Empfehlung der Woche

Meine Liebe stirbt nicht

Meine Liebe stirbt nicht

Roberto Saviano

Hardcover, gebunden

400 Seiten

26 €

Zur Empfehlung
European Media Art Festival № 39

European Media Art Festival № 39

An Incomplete Assembly

Festival vom 22. bis 26. April 2026

Ausstellung vom 22. April bis 25. Mai 2026

in Osnabrück

Zur Empfehlung
DJ AHMET

DJ AHMET

Georgi M. Unkovski

Tragikomödie

Nordmazedonien

99 Minuten

ab dem 19. März im Kino!

Zur Empfehlung
An die Substanz. Bauhaus Dessau 100

An die Substanz. Bauhaus Dessau 100

Bauhaus Dessau

Glas | Beton | Metall (28.3.26–10.1.2)

Bauhausgebäude [Gropiusallee 38, Dessau]

Algen | Schutt | CO2 (28.3.–27.9.2026)

Ehemaliges Kaufhaus Zeeck [Kavalierstraße 72, Dessau]

Zur Empfehlung

Kultur : IGEL-Netzschau: “Im Sti-, Sta-, Stachelkleid …”

Zum Kommentar-Bereich

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community.
Ihre Freitag-Redaktion

Das Netz stimmt heute ein (fast) neues Kinderlied an: Gefeiert wird der Geburtstag der Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht, deren Webseite heute online geht

Der Kanon liest sich wie folgt:

“25 Blogs, Organisationen, Medien und Unternehmen haben am heutigen Montag eine "Initiative gegen Leistungsschutzrecht" (IGEL) gestartet. Auf Anregung des auf Urheberrecht spezialisierten Rechtsanwalts Till Kreutzer sollen Internetnutzer auf einer Plattform unter der Adresse Leistungsschutzrecht.info über den Stand der Diskussion und die wichtigsten Argumente informiert werden.” Heise

“Die IGEL-Initiative ist der Auffassung, dass es für ein Presse-Leistungsschutzrecht weder eine Notwendigkeit noch eine Rechtfertigung gibt. Ein solches Recht werde nicht nur nicht benötigt, es hätte auch sehr bedenkliche Auswirkungen auf die Interessen Dritter und das Gemeinwohl.” Carta

“Die Debatte um die Einführung eines Leistungschutzrechts ist neben der Netzneutralität und der Vorratsdatenspeicherung die nächste wichtige Auseinandersetzung rund um ein offenes Internet in Deutschland.” Netzpolitik

"Tatsächlich ist das Leistungsschutzrecht der peinliche Versuch, um Staatssubventionen zu betteln. Doch der Staat soll natürlich nicht belastet werden – das käme in diesen Zeit schlecht. Die weich gepolsterten Stühle der Verleger sollen refinanziert werden durch andere Branchen – und auf Kosten der Pressefreiheit. Auch freie Journalisten werden darunter leiden, für viele von ihnen dürfte sich im Falle des Leistungsschutzrechts ihr Beruf nicht mehr lohnen." Indiskretion Ehrensache

Auf KoopTech beantwortet Till Kreutzer, der Geburtshelfer der Initiative, 5 Fragen rund um IGEL:

“Wenn das Leistungsschutzrecht tatsächlich kleinste Textausschnitte erfasst und damit monopolisiert, schadet es der gesamten Gesellschaft. Denn hierdurch würde der freie Umgang mit der Sprache, der für die Meinungs-, Presse-, Wissenschafts- und Rundfunkfreiheit elementar ist, erheblich eingeschränkt.” KoopTech

Randnotiz: Guten Appetit!

EDIT: Streifzug war schon vor mir dran, das auch sehr ausführlich.

Zur letzten Netzschau

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.