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Mittwoch, 10.08.11
Das Internet ist schuld, weil es so anonym und so transparent ist, Wild Dueck Blog
“Die Politiker sagen, es sei gefährlich, im Internet die eigenen Daten preiszugeben. „Wenn ihr schon chatten müsst, verratet doch bitte nicht euren Namen, Kinder. Wenn ihr euch später um einen Job bewerbt, wird man nach euch googlen. Da kommt alles raus.“ Die Politiker sagen, dass die Anonymität im Internet die Verbrecher schützt. Deshalb soll die Anonymität ganz fallen. Jeder soll seinen echten Namen offenbaren. Ja, was nun? Sommerlochtheater.”
Börsenturbulenzen: Geht jetzt die Welt unter? Oder doch nur der ARD-"Brennpunkt"?, Stefan Niggemeier, FAZ.net
“Und so verabschiedete sich Theisen mit der oben zitierten Aufzählung sämtlicher Fragen, die dieser "Brennpunkt" offen lassen musste, weil der einige Mensch auf der Welt, der sie nach Ansicht des Hessischen Rundfunks hätte beantworten können, nicht ins Studio gekommen war. Und fast möchte man diese Art von Journalismus loben, der nicht vorgibt, Antworten zu kennen. Aber es wäre doch schön gewesen, sich wenigstens mit den Fragen beschäftigt zu haben.“
Drei Elefanten, Wirres.net
“eigentlich sind es drei elefanten: kann es sein, dass journalisten bei facebook und google die einzigen sind, die nachvollziehbare und verbindliche antworten bekommen und alle anderen sich in kafkaesquen situationen wiederfinden? wie vertragen sich bürgerrechte und die AGBs grosser unternehmen? wie lässt sich rechtssicherheit für kommunikationsstrukturen wie google+, twitter oder facebook sicherstellen? wieviel regulierung verträgt das internet, wieviel regulierung ist überhaupt möglich ohne die ebenfalls nötigen freiräume und marktkräfte zu zerstören?”
Gibt es Alternativen zu klassischen Parteistrukturen in einer Demokratie?, Steingrau
“Ich persönlich halte es für nicht weniger absurd, wenn ich sehe, wie CDU-Abgeordnete in Einzelfällen ganz offensichtlich Ansichten hegen, die mehrheitlich die SPD vertritt – und dann aber gemeinsam mit ihren Fraktionskollegen dagegen stimmen. Ich habe so etwas immer als schädlich für das Vertrauen in diese Volksvertreter empfunden und bin damit, glaube ich, nicht ganz allein.”
Social media can help riot-hit communities recover, Guardian
“Meanwhile, reports of the role of social media in orchestrating criminality have been accumulating – with particular insight being offered inJonathan Akwue's note about Blackberry Messenger. But little has been said of the potential for social media in response to disorder – as a resource for sharing defensive information, challenging falsehoods, providing reassurance and, ultimately, shoring up community resilience.”
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Außerdem aus London: PIAS und Sony (CD/DVD-)Lager abgebrannt - Die Liste der betroffenen Indie-Label ist endlos. Update: Kompletter Stock zerstört. >> de-bug.de/musik/8476.html
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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