Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

24.02.2011 | 15:23

"Guttenberg aufs Schloß zurückschicken!"

Die Zustände der Politik in Deutschland verkommen ins unerträgliche. Die BILD-Leser wollen einen adeligen Blenderkönig haben. Wenn wir uns gefallen lassen, dass ein Minister in Deutschland mit so einem Monsterplagiat durchkommen kann ohne zurückzutreten, ist es bald vorbei mit Wissenschaft und Politik in Deutschland. Schicken wir Guttenberg zurück auf sein Schloß, zeigen wir dem Lügenbaron den Schuh!


Treffpunkt: Samstag, 26. Februar 2011, 12:30 Uhr, Potsdamer Platz, Berlin, an der historischen Ampel Ende: Bundesverteidigungsministerium, Stauffenbergstraße


Bringt Transparente, Lügennasen und Extra-Schuhe mit!


Für die Facebook-User als Event


PS: Polizeiliche Anmeldung der Demonstration ist erfolgt, Bearbeitungsnummer @24.02.2011-08381631

 

 

via KBF

 
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Kommentare
Alien59 schrieb am 24.02.2011 um 15:32
Ein Hauch von Tahrir? :-)
Jan Jasper Kosok schrieb am 24.02.2011 um 15:39
schön wär's.
Alien59 schrieb am 24.02.2011 um 16:07
Anscheinend der neueste ägyptische Exportartikel - noch sehr knapp. Aber ich denke, an alten Schuhen sollte es in Berlin keinen Mangel haben.
zelotti schrieb am 25.02.2011 um 14:38
Muss i denn, muss i denn
zum Städtele hinaus, Städtele hinaus,
Und du, mein Schatz, bleibst hier?

Ich glaube das ist die Tragik. Guttenberg muss gehn und die Kanzlerin bleibt. Darum kann sie von ihm nicht lassen, auch wenn die Lage eine andere Entscheidung erfordert
poor on ruhr schrieb am 24.02.2011 um 15:50
Viel Erfolg für die Demo! Schön, dass es dazu NOCH andere Stimmen als Bild gibt! ;)
poor on ruhr schrieb am 25.02.2011 um 18:15
@GSFRB

Wie zutreffend. Als Comic-Fan, der ich bin, hast Du das dem Richtigen geschickt! ;)
Danke.

LG

por
Ehemaliger Nutzer schrieb am 24.02.2011 um 16:03
Bei allem schuldigen Respekt, verehrter Herr Kosok, müssen Sie sich als Redakteur des FREITAG auch noch diesem Medienhype um die dämliche Dissertation eines eitlen Gockels anschliessen? Viele andere wichtigen Themen wurden hier im Freitag mit diesem Mist in die Annalen des Forums verbannt. Ich habe langsam genug von dieser Ungleichbewertung der Ereignisse. Der Mehrheit der Deutschen ist der Doktortitel diesen Lackaffen wurscht und mir auch. Epochale Ereignisse mit bisher uneinschätzbaren Konsequenzen ereignen sich in Afrika und im nahen Osten. Wer demonstriert denn für die Menschenrechte der gefolterten und geknechteten Menschen in Afrika, im Maghreb, in Ägypten, im Jemen, in Bahrein? Haben Sie in Deutschland Massenproteste auf den Strassen gesehen? Haben die deutschen Linken zu Solidaritätsdemos aufgerufen? Nein! Aber wegen eines solchen erbärmliches Mistes wie diese blöde Dissertation regt sich halb Deutschland auf. Ich rufe alle Linken angesichts der Tragödien im Maghreb und im nahen Osten zu: "Sagt mal Genossen, schämt ihr euch nicht?"

Herzliche Grüsse
Monsieur Rainer
Rahab schrieb am 24.02.2011 um 16:24
och
das ließe sich mit einem kleinen spaziergang verbinden
bei Mappus vorbei und der saudi-arabischen botschaft und der konrad-adenauer-stiftung und der cdu-partei-zentrale....
und dann vielleicht zum Bendler-block
ganz vorher noch direkt beim verteidigungsministerium vorbeischauen - je nach anmarsch/fahrtweg

und alles an der frischen luft!
Jan Jasper Kosok schrieb am 24.02.2011 um 16:24
Verehrter Forist, in der Causa Guttenberg geht es inzwischen um mehr als bloß Herrn Guttenberg und seinen Doktortitel. Es geht darum, dass die Politik hierzulande langsam völlig losgelöst von allem zu funktionieren scheint. Ein Spiel, ein Satz, ein Sieg – wir die Zuschauer, der Schiedsrichter bestochen. Das nervt.

Und natürlich haben Sie Recht, wenn Sie sagen, dass dort draußen in der Welt Wichtiges geschieht, Geschehnisse, wegen denen man auf die Straße gehen sollte. Aber den Umkehrschluss, den sie hier ziehen, kann ich nicht teilen. Und mich schämen erst recht nicht.

Besten Gruß,

JJK
Fro schrieb am 24.02.2011 um 16:42
Monsieur Rainer
Hier geht es doch wohl offensichtlich um die Herstellung bzw Wahrung demokratischer Verhältnisse. Und der Anspruch an das politische Personal, transparent und ehrlich im Dienste der Bürger zu arbeiten, kann nicht laut genug formuliert werden. Guttenberg zurück auf sein Schloss zu schicken würde nicht nur Schaden von unserer (Rest)Demokratie abwenden, sondern möglicherweise auch von den Menschen, die in jetzigen und künftigen Einsatzgebieten der Bundeswehr leben. Guttenberg ist ein Kriegsverherrlicher.
Ich gebe ihnen Recht, dass es in erster Linie nicht um seine Doktorarbeit gehen darf, sondern um die Politik, die dieser Herr vertritt, und um die, denen er als erstes dienen will.
Adelstitel und Gel-Frisur sollten auf dieser Demo kein Thema sein, damit würden sich die Demonstranten nur lächerlich machen. Es darf nicht persönlich werden.

Der Anspruch der Bürger an das politische Personal sollte im Vordergrund stehen. Mit einem bewusstlosen Auswechseln eines Ministers ist der Demokratie nicht gedient.
Jan Jasper Kosok schrieb am 24.02.2011 um 16:46
@Fro Volle Zustimmung, danke.
Rahab schrieb am 24.02.2011 um 16:51
gebt doch die strecke bekannt, sobald ihr sie wißt
die kann doch garnicht anders, als an dem einen oder anderen 'brennpunkt' vorbeiführen
merdeister schrieb am 24.02.2011 um 17:10
Denkt mal nicht an eine kleine Quietscheente!
Columbus schrieb am 24.02.2011 um 17:38
Lieber Monsieur Rainer,

Die Dr.-Affäre hat ganz hautnah etwas mit der Verteidigung und der Weltpolitik, vor allem aber damit, wie in Zukunft in Deutschland wieder Politik mit dem Militär gemacht werden soll, zu tun.

Die Münze zu Guttenbergs, eine parlamentarische Söldnerarmee mit dem Auftrag zum Auslandseinsatz nach Interessenlage durch zu bringen, ist seine bisher von vielen Deutschen abgekaufte und geglaubte Auftrichtigkeit, Ehrlichkeit und Tapferkeit. Das ist aber alles nur der Ornat und selbst der ist unecht. Tapfer ist er nur, wenn er entlarvt ist und dann ist diese Art Vorwärtsverteidigung eher eine Art Junkerstumpfheit, die sich selbst weiter moralische Ansprüchlichkeit, bis zur Bewertung anderer zubilligt, aber natürlich den eigenen Anspruch völlig frei und ungehindert definiert.

Es geht ihm ausschließlich um seine Ehre und die weitere Definitionshoheit dazu, zu bestimmen, was bei anderen ehrsam ist.

Der Umbau der Armee steht und fällt mit dem Gedanken, was denn in Zukunft von ihr erwartet wird, für was man sie einsetzt!

Im GG steht von den globalen Engagements nichts und die bisherige Regelung, bereits von Rot-Grün (da wäre ein ganz besonderes Hühnchenrupfen mit dem Schrö-Fi-Syndikat angebracht) schwer aufgeweicht, bezog sich auf Landesverteidigung und den Schutz der verbündeten Nachbarn.

Eine solche Armee, gar nicht in der Lage irgendwo massiv zu intervenieren, aber doch trotzdem ausgerüstet, zeitlich eng begrenzt zu helfen, wenn internationale Gremien das wünschen, ist vielleicht noch legitim. Ein Umbau der Armee zum perfekten globalen Militärinstrument ist es dann nicht mehr.

Das sind aber die weiteren Planziele derer vom Stamme G.

Von und Zu, jetzt ohne, steht für ein vergrößertes, flexibles, voll luftmobiles, hochgerüstetes Berufssoldatenheer, mit deutlich vermehrten Kampftruppen für Out of area-Einsätze. Einschließlich Berufsoffizierskaste und im geistigen Standard nicht allzu ansprüchlichen Mannschaften, die für "gutes Geld" geschickt werden können, wohin sie laut Arbeitsvertrag beordert werden.

Da geht es nicht um Spezialkräfte, die ´mal Geiseln befreien, Touristen evakuieren, einen Terroristen fangen, und/oder eine Marine, die ein paar Schiffsrouten im internationalen Verbund gegen Piraterie sichern kann. Auch der humanitäre Ansatz, z.B. Stabilisierung einer Zivilregierung im Aufbau, der Zivilgesellschaft, humanitäre Krisenhilfe, stehen nicht an erster Stelle in dieser Strategie, die Herr von und zu G. seit "Schülerzeiten" kann man fast sagen, als notwendig erachtet.

Der Mann hat auch eine ideologische Vergangenheit und plant eine militärische Zukunft, die ich absolut nicht will.

Sein Hauptpfand in der Geschichte ist, weil er sachlich wirklich nicht viel bietet, -die heutige Rede war wiederum ein reines Geschwurbel, bis auf den Passus mit den Absichten und Zielen die Bundeswehr global und jederzeit einsatzfähig zu machen und dieser wiederholten strategischen Zielbeschreibung-, seine Familien-Popularität.

Hier liegt die Wurzel, die die eher Nachdenklichen Menschen, es sind häufig erst einmal wenige in heiklen Fragen, so gegen G. in Rage bringt. Er setzt sein Glaubwürdigkeitspoential ein, das ihm lange schon nicht mehr zusteht. Neue Glaubwürdigkeit, könnte er sich nach einem Rücktritt aufbauen. Für was auch immer.

Liebe Grüße
Christoph Leusch
Vaustein schrieb am 24.02.2011 um 17:57
Werter Herr Leusch,

denselben Gedanken wie Sie sie in Ihrem Beitrag darlegten, verfolge ich seit geraumer Zeit. Guttenberg und die Kreise, deren Interessen er vertritt, wollen möglicherweise noch etwas mehr, nämlich eine professionelle Berufsarmee, die vor allem für deutsche Wirtschaftsinteressen und deren Durchsetzung zu benutzen ist. Vergleichbar vermutlich nur mit den US-amerikanischen Söldnertruppen, die derzeit vor allem im Irak und Afghanistan anzutreffen sind.
www.tagesschau.de/ausland/soeldnerusa100.html

Es wäre interessant, herauszufinden, ob nicht bereits ganz heimlich die ersten Firmengründungen mit entsprechendem Hintergrund erfolgt sind.
Columbus schrieb am 24.02.2011 um 22:32
Es ist wirklich sehr interessant, dass mittlerweile einflussreiche Russen, Levantiner, US-Amerikaner, etc., unter den Augen der Geheimdienste der westlichen Staaten, mit Wissen der Regierungen der so genannten zivilisierten und demokratischen Nationen,-Jawohl, auch unsere Mutti im Kanzleramt und ihr Spionageminister wissen davon, wie vorher schon "Steini" und Co.), global operierende Mischkonzerne der Sicherheit und Gewalt aufbauten. Sie sind überall und werden sogar von Regierungen und Großfirmen (Öl, Erze, Koltan) beschäftigt und bezahlt.

Im Grunde ist das eine Rückkehr zum vordemokratischen Staats- und Gesellschaftsdenken der Zeit Thomas Morus. Der schrieb in seiner "Utopia" schon davon, dass die Utopier sich der Söldner, wo immer möglich, bedienen sollten, um das wertvolle Blut der Zukünftigen zu schonen.

So bildet eben die KSK, aber auch so manche andere spezielle Einheit, Berufsoldaten für das Leben nach der Wehrzeit aus, dass sie nach dieser Tätigekeit privat weiter arbeiten können.

Das nennt sich dann "Sicherheitsdienst" und funktioniert in Nigeria, im Irak und in Afghanistan,.... - Mit unseren hehren Verfassungszielen hat das nichts zu tun.

Es lässt sich aber sowohl individuell gut verdienen, sofern man ein paar "Neger, etc." kommandiert, es fallen damit, genau so, im Großmaßstab Milliarden Dollar und Euro für die einschlägigen Firmen ab. - Das sind meist Dienstleistungsmischkonzerne, die vom Waffenhandel über die Produktion von Sicherheitstechnik und Wehrlogistik, bis zum Dienstleistungsgesamtpaket alles anbieten. Deren Front end-Anmeldezonen hier so nobel wie die Eingänge unserer Finanzdienstleister daher kommen.

Das gehört dann unbedingt zur neuen Weltordnung. Ein Firmenname hinter dem sich auch Deutsche verbergen, ist z.B. "Thales".

LG
Christoph Leusch
Magda schrieb am 24.02.2011 um 22:59
@ Jan Jasper - So ist es. Ginge es "nur" um die Doktorarbeit, wäre die Debatte nicht so heftig.
Und die Art, wie zu Guttenberg verteidigt wird, lässt mich sehr ins Grübeln kommen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.02.2011 um 00:05
Geschätzter Herr Leusch, ich kann jedes Ihrer klugen und schlüssigen Argumente nur unterschreiben, das gilt im wesentlichen auch für die klugen Kommentare der anderen Kollegen in diesem Forum. Sie haben den Kontext hergestellt, der aus dem Blog des Herrn Kosok eben nicht ersichtlich war. Wenn ich mich als Blogger zu einem Thema äussere und damit mein Anliegen deutlich machen will, dann schlüssle ich meine Gedanken für die geneigten Leser auf und werfe ihnen nicht einfach einen kurzen 30 Sekunden Spot vor die Füsse und warte dann die Reaktionen des Publikums ab. Das ist, verzeihen Sie mir die harte Kritik, eben nicht das, was ich von einem engagierten Redakteur des Freitag erwarte. Im Nachhinein den grösseren Kontext zu liefern ist kein besonders guter Journalismus. Das war schlampige Arbeit! Zu dieser Meinung stehe ich, auch wenn sie mir schaden sollte oder ich sogar deshalb ausgeschlossen werde. Wenn es um die verheerende strategische Ausrichtung der Bundeswehr geht, bin ich bei jeder Demonstration dabei, aber nicht wegen einer lächerlichen Dissertation.

Herzliche Grüsse
Monsieur Rainer
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.02.2011 um 00:09
Verehrte Magda, wenn es um die verheerende strategische Ausrichtung der Bundeswehr geht, bin ich zu jedem Protest bereit, aber nicht wegen einer quantité négligable wie eine dämliche Dissertation. Und eben dies geht aus dem Blog des Redakteurs nicht hervor. Den Kontext musste der Blogger erst nach meiner Kritik nachliefern. Das ist schwach.

Herzliche Grüsse
Monsieur Rainer
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.02.2011 um 00:17
Sehr gut, verehrter Herr Kosok! Ich finde es ausgesprochen begrüssenswert, dass Sie ihren 30 Sekunden Spot in den richtigen Kontext gestellt haben. Wenn es um die verheerende strategische Ausrichtung der Bundeswehr geht, dann finden Sie mich an Ihrer Seite. Dies war aber aus Ihrem Blog nicht erkenntlich, daher meine berechtigte Kritik, die ich aufrecht erhalte, auch wenn sie mir schaden sollte. Das war kein Musterbeispiel für den guten Blog eines Redakteurs, das war schlampig und unprofessionell!

Herzliche Grüsse
Monsieur Rainer
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.02.2011 um 00:21
Verehrter Fro, ich stimme Ihnen hundertprozentig zu, doch bitte mal ganz ehrlich, woraus konnte der Leser aus diesem 30 Sekunden Blog diesen Kontext erkennen? Vielleicht bin ich intellektuell unterbelichtet? Ich sah kein Wort geschrieben über eine eventuelle Demonstration wegen der verheerenden Strategie der neuen Bundeswehr in diesem o.a. Blog, sonst wäre ich sofort dabei gewesen!

Herzliche Grüsse
Monsieur Rainer
weinsztein schrieb am 25.02.2011 um 03:13
Verehrter Monsieur Rainer,

in intelligenten Foren muss doch nicht wieder und wieder der komplette Hintergrund einer Sache neu dargestellt werden.

In diesem Fall: Jan Jasper Kosok ruft nicht zu einer Demonstration auf, damit Guttenberg ein weiteres Mal der Doktortitel aberkannt wird.
"Schicken wir Guttenberg zurück auf sein Schloß, zeigen wir dem Lügenbaron den Schuh!" schreibt JJK, Fro und Christoph Columbus Leusch ergänzten ihn.

Monsieur Rainer, diese Community ist nicht schlicht, drum sind Sie ja hier.
Jan Jasper Kosok schrieb am 25.02.2011 um 10:21
Verehrter Forist, wenn Sie Ihre Äuglein öffnen würden, könnten Sie sehen, dass ich zitiere (sogar mit Quelle). Alles, was ich tat, war den Aufruf zur Demo unter Verweis auf die Quelle hier einzustellen. Es sind weder meine Worte, noch identifiziere ich mich vollends mit den Absichten der Veranstalter. Jedoch denke ich, dass es lohnt, dort aufzukreuzen, um für etwas anderes auf die Barrikaden zu gehen: die Glaubwürdigkeit unserer Demokratie. That's it. Wenn Sie also noch etwas zur Sache beizutragen haben, bitte gern. Wenn Sie weiter stänkern und sich daran aufhängen wollen, dass ein Veranstaltungshinweis nicht ihren "hohen" journalistischen Erwartungen entspricht, danke nein. Darum geht es hier nicht, darum soll es hier nicht gehen. Und das sage ich als Blogger, nicht als Teil der Redaktion.

Besten Gruß,

JJK
Rahab schrieb am 25.02.2011 um 10:54
vielleicht, herr Rainer,
googelst du dir mal nen stadtplan von Berlin und guckst, was so alles zwischen Potsdamer Platz und dem Kriegsministerium in der Stauffenbergstraße liegt - und im weiteren umkreis dazu
mir fiel als erstes die landesvertretung BaWü ein
(da habe ich die DB und Sony schon ausgelassen)
und mit dem einen oder anderen schlenker kommt man bei der botschaft von Italien wie auch Saudi-Arabia vorbei (über die große straße richtung CDU-parteizentrale liegt auch noch die syrische)
die Konrad-Adenauer-Stiftung fiel mir ein...

mann bewegt sich da in einem sehr geschichtsträchtigen viertel
und die bezüge zu heute lassen sich in null-komma-nix herstellen

wer mag, kann am ende auch wieder ganz zurück zum Potsdamer Platz und dann richtung reichstag und am denkmal für die ermordeten juden Europas verweilen
www.stiftung-denkmal.de/
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.02.2011 um 11:13
Geschätzter Herr Kosok, Sie haben natürlich vollkommen recht. Ich merke immer mehr, dass ich den hohen intellektuellen Ansprüchen dieser Institution einfach nicht gewachsen bin. Wie konnte ich Ihren Hinweis übersehen, wie dumm von mir.

Herzliche Grüsse
Monsieur Rainer
Ehemaliger Nutzer schrieb am 25.02.2011 um 11:16
Liebe Rahab, ich kenne mich in Berlin einfach nicht aus. Was für ein grandioses Versäumnis. Ich mache es wieder gut, versprochen. Wenn Sie einmal der Weg nach Frankreich führt, dann zeige ich Ihnen die geschichtsträchtigsten Orte meiner Heimat.

Herzlichen Dank!
Monsieur Rainer
h.yuren schrieb am 24.02.2011 um 18:44
lieber jjk, das ist ein echter aufreger und alle aufmerksamkeit wert. krieg und adelskaste sind nicht neu in teutonien, sondern bestens bekannt. brauchen wir hier nicht schon wieder.
die mogelpackung mit dem doktorhut ist doch nur eines von vielen stücken, die keinen zweifel lassen, um wen und was es bei kt geht. sein bündnis mit der pöbelzeitung ist ein weiteres.
wer nicht den anfängen wehrt, hat dann das nachsehen.
Jan Jasper Kosok schrieb am 25.02.2011 um 10:24
Genau so ist. Er ist der Lance Armstrong der Politik, ein Lügner in personam vielleicht, aber auf jeden Fall ein Anzeichen dafür, dass im großen Ganzen etwas falsch läuft.
eykiway schrieb am 25.02.2011 um 01:01
Dieser Bilderberger Blender wird ein Zukünftiker Kanzler.
Es kann nicht sein was nicht sein darf.
Er wird es aussitzen und die Bild findet gut das Guti bleibt.
Ja Bild Zeitung war das nicht die Zeitung die in den 50ziger Jahren pro Jahr 6 Millionen D Mark vom CIA bekam um Meinung zu Bilden ala Bild(daberg)?
Der ganze HYPE wird nur die Erkenntniss bringen.
Das alles Diskutieren meinungen und Wahrheiten nichts zum ergebniss beitragen werden.
Sie werden ihr Ding durchziehen

WENN WAHLEN ETWAS ÄNDERN WÜRDE WÄREN SIE VERBOTEN
weinsztein schrieb am 25.02.2011 um 03:02
@ Ekiway

Es ist in diesem Forum nicht erlaubt, Sie einen Schwurbelstusskopp zu nennen. Drum lass ich es. Auch einen Hinweis auf Ihren stramm rechten ideologischen Hintergrund unterlasse ich.
Jan Jasper Kosok
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