Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

05.07.2011 | 15:17

Irgendwie Links: Schonfristen, nackte Kaiser und eine Kirche im Dorf

 

Dienstag, 05.07.11

 

Das Ende der Schonfrist – Harte Kritik für die Frauen WM 2011, Indirekter Freistoss

“Die Presse geht mit dem Frauenfußball erneut hart in die Kritik. Die Leistungen bei der WM sind wahrlich keine Werbung für den Sport, der Tiefpunkt sind die Schiedsrichter.”

Die Tagesschau-App und die Pfeife der Verlage, Stefan Niggemeier

“Die Gretchenfrage ist eine andere. Wenn der Journalismus der Verlage so gut ist, wie sie behaupten, wenn gerade die Presse, wie Kittlitz behauptet, den Auftrag erfüllt, „dass die Bürger sich vernünftig informieren können” — warum zeigen sie der Öffentlichkeit und der ARD nicht, was das bedeutet?”

This is just the beginning, Think Outside In

“It’s our non-conscious brain that will be deciding which social network [Google+ or Facebook] succeeds and which one fails. It’s going to take most, if not all, of our lifetime to figure out what is happening in the non-conscious brain. This is just the beginning.”

Der nackte Kaiser beim Netzwerk Recherche, Indiskretion Ehrensache

“Denn Deutschland könnte ein Netzwerk Recherche ja gut brauchen. Eines, das mutiger in die Zukunft denkt als DJV und DJU. Eines, das den medialen Wandel mitgestaltet. Eines, das die Beschneidung der Presse- und Meinungsfreiheit anprangert. Eines, das Journalisten tatsächlich vernetzt.”

Die Google+ Euphorie oder Lasst die Kirche doch bitte im Dorf, Stephan Röbbeln

“Ich freue mich darüber das es endlich mal ein neues Netzwerk gibt, welches ein richtiger Konkurrent für Facebook werden könnte. Nicht nur weil ich dann die Wahl hätte sondern auch weil ich glaube das Facebook sich anpassen wird und einige Funktionen und Mechanismen überdenken und verändern wird. Facebook ist jedenfalls der Platzhirsch und das wird sich so schnell auch nicht ändern.”


 
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Kommentare
ed2murrow schrieb am 05.07.2011 um 16:11
Lieber Jan Jasper Kosok,

als irgendwie links würde ich die Revue nicht bezeichnen, aber irgendwie als neidinspiriert.
Frauen, denen man das Rasengrün unter den Fingernägeln nicht gönnt (putzig der Versuch bei der SZ, sie zu reinen Nachahmerinnen von Machismo degradieren zu wollen - Holger Gertz würde ich am liebsten mal nach Guinea schicken und ihn ein paar Jahre schuften lassen wie die Frauen im Alltag dort); Niggemeiers uneingestandene Traurigkeit, dass noch kein Nigapmeier auf dem Markt ist; die Verbiesterung im einen und anderen Beitrag, nicht selbst auf die Idee gekommen zu sein, sowas wie social-network (mit Nebengeräuschen) erfunden zu haben; abarbeiten an einem (Journalisten)Club, zu dem Knüwert offensichtlich keinen Zugang hat - weder physisch noch im Geist.

Jetzt weiß ich endlich, was mir all die Wochen gefehlt hat - die gute deutsche Verbiesterung :)

Nix für ungut, e2m
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