Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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Kultur : Irgendwie Links: Propaganda, Ungeduld und Serendipität

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Freitag, 15.07.11

Digitale Ungeduld, SpOn

“Diese digitale Sollbruchstelle zwischen Bürger und Staatsapparat wird irgendwann brechen, und es wird kein schönes Geräusch sein. Der mittelfristige Sieger steht auch bereits fest, denn die Mischung aus Volksungeduld und Vernetzung kann sehr machtvoll sein, wie die Herren Mubarak und Ben Ali auf Nachfrage sicher bestätigen werden.”

Lieber Christoph Keese, Sixtus

“Es ist schon interessant, wie gleichgültig Ihnen die geltende Rechtslage auf einmal ist, wenn es um die Rechte Ihres politischen Gegners geht, bzw. wenn Sie “vorführen” wollen, “wie unangenehm ungenehmigte Kopien sind”. Ich mag es einfach nicht, wenn Menschen von Podium zu Podium pilgern und dort das hohe Lied auf das so genannte geistige Eigentum singen, während sie gleichzeitig mit den Rechten von Urhebern nach Tageslaune verfahren. Mein Lieber Herr Keese, Sie sind nicht Pippi Langstrumpf und Sie können sich die Welt nicht machen, wie sie Ihnen gefällt.“


Google plant die Super-Datenbank, Die datenschutzkritische Spackeria

“Würde Google jetzt tatsächlich Nutzerdaten verkaufen würden sie sich selber die Schienbeine ihres eigenen Geschäftsmodell zertrümmern. Das dürften die auch ziemlich genau wissen. Daher passen sie mit Argusaugen auf die Daten und haben im Gegensatz zu Regierungen noch keine unverschlüsselten Laptops verloren oder Krankenakten in den Mülleimer hinterm Krankenhaus entsorgt. Letztlich haben und brauchen die das Vertrauen ihrer User, wenn sie das verspielen können sie den Laden dicht machen und wir müssen die Altavista-Bookmarks entstauben.”


Von “Süddeutsche” bis ARD: Deutschlands Medienjournalismus mutiert zur Propaganda, Indiskretion Ehrensache

“Komplett verschwiegen wird, dass der konkrete Verkauf von Personendaten – leider – ein in Deutschland legales Geschäft ist (mehr dazu auch beiSteingrau). Betrieben aber wird es eben nicht von Google, Facebook und Co – sondern von Verlagen. Darüber berichtet mal lieber kein klassisches Medium. Unerwähnt bleibt auch, dass Deutschland Verlage nach eigener Aussage nicht überlebensfähig wären, ohne den Handel mit konkreten Personendaten. Und lassen wir uns einfach mal im Hirn zergehen, was einst der Zeitschriftenverband VDZ behauptete: “Schriftliche Werbung von Lesern ist kein Datenmissbrauch.“”


Die Serendipitätsmaschine, Die wunderbare Welt von Isotopp

“Sehr viele Menschen empfinden Google Plus als anstrengend oder sogar überwältigend, weil die Art und Weise der Kommunikation dort gewohnte Filter und Schutzblasen irgendwie unterläuft und sie zwingt, sich neu zu orientieren und mit Dingen auseinanderzusetzen, die sie bisher erfolgreich weggeblendet haben.”

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