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Montag, 27.06.11
Über das Spektakuläre an »Spiegel online«, Titanic
“Das Spektakel will es zu nichts anderem bringen als zu sich selbst«, und es unterliegt keinem Zweifel, daß kein Medium in Deutschland in diesem Sinne spektakulärer ist als »Spiegel online«. Das muß man anerkennen.”
Turntable.fm zieht Notbremse: Am Eingang abgewiesen, Netzwertig
“Insgeheim träumte wohl jeder begeisterte Turntable.fm-Nutzer davon, dass es diesmal anders sein würde. Leider hat jeder Traum ein Ende. Und leider zieht das Urheberrecht weiterhin dort Grenzen, wo das Netz in den vergangenen 20 Jahren die Barrieren abgebaut hat.”
Why LulzSec had no choice but to disband, Guardian
“Note that LulzSec didn't have much, if any, respect from other hacking groups. Anonymous didn't refer to it. Hackers I've contacted who had been inside and outside Anonymous were universally dismissive. The LulzSec hackers didn't have any friends, which is never useful.”
Montag: Enquete-Kommission stimmt über Netzneutralität ab, Netzpolitik
“Morgen [Heute!] gibt es ab 15 Uhr die elfte Sitzung der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft. In dieser wird der Zwischenbericht abgestimmt als Zusammenfassung der ersten vier Arbeitsgruppen Datenschutz, Netzneutralität, Urheberrecht und Medienkompetenz. Während in einer der letzten Sitzungen schon große Teile des Datenschutz-Textes abgestimmt wurden, wird der Schwerpunkt des Abstimmungsmarathons Morgen auf den anderen drei Gruppen liegen.”
Bericht: Über 1 Million Mobilfunkgespräche bei Anti-Nazi-Demo in Dresden erfasst, Heise
“Der Datenskandal über die flächendeckende Erfassung von Mobilfunk-Verbindungsdaten im Zuge einer Anti-Nazi-Demonstration in Dresden weitet sich aus. Laut einem Bericht der taz wurden in und um Dresden am 18. und 19. Februar über 1.034.000 Mobilfunk-Verbindungsdaten und -Bewegunsprofile erfasst und würden "aktuell weiter ausgewertet". Dies gehe aus einem sechsseitigen Bericht des sächsischen Innen- und Justizministeriums an Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hervor”
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Lt BBC Kommentar gestern kann es sich bei Lulz durchaus um eine gezielte Wirtschaftsspionage handeln. Die gaben dann mal wieder den Chinesen die Schuld ;-)))
Und zum iPhone Fetischismus: Wenn die Angaben stimmen das sich 15 bis 20.000 Menschen an den Blockaden am 19. Februar beteiligt um den Aufmarsch der rechtsextremen "Junge(n) Landsmannschaft Ostpreußen" zu verhindern stellt sich natürlich schon die Frage warum gleich über ein mio Menschen auf das Radar der verdeckten Observation geraten. Wer bei S21 den kleinen silberen Personentransportern mit den verhängten Scheiben, Vito und Caravelle, etwas Aufmerksamkeit schenkte, braucht sich eigentlich über nichts mehr wundern. Da wurde sogar die Twitterei samt IP abgefangen. Jetzt so zu tun als sei das alles eine ganz dolle Überraschng ist etweder dumm oder ignorant. Die haben richtig viel Spass am "profiling"... Und wenn Leute behaupten die "Sicherheits"-Kräfte könnten die Datenmengen nicht verarbeiten ist das schlicht naiv. Sie können es sehr wohl! Das Problem liegt eher darin, das es so lange dauert. Schlimm ist vor allem, nachdem bei der Verarbeitunng der illegal erfassten Daten zuviel Zeit vergangen ist und so manche Aussagen kaum noch kontextuallisiert werden können, - mit dem Resultat das Missverständnisse zu falschen Beurteilungen führen. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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