Freitag, 14.10.11
Die Lauschfabrikanten, Thomas Fischermann, Götz Hamann, Zeit
“Zurzeit jedenfalls ist die Sache Big Business geworden, für Firmen und auch für freie Hacker und Computerexperten, die sich auf diesem Feld herumtreiben und nach Schwachstellen suchen. Werden sie fündig, haben sie zwei Möglichkeiten. Entweder machen sie eine Sicherheitslücke publik, präsentieren sie auf Hacker-Konferenzen, teilen sie den Herstellern der betreffenden Software mit – und ernten dafür Lob und Ehre. Oder sie verkaufen ihr Wissen um eine Sicherheitslücke. Zahlungskräftige Käufer sind Cyberkriminelle, Militärs, Geheimdienste – und private Sicherheitsfirmen. »Mehr und mehr Hacker wählen den zweiten Weg. Sie verkaufen«, sagt Cybersicherheitsexperte Alexander Klimburg vom Österreichischen Institut für Internationale Politik.”
Außerdem: Steuergelder für den Überwachungsstaat - Projekt „Indect", ARD Mediathek
"Geek religion," he calls my faith, Jeff Jarvis beschäftigt sich mit einer Rezension von Evgeny Morozov
“I wish Morozov had tackled issues and ideas to show how it's done. He wants an intellectual examination of the topic -- accusing me of not providing it -- but then he doesn't offer one himself. Instead, he only writes a personal attack. It has the air of history's longest troll's comment. I could choose to feed him and reply to his complaints -- his mischaracterizations (I imagine no "privacy police") and his hysterics (he finds Streetview to be a case of Germans "tyrannized by an American company") and his amusing overreaches (he complains about the names Habermas and Oprah appearing in the same book). And I could point out that he omits my agreement with and praise of him (putting him in bad company, to be sure) . But in the end, such a discussion would end up looking like this... Me: "You don't like me." Him: "No, I don't." So what? One price of publicness is haters. He fulfills that role for the people listed above and more.“
(Kleiner) Sieg über “Bild”, Onlinejournalismus.de
“Im Juni habe ich den Deutschen Presserat auf eine Fotogalerie bei Bild Online aufmerksam gemacht. Überschrieben mit „Galerie der Schande“ zeigte sie mehr als 100 Fotos von Pädagoginnen aus den USA, die laut Bildunterschrift sexuelle Beziehungen zu Schülern unterhielten („Sex-Lehrerinnen“). Welcher Art diese Verhältnisse genau waren und wie sie strafrechtlich beurteilt wurden, ging es aus den kurzen Bildunterschriften nur unvollständig bis gar nicht hervor. Aber dass die perverse Klickmaschine als moderner Pranger wirkte, voyeuristische Begierden befriedigte, war für mich offensichtlich.”
Demand for iOS 5 and iCloud was so high, Apple almost broke the Internet, TNW
“The traffic was around twice what we would see on a typical Wednesday evening. There was as much traffic as we would see for a major sporting event (such as England playing in the World or European cups). Such volumes have never been seen before for a software upgrade.”
ORF-Futurezone-Archiv jetzt öffentlich nutzbar, Futurezone.at
“Der rund 56.000 Artikel umfassende Bestand des ehemaligen Informationstechnologiekanals „futurezone.orf.at“ ist wieder öffentlich verfügbar. Nach der Einstellung der ORF-Futurezone aufgrund des neuen ORF-Gesetzes und dem Neustart des Portals unter der Domain futurezone.at. mit 1. Oktober 2010 waren die redaktionellen Technologie-Beiträge des einstigen Channels nicht abrufbar. Ab sofort können sämtliche Artikel, die zwischen 20.4.1999 und 30.9.2010 auf futurezone.orf.at publiziert wurden, über www.fuzo-archiv.at sowie das APA-OTS-Portal www.it-press.at kostenfrei gesichtet werden.”