Gold Star For Robot Boy

Gold Star For Robot Boy

20.03.2011 | 01:15

General Electric: tödliches Geschäft in Libyen und Japan

Die parallel eskalierenden Situationen in Japan und Libyen haben einen gemeinsamen Nenner. General Electric lieferte nicht nur tödliche Technik für Fukushima sondern profitiert auch vom Geschäft mit "Marschflugkörpern", die seit gestern in Libyen einschlagen. Der weltweit führende Hersteller von Atomkraftwerken, das deutsch-französisches Joint Venture Areva NP/Siemens war am 11.3. mit einem Team vor Ort. Im Kraftwerkskomplex Fukushima Eins hatten sie im abgeschalteten Block 4 ein Prüfverfahren für Schweißnähte vorgestellt, als das Erdbeben begann. Areva stoppte mittlerweile eine Plutoniumlieferung an das AKW Fukushima: Die dort von Areva gelieferten  Mox-Elemente könnten die Katastrophe verschlimmern. Siemens verkauft zudem effiziente militärische Logistik, mit deren Hilfe Kriege organisiert werden, aber offensichtlich keine humanitären Einsätze bei Reaktorkatastrophen.

GE's Automatic Target Recognition Unit/Standoff Land Attack Missile:

" General Electric provides an Automatic Target Recognition Unit (ATRU)[2] which processes pre-launch and post-launch targeting data, allows high speed video comparison, and enables the SLAM-ER to be used in a true "Fire and Forget" manner.The cost of a single SLAM-ER is US$720,000."

Fukushima: Mark 1 Nuclear Reactor Design Caused GE Scientist To Quit In Protest:

" Thirty-five years ago, Dale G. Bridenbaugh and two of his colleagues at General Electric resigned from their jobs after becoming increasingly convinced that the nuclear reactor design they were reviewing -- the Mark 1 -- was so flawed it could lead to a devastating accident.Questions persisted for decades about the ability of the Mark 1 to handle the immense pressures that would result if the reactor lost cooling power, and today that design is being put to the ultimate test in Japan. Five of the six reactors at the Fukushima Daiichi plant, which has been wracked since Friday's earthquake with explosions and radiation leaks, are Mark 1s."

Siemens in Fukushima:

" In dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1, in dem sich derzeit nach einer Explosion möglicherweise eine Kernschmelze ereignet, waren auch mehrere deutsche Techniker im Einsatz. Etwa zehn deutsche Techniker hätten vor dem Beben an einem außer Betrieb befindlichen Teil des Kraftwerks Wartungsarbeiten ausgeführt, sagte am Sonntag ein Sprecher des französischen Energiekonzerns Areva, dessen mit Siemens gegründete Tochter Areva NP Kernkraftwerke baut. "

Siemens IT Solutions: Expeditionary Logistics System (SIELS) Video:

" Siemens Expeditionary Logistics System (SIELS) ensures the success of military missions and enables information-based resource planning and effective logistics that make it possible to provide all strategic and tactical resources under even the most difficult conditions."

Mein Bild

 

Mein Bild

Snapshot des Tages:

Mein Bild

Atomkraft made in Germany ist ein Export-Schlager :

" Insgesamt zwölf Exportgarantien hat die Bundesregierung für deutsche Atom-Exporte übernommen, darunter Projekte in Russland und China.(...)Nach einer Studie der Unternehmensberatung Arthur D. Little sind weltweit rund 170 Atomkraftwerke mit 560 Reaktoren geplant oder im Bau. Für die deutsche Wirtschaft warten hier Aufträge in Höhe von bis zu 628 Milliarden Euro. (...) Auch sonst gilt die Deutsche Bank als einer der großen Player im Nukleargeschäft: Laut Urgewald zählt das Institut weltweit zu jenen zehn Finanzinstituten, welche die Branche von 2000 bis 2009 am meisten unterstützt haben: 7,8 Milliarden Euro soll sie in die internationale Atomindustrie investiert haben. Auch die Commerzbank Chart zeigen soll mit einer Summe von 3,9 Milliarden zu den großen Unterstützern zählen. Beide Banken wollten dies auf Anfrage nicht kommentieren. Die Landesbanken WestLB und die LBBW tauchen ebenfalls im oberen Drittel der Liste auf, wobei sich die LBBW dazu nicht äußert. Sogar den Betreiber der Katastrophen-Meiler in Fukushima haben deutsche Banken finanziell unterstützt: Die WestLB bestätigte auf Anfrage, im Jahr 2004 Anleihen des japanischen Energiekonzerns Tepco gekauft zu haben. Nach Angaben der Umweltschutzorganisation Urgewald investierte das Geldhaus zusammen mit der Deutschen Bank jeweils 30 Millionen Euro. Die Summe wollte keines der Institute bestätigen."

Warum die Tomahawks überhaupt noch gebaut werden, erklärt ein Verteidigungsexperte unverblümt:

" Why continue to build long-range cruise missiles in an era of "boots on the ground," when the weapon of choice these days is an actual soldier with eyes on target directing an airplane overhead or a missile-shooting drone? (...) John Pike, a defense industry expert at GlobalSecurity.org, says the answer lies in possible future engagements: "We want to continue to be prepared to blow up China, Iran or North Korea or any other country that may need blowing up."
 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
Ehemaliger Nutzer schrieb am 20.03.2011 um 11:57
Hallo Gold Star,

am 18.03.11 meldete N24 für kurze Zeit, dass Fukushima I , das von 1967-70 von General Electric gebaut wurde, nicht erdbebensicher konstruiert worden sei. Fukushima II, nur 12 km von FI entfernt und kaum beschädigt, wurde von japanischen Firmen (Toshiba, Hitachi, Kajima u. Schimuzu) erdbebensicher gebaut.

Areva/Siemens NP verdient pro Jahr astronomische Summen:
de.wikipedia.org/wiki/Areva

Wobei nicht (immer) transparent ist, aus welchen Minen bzw. 'Syndikaten' das Uran stammt:
www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/09/08/International/Uran-Handel-findet-im-Dunkeln-statt

Hauptsache, Deutschland erhält das Uran, um die ganze Welt mit Brennelementen zu beliefern (nicht nur die 'einfache' Ausführung, sondern auch die noch gefährlicheren, die MOX-Stäbe):
de.wikipedia.org/wiki/Brennelementefabrik
de.wikipedia.org/wiki/Brennelementfertigungsanlage_Lingen

Man beachte: Immer mit von der Partie: Areva NP!

Für kontinuierlich Nachschub sorgt die in unmittelbarer Nähe befindliche Urananreicherungsanlage in Gronau:
de.wikipedia.org/wiki/Urananreicherungsanlage_Gronau

Man beachte dabei diese Deklaration(!!):
"Abgereichertes Uran wird von Bundesumweltministerium nicht als radioaktiver Abfall, sondern als Vorstufe zu neuem Kernbrennstoff angesehen."

So läßt sich prima Geld zur Entsorgung für radioaktiven Abfall einsparen - ebenso mit der Lagerung in Abklinkerbecken, die in Deutschland garantiert alle randvoll sind, was einem Lobbyisten wie Hennenhöfer aber niemals auffallen würde...

Wie die Brennelementestauer umgangen werden kann, fällt den Richtigen sofort ein:
dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/030/1703054.pdf

"Die Steuer entsteht dadurch, dass ein Brennelement oder einzelne Brennstäbe in einen Kernreaktor 'erstmals' eingesetzt werden und eine sich selbsttragende
Kettenreaktion ausgelöst wird."

boerse.freenet.de/news/Konjunktur-RWE_tauscht_Brennelemente_und_spart_neue_Steuer-3569140-Class

E-on steht dem in nichts nach, denn "die Kosten für die Entsorgung tragen die Abfallverursacher (Abfallverursacher=Verbraucher):
www.eon.com/de/businessareas/35209.jsp

www.eon.com/de/businessareas/35208.jsp

Insgesamt ist festzustellen, dass Deutschland auch nach Abschalten der AKW´s an Herstellung und Handel mit Brennelementen festhalten wird, so schnell kommen Uran und Plutonium nicht aus diesem Land - vom Atommüll ganz zu schweigen!
Ehemaliger Nutzer schrieb am 20.03.2011 um 16:33
Stellt GE auch die Ultraschall-Geräte für amerik. U-Boote her?

Zur Atom-Wirtschaft:
Eigentlich ist es mit einigen Hintergrund-Infos ganz klar, warum den Konzernen so sehr an der Laufzeitverlängerung gelegen ist:
Sie setzen auf Gas und nicht auf erneuerbare Energien! Die Pipelines sind erst in ein paar Jahren fertiggestellt. E.ON hat sich bei der Nabucco-Pipeline mit ~17% eingekauft (ein paar Milliarden € also) und RWE hat sich mit 15,5% bei der Ostsee-Pipeline eingekauft. Aus diesen Verträgen können sie nicht so einfach aussteigen und sie müssen sie noch ein paar Jährchen bedienen, auch wenn das Gas noch nicht durchläuft. Dafür dienen die deutschen AKW´s als Brückentechnologie - somit fällt das Wort 'Brückentechnologie' wohl auf seine von den Konzernen ursprünglich angedachte Bedeutung zurück...

Der Hammer dabei ist nun die unvorhersehbare Entwicklung in Ägypten, Tunesien und Lybien. Dieser ganze Bereich ist mit der Greenstream-Pipeline verbunden, die durch das Mittelmeer mit Sizilien verbunden ist. Es könnten also nun unter anderen Bedingungen die riesigen ägyptischen und libyschen Gasvorkommen genutzt werden und somit wäre Russland weitgehend überflüssig. E.ON und RWE haben mittlerweile auf das falsche Pferd gesetzt, was in gewissem Maße unvorhersehbar war, aber in einem anderen Maße wiederum ihnen selbst (E.On+RWE) zuzuschreiben ist, da sie erneuerbare Energien und vor allem den Wunsch und das Recht auf erneuerbare Energien und somit die Bürger nicht ernst genommen haben.

Ganz stillschweigend läuft gerade ein heißer Energie-Krimi ab - der das Zeug dazu hat, zu DEM Krimi überhaupt zu werden!

Man muss sich das mal vorstellen:
Die Nabucco-Pipeline wird gebaut, um von der Gas-Abhängigkeit von Russland loszukommen. RWE wittert darin das große Anschlussgeschäft nach dem Atom-Aus. Bekloppterweise steigt E.ON aber bei den Russen ein, wahrscheinlich, weil Schröder seine Hand ausgestreckt hat und sie sich so gerne mitziehen ließen - für Milliarden doch immer, denn ab Milliarden gibt es keine unmoralischen Angebote mehr... Also mitgemacht, egal, wieviel Gift in die Ostsee gespült wird, wie groß auch immer das größte europäische Gaslager inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte und dem Naturpark Mecklenburgische Schweiz sein mag.
Bei soviel Irrsinn ist die Bemerkung, dass Gazpom eine Konkurrenz-Pipeline - die South-Stream- parallel zur Nabucco-Pipeline baut, nur noch eine Fußnote.

So, anbei noch ein paar Info-Links zum Gucken, Lesen und Staunen:

en.wikipedia.org/wiki/Greenstream_pipeline

en.wikipedia.org/wiki/Western_Libyan_Gas_Project

de.wikipedia.org/wiki/Hinrichshagen_(Mecklenburg)

de.wikipedia.org/wiki/Ostsee-Pipeline

de.wikipedia.org/wiki/South_Stream

in.reuters.com/article/2009/04/07/eni-gazprom-southstream-idINMAT0094002009040
Ehemaliger Nutzer schrieb am 20.03.2011 um 16:34
Stellt GE auch die Ultraschall-Geräte für amerik. U-Boote her?

Zur Atom-Wirtschaft:
Eigentlich ist es mit einigen Hintergrund-Infos ganz klar, warum den Konzernen so sehr an der Laufzeitverlängerung gelegen ist:
Sie setzen auf Gas und nicht auf erneuerbare Energien! Die Pipelines sind erst in ein paar Jahren fertiggestellt. E.ON hat sich bei der Nabucco-Pipeline mit ~17% eingekauft (ein paar Milliarden € also) und RWE hat sich mit 15,5% bei der Ostsee-Pipeline eingekauft. Aus diesen Verträgen können sie nicht so einfach aussteigen und sie müssen sie finanziell noch ein paar Jährchen bedienen, auch wenn das Gas noch nicht durchläuft. Dafür dienen die deutschen AKW´s als Brückentechnologie - somit fällt das Wort 'Brückentechnologie' wohl auf seine von den Konzernen ursprünglich angedachte Bedeutung zurück...

Der Hammer dabei ist nun die unvorhersehbare Entwicklung in Ägypten, Tunesien und Lybien. Dieser ganze Bereich ist mit der Greenstream-Pipeline verbunden, die durch das Mittelmeer mit Sizilien verbunden ist. Es könnten also nun unter anderen Bedingungen die riesigen ägyptischen und libyschen Gasvorkommen genutzt werden und somit wäre Russland weitgehend überflüssig. E.ON und RWE haben mittlerweile auf das falsche Pferd gesetzt, was in gewissem Maße unvorhersehbar war, aber in einem anderen Maße wiederum ihnen selbst (E.On+RWE) zuzuschreiben ist, da sie erneuerbare Energien und vor allem den Wunsch und das Recht auf erneuerbare Energien und somit die Bürger nicht ernst genommen haben.

Ganz stillschweigend läuft gerade ein heißer Energie-Krimi ab - der das Zeug dazu hat, zu DEM Krimi überhaupt zu werden!

Man muss sich das mal vorstellen:
Die Nabucco-Pipeline wird gebaut, um von der Gas-Abhängigkeit von Russland loszukommen. RWE wittert darin das große Anschlussgeschäft nach dem Atom-Aus. Bekloppterweise steigt E.ON aber bei den Russen ein, wahrscheinlich, weil Schröder seine Hand ausgestreckt hat und sie sich so gerne mitziehen ließen - für Milliarden doch immer, denn ab Milliarden gibt es keine unmoralischen Angebote mehr... Also mitgemacht, egal, wieviel Gift in die Ostsee gespült wird, wie groß auch immer das größte europäische Gaslager inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte und dem Naturpark Mecklenburgische Schweiz sein mag.
Bei soviel Irrsinn ist die Bemerkung, dass Gazpom eine Konkurrenz-Pipeline - die South-Stream- parallel zur Nabucco-Pipeline baut, nur noch eine Fußnote.

So, anbei noch ein paar Info-Links zum Gucken, Lesen und Staunen:

en.wikipedia.org/wiki/Greenstream_pipeline

en.wikipedia.org/wiki/Western_Libyan_Gas_Project

de.wikipedia.org/wiki/Hinrichshagen_(Mecklenburg)

de.wikipedia.org/wiki/Ostsee-Pipeline

de.wikipedia.org/wiki/South_Stream

in.reuters.com/article/2009/04/07/eni-gazprom-southstream-idINMAT0094002009040
Ehemaliger Nutzer schrieb am 20.03.2011 um 16:36
Oh - bitte erstes Doppelposting löschen.
Calvin schrieb am 22.03.2011 um 15:00
Vielen Dank für die Infos!

Wenn man sich die Politiken und Praktiken der großen Energiekonzerne so ansieht, bekommt man das Gefühl, jeder Manager muss mindestens ein Praktikum bei einem Menschenhändler- / Drogen-/ Prostituiertenring gemacht haben, um auch nur in die engere Auswahl für ein Traineeprogramm zu kommen.

Aber das Problem ist komplizierter. Gerade so hochsensible Bereiche wie die Energiewirtschaft werden -oder besser gesagt wurden- sehr streng überwacht. Gerade Pipelineprojekte mit zahlreichen beteiligten Staaten bedürfen der Rückendeckung durch die Politik.

Jetzt hatten wir letztes Jahr die Ölkatastrophe im Golf von Mexico, werden dieses Jahr die Katastrophe von Fukusihima haben -und siehe da: Die Kontrollmechanismen haben "versagt". Sie sind schlichtweg korrumpiert worden.
Und diese Verschränkung von Politik und Wirtschaft wird noch zunehmen und noch mafiösere Dimensionen erreichen.
Die Bevölkerung war in Japan der Atomkraft sehr skeptisch gegenüber eingestellt. Es ist böse Ironie, dass nach Hiroshima und Nagasaki auch Fukushima auf das Konto der Amerikaner (vertreten durch GE) geht.

Aber gegen die geballte Kraft aus Politik und Industrielobbyismus wird man, in den bisher strukturierten Demokratien, machtlos sein.
Gold Star For Robot Boy
War is Peace Freedom is Slavery Ignorance is Strength
Mitglied seit:
2 Jahre 0 Wochen
Zuletzt aktiv:
02.03.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 167
Kommentare: 1204
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
11:59
KalleWirsch hat gerade einen Kommentar geschrieben.
11:59
thinktankgirl hat gerade einen Kommentar geschrieben.
11:56
heidenplejer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
11:56
Verwendungszweck hat gerade einen Kommentar geschrieben.
11:53
KarinL. hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG