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Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
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Kultur : Irgendwie Links: Ideologie, Glauben, DHL

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Donnerstag, 17.11.11

Die Ideologie des Internets, Sascha Lobo, SpOn

“Aber obwohl es dringend notwendig ist, eine digitale Demokratie zu entwickeln, kann es sich dabei nicht um die Ersetzung der Demokratie durch die digitale Vernetzung handeln. Denn das Internet ist nicht links oder rechts, sondern vorn. Es ist Mittel, nicht Zweck, und enthebt niemanden von der Entscheidung, welche Politik, welche Weltanschauung man am Ende vertritt. Wer bei Facebook unter "Political Views" einträgt: Internet - der ist bloß unfähig oder unwillig sich zu entscheiden. Und das hat nichts mit der Verkennung dieses wunderbaren Kulturraums Netz und seiner Möglichkeiten zu tun.”

The Internet isn’t just pipes; it’s a belief system, Mathew Ingram, GigaOm

“But the important point being made by Burnham, the EFF and other opponents of these proposed laws is that the benefits that we associate with the Internet — the massive explosion of individual creativity, the thousands of content-related and media startups and services, the “democracy of distribution” that Om has written about that allows anyone to become a publisher, the real-time information flows that have helped create revolutions across the Arab world, and so on — wouldn’t be possible without the downsides that content industries are so afraid of. The two go hand-in-hand. They are the yin and yang of the web. That doesn’t mean we should encourage piracy, or deprive content owners of the tools to fight it when it occurs, but the reality is that they have those tools already in the DMCA and other existing legislation. SOPA and the E-PARASITE Act aren’t just an expansion of those tools, they would alter the balance of power on the internet in fundamental ways and threaten the openness and freedom that generates a lot of the web’s value, both for businesses and for society as a whole. That’s not a trade we should make lightly, if at all.“

Stream-Artikel, Hakan Tanriverdi, Ich Schwör’s Dir

“Was wir jetzt machen müssten (was wahrscheinlich auch gemacht wird in einigen Redaktionen), ist eine neue Art für Artikel zu finden. Das ist kein Gedanke, den nur ich habe, erst letztens im Gespräch sprach Johannes genau den gleichen Gedanken aus. Die Artikel müssten anders gestrickt sein. Um Johannes’ Beispiel zu benutzen, die Artikel müssten aufgebrochen werden – so wie Soundcloud zum Beispiel die Kommentarkultur aufgebrochen hat. Die Kommentare stehen nicht länger chronologisch sortiert untereinander, sondern sind an eine spezifische Stelle im Track gebunden. Aufbruch. Man müsste konzeptionell an einen Punkt kommen, an dem man nicht länger in jedem Artikel eingeführt werden muss, nicht immer wieder, man müsste die Wiederholungen rausschneiden, man müsste eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die einen Anfang hat und ein Ende. Eine sich entwickelnde Geschichte. In der man versucht, den Leser an einer Stelle zu informieren. Man schreibt nicht mehr alles in jeden Artikel, man hat sein Thema und trägt dort die entsprechenden Stories ein und nach und schreibt die Geschichte fort.”

Die SPD und ihre innere Haltung zur Vorratsdatenspeicherung. Ein Lehrstück, Wolfgang Michal

“So wird aus einem in den Augen vieler SPD-Gliederungen ungeeigneten Instrument durch innerparteiliche Knetübungen ein geeignetes Instrument.Antragskommissionen sind die bewährten Filter, um a) Parteispitzen vor den Zumutungen der Basis zu schützen, und b) die Basis davon abzuhalten, Dinge zu fordern, die über EU-Richtlinien hinausgehen. (Die Europaabgeordneten der SPD haben der Vorratsdatenspeicherung seinerzeit übrigens zugestimmt.) Diese Knetgummi-Praxis der innerparteilichen Demokratie ist der Grund, warum sich aktive und kritische Bürger in Parteien nicht mehr engagieren. Anfang Dezember werden wir sehen, ob die Delegierten des SPD-Parteitags ihr Scherflein zur Parteienverdrossenheit beigetragen haben.”

Dienstleister, die auf Dich scheißen: DHL, Ada Blitzkrieg, Textkrieg

“Eine kleine Rechnung: Alleine im letzten Monat habe ich circa 10 Paketsendungen erhalten. Davon sind vielleicht 5 bei Nachbarn abgegeben worden. Für 2 Sendungen musste ich inmtensiver telefonisch nachrecherchieren und 3 Sendungen habe ich in der Postfiliale abgeholt. Der Weg zu Fuß zur Post beträgt für mich circa 15 Minuten. Es fahren keine geeigneten öffentlichen Verkehrsmittel. Hin und zurück also 30 Minuten. Hinzu veranschlage ich 30 Minuten für das Anstehen in der Filiale. Fußweg für einen Monat: 1 Stunde 30 Minuten, Anstehen in der Post: 1 Stunde 30 Minuten, Mehrmals bei Nachbarn klingeln um Pakete zu erhalten: 30 Minuten, Telefonrecherche bei DHL über den Verbleib der Sendung: 30 Minuten, Gesamtdauer meiner Beschäftigung mit DHL: 4 Stunden. 4 Stunden, für die ich oder der Absender eigentlich einen Dienstleister bezahlt haben.”

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.