Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

11.01.2012 | 12:10

Irgendwie Links: Dem Algorithmus ein natürlicher Spiegel sein?

Mittwoch, 11.01.12

 

Google’s Results Get More Personal With “Search Plus Your World”, Danny Sullivan, Searchengineland

“Why are these others missing? “Facebook and Twitter and other services, basically, their terms of service don’t allow us to crawl them deeply and store things. Google+ is the only [network] that provides such a persistent service,” Singhal told me. “Of course, going forward, if others were willing to change, we’d look at designing things to see how it would work.” Perhaps Search Plus Your World will prove the carrot or stick that Google’s been after for years to get Facebook to share its data with Google. If the new feature takes off, searchers may wonder why they can’t find privately shared information from their Facebook friends easily on Google.“

 

VAntitrust+, John Gruber

“ This seems like classic antitrust behavior: using a legal monopoly in one market (web search) to gain a competitive advantage in a different market (social networking) through bundling. The idea from the outset was to frame “Google+” as an extension of Google, not something new. Hence the name. It also occurs to me that there’s no company in tech with as many enemies as Google. Apple, Amazon, Microsoft, Facebook, Twitter — Google has taken the fight to all of them. In this sense they’re like Microsoft 15 years ago. “

Dazu auch: Google personalisiert die Suche mittels Google+, Thomas Gigold

 

Dem Algorithmus ein natürlicher Feind sein?, Jörg Wittkewitz, Netzpiloten

“Es geht also darum schlauer zu werden und den Algorithmen auf die Finger zu schauen. Transparenz? Nee, so platt kommt ihr mir nicht davon. Es muss eine Diskussion geben darüber wie unsere Gesellschaft das Web strukturieren und nutzen will. Die Anbieter müssen ihre Pfründe bekommen, meinetwegen Milliarden, aber wir müssen das Erbe der Menschheit pflegen: Sprache und Schrift und nicht zuletzt unser Nachdenken über unsere eigene Zukunft. Und das soll nicht allein an unseren unbewußten Entscheidungen im Web ausgerichtet werden sondern an Visionen, Werten und einem breiten Diskurs.”

 

Was wäre echte Netzneutralität?, Michael Seemann, ctrl+verlust

“Keine Macht für niemand! Ein Internet, dass sich jedem Zugriff entzieht. Egal wem, egal mit welcher Legitimation. Ein Internet, dass Netzneutralität aus sich heraus garantiert – und im Zweifelsfall auch schützt. Wir wollen ein Internet, das sich selbst verwaltet, nicht abschaltbar ist, keine Eingriffe gestattet, sich selbst intelligent erneuert und erweitert, nicht mehr von Menschen kontrollierbar ist, sich vielleicht im Zweifel sogar gegen jeden menschlichen Eingriff wehrt. Ja, richtig gehört, was wir eigentlich wollen, ist im Grunde Skynet.”

 

Spiegel scheitert am Kiosk mit Internet-Titel, Meedia

“Im Netz war die Spiegel-Titelgeschichte "Web-Kampf um die Zukunft" wie fast immer bei Internet-Themen kritisch bewertet worden. Nun war das Heft also auch im Einzelverkauf ein großer Flop. Zum Vergleich: Nur einmal seit dem Start der IVW-Heftauflagenmessung Mitte der 1990er Jahre lief es noch schlechter am Kiosk: Der seltsame "Circus Krone"-Titel zur Hochzeit von William und Kate kam auf 275.464 Einzelverkäufe, also 107 weniger als die Nummer 49, deren Zahlen nun veröffentlicht wurden. Im Gesamtverkauf fiel Der Spiegel laut IVW sogar erstmals unter die 900.000er-Marke: inklusive Abos, Bordexemplaren & Co. gab es nur 893.253 Abnehmer für den "Web-Kampf um die Zukunft"."

 

Infographic Showing The Problem With Patents, Techdirt

 

 

 
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Kommentare
Streifzug schrieb am 11.01.2012 um 12:47
Moin JJK,

gut erholt aus dem Kurzurlaub zurück und bereit zu neuen Schandtaten?
Jan Jasper Kosok schrieb am 11.01.2012 um 12:54
Sagen wir mal: ich bin froh, dass die Zeit der Besinnung ihrem gerechten Ende zugeführt wurde. Irgendwann ist eben auch mal gut mit "immer freundlich lächeln" und brav Feiertagsfloskeln aufsagen.

In diesem Sinne

JJK
Streifzug schrieb am 11.01.2012 um 13:01
Da hab ich mich nun aber wirklich freudsch verlesen: »Irgendwann ist eben auch mal gut mit "immer freundlich lächeln" und brav Freitagsfloskeln aufsagen.« :)
DandelionWine schrieb am 11.01.2012 um 13:15
@Jan Jasper Kosok schrieb am 11.01.2012 um 12:54

"und brav Feiertagsfloskeln aufsagen"

Spuck aus und nimm nie wieder so etwas in den Mund.
Jan Jasper Kosok schrieb am 11.01.2012 um 15:46
Wort drauf. (;
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