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Politik : Occupy Wall Street: Polizei räumt

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Wie verschiedene Zeitungen und „Spiegel Online“ berichten, hat die New Yorker Polizei in der Nacht zum heutigen Dienstag damit begonnen, das Protestcamp am Zucotti Park zu räumen. Laut den Aktivsten der Bewegung wurde dabei auch mit Pfefferspray gegen Demonstranten vorgegangen, außerdem seien Beamte in Kampfmontur, Hubschrauber und Bulldozer im Einsatz. Persönlicher Besitz und Zelte seien zerstört worden, ebenso die 5000 Bücher starke Bibliothek des Camps.

Dem Wall Street Journal zufolge sagte der New Yorker Bürgermeister, Michael Bloomberg, der Park müsse nur vorübergehend geräumt werden, um die Zelte zu entfernen und den Park zu säubern. Danach könnten die Protestler wieder in den Park kommen. Das Blatt berichtet auch von Verhaftungen und dem Abriss des Medienzeltes, von dem aus die Demonstranten in den letzten Tagen per Internet-Livestream aus ihrem Camp berichtet hatten. In den letzten Wochen war verschiedentlich betont worden, das Protestcamp im Zucotti Park könne nicht ewig bestehen bleiben. Die Aktivisten hatten den Park Mitte September das erste Mal besetzt.

Auf der Homepage von „Occupy Wall Street“ geben sich die Aktivisten bereits kämpferisch. „Occupy Wall Street wird angegriffen“, heißt es dort, und außerdem: „Man kann keine Idee räumen, deren Zeit gekommen ist“. Wie es mit den Protesten jetzt weitergeht, bleibt vorerst abzuwarten. Die Occupy-Bewegung kündigt jedenfalls schon einmal an: „We will reoccupy!“

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