Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

24.08.2011 | 11:47

Irgendwie Links: Berlin, Lumpenproletariat und Leistungsschutzrecht

 

Mittwoch, 24.08.11

 

Berlin: Wo alles geht, lassen sich viele gehen, F.A.Z. (in Höchstform)

“Berufskreuzberger haben das Gefühl, nun mache sich auch ihr Stadtteil für die Touristen schön, während er für Eingeborene zu teuer werde. Andere stellen inzwischen fest, dass Berlin nicht nur angenehm ungezwungen geblieben, sondern rüpelhaft geworden ist. Eine Art von Diktatur des Lumpenproletariats ist entstanden, gegen das sich niemand zu wehren weiß. Was soll man gegen einen Zeitungsausträger tun, der morgens Kinderwagen in Mietshausfluren anzündet? Und wer soll es tun? Die Polizei?”

 

Gema offenbar gleich mehrfach gehackt, Heise

“Es sieht ganz so aus, als sei der Gema-Server offen wie ein Scheunentor gewesen. Bereits am 13. Juli hat ein Hacker mit dem Pseudonym mssbyassg die Liste der Benutzerkonten und Passwort-Hashes des Servers veröffentlicht – einige davon auch gleich im Klartext. Am vergangenen Wochenende entdeckten Unbekannte dann eineweitere Lücke und schleusten darüber im Namen von Anonymous unter anderem die bekannte Fehlermeldung in die Seiten ein.“

 

Leistungsschutzrechte schaden - auch den Verlagen, iRights

“Daher möchte ich Sie - und vor allem die Verleger - erinnern an einen Ausspruch dieses Genies mit dem seltsamen Namen, Buckminster Fuller. Man wird nichts ändern, indem man die existierende Realität bekämpft, so Fuller. Um etwas zu ändern, muss man ein neues Modell entwickeln, das das bestehende überflüssig macht. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.”

 

ULD an Webseitenbetreiber: “Zurück ins Web-Mittelalter!”, Avatter

“Zwei Parteien, die eigentlich hätten reagieren müssen, wurden im Rahmen der Drohungen nicht einmal angesprochen: Facebook und die deutsche Politik. Es steht außer Frage, dass Facebook – ebenso wie Google, Microsoft oder irgendein anderes Unternehmen, das im Netz (auch) auf Werbeeinnahmen setzt – grobschlächtig in der Grauzone der Gesetze wildert. Doch das Problem betrifft nicht nur soziale Netzwerke: Illegal verhalten sich nach derzeitiger Gesetzlage eigentlich alle Website-Betreiber, sobald sie eine Seite in das Netz stellen: Durch Analyse-Software, das Schalten von Werbung, beim Einbinden von externen Bildern, Videos, Badges und Gravataren machen sie sich bereits strafbar, da hier IP-Adressen an Dritte weitergegeben werden. Tatsächlich steht schon derjenige mit einem Bein im Knast, der seine Seite auf einem Apache-Server laufen lässt, da dieser standardmäßig die vollen IP-Adressen der Besucher mitprotokolliert.”

 

Why Don't The Web's Mapping Services Recognize South Sudan's Independence?, ReadWriteWeb

“A search for South Sudan on Google Maps returns the message "Did you mean: Sudan." A search for "South Sudan" on Bing Maps, owned by Microsoft, returns a location result for coordinates in the middle of central Niger almost 2,500 miles away from South Sudan's capital of Juba. Yahoo Maps, inexplicably, returns an address near Augusta, Georgia, USA. And National Geographic, whose website uses Bing maps, has simply added a disclaimer to their maps pages, which reads: "Boundaries and names shown do not necessarily reflect the map policy of the National Geographic Society."”

 

 
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