmenden für seinen Verbleib aus. 

 

Bilder: Synagoga- (oben) und Ecclesia-Figur (mitte) im Magdeburger Dom

Dieser Beitrag setzt die Auswertung zu typischer Schwierigkeiten im interreligiösen Dialog fort. In der letzten Woche ging es in einem ersten Beitrag um christliche Fehler im Gespräch mit dem Islam.

 
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Kommentare
Rahab schrieb am 29.08.2011 um 19:28
was willst du damit sagen?
dass manche christen es noch doller treiben als andere?

ich sag dazu nur ganz trocken:
das kommt dabei raus, wenn eine alte zusage (neum adonai) als neue prophetie gelesen wird. statt als regieanweisung für den vortragenden (Fishbane lesen!)

interessanter find ich dieses:
www.pfarrerverband.de/pfarrerblatt/index.php?a=show&id=3030#aa
und zwar deshalb, weil sich alle mal wieder schrecklich aufregen. völlig grundlos.
ChristianBerlin schrieb am 29.08.2011 um 22:02
@Rahab

interessanter find ich dieses:
www.pfarrerverband.de/pfarrerblatt/index.php?a=show&id=3030#aa
und zwar deshalb, weil sich alle mal wieder schrecklich aufregen. völlig grundlos.


Grundlos? Da hab ich ja Glück, dass Du das so siehst, bin nämlich in der Schriftleiterversammlung des Deutschen Pfarrerblattes und hatte schon Angst, dass daraus jetzt ne Beschwerde wird. ;)

Aber das Thema wäre einen eigenen Gegenbeitrag wert. Hier ist das eher offtopic. Willst Du den schreiben oder soll ich das machen?

Meine Kritik liefe darauf hinaus, dass er mit allen zeitgeschichtlichen Fakten wohl Recht hat, sind auch gut abgesichert (u.a. durch Michael Wolfssohn). Ebenso stimmt seine Wiedergabe der fundamentalistischen Theologie der Siedler. Was mich nicht überzeugt, ist seine "Theologiebefreiung", mit der er diesen Fundamentalismus überwinden will.

Das Christentum hat nicht die Definitionsmacht, zu bestimmen, was Juden glauben sollen. Das ist wie mit dem Islam-Unterricht und dem deutschen Staat in meinem anderen Beitrag. Genau das versucht Jochen Vollmer, aus genauso edlen Motiven. Und dabei irrt er bereits als Historiker und ebenso als christlicher Ausleger der alten Zusagen.

Meine Frage ist nur: Wer außer uns beiden könnte die Details interessant finden?

was willst du damit sagen?
dass manche christen es noch doller treiben als andere?


Was willst denn Du damit sagen? Soll ich diese Metaphorik wieder als verstecktes Angebot missverstehen? ;)

LG Christian
Rahab schrieb am 30.08.2011 um 05:46
wenn ich den knaben richtig lese, dann beschäftigt ihn nicht die frage, was israelische siedler glauben sollen, sondern was christen glauben. und er schreibt darüber, wo und wie sie, wie z.b. die rheinische synode, irren - seiner meinung nach.

mit deinem interreligiösen dialog wie auch dem alt-tegeler prediger hat es insoweit zu tun, als das hin- und herswitschen von stammes- zu universal- zu anderer-stammes-gott eben öfter zu beobachten ist. mit immer wieder anderen gewichtungen. die vielleicht, wer weiß, in hundert oder mehr jahren sogar als eine traditionskette gelesen werden werden. wobei sie dann wohl sein dürfte wie jede traditionskette: wie schweizer käse.
luggi schrieb am 29.08.2011 um 20:51
Nun, den diskriminierenden Stern (sic) hast du dir nicht verdient (btw, da sollte man mal drüber nachdenken und handeln).
Aber was die Stasi nicht geschafft hat, das schaffen evangelische Machthaber. Quast war immer ein Unbequemer. Wahrscheinlich auch in seinem persönlichen Umfeld. Er lässt aus seiner Sicht die Umstände tanzen und tanzt nicht mit den Umständen. Giselher verdient nicht nur meinen Respekt. Im Gegensatz zu anderen Klerikalen blieb er seinen Idealen treu.
ChristianBerlin schrieb am 29.08.2011 um 22:07
@luggi

Luggi, das ist so ein lieber Kommentar von Dir, lass Dich umarmen. :)

Darüber wird sich bestimmt auch mein Kollege freuen, dem ich den Link auf diesen Beitrag vorhin gemailt hatte, als gerade fertig war.

LG Christian
luggi schrieb am 29.08.2011 um 22:42
Ja also Christian, bei Umarmungen bin ich vorsichtig ... könnten gefährlich sein.

Die Wirkungsstätte vom Giselher ist phantastisch. Diesbezüglich gab es vor vielen Jahren, es könnte im vergangenen Jahrtausend sein, einen DDR-Hit: "Tritt ein in den Dom." Die Qualität der youtube-videos ist saumiserabel, deshalb stelle ich die nicht rein. Aber viele Machdeborjer und Reform-Fans kennen das Lied. Vielleicht hat ja Giselher noch so eine LP und eine richtige Stereoanlage. Man könnte dann so ein Event machen. Musikanlage mit akustischer Positionierung ... und dann dieses Lied in diesem Dom ... ich könnte mich zu einem Besuch meiner ehemaligen Heimatstadt durchringen.
ChristianBerlin schrieb am 29.08.2011 um 23:24
Ja, das war auch nur spontan. Quast und ich umarmen uns immer, wenn wir uns über den Weg laufen, was im Moment fast jede Woche passiert. Da wollt ich Dich nicht außenvor lassen.

Deine Idee find ich interessant, sollten wir wirklich mal überlegen, wenn dieses unselige Verfahren endlich eingestellt wird, haben wir demnächst auch allen Grund zu feiern. ;)

LG Christian
ChristianBerlin schrieb am 30.08.2011 um 01:08
Nachtrag:

Nachricht von GQ:

"Tritt ein in den Dom" von Karat habe ich schon längst mal in einem Gottesdienst in voller Lautstärke durch die Gewölbe schallen lassen!

LG CB
poor on ruhr schrieb am 29.08.2011 um 21:03
Lieber Christian Berlin,

danke. Interessantes Blog. Gerne gelesen. Von dem Israelsonntag habe ich bisher nichts gewusst.
Den Titel des Blogs kann man / frau ja nur unterstreichen.
Ich bin wohl bis heute immer noch evangelisch, führe aber kein aktives Gemeindeleben.
Sitze gerade bei Ali im Internet-Cafe. Der hat gerade den Ramadan hinter sich gebracht.
Ich fand das richtig schön , das mitzuerleben. Wolllte erst einen eignen Blog dazu schreiben, hatte aber zu wenig Stoff dazu.
Den Zusammenhang zu Ihrem Blog sehe ich aber schon und auch in dem Titel.

In so einem Moment auf die Idee zu kommen , dass man als Evangelischer mehr wäre würde jeder Menschlichkeit nur spotten und sie unmenschlich verhöhnen.

Ich habe mich für Ali gefreut.
Wir waren zwei deutsche Hanseln hier und er fragt uns, ob er loslegen kann. Wir haben Ali guten Appetit gewünscht.
Der Andere kennt Ali noch besser als ich und durfte sogar etwas mitessen.
Das ist Alltag der Religionen im ruhrgebiet auf Augenhöhe, auch wenn es hier natürlich viel schlechtere Beispiele
gibt.

Das Christentum sollte gerade im Hinblick auf seinen Geschichte mit Verfolgungen Andersgläubiger und Judenprogromen im Mittelalter heute wirklich auf seine
Menschlichkeit besinnen und im interreligiösen Dialog mit den anderen Religionen wirklich auf Augenhöhe bleiben und nicht abheben, wenn es ernstgenommen werden will.

Herzliche Grüße

por
ChristianBerlin schrieb am 29.08.2011 um 22:19
@poor on ruhr

Lieber por,

danke ebenso für den netten Kommentar.

Hatte auch überlegt, ob ich zu einer öffentlichen ‏Zuckerfest-Veranstaltung in Berlin gehen will, fand das aber suboptimal, wenn man nicht vorher auch mitfastet.

Liebe Grüße an die Ruhr, auch an Ali und euren gemeinsamen Freund, viel Spaß noch heut Nacht :)

Christian
poor on ruhr schrieb am 30.08.2011 um 20:50
Lieber Christian,

vielleicht hat das in meinem Kommentar etwas zu vertraulich geklungen, obwohl ich das schön finden würde, wenn Ali mein Freund wäre.

Aber ich bin eigentlich nur dank des Freitag ;) ein guter Kunde und mir wäre das zu distanzund respektlos gegenüber Ali wenn ich das hier so stehen lassen würde, falss ich den Eindruck erweckt habe, sein Freund zu sein.

Ich finde das, was Du zum Mitfasten geschrieben hast, auch vollkommen richtig.

Ich bin auch nicht der Typ , der sich einfach an so einen Feiertag dranhängt.

Nichtsdestotrotz war mein Kommentar aber ernst gemnien t und ich habe mich einfach von Herzen gefreut, dass er wieder zugreifen durfte.

Ich wollte mich damit auch nicht selbst beweihräuchern (Das machen ja wohl vor allem die katholischen;)), aber es war einfach so.

Der langen Rede kurzer Sinn ist eigentlich nur , dass ich Deinen sehr interessanten Blog gerne gelesen habe und das ich alleine schon im Titel eine Pointierung der Aussage Deines (ich hoffe , ich darf Duzen?;)) Blogs gesehen habe, der ich rundweg und von ganzen Herzen zustimme.

Herzliche Grüße

por
ChristianBerlin
Evangelischer Theologe (Pastor) und Freier Journalist. Lebt in Berlin. Mitglied im Journalistenverband Berlin-Brandenburg (JVBB) und im Pfarrverein der EKBO. Singt im Straßenchor.
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