freiheitsliebender

Die Freiheitsliebe

08.08.2011 | 20:15

Linke verbieten oder rechtspopulistische Hetzer verbieten?

Man merkt es wieder, wir verbinden uns im sogenannten Sommerloch, die meisten Politiker befinden sich im Urlaub und die die sich nicht im Urlaub befinden, machen mit sinnlosen Meldungen und Ideen auf sich aufmerksam. Wen kann es wundern, dass die wohl sinnloseste Idee von der CSU kommt?

Die Forderung die NPD zu verbieten hat man in den letzten Jahren von keinem CSU-Politiker gehört, nun aber fordert CSU-Generalsekretär Dobrindt ein Verbot der Linken!

Man kann es kaum glauben, die NPD soll nicht verboten werden, auch die Republikaner, die Pro-Bewegung oder die Freiheit nicht, aber die Linke, eine Partei, die mit keinem Programmpunkt gegen das Grundgesetzt verstößt soll verboten werden?

Veränderung ist legitim!

Sehr geehrter Herr Dobrindt, die Idee die Linke zu verbieten ist derart lächerlich, dass ich mich schon fast fragen muss, wieso ich diesen Artikel schreibe. Die Linke hetzt nicht gegen Bevölkerungsgruppen, nicht gegen Religionsgemeinschaften und sie setzt sich für die gleichen Rechte für alle Bürger unseres Landes ein, wieso wollen Sie sie verbieten?

Sie begründen ihre Idee damit, dass die Linke den Kommunismus nicht ablehnt und eine Überwindung  der herrschenden Verhältnisse fordert! Im Grundgesetz ist ausdrücklich erlaubt, dass der Staat Konzerne verstaatlichen kann, ob man dieser Idee zustimmt oder nicht sollte jeder Bürger selbst entscheiden, dies ist aber kein Grund die Partei zu verbieten.

Es mag sein, dass es sie stört, dass die Linke wirklich etwas verändern will, wenn sie einen Mindestlohn fordert mit dem der normale Bürger auch leben kann. Es mag sein, dass es sie stört, dass die Linke glaubt Krieg ist kein Mittel der Politik und die einzig sinnvolle Lehre aus unserer Geschichte gezogen hat, nämlich “niemals wieder darf ein Krieg von deutschem Boden beginnen”!

Es mag sein, dass es sie stört, dass die Linke sich konsequent gegen Rechtspopulismus stellt und fordert das Hetze gegen den Islam auch als das erkannt wird, was sie ist, nämlich menschenverachtende Rhetorik mit der Rechte auf Stimmenfang gehen wollen.

Es gibt viele Gründe weswegen man die Linke wählen kann, es gibt viele Gründe warum man die Linke nicht wählen kann, aber es gibt mit Sicherheit keinen einzigen sinnvollen und nachvollziehbaren Grund die Linke zu verbieten oder zu überwachen!

Verbietet die Rassisten!

Sie wollen Schlagzeilen machen und eine Partei verbieten, dann fordern sie endlich ein Verbot der NPD oder ein Verbot der DVU, obwohl diese echt keinen mehr interessieren. Setzen sie sich dafür ein, dass in Deutschland Hetze gegen Bevölkerungsgruppen oder Glaubensgemeinschaften nicht toleriert wird und versuchen sie nicht eine Partei zu verbieten die sich gegen Hetze und Rassismus stellt!

 
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Kommentare
nil schrieb am 08.08.2011 um 20:30
Was Herr Dobrindt da von sich gegeben hat, ist fast mit das blödeste was ich von einen Akademiker je gehört habe. Die schaffen es doch immer wieder sich gegenseitig zu übertreffen, wenn es um Destruktivität geht. Destruktiver und dümmer geht es nimmer!
Matto schrieb am 09.08.2011 um 20:39
@nil

wir hatten vor Dobrindt noch einen anderen, der ließ sich sogar konjugieren: blöd, blöder, Söder
freiheitsliebender schrieb am 10.08.2011 um 12:52
Der gefällt mir :D
GEBE schrieb am 08.08.2011 um 21:32
"Linke verbieten oder rechtspopulistische Hetzer verbieten?"

Weder noch!

Alles Unkraut wächst sich von alleine aus.
apatit schrieb am 09.08.2011 um 13:16
Heilpflanze oder Unkraut? Es gibt kein Unkraut GEBE - es kömmt immer auf den Standpunkt an, so isses!
GEBE schrieb am 09.08.2011 um 14:53
Gestatten Sie mir, in diesem Zusammenhang auf dem Begriff UNKRAUT zu bestehen. Denn Dobrindt als Heilpflanze? - ich bitte sie!

:-)
Fro schrieb am 09.08.2011 um 23:39
Ich wäre auch dafür Unkraut, Untier und Unmensch aus dem allgemeinen Sprachgebrauch zu tilgen.
Matto schrieb am 09.08.2011 um 13:30
Wenn man Dobrindt in einer Fernsehsendung verfolgt, sieht man doch offen, was für ein Kalieber dieser Mensch ist.
Vor Wochen hatte er das Thema schon einmal drauf.
Für mich hat dieser Typ nicht alle Tassen im Schrank.
Dobrindt, Friedrich eine Wichse.
In www.nachdenkenseiten.de steht ein schöner Kommentar.

Das Interview mit dem CSU-Generalsekretär, der selbst in eigenen Reihen schon mal als „Doofrind“ bespöttelt wird, ist eigentlich nur insofern, interessant, als es deutlich macht, dass die antikommunistische Keule keineswegs nur gegen die Linkspartei sondern auch gegen SPD und Grüne geschwungen wird. Und das von einem Vertreter einer Partei, deren Schwesterpartei, die CDU, sich die Blockparteien „Demokratische Bauernpartei Deutschlands“ (DBD) und die Ost-CDU ohne sich deren „Vergangenheit zu stellen“ einverleibt hat.
Hat nicht der Säulenheilige der CSU Franz Josef Strauß 1983 – also 22 Jahre nach dem Mauerbau – dem „SED-Unrechtsstaat“ nicht aus einer Kreditklemme geholfen [PDF - 96.1 KB]? Der Christdemokrat und frühere thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus, hatte noch am Tag des Mauerfalls mehr „marxistisch-leninistische Weltanschauung“ reklamiert. Über die FDJ-Vergangenheit der derzeitigen Kanzlerin wollen wir hier gar nicht erst sprechen.
Man ist immer wieder perplex, mit welcher Dreistigkeit „Christdemokraten“ ihre eigene Verstrickung mit dem DDR-Regime verdrängen und dafür umso mehr auf die Linkspartei, die SPD oder gar die Grünen (die es zu DDR-Zeiten im Osten gar nicht gab) mit Verdächtigungen und Unterstellungen arbeiten. Solche „Christdemokraten“ meinen wohl, einmal beichten gehen reicht und dann ist alles vergeben und vergessen.
claudia schrieb am 09.08.2011 um 14:38
>>...aber die Linke, eine Partei, die mit keinem Programmpunkt gegen das Grundgesetz verstößt soll verboten werden?<<
Nicht obwohl, sondern deswegen.
R Stilzchen schrieb am 09.08.2011 um 15:00
Die Meinungsfreiheit gilt für alle. Für Linke und Rechte. Für Schlaue und Dumme. Sogar für extreme Linke und radikale Rechte. Selbst für Oberschlaue und Strohdumme. Für die Junge Welt und die Junge Freiheit.
apatit schrieb am 09.08.2011 um 16:12
R Stilzchen : " Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi."
(Gerhard Bronner)
freiheitsliebender schrieb am 10.08.2011 um 12:53
Apatit das Zitat finde ich sehr passend.
Stilzchen, ich denke nicht, dass die unbedingt für alle gilt, denn sobald jemand beleidigt oder diskriminiert wird, hört die Meinungsfreiheit auf, denn sie verletzt einen anderen!
Fro schrieb am 09.08.2011 um 16:45
Wird mal Zeit unser politisches Personal eingehend auf Demokratietauglichkeit zu prüfen. M.E. lässt man (vor allem bürgerseits) die Zügel zu sehr schleifen.
Ein Abgeordneter einer Regierungspartei, der eine demokratische Oppositionspartei verbieten will, sollte m.E. des Amtes enthoben werden. Undemokraten haben im Parlament nichts zu suchen.
claudia schrieb am 09.08.2011 um 18:09
Na ja, die CSU war gemessen am Grundgesetz schon immer sehr grenzwertig, vorsichtig ausgedrückt.

Darin war sie lange Zeit den anderen Lobbyblockflöten voraus. Aber die haben aufgeholt...
apatit schrieb am 09.08.2011 um 19:06
Franz Josef Strauß hat das für die CSU auf die Formel gebracht, dass es rechts von der CSU keine demokratische Partei geben darf. ... Nun weiß ich nicht ob Herr Strauß das vor der Starfighter-Affäre und der Durchsuchung des Spiegels nach dem 15 Hefebier gesagt hat...
deviant schrieb am 09.08.2011 um 21:27
Die CSU braucht auch kein angemessenes Verhältnis zum Grundgesetz haben - die Bayern haben das GG nie ratifiziert. Das GG gilt in Bayern, weil Bundesrecht über Landesrecht geht - aus selbigem Grund wird übrigens die Todesstrafe, die im hessischen Recht angelegt ist, nicht vollstreckt; theoretisch hätte Hessen also auch nie der EU beitreten dürfen.
claudia schrieb am 10.08.2011 um 11:56
>>...die Bayern haben das GG nie ratifiziert.<<
Stimmt. Allerdings waren "die Bayern" von 1949 nicht die CSU.

Die bayerische Verfassung von 1946 enthält ein paar deutliche Worte, die die Macher des GG so deutlich nicht hinschreiben wollte.
Auszüge:

Artikel 106
(1) Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung.
(2) Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden.
(3) Die Wohnung ist für jedermann eine Freistätte und unverletzlich

---
Artikel 119
Rassen- und Völkerhaß zu entfachen ist verboten und strafbar.

---
Artikel 123
(1) Alle sind im Verhältnis ihres Einkommens und Vermögens und unter Berücksichtigung ihrer Unterhaltspflicht zu den öffentlichen Lasten heranzuziehen.
(2) Verbrauchssteuern und Besitzsteuern müssen zueinander in einem angemessenen Verhältnis stehen.
(3) Die Erbschaftssteuer dient auch dem Zwecke, die Ansammlung von Riesenvermögen in den Händen einzelner zu verhindern. Sie ist nach dem Verwandtschaftsverhältnis zu staffeln.

---
Artikel 166
(1) Arbeit ist die Quelle des Volkswohlstandes und steht unter dem besonderen Schutz des Staates.
(2) Jedermann hat das Recht, sich durch Arbeit eine auskömmliche Existenz zu schaffen.
(3) Er hat das Recht und die Pflicht, eine seinen Anlagen und seiner Ausbildung entsprechende Arbeit im Dienste der Allgemeinheit nach näherer Bestimmung der Gesetze zu wählen.

---
Artikel 167
(1) Die menschliche Arbeitskraft ist als wertvollstes wirtschaftliches Gut eines Volkes gegen Ausbeutung, Betriebsgefahren und sonstige gesundheitliche Schädigungen geschützt.
(2) Ausbeutung, die gesundheitliche Schäden nach sich zieht, ist als Körperverletzung strafbar.
(3) Die Verletzung von Bestimmungen zum Schutz gegen Gefahren und gesundheitliche Schädigungen in Betrieben wird bestraft.

---
Artikel 168
(1) Jede ehrliche Arbeit hat den gleichen sittlichen Wert und Anspruch auf angemessenes Entgelt. Männer und Frauen erhalten für gleiche Arbeit den gleichen Lohn.
(2) Arbeitsloses Einkommen arbeitsfähiger Personen wird nach Maßgabe der Gesetze mit Sondersteuern belegt.
(3) Jeder Bewohner Bayerns, der arbeitsunfähig ist oder dem keine Arbeit vermittelt werden kann, hat ein Recht auf Fürsorge.

---
Artikel 169
(1) Für jeden Berufszweig können Mindestlöhne festgesetzt werden, die dem Arbeitnehmer eine den jeweiligen kulturellen Verhältnissen entsprechende Mindestlebenshaltung für sich und seine Familie ermöglichen.
(2) Die Gesamtvereinbarungen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden über das Arbeitsverhältnis sind für die Verbandsangehörigen verpflichtend und können, wenn es das Gesamtinteresse erfordert, für allgemein verbindlich erklärt werden.

Es mag Einigen sauer aufstossen, dass nicht nur ein Recht, sondern auch eine Verpflichtung zum Einsatz der Fähigkeiten drinsteht.

Aber wenn sich mal überlegt, dass nach der Bayerischen Verfassung auch Mitglieder der Familien Quandt, Guttenberg etc. ihre Arbeitskraft als "Quelle des Volkswohlstandes" einzusetzen haben, dann stehen sie unter dem Schutz des Staates, sonst nicht: Bei konsequenter Umsetzung wäre in den vergangenen 60 Jahren doch so Einiges anders gelaufen.

Die Möglichkeit eines Mindestlohngesetzes in der Verfassung verankert? Müsste man aus heutiger Sicht nicht die bayerische Verfassung als verfassungsfeindlich verbieten?

Und dieses:
"(3) Die Erbschaftssteuer dient auch dem Zwecke, die Ansammlung von Riesenvermögen in den Händen einzelner zu verhindern."
Das waren doch Hardcorekommunisten damals. Kein Wunder, dass sie freiheitlich-demokratische Grundgesetz ablehnten.

Die CSU hatte die Aufgabe, Bayern fester in BRD einzubinden als das damals die Bevölkerungsmehrheit wollte. Die Gehirnwäscher Strauss & Co. haben ganze Arbeit geleistet. Sie haben es schlauer angestellt als Gustav Noskes Schiessprügelhelden im Jahre 1919. Das ist ihr Verdienst im Interesse der privaten Ansammlung von Riesenvermögen.

Die CSU lehnt natürlich die bayerische Verfassung noch intensiver ab als das GG.
Jede/r hier weiss, dass man so ein gefährliches Machwerk niemals bis zu Ende lesen darf.
Fro schrieb am 10.08.2011 um 16:00
Wahrscheinlich hat der bayerische Verfassungsschutz alle Hände voll zu tun, die bayerische Verfassung vor potenziellen Lesern zu schützen. Bisher scheinen sie da gute Arbeit geleistet zu haben. Ich hoffe, du bekommst keinen Ärger, weil du einige Artikel hier einfach so schutzlos reinstellst.:-)
claudia schrieb am 11.08.2011 um 04:24
>>Ich hoffe, du bekommst keinen Ärger, weil du einige Artikel hier einfach so schutzlos reinstellst.:-) <<
Ach weißt Du, Fro: Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert.
Dass ich die Verfassung gegen die Lobbyblockflöten verteidige, das wissen ja alle, die öfter mal bei der münchner Montagsdemo stehenbleiben und lauschen...

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>>Wahrscheinlich hat der bayerische Verfassungsschutz alle Hände voll zu tun, die bayerische Verfassung vor potenziellen Lesern zu schützen. Bisher scheinen sie da gute Arbeit geleistet zu haben.<<
Hat er.
Aber bei der Bundestagswahl 2009 kam die verfassungstreue Linke in Bayern über 5 %. Seitdem schrillen natürlich die Alarmglocken. Es gibt Leute, die nicht so laut brüllen wie das Doofrind, sondern psychologisch durchdacht agitieren. Und das sind die Gefährlichen.

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>>Das Problem heute ist leider, dass wir ein als demokratisch (nach GG) gedachtes Parlament haben, das von 2/3 Undemokraten dominiert wird.<<
Na ja, wenn jede/r Abgeordnete nur seinem/ihrem „Gewissen“ verantwortlich ist, dann bedeutet das Kreuzerl auf dem Wahlzettel eben: „Tut irgendwie irgendwas.“
Wenn man neben der Garantie einer beitragsfreien Staatspension noch ein paar 100 000 € aus Beraterverträgen anlegen kann, dann ist das Gewissen ein besonders sanftes Ruhekissen.

Und so kommt es eben, dass in einer repressiven "Demokratie" der Schwur:
„…den Nutzen des Volkes mehren und Schaden von ihm zu wenden“
ganz schnell umgedeutet wird zu:
„…den Schaden des Volkes mehren und Nutzen von ihm zu wenden“.
claudia schrieb am 11.08.2011 um 04:27
Korrektur:
>>...in einer repressiven "Demokratie"<<
muss natürlich heissen:
...in einer repräsentativen Demokratur
apatit schrieb am 11.08.2011 um 10:06
Der Spiegel: " Die Härte des Systems" mal lesen... passt ins Bild...!
Ein Schelm schrieb am 09.08.2011 um 16:59
Wer tatsächlich Dobrindts Äußerungen zum Gegenstand eines Blogs macht, verdient sich nur eins, nämlich die Frage: "Haben Sie keinen Friseur?"
Wikinger333 schrieb am 09.08.2011 um 20:05
@ Ein Schelm

Das ist der beste Kommentar, den man dazu abgeben kann. Und noch eins obendrauf: Beim Freitag wurde er sogar zum Topblog erhoben....
Fro schrieb am 09.08.2011 um 23:28
Ja klar, hätten wir eine echte Demokratie, reichte es, Dobrindt mitzuteilen: Sie sind wegen demokratischer Defizite und wiederholter rechtstotalitärer Äußerungen von Ihrem Amt als Bundestagsabgeordneter entbunden. Wir wünschen Ihnen auf Ihrem weiteren Lebensweg viel Glück und Erkenntnis.
Mit freundlichen Grüßen
der Souverän – Ihr Ex-Chef

Demokratie haben wir leider nicht – da braucht es schon etwas Wort und Wind. Was er uns hier präsentiert ist NSDAP-Politik pur (Opposition ausschalten). Und Dummheit entschuldigt da nichts.
apatit schrieb am 10.08.2011 um 08:28
... manch einer hat den Kopf auch zum Denken und nicht nur zum Haare schneiden ... so viel zum Friseur!
claudia schrieb am 10.08.2011 um 12:09
@Fro:
>>Ja klar, hätten wir eine echte Demokratie,...<<
hätten wir eine Demokratie, dann wären alle Lobbyblockflöten längst als Gegner der Demokratie entlarvt. Aber wer will das schon?
Fro schrieb am 10.08.2011 um 16:16
Ich denke schon, dass es z.B. vor der nächsten BT-Wahl nützlich sein könnte, eine Liste aller Kandidaten und Parteien zu haben, deren demokratische und fachliche Qualifikation (fair und sachlich) bewertet sind. Das Problem heute ist leider, dass wir ein als demokratisch (nach GG) gedachtes Parlament haben, das von 2/3 Undemokraten dominiert wird. Selbst die, die ihre Aufgabe gerne gewissenhaft wahrnehmen wollen, haben oft keine Ahnung, was Demokratie ist, was sie sein sollte und heute im Internetzeitalter auch sein könnte.
alf harzer schrieb am 10.08.2011 um 02:18
Es ist in der Tat n icht ganz ersichtlich, warum dieser "General" sich so entblödet. Also sind Mutmaßungen angesagt. Vielleicht braucht er neue, auf die er eindreschen kann, nachdem selbst die fdp-Partei nicht mal mehr müde lächelt, wenn D. sich entblödet. als die Welt noch in Ordnung war, also kalter krieg und so, habe ich immer die These vertreten, wir tauschen Bayern gegen die DDR. Dann wären die Bayern beschäftigt mit den grünen Landschaften, die bei ihnen entstehen sollen, lt Parteifreund (so was wie ein Feind) Kohl.
claudia schrieb am 10.08.2011 um 12:06
@alf harzer:
>>Es ist in der Tat nicht ganz ersichtlich, warum dieser "General" sich so entblödet.<<

Es schon damit zu tun:
Zitat apatit:
>>Franz Josef Strauß hat das für die CSU auf die Formel gebracht, dass es rechts von der CSU keine demokratische Partei geben darf.<<
Gemeint war:
1) es darf in Bayern keine demokratische Partei geben
2 es darf rechts von der CSU keine demagogische Partei geben.
Die Zusammenfassung zu einem Satz könnte daher rühren, dass Strauss nach der 3. Mass oft rheorisch ein bisserl ins Rutschen kam.
acht bar schrieb am 10.08.2011 um 12:17
Keiner lässt sich verbieten.
Wer verboten wird geht in den Untergrund.

In Diktaturen ist man schnell beim Verbieten.
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