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Nachdem der internationale Druck auf Israel, infolge der Ermordung von Teilnehmern des Hilfskonvoi des Free Gaza Movements, immer weiter zunahm, kündigte Israel eine Lockerung der Blockade des hermetisch von der Außenwelt abgeriegelten Gazastreifens an. Diese ist auch dringend notwendig, denn nach den Zerstörung, die das israelische Bombardement im Gaza-Krieg anrichtete, mangelt es immer noch an Waren zum Wiederaufbau.
Die Lockerung dieser Blockade wurde vom rechtsnationalen israelischen Premier Nethanjahu mit Tony Blair ausgehandelt.
Mehr Schein als Sein
Diese angebliche Lockerung ist allerdings mehr zur Verbesserung des international angeschlagenen Rufes Israels gedacht als zur wirklichen Verbesserung der Situation der Bevölkerung. Nun soll die Liste von Waren, die nicht geliefert werden dürfen, einfach durch eine Liste mit Waren, die geliefert werden dürfen, ersetzt werden.
Auch finden sich auf der neuen Liste weder Zement noch Metallrohre, diese, so die fadenscheinige Begründung, würde die Hamas für Anschläge verwenden.
Wenn nun also Zement in den Gazastreifen gelieft würde, würde die Hamas damit Bunker bauen, so die Begründung. Die israelische Regierung geht nicht davon aus, dass die Bevölkerung ein Interesse daran haben könnte, die durch israelisches Bombardement zerstörten Häuser wiederaufzubauen. Und selbst wenn damit Bunker gebaut würden, so würde das doch Menschen retten, falls es zu einer erneuten Bombardierung des Gazastreifens käme.
Auch Metallrohre werden nicht geliefert, weil damit Raketen gebaut werden könnten, dass die Zivilbevölkerung diese allerdings benötigt wurde bei den Verhandlungen anscheinend nicht berücksichtigt.
Gaza als iranischer Hafen
Die Seeblockade des Gazastreifens wird weiterhin aufrecht erhalten, damit, so die israelische Regierung, der Gazasteifen nicht zu einem iranischen Hafen würde.
Die Kontakte zwischen der sunnitischen Hamas und der schiitischen Regierung in Teheran sind allerdings mehr als dürftig, was auch an der radikalen und falsch verstanden Auslegung der Religion auf beiden Seiten liegt.
Ein vollständiges Ende der Blockade fordern verschiedenste afrikanische, asiatische, lateinamerikanische und europäische Staaten. Diese Forderung wird von verschiedensten Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz oder der Menschrechtsorganisation Amnesty International unterstützt.
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Und unter den nun erlaubten Waren sind solche, die auch im Land hergestellt werden könnten, damit durch billigere Preise auch diese Produzenten keine Chance haben. Soweit denn Rohmaterial erlaubt wäre.
Hinzu kommt, dass die Exporte auch behindert sind, wodurch die Arbeitsplätze und damit Einkommen fehlen. Siehe: alienineurope.wordpress.com/2010/07/05/gaza-luge-und-wahrheit/ |
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Mit den Wortverwendungen von 'Ermordung, angebliche Lockerung, fadenscheinige Begründung' und dazu mit dem Vortragsduktus, genau zu wissen, was Israels 'rechtsnationale' Regierung will oder eben nicht beabsichtigt zu wollen diskreditiert sich der gesamte Beitrag selbst.
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schrieb am
10.07.2010 um 14:00
das tun über 90% aller Beiträge zu diesem Thema!
Würde weder die eine, noch die andere Gruppe, von aussen künstlich unterstützt und sich beide, wiederum ohne Unterstützung von aussen, auf eine Lösung einigen würde das als demokratische Entwicklung bei erwachsenen Menschen sicher auf Wohlwollen stossen. |
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Abgelutscht.
Ignorant. Dumm. Das ist der Kommentar für die "freiheitsliebenden" Gutmenschen, die für den "Frieden kämpfen". Ein Widerspruch in sich. Judenfeindlich. Das ist der Kommentar, falls der "freiheitsliebende" dummerweise nicht zu den Gutmenschen gehört, sondern zu den denen , die immer noch meinen, daß Israel von der Landkarte ausradiert und im Allgemeinen die Juden an all dem Unglück in der Welt verantwortlich sein sollen. Gehts eigentlich noch primitiver? |
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Es wird nirgendswo in diesem Artikel gesagt, dass für den Frieden gekämpft wird.
Judenfeindlichkeit lasse ich mir hier mit Sicherheit nicht vorwerfen gute Freunde von mir sind jüdisch. Ich denke auch nicht das Israel von der Landkarte getilgt werden sollte, ich schreibe einfach nur über die falsche und ungerechte Politik die dort herrscht. Sowohl aufseiten der Palästinenser als auch der Israelis und es ist das recht eines jeden sich über Unrecht zu beklagen. Primitiver als dein Kommentar ist allerdings wirklich schwer! |
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Und auch wenn ich keine Freunde jüdischen Glaubens hätte so verurteile ich keinen Menschen auf Grund seiner Herkunft, seiner Religion oder sonst etwas.
Ich urteile nach den Taten |
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Ist das jetzt die Ebene: "Ich habe nichts gegen Juden, einige meiner besten Freunde sind Juden"?
Wundern täts mich nicht... |
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(...) ich schreibe einfach nur über die falsche und ungerechte Politik die dort herrscht. Sowohl aufseiten der Palästinenser als auch der Israelis (...)Dann muß ich wohl irgendwie Ihre palästinenserkritischen Artikel samt und sonders übersehen haben, denn ich finde keinen einzigen. Dafür kann ich Ihnen aber sehr gerne mal ansatzweise benennen, was die Palästinenser zur Verbesserung ihrer Lage tun könnten: 1. Sie könnten beispielsweise Teile der internationalen Hilfsgelder, die eigentlich für genau solche Zwecke zur Verfügung gestellt worden sind, zur Sanierung der maroden Wasserleitungsnetze verwenden statt Israel des Wasserdiebstahls zu bezichtigen. 2. Sie könnten die korrupten Apparatschiks endlich einmal abwählen, in deren Taschen der Großteil der 'humanitären' Hilfsgelder verschwand, der nicht für den Ankauf von Waffen verwendet wurde. 3. Sie könnten die dauernden Angriffe auf israelisches Territorium und israelische Staatsbürger in den Grenzregionen einstellen. Sehr wahrscheinlich würde dann nämlich auch der Anlaß zum Bunkerbauen wegfallen. 4. Sie könnten sich von der Gewalt distanzieren statt sie jedes Mal wieder durch Wahl des entsprechenden Personals zu legitimieren (und sich anschließend darüber zu wundern, daß Israel die Grenzen abriegelt). 5. Sie könnten als sichtbares Zeichen des Willens zur Annäherung künftig darauf verzichten, Straßen und öffentliche Gebäude nach Massenmördern zu benennen. |
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So ist es.
j-a-p : Sie verschwenden leider Ihre Zeit hier, denn Sie werden keinen Israelhasser überzeugen... |
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Les dir einfach mal die Artikel durch die von israelischen Autoren geschrieben wurden und hier veröffentlicht werden ´.
1 Israel nimmt Wasser das fürs Westjordanland bestimmt ist, dass bezweifelt nichtmal die israelische Regierung. 2 Die fatah wurde abgewählt. 3 Selbst während der Beschuss auf israelisches Territorium eingestellt war, wurden weiterhin Palästinenser verhaftet, erschossen oder schwer verletzt. 4 dem punkt kann ich nur zustimmen, gilt allerdings in gleicher weise für Israel. Sowohl Nethanjahu als auch Liebermann sind eindeutig Personen die die Gewalt legitimieren. 5 In Israel geschieht das selbe. Du solltest nicht nur eine Seite verurteilen, wenn du das von den Palästinensern forderst, forder es auch von Israel, dann stimme ich dir vollkommen zu. |
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Hermanitou schrieb am 07.07.2010 um 17:46 Judenfeindlich. Können Sie vielleicht belegen, inwiefern der Beitrag "judenfeindlich" ist. |
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Zachor! schrieb am 08.07.2010 um 14:10 So ist es. j-a-p : Sie verschwenden leider Ihre Zeit hier, denn Sie werden keinen Israelhasser überzeugen... Israelhasser? Welche Aussagen bringen FL in die Kategorie "Israelhasser"? |
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schrieb am
08.07.2010 um 17:04
Bei dem hohem intellektuellen Niveau hier und im Freitag allgemein nehme ich mal an, daß es sich beide Male um rethorische Fragen handelt?
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@walter
Es geht schlicht um die Bedeutung und den Inhalt der verwendeten Begriffe: - judenfeindlich - Israelhasser Wo verläuft die Grenze zwischen Kritik und Hass für Zachor und Hermanitou? Wie manifestiert sich Hass? Und wie Feindschaft? Rhetorisch ist ihr Gebrauch in den obigen Posts, da nur mit dem Ressentiment und nicht mit Argumenten geantwortet wird. |
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@Hermanitou
"...die immer noch meinen, daß Israel von der Landkarte ausradiert und im Allgemeinen die Juden an all dem Unglück in der Welt verantwortlich sein sollen." Mit dem Kunstgriff der semantischen Verschiebung lässt sich jedes Argument in ein antisemitisches verdrehen. Das ist Rabulistik der übelsten Sorte. - Siehe meinen Kommentar unten. |
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schrieb am
08.07.2010 um 18:01
Das ist aber falsch, das mit den Ressentiments.
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@walter ter linde
Natürlich ist das Wort Judenhasser völlig wertfrei und political correct, keinerlei Konnotationen, die mit Ressentiments beladen sind. Gell? |
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schrieb am
08.07.2010 um 18:39
Darauf bezogen sich die Ressentiments von dir doch gar nicht.
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@w t l
thinktankgirl schrieb am 08.07.2010 um 17:28 Rhetorisch ist ihr Gebrauch[judenfeindlich, Judenhasser] in den obigen Posts[von Zachor und Hermanitou], da nur mit dem Ressentiment und nicht mit Argumenten geantwortet wird. Darauf bezog sich das Ressentiment |
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@ Hermanitou schrieb am 07.07.2010 um 17:46
"Judenfeindlich. Sehr gut, Danke für Ihren Kommentar. |
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Ich habe eine gewisse Resistenz gegen die Verkündung, Gaza sei hermetisch abgeriegelt, nachdem ich vor ein paar Tagen in der ARD einen Bericht gesehen habe, der u.a. zum Thema hatte, zu welchem Preis dorthin geschmuggelte PKW deutscher Fabrikation gehandelt werden.
In diesen Zusammenhang, und der Blockade gegenüber, stelle ich ferner ausdrücklich die Aktion PACBI, die seit 2004 zum akademischen und kulturellen Boykott Israels aufruft und die erst kürzlich in Italien eine weitere neue Unterstützerquelle gefunden hat. PACBI geriert sich weitaus weniger spektakulär und ist doch nicht anderes als der rassistische Aufruf, jeden Bereich des israelichen Lebens zu treffen, wörtlich: "comprehensive economic, cultural and academic boycott of Israel". Darauf wird zu gegebener Zeit zurück zu kommen sein. |
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dann komme mann doch auch noch auf dieses
www.naomiklein.org/articles/2009/01/israel-boycott-divest-sanction und dieses www.zcommunications.org/academic-boycott-in-support-of-paris-vi-by-tanya-reinhart zurück. und erkläre uns, warum Naomi Klein und Tanya Reinhart schlechte jüdinnen seien! und woher e2m das so genau weiß. |
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überhaupt lohnt es, bei ha'aretz mal in die diversen blogs
reinzulesen www.haaretz.com/blogs könnte helfen, den durch eine fbwm etwas vertümelten kopf wieder etwas freier zu kriegen |
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Dann erscheine Frau zu diesem Rendezvous
espresso.repubblica.it/dettaglio/congiuntivi-e-pestaggi/2127826/18 und dem hier espresso.repubblica.it/dettaglio/boicottiamo-i-latinisti-israeliani/2127031/18 und erkläre, warum Umberto Eco ein Saboteur der Linken sei. Hören Sie doch bitte mir gegenüber mit Ihrem Posten von Links auf, die ich immer zu beantworten wissen werde oder mit Ihrem superioren Gehabe. Das Verhandeln in der Levante ist schon lange kein Geheimnis mehr. Auch dieser Blog ist nur ein durchsichtiges Stück Propaganda, ohne Substanz und Relevanz, dem Sie sich reflexhaft anschließen. Was hier veranstaltet wird, ist nicht Aufklärung, sondern das Drücken auf Tränendrüsen, um Spendenaufkommen via Solidaritätsadressen zu vermehren. Und wenn das einmal nicht pro-palästinesisch funktioniert, dann wird der hinterletzte Ayatollah zitiert (wenn Sie wollen, rahab, kann ich ja den Link zu Ihrer Selbstenthüllung setzen!), um es doch noch auf die Schiene zu bekommen. Für heute ist mir Fußball ehrlich gesagt wichtiger als Naomi Klein, weswegen ich mich nach Anschluß an ter Lindes Worte von diesem Thread verabschiede. |
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e2m
get your rosaries off my ovaries! zu deutsch: hören Sie mit Ihren unterstellungen auf. die beruhen auf ein- und halbbildung, bestenfalls. und auf Ihrem unstillbaren bedürfnis, sich auf der 'richtigen' seite positioniert zu haben. und auf einem gehörigen schuß misogynie - aber der sei Ihnen gegönnt, mann hat ja sonst nix, woran er sich aufrichten kann. zu diesem Ihren satz "Darauf wird zu gegebener Zeit zurück zu kommen sein." wüßte ich gern, wie Sie sich das zurückkommen so vorstellen. vielleicht als alle an die wand (oder auch nur in die ecke) stellen, auf die e2m mit dem finger zeigt? dürfte nen schönes gefühlchen werden... und ter linde hat auch was gewortet? sicher mal wieder was ganz kühnes! na fein! da sind dann ja fast alle gackeier beisammen. fehlt nur manfred breitenberger. und louis levy, der mir die gegenfrage, wie er es denn mit der resolution 181 (und etlichen anderen, die dankenswerter weise von der generaldirektion palästina zusammengestellt wurden) in bezug auf die Jerusalem hielte, bis heute noch nicht beantwortet hat. was ich sehr gut verstehen kann, denn die antwort möcht ihm peinlich werden. |
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Userin rahab,
warum Sie mir mit Wendungen wie "get your rosaries off my ovaries!" (männliche Version: gehen Sie mir nicht auf den Sack, so bedeutet für das nicht englisch lesende Publikum), "gehörigen schuß misogynie" (d.i. starke Abneigung gegen Frauen) "vielleicht als alle an die wand (oder auch nur in die ecke) stellen" (erklärt sich als Bild selbst) "und ter linde hat auch was gewortet" (womit wir wieder Sippenhaft hätten) kommen, darf hinterfragt werden. Vor allem das Abgleiten ins vulgäre wie auch in Mutmaßungen über psychische Befindlichkeiten (nicht zuletzt eines Allmachtkomplexes via „an die Wand stellen“) ist ein Muster, das mir schon in anderen Diskussionen (an denen ich mich nicht beteiligt habe, die aber hinreichend dokumentiert sind) aufgefallen ist und das Vorspiel zum Ausschluss von Usern dieser Plattform gebildet hat. Weil man gelegentlich den Fehler begeht, darauf anzuspringen. Sie wollen in rotziger Sprache weiter diskutieren? Das können Sie gerne, alleine, im Selbstgespräch. Der Blogtitel sagt es: Keine Besserung in Sicht. In der Sache schon gar nicht. e2m |
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Sie, mei guudsder,
haben den herrschaftsgestus eingeführt, mit: "Darauf wird zu gegebener Zeit zurück zu kommen sein." "(...) ein durchsichtiges Stück Propaganda, ohne Substanz und Relevanz, dem Sie sich reflexhaft anschließen." "wenn Sie wollen, rahab, kann ich ja den Link zu Ihrer Selbstenthüllung setzen!" dazu kann ich nur sagen: dann setze er den link! und wenn ich dem e2m mal spiegele, was er veranstaltet, dann ist's vulgär? - was sagt mir das über die qualität dessen, was mich zum spiegeln veranlaßte? nu?! den anschluß an die kühne linde - ich hab ihn nicht gesucht. sondern bei e2m gefunden, der ihn nun mal selbst hergestellt hatte. aber hinterher nichts mehr davon lesen will? und nun hätte also ich wen 'abgeschossen'? - göttin hilf! das habe die nickies selbst besorgt. in bester märtyrer-tradition. |
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User Rahab,
so, wie Sie Brocken an Links, genau 4 und 5 über diesem, vors Volk, sprich: den Unterfertigten, werfen, auf dass er sie (auf)lese, will ich doch ernstlich die Herrschaftsgebärde dem -gestus entgegensetzen. Und was wird's "nu"? Diese eine Endlosschleife ist nun auch erledigt. Einen schönen Tag noch. e2m |
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ernstlich? - ich geh mal den müll runterbringen...
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ed2murrow schrieb am 07.07.2010 um 18:01 Ich habe eine gewisse Resistenz gegen die Verkündung, Gaza sei hermetisch abgeriegelt, nachdem ich vor ein paar Tagen in der ARD einen Bericht gesehen habe, der u.a. zum Thema hatte, zu welchem Preis dorthin geschmuggelte PKW deutscher Fabrikation gehandelt werden. Wieviele deutsche PKWs sind reingeschmuggelt worden? Und wer fährt sie? Ich habe die Sendung nicht gesehen, aber ich nehme an, daß die Besitzer vermutlich die Schieberkönige, die Schwarzmarktprofiteure sind, die sich an der Blockade und dem Schmuggel gesundgestossen haben. Oder sonstige korrupte Bonzen. Wenn Sie gegen einen akademischen Boykott Israels sind und ich nehme an, Sie teilen hierin die Meinung Umberto Ecos - weshalb hätten Sie sonst den Espresso-Artikel hier eingestellt - der sinngemäß schreibt, daß wenn für die Fehler einzelner eine ganze Kategorie oder gar ein ganzes Volk verurteilt werden, es vielleicht kein Antisemitismus ist, aber sicherlich Rassismus, wie legitimieren Sie dann die Gaza-Blockade, wo ein ganzes Volk oder besser alle Bewohner des Gaza-Streifens für die Fehler einzelner / einiger büssen müssen. |
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@ ttg
s. dazu weiter unten mein Kommentar an Hibou, heute 15:54 Uhr. Sie könnten sich schon Gedanken dazu machen, denn der Schriftwechsel zwischen Eco und Vattimo unter Einschluß der Aktion gegen Eco wird Gegenstand des Blogs sein. Natürlich nur, wenn Sie wollen. |
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(thinktankgirl schrieb am 08.07.2010 um 17:06)
Wieviele deutsche PKWs sind reingeschmuggelt worden? Und wer fährt sie?Schauen Sie doch mal hier bei Al-Jazeera vorbei. Da geht es um Steuererhöhungen in Gaza. Schon interessant, was da ein vom Sender interviewter Bürger zu Protokoll gibt: Wenn unsere Regierung Geld braucht, soll sie es sich jenseits der Grenze holen ... In dem Bericht finden Sie übrigens auch die von ed2murrow angesprochenen höherklassigen Fabrikate, die zwar nicht unbedingt deutscher Provenienz sind, aber dafür in etwas größeren Stückzahlen auftauchen und in Modellreihen, die in der arabischen Welt keineswegs für jeden erschwinglich sind. Und wenn Sie dann noch mögen, dann werfen Sie auch einen Blick in diesen Artikel der FTD (»Gazas überteuerte Wohnungen«), die auf nicht unerheblichen US-Dollar-Reichtum in Gaza schließen lassen. Selbstverständlich gibt es Blockadeprofiteure — allerdings drucken die ihr Geld auch nicht selbst, sondern sind darauf angewiesen, daß Leute in größerem Umfange 400 000 Dollar für eine Wohnung hinblättern können, und das mitten im Elend. |
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@e2m
Mich interessiert hier weniger der sicherlich interessante Schriftwechsel zwischen Eco und Vattimo, sondern Ihre Haltung generell zur Frage von Boykott /Blockade. Was für die israelischen Wissenschaftler gilt, nämlich nicht in Sippenhaftung genommen zu werden für vielleicht verurteilungswerte Ansichten einer mehr oder weniger großen Gruppe innerhalb ihrer Kategorie, sollte eben auch für die Bewohner des Gaza-Streifens gelten, die durch die Blockade und Cast Lead schwere Beeinträchtigungen ihres Lebens hinnehmen müssen/mussten als Strafe für die Taten einer mehr oder weniger grossen Gruppe innerhalb ihrer Population. Dazu wollte ich Ihre Meinung hören. Wenn ich es richtig verstanden habe, lehnen Sie Vattimos Boykottaufruf ab. Lehnen Sie dann auch die Blockade Gazas ab? |
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@j-ap
In dem Video bei Al-Jazeera geht es um massive Steuererhöhungen auf Benzin und Zigaretten. Ich weiß nicht, was Sie an der Aussage eines erzürnten Taxifahrers, den diese Steuererhöhung jeden Tag 10 Dollar kostet, besonders finden, wenn er die Regierung mir ihrer offenen Hand lieber jenseits des Grenzzauns sehen würde. Die höherklassigen Autos habe ich auch nicht gesehen, bis auf das neue gelbe Taxi des Interviewten und einiger seiner Kollegen im Hintergrund. Bei der FTD steht, daß 20-30.000 Wohnungen im Gazakrieg zerstört wurden und wegen Baustoffmangels nicht mehr aufgebaut werden können. Dies ist die Bestätigung der Aussage von FL: Auch finden sich auf der neuen Liste weder Zement noch Metallrohre, diese, so die fadenscheinige Begründung, würde die Hamas für Anschläge verwenden. Wenn nun also Zement in den Gazastreifen gelieft würde, würde die Hamas damit Bunker bauen, so die Begründung. Die israelische Regierung geht nicht davon aus, dass die Bevölkerung ein Interesse daran haben könnte, die durch israelisches Bombardement zerstörten Häuser wiederaufzubauen. Wohnungen sind also rar und werden zu Spekulationsobjekten, die für Normalsterbliche, wie für Faradsch, angestellt im Gesundheitsministerium, unerschwinglich sind. Ich kann aus dem Artikel nicht ersehen, dass es eine breite Schicht an Menschen gibt, die sich eine Wohnung für 400.000 Dollar leisten kann. Blockadeprofiteure machen ihr Geld auch mit dem Schmuggel und können sich dann mit den Gewinnen eine Wohnung zu Mondpreisen leisten oder auch einen hochklassigen PKW. Aus dem Al-Jazeera-Bericht war auch ersichtlich, daß die Hamas die Gehälter der Regierungsangestellten nicht oder nur noch teilweise zahlen kann. Das sieht mir nicht danach aus, daß die Gaza-Bewohner in Saus und Braus leben, bis auf die Blockadeprofiteure. |
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@ ttg
Mit der gleichen Entschiedenheit, mit der ich die Öffnung des Grenzübergangs Rafah wünsche! |
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@e2m
Aber nicht nur Rafah, sondern auch die Seeblockade muss weg. Und wie soll das Westjordanland mit Gaza verbunden werden? |
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Und nachdem die Antwort mit der notwendigen Klarheit ausgefallen ist, auch meine Bemerkung an Sie, ttg: Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie sich an einem Diskurs der Nützlichkeit, die Proseliten spielen, nicht beteiligen werden. Das ist Ihr gutes Recht. Verlangen Sie aber dann von mir nie wieder ein Bekenntnis, das Sie selbst nicht bereit sind abzugeben.
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@e2m
Interessant wäre es wenn Sie sich vielleicht klar ausdrücken könnten: a) Welche Klarheit haben Sie über mich erlangt, indem ich auch für die Aufhebung der Seeblockade ausspreche sowie für eine Möglichkeit der Verbindung zwischen Gaza und Westjordanland? b) Worin fand ein Diskurs der Nützlichkeit statt, an dem ich Ihrer Meinung nach, nicht teilnehme? Dieser Punkt ist wiederum irgendwie mit a) verbunden, da Sie irgendeine Klarheit über mich, ich weiß leider nicht welche, erlangt haben, die mich daran hindert, an einem nie ausgesprochenem b) teilzunehmen. c) Und welches Bekenntnis lege ich nicht ab, daß ich von Ihnen verlange, und dessen Nichtablegung mich wiederum diskrediert oder unsympathisch oder was weiß ich macht? Was wollten Sie nun eigentlich sagen? |
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@ TTG
a) Klarheit bezog sich auf meine Antwort von 18:18 Uhr. b) Nützlichkeit war bezogen auf meine Ausführung um 10:29 Uhr und sodann an Sie gerichtet um 17:17 Uhr; nachdem Sie zu verstehen gegeben hatten, Sie hätten Eco gelesen, seien aber nicht weiter daran interessiert, sondern wollten nur eine Antwort von mir, nehmen Sie naturgemäß an dem Diskurs nicht mehr teil. c) Von Diskreditierung u.ä. habe ich nichts geschrieben, und ich verwahre mich gegen diese reichlich gewagte Unterstellung. Sollten Sie irgendwann lernen, in eine Diskussion einzusteigen, NACHDEM Sie sich einen Überblick über den Stand der Dinge verschafft haben, werden auch ihre auf inquisitorisch gebürsteten Fragen überflüssig werden. |
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@ Rahab
Was die Resolution 181 (d.h. den Teilungsplan für Palästina) betrifft, so wäre es für arabische Bevölkerung sicher besser gewesen diese damals (1947) zu akzeptieren oder hältst Du die heutige Situation für besser? Insofern stimmt es nicht wenn behauptet wird, den palästinensischen Arabern wäre nie ein Staat angeboten worden und daher ein Selbstbestimmungsrecht verweigert worden. Weil sich die Araber offenbar nicht sicher waren, ob Ihre Ansprüche tatsächlich gerechtfertig waren und auch vor einem neutralen Tribunal (UN-Vollversammlung) standhalten würden und sie außerdem zu keinerlei Kompromissen bereit waren, lehnten sie die Resolution eben ab. Die Juden waren sich a) in der Rechtmäßigkeit ihrer Ansprüche weit mehr sicher und b) waren sie auch zu Kompromissen bereit. Was wird von Dir angefochten? Das britische Mandatsgebiet? Die UN-Resolution? lg LL |
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wie? was? anfechten? zu kompromissen bereit? araber unsicher? und das alles in meiner person vereinigt?
quatsch! ich will endlich wissen, wie du es für Jerusalem mit der un-resolution 181 hältst! das ist das eine. das andere ist, dass ich wohl angesichts der King-Crane-comission (nachzulesen unter www.hri.org/docs/king-crane/) mal ob der vergesslichkeit des einen oder anderen alliierten die stirn runzeln darf... aber nun sind wir schlappe sixty-plus jahre später und können vielleicht etwas unbefangener darüber reden, ob es so klug war, den aus europäischer sicht gewünschten judenstaat (da sind sie endlich vor uns sicher!) ausgerechnet in den vorderen orient zu verlegen. denn da hat ja wohl wer die eine oder andere folge (die - siehe oben - bekannt sein konnte) nicht so recht mitbedacht - oder billigend in kauf genommen, wer weiß. das ist das andere. das dritte wäre: wie stellst du dir den so ein selbstbestimmungsrecht eines volkes vor? |
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e2m
Bitte nicht so echauffiert e2m ;-) a) ich weiß immer noch nicht welche Klarheit Sie erhalten haben b) der Diskurs über Eco und Vattimo ist noch nicht im Gange, Sie haben ihn nur in Aussicht gestellt, und ich habe mich auf Ihre Äusserungen bzgl. des Boykottaufrufes, auf Ihre Links zu Eco bezogen, also auf Dinge, die über hier bereits angesprochen wurden, statt mich auf einen Diskurs in der Zukunft verweisen zu lassen. c) Welches Bekenntnis lege ich nun nicht ab und was löst das bei Ihnen aus? In die Diskussion, in die ich hier eingestiegen war, bezog mich wie unter b) bereits erwähnt auf Ihre Äusserungen und Ihre 2 Links auf Eco. Sie hatten nicht auf Vattimo verlinkt. Das ist der Stand der Dinge, auf den ich mich bezog. Sie haben meiner Meinung nach, die Position von Eco geteilt, also gegen einen Boykott, da es sich dabei um eine Sippenhaftung handele. Sollte ich mich irren, lasse ich mich gerne korrigieren. Ich habe nachgefragt, ob Sie der Meinung sind, ob das nicht auch für die Bevölkerung von Gaza gelten sollte. Mir ist nicht ganz klar, wie Sie daraus schliessen wollen, daß ich mir keinen Überblick über den Stand der Dinge verschafft habe. Leider stellen sich mir die Fragen immer dann, wenn ich mir einen Überblick über den Stand der Dinge verschafft habe. Natürlich ist es einfacher, sie als überflüssig abzutun. |
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@ TTG
Echauffiert sieht anders aus. Der Rest wird sich ergeben, wenn der Blog steht, und dafür ist noch viel Schreibarbeit nötig. Sie werden daher verstehen, wenn ich auf Ihre verwinkelten Ausführungen nicht weiter eingehen kann, zumal sie nicht wirklich zur Sache weiter beitragen. Ihnen einen angenehmen Abend, e2m |
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@e2m
Mit meinen verwinkelten Ausführungen beantworte und folge ich nur Ihrem Post vom 08.07.2010 um 18:22. Meine Ausgangsfrage war sehr einfach: Wenn die israelische Intelligenzia nicht einem Sippenhaftungsboykott ausgesetzt werden soll, dann sollte dies auch für die Gazabewohner gelten. Ansonsten auch einen angenehmen Abend ttg |
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@Rahab
1) Es war vorgesehen Jerusalem unter internationale Verwaltung zu stellen. Etwa 100.000 Juden in Jerusalem wären dadurch soz. von ihrem Land abgeschnitten gewesen, weil Jerusalem von arabischen Gebieten umgeben war. Dennoch war es zustimmungsmäßig wie o.g. 2) Aus meiner Sicht hätte ein Staat für Juden nicht zwingend in Palästina gegründet werden müssen. Die UN haben es so entschieden.Würdest Du jedoch den Überlebenden der Endlösung ein Anrecht auf Heimat absprechen? 3) Ein eigener Staat (wäre die R 181 nicht abgelehnt worden) hätte naturgemäß auch ein Selbstbestimmungsrecht beinhaltet. lg LL |
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wie das? selbstbestimmungsrecht gibt es nur bei zustimmung zu irgendwelchen resolutionen? das würd ich mir noch mal überlegen!
ansonsten finde ich es hübsch, wie du jetzt die europäischen staaten in/hinter der UN versteckst! dabei war es Europa, das ein problem hatte - nämlich den europäischen politischen antisemitismus. der war mit ende von wk2 nämlich nicht einfach weg! aus vieler leute sicht hätte es nicht der vordere orient, und da der syro-palästinensische raum sein müssen. von mir aus hätten die deutschen auch mindestens halb deutschland räumen können - die waren ja eh schon heftig unterwegs... und heimat... wie sagte Bloch? ist das nicht etwas, worin noch niemand war? - abgesehen davon: die heimat der überlebenden war Europa, aber da hatte der politische antisemitismus sie nicht sein lassen! und? stellen wir Jerusalem jetzt unter internationale verwaltung? war doch schließlich so vorgesehen! ach ja - ein sehr großer teil der jüdischen bevölkerung Jerusalems lebte da schon etwas länger, auch mit sozialer beziehung zu dieser oder jener länderei. und zu diesem und jenem nachbarn. und mit beziehungen, die so ungefähr via persien bis Indien reichten... aber, ich geb zu: das ist ein teil der geschichte, der auch gern unterschlagen wird. aus verschiedenen gründen. |
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@Rahab schrieb am 08.07.2010 um 21:48
Die Resolution 181 wurde von den Palästinensern nicht angenommen. Das ist Fakt. Chancen für einen eigenen Staat wurden von der P-Führung mehrmals vergeben. Dafür sollte man nicht Israel verantwortlich machen. |
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ja und? das war damals. da wurden 'die Palästinenser' nicht mal gefragt!
also reden wir über heute. irgendwelche zielführenden vorschläge ttb? |
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Sich über die Propaganda der Regierung Israels aufzuregen ist müßig. Sogar der Angriff auf den Hilfskonvoi wird in den Medien relativiert.
Der Bericht eines Betroffenen fällt auch unter den Tisch? Hier der Bericht von Hennig Mankell dazu: @Hermanitou Ein Ignorant ist jemand, der manches nicht weiß, was Ihnen vertraut ist, und anderes weiß, wovon Sie keine Ahnung haben. |
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@gerosteiner
Daß Mankell ein aktiver Antisemit ist, der auch schon die Tilgung Israels von der Landkarte gefordert hat, dürfte doch allgemein bekannt sein? Originalton Mankell: „Das, was wir jetzt erleben, ist eine Wiederholung des verächtlichen Apartheidsystems, das einst die Afrikaner und Farbige als Bürger zweiter Klasse in ihrem eigenen Land behandelte. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass dieses Apartheidsystem nicht mehr existiert. Es wurde Anfang der 1990er Jahre durch menschliche Kraft auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Es geht eine direkte Linie zwischen Soweto, Sharpeville und dem, was kürzlich in Gaza geschah. [...] Ist es verwunderlich, dass ein Teil [der Palästinenser] desperat ist, wenn sie keinerlei Ausweg aus diesem Leben sehen, dass sie sich entscheiden, sich in einen Selbstmordbomber zu verwandeln? Wohl kaum, oder? Verwunderlich ist nur, dass es nicht mehr tun. [...] 1948, als ich geboren wurde, erklärte Israel seine Unabhängigkeit auf besetztem Gebiet. Es gibt keinerlei Gründe dafür, dass dies eine völkerrechtlich legitime Handlung war. Man besetzte ganz einfach palästinensisches Land. [...] Eine Zwei-Staaten-Lösung bedeutet nicht, dass die historische Besatzung aufgehoben wird. Israel wird es genauso ergehen wie Südafrika unter der Apartheid. Die Frage ist nur, ob die Israelis Vernunft annehmen und freiwillig einer Abwicklung des Apartheidstaates zustimmen werden. Oder ob es zwangsweise geschehen wird. [...] Wenn Veränderungen kommen, wird es vom einzelnen Israeli abhängen, ob er oder sie bereit ist, auf seine Privilegien zu verzichten und in einem palästinensischen Staat zu leben. Ich stieß auf meiner Reise auf keinen Antisemitismus, aber auf einen normalen Hass auf die Besatzer. [...] Die Israelis vernichten Leben. Aber sie können nicht die Träume zerstören. Der Untergang dieses verächtlichen Apartheidsystems ist das einzig denkbare Resultat, da es notwendig ist. Die Frage lautet also nicht, ob, sondern wann es geschieht. Und natürlich auch, auf welche Weise.“ Wer also hat von was keine Ahnung? |
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Wenn man den Vergleich mit Südafrika fortführt, kommt man dazu, dass Mankell - wie derzeit sehr viele andere - der Zweistaatenlösung eine Absage erteilt, und davon ausgeht, dass es ein Staat sein wird. Auch wenn ein Staat namens "Israel" so nicht mehr auf einer Karte wäre, impliziert das nicht, dass er dabei Ausrottungsphantasien hätte, sondern eben an einen Staat unter Einbeziehung aller Bevölkerungsgruppen andenkt. Je weniger Porzellan jetzt zerschlagen wird, desto friedlicher kann die Entstehungsphase sein. Jedenfalls ich verstehe Mankell so.
Interessannt ist aber, dass er dafür derart verteufelt wird - und jeder andere, der etwas in dieser Richtung sagt - während ausreichend andere Leute laut über ethnic cleansing zugunsten Israels nachdenken, und dabei nur auf sehr leisen Widerspruch bei den gleichen Leuten stoßen. Letztes Beispiel, das mir heute morgen zuging: Gertler in der NYT. If the creation of a Palestinian state necessitates transfer of Jews from Har Bracha in the West Bank, then the creation of the redefined Israel ought to necessitate the transfer of its Arab minority as well. www.nytimes.com/2010/07/07/opinion/l07mideast.html?_r=1&ref=todayspaper dazu Mondoprinte: mondoweiss.net/2010/07/times-prints-call-for-ethnic-cleansing-of-palestinians.html Liebermann sagt das ohnehin mehr oder weniger ständig. |
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Liebe alien,
"Wenn Veränderungen kommen, wird es von dem einzelnen Israeli abhängen, ob er oder sie bereit ist, auf seine Privilegien zu verzichten und in einem palästinensischen Staat zu leben." Das ist Mankell: Nicht ein gemeinsamer Staat, sondern ein einziger palästinensischer Staat. |
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Danke, dass Sie das aufgeschrieben haben, Hermanitou.
Das ist exakt die Argumentationslinie der PACBI, deren HP sich jeder ohne weiteres ergugeln kann, und die nach mittlerweile über 6 Jahren Früchte trägt. Mankell ist nicht der einzige freischaffende Künstler, der sich dem anschließt, ist die Aktion doch speziell an diesen Personenkreis und an Akademiker gerichtet. Das Problem, und damit will ich versuchen, das mal auf einen Nenner zu bringen, ist, dass beide Seiten versuchen, Gefolgsleute in aller Welt für ihre jeweilige Causa zu gewinnen. Denn nur dadurch können die irrwitzigen Geldummen aufgebracht werden, die den Konflikt im Nahen Osten am Laufen halten. Die Hauptgeldgeber sind hüben wie drüben hinreichend bekannt. Das, was an Kleinkram Leute wie Mankell u.a. einerseits, pro-israelische Abende andererseits aufbringen, ist sozusagen die Schnittstelle zwischen Finanzierung und Propaganda. Wer sich vor die jeweiligen Karren spannen lässt, kann in meinen Augen nur als Nützlich bezeichnet werden. |
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ich fürchte, heute gültete auch Ahad Ha'Am als antisemit. und Buber sowieso!
ich denk ja, wir sollten mal in aller ruhe darüber reden, was an dem südafrika-vergleich so furchtbar schlimm ist. und zwar so schlimm, dass er aufs heftigste abgewehrt werden muß. weil da 'apartheid' aufgerufen wird? weil 'apartheid' schlimm ist? weil, wenn es in Israel 'apartheid' gäbe, das von beispielsweise Gremliza gebrauchte bild von "der erlebten Überlegenheit seines durch Jahrtausende unfreiwilliger Welterfahrung zur geistigen und materiellen Elite erwachsenen Feindes." (über fidelches cosmos leicht zu ergugelhupfen) in all seiner fragwürdigkeit mit aufscheint? unweigerlich die nachfrage folgte, von wessen feind da die rede ist? dem der palästinenser, des vorderen orients? oder vom feind dessen, der dies (Gremlizas) bild entworfen hat? und der es gebraucht, um andere des antisemitismus zu zeihen? dies wäre eine im engsten sinn deutsche, im weiteren eine europäische frage. denn - ich schrieb es schon mal - der vergleich zu südafrika begegnete mir erstmals anfang der 80-ger jahre, ausgesprochen von meinem aus südafrika stammenden nachbarn in Jerusalem. daran schloß sich ein lang nicht abreißendes gespräch an, eines über die ähnlichkeiten und die unterschiede - mehr kann ein vergleich ja wohl nicht hervorbringen. oder? und wenn ich ein bißchen suchte, dann fände ich den südafrika-vergleich auch als inner-israelische kritik. vorgebracht von juden aus der arabischen, orientalischen welt zur beschreibung ihrer sozio-ökonomischen lage innerhalb der green line. soll ich jetzt annehmen, sowohl mein damaliger nachbar als auch die orientalischen juden Israels seien allesamt antisemiten der übelsten sorte? womöglich gar 'strukturelle' mit 'deutscher mentalität'? ps: auf Hermanitous 'liste der aktiven antisemiten' gehört dann übrigens auch Desmond Tutu... dabei pflegen diplomaten und solche, die sich diplomatisch vorkommen, mit dem gern mal die hände zu schütteln. dabei ist der doch ein mann der kirche/religion! (na ja, immerhin ist er ein mann) |
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leg er sich net mit rahab an, sie ist hier unter artenschutz
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soso.
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Lieber Hibou,
ich arbeite an einem Text, nicht von mir, aber für die Situation hier kennzeichnend. Ich teile im übrigen Ihre Auffassung nicht, dass jemand unter Artenschutz stehe. Vielmehr bin ich der Meinung, dass einige Texte mit Mustern arbeiten, die dem durchschnittlichen deutschen Leser möglicherweise gar nicht auffallen. Im übrigen seien Sie unbesorgt: Wer ausgerechnet mir Mysoginie vorwirft, hat sich keinen Streit, sondern lautes Lachen eingehandelt :) |
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corrige: Misogynie
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@Hermanitou
Henning Mankell als Antisemiten zu bezeichnen trifft den Tatbestand der Verleumdung - um es mal vorsichtig auszudrücken. Wir müssen hier sehr fein zwischen Antizionismus und Antisemitismus unterscheiden, denn es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man die Regierung eines Unrechtsstaates oder seine Bevölkerung attackiert. Der Antisemitismus (oder die Judenfeindlichkeit) negiert, wie jeder andere Rassismus auch, den Anderen in seiner Identität und in seiner Existenz. Damit wird der Jude in allem was er tut und denkt zum Hassobjekt - bis hin zur Ausrottung, nur weil er Jude ist. Das ist genauso niederträchtig wie verabscheuungswürdig. Der Antizionismus hingegen übt politische Kritik an einer politischen Ideologie und Bewegung. Der Antizionismus greift nicht eine Menschengruppe an, sondern stellt eine bestimmte Politik in Frage. Wie also kommt jemand dazu, die politischen Ideen des Antizionismus mit der rassistischen Ideologie des Antisemitismus gleichzusetzen? Indem man das Unterbewusste ins Spiel bringt und ein Konzept einführt, mit dem man alles beweisen kann: nämlich das der "semantischen Verschiebung", wie es Michel Warschawski nennt: Wenn man sagt: "Die Bombardierungen der Zivilbevölkerung sind Kriegsverbrechen", oder: "Die Kolonisierung ist eine flagrante Verletzung der Vierten Genfer Konvention", meint man in Wirklichkeit: "Das jüdische Volk ist verantwortlich für den Tod von Jesus Christus" und "Tod den Juden"! Natürlich kann man auf ein solches Argument nichts erwidern, denn jede Antwort wird, vielleicht unbewusst, zur Verteidigung des Antisemitismus. Das Argument der Bedeutungsverschiebung und der Rückgriff auf das Unterbewusste in der politischen Polemik beendet jede Möglichkeit der Debatte, egal zu welchem Thema im Übrigen... Genau DAS machen Sie bei Ihrer Argumentation gegen Mankell. Mankell ist aber weder Rassist noch Antisemit. Die echten Rassisten sitzen ganz woanders. Wie würden Sie das bezeichnen, wenn der Vorsitzende der ultra-rechten Einwandererpartei Yisrael Beitenu (Unser Haus Israel) im Zuge einer Verhandlungslösung mit den Palästinensern die Rückkehr "auch nur eines einzigen" palästinensischen Flüchtlings nach Israel ausschließt. Ist das kein Rassismus? Wie würden Sie das bezeichnen, wenn Außenminister Liebermann sagt, dass die radikal-islamische Hamas-Organisation, die im Gazastreifen herrsche, "erwürgt" werden müsse? Ist das kein Rassismus? Wie würden Sie das bezeichnen, wenn Verkehrsminister Israel Katz im israelischen Militärrundfunk zur Tötung des Chefs der libanesischen Hisbollah-Miliz, Hassan Nasrallah, aufruft? Zitat: "Nasrallah verdient den Tod und ich hoffe, dass diejenigen, die wissen was mit ihm zu tun ist, handeln und ihm das Schicksal zukommen lassen, das er verdient.“ Ist das kein Rassismus? Wie würden Sie das bezeichnen, wenn der israelische Transportminister Shaul Mofaz fordert: "Israel muss aufhören zu reden und damit beginnen, die Hamas-Regierung persönlich zu eliminieren." Ist das kein Rassismus? Wie würden Sie das bezeichnen, wenn Israel Koenig (im Koenig Memorandum) sagt: "Wir müssen Terror anwenden, Mord, Einschüchterung, Landenteignung und die Verweigerung aller sozialen Dienste, damit Galiläa seine arabische Bevölkerung los wird." Ist das kein Rassismus? Einen sauberen Blick auf die Situation hat Martin Buber, wenn er sagt: "Wir werden uns der Realität gegenüber sehen, dass Israel weder unschuldig noch (für Juden) erlösend ist. Wir als Juden haben genau das verursacht, was wir historisch erlitten haben: eine Flüchtlingsbevölkerung in der Diaspora.“ Was hat das mit Ahnung zu tun? |
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GeroSteiner stimme ich zu.
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schrieb am
08.07.2010 um 17:56
@GeroSteiner
"Wir müssen hier sehr fein zwischen Antizionismus und Antisemitismus unterscheiden" - das glaube ich nicht. "es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man die Regierung eines Unrechtsstaates oder seine Bevölkerung attackiert" - das finde ich unpassend. Vor lauter Differenzieren sieht man den groben Klotz gar nicht mehr, weil schon nicht mehr auf ihn, sondern mit ihm geschlagen wird. Im übrigen brauchen Antisemiten für ihr 'Denkgebäude' gar keine Juden. Antisemitismus ist nicht gleich Judenhaß. Zum zweiten wird der Begriff 'Unrechtsstaat' eingeführt. Wer ist das? Und daß man den attackieren könne. Aber Bevölkerung natürlich immer unschuldig? Kurz: Mich ergreift die Argumentation nicht, und Mankell ist schon schauerhaft, gerade auch aktuell, auf Schiff oder im Stern. |
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@walter t.l.
Im übrigen brauchen Antisemiten für ihr 'Denkgebäude' gar keine Juden. Antisemitismus ist nicht gleich Judenhaß. Nun, erklär mir mal wie Antisemitismus ohne Juden geht? Und das Antisemitismus nicht gleich Judenhaß ist? |
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@walter ter linde
Ich schätze Ihre Kommentare. Gleichwohl habe ich Schwierigkeiten Ihre Argumentation nachzuvollziehen. Ich ersetze in meiner Argumentation das Wort Unrechtsstaat durch das Wort aggressiven Staat. Es passt besser. Den von Ihnen vorgebrachten "groben Klotz" mit dem man schlägt, kann ich wiederum nichts anfangen. Ich beobachte einen Propagandafeldzug, der all das, was man Israel seitens der Palestinenser antut, zu terroristischen Angriffen mit antisemitischem Hintergrund hochstilisiert, während das gezielte Bombardieren von Palestinenserlagern (bei dem größtenteils die Zivilbevölkerung leidet, die dabei propagandistisch komplett zu Terroristen mutiert sind) mit militärischem HighTec-Geräten zu Verteidigungsmissionen diminuiert wird. Den Palästinensern nimmt man mit dieser Politik jede Form von Würde und Identität. Das ist beabsichtigt. Solange jeder der Kontrahenten weiter darauf aus ist, geschehenes Unrecht zu vergelten, wird sich das auch nicht ändern. „In einem bescheidenen Häuschen sieht der vierjährige Mohammad mit seiner kleinen Schwester ein Video: Vor einer öden Landschaft ist eine Häuserreihe zu sehen – eine Momentaufnahme, die einen beliebigen Ort der Dritten Welt zeigen könnte. Plötzlich sieht man eine Explosion, die das ganze Bild füllt. Als wäre ein riesiger Feuerwerkskörper gezündet worden, schießen Flammen in die Höhe, Schutt und Stahlteile fliegen durch die Luft. Voller Erregung springt der Junge auf und ruft: ‚Mein Papa, mein Papa!‘“ Salah Ghandur, Mohammads Vater, war ein Selbstmordattentäter. Am 25. Mai 1995 griff er einen israelischen Konvoi an und jagte sich mit 450 Kilogramm Sprengstoff in die Luft; zwölf israelische Soldaten starben mit ihm. Der Sohn, die Frau, die ganze Familie ist stolz auf Salah Ghandur. In diesem tödlichen Konflikt, so Napoloeoni, sei der Märtyrertod das höchste moralische Ziel, das die Flüchtlinge erreichen könnten. Der Tod stelle die Würde wieder her, „die sie mit dem Land und der daran gebundenen politischen Identität verloren haben.“ Quelle: Loretta Napoleonie, "Die Ökonomie des Terrors" |
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schrieb am
08.07.2010 um 18:44
Dazu gibt es eine ganze Menge an Theorie und Realgeschichte der Juden. Da sie nicht in einen Kommentar paßt, verweise ich auf eine wiss. Bibliothek.
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@walter ter linde
"Im übrigen brauchen Antisemiten für ihr 'Denkgebäude' gar keine Juden. Antisemitismus ist nicht gleich Judenhaß." Eine wie ich finde, gewagte Formulierung, die so einfach nicht stimmt. Ersetzen Sie "Antisemiten" durch "Rassisten", dann stimmt's. Rassisten brauchen für ihr 'Denkgebäude' gar keine Juden. Rassismus ist nicht gleich Judenhass. |
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@walter ter linde am 08.07.2010 um 18:44
"Dazu gibt es eine ganze Menge an Theorie und Realgeschichte der Juden. Da sie nicht in einen Kommentar paßt, verweise ich auf eine wiss. Bibliothek." Diese Argumentation erinnert mich an: "Wenn Sie das letzte Wort haben wollen, müssen Sie mir nur recht geben." Wenn es darum geht: bitte. Sollen Sie haben. |
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schrieb am
08.07.2010 um 18:53
@GeroSteiner
Die Ersetzung durch aggressiven Staat ist für mich hinnehmbar gegenüber Unrechtsstaat, aber falsch. Israel ist nicht aggressiv, sondern defensiv, und weil wir uns schon im Kriegszustand befinden, Progagandakrieg und Gotteskrieg, sehe ich Israel permanent mit seiner Verteidung beschäftigt. Vielleicht das einzige Land der Welt, wo das Ministerium zurecht so heißt. Und der grobe Klotz der Propaganda war bei "Free Gaza" zu besichtigen, wo die Überformung der Worte das Vorurteil schon über die Berichterstattung des Realen setzte. Und die Toten zählen auf der Mara; um sie nur Israel vorzuwerfen. Ja, so sehe ich das. - Danke für die Antwort. (Und daß ich noch mal durfte) |
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schrieb am
08.07.2010 um 18:55
18:44 ging an thinktankgirl, die selbst immer wiss. saubere argumente einfordert.
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schrieb am
08.07.2010 um 19:00
Im übrigen, Thinktankgirl, ich nehme Dir Deine Unkenntnis in diesem Falle nicht ab. Du weißt wie ich um die Begriffsdebatten.
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@ walter ter linde
Erkläre mir doch einfach wie das zusammengeht: - Im übrigen brauchen Antisemiten für ihr 'Denkgebäude' gar keine Juden. - Antisemitismus ist nicht gleich Judenhaß. |
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@gerosteiner
Mankell will die Vernichtung Israels zugunsten eines Palästinenser-Staates. Sie reden von einem Unrechtsstaat Israel. Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten. Der Rest ist faschistoid (Hamas) religiöse Hetzer (Iran) und Diktaturen. (Saudis etc...) Nehmen Sie das zur Kenntnis. |
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jaja.
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@rahab
Apartheid ist Rassentrennung in all ihren Konsequenzen. Ausgerechnet Israel einer solchen zu bezichtigen, ist schon starker Tobak. |
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Hermanitou
Israel ist die einzige demokratie im nahen osten? gut, ne verfassung ist zwar nur schnick-schnack und hat nicht wirklich viel zu besagen, aber dennoch: Israel hat noch nicht mal diesen schnick-schnack. Israels staatsbürger sind, was das anbelangt, rechtloser als die Syriens, beispielsweise. israelische staatsbürger können sich allenfalls auf die unabhängigkeitserklärung berufen.... wenn ich es mal ganz streng sehe. und das ding mit 'apartheid' - ja, das tut weh. aber was glaubst du, welche schmerzen orientalische juden dazu bewegten, sich für ihren protest ein beispiel an den black panthers zu nehmen?! also noch einmal: mein (jüdischer - sonst hätte er die wohnung in Beit Ha'Kerem nicht kaufen können!) nachbar in Jerusalem kam aus südafrika und verglich sein herkunftsland mit seinem aufnahmeland und kam zu dem schluß, dass es da gewisse ähnlichkeiten gebe. dieser vergleich hat ihm auch keinen spaß gemacht! obwohl er froh war, dass er weißer jude war und nicht als pyjama aus dem Irak behandelt wurde... das sind aber alles dinge, die manche 'freunde Israels' nicht besonders interessieren ... falls es da ein problem mit religion oder so was gibt, dann kritisieren sie das bestenfalls als isolierte erscheinung, die sich mit dem großen frieden ganz von selbst erledigt haben wird - und bis dahin sind sie wie kleine buben, die gern räuber und schendarm spielen. alles kleine clausiwitzis, die von strategisch eingesetzten taktischen boden-boden-luft-luft-raketen träumen. also: hör endlich auf, mich irgendwelcher bezichtigungen zu bezichtigen. sonst gebe ich am ende der versuchung nach und bezichtige dich des unstrukturierten antisemitismus... |
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@Rahab
"mein [...] nachbar in Jerusalem..." Denkst Du wirklich, dass die subjektive Meinung eines Nachbars geeignet ist, eine objektive Aussage machen zu können? lg LL |
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gut, ne verfassung ist zwar nur schnick-schnack und hat nicht wirklich viel zu besagen, aber dennoch: Israel hat noch nicht mal diesen schnick-schnack.Hmja, diesen Schnickschnack haben die Angelsachsen auch nicht, und siehe da, die haben noch nicht einmal eine Unabhängigkeitserklärung, auf die sie sich berufen könnten. Trotzdem will es mir gar scheinen, daß sie jeder formkorrekten verfassungsbesitzenden Duodezdespotie im nahen und mittleren Osten hinsichtlich demokratischer Grundausstattung doch bei weitem überlegen sind. |
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der scheint trügt, denn immer noch ganz streng gesehen hat Israel nur eines: sicherheit als staatsräsong.
manche finden das ok. andere stört das ganz gewaltig. die gelten dann leicht als sicherheitsrisiko. |
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@ groß l groß l
ich denke, dass das ungefähr so objektiv ist wie dein araber-begriff. |
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Sagen wir mal so: Wenn die erste Gay Pride durch Teheran und Medina zieht, die ersten Unterwäschemodels durch Riad stolzieren dürfen und ein Moulin-Rouge-Pendant in Mekka existiert, dann unterhalten wir uns über die demokratischen Verhältnisse der Region nochmal, wenn Sie mögen.
Bis dahin finde ich's aber nur minder befremdlich, daß ein Land, das sich seit Dekaden im tagtäglich wieder neu aktualisierenden Belagerungszustand befindet, tatsächlich Sicherheitsbedürfnisse zur Staatsräson erhebt. |
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herr-lich! demokratie ist wenn jede für alle sichtbar ihre haut zu markte tragen darf.
ist solch ein denken eigentlich angeboren? |
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@rahab
Nein, Denken ist nicht angeboren. Denke an die Wolfskinder. Denken und Sprache hängen zusammen. Wo keine Sprache, da auch kein Denken. Aber schon interessant, Moulin Rouge mit Demokratie gleichzusetzen. Die Amis meinen, McDonalds und Coca Cola sei das Synonym für Demokratie. Jeder hat halt so seine Präferenzen. |
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demokratie ist wenn jede für alle sichtbar ihre haut zu markte tragen darf.Also zum einen geht's hier nicht nur um jede, sondern auch um jeden, und zum anderen ist es jedenfalls nach meinem Verständnis schwer in Ordnung, wenn man wenigstens nicht eingesperrt oder aufgehängt wird dafür. |
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Jeder hat halt so seine Präferenzen.Richtig: Jeder nach seiner Facon, jeder nach seiner Kultur, nicht wahr? Der eine schlägt die Frau tot, wenn sie ohne Erlaubnis das Haus verläßt, und die Feministin wird dem Mullah immer ähnlicher, weil sie das Moulin Rouge auf gar keinen Fall haben will. |
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@ j-ap
Richtig: Jeder nach seiner Facon, jeder nach seiner Kultur, nicht wahr? Der eine schlägt die Frau tot, wenn sie ohne Erlaubnis das Haus verläßt, und die Feministin wird dem Mullah immer ähnlicher, weil sie das Moulin Rouge auf gar keinen Fall haben will. Meinte er etwa mich mit seiner Antwort? |
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och, jetzt mal langsam. gegen eine rote mühle, in der lauter j-ap's die beine schwingen, hätt ich ab und zu nix! vorausgesetzt, die beine können sich sehen lassen.
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schrieb am
08.07.2010 um 23:07
Lustig ist das Mühlenleben ...
Alter Hit, sang schon mein Opa! |
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Ach, wenn's nur das ist, da kann ich Sie beruhigen: Ich bin von meinen Beinen selbst ganz hingerissen, sehe also keinen Grund, weshalb sie nicht auch aus Ihrem Munde als sehenswert beklatscht werden könnten.
Aber wo wir zwei dann schon einmal dabei sind, meine Beine zu bestaunen, sähe ich's nur ungern, wenn man uns von wegen des Verstoßes gegen göttliches Gebot inknastierte — und darum ging's. |
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@Hermanitou
"Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten. Der Rest ist faschistoid (Hamas) religiöse Hetzer (Iran) und Diktaturen. (Saudis etc...)" Libanon ist eine parlamentarische Demokratie und Sie sollten diesen Fakt zur Kenntnis nehmen, bevor Sie ihn vedrehen. Scharfmacher gibt es auf beiden Seiten. Die Staatsgründung Israels ging mit dem ersten arabisch-israelischen Krieg einher. In den letzten Jahren führte Israel zwei größere Kriege: Im Jahr 2006 gegen die Hizbollah im Südlibanon und über den Jahreswechsel 2008/09 gegen die Hamas im Gazastreifen. Die israelische Armee kontrolliert seit über 40 Jahren die besetzten Gebiete und kämpft gegen palästinensische Widerstandsgruppen. Israel gilt heute als eine der stärksten Militärmächte des Nahen Ostens und ist als informelle Atommacht - ständig bedroht. Nichts was mich wirklich beruhigt. Was die Öffentlichkeit in Israel nicht zu hören wünscht, ja geradezu ausblendet, ist die Unterdrückung der Palästinenser. Was in den besetzten Gebieten geschieht, ist ein Tabu. Die Leute wollen es nicht wissen, weil es da etwas zu erfahren gibt, was nicht mit der Propaganda konform ist. Warum sollten sie sich sonst weigern, es zu erfahren? Die Armee ist die einzige legitime Quelle der Informationen über Ereignisse in den besetzten Gebieten und da kann von Objektivität nicht ausgegangen werden. Im Folgenden ein Beitrag dazu von der BBC. jaja ist anders. |
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(thinktankgirl schrieb am 08.07.2010 um 23:00)
Aber nein, aber nein! — Es sei denn, Sie wären sich mit dem Mullah tatsächlich einig darüber, daß BigMac, Cola und Rotmühle aus dem kulturschänderischen Kreuzfahrerreich stammen und von daher in der Wüstenei auf gar keinen Fall etwas zu suchen hätten. So, und nun schwinge ich mir meine Federboa um meinen wohlgestalten Hals und verabsentiere mich fürderweilen. Gehaben Sie sich wohl, meine Damen. |
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eigen-bein-lob stinkt!
ich will bein sehen! immerhin gehört - vorrangig - geprüft, ob sich das bein versilbern läßt. beklatschen? auch noch aus dem mund? ... na ja, nen klatsch sollte das bein schon aushalten... dann zahlt auch der mullah gern |
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(off topic) liebe redaktion: bitte überprüft mme rahabs aeusserungen auf übereinstimmung mit der netiquette. und nett sind se auch net. wenn auch ihre politischen ansichten durchaus bedenkenswert :-)
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liegt hier mal wieder ein fall von dual irgendwas vor? j-ap darf seine beine preisen - ich darf die preiswürdigkeit nicht kritisch prüfen? und ich dachte immer, die kundin sei auch die königin!
aber klar, OT. nicht OT, aber leider nicht zu verlinken, ist folgendes: in le monde diplomatique www.woz.ch/lmd/lmd.php (welche heute der taz beiliegt) findet sich ein artikel unter der überschrift "die dritte bedrohung Israels" mit dem untertitel "Die Angst der Regierung Netanjahu vor zivilen Protesten". Der artikel endet wie folgt: "Humanitäre Interventionen und das Eintreten für die Menschenrechte gehören heute in Israel praktisch zur erweiterten Kampfzone, im militärischen wie im rhetorischen Sinne. Für diese Entwicklung gibt es, wie für die daraus resultirerende politische Offensive, zu der auch der Angriff auf die Hilfsflotille vom 31.Mai 2010 gehört, zwei mögliche Interpretationen: Einerseits die Befürchtung der israelischen Regierung, zu den 'Anderen' gerechnet zu werden, die politisch nicht stark genug sind, sich den internationalen Rechtsnormen zu entziehen. Das würde erklären, warum das humanitäre Völkerrecht als eine Bedrohung wahrgenommen wird. Aber die israelische Angst könnte auch von einer anderen 'Bedrohung' herrühren: Die fortschreitende Durchsetzung des Völkerrechts könnte bedeuten, dass es irgendwann für alle gelten wird. Und dass Verstösse gegen dieses Recht geahndet werden - vielleicht schon früher, als man in Israel denkt." dazu, wie 'die Anderen' zu verstehen ist, siehe www.nytimes.com/2010/06/01/opinion/01iht-edmettraux.html |
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@rahab
"ne verfassung ist zwar nur schnick-schnack und hat nicht wirklich viel zu besagen, aber dennoch: Israel hat noch nicht mal diesen schnick-schnack." Deutlicher kann man /frau seine Einstellung zur Demokratie nicht formulieren. Ich stehe zu diesem Schnick-schnack. Er erlaubt es Dir, hier Deine Meinung kund zu tun. In Gaza und den anderen feudalen Diktaturen dürftest Du dies nicht. |
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schrieb am
09.07.2010 um 09:37
Korrektur zu 23:07 meinerseits:
"Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klippklapp!" Aber ebenfalls Opa. (Mein Opa war ApO, um gleich anderen Verdachtsmomenten vorzubeugen.) |
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@Hermanitou
Rassismus und Demokratieverständnis in Israel: Auch von prestigeträchtigen Jobs werden Palästinenser ausgeschlossen. Ergebnis: Die Arbeitslosigkeit arabischer israelischer Akademiker ist fünfmal so groß wie die ihrer jüdischen Kommilitonen. Im Februar 2010 sprach sich die Hälfte der jüdischen Jugendlichen unter 20 Jahren gegen die Gleichberechtigung arabischer Israelis aus. 56 Prozent gar waren gegen arabische Abgeordnete in der Knesset. Solange eine Mehrheit in Israel glaubt, man sei nur dann eine Demokratie, wenn man 20 Prozent der Bevölkerung von den Entscheidungsprozessen ausschließt, solange wird es keinen Friedensprozess geben. Aus der Buchbesprechung von Arno Widmann: Mosche Zimmermann: Die Angst vor dem Frieden. Das israelische Dilemma. Aufbau Verlag, Berlin, 2010 Zimmermann ist Professor für Deutsche Geschichte an der Uni Jerusalem Quelle: www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2829184_Leseempfehlung-Ein-Staat-auf-Angst-gebaut.html |
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Hermanitou - was denn nun schon wieder?
verfassungen sind 'schnick-schnack'. beweis: sie werden ignoriert - wie dir ein blick in den jährlichen bericht von amnesty international zeigen kann. für hier und heute verweise ich mal darauf www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/schlaeger-in-uniform/ daraus kannst du das (vorsichtig gesagt) spannungsverhältnis zwischen verfassung (hier: GG) als/in papierform und verfassungswirklichkeit entnehmen. andererseits: es ginge auch völlig ohne nationale positivierte verfassung, wenn ein staat die AEMR mitsamt all ihrer folgekonventionen und was da sonst dran hängt schlicht und ergreifend umsetzt. denn wenn du mal in das menschenrechtliche regelwerk guckst, dann findest du da alles, was das herz begehrt ... und oft, meistens, immer noch mehr als in jeder nationalen verfassung schriftlich als menschen- bzw. grundrechte verbürgt ist. weil es da beispielsweise nicht die trennung in menschen- und deutschenrechte gibt (haben wir hier - guck mal rein ins GG!). im übrigen sollte dir doch bekannt sein, dass ich mehr noch als für irgendeine nationalstaatliche verfassung für eben diese AEMR mitsamt folgekonventionen (inklusive solcher dinge wie beispielsweise dieses -> www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/yogyakarta-prinzipien/yogyakarta-prinzipien/) eintrete. denn wenn es überhaupt etwas gibt, was der mühe lohnt, dann dieses immer noch unabgeschlossene projekt der menschenrechte - alles andere scheint mir wenig zukunftsfähig. muß ich noch extra betonen, dass ich diese AEMR mitsamt folgekonventionen und anderem 'schnick-schnack' auch durch Israel (und alle anderen bestehenden wie noch nicht bestehenden staaten des vorderen orient) beachtet wissen möchte?! im übrigen auch durch dich. und natürlich den rest der welt. |
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ps für Hermanitou
nicht das GG erlaubt mir, meine meinung kundzutun. Ich erlaube mir! denn das GG (oder ein anderer 'schnick-schnack') kann mir rechte, die mit mir geboren sind (menschenrechte sind 'eingeborene' rechte) nicht erlauben - ein GG oder irgendein anderes recht kann allenfalls versuchen, mir die ausübung dieser rechte einzuschränken bis ganz zu verbieten. so viel zu demokratieverständnis - und dem unterschied zwischen meinem und dem deinigen! |
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Liebe thinktankgirl,
es ist doch keine Frage, daß es sicher auch im Staate Israel Probleme mit Minderheiten und/oder unter einzelnen Bevölkerungsgruppen gibt. Damit hat nun jeder Staat zu kämpfen. Aber: In der Knesset sind nun mal auch die arabischen Parteien (3) mit 10 Mandaten vertreten, sie haben bei der letzten Wahl auch zwei Sitze hinzugewonnen. Insgesamt gibt es 13 arabisch stämmige Abgeordnete, darunter erstmals eine Frau. Und es sprachen sich auch nicht die Hälfte der Jugendlichen gegen dieGleichbereichtigung arabischer Israelis aus, sondern befürworteten den Grundsatz: "Ohne Loyalität kein Wahlrecht." Im Gegensatz zu Deutschland gibt es dort nur eine 2% Hürde, was bedeutet, daß es für kleinere Parteien sehr viel leichter ist, im Parlament vertreten zu sein. Den allgemeinen Rechtsruck bei den letzten Knesset-wahlen bedaure ich als Sozialist sehr, aber generell ist der Staat Israel eine funktionierende Demokratie im Verteidigungszustand. |
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@rahab
Daß es ein Spannungsverhältnis zwischen geschriebener Verfassung und dem Gewaltmonopol des Staates gibt, streitet doch niemand ab. Ich habe da gewisse Erfahrungen selbst machen müssen ( in der Anti-AKW-Bewegung etc...) Das GG erlaubt Dir nicht, sondern garantiert Dir die Meinungsfreiheit. Im Unterschied zu den von Dir so verteidigten Feudal-Diktaturen im Nahen Osten. Das ist kein Schnick-Schnack, sondern etwas, daß Du als Konkretisierung der AEMR wertschätzen solltest. |
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woher hast du denn diesen unsinn, hermanitou, dass ich feudal-diktaturen verteidigte?
allerdings habe ich die - manchmal regelrecht gesundheitsschädliche - erfahrung gemacht, dass die verteidigung von menschen gegen feudal-diktaturen wo auch immer auch die brd mal eben zu einer solchen macht. wie das in Israel geht, kannst du bei Felicia Langer nachlesen. oder bei Lea Tsemel (en.wikiquote.org/wiki/Lea_Tsemel). oder bei b'tselem (www.btselem.org/English/) deinem obigen posting an ttg entnehme ich im übrigen, dass du wohl (stuchwort: ohne loyalität kein wahlrecht) ein verfechter des muslim-gesinnungstests aus ba-wü bist! interessant. und du willst mich demokratie lehren? |
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ps für Hermanitou
wäre ich grade ba'aretz - ich wäre mit der familie Shalit mitgelaufen. du garantiert nicht. |
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schrieb am
10.07.2010 um 11:31
Kaum erblickt solch Buchempfehlung von Arno Widmann das Licht, schon erscheinen die Verkünder der Wahrheit, der einzig wahren Sicht, auf der Bildfläche und schwingen voller Elan die mächtige Keule des Antisemitismus.
Einer der Chefdiffamierer aus dem Hause der "Welt" Alan Posener vermischt zwei Beiträge zu einem für ihn ekehaften Brei. Armer Arno Widmann, nun sind auch Sie im Club der linken Antisemiten aufgenommen worden. Nach wenigstens attestiert er den entlarvten Antisemiten ein Gewissen! Dieser Absatz zwang ihn ins Arsenal, wo die Keulen immer gelagert werden: Zitat:Eine andere Lücke verschweigt er. Könnte es nicht sein, dass die Angst vor dem Frieden auch daher rührt, dass die Israelis nur zu genau wissen, dass die Gründung des Staates Israel Unrecht war? Vielleicht rührt die Angst doch auch daher, dass man fürchtet, dafür einmal bezahlen zu müssen. So betrachtet haben wir es - nicht nur, was terroristische Angriffe angeht - mit wohlbegründeter Furcht zu tun. Die Einmauerungs- und Siedlungspolitik ist da freilich keine Lösung. Sie verstärkt die Probleme. Ohne das Eingeständnis des Grundunrechts der Staatsgründung wird es keinen Frieden geben. Wie es auch keinen Frieden geben wird, ohne dieses Grundunrecht als schrecklichen fait accompli zu akzeptieren und das Existenzrechts des Staates Israel anzuerkennen." Shlomo Sand beschrieb es so: "Haben die Palästinenser folglich ein Recht auf Rückkehr? Moralisch ja, politisch nicht. Der Traum könnte zum Albtraum werden. Israel muss aber dazu stehen, dass seine Gründung zur Nakba (Katastrophe) für die Palästinenser führte, und wir müssen die historische, moralische und politische Verantwortung für das den Palästinensern angetane Leid übernehmen." Ben Gurion formulierte es so: „Warum sollten die Araber Frieden schließen? Wäre ich ein arabischer Führer, würde ich niemals mit Israel verhandeln. Das ist ganz natürlich: Wir haben deren Land genommen. Sicher, Gott hat es uns versprochen, aber was geht die das an? Unser Gott ist nicht deren Gott. Wir stammen aus Israel, aber das ist 2000 Jahre her, und was interessiert die das? Es gab Antisemitismus, die Nazis, Hitler, Auschwitz, aber war das deren Schuld? Das Einzige, was die sehen ist: Wir kamen her und stahlen ihr Land. Warum sollten die das akzeptieren?“ – Ben Gurion zu Nahum Goldmann Nehmen wir den Begriff "STAHLEN". Beschreibt er nun RECHT oder UNRECHT? |
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schrieb am
15.07.2010 um 11:18
www.strategicstudiesinstitute.army.mil/pubs/summary.cfm?q=894
(by Sherifa Zuhur) "Israel needs to abandon the aspects of its new defensive strategy which are calculated to thwart peace efforts. Reliance on perimeter control as through barriers has, along with years of constricting movement, curfews, and land acquisition policies, led to a terrible apartheid-like separation of the population and threatens any coherence to the West Bank. It may be impossible to convince Israel to dismantle the security fence, known as the Wall. But there would be a great benefit to doing so. The Jewish and Palestinian populations do not need to be herded into separate areas—they need to be reacquainted with each other, as segregation has bred hatred and fear. Further, the Israeli military’s desire to engage in limited partial and temporary withdrawals, followed by territorial reconquests is antithetical to conflict resolution as it destroys the prospect of trust. As a HAMAS spokesperson stated: “We are not against trust or security. We know the Israelis would like to have security. . . but at the same time, we know we cannot live with our own liquidation" |
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Gestern frisch gehört und auch hierher passend: Feindbild Israel — Antisemitismus unter Migranten (Dorothea Jung, DLF, 7.7.10)
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Ich möchte einmal den Titel zitieren, wenigstens zur Hälfte: "Keine Besserung in Sicht". Und selbst da kann ich nicht zustimmen ...
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Es ist gar nicht so schlimm, wie es aussieht.
Es ist viel schlimmer! |
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leicht OT, aber ... dennoch bemerkenswert:
www.haaretz.com/news/national/tel-aviv-rabbis-renting-apartments-to-foreign-workers-violates-jewish-law-1.300815 |
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wollte louis levy im blog von mb nicht wissen, wie ich es mit un-resolution 181 hielte?
vielleicht diskutieren wir diese seine frage mal im lichte dieses artikels? www.haaretz.com/print-edition/news/jerusalem-rabbis-call-for-mass-protest-over-temple-mount-harassment-1.300660 by the way: wenn ich es richtig erinnere, dann ist das verbot, den tempel-berg selbst zu betreten, ein inner-jüdisches. |
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B'tselem, eine israelische Menschenrechtsorganisation, beschreibt die Folgen der Gaza-Blockade für die Bevölkerung:
The siege on the Gaza Strip: 1.5 million people imprisoned Since June 2007, when Hamas seized control of the Gaza Strip, Israel has imposed a tight blockade on the area. According to Israeli officials, the objective of the siege is to bring down the Hamas government and lead to the release of Gilad Shalit. The siege thus constitutes collective punishment of the civilian population, and as such it is unlawful. Even after the withdrawal, Israel controls the Gaza Strip Although Israel withdrew its forces from the Gaza Strip in September 2005, it continues to maintain complete control of the area’s airspace and territorial waters, and of most of the land crossings. As a result, Gaza residents wishing to leave the area must first obtain a permit from Israel. Since the siege began, Israel has only granted permits in rare cases that it classifies as “humanitarian.” The policy also applies to residents who merely wish to cross through Israel in order to reach the West Bank. Departure from the Gaza Strip via Rafah Crossing, for which Egypt is responsible, is also limited; Egypt only opens the crossing in exceptional cases. Even if Egypt is able to open the crossing more often, this does not eliminate Israel’s responsibility toward the residents of the Gaza Strip, including ill persons who are unable to obtain necessary treatment in the area. Harsh restrictions on imports Under agreements between Israel and Egypt, the Gaza Strip’s foreign trade must be conducted through Israel. The quantity of goods that Israel allows into the area is less than one-quarter the quantity that entered prior to the siege, and far below the amount required for the population’s needs. The range of goods that Israel allows in is also much smaller: 150 types of goods compared with 4,000 before the siege. Israel refuses to publish the list of products permitted into the Gaza Strip, or the rules used in determining the list. The NGO Gisha filed an action in the Administrative Court demanding this information. In refusing the demand, the state argued that providing this information would harm state security and Israel’s foreign relations. The court has not yet given its decision. Difficulties in rebuilding destroyed and damaged buildings Israel prohibits the importing of building materials, including iron and cement. The prohibition has remained in place even after Operation Cast Lead, during which 3,500 houses were completely destroyed, thousands more damaged, and extensive harm caused to infrastructures. Israel’s prohibition is preventing the reconstruction of thousands of buildings destroyed during the operation. Frequent blackouts, sewage flowing into the sea The siege also severely impairs the supply of electricity in the Gaza Strip. Since September 2007, when Israel declared the Gaza Strip a “hostile entity” following the firing of Qassam rockets, Israel has cut reduced the supply of industrial fuel, which is needed to operate the power station in Gaza. Following a petition filed by the NGOs Gisha and Adalah, the state agreed to supply some 63 percent of the fuel needed to meet all the residents’ needs. In practice, however, it provides less than this quantity. As a result of Israel’s policy, 98 percent of Gaza residents suffer from planned blackouts lasting up to eight or ten hours a day. The other two percent of the population do not receive any electricity at all, in part due to the shortage of spare parts, which makes it impossible to repair infrastructure, or due to the proximity of their homes to the border with Israel. The frequent power cuts and shortage of spare parts prevent the proper operation of wells and desalination plants. When combined with excessive pumping over the years, the result is that the water in the Gaza Strip is of poor quality. At the end of 2009, 93 percent of the wells were found to be polluted with high quantities of chloride and nitrates, far in excess of the World Health Organization’s recommended levels. The water supply is defective, and thousands of residents are not even connected to the water grid. Waste treatment has also been affected: every day, some 100,000 cubic meters of untreated, or partially untreated, wastewater flow into the sea. Almost complete prohibition on exports Prior to the siege, seventy trucks with goods intended for export, such as furniture, clothes, and agricultural produce, left the Gaza Strip daily. Israel currently prohibits almost all exports. From the beginning of the siege to the end of April 2010, Israel has only allowed the export of strawberries and flowers intended for the European market in isolated cases. Serious harm to the agriculture and fishing sectors Agriculture has been hit hard by the siege and thousands of persons have lost their source of livelihood. This is due, in part, to the prohibition on the entry of basic items such as pesticides and spare parts for irrigation systems, as well as the prohibition on exports. In addition, farmers in areas near the Israeli border are unable to reach their land because Israel has declared extensive sections of land a “security strip” to which access is forbidden or restricted. Moreover, Israel has adopted open-fire regulations that permit the shooting of any person who enters these areas, even if the person does not pose any danger. Israel has also restricted the area in which fishing is allowed; since Operation Cast Lead, fishermen are not allowed to go more than three nautical miles from the coast. The waters within this range yield a meager supply of fish, and fishermen find it difficult to make a living and to meet the demand for fish. The result – economic collapse and severe poverty Israel’s policy has led to economic collapse in Gaza. The prohibition on bringing in raw materials and on exports has led to the closing of 95 percent of the factories and workshops in the area. Tens of thousands of persons have lost their livelihood, and unemployment now exceeds 40 percent. As a result, more than 70 percent of the population depends on aid from international organizations to obtain food. In 2007, humanitarian aid amounted to 3 percent of imports; by 2009, this figure had risen to 26 percent. The tunnels economy As a result of the siege policy, an economy has developed in recent years based on tunnels between the southern Gaza Strip and Rafah, Egypt. Large quantities of goods have been imported through these tunnels. The Hamas government supervises the functioning of the tunnels and collects taxes from the operators. In addition to necessities, Palestinians also smuggle in weapons, including rockets. Following the expansion of tunnel activity, it was reported in 2008 that various products were once again available in the markets, and that prices had fallen somewhat due to increased supply. Nevertheless, the use of tunnels for this purpose is not a proper substitute for a stable local economy. Holding Gilad Shalit as a hostage – a grave breach The soldier Gilad Shalit was abducted in June 2006, and has been held since then in an unknown location under unknown conditions. His captors have made it clear that he is being held as a hostage and are demanding the release of Palestinians imprisoned in Israel. The abductors have not allowed representatives of the International Red Cross, or any other international body, to visit him. Over the year, Hamas published a video tape showing Shalit. Other than that, as far as B'Tselem knows, no information has been provided about his physical or mental health. Shalit is a hostage due to the circumstances in which he was seized and the manner in which he is being held. International humanitarian law absolutely forbids the taking and holding of a person by force for the purpose of pressuring the adversary to comply with certain demands, while threatening to harm the person if the demands are not met. The taking of hostages is considered a war crime, for which all the persons involved bear personal criminal liability. The Hamas leadership in Gaza bears an obligation to release Shalit immediately and unconditionally. Pending his release, his captors must treat him humanely and enable representatives of the ICRC to visit him. Quelle: www.btselem.org/English/Gaza_Strip/20100531_The_Siege_on_Gaza.asp |
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Ich Persöhnlich bin dafür das die Blockade verschärft wird.
Teile des Kommentars wurden aufgrund eines Verstoßes gegen die AGB und die Netiquette editiert Moslems haben eine Komische einstellung gegenüber von Emanzipation also warum unterstütz Rahab die doch so Fortschrittlich ist das Muslimische gehabe der palästina sie hätte dort keine Rechte und kein Unterstützung. Sie wäre Freiwild ohne Rechte Aber mit H4 und weit weg kann man dicke Backen machen. Israel hat seine daseinsberechtigung aufgrund seiner Kultur und Geschichte die weit aus Älter ist als die der Moslems. Sie waren zuerst da deshalb hat Israel seine Daseinberechtigung und ich würde sagen ein einmischen in ihren inneren Angelegenheit steht uns nicht zu es sei den jemand ist Moslem oder Jude es ist ihre Sache und sollte ihre Bleiben. Das ist meine Meinung eykiway |
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hier findet sich für lese-willige der von mir etwas weiter oben angeführte artikel aus le monde diplomatique
www.monde-diplomatique.de/pm/2002/09/13.mondeText.artikel,a0040.idx,12 |
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Nach der x-ten Diskussion zu dem Thema frage ich mich:
Gibt es etwas auf das sich die Anwesenden eigenen können? Gibt es eine Basis von der aus eine Lösung gesucht werden kann? Oder gibt es nur zwei Seiten die Recht haben? Beide. Immer. |
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„Verbot der IHH durch den Innenminister De Maizière“
Der deutsche Innenminister De Maizière zeigt mit dem Verbot der IHH seine krasse Realitätsferne und Unterwürfigkeit gegenüber der Israellobby, welche seit Jahrzehnten die deutsche Nahostpolitik bestimmt. Ich selber wusste nicht mal etwas über die Existenz der IHH, finde aber die Begründung des Verbots zutiefst ignorant, zynisch und beschämend. Die radikal-islamistische Hamas, einst von Israel gefördert, ist keine Terrororganisation. Das ist die mehr als dumme Definition der westlichen Politiker in den USA, der EU und Israels, die die Interessen ihrer geostrategischen Ziele in dieser Region bedient. Diese Haltung wird die radikalen Kräfte der islamischen Welt eher stärken und die Aussenwahrnehmung Deutschlands in der islamischen Welt weiter beschädigen. Die Behauptung des Ministers, dass die Hamas eine Bedrohung der Existenz Israels sei und die friedliche Verständigung des israelischen und palästinensischen Volkes beeinträchtige ist so lächerlich wie verlogen, nimmt man die totale Asymmetrie der Machtverhältnisse in Augenschein. Es ist Israel, das nachweislich mit seiner seit Jahrzehnten gegen das palästinensische Volk geführten gezielten Vernichtungspolitik einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten vereitelt weil es an einem solchen im Sinne seiner Expansionspolitik gar nicht interessiert ist. Übrigens darf sich nach internationalem Völkerrecht ein zu unrecht besetztes (oder blockiertes) Land auch mit militärischer Gewalt gegen seine Besatzer wehren, ohne mit dem Attribut Terrorismus bedacht zu werden. Wenn Herr De Maizière einmal den Mut hätte, seine Nase in den Goldstone-Bericht oder das Buch „Gaza“ der Dradio-Korrespondenten Bettina Marx zu stecken, um sich ein realistisches Bild von der Lage im Ghaza.Streifen zu machen, dann könnte er die „so genannten Sozialvereine“ nicht diffamieren und vielleicht einsehen, dass die Hamas gezwungen ist, wohl auch über die IHH Geld zu sammeln, um wenigstens die Folgen des bestens dokumentierten israelischen Staatsterrors gegen das palästinensische Volk im Ghaza-Streifen ein wenig auszugleichen. Rupert Neudeck schreibt in seinem neuesten Buch Abenteuer Menschlichkeit „Das besondere Brett, dass wir Deutschen uns in Bezug auf Israel vor den Kopf genagelt hatten, entdeckte ich erst sehr spät. Dann aber um so deutlicher“. Ich kann nur hoffen, dass Minister De Maizière den gleichen Prozess durchmacht. |
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Der deutsche Innenminister De Maizière zeigt mit dem Verbot der IHH seine krasse Realitätsferne und Unterwürfigkeit gegenüber der Israellobby, welche seit Jahrzehnten die deutsche Nahostpolitik bestimmt. Ich selber wusste nicht mal etwas über die Existenz der IHH, finde aber die Begründung des Verbots zutiefst ignorant, zynisch und beschämend. Die radikal-islamistische Hamas, einst von Israel gefördert, ist keine Terrororganisation. Das ist die mehr als dumme Definition der westlichen Politiker in den USA, der EU und Israels, die die Interessen ihrer geostrategischen Ziele in dieser Region bedient. Diese Haltung wird die radikalen Kräfte der islamischen Welt eher stärken und die Aussenwahrnehmung Deutschlands in der islamischen Welt weiter beschädigen. Die Behauptung des Ministers, dass die Hamas eine Bedrohung der Existenz Israels sei und die friedliche Verständigung des israelischen und palästinensischen Volkes beeinträchtige ist so lächerlich wie verlogen, nimmt man die totale Asymmetrie der Machtverhältnisse in Augenschein. Es ist Israel, das nachweislich mit seiner seit Jahrzehnten gegen das palästinensische Volk geführten gezielten Vernichtungspolitik einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten vereitelt weil es an einem solchen im Sinne seiner Expansionspolitik gar nicht interessiert ist. Übrigens darf sich nach internationalem Völkerrecht ein zu unrecht besetztes (oder blockiertes) Land auch mit militärischer Gewalt gegen seine Besatzer wehren, ohne mit dem Attribut Terrorismus bedacht zu werden.
Wenn Herr De Maizière einmal den Mut hätte, seine Nase in den Goldstone-Bericht oder das Buch „Gaza“ der Dradio-Korrespondenten Bettina Marx zu stecken, um sich ein realistisches Bild von der Lage im Ghaza.Streifen zu machen, dann könnte er die „so genannten Sozialvereine“ nicht diffamieren und vielleicht einsehen, dass die Hamas gezwungen ist, wohl auch über die IHH Geld zu sammeln, um wenigstens die Folgen des bestens dokumentierten israelischen Staatsterrors gegen das palästinensische Volk im Ghaza-Streifen ein wenig auszugleichen. Rupert Neudeck schreibt in seinem neuesten Buch Abenteuer Menschlichkeit „Das besondere Brett, dass wir Deutschen uns in Bezug auf Israel vor den Kopf genagelt hatten, entdeckte ich erst sehr spät. Dann aber um so deutlicher“. Ich kann nur hoffen, dass Minister De Maizière den gleichen Prozess durchmacht. |
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@ firenze4 schrieb am 13.07.2010 um 14:52
"Die radikal-islamistische Hamas, einst von Israel gefördert, ist keine Terrororganisation." Ich hoffe auch sehr viel für Sie, befürchte allerdings, mein hoffen wird vergeblich sein. Ob ihr Kommentar Volksverhetzung ist müssten Richter entscheiden. |
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ich hoffe, so was bleibt richtern erspart. die würden sich nämlich, landete das auf ihrem schreibtisch, totlachen.
so kann mann das problem mit der klassenjustiz zwar auch zu lösen versuchen. aber ich fürchte, da käme nur murx bei raus. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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