01.07.2010 | 11:05

Die Bundespräsidentenwahl in der Auslandspresse online (*)

The Guardian lässt keinen Zweifel an dem, was in Deutschland der gestrige Tag bedeutet: „Das enge Ergebnis des Bewerbs als peinliche Schlappe für Angela Merkel und ihre Koalition, die von Uneinigkeit gekennzeichnet ist“. Die Korrespondentin Kate Connolly zeichnet aus Berlin das Bild einer Kanzlerin, die gezwungen ist, „in letzter Minute Stimmen einzusammeln“ und die durch den Wahlausgang möglicherweise „irreversibel geschädigt wurde“. Die Linke findet weniger mit ihrer Kandidatin Luc Jochimsen Beachtung als mehr durch die Haltung gegenüber Joachim Gauck, „der wegen seiner dezidierten anti-kommunistischen Ansichten und der Befürwortung der deutschen Beteiligung in Afghanistan  die Nemesis einer Partei ist, die ihre Wurzeln im Kommunismus hat“. Gleichwohl habe man Jochimsen schließlich  zurückgezogen, um den Weg für die frei zu machen, die Gauck unterstützen würden, um Wulff zu verhindern. In einem gesonderten Profil würdigt der Telegraph Wulff als „Kennedy von der Leine“, während das Tattoo auf dem Oberarm seiner zweiten Frau zu einem „Anheben der Augenbrauen in einigen Ecken der deutschen Presse“ geführt habe. In der Analyse des Telegraph wird Angela Merkel als „von einer Rebellion innerhalb ihrer Koalitionsregierung schwer geschädigt“ gesehen, vor allem was ihre „Autorität als Kanzlerin“ betrifft. Der Rückschlag habe „eine Schwankung bei deutschen Wertpapieren“ bewirkt und „Ängste um die politische Stabilität in Europas größter Wirtschaft befeuert“. Das Blatt sieht die Koalition im Sinkflug bei Meinungsumfragen und in Wulff einen „farblosen Kandidaten“. BBC meint, der „Wahlgang unterstreiche Merkels Schwäche“ und zitiert nebenbei den Tagesspiegel mit dessen Schlagzeile „Der Tag der langen Messer“. Gavin Hewitt, BBC Editor für Europa, meint, „der Reichstag sei ein Platz für Intrige und ein Nummernspiel geworden. All das frisst an Frau Merkels Glaubwürdigkeit nach einer Zeit, für die sie ohnehin das Urteil der Fehlerhaftigkeit kassiert und in der sie ihre Zielsicherheit eingebüßt hat“.

Zurückhaltender Le Figaro, der nur von einem „Denkzettel“ in Richtung Angela Merkel schreibt, der sich darin ausdrücke, dass trotz einer komfortablen Mehrheit ein dritter Wahlgang erforderlich war, bei dem die einfache Mehrheit der Stimmen reichte. Lukretia Jochimsen habe sich bereits beim zweiten Wahlgang zurück gezogen, weswegen sich die Mehrzahl der Delegierten der Linken sodann der Stimme enthalten habe. Mit Gauck habe der Kandidat verloren, der in Meinungsumfragen vorne lag, mit Wulff der gewonnen, der in der Geschichte der Bundesrepublik der Jüngste ist. Und Le Monde meint, „Angela Merkel kann sich nicht freuen“. Es sei nur ein Sieg der politischen Arithmetik, die „Frau Merkel  gezwungen hat, den jungen und moderaten Herrn Wulff“ als Kompromisskandidaten zu unterstützen. „Die Linke, die die Mehrheit in Richtung Gauck hätte kippen lassen können, hat es ebenfalls vorgezogen, die Wahl des konservativen Kandidaten zu ermöglichen als einen Antikommunisten zu wählen, einen Kritiker des Regimes aus dem ehemaligen Ostdeutschland“. „Der Sieg von Christian Wullf ist der eines Parteimenschen“ mit der nur knapp die vollständige Demütigung der Regierungskoalition verhindert werden konnte. Die große Verliererin der Wahl sei Merkel selbst, weil sie ihr eigenes Kalkül, einen Rivalen um die Kanzlerschaft wegzuloben, vor das Interesse Deutschlands gestellt habe und bei diesem Vorgang sich auch noch schwer getan hat.

L’Unità, das von Gramsci aus der Taufe gehobene Blatt in Italien hat zum jetzigen Zeitpunkt nur eine dürre dpa-Meldung mit der Überschrift versehen: „Doppelte Ohrfeige für Merkel: Ihr Kandidat fällt zwei Mal durch“. La Repubblica hingegen titelt „Merkel von den ihren verraten“ und sieht die Koalition im Chaos. „Wieder einmal erscheint das deutsche Establishment schwach an der inneren Front und gespalten von Streit und Rivalität“. Den Grund dafür, dass trotzdem deren Kandidat gewonnen hat, sieht das Blatt: „Es war die Weigerung der Linken, sich hinter Gauck zu stellen, weil bei den Postkommunisten unbeliebt, und es war ein dramatischer Appell der Kanzlerin zur Geschlossenheit innerhalb ihrer Mannschaft“. Zwei Wahlgänge seien zwei Ohrfeigen für eine Kanzlerin, „die noch vor Monaten als die mächtigste Frau der Welt bezeichnet wurde“.

 

 

(*) Wenn es den einen oder anderen Leser gibt, der aus „seinem“ Land die Medien auswerten kann: Sehr willkommen

 
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Kommentare
Alien59 schrieb am 01.07.2010 um 11:20
Hier gibt es englischsprachig nur die Jordan Times. Die hat sich damit begnügt, eine AFP-Meldung zu übernehmen.
www.jordantimes.com/?news=27939
Eher farblos, mit Zitaten aus der deutschen Presse.
Noch dazu scheint ein Teil vor dem letzten Wahlgang geschrieben und schlecht redigiert worden zu sein.
ed2murrow schrieb am 01.07.2010 um 11:28
Danke, liebes Alien, mit dem Blick von jenseits des Mittelmeers :)
Magda schrieb am 01.07.2010 um 11:21
Vielen Dank für die informative klasse Presseschau. Da steckt ja immer eine Menge Arbeit hinter.
ed2murrow schrieb am 01.07.2010 um 11:29
Schön, dass Sie wieder da sind, ich freue mich :)
jayne schrieb am 01.07.2010 um 11:31
danke für die sehr informative presseschau
KalleWirsch schrieb am 01.07.2010 um 11:40
Bedankt.
Zachor! schrieb am 01.07.2010 um 11:51
Die rumänische Tageszeitung "Adevarul" ("Die Wahrheit") meint, Gauck sei der Präsident der Herzen. Die Zeitung bedauert, dass die Deutschen ihren Präsidenten immer noch nicht selbst wählen dürfen, denn 60 Jahre nach Hitler hätten sie sich dieses Recht verdient. Gauck sei ein unabhängiger Mensch, der sich große Verdienste bei der Bekämpfung des Kommunismus erworben habe. Wulff hingegen wird von der Zeitung als "vom Beruf: Politiker" vorgestellt. Die Deutschen hielten ihn für farblos, meint Zeitung, und fügt süffisant hinzu, dass während andere Jugendliche Posters von Stars in ihren Zimmern aufhängen, im Zimmer des Teenagers Wulff eine Aufnahme Kohls zu sehen gewesen sei. Einzig seine Frau sei interessant an ihm, sie habe ihn wohl auch zur Übernahme des Amtes gedrängt, so die gewöhnlich als liberal eingeschätzte rumänische Tageszeitung.
Zachor! schrieb am 01.07.2010 um 11:51
Die rumänische Tageszeitung "Adevarul" ("Die Wahrheit") meint, Gauck sei der Präsident der Herzen. Die Zeitung bedauert, dass die Deutschen ihren Präsidenten immer noch nicht selbst wählen dürfen, denn 60 Jahre nach Hitler hätten sie sich dieses Recht verdient. Gauck sei ein unabhängiger Mensch, der sich große Verdienste bei der Bekämpfung des Kommunismus erworben habe. Wulff hingegen wird von der Zeitung als "vom Beruf: Politiker" vorgestellt. Die Deutschen hielten ihn für farblos, meint Zeitung, und fügt süffisant hinzu, dass während andere Jugendliche Posters von Stars in ihren Zimmern aufhängen, im Zimmer des Teenagers Wulff eine Aufnahme Kohls zu sehen gewesen sei. Einzig seine Frau sei interessant an ihm, sie habe ihn wohl auch zur Übernahme des Amtes gedrängt, so die gewöhnlich als liberal eingeschätzte rumänische Tageszeitung.
poor on ruhr schrieb am 01.07.2010 um 13:00
Von mir auch eine herzliches Danke schön. :)
Es scheint ja wirklich auch im Ausland als Schlappe für Merkel und die Regierungskoalition angekommen zu sein? :)

rr
GeroSteiner schrieb am 01.07.2010 um 14:02
In Norwegen hat man ebenfalls keinen positiven Eindruck von der Präsidentschaftswahl in Deutschland. Ein von Merkel gewonnenes Machtspielchen, dass einen faden Nachgeschmack erzeugt.

Die Aftenposten in Norwegen titelt:
>Niederlage für Merkel: Die deutsche Präsidentenwahl geht in die zweite Runde<

Angela Merkel hatte nicht das Glück ihren Präsidenten-Kandidaten in der ersten Wahlrunde durchzubekommen. Eine Niederlage für Merkel wäre eine Katastrophe.

Merkels Kandidat sollte die Wahl gewinnen, aber Wulffs Rivale, Joachim Gauck ist im ganzen Volk viel beliebter. Es wurde darüber spekuliert, ob eine Sieg Gaucks die Republik geschockt hätte.

Merkel hat nach ihrer Wiederwahl im September eine Menge an Beliebtheit eingebüßt. Merkels Beliebtheit hat sich in den Koalitionsstreitereien zwischen CDU und FDP abgenutzt und sie hat eine Menge Kritik für ihren Umgang mit den ökonomischen Problemen in Europa bekommen.

Würde Wulff scheitern, wäre das ein enormer Prestigeverlust (für Merkel), wie vom Staatswissenschaftler Niels Diederich von der Freien Universität Berlin verlautet.

Da nicht das Volk sondern die Bundesversammlung den Bundespräsidenten wählt, erwartet man, dass Wulff der neue Präsident wird, selbst wenn Gauck im Volk deutlich beliebter ist.

Da Merkel über die Mehrheit in der Versammlung verfügt, wird sie wohl das bekommen, was sie will.
ed2murrow schrieb am 01.07.2010 um 14:20
Nachdem dies hier alsbald unter der Wahrnehmunglinie verschwindet - sprich von der ersten Seite der Com verschwindet - noch schnell mein Dank an die Beitragenden.
GeroSteiner schrieb am 01.07.2010 um 15:23
In der Hoffnung, dass der Artikel nicht direkt verschwindet, habe ich ihn rasch noch "aufgesternt".

Die Rückmeldung fehlte noch: Ich finde das sehr gut, sich in diesem Fall auch einemal die Außenwirkung deutscher Politik anzuschauen. Nichts ist besser, als die Nutzung der Fremdwahrnehmung, wenn man die eigene Wahrnehmung schärfen will. Besten Dank für den Artikel!
Ehemaliger Nutzer schrieb am 01.07.2010 um 14:49
L'Express: ... leidet Merkel an einem Rückgang ihrer Popularität, nur 40% der Deutschen... : tiny.cc/vc9pi

M6 vergleicht die Wahl mit einem "Psychodrama" für Merkel: tiny.cc/xbeql

Der Parisien wird da noch etwas deutlicher: "Eine echte Demütigung für die Kanzlerin, zumal die Wahl des Präsidenten des deutschen Staates in der Regel im Verborgenen erfolgt: tiny.cc/gxswu

Ja, ja, und die Liberation und die Carnard hüllen sich in Schweigen.
j-ap schrieb am 01.07.2010 um 16:09
Lieber ed2murrow,

ich bin von dieser Rubrik sehr angetan und finde, man könnte sie durchaus öfter stattfinden lassen. Vielen dank auch für Ihre Mühe, das aufzubereiten. Da sich anscheinend noch niemand der iberischen Presse annahm, will ich das an dieser Stelle tun.

Für die konservative spanische El Mundo ist klar, daß Merkel die »Feuerprobe« deutlich angeschlagen hinter sich brachte, es ist gar die Rede von einer offenen »Rebellion« gegen die Regierungskoalition, die die Arbeit der Regierung in den vorausliegenden Monaten sicherlich nicht vereinfachen dürfte, zumal im Hinblick auf die weiter schwelenden internen Streitigkeiten etwa bei Gesundheitsreform (Kopfpauschale) und Budget:
Y es que las disidencias son una prueba patente de la crisis interna que padece la coalición alemana, sumida en polémicas sobre el programa de Gobierno en aspectos que van de las finanzas a la reforma sanitaria, desde su formación tras las elecciones legislativas del pasado septiembre.
Bemerkenswert übrigens auch, daß El Mundo mehrmals betont, daß Joachim Gauck der eigentliche »Kandidat der Herzen« gewesen sei. Noch gestern hat die Zeitung eine geradezu hymnische Eloge auf Gauck geschrieben und ihn also für Deutschland sehr nötigen »Kandidat der Versöhnung« (El candidato de la conciliación) hochleben lassen. Ich weise an dieser Stelle darauf hin, daß »la conciliación« für die Iberer eine wesentlich größere politische Herzensanlegenheit ist als für uns Mitteleuropäer und der Begriff wesentlich tiefer reicht als unser deutsches Wort: »Vesröhnung« in Spanien ist das, was die »Einheit« für Deutschland ist.

Die linksliberale El País bringt es dagegen gleich in der Überschrift auf den Punkt: »Angela Merkel pierde autoridad«, Angela Merkel verliert an Autorität. Christian Wulff als Kandidat der Regierung sei zwar durch, aber der desaströse Verlauf der Bundesversammlung sei ganz klar ein »victoria pírrica del democristiano« (Pyrrhussieg für die Christdemokraten). Der Artikel beschäftigt sich sodann ausgiebig mit Merkels Fußball-Metapher nach dem gescheiterten ersten Wahlgang und erklärt dann einigermaßen breit, wie die Bundesversammlung in Deutschland funktioniert. Nicht vergessen wird auch die Schauspielerin Martina Gedeck, die namentlich als Mitglied der Bundesversammlung erwähnt wird, und auch nicht, daß sie für »Das Leben der Anderen« schon einen Oscar gewann. Aus meiner Sicht glatt falsch ist der Hinweis, daß Joachim Gauck »sichtlich geschlagen, mit gesenktem Kopf und zermürbt« seine Niederlage akzeptierte. Ich habe das so nicht gesehen. Wenn man ehrlich ist: Ein Boulevard-Artikel, der dieser Zeitung und auch dem Vorgang nicht gerecht wird.

Aus aktuellem Anlaß (Samstag!) sei hier auch noch eine lateinamerikanische Stimme zu Wort gebeten, in diesem Fall die argentinische La Nación, die auch gleich ohne viel Aufhebens auf den Punkt kommt: Merkel sufrió, Merkel hat gelitten. Der Artikel ist überraschend deutlich im Ton, obwohl es sich bei der Nación um ein konservatives Blatt handelt: Da ist von »Agonie« der Regierungskoalition die Rede, die nun durch die Umstände der Präsidentenwahl noch verlängert werde, vom »eklatanten Scheitern« (!) der Koalition und von einem »Alptraum«, den Merkel erlitten habe. Es scheint so zu sein, als hätte die Zeitung an Merkel apostropiert, was ganz Argentinien am Samstag im Stadion sehen will: Leidende Deutsche.
weinsztein schrieb am 01.07.2010 um 16:29
Lieber ed2murrow,

ganz wunderbar und den Freitag bereichernd! Danke auch allen Kommentator/Innen für weitere Pressestimmen aus aller Welt.

Schön, wie sie lebt, die Community.
Alien59 schrieb am 01.07.2010 um 16:30
Ich mache mal weiter:
Alan Fisher schreibt auf der englischen Seite von Al-Jazeera einen recht ausführlichen Artikel über den ganzen Wahltag - für diejenigen, die sich Informationen über Europa dort holen, mit sicherheit informativ und lesenswert. Sehr deutlich in Richtung auf die Beschädigung, die durch das Verhalten einiger "Abweichler" entstand - praktisch keine Erwähnung des hier so hoch gehandelten Streits über das Verhalten der Linken:
"The result was predictable – the damage it may have done, is not.

After a process dragged out over several hours, Angela Merkel finally got her candidate elected to the German presidency, but the battle has left her authority undermined - some suggest fatally. "
english.aljazeera.net/focus/2010/07/201071103313740197.html
ed2murrow schrieb am 01.07.2010 um 19:09
Vielen Dank für dieses großartige Feedback. Es war nun die 2. Schau dieser Art und sie bleibt für mich für außerordentliche Themen vorbehalten. Denn es macht, wie richtig bemerkt wurde, Arbeit und das nicht zu wenig.

Ich habe die Tags Presseschau und Auslandspresse vorgegeben. Es könnte sich ja jemand bemüßigt fühlen, unter den gleichen Tags vorzupreschen, wenn ihm etwas am Herzen liegt. Ausländisch lesen können hier ja noch mehr, wie erfreulicherweise festzustellen ist.

Bis demnächst.
Gold Star For Robot Boy schrieb am 02.07.2010 um 17:50
"Bettina Wulff is Germany's new First Lady. She's cute, and she has a tattoo! Oh yeah, also, Germany has a new President. His name is Christian." www.buzzfeed.com/expresident/bettina-wulff/germanys_new_president_christian_wulff
Gold Star For Robot Boy schrieb am 02.07.2010 um 18:15
"Im Skandal um mit Genmais verunreinigtes Saatgut hat die Staatsanwaltschaft Hannover auch Vorermittlungen gegen den damaligen niedersächsischen CDU-Ministerpräsidenten und heutigen Bundespräsidenten Christian Wulff eingeleitet. Der Tatvorwurf laute auf Verstoß gegen das Gentechnikgesetz, heißt es in einem Fax der Staatsanwaltschaft Hannover an die Aktion GEN-Klage. Auch gegen Landesagrarministerin Astrid Grotelüschen (CDU) und Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) wird ermittelt. Bisher sei aber noch nicht geprüft worden, ob es ausreichende Anhaltspunkte für das Vorliegeneiner Straftat gebe, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover."
www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=13165160.html
mKlenk schrieb am 02.07.2010 um 21:18
In Mexiko interessiert das niemand:
www.informador.com.mx/internacional/2010/214293/6/christian-wulff-es-el-nuevo-presidente-de-alemania.htm

es wird lediglich kurz erwähnt und ein Zitat vom Chefredakteur der Welt am Sonntag hinzugefügt...Über die Linke fällt kein Wort.
ed2murrow
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