Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

02.09.2011 | 11:18

Irgendwie Links: Verzwergung, Kompromisse und ein Offenbarungseid

 

Freitag, 02.09.11

 

Die Verleger leisten einen unternehmerischen Offenbarungseid, Mario Sixtus im Gespräch mit Phlip Banse, IGEL

“Sie haben sich kaufen lassen durch die Zusage, dass die Urheber in irgendeiner Form an den Einnahmen partizipieren werden. Das sind ja bisher alles nur sehr vage Zusagen. Aber irgendein Springer-Fuzzi wird das auf irgendeiner Veranstaltung mal gesagt haben. Daraufhin hat Verdi applaudiert. Das heißt, die Verlage können sich jetzt darauf stützen, dass Verdi und DJV ihnen da keine Knüppel zwischen die Beine werfen. Sie sagen nichts mehr dagegen, dass Springer diesen Kuchen bekommt, denn sie kriegen ein Stück Kuchen ab. Da kann man sagen, dass die Gewerkschaften sich haben kaufen lassen.”

 

"Wo sollte man sonst Dokumente hochladen", Markus Beckedahl im Gespräch mit Jonas Reese , Deutschlandfunk

“Die Person, die diese Depeschen hochgeladen hat, hat die ja auch deswegen hochgeladen, damit sie öffentlich werden. Also WikiLeaks hat ja bis dahin, bis zu der Veröffentlichung der Depeschen alle Dateien ohne Redigierung online gestellt. Also ich glaube nicht, dass der Informant letztendlich jetzt enttäuscht ist, wenn diese ganzen Dokumente unredigiert online erscheinen.“

 

Wikileaks und die Selbstverzwergung, Jörg Wittkewitz, Telepolis

“Am Beispiel Wikileaks können wir lernen, dass Informationen in den falschen Händen und am falschen Ort zu einer Waffe werden. Wir können auch lernen, dass es nicht Wirtschaftsethik ist, was uns ins dritte Jahrtausend geleiten muss, sondern eine ethische Betrachtung darüber, ob ein Mehr an Information und Wissen überhaupt ein erstrebenswertes Ziel sein sollte. Nicht ohne Häme zeigen viele Experten auf die automatischen Trading-Systeme der Hochfinanz und ihre Potenz, aus einer Mücke den sprichwörtlichen Elefanten zu machen. Gelassenheit und Ruhe hätten nicht nur den Aktienmärkten, sondern auch Domscheit-Berg und Assange zur Ehre gereicht.”

 

Compromise, John Gruber

“I do work on the road using a MacBook Air, not an iPad, because I’m one of those users for whom the iPad’s design compromises get in the way, and slow me down. But I like having the iPad as a separate device, for reading and video. The marvel of the iPad is not that it can replace a Mac. It’s that it opened the door to all sorts of things that a Mac was never all that good for.”

 

The Evolution of the Web, The Evolution of the Web

“The web today is a growing universe of interlinked web pages and web apps, teeming with videos, photos, and interactive content. What the average user doesn't see is the interplay of web technologies and browsers that makes all this possible.

Over time web technologies have evolved to give web developers the ability to create new generations of useful and immersive web experiences. Today's web is a result of the ongoing efforts of an open web community that helps define these web technologies, like HTML5, CSS3 and WebGL and ensure that they're supported in all web browsers.

The color bands in this visualization represent the interaction between web technologies and browsers, which brings to life the many powerful web apps that we use daily.”

 

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
Streifzug schrieb am 02.09.2011 um 12:33
Der Freitag durchläuft momentan auch einen Prozess der Selbstverzwergung. Nur du passt da noch nicht so ganz rein ;)
Streifzug schrieb am 02.09.2011 um 12:56
Wikileaks: Alles muss raus
Wikileaks hat die kompletten Datensätze aller unredigierten US-Botschaftsberichte veröffentlicht. Kurz vor Mitternacht amerikanischer Ostküstenzeit wurde ein 60 GByte großes Torrent freigegeben, zusammen mit einem Passwort und der Aufforderung an Wikileaks-Aktivisten, Mirror-Dateien anzulegen und diese per Twitter mit dem Hashtag #mlmir zu melden.
Jan Jasper Kosok
Es gibt nur off- und online und wie man sich fühlt. // Online-Chef
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
3 Jahre 8 Wochen
Zuletzt aktiv:
23.05.2012
Status:
Redakteur
Aktivität:
Beiträge: 357
Kommentare: 1508
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
20:39
anne mohnen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:37
TST hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:34
ideefix hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:34
Lethe hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:33
Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG