Mittwoch, 06.07.11
Twitter-Bewertung klettert auf 7 Milliarden Dollar, Heise
“Wie stark das Interesse von Anlegern an den Internetfirmen ist, haben die Börsengänge des beruflichen Online-Netzwerks LinkedIn und des Internetradios Pandora gezeigt. Obwohl die Firmen kaum Geld verdienen oder wie im Falle vonPandora sogar Verluste schreiben, sind sie Milliarden Dollar wert.”
Was ist Relevanz?, Netzpiloten
“Es sind nicht die Journalisten die das Problem darstellen. Es sind diejenigen, die durch die Art der Themenwahl und den Redaktionsstil bestimmte Werbekunden anziehen wollen, weil sie eine oder mehrere Lesergruppen als Reichweite verkaufen müssen. Sie nutzen bestimmte Darstellungen von Information als Geschmacksverstärker für unsere berechenbaren Relevanzstrukturen.”
What Google+ adds to news, Buzzmachine
“G+ should be good for collaboration on reporting. When I ask a question, the answers appear with my question and subsequent responders can improve on earlier answers. With Circles, I can focus my questions on a specific group (e.g., VCs) and can benefit when their circles see their interaction with me — so long as I am not fool enough to disable sharing.”
Twitter ist konzeptionell am Ende, Lummaland
“Der Lack ist ab. Alles, was Twitter macht, geht zu Lasten des Ökosystems. Ich sehe keine neuen, genuinen Features, ich sehe keine Verbesserungen für die User, es kommt gar nichts. Und am Schlimmsten ist: Twitter ist immer noch volle Pulle Broadcast, man rotzt alles immer an alle raus. Aber niemand weiss, wer was wirklich liest, egal wieviele Follower man hat. Twitter sitzt auf einem Berg Daten, Twitter kennt das Realtime-Web, aber es lässt es brachliegen, stattdessen können Werbetreibende Hashtags kaufen. Hashtags mit einem dicken Promoted-Button, das klingt ja so verlockend wie ein Fullbanner.”
Niemand wird verschont., Neunetz
“Tauschbörsen werden aber ein viel größeres Problem für die etablierten Prozesse der Buchbranche werden: Man stelle sich vor, MP3s wären 1999 in perfekter Qualität mit einer Größe von 10KB und weniger herunterladbar gewesen. So in etwa sieht die Zukunft für die Buchbranche aus, wenn sie, wie aktuell zu beobachten ist, tatsächlich die Fehler der Musikbranche wiederholt.”