Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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Kultur : Irgendwie Links: funktionslose Magazine, Größe und ein Lehrstück

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Donnerstag, 13.10.11






“Ein Magazin ist ein iPad, das nicht funktioniert”

Warum die staatliche Computerwanze keine Spiegel-Affäre ist, Wolfgang Michal

“Wir müssen uns daher Regeln überlegen, die dem Computerzeitalter angemessen sind. Und das können nur Regeln sein, die direkt in den Vorgang des Programmierens eingreifen. Das Programmieren selbst muss aus den dunklen Auftrags-Klitschen heraus ans demokratische Licht geholt werden.”

Ein Lehrstück, Haekelschwein

“Der NDR verhöhnte heute in „Menschen und Schlagzeilen“ die Piratenpartei mit einer ganz einfachen Methode, die sonst vornehmlich gegen extremistische Parteien und Sekten angewendet wird, worüber wir dann gerne lachen, die aber prinzipiell gegen jeden eingesetzt werden kann. Man bittet einfach ein paar kamera-unerfahrene Parteivertreter zum Interview und zeigt dann später nicht nur deren Statements, sondern auch, wie sie sich hinsetzen, aufstehen, unsicher nachfragen, verhaspeln und korrigieren. Also all das, was in jedem Interview vorkommt, aber bei allen anderen rausgeschnitten wird.“

Unignorierbar – die schiere Größe der sozialen Medien, Sascha Lobo

“Social Media ist so groß, dass man es nicht mehr ignorieren kann. Groß hier im Sinne der Aufmerksamkeitsbündelung. Social Media ist so groß, dass man es als gegenwärtigen Entwicklungsstand des gesamten Internet betrachten muss. Und das bedeutet, dass man im Jahr 2011 als Unternehmen einen guten Grund dafür braucht, Social Media nichtauszuprobieren. Es gibt diese guten Gründe, sie hängen mit der jeweiligen Branche zusammen, mit der Unternehmenskultur und -struktur, mit der Unternehmensführung, mit einzelnen Abteilungen, mit der Unternehmensgröße und vielem anderen mehr. Aber ein Unternehmen muss 2011 für sich begründen, weshalb es nicht zumindest mit den Sozialen Medien experimentiert. Und der Grund darf nicht lauten: “Och nää, ist doch kindisch”. Denn die Entwicklung, die Mark Zuckerberg mit seinem Zitat meinte, beginnt mit den sozialen Medien (aber umfasst natürlich wesentlich mehr als Facebook, Twitter, Blogs).”

Stevey's Google Platforms Rant, Steve Yegge

“Google+ is a prime example of our complete failure to understand platforms from the very highest levels of executive leadership (hi Larry, Sergey, Eric, Vic, howdy howdy) down to the very lowest leaf workers (hey yo). We all don't get it. The Golden Rule of platforms is that you Eat Your Own Dogfood. The Google+ platform is a pathetic afterthought. We had no API at all at launch, and last I checked, we had one measly API call. One of the team members marched in and told me about it when they launched, and I asked: "So is it the Stalker API?" She got all glum and said "Yeah." I mean, I was joking, but no... the only API call we offer is to get someone's stream. So I guess the joke was on me.”

eBay umwirbt Facebook, Heise

“Auf seiner Entwicklerkonferenz Innovate hat eBay eine Zusammenarbeit mit Facebook angekündigt. Die Handelsplattform wird künftig Facebooks neuen Open Graph unterstützen, der die Veröffentlichung von Aktivitäten auf der Facebook-Timeline automatisiert oder mit minimalem Aufwand ermöglicht. Für Facebook könnten eBays Daten sehr interessant sein, denn statt ein Produkt nur zu liken, geben die Nutzer reale Kaufentscheidungen bekannt, was im Freundeskreis den Charakter einer Empfehlung hat.”

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.